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DE69803463T2 - Zündpillen-steckverbinder - Google Patents

Zündpillen-steckverbinder

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Publication number
DE69803463T2
DE69803463T2 DE69803463T DE69803463T DE69803463T2 DE 69803463 T2 DE69803463 T2 DE 69803463T2 DE 69803463 T DE69803463 T DE 69803463T DE 69803463 T DE69803463 T DE 69803463T DE 69803463 T2 DE69803463 T2 DE 69803463T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
housing
connector
squib
cam control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69803463T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69803463D1 (de
Inventor
Chrysostomos Petros Chrysostomou
Rupert Harry Stephen Hanak
John Marsh
Paul David Sims
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Whitaker LLC
Original Assignee
Whitaker LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GBGB9716258.0A external-priority patent/GB9716258D0/en
Priority claimed from GBGB9720661.9A external-priority patent/GB9720661D0/en
Application filed by Whitaker LLC filed Critical Whitaker LLC
Application granted granted Critical
Publication of DE69803463D1 publication Critical patent/DE69803463D1/de
Publication of DE69803463T2 publication Critical patent/DE69803463T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/639Additional means for holding or locking coupling parts together, after engagement, e.g. separate keylock, retainer strap
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/627Snap or like fastening
    • H01R13/6271Latching means integral with the housing
    • H01R13/6273Latching means integral with the housing comprising two latching arms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2201/00Connectors or connections adapted for particular applications
    • H01R2201/26Connectors or connections adapted for particular applications for vehicles

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Verbinder für eine Verbindung mit einem Gasgenerator (oftmals als "Zündpille" bezeichnet).
  • Bei Kraftfahrzeuganwendungen, wie beispielsweise Airbag und Sicherheitsgurtvorspanneinrichtungen, werden explosive Vorrichtungen bereitgestellt, wobei derartige Vorrichtungen oftmals als Zündpillen bezeichnet werden. Zündpillen sind typischerweise mit einem Paar Kontakten versehen, die innerhalb eines Hohlraumes vorstehen, um einen komplementären Verbinder aufzunehmen und mit ihm in Eingriff zu kommen; im allgemeinen als Zündpillen-Verbinder bezeichnet. Eine Zündpillen-Verbinderanordnung weist typischerweise ein Kurzschlußelement auf, das die Stiftkontakte der Zündpille im entgekoppelten Zustand überbrückt. Während des Steckens werden die Kurzschlullkontakte durch den Zündpillen-Verbinder vorgespannt, um den Kurzschluß zu unterbrechen. Der Kurzschlußkontakt wird oftmals innerhalb eines Gehäuses bereitgestellt, das am Zündpillen-Gehäuse befestigt ist.
  • Konventionelle Zündpillen-Verbinder weisen elastische Klinken auf, die mit Vorsprüngen des Zündpillen-Gehäuses in Eingriff kommen, wobei die Klinken als Kragträger geformt sind, die an einem Ende am Verbindergehäuse befestigt sind und sich bis zu einem freien Ende erstrecken. Bei einigen Konstruktionen, wie sie im US 5275575, das einen Verbinder entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 beschreibt, und im EP 736934 offenbart werden, sind die Zündpillen-Verbinderklinken in der Form von elastischen Kragträgern vorhanden, die automatisch in die Vorsprünge des Zündpillen- Gehäuses einklinken, wobei ein weiterer Sicherheitsstift zwischen der Klinke und dem Verbindergehäuse eingesetzt wird, um eine unbeabsichtigte Freigabe des Verbinders zu verhindern. Der Verbinder wird freigegeben, indem das Sicherheitseinsetzelement entfernt und nach oben am Verbinder gezogen wird, wobei konische oder kegelförmige Einklinkflächen an den elastischen Einklinkarmen das Vorspannen der Klinken nach innen für ein Trennen unterstützen. Da die Klinken einen gewissen Widerstand liefern, erfordert das Herausziehen relativ hohe Kräfte, die die Klinken oder den Verbinder beschädigen können, insbesondere nach einigen Steck- und Herausziehzyklen. Angesichts der Verringerung der Einsetzkräfte während des Steckens ist es bekannt, daß die Einklinkelemente während des Steckens mit dem Sicherheitselement zwangsläufig nach außen vorgespannt werden, wie es im US 5529512 offenbart wird. Das Herausziehen kann jedoch unzuverlässig sein, wenn sich die Federwirkung der Klinken über die Lebensdauer des Verbinders verringert, so daß sich die Klinken nicht vollständig nach innen in die Ruheposition während des Entkoppelns vorspannen. Eines der Probleme bei allen vorangehend beschriebenen Konstruktionen ist, daß die Notwendigkeit, ein Sicherheitselement zwischen dem Sperr- oder Einklinkarm und dem Verbindergehäuse einzusetzen, den verfügbaren Raum für das Gehäuse und die Klinken verringert. Die Klinken sind daher relativ dünn, oder der Gehäuseabschnitt, der die Anschlußklemmen aufnimmt, muß kompakter ausgeführt werden. Es wäre wünschenswert, die Robustheit zu verbessern und/oder mehr Raum für das Verbindergehäuse bereitzustellen. Es kann bemerkt werden, daß die Zündpillen Hohlräume mit genormten Abmessungen aufweisen, typischerweise in der Größenordnung von annähernd 8 bis 10 mm Durchmesser.
