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DE69506667T2 - Optoelektronische Vorrichtung zur Steuerungshilfe eines Flugzeuges - Google Patents

Optoelektronische Vorrichtung zur Steuerungshilfe eines Flugzeuges

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DE69506667T2
DE69506667T2 DE69506667T DE69506667T DE69506667T2 DE 69506667 T2 DE69506667 T2 DE 69506667T2 DE 69506667 T DE69506667 T DE 69506667T DE 69506667 T DE69506667 T DE 69506667T DE 69506667 T2 DE69506667 T2 DE 69506667T2
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Thales Avionics SAS
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    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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    • G02B27/01Head-up displays
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C23/00Combined instruments indicating more than one navigational value, e.g. for aircraft; Combined measuring devices for measuring two or more variables of movement, e.g. distance, speed or acceleration
    • G01C23/005Flight directors
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/04Control of altitude or depth
    • G05D1/06Rate of change of altitude or depth
    • G05D1/0607Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft
    • G05D1/0653Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing
    • G05D1/0676Rate of change of altitude or depth specially adapted for aircraft during a phase of take-off or landing specially adapted for landing

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft optoelektronische Vorrichtungen, die den Piloten eines Flugzeugs bei schlechten Sichtverhältnissen unterstützen, insbesondere im Landeanflug oder beim Abheben.
  • Optoelektronische Vorrichtungen, die einen Piloten eines Flugzeugs oder Hubschraubers unterstützen, bestehen aus Kollimatoren oder sogenannten "Kopf-hoch"-Sichtgeräten, welche vor den Augen des Piloten graphische und alphanumerische Informationen in Form von Markierungen sichtbar machen, die auf einen halbreflektierenden Bildschirm projiziert werden und dem Bild der Außenwelt überlagert werden.
  • Die mit optoelektronischen Vorrichtung zur Unterstützung des Piloten erreichten Leistungen hängen unmittelbar von den Merkmalen der verschiedenen Markierungen ab, die der Pilot sieht, und zwar sowohl hinsichtlich der Fähigkeit der globalen Überwachung der Situation als auch hinsichtlich der Genauigkeit der manuell gesteuerten Flugmanöver.
  • Die üblicherweise angezeigten Informationen können gemäß den von ihnen gelieferten Angaben in mehrere Familien gegliedert werden:
  • - Elemente des "Grund-T" des Instrumentenbords (Geschwindigkeit, Fluglage, Kurs, Höhe),
  • - Elemente, die dem Grund-T nahestehen (Mach-Zahl, vertikale Geschwindigkeit, also Variometer, Funkhöhe),
  • - mit der Flugbahn verknüpfte Elemente (Geschwindigkeitsvektor, Beschleunigung, Gesamtneigung),
  • - Elemente der Zonen-Funknavigation (RNAV), mit denen eine Route aufgrund von Funkfeuern verfolgt werden kann (VOR, ILS, DME),
  • - weitere Elemente zur Überwachung der Situation (explizite Weisungen (Route, Kurs u.s.w.), Abweichungen bezüglich von Sollwerten (Geschwindigkeit u.s.w.), Angaben ber Betriebsmodi, verschiedene Alarme u.s.w.).
  • In der Zivilluftfahrt werden die Kollimatoren im wesentlichen für die Landephase, die Rollphase und die Startphase bei schlechter Sicht eingesetzt. Sie ermöglichen es, die Mindestsicht für den Betrieb zu verringern und die Sicherheit der Operationen aufgrund einer verbesserten Fähigkeit der Überwachung der Situation zu erhöhen. Außerdem erhöht dies die Genauigkeit der Kontrolle der Flugbahn bei Sichtflugbedingungen.
  • In den aktuellen Realisierungen werden unterschiedliche graphische Darstellungen verwendet, um dem Piloten die Sollroute und die Sollneigung anzuzeigen oder um ihm ein Mittel zur Bewertung der Situation seiner Flugbahn bezüglich dieser Sollwerte zu liefern. Außerdem sind die Skalen, die die Neigung oder Trimmlage, d. h. die Fluglagebalken, angeben, von geringer Auflösung, typisch in der Größenordnung von 5 oder 10 Grad. Schließlich bleiben die Kontrolle und das Einhalten einer genauen Flugbahn bei starkem Wind oder einem Motorschaden mit diesen Darstellungen schwierig.
