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DE695292C - Drehanodenroentgenroehre mit Hochspannungsschutzmantel - Google Patents

Drehanodenroentgenroehre mit Hochspannungsschutzmantel

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Publication number
DE695292C
DE695292C DE1937N0041459 DEN0041459D DE695292C DE 695292 C DE695292 C DE 695292C DE 1937N0041459 DE1937N0041459 DE 1937N0041459 DE N0041459 D DEN0041459 D DE N0041459D DE 695292 C DE695292 C DE 695292C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotating anode
ray tube
voltage protective
anode
protective jacket
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937N0041459
Other languages
English (en)
Inventor
Adrianus Verhoeff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHF Mueller AG
Original Assignee
CHF Mueller AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHF Mueller AG filed Critical CHF Mueller AG
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Priority to DEN41585D priority patent/DE721558C/de
Priority to US246451A priority patent/US2222549A/en
Priority to GB37073/38A priority patent/GB512388A/en
Priority to FR847826D priority patent/FR847826A/fr
Priority to BE431762D priority patent/BE431762A/xx
Priority to NL91190A priority patent/NL52716C/xx
Application granted granted Critical
Publication of DE695292C publication Critical patent/DE695292C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details
    • H01J35/04Electrodes ; Mutual position thereof; Constructional adaptations therefor
    • H01J35/08Anodes; Anti cathodes
    • H01J35/10Rotary anodes; Arrangements for rotating anodes; Cooling rotary anodes
    • H01J35/101Arrangements for rotating anodes, e.g. supporting means, means for greasing, means for sealing the axle or means for shielding or protecting the driving
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2235/00X-ray tubes
    • H01J2235/12Cooling
    • H01J2235/1225Cooling characterised by method
    • H01J2235/1262Circulating fluids
    • H01J2235/1266Circulating fluids flow being via moving conduit or shaft

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzmantel Um die drehbare Anode einer Röntgenröhre zu bewegen, hat man früher schon vorgeschlagen, einen permanenten Magneten außerhalb der Röntgenröhre. rotieren zu lassen und die Anode mit Eisenkörpern zu versehen, welche durch den drehenden Magneten mitgenommen werden. Bei der praktischen Ausführung von Drehanodenröntgenröhren ist ein drehender Magnet nicht zur Anwendung gekommen, sondern man hat das magnetische Drehfeld zum Antrieb der Drehanode durch einen ruhenden, mit einer Drehstromwicklung versehenen Elektromagnetenerzeugt. Obgleich scheinbar diese Ausführung den Vorteil großer Einfachheit hat, sind mit ihr doch Nachteile verknüpft, welche erfindungsgemäß aufgehoben werden. Die wichtigsten Nachteile sind die Notw6ndigkeit, den nahe an der Röntgenröhre liegenden Stator für Hochspannung gegen die Anode zu isolieren, der vergrößerte Durchmesser der Schutzhaube und die Schwierigkeit der Tourenregulierung. Letztgenannte erfordert das Vorhandensein eines Frequenzwandlers. Ferner ist, wenn kein Drehstromnetz zur Verfügung steht, eine Phasenverschiebungseinrichtung zum Ingangsetzen des Rotors erforderlich.
  • Bekannt ist auch eine in einem Mantel drehbar angeordnete Röntgenröhre. Die Anode ist hierbei fest mit der Röhrenwandung verbunden, und der Antrieb der Röhre erfolgt über eine mit der Anode verbundene Welle durch einen am Mantel befestigten Elektromotor. Die Kathode ist mit Bezug auf die Röhrenwandung drehbar im Vakuumraum angeordnet und wird durch eine mit dem Mantel verbundene magnetische Vorrichtung festgehalten, so daß sie eine bestimmte Lage im Raum beibehält.