  • Ein weiteres Problem der elastischen Klinken ist der Widerstand beim Entkoppeln, sobald der Sicherheitsstift entfernt ist, der manchmal ziemlich hoch ist, wenn der Verbinder neu ist, sich aber nach dem Gebrauch infolge von Verschleiß und verringerter Elastizität des Kunststoffgehäusematerials, das Wärme und Schwingungen ausgesetzt ist, verringert. Es wäre wünschenswert, einen hohen Widerstand und sich verändernde Eigenschaften beim Stecken/Herausziehen zu vermeiden.
  • In vielen Zündpillen-Verbindern ist es ebenfalls üblich, Einklinkarme bereitzustellen, die während des Koppelns elastisch einklinken, die aber eine spezielle Werkzeugausrüstung für das Entkoppeln erfordern, wie es beispielsweise im US 5609498 gezeigt wird. Die Anwendung einer speziellen Werkzeugausrüstung ist jedoch oftmals unerwünscht, da sie die Kosten fur den Betrieb und die Wartung erhöht.
  • Es ist ein Ziel dieser Erfindung, einen Zündpillen-Verbinder bereitzustellen, der schnell und leicht gesteckt und aus einer Zündpille herausgezogen werden kann, der aber trotzdem besonders sicher, zuverlässig und robust ist. Insbesondere sollte die Zuverlässigkeit der Verbindung über die Lebensdauer des Verbinders beibehalten werden, unbeeinflußt durch die Anzahl der Steck- und Herausziehvorgänge oder der Umweltbedingungen, wie beispielsweise Wärme und Schwingungen.
  • Ziele dieser Erfindung wurden erreicht, indem ein Zündpillen-Verbinder entsprechend dem Patentanspruch 1 bereitgestellt wird. Hierin offenbart wird ein Zündpillen-Verbinder mit einem Eingriffsabschnitt, der so ausgeführt ist, daß er in einem Hohlraum einer Zündpille für eine elektrische Verbindung damit aufgenommen wird, wobei der Eingriffsabschnitt des Zündpillen-Verbinders ein Gehäuse und ein Sperrelement aufweist, das am Gehäuse montiert ist, wobei das Sperrelement einen Sperrabschnitt aufweist, der mit einem komplementären Vorsprung der Zündpille für das Sichern des Verbinders in der Zündpille in Eingriff kommen kann, worin das Sperrelement beweglich am Gehäuse montiert ist und außerdem einen Nockensteuerabschnitt aufweist, der so ausgeführt ist, daß er an einem komplementären Nockensteuerabschnitt des Gehäuses mitgenommen wird, wodurch der Sperrabschnitt in Eingriff mit den komplementären Einklinkvorsprüngen der Zündpille vorgespannt wird, wenn das Sperrelement aus einer entriegelten Position in eine Sperrposition während des Koppelns des Verbinders mit der Zündpille bewegt wird. Vorteilhafterweise kann daher das Verriegeln schnell und einfach bewirkt werden, während eine sichere vollständige Sperrposition gesichert wird und ohne eine Abhängigkeit von der Federwirkung der Klinken. Eine hohe Temperatur, eine Schwingung oder andere Faktoren, die die Festigkeit und Federwirkung des Verbindergehäusematerials beeinflussen können, werden daher nicht die Zuverlässigkeit und Leichtigkeit des Steckens und Herausziehens des Zündpillen-Verbinders beeinflussen. Außerdem kann eine robuste Konstruktion bereitgestellt werden, indem das Einsetzen eines Sicherheitselementes vermieden wird.
