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DE69603684T2 - Haube für eine nass- und presspartie - Google Patents

Haube für eine nass- und presspartie

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DE69603684T2
DE69603684T2 DE69603684T DE69603684T DE69603684T2 DE 69603684 T2 DE69603684 T2 DE 69603684T2 DE 69603684 T DE69603684 T DE 69603684T DE 69603684 T DE69603684 T DE 69603684T DE 69603684 T2 DE69603684 T2 DE 69603684T2
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DE
Germany
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hood
wall
walls
press section
air
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DE69603684T
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DE69603684D1 (de
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Pertti Heikkilae
Erkki Kiilavuori
Juha Kivimaa
Antti Leinonen
Tapio Lento
Hannu Niemikko
Henrik Pettersson
Risto Salminen
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Valmet Technologies Oy
Original Assignee
Valmet Oy
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper

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  • Paper (AREA)
  • Ventilation (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)
  • Superstructure Of Vehicle (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Haube für ein Siebteil und/oder für eine Pressenpartie in einer Papier-/Kartonmaschine, mit Wänden und einer Decke, die eine geschlossene Haube um das Siebteil und/oder die Pressenpartie bilden, wobei eine Klimatisierung in Verbindung mit der Haube eingerichtet ist.
  • Aus dem Stand der Technik ist bekannt, das Siebteil, die Pressenpartie und/oder die Trocknerpartie einer Papiermaschine innerhalb einer Haube zu plazieren. Mit Hinblick auf das Siebteil ist es das Ziel dieser Haube insbesondere gewesen, ein Ausbreiten von Tröpfchen in die Maschinenhalle zu vermeiden. Im Bereich der Pressenpartie hat es mit Hinblick auf Energieeinsparungen einen Versuch gegeben, Einsparungen zu erzielen, weil die Pressung der Papierbahn effizienter bewerkstelligt wird, da die Bahn und die Filze, die verwendet werden, wärmer sind. Eine weitere Aufgabe der Haube hat darin bestanden, als eine Lärmisolierung zu arbeiten und das Siebteil und die Pressenpartie von dem Rest der Maschinenhalle zu separieren, in welchem Falle die Haube ein Ausbreiten von Feuchtigkeit in der Maschinenhalle verhindert. In der Trocknerpartie ist mit Hilfe einer Haube insbesondere versucht worden, den Energieverbrauch zu reduzieren und ein Ausbreiten von Wärme, Feuchtigkeit und Lärm in der Maschinenhalle zu vermeiden.
  • Bezüglich des auf die Trocknerpartie bezogenen Standes der Technik sei beispielsweise auf die Zeitschrift "Wochenblatt für Papierfabrikation", 23/24 1992, F. Sodec: "Neues Haubenkonzept für energiesparende Papiertrocknung" verwiesen, in welcher Zeitschrift ein beispielhaftes Ausführungsbeispiel eines Konzepts beschrieben ist, in welchem in der Trocknerpartie eine Haube und eine Klimatisieranordnung angewendet werden.
  • Bezüglich des mit der Trocknerpartie in Beziehung stehenden Standes der Technik sei auch auf das FI-Patent 63980 verwiesen, in welchem ein Verfahren vorgeschlagen wird zur Verbesserung der Klimatisierung in Trocknerpartien, die mit einer geschlossenen Haube in Papiermaschinen versehen sind. In dieser zitierten Druckschrift wird besondere Betonung auf ein Einrichten der Klimatisierung der Haube gelegt, so daß Probleme, die sich aus der Kondensation ergeben, verhindert werden können.
