DE69613727T2 - Vorrichtung zum Ausscheiden von Gegenständen, welche parallel neben anderen Gegenständen gefördert werden - Google Patents
Vorrichtung zum Ausscheiden von Gegenständen, welche parallel neben anderen Gegenständen gefördert werdenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Positionieren von Gegenständen, zum Beispiel Verpackungen, in eine einzige Reihe.
- Es ist bekannt, eine Förderanlage vorzusehen, welche einen Strom von willkürlich angeordneten Gegenständen aufnimmt, wie zum Beispiel zu verschickende Päckchen, und die Päckchen in eine einzige Säule oder Reihe so ausrichtet, daß die Päckchen einzeln zu einem Sortiermechanismus geführt werden können. Der Sortiermechanismus weist einen Scanner auf, der einen Code auf jedem Päckchen liest, und eine Trenneinrichtung, welche die Päckchen zu besonderen Laufbahnen umleitet, je nach den von dem Code gelesenen Daten, zum Beispiel einer Postadresse.
- Wie in Fig. 1 dargestellt ist, weist eine herkömmliche Förderanlage in typischer Weise einen mechanischen Ordner oder Vereinzelungsförderer 10 auf, der eine Reihe von angetriebenen Rollen 12 hat, deren Drehachsen zu einer Längsrichtung der Bahn schräg laufen, so daß die Päckchen gleichzeitig längs (in Richtung L) nach vorn und quer einwärts zu einer Seitenwand 16 hin gefördert werden. Infolgedessen erhalten die Päckchen die Neigung, in einer einzigen Reihe vereinigt zu werden, um längs dar Seitenwand zu laufen. Ein solcher Förderer ist zum Beispiel in US-A-4,039,074 beschrieben.
- Nach Austreten aus dem Auslaß 18 des Vereinzelungsförderers 10 wird die Reihe von Verpackungen zu dem Sortiermechanismus gefördert, um zu entsprechenden Stationen gemäß einem auf dem Packungen markierten Code geführt zu werden.
- Packungen können manchmal den Vereinzelungsförderer, während sie parallel nebeneinander laufen, d. h. in einer Lage Seite an Seite (siehe zum Beispiel in Fig. 1 die Verpackungen P1 und P2) verlassen, wodurch ein richtiger Betrieb des Sortiermechanismus gestört wird, weil der Scanner in der Lage ist, einen Code zu bestimmter Zeit nur von einer Packung zu lesen. Folglich ist ein Fließsteuermechanismus 20 (in Fig. 1 gezeigt) für den Zweck vorgeschlagen worden, eine äußere Packung P2 der nebeneinander liegenden Packungen entnehmen zu lassen. Ein solcher Fließsteuermechanismus 20, der in der US-A-5,222,586 beschrieben ist, weist einen Förderriemen 22 auf, der angeordnet ist, um die aus dem Vereinzelungsförderer 10 austretenden Packungen aufzunehmen. Die Breite des Riemens 22 ist derart, daß eine Packung, deren Schwerpunkt G (von dem man zwecks Ausgestaltung des Förderers annimmt, daß er in der geometrischen Mitte der Verpackung liegt) quer außerhalb der äußeren Kante 24 des Riemens 22 angeordnet ist, auf eine Entleerungsrutsche 26 fällt. Dies bedeutet, daß eine übermäßig breite Packung auf die Rutsche fallen wird, die in den meisten Fällen die äußere P2 zweier nebeneinander laufender Packungen P1, P2 ist.
- Durch Zufall kann es jedoch passieren, daß der Schwerpunkt der äußeren Packung, d. h. der Packung P4 der nebeneinander laufenden Packungen, seitlich innerhalb der Außenkante 24 des Riemens 22 angeordnet und somit auf einen abstromigen Förderer 28 getragen wird, d. h. einen Riemen zum Fördern von Packungen zu einem Scannermechanismus. Wie zuvor ausgeführt wurde, ist ein Scannermechanismus nicht in der Lage, die Codes auf nebeneinander laufenden Packungen richtig zu lesen.
