DE69908111T2 - Verfahren und vorrichtung für zusammensetzung eines verkehrszeichens - Google Patents
Verfahren und vorrichtung für zusammensetzung eines verkehrszeichensInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung zum Herstellen von Verkehrszeichen in Straßen, in denen die Verschleißdecke eine obere Schicht aus Asphalt oder ähnlichem aufweist.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung weist folgendes auf: das Herstellen von Blöcken aus festem, gefärbtem Material, welches aus vollständig gefärbtem keramischem Material gebildet und als Mosaikbestandteile des Verkehrszeichens geformt ist; das Zusammensetzen des Zeichens durch Anordnen der Blöcke als ein Mosaik; das gemeinsame Einsetzen der Blöcke in die obere Schicht der Verschleißdecke auf eine solche Art und Weise, dass das mosaikartige Straßenzeichen in eine Vertiefung eingesetzt wird, die sich in der oberen Schicht befindet, und dass die obere Fläche des mosaikartigen Verkehrszeichens im wesentlichen koplanar mit der Straßenoberfläche ist, wobei die obere Schicht der Verschleißdecke aus Asphalt oder einem ähnlichen Material besteht.
- Folglich wird mittel der Erfindung ein in die Verschleißdecke eingebrachtes Verkehrszeichen gebildet, welches bei normaler Benutzung der Straße eine sehr lange Haltbarkeit besitzen kann.
- Des weiteren kann das gebildete Verkehrszeichen eine relativ hohe Lebhaftigkeit und Helligkeit besitzen, welche in jedem Fall größer ist als diejenige der normalen Verkehrszeichen, welche dadurch gebildet werden, dass sie auf die Straßenoberfläche gemalt werden.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter Zuhilfenahme der beigefügten Zeichnungen beschrieben, welche eine nicht exklusive Ausführungsform derselben zeigen.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
- Fig. 2 ist eine Ansicht des Verkehrszeichens von oben.
- Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Ebene III-III aus Fig. 2.
- Gemäß der Erfindung werden Blöcke 10 aus festem, farbigem Material gebildet, welche so geformt sind, dass sie es ermöglichen, dass das benötigte Verkehrszeichen durch die Mosaiktechnik gebildet werden kann.
- Die Blocke 10 sind von prismatischer Form und weisen alle dieselbe Höhe auf; die geometrische Form ihrer Basis legt die Figur, welche erzeugt wird, fest. Diese Form kann konstant sein oder kann sich, wie in den Zeichnungen dargestellt, von Block zu Block verändern, und zwar auch innerhalb derselben Figur des zu bildenden Verkehrszeichens, und ist derart, dass die Blöcke ohne das Erzeugen erkennbarer Spalte zwischeneinander angebracht werden können.
- Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines Verkehrszeichens, welches eine "gefährliche Kreuzung" anzeigt.
- Die Figur dieses Verkehrszeichens wird durch eine Vielzahl von Blöcken 10 erhalten, deren Basis sich in Form und Größe verändert; zum Beispiel weist es folgendes auf:
- - verschiedene Blöcke 10a, deren Basis die Form eines gleichseitigen Dreiecks aufweist (diese bilden den seitlichen Teil der Figur),
- - einige Blöcke 10b mit einer quadratischen Basis (diese bilden das "X"),
- - einige Blöcke 10c, deren Basis die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist (positioniert um das "X")
- - und weitere Blöcke 10d, 10e und 10f mit unterschiedlichen Formen, welche die zentrale Figur umgeben.
- Selbstverständlich handelt es sich dabei nur um ein Beispiel und es wird deutlich, dass die Anzahl der Figuren an Verkehrszeichen, welche erhalten werden können, nicht festzulegen ist und folglich die Formen und Dimensionen der Basen der Blöcke 10 verschieden sein kann.
- Zusätzlich ist auch die Farbe der Blöcke variabel, um ein Verkehrszeichen zu bilden, welches aus einer Vielzahl von Farben zusammengesetzt ist. Zum Beispiel sind in Fig. 2 einige Blöcke 10a von einer Farbe, wohingegen andere Blöcke 10a von einer anderen Farbe sind.
- Vorteilhafterweise sind die Blöcke 10 aus einer gebrannten Keramik gebildet, insbesondere durch das Verfahren, welches verwendet wird, um porzellanisierte (?) Keramiksteinfliesen herzustellen.
