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DE69604559T2 - Niederdruckquecksilberentladungslampe - Google Patents

Niederdruckquecksilberentladungslampe

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DE69604559T2
DE69604559T2 DE69604559T DE69604559T DE69604559T2 DE 69604559 T2 DE69604559 T2 DE 69604559T2 DE 69604559 T DE69604559 T DE 69604559T DE 69604559 T DE69604559 T DE 69604559T DE 69604559 T2 DE69604559 T2 DE 69604559T2
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DE
Germany
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amalgam
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discharge vessel
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pressure mercury
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Pieter Ooms
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Koninklijke Philips NV
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Koninklijke Philips Electronics NV
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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    • H01J61/02Details
    • H01J61/36Seals between parts of vessels; Seals for leading-in conductors; Leading-in conductors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/70Lamps with low-pressure unconstricted discharge having a cold pressure < 400 Torr
    • H01J61/72Lamps with low-pressure unconstricted discharge having a cold pressure < 400 Torr having a main light-emitting filling of easily vaporisable metal vapour, e.g. mercury

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  • Discharge Lamp (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Niederdruck-Quecksilberentladungslampe mit einem röhrenförmigen Entladungsgefäß, das Endabschnitte hat und eine ionisierbare Füllung enthält, die Quecksilber und ein Edelgas umfasst, wobei an jedem Endabschnitt eine Elektrode in dem Entladungsgefäß angeordnet ist und an Stromzuführleitern befestigt ist, die durch den genannten Endabschnitt aus dem Entladungsgefäß nach außen treten, während zumindest einer der genannten Stromzuführleiter ein Amalgam trägt.
  • Eine derartige Lampe ist aus US 5.204.584 bekannt. Der Stromzuführleiter in der bekannten Lampe trägt ein Amalgam, das auf einer Metallplatte angebracht ist, die an dem Stromzuführleiter befestigt ist. Dieses Amalgam wirkt als Hilfsamalgam, dessen Funktion es ist, das Hochlaufen zu beschleunigen, d. h. die Geschwindigkeit, mit der die Lampe nach dem Einschalten ihren Nennlichtstrom erreicht. Dies wird dadurch erreicht, dass das Amalgam das daran gebundene Quecksilber nach dem Einschalten infolge der von der Elektrode stammenden Wärme abgibt, und so bewirkt, dass der Quecksilberdampfdruck in dem Entladungsgefäß schnell bis auf einen für den Nennbetrieb gewünschten Wert ansteigt. Ein Nachteil ist, dass die Platte infolge ihrer Herstellung, Lagerung, Transport und Montage mit anderen Lampenbestandteilen zusätzliche Kosten verursacht.
  • Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Lampe der eingangs erwähnten Art zu verschaffen, deren Herstellung preiswerter ist und die dennoch verhältnismäßig schnell ihren Nennlichtstrom erreicht.
  • Hierzu ist gemäß der Erfindung die Lampe der eingangs erwähnten Art in Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Amalgam eine Zone zumindest eines der genannten Stromzuführleiter bedeckt, die über eine Strecke längs des Stromzuführleiters von dem genannten Endabschnitt entfernt ist, wobei sich die genannte Zone von einem freien Ende des genannten Stromzuführleiters aus erstreckt.
  • Das Amalgam wird in einfacher Weise angebracht, indem die zu bedeckende Zone des Stromzuführleiters durch ein Metallbad geleitet wird, wobei Metall aus dem Bad die genannte Zone befeuchtet. Das Metallbad umfasst ein Amalgam oder einen Amalgam bildner, d. h. ein Metall wie z. B. Indium, das ein Amalgam bildet, oder eine Amalgam bildende Legierung, beispielsweise aus Blei und Zinn. Im letztgenannten Fall kann das Amalgam sich auf dem Stromzuführleiter beispielsweise zusammen mit Quecksilberdampf aus dem Entladungsraum des Entladungsgefäßes bilden, nachdem die Lampe ihre Füllung erhalten hat. Befeuchten der zu bedeckenden Zone kann durch Verwendung eines Flussmittels gefördert werden. Eine zu bedeckende Zone kann auf Wunsch zuerst mit einer Schicht aus einem anderen Metall versehen werden, um die Haftung der Bedeckung aus Amalgam oder aus dem Amalgambildner am Stromzuführleiter zu fördern. Auch kann der Überzug beispielsweise elektrolytisch aufgebracht werden.
