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Fachgebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet von Rohren im
Körper,
d. h. von Rohren, welche bei der medizinischen Behandlung von Patienten
in deren Körper
angewandt werden und speziell die Positionsbestätigung medizinischer Rohre
in einem menschlichen Körper.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
vielen Fällen
werden medizinische Rohre zur kurzzeitigen oder zur langzeitigen
Infusion von Medikamenten, Blutprodukten, Nährflüssigkeiten oder anderen Fluiden
in den Körper
eines Patienten eingesetzt. Solche Rohre werden beispielsweise in das
Venen-, Arterien- oder Verdauungssystem des Patienten eingesetzt.
Manchmal ist es von Bedeutung, das Medikament oder ein anderes Fluid
an einem bestimmten Punkt in den Körper des Patienten einzuführen. Beispielsweise
muß bei
der Krebs-Chemotherapie und bei der Antibiotika-Therapie ein Auslaß des Rohres,
das ein Medikament einleitet, in einem Bereich hoher Blut-Volumenströmung positioniert
werden. Als ein anderes Beispiel haben Patienten, die selbst nicht
essen können,
ein Ernährungsrohr,
das durch die Nase oder den Mund in den Magen eingeführt ist.
Ein Nährlösung wird
von einem Ende des Ernährungsrohres
außerhalb
des Körpers des
Patienten in den Magen des Patienten geleitet. Die Nährlösung muß selbstverständlich dem
Magen und nicht anderen Bereichen des Körpers zugeführt werden. Andere Rohre im
Körper
umfassen Dehnrohre zum Weiten von Speiseröhren-Einengungen, Mastdarm-Druckablaßrohre sowie
urologische Rohre.
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In
manchen Fällen
wird ein Rohr im Körper periodisch über einen
langen Zeitraum benutzt. Daher wird das Rohr zur Vermeidung der
wiederholten Einführung
neuer Rohre im Körper
des Patienten belassen. Dies ist besonders wichtig, wenn sich der
Patient in häuslicher
Pflege befindet, wo niemand ist, der das Rohr einsetzen kann. Die
häusliche
Pflege von Patienten ist ein weitgefächertes und wachsendes Anwendungsgebiet,
hauptsächlich
wegen der wachsenden Krankenhauskosten und der Verlängerung
der Pflegezeiträume.
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Im
allgemeinen ist es kein einfaches Verfahren, ein Rohr im Körper an
einem festen Platz zu halten, und die Rohre bleiben nicht immer
an ihrem ursprünglichen
Platz. Der Auslaß des
Rohres kann von seinem Platz im Körper des Patienten abdriften.
Die Benutzung des Rohres, wenn sich sein Auslaß nicht an der richtigen Stelle
befindet, kann ernsthafte Schäden
hervorrufen. Beispielsweise kann sich die Spitze eines Zufuhrrohres
verbiegen und in die Lunge eines Patienten abdriften. Die Einleitung
einer Nährlösung durch
das Rohr könnte
in einem solchen Fall den Tod des Patienten verursachen. In entsprechender
Weise muß ein
Chemotherapie-Infusionsrohr an einer geeigneten Stelle mit einem
starken Blutstrom, wie beispielsweise in der oberen Herzvene, plaziert
werden. Anderenfalls kann das Medikament die Innenwände des
Gefäßsystems
schädigen. Es
wurde gefunden, daß von
den Patienten, welche Medikamente über Infusionsrohre ins Herz
erhalten, ein beträchtlicher
Anteil unter Komplikationen infolge eines unbemerkten Abdriftens
des Infusionsrohrres leidet.
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Es
gibt auch andere Fälle,
bei welchen es erwünscht
ist, die Position von Objekten, die keine Rohre sind, im Körper des
Patienten zu verfolgen. Beispielsweise kann es erwünscht sein,
die Position einer Schraube, einer Klammer, einer Elektrode, eines
Bypasses oder eines anderen im Körper
des Patienten implantierten Objektes zu verfolgen. Ein spezielles
Beispiel betrifft einen Murphy-Knopf, welcher verwendet wird, um
gerissene Teile der Eingeweide zu verbinden. Der Murphy-Knopf wird
in den Eingeweiden implantiert und sollte dort bis zur Heilung verbleiben.
Nach der Heilung sollte der Murphy-Knopf den Darm entlang den Körper des
Patienten verlassen. Das medizinische Personal verfolgt die Bewegungen
des Knopfes für
den Fall, daß er
im Körper des
Patienten hängenbleibt.
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Es
sind verschiedene Verfahren des Standes der Technik zur Positionsbestätigung medizinischer Rohre
bekannt geworden. Die Röntgenstrahlen-Abbildung
ist das verbreitetste Verfahren, das als Positionsbestätigungssystem
angewandt wird. Es können für diesen
Zweck auch Positionsbestimmungssysteme angewandt werden.
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Das
US-Patent Nr. 5.425.382 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur Feststellung der Position eines medizinischen Rohres. Das Rohr wird
unter Verwendung einer Detektionsvorrichtung lokalisiert, welche
den statischen Magnetfeldstärkegradienten
eines mit dem Rohr verbundenen Magneten abtastet. Der Anwender lokalisiert
das Rohr nach der Gradientenstärke
an Punkten entlang des Körpers
des Patienten.
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Ein
anderes Verfahren ist in den US-Patenten Nr. 5.099.845 und 5.325.873
beschrieben, bei welchen ein Strahlungsresonanz-Element mit dem Rohr
verbunden ist. Die Vorrichtung ist derart eingerichtet, daß sie den
Abstand zwischen Vorrichtung und Rohr entsprechend dem Strahlungsniveau
an unterschiedlichen Punkten anzeigt, wodurch die Position des Rohres
bestimmt wird.
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Ein
anderer Typ einer Positions-Abtastungsvorrichtung ist in der Veröffentlichung
WO 96/32060 mit einer Priorität
vom 11.04.1995 sowie in den US-Patenten Nr. 4.905.698 und 5.425.367
beschrieben. Diese Vorrichtung erzeugt Wechselströme, welche
ein elektromagnetisches Feld induzieren, das seinerseits Ströme in der
Spitze eines Katheters induziert. Entsprechend diesen Strömen wird
die relative Position des Katheters bestimmt.
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Die
Anwendung der oben beschriebenen Vorrichtungen ist zeitaufwendig
und verkompliziert somit die Anwendung von Rohren im Körper. Auch
ist zu Bedienung solcher Vorrichtungen eine gewisse Übung und
Erfahrung des Personals erforderlich. Daher müssen diese Vorrichtungen durch
das Klinikpersonal bedient werden, und sie sind nicht für die verbreitete
Anwendung bei der häuslichen
Pflege geeignet.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Eine
Aufgabe einiger Aspekte der vorliegenden Erfindung ist es, einfache Überwachungseinrichtungen
und Bestätigungsverfahren
zum Lokalisieren von Rohren im Körper
zu schaffen, die auch von Laien bedient werden können.
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Eine
Aufgabe einiger Aspekte der vorliegenden Erfindung ist es, einfache Überwachungseinrichtungen
und Verfahren zur schnellen Bestätigung
der Position von Rohren im Körper
zu schaffen.
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Eine
Aufgabe einiger Aspekte der vorliegenden Erfindung ist es, eine Überwachungseinrichtung zur
automatischen Bestätigung
der Position von Rohren im Körper
zu schaffen.
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Ferner
ist es eine Aufgabe einiger Aspekte der vorliegenden Erfindung, Überwachungseinrichtungen
zur Bestätigung
der Position von Rohren im Körper
zu schaffen, welche die Benutzung von Rohren verhindern, wenn noch
nicht bestätigt
wurde, daß das
Rohr ordnungsgemäß positioniert
ist.
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Eine
andere Aufgabe einiger Aspekte der vorliegenden Erfindung ist es,
eine einfache Verfolgung von Bewegungen eines Objektes im menschlichen
Körper
zu schaffen.
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Die
israelische Patentanmeldung Nr. 119 262, eingereicht am 17. September
1996 sowie die PCT-Patentanmeldung PCT/IL 97/00058, eingereicht am
14. Februar 1997, welche an den Anmelder der vorliegenden Patentanmeldung
abgetreten wurden, beschreiben Verfahren zur Feststellung, ob ein
Chemotherapie-Rohr an seiner ursprünglichen Position verblieben
ist.
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Die
vorliegende Erfindung sieht ein System vor, wie es in Anspruch 1
oder in Anspruch 36 definiert ist. Eine Überwachungseinrichtung außerhalb des
Körpers
eines Patienten wird benutzt, um die Position des Auslasses eines
medizinischen Rohres im Inneren des Körpers zu bestätigen. Die Überwachungseinrichtung
arbeitet in zwei Modi, einem Lernmodus, bei welchem die richtige
Position des Rohr-Auslasses aufgezeichnet wird und einem Testmodus,
welcher später
bestätigt,
daß der
Auslaß in der
richtigen Position verblieben ist. Im Lernmodus mißt die Überwachungseinrichtung
einen oder mehrere Parameterwerte und zeichnet ihn bzw. sie auf und
bildet einen Parametervektor, welcher die Position des Rohr-Auslasses relativ
zur Überwachungseinrichtung
charakterisiert. Im Testmodus bestätigt die Einrichtung, daß sich die
Werte des Parametervektors relativ zu den aufgezeichneten Werten
nicht wesentlich geändert
haben, d. h. die Testwerte liegen innerhalb eines Zulässigkeitsbereiches
der aufgezeichneten Werte.