- Insbesondere bestehen die Blöcke 10 aus vollständig gefärbtem keramischem Material.
- Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform ist ein pfannenartiger Behälter mit einer prismatischen Form vorgesehen, welcher eine relativ große Basis 21 und relativ niedrige vertikale Seitenwände 22, jedoch keinen Deckel aufweist. Der Behälter 20 ist dafür vorgesehen, im wesentlichen als eine genaue Passung das durch die Blöcke 10 in Mosaikform zusammengesetzte Verkehrszeichen aufzunehmen; insbesondere weist seine Basis 21 im wesentlichen dieselbe Form auf wie das gesamte Verkehrszeichen mit Ausnahme eines geringen Spalts und ihre Seitenwände weisen eine Höhe auf, die im wesentlichen gleich der Höhe der Blöcke 10 ist.
- Zusätzlich ist, wiederum in der in den Figuren dargestellten Ausführungsform, ein zweiter pfannenartiger Behälter 30 vorgesehen, um den ersten pfannenartigen Behälter 20 im wesentlichen als eine genaue Passung (mit einem geringen Spalt) aufzunehmen und in die obere Schicht der Verschleißdecke eingebettet zu werden (Fig. 3). Insbesondere weist der zweite Behälter 30 eine Basis 31 mit derselben Form aber geringfügig breiter als die Basis 21 auf; seine vertikalen Seitenwände 32 weisen eine. Höhe auf, die im wesentlichen gleich derjenigen der Wände 22 des ersten Behälters 20 sind.
- Eine Ausführungsform des Verfahrens weist das gemeinsame Einführen des zweiten Behälters 30 in die obere Schicht der Verschleißdecke auf, so dass der Behälterhohlraum leer bleibt und nach oben gerichtet ist.
- Typischerweise kann der Behälter 30 in einen Hohlraum 41 eingeführt werden, der in der oberen Schicht 40 (aus Asphalt oder ähnlichem Material) der Verschleißdecke gebildet ist. Der Hohlraum 41 weist eine Breite auf, die geringfügig größer ist als die äußeren Abmessungen des zweiten Behälters 30; nachdem dieser in den Hohlraum 41 eingeführt worden ist, wird Füllmaterial 42 (auf Basis von Klebemittel oder derselbe Asphalt, der die Schicht 40 bildet) verwendet, um den Hohlraum um den Behälter 30 zu schließen, so dass dieser in der Schicht 40 eingebettet verbleibt, wobei sein oberer Rand im wesentlichen koplanar mit der Straßenfläche ist.
- Vorzugsweise weist der Behälter 30 geeignete Nasen 34 auf, um es ihm zu ermöglichen, besser in das Material, in welchem er eingebettet ist, einzugreifen.
- Die Blöcke 10 werden zunächst in den ersten Behälter 20 eingeführt und als ein Mosaik zusammengesetzt, um das Verkehrszeichen zu bilden. Sie können trocken eingesetzt werden oder mittels einer Klebeschicht 24 mit der Basis 21 verklebt werden (siehe Fig. 3); oder sie können mittels eines Klebemittels, welches zwischen zwei Blöcke eingeführt wird, miteinander verklebt werden. Dieses Einführen der Blöcke 10 in die Behälter 20 kann selbstverständlich vorteilhafterweise in einer entsprechenden Fabrik durchgeführt werden, welche für diesen Zweck ausgerüstet ist.
- Der Behälter 20, der das Mosaik-Verkehrszeichen enthält, wird dann zum Ort seiner Anwendung gebracht und in den zweiten Behälter 30 eingeführt, wobei Sorge dafür getragen wird, dass die obere Fläche des Mosaik- Verkehrszeichens im wesentlichen koplanar mit der Straßenoberfläche ist.
- Auf diese Art und Weise wird ein Verkehrszeichen geschaffen, welches in die Verschleißdecke als ein Bestandteil der Verschleißdecke selbst eingeführt wird.
- Des weiteren ist dieses Verkehrszeichen aus einem Material geformt, welches sehr verschleißresistent ist und somit sehr lange hält.
- Des weiteren, vorausgesetzt dass die Blöcke durchgehend gefärbt sind, hält die durch dieselben gebildete Figur so lange, bis die gesamte Dicke der Blöcke abgetragen worden ist; und weil diese Dicke in der Praxis einige Zentimeter sein kann, ist die Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzen des auf diese Art und Weise gebildeten Verkehrszeichen praktisch unendlich.
