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DE69800041T2 - Schutznetz zusammengesetzt aus verbundenen, gekreuzten Kabeln, z.B. Schnee- oder Steinschlagnetz - Google Patents

Schutznetz zusammengesetzt aus verbundenen, gekreuzten Kabeln, z.B. Schnee- oder Steinschlagnetz

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Publication number
DE69800041T2
DE69800041T2 DE69800041T DE69800041T DE69800041T2 DE 69800041 T2 DE69800041 T2 DE 69800041T2 DE 69800041 T DE69800041 T DE 69800041T DE 69800041 T DE69800041 T DE 69800041T DE 69800041 T2 DE69800041 T2 DE 69800041T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wires
cables
cable
crossing
windings
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE69800041T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69800041D1 (de
Inventor
Francesco Ferraiolo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Officine Maccaferri SpA
Original Assignee
Officine Maccaferri SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Officine Maccaferri SpA filed Critical Officine Maccaferri SpA
Publication of DE69800041D1 publication Critical patent/DE69800041D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69800041T2 publication Critical patent/DE69800041T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F15/00Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire
    • B21F15/02Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire
    • B21F15/06Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire with additional connecting elements or material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/04Devices affording protection against snowslides, avalanches or falling rocks, e.g. avalanche preventing structures, galleries
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T403/00Joints and connections
    • Y10T403/71Rod side to plate or side
    • Y10T403/7194Crossed rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Schutznetze, z. B. Schnee- oder Bodennetze. Ausschließlich als Beispiel können Netze dieser Art entweder allein als fest verbundenes Netz benutzt werden, das auf den Boden aufgelegt und befestigt wird, oder als Teil von Schutzbarrieren.
  • In Bergregionen werden Schutzbarrieren in weitem Umfang eingesetzt, um Einrichtungen oder Infrastrukturen vor möglichen Erdrutschen, fallenden Felsen oder Lawinen zu schützen und zu sichern. Diese Schutzbarrieren sind im allgemeinen durch Metallnetzstrukturen gebildet, die ausreichend flexibel sind, um die Energie von Körpern wie Steinen, Erde, Lawinen oder dgl. die auf sie auftreffen oder die auf sie eindrücken, zu absorbieren. Das Netz, das von Pfosten gestützt wird, die fest in dem Boden oder in dem Felsen befestigt sind, ist im allgemeinen aus Stahldrähten oder Kabeln gebildet, die sich vorzugsweise in rechten Winkeln kreuzen. An den Kreuzungspunkten sind die Kabel durch Verbindungseinrichtungen verschiedener Art zusammengeklammert, von der die am meisten übliche ein Paar gegenüberliegender, geformter Platten aufweist, zwischen denen die Kabel festgeklammert sind.
  • Verbindungsvorrichtungen der bekannten Art wie oben beschrieben haben den Nachteil, daß sie die Kosten des Metallnetzes und folglich auch der Barrierestrukturen wesentlich erhöhen, sowohl wegen der eigentlichen Kosten der Materialien als auch wegen der Arbeitsvorgänge für die Herstellung der Platten und weil in den meisten Fällen die Kabel per Hand an den Kreuzungspunkten miteinander verklammert werden müssen. Da die Schutzbarrieren eingesetzt werden, um solch große geographische Gebiete zu sichern, daß das Barrierenetz häufig vergleichsweise große Entfernungen überdecken muß, ist es einzusehen, daß das Problem der Verringerung der Kosten des Netzes von primärer Wichtigkeit auf diesem Gebiet ist.
  • EP 0428848 A und EP 0589080 A beschreiben ein System zur Herstellung von Rückhaltenetzen, die aus sich kreuzenden Metallkabeln gebildet sind. An jeder Kreuzung sind zwei Kabel in Form eines Kreuzes mittels zweier Drähte verbunden, deren Enden um ein entsprechendes Kabel auf den gegenüberliegenden Seiten der Kreuzung gewunden ist. Dieses System ist einfach und preiswert und kann ebenfalls, zumindest teilweise, automatisiert werden.
