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DE69830323T2 - Vorrichtung und verfahren zur bestimmung der optischen verzerrung eines transparenten substrats - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur bestimmung der optischen verzerrung eines transparenten substrats Download PDF

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DE69830323T2
DE69830323T2 DE69830323T DE69830323T DE69830323T2 DE 69830323 T2 DE69830323 T2 DE 69830323T2 DE 69830323 T DE69830323 T DE 69830323T DE 69830323 T DE69830323 T DE 69830323T DE 69830323 T2 DE69830323 T2 DE 69830323T2
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DE
Germany
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light
substrate
reflected
beams
distortion
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Daniel Jimenez Farias
Alejandra Ramirez Ortiz
Nancy Gutierrez Garza
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IP VITRO VIDRIO Y CHRISTAL Ltd
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    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/84Systems specially adapted for particular applications
    • G01N21/88Investigating the presence of flaws or contamination
    • G01N21/89Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles
    • G01N21/892Investigating the presence of flaws or contamination in moving material, e.g. running paper or textiles characterised by the flaw, defect or object feature examined
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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • A) Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Gerät und ein Verfahren zum Bestimmen der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates, wie beispielsweise eines Floatglasbandes als eine Funktion der Veränderungen bei der Trennung von zwei kohärenten Lichtstrahlen, die von der Oberfläche des Glasbandes reflektiert werden, mittels einer Methodik der Echtzeit-Digitalbildanalyse.
  • B) Beschreibung des Standes der Technik
  • Bei der Herstellung von transparenten Bändern oder Platten, wie beispielsweise bei der Herstellung von Glasbändern durch das Floatverfahren, das Ziehverfahren oder andere Verfahren können Fehler in den resultierenden Glasbändern auftreten.
  • Die optische Verzerrung des Glasbandes gehört zu den vorstehend erwähnten Fehlern. Eine Art der optischen Verzerrung ist die Verzerrung der Glasoberflächen, welche eine verzerrte Reflektion eines Bildes erzeugt, wie beispielsweise konvexe Bereiche der Glasoberfläche, die eine Schrumpfung des reflektierten Bildes erzeugen, während konkave Bereiche eine Vergrößerung des Bildes erzeugen.
  • Eine andere Art von Verzerrung ist die übertragene Verzerrung, welche eine Verzerrung des Bildes erzeugt, wenn es durch das Glas betrachtet wird.
  • Im US-Patent 3,788,750 von Maltby et. al., veröffentlicht am 29. Januar 1974, wird die optische Verzerrung, oder auch die optische Qualität des Glases, gemessen hinsichtlich der Stärke und Brennweite einer Linse gemessen in Dioptrien welche definiert sind als die Einheit über die Brennweite, ausgedrückt in Metern.
  • Das Französische Patent FR 2 591 341 von Henry et. al., herausgegeben am 12. Juli 1987 und das US Patent 3,799,679 von Simko, veröffentlicht am 26. März 1974, offenbaren allgemein ein Glasverzerrungsabtastsystem, wobei ein Glasband mit einem Lichtstrahl abgetastet wird, der auf das Glas gerichtet ist und die Veränderungsrate des Abstandes von Mittelpunkt zu Mittelpunkt der Breite nach, zwischen einem reflektierten Bild des Strahls von einer Oberfläche des Glases und einem reflektierten Bild von der gegenüber liegenden Oberfläche des Glases misst.
  • Während das US-Patent 3,799,679 offenbart, dass der Lichtstrahl ein Laserstrahl sein kann und das verstellbare Irisblendenmittel 38 und eine Bildzergliederungsröhre 42 (1, Spalte 2, Zeilen 54 bis 64) bereitgestellt werden zum Verstellen oder Steuern der Intensität des Lichtstrahls, offenbart es weder, noch schlägt es entfernt irgendein Element vor, wie beispielsweise den Integrator (drehbarer Bildschirm aus einem diffusen Material) der vorliegenden Erfindung, um zwei perfekt definierte Orte (Punkte) von den Lichtstrahlen zu erhalten, wodurch es möglich wird, die Qualität des Bildes der reflektierten Strahlen zu verbessern, was unbedingt notwendig ist, wenn ein Laserstrahl mit dem Ziel verwendet werden soll, eine genaue Messung zu erhalten.