  • Der Sperrabschnitt kann an Kragträgern bereitgestellt werden, die an einem Ende, entfernt von einem Eingriffsende des Verbindereingriffsabschnittes, am Sperrelement befestigt sind und sich von dort aus zu einem freien Ende erstrecken, das in Richtung der Verbindereingriffsfläche gerichtet ist. In ihrer natürlichen oder freistehenden Position können die Sperrabschnitte in einer im wesentlichen vollständig getrennten Position bereitgestellt werden, wobei die Klinken vollständig nach außen in Eingriff mit den Einklinkvorsprüngen der Zündpille während des Eingriffes vorgespannt werden. Letzteres ermöglicht die Bereitstellung einer relativ niedrigen Steck- und Herausziehkraft. Das Sperrelement kann verschiebbar in der Eingriffsrichtung gegen eine Außenfläche des Eingriffsabschnittes bereitgestellt werden. Der Gehäusenockensteuerabschnitt kann eine nach außen vorstehende kegelförmige Fläche in unmittelbarer Nähe der Eingriffsfläche für einen Eingriff der Sperrelementnockensteuerabschnitte aufweisen, die in unmittelbarer Nähe der freien Enden der Sperrarme bereitgestellt werden. Der Sperrabschnitt kann mit einer zweiten Freigabenockensteuerfläche versehen werden, die mit der Zündpille während des Entkoppelns für das Vorspannen der Sperrabschnitte aus der Sperrposition heraus in Eingriff kommt. Die Freigabenockensteuerfläche kann kegelförmig sein, und sie kann einen Teil einer Sperrfläche des Sperrabschnittes bilden, der mit dem komplementären Sperrvorsprung der Zündpille in Eingriff kommt. Ein besonders einfaches und robustes Verriegeln wird auf diese Weise bewirkt. Das Verbindergehäuse kann außerdem ein Sperrückführelement aufweisen, das mit den Sperrarmen oder Abschnitten in ihrer entriegelten Position in Eingriff kommt, um zu sichern, daß die Sperrarme vollständig in ihre Ausgangsposition vor dem Koppeln zurückgeführt werden. Die Sperrückführelemente helfen ebenfalls dabei, die Sperrarme vor einer Beschädigung zu schützen. Das Sperrelement kann außerdem Klinken aufweisen, die das Sperrelement in der vollständig gekoppelten Position relativ zum Verbindergehäuse sichern, wobei die Klinken Nockensteuerabschnitte aufweisen, die das Gehäuse in der Steckrichtung während des Ausklinkens drücken. Das sichert, daß das Sperrelement in die entgekoppelte Position während des Herausziehens von Verbinder und Zündpille zurückgeführt wird.
  • Weitere vorteilhafte Aspekte dieser Erfindung werden in den Patentansprüchen beschrieben oder aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich. Eine Ausführung dieser Erfindung wird als Beispiel mit Bezugnahme auf die Figur beschrieben, die zeigen:
  • Fig. 1 eine isometrische Darstellung eines Zündpillen-Verbinders entsprechend dieser Erfindung, wobei sich ein Sperrelement dieses in einer entriegelten Position befindet;
  • Fig. 2 eine isometrische Darstellung gleich Fig. 1, wobei sich das Sperrelement in der Sperrposition befindet;
  • Fig. 3 bis 5 Schnittdarstellungen durch einen Zündpillen-Verbinder, der in eine Zündpille gesteckt wird, die die Stufen des anfänglichen Einsetzens, des Eingriffes des Sperrelementes und bzw. die vollständige Sperrposition zeigen;
  • Fig. 6 eine Seitendraufsicht des Zündpillen-Verbinders;
  • Fig. 7 eine Schnittdarstellung durch die Linien 7-7 in Fig. 6;
  • Fig. 8 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 8 in Fig. 6;
  • Fig. 9 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 9 in Fig. 6;
  • Fig. 10 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 10 in Fig. 6;
  • Fig. 11 eine isometrische Darstellung eines Sperrelementes des Zündpillen-Verbinders;
  • Fig. 12 eine Seitenansicht des Sperrelementes;
  • Fig. 13 eine Schnittdarstellung durch die Linien 13-13 in Fig. 12;
  • Fig. 14 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 14 in Fig. 12;
  • Fig. 15 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 15 in Fig. 14;
  • Fig. 16 eine Seitenansicht eines Zündpillen-Verbindergehäuses;
  • Fig. 17 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 17 in Fig. 16; Fig. 18 eine Schnittdarstellung durch die Linien 18-18 in Fig. 16;
  • Fig. 19 eine Schnittdarstellung durch die Linien 19-19 in Fig. 17;
  • Fig. 20 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 20 in Fig. 16;
  • Fig. 21 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 21 in Fig. 16;
  • Fig. 22 eine isometrische Darstellung des Verbindergehäuses;
  • Fig. 23 eine Seitenansicht eines Zugentlastungselementes des Zündpillen-Verbinders;
  • Fig. 24 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 24 in Fig. 23;
  • Fig. 25 eine Schnittdarstellung durch die Linien 25-25 in Fig. 23;
  • Fig. 26 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 26 in Fig. 23;
  • Fig. 27 eine Darstellung in der Richtung des Pfeiles 27 in Fig. 23;
  • Fig. 28 eine isometrische Darstellung des Zugentlastungselementes;
  • Fig. 29 eine Schnittdarstellung durch eine weitere Ausführung des Zündpillen-Verbinders entsprechend dieser Erfindung, der in einen Gasgenerator gesteckt wurde;
  • Fig. 30 eine Schnittdarstellung durch die Linien 30-30 in Fig. 29;
  • Fig. 31 eine vereinfachte Schnittdarstellung gleich Fig. 30, die den Verbinder in der vollständigen Eingriffsposition zeigt;
  • Fig. 32 eine Darstellung gleich Fig. 31, die das anfängliche Ausklinken des Zündpillen-Verbinders aus dem Gasgenerator zeigt;
  • Fig. 33 eine isometrische Darstellung eines Gehäuses der Ausführung aus Fig. 29;
  • Fig. 34 eine isometrische Darstellung eines Sperrelementes der Ausführung aus Fig. 29;
  • Fig. 35 eine isometrische Darstellung einer weiteren Ausführung in der entgekoppelten Position;
  • Fig. 36 eine vereinfachte Schnittdarstellung der Ausführung aus Fig. 35;
  • Fig. 37 eine Darstellung gleich Fig. 35, die das Sperrelement in der vollständig gekoppelten Position zeigt;
  • Fig. 38 eine vereinfachte Schnittdarstellung der Ausführung aus Fig. 37.
