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DE69803110T2 - Winkelförmige, selbstklebende Dichtung für Falze - Google Patents

Winkelförmige, selbstklebende Dichtung für Falze

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Publication number
DE69803110T2
DE69803110T2 DE69803110T DE69803110T DE69803110T2 DE 69803110 T2 DE69803110 T2 DE 69803110T2 DE 69803110 T DE69803110 T DE 69803110T DE 69803110 T DE69803110 T DE 69803110T DE 69803110 T2 DE69803110 T2 DE 69803110T2
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DE
Germany
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adhesive
seal
self
angle
seal according
Prior art date
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DE69803110T
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DE69803110D1 (de
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Michel Duc
Valerie Vuillemot
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Plasto SA
Original Assignee
Plasto SA
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/23Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes
    • E06B7/2301Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes without an integrally formed part for fixing the edging
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B7/2303Plastic, sponge rubber, or like strips or tubes without an integrally formed part for fixing the edging hollow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Joining Of Corner Units Of Frames Or Wings (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue selbstklebende Dichtung für Falze, die dazu bestimmt ist, die Dichtheit von Türen und Fenstern von Gebäuden zu verbessern, insbesondere bei Renovierungen oder Verbesserungen bestehender Elemente.
  • STAND DER TECHNIK
  • Wenn auch die Türen und Fenster, die kürzlich industriell hergestellt worden sind, immer mehr mit einer weichen Dichtung versehen sind, die die Dichtheit zwischen dem Flügel und dem Rahmen herstellt, findet man sehr häufig in vorhandenen Gebäuden Türen oder Fenster, deren Dichtheit sehr mäßig ist. Daraus resultieren beträchtliche Energieverluste und fehlender Komfort in solch schlecht ausgerüsteten Wohnungen.
  • Um diese Nachteile zu beheben, sind Dichtungen bekannt, die an der Einfassung angebracht werden können, um sich zwischen den Rahmen und dem Flügel der Tür einzuschieben und somit die Dichtheit der Anordnung zu verbessern; es kann sich um Dichtungen handeln, die dadurch erreicht werden, dass ein Strang einer polymerisierbaren Masse vom Silikontyp oder Acryltyp durch Extrusion aus einer Kartusche abgelagert wird, oder um weiche Dichtungen, die vorgeformt sind, wie PVC- Massen oder Polyurethan oder wabenartige Polymere oder kompakte Polymere, die mit unterschiedlichen Profilen geliefert werden. Diese letzte Art der Dichtung kann am Stock der Tür durch Spangen oder vorzugsweise durch ein Klebemittel befestigt werden, das im allgemeinen integriert in die kommerziell verfügbare Dichtung ist. Für den Verwender, der selbst die Instandsetzung durchführen möchte, sind die weichen Dichtungen aus Elastomer, die mit einem Klebemittelstreifen versehen sind, der druckempfindlich ist, ziemlich einfach anzubringen und benötigen keine wesentlichen Vorsichtsmaßnahmen, im Gegensatz zu Dichtungen, die aus einer Fensterkittkartusche auf Silikonbasis erhalten werden.
  • Unter den bekannten Produkten kann man gleichermaßen auch die Verbindungen in V-Form nennen, die aus einem Metallband oder einem Kunststoffelement gefertigt sind, das V-förmig gebogen ist und am Stock durch eine der Flächen des V's befestigt sind, wobei der andere Teil elastisch deformierbar bleibt, um sich gegen die Tür zu drücken, wenn diese geschlossen ist. In gleicher Weise wie bei den weichen Dichtungen oder den wabenartigen Elastomeren, werden die V-förmgigen Dichtungen vorzugsweise durch ein druckempfindliches Klebemittel befestigt.