  • Des Weiteren impliziert eine höchste Genauigkeit, welche in der Messskala (bis zu μm) der Variationen der Breite oder der Wellenform des Glases benötigt wird, den Wechsel von einem analogen Vorgang, der durch die Bildzergliederungsröhre ermöglicht wurde, zu einem digitalen Vorgang, der durch eine Videokamera in dem Gerät gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht wird, mit dem die De tektion umgewandelt wird in eine digitale Bearbeitung von Bildern mit all den damit verbundenen Bearbeitungsalgorithmen.
  • In dem US-Patent 5,210,592 von Bretschneider, herausgegeben am 11. März 1990 wird die optische Qualität bestimmt als die optische Stärke, welche definiert ist als die Abzweigung des beobachteten Winkels, beispielsweise des Reflektionswinkels oder des Transmissionswinkels nach einem Ort. Je größer die örtliche Krümmung der Oberfläche des Glases ist, desto größer wird die optische Stärke sein.
  • Ein Verfahren zur Beschreibung der Verzerrung einer Oberfläche eines Glasstückes wird in dem US-Patent 3,857,637 von Obenreder, herausgegeben am 31. Dezember 1974, offenbart. Dieses Patent offenbart ebenfalls ein Gerät zur Bestimmung der optischen Stärke, die auf eine obere Fläche des Glasstückes reflektiert wird, was in manchen Fällen ein lichtabsorbierendes Material notwendig macht, z. B. eine schwarze Lackierung in optischen Kontakt mit der unteren Oberfläche des Glasstückes, um jegliche Reflektion des Lichtstrahles von dieser Oberfläche zu vermeiden. Dies gilt für Glasbänder mit einer Dicke kleiner als 2,39 nun (3/32 inch) und einem Einfallswinkel von 30°. Bei einer Dicke größer als 2,39 mm (3/32 inch) kann geeigneterweise eine "Schale" verwendet werden, die von dem Gerät bereitgestellt wird. Es ist allgemein wohl bekannt, dass diese optische Stärke gemessen werden kann für beide Oberflächen, wenn das Glasstück umgedreht und nochmals vor der hinteren Oberfläche gemessen wird, aber die Verzerrung beider Oberflächen des Glasbandes kann nicht in einem einzigen Vorgang bestimmt werden.
  • Das US-Patent 4,585,343 von Schaue et. al., herausgegeben am 26. April 1986 offenbart ein Gerät zum Detektieren der Verzerrung einer Oberfläche, wobei das Gerät eine Lichtquelle umfasst, die montiert wurde, um einen Lichtstrahl in Richtung einer Oberfläche des Glasbandes mit einem schiefen Einfallswinkel zu richten um einen zweiten Lichtstrahl zu erzeugen, wenn er durch die Oberfläche re flektiert wird; ein Lichtdetektor-Mechanismus wird montiert, um den reflektierten Lichtstrahl zu empfangen, wobei der Lichtdetektor-Mechanismus empfindlich ist gegenüber einem Lichtmuster auf dem Detektor-Mechanismus, das von dem reflektierten Lichtstrahl erzeugt wird, wodurch ein Output-Signal erzeugt wird, welches die Breite des Lichtes dieses Musters darstellt. In diesem Fall ist die Breite des Lichtes des Musters eine Funktion der Oberflächenverzerrung des Bereiches der Oberfläche, von der der Lichtstrahl reflektiert wird. Während das Gerät in der Lage ist, die Verzerrung der Oberfläche zu bestimmen, stellt dies nicht die Verzerrung im Sinne von optischer Stärke dar.
  • Das US-Patent 5,210,592 von Bretschneider offenbart ein Gerät, indem zwei parallele Lichtstrahlen mit einem reziproken Abstand in Richtung einer Platte gelenkt werden, in einem spitzen Winkel hinsichtlich der Normalen der Platte, wobei die Lichtstrahlen, die von der Platte reflektiert werden, getrennt empfangen werden von einem Detektor-Mechanismus mit einer fotosensorischen Vorrichtung und wobei die Richtung der reflektierten Lichtstrahlen ausgewertet wird, wobei die vier Lichtstrahlen, die von den zwei Oberflächen der Platte über dem Detektor, der empfindlich ist hinsichtlich der Position, notwendig sind, um die Parameter für die quantitative Bestimmung der optischen Qualität der Platte auszuwerten. Das Gerät wird im Hinblick auf die Bestimmung der optischen Stärke gut angenommen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist deshalb die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gerät zur Messung der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates bereitzustellen, wie beispielsweise ein Glasband, zum Bestimmen von sowohl der Oberflächenverzerrung als auch der Transmissionsverzerrung des Substrates.
