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DE69835725T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Einfärben einer Druckplatte mit einem Farbbehälter - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einfärben einer Druckplatte mit einem Farbbehälter Download PDF

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DE69835725T2
DE69835725T2 DE69835725T DE69835725T DE69835725T2 DE 69835725 T2 DE69835725 T2 DE 69835725T2 DE 69835725 T DE69835725 T DE 69835725T DE 69835725 T DE69835725 T DE 69835725T DE 69835725 T2 DE69835725 T2 DE 69835725T2
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DE
Germany
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printing plate
doctor blade
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DE69835725T
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Laurent De Volder
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VOLDER LAURENT DE
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VOLDER LAURENT DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M1/00Inking and printing with a printer's forme
    • B41M1/10Intaglio printing ; Gravure printing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/001Pad printing apparatus or machines

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einfärben einer Tiefdruckplatte mit einem Farbbehälter und zum Abrakeln der Druckfarbe beim Tampondruck.
  • In der als "Tampondruck" bekannten Technik wird eine Druckplatte verwendet, welche in einem ersten Schritt über ihrer gesamten Oberfläche mit Druckfarbe versehen wird, wonach die überschüssige Druckfarbe mit einer Rakel abgerakelt und in einem Farbduktor oder dergleichen gesammelt wird. Die Farbe bleibt somit ausschließlich in den eingravierten Bereichen zurück.
  • Die damit verbundenen verschiedenen Arbeitsschritte können wie folgt zusammengefasst werden:
    • 1. Der Rakelmesserhalter mit Brett wird von der Druckplatte entfernt und während des Einfärbeschrittes in einem Abstand von der Druckplatte gehalten.
    • 2. Der Rakelmesserhalter mit Brett wird während des Einfärbeschrittes in Bezug zu der Druckplatte in ihrer Längsrichtung bewegt.
    • 3. Nach dem Einfärbeschritt wird das Rakelmesser in Kontakt mit der Druckplatte gebracht.
    • 4. Das Rakelmesser wird mit Bezug zu der Druckplatte bewegt, die Farbe wird abgerakelt, mit Ausnahme in den eingravierten Bereichen, und wird in einem Farbduktor gesammelt.
  • Es ist klar, dass die Relativbewegungen des Rakelmesserhalters mit Brett in Bezug zu der Druckplatte das Ergebnis sowohl einer Bewegung dieser Teile in Bezug zu der stationären Druckplatte und umgekehrt sind, und dass folglich sowohl die Druckplatte als auch das Rakelmesser und das Brett in entgegen gesetzter Richtung bewegt werden können.
  • Die Techniken, die im Allgemeinen angewendet und kurz beschrieben werden, zeigen eine Reihe von Nachteilen, welche wie folgt zusammengefasst werden können:
    • a) Das Rakelmesser ist immer in Bezug zu der Druckplatte so eingestellt, dass dieses einen spitzen Winkel mit dieser Platte bildet, auch wenn der Bereich der Druckplatte eingefärbt ist und noch abgerakelt werden muss.
    • b) Die Druckplatte wird wegen des durch das Rakelmesser auf die Druckplatte ausgeübten Drucks einer hohen Abnutzung ausgesetzt. Ein gutes Abrakeln der Farbe ist in der Tat ein absolutes Erfordernis, und dies benötigt bei der Installation des Rakelmessers, wie sie unter a) beschrieben ist, einen hohen Druck des Rakelmessers auf die Druckplatte.
    • c) Es sind jedes Mal zwei Bewegungen erforderlich, welche wie folgt zusammengefasst werden können: eine Auf-/Abbewegung des Rakelmessers während der Relativbewegungen des Rakelmessers in Bezug auf die Druckplatte.
    • d) Aufgrund dieser Doppelbewegungen ist es schwer, eine "geschlossene Farbkammer" zu verwenden.
  • Die Druckschrift JP 01 136747 A von SEIKO EPSON CORP. offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einfärben, bei welchem eine Farbe in geringer Menge an der Farbseite eines Rakelmessers angehäuft wird, indem ein Farben-Absorbierungsmittel angebracht wird, welches mit einem Absorptionsanschluss versehen ist, um die von dem Rakelmesser abgestrichene, nicht benötigte Farbe in der Rakel zu beseitigen. Extra Farbe, die auf einer Oberseite einer ursprünglichen Platte angehäuft ist, wird dadurch mit einer Rakelmesser-Halteeinheit abgerakelt. Die abgerakelte Farbe wird wiederholt an der Rakelseite des Rakelmessers angehäuft. Wenn die abgerakelte Farbe bis zu der Höhe eines Absorptionsanschlusses eines in der Rakel angebrachten Farbabsorbers angehäuft ist, wird die Farbe durch einen Unterdruck absorbiert. Ein Unterdruck wird somit benötigt.
