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DE69725563T2 - Geo-verbundmembran - Google Patents

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DE69725563T2
DE69725563T2 DE69725563T DE69725563T DE69725563T2 DE 69725563 T2 DE69725563 T2 DE 69725563T2 DE 69725563 T DE69725563 T DE 69725563T DE 69725563 T DE69725563 T DE 69725563T DE 69725563 T2 DE69725563 T2 DE 69725563T2
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bentonite
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plastic
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D. Ian PEGGS
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CORP INTERNATIONAL Inc I
I-Corp International Inc Ocean Ridge
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I-Corp International Inc Ocean Ridge
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/002Ground foundation measures for protecting the soil or subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft geosynthetische Tonauskleidungen zum Verhindern eines Auslaufens von Deponie-Sickerwasser, insbesondere wasser- und/oder ölundurchlässige Dichtmatten und Membranen, die besonders geeignet sind als wasser- und/oder ölundurchlässige Sperre beim Wasserbau, beim Umweltschutz, beim Bau von Teichen, Becken, als Bodenabdichtung für gefährlichen oder nuklearen Abfall oder zum Zurückhalten von tierischem Abfall, wie beispielsweise in landwirtschaftlichen Betrieben, und für ähnliche Verwendungen.
  • In der Vergangenheit wurde weithin Bentonit in verschiedenen Formen verwendet, um als Wassersperre zu dienen. So ist es bereits bekannt, daß sickerbeständige Strukturen durch ein Aufbringen einer Masse quellfähigen Bentonits über der Bahn einer möglichen Versickerung oder Strömung bereitgestellt werden. Ein solches Verfahren und eine Zusammensetzung zum Verhindern des Versickerns oder Strömens von Wasser werden im US-Patent Nr. 2 277 286 (Bechtner) offengelegt. Wie darin ausführlicher beschrieben wird, wird handelsübliches Bentonit verwendet, um das Auslaufen oder Strömen von Wasserversickerung zu sperren, und es werden Strukturen verschiedener Arten durch Sperren der Strömungsbahn des Wassers mit Bentonit- oder stark kolloidalem Ton, der die Fähigkeit besitzt, bei Kontakt mit Wasser zu quellen und zu gelatinieren, gegen ein Auslaufen gesichert.
  • Eine typische Wassersperrtafel wird im US-Patent Nr. 4 048 373 gezeigt, die zwei gegenüberliegende mit Zwischenraum angeordnete Schichten umfaßt, unter Verwendung einer Abdichtungszusammensetzung zwischen den Schichten, die Bentonit enthält, mit einem wasserlöslichen Dispergiermittel. Diese Art einer Tafel wird gegen ein Fundament verwendet, um als Wassersperre zu dienen, die das Fundament abschirmt, und ist wesentlich ein Wellpappeträger, gefüllt mit fein gekörntem Bentonit. Dieses Patent beschreibt die gut bekannten wasserdichtmachenden Eigenschaften von Bentonit, aber die offengelegte Struktur kann nicht die Dauerhaftigkeit und Anpassungsfähigkeit der vorliegenden Vorrichtung gewährleisten.
  • Das US-Patent Nr. 4 048 373 ist eine Teilweiterbehandlung des US-Patents Nr. 3 949 560, die wesentlich die gleiche Offenlegung einschließt, und ein Teilpatent, das US-Patent Nr. 4 103 499, zeigt ebenfalls die gleiche Art einer Wassersperrtafel. Verwandte US-Patente, aus der gleichen Familie von Anmeldungen, schließen die US-Patente Nr. 4 021 402 und 4 139 588 ein.
  • Die US-Patente Nr. 4 126 543 und 4 194 970 zeigen ein Verfahren zum Sieben von Bentonitmaterial zur Verwendung beim Gewinnen von Bentonitteilchen der richtigen Größe. Diese Patente zeigen keine wasserdichtmachenden Tafeln als solche.
  • Das US-Patent Nr. 3 186 896 zeigt eine Verkleidungsschicht, ganz ähnlich der in den vorherigen Patenten beschriebenen, die eine aus Wellpappe hergestellte Sperrtafel umfaßt, die mit Bentonit gefüllt wird.
