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DE69911474T2 - Pipette mit vorrichtung zum abwerfen von pipettenspitzen - Google Patents

Pipette mit vorrichtung zum abwerfen von pipettenspitzen Download PDF

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DE69911474T2
DE69911474T2 DE69911474T DE69911474T DE69911474T2 DE 69911474 T2 DE69911474 T2 DE 69911474T2 DE 69911474 T DE69911474 T DE 69911474T DE 69911474 T DE69911474 T DE 69911474T DE 69911474 T2 DE69911474 T2 DE 69911474T2
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DE
Germany
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cylinder
pipette
ejection
organ
socket
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DE69911474T
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Inventor
Sylvain Christen
Jean-Pierre Uldry
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Socorex Isba SA
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Socorex Isba SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/0275Interchangeable or disposable dispensing tips
    • B01L3/0279Interchangeable or disposable dispensing tips co-operating with positive ejection means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Pipette für Flüssigkeitstransfer mit zumindest einer Kolben-Zylinder-Anordnung, die so ausgelegt ist, dass sie mit einer Transferspitze ausgerüstet werden kann.
  • Pipetten dieses Typs sind allgemein bekannt, wobei ein Beispiel im US-Patent Nr. 5 614 153 beschrieben wird. Eine solche Pipette erlaubt es, kleine Flüssigkeitsmengen in einer auswechselbaren Spitze zu übertragen, die auf das freie Ende des Pipettenzylinders aufgesteckt ist. Diese Übertragung erfolgt ohne Verschmutzung der Pipette, da die gebrauchten Spitzen durch neue Spitzen ersetzt werden. Die Pipette ist mit einem Spitzenabwerfer ausgerüstet, der manuell betätigt werden kann und ein Abwurforgan umfasst, das am Zylinder entlang gleitet, um gegen die Spitze zum Anschlag zu kommen und sie so zu stossen, dass sie vom Zylinder getrennt wird. In dieser Pipette durchläuft das Abwurforgan eine unveränderliche Strecke und hat eine festgelegte Endlage.
  • Die eingesetzten Spitzen können von verschiedenen Herstellern stammen oder unterschiedliche Gestalt besitzen, so dass ihre Abmessungen voneinander abweichen können. So kann die Position der Spitzen auf dem Zylinder je nach den auf dem Markt erhältlichen Varianten und je nach der Aufsteckkraft unterschiedlich sein. Daraus folgt eine Unterschiedlichkeit der Position derjenigen Kante der Spitze, an der das Abwurforgan zum Anschlag kommt. Da die Schwankungsbreite der Position von der gleichen Grössenordnung wie der Hub des Abwurforgans ist, werden bestimmte Spitzen nicht abgeworfen oder kommen mit dem Abwerfer zum Anschlag, ehe eine dichte Verbindung zwischen der Spitze und dem Pipettenzylinder zustande gekommen ist.
  • Im Dokument US-A-4 965 050 wird eine Pipette für den Flüssigkeitstransfer beschrieben, die eine Spitzenabwurfvorrichtung betrifft, auf die ein Adapterring so aufgesetzt ist, dass eine Kante des Adapterrings mit einer Kante der Spitze in Berührung kommt und sie abwirft, wenn die Betätigungsvorrichtung des Kolbens völlig niedergedrückt wird.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Pipette zu schaffen, die es gestattet, in zuverlässiger Art und Weise die Spitzen aufzustecken und abzuwerfen, wobei insbesondere die veränderliche Position des Randes der Spitze bezüglich der Pipette berücksichtigt wird. Eine solche Pipette ist bevorzugt so konzipiert, dass sie robust und benutzerfreundlich ist.