- Es wäre daher wünschenswert, einen Mechanismus oder eine Einrichtung vorzusehen, um in zuverlässigerer Weise Packungen daran zu hindern, in einer Lage nebeneinander in den Förderer 28 einzutreten.
- DE-A-29 16 780 beschreibt einen Fördermechanismus, bei welchem jede der Förderspuren eine Förderkraft aufbringt, welche eine seitliche Richtungskomponente sowie auch eine Vorwärts- Richtungskomponente hat. Die Rollen der Mittelförderspur sind zwischen einer rechts schräg laufenden und einer links schräg laufenden Position einstellbar, weil die Mittelspur nur wie ein Schalter arbeitet, um Gegenstände nach rechts oder links zu versetzen. Die Mittelförderspur soll Gegenstände nicht nur in einer Vorwärtsrichtung fördern, wie die Förderspur der vorliegenden Erfindung. Ferner sind alle Rollen aus demselben Material mit demselben Reibkoeffizient gebildet. Um somit für eine besondere Förderspur Kontrolle bzw. Steuerung auf einen Gegenstand auszuüben, muß ein Hauptteil des Gegenstandes auf diese Förderspur angeordnet werden.
- Die vorliegende Erfindung weist einen Fördermechanismus auf mit inneren, mittleren und äußeren parallelen Förderspuren und einer aufrechten Seitenwand, die neben einer inneren Kante der inneren Spur angeordnet ist. Jede Förderspur ist angeordnet, um Gegenstände längs nach vorn zu bewegen. Ferner ist die innere Spur angeordnet, um Gegenstände quer nach einwärts gegen die Seitenwand zu drücken, und die mittlere Spur ist angeordnet, um Gegenstände quer nach außen von der Seitenwand fort zu drücken.
- Vorzugsweise weist jede der inneren und mittleren Spuren angetriebene Rollen auf, die bezüglich der Längsrichtung in entgegengesetzte Richtungen schräg laufen.
- Die dritte Spur weist vorzugsweise angetriebene Rollen auf, die angeordnet sind, um auf die auf ihnen laufenden Gegenstände nicht eine seitliche Auswärtskraft auszuüben. Die Rollen der äußeren Spur drehen vorzugsweise um Achsen, die senkrecht zur Längsrichtung ausgerichtet sind.
- Die aufrechte bzw. stehende Seitenwand ist vorzugsweise längs nach vorn angetrieben und ist durch einen Endlosriemen gebildet.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Vorbewegen von Gegenständen. Das Verfahren weist das Schaffen von inneren, mittleren und äußeren Förderspuren auf, wobei mindestens die innere und die mittlere Förderspur aus Reihen angetriebener Rollen gebildet sind. Die Rollen der inneren Spur sind um Achsen angetrieben, die relativ zu einer Längsrichtung schräg laufen, um Gegenstände längs nach vorn und seitlich einwärts gegen eine sich längs nach vorn bewegende aufrechte Seitenwand zu drücken. Die Rollen der mittleren Spur sind um Achsen angetrieben, die relativ zu der Längsrichtung schräg laufen, um Gegenstände längs nach vorn und seitlich auswärts von der Seitenwand weg zu drücken. Die äußere Spur ist angetrieben, um Gegenstände mindestens längs nach vorn zu drücken. Ein Gegenstand, der sich ganz über nur die innere und die mittlere Spur erstreckt, wird so gefördert, daß er quer einwärts gegen die Seitenwand versetzt wird, während er längs vorbewegt wird. Ein sich ganz über alle Spuren, d. h. die innere, die mittlere und die äußere Spur, erstreckender Gegenstand wird so gefördert, daß er seitlich bzw. quer einwärts gegen die Seitenwand versetzt wird, während er längs vorbewegt wird. Ein nur auf der mittleren und der äußeren Spur laufender GegensEand wird so gefördert, daß dann, wenn er von den abstromigen Enden der mittleren und äußeren Spur auf eine abstromige Oberfläche mit einer Außenkante abgeführt wird, der Schwerpunkt eines solchen Gegenstandes seitlich nach außen von einer solchen Außenkante angeordnet wird, wodurch ein solcher Gegenstand von der abstromigen Oberfläche herunterfällt.