  • Das US-Patent Nr. 4 084 382 betrifft ein Verfahren zum Zurückhalten von Wasser, das eine hohe Konzentration an löslichen Industrieabfällen hat, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, daß das Wasser das verwendete Bentonit zerstört. Das Bentonit wird in einem bestimmten Verhältnis mit einem wasserlöslichen Dispergiermittel und einem wasserlöslichen Polymer gemischt, um eine Abdichtungszusammensetzung zu bilden.
  • Das US-Patent Nr. 3 466 827 zeigt eine Dachtafel, die so geformt wird, daß sie eine undurchlässige Konstruktion gewährleistet, und eine selbstabdichtende Tafel ist, die einen fein zerteilten Bentonit-Ton in einer Schicht verwendet.
  • Das US-Patent Nr. 4 070 839 zeigt eine feuchtigkeitsundurchlässige Tafel, die ein Paar von Abstandsschichten hat, die durch eine mittige starre Stützschicht, wie beispielsweise gewelltes Fiberglas, miteinander verbunden werden. Die gewellte Schicht bildet lange Taschen, gefüllt mit einer Zusammensetzung aus Bentonit und einem komprimierten Füllstoff, wie beispielsweise Vermiculit. Diese Konstruktion bildet eine sehr starre Platte, die in keiner anderen Form als in kleineren Tafeln verwendet werden kann, und hat keine ausreichende Flexibilität, um sich einer wesentlichen Verschiebung der Oberflächen, welche die Tafeln bedecken, anzupassen.
  • Das US-Patent Nr. 4 467 015 zeigt eine andere Art von Struktur, die zwei Lagen hat, und die zu einer Rolle geformt werden kann. Jede Lage schließt eine Schicht eines wasserdurchlässigen Materials und eine Beschichtung von trockenen Bentonitteilchen auf einer Oberfläche der Schicht ein. Es wird ein Klebstoff verwendet, um die Bentonitteilchen auf das wasserdurchlässige Material aufzubringen, und die Bentonitteilchen werden so angebracht, daß sie zu derjenigen Oberfläche der Struktur zeigen, die wasserdicht gemacht werden soll. Die im US-Patent Nr. 4 467 015 gezeigte Schicht hat arteigene Probleme mit der Pappe- oder wasserdurchlässigen Schicht, nämlich Wanderung von Wasser und Auslaufen an den Verbindungen, bis das Material versucht, sich selbst abzudichten. Das Material ist außerdem anfällig für Regenschäden und es benötigt einen Schutz gegen das Wetter, wenn es installiert wird, bis es durch Hinterfüllung oder dergleichen bedeckt wird.
  • Das US-Patent Nr. 3 676 198 zeigt eine Vorrichtung, um Bentonitteilchen in einem Luftstrom mitzureißen und die Teilchen mit einem Beschichtungsmaterial zu vermischen, um zu bewirken, daß die Mischung in einer Schicht an einer Wandfläche haftet, und auf diese Weise für eine wasserdichtmachende Schicht zu sorgen. Das Patent erfordert eine spezielle Vor-Ort-Installationsausrüstung.
  • Das US-Patent Nr. 4 534 926 zeigt eine nicht inhibierte Bentonitzusammensetzung, die ein inniges Gemisch von Bentonit-Ton mit Polypropylen, Polybuten oder Gemischen derselben umfaßt. Das Material kann durch ein Extrudierwerkzeug extrudiert werden, und weiterhin kann ein schichtartiges Material zwischen zwei Trennschichtpapiere gelegt werden, muß aber noch durch ein Extrudierwerkzeug geformt werden, das eine breite Öffnung hat, um eine Art von Tafel zu bilden.
  • Tafeln, die nach den vorstehenden US-Patenten hergestellt werden, leiden unter bestimmten Nachteilen. Zum Beispiel geht das Wasser, wenn solche Tafeln auf den Grund des Teichs gelegt und dem Wasser ausgesetzt werden, durch die oberste Schicht aus Kraftpapier und wird in das Bentonitmaterial adsorbiert. Zur gleichen Zeit verliert das Papier auf Grund des Benetzungsvorgangs seine Zugfestigkeit. Das Bentonit hat die Fähigkeit, als Reaktion auf das Absorbieren des Wassers sich auszudehnen und zu quellen. Diese Ausdehnung des Bentonits und der Verlust der Zugfestigkeit des Kraftpapiers bewirken, daß das Grundschichtelement und das Deckschichtelement nicht mehr zusammenhalten.