  • Bezieht man sich hauptsächlich auf Fig. 1 bis 8, so wird ein Zündpillen-Verbinder 2 gezeigt, der in einen Verbindungsabschnitt eines Gasgenerators (Zündpille) 1 mit einem Hohlraum 3 gesteckt wurde, der sich in die Zündpille von einer Verbinderaufrahmefläche 4 aus erstreckt, wobei die Zündpille 1 außerdem mit einem Paar Kontaktstiften 6 versehen ist, die sich im Hohlraum 3 erstrecken. Eine ringförmige Sperraussparung 8 in der Seite des Hohlraumes 3 bildet einen Sperrvorsprung 10 für das Verriegeln des Zündpillen-Verbinders damit. Die Anordnung weist außerdem eine Kurzschlußanordnung 12 auf, die ein isolierendes Gehäuse und eine Kurzschlußklemme (nicht gezeigt) aufweist, die im Gehäuse für das Kurzschließen des Paares der Kontaktstifte 6 montiert ist, wenn der Zündpillen-Verbinder 2 aus der Zündpille 1 entkoppelt wird.
  • Der Zündpillen-Verbinder 2 weist ein isolierendes Gehäuse 16 mit Klemmenaufnahmehohlräumen 18 auf, die sich von einem Leiteraufnahmeende 20 dort hindurch zu einem Eingriffsende 22 für das Aufnehmen von Anschlußklemmen 24 für ein Stecken auf die Stiftkontakte 6 erstrecken. Das Gehäuse 16 weist einen Eingriffsabschnitt 26 auf, der innerhalb des Zündpillen-Hohlraumes 3 einsetzbar ist.
  • Der Verbinder 2 weist außerdem ein Sperrelement 32 auf, das verschiebbar an einer Außenfläche 34 des Gehäuses 16 montiert ist, wobei das Sperrelement verschiebbar in der Richtung des Steckens und Herausziehens (P) des Verbinders beweglich ist. Das Sperrelement weist ein Einklinkelement 36 auf, das mit komplementären Einklinkelementen 38 des Gehäuses für ein Sichern des Sperrelementes in einer vollständigen Sperrposition koppelbar ist, wie in Fig. 6, 11 und 17 gezeigt wird. Die Einklinkelemente 36, 38 des Sperrelementes weisen komplementäre Aussparungen 38 und Einschnitte 36 auf, wobei eine Federwirkung durch die Seitenwände 39 des Sperrelementes bereitgestellt wird, die sich nach außen ausreichend für einen Eingriff der Vorsprünge und Aussparungen vorspannen können. Das Sperrelement weist außerdem Sperrarme 28 in der Form von Kragträgern auf, die an einem Befestigungsende 29 am Sperrelement befestigt sind und sich von dort aus zu einem freien Ende erstrecken, das zur Eingriffsfläche 22 gerichtet ist, wobei der Sperrarm 28 einen Sperrabschnitt 31 aufweist, der mit einem kegeligen Sperrvorsprung 30 für einen Eingriff des Sperrvorsprunges 10 der Zündpille versehen ist. Der kegelförmige Sperrvorsprung 30 wirkt ebenfalls als Freigabenockensteuerfläche, die das Vorspannen der Sperrarme 28 während des Verschiebens des Sperrelementes beim Trennen nach innen unterstützt. Der Sperrarm weist außerdem einen Sperrnockensteuerabschnitt 33 in der Form einer kegelförmigen Nockensteuerfläche am freien Ende des Sperrarmes 28 für einen Eingriff einer komplementären kegelförmigen Sperrnockensteuerfläche 43 eines komplementären Sperrabschnittes 42 auf, der mit dem Gehäuse 16 zusammenhängend ist. Der Gehäusesperrabschnitt 42 steht nach außen aus dem Gehäuse vor und ist im Eingriffsabschnitt 26 in unmittelbarer Nähe der Eingriffsfläche 22 angeordnet. Der Sperrabschnitt 42 kommt mit den Sperrarmen 28 in Eingriff und spannt sie nach außen vor, wenn das Sperrelement in der Eingriffsrichtung (P) in die vollständige Sperrposition verschoben wird. Das Vorspannen der Sperrarme 28 nach außen bewirkt, daß die Sperrvorsprünge 30 mit den entsprechenden Einklinkvorsprüngen 10 der Zündpille in Eingriff kommen, wie in Fig. 3 gezeigt wird.