  • Die Erfindung betrifft eine Röntgenröhre mit einer sich drehenden Anode und einem Hochspannungsschutzmantel, bei der die Antriebsvorrichtung für, die Drehanode ein drehbares Magnetsystem und ein drehbare. Ankersystem aufweist, von denen das eine chanisch in Drehung versetzt und das and1s.'a^., mit dem die Drehanode verbunden ist, magne.-,,'-tisch mitgenommen wird. Erfindungsgemäß:-ist nun das mechanisch angetriebene System innerhalb des magnetisch mitgenommenen Systems, dessen Potential es besitzt, angeordnet und durch einen am Schutzmantel befestigten Elektromotor über eine isolierende Welle angetrieben. Bei dieser Ausführung kann der Antriebsmotor sich in der Einstülpung der Röhrenwand befinden, wodurch der Abstand zwischen den beiden rotierenden Teilen nur so groß zu sein braucht, daß diese Teile gerade noch frei von der zwischen ihnen liegenden Röhrenwand laufen. Besonders wenn dieser Teil der Wand aus Metall besteht und dann sehr dünn gehalten und mit einer geringen Toleranz hergestellt werden kann, ist es möglich, den Zwischenraum sehr eng zu halten, so daß man eine sehr feste magnetische Kupplung zwischen den beiden rotierenden Teilen erhält. In dein Ringraum zwischen der Einstülpung und der Außenwand der Röhre erstreckt sich dabei ein zylindrischer Teil der Drehanode, an dem das Drehmoment angreift.
  • Der Motor kann von einem Typ sein, dessen Drehzahl leicht regelbar ist, z. B. kann ein Einphasenkollektormotor zu diesem Zweck benutzt werden. Er kann gleichachsig zur Röntgenröhre angeordnet werden, so daß eine Vergrößerung des Haubendurchmessers nicht mehr nötig ist. Es befinden sich dann um die Röntgenröhre herum keine zum Drehen der Anode dienenden Teile mehr, so daß die Schutzhaube der Röhre recht schlank bleiben kann, weil ihre Abmessungen nur durch die Höhe der Spannung bestimmt werden.
  • Es wird in manchen Fällen an der Schutzhaube einer Röntgenröhre ein Ventilator zur Kühlung von Röhrenteilen oder zur Verbesserung der Isolierfähigkeit der in der Schutzhaube befindlichen Luft befestigt. Der Antrieb der Drehanode gemäß der Erfindung läßt sich zweckmäßig mit dem Antrieb dieses Ventilators oder eines Rührers für eine Kühlflüssigkeit (beispielsweise Öl) koppeln. Wenn, um eine höhere Belastung zu eimöglichen, die Drehzahl der Anode vergrößert wird, wird in diesem Falle gleichzeitig die Kapazität der Kühlvorrichtung durch eine größere Drehgeschwindigkeit des Ventilators oder der Pumpe erhöht, was ein sehr günstiger Umstand ist.
  • Es ist auch möglich, den Antriebsrotor selbst als Ventilatorflügel oder als Pumproto:-auszubilden oder solche Teile in seiner Nähe anzuordnen, so daß sie sich ebenfalls auf Hochspannung befinden. Dabei kann gegebe-. nenfalls die Antriebswelle hohl ausgeführt .a'ä.n und als Zuleitungskanal für die Luft :,er die Kühlflüssigkeit dienen. Unter Um-@a@tänden kann hierdurch die Kühlung der in 'der Nähe der Anode befindlichen Teile der Röhre verbessert werden.
  • Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Fig. i der Zeichnung stellt den anodenseitigen Teil einer Röntgenröhre mit Schutzmantel nach der Erfindung im Durchschnitt dar.
  • Fig.2 zeigt die Form des drehenden Magnetsystems in Richtung der Röhrenachse gesehen.
  • Fig.3 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Lagerung des Antriebsrotors.