  • Es ist nun das Ziel der Erfindung, die bekannten Techniken zu verbessern und ein Verfahren und eine Vorrichtung vorzuschreiben, die mit technisch zuverlässigen und relativ einfachen Mitteln eine erhöhte Lebensdauer der Druckplatte gewähr leistet und eine sehr umfassende Vereinfachung der oben beschriebenen Schritte ermöglicht.
  • Um dies gemäß der Erfindung möglich zu machen, wird ein längliches Rakelmesser verwendet, bei dem wenigstens die Unterkante, welche die Platte berührt, in Bezug zu dieser Platte in einem negativen Winkel eingestellt ist, gemessen in Bezug auf den abzurakelnden eingefärbten Bereich der Druckplatte, wobei zu beachten ist, dass ohne Veränderung der Position des Rakelmessers eine Relativbewegung des Rakelmessers in Bezug zu der Druckplatte einerseits in eine Richtung zum Einfärben der Druckplatte und andererseits in der anderen Richtung zum Abrakeln der Farbe von der Druckplatte erzeugt wird.
  • Die bemerkenswerte Sache in dem Verfahren gemäß der Erfindung und der daraus abgeleiteten Vorrichtung ist die Wahl eines Winkels, der es erlaubt, das Einfärben und das Abrakeln durchzuführen, ohne den Abstand des Rakelmessers in Bezug zur Druckplatte verändern zu müssen. Das Rakelmesser bleibt immer in Kontakt mit der Druckplatte.
  • Auch wird gemäß der Erfindung für diesen negativen Winkel ein Wert zwischen 90° und 180° gewählt.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Diese Beschreibung wird ausschließlich als ein Beispiel gegeben und beschränkt die Erfindung nicht. Die Bezugszeichen beziehen sich auf die angefügten Figuren.
  • Die 1 bis 4 zeigen schematisch die verschiedenen Schritte des Einfärbens der Druckplatte in einer Vorrichtung üblicher Bauart.
  • Die 5 bis 6 zeigen zwei Schritte des vorgeschlagenen Verfahrens basierend auf den Grundlagen gemäß der Erfindung, wobei die Druckplatte bewegt wird.
  • Die 7 bis 8 zeigen zwei Schritte des Verfahrens in einer Vorrichtung basierend auf der Grundlage gemäß der Erfindung, wobei das Rakelmesser und der Farbbehälter bewegt werden.
  • Die 9 bis 12 beziehen sich auf eine Variante der Erfindung.
  • Die 13 bis 16 zeigen schematisch mehrere mögliche Einstellungen eines flachen Rakelmessers in einem negativen Winkel n Bezug zu einer Druckplatte.
  • Die 17 bis 20 zeigen schematisch verschiedene mögliche Ausführungsformen von Rakelmessern gemäß der Erfindung.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung beginnt mit der Schlussfolgerung, dass die Einstellung eines Rakelmessers in einem negativen Winkel in Bezug zu einer Druckplatte zu überraschenden Ergebnissen führt, welche dann ermöglichen, eine Vorrichtung zusammen zu bauen und mit technisch zuverlässigen Mitteln eine Anzahl von Problemen zu lösen, welche weiter besprochen werden.
  • Mit dem Ausdruck "negativer Winkel" ist ein Winkel gemeint, der in Bezug zu dem Bereich der Druckplatte gemessen wird, die eingefärbt ist und noch abgerakelt werden muss.
  • Wenn nun Bezug auf die 1 bis 4 genommen wird, welche den Stand der Technik darstellen, so ist 1 die Druckplatte. Die Druckplatte 1 ist in einem Rahmen 2 befestigt, wobei ein vertiefter Teil derselben die Farbkammer 3 bildet. In dieser Farbkammer 3 wird die Farbe nach dem Abrakeln von der Druckplatte gesammelt. Obwohl mehrere Varianten der hier beschriebenen Ausführungsform denkbar sind, umfasst eine Vorrichtung zum Einfärben einer Druckplatte im Prinzip immer ein Farbbrett 4 und ein Rakelmesser 5. Das Rakelmesser und das Farbbrett werden separat durch elektromechanische Mittel auf und ab bewegt, welche nicht zu dem Gebiet dieser Erfindung gehören.
  • In einem Verfahren, dessen Nachteile im Oberbegriff beschrieben wurden, wird somit von dem in 1 dargestellten Schritt ausgegangen. In diesem Schritt be finden sich sowohl das Rakelmesser 5 als auch das Brett 4 in einer Position, welche von der Druckplatte entfernt liegt. Der Einfärbungsschritt ist in 2 gezeigt. Der Rahmen 2 mit der Druckplatte 1 wird hier in Richtung des Pfeiles 6 bewegt, während das Rakelmesser 5 noch von der Druckplatte 2 entfernt liegt.
