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Die vorliegende Erfindung betrifft
neue Verbindungen, bei denen es sich um Proteinkinase-C-Inhibitoren
handelt, Verfahren zu ihrer Herstellung, Zwischenprodukte dafür und pharmazeutische
Zusammensetzungen, die diese Verbindungen enthalten.
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Hintergrund
der Erfindung
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Bei Proteinkinase C (PKC) handelt
es sich um eine Familie von phospholipidabhängigen Serin/Threoninspezifischen
Proteinkinasen, die eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Zellwachstums,
bei der Zellregulation und bei der Zelldifferenzierung spielen.
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Da die Aktivierung von PKC an mehreren
menschlichen Krankheitsprozessen einschließlich verschiedener Formen
von Krebs, verschiedener Formen von entzündlichen und/oder immunologischen
Erkrankungen sowie einiger neurologischer Erkrankungen beteiligt
ist, könnte
die Inhibierung von PKC bei der Behandlung dieser Zustände von
therapeutischem Wert sein.
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Es sind bereits mehrere Klassen von
Verbindungen als PKC-Inhibitoren identifiziert worden, z. B. Isochinolinsulfonamide,
Sphingosin und verwandte Sphingolipide, Indolocarbazole und Bisindolylmaleinimide.
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In der
EP
0 328 026 wird die Verwendung bestimmter Bisindolylmaleinimide,
einer mit den Indolocarbazolen verwandten Verbindungsklasse, in
Arzneimitteln für
die Behandlung verschiedener Zustände beschrieben.
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Baskakov et al. beschreiben in der
SU 389096 1,5-substituierte
Diphenylimidazolone, legen aber für diese Verbindungen kein therapeutisches
Potential nahe.
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In Chem. Pharm. Bull. (1997), 45(4),
733–736,
werden ein 4-Indolyldihydroimidazol-2-on und ein 4,5-Bis(indolyl)tetrahydroimidazol-2-on
mit inhibierender Wirkung gegenüber
Proteinkinase C beschrieben.
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In der WO-A-99/32483 werden in 1-Stellung
durch eine Arylgruppe und in 4-Stellung durch eine Indolylgruppierung
substituierte Dihydroimidazol-2-on als Proteinkinase-C-Inhibitoren
beschrieben.
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Obwohl PKC-Inhibitoren im Stand der
Technik beschrieben werden, besteht Bedarf an spezifischen entzündungshemmenden
und immunsuppressiven Verbindungen, die zur oralen Verabreichung
und zur Inhalation geeignet sind. Des weiteren besteht Bedarf an
derartigen Verbindungen, die besser löslich und weniger gefärbt sind
als die derzeit bekannten PKC-Inhibitoren.
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Kurze Darstellung
der Erfindung
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung
sind Kinaseinhibitoren, bei denen es sich insbesondere um PKC-Inhibitoren handelt,
Verfahren zu ihrer Herstellung und zu ihrer Herstellung verwendete
Zwischenprodukte.
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Die erfindungsgemäßen Kinaseinhibitoren sind überraschenderweise
besser löslich
und weniger gefärbt
als die im Stand der Technik bekannten Kinaseinhibitoren, insbesondere
PKC-Inhibitoren.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ist auch die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung
von entzündlichen
Erkrankungen, immunologischen Erkrankungen, bronchopulmonalen Erkrankungen,
kardiovaskulären
Erkrankungen, onkologischen Erkrankungen oder degenerativen ZNS-Erkrankungen.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung
sind außerdem
pharmazeutische Zusammensetzungen, enthaltend eine erfindungsgemäße Verbindung
als Wirkstoff zusammen mit einem pharmazeutisch unbedenklichen Hilfsmittel,
Verdünnungsmittel
oder Träger.
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Nähere Darstellung
der Erfindung
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung
sind Verbindungen der Formel (II) und (III)
worin:
Ar für Benzothiophen,
Naphthyl, gegebenenfalls substituiertes Phenyl oder gegebenenfalls
substituiertes Indolyl, wobei es sich bei den fakultativen Substituenten
um C
1-6-Alkyl, C
1-6-Alkoxy, Nitro, C
1-6-Alkoxycarbonyl oder C
1-6-Alkylamino handelt,
steht;
X für
O oder S steht;
R für
Amino-C
1-6-alkyl, (Mono- oder Di-C
1-6-alkyl)
amino-C
1-6-alkyl, Amino-C
3-7-cycloalkyl,
(Mono- oder Di-C
1-6-alkyl)amino-C
3-7-cycloalkyl, (Amino-C
1-3-alkylphenyl)-C
1-3-alkyl, Guanidino-C
1-6-alkyl, Amidino-C
1-6-alkyl, Amidinothio-C
1-6-alkyl
oder Aminomethylbenzyl steht;
R1 für H oder C
1-3-Alkyl
steht;
R2 für
H, C
1-3-Alkyl, Hydroxy, Amino, Hydroxy-C
1-3-alkyl
oder Amino-C
1-3-alkyl steht;
R3 und
R4 jeweils unabhängig
voneinander für
H, Hydroxy, C
1-6-Alkyl, Hydroxy-C
1-6-alkyl, Halogen-C
1-6-alkyl, C
1-3-Alkoxy, Carbo-C
1-6-alkoxy,
Halogen, Nitril, Nitro oder Amino stehen, oder ein Salz oder Solvat
davon oder ein Solvat eines derartigen Salzes.
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Für
die Verbindungen der Formel (II) und (III) gelten die folgenden
unabhängigen
Bevorzugungen:
- – R steht für Amino-C1-6-Alkyl,
insbesondere Aminoethyl, Aminopropyl und Aminobutyl, (Mono- oder Di-C1-6-alkyl) amino-C1-6-alkyl,
Amino-C3-7-cycloalkyl, insbesondere Aminocyclopentyl,
(Mono- oder Di-C1-6-alkyl)amino-C3-7-cycloalkyl,
(Amino-C1-3-alkylphenyl)-C1-3-alkyl,
Guanidino-C1-6-alkyl, insbesondere Guanidinopropyl,
Amidino-C1-6-alkyl, insbesondere Amidinobutyl,
Amidinothio-C1-6-alkyl, insbesondere Amidinothiopropyl,
oder Aminomethylbenzyl,
- – R2
steht für
H
- – X
steht für
O.
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Fakultative Substituenten für Ar sind
u. a. Alkyl, z. B. Methyl, Ethyl, Propyl oder tert.-Butyl; Alkoxy,
z. B. Methoxy; Aryloxy, z. B. Phenoxy; Nitro; Alkoxycarbonyl, z.
B. Ethoxycarbonyl; oder Alkylamino, z. B. Propylamino, wobei Alkylgruppen
enthaltende fakultative Substituenten in jeder Alkylgruppe 1–6 Kohlenstoffatome enthalten.
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Bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
sind u. a.:
5-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(2-Aminoethyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-propyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-1-(benzo[b]-thiophen-3-yl)-4-cyano-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(3-Amidinothiopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Amidinobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-[1-(3-guanidinopropyl)-3-indolyl]-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-{1-[3-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-{1-[2-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-{1-[3-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-{1-[4-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-[1-(N,N-dimethylaminopropyl]-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-nitrophenyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-[1-(3-(N-isopropylamino)propyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(3-Aminocyclopentyl)-3-indolyl]-4-cyano-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(4-methoxyphenyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-1-(4-tert.-butylphenyl)4-cyano-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-[(4-ethoxycarbonyl)phenyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-naphthyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-(3-indolyl)-1-(1-naphthyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
1-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-5-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-1-(3-indolyl)-5-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-1,5-bis-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-[1-(3-{methylamino}-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-[1-(3-{ethylamino}propyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(2-Aminomethyl-3-methylbutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
cis-5-[1-(4-Aminocyclohexyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-3-methyl-1-(1-propyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
4-Cyano-5-[(1S,3S)-1-(-3-N,N-dimethylaminocyclopentyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on,
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(5,6-dichlor-1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
und Salze
davon.
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Bei den Salzen der erfindungsgemäßen Verbindung
der Formel (II) und (III) handelt es sich vorzugsweise um pharmazeutisch
unbedenkliche Salze. Allerdings können bei der Herstellung der
Verbindungen oder bei der Herstellung pharmazeutisch unbedenklicher
Salze auch andere Salze brauchbar sein.
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Bei pharmazeutisch unbedenklichen
Salzen von erfindungsgemäßen Verbindungen
handelt es sich vorzugsweise um diejenigen, die im Stand der Technik
gut als geeignet bekannt sind, und vorzugsweise um Säureadditionssalze
und besonders bevorzugt um Chloridsalze, Acetatsalze oder Trifluoracetatsalze.
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Bei Solvaten der erfindungsgemäßen Verbindungen
oder Salze handelt es sich zweckmäßigerweise um Hydrate, wie
z. B. Monohydrate oder Dihydrate.
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Erfindungsgemäße Verbindungen schließen alle
reinen Stereoisomere und alle Gemische davon mit ein.
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Herstellung
der erfindungsgemäßen Verbindungen
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Verbindungen der Formel (II) können wie
nachstehend gezeigt hergestellt werden. Verbindungen der Formel
(III) werden in Analogie zu den Verfahren zur Herstellung der Verbindungen
der Formel (II) hergestellt.
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Verbindungen der Formel (II) können folgendermaßen synthetisiert
werden:
- (A) Zur Synthese von Verbindungen der
Formel (II) kann man eine Verbindung der Formel (II) in ein Salz und
insbesondere in ein pharmazeutisch unbedenkliches Salz davon umwandeln
oder umgekehrt oder ein Salz und insbesondere ein pharmazeutisch
unbedenkliches Salz einer Verbindung der Formel (II) in ein anderes
Salz und insbesondere ein pharmazeutisch unbedenkliches Salz umwandeln.
- (B) Zur Herstellung von Verbindungen der Formel (II) kann man
auch eine Verbindung der Formel (V):
worin X, Ar, R und R1–R4 die
unter Formel (II) angegebene Bedeutung besitzen, dehydratisieren.
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Die Dehydratisierung kann zweckmäßigerweise
in Gegenwart von Trimethylsilylpolyphosphat in refluxierendem Dichlormethan
durchgeführt
werden.
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Zur Herstellung von Verbindungen
der Formel (II), worin Ar, R oder R1–R4 ein oder mehrere funktionelle
Gruppen trägt,
welche gegenüber
den Reaktionsbedingungen in Verfahren (B) empfindlich sein oder
diese stören
können,
kann man eine entsprechende Verbindung der Formel (V), in der aber
die funktionellen Gruppen an Ar, R oder R1–R4 geeignet geschützt sind,
dehydratisieren und danach entschützen.
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Funktionelle Gruppen, die gegenüber den
Reaktionsbedingungen in Verfahren (B) empfindlich sein oder diese
stören
können,
sowie geeignete Schutzgruppen und Entschützungsmethoden sind für den Fachmann
offensichtlich.
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Zur Herstellung von Verbindungen
der Formel (II), worin mindestens einer der Substituenten R, R2 oder
Ar eine Amino- oder Hydroxylgruppe trägt, und Salzen davon kann man
eine Verbindung der Formel (VI), die Formel (V) entspricht, in der
aber mindestens einer der Substituenten R, R2 oder Ar eine geschützte Amino-
oder Hydroxylgruppe trägt,
entschützen.
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Bei den oben beschriebenen Verfahren
sind die Schutzgruppen und die Bedingungen für die Entschützung dem
Fachmann gut bekannt. Geeignete Schutzgruppen für Aminogruppen sind z. B. Phthaloylgruppen, und
als Entschützungsmittel
kann man Methylamin in z. B. Wasser verwenden. Die Entschützung kann
in einem geeigneten Lösungsmittel,
z. B. Tetrahydrofuran, bei etwa 10–30°C z. B. über einen Zeitraum von etwa
5 Stunden durchgeführt
werden. Die Hydroxylgruppen können
als ihre entsprechenden Acetoxygruppen geschützt werden, und als Entschützungsmittel
kann man Methylamin in z. B. Wasser verwenden. Die Entschützung kann
in einem geeigneten Lösungsmittel,
z. B. Tetrahydrofuran, bei etwa 10–30°C, z. B. über einen Zeitraum von etwa
16 Stunden durchgeführt
werden.
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Die Edukte für die obigen Verfahren (A)
und (B) können
nach den hier beschriebenen Verfahren und insbesondere nach den
in den Beispielen beschriebenen Verfahren oder in Analogie dazu
hergestellt werden. Andere konventionelle Verfahren zur Herstellung
der Edukte sind für
den Fachmann offensichtlich.
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Verbindungen der Formel (V) können durch
intramolekulare Kondensation einer Verbindung der Formel (VII):
worin X, Ar, R und R1–R4 die
unter Formel (II) angegebene Bedeutung besitzen, hergestellt werden.
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Die intramolekulare Kondensation
kann unter sauren Bedingungen, vorzugsweise in Essigsäure bei 110°C, oder in
Gegenwart von Scandium-(III)-trifluormethansulfonat in Methanol
bei 105°C
durchgeführt
werden.
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Verbindungen der Formel (VII), worin
R nicht für
H steht, können
durch Alkylierung von Verbindungen der Formel (VIII):
worin X, Ar und R1–R4 die
unter Formel (II) angegebene Bedeutung besitzen, mit einem gegebenenfalls
substituierten Alkylierungsmittel synthetisiert werden.
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Bei dem Alkylierungsmittel kann es
sich um ein Alkylhalogenid oder ein Alkylierungsmittel mit einer
geschützten
Amino- oder Hydroxylgruppe handeln. Funktionelle Gruppen an Verbindungen
der Formel (VIII), die gegenüber
den Alkylierungsbedingungen empfindlich sein können, werden geeignet geschützt.
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Wenn Ar für Indolyl steht, kann der Indolyl-Stickstoff
bei der Alkylierung von Verbindungen der Formel (VIII) vorzugsweise
mit einer Ethoxycarbonylgruppe geschützt werden.
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Verbindungen der Formel (VIII) können durch
Umsetzung des entsprechenden Isocyanats oder Thioisocyanats mit
einem entsprechenden 2-Amino-3-(3-indolyl)-3-oxo-propionamid nach Standardmethoden hergestellt
werden.
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Zur Herstellung von Verbindungen
der Formel (II), worin R2 für
H, X für
O und Ar für
Indolyl, das am Indol-Stickstoff
mit einer Alkylgruppe substituiert ist, und R für eine eine Aminogruppe tragende
Alkylgruppe steht, kann man eine Verbindung der Formel (IX), worin
R' für eine Alkylgruppe
steht, R'' für H oder
OMe steht, R für
eine eine geschützte
Aminogruppe tragende Alkylgruppe steht und R1, R3 und R4 die unter
Formel (II) angegebene Bedeutung besitzen, entschützen.
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Die Entschützung der 2,4-Dimethoxybenzyl-
oder 2,4,6-Trimethoxybenzylgruppe
kann in Gegenwart von trifluormethansulfonsäure oder Trimethylsilylbromid
in refluxierendem Acetonitril durchgeführt werden.
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Die Schutzgruppen und die Bedingungen
für die
Entschützung
der Amino- und Hydroxylgruppen können ähnlich sein
wie oben beschrieben.
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Verbindungen der Formel (IX) können durch
Alkylierung von Verbindungen der Formel (X):
worin R' für
eine Alkylgruppe steht, R'' für H oder
OMe steht und R1, R3 und R4 die unter Formel (II) angegebene Bedeutung
besitzen, mit einem Alkylierungsmittel, vorzugsweise in Gegenwart
einer Base, hergestellt werden.
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Bei dem Alkylierungsmittel kann es
sich um ein eine geschützte
Amino- oder Hydroxylgruppe tragendes Alkylhalogenid handeln, und
die bevorzugten Bedingungen sind Kalium- oder Cäsiumcarbonat in N,N-Dimethylformamid.
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Verbindungen der Formel (X) können durch
Dehydratisierung von Verbindungen der Formel (XI):
worin R' für
eine Alkylgruppe steht, R'' für H oder
OMe steht und R1, R3 und R4 die unter Formel (II) angegebene Bedeutung
besitzen, synthetisiert werden.
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Verbindungen der Formel (XI) können durch
intramolekulare Kondensation von Verbindungen der Formel (XII):
worin R' für
eine Alkylgruppe steht und R'' für H oder
OMe steht und R1, R3 und R4 die unter Formel (II) angegebene Bedeutung
besitzen, synthetisiert werden.
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Verbindungen der Formel (XII) können durch
Umsetzung des entsprechenden Isocyanats mit einem entspechenden
Aminoketon hergestellt werden.
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Die Reaktionsbedingungen zur Herstellung
der Edukte, der Verbindungen der Formel (X), (XI) und (XII), sind ähnlich wie
die oben für
die Analogentransformationen in Verfahren (B) beschriebenen.
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Zur Herstellung von Verbindungen
der Formel (II), worin X für
O, Ar für
Indolyl, das am Indol-Stickstoff mit einer Alkylgruppe substituiert
ist, und R für
eine eine Thioamidino-, Monoalkylamino- oder Dialkylaminogruppe
tragende Alkylgruppe steht, kann man eine Verbindung der Formel
(XIII) mit Thioharnstoff oder einem geeigneten Monoalkyl- oder Dialkylamin
umsetzen:
worin R1–R4 die unter Formel (II) angegebene
Bedeutung besitzen, R' und
R für Alkylgruppen
stehen und LG für
eine Abgangsgruppe, z. B. Mesylat, steht.
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Zur Synthese von Verbindungen der
Formel (XIII) kann man die Alkoholfunktion in Verbindungen der Formel
(XIV):
worin R1–R4 die unter Formel (II) angegebene
Bedeutung besitzen und R' und
R für Alkylgruppen
stehen, unter Standardbedingungen in Abgangsgruppen umwandeln.
