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DE69712599T2 - Spenden von flachen Artikeln - Google Patents

Spenden von flachen Artikeln

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DE69712599T2
DE69712599T2 DE69712599T DE69712599T DE69712599T2 DE 69712599 T2 DE69712599 T2 DE 69712599T2 DE 69712599 T DE69712599 T DE 69712599T DE 69712599 T DE69712599 T DE 69712599T DE 69712599 T2 DE69712599 T2 DE 69712599T2
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DE
Germany
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opening
dispensing
tissue
tissues
dispensing unit
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DE69712599T
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Simon David Julian Hill
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Procter and Gamble Co
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Procter and Gamble Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/08Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing thin flat articles in succession
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24Towel dispensers, e.g. for piled-up or folded textile towels; Toilet paper dispensers; Dispensers for piled-up or folded textile towels provided or not with devices for taking-up soiled towels as far as not mechanically driven
    • A47K10/32Dispensers for paper towels or toilet paper
    • A47K10/42Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked
    • A47K10/421Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a store of single sheets, e.g. stacked dispensing from the top of the dispenser
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24Towel dispensers, e.g. for piled-up or folded textile towels; Toilet paper dispensers; Dispensers for piled-up or folded textile towels provided or not with devices for taking-up soiled towels as far as not mechanically driven
    • A47K10/32Dispensers for paper towels or toilet paper
    • A47K2010/3266Wet wipes

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Feeding Of Articles To Conveyors (AREA)

Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Erleichtern der Ausgabe von laminaren Artikeln.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es gibt eine Vielfalt von Verpackungslösungen für laminare Artikel, die für kosmetische, sanitäre und reinigende Zwecke bestimmt sind. Aus Gründen der Einfachheit richtet sich die folgende Beschreibung zwar auf Tissues, das, was aber gesagt wird, soll aber im Lichte des vorstehenden Kommentars über die breitere Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung verstanden werden. Tissues können, mit einer Lotion oder feucht zur Verfügung gestellt werden. Solche Tissues sind typischerweise rechtwinklig in ihrer Form und werden in diskreten Blättern aus einer Ausgabeeinheit zur Verfügung gestellt. Die Ausgabeeinheit hat auf einer ihrer Flächen, typischerweise auf der oberen Fläche, wenigstens eine Öffnung, durch welche individuelle Blätter durch einen Verbraucher entnommen werden können.
  • Frühere Tissue-Ausgabeeinheiten waren vom "Eingreif"-Typ. Der Verbraucher wurde gezwungen, seine oder ihre Finger durch die Ausgabeöffnung einzuführen, ein Tissue anzufassen und dieses durch die Ausgabeöffnung hindurch nach außen zu ziehen. Beispiele solcher Eingriff-Ausgabeeinrichtungen und Verbesserungen dazu sind zu finden in US 3,021,002, US 3,576,243 und US 4,458,810. Mit der Zeit führte der Wunsch nach einer erhöhten Annehmlichkeit zu sequentiellen oder aufstellenden Ausgabeeinrichtungen. In einer "aufstellenden" Ausgabeeinheit erstreckt sich ein Tissue gewöhnlich durch die Ausgabeöffnung hindurch zu einer Höhe über die Ausgabeeinheit. Der Verbraucher greift einfach den frei liegenden Abschnitt des Tissues, ohne daß die Notwendigkeit besteht, Finger durch die Ausgabeöffnung einzuführen. Beim aufstellenden Ausgeben hat jedes Tissue einen vorderen Abschnitt, welcher zuerst durch die Ausgabeöffnung hindurch gelangt, und einen hinteren Abschnitt, welcher später durch die Ausgabeöffnung hindurch gelangt. Typischerweise überlappt der hintere Abschnitt eines ersten, auszugebenden Tissues den vorderen Abschnitt des nächsten auszugebenden Tissues. Die Überlappung wird allgemein gemessen parallel zur Richtung des Herausziehens der Tissues durch die Ausgabeöffnung. Die Überlappung ist gewöhnlich, aber nicht notwendig, die gleiche für jedes Tissue und über die Breite jedes Tissues konstant. Wenn das erste Tissue durch den Verbraucher heraus gezogen wird, wird der vordere Abschnitt des nächsten Tissues für eine spätere Ausgabe durch die Öffnung gezogen.