  • In dem Schritt gemäß 3 wird der Einfärbevorgang beendet und wird das Rakelmesser 5 in Kontakt mit der Druckplatte gebracht. Während der Bewegung des Rahmens 2 wird, während sich das Rakelmesser 5 in Kontakt mit der Druckplatte 1 befindet, die Farbe abgerakelt und in der Farbkammer 3 gesammelt.
  • Es ist bekannt, dass der Winkel, mit welchem das Rakelmesser in Bezug zu der Druckplatte eingestellt ist, ein spitzer Winkel ist, gemessen in Bezug zu dem Bereich der Druckplatte, welcher mit Farbe überdeckt ist und noch abgerakelt werden muss.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung und die daraus abgeleitete Vorrichtung unterscheidet sich im Wesentlichen in dem bis heute bekannten "Stand der Technik" darin, dass ein Rakelmesser in Aktion gebracht wird, welches in einem sehr spezifischen Winkel in Bezug zu der Druckplatte eingestellt ist.
  • Aus den 5 bis 8 ist sehr deutlich zu sehen, dass sich das Rakelmesser 8 in einem sogenannten negativen Winkel in Bezug zu der Druckplatte 9 befindet. Mit "negativen Winkel" ist ein stumpfer Winkel gemeint, gemessen in Bezug zu dem Bereich der Druckplatte 9, welche von einer Farbschicht 10 überdeckt ist und noch abgerakelt werden muss.
  • Der Einfärbungsschritt wird durch die 5 und 7 verdeutlicht, wobei in einem Fall die Druckplatte 9 gemäß Pfeil 11 bewegt wird, während in dem anderen Fall (7) das Rakelmesser 8 gemäß Pfeil 12 bewegt wird.
  • Der Schritt des Abrakels (6 und 8) erfolgt auch in zwei möglichen Mustern, und zwar einem Bewegen der Druckplatte 9 gemäß Pfeil 13 (6) oder einem Bewegen des Rakelmessers 8 gemäß Pfeil 14 (8).
  • Die beachtliche Sache in dem Verfahren gemäß der Erfindung und in der daraus abgeleiteten Vorrichtung ist die Wahl eines Winkels, der es ermöglicht, das Einfärben und das Abrakeln durchzuführen, ohne den Abstand des Rakelmessers in Bezug zur Druckplatte verändern zu müssen. Das Rakelmesser bleibt immer in Kontakt mit der Druckplatte.
  • Ein solcher kennzeichnender negativer Winkel variiert zwischen 90° bis 180°.
  • Bei einer solchen Einstellung eines Rakelmessers 8 kann der Farbbehälter 15 eine sehr originelle Form annehmen, entweder in Kombination mit dem Rakelmesser 8 oder nicht.
  • In der in den 5 bis 8 gezeigten Ausführungsform schließt das Rakelmesser 8 die Düse des Farbbehälters, durch welche die Farbe ausfließt, teilweise. Das Rakelmesser 8 kann vollständig unabhängig von dem Farbbehälter strukturiert sein, aber sowohl das Rakelmesser 8 als auch der Farbbehälter 15 könnten zum Beispiel in einem Stück durch Spritzformung zusammen mit der Verpackung 16 hergestellt sein.
  • Mit Hilfe einfacher Sprühtechniken ist es dann in perfekter Weise denkbar, die Verpackung 16, den Farbbehälter 15 und das Rakelmesser 8 als eine Einheit herzustellen und, im Hinblick auf die geringen Produktionskosten, diese als Einwegeeinheit zu verwenden.
  • Die 9 bis 12 zeigen eine Variante der Erfindung, in welcher zwei einander zugewandte Rakelmesser 8 auf der Verpackung 16 einstellbar befestigt sind. Zwischen den zwei Rakelmessern 8 ist der Farbbehälter 15 ausgebildet.
  • Die 13 bis 16 zeigen sehr schematisch das Prinzip der Erfindung. Die Rakelmesser 8 sind der Druckplatte 1 alle in einem negativen Winkel zugewandt. Mit der Bezeichnung "Winkel ☐" sind die unterschiedlichen Winkel in den verschiedenen Figuren gemeint.
  • Schließlich zeigen die 17 bis 20 einige theoretisch mögliche Ausführungsformen von Rakelmesser. Aus diesen Figuren ist deutlich abzuleiten, dass der aktive Teil eines Rakelmessers, seine Unterkante, die in Kontakt mit der Druckplatte kommt, eine wesentliche Rolle spielt.