  • Die Amalgammenge auf der betreffenden Zone kann vom Fachkundigen in einfacher Weise als Funktion der Dicke des Stromzuführleiters und der Länge der Zone gewählt werden.
  • Die Temperatur, die das Amalgam im Lampenbetrieb annimmt, kann durch die von der Zone relativ zur Elektrode eingenommene Position gewählt werden.
  • Es sei bemerkt, dass US 4.105.910 eine Niederdruck-Quecksilberentladungslampe beschreibt, von der eine Zone des Endabschnittes des Entladungsgefäßes mit Amalgam überzogen ist. Der Überzug erstreckt sich auch über eine Zone eines an den Endabschnitt grenzenden Stromzuführleiters. Das Amalgam am Ende der Lampenlebensdauer bildet einen Angriffspunkt für den Entladungsbogen. Der Endabschnitt des Entladungsgefäßes wird dann stark erwärmt, so dass er schmilzt und Luft in das Entladungsgefäß strömen kann, wodurch der Lampenbetrieb unterbrochen wird.
  • In der erfindungsgemäßen Lampe kann die mit Amalgam bedeckte Zone des Stromzuführleiters sich außerdem beispielsweise über die Elektrode hinaus in den Raum zwischen den Elektroden erstrecken, aber der Stromzuführleiter kann auch so gebogen sein, dass eine zusätzliche Zone zwischen dem Ende des Entladungsgefäßes und der Stelle liegt, wo der Stromzuführleiter in den Entladungsraum eintritt.
  • Der Ort der bedeckten Zone auf dem Stromzuführleiter hängt von der Tiefe ab, bis zu der der Stromzuführleiter in das Elektrolysebad oder Metallbad getaucht war und von der Form, die der Stromzuführleiter während des Eintauchens hatte. Da sich die Zone von einem freien Ende des Stromzuführleiters aus erstreckt, ist die Erfindung verhältnismäßig leicht zu realisieren.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe sind die mit Amalgam bedeckten Zonen gebogen, beispielsweise in eine Spiral- oder Mä anderform, so dass für das Amalgam eine verhältnismäßig große Oberfläche innerhalb eines verhältnismäßig kleinen Volumens zur Verfügung steht.
  • Die Stromzuführleiter sind beispielsweise aus Fe, Ni, FeNi, oder CrNiFe hergestellt.
  • Eine höhere Hochlaufgeschwindigkeit wird bereits erhalten, wenn die Lampe an einem der Endabschnitte ein Amalgam trägt. Bei einem verhältnismäßig langen Entladungsgefäß, beispielsweise länger als 40 cm, dauert es verhältnismäßig lange, bevor der ausgelöste Quecksilberdampf sich in dem von dem Entladungsgefäß umschlossenen Entladungsraum verteilt hat. Es ist in diesem Fall günstig, wenn das Entladungsgefäß an beiden Endabschnitten mit Amalgam versehen ist.
  • Der Lampenstrom läuft bei den üblichen Lampenspeiseeinheiten hauptsächlich durch einen der Stromzuführleiter, im Weiteren stromführender Stromzuführleiter genannt. Da der Entladungsbogen an einem Ort der Elektrode angreift, der an diesen Stromzuführleiter grenzt, nimmt der stromführende Stromzuführleiter eine verhältnismäßig hohe Temperatur an. Es ist günstig, wenn dieser Stromzuführleiter mit Amalgam versehen ist.
  • Es ist jedoch zuvor nicht immer sicher, welcher Stromzuführleiter der stromführende Stromzuführleiter sein wird. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Lampe und ihre Speiseeinheit voneinander gelöst werden können und auf verschiedene Weise gekoppelt werden können. In diesem Fall ist es günstig, wenn beide Stromzuführleiter mit Amalgam versehen sind.