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Verbindungen der Formel (II), worin
Ar für
Indolyl steht und R für
eine eine Amidino- oder Guanidinogruppe tragende Alkylgruppe steht,
können
nach Standardmethoden aus Verbindungen der Formel (XV), die Formel
(II) entspricht, in der aber Ar für Indolyl, das gegebenenfalls
am Indol-Stickstoff z. B. mit Ethoxycarbonyl geschützt ist,
steht und R für
eine eine Nitril- bzw. primäre
Aminogruppe tragende Alkylgruppe steht, durch Umsetzung mit Chlorwasserstoff
in Ethanol gefolgt von Ammoniak in Methanol bzw. durch Umsetzung
von 3,5-Dimethylpyrazol-1-carboxamidiniumnitrat in refluxierendem
Ethanol und in Gegenwart einer Base synthetisiert werden.
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Zur Herstellung von Verbindungen
der Formel (II), worin X für
O, R2 für
H, R für
Alkyl und Ar für
Indolyl, das am Indol-Stickstoff mit einer eine Aminogruppe tragenden
Alkylgruppe substituiert ist, steht, kann man eine Verbindung der
Formel (XVI), worin R' für eine eine
geschützte
Aminogruppe tragende Alkylgruppe steht und R für eine Alkylgruppe steht:
entschützen, wobei t-Boc für eine t-Butoxycarbonylgruppe
steht und R1, R3 und R4 die unter Formel (II) angegebene Bedeutung
besitzen.
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Die Schutzgruppen und die Bedingungen
für die
Entschützung
sind ähnlich
wie die weiter oben erwähnten.
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Verbindungen der Formel (XVI) können durch
selektive Abspaltung einer Troc-Gruppe aus einer Verbindung der
Formel (XVII):
worin R für Alkyl steht, R1, R3 und R4
die unter Formel (II) angegebene Bedeutung besitzen und Troc für eine 2,2,2-Trichlorethoxycarbonylgruppe
steht, und anschließende
Alkylierung unter Standardbedingungen mit einer eine geschützte Aminogruppe
tragenden Alkylgruppe hergestellt werden. Die selektive Entschützung der Troc-Gruppe
wird mit Cadmium in Essigsäure
und N,N-Dimethylformamid
(DMF) durchgeführt.
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Zur Herstellung von Verbindungen
der Formel (XVII) kann man in Verbindungen der Formel (II), in denen
aber X für
O, die Ar-Gruppe für
ein Troc-geschütztes
Indolyl, R2 für
H und R für
Alkyl steht, unter Standardbedingungen eine t-Boc-Gruppe einführen.
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Wie für den Fachmann leicht ersichtlich
ist, kann man zur Herstellung von erfindungsgemäßen Verbindungen auf alternative
und gelegentlich zweckmäßige Weise
die oben aufgeführten
einzelnen Verfahrensschritte in einer anderen Reihenfolge durchführen und/oder
die einzelnen Reaktionen in einer anderen Stufe der Gesamtroute
durchführen.
Dies hängt
z. B. von Faktoren wie der Beschaffenheit von anderen, in einem bestimmten
Substrat vorliegenden funktionellen Gruppen, der Verfügbarkeit
von Schlüsselzwischenprodukten und
der gegebenenfalls anzuwendenden Schutzgruppenstrategie ab.
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Neue Zwischenprodukte gemäß obiger
Beschreibung und ihre Verwendung bei der Herstellung von anderen erfindungsgemäßen Verbindungen
sind ebenfalls Teil der vorliegenden Erfindung. Gegenstand der Erfindung
sind somit nach einer weiteren Ausgestaltung Verbindungen der Formeln
(XI), (XIII) und (XIV) gemäß obiger
Definition oder geschützte
Derivate dieser Verbindungen.
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Medizinische
und pharmazeutische Verwendung
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung
sind auch erfindungsgemäße Verbindungen
zur Verwendung bei der medizinischen Therapie; die Verwendung erfindungsgemäßer Verbindungen
bei der Herstellung von Arzneimitteln zur Verwendung bei der medizinischen
Therapie und insbesondere bei der Behandlung der hier beschriebenen
Zustände;
sowie Verfahren der medizinischen Therapie, bei denen man einer
Person, die einer derartigen Therapie bedarf, eine therapeutisch
wirksame Menge einer erfindungsgemäßen Verbindung verabreicht.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung
soll der Begriff „medizinische
Therapie" prophylaktische,
diagnostische und therapeutische Behandlungsschemata einschließen, die
in vivo oder ex vivo an Menschen oder anderen Säugetieren durchgeführt werden.
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Die Verbindungen der Formel (II)
und (III) und Salze, insbesondere pharmazeutisch unbedenkliche Salze,
und Solvate davon und Solvate derartiger Salze sind nützlich,
da sie pharmakologische Wirkung zeigen. Insbesondere zeigen sie
Wirkung als Kinaseinhibitoren, insbesondere PKC-Inhibitoren, wie
z. B. ihre Wirkung in den von R. A. Granet et al., Analyt. Biochem.
1987; 163, 458–463;
H. Olsson et al., Cell Signal 1989, 1, 405– 410; und B. R. Chakravarthy
et al., Analyt. Biochem. 1991, 196, 144–150, beschriebenen in-vitro-Assays
zeigt.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind zur Verwendung
bei Behandlung von entzündlichen
Erkrankungen, immunologischen Erkrankungen, bronchopulmonalen Erkrankungen,
kardiovaskulären
Erkrankungen, onkologischen Erkrankungen oder degenerativen ZNS-Erkrankungen indiziert;
vorzugsweise zur oralen oder topischen Behandlung von entzündlichen
und/oder immunologischen Erkrankungen, wie z. B. die orale oder
topische Behandlung von Erkrankungen der Atemwege mit Entzündungszuständen, z.
B. Asthma, Bronchitis; oder atopischen Erkrankungen, z. B. Rhinitis
oder atopischer Dermatitis; entzündlichen
Darmerkrankungen, z. B. Morbus Crohn oder Colitis; Autoimmunerkrankungen,
z. B. multipler Sklerose, Diabetes, Atherosklerose, Psoriasis, systemischem
Lupus Erythematodes oder rheumatoider Arthritis; malignen Erkrankungen,
z. B. Haut- oder Lungenkrebs; HIV-Infektionen oder AIDS; oder zur
Inhibierung der Abstoßung
von Organen/Transplantaten. Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind auch
zur Verwendung bei der Behandlung von Herzversagen und bei der Behandlung
von diabetischen Patienten mit Makularödem oder diabetischer Retinopathie
indiziert.
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Pharmazeutische
Zubereitungen
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Die zu verabreichende Dosis der Verbindung
wird von der jeweiligen Indikation und dem Alter, Gewicht und Geschlecht
des Patienten abhängen
und kann von einem Arzt bestimmt werden. Die Dosierung wird vorzugsweise
im Bereich von 0,01 mg/kg bis 10 mg/kg liegen.
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Die Verbindungen können topisch,
z. B. an die Lunge und/oder die Atemwege, in Form von Lösungen, Suspensionen,
HFA-Aerosolen oder Trockenpulverformulierungen, z. B. Formulierungen
in der unter der Bezeichnung Turbuhaler® bekannten
Inhalationsvorrichtung; oder systemisch, z. B. durch orale Verabreichung
in Form von Tabletten, Pillen, Kapseln, Sirupen, Pulvern oder Granulaten,
oder durch parenterale Verabreichung, z. B. in Form von sterilen
parenteralen Lösungen
oder Suspensionen, oder durch rektale Verabreichung, z. B. in Form
von Suppositorien, verabreicht werden.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können für sich alleine
oder in Form einer pharmazeutischen Zusammensetzung, die die erfindungsgemäße Verbindung
in Kombination mit einem pharmazeutisch unbedenklichen Verdünnungsmittel,
Hilfsstoff und/oder Träger
enthält,
verabreicht werden. Besonders bevorzugt sind Zusammensetzungen ohne
Substanzen, die eine nachteilige, z. B. eine allergische, Reaktion
hervorrufen können.
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Trockenpulverformulierungen und HFA-Druckaerosole
der erfindungsgemäßen Verbindungen
können durch
orale oder nasale Inhalation verabreicht werden. Für die Inhalation
liegt die Verbindung wünschenswerterweise
in feinteiliger Form vor. Die feinteilige Verbindung hat vorzugsweise
einen massenmittleren Durchmesser von weniger als 10 μm und kann
mit Unterstützung
eines Dispergiermittels, wie z. B. einer C8-C20-Fettsäure
oder eines Salzes davon (z. B. Ölsäure), eines
Gallsalzes, eines Phospholipids, eines Alkylsaccharids, eines perfluorierten
oder polyethoxylierten Tensids oder eines anderen pharmazeutisch
unbedenklichen Dispergiermittels in einer Treibmittelmischung suspendiert
werden.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auch
mit Hilfe eines Trockenpulverinhalators verabreicht werden. Bei
dem Inhalator kann es sich um einen Einzeldosis- oder Mehrfachdosisinhalator und um
einen atmungsaktivierten Trockenpulverinhalator handeln.
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Eine Möglichkeit besteht darin, die
feinteilige Verbindung mit einer Trägersubstanz, z. B. einem Mono-, Di-
oder Polysaccharid, einem Zuckeralkohol oder einem anderen Polyol
zu vermischen. Als Träger
eignen sich Zucker, z. B. Lactose, Glucose, Raffinose, Melezitose,
Lactit, Maltit, Trehalose, Saccharose, Mannit und Stärke. Alternativ
dazu kann man die feinteilige Verbindung mit einer anderen Substanz
beschichten. Man kann die Pulvermischung auch in Hartgelatinekapseln
abfüllen,
die jeweils die gewünschte
Wirkstoffdosis enthalten.
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Eine andere Möglichkeit besteht darin, das
feinteilige Pulver zu Kügelchen
zu verarbeiten, die bei der Inhalation zerfallen. Dieses sphäronisierte
Pulver kann man in den Arzneistoffvorratsbehälter eines Mehrfachdosisinhalators,
z. B. des unter der Bezeichnung Turbuhaler® bekannten
Inhalators, in dem eine Dosierungseinheit die gewünschte Dosis
abmißt,
welche dann von dem Patienten inhaliert wird, füllen. Mit diesem System wird
dem Patienten der Wirkstoff mit oder ohne Trägersubstanz zugeführt.
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Zur oralen Verabreichung kann man
den Wirkstoff mit einem Hilfsstoff oder Träger, z. B. Laktose, Saccharose,
Sorbit, Mannit, einer Stärke,
z. B. Kartoffelstärke,
Maisstärke
oder Amylopektin, einem Zellulosederivat, einem Bindemittel, z.
B. Gelatine oder Polyvinylpyrrolidon, und/oder einem Gleitmittel,
z. B. Magnesiumstearat, Calciumstearat, Polyethylenglykol, einem
Wax, einem Paraffin und dergleichen vermischen und dann zu Tabletten
verpressen. Wenn Lacktabletten gewünscht sind, kann man die wie
oben beschrieben hergestellten Kerne mit einer konzentrierten Zuckerlösung, die
beispielsweise Gummi arabicum, Gelatine, Talk, Titandioxid und dergleichen
enthalten kann, überziehen.
Alternativ dazu kann man die Tabletten mit einem geeigneten, in
einem leicht flüchtigen
organischen Lösungsmittel
gelösten
Polymer überziehen.
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Zur Herstellung von Weichgelatinekapseln
kann man die Verbindung mit z. B. einem Pflanzenöl oder Polyethylenglykol vermischen.
Hartgelatinekapseln können
ein Granulat der Verbindung enthalten, wobei einer der oben aufgeführten Tablettenträgerstoffe
verwendet wird. Außerdem
kann man flüssige
oder halbfeste Formulierungen des Arzneistoffs in Hartgelatinekapseln
füllen.
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Flüssige Zubereitungen zur oralen
Verabreichung können
in Form von Sirupen oder Suspensionen vorliegen, beispielsweise
als Lösungen,
die die Verbindung und als Rest Zucker und ein Gemisch aus Ethanol, Wasser,
Glycerin und Propylenglykol enthalten. Derartige flüssige Zubereitungen
können
gegebenenfalls Farbmittel, Geschmacksverbesserer, Saccharin und/oder
Carboxymethylcellulose als Verdickungsmittel oder andere, dem Fachmann
bekannte Hilfsstoffe enthalten.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können auch
in Verbindung mit anderen Verbindungen, die zur Behandlung der obigen
Zustände
verwendet werden, verabreicht werden.
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Beispiele
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Die Erfindung soll nun anhand der
folgenden Beispiele erläutert,
aber in keiner Weise eingeschränkt werden.
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Allgemeine
Verfahrensweisen
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Alle Reaktionen wurden in getrockneten
Glasgeräten
in Argonatmosphäre
bei Raumtemperatur durchgeführt,
sofern nicht anders vermerkt. Tetrahydrofuran (THF) wurde vor der
Verwendung unter N2 über Natriumbenzophenonketyl
destilliert. N,N-Dimethylformamid (DMF) wurde über Calciumhydrid destilliert
und über Molekularsieb
aufbewahrt. Alle anderen Lösungsmittel
und Reagenzien und Lösungsmittel
wurden in Lieferform verwendet.
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Sofern nicht anders vermerkt, erfolgte
die Chromatographie mit einem Chromatotron® (zentrifugalbeschleunigter,
radialer präparativer
Chromatograph), die verwendeten Platten wurden mit gipshaltigem
Silica Gel PF254 von Merck hergestellt. 1H-NMR-Spektren
wurden auf einem Inova-400- oder Unity-500+-Instrument von Varian aufgenommen.
Hierbei diente der zentrale Lösungsmittelpeak
von Chloroform-d (δH 7,27 ppm), Dimethylsulfoxid-d6 (δH 2,50
ppm) oder Methanol-d4 (δH 3,35
ppm) als interne Referenz. Niedrig aufgelöste Massenspektren wurden auf
einem doppeltfokussierenden Sektorfeldinstrument Autospec-Q von
Fisons Analytical mit einem LSIMS-Interface aufgenommen. Niedrig
aufgelöste
Massenspektren wurden auch auf einem LC-MS-System Hewlett Packard
1100 mit einer APCI-Ionisationskammer erhalten.
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Beispiel 1
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5-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
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a)[1-Carbamoyl-2-(3-indolyl)ethyl]carbamidsäurebenzylester
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Eine Lösung von 8,35 g (0,21 mol)
NaOH in 100 ml Wasser wurde mit 200 ml THF gefolgt von 25,0 g (0,104
mol) L-Tryptophanamid-hydrochlorid
versetzt. Die Mischung wurde auf Eis gekühlt und unter kräftigem Rühren über einen
Zeitraum von 5 Minuten mit 19,6 g (0,114 mol) Chlorameisensäurebenzylester
versetzt. Dann wurde das Eisbad weggenommen und die Mischung 1 Stunde
gerührt.
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Die Mischung wurde zwischen 150 ml
Wasser und 250 ml EtOAc verteilt. Die organische Phase wurde aufgefangen
und die wäßrige Phase
mit weiteren 100 ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen. Der nach Eindampfen
erhaltene Feststoff wurde in 400 ml Diethylether suspendiert und
filtriert, was das im Untertitel aufgeführte Produkt 34,0 g (97%) in
Form eines weißen
Feststoffs ergab.
1H-NMR (300 MHz,
DMSO-d6): δ 2,83–2,97 (1H, m), 3,06– 3,16 (1H,
m), 3,35 (1H, s), 4,22 (1H, dt, J9,3 4,2 Hz), 4,95 (2H, s), 6,97
(1H, t, J6,7 Hz), 7,01–7,17
(3H, m), 7,20–7,37
(6H, m), 7,49 (1H, s), 7,64 (1H, d, J7,9 Hz), 10,81 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 338,1 [MH+]
-
b)[1-Carbamoyl-2-(3-indolyl)-2-oxoethyl]carbamidsäurebenzylester
-
Eine Lösung des Produkts aus Schritt
a) (2,50 g, 7,41 mmol) in 90 ml THF und 10 ml Wasser wurde mit 3,35
g (14,7 mmol) DDQ versetzt, wonach die Mischung 2,5 Stunden unter
Stickstoff gerührt
wurde.
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Der nach Abdampfen des Lösungsmittels
verbleibende Rückstand
wurde in 200 ml EtOAc gelöst. Durch
Extraktion mit 1 M NaOH (3 × 50
ml) und Eindampfen der organischen Phase wurde ein dunkles viskoses Öl erhalten.
Nach Zugabe minimaler Mengen Methanol begann das im Untertitel aufgeführte Produkt
sofort auszufallen. Durch 30 Minuten Abkühlen und anschließendes Filtrieren
wurden 1,05 g (40%) des im Untertitel aufgeführten Produkts erhalten.
FAB-MS:
m/z 352,0 [MH+]
-
c)2-Amino-3-(3-indolyl)-3-oxopropionamid-Essigsäuresalz
-
Eine Lösung des Produkts aus Schritt
b) (0,51 g, 1,45 mmol) in 10 ml EtOAc und 10 ml Eisessig wurde mit
0,2 g 5% Pd(C) versetzt. Nach 2 Stunden Hydrierung wurde der Katalysator über Celite
abfiltriert. Das Filtrat wurde eingedampft, wonach der Rückstand
zusammen mit Methanol/Toluol und dann mit CH2Cl2 eingedampft wurde.
-
Das rohe Untertitelprodukt wurde
ohne weitere Reinigung im nächsten
Schritt verwendet.
APCI-MS: m/z 218,0 [MH+]
-
d) 3-{3-[1-Carbamoyl-2-(3-indolyl)-2-oxoethyl]ureido}-1-(ethoxycarbonyl)indol
-
Eine Lösung von 1,10 g (4,27 mmol)
3-Azidocarbonylindol-1-carbonsäureethylester
(Suvorov et al., Khimiya Gereotsiklicheskikh Soedinenii, 8 (1975)
1099–1105)
in 15 ml absolutem Benzol wurde unter Stickstoff 6 Stunden unter
Rückfluß erhitzt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Benzollösung schnell zu einer frisch
hergestellten Suspension von 2,04 g (4,27 mmol) des Produkts aus
Schritt c) und 0,55 g (4,27 mmol) Ethyldiisopropylamin in 20 ml
THF gegeben.