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Der
Zulässigkeitsbereich
ist notwendig, um die Fehlalarme infolge Ungenauigkeiten der Messung
oder leichter, vernachlässigbarer
Bewegungen des Rohr-Auslasses zu minimieren. Vorzugsweise wird der
Zulässigkeitsbereich
so definiert, daß eine richtige
Position des Auslasses nicht bestätigt wird, wenn sich dieser
Auslaß in
einer gefährlichen
Position befindet. Der Zulässigkeitsbereich
entspricht im allgemeinen Bereichen im Körper des Patienten, wo das
Rohr sicher benutzt werden kann und/oder wo kein wesentliches Risiko
besteht, daß dem
Patienten Schäden
zugefügt
werden.
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In
einigen bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung ist ein Sensor am medizinischen Rohr, vorzugsweise
in der Nähe
des Auslasses des Rohres, angeordnet.
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Nach
der vorliegenden Erfindung, wie sie in Anspruch 19 definiert ist,
ist auch ein Verfahren der Anwendung einer Überwachungseinrichtung vorgesehen,
welches zwei Schritte aufweist: den „Lern"-Schritt der Aufzeichnung einer Positionsinformation
und den „Test"-Schritt der Positionsbestätigung vor
jeder Benutzung des Rohres. Diese Schritte sollen nun im Detail
erläutert
werden.
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Nachdem
das Rohr in den Körper
des Patienten eingeführt
worden ist, bestätigt
der Bediener vorzugsweise, daß der
Rohrauslaß richtig
positioniert ist. Die Bestätigung
erfolgt durch Benutzung irgendeines der Fachwelt bekannten Bestätigungsverfahrens,
wie Röntgenstrahlenabbildung,
vorzugsweise ohne Anwendung der Überwachungseinrichtung. Alternativ
hat die Überwachungseinrichtung
einen dritten Modus, welcher es Fachleuten ermöglicht, die Position des Sensors
zu bestimmen.
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Nachdem
die Position des Auslasses bestätigt
ist, wird die Überwachungseinrichtung
zu einem Verankerungspunkt in der Nähe des Körpers gebracht, von dem aus
die Position zu registrieren und später zu überwachen ist. Wenn die Überwachungseinrichtung
zum Verankerungspunkt gebracht worden ist, wird sie im Lernmodus
betrieben, um die Positionsinformation für die spätere Überwachung zu registrieren.
Der Lernmodus löst
vorzugsweise die Messung der Werte des Parametervektors aus. Dann werden
die Werte eines oder mehrerer Parameter gespeichert, so daß sie für den weiteren
Gebrauch durch die Überwachungseinrichtung
im Testmodus verfügbar
sind.
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Der
Verankerungspunkt befindet sich auf dem Körper des Patienten und wird
für die
weitere Anwendung entweder durch ein Mitglied des Klinikpersonals
oder automatisch durch die Überwachungseinrichtung
markiert. Der Verankerungspunkt wird vorzugsweise derart gewählt, daß die relative Entfernung
vom Verankerungspunkt zum Auslaß des Rohres
klein und konstant ist und sich nicht wesentlich ändert, wenn
der Patient seine Körperhaltung ändert oder
infolge seiner Atmung.
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Als
Alternative werden Änderungen
des relativen Abstandes infolge der Atmung des Patienten verhindert,
indem die Funktion der Überwachungseinrichtung
nur in einem bestimmten Teil des Atmungszyklus freigegeben wird.
Zusätzlich
oder als Alternative werden Änderungen
infolge der Atmung des Patienten oder seiner Körperhaltung bei der Definition
des Zulässigkeitsbereiches
eines oder mehrerer Parameter in Betracht gezogen, indem ein größerer Bereich
definiert wird.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung führt
die Überwachungseinrichtung
während
eines Zeitraumes mehrere Messungen des Parametervektors durch und
bestimmt und speichert den ganzen Bereich der Meßwerte des Parametervektors.
Somit werden Änderungen
eines oder mehrerer Parameter infolge der Atmung des Patienten in
Betracht gezogen, ohne die Genauigkeit der Positionsbestätigung zu
beeinträchtigen.
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Der
Testschritt ist vorzugsweise einfach ausgestaltet, so daß der Benutzer
keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrung benötigt. Jedes Mal, wenn das Rohr
nicht benutzt wird, wird die Überwachungseinrichtung
zum Verankerungspunkt gebracht und im Testmodus betrieben. Die Überwachungseinrichtung mißt im Testmodus
den Wert des Parametervektors und vergleicht ihn mit dem gespeicherten
Wert. Auf der Grundlage des Vergleiches meldet sie, ob der Rohr-Auslaß richtig
positioniert ist oder nicht. Wenn das Rohr nicht richtig positioniert
ist, ist ärztliche
Hilfe erforderlich, und das Rohr darf nicht benutzt werden.
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Bei
einigen bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung kann es erforderlich werden, die Positionen
von mehr als einem Objekt im Körper
des Patienten zu bestätigen. Ähnlich wie
bei der Bestätigung
der richtigen Plazierung und Ausrichtung eines langen Rohres können auch
die Positionen mehr als eines Punktes entlang des Rohres bestätigt werden.
In solchen Fällen
kann mehr als ein Verankerungspunkt benutzt werden, und der Benutzer
aktiviert nacheinander sowohl den Lern- als auch den Testmodus an
allen Verankerungspunkten, bevor die Überwachungseinrichtung eine
Antwort ausgibt. Bei dieser Ausführungsform
hat der Parametervektor unterschiedliche Werte, die an jedem der
Verankerungspunkte gemessen wurden.
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Bei
einigen bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung wird die Überwachungseinrichtung
dazu benutzt, die Strömung
eines Fluids durch das Rohr zu steuern. Die Überwachungseinrichtung verhindert
die Strömung
einer Flüssigkeit durch
das Rohr bis die Überwachungseinrichtung
vor dem Einlassen der Flüssigkeit
im Testmodus betrieben wurde. Vorzugsweise wird ein Signal, welches anzeigt,
daß sich
das Rohr in der richtigen Position befindet von der Überwachungseinrichtung
zu einer separaten Steuerbox geleitet. Als Alternative verläuft das
Rohr durch die Überwachungseinrichtung,
welche die Strömung
steuert. Somit kann die Überwachungseinrichtung
für automatische
Infusionsvorgänge
benutzt werden.
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Bei
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beruht die Messung des Parametervektors
auf einem oder mehreren Signal(en), welche(s) zu oder von dem Sensor übertragen
wird (werden), welcher an dem Rohr befestigt ist. Solche Signale
könnten
Ultraschallwellen, Ultraviolettwellen, HF-Wellen, statische oder
rotierende elektromagnetische Felder, Laserstrahlen usw. sein. Vorzugsweise haben
die verwendeten Parameter eine Funktionsbeziehung zum Abstand zwischen
der Überwachungseinrichtung
und dem Sensor. Alternativ oder zusätzlich haben die verwendeten
Parameter eine Funktionsbeziehung zur Richtung von der Überwachungseinrichtung
zum Sensor.
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Bei
einigen bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung wird die Amplitude einer HF-Welle gemessen.
Die Überwachungseinrichtung weist
eine Meßeinheit
auf, welche eine HF-Welle zum Sensor überträgt, der einen passiven HF-Transponder
umfaßt.
Der Sensor strahlt die Welle zur Meßeinheit zurück, welche
die Amplitude der rückgestrahlten
Welle mißt.
Alternativ oder zusätzlich
können
die Signalphase, die Schwankung, der Rauschpegel, die Laufzeit oder
irgendein anderer Parameter des Signals gemessen werden, der eine
Funktionsbeziehung zur Position des Sensors hat.
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Bei
einer solchen bevorzugten Ausführungsform
nimmt die Überwachungseinrichtung
Messungen auf der Basis einer Magnetfeldkopplung vor. Der Transponder
besteht vorzugsweise aus drei Miniaturspulen, welche in Serie oder
parallel geschaltet sind und vorzugsweise untereinander linear unabhängige Achsen
haben, und in besonders bevorzugter Weise sind diese Achsen senkrecht
zueinander ausgerichtet. Die Überwachungseinrichtung
weist vorzugsweise eine Strahlerspule auf, welche ein magnetisches Feld
erzeugt, das in den Miniaturspulen des Sensors Ströme induziert.
Die Rückwirkung
der in den Miniaturspulen induzierten Ströme wird gemessen, und der Abstand
zwischen den Miniaturspulen zur Überwachungseinrichtung
wird entsprechend bestimmt.
