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DE69513513T2 - Methode und apparat zur kontrolle eines kommunikationsnetzes - Google Patents

Methode und apparat zur kontrolle eines kommunikationsnetzes

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Publication number
DE69513513T2
DE69513513T2 DE69513513T DE69513513T DE69513513T2 DE 69513513 T2 DE69513513 T2 DE 69513513T2 DE 69513513 T DE69513513 T DE 69513513T DE 69513513 T DE69513513 T DE 69513513T DE 69513513 T2 DE69513513 T2 DE 69513513T2
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DE
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calls
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Expired - Lifetime
Application number
DE69513513T
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DE69513513D1 (de
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Richard Gibbens
Thomas Griffiths
Francis Kelly
Peter Key
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British Telecommunications PLC
Original Assignee
British Telecommunications PLC
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE69513513D1 publication Critical patent/DE69513513D1/de
Publication of DE69513513T2 publication Critical patent/DE69513513T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Steuern eines Kommunikationsnetzes.
  • Um die Qualität der Dienstleistungen in einem Kommunikationsnetz aufrechtzuerhalten, ist es notwendig, die Anzahl der zulässigen Anrufe im Netz zu beschränken. Die optimale Zahl der Anrufe, die im Netz zugelassen werden können, wird bestimmt durch die Eigenschaften des Netzes, die von Kerngeschwindigkeiten und anderen Hardwarebedingungen abhängen, wie z. B. Pufferspeichergrößen. Die unterschiedlichen Arten der Anrufe und ihre jeweilige Häufigkeit ist ebenso wichtig.
  • Wenn ein Benutzer eines Netzes die mittlere Bitrate des Anrufs kennt, den er an das Netz absenden möchte, ist es möglich, Verfahren einzusetzen, die Techniken wie "Convolution" oder "Large Deviation Approximation" verwenden, um festzustellen, ob der Anruf durch das Netz übertragen werden kann, ohne daß die Qualität der Dienstleistungen unter einen Minimalwert fällt. In der Praxis wird jedoch der Nutzer wahrscheinlich die mittlere Bitrate des Anrufs nicht kennen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Netz Breitbanddienste überträgt. Es wurde vorgeschlagen, daß das Verkehrsaufkommen auf dem Netz überwacht wird und das Kontrollverfahren dynamisch verfeinert wird. Diese Verfahrensart wird dynamische Connection Admission Control (CAC) genannt.
  • Ein Beispiel für dynamische Connection Admission Control ist bekannt aus GLOBECOM, 1991, Band 1, 2. Dezember 1991, Phoenix, Seiten 331-338, R. Bolla et al. "Adaptive access control of multiple traffic classes in ATM networks".
  • Unter Berücksichtigung der Unsicherheiten in bezug auf den Datentyp, der über Kommunikationsnetze für Breitbanddienste übertragen wird, besteht auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie allgemein die Ansicht, daß es nicht möglich ist, statistische Multiplex-Techniken bei Netzen einzusetzen, bei denen ATM (asynchronous transfer mode) verwendet wird.
  • Die vorliegende Erfindung resultiert aus einer Erkenntnis des Erfinders, daß obgleich eine Resource beim Versuch eines Verbindungsaufbaus mit dem Netz wahrscheinlich nicht die mittlere Bitrate kennt, sie jedoch unzweifelhaft die Spitzen-Bitrate kennt.
  • Erfindungsgemäß wird ein Kommunikationsnetz-Steuerverfahren zum Steuern der Zulässigkeit eines Anrufs eines zweiten Netzknotens durch einen ersten Netzknoten über einen Übertragungspfad zwischen den Knoten mit den Schritten Bereitstellen einer Datenbank von Aktivitätsverteilungen für spezielle Klassen von Anrufen, Klassifizieren des Anrufs, Auswählen aus der Datenbank einer Verteilung, die für den Anruf geeignet ist, Bestimmen einer momentanen Auslastung des Übertragungspfades aufgrund von Anrufen dieser Klasse, Erzeugen einer Nachaktivitätsverteilung aus der ausgewählten Verteilung und der momentanen Auslastung und Zurückweisen oder Zulassen des Anrufs aufgrund der Nachaktivitätsverteilung geschaffen.