  • Mit Bezug auf Haubenanordnungen, die mit der Pressenpartie einer Papiermaschine in Beziehung stehen, sei auf das FI-Patent 83551 verwiesen, in welchem eine Pressenpartie einer Papiermaschine beschrieben ist, und zwar insbesondere eine Pressenpartie, in der Saugwalzen verwendet werden. Gemäß dem zitierten Papier wird die Pressenpartie mit einer Haube abgedeckt, deren Konstruktion derart ist, daß sie sowohl die Betriebstemperatur der Pressenpartie erhöhen als auch den Lärmpegel in der Umgebung außerhalb der Pressenpartie um ein beträchtliches Ausmaß senken kann. In der Anordnung gemäß dieser zitierten Druckschrift besteht die Haube aus verschiebbaren Wand- und Deckelementen an der Wartungsseite und aus verschiebbaren oder feststehenden Wandelementen an der Antriebsseite. Diese Elemente der Haube sind aus einem schallisolierenden Material angefertigt worden, das an der Wartungsseite durchsichtig ist. Das in dieser entgegengehaltenen Druckschrift beschriebene macht den Stand der Technik aus, der mit der vorliegende Erfindung am nächsten verwandt ist, wobei eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung eine Weiterentwicklung der in der zitierten Druckschrift beschriebenen Anordnung ist, während diese Anordnung ebenso auf das Siebteil angewendet wird und während insbesondere Problemen Aufmerksamkeit gezollt wird, die mit Luftzufuhranordnungen sowie mit der Konstruktion der eigentlichen Haubenelemente in Beziehung stehen.
  • Ein weiterer wichtiger Komponentenfaktor besteht darin, die Haube derart einzurichten, daß sie keine Reinigungsprobleme erzeugt.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die in der zitierten Druckschrift beschriebene Lösung derart weiterzuentwickeln, daß, falls notwendig, das Verschieben der Wandkonstruktionen leicht und einfach bewerkstelligbar ist.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kondensation in der Hochstartphase und in den Anfangsproduktionsphasen zu verhindern.
  • Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anordnung zu schaffen, mit deren Hilfe die Haube in dem Bereich des Siebs und in dem Bereich der Presse abdichtbar ist, so daß der Bereich innerhalb der Haube und der Bereich außerhalb der Haube jeweils eigene Klimatisiereinheiten ausbilden.
  • Mit Hinblick darauf, die oben genannten Zielsetzungen und jene, die später ersichtlich werden, zu erreichen, ist eine Anordnung gemäß der Erfindung hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß die Haubenwände aus äußeren und inneren Wänden zusammengesetzt sind, so daß zwischen diesen sich ein Luftkanal befindet, um einen Austauschluftstrom in das Innere der Haube in Richtung auf einen im wesentlichen mittleren Bereich der Papiermaschine durch Öffnungen zu leiten, die in der inneren Wand eingearbeitet worden sind, wobei die Austauschluft das Innere der Haube im wesentlichen trocken und sauber hält.
  • Erfindungsgemäß wird die Austauschluft von den Wand- und Deckenelementen in die Haube des Siebteiles und der Pressenpartie zugeführt, wobei die Elemente heizbar sind, während die Luft im Gestellraum in dem Raum zwischen den beiden Wänden des Wandelements strömt. Die trockene Austauschluft wird beispielsweise durch Schlitze über den gesamten Bereich der Wand- und Deckflächen in das Innere der Haube ausgestoßen. Dann verbleiben die Wände und die Decke sauber und trocken, da die Elemente warm sind, in welchem Falle kein Risiko einer Kondensation besteht. In der erfindungsgemäßen Anordnung wird somit die notwendige Austauschluft zu dem Siebteil und zu der Pressenpartie durch Schlitze oder durch eine perforierte Fläche gebracht, die an den Wandelementen vorgesehen sind.