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Es
muß angemerkt
werden, daß,
obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit chirurgischen
Rohren beschrieben wurde, sie auch zur Bestätigung der Position jeglicher
Objekte im Körper, wie
Schrauben, Klammern, Elektroden, Bypässe, Knöpfe usw. angewandt werden kann.
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Es
ist daher entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ein Verfahren zur Bestätigung
einer Position eines in einen menschlichen Körper eingesetzten Objektes
mit folgenden Merkmalen vorgesehen:
Empfangen von Signalen
von dem Objekt zu einem ersten Zeitpunkt, um einen ersten Wert eines
Parametervektors, welcher von der Position des Objektes abhängig ist,
zu messen und
Empfangen von Signalen von dem Objekt zu einem späteren Zeitpunkt,
um einen zweiten Wert des Vektors zu messen und festzustellen, ob
sich der zweite Wert in einem vorgegebenen Bereich des ersten Wertes
befindet.
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Vorzugsweise
betrifft das Verfahren die Kontrolle des Gebrauches des Objektes
in Abhängigkeit von
dem zweiten Wert.
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Ferner
umfaßt
der kontrollierte Gebrauch des Objektes die Freigabe des Gebrauches
des Objektes nur für
einen Zeitraum vorgegebener Dauer nach der Messung des zweiten Wertes
und der Feststellung, daß der
zweite Wert im vorgegebenen Bereich liegt.
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Vorzugsweise
umfaßt
der kontrollierte Gebrauch des Objektes die Steuerung der Strömung eines
Fluids durch das medizinische Rohr.
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Vorzugsweise
umfaßt
das Verfahren eine Meldung an den Benutzer zu der späteren Zeit,
ob der zweite Wert im vorgegebenen Bereich liegt.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Meldung an den Benutzer eine Warnung, wenn der zweite Wert außerhalb
des Bereiches liegt.
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Vorzugsweise
umfaßt
das Verfahren eine Prüfung
der Position des Objektes vor der Messung des ersten Wertes.
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Vorzugsweise
hat der Körper
einen Atemzyklus, und die Messung zum ersten und zum späteren Zeitpunkt
erfolgt durch Messung zu beiden Zeitpunkten am im wesentlichen gleichen
Punkt des Atemzyklus.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Messung der Werte des Vektors die Messung eines Parametervektors, welcher
von der Position des medizinischen Rohres im Inneren des Körpers abhängt.
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Vorzugsweise
umfaßt
das Verfahren die Steuerung der Strömung durch das medizinische Rohr
als Reaktion auf den zweiten Wert.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung zum ersten und zum späteren Zeitpunkt den Empfang
von Signalen an einer gemeinsamen Prüfposition angrenzend an den
Körper.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Messung zum ersten Zeitpunkt eine Markierung der Prüfposition
auf dem Körper.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Empfang an der gemeinsamen Position den Empfang von Signalen an
einer Vielzahl von Prüfpositionen
in einer vorgegebenen Reihenfolge.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Messung zum ersten Zeitpunkt eine Markierung einer Vielzahl
von Prüfpositionen
in einer vorgegebenen Reihenfolge.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Parametervektor mindestens ein Glied, welches eine Funktionsbeziehung
zu einem Abstand der jeweiligen Prüfposition zum Objekt hat.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Messung des zweiten Wertes den Empfang von Signalen an einer oder
mehreren Positionen, um diejenige Position zu finden, an welcher
der zweite Wert im vorgegebenen Bereich liegt.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Messung eines
Wertebereiches von Signalen während
einer Meßperiode.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Bestimmung
der unteren und der oberen Grenze des Wertebereiches der Signale.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Abtastung
einer Laufzeit der Signale.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Abtastung
einer Amplitude der Signale.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Abtastung
einer Phase der Signale.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Abtastung
einer Streuung der Signale.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des Vektors durch den Empfang von Signalen die Abtastung
eines Rauschpegels der Signale.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Empfang von Signalen den Empfang von Hochfrequenzwellen.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Empfang von Signalen den Empfang akustischer Wellen.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Empfang von Signalen die Abtastung eines Magnetfeldes.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Abtastung des Magnetfeldes die Abtastung eines Gradienten des
Magnetfeldes.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Empfang von Signalen die Abtastung eines Magnetwechselfeldes.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Abtastung des Magnetfeldes die Abtastung des Feldes eines mit
dem Objekt gekoppelten Magneten.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Abtastung des Feldes eines Magneten die Abtastung eines von
einem rotierenden Magneten ausgehenden Feldes.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des ersten und zweiten Wertes die Abtastung von in einer
Spule induzierten Strömen.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Abtastung der Ströme
die Abtastung von Strömen,
welche durch ein Feld induziert werden, das von einer am Objekt
befestigten Spule herrührt.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Abtastung der Ströme
die Abtastung von Strömen,
welche in einer am Objekt befestigten Spule induziert werden.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Messung des ersten und zweiten Wertes die Ladung und Entladung
eines Kondensators als Reaktion auf die Ströme in der Spule.
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Entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Überwachungseinrichtung vorgesehen,
um die Position eines Objektes im Körper eines Patienten zu überwachen,
wobei die Einrichtung einen Lern- und einen Testmodus hat und aufweist:
einen
Empfänger,
welcher Signale vom Objekt empfängt,
die dessen Position entsprechen;
eine Signal-Analyseschaltung,
welche aus den Signalen einen Parametervektor ableitet;
einen
Speicher, welcher im Lernmodus einen Lernwert des von der Signal-Analyseschaltung
empfangenen Parametervektors aufzeichnet und
einen Prozessor,
welcher im Testmodus einen Testwert des Parametervektors von der
Signal-Analyseschaltung empfängt
und feststellt, ob der Testwert innerhalb eines vorgegebenen Bereiches
der Lernwerte liegt und so die Position des Objektes überwacht.
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Vorzugsweise
weist die Einrichtung einen Ausgang auf, welcher in Abhängigkeit
davon, ob der Testwert im vorgegebenen Bereich liegt oder nicht, ein
Bestätigungssignal
liefert.
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Vorzugsweise
weist die Einrichtung eine Torschaltung auf, welche im Testmodus
das Bestätigungssignal
empfängt
und als Reaktion darauf die Benutzung des Objektes freigibt.
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Vorzugsweise
weist die Einrichtung eine Benutzerschnittstelle auf, welche im
Testmodus dem Benutzer meldet, ob die Testwerte im vorgegebenen Bereich
liegen.
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Vorzugsweise
liefert der Prozessor einem Benutzer Werte des Parametervektors,
um zu prüfen, ob
das Objekt richtig positioniert ist, bevor ein oder mehrere Lernwert(e)
aufgezeichnet wird (werden).
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Vorzugsweise
umfaßt
der Parametervektor einen Parameter, welcher vom Abstand zwischen
der Einrichtung und dem Objekt abhängig ist.
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Vorzugsweise
umfaßt
der vorgegebene Bereich einen Bereich, welcher für die Benutzbarkeit des Objektes
kennzeichnend ist.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Einrichtung mindestens eine Übertragungseinrichtung
zur Induktion von Strömen
im Sensor, der am Objekt befestigt ist und von welchem der Empfänger Signale
empfängt.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Empfänger
mindestens eine Spule, und die Signal-Analyseschaltung mißt die vom
Sensor in der Spule induzierten Ströme.
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Vorzugsweise
dient die mindestens eine Empfängerspule
als ein Sender für
das elektromagnetische Feld.
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Vorzugsweise
umfaßt
die mindestens eine Empfängerspule
eine Vielzahl von Spulen.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Vielzahl von Spulen eine Vielzahl von Empfängerelementen, die in einem
Abstand voneinander angeordnet sind, wobei jedes Element eine Vielzahl
untereinander orthogonaler Spulen umfaßt.
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Vorzugsweise
bestimmt die Signal-Analyseschaltung eine untere Grenze und eine
obere Grenze des Parametervektors.
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Vorzugsweise
mißt die
Signal-Analyseschaltung eine Laufzeit der Signale.
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Alternativ
oder zusätzlich
tastet die Signal-Analyseschaltung eine Amplitude, eine Phase, eine
Streuung oder einen Rauschpegel der Signale ab.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Empfänger
einen Hochfrequenzwellenempfänger.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Empfänger
einen Akustikwellenempfänger.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Empfänger
einen Magnetfeldsensor.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Magnetfeldsensor einen Magnetfeld-Gradientensensor.
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Vorzugsweise
ist ein erster Magnet an das Objekt gekoppelt, und die Einrichtung
umfaßt
einen zweiten Magneten, welcher eine Drehung des ersten Magneten
auslöst,
dessen Magnetfeld vom Magnetfeldsensor gemessen wird.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Einrichtung eine benutzerbetätigte
Steuerung, wodurch der Benutzer die Funktion der Einrichtung auslöst.
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Vorzugsweise
wird die Einrichtung als Reaktion auf ein Anrufsignal ausgelöst.