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Die erhaltene Lösung wurde 2 Stunden gerührt. Der
nach Abdampfen der Lösungsmittel
verbleibende Rückstand
wurde in 25 ml Wasser suspendiert und 10 Minuten gerührt. Dann
wurde das Produkt abfiltriert, mit 2 × 20 ml Wasser gewaschen und
schließlich
an der Luft getrocknet, was 1,64 g (86%) der Untertitelverbindung in
Form eines gelblichen Feststoffs ergab.
1H-NMR
(500 MHz, DMSO-d6): δ 1,37 (3H, t, J7,4 Hz), 4,40
(2H, q, J6,7 Hz), 5,64 (1H, d, J8,1 Hz), 7,16–7,28 (3H, m), 7,30–7,42 (3H,
m), 7,51 (1H, dd, J7,1, 2,6 Hz), 7,70 (1H, d, J7,7 Hz), 7,80 (1H,
s), 7,83 (1H, bs), 8,10 (1H, d, J8,4 Hz), 8,18 (1H, dd, J6,1, 1,9
Hz), 8,68 (1H, s), 9,27 (1H, s), 12,18 (1H, s).
FAB-MS: m/z
448,1 [MH+]
-
e)3-[3-(1-Carbamoyl-2-{1-[3-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)propyl]-3-indolyl}-2-oxoethyl)ureido]-1-(ethoxycarbonyl)indol
-
Eine Lösung von 0,10 g (0,223 mmol)
des Produkts aus Schritt d), 0,15 g (0,56 mmol) N-(3-Brompropyl)phthalimid,
0,10 g (0,72 mmol) K2CO3 und
1,5 ml DMF. Der Kolben wurde verschlossen und 5 Stunden auf 65°C erhitzt.
Dann wurde die Reaktionsmischung zwischen 10 ml EtOAc und 10 ml
Wasser verteilt. Die organische Phase wurde aufgefangen und die
wäßrige Phase
mit weiteren 10 ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen. Die organische
Phase wurde eingedampft, was einen gelblichen Feststoff ergab. Der
Feststoff wurde in 20 ml Diethylether suspendiert und 30 Minuten
gerührt.
Der Niederschlag wurde absetzen gelassen, wonach die etherische
Phase entfernt wurde. Der verbleibende Niederschlag wurde im Vakuum
getrocknet, was 100 mg (70%) des Untertitelprodukts ergab.
1H-NMR 500 MHz, DMSO-d6): δ 1,36 (3H,
t, J7,0 Hz), 2,16 (2H, p, J7,0 Hz), 3,58–3,72 (2H, m), 4,33–4,44 (4H, m),
5,58 (1H, d, J7,6 Hz), 7,20–7,34
(5H, m), 7,38 (1H, s), 7,66 (2H, d, J7,8 Hz), 7,72 (1H, s), 7,76
(1H, s), 7,81 (4H, s), 8,00 (1H, d, J7,8 Hz), 8,19 (1H, d, J7,8
Hz), 8,76 (1H, s), 9,24 (1H, s).
FAB-MS: m/z 635,0 [MH+]
-
f) 4-Carbamoyl-5-{1-[3-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)propyl]-3-indolyl}-1-[1-(ethoxycarbonyl)-3-indolyl]-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Lösung von 0,10 g (0,16 mmol)
des Produkts aus Schritt e) in 10 ml Eisessig wurde unter Rühren auf
einem Ölbad über Nacht
auf 110°C
erhitzt.
-
Nach dem Abkühlen wurde die Essigsäure abgedampft.
AcOH-Reste wurden durch Lösen
des Rückstands
in CH2Cl2 und Eindampfen
mit Toluol entfernt, was 0,10 g der Untertitelverbindung ergab.
FAB-MS:
m/z 617,1 [MH+]
-
g) 4-Cyano-5-{1-[3-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)propyl]-3-indolyl}-1-[1-(ethoxycarbonyl)-3-indolyl]-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
0,10 g (0,16 mmol) des Produkts aus
Schritt f) wurde mit 10 ml einer Lösung von TMS-Polyphosphat (Yokoyama
et al., Synthesis (1982) 591–592)
in CH2Cl2 versetzt.
Der Kolben wurde verschlossen und auf einem Ölbad 3 Stunden auf 50°C erhitzt.
Dann wurde die organische Phase mit CH2Cl2 auf 20 ml verdünnt und dann mit 10 ml Wasser,
5 ml 1 M Schwefelsäure
und schließlich
mit 5 ml Kochsalzlösung
gewaschen. Der nach Eindampfen der organischen Phase verbleibende
Rückstand
wurde mittels Chromatographie an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH 97 : 3) gereinigt, was 65 mg (67%)
des Untertitelprodukts lieferte.
1H-NMR
(500 MHz, CDCl3): δ 1,41 (3H, t, J6,7 Hz), 1,90
(2H, p, J6,4 Hz), 3,01 (2H, t, J6,4 Hz), 4,00 (2H, t, J6,4 Hz),
4,40 (2H, q, J7,1 Hz), 7,03 (1H, t, J7,5 Hz), 7,10 (1H, d, J7,9
Hz), 7,14–7,24
(2H, m), 7,26 (2H, s), 7,38 (1H, s), 7,69 (1H, d, J7,7 Hz), 7,75–7,80 (2H,
m), 7,84–7,88
(2H, m), 7,91 (1H, s), 8,00 (1H, d, J8,1 Hz), 8,77 (1H, s).
FAB-MS:
m/z 599,1 [MH+]
-
65 mg (0,11 mmol) des Produkts aus
Schritt f) wurden mit 15 ml THF und 6 ml wäßrigem Methylamin (40%ig) versetzt,
wonach die Mischung 2,5 Stunden gerührt wurde. Durch Abziehen des
Lösungsmittels
wurde eine teilkristalline Substanz erhalten. Die Verbindung wurde
mittels Chromatographie an Kieselgel (Ch2Cl2/MeOH 90 : 10 zur Entfernung des Rests der
Verunreinigungen und MeOH/TEA 95 : 5 zur Elution des Produkts) gereinigt,
was 30 mg (76%) des freien Amins ergab. Das Amin wurde mit 1%igem
TFA in Wasser behandelt und lyophilisiert, was das Titelprodukt
ergab.
1H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ 1,87
(2H, p, J7,4 Hz), 2,55–2,62
(2H, m), 4,17 (2H, t, J7,1 Hz), 6,89 (1H, t, J7, 3 Hz), 6,97 (1H,
t, J7,3 Hz), 7,04 (1H, t, J7,3 Hz), 7,10–7,15 (2H, m), 7,32 (1H, d,
J8,4 Hz), 7,38 (1H, d, J8,2 Hz), 7,46 (1H, s), 7,48 (1H, s), 7,50
(1H, d, J2,7 Hz), 7,62 (3H, bs), 11,24 (1H, s), 11,39 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 397,1 [MH+]
-
Beispiel 2
-
5-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-1-(benzo[b]thiophen-3-yl)-4-cyano-2,3-dihydroimidazol-2-on-Essigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von Benzo[b]thiophen-3-carbonylazid
[C. Galvez et al., Synthesis (1983) 932– 933] in Analogie zu Beispiel
1 hergestellt.
1H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ 1,02
(2H, p, J8,4 Hz), 1,53 (2H, p, J8,2 Hz), 2,42–2,46 (2H, m), 4,03 (2H, t, J7,2
Hz), 6,95 (2H, t, J7,8 Hz), 7,10 (2H, t, J8,0 Hz), 7,20–7,34 (3H,
m), 7,35-7,45 (3H, m), 7,85–7,95
(2H, m)
-
Beispiel 3
-
4-Cyano-5-[1-(3-hydroxypropyl)-3-indolyl]-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
a) 3-(3-{2-[1-(3-Acetoxypropyl)-3-indolyl]-1-carbamoyl-2-oxoethyl}ureido)indol-1-carbonsäureethylester
-
0,25 g (0,56 mmol) des Produkts aus
Beispiel 1 d) wurden in 2 ml DMF mit 0,17 g (0,94 mmol) Essigsäure-3-brompropylester und
0,25 g (1,8 mmol) K2CO3 versetzt.
Nach Erhitzen über
Nacht auf 50°C
wurde die Mischung zwischen 15 ml EtOAc und 15 ml Wasser verteilt.
Die wäßrige Phase
wurde mit zusätzlichen
10 ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden
mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und eingedampft, was ein Rohprodukt ergab, das an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH 95 : 5)
gereinigt wurde, was 0,19 g (63%) der Untertitelverbindung ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,34 (3H,
t, J7,2 Hz), 1,93 (3H, s), 2,16 (2H, p, J7, 0 Hz), 4,01 (2H, t,
J6,2 Hz), 4,32–4,41
(4H, m), 5,61 (1H, d, J7,8 Hz), 7,15–7,40 (6H, m), 7,63 (1H, d,
J7,8 Hz), 7,68 (1H, d, J7,8 Hz), 7,73–7,79 (2H, m), 8,07 (1H, d,
J7,8 Hz), 8,18 (1H, d, J7,4 Hz), 8,74 (1H, s), 9,26 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 548,1 [MH+]
-
b) 5-[1-(3-Acetoxypropyl)-3-indolyl]-4-carbamoyl-1-[1-(ethoxycarbonyl)-3-indolyl]-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Lösung von 0,19 g (0,35 mmol)
des Produkts aus Schritt a) in 20 ml Eisessig wurde über Nacht auf
115°C erhitzt
und dann abkühlen
gelassen. Der nach Abdampfen des Lösungsmittels verbleibende Rückstand
wurde mit Toluol eingedampft, was 0,17 g (93%) der Untertitelverbindung
ergab.
FAB-MS: m/z 530,1 [MH+]
-
c) 5-[1-(3-Acetoxypropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-[1-(ethoxycarbonyl)-3-indolyl]-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Lösung von 0,14 g (0,26 mmol)
des Produkts aus Schritt b) in 7 ml TMS-Polyphosphat wurde 4 Stunden
auf 50°C
erhitzt. Dann wurde die Mischung mit CH2Cl2 auf 20 ml verdünnt und mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde und eingedampft und der Rückstand
mittels Chromatographie an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH 98 : 2) gereinigt, was 0,11 g (82%)
der Untertitelverbindung ergab.
1H-NMR
(400 MHz, in CDCl3): δ 1,47 (3H, t, J7,1 Hz), 1,88
(2H, p, J6,3 Hz), 2,01 (3H, s), 3,67 (2H, t, J5,8 Hz), 4,08 (2H,
t, J6,4 Hz), 4,50 (2H, q, J7,2 Hz), 7,02 (1H, s), 7,10–7,34 (6H,
m), 7,61 (1H, d, J8,6 Hz), 7,80 (1H, s), 8,18 (1H, d, J8, 1 Hz),
9,35 (1H, s)
FAB-MS: m/z 512,1 [MH+]
-
In einem Kolben wurden 0,11 g (0,21
mmol) des Produkts aus Schritt c) in 20 ml THF gelöst und mit 10
ml wäßrigem Methylamin
(40%ig) versetzt. Der Kolben wurde verschlossen und über Nacht
gerührt,
wonach das Lösungsmittel
abgedampft wurde, was 86 mg der Titelverbindung ergab.
FAB-MS:
m/z 398,1 [MH+]
-
Beispiel 4
-
5-[1-(3-Amidinothiopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a) 3-{3-[5-Cyano-3-(3-indolyl)-2-oxo-2,3-dihydro-1H-imidazol-4-yl]-1-indolyl}propylmethansulfonat
-
Eine Lösung von 85 mg (0,22 mmol)
der Titelverbindung aus Beispiel 3 wurde in 15 ml Pyridin mit Methansulfonsäureanhydrid
75 mg (0,43 mmol) versetzt. Nach Rühren über Nacht bei Raumtemperatur
wurde das Pyridin im Vakuum abgezogen und der Rückstand durch Chromatographie
an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH
95 : 5) gereinigt, was 49 mg (50%) des Untertitelprodukts ergab.
1H-NMR (400 MHz, in CD3OD): δ 1,85 (2H,
p, J6,1 Hz), 2,75 (3H, s), 3,61 (2H, t, J5,7 Hz), 4,08 (2H, t, J6,4
Hz), 6,88 (1H, t, J7,7 Hz), 7,00–7,19 (5H, m), 7,30– 7,38 (3H,
m), 7,50 (1H, d, J7,9 Hz), 8,53 (1H, d, J5,1 Hz), 10,84 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 476,1 [MH+]
-
Eine Lösung von 46 mg (0,10 mmol)
des Produkts aus Schritt a) und 30 mg (0,4 mmol) Thioharnstoff in
25 ml absolutem Ethanol wurde über
Nacht auf 90°C
erhitzt. Der nach Abdampfen des Lösungsmittels verbleibende Rückstand
wurde mittels Chromatographie an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH/TEA) gereinigt, was ein Rohprodukt
ergab, das durch präparative
HPLC (C18-Umkehrphase, Acetonitril/Wasser/Trifluoressigsäure) weiter
gereinigt wurde. Die Titelverbindung wurde nach Lyophilisierung
erhalten, was 25 mg (44%) in Form eines weißen Feststoffs ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,83 (2H,
p, J7,2 Hz), 2,74 (2H, t, J7,7 Hz), 4,14 (2H, t, J6,9 Hz), 6,85
(1H, t, J7,5 Hz), 6,97–7,10
(3H, m), 7,14 (1H, t, J8,1 Hz), 7,30–7,36 (2H, m), 7,42–7,47 (2H,
m), 5,53 (1H, d, J2,7 Hz), 9,06 (4H, s), 11,29 (1H, s), 11,39 (1H,
s)
FAB-MS: m/z 456,0 [MH+]
-
Referenz Beispiel 5
-
4-Cyano-5-[1-(4-cyanobutyl)-3-indolyl]-1-[1-(ethoxycarbonyl)-3-indolyl]-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von 5-Brompentannitril in Analogie zu Beispiel 1, Schritt d)–g), hergestellt.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,08 (2H,
p, J7,2 Hz), 1,48 (3H, t, J7,1 Hz), 1,74 (2H, p, J7,1 Hz), 2,11
(2H, t, J7,1 Hz), 4,05 (2H, t, J6,5 Hz ), 4,51 (2H, q, J7,0 Hz),
6,92 (1H, s), 7,10–7,23
(3H, m), 7,26 (2H, bs), 7,33 (1H, t, J8,0 Hz), 7,63 (1H, d, J8,4
Hz), 7,85 (1H, s), 8,20 (1H, d, J8,4 Hz), 9,81 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 493,2 [MH+]
-
Beispiel 6
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5-[1-(4-Amidinobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Eine Portion von 90 mg (0,18 mmol)
des in Beispiel 5 erhaltenen Produkts wurde in 15 ml mit HCl gesättigtem absolutem
Ethanol gelöst.
Die Mischung wurde 2 Tage bei Raumtemperatur gerührt. Der nach Abdampfen des
Lösungsmittels
verbleibende Rückstand
wurde mit NH3-gesättigtem
Methanol verdünnt.
Dann wurde die Mischung über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Der nach Abdampfen des Lösungsmittels
verbleibende Rückstand
wurde durch präparative
HPLC (C18-Umkehrphase, Acetonitril/Wasser/Trifluoressigsäure) gereinigt.
Die Titelverbindung wurde nach Lyophilisierung erhalten, was 40
mg (40%) in Form eines weißen Feststoffs
ergab.
1H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ 1,31
(2H, p, J7,9 Hz), 1,55 (2H, p, J7,4 Hz), 2,27 (2H, t, J7,8 Hz),
4,09 (2H, t, J7,3 Hz), 6,87 (1H, t, J7,7 Hz), 6,98 (1H, t, J7,7
Hz), 7,02–7,07
(1H, m), 7,09–7,15
(2H, m), 7,33 (1H, d, J8,4 Hz), 7,40 (1H, s), 7,39-7,45 (2H, m),
7,51 (1H, d, J2,66 Hz), 8,49 (2H, s), 8,84 (2H, s), 11,22 (1H, s),
11,37 (1H, s)
FAB-MS: m/z 438,1 [MH+]
-
Beispiel 7
-
4-Cyano-5-[1-(3-guanidinopropyl)-3-indolyl]-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Eine Mischung aus 18 mg (0,045 mmol)
der Titelverbindung aus Beispiel 1), 18 mg (0,09 mmol) 3,5-Dimethylpyrazol-1-carboxamidinnitrat
und 15 mg NaHCO3 wurde in 15 ml absolutem
Ethanol gelöst.
Der Kolben wurde verschlossen und 48 Stunden auf 80°C erhitzt.
Der nach Abdampfen des Lösungsmittels
verbleibende Rückstand
wurde durch präparative
HPLC (C18-Umkehrphase,
Acetonitril/Wasser/Trifluoressigsäure) gereinigt. Die Titelverbindung
wurde nach Lyophilisierung erhalten, was 18 mg (72%) in Form eines
weißen
Feststoffs ergab.
1H-NMR (500 MHz,
DMSO-d6): δ 1,74 (2H, p, J7,2 Hz), 2,88
(2H, q, J6,7 Hz), 4,09 (2H, t, J7,1 Hz), 6,88 (1H, t, J7,9 Hz),
6,98 (1H, t, J7,9 Hz), 7,03 (1H, t, J7,5 Hz), 7,10–7,15 (2H,
m), 7,31 (1H, d, J8,4 Hz), 7,38–7,41
(2H, m), 7,44 (1H, d, J8,4 Hz), 7,46–7,50 (1H, m), 7,50 (1H, d,
J2,9 Hz), 11,26 (1H, s), 11,38 (1H, s)
FAB-MS: m/z 439,3 [MH+]
-
Beispiel 8
-
5-{1-[3-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von 2-(3-Brommethylbenzyl)isoindol-1,3-dion
in Analogie zu Beispiel 1 erhalten.