  • In der erfindungsgemäßen Anordnung wird die Austauschluft vorzugsweise zu beiden Seiten der Papier-/Kartonmaschine gebracht, und zwar zu der Wartungsseite und zu der Antriebsseite sowie zu der Oberseite und zu der Wartungsplattform, wobei der Abzug der Luft durch die in dem Prozeß vorgesehenen Abluftanordnungen durchgeführt wird, in welchem Falle die Luft im Inneren der Haube aus dem Raum der Wartungsplattformen und von irgendwo in der Umgebung der Maschine zu der Mitte der Maschine strömt, und dann die Luft in dem Arbeitsbereich trockener verbleibt und die Innenflächen der Haube sauber verbleiben. Statt dessen wird die warme und feuchte Umlaufluft zu dem Bereich des Siebes und der Bahn gebracht, da die Umlaufluft so feucht wie möglich sein muß, damit die Temperaturen der Bahn und des Siebes durch die Verdampfungswirkung nicht kleiner werden. In der Anordnung wird vorzugsweise eine ausreichend warme Umlaufluft angewendet, wobei gleichzeitig eine Verdampfung sowie ein Senken der Temperaturen in der Bahn und der Siebe verhindert werden. Falls notwendig kann die Temperatur in dem Raum innerhalb der Haube erhöht werden. Die Umlaufluft bildet einen Teil der Abluft der Haube oder besteht aus Abluft von anderen Prozessen der Papiermaschine.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ist zur Anwendung in unterschiedlichen Papiermaschinen und auch in Tissue- und TAD-Maschinen geeignet. (In TAD-Maschinen befindet sich keine eigentliche Pressenpartie, aus welchem Grunde eine intensivierte Drainage in dem Siebteil natürlich eine bemerkenswert erhöhte Herstellungsrate verschafft.)
  • In der Anordnung werden vorzugsweise verschiebbare Haubenelemente verwendet. Gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung bewegen sich die verschiebbaren Teile der Haube vorzugsweise in zwei entgegengesetzte Richtungen: das verschiebbare Haubenelement des Siebteiles in Richtung auf das Naßende der Papiermaschine, und das verschiebbare Haubenelement der Pressenpartie in Richtung auf das Trockenende der Papiermaschine beispielsweise auf der Haube der Trocknerpartie. In der Papiermaschine werden an der Antriebsseite vorzugsweise ortsfeste Haubenwände verwendet, da das an der Antriebsseite plazierte Antriebsgetriebe eine Fülle von Einführlöchern von dem Inneren der Haube zu der Maschinenhalle erfordert. Beispielsweise sind an der Wand an der Antriebsseite und an dem Boden der Maschinenebene an der Wartungsseite beispielsweise Schienen vorgesehen worden, entlang welcher die Haube verschoben wird. Das Haubenelement ist mit notwendigen Toren, etc., Türen und Fenstern versehen; beispielsweise ist in dem Haubenelement der Pressenpartie ein Tor zur Auswechselung des Siebes und/oder Filzes vorhanden, welches Tor in der Offenposition in derselben Lage wie in der Haube der Trocknerpartie plaziert ist.
  • In der erfindungsgemäßen Anordnung wird Austauschluft durch die Wände gebracht, wobei der Strom in Richtung auf die Papiermaschine geführt wird. Die Gestellbalken in dem Naßende der Papiermaschine können für die Zufuhr von Umlaufluft verwendet werden. Gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung ist die Haube in Bezug auf den Rest der Maschinenhalle abgedichtet eingerichtet worden, in welchem Falle das Siebteil und die Pressenpartie sowie die Maschinenhalle separate Lufträume haben, woraus resultiert, daß das Erfordernis einer Klimatisierung in der Halle reduziert ist, da die Wärme- und Feuchtigkeitslast in der Maschinenhalle geringer wird. Die Haube verringert ebenso den Lärmpegel in der Maschinenhalle an dem Naßende der Papiermaschine, da erfindungsgemäß die Elemente derart konstruiert worden sind, daß der Luftraum zwischen den Wänden in dem Element zusammen mit den Wänden eine effiziente Schallisolierung bildet. Mit Hilfe der Haubenanordnung gemäß der Erfindung werden beträchtliche Energieeinsparungen erhalten. Die Energieeinsparungen können weiter gesteigert werden mit Hilfe einer Wärmerückgewinnung in Verbin dung mit der Haubenanordnung, welche Rückgewinnung aufgrund der gesteigerten Feuchtigkeit und erhöhten Temperatur der Abluft ermöglicht wird.
