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Die Erfindung betrifft das Auftragen
eines kosmetischen Produkts und/oder eines Produkts zur Hautbehandlung
und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich eines zum Zerfall bringbaren
Produkts auf der Haut, das durch Extrusion und/oder Verdichtung
erhalten wird und beispielsweise aus Gründen der Haltbarkeit trocken
verpackt werden muss.
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Man kennt aus dem Patent US-A-1 524
008 einen Schwamm, der eine Seife aufnimmt, die eine freie Seite
aufweist, die mit der Haut in Kontakt gebracht werden kann.
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Eine undurchlässige Sperre trennt die Seife und
den Schwamm, um diesem zu gestatten, eine feste Konsistenz zu behalten.
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Ziel der Erfindung ist es, das Auftragen
eines zum Zerfall bringbaren Produkts homogen unter befriedigenden
hygienischen Bedingungen zu gestatten.
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Ziel der Erfindung ist es ferner,
die Abgabe einer relativ großen
Menge Produkt auf einer relativ wenig ausgedehnten Fläche zu gestatten,
wenn dies erforderlich ist, um beispielsweise das Gesicht zu behandeln.
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Dies wird mit Hilfe eines Auftragelements
erreicht, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es Folgendes aufweist:
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- – eine
Aufnahme, die auf einer Seite des Auftragelementes ausmündet, die
dazu bestimmt ist, zum Auftragen des Produkts mit der Haut in Kontakt gebracht
zu werden,
- – einen
Produktvorrat, der im Inneren dieser Aussparung enthalten ist, wobei
dieser Produktvorrat und diese Aufnahme so ausgebildet sind, dass das
Produkt bei dem Auftrag direkt mit der Haut in Kontakt kommen kann,
- – ein
poröses
Material, das eine Flüssigkeit
zurückhalten
kann und sie direkt an den Produktvorrat sowie an die Seite des
Auftragelements, die bei dem Auftragen des Produkts mit der Haut
in Kontakt gebracht wird, wieder abgeben kann, wobei das Produkt
im Kontakt mit der von diesem porösen Material freigegebenen
Flüssigkeit
zum Zerfall gebracht werden kann.
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Das Auftragelement, einmal mit der
Flüssigkeit
geladen, die verwendet wird, um das in der Aufnahme enthaltene Produkt
zum Zerfall zu bringen, beispielsweise Wasser, wird auf der Haut
bewegt, um sie zu befeuchten und dem im Auftragelement enthaltenen
Produkt zu gestatten, im Kontakt damit zum Zerfall zu kommen.
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Dank der Erfindung kann der Benutzer
das Produkt bequem auf die gewünschte
Weise beispielsweise in Form eines Schaums, einer Maske oder einer
filmbildenden Schicht auftragen.
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Das auf diese Weise aufgetragene
Produkt kann verschiedene Wirkungen auf die Haut ausüben, beispielsweise
sie bleichen, sie abschuppen oder sie reinigen.
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In allen Fällen ist das erfindungsgemäße zum Zerfall
bringbare Produkt ein Produkt, das in enger Verbindung mit der während des
Auftragens durch das poröse
Material freigegebenen Flüssigkeit verwendet
wird, was bei dem in der französischen Patentanmeldung
FR-A-2 2754 985 beschriebenen Auftragelement, das im trockenen Zustand
verwendet wird, nicht der Fall ist.
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Während
bei dem oben genannten Patent US-A-1 524 008 das im Schwamm enthaltene
Wasser daran gehindert wird, direkt mit der Seife in Kontakt zu
kommen, da die dichte Sperre vorhanden ist, kann bei der Erfindung
die das poröse
Material tränkende
Flüssigkeit
nicht nur auf der Haut, sondern auch in dem Produktbehälter freigesetzt
werden, was den Zerfall begünstigt.
