DE69606203T2 - Sähmaschine - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Sämaschine mit Säelementen zum Einbringen von Saatgut in den Boden sowie mit einem sich quer zur Arbeitsrichtung A erstreckenden Träger, an dem die Säelemente nebeneinander mittels eines Halters angeordnet sind.
- Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 29 49 266 bekannt. Bei dieser Maschine wird mit Hilfe mehrerer querliegender Reihen von Säelementen Saatgut in den Boden eingebracht. Zu diesem Zweck umfaßt die Maschine mehrere unterschiedlich geformte Halter für ein Säelement, die an den Träger angeschweißt sind. Die bekannte Vorrichtung ist jedoch durch das Anschweißen der Halter und die Notwendigkeit, verschiedene unterschiedliche Arten von Haltern vorzusehen, relativ teuer in der Herstellung und hat den 4 Nachteil, daß der erforderliche geringe Abstand zwischen den anzulegenden Saatfurchen nicht oder zumindest nicht in einfacher Weise erzielt werden kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, insbesondere diese Probleme zu vermeiden und allgemein eine vorteilhafte Konstruktion für eine aus einem Träger, einem Halter und einem Säelement bestehende Einheit zu schaffen.
- Gemäß der Erfindung kann dies dadurch erreicht werden, daß die Maschine Klemmvorrichtungen zum Befestigen ei nes Halters an dem Träger aufweist, und daß der Halter auf der Rückseite des Trägers mehrere Öffnungen aufweist, in denen jeweils ein Säelement auf der Rückseite des Trägers zu halten ist.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind nicht die Halter, sondern die Säelemente in unterschiedlichen Größen ausgeführt, was relativ einfach ist, da diese Säelemente im allgemeinen ein Rohrstück umfassen. Von diesen Rohrstücken sind zwei oder mehrere unterschiedliche Arten in einfacher Weise dadurch herzustellen, daß für jede Art Rohrstücke unterschiedlicher Länge einfach abgeschnitten werden und anschließend das Rohrstück für jede Art unterschiedlich gebogen wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet ferner die Möglichkeit, die Säelemente in größerer oder geringerer Entfernung zueinander anzuordnen. Letzteres kann mit äußerst geringen Abständen erfolgen, da die Befestigungsmittel, wie z. B. Bolzen, zum Befestigen eines Säelementes an einem Halter oder benachbarten Haltern mit Säelementen aufgrund der Vielzahl von Öffnungen in jedem Halter außerhalb der Reihe angeordnet werden können. Die Erfindung bietet den Vorteil der bekannten Vorrichtung, daß alle Halter und Säelemente auf der Rückseite des Trägers angeordnet sind, wodurch der Schwerpunkt der aus Träger und Säelementen bestehenden Einheit so nahe wie möglich am Schlepper liegt. Weitere Vorteile dieser Konstruktion bestehen darin, daß aufgrund der gleichförmigen Halter Fehler während der Herstellung oder der Montage der Maschine vermieden werden und leicht zu korrigieren sind.
- Die erfindungsgemäße Maschine kann durch die weiteren Merkmale gekennzeichnet sein, daß
- - die Maschine ein Antriebsrad für einen Dosierer aufweist, das zwischen zwei Scharen angeordnet ist, die jeweils eine Saatfurche bilden,
- - die Achse des Antriebsrades hinter der zweitvordersten Scharfurche und vor der hintersten Scharfurche liegt,
- - das Antriebsrad nahe einem Säschar angeordnet ist, das in bezug auf die Arbeitsrichtung und von der Vorderseite des gedachten Umfangskreises des Antriebsrades betrachtet vor dem Umfangskreis oder zumindest in einem Abstand hinter dessen Vorderseite angeordnet ist, der weniger als ein Viertel des Raddurchmessers beträgt,
- - das Antriebsrad nahe einem Säschar angeordnet ist, das in bezug auf die Arbeitsrichtung hinter der Achse des Antriebsrades angeordnet ist,
- - das Säschar nahe dem Schaltrad und hinter dessen Achse mit dem Träger verbunden ist, und zwar zusammen 4 mit dem Säschar, das auf derselben Seite in der vom Antriebsrad aus zweiten Saatfurche angeordnet ist,
- - das Särohr des direkt neben dem Antriebsrad und hinter dessen Achse angeordneten Säschares eine quer zur Arbeitsrichtung verlaufende Biegung aufweist, die sich zumindest im wesentlichen hinter der Vorderseite des Antriebsrades erstreckt,
- - sich ein Kettenschutz eines Antriebes von der Achse des Antriebsrades im wesentlichen nach oben erstreckt und mit dem Tragarm für das Antriebsrad durch eine Stellvorrichtung verbunden ist, mittels der der Winkel zwischen der Längsachse des Antriebes und dem Arm einstellbar ist,
- - die Maschine eine Stellvorrichtung für Spurreißer aufweist, welche mit einem einseitig wirkenden hydraulischen Stellglied versehen ist, das eine Federelement enthält,
- - die Stellvorrichtung Verriegelungsarme umfaßt, die einen Führungsansatz aufweisen, mittels dessen sich die Verriegelungsarme abwechselnd gegenseitig aus einer Verriegelungslage herausdrücken können.