  • Wie dem auch sei, Tests, die durch die Anmelderin ausgeführt wurden, haben gezeigt, daß das bekannte System der obenbezeichneten Art nur dann effektiv ist, wenn geringe Lasten auf das Barrierenetz erwartet werden. Tatsächlich war eine Verbindung zwischen sich kreuzenden Kabeln, ausgebildet in Übereinstimmung mit der Lehre des obengenannten Patents, Gegenstand von Zugversuchen in einer Richtung rechtwinklig zu der Ebene des Netzes und von Rutschversuchen, die durch das Aufbringen einer Zuglast auf eines der beiden sich kreuzenden Kabel in der Ebene des Netzes durchgeführt wurden. Die Ergebnisse der Tests zeigten zunächst eine relativ hohe Variabilität der Festigkeit der Verbindung, wahrscheinlich aufgrund der Schwierigkeit bei der Erzielung eines gleichförmigen und ausgeglichenen Straffens der Windungen der Drähte auf den Kabeln. Als eine Konsequenz aus der Breite der Variabilität der Ergebnisse ist es unmöglich zu garantieren, daß die Festigkeit des Schutznet zes als ganzes, das eine sehr große Anzahl solcher Verbindungen enthält, größer als der geringste Wert ist, der experimentell ermittelt wurde.
  • Ein zweites, nicht sehr ermutigendes experimentelles Ergebnis, das sich aus den ausgeführten Tests ergeben hat, besteht in der geringen Festigkeit der Verbindung, die durch zwei Drähte ausgebildet ist, die -obwohl vergleichbar mit dem Durchschnitt der anderen bekannten Systeme- sehr weit entfernt von der Festigkeit des besten (und teuersten) Systems ist, das Klammerplatten aufweist. Das experimentell herbeigeführte Zerbrechen der Verbindung fand immer durch Nachgeben der Drähte statt, vor allem nachdem eine Lockerung der Verbindung festgestellt werden konnte, mit darauffolgender Trennung der Kabel an der Kreuzung. Der Einsatz von Drähten mit größerem Durchmesser löste das Problem nicht, da die größere Krümmung, der die Drähte während der Windung um die Kabel ausgesetzt werden mußte, es schwierig machten, ein optimales Straffen zu erreichen und ebenso eine Kaltverfestigung des Metalls verursacht, so daß dieses über die Maße spröde wurde.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Probleme des Standes der Technik zu überwinden und ein Schutznetz bereitzustellen, das einfach, kostengünstig und sehr stark ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein System zum Verbinden sich kreuzender Kabel bereitzustellen, das dauerhaft zuverlässig ist und das Festigkeitswerte innerhalb eines begrenzten Bereiches der Variabilität aufweist.
  • Um die obengenannten Ziele zu erreichen, besteht der Gegenstand der Erfindung in einem Schutznetz mit Kabeln, die sich paarweise kreuzen und Kreuzungspunkte festlegen, und mit Verbindungsmitteln zum Eineinanderfixieren der Kabelpaare an den Kreuzungspunkten, wobei die Verbindungsmittel zwei erste Drähte aufweisen, die jeweils mit Wicklungen um ein jeweiliges Kabel auf der einen Seite eines Kreuzungs punktes versehen sind und sich über das andere Kabel erstrecken, um dieses auf dem Kreuzungspunkt zu halten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel zumindest zwei weitere Drähte aufweisen, die Wicklungen um die jeweiligen Kabel haben, wobei diese Wicklungen zwischen den Wicklungen der ersten beiden Drähte eingefügt sind, um Gruppen von Windungen zu bilden, die in der Nähe des Kreuzungspunktes angeordnet sind.