  • Das sequentielle Herausziehen des nachfolgenden Tissues durch die Ausgabeöffnung folgt aufgrund der Ineinanderfaltung aneinander angrenzender Tissues. Die Tissues sind in einer Vielfalt von Konfigurationen aneinander gefaltet, so daß die Reibung des hinteren Abschnitts des heraus gezogenen Blattes an dem nachfolgenden Blatt, den vorderen Abschnitt des nachfolgenden Blattes durch die Ausgabeöffnung zieht. Vorrichtungen zum Ineinanderfalten sind komplex und teuer. Selbst wenn das Ineinanderfalten richtig ausgeführt wird, fällt das ausgegebene Tissue häufig durch die Ausgabeöffnung zurück. Das Problem wird mit relativ großen Ausgabeeinheiten verschlimmert, welche vom Verbraucher häufig bevorzugt werden. Die nutzbare Höhe der Ausgabeeinheit ist häufig begrenzt durch die Länge der Überlappung der ineinander gefalteten Tissues. Diese Begrenzung erfolgt aufgrund dessen, daß der vordere und hintere Abschnitt aneinander grenzender Tissues sich innerhalb einer Ausgabeeinheit, die größer ist als die Überlappung, entfalten, so daß dann das zweite Tissue in die Ausgabeeinheit zurück fällt.
  • Mögliche Lösungen für das Rückfallproblem führen zu zusätzlichen Kosten beim Versuch, ineinander gefaltete Tissues auszugeben. Zum Beispiel hat der Stand der Technik vorgeschlagen, die Ausgabeöffnung zu konturieren, um eine unrichtige Ausgabe zu verhindern. Noch weitere Versuche im Stand der Technik haben ein Haftmittel auf dem die Ausgabeöffnung konturierenden Film angeordnet. Noch weitere Versuche ersetzen den Film aus Umweltgründen durch Papier. Natürlich stellen die Verwendung eines solchen Films, von Haftmittel und Papier zusätzliche Kosten dar, welche letztlich auf den Verbraucher übergehen. Beispiele solcher Versuche im Stand der Technik sind US 3,007,605; US 3,239,097; US 4,200,200; US 4,681,240; US 5,316,177.
  • Versuche, aufstellende Ausgabeeinheiten zu verbessern, umfassen auch die Anbringung der Tissues an dem entfernbaren oberen Bereich der Ausgabeeinheit, so daß das erste Tissue durch die Ausgabeöffnung gezogen wird, wenn die Einheit geöffnet wird. GB 2 163 131 ist ein solcher Fall. Noch ein weiterer Versuch im Stand der Technik liefert eine hängende Klappe, welche angeblich aufgegebene laminare Artikel teilweise vor einem Zurückfallen in die Ausgabeeinheit zurück hält. Eine im Handel erfolgreiche Verbesserung ist die Dualmodus-Ausgabeeinheit, welche entweder eine aufstellende oder eingreifende Ausgabe erlaubt. Beispiele davon umfassen US 2,890,791, US 4,574,952 und US 4,623,074.
  • Ein häufig in den aufstellenden Ausgabeeinheiten des Standes der Technik begegnetes Problem ist der Übergang vom eingreifenden Ausgabemodus, in welchem das Produkt versandt wird, zu einem aufstellenden Ausgabemodus, welcher von dem Verbraucher bevorzugt wird. Die Ausgabeöffnung muß groß genug sein, um dem Verbraucher zu erlauben, mit seinen oder ihren Fingern hindurch zu fassen, um das Tissue zu greifen und den Aufstell-Ausgabeprozeß zu beginnen. Die Ausgabeöffnung muß jedoch klein genug sein, um die dort hindurch ausgegebenen Tissues einzuengen, so daß ein Tissue von den nachfolgenden Tissues getrennt werden kann.