  • In der natürlichen oder freistehenden Position der Sperrarme, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt wird, ist ein geringer oder kein Eingriff zwischen dem Sperrvorsprung 30 und dem Zündpillen-Hohlraum 3 und dem Sperrvorsprung IO zu verzeichnen, so daß eine niedrige Einsetzkraft und Herausziehkraft bereitgestellt wird. Ein geringfügiger Eingriff der Sperrvorsprünge 30, 10 während des anfänglichen Einsetzens, wie in Fig. 7 gezeigt wird, kann bewirkt werden, um das Stecken des Verbinders in die Zündpille zu erleichtern. Der anfängliche geringfügige Eingriff gibt dem Operator ein gewisses Gefühl dafür, daß angezeigt wird, daß der Verbinder vollständig eingesetzt ist, und daß das Sperrelement niedergedrückt werden kann.
  • Das Sperrelement weist außerdem einen Rückführabschnitt 44 auf, der durch Träger 45 gebildet wird, die zusammenhängend mit dem Gehäuse 16 geformt sind und davon einen Abstand aufweisen (siehe Fig. 5 und 8), wodurch die Sperrarme zwischen der Außenfläche 34 des Gehäuses und den Trägern 45 angeordnet werden. Der Rückführabschnitt 44 nimmt die Sperrarme 28 während des Trennens nach innen mit, insbesondere, wenn das Sperrelement 32 verschiebbar (in der Richtung P) aus der vollständigen Sperrposition in die entriegelte Position angehoben wird, wie in Fig. 3 gezeigt wird. Wo sich die Sperrarme 28 in einer natürlichen Position außer Eingriff mit den Spervorsprüngen 10 der Zündpille befinden, können dann die Rückführabschnitte 44 die Einklinkarme nicht wirksam nach innen mitnehmen. In dem Fall, wo das Verbindermaterial an Federwirkung verliert, oder wo die freistehende Position der Klinken so ausgelegt ist, daß sie etwas mit den Sperrvorsprüngen in Eingriff kommen, oder wo sich die Sperrarme nach außen plastisch verformt haben (beispielsweise infolge übermäßiger Herausziehkräfte am Verbinder beschädigt wurden), werden dann die Rückführabschnitte 44 die Einklinkarme 28 wirksam nach innen vorspannen, wodurch ein leichtes erneutes Stecken des Verbinders gesichert wird. Ein zuverlässiges Stecken und Herausziehen mit niedriger Einsetz- und Herausziehkraft wird auf diese Weise über die Lebensdauer des Verbinders erreicht.
  • Ein wichtiger Vorteil der vorliegenden Erfindung ist der Selbstverriegelungseffekt, wenn eine Zugspannung auf das Verbindergehäuse 16 oder das Kabel 15 ausgeübt wird. Wenn eine Herausziehkraft auf das Verbinderkabel ausgeübt wird, neigen die kegelförmigen Sperrvorsprünge 43 des Gehäuses dazu, das Paar der gegenüberliegenden Sperrarme 28 in einem noch festeren Eingriff mit dem Sperrvorsprung 10 der Zündpille auseinanderzuspreizen. Ein besonders robustes und zuverlässiges Verriegeln wird auf diese Weise bewirkt. Da sich der Verbinder nicht auf irgendwelche speziellen elastischen Eigenschaften der Sperrarme 28 verläßt, können sie außerdem für eine optimale Arretierfestigkeit und mit einer relativ großen Dicke wegen des Weglassens eines weiteren Sicherheitselementes ausgelegt werden. Dennoch wirkt der Sperrvorsprung 31 des Sperrelementes außerdem hauptsächlich beim Zusammendrücken des Materials, eher als beim Scheren, eines Sperrvorsprunges, wie bei konventionellen Konstruktionen, wodurch die Arretierfestigkeit des Verbinders weiter vergrößert wird. Das kann am besten durch Betrachten von Fig. 5 verstanden werden, wo die Eingriffskräfte längs einer Linie C, die den Sperrabschnitt vom Sperrvorsprung 30 zur Nockensteuerabschnittsfläche 33 beim Zusammendrücken durchläuft, eher zusammendrücken als scheren. Bei bestimmten Zündpillen-Konstruktionen, wo die Sperrvorsprünge 10 nicht unter einem schrägen Winkel bereitgestellt werden, ist letzterer Effekt nicht so auffallend.
  • Mit Bezugnahme auf Fig. 1, 2, 11 und 13 wird das Sperrelement außerdem mit einem Nebenschlußbetätigungselement 46 in der Form eines Paares von Meßfühlern versehen, das zwischen einem Federarm der Kurzschlußklemme (nicht gezeigt) und den Stiftkontakten 6 der Zündpille eingesetzt wird, so daß die Kurzschlußklemme außer Kontakt mit den Stiften 6 vorgespannt wird. Das Kurzschließen wird auf diese Weise erst inaktiviert, wenn das Sperrelement in die vollständige Sperrposition bewegt wird.