- Die Gegenstände und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen klar, in welchen gleiche Bezugszahlen gleiche Elemente bezeichnen und in denen:
- Fig. 1 eine Draufsicht einer Förderanlage gemäß dem Stand der Technik ist;
- Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Förderanlage gemäß der Erfindung ist;
- Fig. 3 eine Ansicht in Richtung der Pfeile 3-3 in Fig. 2 ist;
- Fig. 4 eine Draufsicht eines Entnahmeförderers der Erfindung ist, wenn eine Packung einer ersten Größe auf diesem gefördert wird;
- Fig. 5 eine Draufsicht auf den Wegnahmeförderer ist, wenn keine Packungen auf ihm gefördert werden;
- Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 ist, wenn eine Packung einer zweiten Größe auf dem Förderer gefördert wird;
- Fig. 7 eine Vorderansicht der Fig. 6 ist;
- Fig. 8 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 7 ist unter Darstellung, was passieren würde, wenn die äußere Förderspur nicht vorhanden wäre; und
- Fig. 9 eine Ansicht ähnlich Fig. 6 ist, wobei dargestellt wird, was passieren würde, wenn Packungen in einer Lage Seite an Seite auf dem Förderer gefördert würden.
- Eine Förderanlage gemäß der vorliegenden Erfindung ist schematisch in Draufsicht in Fig. 2 dargestellt. Dort ist das abstromige Ende des zuvor beschriebenen herkömmlichen mechanischen Ordners oder Einzelförderers 10 gezeigt, der für das Vorbewegen von Gegenständen, zum Beispiel von Päckchen, Paketen oder Packungen, schräg laufende Rollen 12 hat, wobei die Bewegungsrichtung eine Längsvorwärtskomponente L und eine seitliche Einwärtskomponente L' hat. Deshalb werden die Packungen nach vorn bewegt, während sie in einer einzigen Reihe gegen eine vertikale Seitenwand 16 angeordnet sind.
- Wie oben in Verbindung mit Fig. 1 angedeutet ist, kann es passieren, daß Packungen in einer Lage Seite an Seite bzw. nebeneinander aus dem Vereinzelungsförderer 10 austreten. Es ist notwendig, daß eine dieser Packungen entfernt bzw. herausgenommen werden muß, um die Situation zu vermeiden, daß zwei Packungen gleichzeitig zu einem Scannermechanismus laufen. Wie zuvor in Verbindung mit Fig. 1 erläutert, wird dies gewöhnlich mit Hilfe des herkömmlichen Fließsteuermechanismus 20 gewährleistet, aber unter gewissen Bedingungen können nebeneinander liegende Packungen durch den Flußmechanismus hindurchgehen.
- Um solche Fälle zu vermeiden, bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Herausnahmeförderer 40, der zwischen dem Vereinzelungsförderer 10 und dem Fließsteuermechanismus 20 angeordnet ist.
- Der Entfernungs- bzw. Herausnahmeförderer weist eine vertikale innere Seitenwand 42 auf, welche durch einen angetriebenen, endlosen Riemen 43 gebildet ist, der in Längsvorwärtsrichtung L läuft. Ein horizontaler Fördermechanismus ist vorgesehen, der eine innere Förderspur 44, eine mittlere Förderspur 46 und eine äußere Förderspur 48 aufweist. Jede dieser Förderspuren weist eine Reihe von Rollen 54, 56, 58 auf, welche durch einen herkömmlichen Antriebsmechanismus angetrieben sind, zum Beispiel durch motorangetriebene, endlose Bänder 52. Die Rollen 54, 56, 58 liegen in einer gemeinsamen horizontalen Ebene.