  • Das US-Patent Nr. 4 693 923 zeigt eine wasserdichtmachende Schicht, die eine Membran aus einem wasserundurchlässigen Material, wie beispielsweise Polyethylen hoher Dichte, und eine Lage aus Bentonit umfaßt. Die Bentonitlage besteht aus einer Zahl von Lagen von Bentonitteilchen mit vermischten Klebstofflagen, geformt zu einer sandwichartigen wasserdichtmachenden Verbundstoffschicht. Ein Problem bei dieser patentierten Konstruktion ist jedoch, daß sie eine sehr geringe Schichtfestigkeit hat, wenn die Bentonitlage zu einem Gel hydratisier wird. Dies kann ein großes Problem sein, wenn diese Verkleidung an Böschungen angebracht wird, insbesondere bei Deponien. Auch hat diese patentierte Konstruktion kein Mittel zum Zurückhalten des Bentonits, wenn es in der Abwesenheit eines eindämmenden Drucks hydratisiert wird.
  • Folglich hat der technische Stand andere Wege vorgeschlagen, um Bentonitmaterial in Schichten oder Rollen zu verpacken, die auf dem Grund des Teichs oder des Beckens angebracht werden können. Im US-Patent Nr. 4 501 788 wird ein Verfahren zum Bereitstellen eines solchen verpackten Bentonit-Schichtmaterials unter Anwendung der folgenden Schritte beschrieben:
    • (a) Verwenden eines Polyesterfolie-Trägermaterials (zum Beispiel eines porösen Vliesstoffs), das die Fähigkeit hat, zu ermöglichen, daß Gase durch dasselbe in einer seitlichen Richtung entweichen,
    • (b) Ausbringen eines Klebstoffs auf die obere Fläche dieses Folienmaterials, wobei der Klebstoff aus einem stärkeartigen Leim hergestellt wird,
    • (c) Ausbringen von etwa einem Viertelzoll Bentonit oben auf den Klebstoff,
    • (d) Sprühen eines zweiten Überzugs aus Klebstoff oben auf das Bentonit,
    • (e) Anbringen eines Gitterstoffs oder eines feinen Netzmaterials oben auf dem Klebstoff,
    • (f) Druckwalzen der obigen Kombination zu einem länglichen flachen Schichtmaterial,
    • (g) Trocknen des Schichtmaterials in einem Langofen bei etwa 300°F, um so alle Feuchtigkeit aus dem Folienmaterial und dem Bentonit zu trocknen.
  • Das obige Verfahren ist nicht nur umständlich, aufwendig und zeitraubend, sondern die Trägerschicht und die Deckschicht verlieren außerdem ihren festen Kontakt miteinander. Dies ist ein sehr wichtiger Nachteil, weil die Bentonitlage im nassen Zustand wie eine Gleitbahn an den Seiten des Teichs oder an anderen Orten wirkt. Diese Gleitwirkung wird weiter verstärkt durch den im nassen Zustand aufgelösten Klebstoff
  • Daher versuchten andere Leute eine weitere Entwicklung, um wenigstens einen der zuvor erwähnten Mängel zu vermeiden, das heißt, die Verwendung eines Klebstoffs und den durch die Verwendung eines solchen Klebstoffs notwendigen Trocknungsvorgang zu vermeiden. Ein solches neues Verfahren, das nicht, wie es oben erwähnt wird, Trocknen oder Klebstoff erfordert, wird im US-Patent Nr. 4 565 468 offengelegt. Das Verfahren dieses Patents schließt die Anwendung der folgenden Schritte ein:
    • (a) Verwenden eines flachen Polyesterfolienmaterials, vorzugsweise eines synthetischen Vliesstoffs, der ein poröses, flexibles Polypropylenmaterial ist. Das Folienmaterial kann Gas in einer seitlichen Richtung ableiten, um so zu ermöglichen, daß Gas, das sich angrenzend an die Folie sammelt, in seitlicher Richtung nach außen durch das Folienmaterial hindurchgeht.