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Vorzugsweise
umfaßt
die Einrichtung einen Atmungsgürtel,
welcher den Atmungszyklus des Patienten bestimmt, wobei der Lern-
bzw. Testmodus im wesentlichen in der gleichen Phase des Atmungszyklus
ausgelöst
wird.
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Vorzugsweise
ist das Objekt ein medizinisches Rohr, welches in den Körper des
Patienten eingeführt
wird, wobei ein am Rohr angebrachter Positionssensor Signale erzeugt,
welche vom Empfänger empfangen
werden.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Einrichtung ein Sperrventil, welches die Strömung durch das Rohr freigibt,
wenn der Prozessor feststellt, daß die Testwerte im vorgegebenen
Bereich der Lernwerte liegen.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
die Einrichtung eine Infusionspumpe, welche während der Funktion der Pumpe
periodisch eine Prüfung
der Position des Objektes auslöst.
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Vorzugsweise
löst die
Infusionspumpe immer dann die Funktion der Prüfeinrichtung aus, wenn durch
das Rohr ein Fluid eingeleitet werden soll.
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Vorzugsweise
prüft die
Einrichtung periodisch, ob die Testwerte im vorgegebenen Bereich
der Lernwerte liegen, wobei die Einrichtung eine Infusionspumpe
umfaßt,
welche derart gesteuert wird, daß sie in Funktion ist, solange
die Testwerte im vorgegebenen Bereich liegen.
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Entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Einrichtung vorgesehen,
um ein Fluid kontrollierbar in den Körper eines Patienten einzuleiten,
wobei diese Einrichtung umfaßt:
eine
gesteuerte Infusionseinrichtung, welche umfaßt:
ein medizinisches
Rohr zur Einführung
in den Körper des
Patienten und
einen an das Rohr angefügten Positionssensor, welcher
Signale erzeugt, welche für
die Position des Rohres im Körper
kennzeichnend sind und
ein Sperrventil, welches die Strömung in
Abhängigkeit
von der Prüfung
der Position des Sensors, welche auf den Signalen beruht, freigibt.
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Vorzugsweise
ist der Positionssensor ein passiver Transponder.
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Vorzugsweise
hat der Positionssensor keine Leitungsverbindung zur Einrichtung
außerhalb
des Körpers
des Patienten.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Positionssensor mindestens eine Spule und zwar in besonders
bevorzugter Weise eine einzelne Spule.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Positionssensor einen Kondensator, welcher derart gekoppelt
ist, daß er
von der Spule aufgeladen wird.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Positionssensor eine Klemmschaltung, durch welche der Kondensator
entladen wird.
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Alternativ
umfaßt
der Positionssensor mindestens drei Spulen mit untereinander linear
unabhängigen
Achsen.
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Vorzugsweise
sind die mindestens drei Spulen in Reihe geschaltet.
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Alternativ
sind die mindestens drei Spulen parallel geschaltet.
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Vorzugsweise
enthält
der Positionssensor einen Magneten.
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Vorzugsweise
enthält
der Positionssensor einen rotierenden Magneten.
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Alternativ
oder zusätzlich
umfaßt
der Positionssensor einen akustischen Transponder.
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Vorzugsweise
hat das Rohr einen Auslaß im Körper des
Patienten, und der Positionssensor befindet sich angrenzend an den
Auslaß des
Rohres.
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Vorzugsweise
weist das Rohr ein Intravenösrohr
auf.
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Alternativ
oder zusätzlich
weist das Rohr ein Magenrohr auf.
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Die
vorliegende Erfindung wird beim Studium der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform derselben in Verbindung
mit den Zeichnungen besser verständlich werden,
wobei letztere darstellen:
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Patienten mit einem Ernährungsrohr
und einer Überwachungseinrichtung
entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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2A ist
eine perspektivische Ansicht einer Überwachungseinrichtung entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2B ist
ein schematisches Blockschaltbild der Bauteile der Überwachungseinrichtung
von 2A entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
ein Flußdiagramm,
welches die Aktivitäten
der Einrichtung von 2A in der Lernstufe entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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4 ist
eine schematische Seitenansicht eines Sensors und einer Meßeinheit
entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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5A ist
ein Flußdiagramm,
welches die Aktivitäten
eines Arztes in einer Lernstufe entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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5B ist
ein Flußdiagramm,
welches die Aktivitäten
eines Benutzers in einer Teststufe entsprechend einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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6 ist
ein Flußdiagramm,
welches die Aktivitäten
der Einrichtung von 2A in einer Teststufe entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht eines Patienten mit einem Ernährungsrohr
und einer Überwachungseinrichtung
entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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8A ist
eine schematische Seitenansicht eines Sensors und einer Meßeinheit
entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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8B ist
eine schematische Seitenansicht eines Sensors und einer Meßeinheit
entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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9 ist
eine schematische Seitenansicht eines Sensors und einer Meßeinheit
entsprechend noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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10 ist
eine schematische Seitenansicht eines Sensors und einer Meßeinheit
entsprechend noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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11 ist
eine schematische Seitenansicht eines Sensors und einer Meßeinheit
entsprechend einer alternativen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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12 ist
eine perspektivische Ansicht eines Fluid-Sperrsystems entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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13 ist
eine perspektivische Ansicht, welche die Anwendung der Einrichtung
von 2A zur Steuerung einer Fluidströmung entsprechend
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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14 zeigt
die Anwendung der Überwachungseinrichtung
von 2A bei der Verfolgung der Position eines Objektes
entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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Detaillierte
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
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Die 1 zeigt
einen Patienten 20 mit einem Ernährungsrohr 22, das
durch seine Nase in seinen Magen 24 verläuft und
eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt. Das Rohr 22 hat einen
Auslaß 26,
welcher sich im Magen 24 befindet. Ein Sensor 28 ist
an dem Rohr 22 in der Nähe
des Auslasses 26 befestigt. Ein Verankerungspunkt 30 wird
gewählt
und vorzugsweise auf der Haut des Patienten markiert. Eine Überwachungseinrichtung 32 wird
am Punkt 30 an der Haut des Patienten plaziert. Vorzugsweise
wird der Punkt 30 derart gewählt, daß sein Abstand zum Magen 24 ungeachtet der
Ruheposition des Patienten im wesentlichen konstant ist. Der Sensor 28 wirkt,
wie es unten beschrieben werden wird, mit der Überwachungseinrichtung 32 zusammen,
um die Position des Auslasses 26 zu überwachen.
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Die 2A und 2B zeigen
eine Überwachungseinrichtung 32 entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Überwachungseinrichtung 32 ist
vorzugsweise in einem Kasten von Taschengröße untergebracht. Die Einrichtung
enthält
vorzugsweise eine Stromquelle 50, um den Strom für die Funktion
der Einrichtung zu liefern. Die Stromquelle 50 ist vorzugsweise
eine dauerhafte Niedervolt-Batterie, obwohl auch eine andere Stromquelle
angewandt werden kann. Vorzugsweise weist die Überwachungseinrichtung 32 eine Führung 46 auf,
welche die präzise
Plazierung der Überwachungseinrichtung 32 am
Verankerungspunkt 30 (1) ermöglicht.
Die Führung 46 besteht vorzugsweise
aus einem Teil, das sich vom Kasten der Einrichtung 32 aus
erstreckt und dazu gedacht ist, vom Benutzer in einer speziellen
Ausrichtung am Verankerungspunkt 30 plaziert zu werden.
Die Überwachungseinrichtung 32 weist
ein Bedienungsfeld 48 auf, welches sich vorzugsweise auf
der zur Führung 46 entgegengesetzten
Seite der Einrichtung befindet. Das Bedienungsfeld weist vorzugsweise
einen Lernschalter 34 auf, welcher eine Lernstufe auslöst, und einen
Testschalter 36, welcher eine Teststufe auslöst, wie
es nachfolgend beschrieben werden wird. Zusätzlich hat das Feld 48 einen
Lautsprecher 44 und/oder eine „OK"-Anzeige 40 sowie eine Warn-Anzeige 42,
welche dem Benutzer meldet, ob das Rohr ordnungsgemäß positioniert
ist und/oder eine andere Steuerungsinformation anzeigt. Alternativ
weist die Überwachungseinrichtung
Leuchtdioden oder andere geeignete Anzeige-Einrichtungen auf, um
die Information dem Benutzer zu übermitteln.
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Die
Lernstufe der Überwachungseinrichtung 32 wird
benutzt, um Informationen bezüglich
der Position des Rohres 22 im Körper 20 des Patienten
aufzuzeichnen. Die Teststufe wird benutzt, um zu bestätigen, daß sich das
Rohr 22 im Körper 20 des
Patienten nicht wesentlich bewegt hat. Vorzugsweise werden sowohl
die Lernstufe als auch die Teststufe von der in der Einrichtung 32 befindlichen
Zentral-Recheneinheit 54 ausgeführt. Andere in 2B dargestellte
Elemente der Einrichtung 32 werden später unter Bezugnahme auf die
Funktionsweise der Einrichtung beschrieben werden.