  • Durch Bereitstellen einer Datenbank von Aktivitätsverteilungen für spezielle Klassen von Anrufen und Erzeugen hier aus und aus einem Maß für die momentane Auslastung aufgrund von Anrufen dieser Klasse einer Nachaktivitätsverteilung ist eine viel bessere Abschätzung der Aktivität möglich.
  • Eine Aktivitätsverteilung kann eine Varianzverteilung oder verschiedene Formen von Bitratenverteilungen beinhalten. Man kann sie ansehen als Likelihood oder Wahrscheinlichkeit einer bestimmten Anrufauslastung, die erreicht wird durch eine spezielle Anrufklasse. Vorzugsweise ist die Aktivitätsverteilung eine Mean-to-Peak-Bitratenverteilung.
  • Die Nachverteilung wird dann für einen Anrufzulassungssteueralgorithmus benutzt, um festzustellen, ob der Anruf im Netz zugelassen werden kann. Die bevorzugte Art hierfür ist es, die effektive Bandbreite der momentanen Auslastung des Übertragungspfades aus der Nachverteilung abzuleiten. Aus der effektiven Bandbreite wird die Qualität der Dienste für den Fall bestimmt, daß der Anruf zugelassen wird, und wird mit einer erforderlichen Qualität der Dienste verglichen. Wenn die Qualität der Dienste beibehalten bleibt, wird der Anruf zugelassen, wenn nicht, wird der Anruf für den Übertragungspfad zurückgewiesen.
  • Vorzugsweise wird die Nachverteilung durch eine Bayes- Analyse der ausgewählten Verteilung und der momentanen Auslastung erzeugt.
  • Vorzugsweise wird der Anruf entsprechend einem Parameter klassifiziert, der durch den Anruf angegeben wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Parameter die Peak- Bitrate für den Anruf. Weitere Parameter, die verwendet werden können, sind z. B. ob der Anruf ein spezieller Typ eines Anrufs ist (z. B. Video) oder ein spezieller Typ an Einrichtungen benötigt wird.
  • Bei einigen Netzen können bestimmte Klassen von Anrufen einer bestimmten Bandbreite innerhalb der gesamten Übertragungspfadbandbreite zugeordnet werden. Jedoch wird es bei anderen Netzen keine derartige kollektive Bandbreitenzuordnung geben. Dagegen wird es in der ersteren Form des Netzes möglich sein, die Nachverteilung für die Anrufklassen mit der zugeordneten Bandbreite für diese Klasse zu vergleichen und als Basis dafür heranzuziehen, ob der Anruf zugelassen wird oder nicht, wobei beim letzteren Typ des Netzes vorzugsweise die Auslastung des Übertragungspfades aufgrund aller Anrufklassen periodisch ermittelt wird und ein Maß der ermittelten Auslastung abgespeichert wird. Der Anruf wird dann auf der Basis der gespeicherten überwachten Auslastung und der Nachverteilung zugelassen, indem z. B. die effektive Bandbreite der gespeicherten Auslastung und die Nachverteilung bestimmt werden und diese mit der Kapazität des Übertragungspfades verglichen wird, um sicherzustellen, daß die erforderliche Dienstqualität aufrechterhalten wird.
  • Der Vorteil der periodischen Überwachung der Auslastung des Übertragungspfades z. B. durch Erzeugen einer Nachverteilung für jede Anrufklasse auf eine Anfrage hin, die empfangen würde, einen Anruf einer speziellen Klasse auf dem Übertragungspfad zuzulassen, ist begründet durch die Geschwindigkeit, mit der die Entscheidung gefällt wird, ob der Anruf zugelassen oder zurückgewiesen wird.