    • (b) Aufbringen von etwa einem Viertelzoll Bentonit über der Oberseite des Basismaterials,
    • (c) Aufbringen von glattem Kraftpapier oder einem anderen biologisch abbaubaren Material über der Oberseite des Bentonits. Dieses Material muß in der Lage sein, sich nach der Hydratisierung zu zersetzen.
    • (d) Heften des Schichtmaterials an das Basismaterial, wobei das Bentonit zwischen den zwei Materialschichten positioniert wird. Bei der bevorzugten Form verlaufen die Stiche in kreuzweisen diagonalen Linien im Verhältnis zur Längsachse des Schichtmaterials, um so rautenförmige gesteppte Fächer zwischen dem oberen Schichtmaterial und dem Basisschichtmaterial zu bilden. Die gesteppten Fächer halten Bentonit in denselben. Die gesteppte Anordnung verhindert, daß sich das Bentonit während des Rollens des gesteppten Materials und während der Beförderung verschiebt. Bei einer anderen Form ist das Kraftpapier gewellt, um so längliche gewellte Fächer zum Halten des Bentonitmaterials zu bilden.
  • Wenn das obige Material innerhalb einer Wasserumgebung, wie beispielsweise am Grund eines Teichs oder Beckens, angebracht wird, dehnt sich das Bentonit aus und zerreißt die Kraftpapierlage an der Oberseite der Sperre. Das Bentonit dehnt sich weiter aus, um so die durch das Heften gebildeten Heftlöcher abzudecken, und bildet dadurch eine wasserundurchlässige Lage.
  • Wie aus der obigen Beschreibung zu ersehen ist, kann es sein, daß das Verfahren zum Herstellen des Schichtmaterials nach dem US-Patent Nr. 4 565 468 besser ist als das nach dem Verfahren des US-Patents Nr. 4 501 788 (das dem Europäischen Patent 0059625 entspricht), aber es besteht immer noch der große Nachteil, daß die Bentonitlage während der Verwendung als Wassersperre in einem nassen Zustand an Böschungen wie eine Gleitbahn wirkt. Das Bentonit kann außerdem durch die Heftlöcher herausgequetscht werden und eine Gleitschicht an der Oberfläche der Folie bilden.
  • Alle in den obigen US-Patenten beschriebenen Dichtmatten dienen nur dazu, Bentonit zu „verpacken", und bestehen im Prinzip immer aus einer Substratschicht, einer Bentonitschicht und einer Deckschicht. Nachdem diese Dichtmatten ausgelegt und anschließend befeuchtet worden sind, werden die Substrat- und die Deckschicht nur über die gequollene Bentonitschicht zwischen denselben, welche die Konsistenz von Schmierfett hat, verbunden. Falls nun berücksichtigt wird, daß die Dichtmatten außerdem nicht nur auf flachen Oberflächen, sondern auch an Böschungen, mit einer Sand- oder Bodenaufschüttung und danach mit Kies oder Gestein beschwert werden müssen, ist es leicht vorstellbar, daß eine solche Aufschüttung auf der dazwischenliegenden gequollenen Bentonitschicht, die wie eine Rutsche wirkt, herunterrutscht, was in der Praxis oft zu beobachten ist.
  • Folglich dienen im Prinzip die in den oben angegebenen US-Patenten beschriebenen Dichtmatten, wie es bereits angedeutet wurde, nur dazu, das Bentonit in eine flache Form zu packen, so daß sich die Deckschicht beim Quellen des Bentonits von der Substratschicht löst und eine durchgehende Bentonitschicht Form annimmt. In Wirklichkeit kann eine solche Bentonitschicht jedoch auf die im US-Patent Nr. 4 344 722 beschriebene Weise leichter und weniger aufwendig vor Ort erzeugt werden. Dieses Patent stellt ein Verfahren und ein System zum Wasserdichtmachen eines gewünschten Substrats bereit und sieht außerdem ein wasserdichtes und chemisch beständiges Erzeugnis vor. Das Verfahren umfaßt das Bereitstellen einer Länge eines flexiblen, feuchtigkeitsdurchlässigen dünnen synthetischen Folienmaterials mit gewünschten Eigenschaften, das In-Kontakt-Bringen einer Schicht des Materials mit dem Substrat, das wasserdicht gemacht werden soll, das Bedecken der Materialschicht mit einer Mittelschicht aus Bentonit (Montmorillonit-Ton) und das Anbringen einer dritten Schicht aus dem Textilerzeugnis oben auf dem Bentonit. Das flexible, feuchtigkeitsdurchlässige dünne synthetische Folienmaterial ist typischerweise ein Vliesstoff.