  • Beispielsweise kann man sich auf die europäische Patentanmeldung EP-A-0 044 777 beziehen, die eine Vorrichtung zur Unterstützung des Piloten eines Flugzeugs mit einem Flugkollimator und einem "Kopf-hoch"-Sichtgerät zur Anzeige zahlreicher Symbole beschreibt, zu denen eine künstliche Horizontlinie mit einer Skala für den Kurs, eine grobe Skala für die Neigung, bestehend aus zur künstlichen Horizontlinie parallelen Linien entsprechend Winkelabweichungen von +10, +20º, -10º, -20º, ein festes Fadenkreuz O, das den Schwerpunkt des Flugzeugs angibt, ein bewegliches Flugzeugsymbol A, das den Flugzeug-Geschwindigkeitsvektor angibt, sowie außerdem, wenn man sich in der Nähe einer Landebahn befindet, die mit einem ILS-Leitsystem ausgerüstet ist, ein Landebahnsymbol und ein Leitfenster enthält, in dem der Pilot das bewegliche Flugzeugsymbol A halten soll, um eine korrekte Landung zu erreichen.
  • Die große Zahl von angezeigten Symbolen, die Lage und geringe Feinheit der Neigungsskala ermöglichen es dem Piloten nicht, während der letzten Phase des Landeanflugs, der Phase des Abhebens oder der Beschleunigung, während der seine Aufmerksamkeit auf den Flugkollimator in der Nähe des beweglichen Flugzeugsymbols A konzentriert ist, eine genaue Vorstellung über die Neigung und die Trimmung zu erlangen, während die Beherrschung der Neigung und der Trimmung des Flugzeugs von größter Bedeutung für die Kontrolle und das Einhalten einer genauen Flugbahn unter diesen Flugbedingungen ist, insbesondere bei Seitenwind oder bei einer Motorpanne.
  • Man kann sich auch auf das US-Patent 4 454 496 beziehen, das einen Flugkollimator für ein Flugzeug beschreibt, der Symbole zur Unterstützung der Landung anzeigt. Ein Flugzeugsymbol, das der Pilot auf einem Visierpunkt halten soll, der sich im Schnittpunkt einer Visierlinie parallel zu einer künstlichen Horizontlinie und einer Linie liegt, die die Achse der Landebahn darstellt.
  • Wie man aus Fig. 1 dieser Druckschrift erkennen kann, werden hier weniger Symbole angezeigt, aber sie besitzen keinerlei Skala für die Neigung, sodaß der Pilot weiterhin keine genaue Vorstellung über die Neigung und die Trimmung des Flugzeugs während der kritischen Phasen der Annäherung an die Landebahn, des Abhebens oder der Beschleunigung bekommt.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Möglichkeiten eines Kollimators zu verbessern, der in der Phase der Annäherung an die Landebahn, des Abhebens und Beschleunigens verwendet wird, indem ein neues Konzept der graphischen Darstellung der angezeigten Informationen vorgeschlagen wird, wodurch die Qualität der Überwachung der Situation ganz allgemein und insbesondere die Verfolgung der Flugbahn verbessert wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine optoelektronische Vorrichtung zur Unterstützung des Piloten eines Flugzeugs, das eine Navigationszentrale, welche unter anderem den Kurs, die Trimmung in Längs- und in Seitenrichtung sowie den Geschwindigkeitsvektor des Flugzeugs über Grund bestimmt, und einen Kollimator enthält, der eine mit einer Kursskala versehene einen Bezugswert der Trimmung und der Neigung null angebende künstliche Horizontlinie, eine den Geschwindigkeitsvektor über Grund angebende Markierung sowie eine feste Markierung in Form eines Flugzeugsymbols umgeben von Fluglagebalken anzeigt, die die Längs- und die Seitentrimmung des Flugzeugs bezüglich der künstlichen Horizontlinie angibt. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung Mittel zur Anzeige einer Neigungsskala auf dem Kollimator besitzt, die durch die künstliche Horizontlinie an der Stelle der vom Piloten ausgewählten Route hindurch und zu beiden Seiten dieser Linie verläuft.
  • Diese Neigungsskala, die sich auf der künstlichen Horizontlinie an der Stelle der gewählten Route befindet, ermöglicht es dem Piloten, gleichzeitig und mit großer Genauigkeit Informationen über die gewählte Route, die Neigung und die Trimmung in Längsrichtung zu präsentieren.
  • Diese Neigungsskala auf der künstlichen Horizontlinie an der Stelle der vom Piloten ausgewählten Route wird vorzugsweise durch eine Folge von Punkten dargestellt, die einen Abstand von einem Neigungsgrad besitzen, wobei jeder fünfte Punkt größer als die übrigen Punkte dargestellt ist, um die Interpretation der Skala zu erleichtern.
  • Andere Merkmale und Vorzüge der Erfindung werden nun anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch die auf einem Kollimator angezeigten Markierungen bezüglich der Überwachung der Flugbahn und Fluglage eines Flugzeugs sowie unter anderen die von der erfindungsgemäßen Vorrichtung angezeigten Markierung.