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Der Produktvorrat wird vorzugsweise
bei einer einmaligen Verwendung verwendet, so dass, wenn am Ende
der Verwendung Produkt im zerfallenen Zustand in der Aufnahme des
Auftragelements verbleibt, dies für die folgende Verwendung nicht
störend
ist, die mit einem neuen Auftragelement oder mit einem neuen Produktvorrat
stattfindet, nachdem das Auftragelement gereinigt wurde.
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Bei einer besonderen Ausführung ist
die Aufnahme des Auftragelements, die dazu bestimmt ist, das zum
Zerfall bring bare Produkt zu enthalten, exzentrisch, was die Verwendung
des Auftragelementes erleichtert und dem Benutzer gestattet, die
auf die Haut aufgebrachte Produktmenge einfach zu dosieren, indem
mehr oder weniger fest mit der Spitze der Finger auf das Auftragelement
gedrückt
wird.
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Das auf die Haut aufzubringende Produkt kann
in Form einer Tablette vorliegen, die in die Aufnahme einzuführen ist,
die die Form eines nach außen
offenen Hohlraums aufweisen kann, dessen Boden breiter als die Öffnung ist.
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Das Auftragelement besitzt allgemein
vorzugsweise einen Teil mit einem kleineren Durchmesser als die
Tablette, so dass diese zurückgehalten wird.
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Gemäß einer Abwandlung kann diese
Aufnahme zylindrisch sein und kann das Produkt darin durch Reibung
zurückgehalten
werden.
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Das Auftragelement besitzt vorteilhafterweise
zwischen seiner Seite, die dazu bestimmt ist, zum Auftragen des
Produkts zu dienen, und seiner Seite zum Ergreifen durch den Benutzer
eine undurchlässige
Wand, was dem Benutzer gestattet, sich bei dem Auftragen die Finger
nicht übermäßig zu befeuchten.
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Das Auftragelement kann ein spezielles Greifelement,
wie einen Griff, auf seiner Seite aufweisen, die derjenigen entgegengesetzt
ist, die dazu bestimmt ist, zum Auftragen des Produkts zu dienen.
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Gemäß einer Abwandlung kann das
Auftragelement hohl und an einem Ende offen sein, so dass die Hand
eingeführt
werden kann.
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Das Auftragelement kann ferner mindestens eine
zweite Aufnahme aufweisen, die ein anderes auf die Haut aufzutragendes
Produkt enthalten kann, und gestattet die Mischung der beiden Produkte
nur zum Zeitpunkt der Verwendung.
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Bei einer besonderen Ausführung ist
das Auftragelement lösbar
an einem Behälter
befestigt, der die Flüssigkeit
enthält,
im Kontakt mit welcher das Produkt zum Zerfall gebracht wird.
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Die Zufuhr der vom Behälter kommenden Flüssigkeit
zu dem porösen
Material kann mit Hilfe eines Zufuhrorgans stattfinden, das in diese
Aufnahme ausmündet
und ein Ablenkelement aufweist, um zu vermeiden, dass Flüssigkeit
direkt auf das Produkt gespritzt wird.
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Bei einer anderen besonderen Ausführungsform
ist das Auftragelement an einem Behälter mit verformbarer Wand
befestigt, der mit einem Ventil versehen ist, das sich unter dem
Druck des Produkts öffnet,
wenn der Benutzer auf die Wand drückt.
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Gegenstand der Erfindung ist ferner
eine Einheit, die aus einem Auftragelement der oben beschriebenen
Art und minde stens einem außerhalb des
Auftragelements verpackten Produktvorrat besteht.
