DE695026C - Hochintensitaetsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub - Google Patents
Hochintensitaetsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem ElektrodenvorschubInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
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- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
- Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
Description
- Hochintensitätsbogenlampe mit motorischem thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochintensitätsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub in der Weise, daß beim Zurückbrennen der Elektrode ein Strahlenbündel saufeinen Thermüschalter, dessen Längsachse parallel zur Bahn des Lichtbogens liegt, auffällt, welcher eine Vorrichtung zur Beschleunigung des Vorschubes der Elektrode auslöst. Es ist bereits bekannt, daß bei zu starkem Zurückbrennen der Elektrode ein zweiter Thermoschalter von einem Strahlenbündel getroffen wird und ein Abschalten der Lampenspannung veranlaßt, - um ein Verbrennen des Kohlenhalters und eine Beschädigung des in der Nähe der Elektrode angeordneten Hohlspiegels durch Tropfen geschmolzenen Metalles zu verhindern. Die "bekanntgewordente Anordnung eines zweiten Thermoschalters hat: jedoch folgenden Nachteil: Normalerweise wird nur der erste Thermoschalter in Tätigkeit gesetzt, und es tritt die Betätigung des zweiten Schalters mir bei vollständigem Abbrand einer Elektrode Odereiner ernsthafteren Störung. ein. Infolgedessen ist bei der Empfindlichkeit eines derartigen Th ermo.-schalters die Abschaltung der Spannung nicht hinreichend gesichert; auch wird im Falle eines zu schnellen Vorschubes der " zweite Thermoschalter gar nicht beaufschlagt; so daß auch ein Abschalten bei einer solchen Störung nicht eintritt.
- Die Erfindung sieht nun ein Verzögerungsrelais vor,- welches durch den eingeschalteten Thermoschalter erregt wird und den. Hauptschalter der Bogenlampe "betätigt. Die Verzögerung dieses Relais ist so, eingestellt, daß sie ein Mehrfaches der normalen Einschaltdauer des Thermoschalters beträgt, so daB es bei Unterbrechung des Thermoschalters jedesmal vor Ablauf der Verzögerungszeit in seinen Anfangszustand zurückgeführt wird. Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist also derart, daß mit jedem Ansprechen des Thermösehalters das Verzögerungsrelais erregt wird. Entsprechend der durch den beschleunigten Vorschub zunehmenden Geschwindigkeit des auf den Thermoschalter geworfenen Lichtfleckes ist der Schaltkreis jeweils nur eine bestimmte Zeit, im Durchschnitt einige Sekunden, d. h. so. lange geschlossen, bis infolge des Vorschubes der Elektrode der Lichtfleck auf .dem Thermosehalter verschwindet, so, daß dieser den Beschleunigungsstromkreis wieder unterbricht. Mit diesem Augenblick wird die Erregung des Verzögerungsrelais unterbrochen, so daß dieses in seinen Anfangszustand zurückgeführt und gar nicht zum Auslösen des Hauptschalters gebracht wird. Tritt jedoch die Unterbrechung des Thermoschalters nach der normalen Einschaltdauer nicht ein, wird das Verzögerungsrelais wirksam und veranlaßt das Abschalten der Lampenspannung. Wesentlich ist, d,aß ein derartiges Verzögerungsrelais infolge seiner häufigen Verwendung in der Elektrotechnik den Vorzug hinreichend gesicherter Zuverlässigkeit hat.
- Auch der erwähnte Übelstand, daß mit den bekannten Einrichtungen sein Abschalten der Lampenspannung bei zu starkem Vorschub der Elektrode nicht möglich ist, kann durch eine geeignete Ausbildung der Einrichtung nach der Erfindung behoben werden. Wird, wie dies an sich bekannt ist, dadurch, daß die Längsachse des Thermoschalters parallel zur Bahn des Lichtbogens liegt, dafür Sorge getragen, daß das durch-eine Optik erzeugte Bild des leuchtenden Kraters nicht nur beim Zurückbleiben hinter der Normallage der positiven Elektrode, sondern auch beim überschreiten derselben auf den Thermoschalter auffällt, so, wird auch. in diesem Falle der Thermosehalter geschlossen und das Verzögerungsrelais erregt, so daß nach der vorgeschriebenen Zeit die Lampenspannung abgeschaltet wird. Statt der getrennten Anordnung des Steuer- und Verzögerungsrelais können auch beide baulich vereinigt sein.