- Wiederum ist, weil das Verkehrszeichen aus einigen Blöcken 10 gebildet ist, welche miteinander verbunden aber geringfügig relativ zueinander beweglich sind, das Verkehrszeichen zumindest geringfügig unter der Belastung der vorbeifahrenden Fahrzeuge deformierbar und hat somit vorteilhafterweise als Reaktion auf diese Belastung dasselbe Verhalten wie die Verschleißdecke.
- Der Behälter 30 verbleibt durchgehend in der Verschleißdecke eingebettet und dient im wesentlichen als die Grundlage für den ersten Behälter 20. Dieser kann zusammen mit dem Verkehrszeichen zur Reparatur oder zum Ersatz aus dem Behälter 30 entnommen werden.
- Alternativ kann auf den zweiten Behälter 30 verzichtet werden. In diesem Fall wird der Behälter 20 zusammen mit dem Mosaik der Blöcke 10 direkt in die obere Schicht des Fahrbahnbelags eingebettet, so dass die obere Fläche des Verkehrszeichens im wesentlichen koplanar mit der Straßenoberfläche ist.
- Als eine weitere Alternative kann auf den ersten Behälter 20 verzichtet werden. In diesem Fall werden die Blöcke 10 direkt in die obere Fläche des Fahrbahnbelags eingebettet, und zwar wiederum so, dass die obere Fläche des Mosaik-Verkehrszeichens im wesentlichen koplanar mit der Straßenoberfläche ist.
- Zahlreiche Modifikationen von praktischer und verwendungsgemäßer Natur können an der Erfindung vorgenommen werden, ohne den Bereich der erfindungsgemäßen Idee zu verlassen, wie sie nachfolgend beansprucht ist.
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen von Verkehrszeichen in
Straßen, in denen die Verschleißdecke eine obere
Schicht aufweist,
gekennzeichnet durch:
das Herstellen von Blöcken (10) aus festem,
gefärbtem Material, welches aus vollständig
gefärbtem keramischem Material gebildet und als
Mosaikbestandteile des Verkehrszeichens geformt ist;
Zusammensetzen des Zeichens durch Anordnen der
Blöcke (10) als ein Mosaik;
das gemeinsame Einsetzen der Blöcke (10) in die
obere Schicht (40) der Verschleißdecke auf eine
solche Art und Weise, dass das mosaikartige
Straßenzeichen in eine Vertiefung eingesetzt wird, die
sich in der oberen Schicht befindet, und dass die
obere Fläche des mosaikartigen Verkehrszeichens im,
wesentlichen koplanar mit der Straßenoberfläche
ist, wobei die obere Schicht der Verschleißdecke
aus Asphalt oder einem ähnlichen Material besteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkehrszeichen zuerst als Mosaik innerhalb
eines geeigneten, pfannenartigen Behälters (20)
zusammengesetzt wird, welcher dafür vorgesehen
ist, das somit gebildete Verkehrszeichen im
wesentlichen als eine genaue Passung aufzunehmen;
dann Einführen des Verkehrszeichens und des
pfannenartigen Behälters (20), welcher es enthält, in
die obere Schicht (40) der Verschleißdecke.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
zuerst das gemeinsame Einführen eines zweiten
pfannenartigen Behälters (30), welcher dafür
vorgesehen ist, den ersten pfannenartigen Behälter
(20) im wesentlichen als eine genaue Passung
aufzunehmen, in die obere Schicht (40) der
Verschleißdecke; dann Einführen des ersten Behälters
(20), welcher das mosaikartige Verkehrszeichen
beinhaltet, in den zweiten pfannenartigen. Behälter
(30).
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
das Aufweisen eines pfannenartigen Behälters (20)
welcher dafür vorgesehen ist, das als ein Mosaik
durch die Blöcke (10) zusammengesetzte
Verkehrszeichen im wesentlichen als eine genaue Passung
aufzunehmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
das Aufweisen eines zweiten pfannenartigen
Behälters (30), welcher dafür vorgesehen ist, den
ersten pfannenartigen Behälter (20) im wesentlichen
als eine genaue Passung aufzunehmen und in die
obere Schicht (40) der Verschleißdecke eingebettet
zu werden.
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