  • Entsprechend einem zweiten Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Steuern der Zulassung eines Anrufs eines zweiten Netzknotens durch einen ersten Netzknoten über einen Übertragungspfad zwischen den Knoten geschaffen, wobei die Vorrichtung umfaßt: einen Speicher für das Halten einer Datenbank von Aktivitätsverteilungen spezieller Klassen von Anrufen im Betrieb, eine Vorrichtung zum Klassifizieren des Anrufes, eine Vorrichtung zum Auswählen aus der Datenbank einer Verteilung, die für die Klasse geeignet ist, eine Vorrichtung zum Bestimmen einer momentanen Auslastung des Übertragungspfades aufgrund von Anrufen dieser Klasse, eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Nachaktivitätsverteilung aus der ausgewählten Verteilung und der momentanen Auslastung und eine Vorrichtung zum Zurückweisen oder Zulassen des Anrufes aufgrund der Nachverteilung.
  • Im folgenden wird eine spezielle Ausführungsform als Beispiel beschrieben, wobei auf die Zeichnungen Bezug genommen wird.
  • Fig. 1 zeigt ein Kommunikationsnetz, das mit einem Verfahren gemäß der Erfindung betrieben wird.
  • Fig. 2 ist eine Darstellung zur Erläuterung.
  • Fig. 3 ist eine tabellarische Datenstruktur, wie sie bei dem Kommunikationsnetz nach Fig. 1 verwendet wird.
  • Fig. 4 ist ein Flußdiagramm des Verfahrens zur Steuerung des Netzes nach Fig. 1.
  • Fig. 5 ist eine Darstellung zur Erläuterung.
  • In Fig. 1 ist ein Kommunikationsnetz 1 dargestellt, das mehrere Knoten 2, 3, 4 und 5 umfaßt, die durch Übertragungspfade 6, 7 und 8 miteinander verbunden sind. Der genaue Aufbau der Knoten und Übertragungspfade hängt von dem Netz ab, und dies können z. B. Multiplexer, Schalter und optische Fasern sein. Der Betrieb des Netzes wird durch einen Netz-Manager 9 gesteuert, der selbst ein Knoten sein kann (oder über eine Anzahl von Knoten verteilt sein kann), der einen Terminal-Rechner bekannter Art wie z. B. Sun Microcomputer von Sun Corporation umfaßt, der die Knoten 2, 3, 4 und 5 entlang der Steuerdatenpfade 10, 11, 12 und 13 bekannter Art überwacht, mit ihnen kommuniziert und sie steuert. Der Netz-Manager umfaßt eine Vergangenheitsdatenbank 14 mit Daten über Mean-to-Peak-Bitratenverteilungen aller Arten mit speziell angegebenen Peak-Bitraten, und einen Meßauslastungsdatenspeicher 9a. Ein Telefon 5a wird durch einen Knoten 5 über einen Übertragungspfad 5c bedient.
  • Zwei typische Mean-to-Peak-Bitratenverteilungen sind in Fig. 2 dargestellt. Die Verteilungen können als Maß für die Aktivität eines Anrufes im Sinne der Likelihood des Anrufs mit einer speziellen Mean-to-Peak-Bitrate aufgefaßt werden. Es ergibt sich, daß die Verteilung 31 die Verteilung für eine Anrufklasse oder einen Typ mit einer größeren Aktivität als bei der Verteilung 32 ist. Dies rührt daher, daß die wahrscheinlichst Mean-to-Peak-Bitrate, der Peak bei der Verteilung 31, näher bei 1 liegt als bei der Verteilung 32.
  • In der Praxis wird eine große Anzahl von Vorherverteilungen in der Datenbank 14 in Form einer Tabelle 41 mit einer Datenstruktur nach Fig. 3 abgespeichert. Die Tabelle 41 umfaßt zwei Felder, ein erstes Datenfeld 42, genannt PEAK und ein zweites Datenfeld 43, genannt DISTRIBUTION.