  • Die Außenwand der Röntgenröhre besteht aus den Glasteilen i und 2 und dem Metallteil 3. Die zylindrische Anode 4. ist auf einer Welle 5 drehbar. Diese ist an einem Metallteil 6 befestigt, an dessen Rande die gläserne Einstülpung 7 angeschmolzen ist, welche die Anode 4. trägt. Letztgenannte hat eine zylindrische Verlängerung 8, die sich in dein ringförmigen Raum zwischen dem äußeren Teil des gläsernen Wandungsteiles i und der Einstülpung 7 befindet. An seiner äußeren Oberfläche hat die zylindrische Verlängerung 8 einen Eisenring g. Innerhalb der Einstülpung 7 ist ein vierpoliger, permanentmagnetiseher Rotor io drehbar angeordnet. Die Pole i i und 12 (Fig. 2) sind z. B. nordmagnetisch, 13 und 15 sind Südpole. Das Magnetsystem io wird durch einen Elektromotor 15 gedreht. Dieser Motor ist in der Endkappe 16 des metallenen Schutzmantels 17 eingebaut. Seine Wicklungen haben beim Betriebe das Potential des Schutzmantels oder nahezu dieses Potential. Die Anode .l hat beim Betriebe einen sehr hohen Spannungsunterschied gegen die Schutzhaube 17. Weil das Magnetsystem io über seine Welle 18 elektrisch mit dem Metallteil 16 und dadurch finit der Anode verbunden ist, hat dieses Magnetsystem beim Betriebe der Röntgenröhre das Potential der Anode q.. Zwischen dein Magnetsystem io und dem Motor 15 liegt also beim Betriebe Hochspannung. Die Verbindung der Motorwelle i9 mit der Magnetwelle i8 erfolgt darum durch eine Antriebswelle 2o aus isolierendem Material.
  • Weil der Rotor io und der Teil 8 der Anode dasselbe Potential haben, bleibt der zwischen ihnen liegende Teil der Glaswand elektrostatisch unbelastet, so daß die Abstände so klein wie mechanisch ausführbar gehalten werden können. Dadurch gelingt es, die Drehanode mit ganz geringem Schlupf durch das Magnetsystem mitführen zu lassen und rasch auf die gewünschte Drehzahl zu bringen.
  • Die Magnetwelle 18 ist bei 2i gelagert und dadurch elektrisch mit einem Metallrohr 2.9 verbunden. Dieses Metallrohr bildet die Innenbekleidung einer Bohrung in dem isolierenden Schutzkörper 23. Dieser Schutzkörper wird bekanntlich angeordnet, um Überschläge zwischen den auf Hochspannung befindlichen Teilen und mit der Haube verbundenen, d. h. beim Betriebe meistens geerdeten Teilen zu verhindern. Er nimmt auch das Endstück 24 des Zuführungskabels 2,5 für die Hochspannung in sich auf. Der Stromleiter des Hochspannungskabels 25 ist über den Metallstab 26 mit der Metalleinlage 22 elektrisch verbunden, so daß hierüber die Stromversorgung erfolgt.
  • Die Metallkappe 6 kann -auch länger sein, so daß zwischen dem Rotor i o uud dem Teil 8 ein metallener Teil der Röhrenwand liegt. In diesem Falle kann eine direkte metallische Verbindung zwischen dem Stromleiter 22 und der Metallkappe 6 vorgesehen sein. Der Rotor kann dabei in Wegfall kommen. Ein am Boden der Kappe 6. befestigtes Läger, vorzugsweise ein Kugellager, kann zur drehbaren Halterung des Rotors dienen.
  • Fig. 3 zeigt diese Ausführungsform. Die kupferne Metallkappe 6 erstreckt sich hier zwischen dem Anodenteil 8 und dem Rotor i o. Ein Chromeisenteil 39 zur Anschmelzung an dem Glasteil i ist an dein kupfernen Teil angelötet. Der Rotor ist mittels eines Kugellagers 38 auf dem Boden der Metallkappe 6 gelagert. Die Metalleinlage 22 im Isolierkörper 23 hat eine trichterartige Fortsetzung 40, durch welche die Luft dicht an dem Boden der Metallkappe 6 geführt wird. Eine Kontaktfeder 41 besorgt die elektrische Verbindung zwischen der Anode und dem Stromleiter 22. .Ein Kugellager für die Drehwelle 5 der Anode ist mit 4z angegeben. 43 ist ein Metallkörper, der einen Teil der von der Anode ausgestrahlten Wärme aufnimmt.