  • Die vorliegende Pipette für den Flüssigkeitstransfer umfasst zumindest eine Kolben-Zylinder-Anordnung, bei der der Zylinder mit einer auswechselbaren Spitze ausgerüstet werden kann, eine Kolbenbetätigungsvorrichtung, um das Ansaugen und Ausstossen der Flüssigkeit zu veranlassen, sowie eine Spitzenabwurfvorrichtung mit einem Abwurforgan, das am Zylinder längs verschoben werden kann, wobei die Besonderheit vorliegt; dass das Abwurforgan eine Vorrichtung zur Positionseinstellung umfasst, die so ausgelegt ist, dass durch die Regelung der Ausgangsposition einer freien Kante des Abwurfendes oder durch eine Veränderung der Hublänge des Abwurforgans relativ zum Zylinder die Schlussposition verändert werden kann, die am Ende des Hubs bei einem Spitzenabwurfvorgang durch das Ende des Abwurforgans erreicht wird. Es sei bemerkt, dass in der Praxis die Einstellung allgemein über eine Einstellung der Ausgangsposition der freien Kante des Abwurforgans erfolgt, die an der oberen Kante der Spitze zum Anschlag kommen soll. In allen Ausführungsformen ermöglicht es die vorliegende Pipette, Spitzen unterschiedlicher Gestalt und Abmessungen zuverlässig aufzustecken und abzuwerfen.
  • Die Positionseinstellvorrichtung kann eine Buchse umfassen, die auf dem Zylinder der Kolben-Zylinder-Anordnung angeordnet ist, wobei es das Zusammenwirken zwischen dieser Buchse und dem Abwurforgan ermöglicht, die Position des Endes des Abwurforgans relativ zum Zylinder einzustellen. Die Buchse und das Abwurforgan können durch Abschnitte mit Gewinde oder durch das Auftreffen einer Nase oder eines anderen Elements auf einen Kranz mit geneigter Oberfläche so miteinander gekoppelt werden, dass die Einstellung der Position des Abwurforgans durch eine relative Drehung der Buchse gegenüber diesem Organ erfolgt. So ist in einer ersten Ausführungsform das Abwurforgan drehbar und die Buchse wird unbewegt gehalten, während in einer alternativen Ausführungsform die Buchse drehbar ist, während das Abwurforgan unbeweglich ist. Die Buchse und/oder das Abwurforgan können mit Kerben, einer Nase oder ähnlichen Organen versehen sein, um die Winkellage gegenüber dem Gegenstück zu definieren. Vorteilhafterweise sind die Buchse, die auf einem Abschnitt des Zylinders angebracht sein kann, und das Abwurforgan leicht zugänglich und einstellbar.
  • Varianten der Positionseinstellvomchtung bestehen darin, zum Beispiel eine Buchse einzusetzen, deren Position relativ zum Abwurforgan einstellbar ist und die so auf diesem Organ befestigt ist, dass sie dessen Abwurfende bildet. Die Buchse und das Abwurforgan können entsprechende Abschnitte mit Gewinde besitzen oder andere Befestigungsmittel umfassen, die es gestatten, die Position der Buchse in Abhängigkeit von der verwendeten Spitze einzustellen.
  • In der Variante, die darin besteht, eine Positionseinstellvorrichtung zu verwenden, bei der durch eine Veränderung der Hublänge des Abwurforgans relativ zum Zylinder die Schlussposition des Abwurforgans verändert werden kann, kann das Abwurforgan zum Beispiel über ein Organ veränderlicher Länge so an seine Betätigungsvorrichtung angekoppelt sein, dass zumindest eine Grenzposition des Betätigungsorgans verändert werden kann.
  • Weitere Aspekte, Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung, den beigefügten Zeichnungen und den Ansprüchen hervorgehen.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden hiernach beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen
  • 1 eine teilgeschnittene Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Pipette ist;
  • 2 ist eine teilgeschnittene Ansicht einer Kolben-Zylinder-Anordnung der Pipette der 1;
  • 3 ist eine vergrösserte Schnittansicht entlang der Linie III-III der 2;
  • 4 ist eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Pipette;
  • 5 ist eine teilgeschnittene Ansicht einer Kolben-Zylinder-Anordnung einer dritten Ausführungsform; und
  • 6 bis 9 sind geschnittene Teilansichten von Varianten einer Positionseinstellvorrichtung, die nahe dem Ende des Pipettenzylinders angeordnet ist.