1H-NMR
(500 MHz, DMSO-d6): δ 3,79 (2H, s), 5,29 (2H, s),
6,53 (1H, d, J8,0 Hz), 6,89 (1H, t, J7,5 Hz), 6,98 (1H, t, J7,5
Hz), 7,03–7,10
(2H, m), 7,10–7,19
(3H, m), 7,23 (1H, d, J7,7 Hz), 7,35 (2H, d, J8,1 Hz), 7,45 (1H, d,
J8,0 Hz), 7,53 (2H, s), 11,34 (1H, s)
FAB-MS: m/z 459,1 [MH+]
-
Beispiel 9
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-propyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a) (1-Carbamoyl-2-{1-[4-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)butyl]-3-indolyl}-2-oxoethyl)-carbamidsäurebenzylester
-
Eine Mischung aus 6,0 g (17 mmol)
des in Beispiel 1b) erhaltenen Produkts, 6,0 g (21 mmol) N-(4-Brombutyl)-phthalimid und 9,4
g (68 mmol) K2CO3 in
50 ml DMF wurde über
Nacht bei 60°C
gerührt.
Dann wurde die Mischung zwischen 100 ml EtAOc und 100 ml Wasser
verteilt. Die Wasserphase wurde mit weiteren 50 ml EtOAc extrahiert,
wonach die vereinigten organischen Phasen mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen
wurden. Die organische Phase wurde eingedampft, was einen Feststoff
ergab, der 2× mit
50 ml Diethylether gewaschen wurde, was die Untertitelverbindung
in Form eines Feststoffs, 5,8 g (62%), ergab.
1H-NMR
(400 MHz in DMSO-d6): δ 1,55–1,64 (2H, m), 1,75– 1,85 (2H,
m), 3,55–3,65
(2H, m), 4,20–4,35
(2H, m), 5,05 (2H, s), 5,47 (1H, d, J7,2 Hz), 7,17–7,35 (8H,
m), 7,46 (1H, d, J7,0 Hz), 7,58–7,67
(2H, m), 7,75–7,85 (4H,
m), 8,15 (1H, d, J6,6 Hz), 8,59 (1H, s)
-
b) 2-Amino-3-{1-[4-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)butyl]-3-indolyl}-3-oxopropionamid-Essigsäuresalz
-
Eine Lösung von 5,7 g (10,3 mmol)
des in Schritt a) erhaltenen Produkts in 60 ml EtOAc und 100 ml Eisessig
wurde mit 3 g 5% Pd(C) versetzt. Nach 4 Stunden Hydrierung wurde
der Katalysator über
Celite abfiltriert. Dann wurde das Filtrat eingedampft und der Rückstand
mit Diethylether trituriert und filtriert, was 4,3 g (86%) des Untertitelprodukts
in Form eines gelben Feststoffs ergab.
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 1,60 (2H, p, J7,1 Hz), 1,80
(2H, p, J7,4 Hz), 3,59 (2H, t, J7,0 Hz), 4,20–4,35 (2H, m), 4,67 (1H, s),
7,15–7,30
(4H, m), 7,50–7,65
(2H, m), 7,75–7,85
(5H, m), 8,17 (1H, m), 8,51 (1H, s)
-
c) 1-Propylindol-3-carbonylazid
-
Eine Lösung von 0,16 g (1,00 mmol)
Indol-3-carbonsäuremethylester,
0,5 g (4 mmol) K2CO3 und
0,5 g (5 mmol) 1-Brompropan in 10 ml DMF wurde über Nacht bei 50°C gerührt. Dann
wurde die Mischung zwischen EtOAc und Wasser verteilt. Die wäßrige Phase
wurde mit weiterem EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen und schließlich über Na2SO4 getrocknet, was
rohen 1-Propylindol-3-carbonsäuremethylester
ergab.
-
Der Methylester wurde in 10 ml Methanol
und 10 ml 1 M NaOH gelöst
und über
Nacht unter Rückfluß erhitzt.
Nach Abziehen des größten Teils
des Methanols im Vakuum wurde die verbleibende Wasserphase auf 25
ml verdünnt,
angesäuert
und mit 3 × 25
ml EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit
Kochsalzlösung
gewaschen und eingedampft, was die rohe 1-Propylindol-3-carbonsäure ergab.
-
Die rohe Säure wurde in 15 ml CH2Cl2 gelöst und mit
140 μl (1
mmol) Triethylamin und 0,25 g (1 mmol) Diphenylphosphorylazid versetzt.
Dann wurde der Kolben verschlossen und über Nacht gerührt. Der
nach Abdampfen des Lösungsmittels
verbleibende Rückstand
wurde mittels Chromatographie an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH 99 : 1) gereinigt, was 171 mg (75%)
eines rötlichen Öls ergab,
das beim Stehen kristallisierte.
1H-NMR
(500 MHz, CDCl3): δ 0,99 (3H, t, J7,2 Hz), 1,95
(2H, sext, J7,4 Hz), 4,15 (2H, t, J7,2 Hz), 7,30–7,36 (2H, m), 7,38–7,43 (1H,
m), 7,86 (1H, s), 8,25–8,30
(1H, m)
FT-IR (cm–1) 2137,1 (N=N=N-Streckschwingung)
-
d) 3-{1-[4-(1,3-Dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)butyl]-3-indolyl}-3-oxo-2-[3-(1-propyl-3-indolyl)ureido]-propionamid
-
Eine Lösung von 57 mg (0,25 mmol)
des Produkts aus Schritt c) in 5 ml Benzol wurde 5 Stunden auf 95°C erhitzt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Benzollösung schnell zu einer frisch
hergestellten Suspension von 120 mg (0,24 mmol) des Produkts aus
Schritt b) und 31 mg (0,24 mmol) Ethyldiisopropylamin in 10 ml THF
gegeben. Die erhaltene Lösung
wurde 2 Stunden gerührt.
Der nach Abdampfen der Lösungsmittel
verbleibende Rückstand
wurde in 20 ml Wasser suspendiert und 10 Minuten gerührt. Dann
wurde das Produkt abfiltriert und getrocknet, was 130 mg (84%) der
Untertitelverbindung in Form eines gelblichen Feststoffs ergab.
FAB-MS:
m/z 619,3 [MH+]
-
e) 4-Carbamoyl-5-{1-[4-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)butyl]-3-indolyl}-1-(1-propyl-3-indolyl)-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Mischung aus 0,06 g (0,1 mmol)
der Verbindung aus Schritt d), 2 ml Methanol und einer katalytisch
wirksamen Menge Scandiumtrifluormethansulfonat wurde 4 Stunden auf
105°C erhitzt.
Dann wurde die Reaktionsmischung abkühlen gelassen und das Lösungsmittel
abgedampft, wonach der Rückstand
mittels Chromatographie an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH 97 : 3) gereinigt wurde, was 54 mg
(93%) des Untertitelamids ergab.
FAB-MS: m/z 601,2 [MH+]
-
f) 4-Cyano-5-{1-[4-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)butyl]-3-indolyl}-1-[1-(ethoxycarbonyl)-3-indolyl)-1,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Portion von 53 mg (0,088 mmol)
des Produkts aus Schritt e) wurde mit 7 ml TMS-Polyphosphat in CH2Cl2 versetzt und
unter Rühren
4 Stunden auf 50°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Lösung
mit CH2Cl2 auf 20
ml verdünnt
und mit 10 ml Wasser gewaschen. Die wäßrige Phase wurde mit weiteren
10 ml CH2Cl2 extrahiert,
wonach die vereinigten organischen Phasen mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen
wurden. Der nach Abziehen des Lösungsmittels
im Vakuum verbleibende Rückstand
wurde mittels Chromatographie an Kieselgel (CH2Cl2/MeOH 97 : 3) gereinigt, was 34 mg (66%) der
Untertitelverbindung in Form eines orangen Feststoffs ergab.
1H-NMR (500 MHz, CDCl3): δ 0,76 (3H,
t, J7, 3 Hz), 1,35 (2H, p, J7,5 Hz), 1,60–1,66 (2H, m), 1,75 (2H, sext, J7,4
Hz), 3,54(2H, t, J7,1 Hz), 4,02 (2H, q, J8,0 Hz), 6,98–7,06 (3H,
m), 7,12–7,19
(3H, m), 7,25–7,32
(3H, m), 7,43 (1H, d, J8,2 Hz), 7,71–7,75 (2H, m), 7,84–7,87 (2H,
m), 8,79 (1H, bs)
FAB-MS: m/z 583,2 [MH+]
-
Eine Portion von 34 mg (0,058 mmol)
des Produkts aus Schritt f) wurde in 10 ml THF gelöst, mit
3 ml wäßrigem Methylamin
(40%ig) versetzt und 3 Stunden gerührt. Der nach Abziehen des
Lösungsmittels
im Vakuum verbleibende Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC (C18-Umkehrphase,
Acetonitril/Wasser/Trifluoressigsäure) gereinigt. Die Titelverbindung
wurde nach Lyophilisierung erhalten, was 25 mg (76%) in Form eines
weißen
Feststoffs ergab.
1H-NMR (400 MHz,
DMSO-d6): δ 0,63 (3H, t, J7,5 Hz), 1,28
(2H, p, J7,4 Hz), 1,54–1,67
(4H, m), 2,62–2,71
(2H, m), 4,06 (4H, t, J6,7 Hz), 6,86–6,96 (2H, m), 7,04–7,15 (3H,
m), 7,34–7,46
(4H, m), 7,54 (1H, s), 7,57 (3H, bs), 11,37 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 453,1 [MH+]
-
Beispiel 10
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(4-methoxyphenyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 9 b) und 1-Isocyanat-4-methoxybenzol
in Analogie zu Beispiel 9 hergestellt.
APCI-MS m/z: 402,2 [MH+]
-
Referenzbeispiel 11
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(4-phenoxyphenyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 9 b) und 1-Isocyanat-4-phenoxybenzol
in Analogie zu Beispiel 9 hergestellt.
APCI-MS m/z: 464,0 [MH+]
-
Beispiel 12
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-1-(4-tert.-butylphenyl)-4-cyano-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 9 b) und 1-Isocyanat-4-tert.-butylbenzol
in Analogie zu Beispiel 9 hergestellt.
APCI-MS m/z: 428,0 [MH+]
-
Beispiel 13
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-nitrophenyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 9 b) und 1-Isocyanat-3-nitrobenzol in
Analogie zu Beispiel 9 hergestellt.
1H-NMR
(300 MHz, CDCl3): δ 1,47 (2H, p, J7,6 Hz), 1,83
(2H, p, J7,6 Hz), 2,75–2,81
(2H, m), 4,20 (2H, t, J6,5 Hz), 6,88(1H, t, J8,0 Hz), 7,04–7,14 (2H,
m), 7,35–7,50
(2H, m), 7,60–7,66
(1H, m), 7,99–8,04
(1H, m), 8,13 (1H, t, J2,1 Hz)
FAB-MS: m/z 417,1 [MH+]
-
Beispiel 14
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl)-4-cyano-1-[(4-ethoxycarbonyl)phenyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-Essigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 9 b) und 4-Isocyanat-1-benzoesäureethylester
in Analogie zu Beispiel 9 hergestellt.
FAB-MS: m/z 444,2 [MH+]
-
Beispiel 15
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-naphthyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Essigsäuresalz
-
Das Titelprodukt wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 9 b) und 1-Naphthylisocyanat in Analogie
zu Beispiel 9 hergestellt.
FAB-MS: m/z 408,3 [MH+]
-
Beispiel 16
-
4-Cyano-5-(3-indolyl)-1-(1-naphthyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Die Titelverbindung wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 1 c) und 1-Naphthylisocyanat in Analogie
zu Beispiel 9 hergestellt.
FAB-MS: m/z 351,0 [MH+]
-
Beispiel 17
-
4-Cyano-5-[1-(3-(N-isopropylamino)propyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a)2-(2,4-Dimethoxybenzylamino)-3-(3-indolyl)-3-oxopropionamid
-
Eine Lösung von 2,0 g (5,69 mmol)
[1-Carbamoyl-2-(3-indolyl)-2-oxoethyl]carbamidsäurebenzylester in
160 ml Essigsäureethylester/Essigsäure/Ethanol
(1 : 2 : 1) wurde bei Normaldruck an 0,45 g 10% Pd(C) 3h hydrogenolisiert.
Dann wurde die Mischung filtriert und aufkonzentriert. Der Rückstand
und 0,95 g (5,69 mmol) 2,4-Dimethoxybenzaldehyd wurden in 30 ml
DMF/HOAc (1 : 1) gelöst
und portionsweise mit 2,41 g (11,4 mmol) NaBH(OAc)4 versetzt.
Nach 18 h bei Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung aufkonzentriert
und durch Chromatographie an SiO2 (PhMe-CH2Cl2-MeOH-NEt3, 30 : 60 : 20 : 2) gereinigt. Das feste
Produkt wurde mit Ether gewaschen, was die Titelverbindung (1,78
g, 85%) ergab.
13C-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 45,4,
55,1, 55,2, 68,2, 98,2, 104,2, 112,2, 115,0, 120,2, 121,3, 121,9,
122,9, 125,6, 129,4, 135,6, 136,4, 157,9, 159,5, 171,2, 190,4.
APCI-MS:
m/z 368 [MH+]
-
b) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-(3-indolyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Lösung von 0,30 g (1,5 mmol)
1-Methylindol-3-carbonylazid
in 15 ml Benzol wurde 5h unter Rückfluß erhitzt,
abgekühlt
und zu einer Lösung
von 0,55 g (1,5 mmol) des Produkts aus Schritt a) in 30 ml THF gegeben.
Nach 1 h bei Raumtemperatur und 4 h bei 50°C wurde die Mischung aufkonzentriert.
Der Rückstand wurde
in 40 ml EtOH/HOAc (4 : 1) gelöst,
45 Minuten unter Rückfluß erhitzt
und aufkonzentriert, was eine feste Substanz ergab. Der größte Teil
dieser festen Substanz (93%), 15 ml Acetonitril und 30 ml TMS-Polyphosphat-Lösung in
CH2Cl2 wurden 1,5
h unter Rückfluß erhitzt.
Dann wurde die braune Lösung
abgekühlt
und vorsichtig zu einer gerührten
Mischung aus 100 ml CH2Cl2,
200 ml NaHCO3 (aq) und 20 ml MeOH gegeben.
Die organische Schicht wurde aufkonzentriert, wonach der Rückstand
mittels Kieselgelchromatographie (PhMe : EtOAc, 1 : 1) gereinigt
wurde, was die Untertitelverbindung (0,44 g, 33%) ergab.
13C-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 32,6, 41,4,
55,2, 55,4, 93,7, 98,5, 100,4, 104,7, 108,8, 110,3, 112,0, 112,6, 116,1,
117,3, 119,2, 119,9, 119,8, 121,8, 122,0, 124,4, 124,8, 126,9, 128,4,
129,5, 133,2, 135,0, 135,5, 151,7, 157,9, 160,5.
APCI-MS: m/z
504 [MH+]
-
c) 3-{3-[5-Cyano-1-(2,4-dimethoxybenzyl)-3-(3-indolyl)-2-oxo-2,3-dihydro-1H-imidazol-4-yl]-1-indolyl}-propylmethansulfonat
-
Eine Lösung von 0,15 g (0,298 mmol)
des Produkts aus Schritt b) in 2 ml DMF wurde mit 0,40 g (1,72 mmol)
1,3-Propandiolbismethansulfonat und 0,50 g (3,62 mmol) K2CO3 versetzt. Die
Mischung wurde über Nacht
bei 70°C
gerührt
und zwischen EtOAc und Wasser verteilt. Die organische Phase wurde
mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und schließlich
eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels Chromatographie an Kieselgel gereinigt, was 0,11 g
(59%) der Untertitelverbindung ergab.
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 1,95 (2H, p, J6,2 Hz), 2,79
(3H, s), 3,69 (2H, t, J5,3 Hz), 3,74 (3H, s), 3,84 (3H, s), 3,94
(3H, s), 4,13 (2H, t, J5,9 Hz), 5,04 (2H, s), 6,50 (1H, s), 6,52
(1H, s), 6,93 (1H, t, J7,5 Hz), 7,00 (1H, s), 7,08–7,18 (3H,
m), 7,19-7,29 (4H, m), 7,44 (1H, d, J8,0 Hz), 7,52 (1H, d, J8,0
Hz)
APCI-MS: m/z 640,0 [MH+]
-
d)4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-[1-(3-isopropylaminopropyl)-3-indolyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Mischung aus 47 mg (0,078 mmol)
des Produkts aus Schritt c) und 10 ml Isopropylamin wurde über Nacht gerührt. Nach
Abziehen von überschüssigem Amin
im Vakuum wurden 46 mg des Untertitelprodukts in Form eines gelben Öls erhalten.
APCI-MS:
m/z 603,2 [MH+]
-
Eine Mischung aus 46 mg (0,078 mmol)
des Produkts aus Schritt d), 20 ml Acetonitril und 0,5 ml Trifluormethansulfonsäure wurde
2 Stunden bei 70°C
gerührt.
Dann wurde die Mischung zwischen 50 ml EtOAc und 50 ml 1 M NaOH
verteilt. Die wäßrige Phase
wurde mit 3 × 20
ml EtOAc extrahiert, wonach die vereinigten organischen Phasen mit
Kochsalzlösung
gewaschen wurden. Der nach Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum verbleibende
Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC (C18-Umkehrphase, Acetonitril/Wasser/Trifluoressigsäure) gereinigt.
Die Titelverbindung wurde nach Lyophilisierung erhalten, was 25
mg (57%) in Form eines farblosen Öls ergab.