  • Außer einem oder mehreren als Hilfsamalgam(e) wirkenden Amalgam kann die Lampe zusätzlich ein oder mehrere als Hauptamalgam(e) wirkende Amalgame haben, d. h. Amalgame, die den Quecksilberdampfdruck in dem Entladungsraum bei Nennbetrieb festlegen. Ein Hauptamalgam ist beispielsweise in einem Pumprohr des Entladungsgefäßes angeordnet. Auch kann ein Hauptamalgam fehlen. Der Quecksilberdampfdruck in dem Entladungsgefäß hängt dann vom Quecksilberdampfdruck an der kältesten Stelle des Entladungsgefäßes ab.
  • Eine interessante Ausführungsform der erfindungsgemäßen Niederdruck- Quecksilberentladungslampe ist dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode an beiden Enden in einer Biegung eines jeweiligen Stromzuführleiters eingeklemmt ist. Die Elektrode ist beispielsweise eine Wolframwendel, die mit einer Elektronen emittierenden Substanz überzogen ist. Alternativ ist die Elektrode beispielsweise ein gesinterter Körper, beispielsweise aus Wolfram, Oxiden von Erdalkalimetallen und Oxiden seltener Erden (Sc, Y, La und die Lanthaniden). Eine derartige Elektrode kann durch Schweißen an den Stromzuführleitern befestigt sein.
  • Es ist günstig, wenn die mit Amalgam bedeckte Zone des Stromzuführleiters sich auf Abstand von der Biegung des Stromzuführleiters befindet. Dadurch wird verhindert, dass Amalgam die Elektrode verunreinigt. Amalgam auf der Elektrode kann die Elektronen emittierende Wirkung behindern. Zudem kann ein Amalgam sich weiter durch das Entladungsgefäß von der Elektrode aus verteilen. Dies hat im Allgemeinen einen ungünstigen Einfluss auf den Quecksilberdampfdruck.
  • Bei einer interessanten Ausführungsform nehmen die mit Amalgam bedeckten Zonen der Stromzuführleiter relativ zur Elektrode zueinander unterschiedliche Positionen ein. Dies trägt dazu bei, dass die so gebildeten Hilfsamalgame nach dem Einschalten der Lampe in verschiedenen Zeitintervallen Quecksilber entwickeln. Dadurch kann verhindert werden, dass nach dem Einschalten kurzzeitig ein Überschuss oder Mangel an Quecksilber auftritt.
  • Statt die Stromzuführleiter zu überziehen, bevor sie an einem Endabschnitt des Entladungsgefäßes befestigt werden, ist es auch möglich, die Stromzuführleiter nach dem Zusammenbau mit dem Endabschnitt zu überziehen. Wenn einer der Stromzuführleiter nicht mit einem Überzug aus Amalgam oder Amalgambildner überzogen zu werden braucht, kann der Endabschnitt unter einem Winkel das Metallbad oder Elektrolysebad durchlaufen, so dass nur einer der Stromzuführleiter eingetaucht wird. Auf Wunsch können die Stromzuführleiter hierbei kurzzeitig auseinander gebogen werden.
  • Die Bedeckung kann auf einem Stromzuführleiter aufgebracht werden, nachdem die Elektrode daran befestigt worden ist. Der Stromzuführleiter kann hierbei so weit gebogen werden, dass er relativ zum Endabschnitt über die Elektrode hinausreicht. Nach Aufbringen des Überzugs kann der Stromzuführleiter zurück gebogen werden oder weiter gebogen werden, so dass er wieder auf den Endabschnitt weist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Niederdruck- Quecksilberentladungslampe;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht eines Details der Lampe von Fig. 1;
  • Fig. 3, 4 und 5 in Perspektivansicht ein Detail einer zweiten, dritten bzw. vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lampe.