  • Ein Versuch, die diametral entgegen gesetzten Erfordernisse nach einer großen und kleinen Ausgabeöffnung zu lösen, war, eine Ausgabeöffnung herzustellen, die selbst einfädelnd ist. Als solche sind die großen und die kleine Ausgabeöffnung miteinander derart verbunden, daß die kleinere Ausgabeöffnung in die größere Ausgabeöffnung übergeht. Der Verbraucher faßt durch die größere Ausgabeöffnung hindurch, greift das Tissue, zieht dieses durch die Ausgabeöffnung und fädelt dieses in die kleinere Ausgabeöffnung ein. Der Verbraucher trennt dann ergriffene Tissue von dem nachfolgenden Tissue. Wenn das nachfolgende Tissue benötigt wird, wird dies ähnlich ausgegeben und von dem nächst nachfolgenden Tissue getrennt. Ein signifikanter Nachteil ist, daß die kleine Öffnung keinen ausreichenden Reibungsangriff an die Tissues liefert, um diese vor einem Zurückfallen in die Verpackung zu bewahren. Das Problem wird ferner mit relativ großen Ausgabeeinheiten komplizierter. Falls die Tissues nicht ineinander gefaltet sind, sondern statt dessen durch Perforationen verbunden sind, wird der Stapel an Tissues in der größeren Ausgabeeinheit möglicherweise ganz heraus gezogen oder beinahe. Wenn weniger Tissues in dem Boden der Ausgabeeinheit zurück bleiben, hängt ein größerer Abschnitt des Tissues von der Ausgabeöffnung zur Oberseite des Stapels am Boden der Ausgabeeinheit herunter. Wenn dies passiert, nimmt das Gewicht des freien Abschnitts des Tissues zu und macht es daher mehr wahrscheinlich, daß der Reibungseingriff mit der Ausgabeöffnung nicht ausreicht, um das Tissue vor einem Zurückfallen in die Ausgabeeinheit zu bewahren. Wenn ein Zurückfallen auftritt, ist der Verbraucher frustriert, nicht aber nur, weil er durch die Ausgabeöffnung hinein fassen muß, um das Tissue wieder zu bekommen und den Aufstell-Ausgabeprozeß ganz von vorne zu beginnen, sondern ist doppelt frustriert, weil sich das Tissue genau unterhalb der Ausgabeöffnung befindet und fast bis auf den Boden der Ausgabeeinheit gefallen ist.
  • Weitere Versuche im Stand der Technik, wie sie beschrieben sind in US 4,526,291 und US 5,219,421 zeigen eine Tissue-Ausgabeeinheit mit drei Schlitzen, einem längs orientierten Schlitz, der von einer großen Öffnung ausgeht und welcher an seitlichen Schlitzen endet. Der längs verlaufende Schlitz wird durch zwei bogenförmige Umfangsschlitze flankiert, um Gelenke zu erzeugen. Der Nachteil dieser Anordnung ist, daß die großen Flügel, die durch die Gelenke gebildet werden, eine übermäßig große Fläche auf der Oberseite der Ausgabeeinheit einnehmen. Eine weitere Lehre im Stand der Technik zeigt eine Ausgabeöffnung, die sich zu einem einzelnen Schlitz verjüngt, welcher einen zweiten Schlitz quer dazu schneidet. Diese Lehre zeigt jedoch nicht, wie die Schlitze in Bezug zueinander oder in Bezug zu dem Rest der Ausgabeöffnung optimiert sein müssen. Ein jüngster Versuch, wie in US 5,516,001, lehrt eine Ausgabeöffnung in Abstand zu einer Eingreiföffnung und verbunden durch eine eingeengte Verbindung. Die eingeengte Verbindung hat zwei gegenüber liegende Enden, wobei ein Ende neben jeder der Öffnungen angeordnet ist. Die Lehre führt zu einem Nachteil, der mit der Länge des vorderen Randes des Tissues verbunden ist. Typischerweise neigt der Rand des Tissues dazu, in die Eingreiföffnung zu wandern, weg von der Klemmfläche der Ausgabeöffnung, was zu einer unregelmäßigen Ausgabe und einem hohen Anteil langer Abschnitte von Tissues führt, die aus der Eingreiföffnung vorstehen. Dies ist ganz klar ein unerwünschter Nebeneffekt, da die langen vorderen Ränder der Tissues den Eindruck erwecken lassen können, daß die Tissues nicht in einer zufriedenstellend hygienischen Weise gespeichert werden, daß eine Verunreinigung der äußeren Umgebung leicht vorliegen kann, daß die Ränder des Tissues den Schließmechanismus der Ausgabeeinheit stören werden und daß im Falle von feuchtigkeitsimprägnierten Tissues die Feuchtigkeitsretention ernsthaft beeinträchtigt werden kann.