1H-NMR
(400 MHz, CD3OD): δ 1,08 (6H, d, J6,4 Hz), 1,82– 1,93 (2H,
m), 2,86 (1H, hept, J6,9 Hz), 3,67 (2H, t, J6,3 Hz), 3,73 (3H, s),
4,15 (2H, t, J6,8 Hz), 6,95 (1H, d, J8,4 Hz), 7,00 (1H, t, J7,4
Hz), 7,10–7,20
(3H, m), 7,22 (1H, s), 7,30 (1H, s), 7,32-7,44 (3H, m)
APCI-MS:
m/z 453,0 [MH+]
-
Beispiel 18
-
5-[1(S)-(3(S)-Aminocyclopentyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Essigsäuresalz
-
a) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-{1(S)-[3(S)-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)cyclopentyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine gerührte Lösung von 0,26 g (0,51 mmol)
4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-(3-indolyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
in 3 ml trockenem DMF wurde bei 70°C über einen Zeitraum von 1, 5 Stunden
mit 2 Portionen von insgesamt 0,72 g (2,33 mmol) 1(R)-O-Methansulfonyl-3(S)-phthalimidocyclopentan
und zwei Portionen von insgesamt 1,33 g (4,05 mmol) Cäsiumcarbonat
versetzt. Nach weiteren 2 Stunden wurde die Reaktionsmischung auf
Raumtemperatur abgekühlt
und zwischen Essigsäureethylester
und gesättigter
Kochsalzlösung
verteilt. Die wäßrige Phase
wurde mit Essigsäureethylester
rückextrahiert,
wonach die vereinigten organischen Extrakte dreimal mit gesättigter
Kochsalzlösung
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet und
aufkonzentriert wurden. Der Rückstand
wurde mittels Chromatographie an SiO2 (EtOAc/Heptan,
3 : 2) gereinigt. Die das gewünschte
Produkt enthaltenden Fraktionen wurden vereinigt und kristallisiert
(Chloroform/Ether), was die Untertitelverbindung (0,20 g, 54%) ergab.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,58 (1H,
m), 1,79 (2H, m), 2,01 (1H, m), 2,31 (1H, m), 2,50 (1H, m), 3,77
(3H, s), 3,83 (3H, s), 3,94 (3H, s), 4,56 (1H, m), 5,07 (2H, s),
5,14 (1H, m), 6,52 (1H, s), 6,93 (1H, s), 7,00 (1H, m), 7,13–7,28 (7H,
m), 7,38 (1H, d, J8,2), 7,43 (1H, d, J8,4 Hz), 7,60 (1H, d, J7,8
Hz), 7,72–7,76
(2H, m), 7,83–7,87 (2H,
m)
-
b) 4-Cyano-5-{1(S)-[3(S)-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)cyclopentyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine refluxierende Lösung von
0,14 g (0,20 mmol) des Produkts aus Schritt a) in 15 ml trockenem
Acetonitril wurde über
einen Zeitraum von 24 Stunden in 3 Portionen mit 1,3 ml Trimethylsilylbromid
behandelt. Danach wurde die Reaktionsmischung weitere 6 Stunden
unter Rückfluß erhitzt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Mischung mit 5 ml Methanol versetzt
und dann aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels Chromatographie an SiO2 (Toluol/Essigsäureethylester, 1
: 2) gereinigt, was die Untertitelverbindung (55 mg, 49%) ergab.
1H-NMR (400 MHz, Aceton-d6): δ 1,72 (m,
1H), 1,84 (1H, m), 1,94 (1H, m), 2,10 (1H, m), 2,36 (1H, m), 2,88 (1H,
m), 3,84 (3H, s), 4,67 (1H, m), 5,26 (1H, m), 6,96 (1H, dt, J1,0,
8,0 Hz), 7,12 (2H, m), 7,21 (1H, in), 7,25 (1H, d, J8,0 Hz), 7,30
(1H, s), 7,40 (1H, d, J8,4 Hz), 7,46 (1H, s), 7,50 (1H, d, J8,2
Hz), 7,68 (1H, d, J7,8 Hz), 7,83–7,88 (4H, m)
-
Eine Lösung von 0,055 g (0,10 mmol)
des Produkts aus Schritt b) in 6 ml THF wurde mit 0,6 ml wäßrigem Methylamin
(40%ig) behandelt, wonach die Mischung 3 Tage bei Raumtemperatur
stehengelassen und dann aufkonzentriert wurde. Der Rückstand
wurde mittels Chromatographie an SiO2 (CH2Cl2/Methanol/Ammoniak,
150 : 10 : 1 gefolgt von 150 : 15 : 3) gereinigt, was das freie
Amin in Form eines Feststoffs ergab. Der Feststoff wurde mit Essigsäure behandelt
und gefriergetrocknet, was die Titelverbindung (40 mg, 83%) ergab.
13C-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 30,7, 32,6,
32,9, 41,2, 50,7, 54,9, 79,2, 89,9, 100,3, 108,8, 110,2, 110,6, 113,5,
117,3, 119,6, 119,8, 120,2, 121,8, 122,0, 124,5, 125,2, 126,6, 128,4,
133,5, 135,0, 135,4, 152,3, 172,4.
-
Beispiel 19
-
1-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-5-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Hydrochloridsalz
-
a) 4-Cyano-5-(1-methyl-3-indolyl)-1-[1-(2,2,2-trichlorethoxycarbonyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Diese Verbindung wurde ausgehend
von 3-(Azidocarbonyl)-1-(2,2,2-trichlorethoxycarbonyl)indol
(Sovorov et al., Khimiya Gereotsiklicheskikh Soedinenii 8, (1975),
1099– 1105)
und 2-Amino-3-(3-indolyl)-3-oxopropionamid-Essigsäuresalz in Analogie zu Beispiel
1 hergestellt.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,73
(3H, s), 5,23 (2H, s), 6,97 (1H, bt), 7,11–7,42 (6H, m), 7,54 (1H, s),
7,90 (1H, s), 8,08 (1H, d, J8,2 Hz), 11,56 (1H, bs, NH)
APCI-MS:
m/z 530 [MH+]
-
b)3-(tert.-Butoxycarbonyl)-4-cyano-5-(1-methyl-3-indolyl)-1-[1-(2,2,2-trichlorethoxycarbonyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Lösung aus 0,24 g (0,45 mmol)
des Produkts aus Schritt a), 0,13 g (0,59 mmol) Di-tert.-butyldicarbonat
und 0,005 g (0,04 mmol) 4-Dimethylaminopyridin in 10 ml trockenem
THF wurde 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach Zugabe von 1 g SiO2 wurde das Lösungsmittel abgezogen. Der
Rückstand wurde
mittels Chromatographie an SiO2 (Heptan/Essigsäureethylester)
gereinigt, was die Untertitelverbindung (267 mg, 94%) lieferte.
1H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ 1,60 (9H,
s), 3,72 (3H, s), 5,24 (2H, s), 6,98 (1H, bt), 7,14 (1H, bt), 7,23
(1H, bt), 7,37 (1H, bt), 7,41 (1H, d, J8,3 Hz), 7,45 (1H, d, J7,9
Hz), 7,50 (1H, d, J7,7 Hz), 7,59 (1H, s), 7,96 (1H, s), 8,07 (1H,
d, J8,3 Hz)
APCI-MS: m/z 530 [(MH-tBoc)+]
-
c)3-(tert.-Butoxycarbonyl)-4-cyano-5-(1-methyl-3-indolyl)-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Suspension aus 0,26 g (0,41
mmol) des Produkts aus Schritt b) in 5 ml DMF wurde mit 0,27 g (4,1
mmol) Zinkpulver, 0,028 g (0,12 mmol) Cadmiumchlorid und 5 ml Essigsäure versetzt.
Die Mischung wurde 2 Minuten mit Ultraschall behandelt und 30 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt.
Nach Zugabe von Wasser und Essigsäureethylester wurden die Phasen
getrennt und die organische Phase mit gesättigtem NaHCO3 (aq) gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels Chromatographie an SiO2 (Toluol/Essigsäureethylester)
gereinigt, was die Untertitelverbindung (150 mg, 80%) lieferte.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,60 (9H,
s), 3,69 (3H, s), 6,92–7,01
(2H, m), 7,07 (1H, bt), 7,14 (1H, bt), 7,33 (1H, d, J8,8 Hz), 7,39
(1H, d, J8,4 Hz), 7,43 (1H, d, J8,2 Hz), 7,48 (1H, s), 7,52 (1H,
d, J2,7 Hz), 11,31 (1H, bd, J2,3 Hz, NH)
APCI-MS: m/z 354 [(MH-tBoc)+]
-
d)3-(tert.-Butoxycarbonyl)-4-cyano-5-(1-methyl-3-indolyl)-1-{1-[3-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)-propyl]-3-indolyl}-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Suspension von 0,12 g (0,28
mmol) des Produkts aus Schritt c) und 0,15 g (1,1 mmol) K2CO3 in 5 ml trockenem
DMF wurde mit 0,083 g (0,30 mmol) N-(3-Brompropyl)-phthalimid versetzt.
Die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt
und dann zwischen Wasser und Essigsäureethylester verteilt. Die wäßrige Phase
wurde mit Essigsäureethylester
extrahiert, wonach die vereinigten organischen Phasen mit Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und eingedampft wurden. Durch Chromatographie an SiO2 (Heptan/Essigsäureethylester)
wurde die Titelverbindung (152 mg, 86%) erhalten.
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 1,60 (9H, s), 2,21 (2H, m),
3,69 (3H, s), 3,74 (2H, bt), 3,89 (2H, bt), 7,03 (1H, bt), 7,12
(1H, bt), 7,17 (1H, bt), 7,21 (1H, d, J7,8 Hz), 7,30 (1H, bt), 7,42
(1H, d, J8,2 Hz), 7,43 (1H, s), 7,47 (1H, d, J7,8 Hz), 7,82–7,90 (5H,
m), 8,00 (1H, d, J8,4 Hz)
APCI-MS: m/z 641 [MH+]
-
Eine Lösung von 0,14 g (0,22 mmol)
des Produkts aus Schritt d) in THF (5 ml) wurde mit 5 ml wäßrigem Methylamin
(40%ig) versetzt. Nach 1,5 Stunden bei Raumtemperatur wurden die
flüchtigen
Bestandteile abgezogen und der Rückstand
mittels Chromatographie an SiO2 (CH2Cl2/Methanol/Ammoniak)
gereinigt, was das freie Amin (70 mg, 77%) ergab. Das Amin wurde
in CH2Cl2/Methanol
(2 : 3) gelöst
und mit 0,1 M HCl (aq) versetzt. Die Mischung wurde aufkonzentriert
und lyophilisiert, was die Titelverbindung (76 mg, 100%) ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,86 (2H,
m), 2,69 (2H, bt), 3,68 (3H, s), 3,87 (2H, bt), 6,94 (1H, bt), 6,99
(1H, bt), 7,07 (1H, bt), 7,12–7,19
(2H, m), 7,33–7,42
(4H, m), 7,53 (1H, s), 11,34 (1H, bs, NH)
FAB-MS: m/z 411 [MH+]
-
Die folgenden Verbindungen wurden
in Analogie zu den obigen Beispielen hergestellt:
-
Beispiel 20
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 1,27 (2H, p, J7,5 Hz), 1,60
(2H, p, J7,5 Hz), 2,67–2,74
(2H, m), 4,10 (2H, t, J7,0 Hz), 6,92 (1H, t, J7,5 Hz), 7,01 (1H,
t, J7,2 Hz), 7,08 (1H, t, J7,7 Hz), 7,13–7,18 (2H, m), 7,35 (1H, d,
J7,1 Hz), 7,36 (1H, s), 7,44 (1H, d, J8,0 Hz), 7,48 (1H, d, 8,4
Hz), 7,51 (1H, d, J2,7 Hz), 7,59 (3H, bs), 11,29 (1H, s), 11,39
(1H, s)
FAB-MS: m/z 411,1 [MH+]
-
Beispiel 21
-
5-[1-(2-Aminoethyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,04 (2H, t, J6,7 Hz), 4,24
(2H, t, J6,8 Hz), 6,94 (1H, t, J7,2 Hz), 7,03–7,11 (2H, m), 7,18 (1H, d,
J7,8 Hz), 7,20 (1H, t, J7,2 Hz), 7,37 (1H, d, J8,2 Hz), 7,39 (1H,
s), 7,47 (1H, d, J8,0 Hz), 7,48–7,52
(2H, m), 11,30 (1H, s)
FAB-MS: m/z 383,0 [MH+]
-
Beispiel 22
-
5-{1-[4-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,77 (3H, s), 3,94 (2H, m),
5,31 (2H, s), 6,85 (2H, d), 6,93 (1H, t), 7,01 (1H, t), 7,06 (1H,
t), 7,13 (1H, d), 7,17 (1H, t), 7,23 (2H, d), 7,45 (1H, d), 7,49
(1H, d), 7,53 (1H, s), 7,61 (1H, s), 8,08 (3H, s), 11,41 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 473,3 [MH+]
-
Beispiel 23
-
5-{1-[2-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,71 (3H, s), 4,01 (2H, bs),
5,48 (2H, s), 5,76 (1H, d), 6,90 (1H, t), 6,95 (1H, t), 7,17–7,06 (4H,
m), 7,22 (1H, s), 7,29 (1H, t), 7,35 (1H, d), 7,39 (1H, d), 7,41
(1H, d), 7,57 (1H, s), 7,59 (1H, d), 8,19 (3H, bs), 11,43 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 473,3 [MH+]
-
Beispiel 24
-
5-[1-(3-Aminopropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 1,86 (2H, p, J6,8 Hz), 2,54
(2H, t, J7,6 Hz), 3,75 (3H, s), 1,86 (2H, p, J6,8 Hz), 4,17 (2H,
t, J6, 4 Hz), 6,92 (1H, t, J7,2 Hz), 7,01 (1H, t, J7,6 Hz), 7,17–7,07 (3H,
m), 7,41 (1H, d, J9,2 Hz), 7,43 (1H, d, J8,0 Hz), 7,45 (1H, s),
7,48 (1H, d, J8,0 Hz), 7,57 (1H, s), 7,74 (3H, bs)
FAB-MS:
m/z 411,0 [MH+]
-
Referenzbeispiel 25
-
4-Cyano-5-[1-(4-methoxybenzyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,69 (3H, s), 3,75 (3H, s),
5,19 (2H, s), 6,67 (2H, d, J8,8 Hz), 6,73 (2H, d, J8,8 Hz), 6,92
(1H, t, J8,0 Hz), 7,20–7,00
(4H, m), 7,39 (1H, d, J8,0 Hz), 7,39 (1H, s), 7,46 (1H, d, J8,0 Hz),
7,52 (1H, d, J8,0 Hz), 7,56 (1H, s), 11,38 (1H, s),
FAB-MS:
m/z 474,0 [MH+]
-
Beispiel 26
-
5-{1-[3-(Aminomethyl)benzyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,77 (3H, s), 3,95 (2H, m),
5,33 (2H, s), 6,58 (1H, d, J8,0 Hz), 6,94 (1H, t, J7,5 Hz), 7,04
(1H, t, J7,5 Hz), 7,11 (1H, t, J7,6 Hz), 7,13–7,22 (3H, m), 7,29 (1H, s),
7,31 (1H, d, J7,6 Hz), 7,37 (1H, d, J8, 2 Hz), 7,46 (1H, d, J8,
2 Hz), 7,52 (1H, d, J7, 8 Hz), 7,54 (1H, s), 7,61 (1H, s), 8,11
(3H, bs), 11,43 (1H, s)
-
Referenzbeispiel 27
-
5-{1-[5-(Aminomethyl)-2-thiophenylmethyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
a)(3-Indolyl)-3-oxy-2-(2,4,6-trimethoxybenzylamino)propionamid
-
Eine Lösung von ([1-Carbamoyl-2-(3-indolyl)-2-oxoethyl]carbamidsäurebenzylester
(2,0 g, 5,69 mmol) in Essigsäureethylester/Essigsäure/Ethanol
(1 : 2 : 1, 160 ml) wurde an 10% Pd(C) (0,45 g) 15 Stunden bei Normaldruck
hydrogenolisiert. Dann wurde die Mischung filtriert und aufkonzentriert.
Der Rückstand
und 2,4,6-Trimethoxybenzaldehyd
(1,12 g, 5,69 mmol) wurden in DMF-Essigsäure (1 : 1, 50 ml) gelöst und portionsweise
mit Natriumtriacetoxyborhydrid (2,41 g, 11,38 mmol) versetzt. Nach
18 Stunden bei Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung aufkonzentriert
und der Rückstand
mit Na2CO3 (aq)
(0,4 M, 120 ml) behandelt. Das gebildete feste Produkt wurde mit
Wasser (3 × 30
ml) und Ether (3 × 20
ml) gewaschen und unter Vakuum 6 Stunden bei 50°C getrocknet, was die Titelverbindung
(1,70 g, 75%) ergab.
APCI-MSMS: m/z 400 [MH+]
13C-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 190,7, 171,3,
160,1, 158,8(2C), 136,3, 135,4, 125,6, 122,8, 121,7, 121,3, 115,0,
112,1, 108,0, 90,6, 68,2, 55,6(2C), 55,1
APCI-MS: m/z 398 [MH+]
-
b) 4-Cyano-3-(2,4,6-trimethoxybenzyl)-5-(3-indolyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
1-Methylindol-3-carbonylazid (1,59
g, 7,96 mmol) in Toluol (100 ml) wurde 50 Minuten unter Rückfluß erhitzt,
abgekühlt
und aufkonzentriert. Der Rückstand
und das Produkt aus Schritt a) (1,58 g, 3,98 mmol) in THF (150 ml)
wurden 18 Stunden auf die Rückflußtemperatur
erhitzt, abgekühlt
und aufkonzentriert. Der feste Rückstand
wurde mit Ether (3 × 30
ml), THF (5 ml) und Ether (30 ml) gewaschen. Ausbeute 1,45 g (66%)
des entsprechenden Carboxamids der Titelverbindung.