- Die Wirkungsweise des Sicherheitsschalters nach der Erfindung wird im folgenden an -I Hand eines schematischen Ausführungsbeispiels beschrieben.
- Die Leiter i und 2 der Spannungsquelle sind mit den Kohleelektroden 3 und q. verbunden. An der gleichen Spannungsquelle wird der Antriebsmotor S des hier nicht dar--gestellten Regelwerkes angeschlossen, und zwar über einen .Schalter 6, der durch eine Feder 7 in einer Stellung festgehalten wird, in welcher vor den Antriebsmotor ein Vorsehaltwiderstand B geschaltet ist. Beim Zurückbrennen der Elektrode 3 wird ein Bild ihres Kraters neben der Blende i o auf den Thermoschalter i i geworfen, wodurch derselbe geschlossen wird: Mit Schließen dieses Schalters wird das Steuerrelais 6 erregt und der Widerstand 8 abgeschaltet, so daß der Antriebsmotor 5 und damit der Varschub der Elektrode 3 beschleunigt wird. Zugleich mit dem Stenerrelafs 6 wird .das beispielsweise thermisch gesteuerte Verzögerungsrelais i z erregt, welches mit dem Hauptausschalter 13 verbunden ist. Wird nun infolge des Vorschubes der Thermoschalter i i wieder geöffnet, so. wird damit die Erregung des Verzögerungsrelais 13 unterbrochen und dieses in seinen AnfangszustaUd zurückgeführt. Tritt jedoch aus irgendwelchen Gründen eine Unterbrechung des Schalters. i i nicht ein, so unterbricht der mit denn Verzögerungsrelais verbundene Hauptschalter 13 die Stromzufuhr zu den Elektroden.
- Der ,gleiche Vorgang tritt ein, wenn infolge eines zu starken Vorschubes der Elektrode 3 das Bild des Kraters an der anderen Seite der Blende io vorbei auf den Thermoschalter fällt. Durch geeignete Bemessung wird eine Unterbrechung des Schalters i i vor dem Ablauf der Verzögerung des Relais i-- verhindert, so daß wiederum die rechtzeitige Abschaltung der Stromzuführung durch den Hauptausschalter 13 :eintritt.
Claims (1)
- NATENTANSYRÜCHr: i. Hochintensitätsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Iden eingeschalteten Thermoschalter erregtes, einen Hauptausschalter der Bogenlampe betätigendes Verzögerungsrelais vorgesehen ist, dessen Verzögerungszeit ein Mehrfaches der normalen Einschaltdauer des Thermoschalters beträgt und welches bei Unterbrechung des Thermoschalters vor Ablauf der Verzögerungszeit in seinen Anfangszustand zurückgeführt wird. a. HochintensitätsbogenlampemitThermoschalten und Verzögerungsrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des Thermoschalters in an sich bekannter Weise parallel zur Bahn des Lichtbogens bei wechselnder Kraterstellung angeordnet ist und ihm .eine Blende zugeoIdnet ist, welche die Beaufschlagung des Thermoschalters durch das Kraterlicht sowohl beim Zurückbleiben hinter einer vorgeschriebenen Normallage als jauch beim Überschreiten derselben gestattet. g. Hochintensitätsbogenlampe nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende so, bemessen ist, daß bei einem zu starken @Elektrodenvorschub der Thermoschalter vom Kraterlicht bis zum Tätigwerden des Yerzögerungsrelals beaufschlagt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938K0150340 DE695026C (de) | 1938-04-17 | 1938-04-17 | Hochintensitaetsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1938K0150340 DE695026C (de) | 1938-04-17 | 1938-04-17 | Hochintensitaetsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub |
Publications (1)
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| DE695026C true DE695026C (de) | 1940-08-14 |
Family
ID=7252111
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1938K0150340 Expired DE695026C (de) | 1938-04-17 | 1938-04-17 | Hochintensitaetsbogenlampe mit motorischem, thermisch gesteuertem Elektrodenvorschub |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE695026C (de) |
-
1938
- 1938-04-17 DE DE1938K0150340 patent/DE695026C/de not_active Expired
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