  • 1 bis 3 und 4 zeigen Pipetten 1 bzw. 1', bei denen analoge Abschnitte mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet werden. Eine solche Pipette umfasst einen Pipettenkörper 2, der mit einer üblichen Kolben-Zylinder-Anordnung 3, 4, einer Kolbenbetätigungsvorrichtung 5 und einer Abwurfvorrichtung 6 ausgerüstet ist. Die Kolbenbetätigungsvorrichtung 5 umfasst einen Drücker 7, der auf den Kolben 3 der Kolben-Zylinder-Anordnung wirkt und es erlaubt., über eine auswechselbare Spitze 8, die am Ende 9 des Zylinders 4 der Kolben-Zylinder-Anordnung aufgesteckt ist, Flüssigkeit anzusaugen und/oder auszustossen. Der Zylinder 4 steht mit der Spitze 8 über eine Öffnung 10 an seinem Ende 9 in Verbindung.
  • Der Drücker 7 der Betätigungsvorrichtung 5 des Kolbens hat einen Knopf 11 und einen Schaft 12. Der Schaft 12 ist über einen Abschnitt mit Gewinde 13 so mit dem Knopf 11 gekoppelt, dass die Position des Schafts 12 und daher des Kolbens 3 relativ zum Zylinder eingestellt werden kann, um das angesaugte Flüssigkeitsvolumen festzulegen. Andere Vorrichtungen für die Betätigung des Kolbens 12 können vorgesehen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, wobei die Betätigung zum Beispiel hydraulisch oder elektrisch erfolgen kann.
  • Der Schaft 12 ist mit seinem Ende 14 lösbar an den Kolben 3 angeschlossen. Der Kolben 3 ist mit federnden Armen 15 versehen, die auf ihrer Innenseite Vertiefungen 56 haben, so dass sie mit dem Ende 14 des Schafts 12 zusammenwirken können, das kugelförmig ist. Die Kopplung zwischen den federnden Armen 15 und dem Ende 14 ist daher durch Anlegen einer bestimmten Zugkraft an die Kolben-Zylinder-Anordnung relativ zum Körper 2 schnell lösbar. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, Kolben-Zylinder-Anordnungen auszuwechseln, die verschiedene Ansaugvolumina oder eine andere Gestalt und Abmessungen besitzen, um verschiedenen Normen zu entsprechen, oder defekte Anordnungen auszuwechseln, ohne dass das ganze Gerät ersetzt werden müsste. Die Verbindung zwischen den federnden Armen 1S und der Kugel 14 bildet eine vorteilhafte Stecker-Hülsen-Anordnung, da die Vorrichtungen sehr leicht und schnell gelöst und neu verbunden werden können.
  • Die Abwurfvorrichtung 6 umfasst ein Abwurforgan 16 oder 16' mit einem röhrenförmigen Abschnitt, der so ausgelegt ist, dass er auf dem Zylinder 4 gleiten kann, sowie eine Betätigungsvorrichtung 17 für dieses Abwurforgan. Die Betätigungsvorrichtung 17 umfasst einen Drücker 18 und einen Schaft 19, der den Drücker mit einem Kopplungsorgan 20 oder 20' verbündet. Das Kopplungsorgan bringt durch Einrasten eine lösbare Verbindung zwischen 'dem Abwurforgan 16 oder 16' und der Betätigungsvorrichtung 17 zustande, zum Beispiel durch das Zusammenwirken von Vorsprüngen und Rillen, die auf komplementären Abschnitten ausgebildet sind. Indem der Drücker 18 bis zu seinem Anschlag niedergedrückt wird, zum Beispiel am Mantel oder einem Abschnitt 21 des Körpers 2 der Pipette, wird das Abwurforgan 16 oder 16' durch die Bewegung dieses Drückers um eine bestimmte Strecke verschoben. Das Ende 22 des Abwurforgans kommt an der Oberkante 23 der Spitze zum Anschlag, um sie vom Zylinder 4 zu lösen. Der Drücker 18 wird vorteilhafterweise auf der gleichen Seite des Pipettenkörpers wie der Griff 21 angeordnet, wodurch die Betätigung des für den Benutzer gut zugänglichen Abwurfdrückers erleichtert wird. Andererseits wird durch diese Anordnung die Gegenseite des Pipettenkörpers dafür frei, um dort leicht eine Anzeigevorrichtung anzubringen.