  • Das PEAK-Feld 42 enthält Bereiche von möglichen Peak-Bitratenwerten, die von einem Knoten angegeben werden, wenn ein Anruf im Netz zugelassen werden soll.
  • Das DISTRIBUTION-Feld 43 enthält parametrisierte Versionen der Verteilungskurven, die für jeden Bereich der Peak- Bitraten geeignet sind, die in dem PEAK-Feld 42 abgespeichert wurden.
  • Der Netz-Manager 9 dient zur Steuerung des Netzes 1, was im folgenden beschrieben wird.
  • Im folgenden werden die folgenden Bedingungen für den Betrieb des Neztes 1 angenommen. Knoten 4 kommuniziert mit Knoten 3 und Knoten 2. Der Anrufverkehr ist eine Mischung aus Anruftypen, wie konstanter Bitrate und variabler Bitrate bei Sprache und Videodaten. Der Netz-Manager mißt periodisch die Auslastung des Übertragungspfades durch die Anrufklassen, wie es durch den Block 21 in dem Flußdiagramm in Fig. 4 dargestellt ist. Die festgestellte Auslastung wird in dem Datenspeicher 9a abgespeichert, was mit dem Block 22 dargestellt ist. Der Netz-Manager 9 überwacht dann das Netz bei einem Anrufverbindungsanfrageblock 23. Wenn eine Anrufverbindungsanfrage nicht nach einer zeitlichen Verzögerung empfangen worden ist, was dargestellt ist durch den Block 24, wird die Auslastung erneut gemessen, was durch den Block 21 dargestellt ist.
  • Der Knoten 5, der zur Zeit keine Daten an andere Knoten übermittelt, möchte dieses nun tun und fragt bei dem Netz- Manager 9 an, eine Verbindung zu Knoten 4 zuzulassen. Dieses ist durch den Block 25 in dem Flußdiagramm in Fig. 4 dargestellt. Wenn nach einer Verbindung nachgefragt wird, gibt der Knoten 5 seine Peak-Bitrate an, die durch die Art der Einrichtung bestimmt wird, die Teil des Knotens 5 ist und somit dem Knoten "bekannt" ist.
  • Der angegebene Peak wird dann mit den Wertbereichen in der Vergangenheitsdatenbank 14 verglichen, wodurch effektiv der Anruf klassifiziert wird, wie dies durch den Block 26 dargestellt ist, und eine geeignete vergangene Mean-to-Peak- Bitratenverteilung wird, wie durch den Block 27 dargestellt, ausgewählt.
  • Der Netz-Manager 9 mißt die Netzauslastung, wie durch den Block 28 dargestellt, aber in diesem Fall ist es die Auslastung für die Klasse des Anrufs, der zugelassen werden möchte. Insbesondere wird die Auslastung auf einem Übertragungspfad zwischen dem sendenden und dem empfangenden Knoten überwacht, in diesem Fall Pfad 6.
  • Die gemessene Auslastung und die ausgewählte Verteilung wird dann durch den Netz-Manager 9 verwendet, um eine Nachverteilung zu erzeugen, wie dies durch Block 29 dargestellt ist. Die bevorzugte Art der Erzeugung der Nachverteilung beruht auf einer Bayes-Analyse, und es handelt sich um eine Verteilung der Mean-to-Peak-Bitrate gegenüber der Wahrscheinlichkeit, die vorher beschrieben wurde, wobei aber das vorhergesagte Verhalten der momentanen Anrufauslastung für eine spezielle Klasse wiedergespiegelt wird.
  • Der Netz-Manager 9 verwendet dann die Nachverteilung in einem Anrufzulassungsalgorithmus, was durch den Block 30 dargestellt ist, um zu bestimmen, ob der Anruf zugelassen wird, dargestellt durch den Block 31, oder zurückgewiesen wird, dargestellt durch den Block 32.