- Zum besseren Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie diese verwirklicht werden kann, wird im folgenden als Beispiel auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:
- Fig. 1 in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Maschine in einer Lage, in der sie an die Hebevorrichtung eines Schleppers angeschlossen ist;
- Fig. 2 eine vergrößert dargestellte Ansicht eines Details der Maschine in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1;
- Fig. 3 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2;
- Fig. 4 eine Rückansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 1;
- Fig. 5 eine vergrößert dargestellte Ansicht eines Details der Maschine in Richtung des Pfeiles V in Fig. 1;
- Fig. 6 eine Draufsicht auf die in Fig. 5 gezeigte Vorrichtung;
- Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6, und
- Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Teil einer bevorzugten Ausführungsform der Sämaschine.
- In den Zeichnungen sind entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet. Außerdem ist die Erfindung keinesfalls auf die hier gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt; sie dienen lediglich der Verdeutlichung des erfinderischen Gedankens.
- In Fig. 1 ist eine landwirtschaftliche Maschine 1 gezeigt, bei der es sich um eine Kombination aus einer an sich bekannten Kreiselegge 2 und einer Sämaschine 3 handelt. Zu diesem Zweck weist die Kreiselegge 2 an der Rückseite ihres Anbaubockes an sich bekannte Kupplungsarme 4, 5 auf, die mit Anschlüssen 6 in Eingriff treten, über die die Sämaschine 3 auch in herkömmlicher Weise an die genormte Dreipunkt-Hebevorrichtung eines Schleppers angeschlossen werden könnte. Die Sämaschine 3 weist einen Rahmen 7 auf, an dem die Anschlüsse 6 angeordnet und ein Vorratsbehälter 8, eine Gebläseeinheit 9 zum pneumatischen Transport von Saatgut, ein Tragbalken 10 für die Säelemente 11 und ein Antriebsrad 12 angebracht sind. Über ein Rohr 14 ist das Gebläse 9 mit einem Dosierer 15 verbunden, der an der Unterseite des Vorratsbehälters 8 befestigt ist. Der Dosierer 15 ist in an sich bekannter Weise mit dem Antriebsrad 12, auch Schaltrad genannt, antriebsverbunden. Der Dosierer befördert Saatgut vom Vorratsbehälter 8 zu einem Mischrohr, das etwa einen Meter lang ist und sich in der Mitte des Vorratsbehälters in vertikaler Richtung fluchtend zum Gebläserohr 14 erstreckt. Das dosierte Saatgut verteilt sich im Mischrohr in dem von dem Gebläse 9 erzeugten Luftstrom. An seinem oberen Ende mündet das Mischrohr in einen an sich bekannten Verteiler, in dem das Saatgut und die Luftströme auf elastische Transportleitungen verteilt werden, die mit dem Verteiler verbunden sind und zu den Säelementen 11 führen.
- Außerdem weist die Sämaschine 3 eine an der Rückseite des Vorratsbehälters 8 angeordnete Stellvorrichtung 16 auf, die zum Heben und Senken sogenannter Spurreißer 17 dient, die um eine sich horizontal in Arbeitsrichtung A erstreckende Achse 18 drehbar mit der Sämaschine 3 verbunden sind. Nahe seiner Rückseite weist der Rahmen 7 einen sich quer zur Arbeitsrichtung A erstreckenden Rahmenbalken 20 auf, an dem nahe der in Querrichtung 4 verlaufenden Mittellinie der Maschine die Gebläseeinheit 9 angebracht ist. Bei dieser Ausführungsform, die eine Breite von etwa drei Metern hat, sind an den Enden dieses Rahmenbalkens 20 Radträger mit Rädern 21 für die Maschine angebracht. Die Radträger sind um 180º um die Schwenkachse 18 schwenkbar und in einer dadurch erzielten Transportlage verriegelbar.
- An der Unterseite des Rahmenbalkens 20 weist die Maschine 1 zwei nach unten gerichtete Stützen 22 auf (siehe auch Fig. 3), an deren unteren Enden über die quer zur Arbeitsrichtung A verlaufende Schwenkachse 23 der Träger 10 für die Säelemente 11, das Antriebsrad 12 und eine nicht dargestellte Bürstvorrichtung angebracht sind. In der Nähe mindestens einer der beiden Stützen 22 für den Träger 10, in Arbeitsrichtung A gemessen aber in einigem Abstand zu dieser, weist die Maschine 1 ein Steuerglied 25 auf, dessen Enden über quer zur Arbeitsrichtung A verlaufende Schwenkachsen 26, 27 schwenkbar angeordnet sind, wobei sich das Steuerglied 25 im wesentlichen in vertikaler Richtung zwischen dem Rahmenbalken 20 und dem Träger 10 erstreckt. Bei dieser Ausführungsform ist an dem Rahmenbalken 20 für die obere Schwenkachse 26 eine Stütze 19 angeordnet, die sich von diesem nach oben und etwas nach vorn erstreckt.