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3 ist
ein Flußdiagramm
der Funktionen eines Lernprogrammes in der Zentral-Recheneinheit zur
Realisierung der Lernstufe entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Vorzugsweise löst das Lernprogramm die Funktion
einer Meßeinheit 60 aus,
welche, wie nachfolgend beschrieben werden wird, einen oder mehrere
Steuerparameter mißt,
um einen Steuerungsvektor bezüglich
der Position des Sensors 28 am Rohrauslaß zu bilden.
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Die
Zentral-Recheneinheit 54 empfängt die Meßergebnisse von der Meßeinheit 60 und
prüft sie vorzugsweise
auf Fehler. Solche Fehler können
Werte jenseits eines vorgegebenen akzeptablen Bereiches, Fehlfunktionen
der Meßeinheit
usw. umfassen. Wenn keine Fehler festgestellt werden, wird der Steuerungsvektor
in einem Speicher 58 gespeichert. Der Speicher 58 ist
vorzugsweise ein kleiner, nicht flüchtiger Lese-Schreib-Speicherchip,
wie er der Fachwelt bekannt ist. Alternativ liefert eine Back-up-Stromversorgung 52 Strom
an den Speicher 58, um im Falle einer Fehlfunktion der
Stromversorgung 50 einen Verlust der gespeicherten Parameterwerte
zu verhindern.
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Wenn
ein oder mehrere Parameter ordnungsgemäß gemessen und gespeichert
sind, wird dem Benutzer ein „OK"-Signal übermittelt,
vorzugsweise durch Aufleuchten der OK-Anzeige 40 im Bedienungsfeld 48.
Wenn jedoch eine Messung nicht erfolgreich war, beispielsweise,
wenn ein illegaler Wert empfangen wurde oder eine Fehlfunktion in
der Überwachungseinrichtung 32 festgestellt
wurde, wird dem Benutzer ein Warnsignal übermittelt, vorzugsweise durch
Aufleuchten der Warnanzeige 42 auf dem Bedienungsfeld,
und es werden keine Werte gespeichert. Alternativ oder zusätzlich wird
ein Lautsprecher 44 benutzt, um den Benutzer, beispielsweise
durch einen akustischen Alarm oder durch Audio-Nachricht, zu informieren.
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4 zeigt
Details des Sensors 28 und der Meßeinheit 60 entsprechend
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Sensor 28 umfaßt vorzugsweise
drei Spulen 78, die parallel oder in Reihe geschaltet sowie
in drei orthogonale Richtungen ausgerichtet sind, um sicherzustellen, daß der Sensor 28 unabhängig von
seiner Ausrichtung auf ein übertragenes
magnetisches Feld reagiert. Die Spulen 78 sind vorzugsweise
Miniaturspulen, wie sie beispielsweise in der PCT-Patentanmeldung
PCT/GB93/01736, in der PCT-Veröffentlichung WO
94/04938, in der PCT-Veröffentlichung
WO 96/05768 oder in der PCT-Patentanmeldung PCT/IL97/00009, angemeldet
am 8. Januar 1997, welche an den Anmelder der vorliegenden Patentanmeldung
abgetreten wurde, beschrieben sind. Auf die Veröffentlichungen aller dieser
PCT-Dokumente wird hier ausdrücklich
Bezug genommen. Bei einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist der Sensor 28 zylinderförmig mit einem Durchmesser
von 1,2 mm und einer Länge
von etwa 8 mm. Alternativ oder zusätzlich besteht der Sensor 28 aus
einer oder mehreren gedruckten Spule(n), die mittels Photolithographie,
wie sie der Fachwelt bekannt ist, auf ein Substrat aufgebracht sind
und zwar vorzugsweise als Teil einer Baugruppe, welche zwei oder
mehr solche Spulen in orthogonaler Anordnung umfaßt.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Rohr 22 geführt durch
ein Magnetfeld-Positionsbestimmungssystem und einen Sensor 28 in
den Körper
eines Patienten eingeführt.
Das Positionsbestimmungssystem kann beispielsweise ein solches sein,
wie es in den US-Patenten Nr. 5.558.091, 5.391.199 oder 5.443.489
bzw. in den Internationalen Patentpublikationen WO 94/04938 oder
WO 96/05768 beschrieben ist, auf welche hiermit ausdrücklich Bezug
genommen wird. Die Benutzung eines solchen Positionsbestimmungssystems
ermöglicht
die präzise
Einführung des
Rohres 22 entsprechend den durch das Positionsbestimmungssystem
registrierten Koordinaten. Nachdem das Rohr 22 eingeführt ist,
wird der Sensor 28 von der Überwachungseinrichtung 32 benutzt,
um die Position des Rohres 22 zu registrieren und zu bestätigen. Somit
wird der Sensor 28 sowohl beim Einführen des Rohres 22 als
auch für
die spätere
Positionsbestätigung
benutzt.
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Es
ist anzumerken, daß die
Positionsbestätigung
auch mittels des Positionsbestimmungssystems ausgeführt werden
kann. Wegen der Einfachheit, der Transportierbarkeit und der geringen
Kosten der Überwachungseinrichtung 32 wird
zur häuslichen Nutzung
vorzugsweise eine Überwachungseinrichtung 32 anstelle
des Positionsbestimmungssystems abgegeben.
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Die
Meßeinheit 60 umfaßt mindestens
eine Strahlerspule 70, vorzugsweise jedoch drei solcher Spulen.
Wenn die Einheit 60 betrieben wird, werden durch die Spulen 70 elektrische
Ströme,
vorzugsweise Wechselströme
verschiedener Frequenzen, geleitet, welche in ihrer Umgebung entsprechende
Magnetfelder erzeugen. Alternativ oder zusätzlich werden die Ströme nacheinander,
mit einer geeigneten Verzögerung
von einer Spule zur nächsten,
durch die Spulen 70 geleitet. Infolge der magnetischen
Kopplung mit den Spulen 70 werden in den Spulen 78 des Sensors 28 entsprechende
Ströme
induziert. Die Amplituden der induzierten Ströme sind im allgemeinen umgekehrt
proportional der dritten Potenz des Abstandes zwischen der Meßeinheit
und dem Sensor. Die in den Spulen 78 induzierten Ströme induzieren
in den Spulen 70 Gegenströme, welche auch eine Funktion
des Abstandes zwischen der Einheit 60 und dem Sensor 28 sind.
Die Amplituden der Gegenströme
in den Spulen 70 werden gemessen, und ihre Werte bilden
vorzugsweise den Vektor, welcher eine Funktion des Abstandes 72 zwischen
der Meßeinheit 60 und
dem Sensor 28 ist. Vorzugsweise ermöglicht die Magnetkopplung die
Bestätigung
der Position des Sensors 28 über einen Bereich von mindestens
fünfzehn
Zentimetern mit einer Auflösung
von nicht weniger als einem halben Zentimeter bezüglich der
Position des Rohres.
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Vorzugsweise
enthält
der Sensor 28 weiterhin eine elektronische Schaltung 69,
beispielsweise eine mit den Sensorspulen 78 gekoppelte
Oszillatorschaltung. Die Schaltung 69 empfängt die
induzierten Ströme
von den Spulen 78 und als Reaktion auf diese Ströme werden
in den Spulen 78 Signale erzeugt, welche von der Meßeinheit 60 empfangen werden.
Die Schaltung 69 kann aktive Schaltelemente enthalten,
welche die Betriebsspannung von der Einheit 60 über Spulen 78 in ähnlicher
Weise erhält, wie
dies bei kontaktlosen Smartkarten erfolgt, was der Fachwelt bekannt
ist. Vorzugsweise erzeugt die Schaltung 69 eine Verzögerung zwischen
der Induktion von Strömen
im Sensor 28 und der Induktion von Gegenströmen in der
Meßeinheit 60.
Die Verzögerung
ermöglicht
es der Einheit 60, die Gegenströme in den Spulen 70 ohne
gegenseitige Störung
der Induktionsströme
zu messen. Alternativ mißt
die Meßeinheit 60 die
Amplitudendifferenz der in den Spulen 70 fließenden,
vom Signal des Sensors 28 induzierten Ströme.
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Die
Schaltung 69 kann ferner eine Resonanzschaltung enthalten,
die auf eine spezielle Frequenz, wie beispielsweise 40 kHz, reagiert.
Die Einheit 60 überträgt diese
spezielle Frequenz und mißt das
von der Schaltung 69 erzeugte Resonanzsignal.
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Die 5A zeigt
die Aktivitäten
eines Arztes oder eines anderen Mitgliedes des Klinikpersonals in der
Lernstufe der Einrichtung 32 entsprechend einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Nach der Einführung des Rohres 22 bestätigt der
Arzt vorzugsweise, daß sich
das Rohr im Magen des Patienten befindet, wobei er ein Verfahren des
Standes der Technik benutzt, wie beispielsweise die Röntgenstrahlenabbildung
oder eine Magnetfeld-Positionsbestimmung. Bei einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat die Überwachungseinrichtung 32 einen
zusätzlichen
Positionsfindungs-Funktions-Modus, in welchem ein Fachmann den Auslaß 26 lokalisieren
kann. In diesem Modus meldet die Überwachungseinrichtung 32 die
Parameterwerte von der Einheit 60 direkt an den Fachmann
als Benutzer und liefert nicht nur ein einfaches Übwerwachungssignal.