  • Es ist ebenfalls eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ein Gerät zur Messung der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates bereitzustellen, von der oben offenbarten Natur, welches automatisch die optische Verzerrung des transparenten Substrates hinsichtlich der optischen Stärke misst, und insbesondere eine Glasplatte, die durch das Floatverfahren hergestellt wird, mittels eines Verfahrens, das konsistent genug ist, das Gerät als Standard-Messsystem zu nutzen.
  • Es ist eine weitere Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Messen der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates in einem Verfahrensschrttt bereitzustellen.
  • Diese und andere Aufgaben werden in Übereinstimmung mit der Erfindung durch ein Gerät gelöst, wie es im unabhängigen Patentanspruch 1 definiert ist, und durch ein Verfahren, wie es in dem unabhängigen Anspruch 12 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsformen werden in den abhängigen Ansprüchen aufgezeigt. Die Vorteilhaftigkeit der vorliegenden Erfindung ist für Fachleute offensichtlich.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm der grundlegenden Komponenten und deren Wechselbeziehungen von dem Gerät zum Messen der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Ansicht der Komponenten des in 1 illustrierten Gerätes, wobei ein Messvorgang über einer Glasplatte ausgeführt wird;
  • 3 ist ein Diagramm des optischen Prinzips der Berechnung der optischen Stärke für ein sich bewegendes Muster bei einer konstanten linearen Geschwindigkeit;
  • 4 ist ein Diagramm eines Falles von möglicher Verzerrung der oberen Oberfläche einer Platte aus transparentem Material, wie beispielsweise einem Glasband;
  • 5 ist ein Diagramm eines Falles von möglicher Verzerrung der unteren Oberfläche einer Platte aus transparentem Material, wie beispielsweise einem Glasband;
  • 6 ist eine schematische Ansicht des Messprinzips, welches auf die Platte aus transparentem Material angewendet wird, als eine Messung der Brechungs- und Reflektionswinkel des Materials; und
  • die 7A und 7B sind Graphen, die das Verhalten der Verzerrung von beiden Oberflächen eines Endes des Glasbandes darstellen, welche erhalten wurden, durch das Floatpolierverfahren und von dem Verhalten der Verzerrung bei der Transmission des gleichen Glasbandes.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Die speziellen Ausführungsformen des Gerätes und des Verfahrens zur Bestimmung der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung werden nun in Kombination mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben, wobei in den gezeigten Zeichnungen gleiche Ziffern bezogen sind auf die gleichen Komponenten.
  • Es wird zunächst Bezug genommen auf das Gerät zum Bestimmen der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates wie beispielsweise eines Glasbandes, welches durch das sogenannte "Floatverfahren" hergestellt wird, wie in den 1 und 2 gezeigt, welches aufweist:
    eine Lichtquelle 1, wie beispielsweise ein Gerät, welches einen Laserstrahl bereitstellt, welches über der Glasplatte montiert ist, um einen ersten Lichtstrahl LB1 bereitzustellen,
    einen Spiegel 5 der ersten Oberfläche, der den Strahl LB empfängt und ihn bei einem Einfallswinkel zwischen 44° und 54°, vorzugsweise 49°, bezogen auf die Normale projiziert, Lenken des Strahles in Richtung einer Platte aus transparentem Material, z. B. einem Glasband 2, welches durch das Floatverfahren hergestellt wurde, Verursachen eines zweiten Lichtstrahles 3, der spiegelnd reflektiert wird von der oberen Oberfläche 15 des Glasbandes 2 und eines dritten Lichtstrahles 4, welcher von der unteren Oberfläche 16 des Glasbandes 2 reflektiert wird;
    ein Spiegel 5' empfängt die reflektierten Lichtstrahlen 3 und 4 und projiziert sie als zwei horizontale Lichtstrahlen 18 und 19, die verarbeitet werden sollen:
    eine Lichtintegrationseinrichtung 6, wie beispielsweise ein drehender weißer Bildschirm 6', welcher die Lichtstrahlen 18, 19 empfängt und integriert, um zwei perfekt definierte Lichtpunkte 20, 21 zu erhalten;
    eine Videokamera CCD 8 aufweisend eine Zoomlinse 7, die an einer vorbestimmten Brennweite von dem Bildschirm 6' platziert ist, die die Lichtpunkte 20, 21 empfängt, welche erfasst und aufgenommen werden sollen als ein Bild der Lichtstrahlen in Größe und Position; und
    einen digitalen Bildanalysierer 12, der eine Videokarte 9 aufweist, um das Bild der Lichtpunkte als ein digitales Bild zu empfangen und zu übersetzen, und eine Datenverarbeitungseinheit, wie beispielsweise ein Personalcomputer 10, der das digitale Bild der Lichtpunkte 20, 21 empfängt und verarbeitet, um die Trennung zwischen ihnen und der relativen Position der reflektierten Lichtstrahlen zu messen und die Verzerrung bzgl. der optischen Stärke zu bestimmen.