  • Diese unterschiedlichen Dichtungen müssen jedoch stets druckbeaufschlagt sein und ertragen keine Scherbeanspruchungen: es ist daher unabdingbar, wenn man die Dichtungen am Stock anbringt, sicherzustellen, dass die Dichtung so platziert wird, dass der Flügel die Dichtung beim Schließen drückt und sie nicht schert. Im Fall einer klassischen Tür, die an Angeln gelenkig gelagert ist, muss das Anbringen der Dichtungen somit so geschehen, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, d. h. unterschiedlich abhängig davon, ob man auf der Seite der Angeln oder der Schließe ist: nur unter diesen Bedingungen können die klassischen Dichtungen ihre dauerhafte Funktion sicherstellen. Nun tritt es häufig auf, dass der Verwender nicht darauf achtet, die Angaben hinsichtlich des empfohlenen Anbringens zu beachten und dass die Dichtung gleich um die gesamte Tür platziert wird. Daraus folgt im allgemeinen ein Verschneiden der Dichtung, die am Stock angebracht ist, der die Angeln trägt, die sich anschließend in einem Lösen der Dichtung auswirkt, einer Schwachstelle hinsichtlich der Dichtheit und schließlich in der Unzufriedenheit des Benutzers.
  • Man kennt darüber hinaus Dichtungen, die insbesondere für die Dichtheit von Fahrzeugtüren verwendet werden, und die beispielsweise im Dokument GB 2 036 840 beschrieben sind, wobei diese Dichtungen einen zylindrischen Teil aufweisen, der sich zwischen dem Falz und der Tür eindrücken kann, der mit einer profilförmigen Basis verbunden ist und auf einer oder den zwei ebenen Flächen der Basis mit einer klebenden oder magnetischen Verbindungsschicht versehen ist: in der Praxis zeigt sich jedoch, dass das Befestigen mit einer einzigen Klebefläche in manchen Fällen eine nicht ausreichende Verbindung hervorruft und dass das Anbringen der Dichtung, wenn beide Flächen mit Klebemittel versehen sind, äußerst schwierig ist. Darüber hinaus ist das Befestigen durch magnetische Mittel nicht an Holz oder Aluminiumrahmen möglich.
  • In der FR 1 151 433 ist eine Dichtung beschrieben, deren eine ebene Fläche mit einer klebenden Substanz und einem Schutz beschichtet ist, um sie auf einer der ebenen Teile des Rahmens zu befestigen: man muss jedoch beim Platzieren Acht geben, die klebende Fläche auf die durch die Dichtung gedrückte Fläche zu kleben, um ein Reißen durch Scheren zu vermeiden.
  • ZIEL DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung beabsichtigt, eine Selbstklebedichtung für Falze vorzusehen, die nützlich ist, die Dichtheit von Türen und Öffnungen zu verbessern, und die ohne Fehlerrisiko um den gesamten Stock dieser Öffnung platziert werden kann.
  • AUFGABE DER ERFINDUNG
  • Gemäß der Erfindung wird eine selbstklebende, weiche Dichtung vorgesehen, die die Charakteristika von beigefügtem Anspruch 1 aufweist, dessen Oberbegriff gemäß dem Dokument GB 2 036 840 gebildet ist.
  • Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung kann die weiche Lippe von einfacher Dicke sein oder, zumindest in einem Teil, einen ausgehöhlten Abschnitt aufweisen.
  • Gemäß einer bevorzugten Form umfasst die selbstklebende Dichtung gleichermaßen einen temporären, nicht-klebenden Schutz, der abziehbar ist und den selbstklebenden Strang bedeckt.
  • BESCHREIBUNG
  • Wie es vorher angegeben wurde, hat die Erfindung das Ziel, eine weiche selbstklebende Dichtung vorzusehen, die geeignet ist und so profiliert ist, dass sie in dem Winkel eines Falzes oder einer Einfassung befestigt werden kann, die die Tür oder das Fenster aufnimmt, dessen Dichtheit man verbessern möchte: eine solche Dichtung bildet somit nach dem Befestigen eine weiche Lippe, die genau gemäß der Halbierenden des Winkels des Falzes ausgerichtet ist und ihre genaue Funktion in identischer Weise sicherstellen kann, wenn sich der Flügel der Öffnung tangential von einer oder der anderen der zwei Seiten des Winkels des Falzes der Einfassung nähert.