  • In der in 4 gezeigten Ausführungsform umfasst die Abwurfvorrichtung eine Positionseinstellvorrichtung 24 mit einem Gewindeabschnitt 25 am oberen Ende des Schafts 19, der in einen komplementären Gewindeabschnitt einer Bohrung 26 des Drückers 18 eingreift. Der Kopf des Gewindeabschnitts 25 ist von aussen her zugänglich, um die Lage des Schafts 19 relativ zum Drücker 18 einstellen zu können, wobei das Kopplungsorgan 20 eine Drehung des Schafts 19 erlaubt. Durch diese Drehung wird das Abwurforgan 16 relativ zum Zylinder 4 verschoben. Die Lage des Endes 22 des Abwurforgans 16 kann somit eingeregelt werden, um das Abwerfen von Spitzen 8 zu ermöglichen, deren Oberkanten sich auf verschiedenen Höhen relativ zum Ende 9 des Zylinders befinden.
  • In einer Variante wird die Lage des Drückers 18, die durch den Abstand der oberen Grenzposition des Drückers und dem Mantel oder Griff 21 bestimmt ist, eingestellt, um den Hub des Betätigungsorgans zu regeln. Durch die Veränderung des Hubs des Drückers 18 wird somit ebenfalls die Grenzposition des Endes 22 des Abwurforgans verändert, die bei Betätigung des Abwerfers erreicht wird. So erhält man einen zuverlässigen Abwurf von Spitzen mit verschiedenen Positionen und/oder Abmessungen.
  • 1 bis 3 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. In diesem Beispiel umfasst die Positionseinstellvorrichtung 24' eine Buchse 27, die nahe dem oberen Ende des Zylinder 4 um diesen herum befestigt ist. Die Buchse 27 hat eine periphere Rille 28, in die ein vorstehender Abschnitt des Kopplungsorgans 20' eingreift, das mit dem Betätigungsschaft 19 verbunden ist. In einer Ausführungsform kann die Buchse 27 sich um ihre Achse drehen, bleibt dabei aber in der Axialrichtung mit der Betätigungsvorrichtung des Abwurforgans 16' fest verbunden. Ein Innengewinde 29 der Buchse 27 wirkt mit einem Gewinde 30 auf dem oberen Abschnitt des Abwurforgans 16' zusammen, so dass durch eine Drehung der Buchse das Ende 22 des Abwurforgans vom Ende 9 des Zylinders 4 wegbewegt oder zu diesem hin bewegt werden kann. Die Innenseite der Buchse weist eine Reihe von axialen Kerben 31 auf, in die ein Vorsprung 32 auf der Aussenseite des oberen Abschnitts des Organs 16' so einrasten kann, so dass die Winkellage der Buchse relativ zu diesem Organ definiert werden kann. Das Organ 16' wird daran gehindert, sich um seine eigene Achse zu drehen, und verschiebt sich daher beim Einstellen seiner Lage durch Drehung der Buchse 27 in der Axialrichtung relativ zum Zylinder 4. In einer weiteren Ausführungsform ist die Buchse 27 ortsfest, während das Organ 16' drehbar angebracht ist, so dass durch eine Drehung des Abwurforgans das Ende 22 vom Ende 9 des Zylinders 4 wegbewegt oder auf dieses zu bewegt werden kann.
  • Der Ausführungsform der 5 gemäss umfasst die Abwurfvorrichtung eine Positionseinstellvorrichtung 24'', die mit einer ortsfesten Buchse 27' und einem drehbar auf dem Zylinder 4 angebrachten Abwurforgan 16" versehen ist. Das Abwurforgan ist mit einem Teil 32 mit Nase 32'' versehen, die in Kerben 31' eines Kranzes 29' einrastet, der eine ringförmige, geneigte Einrastfläche 29'' hat. Die in Abständen auf dem Umfang des Kranzes angeordneten Kerben 31' definieren somit unterschiedliche Höhenlagen für die Einstellung der Lage des Endes 22 des Abwurforgans 16''. Eine auf die Buchse 27' und das Organ 16'' wirkende Feder 55 gewährleistet das Einrasten der Nase 32''' in eine der Kerben 31'. Die Kolben-Zylinder-Anordnung der 5 kann ferner einen Kolben sowie Mittel umfassen, um eine rasche Ankopplung an einen Pipettenkörper zu gestatten, wobei diese Mittel denen ähneln, die oben unter Bezugnahme auf die Ausführungsform der 2 beschrieben worden sind.