  • Der Isolierkörper 23 ist so ausgebildet, daß ein Durchtrittskanal für Ventilationsluft entsteht. Durch diesen Kanal wird die Luft mit Hilfe des ebenfalls von dem Motor 15 angetriebenen Ventilatorflügels 27 (Fig. i) hindurchgesaugt. Von der Kathodenseite der Röhre her fließt die Ventilationsluft zwischen dem zylindrischen Teile 28 der Schutzhaube und dem um den Metallteil 3 der Röhre herumliegenden Bleimantel 29 nach dem ringförmigen Raum zwischen dem becherartigen Teil 3o des Isolierkörpers 23 und dem Glasteil i der Röntgenröhre. Der Luftkanal setzt sich weiter fort zwischen der Einstülpung 7 und dem in dieselbe hineinragenden Vor-Sprung 31 des Isolierkörpers 23. An seinem der Anode zugewandten Ende hat das Metallrohr 22 Löcher 32, durch welche die Luft in die Bohrung des Teiles 23 hineintreten und zum Ventilatorflüge127 fließen kann. Hinter dem Ventilatorflügel sind in der Metallkappe 16 Löcher 33 vorgesehen, durch welche die Spülluft das Schutzgehäuse verlassen kann.
  • Die durch das Gehäuse hindurchgeführte Luft kühlt die Glasteile und Metallanschmelzungen der Röntgenröhre. Gegebenenfalls könnte das Magnetsystem io selbst als Ventilatorflügel ausgeführt sein. Es ist auch möglich, einen Ventilatorflügel neben dem Rotor io auf der Welle 18 zu befestigen.
  • Der Motor 15 mit der Endkappe 16 bildet eine ganz unwesentliche Verlängerung der Schutzhaube. Es wird aber durch diese Konstruktion die Anordnung eines Drehfeldstators, der die Röntgenröhre umgibt, überflüssig gemacht. Hierdurch wird der von der Schutzhaube beanspruchte Platzraum erheblich verkleinert. Es läßt sich eine Regelung der Umlaufgeschwindigkeit der Artode 4 ganz, einfach durch Regelung der Drehzahl des Motors 15 ausführen. Letztgenannter kann als Einphasenkollektormotor ausgeführt sein, so daß seine Drehzahl durch Regelung des Stromes in der Erregerwicklung beliebig gewählt werden kann.
  • Da die Röntgenröhre und das Schutzgehäuse im übrigen auf an sich bekannte Weise ausgeführt sein können, sind die %veiteren Teile in der Figur nicht bezeichnet. Deutlichkeitshalber sind nur noch die Sammelvorrichtung 34 mit dem Glühdraht 35 sowie das Strahlenaustrittsfenster 36 und die Filterbüchse 37 schematisch angegeben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzmantel, deren Antriebsvorrichtung ein drehbares Magnetsystem und ein drehbares Ankersystem aufweist, von denen das eine mechanisch in Drehung gesetzt und das andere, mit dem die Drehanode verbunden ist, magnetisch mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das mechanisch angetriebene System sich innerhalb des magnetisch mitgenommenen Systems befindet, dessen Potential les besitzt, -und idurcn @eiizen am Schutzmantel befestigten Elektromotor über eine isolierende Antriebswelle angetrieben wird.
  2. 2. Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsrotor sich in einer die Drehanode tragenden Einstülpung der Röhrenwand befindet und die Drehanode einen in dem Ringraum um diese Einstülpung sich erstreckenden zylindrischen Teil hat.
  3. 3. Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzmantel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Antriebsrotors der Motor eines elektrisch 'angetriebenen Ventilators dient. q..
  4. Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzgehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsrotor selbst als Ventilatorflügel oder als Pumprotor ausgebildet ist oder entsprechend wirkende Teile auf seiner Drehwelle und in seiner Nähe angeordnet sind.
  5. 5. Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzgehäuse nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle hohl ausgeführt ist und als Zuleitungskanal für die Spülluft oder Spülflüssigkeit dient.
  6. 6. Drehanodenröntgenröhre mit Hochspannungsschutzgehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Drehung des Antriebsrotors ein Motor mit regelbarer Drehzahl vorgesehen ist.
DE1937N0041459 1937-12-23 1937-12-23 Drehanodenroentgenroehre mit Hochspannungsschutzmantel Expired DE695292C (de)

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