  • Mit anderen Worten werden zumindest vier Drähte, paarweise verbunden, im Bereich jeder Kreuzung von Kabeln vorgesehen, wobei jedes Drahtpaar auf eines der beiden Kabel gewunden ist, und zwar auf gegenüberliegenden Seiten des Kreuzungspunktes, und sich über das andere Kabel erstreckt, um es festzuklammern.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Schutzbarriere mit einer Mehrzahl von Posten, die eine Schutznetzstruktur der obenbezeichneten Art tragen. Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung eines Schutznetzes in der oben definierten Art.
  • Das Verbindungssystem der vorliegenden Erfindung hat wahrhaft überraschende Resultate erreicht. In Verbindung mit der bekannten Lösung, die nur zwei Drähte aufweist, wurde die Gesamtfestigkeit der Verbindung bemerkenswert in einem Maße erhöht, daß die Bruchlast der Stahlkabel in Zugversuchen, die an der erfindungsgemäßen Verbindung durchgeführt wurden, erreicht wurde, bevor die Bindedrähte Zeichen des Nachgebens aufwiesen. Weiterhin erlaubt die Verwendung von zwei Paaren von Drähten, daß deren Durchmesser reduziert werden kann, was die Bindeoperationen vereinfacht und die Kaltverfestigung des Metalls, das gebogen wurde, um die Bindungen zu formen, beträchtlich reduziert.
  • Der Bereich der Variabilität der Festigkeit der Verbindung hat sich als sehr beschränkt herausgestellt, so daß folglich eine gute Wiederholbarkeit der Verbindungsfestigkeitsergebnisse durch das System der vorliegenden Erfindung erreicht wurde. Ohne dadurch eine vollständige Erklärung des angeführten Phänomens bereitstellen zu wollen, kann festgestellt werden, daß die überraschenderweise besseren Resultate der vorliegenden Erfindung einem Effekt zugeschrieben werden können, der nicht über eine Analyse der Lösungen der bekannten Art vorhergesagt hätte werden können, nämlich der zusätzlichen Reibung, die zwischen den Windungen des Paares der gekoppelten Drähte erzeugt wird, die in dem Moment gegeneinander verspannt werden, wenn die Verbindung Gegenstand einer Belastung ist. Diese gegenseitige Reibung wird zu der vorherbestimmbaren Reibung der Drähte auf dem Stahlkabel hinzuaddiert, um die allgemeine Haltbarkeit der Verbindung zu verbessern, was sowohl in den experimentellen Ergebnissen angezeigt ist als auch durch die geringe Variabilität der Festigkeitswerte und ebenso durch die verminderte Trennung der beiden Kabel in den Zugversuchen.
  • Die wesentliche Zunahme in dem Widerstand der Verbindung gegen das Gleiten in der Ebene des Netzes ist ebenfalls von besonderem Interesse und ist ebenfalls wahrscheinlich auf den Effekt des Straffens der Biegungen der Drahtpaare gegeneinander unter Last zurückzuführen.
  • Weitere Vorteile werden anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausgestaltung deutlich werden, die nicht beschränkend aufzufassen ist und mit Bezug zu den beigefügten Zeichnungen erfolgt:
  • Fig. 1 - ist eine perspektivische Ansicht einer Verbindung zweier sich kreuzender Metallkabel, gebildet in Übereinstimmung mit dem Prinzip der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 - ist eine Draufsicht auf die Verbindung aus Richtung des Pfeiles II der Fig. 1,
  • Fig. 3 - ist eine Draufsicht ähnlich der Fig. 2 einer ersten Variante der Verbindung und
  • Fig. 4 - ist eine Draufsicht auf eine weitere Variante der Verbindung.