  • Weitere Ausführungsformen der Positionseinstellvorrichtung können realisiert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere kann eine Einstellbuchse gemäss den in 6 bis 9 gezeigten Varianten auf einem Endabschnitt des Abwurforgans angebracht werden, um eine Abwurfkante 22' zu bilden, deren Position relativ zum Pipettenzylinder 4 eingestellt werden kann.
  • In den Varianten der 6 bis 9 ist eine Buchse 33 oder 33' auf dem Abschnitt 34 bzw. 34' des Abwurforgans angebracht, das ein Gewinde 35 bzw. 35' aufweist, das mit einem komplementären Gewinde der Buchse zusammenwirkt. Nach 9 sind Verzahnungsstreifen 36 auf dem Hintergrund des Gewindes ausgebildet, um eine gute Definition der Winkellage der Buchse 33 zu gewährleisten. In der Variante der 6 ist die Verzahnung stattdessen auf dem zylindrischen Abschnitt 37 des Abwurforgans angebracht und bildet auf diesem Abschnitt und auf der Buchse 33' einen Satz von Kerben und Vorsprüngen 38.
  • 7 zeigt eine Variante, wonach eine Buchse 39 über Vorsprünge wie die von 41, die in entsprechenden Rillen auf dem Umfang des Abschnitts 40 liegen, auf einen Endabschnitt 40 des Abwurforgans montiert ist. Diese Rillen wie zum Beispiel 42, 43, 44 haben unterschiedliche Höhen, wordurch entsprechende Positionen der Buchse relativ zum Abwurforgan definiert werden können. Die Buchsenführung wird durch den Zylinder 4 gewährleistet, auf dem sie gleitet.
  • In der Variante der 8 ist eine Buchse 39' mit längs verlaufenden Zungen 50 versehen, die an ihren freien Enden Vorsprünge 51 tragen, die so ausgelegt sind, dass sie in Fenster wie 52, 53, 54 eintreten können, die in verschiedenen Höhen im Abschnitt 40' des Abwurforgans angebracht sind.
  • In den Ausführungsformen der 6 bis 9 ist somit die Grenzposition des Endes des Abwurforgans an diesem Ende so einstellbar, dass ein wirksames Abwerfen bei Spitzen erhalten wird, deren Oberkante relativ zum Pipettenzylinder auf verschiedenen Höhen liegt.

Claims (13)

  1. Pipette für den Transfer von Flüssigkeiten mit zumindest einer Kolben-Zylinder-Anordnung (3, 4), in der der Zylinder (4) so ausgelegt ist, dass er mit einer auswechselbaren Spitze (8) versehen werden kann, die dazu bestimmt ist, die zu übertragende Flüssigkeit aufzunehmen, ferner mit einer Kolbenbetätigungsvorrichtung (5), um das Ansaugen und Ausstossen der Flüssigkeit zu bewirken, sowie einer Spitzenabwurfvorrichtung (6) mit einem Abwurfende, wobei die Abwurfvorrichtung ein Abwurforgan (16, 16') umfasst, das dem Zylinder entlang verschoben werden kann, um eine Spitze (8) vom Ende des Zylinders abzuwerfen, sowie einer Betätigungsvorrichtung (17) des Abwurforgans, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwurfvorrichtung (6) eine Positionseinstellvorrichtung (24, 24', 24'', 33, 33', 39, 39') umfasst, die so ausgelegt ist, dass sie es gestattet, die Grenzposition einer freien Kante des Abwurfendes (22, 22') der Abwurfvorrichtung, die am Ende des Hubs erreicht wird, durch eine Einstellung der Ausgangslage dieser freien Kante zu verändern.