  • Das digitale Bildanalysiersystem 12 weist auch einen Monitor 11 auf, um die genaue Position der reflektierten und integrierten Strahlenpunkte 20, 21 zu zeigen, die von der Videokamera detektiert wurden.
  • Ebenfalls bezugnehmend auf die 1 und 2 hält ein Taststeuerungsmechanismus 13, der durch eine Steuerungskarte ausgeführt wird, automatisch die einheitliche Abtastverschiebung über die Platte, wobei die Verschiebung physisch ausgeführt wird durch einen Asynchronmotor 14, der die Platte 2 mittels geeigneter Bewegungsübertragungsmittel bewegt.
  • Im Hinblick auf das Verfahren zur Bestimmung der optischen Verzerrung eines transparenten Substrates kann dies so beschrieben werden, dass es umfasst:
    Richten eines kohärenten Lichtstrahls LB in Richtung einer Platte aus transparentem Material wie beispielsweise einem Glasband 2, um einen zweiten Lichtstrahl 3 zu reflektieren, welcher spiegelreflektiert wird von der oberen Oberfläche 15 des Glasbandes 2 und einen dritten Lichtstrahl 4, der von der unteren Oberfläche 16 des Glasbandes 2 reflektiert wird;
    Richten der reflektierten Lichtstrahlen 2 und 3 in Richtung einer Lichtintegrationseinrichtung 6, welche einen drehbaren weißen Bildschirm 6' aufweist, der das Licht der beiden Strahlen 2 und 3 integriert, um sie in zwei perfekt definierte Lichtpunkte 18, 19 zu transformieren;
    Erfassen der zwei Lichtpunkte 18 und 19 mittels einer Videokamera CCD 8, mit einer Zoomlinse 7, die an einer vorbestimmten Brennweite von dem Bildschirm 6' platziert ist, welche die zu erfassenden und aufzunehmenden Lichtpunkte 20, 21 in Größe und Position aufnimmt als ein Bild der Lichtstrahlen;
    Aufnehmen und Übersetzen des Bildes der Lichtpunkte 18 und 19, als ein digitales Bild, mittels eines Digitalbildanalysierers 12, welcher eine Videokarte 9 aufweist und;
    Aufnehmen und Bearbeiten des digitalen Bildes der Lichtpunkte 20, 21 mittels einer Datenverarbeitungseinheit, wie beispielsweise einem Personalcomputer 10, um die Trennung zwischen Ihnen zu messen und die relative Position der reflektierten Lichtstrahlen und die Verzerrung hinsichtlich der optischen Stärke zu bestimmen.
  • Die Rechenmethodik ist gestützt auf die digitale Bildanalyse unter Verwendung von Einrichtungen wie einem lichtintegrierenden Mechanismus 6, z. B. einem drehbaren weißen Bildschirm 6', der die Strahlen 3 und 4 integriert, welche spiegelreflektiert werden von der Platte aus transparentem Material 2, zu Strahlen 20, 21 mit perfekt definierten Dimensionen ohne Komponenten von gestreutem Licht; eine Zoomlinse, z. B. eine Videozoom 7 mit einer Brennweite zwischen 18 und 108 mm stellt den Brennpunkt dar für den Sensor der kohärenten Lichtstrahlen, die vorher mittels des drehbaren Bildschirmes integriert wurden; die Brennweite bestimmt den Empfindlichkeitsbereich des Instrumentes.