Entsprechend einigen Parametermessungen, die an verschiedenen Stellen vorgenommen
werden, kann der Fachmann als Benutzer den Auslaß des Rohres feststellen und
bestätigen,
daß er
sich in der richtigen Position befindet. Der Positionsfindungs-Modus könnte so
ausgeführt werden,
wie es beispielsweise in den US-Patenten Nr. 5.099.845, 5.425.382
oder 4.905.698 beschrieben ist, auf welche hiermit ausdrücklich Bezug
genommen wird.
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Wenn
der Arzt auf der Grundlage der Abbildungen oder der Messungen im
Positionsfindungs-Modus feststellt, daß sich das Rohr 22 nicht
in seiner richtigen Position befindet, bringt er das Rohr 22 in
seine richtige Position, beispielsweise durch Entnahme des Rohres
und dessen erneutes Einsetzen beim Patienten.
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Nachdem
die richtige Position des Auslasses 26 bestätigt ist,
wird die Lernphase, vorzugsweise von einem Arzt, durchgeführt. In
der Lernphase wird die Überwachungseinrichtung 32 in
fester Ausrichtung am Verankerungspunkt 30 angebracht,
vorzugsweise derart, daß die
Führung 46 (siehe 2A)
am Verankerungspunkt 30 angeordnet ist (siehe 1). Dann
wird der Lernschalter 34 betätigt und ein Signal von der Überwachungseinrichtung 32 empfangen. Vorzugsweise
wird der Lernschalter 34 betätigt, während die Position des Rohres
visuell als richtig bestätigt
wird, beispielsweise mittels Röntgen-Durchleuchtung
des Patienten.
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Wenn
von der Überwachungseinrichtung 32 ein
Warnsignal empfangen wird, findet vorzugsweise ein Arzt das Problem
und behebt es, beispielsweise durch die Wahl eines neuen Verankerungspunktes oder
durch Ersetzen des Rohres 22. Der Lernschalter 34 wird
wiederum betätigt
bis ein OK-Signal empfangen wird. Wenn das OK-Signal empfangen wird,
wird der Verankerungspunkt 30 vorzugsweise dauerhaft auf
dem Körper
des Patienten markiert, um die Wiederanbringung der Überwachungseinrichtung 32 am Verankerungspunkt 30 zu
erleichtern.
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Vorzugsweise
weist die Überwachungseinrichtung 32 einen
Lernblockierungsschalter 38 mit zwei Schaltzuständen auf.
Im ersten Zustand blockiert der Schalter 38 den Lernschalter 34,
so daß das
Lernprogramm der Zentral-Recheneinheit 54 nicht unbeabsichtigt
vom Patienten ausgelöst
werden kann. Im zweiten Zustand, der während der Lernstufe benutzt
wird, ist der Schalter 34 zur normalen Funktion freigegeben.
Alternativ umfaßt
die Überwachungseinrichtung 32 zwei
Teile: einen Test-Teil, welcher dem Benutzer mit nach Hause gegeben
wird und einen Lernteil, der nur zum Gebrauch durch das Klinikpersonal
mit dem Testteil verbunden wird.
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Vorzugsweise
nach der Beendigung der Lernstufe, wird der Blockierungsschalter 38 in
den Blockierungszustand geschaltet. Die Überwachungseinrichtung 32 wird
dem Patienten oder einem häuslichen
Pfleger zur Routine-Positionsbestätigung vor jeder Nahrungszufuhr
für den
Patienten übergeben.
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5B zeigt
die Aktivitäten
des Benutzers bzw. Patienten zu Hause, um die Position des Rohr-Auslasses 26 zu
bestätigen,
bevor dem Patienten Nahrung zugeführt wird. Jedes Mal, wenn eine Nährlösung durch
das Rohr 22 geleitet werden soll, wird die Überwachungseinrichtung 32 in
einer festen Ausrichtung, welche auch in der Lernphase benutzt wurde,
zum Verankerungspunkt 30 gebracht. Dann wird der Testschalter 36 betätigt, um
zu bestätigen, daß das Rohr 22 ordnungsgemäß positioniert
ist. Nur wenn die Überwachungseinrichtung 32,
wie unten beschrieben werden wird, ein „OK"-Signal abgibt, wird der Patient versorgt.
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6 ist
ein Flußdiagramm
der Funktionen des Testprogrammes in der Zentral-Recheneinheit 54,
welche die Teststufe entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausführt.
Vorzugsweise löst
die Zentral-Recheneinheit 54 die Funktion der Meßeinheit 60 aus,
welche einen Vektor der Testmessungen anfordert. Der Testzeitvektor
von der Einheit 60 wird mit dem im Speicher 58 gespeicherten
Vektor verglichen, um festzustellen, ob der Testvektor innerhalb
eines zulässigen Bereiches
der im Speicher 58 gespeicherten Werte liegt. Wenn der
Testvektor innerhalb des vorgegebenen Bereiches des gespeicherten
Vektors liegt, wird ein OK-Signal erzeugt und dem Benutzer übermittelt. Wenn
jedoch ein oder mehrere Testwert(e) nicht in dem vorgegebenen Bereich
des gespeicherten Vektors liegt (liegen), wird ein Warnsignal erzeugt
und dem Benutzer übermittelt.
Der vorgegebene Wertebereich ist derart definiert, daß die Überwachungseinrichtung 32 ein
OK-Signal erzeugen wird, wenn der Auslaß 26 in einem vorgegebenen
Abstandsbereich von seiner ursprünglichen
Position liegt. Vorzugsweise liegt der vorgegebene Bereich zwischen 0,5
cm und 5 cm, besonders bevorzugt zwischen 0,5 cm und 2 cm, obwohl
entsprechend dem speziellen Anwendungsfall der Überwachungseinrichtung 32 auch
andere Bereiche definiert werden können. Alternativ oder zusätzlich kann
der Bereich auch von einem Arzt oder von einem anderen Benutzer
entsprechend dem speziellen Anwendungsfall eingestellt werden.
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Dementsprechend
wird, wie in 5B dargestellt, nach dem Empfang
des OK-Signals die Nährlösung dem
Patienten durch das Rohr 22 zugeführt. Wenn jedoch ein Warnsignal
empfangen wird, muß der
Benutzer professionelle Hilfe anfordern.
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Alternativ
können,
wie in 7 dargestellt, weitere Parameter den Vektor bilden,
welche an mehr als einem Punkt gemessen und damit verglichen werden.
Dies ergibt mehr Genauigkeit für
die Messung und/oder ermöglicht
die Positionsüberwachung
von mehr als einem Objekt. Die Messung von mehr als einem Punkt
aus ermöglicht
auch einen besseren Ausgleich von Bewegungen des Patienten.
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Vorzugsweise
nachdem der Rohr-Auslaß 26, wie
oben beschrieben, bestätigt
wurde, werden verschiedene Punkte 30, vorzugsweise drei
Punkte, auf dem Körper 20 des
Patienten markiert. Vorzugsweise werden die Punkte 30 derart
markiert, daß ihre
Reihenfolge eindeutig identifiziert ist. Beispielsweise kann eine
Ziffer in der Nähe
eines jeden Punktes 30 angegeben werden, um die Reihenfolge
zu identifizieren. In der Lernstufe wird die Über wachungseinrichtung 32 in
der Reihenfolge der Ziffern zu den Punkten 30 gebracht.
An jedem der Punkte 30 wird der Lernschalter 34 betätigt, und
die Überwachungseinrichtung 32 registriert
einen oder mehrere dem Punkt zugeordnete Parameter. Die Parameter
aller drei Punkte zusammen bilden den im Speicher 58 gespeicherten
Vektor.
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Bei
jeder Benutzung des Rohres 22 wird eine Teststufe ausgeführt. Der
Benutzer bringt die Überwachungseinrichtung 32 in
der gleichen Reihenfolge wie in der Lernstufe zu den Punkten 30.
An jedem der drei Punkte betätigt
der Benutzer den Testschalter 36, um die Parameter des
Vektors zu registrieren. Vorzugsweise nachdem der Testschalter 36 an
allen drei Punkten betätigt
wurde, wird ein Signal erzeugt, das angibt, ob sich das Rohr in
der richtigen Position befindet. Vorzugsweise zeigt die Überwachungseinrichtung 32 auch
an, wenn die Betätigung
nicht an allen drei Punkten erfolgte. Alternativ oder zusätzlich bestätigt die Überwachungseinrichtung 32 die
Betätigung
des Testschalters 36, und sie zeigt vorzugsweise auch an,
wie viele Male dieser Schalter in der laufenden Teststufe betätigt wurde.