  2. Pipette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionseinstellvorrichtung (24, 24', 24'') eine Buchse (27, 27', 33, 33', 39, 39') umfasst, die so angebracht ist, dass eine Relativbewegung eines Abschnitts des Abwurforgans und dieser Buchse ermöglicht wird.
  3. Pipette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (27, 33, 33') und das Abwurforgan komplementäre Gewindeabschnitte (29, 30; 35, 35') umfassen, die zusammenwirken, um diese Relativbewegung zu ermöglichen.
  4. Pipette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionseinstellvorrichtung (24'') zumindest einen Vorsprung (32'') umfasst, der auf dem Abwurforgan oder auf einem ortsfesten Gegenstück angeordnet ist und in Kerben (31') einrastet, die auf einer geneigten ringförmigen Oberfläche (29'') des ortsfesten Gegenstücks bzw. des Abwurforgans angeordnet sind.
  5. Pipette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionseinstellvorrichtung eine Feder (55) umfasst, die gegen das Abwurforgan (16'') drückt, um zu gewährleisten, dass der Vorsprung (32'') in eine der Kerben (31') einrastet.
  6. Pipette nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (27, 27', 33, 33') und das Abwurforgan eine Einrichtung (31, 32; 31', 31''; 36, 38) umfassen, die es gestattet, die relative Winkellage dieses Organs und der Buchse zu definieren.
  7. Pipette nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (27) nahe einem Ende (28) des Zylinders (4) angeordnet ist, das von dem Ende (9), an dem die Spitze (8) sitzt, entfernt ist.
  8. Pipette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionseinstellvorrichtung (24') eine Einrichtung (20, 20') umfasst, die eine lösbare Verbindung zwischen einem Betätigungsschaft für den Abwurf (19) und dem Abwurforgan (16, 16') ermöglicht.
  9. Pipette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionseinstellvorrichtung (24, 24') so ausgelegt ist, dass die Position des Abwurforgans (16, 16') oder eines mit diesem fest verbundenen Abschnitts (33, 33', 39, 39') relativ zum Pipettenzylinder (4) verändert werden kann.
  10. Pipette für den Transfer von Flüssigkeiten mit zumindest einer Kolben-Zylinder-Anordnung (3, 4), in der der Zylinder (4) so ausgelegt ist, dass er mit einer auswechselbaren Spitze (8) versehen werden kann, die dazu bestimmt ist, die zu übertragende Flüssigkeit aufzunehmen, ferner mit einer Kolbenbetätigungsvorrichtung (5), um das Ansaugen und Ausstossen der Flüssigkeit zu bewirken, sowie einer Spitzenabwurfvorrichtung (6) mit einem Abwurfende, wobei die Abwurfvorrichtung ein Abwurforgan (16) umfasst, das dem Zylinder entlang verschoben werden kann, um eine Spitze (8) vom Ende des Zylinders abzuwerfen, sowie einer Betätigungsvorrichtung (17) des Abwurforgans, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwurfvorrichtung (6) eine Positionseinstellvomchtung (24) umfasst, die so ausgelegt ist, dass sie es gestattet, die Grenzposition einer freien Kante des Abwurfendes (22) der Abwurfvorrichtung, die am Ende des Hubs erreicht wird, durch eine Veränderung der Hublänge des Abwurforgans relativ zum Zylinder zu verändern.
  11. Pipette nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionseinstellvorrichtung (24) einen Betätigungsschaft (19) und ein Drückerorgan (18) umfasst, die so gekoppelt sind, dass die Lage dieses Schafts relativ zu diesem Drückerorgan verändert werden kann.
  12. Pipette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwurfvorrichtung (6) einen Drücker umfasst, der auf der gleichen Seite des Pipettenkörpers wie der Griff (21) und in der Nähe dieses Griffs angeordnet ist.
  13. Pipette nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (17) des Abwurforgans durch Einrastmittel lösbar mit dem Abwurforgan (16, 16') verbunden ist.
DE69911474T 1999-05-18 1999-05-18 Pipette mit vorrichtung zum abwerfen von pipettenspitzen Expired - Lifetime DE69911474T2 (de)

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