  • Fig. 2 zeigt schematisch den allgemeinen Aufbau einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Flugzeug.
  • Ein Kollimator wird von einem transparenten Bildschirm gebildet, durch den der Pilot nach außen blickt. Auf diesem transparenten Bildschirm sind verschiedene Markierungen aufgezeichnet, die den Piloten unterstützen sollen.
  • Fig. 1 zeigt insbesondere die Markierungen, mit denen die Route sowie die Fluglage des Flugzeugs sowie die Neigung der Flugbahn überwacht werden können. Man erkennt eine Markierung in Form einer waagrechten Linie 1, auf der eine Kursskala aufgetragen ist. Diese waagrechte Linie 1 ist der künstliche Horizont. Sie verschiebt sich aufgrund der Angaben des Navigationssystems. Ein festes Flugzeugsymbol 2, das sich auf der Längsbezugsachse des Flugzeugs in der Symmetrieebene des Flugzeugrumpfs befindet, ermöglicht es, in Verbindung mit der künstlichen Horizontlinie 1, die ihrerseits von sogenannten Fluglagebalken 3 umgeben ist, den Kurs des Flugzeugs und grob die Fluglage in Längs- und Seitenrichtung des Flugzeugs zu bewerten. Eine weitere Markierung 4 in Form eines kleinen mit Flügeln versehenen beweglichen Kreises gibt die Orientierung des Geschwindigkeitsvektors über Grund hinsichtlich Route und Neigung wider.
  • Außer diesen bekannten Markierungen erkennt man auch eine Folge von Punkten 5, die sich senkrecht zur künstlichen Horizontlinie 1 ausgehend vom Kurs 6 der vom Pilot gewählten Route erstreckt. Diese Folge von Punkten 5 ist eine Skala für die Neigung. Die Punkte, typisch 20 Punkte oberhalb und 5 Punkte unterhalb der künstlichen Horizontlinie 1, haben einen Abstand von einem Neigungsgrad. Jeder fünfte Punkt 7 ist doppelt so groß, um das Lesen der Skala zu erleichtern. Die Anzahl von Punkten oberhalb des künstlichen Horizonts ist für die maximal zulässige Trimmung in Längsrichtung des Flugzeugs beim Beschleunigen oder Abheben repräsentativ. Die Bewertung der Neigung der Flugbahn des Flugzeugs erfolgt durch Beobachtung der Lage der Markierung 4, die den Geschwindigkeitsvektor über Grund angibt, bezüglich der Neigungsskala der Folge von Punkten 5.
  • Die Bewertung der Trimmung des Flugzeugs in Längsrichtung erfolgt durch Beobachtung der Lage der Markierung des Flugzeugsymbols 2 bezüglich der Neigungsskala der Folge von Punkten 5.
  • Diese Folge von Punkten 5, die gemäß einer Neigunsskala geeicht ist und an der Stelle des Kurses der vom Piloten gewählten Kurses liegt, erleichtert dem Piloten die Überwachung der folgenden Parameter gleichzeitig in der waagrechten und der senkrechten Ebene, und zwar mit hervorragender Genauigkeit für alle üblichen Flugsituationen und selbst bei Seitenwind oder einer Motorpanne:
  • - aktuelle Neigung oder Abweichung bezüglich der aktuellen Neigung und Sollwert der Neigung,
  • - Kursabweichung zwischen der aktuellen und der ausgewählten Route,
  • - Trimmwinkel in Längsrichtung.
  • Bei der Annäherung an eine Landebahn liegen in Abwesenheit von Wind und vor dem Aufsetzen der Räder die Markierung, die den Geschwindigkeitsvektor 4 über Grund angibt, und die Markierung, die das Flugzeugsymbol 2 bezeichnet, in der Nähe der Neigungsskala der Folge von Punkten 5, was die gleichzeitige Auswertung dieser Markierungen für die Überwachung der Situation erleichtert. Unter diesen Umständen nähern sich nämlich die Markierung, die den Geschwindigkeitsvektor über Grund 4 bezeichnet, und das Flugzeugsymbol 2 an die Sollflugbahn an, die in der senkrechten Ebene durch den Kurs entsprechend der gewählten Route verläuft und im wesentlichen dem Verlauf der Landebahn gleicht.
  • Beim endgültigen Einschwenken in die Landung zum Aufsetzen der Räder ermöglicht die Neigungsskala der Folge von Punkten 5 außerdem aufgrund der Auflösung in einzelne Grade eine Verbesserung der Überwachung der Ausführung des Manövers, indem einfach das Ansteigen der Markierung, die den Geschwindigkeitsvektor über Grund symbolisiert, zum künstlichen Horizont entlang der Folge von Punkten verfolgt wird.