  • Die vorstehende Erörterung des technischen Stands ist zum großen Teil dem US-Patent Nr. 5 041 330 entnommen, in dem eine wasser- und/oder ölundurchlässige Dichtmatte beschrieben wird, die eine Substratschicht und eine Deckschicht umfaßt, die jeweils aus einem Vliesstoffmaterial bestehen, und eine Schicht aus Bentonit zwischen denselben hat. Die drei Schichten werden durch Heften miteinander verbunden, um dadurch eine Schicht aus Bentonit zwischen denselben zu halten. Während angenommen wird, daß solche Dichtmatten, wie sie im US-Patent Nr. 5 041 330 beschrieben werden, ein gewisses Maß an gewerblicher Nutzung erreicht haben, leiden solche Matten an mehreren Nachteilen. Zum einen haben sie eine verhältnismäßig niedrige innere Scherfestigkeit, wenn sie hydratisiert werden. Darüber hinaus kann das Bentonitpulver hangabwärts wandern, wenn solche Matten an steilen und vertikalen Böschungen angebracht werden, wenn sie in einem kritischen Maß geschert werden, können die Querfasern reißen oder aus den Geotextilschichten herausgezogen werden. Außerdem ist die Grenzflächenscherfestigkeit zwischen den Schichtmaterialien und dem Bodenplanum verhältnismäßig niedrig, wenn hydratisiertes Bentonit durch das Schichtmaterial herausgequetscht wird.
  • Das abgelaufene Patent 3 561 177, an Agro et al., das die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 offenlegt, beschreibt, daß an einer Gebäudewand, die wasserdicht gemacht werden soll, klebend eine Folie befestigt wird, die eine Papierschicht umfaßt, die klebend an einer in Fächer unterteilten Kunststoffschicht befestigt wird. Zwischen diesen beiden Schichten wird eine Bentonitschicht angeordnet, die innerhalb der Fächer in der Kunststoffschicht eingeschlossen wird. Dieses Erzeugnis beschreibt nicht ein heißgesiegeltes mehrschichtiges Kunststofferzeugnis, das Vorsprünge zum Verankern des Erzeugnisses an einer Bodenoberfläche hat.
  • Während ein Artikel von Daniel und Koerner in „Civil Engineering", Dezember 1991, beschreibt, daß eine geosynthetische Tonauskleidung dadurch hergestellt wird, das eine Bentonit-Tonschicht „zwischen Geotextilien eingeschoben oder an einer Geomembran befestigt wird", gewährleistet er nicht die Vorzüge der vorliegenden Erfindung. Ähnlich wird in „Geosynthetics" '93 eine strukturierte Membran beschrieben, die Rippen und Spitzen auf entgegengesetzten Oberflächen einer Geomembran zeigt. Diese Geomembran wird nicht als integrale Struktur in Verbindung mit einer Bentonitschicht verwendet.
  • Es ist folglich ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten und andere Nachteile des bekannten technischen Stands zu überwinden.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden eine geosynthetische Tonauskleidung nach Anspruch 1 und ein Verfahren zum Schützen einer Oberfläche oder eines Gebiets gegen eine Verschmutzung nach Anspruch 8 bereitgestellt.
  • Die bevorzugte Auskleidung hat integriert geformte Elemente in der Form einer Vielzahl von erhöhten Stummeln oder Stegen, die eine wasserdurchlässige Kunststoffschicht in einem Abstandsverhältnis zur Oberfläche der Basismembran (der wasserundurchlässigen Kunststoffschicht) tragen und zwischen denselben einen Raum definieren, der mit fein zerteiltem Bentonitmaterial gefüllt wird. Die Basismembran wird vorzugsweise, zum Beispiel durch Kalandrieren oder Vakuumformen, mit den integriert in einer Oberfläche derselben geformten Stummeln oder Stegen geformt. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung befindet sich die Membran während der Verwendung des Erzeugnisses üblicherweise an der Oberseite des Erzeugnisses, und die Bentonitschicht befindet sich in der Mitte zwischen der Membran und der Geotextilschicht (der wasserdurchlässigen Kunststoffschicht). Ähnlich können andere eindringende Stummel als örtlich festgelegte Erweiterungen der Stummel oder Stege geformt werden, welche die Taschen zum Einschließen der Bentonitschicht definieren.