APCI-MS:
m/z 552 [MH+]
-
Carboxamid (0,55 g, 1,0 mmol), Triethylamin
(1,39 ml, 10 mmol) und Tetrachlorkohlenstoff (0,58 ml, 6 mmol) in
Acetonitril (20 ml) wurden bei Raumtemperatur über einen Zeitraum von 2 Minuten
portionsweise mit Triphenylphosphin (1,31 g, 5 mmol) versetzt. Nach
17 Stunden wurde Wasser (0,3 ml) zugetropft und die Reaktionsmischung
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde mittels Kieselgelchromatographie (Dichlormethan/Aceton, 1
: 1) gereinigt, was die Titelverbindung (0,38 g, 71%) ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,73 (3H,
s), 3,81 (3H, s), 3,82 (6H, s), (2H, s), 6,30 (2H, s), 6,98 (2H,
bq), 7,08 (1H, bt, J7,4 Hz), 7,13 (2H, m), 7,23 (1H, d, J2, 7 Hz),
7,33 (1H, d, J8,2 Hz), 7,36 (1H, d, J8,0 Hz), 7,42 (1H, d, J8,6
Hz), 7,55 (1H, s), 11,44 (1H, s)
APCI-MS: m/z 534 [MH+]
-
c) (5-Brommethyl-2-thiophenylmethyl)isoindol-1,3-dion
-
2,5-Dimethylthiophen (2,0 g, 17,8
mmol) und N-Bromsuccinimid
(6,99 g, 39,3 mmol) in Tetrachlorkohlenstoff (25 ml) wurden mit
Azoisobutyronitril (0,192 g, 0,53 mmol) versetzt. Nach 20 Min. Erhitzen
unter Rückfluß wurde
die Reaktionsmischung abgekühlt,
filtriert und aufkonzentriert. Der Rückstand wurde in Acetonitril (50
ml) gelöst
und mit Kaliumphthalimid (2,31 g, 12,4 mmol) und Tetrabutylammoniumbromid
(0,574 g, 1,78 mmol) versetzt. Nach 64 Stunden bei Raumtemperatur
wurde Essigsäureethylester
(50 ml) zugegeben und die Mischung filtriert und aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde an Kieselgel chromatographiert. Der nach Abziehen des Lösungsmittels
verbleibende Rückstand
wurde mit Petrolether (40–60°C, 75 ml)
trituriert, was das Untertitelprodukt in Form eines Kristallinfeststoffs,
1,22 g (29%), ergab.
1H-NMR (400 MHz,
CDCl3): δ 4,65
(2H, s), 4,95 (2H, s), 6,94 (1H, d, J3,7 Hz), 6,97 (1H, d, J3,7
Hz), 7,72 (2H, m), 7,86 (2H, m)
-
Das Produkt aus Schritt b) (55 mg,
0,10 mmol), (5-Brommethylthiophen-2-ylmethyl)isoindol-1,3-dion (40
mg, 0,12 mmol), Cs2CO3 (98
mg, 0,30 mmol) und Acetonitril (1 ml) wurden 1 Stunde auf 50°C erhitzt.
Dann wurde die Reaktionsmischung über eine Schicht Kieselgel
filtriert und aufkonzentriert. Der Rückstand und Natriumiodid (75
mg, 0,5 mmol) wurden mit einer Lösung
von Bortrifluoridetherat (0,126 ml, 1,0 mmol) in Acetonitril (0,5
ml) versetzt, wonach die Mischung 50 Min. auf 50°C erhitzt wurde. Dann wurde
die Mischung abgekühlt,
mit 40%igem McNH2(aq) (0,2 ml) behandelt und aufkonzentriert. Der
Rückstand
und 40%iges McNH2(aq) (1,5 ml) wurden in THF (2 ml) 100 Min. auf
50°C erhitzt.
Dann wurde die Reaktionsmischung aufkonzentriert und der Rückstand
an Kieselgel (Dichlormethan/Methanol/Ammoniumhydroxid, 120 : 10
: 1) chromatographiert. Entsprechende Fraktionen wurden vereinigt
und aufkonzentriert, wonach der Rückstand einige Male mit Methanol
eingedampft wurde. Das erhaltene freie Amin wurde in Methanol (2
ml) mit HCl (aq) (0,4 M, 0,3 ml) angesäuert, wonach die Lösung aufkonzentriert
und zweimal mit Methanol aufkonzentriert wurde, was 14 mg (27%)
der Titelverbindung ergab.
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 3,73 (3H, s), 4,16 (2H, s),
5,36 (2H, s), 6,50 (1H, d, J3,6 Hz), 6,93 (1H, bd, J3,6 Hz), 6,97
(1H, d, J8,2 Hz), 7,05 (1H, bt, J7,5 Hz), 7,16 (3H, m), 7,21 (1H,
s), 7,32 (1H, s), 7,35 (1H, d, J8,4 Hz), 7,39 (1H, d, J8,2 Hz),
7,51 (1H, d, J8,0 Hz)
LC/APCI-MS: m/z 479 [MH+]
-
Beispiel 28
-
4-Cyano-1-(3-indolyl)-5-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,68 (3H, s), 6,93 (1H, bt),
6,96 (1H, bt), 7,06 (1H, bt), 7,12 (1H, bt), 7,20 (1H, d, J7,8 Hz),
7,33 (1H, d, J8,2 Hz), 7,37–7,40
(3H, m), 7,49 (1H, d, J2,7 Hz), 11,25 (1H, bd, J2,3 Hz, NH), 11,35
(1H, bs, NH)
FAB-MS: m/z 354 [MH+]
-
Beispiel 29
-
4-Cyano-1,5-bis-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,67 (3H, s), 3,73 (3H, s),
6,95 (1H, bt), 7,00 (1H, bt), 7,10-7,20 (3H, m), 7,37-7,44 (4H, m), 7,55
(1H, s), 11,36 (1H, bs, NH)
FAB-MS: m/z 368 [MH+]
-
Beispiel 30
-
4-Cyano-5-[1-(N,N-dimethylaminopropyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 1,87–1,96 (2H, m), 2,64 (3H, s),
2,65 (3H, s), 2,80–2,87
(2H, m), 3,73 (3H, s), 4,12 (2H, t, J7, 0 Hz), 6,91 (1H, t, J7,
6 Hz), 7,00 (1H, t, J7,6 Hz), 7,07–7,18 (3H, m), 7,38–7,49 (4H, m),
7,56 (1H, s), 9,23 (1H, bs), 11,39 (1H, s)
APCI-MS: m/z 439,0
[MH+]
-
Referenzbeispiel 31
-
5-{1-[6-(Aminomethyl)-2-pyridylmethyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Bistrifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 3,72 (3H, s), 4,13 (2H, g,
J5,7 Hz), 5,39 (2H, s), 6,13 (1H, d, J7,9 Hz), 6,87 (1H, t, J8,1
Hz), 7,00–7,14
(4H, m), 7,27–7,33
(2H, m), 7,40 (1H, d, J9,1 Hz), 7,48–7,55 (3H, m), 7,58 (1H, s),
8,22 (3H, bs), 11,41 (1H, s)
FAB-MS: m/z 474,2 [MH+]
-
Beispiel 32
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 1,25 (2H, p, J7,4 Hz), 1,59
(2H, p, J7, 7 Hz), 2,63–2,73
(2H, m), 3,77 (3H, s), 4,10 (2H, t, J6,8 Hz), 6,94 (1H, t, J7,4
Hz), 7,05 (1H, t, J7, 3 Hz), 7,11–7,19 (3H, m), 7,36 (1H, s),
7,44 (1H, d, J8,4 Hz), 7,48 (1H, d, J8,2 Hz), 7,49 (1H, d, J8,2
Hz), 7,58 (1H, s), 7,63 (2H, bs), 11,41 (1H, s)
FAB-MS: m/z
425,2 [MH+]
-
Beispiel 33
-
4-Cyano-5-[1-(3-{methylamino}propyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (500
MHz, DMSO-d6): δ 1,90 (2H, p, J7,6 Hz), 2,47
(3H, t, J5,4 Hz), 2,61–2,68
(2H, m), 3,77 (3H, s), 4,19 (2H, t, J6,8 Hz), 6,94 (1H, t, J7,4
Hz), 7,04 (1H, t, J7,4 Hz), 7,11–7,20 (3H, m), 7,44 (1H, d,
J8,1 Hz), 7,47 (1H, d, J8,7 Hz), 7,48 (1H, s), 7,50 (1H, d, J8,3
Hz), 7,60 (1H, s), 8,27 (2H, bs), 11,43 (1H, s)
FAB-MS: m/z
425,1 [MH+]
-
Beispiel 34
-
4-Cyano-5-[1-(3-{ethylamino}propyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 1,13 (3H, t, J7,2 Hz), 1,91
(2H, p, J7,8 Hz), 2,61–2,70
(2H, m), 2,81 (2H, hept, J6,4 Hz), 3,77 (3H, s), 4,20 (2H, t, J7,0
Hz), 6,94 (1H, t, J7,5 Hz), 7,03 (1H, t, J7,5 Hz), 7,10–7,20 (3H,
m), 7,44 (1H, d, J8,2 Hz), 7,46 (1H, d, J7,8 Hz), 7,49 (1H, s),
7,51 (1H, d), 7,60 (1H, s), 8,20 (2H, bs), 11,43 (1H, s)
FAB-MS:
m/z 439,1 [MH+]
-
Beispiel 35
-
5-[1-(2-Aminomethyl-3-methylbutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-onhydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 0,67 (3H, d, J7,0 Hz), 0,71
(3H, d, J7, 0 Hz), 1,15 (1H, m), 2,02 (1H, m), 2,54 (1H, dd, J7,3,
13,3 Hz), 2,87 (1H, dd, J5,9, 13,3 Hz), 3,73 (3H, s), 4,01 (1H,
dd, J8,6, 14,7 Hz), 4,11 (1H, dd, J6,7, 14,7 Hz), 6,94 (1H, bt,
J7,2 Hz), 7,08 (1H, bt, J7,2 Hz), 7,15 (2H, m), 7,17 (1H, s), 7,20
(1H, bt, J7,7 Hz), 7,34 (1H, s), 7,37 (1H, d, J8,3 Hz), 7,40 (1H,
d, J8,3 Hz), 7,54 (1H, d, J8,3 Hz)
LC/APCI-MS: m/z 453 [MH+]
-
Referenzbeispiel 36
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-(3-{1-piperazinyl}propyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-dihydrochlorid
-
a) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-{1-[3-(1-piperazinyl)propyl]-3-indolyl}-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Das Produkt aus Beispiel 17c) (52
mg, 0,08 mmol) und Piperazin (100 mg, 1,16 mmol) wurden in trockenem
THF (1 ml) über
Nacht bei 65°C
gerührt.
Nach Abziehen des Lösungsmittels
und des überschüssigen Amins
im Vakuum wurde die Untertitelverbindung in Form eines amorphen
Feststoffs erhalten.
APCI-MS: m/z 630 [MH+]
-
b) 4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-{1-[3-(1-piperazinyl)propyl]-3-indolyl}]-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Das Rohprodukt aus Schritt a) (0,08
mmol) und Trifluormethansulfonsäure
(0,07 ml, 0,8 mmol) wurden in Acetonitril (2 ml) 3,5 Stunden bei
65°C gerührt. Nach
Zugabe von gesättigtem
NaHCO3 (aq) wurde das Produkt mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels Kieselgelchromatographie (Dichlormethan/Methanol,
15 : 1, Dichlormethan/Methanol/Ammoniumhydroxid (25%ig), 90 : 10
: 1) gereinigt, was 17 mg (44%) der Untertitelverbindung ergab.
APCI-MS:
m/z 480 [MH+]
-
Das Produkt aus Schritt b) (17 mg,
0,035 mmol) wurde in Acetonitril/HCl (aq) (0,2 M) (1 : 1, 10 ml)
gelöst,
mit Wasser (40 ml) verdünnt
und lyophilisiert, was 16 mg (84%) der Titelverbindung ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 11,82 (1H,
bs), 11,41 (1H, s), 9,40 (2H, bs), 7,57 (1H, s), 7,52–7,40 (4H,
m), 7,17–7,09
(3 H), 7,02 (1H, bt), 6,93 (1H, bt), 4,18 (2H, m), 3,95–2,80 (10H,
m), 3,76 (3H, s), 2,07–1,90
(2H, m)
FAB-MS: m/z 480 [MH+]
-
Referenzbeispiel 37
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-{1-[3-(4-morpholinyl)propyl]-3-indolyl}-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
Die Titelverbindung wurde ausgehend
von dem Produkt aus Beispiel 17c) und Morpholin in Analogie zu Beispiel
36 hergestellt.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 11,41
(1H, s), 10,58 (1H, bs), 7,59 (1H, s), 7,52–7,41 (4H, m), 7,18–7,09 (3H, m),
7,02 (1H, bt), 6,93 (1H, bt), 4,20 (2H, bt), 3,96– 3,90 (2H,
m), 3,75 (3H, s), 3,75–3,69
(2H, m), 3,33– 3,24 (2H,
m), 2,94–2,84
(4H, m), 2,05–1,95
(2H, m)
FAB-MS: m/z 481 [MH+]
-
Referenzbeispiel 38
-
4-Cyano-5-{1-[3-(1-imidazolyl)propyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a)4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-5-{1-[3-(1-imidazolyl)propyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Natriumhydrid (7 mg, 0,164 mmol)
und Imidazol (11 mg, 0,162 mmol) wurden in trockenem DMF (1 ml) 0,5
Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Nach Zugabe des Produkts aus Beispiel 17c) (100 mg, 0,156 mmol) in
trockenem Dimethylformamid (3 ml) wurde die Mischung 8 Stunden bei
75°C gerührt, in
Wasser gegossen und mit Essigsäureethylester
extrahiert. Die organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mittels Kieselgelchromatographie
(Dichlormethan/Methanol, 13 : 1) gereinigt, was 69 mg (72%) der
Untertitelverbindung ergab.
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 7,62 (1H, d, J8,0 Hz), 7,52
(1H, s), 7,43 (1H, d, J8, 0 Hz), 7,28 (1H, s), 7,26–7,15 (4H,
m), 7,08–7,03
(3H), 6,89–6,85
(2H, m), 6,58 (1H, s), 6,53–6,48
(2H, m), 3,93 (3H, s), 3,89 (2H, bt, J6,1 Hz), 3,82 (3H, s), 3,71
(3H, s), 3,23 (2H, bt, J6,8 Hz), 2,02 (2H, m)
APCI-MS: m/z
612 [MH+]
-
Die Verbindung aus Schritt a) (65
mg, 0,11 mmol) in Acetonitril (4 ml) wurde mit Trifluormethansulfonsäure (0,07
ml, 0,79 mmol) versetzt. Nach 4 Stunden Rühren bei 65°C wurde die Mischung mit weiterer
Trifluormethansulfonsäure
(0,07 ml, 0,79 mmol) versetzt und weitere 6 Stunden bei 65°C gerührt. Dann
wurde Essigsäureethylester
zugegeben und die organische Phase mit gesättigtem wäßrigem Natriumhydrogencarbonat,
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mittels C18-Umkehrphasenchromatographie
(Methanol/Wasser/Trifluoressigsäure,
70 : 30 : 0,1) gereinigt und lyophilisiert, was 35 mg (57%) der
Titelverbindung ergab.
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 8,46 (1H, bs), 7,55 (1H, bd,
J8,0 Hz), 7,36–7,34
(2H), 7,30 (1H, bd, J8,2 Hz), 7,22 (1H, bd, J8,4 Hz), 7,21–7,15 (2H),
7,12 (1H, s), 7,11– 7,06
(2H), 6,96 (1H, bt), 6,86 (1H, bt), 4,07 (2H, bt, J6,5 Hz), 3,70
(3H, s), 3,52 (2H, bt, J7,4 Hz), 2,09 (2H, m)
FAB-MS: m/z 462
[MH+]
-
Referenzbeispiel 39
-
5-[1-(3-Brompropyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
a) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-(3-brompropyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-(3-indolyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
(1,849 g, 3,67 mmol) und Kaliumcarbonat (2,78 g, 20,0 mmol) wurden
in DMF (10,0 ml) mit 1,3-Dibrompropan (2,30 ml, 22,67 mmol) versetzt.
Die Aufschlämmung
wurde 16 Stunden bei 45°C
gerührt
und dann mit Essigsäureethylester
(50 ml) verdünnt
und mit Wasser (200 ml + 100 ml) gewaschen. Beim letzten Waschschritt
wurden etwas Essigsäureethylester
und 5%iges NaCl (aq) zugegeben. Dann wurde das Lösungsmittel abgedampft und
das überschüssige 1,3-Dibrompropan
in einer Kugelrhor-Apparatur
(0,3 Torr, 100°C)
20 Minuten lang abgezogen. Durch Chromatographie des Rückstands
(Essigsäureethylester/Heptan-Gradient
von 50 : 50 bis 70 : 30) wurden 1,84 g der Titelverbindung (80%)
in Form eines gelben Öls
erhalten.
1H-NMR (400 MHz, CD3OD): δ 7,65
(1H, s), 7,50 (2H, t, J8,6 Hz), 7,44 (1H, d, J8,6 Hz), 7,28 (1H,
s), 7,21– 7,04
(5H, m), 6,90 (1H, t, J7,6 Hz), 6,67 (1H, d, J2,5 Hz), 6,60 (1H,
dd, J8,4, 2,5 Hz), 4,90 (2H, s), 4,18 (2H, t, J6,4 Hz), 3,89 (3H,
s), 3,81 (3H, s, OCH3), 3,79 (3H, s) 2,83
(2H, t, J6, 6 Hz), 2,0 (2H, p, J6, 6 Hz)
APCI-MS: m/z 624/626,0
[MH+]
-
Das Produkt aus Schritt a) (1,83
g, 2,9 mmol) wurde in Acetonitril (100 ml) mit Trifluormethansulfonsäure (0,3
ml, 3,4 mmol) versetzt. Die Mischung wurde 3 Stunden bei 70°C gerührt und
auf ungefähr
50 ml aufkonzentriert. Die Aufschlämmung wurde in gesättigtes
NaHCO3 (aq) gegossen und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische
Phase wurde getrocknet und eingedampft, wonach der Rückstand
in Benzol/Essigsäureethylester
(1 : 1, 20 ml) zum Rückfluß erwärmt und über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt
wurde. Der Niederschlag wurde abfiltriert und mit Essigsäureethylester
gewaschen, was 0,95 g (69%) der Titelverbindung ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 11,39 (1H,
bs), 7,58 (1H, s), 7,55 (1H, d, J8,0 Hz), 7,46 (1H, d, J8,2 Hz),
7,41 (1H, d, J8, 4 Hz), 7,37 (1H, s), 7,23 (1H, s), 7,17 (1H, bt),
7,12–7,03
(2 H), 6,87 (1H, bt), 4,16 (2H, bt, J6,2 Hz), 3,77 (3H, s), 2,80
(2H, bt, J6,6 Hz), 1,98 (2H, m)
APCI-MS: m/z 475 [MH+]
-
Referenzbeispiel 40
-
5-{1-[3-(2-Aminoethylamino)propyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
Eine Aufschlämmung der aus Referenzbeispiel
39 erhaltenen Verbindung (30 mg, 0,063 mmol) in trockenem THF (1
ml) wurde mit Ethylendiamin (0,13 ml, 1,9 mmol) versetzt. Die Mischung
wurde über
Nacht bei 65°C
gerührt
und eingedampft. Der Rückstand
wurde mittels C18-Umkehrphasen-Chromatographie (Methanol/Wasser/
Trifluoressigsäure,
60 : 40 : 0,1) gereinigt und lyophilisiert, was 20 mg (46%) der
Titelverbindung ergab.