  • Mit Bezug nun zu den Fig. 1 und 2 weist ein Schutznetz -einsetzbar allein als fest verbundenes Netz oder einen Teil einer Barrierenstrukturanordnung ausbildend- sich kreuzende Drähte oder Kabel auf, bevorzugt, aber nicht notwendigerweise, aus Stahl. In einem allgemeinen Kreuzungsgebiet 10 kreuzt ein erstes Kabel 11 ein zweites Kabel 12 und stützt sich auf diesem auf. Ein Paar miteinander verbundener Drähte 13, 14, vorzugsweise Metalldrähte, ist querverlaufend über das erste Kabel 11 gespannt, die Enden 13a, 13b, 14a, 14b der Drähte sind wiederholt um das zweite Kabel 12 gewunden, um eine Gruppe von Windungen auf beiden Seiten des ersten Kabels 11 zu bilden.
  • Entsprechend ist ein zweites Paar miteinander verbundener Drähten 15, 16 quer unterhalb des zweiten Kabels 12 gespannt, die Enden 15a, 15b, 16a, 16b der Drähte sind wiederholt um das erste Kabel 11 gewunden, um eine Gruppe von Windungen auf beiden Seiten des zweiten Kabels 12 zu bilden.
  • Vorzugsweise erstreckt sich das erste Paar Drähte 13, 14 schiefwinklig über das erste Kabel 11 und ähnlich dazu erstreckt sich das zweite Paar Drähte 15, 16 schriefwinklig unter dem zweiten Kabel, wie in den Figuren gezeigt, so daß die zwei Paare von Drähten relativ zueinander in der Ge stalt eines Kreuzes angeordnet sind. Fig. 3 zeigt eine alternative Ausgestaltung, in der sich die Drähte 13, 14, 15, 16 schräg relativ zu den Kabeln 11, 12 erstrecken.
  • Eine Ausgestaltung der Verbindung, wie sie in den Figuren gezeigt ist, auf deren Grundlage die Versuche durchgeführt wurden, aber die dadurch nicht als Einschränkung der Anmeldung der vorliegenden Erfindung verstanden werden soll, umfaßt Stahlkabel mit einem Durchmesser von 8 mm, die durch zwei Paare von galvanisierten Stahldrähten gleichen Durchmessers verbunden sind, bevorzugt zwischen 2 und 3 mm. Jedes Ende 13a, 13b, 14a, 14b, 15a, 15b, 16a, 16b der Drähte ist in fünf Windungen um den entsprechenden Teil der Kabel 11, 12 gewunden. Zusammengenommen sind zehn Drahtwindungen daher nebeneinander in jedem der vier Bereiche der Kabel 11, 12 auf den gegenüberliegenden Seiten der Kreuzung angeordnet.
  • Selbstverständlich können viele Variationen, alle innerhalb des Bereiches der vorliegenden Erfindung, auf die oben beschriebene Ausgestaltungsform angewendet werden. Zum Beispiel wie in der Fig. 4 gezeigt, wird das Verklammern der Kabel 11, 12 an dem Kreuzungspunkt 10 durch sechs Drähte 13, 14, 15, 16, 17, 18 erreicht, die zu dreien gruppiert sind. In der besonderen Ausgestaltungsform, die in der Zeichnung dargestellt ist, ist jeder Draht in vier Windungen auf jeden Kabelabschnitt 11, 12 gewunden. In dieser Ausgestaltungsform sind die größeren praktischen Schwierigkeiten in der Bildung der Windungen der Drähte auf den Kabeln durch die Notwendigkeit verursacht, beständig die drei Drähte parallel zueinander zu halten, während die Windungen durch die Tatsache versetzt sind, daß Drähte eines geringeren Durchmessers verwendet werden können.