- Die Förderspuren sind so ausgestaltet, daß jede Spur Packungen längs vorwärts bewegt und ferner derart, daß: (i) die innere Spur 44 eine seitliche Einwärtskraft auf die Packungen aufbringt, (ii) die mittlere Spur eine seitliche Auswärtskraft auf die Packungen ausübt und (iii) die äußere Spur 48 keine seitliche Auswärtskraft auf die Packungen ausübt (vorzugsweise übt die äußere Spur 48 keinerlei Querkraft auf die Packungen aus). Die Art und Weise, wie dies erreicht wird, wird nun erläutert.
- Die Rollen 54 der Innenspur laufen schräg so, daß ihre seitlichen äußeren Enden 54 vor ihren seitlichen inneren Enden 54 angeordnet sind. Infolgedessen übt die Innenspur 44 auf Packungen eine Förderkraft; aus, welche in einer Richtung wirkt, welche die Längsvorwärtskomponente L und die Quereinwärtskomponente L' hat. Deshalb sind auch durch die innere Spur vorbewegte Packungen gegen die innere Seitenwand 42 federnd vorgespannt. Die Drehzahl der Innenspurrollen ist vorzugsweise so ausgesucht, daß Packungen längs nach vorn mit der gleichen Geschwindigkeit vorbewegt werden wie die innere Seitenwand 42.
- Die Rollen der Mittelförderspur 46 laufen schräg derart, daß ihre seitlichen inneren Enden 56" vor ihren seitlichen Enden 56' angeordnet sind. Somit übt die Mittelspur 46 auf Packungen eine Förderkraft aus, welche in einer Richtung wirkt, weiche die Längsvorwärtskomponente L und eine Querauswärtskomponente L" hat.
- Die Rollen 58 der äußeren Förderspur 48 haben Achsen, die senkrecht zu der Längsrichtung L ausgerichtet sind, und üben somit auf Packungen eine Förderkraft aus, die nur in der Längsrichtung L wirkt.
- Es ist notwendig, daß die innere und mittlere Spur 44, 46 so arbeiten, daß eine Packung PS (siehe Fig. 4), die breit genug ist, um sich ganz nur über die innere und mittlere Spur 44 und 46 zu erstrecken, seitlich bzw. quer nach einwärts bewegt wird (sowie längs vorwärts), d. h. daß die Packung PS unter der Steuerung der Innenspur vom Standpunkt der seitliche Bewegung steht. Dies wird bei der Ausführungsform erreicht durch (a) Schräglaufen der Rollen 54, 56 der inneren und mittleren Spur unter demselben Winkel zu der Längsrichtung (in Draufsicht gesehen) (b) länger Ausgestalten der inneren Rollen 54 als der mittleren Rollen 56, so daß die Breite WI der inneren Spur größer ist als die Breite WM der mittleren Spur (d. h. WI > WM), und (c) Antreiben der inneren und mittleren Rollen mit der gleichen Drehzahl. Man weiß jedoch auch, daß andere Anordnungen möglich sind, um sicherzustellen, daß die seitliche Bewegung der Packungen durch die Innenspur gesteuert wird.
- Es ist auch erforderlich, daß eine Packung P6 (siehe Fig. 6), die breit genug ist, um sich ganz über alle drei Spuren 44, 46, 48 zu erstrecken, seitlich einwärts bewegt wird (sowie längs vorwärts).
- Wie oben bemerkt, sind die mittleren Rollen 56 nicht in der Lage, eine solche Packung P6 zur Seite bzw. quer nach außen zu bewegen, so daß dieses Erfordernis erreicht werden kann durch das Sicherstellen, daß die äußeren Rollen 58 nicht eine ausreichend große Querkraft nach außen auf die Packung aufbringen, die, wenn die Kombination mit der Querkraft der mittleren Rollen nach außen gegeben ist, in der Lage ist, die von den inneren Rollen 54 aufgebrachte seitliche Kraft einwärts zu überwinden. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die äußeren Rollen 58 derart angeordnet werden, daß sie auf die Packungen keine Querkraft ausüben, vorzugsweise durch Anbringen dieser Rollen für die Drehung um Achsen, die senkrecht zu der Längsrichtung ausgerichtet sind. Deshalb wird von de, äußeren Rollen nur eine Längskraft auf die Packungen aufgebracht. Es kann selbstverständlich möglich sein, die äußeren Rollen 58 schräg laufend anzuordnen, so daß sie eine leichte seitliche Kraft nach außen oder nach innen ausüben, ohne die inneren Rollen zu veranlassen, die Steuerung über die seitliche Bewegung der Packungen zu verlieren.