  • Eine minimale Brennweite entspricht einer niedrigeren Empfindlichkeit, wohingegen eine maximale Brennweite einer größeren Empfindlichkeit des Instrumentes entspricht, welche die maximale Kapazität ist, um eine niedrigere Abweichung in Milidopter (Millidioptrien) zu erkennen.
  • Eine Videokamera CCD 8, wie beispielsweise eine Sony XC-75 monochromatische Kamera ist der Sensormechanismus, der die Punkte der integrierten Strahlen platziert, in Größe und Form, in die Bildelemente von 768 horizontalen Punkten und 494 vertikalen Punkten; eine Digitalkarte, wie beispielsweise die "Datenübersetzung (data translation) DT2851" digitalisiert die Information, die von der Videokamera aufgenommen wurde in eine Datenmatrix von 512 × 512 Pixel entsprechend einem Winkel von 0,003°, um die Berechnung basierend auf der Echtzeit der Digitaldatenanalyse auszuführen und sendet sie wiederum an den Bildschirm, der als optische Unterstützung fungiert für die Position von Strahlen, die durch die Kamera in einer Position mittig zu dem Pfad registriert wurden.
  • Das Rechenverfahren, welches die Echtzeit-Digitalbildanalyse verwendet, basiert auf dem Berechnen der mittleren Position der integrierten Strahlen und anschließenden Berechnen von deren Trennung in Echtzeit, wobei all dies eine Berechnung in Übereinstimmung mit der Definition der optischen Stärke gestattet, entsprechend der folgenden Gleichung in Kombination mit 3:
    Figure 00100001
    wobei dx in Metern und dθ im Bogenmaß angegeben sind.
  • 4 stellt einen möglichen Fall des Effektes von Verzerrung dar, die durch die Oberfläche einer Platte aus transparentem Material verursacht wurde, wohingegen 5 einen möglichen Fall von Verzerrung darstellt, der durch die untere Oberfläche der Platte verursacht wurde.
  • In beiden Fällen zeigen ein einzelner einfallender Strahl und zwei reflektierende Strahlen, die auf den Bildschirm projiziert werden, den Effekt der Trennung der Strahlen, wobei der Strahl der spiegelreflektiert wurde durch die obere Oberfläche eine viel größere Intensität aufweist, als derjenige von der unteren Oberfläche, in beiden Fällen.
  • Die Berechnung der optischen Stärke als einer Funktion der Digitalisierung der Bilder in Echtzeit wird durch die folgenden Gleichungen, die auf 6 basieren, angegeben.
  • Optische Stärke bei der Reflektion der oberen Oberfläche: θ1 = γ2·f1
  • Optische Stärke bei der Reflektion der unteren Oberfläche:
    Figure 00110001
  • Optische S bei der Transmission
    Figure 00110002
    wobei γ1, γ2 in Pixeln ausgedrückt werden
    f1, f2 und f3: Kalibrierfaktoren sind, die in Bogenmaß/Pixeln ausgedrückt werden.

Claims (12)

  1. Gerät zum Bestimmen der optischen Verzerrung eines transparenten Substrats, umfassend: eine Licht-abstrahlende Einrichtung (1), die auf einer Stützeinrichtung montiert ist, die über dem Substrat beabstandet ist, um einen ersten Lichtstrahl (LB1) zu einer Oberfläche des Substrats (2) hin zu richten, um einen zweiten Lichtstrahl (3) zu verursachen, der von der oberen Oberfläche (15) des Substrats (2) reflektiert wird, und einen dritten Lichtstrahl (4), der von der unteren Oberfläche (16) des Substrats reflektiert wird; eine Integratoreinrichtung (6), welche den zweiten und den dritten reflektierten Lichtstrahl (3, 4) zu deren Integration empfängt, um zwei perfekt definierte Orte (20, 21) der reflektierten Lichtstrahlen (3, 4) zu erhalten; eine Sensoreinrichtung (8), die mit der Integratoreinrichtung (6) zugeordnet ist, um die Winkel der Lichtstrahlen (3, 4), die von den Oberflächen des Substrats reflektiert wurden, zu detektieren, und um ein Bild der Orte (20, 21) aufzunehmen; und eine Datenverarbeitungseinrichtung (10) zum Empfangen und Verarbeiten des Bildes der Orte (20, 21), um die Position der reflektierten Lichtstrahlen zu messen und zum Bestimmen der Verzerrung im Hinblick auf die optische Stärke.