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Gegenstand der Erfindung ist ferner
ein Verfahren zum Auftragen eines kosmetischen Produkts auf der
Haut, das im Kontakt mit einer Flüssigkeit zum Zerfall kommen
kann, wobei dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es
die folgenden Schritte umfasst:
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- – Einführen einer
vorbestimmten Menge an Produkt in die Aufnahme eines Auftragelements
der oben beschriebenen Art, wobei dieses Auftragelement ein poröses Material
umfasst, das diese Flüssigkeit
absorbieren kann und sie im Kontakt mit der Haut beim Auftragen
wieder abgeben kann,
- – Tränken des
porösen
Materials mit dieser Flüssigkeit,
- – Bewegen
des Auftragelements im Kontakt mit der Haut.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung von nicht
begrenzenden Ausführungsbeispielen
und aus der beiliegenden Zeichnung. In dieser zeigen:
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1 eine
schematische perspektivische Ansicht eines Auftragelements gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel,
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2 eine
schematische Ansicht in einem Schnitt in einer Symmetriemittelebene
des Auftragelements von 1,
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3 eine
schematische perspektivische Ansicht eines Auftragelements gemäß eines
zweiten Ausführungsbeispiels,
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4 eine
schematische Ansicht in einem Schnitt in einer Symmetriemittelebene
des Auftragelements von 3,
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5 eine 4 entsprechende Ansicht, die
ein drittes Ausführungsbeispiel
zeigt,
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6 eine
schematische Ansicht in einem Schnitt in einer Symmetriemittelebene
eines vierten Ausführungsbeispiels,
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7 eine
schematische perspektivische Ansicht eines Auftragelements gemäß einem
fünften Ausführungsbeispiel,
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8 eine
schematische Schnittansicht eines Auftragelements gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel,
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9 eine
schematische perspektivische Ansicht eines Auftragelements gemäß einem
siebten Ausführungsbeispiel,
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10 eine
schematische Schnittansicht eines Auftragelements gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel,
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11 eine
schematische Schnittansicht eines Auftragelements gemäß einem
neunten Ausführungsbeispiel,
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12 eine
schematische Schnittansicht eines Auftragelements gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel
und
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13 eine
schematische perspektivische Teilansicht einer Einheit, die aus
dem in 3 dargestellten
Auftragelement und aus Produktvorräten besteht.
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Das in 1 und 2 dargestellte Auftragelement 1 besitzt
eine Aufnahme 2, die einen Produktvorrat enthält, der
in Form einer Tabelle 3 zum einmaligen Gebrauch vorliegt.
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Gemäß einer Abwandlung kann der
Produktvorrat auch in Form eines Würfels oder mit einer anderen
nicht rotationszylindrischen Form vorliegen.
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Die Aufnahme 2 ist bei dem
betrachteten Beispiel rotationszylindrisch mit der Achse X und ist durch
Ausschneiden eines Trägers 4 hergestellt,
der aus einer relativ dicken Schicht aus einem Schaum mit offenen
Zellen besteht.
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Gemäß einer Abwandlung kann der
Träger 4 aus
jedem anderen porösen
Material besteht, das Wasser absorbieren kann und es bei dem Auftrag wieder
abgeben kann.
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Der Umriss des Trägers 4 ist im Wesentlichen
elliptisch, wie man in 1 sehen
kann, wobei die Achse X der Aufnahme 2 exzentrisch ist.
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Die Aufnahme 2 ist an ihrem
unteren Ende durch eine Wand 5 geschlossen, die an einer
Seite 6 des Trägers 4 angebracht
ist, wie in 2 dargestellt ist.
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Die entgegengesetzte Seite des Auftragelements,
die die Bezugszahl 8 trägt,
ist dazu bestimmt, bei dem Auftrag des Produkts mit der Haut in
Kontakt zu kommen.
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Bei dem beschriebenen Beispiel ist
die Dicke der Tablette 3 im Wesentlichen dieselbe wie die
des Trägers 4,
so dass die äußere Seite 7 der
Tablette 3 im Wesentlichen auf derselben Höhe wie die
Seite 8 des Auftragelements liegt. Der Nenndurchmesser der
Aufnahme 2 ist etwas kleiner als der der Tablette 3,
so dass diese durch Reibung zurückgehalten
wird.
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Die Tabelle 3 ist direkt
mit dem den Träger 4 bildenden
Material in Kontakt.