  • Von großer Wichtigkeit ist die Grenzflächenscherfestigkeit zwischen der Bentonitschicht und der darüberliegenden Geomembran bei Deponieanwendungen. Bei herkömmlichen GCL (geosynthetic clay liners – geosynthetischen Tonauskleidungen) schmiert das Bentonit, wenn es aus der GCL herausgequetscht wird, die Grenzfläche mit der Geomembran. Bei dieser Erfindung beseitigen die Stummel und Stege das Gleiten auf dieser Grenzfläche, weil die Geomembran der neuen GCL ebenfalls die Deponieauskleidung ist, die Geomembran nach oben zeigt. Ähnlich schließen die Stummel und Stege ein inneres Scheren in der Bentonitschicht aus.
  • Auskleidungskonstruktionen erfordern ebenfalls, daß die Geomembran und die Tonschicht in einem innigen Kontakt sind, um ein Seitwärtsströmen von auslaufendem Wasser längs der Grenzfläche zu verhindern. Dies ist bei zwei gesonderten Komponenten schwierig zu erreichen, weil die Geomembran während der Installation geknittert (gewellt) werden kann. Bei dieser Erfindung sind der Ton/das Bentonit und die Geomembran immer in Kontakt miteinander.
  • Noch weitere Merkmale und Vorzüge der vorliegenden Erfindung werden offensichtlich aus der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen, zusammen mit den beigefügten Zeichnungen, in denen gleiche Zahlen gleiche Teile abbilden und in denen:
  • 1 eine Querschnittsansicht einer Form einer Geoverbundstoffauskleidung, hergestellt nach der vorliegenden Erfindung, ist,
  • 2 eine Draufsicht der Geoverbundstoffauskleidung von 1 ist,
  • 3 eine Draufsicht einer alternativen Form eines Geoverbundstoffs, hergestellt nach der vorliegenden Erfindung, ist, und
  • 4 eine Modifikation der Form von 1 zeigt.
  • Unter Bezugnahme auf 1 wird nun eine schematische teilweise Querschnittsansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung illustriert. In 1 wird die GCL (geosynthetische Tonauskleidung) allgemein bei 10 als eine undurchlässige Membran angezeigt, die eine obere Fläche 11 und eine untere Fläche 12 hat. Auf der unteren Fläche gibt es eine Reihe von Taschen 13, definiert durch Stege 14, die eine wasserdurchlässige Bodenfolie 15 tragen. Innerhalb der Taschen 13 (die vollständig durch die Stege, die obere Membran und die Bodenfolie 15 definiert werden) befindet sich ein wasserquellfähiges Material, wie beispielsweise Bentonitteilchen. Bei einer bevorzugten Form der Erfindung wird die wasserdurchlässige Bodenfolie 15 an die Spitzen 17 der Stege 14 heißgesiegelt, um ein Erzeugnis zu bilden, in dem das trockene Bentonitpulver fest an seinem Platz gehalten wird.
  • Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Membran 10 vorzugsweise aus einem wärmeverformbaren, wasserundurchlässigen Kunststoff, wie beispielsweise Polyethylen hoher Dichte, oder einem anderen Material, wie beispielsweise Polyvinylchlorid, Polypropylen, chloriertem Polyethylen, chlorsulfoniertem Polyethylen, einer Ethylen-Mischpolymerisatlegierung und linearem Polyethylen niedriger Dichte, hergestellt. Die wasserdurchlässige Schicht 15 ist ein Kunststofftextilerzeugnis, das aus ähnlichen heißsiegelbaren synthetischen Kunststoff Fasern, wie beispielsweise Polypropylen hoher Dichte, Polyethylen, Polyester usw., hergestellt werden kann, und kann ein gewebter oder ein Vliesstoff sein, mit einer Maschengröße, die ausreicht, um die trockenen Bentonitteilchen einzuschließen. Die Fasern können gleichermaßen Polyester-, Polyacryl- oder Polyamidfasern sein. Die Hauptvoraussetzung ist eine angemessene Festigkeit und Heißsiegelbarkeit. Vorzugsweise ist das Bentonitpulver in gekörnter und/oder pulverisierter Form, so daß es eine Teilchengrößenverteilung von annähernd 50 μm oder weniger hat.