  • Das bevorzugte Verfahren zum Bestimmen, ob der Anruf auf dem Übertragungspfad zugelassen wird, beruht auf dem Bestimmen der effektiven Bandbreite der momentanen Anrufauslastung, was im folgenden beschrieben wird. Der Übertragungspfad 6 hat eine Kapazität C und unterstützt eine Anzahl von Anrufen, die in I unterschiedliche Klassen aufgeteilt sind. Die Anrufe in jeder Klasse haben die gleichen Eigenschaften. Wenn die effektive Bandbreite eines Anrufs in der j-ten Klasse aj ist und es nj derartige Anrufe gibt, so läßt sich die Dienstqualität nur aufrechterhalten, wenn:
  • C ≥ aj.nj
  • Damit leitet der Netz-Manager 9 aus der Nachverteilung eine Abschätzung der mittleren Bitrate der Auslastung des Übertragungspfades 6 ab. Die abgeschätzte mittlere Bitrate wird dann mit der Peak-Bitrate für die Klasse von Anrufen ver wendet, um die effektive Bandbreite auf die folgende Art zu berechnen.
  • Bei der Bayes-Analyse wird die Peak-Bitrate des Anrufes auf 1 normalisiert, und die Vorverteilung π(p) gibt die ursprüngliche Erwartung der Aktivität (p) eines Anrufes wieder, definiert als mittlere Bitrate gegenüber der Peak- Bitrate.
  • Die Auslastung durch die n Anrufe (dieser Art), die momentan über die Verbindung laufen, wird dargestellt durch Sn, und das Meßintervall ist s.
  • P(Sn = s p) ist die Wahrscheinlichkeit der Auslastung Sn mit dem Wert s im letzten Meßintervall unter der Bedingung der Aktivität eines einzelnen Anrufes mit dem Wert p.
  • Die Nachverteilung π(p Sn = s) für die Aktivität ist dann gegeben durch:
  • Die Anrufverlustwahrscheinlichkeit L ist definiert als
  • L = erwartete Zahl von verlorengegangenen Anrufen/erwartete Anzahl von abgesendet en Anrufen
  • Die Abschätzung für die Anrufverlustwahrscheinlichkeit (n,s) von n Anrufen, unterstützt durch eine Resource der Kapazität C ist gegeben durch
  • Dabei stellt Sn(0) die ermittelte Auslastung für die Bestimmung der Nachverteilung dar, Sn(t) die Auslastung durch alle Anrufe dieser Art zum Zeitpunkt t und X(t) die Auslastung durch einen individuellen Anruf zum Zeitpunkt t.
  • Dies kann ausgedrückt werden durch
  • Wenn der maximal zulässige Anrufverlust Lmax ist, so muß die maximale Anzahl nmax von Anrufen dieser Art, die gemultiplext werden können, daher der folgenden Gleichung genügen:
  • Dies kann berechnet werden unter der Verwendung der folgenden effektiven Näherung:
  • für nmaxP < C und
  • P{Sn max(t)&ge;C p} = 1
  • für nmax P &ge; C
  • Aus nmax ergibt sich die effektive Bandbreite &alpha; für den Anruf durch die Beziehung
  • &alpha; = C/n max
  • Diese effektive Bandbreite wird zu der effektiven Bandbreite der abgespeicherten Netzauslastung hinzugefügt, die aus der Datenbank 9a durch den Netz-Manager 9 abgerufen wurde. Die gesamte effektive Bandbreite wird dann mit der Kapazität des Übertragungspfades 6 verglichen, und wenn die erforderliche Dienstqualität beibehalten wird, wird der Anruf für den Übertragungspfad 6 zugelassen.
  • Wenn die erforderliche Dienstqualität nicht beibehalten wird, wird ein alternativer Übertragungspfad ausgewählt und wie oben ermittelt.