  • In Fig. 1 wurde eine realistische Situation dargestellt. Das Flugzeugsymbol 2 und der Geschwindigkeitsvektor 4 über Grund sind um einen Winkel gegeneinander versetzt, der die Abweichung aufgrund des Seitenwinds angibt. Die Kontrolle der Situation mithilfe der Markierung, die eine Skala für die Neigung durch eine Folge von Punkten 5 über dem Kurs der gewählten Route zeigt, erlaubt folgende Aussagen:
  • - Das Flugzeug fliegt etwa 1º links von der Sollroute
  • - mit einer Sollneigung von -3º aufgrund einer Neigungsmarkierung 8,
  • - und mit einem Trimmung in Längsrichtung von etwa +4º.
  • Verschiedene Varianten können für die Form der Markierung in Betracht gezogen werden, die die Skala für die Neigung über dem Kurs der gewählten Punkte anzeigt. Die Folge von Punkten kann durch eine andere graphische Darstellung ersetzt werden. Sie kann wie gezeigt durch eine explizite Anzeige des Sollwerts der Neigung ergänzt werden. Der Darstellungsbereich der Skala kann weiter ausgedehnt sein. Der Sollwert für die Route kann durch einen Sollwert des Kurses ersetzt sein.
  • Fig. 2 zeigt den allgemeinen Aufbau einer Einrichtung an Bord eines Flugzeugs, um den Augen des Piloten diese Markierung sichtbar zu machen, die eine Skala für die Neigung über dem Kurs der ausgewählten Route bezeichnet. Das Flugzeug, dessen Nase mit der Pilotenkabine dargestellt ist, besitzt ein Navigationssystem 10 und einen Kollimator 11. Das Navigationssystem 10 liefert die üblichen Angaben, insbesondere den Kurs, den Geschwindigkeitsvektor über Grund, die LängsTrimmung und die Quertrimmung.
  • Der Kollimator enthält einen transparenten Bildschirm 11 vor den Augen des Piloten in Überlagerung mit dem Bild der äußeren Landschaft. Auf dem Bildschirm werden von einer Projektionsvorrichtung 12 verschiedene Markierungen für den Piloten angezeigt, zu denen die in Fig. 1 gezeigten gehören.
  • Die Projektionsvorrichtung 12 wird von einem Symbolgenerator 13 gesteuert, der Aktualisierungsbefehle von einem Rechner 14 mit programmierter Logik empfängt, wobei der Rechner an das Navigationssystem 10 angeschlossen ist.

Claims (5)

1. Optoelektronische Vorrichtung zur Unterstützung des Piloten eines Flugzeugs, das ein Navigationssystem (10), welches unter anderem den Kurs, die Trimmung in Längs- und in Seitenrichtung sowie den Geschwindigkeitsvektor des Flugzeugs über Grund bestimmt, und einen Kollimator (11) enthält, der eine mit einer Kursskala versehene und von Fluglage-Balken, die einen Bezugswert des Rollwinkels und der Neigung null angeben, umgebene künstliche Horizontlinie (1), eine den Geschwindigkeitsvektor über Grund angebende Markierung (4) sowie eine feste Markierung (2) in Form eines Flugzeugsymbols anzeigt, das den Kurs und die Längs- und die Seitentrimmung des Flugzeugs bezüglich der künstlichen Horizontlinie angibt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung Mittel zur Anzeige einer Neigungsskala auf dem Kollimator (11) besitzt, die durch die künstliche Horizontlinie (1) an der Stelle des Kurses (6) der vom Piloten ausgewählten Route hindurch und zu beiden Seiten dieser Linie verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungsskala senkrecht zur künstlichen Horizontlinie (1) verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Anzeige einer Neigungsskala an der Stelle des Kurses der ausgewählten Route eine Folge von Punkten (5) anzeigen, die sich durch die künstliche Horizontlinie (1) und zu deren beiden Seiten erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Punkte der Folge (5) gleiche Abstände gemäß einem Punktabstand unterhalb eines Neigungsgrads besitzen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Punkte der Folge (5) gleichmäßige Abstände gemäß einem Neigungsgrad besitzen und daß jeder fünfte Punkt dicker als die übrigen Punkte ist, um das Ablesen der Skala zu erleichtern.
DE69506667T 1994-10-18 1995-10-13 Optoelektronische Vorrichtung zur Steuerungshilfe eines Flugzeuges Expired - Fee Related DE69506667T2 (de)

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