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8A zeigt
Einzelheiten der Meßeinheit 60 und
des Sensors 28 entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Einheit 60 umfaßt eine
Aktivierungsspule 74 zur Induktion von Strömen im Sensor 28 sowie eine
Vielzahl separater Empfangselemente 76. Vorzugsweise weist
die Einheit 60 drei Elemente 76 an verschiedenen
Stellen in der Überwachungseinrichtung 32 auf,
wobei jedes Element vorzugsweise drei orthogonale Spulen 78 umfaßt, welche
so angeordnet sind, daß sie
die vom Sensor 28 erzeugten Magnetfelder abtasten. Die
Anwendung der Elemente 76 mit drei orthogonalen Spulen
stellt sicher, daß die vom
Sensor 28 erzeugten Felder, ungeachtet der relativen Ausrichtung
zwischen dem Element 76 und dem Sensor 28, von
mindestens einer Spule eines jeden Elementes empfangen wird. Der
Sensor 28 braucht nur eine Spule 78 aufzuweisen,
welche nur minimalen Raum erfordert und unkompliziert ist. Die Anwendung
einer Vielzahl von Elementen 76 verbessert die Genauigkeit
der Einheit 60, und bei einigen bevorzugten Ausführungsformen
ermöglicht
die Einheit 60 die Bestimmung der Position des Rohres 22 in
einem Positions-Findungs-Modus.
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Der
Sensor 28 umfaßt
eine einzige Spule 78 und einen Kondensator 73,
welcher mit einer Diode 77 in Reihe geschaltet ist. Vorzugsweise
wird eine Strom-Klemmschaltung 77, wie sie der Fachwelt
bekannt ist, parallel zum Kondensator geschaltet. Vorzugsweise besteht
der Sensor 28 aus einer flexiblen gedruckten Schaltung
und/oder er ist nach den Methoden der Großintegration hergestellt. Daher
kann der Sensor 28 sehr klein ausgeführt und leicht an Rohren befestigt
oder in Rohren oder anderen medizinischen Geräten zum Einführen bei
Patienten eingesetzt werden.
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Wenn
die Einheit 60 in Betrieb gesetzt wird, durchläuft ein
Stromimpuls die Aktivierungsspule 74, so daß in der
Nähe des
Sensors 28 ein Magnetfeld erzeugt wird. Der in der Spule 78 erzeugte
Strom wirkt über
die Diode 79 auf den Feldeffektkondensator 73 zurück. Nach
dem Ende des Stromimpulses entlädt
sich des Kondensator 73 über die Klemmschaltung 77 und
die Spule 78, wodurch ein Magnetfeld erzeugt wird, welches
durch die Elemente 76 festgestellt wird.
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Vorzugsweise
hat der Kondensator 73 eine Kapazität, welche groß genug
ist, beispielsweise 0,1 μF,
um eine wesentliche Ladung zu speichern, und er wird auf eine Spannung
aufgeladen, welche mindestens gleich einer vorgegebenen Referenzspannung, beispielsweise
1,3 V, ist, wenn sich die Einheit 60 ausreichend nahe am
Sensor 28 befindet. Während der
Entladung des Kondensators wirkt die Klemmschaltung 77 als
eine Konstantstromquelle, so daß der
Strom durch die Spule 78 für einen Zeitraum nach der Deaktivierung
der Aktivierungsspule 74 konstant ist. Während dieses
Zeitraumes mißt
die Einheit 60 die Ströme
durch die Elemente 76 und bestimmt entsprechend mindestens
einen Parameter, welcher mit der Position des Sensors 29 auf
dem Rohr 22 verknüpft
ist. Vorzugsweise wird der mindestens eine Parameter verwendet,
um die Position des Sensors unter Benutzung der Fachwelt bekannter
Algorithmen, wie sie beispielsweise in der PCT-Patentpublikation
WO 94/04938 beschrieben sind, zu bestimmen.
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8B zeigt
eine andere alternative bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, bei welcher die Messung eines Parametervektors auf der
Amplitude eines vom Sensor 28 empfangenen HF-Signals beruht.
Bei dieser Ausführungsform
umfaßt
die Einheit 60 vorzugsweise einen HF-Sender 80 und
einen HF-Empfänger 82 sowie
einen dort angeschlossenen Modulator/Demodulator 83. Alternativ kann
auch ein einzelner Wandler sowohl als Sender als auch als Empfänger dienen.
Der Sensor 28 umfaßt
vorzugsweise einen HF-Sender/Empfänger 84 sowie eine
A/D-Wandler-Schaltung 86, welche die HF-Energie in eine
digitale Form umwandelt. Eine Rechenschaltung 88 im Sensor 28 mißt die Amplitude
des Signals und berechnet auf dieser Grundlage einen Abstand 89 zwischen
dem Sensor 28 und der Einrichtung 32. Der Abstand 89 und/oder
eine andere Eigenschaft des HF-Signals
wird dann vom Sender/Empfänger 84,
vorzugsweise in Form eines Digitalsignals, zur Einrichtung 32 übertragen,
welche den Abstand bzw. die Eigenschaft im Parametervektor speichert.
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Die 9 zeigt
Details der Meßeinheit 60 und
des Sensors 28 entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausführungsform umfaßt die Meßeinheit 60 einen
oder mehrere Wandler 92 für Ultraschallwellen. Einer
der Wandler 92 überträgt eine akustische
Welle 94, wenn die Funktion der Meßeinheit 60 ausgelöst wird.
Der Sensor 28 umfaßt
vorzugsweise einen passiven Miniatur-Transponder 98, wie
er der Fachwelt bekannt ist, welcher die Welle 94 zurück zur Meßeinheit 60 reflektiert.
Einer der Wandler 92 empfängt die Welle 94 und
registriert deren Amplitude und/oder Laufzeit zur Verwendung als
Parameter, welcher für
die Position des Auslasses 26 kennzeichnend ist. Alternativ
oder zusätzlich
wird ein Rauschpegel oder eine Streuung der Welle 94 als Parameter
verwendet.
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Wenn
die Welle 94 nicht auf den Transponder 98 auftrifft,
wird sie nicht zu den Wandlern 92 zurückreflektiert, und von der
Meßeinheit 60 wird
zu diesem Zweck ein Signal erzeugt. Es wird jedoch angemerkt, daß sich die
Welle 94 bei der Ausbreitung aufspreizt, wodurch ein Bereich 96 abgedeckt
wird. Daher werden leichte seitliche Bewegungen des Sensors oder
der Einrichtung 32 die Messung mittels der Meßeinheit 60 nicht
wesentlich beeinträchtigen. Somit
liefert die Einheit 60 ein geeignetes Maß der Sensor-Position
mit einer ausreichenden Genauigkeit, um vor wesentlichen Änderungen
in der Position des Rohres 22 zu warnen. Infolge der Spreizung
der Welle 94 nimmt die Amplitude der Welle bei deren Ausbreitung
als Funktion des Abstandes ab. Daher ist die Amplitude der empfangenen
Welle vom Abstand zwischen dem Auslaß 26 und der Überwachungseinrichtung 32 abhängig und
als Parameter für
den Kontrollvektor geeignet.
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10 zeigt
Details des Sensors 28 und der Meßeinheit 60 entsprechend
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausführungsform umfaßt der Sensor 28 einen
Magneten 110, welcher ein statisches Magnetfeld erzeugt.
Die Meßeinheit 60 umfaßt ein Magnetometer 112,
welches die Amplitude des Magnetfeldes in ihrer Nachbarschaft mißt. Die
Amplitude des Magnetfeldes am Magnetometer 112 ist von
der Entfernung zwischen dem Magneten 110 und dem Magnetometer 112 abhängig. Vorzugsweise
umfaßt
das Magnetometer 112 einen oder mehrere Fluß-Tor-Ringsensoren)
wie sie beispielsweise im US-Patent Nr. 5.425.382 beschrieben sind.
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11 zeigt
Details einer Meßeinheit 60 entsprechend
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Sensor 28 umfaßt einen
drehbaren Magneten 120, welcher sich als Reaktion auf die
Drehung eines äußeren Drehmagneten 124,
der sich außerhalb
des Patienten, vorzugsweise in der Überwachungseinrichtung 32 befindet,
dreht. Wenn die Meßeinheit 60 betätigt wird,
wird der äußere Magnet 124 gedreht,
was auch den Magneten 120 infolge der Kopplung seines Magnetfeldes mit
dem Drehfeld des Magneten 124 in Drehung versetzt. Wenn
sich der Magnet 120 dreht, erzeugt er ein magnetisches
Wechselfeld, das von der Meßeinheit 60 abgetastet
wird. Vorzugsweise enthält
die Meßeinheit 60 mindestens
zwei Magnetometer-Detektoren 126, welche einen oder mehrere
Parameter des Magnetfeldes bestimmen. Vorzugsweise unterscheidet
die Meßeinheit 60 zwischen
dem Feld des Magneten 120 und demjenigen des Magneten 124 durch Feststellung
des Gesamtmagnetfeldes zwischen den Magnetometern. Alternativ wird
das Magnetfeld des Magneten 120 nur gemessen, nachdem der
Magnet 124 seine Drehung gestoppt hat. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung bestimmen die Magnetometer-Detektoren
die Winkelstellung des Magneten relativ zur Überwachungseinrichtung 32.