- Über einen sich im wesentlichen in Arbeitsrichtung A erstreckenden Arm 28 ist das Schaltrad 12 um eine quer zur Arbeitsrichtungen liegende Achse schwenkbar mit dem Tragbalken 10 verbunden. An dem Arm 28 für das Schaltrad 12 ist ein sich nach oben und etwas nach vorn erstreckender Kettentrieb 30 angeordnet, der die Bewegung des Rades auf einen höher gelegenen Punkt überträgt. 4 Der Kettentrieb 30 ist um die Drehachse des Schaltrades 12 relativ zu dem Arm 28 drehbar angeordnet, jedoch in einer begrenzte Anzahl von Winkelpositionen feststellbar. Zu diesem Zweck ist an dem Arm 28 eine Platte 29 angeordnet, die sich vertikal in Arbeitsrichtung A erstreckt und eine Anzahl von Bohrungen enthält, die konzentrisch zur Achse des Schaltrades 12 angeordnet sind, wobei der Kettentrieb 30 in einer der Bohrungen in einem gewünschten Winkel zum Arm 28 fixierbar ist.
- An einem Zapfen der Ausgangswelle ist nahe der Oberseite des Kettentriebes 30 über ein Universalgelenk ei ne Teleskop-Gelenkwelle 31 angeschlossen, die sich im wesentlichen quer zur Arbeitsrichtung A erstreckt. An ihrem anderen nahe der Maschinenmitte gelegenen Ende ist diese Gelenkwelle 31 ebenfalls über ein Universalgelenk mit einem Kettentrieb verbunden, der ein Winkelgetriebe hat und an dem Rahmen 7, 20 der Sämaschine 3 angebracht ist, von wo aus schließlich die Welle des Dosierers 15 angetrieben wird, die sich in Arbeitsrichtung A erstreckt.
- Wie beispielsweise aus Fig. 4 deutlich wird, ist der hintere Rahmenbalken 20 in einen mittleren Rahmenteil 33, der Teil eines kubischen Rahmenteiles ist, und zwei seitliche Teile 34, 35 unterteilt, die über Verbindungsvorrichtungen, die bei dieser Ausführungsform durch Bleche 36 und 38, 39 sowie Bolzen mit Muttern 37 gebildet sind, mit dem mittleren Teil 33 lösbar verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform sind die Bleche 36, 38, 39 aufrecht in Arbeitsrichtung A stehend angeordnet und weisen Befestigungspunkte in Form von Bohrungen auf, die in bezug auf die Arbeitsrichtung A hintereinander angeordnet sind. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform weisen die Bleche 36, 38, 39 mehrere Reihen von Bohrungen oder Reihen von Bohrungen auf, die in unterschiedlichen Höhen angeordnet sind. Die Bleche 36, 38, 39 sind in der Nähe des kubischen Rahmens angeordnet, während die Stützen 22 und das Steuerglied 25 für den Träger 10 mit einem seitlichen Teil 34, 35 des Rahmenbalkens 20 verbunden sind.
- Wie in Fig. 3 gezeigt, ist der Träger 10 bei dieser Ausführungsform durch einen sogenannten Profilträger gebildet. Die mit dem Träger 10 verbundenen Säelemente 11 umfassen ein Särohr 49, dessen vorderes Ende an eine elastische Transportleitung angeschlossen ist, die mit dem Verteiler verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform ist am hinteren Ende des Särohres ein Schar 32 oder ein Säschuh angeordnet, um das zugeführte Saatgut in den Boden einzubringen. Die Särohre 49 sind mit dem Träger 10 über einen Halter 40 schwenkbar verbunden, der in der Draufsicht U-förmig ist (siehe Fig. 2). Über ein an sich bekanntes Klemmstück 41 und ein einzelnes Klemmelement 42 in Form eines Bolzens mit Mutter ist der Halter 40 an der Unterseite des Profilträgers 10 festgeklemmt und hinter einem Profil dieses Trägers an der dem Bolzen 42 zugewandten Seite eingehakt. In der Seitenansicht bilden die Schenkel des Halters 40 an der Rückseite des Trägers 10 einen Vorsprung 43, der sich in einem Winkel von etwa 45º nach hinten und oben erstreckt. Der Vorsprung 43 weist drei Öffnungen 44 auf, die in jeweils gleichem Abstand angeordnet und fluchtend zu dem Vorsprung ausgerichtet und bei dieser Ausführungsform durch Bohrungen gebildet sind. An den Särohren 49 ist nahe ihren vorderen Enden eine Reihe von Armen 45 angebracht, die sich unter einer Biegung des Särohres vertikal in Richtung der Öffnungen 44 erstrecken. Dadurch kann ein Särohr 49 mit Hilfe einer einfachen Bolzen-Mutter-Verbindung 46 an zwei auf Abstand liegenden Stellen mit dem Halter 40 drehbar verbunden werden. Die Arme 45 sind aus Blech hergestellt und weisen mindestens einen Vorsprung 47 auf, der derart abgewinkelt ist, daß er sich quer zur Arbeitsrichtung R erstreckt. Ein Vorsprung 47 erstreckt sich seitwärts und bildet einen Anschlag an einem der Schenkel des jeweiligen Halters 40. Durch die Anschläge 47 ist es möglich, die Säschare 32 gemeinsam aus dem Boden auszuheben. Bei dieser Ausführungsform sind die Arme 45 nahe ihren vorderen Enden mit einer Trommel 48 starr verbunden, die paßgenau zwischen den Schenkeln eines Halters 40 angeordnet ist. Über eine Bolzen-Mutter-Verbindung 46 ist die Trommel 48 drehbar in den Halter 40 eingesetzt. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Arme teilweise seitwärts und enden in einer etwas kürzer ausgebildeten Trommel, die hier in erster Linie als Stopfbüchse dient. Obwohl geschweißte Verbindungen bei dieser Ausführungsform nicht erforderlich sind, wird eine breite Abstützung für die Säelemente 11 erzielt.