  • Andere Vorteile und Charakteristika der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der Beschreibung von mehreren Ausführungsformen offensichtlicher, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird, in denen:
  • Fig. 1 eine Darstellung der selbstklebenden Dichtung in einer ersten Ausführungsform ist;
  • Fig. 2 eine Darstellung der selbstklebenden Dichtung in einer zweiten Ausführungsform ist;
  • Fig. 3 eine Darstellung der selbstklebenden Dichtung in einer dritten Ausführungsform ist;
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Dichtung gemäß dem Stand der Technik und des Platzierens an einer Einfassung ist;
  • Fig. 5 und 6 schematische Darstellungen des Anbringens der selbstklebenden Dichtung gemäß der vorliegenden Erfindung sind.
  • Die selbstklebende Dichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann an einem Falz angebracht werden, um eine Dichtungsfunktion sicherzustellen, wobei der Winkel des Falzes in bestimmten Grenzen variieren kann. Gewöhnlich ist der Winkel des Falzes ein rechter Winkel.
  • Die selbstklebende Dichtung gemäß der Erfindung umfasst eine Basis 1, die mit zwei seitlichen Flügeln 2 versehen ist, die zwischen ihnen einen Winkel bilden, der im wesentlichen gleich demjenigen des Falzes ist, an dem die Dichtung angebracht wird. In Fig. 1 ist der Winkel des Falzes 90º und folglich sind die seitlichen Flügel 2a, 2b zueinander senkrecht, um gleichermaßen einen Winkel von 90º zu bilden.
  • Ein Klebestrang 3 ist auf einer Seite 4 der Basis 1 angebracht, die an ihrer anderen Seite 5 eine weiche Zunge 6 aufweist, die im wesentlichen in der Ebene der Halbierenden des Winkels platziert ist, der durch die seitlichen Flügel 2a, 2b gebildet wird. In den Beispielen der Figuren ist die weiche Zunge 6 um ungefähr 45º in bezug auf die seitlichen Flügel 2a, 2b geneigt, wobei die Basis 1 vorzugsweise senkrecht zur weichen Zunge 6 ist.
  • Der Klebestrang 3 weist eine zylindrische Form auf, kann jedoch jede andere Form annehmen, wie halbzylindrisch, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, und ist mit einem Schutz 7 bedeckt, der beim Platzieren der Dichtung im Falz der Aufnahme 8 (Fig. 3) abziehbar ist, wobei der Schutz 7 beispielsweise durch einen nicht-haftenden Film gebildet wird.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die weiche Zunge 6 aus Vollmaterial und bildet einen integrierten Teil der Basis 1, während in der Ausführungsform gemäß Fig. 2 die weiche Zunge 6 eine Öffnung 9 umfasst, die dazu bestimmt ist, die Deformation der Zunge 6 auf dem Niveau des Gelenks mit der Basis 1 zu verbessern.
  • Gemäß der Ausführungsform aus Fig. 3 ist die weiche Zunge 6 entlang ihrer gesamten Länge ausgehöhlt und weist einen röhrenförmigen Abschnitt auf. Selbstverständlich kann man auch eine weiche Zunge verwenden, die teilweise hohl ist und im Rest ihrer Länge voll ist, oder auch in anderen Formen gebildet ist.
  • Das Platzieren der selbstklebenden Dichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist sehr schematisch in Fig. 5 dargestellt.