  • In alternativen Ausführungsformen kann die Auslastung des Übertragungspfades ermittelt werden durch Bereitstellen einer Datenbank mit Tabellen der effektiven Bandbreite für spezielle Klassen von Anrufen bei speziellen Auslastungen und Zahlen von Anrufen. Der Netzmanager erhält dann die effektive Bandbreite durch Eingabe der Zahl der Anrufe der verschiedenen Klassen auf dem fraglichen Übertragungspfad.
  • Die Bereitstellung von Auslastungswerten in Tabellenform reduziert die Verarbeitungszeit, die erforderlich ist, da die Werte nicht on-line erzeugt werden. Dies führt dazu, daß eine größere Speicherkapazität erforderlich ist, als dies der Fall wäre, wenn die Werte on-line erzeugt würden.
  • Tatsächlich wird eine Zulassungsschranke benutzt, die als eine Kurve in einer graphischen Darstellung von Auslastung des Elements gegen die Anzahl von Verbindungen für eine spezielle Klasse von Anrufen wie in Fig. 5 dargestellt werden kann. Die Kurve A zeigt die Situation, wo exakte Vorinformation über die mittleren Bitraten der Einrichtung vorhanden ist, die Verbindungen zu dem Netz aufbauen will. Die Kurve B zeigt die Situation, bei der die Information nur in etwa bekannt ist. Es zeigt sich, daß für den Fall, daß exakte Vorinformation bekannt ist, nur 80 Anrufe an einen Knoten zugelassen werden. Wo weniger Information bei steigender Auslastung des Elements (gegen 1) vorhanden ist, wird nur eine kleine Zahl von Anrufen (40) zugelassen. Bei sinkender Auslastung läßt der Algorithmus mehr Anrufe zu, da die Anrufe weniger Verkehr bedeuten.
  • Die Kurve B kann als Funktion oder Menge von parametrisierten Werten in einer Look-Up-Tabelle abgespeichert werden. Somit kann ein Wert der momentanen Auslastung in die Tabelle eingegeben werden und eine zulässige Anzahl von Verbindungen von der Tabelle ausgegeben werden. Wenn diese Anzahl von Verbindungen nicht überschritten wird, kann ein weiterer Anruf im Netz zugelassen werden.
  • Wenn z. B. die Auslastung des aktuellen Elements Y ist, können 60 Verbindungen zu dem Element zugelassen werden.
  • Die Vorverteilung in der Vergangenheitsdatenbank kann bei manchen Ausführungsformen durch den Netzmanager aufgrund der ermittelten Auslastung aktualisiert werden.
  • Wenn der Anruf für einen speziellen Übertragungspfad zurückgewiesen wurde, kann der Netzmanager eine alternative Route für den Anruf finden, wie es dem Fachmann allgemein bekannt ist. Die neue Route wird dann auf die gleiche Art getestet, indem eine Nachverteilung aus der ausgewählten Vergangenheitsverteilung und der neuen Übertragungspfadauslastung gebildet wird.