- In der Draufsicht sind die Schenkel der U-förmigen Halter 40 in einem solchen Abstand zueinander angeordnet, daß an dem Träger 10 eine Breite von etwa 90 mm bedeckt ist. Die Bohrungen in den Schenkelvorsprüngen 43 des Halters 40 sind kegelförmig ausgebildet. Der hier eingesetzte Bolzen mit Mutter 46 hat eine dazu passende konische Form, so daß bei einem gewünschten einstellbaren Saatfurchen-Mindestabstand von 10 cm eine möglichst breite Abstützung für die Arme der Särohre 49 erzielt wird. Die Länge des verwendeten Bolzens 46 beträgt 94 mm. Bei dieser Konstruktion kann die zugehörige Mutter ganz auf das Ende des Gewindes bis zu einer Begrenzung aufgeschraubt werden, die durch die zwischen den Schenkeln des Halters 40 angeordnete Trommel 48 gebildet ist. Gemäß der Erfindung ist der Kopf des Bolzens 46 fast vollständig in der kegelförmigen Ausnehmung einer Bohrung angeordnet. Die Mutter hat teilweise Sechskantform und steht zum Ansetzen eines Schlüssels etwa 4 mm aus der Ausnehmung bzw. dem Halter 40 heraus.
- Unter dem Träger 10 ist parallel zu diesem ein Stellrohr 50 mit eckigem Querschnitt angeordnet, das in mit dem Träger verbundenen Stützen gelagert und gehalten ist. An dem profilierten Rohr 50 sind Federhalter 51 mit einer passenden Öffnungen angebracht. In einer Ausgangsposition weisen diese Halter einen Vorsprung auf, der sich in einem Winkel von etwa 45º nach hinten und unten erstreckt, und in dem in jeweils gleichen Abständen und fluchtend zu dem Vorsprung Bohrungen 52 ausgebildet sind. In eine der Bohrungen wird jeweils eine Zugfeder 13 eingesetzt, die sich in Arbeitsrichtung A erstreckt und an ihrem hinteren Ende in einiger Entfernung von den Armen 45 über eine Kette 53 mit einem Särohr 49 verbunden ist. Das Stellrohr 50 weist nahe seiner Mitte einen Arm 54 auf, der in der Ausgangsposition zumindest nach hinten gerichtet ist und nahe seinem Ende mit einer Gewindespindel 55 schwenkbar verbunden ist, die an dem Tragbalken 10 angeordnet ist.
- In den Fig. 5 bis 7 ist im einzelnen die Stellvorrichtung 16 für die Spurreißer 17 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist die Stellvorrichtung mit einem Befestigungselement 56 in Form eines Kastenträgers versehen, mittels dessen die Vorrichtung am Vorratsbehälter 8 der Sämaschine 3 angebracht ist. Die Vorrichtung 16 umfaßt einen ebenfalls als Kastenträger ausgeführten Träger 57, der bei dieser Ausführungsform an Ansätze 58 angeschraubt ist, die sich von dem Befestigungselement 56 vertikal nach unten erstrecken. Nahe den Enden des Trägers ist ein Steuerarm 60 angeordnet, der um eine im wesentlichen in Arbeitsrichtung A liegende Schwenkachse 59 schwenkbar ist. In der Ruhelage der Spurreißer 17 erstreckt sich dieser Steuerarm in einem Winkel von 45 bis 60º relativ zum Träger 57 nach oben in Richtung auf die Mitte des Trägers 57. Nahe seinem oberen Ende weist ein Arm 60 eine Öse zur Befestigung eines Seiles 61 auf, dessen anderes Ende mit dem Arm eines Spurreißers 17 verbunden ist, und zwar nahe dessen Schwenkachse 18. Bei dieser Ausführungsform ist ein Arm 60 durch zwei miteinander verbundene Flachteile gebildet, die jeweils entlang einer aufrechten Seite des Trägers 57 drehbar sind.