  • Erfindungsgemäß ist die Luftzufuhr derart eingerichtet worden, daß die Haubenkonstruktion abgedichtet gehalten werden kann. Überdies sind in der Haubenkonstruktion verschiedenartige Betriebsweisen zur Instandhaltung, zum Antrieb und zur Wartung und somit zur Zugänglichkeit des Siebteiles und der Pressenpartie betrachtet worden.
  • Nachstehend wird die Erfindung ausführlicher anhand der Figuren in der beigefügten Zeichnung beschrieben, wobei die Erfindung jedoch nichtstrikt auf die Einzelheiten dieser Veranschaulichungen beschränkt sein soll. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematischen Seitenansicht des Siebteiles und der Pressenpartie einer Papiermaschine gesehen von der Wartungsseite;
  • Fig. 2 eine schematische Veranschaulichung des Siebteils und der Pressenpartie der Papiermaschine gesehen von der Antriebsseite;
  • Fig. 3 eine schematische Schnittansicht des Naßendes der Papiermaschine;
  • Fig. 4A und 4B schematische Teilveranschaulichungen der Konstruktion eines Elements.
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Veranschaulichung des Siebteiles 110 und der Pressenpartie 120 einer Papiermaschine gesehen von der Wartungsseite. Das Siebteil 110 ist mit einer wartungsseitigen Haubenwand 10 versehen, die in der durch den Pfeil S&sub1; gezeigten Richtung verschiebbar ist. Die Pressenpartie 120 ist auch mit einer Haubenwand 20 versehen, die in der mit den Pfeilen S&sub2; gezeigten Richtung verschiebbar ist. Die Haubenkonstruktion 10, 20 ist vorzugsweise L-förmig und kann entlang von Schienen ver schoben werden, die beispielsweise an der Wand an der Antriebsseite und an dem Boden an der Wartungsseite angebracht sind. Somit bildet die Haubenkonstruktion 10, 20 die Deck- und die Vertikalwand an der Wartungsseite sowie die notwendigen Endwände. Die Abschnitte der Pressenpartie 120, die in dem Untergeschoß 121 plaziert sind, sind innerhalb der Haubenwände 23 plaziert. Die Haubenwand 20 der Pressenpartie 120 wird in der Richtung des Pfeils S&sub2; verschoben, und zwar beispielsweise auf die Haube 30 der Trocknerpartie 130. Die Haubenwände 10, 20 an der Wartungsseite können mit transparenten Abschnitten, um eine Sichtverbindung mit der Papiermaschine aufrechtzuerhalten, und mit Abschnitten versehen werden, die zur Instandhaltung geöffnet und geschlossen werden können, wie etwa Hubtore, Gleittüren oder dergleichen.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische Veranschaulichung der Haubenkonstruktion an dem Siebteil und an der Pressenpartie der Papiermaschine von der Antriebsseite gesehen. An der Antriebsseite ist die Haubenwand 45 kontinuierlich und vorzugsweise ortsfest montiert in ihrer Position. An der Antriebsseite ist die Haubenwand 45 mit Türen 47 versehen, die geöffnet werden können. Durch die Haubenwand 45 sind Einführöffnungen für die Antriebe, Rahmenbalken, Luftkanäle und für weitere Ausrüstung vorgesehen. Die Austauschluft wird in die Haubenwand 45; 10, 20 durch Kanäle 44, 51, 52 geleitet, die vorzugsweise an der Antriebsseite (Fig. 3) mit der Haubenwand 45 verbunden sind.
  • Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittansicht in der Breitenrichtung der Maschine an dem Siebteil 110, wobei die Veranschaulichung die ortsfeste Haubenwand 45 an der Antriebsseite sowie die L-förmige verschiebbare Haubenwand 10, die an der Wartungsseite gebildet ist, zeigt, welche Wand 10 somit die Deck- und die andere Seitenwand bildet. Die Austauschluft wird von dem Kanal 44 als der Luftstrom A&sub1; in die Haube hinein geleitet und in die Kanäle 51, 62 als die Luftströme A&sub2; und A&sub3; verteilt, von welchen der Luftstrom A&sub2; als die Ströme A&sub4; in den Raum in das Innere der Haube geblasen werden, und zwar durch den Kanal 62, der in dem Inneren der feststehenden Haubenwand 45 ausgebildet worden ist, wobei der Strom A&sub3; von dem Kanal 51 in den Kanal 52 hinein und weiter in den Kanal 62 geleitet wird, der in dem Inneren der L-förmigen Haubenwand 10 plaziert ist, von welcher er als die Ströme A&sub5; durch die Gebläseöffnungen geleitet wird. Ein Umlaufstrom wird als die Einlaßströme A&sub7; durch die Kanäle 64 und 65 als die Ströme A&sub6; in das Innere der Haube eingeleitet. Die Haube ist relativ zu dem Rest der Maschinenhalle abgedichtet, wobei die verschiebbaren Haubenwände 10, 20 relativ zu der ortsfesten Haubenwand 45 und zu dem Boden der Maschinenhalle beispielsweise mittels (in den Veranschaulichungen nicht gezeigter) Bürstdichtungen oder Labyrinthdichtungen abgedichtet sind. Der Kanal 52 ist elastisch angefertigt worden, so daß eine Verschiebung der Haubenwand 20 keine Probleme schafft. Die Temperatur der Austauschluft beträgt 40 bis 90ºC, vorzugsweise 60 bis 70ºC, und deren Feuchtigkeit 5 bis 30 g H&sub2;O/kg Trockenluft, vorzugsweise 10 bis 20 g H&sub2;O/kg Trockenluft. Die Temperatur der Umlaufluft beträgt 40 bis 70ºC, vorzugsweise 45 bis 55ºC, und deren Feuchtigkeit 50 bis 200 g H&sub2;O/kg Trockenluft, vorzugsweise 65 bis 115 g H&sub2;O/kg Trockenluft.
  • Fig. 4A zeigt eine schematische vergrößerte Teilveranschaulichung eines beispielhaften Ausführungsbeispiels der Konstruktion der Haubenwand 10, 20, 45 gemäß der Erfindung, in welcher Haubenwand eine kontinuierliche schallisolierende und lärmisolierende Außenwand 61, die an der Seite der Maschinenhalle plaziert ist, und eine Innenwand 63 vorhanden ist, die innerhalb der Haube plaziert ist, wobei zwischen diesen Wänden ein Luftkanal 62 gebildet worden ist, aus welchem Kanal 62 die Luft in den Raum innerhalb der Haube geleitet wird, und zwar aus Schlitzen, die an den Verbindungen 67 gebildet worden sind, die in der Innenwand 63 vorgesehen sind. In dem beispielhaften Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4B sind separate Gebläseöffnungen 68 in die Innenwand 63 eingearbeitet worden, durch welche Öffnungen die Luft in das Innere der Haube geblasen wird. Die Abluft wird von dem Inneren der Haube durch die Ableitungen, die in dem Prozeß der Papiermaschine vorgesehen sind, evakuiert.
  • Die Innenfläche der Innenwand 63 der Haubenelemente 10, 20, 45 ist aus einem Blechmaterial, vorzugsweise einem rostfreien Material, angefertigt, das eine problemlose Reinigung und eine hohe Festigkeit der Fläche der Wand 63 erlaubt. Die untere Fläche der Decke kann mit einem geeigneten Material, beispielsweise Teflon, beschichtet werden, um die Sauberkeit zu verbessern. Da die Luftströmung in das Innere der Wand vorzugsweise beheizt ist, wird kein kondensiertes Wasser an dieser Fläche gebildet. Die Außenwand 61 der Wandkonstruktion ist aus einem Isoliermaterial und einem Blechmaterial angefertigt, vorzugsweise Glaswolle und Aluminium. Die Dicke der gesamten Wandkonstruktion beträgt 300 bis 500 mm. Außer dem vorbeschriebenen beispielhaften Ausführungsbeispiel können die Haubenwände auch faltbar oder von einer Balgkonstruktion oder dergleichen sein. Hauben, die für kleine Papiermaschinen angefertigt sind, können aus Deck- und Wandkonstruktionen bestehen, die hochgehoben werden können.