  2. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Licht-abstrahlende Einrichtung (1) ein Festkörperlasergerät ist, welches den Lichtstrahl (LB 1) zu einem Spiegel (5) der ersten Oberfläche hin richtet, welcher ihn zu dem Substrat (2) mit einem definierten Winkel zwischen 44° und 54° hin projiziert.
  3. Gerät nach Anspruch 1, wobei der Einfallswinkel im Hinblick auf die Senkrechte des Substrats ungefähr 49° beträgt.
  4. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Integratoreinrichtung (6) einen Drehbildschirm (6') aus diffusem Material umfasst, und die Sensoreinrichtung eine Videokamera (8) mit einer Zoomlinse (7) beinhaltet, welche die reflektierten Lichtstrahlen als Orte (20, 21) zu deren Integration empfängt.
  5. Gerät nach Anspruch 4, wobei die Integratoreinrichtung (6) einen Spiegel (5') umfasst, der angeordnet ist, um die reflektieren Lichtstrahlen (3, 4) zu empfangen und sie zum Drehbildschirm (6') aus diffusem Material zu projizieren und von diesem zu der Videokamera (8) mit der Zoomlinse (7), welche die Orte (20, 21) der reflektierten Strahlen (18, 19) zu deren Integration empfängt, wobei das Gerät weiter eine Videokarte (9) zum Umwandeln der Signale der Videokamera (8) in digitale Signale und einen Monitor (11) zum Darstellen der Information von der Datenverarbeitungseinheit (10) umfasst.
  6. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Datenverarbeitungseinheit (10) angeordnet ist, um die Bilder (20, 21) in Echtzeit digital zu analysieren, um die Aufteilung zwischen den Strahlen (3, 4) zu messen.
  7. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Datenverarbeitungseinheit (10) ein Arbeitsplatzrechner ist.
  8. Gerät nach Anspruch 4, wobei die Datenverarbeitungseinheit (10) einen Monitor (11) umfasst, um die Position der Orte (20, 21) der reflektierten und integrierten Strahlen (18, 19), die von der Videokamera (8) detektiert wurden, darzustellen.
  9. Gerät nach Anspruch 1, wobei eine bewegbare Einrichtung (14) zum Bewegen des Substrats (2) entlang eines bestimmten Wegs und mit einer bekannten Geschwindigkeit.
  10. Gerät nach Anspruch 9, wobei die bewegbare Einrichtung (14) einen Motor zum Vermitteln einer Verschiebungsbewegung des Substrats und eine Durchlaufsteuerungseinheit (13) umfasst, die dem Motor und der Datenverarbeitungseinrichtung (10) zugeordnet ist.
  11. Gerät nach Anspruch 1, wobei das Gerät in der Lage ist, die optische Stärke in Dioptrien vorzusehen.
  12. Verfahren zum Bestimmen der optischen Verzerrung eines transparenten Substrats (2), umfassend: Richten eines Lichtstrahls (LB 1) zu einem Substrat (2) aus transparentem Material, welches ein Paar von reflektierten Lichtstrahlen (3, 4) entsprechend den Komponenten der oberen und unteren Oberflächen (15, 16) des Substrats (2); Richten der reflektierten Lichtstrahlen (3, 4) zu einem Lichtintegrationsgerät (6), welches das Licht der Strahlen integriert, um sie in zwei definierte Lichtorte (20, 21) zu transformieren; Einfangen der zwei Lichtorte (20, 21) durch eine Zoomlinse, die bei einer bestimmten Brennweite platziert ist; Empfangen der Lichtorte (20, 21), die durch die Zoomlinse eingefangen wurden, und Aufnehmen des Bildes der Strahlen in Bezug auf Größe und Position, um ein digitales Bild mit Hilfe einer Videokarte auszubilden; und Empfangen und Verarbeiten des digitalen Bildes mit Hilfe einer Datenverarbeitungseinheit (10), um die Position der reflektierten Strahlen zu messen, und zum Bestimmen der Verzerrung im Hinblick auf die optische Stärke.
DE69830323T 1997-09-03 1998-09-03 Vorrichtung und verfahren zur bestimmung der optischen verzerrung eines transparenten substrats Expired - Lifetime DE69830323T2 (de)

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