1H-NMR (500
MHz, DMSO-d6): δ 11,41 (1H, bs), 8,67 (2H, bs),
7,94 (3H, bs), 7,57 (1H, s), 7,50–7,40 (4H, m), 7,17–7,10 (3H,
m), 7,01 (1H, bt), 6,92 (1H, bt), 4,18 (2H, bt, J6,9 Hz), 3,74 (3H,
s), 3,04 (4H, m), 2,77 (2H, m), 1,91 (2H, m)
FAB-MS: m/z 454
[MH+]
-
Die folgenden Verbindungen wurden
ausgehend von dem Produkt aus Referenzbeispiel 39 in Analogie zu
Beispiel 40 hergestellt und mit dem entsprechenden Amin umgesetzt.
-
Referenzbeispiel 41
-
5-{1-[3-({4-Aminobutyl}amino)propyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
1H-NMR (500
MHz, DMSO-d6): δ 11,42 (1H, bs), 8,51 (2H, bs),
7,80 (3H, bs), 7,58 (1H, s), 7,50–7,40 (4H, m), 7,17–7,09 (3H,
m), 7,01 (1H, bt), 6,92 (1H, bt), 4,19 (2H, bt), 3,74 (3H, s), 2,77
(4H, m), 2,67 (2H, m), 1,92 (2H, m), 1,55 (4H, m)
FAB-MS: m/z
482 [MH+]
-
Referenzbeispiel 42
-
4-Cyano-5-{1-[3-({2-hydroxyethyl}amino)propyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 7,44 (1H, d, J7,4 Hz), 7,42
(1H, d, J8,1 Hz), 7,38 (1H, d, J8,3 Hz), 7,35 (1H, s), 7,31 (1H,
s), 7,22–7,15
(3H, m), 7,03 (1H, t, J8,0 Hz), 6,98 (1 H), 4,22 (2H, t, J6,2 Hz),
3,76 (3H, s), 3,72 (2H, m), 2,93 (2H, t, J5,2 Hz), 2,73 (2H, m),
2,06 (2H, m)
FAB-MS: m/z 455,2 [MH+]
-
Referenzbeispiel 43
-
5-{1-[3-[({Benzo[1,3]dioxol-5-yl}methyl)-amino]propyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CDCl3): δ 7,43 (1H, d, J8,2 Hz), 7,39
(1H, d, J8,2 Hz), 7,36 (1H, d, J8,2 Hz), 7,34 (1H, s), 7,30 (1H,
s), 7,21 (2H, t, J7,7 Hz), 7,16 (1H, t, J6,9 Hz), 7,03 (1H, t, J7,
5 Hz), 6,99 (1H, t, J7, 5 Hz), 6,87 (1H, s), 6,81 (2H, s), 5,99
(2H, s), 4,20 (2H, t, J6,6 Hz), 3,89 (2H, s), 3,74 (3H, s), 2,73
(2H, m), 2,05 (2H, m)
FAB-MS: m/z 545,3 [MH+]
-
Referenzbeispiel 44
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-[3-({3-propargyl}amino]propyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 7,46 (1H, d, J8,0 Hz), 7,42
(1H, d, J8,2 Hz), 7,38 (1H, d, J8,2 Hz), 7,35 (1H, s), 7,29 (1H,
s), 7,20–7,19
(2H, m), 7,17 (1H, t, J7,5 Hz), 7,04 (1H, t, J7, 5 Hz), 6,98 (1H,
t, J7, 2 Hz), 4,21 (2H, t, J6,8 Hz), 3,76 (5H, s), 3,18 (1H, t,
J2,6 Hz), 2,82– 2,78(2H,
m), 2,07–2,00
(2H, m)
FAB-MS: m/z 449,1 [MH+]
-
Referenzbeispiel 45
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-(3-[{3-pyridyl}methylamino]propyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-dihydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 8,74 (1H, s), 8,71 (1H, s),
8,12 (1H, d, J8,1 Hz), 7,67 (1H, dd, J8,1, 2,9)Hz), 7,42 (2H, d,
J8, 3 Hz), 7,37 (1H, d, J8, 5 Hz), 7,37 (1H, s), 7,36 (1H, s), 7,23
(1H, d, J7,4 Hz), 7,20 (1H, t, J7,4 Hz), 7,16 (1H, t, J7,4 Hz),
7,04–6,98
(2H, m), 4,25(2H, t, J6,7 Hz), 4,17 (2H, s), 3,75 (3H, s), 2,89– 2,86 (2H,
m), 2,16–2,08
(2H, m)
FAB-MS: m/z 502,1 [MH+]
-
Referenzbeispiel 46
-
4-Cyano-5-[1-{3-([2-hydroxyethoxy]ethylamino)propyl}-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 7,44 (2H, t, J8,5 Hz), 7,38
(1H, d, J8,5 Hz), 7,36 (1H, s), 7,31 (1H, s), 7,22–7,15 (3H,
m), 7,04 (1H, t, J7,5 Hz), 6,98 (1H, t, J7,5 Hz), 4,22 (2H, t, J6,
9 Hz), 3,76 (3H, s), 3,70–3,64 (2H,
m), 3,56–3,54
(2H, m), 3,02 (2H, t, J5,0 Hz), 2,74–2,70 (2H, m), 2,09–2,02 (2H,
m)
FAB-MS: m/z 499,1 [MH+]
-
Referenzbeispiel 47
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-(3-(2,2,2-trifluorethylamino)propyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
-
1H-NMR (400
MHz, CD3OD): δ 7,43 (1H, d, J8,6 Hz), 7,43
(1H, d, J8,6 Hz), 7,37 (1H, d, J8,1 Hz), 7,34 (1H, s), 7,33 (1H,
s), 7,23 (1H, d, J7,5 Hz), 7,20 (1H, t, J7,5 Hz), 7,16 (1H, t, J7,5
Hz), 7,02 (1H, t, J7,5 Hz), 6,99 (1H, t, J7,5 Hz), 4,22 (2H, t,
J6,6 Hz), 3,83 (2H, q, J9,4 Hz), 3,74 (3H, s), 2,99–2,86 (2H,
m), 2,15–2,08 (2H,
m)
FAB-MS: m/z 493,0 [MH+]
-
Referenzbeispiel 48
-
4-Cyano-5-[1-(3-cyanopropyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Diese Verbindung wurde durch Umsetzung
des Produkts aus Referenzbeispiel 39 mit Natriumcyanid in Analogie
zu den obigen Beispielen hergestellt.
1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6): δ 11,41 (1H, s), 7,61 (1H, d,
J7,9 Hz), 7,55 (1H, d, J8,3 Hz), 7,48 (1H, d, J8,3 Hz), 7,44 (1H,
s), 7,19 (1H, t, J7,8 Hz), 7,11 (1H, t, J7,8 Hz), 7,09 (1H, t, J7,8
Hz), 7,04 (1H, d, J7, 9 Hz), 6,88 (1H, t, J7,9 Hz), 4,13 (2H, t,
J5,9 Hz), 3,79 (3H, s), 1,81–1,73
(4H, m)
FAB-MS: m/z 421,2 [MH+]
-
Beispiel 49
-
cis-5-[1-(4-Aminocyclohexyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
a) 5-{1-[(1S,4R)-4-(tert.-Butyldimethylsilanyloxy)-2-cyclohexenyl]-3-indolyl}-4-cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
In einem Kolben wurden 0,30 g (0,59
mmol) des in Beispiel 17, Schritt b), erhaltenen Produkts, 0,012 g
(1,5 mmol) Lithiumhydrid und 5 ml trockenes DMF vorgelegt. Die Mischung
wurde unter Stickstoff 45 Minuten bei 60°C gerührt. Dann wurde die Lösung entgast
und schnell mit einer Lösung
von 0,16 g (0,59 mmol) (1S,4R)-1-Acetoxy-4-(tert.-butyldimethylsilanyloxy)-2-cyclohexen, 0,030
g (0,033 mmol) Pd2(dba)3,
0,046 g (0,17 mmol) Triphenylphosphin und 2 mg Lithiumchlorid in
5 ml DMF versetzt. Die erhaltene Lösung wurde erneut entgast und
90 Minuten bei 70°C
gerührt.
Dann wurde die Lösung
zwischen Essigsäureethylester
und Wasser verteilt. Die organische Phase wurde aufgefangen und
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde an Kieselgel (Heptan/EtOAc 3 : 2) gereinigt, was 0,36 g (85%)
der Untertitelverbindung ergab.
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 0,12 (6H, d, J6,6 Hz), 0,96
(9H, s), 1,28–1,40
(1H, m), 1,58–1,69
(1H, m), 1,74– 1,84
(1H, m), 1,85–1,92
(1H, m), 3,73 (3H, s), 3,84 (3H, s), 3,95 (3H, s), 4,13–4,20 (1H,
m), 4,65–4,72
(1H, m), 5,05 (2H, s), 5,32 (1H, dd, J10,5, 2,5 Hz), 5,86 (1H, dt,
J9,7, 2,4 Hz), 6,49–6,54
(2H, m), 6,93 (1H, t, J7,5 Hz), 6,99 (1H, bs), 7,09–7,21 (5H,
m), 7,25 (1H, d, J8,3 Hz), 7,35 (1H, d, J8,2 Hz), 7,44 (1H, d, J8,
2 Hz), 7,57 (1H, d, J8, 1 Hz)
FAB-MS: m/z 714,3 [MH+]
-
b) 5-{1-[(1S,4R)-4-Acetoxy-2-cyclohexenyl]-3-indolyl}-4-cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
In einem Kolben wurden 0,11 g (0,15
mmol) des Produkts aus Schritt a) in 10 ml THF gelöst. Diese Lösung wurde
mit 0,145 g (0,46 mmol) Tetrabutylammoniumfluorid versetzt. Die
Lösung
wurde 30 Minuten gerührt
und danach mit 0,20 g (1,9 mmol) Essigsäureanhydrid und 0,156 g (1,9
mmol) Pyridin versetzt, wonach die erhaltene Lösung 90 Minuten gerührt wurde.
Das nach Aufkonzentrieren der Lösung
im Vakuum erhaltene Rohprodukt wurde an Kieselgel (Heptan/EtOAc
2 : 3) gereinigt, was 0,095 g (96%) der Untertitelverbindung in Form
eines weißen
Feststoffs ergab.
-
1H-NMR (400
MHz, CDCl3): δ 1,47–1,53 (1H, m), 1,76–1,83 (2H,
m), 1,86–1,93
(1H, m), 2,14 (3H, s), 3,73 (3H, s), 3,84 (3H, s), 3,95 (3H, s),
4,75–4,82
(1H, m), 5,05 (2H, s), 5,18–5,25
(1H, m), 5,56 (1H, dd, J10,2, 2,7 Hz), 5,91 (1H, dt, J10,1, 2,4
Hz), 6,48–6,54
(2H, m), 6,96 (1H, t, J8,0 Hz), 6,99 (1H, s), 7,10–7,22 (5H,
m), 7,24 (1H, t, J7,5 Hz), 7,28–7,32
(1H, m), 7,44 (1H, d, J8,0 Hz), 7,55 (1H, d, J8,0 Hz)
FAB-MS:
m/z 642,4 [MH+]
-
c) 4-Cyano-5-{1-[(1S,4R)-4-(1,3-dihydroisoindol-2-yl)-2-cyclohexenyl]-3-indolyl}-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
In einem Kolben wurden 0,064 g (0,10
mmol) des in Schritt b) erhaltenen Produkts, 0,046 g (0,25 mmol)
Kaliumphthalimid, 0,0096 g (0,01 mmol) Pd2(dba)3, 0,013 g (0,05 mmol) Triphenylphosphin,
1 mg Lithiumchlorid und schließlich
7 ml trockenes DMF vorgelegt. Der Kolben wurde verschlossen und
unter Stickstoff 90 Minuten unter Stickstoff bei 70°C gerührt. Dann
wurde die Mischung zwischen EtOAc und Wasser verteilt, wonach die
organische Phase aufgefangen und aufkonzentriert wurde. Der Rückstand
wurde an Kieselgel (Heptan/EtOAc 1 : 3) gereinigt, was 0,040 g (55%)
der Untertitelverbindung in Form eines weißen Feststoffs ergab.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 1,51–1,67 (2H,
m), 1,78–1,89
(1H, m), 1,94–2,05
(1H, m), 3,59 (3H, s), 3,85 (3H, s), 3,97 (3H, s), 4,80–4,87 (1H,
m), 4,88–4,93
(1H, m), 5,08 (2H, d, J2,5 Hz), 5,57 (1H, d, J10,0 Hz), 5,91 (1H, d,
J10,0 Hz), 6,51–6,56
(2H, m), 6,76 (1H, t, J7,7 Hz), 6,98–7,04 (2H, m), 7,12 (1H, d,
J10,0 Hz), 7,17 (1H, t, J7,3 Hz), 7,23 (1H, t, J7,2 Hz), 7,32 (1H,
d, J8,2 Hz), 7,45–7,50
(2H, m), 7,63 (1H, d, J8,0 Hz), 7,71 (1H, s), 7,80–7,83 (2H,
m), 7,91–7,94
(2H, m)
APCI-MS: m/z 729,0 [MH+]
-
d) cis-4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-{1-[4-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)cyclohexyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
In einem Kolben wurden 0,040 g (0,055
mmol) des in Schritt c) erhaltenen Produkts, 0,015 g 5% Pc(C) in
3 ml Essigsäureethylester
und 3 ml Ethanol gelöst.
Die Substanz wurde bei Normaldruck und 25°C 72 Stunden hydriert. Dann
wurde die Lösung
filtriert und eingedampft, was die Untertitelverbindung in Form
eines weißen
Feststoffs ergab. Das Produkt wurde ohne weitere Reinigung im nächsten Schritt
verwendet.
FAB-MS: m/z 731,2 [MH+]
-
In einem Kolben wurden das in Schritt
d) erhaltene Produkt (0,030 g, 0,041 mmol), Acetonitril (10 ml) und
5 Tropfen Trifluormethansulfonsäure
vorgelegt. Der Kolben wurde verschlossen und 3h bei 70°C gerührt. Dann
wurde die Mischung mit 2 ml Triethylamin versetzt und das Lösungsmittel
abgedampft. Der Rückstand wurde
in 5 ml THF gelöst
und mit 1 ml 40%igem MeNH2 (aq) versetzt.
Nach 2 Stunden Rühren
wurde das Lösungsmittel
abgedampft, wonach der Rückstand
mittels präparativer
HPLC gereinigt und lyophilisiert wurde, was 0,007 g (30%) der Titelverbindung
in Form eines weißen
Feststoffs ergab.
FAB-MS: m/z 451,1 [MH+]
-
Beispiel 50
-
5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-3-methyl-1-(1-propyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
a) 4-Cyano-5-{1-[4-(1,3-dioxo-1,3-dihydroisoindol-2-yl)butyl]-3-indolyl}-3-methyl-1-(1-propyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
In einem Kolben wurden 0,055 g (0,095
mmol) des aus Beispiel 9 f) erhaltenen Produkts, 0,050 g (0,35 mmol)
Methyliodid und 0,045 g (0,14 mmol) Cs2CO3 in 1 ml DMF vorgelegt. Der Kolben wurde
verschlossen und 3 Stunden bei 50°C
gerührt.
Das Produktgemisch wurde zwischen Essigsäureethylester und Wasser verteilt.
Die organische Phase wurde aufgefangen und aufkonzentriert, was
die Untertitelverbindung in Form einer Rohsubstanz ergab, die ohne
weitere Reinigung verwendet wurde.
APCI-MS: m/z 597,1 [MH+]
-
Das in Schritt a) erhaltene Produkt
wurde in 20 ml THF gelöst
und mit 5 ml 40%igem MeNH2 (aq) versetzt.
Die Mischung wurde 3 Stunden gerührt
und dann vom Lösungsmittel
befreit. Der Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC gereinigt, was 0,029 g (53%) der Titelverbindung in Form eines
weißen
Feststoffs ergab.
1H-NMR (400 MHz,
DMSO-d6): δ 0,64 (3H, t, J7,6 Hz), 1,28
(2H, d, J7, 5 Hz), 1,53–1,67
(4H, m), 2,61–2,71 (2H,
m), 3,37 (3H, s), 4,02–4,12
(4H, m), 6,90 (1H, t, J7, 6 Hz), 6,95 (1H, t, J7,6 Hz), 7,05–7,15 (3H,
m), 7,37–7,41
(2H, m), 7,44 (2H, d, J8,5 Hz), 7,55 (1H, s), 7,60 (3H, bs)
FAB-MS:
m/z 467,1 [MH+]
-
Refenzbeispiel 51
-
4-Cyano-5-{1-[3-(guanidinomethyl)benzyl]-3-indolyl}-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
78 mg (0,13 mmol) der Titelverbindung
aus Beispiel 8 und 52 mg (0,16 mmol) Benzotriazol-1-carboxamidiniumtosylat
wurden in 0,2 ml DMF gelöst.