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Die Wand 5, die vorzugsweise
aus einem undurchlässigen
Material besteht, ist an dem Träger 4 durch
jedes gebräuchliche
Mittel, wie Verschweißung,
Verklebung oder Vernähung
befestigt.
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Zur Verwendung des Auftragelements 1 tränkt der
Benutzer den Träger 4 mit
Wasser, führt
die Tablette 3 ein und bringt die Seite 7 von
dieser sowie die Seite 8 des Auftragelements mit der Haut
in Kontakt.
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Indem er beispielsweise das Auftragelement zwischen
dem Daumen und dem Mittelfinger hält, bewegt der Benutzer das
Auftragelement auf der Haut, indem er kleine kreisförmige Bewegungen
ausführt, was
die Befeuchtung der Haut und der Seite 7 der Tablette 3 bewirkt,
die auf diese Weise im Kontakt mit der Haut allmählich zum Zerfall kommen kann
und beispielsweise einen Schaum bilden kann.
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Während
des gesamten Auftrags kann der Benutzer die Produktmenge, die zum
Zerfall kommt, und/oder die Wassermenge dosieren, indem er mehr oder
weniger fest das Auftragelement auf die Haut drückt, und zwar insbesondere
indem er mit dem Zeigefinger auf die Wand 5 drückt.
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Das Wasser wird in der Aufnahme 2 im
Kontakt mit der Tablette 3 abgegeben, was deren Zerfall beschleunigt.
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Bei einer Abwandlung besitzt das
Auftragelement eine zweite Aufnahme 9, die in 1 schematisch mit unterbrochenen
Linien dargestellt ist und die dazu bestimmt ist, eine zweite Tablette
eines Produkts zu enthalten, die getrennt gelagert und erst bei dem
Auftrag mit dem die Tablette 3 bildenden Produkt gemischt
werden muss.
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Man kann auf diese Weise in ein und
demselben Auftragelement eine Zitronensäure enthaltende Tablette und
eine beispielsweise Natriumbicarbonat enthaltende Tablette unterbringen,
wobei die Mischung dieser Produkte bei dem Auftragen ein Aufsprudeln
bewirkt, das die Schaumbildung und/oder das Eindringen von Wirkstoffen
begünstigen
kann und/oder auch dem Benutzer das Gefühl der Frische verschaffen
kann.
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Die Seite 8 des Trägers 4 kann,
ohne dass man den Rahmen der Erfindung verlässt, eine Beschichtung aus
einem Gewebematerial, einem Fließmaterial oder einem beflockten
Material aufweisen, die beispielsweise dazu bestimmt ist, den Verwendungskomfort
zu erhöhen.
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Das in den 3 und 4 dargestellte
Auftragelement 10 wird hergestellt, indem durch gebräuchliche
Mittel ein Träger 12 und
eine Halteschicht 13 zusammengefügt werden, die beide aus porösen Werkstoffen
bestehen, und zwar beispielsweise aus Schäumen mit offenen Zellen, die
eine gewisse Elastizität
besitzen.
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Als Beispiel ist in 3 eine Schweißverbindungslinie 16 dargestellt,
wobei die verwendeten Werkstoffe warmschmelzend sind.
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Der Träger 12 besitzt im
Wesentlichen dieselbe Form wie der oben beschriebene Träger 4 ohne die
Aufnahme 2.
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Die Halteschicht 13 ist
weniger dick als der Träger 12 und
erstreckt sich im Wesentlichen nur über eine Hälfte von diesem wie man in
den 3 und 4 sehen kann.
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Sie ist in ihrer Mitte durchbrochen,
um eine Öffnung 15 zu
bilden, die die Einführung
einer Produkttabelle 14 gestattet.
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Der Durchmesser dieser Tablette 14 ist
größer als
der der Öffnung 15.
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Die Tablette 14 kann eingeführt werden,
indem die Halteschicht 13 elastisch verformt wird, um die Öffnung 15 ausreichend
zu verbreitern.