  • Es hat sich nun heraus gestellt, daß die vorliegende Erfindung eine einfache und sehr attraktive Lösung für die obigen Nachteile des Standes der Technik bieten kann, indem wenigstens zwei funktional unterschiedliche Öffnung bereit gestellt werden, die auf einer der Flächen der Ausgabeeinheit positioniert sind, um einen leichten Zugriff auf und ein Wiederfinden der laminaren Artikel ohne Beeinflussung der Ausgabeleistung zu garantieren. Die erste Öffnung ist nur für die Ausgabe laminarer Artikel, wie Tissues ausgelegt. Um den Ausgabeprozeß zu initiieren, ist das oberste Tissue auf dem Stapel leicht durch die Verwendung der zweiten Öffnung erreichbar. Ferner ist, im eventuellen Fall eines Zurückfallens, ein Wiedereinfädeln mit Hilfe der zweiten Öffnung stark vereinfacht, welche so ausgelegt ist, daß diese den Fingern des Verbrauchers bequem erlaubt, den notwendigen Schritt auszuführen, um den Ausgabeprozeß durch die erste Öffnung fortzusetzen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung richtet sich auf eine Ausgabefläche für eine Ausgabeeinheit mit wenigstens einem Stapel laminarer Artikel, wobei die Ausgabefläche kontinuierlich ist. Die Ausgabefläche umfaßt quer verlaufende äußere Ränder und längs verlaufende äußere Ränder und nicht weniger als zwei Öffnungen. Die erste Öffnung und die zweite Öffnung sind koplanar, wobei die zweite Öffnung unabhängig von der ersten Öffnung ist und in einem Abstand von nicht größer als 20 Millimeter von der ersten Öffnung angeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die zweite Öffnung kontinuierlich mit wenigstens einem der quer verlaufenden äußeren Ränder oder längs verlaufenden äußeren Ränder der Ausgabefläche angeordnet. Die zweite Öffnung umfaßt wenigstens einen bogenförmigen Abschnitt. In weiteren Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann die Ausgabefläche ein integriertes Teil der Ausgabeeinheit sein oder kann die Ausgabefläche eine separate Einheit gegenüber der Ausgabeeinheit sein.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Es wird angenommen, daß die Erfindung aus der vorstehenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser verstanden wird, in welchen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht einer Ausgabefläche gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausgabeeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten Ausgabeeinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Ausgabeeinheit entweder wegwerfbar oder wieder befüllbar sein. Wie hier verwendet, impliziert der Ausdruck "wegwerfbar", daß die Ausgabeeinheit weg geworfen werden sollte, nachdem damit zur Verfügung gestellt laminare Artikel entleert sind. Die Ausgabeeinheit ist nicht dazu gedacht, wieder mit laminaren Artikeln aufgefüllt zu werden. Ebenso wird jeder laminare Artikel nach Verwendung weg geworfen und wird nicht gewaschen oder in anderer Weise wieder hergestellt. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "wieder befüllbar" auf die Fähigkeit der Ausgabeeinheit, mit laminare Artikeln wieder aufgefüllt zu werden, nachdem der Vorrat entleert wurde.
  • Eine Ausgabeeinheit kann Wände haben und kann parallelepipedisch geformt sein, obwohl dies nicht beschränkend sein soll. Die Ausgabeeinheit kann sein ein tragbares, leicht gewichtiges Paket; ein steifer Behälter; ein halbsteifer Behälter; ein flexibler Behälter; eine flexible Box; oder irgendeine Kombination daraus und kann irgendein geeignetes Material umfassen, das dem Fachmann des Standes der Technik bekannt ist. Mit Bezug auf die Zeichnungen umfaßt eine Ausgabeeinheit 11 typischerweise wenigstens eine Fläche, welche als eine Ausgabefläche 10 bezeichnet wird. Wenigstens ein Stapel laminarer Artikel 12, wie ein Stapel Tissues 12, ist in der Ausgabeeinheit 11 angeordnet. Die Tissues 12 sind lösbar aneinander angebracht. Jedes Tissue 12 ist lösbar an beiden angrenzenden Tissues 12 angebracht, und zwar durch irgendein lösbares Anbringungsmittel, welches eine leichte Trennung herbeiführen zu können, wenn das Tissue 12 ausgegeben wird oder nachdem das Tissue 12 durch die erste Öffnung 17 heraus gezogen wurde. Das lösbare Anbringungsmittel kann Mittel umfassen, wie Haftung, Reibung, Kohäsion oder andere Kräfte, welche aneinander grenzende Tissues 12 lösbar aneinander anbringen. Die Tissues 12 können trocken oder chemisch in der trockenen Form imprägniert sein. Alternativ können die Tissues 12 mit einer flüssigen Reinigungslösung imprägniert sein. Die flüssige Reinigungslösung kann eine wäßrige Lösung oder eine Emulsion sein, in welcher die kontinuierliche Phase wäßrig ist, oder eine auf Öl basierende Lösung sein, in welcher z. B. die kontinuierliche Phase Öl ist. Alternativ können die Tissues 12 nur nicht wäßrige Flüssigkeiten, wie Alkohole, Ketone und Öle, enthalten. Der Fachmann des Standes der Technik wird erkennen, daß die Ausgabeeinheit 11 flüssigkeits/gas-undurchlässig ist, falls die Tissues 12 befeuchtet sind.
  • Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß die Ausgabefläche kontinuierlich ist und quer verlaufende Außenränder 13, 14 und längs verlaufende Außenränder 15, 16 und nicht weniger als zwei Öffnung 17, 18, das heißt, eine erste Öffnung 17 und eine zweite Öffnung 18, umfaßt. Die erste Öffnung 17 ist nur für die Ausgabe von Tissues 12 ausgelegt und hat eine Größe in Bezug zu den Tissues 12. Die Größe ist so ausgelegt, daß die Tissues 12, wenn sie durch die erste Öffnung 17 hindurch gezogen werden, eingeengt werden. Die Tissues 12 sollen eingeengt werden, wenn sie gezwungen werden, die durch die erste Öffnung 17 geschnittene Ausgabefläche 10 beim Herausziehen des Tissues durch den Verbraucher berühren. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "heraus ziehen" auf ein Tissue 12, das vollständig von der Innenseite der Ausgabeeinheit 11 zur Außenseite der ersten Öffnung 17 gelangt ist. Die zweite Öffnung 18 funktioniert als eine Ausgangsstelle für den Ausgabeprozeß und ist besonders nützlich im Falle eines Zurückfallens. Die erste Öffnung 17 und die zweite Öffnung 18 sind koplanar. Die zweite Öffnung 18 ist unabhängig von der ersten Öffnung 17 und ist in einem Abstand von nicht größer als 20 Millimeter von der ersten Öffnung 17 angeordnet. Ein solcher begrenzter Abstand erlaubt, daß der Vorteil der zweiten Öffnung 18 in Bezug zu der ersten Öffnung 17 vollständig ausgenutzt wird.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die zweite Öffnung 18 mit wenigstens einer der quer verlaufenden Außenränder 13, 14 oder längs verlaufenden Außenränder 15, 16 der Ausgabefläche 10 kontinuierlich. Die zweite Öffnung 18 umfaßt vorzugsweise wenigstens eine bogenförmigen Abschnitt, obwohl diese eine Vielfalt von Formen aufweisen kann. Ein Fachmann des Standes der Technik wird verstehen, daß die Beispiele Halbkreise Ellipsen, Ovale, Polygone, nicht achsensymmetrische Formen etc. und beliebige Kombinationen daraus umfassen, daß aber die Beispiele weder alle Formen einschließen noch umfassen, die für die zweite Öffnung 18 genommen werden könnten. In Fig. 1 ist die zweite Öffnung 18 in Form eines Halbkreises dargestellt. Die erste Öffnung 17 kann irgendeine geeignete Form annehmen, die eine effektive und vernünftige Ausgabe gewährleistet. Solche Formen in Draufsicht für die erste Öffnung 17 umfassen, sind aber in keiner Weise darauf beschränkt, einen Schlitz, eine H-Form, Öffnungen mit Flügeln, Polygonen, Halbkreisen, Ellipsen, Ovalen, nicht achsensymmetrischen Formen etc. Wie hier verwendet, bezieht sich ein "Schlitz" auf ein Zerteilen zwischen zwei ansonsten kontinuierlichen Materialteilen. Die zweite Öffnung 18 ist absichtlich größer in ihrer Fläche als die erste Öffnung 17. Typischerweise können sich die Abmessungen der zweiten Öffnung 18 auf wenigstens die Hälfte der Abmessungen der Ausgabefläche 10 erstrecken. Dennoch ist es wünschenswert, daß die zweite Öffnung 18 zu klein wie möglich ist, um nachteilige Auswirkungen auf die Tissues zu vermeiden. Deshalb kann die Oberfläche der ersten Öffnung 17 von 9 Quadratzentimeter bis 81 Quadratzentimeter reichen und kann die Oberfläche der zweiten Öffnung 18 von 0,45 Quadratzentimeter bis 12 Quadratzentimeter reichen. Für die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform kann die Ausgabefläche 10 eine erste Öffnung 17 aufweisen, die im wesentlichen eine längliche Form mit Abmessungen von etwa 5,5 Zentimetern in der Länge in 2 Zentimetern in der Breite hat, und eine zweite Öffnung 18, die in ihrer Form halbkreisförmig ist mit einem Radius von 3,5 Zentimetern. Die erste Öffnung 17 ist 0,5 Zentimeter weg von der zweiten Öffnung 18 angeordnet. Die Ausgabefläche 10 ist für diese besondere Ausführungsform typischerweise 15,5 Zentimeter lang mal 90 Zentimeter breit.