- Die beiden Arme 60 der Stellvorrichtung 16 sind durch ein Steuerglied 62 miteinander verbunden, das parallel zum Träger 57 angeordnet ist. Dieses Steuerglied 62 ist mit den beiden Armen 60 durch Schwenkachsen 63 verbunden und bei dieser Ausführungsform als hydraulischer Stellzylinder ausgeführt, der einseitig mit Druck beaufschlagbar und gegen die Kraft einer Feder wirksam ist. Bei dieser Ausführungsform ist in dem Teil des Zylinders zwischen dem geschlossenen Ende und dem darin befindlichen Kolbenkopf eine Druckfeder 72 angeordnet, wobei der Stellzylinder 62 über eine im Schnitt gezeigte Leitung 73 mit dem Hydrauliksystem eines Schleppers verbunden ist. Das Steuerglied 62 kann entweder von der Kabine eines Schleppers aus oder mit Hilfe eines programmierbaren oder nicht programmierbaren elektronischen Schaltkreises aktiviert werden. Nahe dem oberen 4 Ende der Arme 60 ist ein nach innen gerichteter Verriegelungsarm 65 aus Blech angeordnet, der um eine Achse 64 schwenkbar ist, die parallel zu den anderen Schwenkachsen 59 in der Vorrichtung 16 ausgerichtet ist. In der Verriegelungslage erstreckt sich dieser Arm 65 im wesentlichen in horizontaler Richtung, wobei er mittels einer passenden Ausnehmung an seiner Unterseite und nahe seinem freien Ende in eine Sperrklinke 66 eingreift. Diese Sperrklinke 66 bildet eine feste Verbindung zwischen zwei aufwärts gerichteten Stützen 67, die jeweils an einer aufwärts gerichteten Seite des Trägers 57 in der Mitte zwischen den Achsen 59 befestigt sind. Für die Verriegelungsarme 65 ist zwischen den Stützen 67 ein plattenförmiges Führungselement 68 angebracht, das ziemlich dicht unter der Sperrklinke 66 ebenfalls starr angeordnet ist und sich im wesentlichen in horizontaler Richtung erstreckt. Die Verriegelungsarme 65 weisen ein abgeschrägtes Ende 69 auf, so daß ein Winkel von etwa 45º zur Längsrichtung der Arme gebildet ist, wobei diese Arme an der Oberseite am längsten sind. Nahe der Oberseite seines vorderen Endes weist der Verriegelungsarm 65 einen seitwärts gerichteten Ansatz 70 auf, der mit einer aufrechten Seite des Armes einen Winkel von 90º und mit dessen Längserstreckung einen Winkel von etwa 30º bildet. Relativ zu dem Steuerarm 60 wird der Verriegelungsarm 65 durch ein Druckfederelement 71 nach unten gedrückt, das auf der Schwenkachse 64 des Verriegelungsarmes angeordnet ist.
- Am Ende der Kolbenstange des Zylinders 62 ist ein Sensor 74 angeordnet, der mit einem Bezugselement 75 zusammenwirkt, das an dem nahegelegenen Endteil des Zylinders 62 angeordnet ist. Der Sensor 74 und das Bezugselement 75 sind derart angeordnet, daß jeder mit 4 einer Seite einer Seite des anderen zugewandt ist. Jedesmal wenn sich der Sensor 74 in der Nähe des Bezugselementes 75 befindet, wird dies in dem zur Maschine gehörenden Schaltkreis von einem Zähler aufgezeichnet. Hat der Zähler einen festgelegten einstellbaren Wert erreicht, so wird mittels des Schaltkreises die Saatgutzufuhr zu einem oder mehreren Säscharen während eines Arbeitsdurchganges gestoppt, um eine Fahrspur anzulegen. Nach Beendigung des Arbeitsdurchganges wird der Zähler auf einen Ausgangswert zurückgestellt. Bei der gezeigten Ausführungsform ist der Sensor durch einen sogenannten Namur-Sensor gebildet, während das Bezugs element 75 aus einem Eisenkern besteht. Das Bezugselement 75 kann beispielsweise auch aus dem nahegelegenen Ende des Zylinderteils bestehen. Sobald sich der Eisenkern in der Nähe des Namur-Sensors oder in der Nähe der darin angeordneten Spule befindet, verändert sich der elektrische Zustand des Sensors 74, was über das Leitungselement 76 in dem elektronischen Schaltkreis ermittelt und anschließend von dem obengenannten Zähler aufgezeichnet wird. Ist der Sensor 74 durch einen sogenannten Reed-Schalter gebildet, so arbeitet der Zähler in ähnlicher Weise.
- Wie in Fig. 8 gezeigt, sind die Säschare 32 in drei Reihen angeordnet, die einander nicht überlappen und sich quer zur Arbeitsrichtung A erstrecken. Diese Reihen sind im folgenden als Scharfurchen bezeichnet. Zu diesem Zweck sind die Särohre 49 in drei unterschiedlichen Längen ausgeführt. Außerdem sind die Säschare 32 derart angeordnet, daß sich dasjenige Säschar, das die benachbarte Saatfurche ziehen soll, stets in einer der beiden anderen Scharfurchen befindet. Bei der in Fig. 4 gezeigten Anordnung ist das Schaltrad 12 hinter dem 4 mittleren Teil 33 des Rahmenbalkens 20, d. h. nahe einem der beiden Bleche 36, mit dem Träger 10 verbunden und derart angeordnet, daß seine Drehachse in der Draufsicht zwischen der vordersten und der hintersten Scharfurche liegt, vorzugsweise zwischen der zweiten und der hintersten Scharfurche. Die beiden Säschare 32, die die direkt an dem Schaltrad 12 liegenden Saatfurchen bilden, sind derart angeordnet, daß das eine in der vordersten Scharfurche liegt und das andere Teil der hintersten Scharfurche ist. Das hinterste Säschar 32 ist mittels eines speziellen Särohres 78 angeordnet, das in der Draufsicht eine quer zur Arbeitsrichtung A verlaufende Biegung aufweist. Das betreffende Särohr 78 ist mit dem Träger 10 über den Halter 40 eines danebenliegenden Särohres 49 für die erste, d. h. die vorderste Scharfurche verbunden.
- Im folgenden ist die Funktionsweise der Vorrichtung erläutert.
- Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Konstruktion, bei der der Träger 10 zusammen mit den äußeren Rahmenteilen 34 und 35 in einer weiter vorn oder in einer weiter hinten liegenden Position relativ zu dem mittleren Rahmenteil 33 der Maschine feststellbar ist. Dies hat den Vorteil, daß der Träger 10, die äußeren Teile 34, 35 des Tragrahmens 20 und die daran angeschlossenen Stützräder 21 so nahe an dem Schlepper angeordnet werden können, wie es die Abmessungen der Walze einer möglicherweise zwischen der Sämaschine 3 und dem Schlepper angeordneten Bodenbearbeitungsmaschine 2 erlauben. Es ist darauf hinzuweisen, daß das den Rahmen der Sämaschine bildende kubische Tragwerk 7 in einer solchen Höhe angeordnet ist, daß es sich normalerweise bis über eine Druckwalze 4 erstreckt, die häufig hinter Bodenbearbeitungsmaschinen 2 angeordnet ist. Die Stützräder 21 sind mit einem äußeren Rahmenbalkenteil 34. 35 derart verbunden, daß eine gedachte vordere vertikale Tangente hinter dem am meisten nach vorn herausstehenden Teil des Trägers 10 oder des Stellrohres 50 liegt. Von den Trägern 10 erstrecken sich Halter 40 für die Särohre 49 mit den Säscharen 32 nach hinten, auch um den Schwerpunkt der Maschine so weit wie möglich nach vorn zu verlagern. Durch die beschriebene Form und Ausrichtung der Halter 40 wird auch die Montage der Halter 40 vereinfacht, da die Gefahr von Fehlern während der Montage hinsichtlich der Ausrichtung, der Halter 40 nach vorn oder nach hinten weitgehend vermieden wird, und das Anbringen der Halter 40 kann stets von einer Seite aus erfolgen.
- Im Betrieb ist die Maschine nahe ihrer Vorderseite durch die Kupplungsarme 5, 4 entweder eines Schleppers oder einer zwischengeordneten Bodenbearbeitungsmaschine 2 und nahe ihrer Rückseite durch die Stützräder 21 abgestützt. Mittels der Räder 21 und in Abhängigkeit von der Art des Anschlusses kann die Maschine etwaigen Unebenheiten auf dem Feld frei folgen. Zu diesem Zweck sind die Räder 21 vorteilhaft in der Nähe der Säschare 32 angeordnet, so daß der Federdruck, mit dem die Schare im Betrieb in den Boden eingreifen, so wenig wie möglich variiert. Dieser Federdruck kann entsprechend dem Widerstand der jeweiligen Bodenart zentral erhöht oder reduziert werden, und zwar mit Hilfe der einzigen Gewindespindel 55. Beim Wenden am Kopf des Feldes können die Schare 32 gemeinsam mittels des Schaltrades durch Aktivieren eines Steuergliedes 25 außer Betrieb gesetzt werden, was bei dieser Ausführungsform bedeutet, daß die Kolbenstange eingefahren wird. Danach wird 4 die Einheit, die aus dem Träger 10, dem Stellrohr 50 und den damit verbundenen Teilen wie z. B. dem Schaltrad 12, den Säscharen 32 und dem Stellglied 55 besteht, um die Schwenkachsen 23 nach oben und vorn geschwenkt. Dadurch wird verhindert, daß z. B. die Särohre 49 beim Wenden am Kopf des Feldes verbogen werden. Ist die. Sämaschine 3 über eine zwischengeordnete Bodenbearbeitungsmaschine 2 mit dem Schlepper verbunden, so weist die Maschinenkombination 1 - wie in Fig. 1 strichliert dargestellt - eine Kette auf, die sich zwischen den unteren Kupplungsarmen 4 und der Oberseite des Anbaubockes der zwischengeordneten Maschine 2 erstreckt. Die Länge der Kette begrenzt die Auslenkung der Sämaschine 3 nach unten relativ zu der zwischengeordneten Bodenbearbeitungsmaschine 2 während des Transports und im Betrieb. Die Länge der Ketten ist leicht einstellbar, was z. B. beim Wechsel von der Transportlage in die Betriebslage praktisch ist.
- Je nachdem, ob der Befestigungspunkt des Trägers 10 an dem Rahmen 7 der Maschine 1 weiter vorn oder weiter hinten liegt, ist der Kettentrieb 30 des Schaltrades 12 in verschiedenen Winkeln zu dem im wesentlichen in Arbeitsrichtung A ausgerichteten Arm 28 einstellbar. Zum einen hat dies den Vorteil, daß der Kettentrieb 30 beim Betätigen des Stellzylinders 25 am Kopf des Feldes den Rahmenbalken 20 nicht berührt. Zum anderen ist dadurch gewährleistet, daß der obere Ausgang des Kettentriebes 30 etwa an derselben Stelle bleibt, ungeachtet des Befestigungspunktes der äußeren Rahmenteile 34, 35 relativ zu dem mittleren Rahmenteil 33. Folglich wird der günstige Winkel, in dem die Universalgelenkwelle 31 angeordnet ist, weitgehend beibehalten. Die Halter 40 für die Särohre 49, 78 sind derart geformt, daß zwei Särohre gleichzeitig an ihnen anzubringen sind: eines in der unteren Bohrung 44 und eines in der oberen oder hintersten Bohrung 44. Dies hat z. B. den Vorteil, daß nahe den Stützrädern 21 und nahe dem Schaltrad 12 in einfacher Weise ein in Querrichtung umgebogenes Särohr 78 zusammen mit dem kürzesten Särohr 49 in einem Halter 40 befestigt werden kann, wobei das Särohr 78 derart ausgebildet ist, daß sein im wesentlichen horizontal in Arbeitsrichtung ausgerichteter Teil in einer höheren Ebene angeordnet ist als der entsprechende Teil eines kurzen Särohres 49.