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Die Verbindungslinie 16 ist
bezüglich
der Öffnung 15 ausreichend
zurückversetzt,
um die Aufnahme der Tablette 14 und der Halteschicht 13 zu
gestatten.
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Die Tablette 19 wird nach
ihrer Einführung
in den zwischen dem Träger 12 und
der Halteschicht 13 gebildeten Raum 11 zurückgehalten.
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Zur Verwendung des Auftragelements 10 genügt es, wenn
die Tablette 14 am Platz ist, den Träger 12 zu tränken und
die Halteschicht 13 in Kontakt mit der Haut zu bewegen.
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Das im Träger 12 enthaltene
Wasser diffundiert in die Halteschicht 13 und befeuchtet
die Haut, um der Tablette 14 zu gestatten, in Kontakt mit
ihr zu zerfallen.
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Die Tablette 14 liegt mit
einer Seite auf dem Träger 12 auf
und die im Träger 12 enthaltene
Flüssigkeit
wird auf diese Weise direkt an die Tablette 14 abgegeben,
was ihren Zerfall beschleunigt.
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Man hat in 5 ein Auftragelement 20 dargestellt,
das eine Aufnahme 21 besitzt, um eine Produkttablette 22 zu
enthalten.
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Die Aufnahme 21 hat vor
der Einführung
der Tablette 22 eine allgemein rotationszylindrische Form und
wird durch Ausschneiden eines Trägers 23 hergestellt,
der aus einer relativ dicken Schicht aus einem porösen Material,
beispielsweise einem Schaum mit offenen Zellen, besteht.
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Der Träger 23 besitzt auf
seiner Seite 24, die dazu bestimmt ist, auf die Haut aufgelegt
zu werden, eine Beflockung 25 und auf seiner entgegengesetzten
Seite 26 eine undurchlässige
Wand 27, die ihn ganz bedeckt und die Aufnahme 21 an
einem Ende verschließt.
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Die Tablette 22 wird in
der Aufnahme 21 durch Reibung zurückgehalten.
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Die Tablette 22 kommt mit
dem Träger 23 an seinem
Umfang direkt in Kontakt.
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Das Vorhandensein der Wand 27 gestattet dem
Benutzer, seine Finger beim Auftrag nicht zu befeuchten, der auf ähnliche
Weise stattfindet, wie er unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschrieben wurde.
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Der Benutzer muss so fest auf das
Auftragelement drücken,
dass die Tablette 22 mit der Haut in Kontakt kommt, wenn
dies notwendig ist.
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Das in 6 dargestellte
Auftragelement 30 wird hergestellt, indem zwei übereinander
gelegte Schichten 31, 32 zusammengefügt werden,
die jeweils aus einem porösen
Material wie einem Schaum mit offenen Zellen bestehen.
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Die Schichten 31 und 32 werden
bei dem beschriebenen Beispiel durch Verschweißung an ihrem Umfang bei 33
einerseits und andererseits um eine in der Schicht 31 vorgesehene,
kreisförmige Öffnung 37 herum
zusammengefügt.
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Die Schichten 31 und 32 können sich
in der Nähe
der Öffnung 37 voneinander
entfernen, um eine Aufnahme 34 zu bilden, die eine Produkttablette 35 aufnehmen
kann.
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Der Durchmesser der Öffnung 37 ist
kleiner als der der Tablette 35, so dass diese in der Aufnahme 34 enthalten
bleibt, sobald sie eingeführt
ist.
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Die Schicht 32 ist auf ihrer
Außenseite
mit einer undurchlässigen
Wand 38 bedeckt, die mit den Schichten 31 und 32 durch
Verschweißung
bei 33 verbunden ist.
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Die Tablette 35 liegt mit
einer Seite auf der Schicht 32 auf.
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In 7 ist
ein Auftragelement 40 dargestellt, das auf seiner Seite,
die derjenigen entgegengesetzt ist, die dazu bestimmt ist, auf die
Haut aufgelegt zu werden, ein Greifelement 41 wie einen
Griff aufweist.