  • Bei einer bevorzugten Form der Erfindung sind die Stege 14 etwa 0,5 cm hoch, so daß die eingeschlossene Bentonitschicht eine Dicke von 0,5 cm hat.
  • Bei einer bevorzugten Verwendung dieses Erzeugnisses wird die wasserundurchlässige Elementschicht 10 zu der Richtung hin angebracht, aus der sich eine zum Eindringen neigende Flüssigkeit der Abdichtung nähert. Falls die GCL zum Beispiel am Grund einer Deponieauskleidung verwendet werden soll, um das Auslaufen von Deponie-Sickerwasser zu verhindern, wird die Schicht 15 nach unten zeigen. Falls die GCL ein Auslaufen einer Flüssigkeit vom Grund der Deponieauskleidung in den umgebenden Erdboden verhindern soll, wird die Schicht 15 unten angebracht. Ähnlich würde die durchlässige Schicht 15 unten angebracht werden, falls die GCL ein Teil einer durchlässigen Abdeckung einer Deponie ist, das heißt, um den Zugang von Regenwasser zu dem abgedeckten Material in der Deponie zu verhindern.
  • Wie es in 4 bei 14A gezeigt wird, können die Stege 14 ähnlich zugeschärfte Spitzen oder Kanten haben, die entweder in die Schicht 15 eindringen oder die Schicht 15 verformen, so daß der Steg wirken kann, um die Schicht an ihrem Platz am Grund zu befestigen.
  • Unter Bezugnahme auf 2 wird nun eine Draufsicht der GCL von 1 illustriert, wobei die durchlässige Textilschicht 15 entfernt ist. In diesem Fall definieren die Stege quadratische Öffnungen zum Halten des pulverisierten Bentonits.
  • In 3 wird eine Modifikation der Erfindung gezeigt, bei der die inneren Abschnitte der Stege 14 durch Stummel 14B ersetzt werden, die wirken, um die durchlässige Textilschicht mit Zwischenraum über der Schicht aus Bentonitteilchen anzuordnen. Die Stummel 14B werden ausreichend eng angeordnet, so daß sie eine Verformung der undurchlässigen und der durchlässigen Schicht auf ein Minimum verringern, wenn die GCL einem einschließenden Druck ausgesetzt wird. Außerdem wird das Bentonitpulver auf der Oberfläche zwischen den Stummeln 14B ausreichend gepackt, so daß das Erzeugnis für eine Beförderung und eine Installation als Teil einer Deponieauskleidung leicht gerollt werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Form der Erfindung wird eine Polyethylenfolie hoher Dichte von 1,5 mm Dicke geprägt, um eine Struktur bereitzustellen, wie sie in 3 gezeigt wird. Diese hat Stummel 14B, die 6 mm hoch sind und mit 15 mm Zwischenraum angeordnet werden. Diese Folie wird unter einer Rakel mit einer Schicht von Bentonitkörnchen beschichtet, die eine Teilchengröße von annähernd 50 μm oder weniger haben. Die Geotextildeckschicht 15 umfaßt typischerweise einen Vliesstoff aus Polypropylen mit einer Masse pro Flächeneinheit von annähernd 250 g/m2, oder so, daß sie den spezifischen Erfordernissen des Auskleidungssystems entspricht. Als Alternative dazu kann ein gewebtes Geotextil verwendet werden. Die Deckschicht 15 wird durch ein Heißeisen oder ein ähnliches Wärmeverbindungsverfahren an die Spitzen der Stummel 14B oder der Stege 14A gebunden. Das sich daraus ergebende Erzeugnis kann zum Versand aufgerollt und mit einer der Oberflächen 15 oder 11 nach oben oder nach unten auf dem Feld angebracht werden, ohne die Bentonitschicht zu beeinträchtigen.