Claims (13)

1. Kommunikationsnetz-Steuerverfahren zum Steuern der Zulässigkeit eines Anrufs eines zweiten Netzknotens durch eine ersten Netzknoten über einen Übertragungspfad zwischen den Knoten mit den Schritten Bereitstellen einer Datenbank von Aktivitätsverteilungen für spezielle Klassen von Anrufen, Klassifizieren des Anrufs, Auswählen aus der Datenbank einer Verteilung, die für den Anruf geeignet ist, Bestimmen einer momentanen Auslastung des Übertragungspfades aufgrund von Anrufen dieser Klasse, Erzeugen einer Nachaktivitätsverteilung aus der ausgewählten Verteilung und der momentanen Auslastung und Zurückweisen oder Zulassen des Anrufs aufgrund der Nachverteilung.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Aktivitätsverteilungen Mean-to-Peak-Bitratenverteilungen sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Nachverteilung erzeugt wird aus der ausgewählten Verteilung und der momentanen Auslastung durch eine Bayes-Analyse.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem der Anruf klassifiziert wird mit bezug auf eine deklarierte Peak-Bitrate für den Anruf.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 4, bei dem eine effektive Bandbreite von Anrufen bestimmt wird aufgrund der Nachverteilung und der effektiven Bandbreite, verglichen mit der Bandbreite des Übertragungspfades, um zu bestimmen, ob der Anruf für den Übertragungspfad zugelassen oder zurückgewiesen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die effektive Bandbreite verwendet wird, um eine vorhergesagte Qualität der Dienstleistung zu bestimmen, wenn der Anruf zugelassen wird auf dem Übertragungspfad, und die vorhergesagte Qualität der Dienstleistung verglichen wird mit einer erforderlichen Qualität der Dienstleistung, und der Anruf zurückgewiesen wird, wenn die vorhergesagte Qualität der Dienstleistung kleiner als die erforderliche Qualität der Dienstleistung ist.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Auslastung des Übertragungspfades für alle Anrufklassen überwacht wird und ein Maß der überwachten Auslastung gespeichert wird, und der Anruf zugelassen wird aufgrund der gespeicherten überwachten Auslastung und der Nachverteilung.
8. Vorrichtung zum Steuern der Zulassung eines Anrufes eines zweiten Netzknotens durch einen ersten Netzknoten über einen Übertragungspfad zwischen den Knoten, wobei die Vorrichtung umfaßt: einen Speicher für das Halten einer Datenbank von Aktivitätsverteilungen spezieller Klassen von Anrufen im Betrieb, eine Vorrichtung zum Klassifizieren des Anrufes, eine Vorrichtung zum Auswählen aus der Datenbank einer Verteilung, die für die Klasse geeignet ist, eine Vorrichtung zum Bestimmen einer momentanen Auslastung des Übertragungspfades aufgrund von Anrufen dieser Klasse, eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Nachaktivitätsverteilung aus der ausgewählten Verteilung und der momentanen Auslastung und eine Vorrichtung zum Zurückweisen oder Zulassen des Anrufes aufgrund der Nachverteilung.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Aktivitätsverteilungen Mean-to-Peak-Bitratenverteilungen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei der die Vorrichtung zum Erzeugen einer Nachaktivitätsverteilung eine Vorrichtung zum Durchführen einer Bayes-Analyse umfaßt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8, 9 oder 10, bei der die Vorrichtung zum Klassifizieren eines Anrufes eine Look-up-Tabelle von Peak-Bitraten und entsprechenden Aktivitätsverteilungen umfaßt.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der Anruf zugelassen wird oder zurückgewiesen wird durch die Vorrichtung zum Zulassen oder Zurückweisen eines Anrufes, wobei eine effektive Bandbreite aus der Nachverteilung bestimmt wird und die effektive Bandbreite mit der Bandbreite des Übertragungspfades verglichen wird, um zu bestimmen, ob der Anruf zugelassen oder zurückgewiesen wird.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche mit einer Vorrichtung zum Speichern einer erforderlichen Qualität der Dienstleistung im Betrieb, einer Vorrichtung zum Vorhersagen einer Qualität der Dienstleistung, wenn der Anruf zugelassen wird, und einer Vorrichtung zum Vergleichen der vorhergesagten Qualität der Dienstleistung mit der erforderlichen Qualität der Dienstleistung, wobei der Anruf zurückgewiesen wird, wenn die vorhergesagte Qualität der Dienstleistung kleiner als die erforderliche Qualität der Dienstleistung ist.
DE69513513T 1994-04-13 1995-04-11 Methode und apparat zur kontrolle eines kommunikationsnetzes Expired - Lifetime DE69513513T2 (de)

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DE69513513D1 DE69513513D1 (de) 1999-12-30
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KR (1) KR970702643A (de)
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