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Dieses Auftragelement ist im Übrigen dem oben
beschriebenen Auftragelement 20 im Wesentlichen ähnlich.
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In 8 ist
ein Auftragelement 50 dargestellt, das zwei Schichten 51 und 52 aufweist,
die aus einem porösen
Material, beispielsweise aus einem Schaum mit offenen Zellen, bestehen.
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Diese Schichten 51 und 52 sind
an ihrem Umfang bei 53 miteinander verbunden, indem sie auf einer
Seite eine Öffnung
bilden, um dem Benutzer zu gestatten, zwischen sie die Hand oder
einen oder mehrere Finger einzuführen.
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Ein Halteteil 54 ist beispielsweise
durch Verschweißung
an der Außenseite 55 der
Schicht 51 befestigt, um eine Aufnahme 56 zu bilden,
die dazu bestimmt ist, einen Produktvorrat 57 aufzunehmen.
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Das Produkt wird bei dem betrachteten
Beispiel in die Aufnahme 56 in Form einer Paste durch einen
Durchbruch 58 des Halteteils 54 eingeführt, das
aus einem porösen
Material hergestellt ist.
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Das Produkt 57 ist direkt
mit der Schicht 51 in Kontakt.
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Das Auftragelement 50 wird
verwendet, indem die Schichten 51 und 52 befeuchtet
werden und dann die Hand oder ein oder mehrere Finger zwischen sie
eingeführt
werden und indem dann das Halteteil 54 und gegebenenfalls
auch die Schicht 51 im Kontakt mit der Haut bewegt werden.
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Die mit Wasser getränkte Schicht 51 bildet eine
Wasserreserve, die die Befeuchtung der Haut gestattet, damit das
Produkt 57 im Kontakt mit ihr zerfällt.
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In 9 ist
ein Auftragelement 80 gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt.
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Dieses Auftragelement 80 besitzt
einen Träger 83 aus
einem porösen
Material, wie einem Schaum mit offenen Zellen, der in seiner Mitte
mit einer Aufnahme versehen ist, die das Zurückhalten einer Tablette 84 eines
Produkts gestattet, das auf die Haut aufzutragen ist.
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Die Tablette 84 ist auf
diese Weise direkt im Kontakt mit dem den Träger 83 bildenden Material.
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Der Träger 83 ist an einer
Platine 81 aus starrem Kunststoff befestigt, die durch
einen Griff 82 verlängert
ist.
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In 10 ist
ein Auftragelement 60 gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt.
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Dieses Auftragelement 60 besitzt
eine Aufnahme 61, die in einem Block 62 aus einem
porösen Material
gebildet ist, der an einem Träger 63 befestigt ist,
der Teil einer Vorrichtung 64 zur Zufuhr einer Flüssigkeit
bildet.
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Diese Vorrichtung 64 besitzt
einen Behälter 65,
der die Flüssigkeit
enthält,
die beispielsweise Wasser sein kann, mit dem aktive Substanzen,
die eine Wirkung auf die Haut haben, gemischt sind, und Abgabemittel 66,
die beispielsweise durch Eindrücken
des Halters 63 beispielsweise zu dem Zeitpunkt gesteuert
werden, zu dem das Auftragelement 60 auf die Haut gedrückt wird.
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Die Abgabemittel 66 gestatten
das Einspritzen der in den Behälter
enthaltenen Flüssigkeit
direkt in den Block 62.
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Die Aufnahme 61 enthält einen
Produktvorrat in Form einer Tablette 66, die unter Kraftaufwand in
dieser zurückgehalten
wird, wobei die in dem Behälter 65 enthaltene
Flüssigkeit
so gewählt
ist, dass das die Tablette 66 bildende Produkt im Kontakt
mit ihr zerfallen kann.
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In der Aufnahme 61 können geeignete
Vorsprünge 67 vorgesehen
sein, wie schematisch dargestellt ist, um den Halt der Tablette 66 zu
verstärken.