  • Vorhergehend ist die Erfindung mit Bezug auf einige bevorzugte beispielhafte Ausführungsbeispiele derselben lediglich beschrieben worden, wobei die Erfindung jedoch nicht strikt auf die Einzelheiten dieser Ausführungsbeispiele beschränkt sein soll.

Claims (12)

1. Haube für ein Siebteil und/oder für eine Pressenpartie in einer Papier-/Kartonmaschine, mit Wänden und einer Decke (10, 20; 45), die eine geschlossene Haube um das Siebteil und/oder die Pressenpartie bilden, wobei eine Klimatisierung in Verbindung mit der Haube eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haubenwände (10, 20; 45) aus äußeren und inneren Wänden (61, 62) zusammengesetzt sind, so daß zwischen diesen sich ein Luftkanal (62) befindet, um einen Austauschluftstrom in das Innere der Haube in Richtung auf einen im wesentlichen mittleren Bereich der Papiermaschine durch Öffnungen (67, 68) zu leiten, die in der inneren Wand (63) eingearbeitet worden sind, wobei die Austauschluft das Innere der Haube im wesentlichen trocken und sauber hält.
2. Haube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (10, 20; 45) der Haube eine vorzugsweise feststehende Vertikalseitenwand an der Antriebsseite und eine wartungsseitige Vertikalseitenwand und eine Decke aufweisen, die als eine Einzelwand gebildet worden sind, die vorzugsweise L-förmig und verschiebbar ist.
3. Haube nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Haubenwand (10, 20) an der Wartungsseite aus zwei Teilen zusammengesetzt worden ist, so daß die ersten Haubenwand (10) an dem Siebteil (110) und die zweite Haubenwand an der Pressenpartie (120) plaziert ist, wobei die Wände von dem Siebteil und der Pressenpartie weg in entgegengesetzte Richtungen verschiebbar sind.
4. Haube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom an Austauschluft in das Innere der Haube derart eingerichtet ist, daß die Haube warm verbleibt, und zwar auch dann, wenn die verschiebbaren Haubenwände sich in der Offenposition befinden.
5. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur und die Feuchtigkeit der in den Prozeßraum geleiteten Umlaufluft in der Klimatisierung der Haube im Hinblick auf die Temperatur der durch die Papiermaschine verlaufenden Papierbahn zweckmäßig sind.
6. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Bereich der Pressenpartie (120) die Haube auch Haubenwände (23) hat, die die in dem Untergeschoßraum plazierten Teile der Pressenpartie umgeben.
7. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der inneren Wand (63) der Haubenwand (10, 20; 45) aus einem Blechmaterial, vorzugsweise aus einem rostfreien Material, angefertigt ist.
8. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Wand (61) der Haubenwand (10, 20; 45) aus einem Isoliermaterial und einem Blechmaterial, vorzugsweise aus Glaswolle und Aluminium, angefertigt ist.
9. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haubenwand (10, 20; 45) aus Schichten zusammengesetzt ist, um das Schallisolierungsvermögen der Haubenwand zu verbessern.
10. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube relativ zu dem Rest der Maschinen halle mittels einer Bürstdichtung und/oder einer Labyrinthdichtung abgedichtet ist.
11. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haubenwände (10, 20; 45) mit Türen versehen sind, die zur Instandhaltung und/oder für mit dem Betrieb in Beziehung stehende Maßnahmen geöffnet und geschlossen werden können.
12. Haube nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube transparente Abschnitte in der Haubenwand (10, 20) an der Wartungsseite einschließt, um eine Sichtverbindung mit der Papiermaschine aufrechtzuerhalten.
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