  • Die Dichtung des Stands der Technik, die in Fig. 4 dargestellt ist, erfordert ein unterschiedliches Platzieren, abhängig davon, ob man sich auf der Seite befindet, die die Angeln trägt, oder auf der Seite, die die Schließe trägt. Wenn diese Beschränkungen hinsichtlich des Platzierens nicht beachtet werden, wird die Dichtung seitlichen Kräften unterworfen, die zu einem Lösen oder einem Zerteilen führen. Im Gegensatz dazu wird die Dichtung gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine gleiche Weise platziert, unabhängig davon, in welchem Teil der Einfassung die Dichtung aufgenommen wird, was das Platzieren erleichtert und das Fehlerrisiko eliminiert. Wenn die Dichtung in der Einfassung des Stocks 10 platziert wird, der den Arm 11 eines Flügels 12 aufnimmt, wird die weiche Zunge 6 in Richtung nach unten gebogen, während auf der Seite 13 der Angeln 14 die weiche Zunge 6 nach oben gebogen wird. Dadurch wird keine Verschneidung der Dichtung erzeugt und die Gefahr einer Beeinträchtigung wird somit eliminiert.
  • Das spezielle Profil der Basis der Dichtung gemäß der Erfindung erlaubt es gleichzeitig, ein einfaches Platzieren der Dichtung mit einer automatischen Zentrierungswirkung und eine gute Ausrichtung der weichen Zunge zu erreichen: gemäß Fig. 1 haben die Flügel 2a und 2b der Basis, die nicht haftend sind, die Funktion die Dichtung bis zum Winkel der Einfassung zu führen und dann die weiche Zunge 6 in der Position der Winkelhalbierenden des Winkels des Falzes zu halten, d. h. in allgemeiner Weise unter einem Winkel von 45º in bezug auf jede der Flächen des Falzes, wonach der klebende Strang die Verbindung der Dichtung mit dem Falz sicherstellt.
  • Die praktische Umsetzung der Dichtung geschieht mit Hilfe von bekannten Techniken und Materialien; die Dichtung wird vorzugsweise durch Extrusion eines thermoplastischen Materials und/oder Kautschukmaterials erhalten, wie beispielsweise aus synthetisiertem Kautschuk auf Basis von EPDM, möglicherweise dotiert mit Polypropylen, oder auf einer Basis von Silikon-Elastomeren oder weiter auf einer Basis von Triblocs SIS, SBS oder SEBS. Man kann jede Art von weichem Material und elastischem Material verwenden, kompakt oder wabenartig.
  • Der klebende Strang 3 kann direkt auf die Basis der Dichtung aufgebracht werden oder bei einem verwendeten Elastomer nach dem Aufbringen eines Primers, der die Verbindung zwischen dem Elastomer und der Klebemasse verbessert.
  • Der klebende Strang 3, der druckempfindlich ist, kann beispielsweise auf der Basis einer Hot-Melt-Zusammensetzung sein, die Tribloc-Elastomere umfasst, wie SIS, SBS oder SEBS, in Verbindung mit haftenden Harzen, wie Terpenharzen oder Colophanharzen. Man kann gleichermaßen andere Zusammensetzungen von Selbstklebern verwenden, beispielsweise auf Butylkautschukbasis, wobei vorzugsweise kohäsive und anpassbare Massen verwendet werden. Die klebenden Stränge werden im allgemeinen durch Heizextrusion der gemischten Masse enthalten und können in kompakter Weise oder in Schaumform mit Hilfe von Stickstoff extrudiert werden. Der klebende Strang 3, der auf der Basis angebracht ist, kann einen zylindrischen Abschnitt (wie es in Fig. 1 dargestellt ist) oder einen halbzylindrischen Abschnitt aufweisen, wobei in diesem Fall, die ebenen Fläche, die gegen die Basis gedrückt ist, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Der temporäre Schutzfilm kann ein Silikonpapier oder ein Film aus Polyester oder Polyethylen, der nicht haftet, sein.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL
  • Eine Dichtung, deren Querschnittsform in Fig. 3 dargestellt ist, wird heiß aus einer Masse thermoplastischer Elastomere auf Basis von EPDM und Polypropylen extrudiert (wirtschaftlich unter der Marke SANTOPRENE verfügbar), um eine durchgängige Dichtung zu erhalten, deren Höhe zwischen der Basis und dem freien Ende der Zunge etwa 11 mm ist.