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, ist die Ausgabefläche 10 ein integrales Teil der Ausgabeeinheit 11, wie z. B. in einer Tissuebox. In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wie in Fig. 3 dargestellt, ist die Ausgabefläche 10 eine separate Gesamtheit gegenüber der Ausgabeeinheit 11. In einem solchen Fall kann die Ausgabeeinheit 11 einen Deckel 19 aufweisen, welcher die Ausgabefläche 10 überlagert.
  • Im Betrieb erlaubt die Anordnung, wie sie hier beschrieben ist, dem Verbraucher, seine oder Ihre Finger in die Ausgabeeinheit 11 durch die zweite Öffnung 18 einzuführen, um einen Zugriff auf das oberste Tissue 12 des Stapels zu erlangen und um das Tissue 12 durch die erste Öffnung 17 hindurch zu fädeln. Das Tissue 12 wird dann aus der Ausgabeeinheit 11 durch die erste Öffnung 17 hindurch heraus gezogen. Das erste Tissue 12 wird von dem angrenzenden oder nachfolgenden Tissue 12 getrennt. Das erste Tissue 12 kann durch Überwindung von Haftkräften getrennt werden, falls die Tissues 12 haftend miteinander verbunden sind, oder die Zugfestigkeit irgendeines der weiteren lösbaren Anbringungsmittel, welche ausgewählt worden sein könnten, übersteigen.

Claims (6)

1. Ausgabeseite (10) für eine Ausgabeeinheit (11) mit wenigstens einem Stapel laminarer Artikel (12), wobei die Ausgabeseite (10) kontinuierlich ist, wobei die Ausgabeseite (10) quer verlaufende Außenränder (13, 14) und längs verlaufende Außenränder (15, 16) und nicht weniger als zwei Öffnungen (17, 18) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Öffnung (17) und die zweite Öffnung (18) koplanar sind, wobei die zweite Öffnung (18) unabhängig von der ersten Öffnung (17) ist und in einem Abstand von nicht mehr als 20 mm von der ersten Öffnung 17) angeordnet ist.
2. Ausgabeseite (10) für eine Ausgabeeinheit (11) nach Anspruch 1, in welcher die zweite Öffnung (18) mit wenigstens einer der quer verlaufenden Außenränder (13, 14) oder der längs verlaufenden Außenränder (15, 16) kontinuierlich ist.
3. Ausgabeseite (10) für eine Ausgabeeinheit (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher die zweite Öffnung (18) wenigstens einen Bogenabschnitt umfaßt.
4. Ausgabeseite (10) für eine Ausgabeeinheit (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher der Oberflächenbereich der ersten Öffnung (17) von 9 Quadratzentimeter bis 81 Quadratzentimeter reicht und der Oberflächenbereich der zweiten Öffnung (18) von 0,45 Quadratzentimeter bis 12 Quadratzentimeter reicht.
5. Ausgabeseite (10) für eine Ausgabeeinheit (11) nach einem der vorstehenden Ansprüche, in welcher die Ausgabeseite (10) ein einstückiges Teil der Ausgabeeinheit (11) ist.
6. Ausgabeseite (10) für eine Ausgabeeinheit (11) nach den Ansprüchen 1 bis 4, in welcher die Ausgabeseite (10) ein von der Ausgabeeinheit (11) eigenständiges Gebilde ist.
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