  • Wie am besten in Fig. 7, 9 und 24 bis 28 zu sehen ist, weist der Verbinder außerdem ein Zugentlastungselement 50 auf, das ein Paar Klemmabschnitte 52 aufweist, die zusammen mit einem dünnen elastischen Gelenk 54 gelenkig befestigt sind, wobei das Zugentlastungselement mit bogenförmigen (halbkreisförmigen) gerippten Klemmflächen 56 für das Festklemmen und Eingraben in die äußere Isolierung des Kabels 15 versehen ist. Eine Rippe wird in Fig. 7 gezeigt und mit 58 gekennzeichnet. Das Zugentlastungselement 50 wird an einem Drahtaufnahmeende 20 des Verbinders aufgenommen und weist kegelförmige oder konische Nockensteuerabschnitte 60 auf, die in einer entsprechenden kegelförmigen konischen Aussparung 62 des Gehäuses aufgenommen werden. Das Zugentlastungselement 50 weist außerdem ein Paar Einklinkarme 64 auf, die mit gegenüberliegenden komplementären Einklinkelementen in der Form von Vorsprüngen 66 in Eingriff kommen, die zusammenhängend mit dem Gehäuse 16 gebildet werden. Eine Montage des Verbinders wird auf diese Weise bewirkt, indem zuerst die Anschlußklemmen 24 an leitenden Drähten des Kabels 15 angeschlossen werden, und indem die Anschlußklemmen innerhalb der Klemmenaufnahmehohlräume 18 (wenn die Klemmeneinrastzunge 25 mit einem entsprechenden Sperrvorsprung 23 des Gehäuses in Eingriff kommt) vollständig eingesetzt und untergebracht werden. Das Zugentlastungselement wird danach um das Kabel herum am Drahtaufnahmeende des Gehäuses montiert, wobei die Klemmabschnitte 52 zusammen um das Kabel herum gedreht und anschließend in Richtung der Verbinderdrahtaufnahmefläche 20 so niedergedrückt werden, daß der kegelförmige Betätigungsabschnitt 60 innerhalb der entsprechenden Nockensteueraussparung 62 des Gehäuses in Eingriff kommt, wodurch die Klemmhälften 52 so zusammengedruckt werden, daß sich die Rippen 58 in die äußere Isolierung des Kabels 15 eingraben. Das Zugentlastungselement 50 wird niedergedrückt, bis das Einklinkelement 64, 66 in Eingriff kommt. Ein einfaches und wirksames Zugentlastungselement, das leicht am Verbinder montiert werden kann, wird auf diese Weise bereitgestellt.
  • Eine etwas abweichende Ausführung der Erfindung wird in Fig. 29 bis 34 gezeigt. Da viele charakteristische Merkmale dieser Ausführung der vorangehend beschriebenen Ausführung gleich sind, werden gleiche oder identische charakteristische Merkmale die gleiche Numerierung erhalten, und charakteristische Merkmale, die abweichend oder zusätzlich sind, werden beschrieben. Mit Bezugnahme auf Fig. 29 bis 34 weist der Zündpillen-Verbinder 2' ein Sperrelement 32' auf, das in einer Steckrichtung (P) an einem Gehäuse 16' des Zündpillen-Verbinders verschiebbar beweglich ist. Das Sperrelement 32' weist Sperrarme 28 auf, die mit dem Gasgenerator 1 und dem Gehäusesperrabschnitt 26 in einer gleichen Weise wie bei der Ausführung der Fig. 1 bis 28 zusammenwirken. Das Gehäuse 16' weist außerdem elastische Kopplungshilfsklinken 70 mit Vorsprüngen 71 auf, die an elastischen Trägern 72 montiert sind, die am Gehäuse an den Enden 73, 74 befestigt sind. Der Einklinkvorsprung 71 kommt in der ringförmigen Aussparung 8 des Gasgenerators in Eingriff, um eine teilweise Arretierung des Zündpillen-Verbinders am Gasgenerator während des Steckens und Herausziehens zu bewirken. Die Kopplungshilfsklinken 70 erleichtern das Zurückziehen des verschiebbaren Sperrelementes 32' in die Vormontageposition, wie in Fig. 29 gezeigt wird, während des Herausziehens oder während des Steckens, wobei das hörbare Klicken und das Tastgefühl des Eingriffes der Klinken 70 den Steckvorgang erleichtern.
  • Wie am besten in Fig. 33 zu sehen ist, weist jede Klinke 70 ein Paar Träger 72 auf, wobei ein jeder Träger auf beiden Seiten des Gehäusesperrabschnittes 42 angeordnet ist. Die Klinken 70 werden auf gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 16' in unmittelbarer Nähe der gegenüberliegenden Sperrabschnitte 42 bereitgestellt.