  • Anschließend wird mittig auf der Basis ein Klebemittelstrang auf Basis von Butylkautschuk abgelagert (der Durchmesser des Strangs ist etwa 2 mm) und dieser klebende Strang wird mit einem Schutz aus Silikonpapier mit einer Breite von etwa 4 mm bedeckt.
  • Eine solche Dichtung ist gut geeignet, um die Dichtheit von Türen oder Fenstern sicherzustellen, deren Übermaß zwischen dem Stock und dem Flügel zwischen 2 und 8 mm variieren kann: die Dichtung muss in den Winkel des Falzes der Einfassung platziert werden, wobei die zwei Flügel 2a und 2b der Basis jeweils in Anlage an den Flächen des Falzes sind. Diese spezielle Form der Basis erlaubt, dass der klebende Strang sich perfekt in den Winkel des Falzes einfügt und ermöglicht es, eine perfekt zentrierte Position der Dichtung zu erhalten. Fig. 6 stellt die Verbiegung der Dichtung beim Schließen des Flügels dar, wobei diese Verbiegung sich auf die eine oder andere Seite der Winkelhalbierenden ausführt, abhängig ob sich die Dichtung auf der einen Seite oder der anderen Seite des Flügels befindet.
  • Somit stellt die Dichtung ihre Funktion korrekt und dauerhaft sicher, wobei sie ihre Deformation auf jede der Seiten der Öffnung anpasst, obwohl sie auf die gleiche Weise um den gesamten Umfang des Stocks platziert wird.
  • Das oben beschriebene Beispiel ist insbesondere angepasst für Renovierungsarbeiten von Türen und Fenstern in Wohngebäuden. Man kann gleichermaßen, ohne vom Gebiet der Erfindung abzuweichen, selbstklebende Dichtungen erzeugen, die geeignet für Öffnungen unterschiedlicher Dimensionen sind, oder die für andere Arbeitsgebiete als Gebäude passend sind.

Claims (8)

1. Selbstklebedichtung für Falze, welche einen Boden (1) umfasst, der mit zwei Seitenschenkeln (2a, 2b) versehen ist, die miteinander einen Winkel bilden, der im Wesentlichen gleich dem Winkel des Falzes ist, wobei der Boden mit einer nachgiebigen Zunge (6) versehen ist, die mit der ersten Seite (5) von ihm fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass nur der Boden (1) auf der mittleren Fläche seiner zweiten Seite (4) mit einem Klebstoff beschichtet ist, der von einer Klebeschnur (3) gebildet wird.
2. Selbstklebedichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die nachgiebige Zunge (6) im Wesentlichen in der Ebene der Winkelhalbierenden des Winkels befindet, der von den Seitenschenkeln (2a, 2b) gebildet wird.
3. Selbstklebedichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenschenkel (2a, 2b) einen rechten Winkel bilden.
4. Selbstklebedichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebige Zunge (6) mindestens in einem Teil einen röhrenförmigen Querschnitt umfasst.
5. Selbstklebedichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschnur (3) mit einem abziehbaren Schutzfilm beschichtet ist.
6. Selbstklebedichtung nach Anspruch 1 oder S. dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Klebeschnur (3) im Wesentlichen zylindrisch ist.
7. Selbstklebedichtung nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Klebeschnur (3) im Wesentlichen halbzylindrisch ist.
8. Verwendung einer Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für die Verbesserung der Dichtigkeit von Öffnungen, insbesondere von Türen und Fenstern, im Bauwesen.
DE69803110T 1997-04-17 1998-04-08 Winkelförmige, selbstklebende Dichtung für Falze Expired - Fee Related DE69803110T2 (de)

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