Nach Zugabe von 50 μl
(0,29 mmol) Diisopropylethylamin wurde der Ansatz über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Die rohe Substanz wurde mittels präparativer HPLC gereinigt. Ausbeute
46 mg (56%).
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 3,74
(3H, s), 4,26 (2H, d, J4,8 Hz), 5,30 (2H, s), 6,42 (1H, bs), 6,92
(1H, t, J8,0 Hz), 7,02 (1H, t, J7,6 Hz), 7,18–7,06 (6H, m), 7,36 (1H, d,
J8,0 Hz), 7,44 (1H, d, J8,0 Hz), 7,52–7,49 (2H, m), 7,58 (1H, s),
11,40 (1H, bs)
FAB-MS: m/z 515,2 [MH+]
-
Referenzbeispiel 52
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-(1-((2S)-2-pyrrolidincarbonyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-{1-[((2S)-2-pyrrolidin-1-tert.-butoxycarbonyl)carbonyl]-3-indolyl}-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Portion von 100 mg (0,20 mmol)
der Titelverbindung aus Beispiel 17 b) und 86 mg (0,40 mmol) N-Boc-L-prolin
wurden in DMF gelöst.
Dann wurden 165 mg (0,44 mmol) O-(Benzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-tetrauroniumhexafluorphosphat,
165 mg (0,20 mmol) 1-Hydroxybenzotriazol und 150 μl (0,88 mmol)
Diisopropylethylamin zugegeben. Nach Rühren über Nacht wurde der Ansatz
mit Essigsäureethylester
versetzt, wonach die organische Phase mit 5%igem KHSO4 (aq)
und 5%igem NaHCO3 (aq) gewaschen und über Na2SO4 getrocknet wurde.
Das Produkt wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
-
Das Rohprodukt aus Schritt a) wurde
in 10 ml Acetonitril gelöst
und mit 150 μl
Tioanisol und 370 μl Trifluormethansulfonsäure versetzt.
Der Glasbehälter
wurde verschlossen und der Ansatz 4 Stunden bei 70°C gerührt, auf
Raumtemperatur abgekühlt
und durch Zugabe von Natriumacetat neutralisiert. Das Produkt wurde mittels
präparativer
HPLC gereinigt, was 73 mg (65%) der Titelverbindung ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,58–1,43 (1H,
m), 1,87– 1,68
(2H, m), 2,03–1,87
(1H, m), 3,23–2,95
(2H, m), 3,74 (3H, s), 4,92–4,67
(1H, m), 6,97 (1H, t, J8 Hz), 7,13 (1H, t, J8 Hz), 7,31–7,22 (2H,
m), 7,45–7,33
(2H, m), 7,59 (1H, d, J8 Hz), 7,64 (1H, s), 8,03 (1H, s), 8,25 (1H,
d, J8 Hz)
FAB-MS: m/z 451,1 [MH]
-
Referenzbeispiel 53
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-((2R)-2-pyrrolidincarbonyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-{1-[(2R-pyrrolidin-1-tert.-butoxycarbonyl]-carbonyl}-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Portion von 86 mg (0,40 mmol)
N-Boc-D-prolin und 100 mg (0,20 mmol) der Titelverbindung aus Beispiel
17 b) wurden in DMF gelöst.
Dann wurde eine Portion von 165 mg (0,44 mmol) O-(Benzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-Tetrauroniumhexafluorphosphat, 165 mg
(0,20 mmol) 1-Hydroxybenzotriazol
und 150 μl (0,88
mmol) Diisopropylethylamin zugegeben. Der Ansatz wurde über Nacht
gerührt
und dann mit Essigsäureethylester versetzt,
wonach die organische Phase mit 5%igem KHSO4 (aq)
und 5%igem NaHCO3 (aq) gewaschen und über Na2SO4 getrocknet wurde.
Das Produkt wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
-
Das Rohprodukt aus Schritt a) wurde
in 10 ml Acetonitril gelöst
und mit 150 μl
Tioanisol und 370 μl Trifluormethansulfonsäure versetzt.
Der Glasbehälter
wurde verschlossen und der Ansatz 4 Stunden bei 70°C gerührt, auf
Raumtemperatur abgekühlt
und durch Zugabe von unverdünntem
Natriumacetat neutralisiert. Das Produkt wurde durch präparative
HPLC gereinigt, was 58 mg (51%) der Titelverbindung ergab.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 1,54–1,44 (1H,
m), 1,79– 1,70
(2H, m), 1,93–1,83
(1H, m), 3,12–2,98
(2H, m), 3,74 (3H, s), 4,72–4,62
(1H, m), 6,97 (1H, t, J8 Hz), 7,14 (1H, t, J8 Hz), 7,25 (1H, d,
J8 Hz), 7,29 (1H, d, J8 Hz), 7,37 (1H, t, J8 Hz), 7,43 (1H, d, J8
Hz), 7,59 (1H, d, J8 Hz), 7,64 (1H, s), 8,01 (1H, s), 8,25 (1H,
d, J8 Hz)
FAB-MS: m/z 451,1 [MH+]
-
Referenzbeispiel 54
-
4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-{1-[(1S,3R)-1-(3-toluol-4-sulfonylamino)cyclopentylmethyl]-3-indolyl}-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
a)(R)-Methansulfonsäure-[{4S-(toluol-4-sulfonylamino)-2-cyclopentenyl}methyl]ester
-
In einem mit Stickstoff gefüllten Reaktionsgefäß wurden
1,4 g (5,26 mmol) rohes N-(4-Hydroxymethylcyclopent-2-enyl)-4-methylbenzolsulfonamid
in trockenem Dichlormethan gelöst.
Dann wurden bei Raumtemperatur 0,99 g (5,66 mmol) Methansulfonsäureanhydrid
und 1,67 ml (20,7 mmol) Pyridin zugegeben. Nach 4 Stunden wurde
die Reaktionsmischung in eine gesättigte Ammoniumchlorid lösung gegossen.
Die organische Schicht wurde aufgefangen, zweimal mit Wasser gewaschen
und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Untertitelprodukt wurde mittels Flash-Chromatographie
(Heptan/EtOAc 1 : 1) gereinigt, was 0,38 g (21%) der Untertitelverbindung
ergab.
APCI-MS: m/z 346 [MH+]
-
b)4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-{(1-[(1S,3R)-3-(toluol-4-sulfonylamino)-2-cyclopentyl}-methyl]-3-indolyl}-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Portion von 327 mg (0,65 mmol)
der Titelverbindung aus Beispiel 17 b) wurde in 1,0 ml DMF gelöst. Nach
Zugabe von 1,1 g (3,24 mmol) Cs2CO3 wurde die Mischung 30 Minuten gerührt. Danach
wurde eine Lösung
von 224 mg (0,65 mmol) des Produkts aus Schritt a) in 0,5 ml DMF
zugegeben. Der Ansatz wurde über Nacht
bei 35°C
gerührt,
auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit Essigsäureethylester
und gesättigter NH4Cl-Lösung
(aq) versetzt. Die organische Schicht wurde aufgefangen, zweimal
mit Wasser gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Die rohe Substanz wurde ohne weitere Reinigung
verwendet.
APCI-MS: m/z 753 [MH+]
-
c) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-{1-[(1S,3R)-1-(3-toluol-4-sulfonylamino)-cyclopentylmethyl]-3-indolyl}-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Portion von 220 mg des Rohprodukts
aus Schritt b) wurde in 5 ml eines Gemischs aus Essigsäureethylester
und Ethanol (1 : 1) gelöst.
Nach Zugabe von 22 mg Pd(C) (10%) wurde der Ansatz über Nacht unter
Normaldruck Wasserstoff gerührt.
Dann wurde der Katalysator über
Celite abfiltriert und das Lösungsmittel
abgedampft. Die Rohmischung wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
APCI-MS:
m/z 755 [MH+]
-
Die rohe Substanz aus Schritt c)
wurde in 1 ml Acetonitril gelöst
und mit 30 μl
Trifluormethansulfonsäure
versetzt. Nach 1,5 Stunden Erhitzen auf 70°C wurde der Ansatz auf Raumtemperatur
abgekühlt
und mit wasserfreiem Natriumacetat versetzt. Das Produkt wurde mittels
präparativer
HPLC gereinigt und gefriergetrocknet, was das Untertitelprodukt
in Form eines weißen
Feststoffs ergab.
1H-NMR (500 MHz,
CD3OD): δ 0,92–0,78 (2H,
m), 1,05–0,95
(1H, m), 1,26–1,18
(1H, m), 1,52–1,38
(2H, m), 1,88– 1,80
(1H, m), 2,43 (3H, s), 3,39–3,29
(1H, m), 3,77 (3H, s), 3,92–3,81
(2H, m), 6,91 (1H, t, J7,5 Hz), 6,94 (1H, s), 7,18–7,06 (4H,
m), 7,29 (1H, d, J8 Hz), 7,32 (1H, s), 7,34 (1H, d, J8 Hz), 7,35
(2H, d, J8 Hz), 7,57 (1H, d, J8 Hz), 7,70 (2H, d, J8 Hz)
APCI-MS:
m/z 605 [MH+]
-
Referenzbeispiel 55
-
5-{1-[(1S,3R)-1-(3-Amino)cyclopentylmethyl]-3-indolyl}-4-cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
-
a) 5-{1-[(1S,3R)-1-(3-tert.-Butoxycarbonylamino)-cyclopentylmethyl]-3-indolyl)-4-cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
-
Eine Portion von 150 mg der Rohsubstanz
aus Beispiel 54 c) wurde in 0,5 ml trockenem THF gelöst und mit
9,6 mg (0,4 mmol) Natriumhydrid 0,5 Stunden gerührt. Nach Zusatz von 44 mg
(0,2 mmol) (BOC)2O und 2,4 mg (0,02 mmol)
Dimethylaminopyridin wurde der Ansatz 1,5 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und dann eingedampft. Die Rohsubstanz wurde in Essigsäureethylester
gelöst
und mit gesättigtem
NH4Cl (aq) versetzt. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, zweimal mit gesättigtem NH4Cl (aq)
und einmal mit Kochsalzlösung
gewaschen und über
Na2SO4 getrocknet.
Die nach Abdampfen des Lösungsmittels
verbleibende Rohsubstanz wurde in Methanol (2,5 ml) gelöst. Dann
wurde Magnesiumpulver zugegeben und das Reaktionsgefäß 2,5 Stunden
mit Ultraschall behandelt. Danach wurden Essigsäureethylester und gesättigtes
NH4Cl (aq) zugegeben. Die organische Schicht
wurde aufgefangen, mit gesättigtem
NH4Cl (aq) und Kochsalzlösung gewaschen und über Na2SO4 getrocknet.
Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
APCI-MS:
m/z 701 [MH+]
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Eine Lösung der Rohsubstanz aus Schritt
a) in 5 ml Acetonitril wurde bei 70°C 4 Stunden mit 1,1 ml Trifluormethansulfonsäure und
60 μl Tioanisol
behandelt. Nach Zugabe von Natriumacetat wurde mittels präparativer
HPLC gereinigt, was 3 mg des Titelprodukts ergab.
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 1,19–1,04 (3H, m), 1,56–1,46 (1H,
m), 2,00–1,82
(2H, m), 2,18–2,06
(1H, m), 3,47– 3,39
(1H, m), 3,93 (1H, dd, J14 Hz, 8 Hz), 4,12 (1H, ddt, J14 Hz, 6,8
Hz), 6,96 (1H, t, J7,6 Hz), 7,06 (1H, t, J7, 6 Hz), 7,10 (1H, s),
7,20–7,14
(3H, m), 7,35 (1H, s), 7,38 (1H, d, J8,4 Hz), 7,38 (1H, d, J8,8
Hz), 7,53 (1H, d, J8,0 Hz)
APCI-MS: m/z 451 [MH+]
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Referenzbeispiel 56
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4-Cyano-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-((2R)-2-pyrrolidinylmethyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on-Trifluoressigsäuresalz
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a) 4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-5-[1-((2R)-1-tert.-butoxycarbonyl-2-pyrrolidinylmethyl)-3-indolyl]-2,3-dihydroimidazol-2-on
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4-Cyano-3-(2,4-dimethoxybenzyl)-5-(3-indolyl)-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on
(50 mg, 0,1 mmol) wurde in DMF (2,0 ml) gelöst und mit Cs2CO3 (164 mg, 0,5 mmol) versetzt. Nach 1 Stunde
Rühren
wurde die Mischung mit einer Lösung
von (R)-N-Boc-2-[[(methylsulfonyl)oxy]methyl]pyrrolidin
(140 mg, 0,5 mmol) in DMF (1,5 ml) versetzt. Die Reaktionsmischung
wurde 6 Tage bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde weiteres Mesylat
(50 mg, 0,18 mmol) in DMF (0,4 ml) gelöst zugegeben. Nach weiteren
5 Tagen Rühren bei
Raumtemperatur wurden Essigsäureethylester
und Kochsalzlösung
zugegeben. Die wäßrige Phase
wurde mit Essigsäureethylester
extrahiert, wonach die vereinigten organischen Phasen mit Kochsalzlösung gewaschen, über Na2SO4 getrocknet und
aufkonzentriert wurden. Der Rückstand
wurde mittels Flashchromatographie (Heptan/EtOAc 1 : 2) gereinigt.
APCI-APCI
MSMS: m/z 687 [MH+]
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Das Produkt aus Schritt a) wurde
in Acetonitril (10 ml) gelöst
und bei 70°C
5 Stunden mit Trifluormethansulfonsäure (1,5 ml) behandelt. Dann
wurde die Reaktionsmischung mit Acetonitril verdünnt und durch Zugabe von 40%igem
MeNH2 (aq) neutralisiert. Der nach Eindampfen
verbleibende Rückstand
wurde mittels präparativer
HPLC (C18-Umkehrphase, Acetonitril/Wasser/Trifluoressigsäure) gereinigt.
Nach Lyophilisierung wurden 21 mg (38%) der Titelverbindung in Form
eines weißen
Feststoffs erhalten.
1H-NMR (400 MHz,
DMSO-d6): δ 1,11–1,23 (1H, m), 1,27– 1,39 (1H,
m), 1,63–1,86
(2H, m), 3,03–3,23
(2H, m), 3,56–3,69
(1H, m), 4,26 (1H, dd, J14,6 Hz, 8,1 Hz), 4,44 (1H, dd, J14,4 Hz,
6,2 Hz), 6,93 (1H, t, J7,5 Hz), 7,09–7,17 (3H, m), 7,24 (1H, t,
J7, 7 Hz), 7,39 (1H, s), 7,45 (1H, d, J8,2 Hz), 7,56–7,61 (3H,
m), 8,73 (1H, bs), 8,91 (1H, bs), 11,45 (1H, s)
FAB-MS: m/z
437,1 [MH+]
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Beispiel 57
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4-Cyano-5-[(1S,3S)-1-(3-N,N-dimethylaminocyclopentyl)-3-indolyl]-1-(1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-on-hydrochlorid
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Eine Lösung des aus Beispiel 18 erhaltenen
Produkts (44 mg, 0,08 mmol) und Formaldehyd (0,6 ml einer 37%igen
wäßrigen Lösung) in
Methanol (4,5 ml) und Eisessig (0,5 ml) wurde über einen Zeitraum von 4 Stunden
in zwei Portionen mit Natriumtriacetoxyborhydrid (450 mg, 2,1 mmol)
versetzt, wonach die Mischung 6 Stunden bei Raumtemperatur gerührt wurde.
Dann wurde die Reaktionsmischung zur Entfernung des größten Teils
des Methanols aufkonzentriert, wonach der Rückstand zwischen Chloroform
und gesättigtem NaHCO3 (aq) verteilt wurde. Die wäßrige Phase
wurde zweimal mit Chloroform rückextrahiert,
wonach die vereinigten organischen Extrakte über Na2SO4 getrocknet und aufkonzentriert wurden,
wonach der Rückstand
einer Flash-Chromatographie
(SiO2, Dichlormethan/Methanol/ Ammoniumhydroxid,
150 : 15 : 1,5) unterworfen wurde. Die das gewünschte Produkt enthaltenden
Fraktionen wurden vereinigt und aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde in 1%iger wäßriger Essigsäure (10
ml) gelöst
und gefriergetrocknet, was die Titelverbindung in Form des Essigsäuresalzes
(34 mg, 75,6) ergab.
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Die obige Verbindung (30 mg, 0,06
mmol) wurde in HCl (aq) (1%ig) (10 ml) gelöst und gefriergetrocknet, was
die Titelverbindung (25 mg, 87,2%) ergab.
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 11,42 (1H, s), 10,84 (1H, bs),
7,59 (1H, s), 7,50 (2H, d, J8,4 Hz), 7,46 (1H, d, J8,4 Hz), 7,30
(1H, s), 7,14–7,19
(3H, m), 7,06 (1H, t, J7,6 Hz), 6,97 (1H, t, J7, 6 Hz), 5,02 (1H,
m), 3,76 (3H, s), 3,38 (1H, m), 2,70 (3H, bs), 2,66 (3H, bs), 2,34
(1H, m), 2,13 (1H, m), 1,82–1,94
(3H, m), 1,57 (m, 1H)
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Beispiel 58
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5-[1-(4-Aminobutyl)-3-indolyl]-4-cyano-1-(5,6-dichlor-1-methyl-3-indolyl)-2,3-dihydroimidazol-2-onhydrochlorid
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1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6): δ 1,33 (m, 2H), 1,64 (m, 2H),
2,71 (bs, 2H), 3,74 (s, 3H), 4,13 (t, 2H, J7,0 Hz), 7,03 (dt, 1H,
J7,2, 1,0 Hz), 7,15 (dt, 1H, J7,2, 1,0 Hz), 7,41 (d, 1H, J8, 0 Hz),
7,42 (s, 1H), 7,44 (s, 1H), 7,50 (d, 1H, J8,2 Hz), 7,65 (s, 1H),
7,78 (bs, 2H), 7,82 (s, 1H), 11,44 (bs, 1H)
FAB-MS: m/z 493,1
[MH+]