- Die in Querrichtung verlaufende Biegung des Särohres 78 liegt zumindest überwiegend hinter der vordersten Umfangslinie des Antriebsrades 12. Wie in Fig. 8 gezeigt, ist nahe den Enden des Rahmenbalkens 20 an dem Träger 10 immer zuerst ein in Querrichtung umgebogenes Särohr 78 derart angeordnet, daß das zugehörige Säschar 32 hinter dem Stützrad 21 angeordnet ist.
- Die an den Enden des Trägers 10 angeordneten und bis hinter die Stützräder 21 reichenden beiden Särohre 78 sind spiegelbildlich ausgebildet. Unmittelbar neben den Särohren 78 ist ein Särohr 49 angeordnet, das in der vordersten Scharfurche endet. Letzteres Särohr ist an demselben Halter 40 angebracht, der von außen gerechnet der erste ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 8 ist in dem ebenfalls von außen gerechneten zweiten Halter 40 ein langes Särohr 49 angeordnet, das in der hintersten Scharfurche endet. Mit Hilfe des dritten Halters ist dann ein viertes Särohr 49 von mittlerer Länge mit dem Träger 10 verbunden, das in der zweiten Scharfurche endet, während über den vierten Halter ein kurzes fünftes Särohr 49 angeschlossen ist, das in der ersten Scharfurche endet. Außerdem ist zwischen dem vierten und dem fünften Halter eine Stelle für einen Halter frei gelassen, während der fünfte Halter das sechste und siebte Särohr 78 bzw. 49 mit dem Träger 10 verbindet. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist zwischen dem fünften und sechsten Särohr 49 bzw. 78 das Laufrad 12 angeordnet, dessen Achse zwischen der mittleren und der äußeren Scharfurche liegt. Dies hat den Vorteil, daß das vorderste Säschar 32 der unmittelbar benachbarten Saatfurche vor dem Schnittpunkt der Bodenoberfläche mit der Umfangslinie des Schaltrades 12 liegt. Durch diese Anordnung wird ver hindert, daß das Rad gestoppt wird, weil die an ihm angeordneten Vorsprünge in Ernterückständen steckenbleiben, die von dem jeweiligen Säschar 32 aufgewühlt werden. Bei dieser Ausführungsform ist das Schaltrad 12 durch einen Reifen geringer Breite, nämlich 1 bis 2 cm, gebildet, der über eine Anzahl von Speichen an der die Schwenkachse enthaltenden Nabe abgestützt ist. An seinem äußeren Umfangsrand weist der Reifen des Schaltrades 12 Vorsprünge auf, die in den bearbeiteten Boden eingreifen können, um die für den Dosierer 15 benötigte Kraft zu erzielen.
- Die in den Fig. 5 bis 7 gezeigte Stellvorrichtung 16 ist in einer Position dargestellt, die am Kopf eines Feldes oder am Ende eines Arbeitsganges auftritt, und in der das Steuerglied 62 durch den Schaltkreis in der gezeigten Position verriegelt wird. Dies erfolgt mittels eines hydraulischen Gleitstückes in der Hydraulikleitung zwischen dem Schlepper und dem Zylinder. Sobald der Fahrer den Schaltkreis über eine Schalttafel informiert, daß ein neuer Arbeitsgang begonnen hat, wird die Verriegelung aufgehoben. Das Öl strömt vom Zylinder zurück zum Schlepper, und der rechte Spurreißer der Maschine fällt auf den Boden. Der Widerstand des zurückfließenden Öls wird durch die Schwerkraft unterbrochen, die von dem Spurreißer über das Seil 61, den Arm 60 und die Achse 63 auf die Kolbenstange des Zylinders 62 übertragen wird, sowie durch die Kraft der in dem Zylinder 62 angeordneten Druckfeder. Beim Herabfallen des Spurreißers wird der rechte Verriegelungshaken über der Sperrklinke 66 gehalten, da diese über ihren Ansatz 70 an dem Ansatz 70 des anderen Spurreißers abgestützt ist. Sobald dieser Ansatz 70 von dem Ansatz 70 des linken Spurreißers abgeglitten ist, wird der rechte Ver riegelungshaken 65 von der Druckfeder 71 nach unten gegen die Führungsplatte 68 gedrückt. Wenn darauf der Fahrer das Ende des Arbeitsganges anzeigt, wird der Zylinder 62 durch den Hydraulikdruck vom Schlepper eingefahren und der rechte Arm 65 an dem Führungselement 68 entlang in Richtung auf die Sperrklinke 66 bewegt, wobei der Ansatz 70 des rechten Verriegelungshakens 65 unter demjenigen des linken Verriegelungshakens 65 endet. Bei weiterem Einfahren des Zylinders 62 berührt das abgeschrägte Ende des rechten Verriegelungshakens 65 die Sperrklinke 66, so daß der Verriegelungshaken 65 in vertikaler Richtung geführt wird, während der linke Verriegelungshaken 65 gegen die Kraft der linken Feder 71 aus seiner verriegelten Position herausbewegt wird. Am Kopf des Feldes wird der Zylinder 62 erneut in seiner Lage verriegelt, bis der Fahrer den Beginn eines neuen Arbeitsganges anzeigt. Dann wird der linke Spurreißer 17 in eine Arbeitslage gebracht und das oben beschriebene Verfahren wiederholt. Der linke und der rechte Verriegelungshaken drücken einander abwechselnd aus ihrer Verriegelungslage. Die Spurreißer 17 können von Hand aus der Ruhelage, die sie beide am Kopf des 4 Feldes einnehmen, in eine vertikale Transportlage gedrückt und darin verriegelt werden.