  • Fig. 1 zeigt eine Niederdruck-Quecksilberentladungslampe mit einem röhrenförmigen Entladungsgefäß 10, das Endabschnitte 11, 11' hat und eine ionisierbare Füllung enthält, die Quecksilber und ein Edelgas umfasst. Das Entladungsgefäß 10 hat in der dargestellten Ausführungsform zwei Röhrenteile 13, 13' jeweils mit einem Endabschnitt 11, 11'. Die Endabschnitte 11, 11' sind gemeinsam in einem Lampensockel befestigt. An gegenüber dem Lampensockel 50 liegenden Röhrenenden 14, 14' stehen die Röhrenteile 13, 13' über einen Kanal 15 in Verbindung. Das Entladungsgefäß kann beispielsweise auch als einzelne gerade oder gebogene Röhre ausgeführt sein, beispielsweise als eine hakenförmig gebogene Röhre. Das Entladungsgefäß 10 trägt eine Leuchtschicht 16. Eine Elektrode 20, 20' ist an jedem Endabschnitt 11, 11' in dem Entladungsgefäß positioniert. Auch kann eine äußere Elektrode an einem Endabschnitt des Entladungsgefäßes angeordnet sein, um so eine kapazitive Kopplung mit einer Lampenspeiseeinheit zu schaffen. Stromzuführleiter 30A, 30B; 30A', 30B' treten von den Elektroden 20, 20' durch den Endabschnitt 11, 11' aus dem Entladungsgefäß 10 nach außen. Zumindest ein Stromzuführleiter 30A trägt ein Amalgam. In der vorliegenden Ausführungsform trägt auch der Stromzuführleiter 30B ein Amalgam.
  • Das Amalgam, hier Quecksilber-Indium, bedeckt eine Zone 35A des Stromzuführleiters 30A, die über eine Strecke längs des Stromzuführleiters 30A von dem genannten Endabschnitt 11 entfernt ist. Die Zonen 35A, 35B erstrecken sich hier von einem freien Ende 34A, 34B aus (siehe auch Fig. 2, wo die Zonen 35A und 35B relativ zum Rest der Stromzuführleiter dunkel dargestellt sind. Das Entladungsgefäß 10 ist mit gestrichelten Linien dargestellt). Die Zonen 35A, 35B haben jeweils eine Länge von 5 mm und einen Überzug von 10 um Dicke. Die Indiummenge in jeder Zone beträgt 0,6 mg. Die Stromzuführleiter 30A, 30B umfassen jeweils ein erstes Segment 31A, 31B aus Eisendraht mit einer Dicke von 0,5 mm, ein zweites Segment 32A, 32B aus NiFeCuMn-Draht von 0,35 mm Dicke und ein drittes Segment 33A, 33B aus CuSn-Draht von 0,5 mm Dicke, wobei die Drähte im Wesentlichen innerhalb des Entladungsgefäßes 10, in der Wandung 12 des Endabschnittes 11 des Entladungsgefäßes 10 bzw. außerhalb des Entladungsgefäßes 10 verlaufen (siehe Fig. 2, wo das zweite 32A, 32B und das dritte Segment 33A, 33B mit gestri chelten Linien dargestellt sind). Die Lampe hat am Endabschnitt 11' einen gleichartigen Aufbau.
  • In der Ausführungsform von Fig. 1 und 2 haben die Stromzuführleiter 30A, 30B; 30A', 30B' jeweils eine solche am Endabschnitt 11, 11' des Entladungsgefäßes 10 mit Hilfsamalgam überzogene Zone 35A, 35B. Der Aufbau der Endabschnitte ist in Fig. 1 der Deutlichkeit halber nicht im Detail abgebildet.
  • Die Elektrode 20, 20' ist eine mit einer Elektronen emittierenden Substanz, hier einer Mischung aus Oxiden von Barium, Calcium, und Strontium, überzogene Wendel aus Wolfram. Die Wendel 20, 20' ist an beiden Enden 21A, 21B in einer Biegung 36A, 36B eines jeweiligen Stromzuführleiters 30A, 30B eingeklemmt. Die Biegung 36A, 36B bildet einen Winkel von ungefähr 180º.
  • Die mit Hilfsamalgam bedeckte Zone 35A, 35B liegt einige Millimeter, hier 5 mm, von der Biegung 36A, 36B entfernt.