  • Das Sperrelement 32' weist ein Einklinkelement 36' (siehe Fig. 30, 34) auf, das an Gelenken 90 am Sperrelement elastisch drehbar montiert ist und einen Sperrvorsprung 37' für einen Eingriff der Einklinkvorsprünge 38' aufweist, die sich vom Gehäuse 16' erstrecken. An einem Ende, das vom Sperrvorsprung 37' entfernt ist, sind Fingergriffe 76 nach innen für ein Vorspannen der Sperrvorsprünge 37' nach außen vorspannbar, wie in Fig. 32 gezeigt wird. In unmittelbarer Nähe der Fingergriffe 76 weist der Einklinkarm 32' Nockensteuervorsprünge 78 auf, die mit komplementären Nockensteuervorsprüngen 80 des Gehäuses zusammenwirken, um eine Kraftkomponente am Gehäuse in der Steckrichtung (P) zum Gasgenerator 1 hin zu erzeugen. Das sichert, daß während des Ausklinkens der Sperrvorsprünge 37' des Einklinkarmes aus den Einklinkvorsprüngen 38' das Verbindergehäuse 16' zum Gasgenerator hin vorgespannt wird, um das vollständige Ausklinken und Verschieben des Sperrelementes 32' in die entgekoppelte Position zu ermöglichen, wie in Fig. 29 gezeigt wird. Eine teilweise Arretierung des Gehäuses am Gasgenerator durch die Kopplungshilfsklinken 70 hilft beim Sichern der vollständigen Rückführung des Sperrelementes 32'. Ein einfaches Stecken und Herausziehen in einem einzigen Vorgang wird auf diese Weise bewirkt. Trotzdem können Herausziehkräfte am Zündpillen-Verbinderkabel 15 nicht den Zündpillen-Verbinder ohne Zerstörung freigeben. Insbesondere neigt eine Herausziehkraft am Kabel 15 dazu, das Verriegeln des Verbindergehäuses im Gasgenerator weiter anzuziehen, indem die Sperrarme 28 nach außen gespreizt werden.
  • Mit Bezugnahme auf Fig. 35 bis 38 wird eine weitere Ausführung eines Zündpillen-Verbinders 2" gezeigt, wobei sich der Eingriffsabschnitt 26' im wesentlichen orthogonal zum Leiteraufnahmeabschnitt 20' erstreckt (d. h., bei dieser Ausführung erstrecken sich die Leiter, die am Verbinder angeschlossen werden, unter 90 Grad zur Steckrichtung (P) des Verbinders in eine Zündpille). Der Eingriffsabschnitt 26' kann jedoch eine gleiche Konstruktion wie der Eingriffsabschnitt 26 der vorangehend erwähnten Ausführungen aufweisen. Ein Hauptunterschied zwischen dieser Ausführung und den vorhergehenden Ausführungen liegt in der Konstruktion des Sperrelementes 32".
  • Das Sperrelement 32" weist Sperrarme auf, die mit den Nockensteuerabschnitten 42 des Eingriffsabschnittes in einer Weise in Eingriff kommen, die der bei den vorangehend beschriebenen Ausführungen gleicht. Ein Hauptunterschied liegt jedoch in der Konstruktion des Einklinkelementes 36", das elastisch zusammenhängend am Sperrelement 32" mittels dünner Gelenke 90' in unmittelbarer Nähe des Sperrvorsprunges 37" des Einklinkelementes 36" befestigt ist. Das Einklinkelement weist einen Fingergriff 76' an einem oberen Ende, vom Sperrvorsprung 37" abgelegen, und einen Drehnockenvorsprung 91 an einer Innenfläche der Klinke für einen Eingriff mit einer Seitenwand 92 des Zündpillen-Verbindergehäuses 16" auf. Die Seitenwand 92 weist eine kegelförmige Nockensteuerfläche 80' auf, die mit Bezugnahme auf den Sperrschieber zwischen einer vollständig gekoppelten Position, wie in Fig. 38 gezeigt wird, und einer vollständig entkoppelten Position positioniert ist, wie in Fig. 36 gezeigt wird, so daß sich der Drehnockenvorsprung 91 des Sperrelementes während des Entkoppelns längs der kegelförmigen Nockensteuerfläche 80' bewegt, wodurch der Eingriffsabschnitt 26' des Verbinden zur Zündpille hin vorgespannt wird. Letzteres hilft, wie bei der vorhergehenden Ausführung der Fig. 31 bis 34, zu sichern, daß das Sperrelement in die vollständig entkoppelte Position während des Herausziehens zurückgezogen wird. In der vollständig gekoppelten Position, wie in Fig. 38 gezeigt wird, bewegt sich der Drehvorsprung 91 auf einer nach außen flachen Nockenfläche 94, die die Klinken 36" in einem nach außen vorgespannten Zustand hält, wodurch ein schnelles und leichtes Herausziehen ermöglicht wird, indem die Klinken zusammengedrückt werden, während der Eingriffsabschnitt 26' zur Zündpille hin vorgespannt wird. Die Federkraft der Klinke 36" wird ebenfalls durch die Federträger 95 bereitgestellt, die sich von den Gelenken 90" zu einer oberen Wand 96 des Sperrelementes 32" erstrecken. Ein kompaktes, dennoch elastisches Einklinkelement wird auf diese Weise bereitgestellt, das besonders vorteilhaft für die 90 Grad- Ausführung der Fig. 34 bis 38 ist, die vorzugsweise eine geringe Höhe aufweist.