- Den primären Zweck, die äußere Förderspur 48 vorzusehen, versteht man unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 8. Man erkennt, daß bei Abwesenheit der äußeren Spur 48 die Packung P6 kippen und sich von den Rollen 54 der Innenspur abheben würde (wie in Fig. 8 gezeigt ist), woraufhin die Packung P6 unter die Steuerung der Mittelspur kommen würde und seitlich von der Außenkante des Herausnahmeförderers 40 nach außen weg versetzt würde. Dies ist unerwünscht, weil die Packung P6 nicht herausgenommen werden soll. Infolge der Gegenwart der äußeren Spur 48 bleibt die Packung P6 jedoch auf allen drei Spuren sitzen und wird gegen die Seitenwand gedrückt, wie oben erläutert.
- Es versteht sich dann, daß der Zweck zur Schaffung der Außenspur darin liegt, das unerwünschte Herausnehmen der sehr breiten Packungen P6 zu verhindern, ohne die erwünschte Herausnahme einer äußeren Packung zu verhindern, die parallel zu einer inneren Packung läuft, wie später in Verbindung mit Fig. 9 erläutert wird.
- Ein weiteres Erfordernis des Herausnahmeförderers 40 besteht darin, daß eine sowohl auf der mittleren als auch auf der äußeren Spur laufende Packung, die aber nicht auf der inneren Spur läuft (d. h. siehe die Packungsposition P8', wie in Fig. 9 gezeigt) so ausgerichtet werden muß, daß der Schwerpunkt CG der Packung dann, wenn sie auf einen Abstromförderer herausgebracht wird, wie zum Beispiel einen Fließsteuerförderer 20, seitlich außerhalb der Außenkante 62 des abstromigen Förderers liegt und von dieser Kante 62 herunterfällt. Dies wird bei der bevorzugten Ausführungsform dadurch erreicht, daß man die äußere Spur 48 mit kürzerer Breite versieht als die mittlere Spur (d. h. WM > WO), und die äußeren Rollen 58 mit einer solchen Drehzahl antreibt, daß die Vorwärts- längsgeschwindigkeitskomponente der mittleren Rollen 56 dieselbe wie die der äußeren Rollen ist. Dies schließt das Drehen der äußeren Rollen 58 etwas langsamer als die mittleren Rollen 56 ein, weil die mittleren Rollen schräg laufen, die äußeren Rollen aber nicht.
- Der Betrieb des Herausnahmeförderers beim Entfernen bzw. Herausnehmen einer Packung wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 9 erläutert. In Fig. 9 ist ein Paar von Packungen (d. h. die innere und äußere Packung P7, P8) in Lage nebeneinander aus dem Vereinzelner ausgetreten, und es ist notwendig, die äußere Packung P8 herauszunehmen. Die innere Packung P7 kommt unter den Einfluß allein der Rollern 54 der Innenspur 44 und wird dadurch längs nach vorn und quer einwärts gegen die sich bewegende Seitenwand 42 vorbewegt.
- Die äußere Packung P8 kommt anfänglich unter den Einfluß nur der Rollen der Mittelspur 46 und wird dadurch längs vorwärts und seitlich auswärts gegen die äußere Spur 48 bewegt. Eventuell berührt die äußere Packung P8 die Rollen 58 der Außenspur 48 und nimmt eine Gleichgewichtsposition P8' teilweise auf der Außenspur und teilweise auf der Innenspur ein, wodurch der Schwerpunkt der Packung (wenn man annimmt, daß die Packung symmetrische Masse hat) seitlich auswärts von der Außenkante 68 der Mittelspur versetzt wird. Wenn deshalb die äußere Packung P8 auf den Fließsteuerförderriemen 22 überführt wird, wird ihr Schwerpunkt seitlich auswärts von der Außenkante 62 dieses Riemens 22 versetzt, woraufhin die Packung P6 von dem Fließsteuerförderriemen 22 an der Position PS" herunterfällt. Diese Packung P6 kann einen Förderer der Rutsche 26 herunterlaufen und für die Rückführung zu dem Vereinzelungsförderer 10 gesammelt werden.