Die Magnetometer-Detektoren 126 sind vorzugsweise solche,
wie sie im US-Patent Nr. 5.002.137 beschrieben sind, auf das hiermit
ausdrücklich
Bezug genommen wird, aber der Fachwelt sind auch andere Typen bekannt.
Es wird angemerkt, daß Messungen
mit einem Wechselfeld allgemein genauer sind als solche mit einem
Gleichfeld.
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Bei
einigen bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung wird der Parametervektor aus einer Vielzahl
unterschiedlicher Parameter gebildet, die unter Anwendung unterschiedlicher
Verfahren gemessen werden. Ein solcher Vektor erhöht die Genauigkeit
der Überwachungseinrichtung 32.
Bei jeder Betätigung
der Meßeinheit
werden vorzugsweise alle Parameter des Vektors gemessen.
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12 zeigt
ein Fluid-Steuerventil 140 entsprechend einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Vorzugsweise weist die Überwachungseinrichtung 32 einen
Sockel 62 auf, durch welchen die Überwachungssignale laufen und zwar
vorzugsweise auch mit deren Darstellung für den Benutzer, wie es oben
beschrieben wurde. Das Ventil 140 ist vorzugsweise am Rohr 22 angeordnet und
funktionell mit der Überwachungseinrichtung 32 verbunden
und zwar vorzugsweise über
Steuerdrähte,
die mit einem Stecker 142 verbunden sind, welcher in den
Sockel 62 gesteckt wird. Das Ventil 140 verhindert
eine Strömung
durch das Rohr 22, außer, wenn
von der Überwachungseinrichtung 32 ein OK-Signal
erzeugt wird, in welchem Falle das Ventil 140 die Strömung über eine
vorgegebene Zeit freigibt, welche zur Ernährung des Patienten ausreicht. Somit
wird der Durchlauf der Nährlösung durch
das Rohr 22 nicht freigegeben, wenn der Verdacht besteht,
daß der
Rohr-Auslaß 26 nicht
ordnungsgemäß im Magen
des Patienten positioniert ist oder wenn die Position des Rohres 22 vor
der beabsichtigten Zuführung
der Nährlösung nicht
bestätigt
wurde.
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13 zeigt
einen Patienten 20 mit einem automatischen Infusionssystem 160 entsprechend einer
anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Ein Infusionsrohr 162 verläuft durch
eine Infusionspumpe 164 zum Patienten 20. Der
Auslaß 166 des
Infusionsrohres 162 ist vorzugsweise in der oberen Herzvene
des Patienten 20 positioniert.
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Die Überwachungseinrichtung 32 wird
am Verankerungspunkt 30 eines Patienten 20 in
einem im wesentlichen konstanten Abstand zur oberen Herzvene, ungeachtet
der Ruheposition des Patienten, befestigt. Vorzugsweise wird die Überwachungseinrichtung 32 in
der Mitte der Brust des Patienten 20 über der Herzvene plaziert.
Alternativ kann die Überwachungseinrichtung 32 auch
an einem anderen Punkt, beispielsweise in der Nähe der Schulter des Patienten,
befestigt werden.
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Nachdem
ein Arzt bestätigt
hat, daß sich
das Rohr 162 in der oberen Herzvene befindet, aktiviert er
den Lernschalter, um die Lernphase, wie oben beschrieben, auszulösen. Vorzugsweise
nach dem Empfang eines OK-Signals blockiert der Arzt den Lernschalter 34 mittels
des Blockierungsschalters 38. Alternativ wird der Lernschalter 34 als
Reaktion auf ein OK-Signal automatisch blockiert.
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Die
Infusionspumpe 164 überwacht
die Medikamentenmenge, welche in die Herzvene des Patienten 20 eintritt,
in bekannter Weise. Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung steht die Überwachungseinrichtung 32 mit
der Infusionspumpe 164 in Nachrichtenverbindung, so daß während der
Infusion periodisch ein Abfragesignal von der Infusionspumpe 164 zur Überwachungseinrichtung 32 läuft und
die Durchführung
eines Testprogrammes anfordert. Die Überwachungseinrichtung 32 führt eine
Testmessung des Parametervektors durch und erzeugt ein Antwortsignal,
das zur Infusionspumpe 164 zurückgeleitet wird. Wenn das OK-Signal
von der Infusionspumpe 164 empfangen wird, wird die Infusion
zum Patienten freigegeben. Wenn jedoch ein Warnsignal empfangen
wird, wird die Tätigkeit
der Infusionspumpe 164 unterbrochen, und eine Krankenschwester
wird durch einen akustischen Alarm entweder der Infusionspumpe 164 oder
der Überwachungseinrichtung 32 gerufen.
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Alternativ
kann die Überwachungseinrichtung 32 automatisch,
kontinuierlich oder intermittierend unabhängig von der Infusionspumpe 164 arbeiten.
So lange die Überwachungseinrichtung 32 OK-Signale
erzeugt, wird die unabhängige
Funktion der Infusionspumpe 164 freigegeben. Wenn jedoch ein
Warnsignal erzeugt wird, wird die Funktion der Infusionspumpe 164 gesperrt
und eine Krankenschwester gerufen.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung steuert ein Atmungsgürtel 180 die Funktion
der Überwachungseinrichtung 32. Dementsprechend
wird, wenn die Infusionspumpe 164 die Funktion der Überwachungseinrichtung 32 anfordert,
diese Funktion bis zu einem vorgegebenen Teil des Atmungszyklus
des Patienten verzögert.
Die Signale vom Atmungsgürtel 180 werden
der Überwachungseinrichtung 32 vorzugsweise über den
Sockel 64 zugeleitet, um auf diese Weise die Einrichtung 60 für einen
Teil des Atmungszyklus zu sperren und eine Messung eines oder mehrerer
Parameter nur während
eines vorgegebenen gewünschten
Teiles des Atmungszyklus zuzulassen, so daß die Auswirkung der Atmung
auf die Messung im wesentlichen neutralisiert wird.
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Alternativ
oder zusätzlich
wird die Atmung des Patienten dadurch kompensiert, daß die Einheit 60 wiederholt
einen oder mehrere Parameter über eine
Periode mehrerer Atemzüge
mißt,
vorzugsweise sowohl im Lernmodus als auch später im Testmodus. Die Zentral-Recheneinheit 54 speichert
im Speicher 58 die Maximal- und Minimalwerte eines oder
mehrerer Parameter während
dieser Periode.
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Danach
vergleicht das Testprogramm der Zentral-Recheneinheit 54 im
Testmodus die von der Einheit 60 empfangenen Maximal- und
Minimalwerte mit den gespeicherten Werten. Wenn die Maximal- und
Minimalwerte zu einem späteren
Zeitpunkt im Bereich der gespeicherten Maximal- und Minimalwerte
liegen, wird ein OK-Signal erzeugt. Diese bewirkt, daß die Atmung
des Patienten berücksichtigt wird,
ohne die Genauigkeit der Überwachung
durch die Einrichtung 32 zu vermindern.
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Die 14 zeigt
die Anwendung einer Überwachungseinrichtung 32 zur
Spurverfolgung eines Objektes, wie beispielsweise eines Murphy-Knopfes 200 im
Körper
des Patienten 20 entsprechend einer anderen bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Um die Spur der Position des Murphy-Knopfes 200 zu
verfolgen, wird dem Patienten eine Überwachungseinrichtung 32 übergeben.
Zuerst wird die Einrichtung 32 zu einem Punkt 202 gebracht,
welcher auf der Haut des Patienten oberhalb der Position des Murphy-Knopfes 200 markiert
worden ist, und im Lernmodus betrieben.
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Zu
einem späteren
Zeitpunkt bringt der Patient die Überwachungseinrichtung 32 entsprechend den
Anweisungen des Arztes in den Bereich des Murphy-Knopfes und betätigt den
Testschalter. Wenn ein Warnsignal empfangen wird, wird die Überwachungseinrichtung 32 ein
wenig bewegt und der Testschalter erneut betätigt. Dieser Vorgang wird wiederholt,
bis ein OK-Signal empfangen wird. Vorzugsweise wird ein Punkt 204,
an welchem sich die Überwachungseinrichtung 32 befindet,
wenn das OK-Signal empfangen wird, auf der Haut markiert und zwar
vorzugsweise mit Datum und Uhrzeit, wann das OK-Signal empfangen
wurde. Dieser Vorgang wird in Abständen wiederholt, und auf diese
Weise erfolgt eine Kartierung der Fortbewegung des Murphy-Knopfes. Ein
Arzt kann auf diese Weise die Bewegung des Murphy-Knopfes verfolgen
ohne den Patienten wiederholt untersuchen oder die Position des
Murphy-Knopfes mittels Röntgenstrahlen
registrieren zu müssen.
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Es
versteht sich, daß die
oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen lediglich beispielhaft
erwähnt
wurden und daß der
vollständige Schutzumfang
der Erfindung allein durch die Ansprüche begrenzt wird.