  • Bei der Herstellung der Lampe können die Endabschnitte 11, 11' des Entladungsgefäßes 10 nach dem Zusammenbau mit den Stromzuführleitern 30A, 30B; 30A', 30B' entlang einem Metallbad geführt werden, so dass die Stromzuführleiter über die Länge der zu bedeckenden Zone in das Bad eingetaucht werden. Auch kann die Bedeckung aus Amalgam oder Amalgambildner auf den Stromzuführleitern aufgebracht werden, bevor sie mit dem Endabschnitt der Lampe zusammengebaut werden. Die Elektrode kann an den Stromzuführleitern in üblicher Weise dadurch befestigt werden, dass die Stromzuführleiter jeweils um ein Ende der Elektrode gebogen werden. Die Endabschnitte des Entladungsgefäßes können anschließend mit dem röhrenförmigen Abschnitt des Entladungsgefäßes verschmolzen werden, woraufhin das Entladungsgefäß gespült, gereinigt und durch ein Pumprohr hindurch (nicht abgebildet) mit seiner Füllung versehen wird. Wenn die Stromzuführleiter mit einem Amalgambildner bedeckt sind, können diese mit aus der Füllung stammendem Quecksilber ein Amalgam bilden.
  • In Fig. 3 haben Teile, die denen von Fig. 2 entsprechen, um 100 höhere Bezugszeichen. In der Ausführungsform von Fig. 3 befinden sich die mit Amalgam bedeckten Zonen 135A, 135B der Stromzuführleiter 130A, 130B in einem Abschnitt 117 des Entladungsraums 116 zwischen dem Ende 118 des Entladungsgefäßes und dem Ort 119, wo die Stromzuführleiter 130A, 130B in den Entladungsraum 116 treten.
  • In Fig. 4 haben Teile, die denen von Fig. 2 entsprechen, um 200 höhere Bezugszeichen. In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind die Stromzuführleiter 230A, 230B um einen Winkel von ungefähr 360º um die Enden 221A, 221B der Elektrode 220 gebogen, so dass die mit Amalgam bedeckten Zonen 235A, 235B vor der Elektrode 220 verlaufen. Das Amalgam auf den Zonen 235A, 235B kann beispielsweise aufgebracht worden sein, nachdem die Elektrode an den Stromzuführleitern befestigt worden ist.
  • Teile in Fig. 5, die denen von Fig. 2 entsprechen, haben um 300 höhere Bezugszeichen. In der Ausführungsform von Fig. 5 sind die Zonen 335A, 335B mäanderförmig gebogen, so dass sie innerhalb eines verhältnismäßig kleinen Volumens eine verhältnismäßig große Oberfläche haben. Die freien Enden 334A, 334B der Stromzuführleiter 330A, 330B sind frei von Amalgam.

Claims (5)

1. Niederdruck-Quecksilberentladungslampe mit einem röhrenförmigen Entladungsgefäß (10), das Endabschnitte (11, 11') hat und eine ionisierbare Füllung enthält, die Quecksilber und ein Edelgas umfasst, wobei an jedem Endabschnitt (11; 11') eine Elektrode (20) in dem Entladungsgefäß (10) angeordnet ist und an Stromzuführleitern (30A, 30B) befestigt ist, die durch den genannten Endabschnitt (11; 11') aus dem Entladungsgefäß (10) nach außen treten, während zumindest einer (30A, 30B) der genannten Stromzuführleiter (30A, 30B; 30A', 30B') ein Amalgam trägt, dadurch gekennzeichnet, dass das Amalgam eine Zone (35A, 35B) zumindest eines der genannten Stromzuführleiter (30A, 30B) bedeckt, die über eine Strecke längs des Stromzuführleiters (30A, 30B) von dem genannten Endabschnitt (11) entfernt ist, wobei sich die genannte Zone (35A, 35B) von einem freien Ende (34A, 34B) des genannten Stromzuführleiters (30A, 30B) aus erstreckt.
2. Niederdruck-Quecksilberentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführleiter (30A, 30B) an zumindest einem Endabschnitt (11) des Entladungsgefäßes (10) jeweils eine mit Amalgam bedeckte Zone (35A, 35B) aufweisen.
3. Niederdruck-Quecksilberentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch eg kennzeichnet, das die Elektrode (20, 20') an beiden Enden (21A, 21B) in einer Biegung (36A, 36B) eines jeweiligen Stromzuführleiters (30A, 30B) eingeklemmt ist.
4. Niederdruck-Quecksilberentladungslampe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Amalgam bedeckte Zone (35A, 35B) sich auf Abstand von der Biegung (36A, 36B) befindet.
5. Niederdruck-Quecksilberentladungslampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Amalgam bedeckte Zone (335A, 335B) eine gebogene Form hat.
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