  • Die Drähte 13, 14, 15, 16 können auf die Kabel 11, 12 per Hand oder vorzugsweise automatisch oder semiautomatisch durch Kneifzangen oder Maschinen gewickelt werden, die speziell für diese Arbeitstätigkeit ausgebildet sind. Während der Herstellung des Schutznetzes sind zwei Reihen Stahlkabel vorgesehen, gekreuzt, vorzugsweise in rechten Winkeln. Kabel derselben Reihe sind parallel und voneinander beabstandet und sind auf die Kabel der anderen Reihe an den Kreuzungspunkten gemäß den Prinzipien der Erfindung gebunden. Es ist somit möglich, eine flexible Netzstruktur herzustellen, mit im wesentlichen viereckigen und vorzugsweise rhombischen oder quadratischen Maschen, mit einer optimalen Fähigkeit zur Absorption der Energie von Körpern, z. B. Steine, Erde, Lawinen oder dgl., die auftreffen und auf ihr lagern können. Die Energie, die durch das flexible Netz absorbiert wird, wird auf die Trägerpfosten verteilt, die fest in dem Boden oder in dem Felsen in Übereinstimmung mit Techniken, die auf dem Gebiet der Bildung von Sicherheitsbarrieren bekannt sind, verankert sind.
  • Selbstverständlich bleibt das Prinzip der Erfindung das gleiche, während die Formen der Ausgestaltung und Detaills der Konstruktion bezüglich der beschriebenen und illustrierten weit variiert werden kann, ohne sich dadurch aus dem Umfang der nachfolgenden Ansprüche zu entfernen.

Claims (4)

1. Schutznetz mit Kabeln (11, 12), die sich paarweise kreuzen und Kreuzungspunkte (10) festlegen, und mit Verbindungsmitteln (13, 14, 15, 16) zum aneinander Fixieren der Kabelpaare (11, 12) an den Kreuzungspunkten (10), wobei die Verbindungsmittel zwei erste Drähte (13, 15) aufweisen, die jeweils mit Wicklungen um ein jeweiliges Kabel (11, 12) auf der einen Seite eines Kreuzungspunktes versehen sind und sich über das andere Kabel (12, 11) erstrecken, um dieses auf dem Kreuzungspunkt zu halten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel zumindest zwei weitere Drähte (14, 16) aufweisen, die Wicklungen um die jeweiligen Kabel haben, wobei diese Wicklungen zwischen den Wicklungen der ersten beiden Drähte (13, 15) eingefügt sind, um Gruppen von Windungen zu bilden, die in der Nähe des Kreuzungspunktes angeordnet sind.
2. Schutznetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte (13, 14, 15, 16) gleichmäßige, runde Querschnitte gleichen Durchmessers aufweisen.
3. Schutzbarriere mit einer Mehrzahl von Pfosten, die fest in dem Boden befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten eine Schutznetzkonstruktion gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2 tragen, wobei die Netzkonstruktion flexibel ist, um die Energie fallender Körper aufzunehmen.
4. Verfahren zur Herstellung eines Schutznetzes mit folgenden Schritten:
- Bereitstellen einer Mehrzahl von Kabeln in einer gekreuzten Anordnung, so daß die Kabel sich paarweise kreuzen und Kreuzungspunkte (10) festlegen,
- Bereitstellen von Verbindungsmitteln (13, 14, 15, 16) mit Drähten zum aneinander Fixieren der Kabelpaare an den Kreuzungspunkten (10), gekennzeichnet durch,
- Wickeln von zwei oder mehr Drähten (13, 14, 15, 16) um jedes Kabel (11, 12) auf beiden Seiten eines Kreuzungspunktes (10), wobei zentrale Abschnitte der zwei oder mehr Drähte sich über das andere Kabel (12, 11) erstrecken, um es auf dem Kreuzungspunkt zu halten, wobei die zwei oder mehr Drähte während des Wickelns auf die Kabel gleichbleibend Seite an Seite gehalten werden.
DE69800041T 1998-03-02 1998-03-02 Schutznetz zusammengesetzt aus verbundenen, gekreuzten Kabeln, z.B. Schnee- oder Steinschlagnetz Expired - Lifetime DE69800041T2 (de)

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DE69800041D1 DE69800041D1 (de) 1999-12-23
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KR (1) KR100649806B1 (de)
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DE (1) DE69800041T2 (de)
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