  • 17 zeigt ein Rakelmesser 17, welches in einem Winkel in Bezug zu der Druckplatte 1 eingestellt ist, dessen Unterkante 17' aber in dem betreffenden negativen Winkel in Bezug zur Druckplatte ausgerichtet ist.
  • 18 betrifft ein Rakelmesser 18, welches in einem spitzer Winkel in Bezug zur Druckplatte eingestellt ist, dessen Unterkante 18' auch in dem betreffenden negativen Winkel ausgerichtet ist.
  • 19 zeigt ein Rakelmesser 19, dessen Unterkante derart gebogen ist, dass der aktive Teil 19' des Rakelmessers immer in dem negativen Winkel gemäß der Erfindung gebogen ist.
  • 20 zeigt schließlich ein Rakelmesser 20, welches in unterschiedlich spitzen Winkeln geknickt ist, und dessen Unterkante 20' an der Druckplatte 1 in dem gewünschten negativen Winkel ausgerichtet ist.
  • In allen schematisch gezeigten Ausführungsformen ist die Bewegungsrichtung des Rakelmessers durch Pfeil 21 angegeben.
  • Aus der oben gegebenen Beschreibung der verschiedenen Ausführungsformen wird das der Erfindung unterliegende Prinzip gezeigt.

Claims (18)

  1. Verfahren zum Einfärben einer Tiefdruckplatte (9) aus einem Druckfarbenbehälter (15) und zum Abrakeln der Druckfarbe beim Tampondruck, bei dem eine längliche Rakel (8) verwendet wird, von der zumindest die Unterkante, die mit der Druckplatte in Kontakt kommt, in Bezug auf die Druckplatte unter einem negativen Winkel ausgerichtet ist, der in Bezug auf den Bereich der Druckplatte, der eingefärbt wird und abzurakeln ist, gemessen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ohne Änderung der Position der Rakel eine Relativbewegung der Rakel in Bezug auf die Druckplatte einerseits in einer Richtung zum Einfärben der Druckplatte und andererseits in der anderen Richtung zum Abrakeln der Druckfarbe von der Druckplatte (9) erzeugt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für den negativen Winkel ein Wert zwischen etwa 90° und etwa 180° gewählt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rakel aus einem flexiblen Material verwendet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rakel aus einem verformungsfreien Material verwendet wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine verformungsfreie Platte als Druckplatte (9) verwendet wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Druckplatte eine etwa verformbare Platte verwendet wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (9) bewegt wird und die Rakel (8) unbeweglich gehalten wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakel bewegt wird und die Druckplatte unbeweglich gehalten wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakel und die Druckplatte in entgegen gesetzter Richtung bewegt werden.
  10. Vorrichtung zum Einfärben einer Druckplatte (9) und zum Abrakeln der Druckfarbe beim Tampondruck, die besteht aus der Kombination a) eines Druckfarbenbehälters (15) zum Einfärben einer Druckplatte (9) während einer Relativbewegung der Druckplatte in Bezug auf den Druckfarbenbehälter mit b) mindestens einer länglichen Rakel (8), deren Unterkante, die mit der Druckplatte in Kontakt kommt, in Bezug auf die Druckplatte unter einem negativen Winkel angeordnet ist, womit ein Winkel gemeint ist, der in Bezug auf den Bereich der Druckplatte, der eingefärbt wurde und nun abzurakeln ist, gemessen ist, wobei der negative Winkel größenordnungsmäßig 90 bis 180° beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass die längliche Rakel (17, 18, 19, 20) abgebogen ist und ein oberer Teil der Rakel einen Winkel in Bezug zu der Druckplatte (9) aufweist, der von dem der Unterkante (17', 18', 19', 20') verschieden ist.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher der obere Teil der Rakel (8) flach ist und mit der Druckplatte einen spitzen Winkel bildet.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei der die Rakel (19) gewölbt ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher der obere Teil der Rakel (20) unter verschiedenen spitzen Winkeln gefaltet ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfarbenbehälter länglich ist und mit der Rakel einen länglichen Farbspalt bildet.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakel und der Druckfarbenbehälter an einem gemeinsamen länglichen Gehäuse befestigt sind.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakel und das längliche Gehäuse eine Einheit bilden.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakel und das längliche Gehäuse durch Spritzgießen aus dem gleichen Material hergestellt sind.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rakeln (8) einander gegenüber liegend angebracht sind.
DE69835725T 1997-11-21 1998-11-20 Verfahren und Vorrichtung zum Einfärben einer Druckplatte mit einem Farbbehälter Expired - Lifetime DE69835725T2 (de)

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BE9700937A BE1011561A5 (nl) 1997-11-21 1997-11-21 Werkwijze en inrichting voor het vanaf een inktreservoir beinkten van een gegraveerde clicheplaat.

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