Claims (10)

1. Zündpillen-Verbinder (2, 2', 2") mit einem Gehäuse (16, 16', 16") mit einem Eingriffsabschnitt (26), der so ausgeführt ist, daß er innerhalb eines Hohlraumes (3) einer Zündpille (1) für eine elektrische Verbindung damit aufgenommen wird, wobei der Verbinder außerdem ein Sperrelement (32, 32', 32") aufweist, das am Gehäuse montiert ist, wobei das Sperrelement einen Sperrabschnitt (31) aufweist, der mit einem komplementären Sperrvorsprung (10) der Zündpille für das Sichern des Verbinders an der Zündpille in Eingriff kommen kann, worin das Sperrelement (32, 32', 32") separat vom und beweglich am Gehäuse montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (32, 32', 32") einen Sperrnockensteuerabschnitt (33) aufweist, der so ausgeführt ist, daß der Sperrabschnitt (31) in Eingriff mit dem komplementären Einklinkvorsprung (10) der Zündpille mitgenommen wird, wenn das Sperrelement aus einer entriegelten Position in eine vollständige Sperrposition während des Koppelns des Verbinders mit der Zündpille bewegt wird, wodurch der Sperrnockensteuerabschnitt mit einem komplementären Gehäusenockensteuerabschnitt (42) des Gehäuses (16, 16', 16") in Eingriff kommt.
2. Verbinder nach Anspruch 1, bei dem das Sperrelement verschiebbar in einer Richtung (P) parallel zu einer Richtung des Steckens und Herausziehens des Verbinders montiert ist.
3. Verbinder nach Anspruch 2, bei dem der Sperrabschnitt (31) an einem Kragträgersperrarm (28) vorhanden ist.
4. Verbinder nach Anspruch 3, bei dem die Verbindersperrarme (28) an einem Befestigungsende (29) am Gehäuse entfernt von einer Eingriffsfläche (22) des Gehäuses befestigt sind und sich von dort zu einem Einklinkabschnitt (31) erstrecken, der in unmittelbarer Nähe der Eingriffsfläche (22) vorhanden ist.
5. Verbinder nach Anspruch 3 oder 4, bei dem die Sperrarme (28) in einer freistehenden oder natürlichen Position vorhanden sind, die nur einen geringfügigen oder keinen Eingriff mit den Sperrvorsprüngen (10) der Zündpille ermöglicht, wodurch der Gehäusenockensteuerabschnitt (42) nach außen die Sperrarme in Eingriff mit den Einklinkvorsprüngen (10) der Zündpille während der Bewegung des Sperrelementes aus der entriegelten in die vollständige Sperrposition vorspannt.
6. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Verbindergehäuse (16) einen Rückführnockenabschnitt (44) aufweist, der mit den Sperrarmen (28) des Sperrelementes in Eingriff kommt, wenn das Sperrelement in die vollständig entriegelte Position bewegt wird, wobei der Eingriff des Rückführnockenabschnittes durch den Sperrarm das Vorspannen der Sperrabschnitte (31) in eine entriegelte Position sichert, nach innen weg von den Einklinkvorsprüngen (10) des Zündpillenhohlraumes vorgespannt.
7. Verbinder nach Anspruch 6, bei dem der Rückführnockensteuerabschnitt (44) einen Träger (45) aufweist, der fest am Verbindergehäuse (16) befestigt ist und davon einen Abstand für das Einsetzen des Sperrarmes (28) zwischen dem Träger (45) und dem Gehäuse (16) aufweist.
8. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Gehäusenockensteuerabschnitt (42) in der Form eines Vorsprunges vorliegt, der sich nach außen vom Gehäuse (16) aus erstreckt und eine kegelförmige Nockensteuerfläche (43) für einen Eingriff des Sperrnockensteuerabschnittes (33) daran aufweist, um die Sperrabschnitte (31) nach außen zu spreizen.
9. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Sperrabschnitte (31) des Sperrelementes kegelförmige Sperrvorsprünge (30) aufweisen, die am Einklinkvorsprung (10) der Zündpille in Eingriff kommen können, wodurch eine Herausziehkraft am Verbindergehäuse (16) oder einem Kabel (15), das am Gehäuse befestigt ist, den Sperrabschnitt (31) entlang einer Druckrichtung (C) zusammendrückt, d. h., unter einem Winkel zur Richtung des Eingriffes (P) des Verbinders mit der Zündpille, wodurch die Scherkräfte am Sperrabschnitt verringert werden.
10. Verbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Sperrelement (32', 32") elastische Klinken (36', 36") mit Nockensteuerabschnitten (78, 91) aufweist, die mit komplementären Nockensteuerabschnitten (80, 80') des Gehäuses (16', 16") während des Ausklinkens in Eingriff kommen können, wobei die Nockensteuerflächen so ausgeführt sind, daß sie eine Kraftkomponente am Gehäuse in einer Steckrichtung in Richtung einer Zündpille (1) erzeugen.
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