  • Die Version mit den Stummeln wird vorrangig auf flachen Oberflächen und niedrigen Böschungen verwendet werden. Die Version mit den Stegen wird vorrangig an steileren Böschungen und vertikalen Wänden verwendet werden. Es ist ein weiterer Vorzug dieser Art von GCL, daß sie sich unter einschließendem Druck oder an örtlichen Druckpunkten nicht zusammendrücken und ermöglichen wird, daß das Bentonit vollständig herausgequetscht wird.

Claims (11)

  1. Geosynthetische Tonauskleidung, die zum Handhaben und Installieren gerollt werden kann, die folgendes umfaßt: eine wasserundurchlässige Kunststoffschicht (10) mit einer Reihe von integriert geformten Elementen (14), die allgemein senkrecht zu der Schicht verlaufen, eine Bentonitschicht (13), durch die wasserundurchlässige Kunststoffschicht (10) getragen und mit einer Dicke nicht größer als die Höhe der integriert geformten Elemente (14), gemessen senkrecht zur Kunststoffschicht (10), und eine wasserdurchlässige Kunststoffschicht (15), welche die Bentonitschicht (13) bedeckt und mit Teilen der integriert geformten Elemente (14) versiegelt wird, um so die Bentonitschicht (13) einzuschließen, um deren seitliche Bewegung zu verhindern, bevor und nachdem sie durch Wasser berührt wird, gekennzeichnet dadurch, daß die wasserundurchlässige Kunststoffschicht eine heißsiegelbare Kunststoffmembran (10) mit einer oberen (11) und einer unteren Fläche (12) ist und die integriert geformten Elemente (14) Stummel oder Stege sind, die senkrecht von der unteren Fläche (12) vorstehen, und an eine Fläche der wasserdurchlässigen Kunststoffschicht (15) heißgesiegelt werden, und dadurch, daß der Spalt zwischen der undurchlässigen Kunststoffmembran (10) und der durchlässigen Kunststoffschicht (15) nur zwischen den Stummeln oder Stegen ausreichend mit dem Bentonit gefüllt wird, daß die Auskleidung zum Handhaben und Installieren gerollt werden kann, ohne daß sich das Bentonit absetzt.
  2. Geosynthetische Tonauskleidung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die wasserdurchlässige Schicht (15) ein textiles Material ist.
  3. Geosynthetische Tonauskleidung nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß das textile Material (15) zwischen den einzelnen Fäden desselben Öffnungen hat, die kleiner sind als die Größe der Bentonitteilchen.
  4. Geosynthetische Tonauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die undurchlässige Schicht (10) aus Polyethylen hergestellt wird.
  5. Geosynthetische Tonauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die integralen Elemente (14) Stummel einer ersten Höhe umfassen.
  6. Geosynthetische Tonauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die integralen Elemente (14) Stege einer ersten Höhe umfassen.
  7. Geosynthetische Tonauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Oberteile (14A) der Elemente (14) zugespitzt werden, um so eine angrenzende Bodenschicht zu durchdringen.
  8. Verfahren zum Schützen einer Oberfläche oder eines Gebiets gegen eine Verschmutzung auf Grund von Flüssigkeitsversickerung, unter Verwendung von auf einer Membran getragenem Bentonit, gekennzeichnet durch die Verwendung einer geosynthetischen Auskleidung nach Anspruch 1.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß die integriert geformten Kunststoffelemente (14) Stummel umfassen.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet dadurch, daß die integriert geformten Kunststoffelemente (14) Stege umfassen.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Oberteile der integriert geformten Kunststoffelemente (14) zugespitzt werden und die zugespitzten Oberteile angeordnet werden, um eine angrenzende Bodenschicht zu durchdringen.
DE69725563T 1996-03-28 1997-03-28 Geo-verbundmembran Expired - Fee Related DE69725563T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US620791 1990-12-03
US08/620,791 US5788413A (en) 1996-03-28 1996-03-28 Geocomposite membrane
PCT/US1997/005129 WO1997036060A1 (en) 1996-03-28 1997-03-28 Geocomposite membrane

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