- Mit Hilfe der Signale, die von dem in dem elektronischen Schaltkreis angeordneten Sensor 74 geliefert werden, oder der Anzahl von Malen, die ein Spurreißer aus der Arbeitslage gehoben wird, wird in dem Saatbett eine Fahrspur angelegt. Zu diesem Zweck wird die Saatgutzufuhr zu einem oder mehreren Säscharen automatisch gesperrt. Der Zeitraum, in dem eine Fahrspur oder Fahrrille anzulegen ist, oder die Anzahl der Arbeitsgänge, nach denen dies erfolgen sollte, ist einstellbar. Bei dieser Ausführungsform ist der Sensor 74 auch deshalb vorgesehen, um von dem Schaltkreis automatisch und zur rechten Zeit ein hydraulisches Gleitstück in der Ölzufuhr zu dem Zylinder 62 zu bewegen, so daß dieser blockiert werden kann, bevor das erforderliche zugehörige Sicherheitsventil in Betrieb gesetzt wird.
Claims (12)
1. Sämaschine mit Säelementen (11) zum Einbringen von
Saatgut in den Boden sowie mit einem sich quer zur
Arbeitsrichtung (A) erstreckenden Träger (10), an dem die
Säelemente (11) nebeneinander mittels eines Halters
(40) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine
Klemmvorrichtungen (41, 42) zum Befestigen eines Halters (40) an
dem Träger (10) aufweist, und daß der Halter (40) auf
der Rückseite des Trägers (10) mehrere Öffnungen (44)
aufweist, in denen jeweils ein Säelement (11) auf der
Rückseite des Trägers (10) zu halten ist.
2. Sämaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (40) Öffnungen
(44) aufweist, die auf einer gedachten Linie in einem
Winkel von 45º zu einer horizontalen Ebene angeordnet
sind.
3. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Säelemente ein Säfeld
bilden, in dem die Säelemente in der Maschine als eine
von drei hintereinanderliegenden Reihen von Säscharen
ständig angeordnet sind, die quer zur Arbeitsrichtung
(A) liegen.
4. Sämaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Säelement (11) mit
einem Halter (40) durch einen oder mehrere Arme (45)
verbunden ist, der ein sich quer zur Arbeitsrichtung (A)
erstreckendes Anschlagelement (47) aufweist, das einen
Anschlag an den Schenkeln des Halters (40) bildet.
5. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine zum Einhaken
einer Zugfeder (13) ein sich parallel zum Träger (10)
erstreckendes Stellrohr (50) aufweist, das im Raum
unterhalb des Trägers (10) angeordnet ist.
6. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrohr (50) durch
ein Rohr mit unrundem Querschnitt gebildet ist, das in
Stützen gelagert und abgestützt ist, die mit dem Träger
(10) in der Maschine verbunden sind.
7. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Säelementen
(11) verbundene Zugfeder (13) mit dem Stellrohr (50)
durch Federhalter (51) verbunden ist, die das Stellrohr
(50) mittels eines Vorsprunges umgreifen, in welchem
zum Einhaken der Feder (13) drei Öffnungen ausgebildet
sind, die auf einer gedachten Linie in einem Winkel von
etwa 45º relativ zur Arbeitsrichtung liegen, wobei sich
die gedachte Linie vorzugsweise nach hinten und unten
erstreckt.
8. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (10) um eine
parallel zum Träger (10) ausgerichtete Schwenkachse
(23) schwenkbar mit dem Rahmen (7, 20) verbunden ist,
wobei die Schwenkachse (23) zumindest teilweise in dem
Raum über dem Träger (10) angeordnet ist.
9. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Säelemente (11) mittels
zentraler Steuerung mit Hilfe eines Stellgliedes (25)
außer Betrieb zu setzen sind, das in Arbeitsrichtung
(A) mit Abstand hinter der Schwenkachse (23) des
Trägers (10) über eine Schwenkachse (27) mit dem Träger
(10) verbunden ist, während die Schwenkachse (26)
zwischen dem Stellglied (25) und dem Rahmen (7, 20) direkt
über oder vor der unteren Schwenkachse (27) angeordnet
ist.
10. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sämaschine (3) einen
Rahmen (7) mit einem sich quer zur Arbeitsrichtung
erstreckenden Rahmenbalken (20) aufweist, der aus einem
mittleren Teil (33) besteht, der Teil des Rahmens (7)
ist, sowie aus zwei äußeren Balkenteilen (34, 35), die
an verschiedenen Stellen in Arbeitsrichtung (A) an den
Enden des mittleren Teiles (33) anbringbar sind, wobei
das Stellglied (25) mit einem der äußeren Balkenteile
(34, 35) verbunden ist.
11. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Säelemente (11) um
Schwenkachsen (46) schwenkbar sind, die parallel zu dem
Träger (10) ausgerichtet und hinter diesem angeordnet
sind.
12. Sämaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (40) der
Maschine (3) identisch sind.
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