- Es versteht sich, daß die Packung P8 entsprechend der obigen Beschreibung sogar dann herausgenommen würde, wenn ihre eine innere Kante anfänglich auf der Innenspur gelaufen wäre, d. h. wenn die Packung P7 eine etwas geringere Breite hätte, weil die Mittelspur eine Quersteuerung auf die Packung ausüben würde. Deshalb würde eine solche Packung eventuell quer nach außen zu der Position P8' versetzt werden.
- Wie früher bemerkt wurde, könnte die äußere Spur angeordnet sein, um eine leicht seitliche Einwärts- oder Auswärtsbewegung auf die Packungen vorzusehen, ohne umgekehrt die Fähigkeit des Herausnahmeförderers zu beeinträchtigen, die äußere Packung herauszunehmen. Wenn eine leicht seitliche Einwärtsbewegung vorgesehen wird, ist es nur notwendig sicherzustellen, daß die äußere Kante 62 des abstromigen Förderers 20 so angeordnet ist, daß sie seitlich innerhalb des Schwerpunktes der nur durch die äußere und die mittlere Spur geförderten Packungen liegt. Dabei wird angenommen, daß die Packungen symmetrisch sind, d. h. der Schwerpunkt mit der geometrischen Mitte der Packung zusammenfällt.
- Man erkennt, daß die vorliegende Erfindung einen hohen Grad an Sicherheit schafft, daß Packungen nur in einer einzigen Reihe zu einem Sortiermechanismus vorbewegt werden.
- Obwohl die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit einer bevorzugten Ausführungsform derselben beschrieben worden ist, versteht es sich für den Fachmann, daß Hinzufügungen, Weglassungen, Modifikationen und Ersatzvornahmen, die nicht speziell beschrieben sind, durchgeführt werden können, ohne den Rahmen der Erfindung und den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen, wie er in den anliegenden Ansprüchen definiert ist.
Claims (14)
1. Fördermechanismus mit:
einer ersten (44) und einer zweiten parallelen Förderspur (46);
einer aufrechten Seitenwand (42), die neben einer inneren Kante der inneren Spur
angeordnet ist und sich in einer Längsrichtung erstreckt; und
wobei sowohl die erste (44) als auch die zweite Förderspur (46) angeordnet sind, um
Gegenstände längs nach vorn zu bewegen, die erste Spur (44) ferner angeordnet ist, um
Gegenstände seitlich nach einwärts zur Seitenwand (42) hin zu drücken, die zweite Spur (46)
ferner angeordnet ist, um Gegenstände seitlich nach außen, von der Seitenwand (42) weg
zu drücken, und wobei sowohl die erste Spur (44) als auch die zweite Spur (46) relativ
zueinander derart angeordnet sind, daß ein sich über sowohl die erste Spur (44) als auch die
zweite Spur (46) erstreckender Gegenstand zu der Seitenwand (42) hin gedrückt wird,
wobei die erste Spur (44) und die zweite Spur (46) angetriebene Rollen (54, 56j aufweisen,
wobei die Rollen (54) der ersten Spur (44) und die Rollen (56) der zweiten Spur (46) jeweils
in entgegengesetzte Richtungen bezüglich der Längsrichtung schräg verlaufend sind, wobei
die Rollen (54) der ersten Spur (44) unter einem ersten Winkel relativ zu der Längsrichtung
und die Rollen (56) der zweiten Spur (46) unter einem zweiten Winkel relativ zu der
Längsrichtung abgeschrägt sind, wobei die Rollen (54) der ersten Spur (44) länger sind als die
Rollen 156) der zweiten Spur (46).