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In 11 ist
ein Auftragelement 90 dargestellt, das einen Block 91 aus
einem porösen
Material aufweist, der in seiner Mitte und auf seiner Unterseite mit
einer Aufnahme 92 versehen ist, deren Boden eine Tablette 93 des
aufzutragenden Produkts enthält.
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Der Block 91 ist mit seiner
Oberseite an einem Träger 94 befestigt,
der mit einem Griff 95 versehen ist.
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Das die Tablette 93 bildende
Produkt ist dazu bestimmt, in Kontakt mit einer in einem Behälter 96 enthaltenen
Flüssigkeit
zum Zerfall gebracht zu werden.
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Der Block 91 wird, um mit
Flüssigkeit
nachgeladen zu werden, in eine Kappe 97 eingesetzt, die zur
Betätigung
eines Abgabeventils dient, von dem in der Zeichnung nur das Organ 98 zur
Zufuhr der Flüssigkeit
zu dem den Block 91 bildenden porösen Material dargestellt ist.
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Dieses Organ 98 mündet in
die Aufnahme 92 und besitzt ein Ablenkelement 99,
das gestattet, die Flüssigkeit
auf die seitliche Wand der Aufnahme 92 zu spritzen, indem
vermieden wird, dass sie direkt zur Tablette 93 gelangt.
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Vor dem Auftrag auf der Haut drückt der
Benutzer auf die Kappe 97, während das Auftragelement 90 darin
am Platz ist, was die Abgabe einer Flüssigkeitsdosis und die Befeuchtung
des Blocks 91 bewirkt.
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Anschließend kann der Benutzer den
Griff 95 ergreifen und den Block 91 auf die Haut
führen,
was die Tablette 23 mit dieser in Kontakt bringt.
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Die Tablette 93 wird im
Kontakt mit der von dem Block 91 auf der Haut gelassenen
Flüssigkeit zum
Zerfall gebracht.
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In 12 ist
ein Auftragelement 100 dargestellt, das einen Block 101 aus
einem porösen
Material und einen Produktvorrat 102 aufweist, der in einer Aufnahme 103 enthalten
ist.
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Der Block 101 ist an einem
Halter 104 aus einem starren Kunststoff befestigt, der
auf den Hals 105 eines Behälters 106 mit verformbarer
Wand aufgeschraubt ist, der die Flüssigkeit enthält, die
dazu verwendet wird, um das Produkt 102 zum Zerfall zu bringen.
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In dem Hals der Flasche ist ein Ventil 107 montiert,
um zu bewirken, dass die Flüssigkeit
dem Block 101 erst geliefert wird, wenn der Benutzer auf die
verformbare Wand des Behälters 106 drückt.
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Ein erfindungsgemäßes Auftragelement, wie es
beispielsweise unter Bezugnahme auf die 1 bis 8 beschrieben
wurde, wird in vorteilhafter Weise mit mehreren Produktvorräten zum
Verkauf angeboten, wobei jeder Produktvorrat einem einmaligen Gebrauch
entspricht.
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Als Beispiel ist in 13 eine Vielzahl von Tabletten dargestellt,
die in den Aufnahmen 70 einer Platte 71 enthalten
sind, wobei das Auftragelement in einer getrennten Aufnahme enthalten
ist und die Einheit während
der Lagerung durch eine abnehmbare Schutzfolie 72 geschützt ist.
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Die Erfindung ist natürlich nicht
auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
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Man kann insbesondere, ohne den Rahmen der
Erfindung zu verlassen, die verschiedenen Ausführungsmerkmale jedes der unter
Bezugnahme auf die Figuren beschriebenen Beispiele kombinieren.
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Insbesondere kann man die Seite des
Auftragelements, die dazu bestimmt ist, mit der Haut in Kontakt
zu kommen, mit einer Beschichtung versehen, die dazu bestimmt ist,
den Verwendungskomfort zu erhöhen,
und zwar beispielsweise mit einem beflockten Gewebe.