2. Fördermechanismus nach Anspruch 1, wobei der erste Winkel gleich dem zweiten Winkel
ist.
3. Fördermechanismus nach Anspruch 1, ferner mit einer dritten Förderspur (48) parallel zu der
ersten Spur (44) und der zweiten Spur (46) in Anordnung auf einer gegenüberliegenden
Seite der zweiten Spur (46) von der ersten Spur (44) und in Anordnung zum Vorbewegen von
Gegenständen längs vorwärts.
4. Fördermechanismus nach Anspruch 3, wobei die dritte Förderspur (48) angetriebene Rollen
(58) aufweist.
5. Fördermechanismus nach Anspruch 4, wobei die Rollen (58) der dritten Spur (48) um
Achsen drehen, die senkrecht zur Längsrichtung ausgerichtet sind.
6. Fördermechanismus nach Anspruch 4, wobei die dritte Spur (48) angeordnet ist, um keine
seitlich nach außen gerichtete Kraft auf die auf dieser Spur laufenden Gegenstände
aufzubringen.
7. Fördermechanismus nach Anspruch 3 oder 6, wobei die erste Spur (44), die zweite Spur
(46) und die dritte Spur (48) relativ zueinander derart angeordnet sind, daß ein sich über die
erste Spur (44), die zweite Spur (46) und die dritte Spur (48) erstreckender Gegenstand zur
Seitenwand (42) hin gedrückt wird.
8. Fördermechanismus nach Anspruch 3, wobei sowohl die erste Spur (44) als auch die zweite
Spur (46) als auch die dritte Spur (48) angetriebene Rollen (54, 56, 58) aufweisen.
9. Fördermechanismus nach Anspruch 8, wobei die Rollen (54) der ersten Spur (44) länger
sind als die Rollen (56) der zweiten Spur (46).
10. Fördermechanismus nach Anspruch 9, wobei die Rollen (56) der zweiten Spur (46) länger
sind als die Rollen (58) der dritten Spur (48).
11. Fördermechanismus nach Anspruch 1, wobei die Seitenwand (42) längs nach vorn
angetrieben ist.
12. Fördermechanismus nach Anspruch 11, wobei die Seitenwand (42) einen Endlosriemen (43)
aufweist.
13. Fördermechanismus nach Anspruch 1, ferner mit einer abstromigen Oberfläche (20), die an
einem Ausgangsende der ersten Spur (44) und der zweiten Spur (46) für die Aufnahme von
Gegenständen von diesen angeordnet ist, wobei die abstromige Oberfläche (20) eine
Außenkante (62) aufweist, die seitlich einwärts bezüglich einer Außenkante der zweiten Spur
(46) angeordnet ist.
14. Verfahren zum Vorbewegen von Gegenständen mit den Schritten:
A) Vorsehen von ersten (44) und zweiten Förderspuren (46), wobei die erste und die
zweite Förderspur jeweils Reihen von angetriebenen Rollen (54, 56) aufweist, die
Rollern (54) der ersten Spur (44) länger sind als die Rollen (56) der zweiten Spur (46);
B) Antreiben der Rollen (54) der ersten Förderspur (44) um Achsen, die unter einem
ersten Winkel relativ zu einer Längsrichtung schräg verlaufend sind, um Gegenstände
längs nach vorn und seitlich einwärts gegen eine sich längs nach vorn bewegende
aufrechte Seitenwand (42) zu drücken, wobei sich die Seitenwand in der
Längsrichtung erstreckt;
C) Antreiben der Rollen (56) der zweiten Förderspur (46) um Achsen, die unter einem
zweiten Winkel relativ zur Längsrichtung schräg verlaufend sind, um Gegenstände
längs nach vorn und seitlich nach außen von der Seitenwand fort zu drücken;
D) Fördern eines Gegenstandes, der sich ganz über die erste (44) und zweite
Förderspur (46) erstreckt derart, daß der Gegenstand seitlich nach einwärts gegen die
Seitenwand (42) verschoben wird, während er längs vorbewegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
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