DE69403834T2 - Anordnung eines optischen Isolators, welche die Verkippung der optischen Achse aufgrund von Klebstoff-Verformung verhindert - Google Patents
Anordnung eines optischen Isolators, welche die Verkippung der optischen Achse aufgrund von Klebstoff-Verformung verhindertInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine optische Isolatoreinrichtung mit einer optischen Achse zum Ermöglichen, daß ein einfallender Lichtstrahl in einer Richtung entlang der optischen Achse hindurchtreten kann, und zum Verhindem, daß ein einfallender Lichtstrahl in der entgegengesetzten Richtung dahindurchtreten kann, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Wie es im Stand der Technik gut bekannt ist, wird eine optische Isolatoreinrichtung in z.B. einem Laserdioden-(LD)Modul benutzt, das eine Halbleiterlaserdiode und eine optische Faser aufweist. Die optische Isolatoreinrichtung ist zwischen der Halbleiterlaserdiode und der optischen Faser vorgesehen. Eine optische Achse der optischen Isolatoreinrichtung fällt mit einer optischen Achse der Halbleiter[aserdiode und einer optischen Achse der optischen Faser ohne Versetzung zusammen. Die Halbleiterlaserdiode emitiert einen Lichtstrahl, der als ein einfallender Lichtstrahl auf ein einfallendes Ende der optischen Isolatoreinrichtung einfällt. Die optische Isolatoreinrichtung ermöglicht dem einfallenden Lichtstrahl, dahindurchzutreten. Folglich tritt der einfallende Lichtstrahl von einem ausgehenden Ende der optischen Isolatoreinrichtung als ein austretender Lichtstrahl aus, der wiederum auf ein einfallendes Ende der optischen Faser auftrifft. Ein Teil es austretenden Lichtstrahles wird an dem einfallenden Ende der optischen Faser als ein reflektierter Lichtstrahl reflektiert. Der Rest des austretenden Lichtstrahles wird durch die optische Faser als ein übertragener Lichtstrahl übertragen. Ein Verhältnis der Intensität des übertragenen Lichtstahles zu der Intensität des austretenden Lichtstrahles wird ein Koppelkoeffizient genannt. Der reflektierte Lichtstrahl kehrt als ein zurückkehrender Lichtstrahl zu dem austretenden Ende der optischen Isolatoreinrichtung in der entgegengesetzten Richtung des austretenden Lichtstrahles zurück. Die optische Isolatoreinrichtung verhindert, daß der zurückkehrende Lichtstrahl in der entgegengesetzten Richtung dahindurchtritt. Daher wird der reflektierte Lichtstrahl durch die optische Isolatoreinrichtung abgeschnitten, damit verhindert wird, daß die Halbleiterlaserdiode den reflektierten Lichtstrahl empfängt. Als Resultat ist es möglich, die Halbleiterlaserdiode stabil ohne Auftreten von Rauschen zu betreiben.
- Eine herkömmliche optische Isolatoreinrichtung, wie sie in der EP-A-0 512 572 offenbart ist, die den Oberbegriff des Patentanspruches 1 bildet, weist einen Magneten mit einem rechteckigen Kanal auf, der eine innere Oberfläche und eine erste Mittelachse aufweist. Das optische Isolatorelement ist ein Körper mit einem rechteckigen Schnitt und weist eine äußere Oberfläche und eine zweite Mittelachse als eine optische Achse auf. Das rechteckige optische Isolatorelement ist in den rechteckigen Kanal eingefügt und darin befestigt durch einen Klebstoff, der in eine Lücke um das optische Isolatorelement und zwischen der äußeren Oberfläche des optischen Isolatorelementes und der inneren Oberfläche des rechteckigen Kanales in einem Zustand, in dem die erste Mittelachse und die zweite Mittelachse parallel ohne Versetzung sind, eingefüllt ist.
- Aus Gründen, die in dem Herstellungsvorgang des Magnetes liegen, ist der rechteckige Kanal an den vier Ecken rund gebildet mit z.B. 0,1mm Krümmungsradius. Auf der anderen Seite kann das rechteckige optische Isolatorelement mit sauberen und scharfen Ecken unter Benutzung einer Dice-Säge gebildet werden. Daher wird der rechteckige Kanal etwas größer um z.B. 0,1mm als das optische Isolatorelement gebildet. Als ein Resultat ist die Dicke des in die Lücke gefüllten Klebstoffes nachteilhafterweise groß von dem Gesichtspunkt der Anhaftintensität des Klebstoffes. Wenn daher der Klebstoff in der Lücke einer Umgebung einer hohen Temperatur und/oder einer hohen Feuchtigkeit ausgesetzt wird und dadurch deformiert wird, ist die optische Isolatoreinrichtung in soweit fehlerhaft, daß die zweite Mittelachse gegen die erste Mittelachse um die Deformation des Klebstoffes geneigt ist. Die Neigung verursacht eine Verschlechterung des Koppelkoeffizienten zwischen der optischen Isolatoreinrichtung und einer optischen Faser in einem LD-Modul.
- Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine optische Isolatoreinrichtung vorzusehen, die ihre optische Achse stabil ohne Neigung halten kann, die durch Deformation eines einer hohen Temperatur und/oder einer hohen Feuchtigkeit ausgesetzten Klebstoffes verursacht wird.
- Andere Aufgaben dieser Erfindung werden klarer, während die Beschreibung voranschreitet.
- Diese Erfindung ist anwendbar auf eine optische Isolatoreinrichtung mit einer optischen Achse, die einem einfallenden Lichtstrahl ermöglicht, in einer Richtung entlang der optischen Achse dahindurchzutreten, und einem anderen einfallenden Lichtstrahl verhindert, in die entgegengesetzte Richtung dahindurchzutreten. Die optische Isolatoreinrichtung weist die Merkmale von Patentanspruch 1 auf.
- Weiterentwicklungen können den Unteransprüchen entnommen werden.
- Fig. 1 ist eine Schnittansicht, die ein bekanntes LD-Modul darstellt;
- Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die eine bekannte optische Isolatoreinrichtung darstellt, die in dem LD-Modul von Fig. 1 benutzt wird;
- Fig. 3 ist eine Schnittansicht die entlang einer Linie A-A in Fig. 2 genommen ist;
- Fig. 4 ist eine Vorderansicht, die eine optische Isolatoreinrichtung gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung darstellt;
- Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die entlang einer Linie C-C in Fig. 4 genommen ist; und
- Fig. 6 ist eine Vorderansicht, die eine optische Isolatoreinrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung darstellt.
- Es wird Bezug genommen auf Fig. 1, 2 und 3, eine herkömmliche optische Isolatoreinrichtung wird zuerst zum Erleichtern des Verständnisses der vorliegenden Erfindung beschrieben.
- Wie in Fig. 1 gezeigt ist, weist ein LD-Modul eine Halbleiterlaserdiode 11, eine optische Linse 12 und eine optische Isolatoreinrichtung 13 auf, die in dieser Reihenfolge auf einer optischen Achse angeordnet und vorgesehen sind. Die Ralbleiterlaserdiode 11 dient zum Emittieren eines Licht stahles. Die optische Linse 12 dient zum Sammeln des Lichtstrahles zum Erzeugen eines gesammelten Lichtstrahles. Die optische Isolatoreinrichtung 13 weist einen Magneten 14 und ein optisches Isolatorelement 15 auf zum Ermöglichen für den gesammelten Lichtstrahl dahindurchzugehen, aber zum Verhindern eines anderen Lichtstrahles, in einer Richtung entgegengesetzt zu dem gesammelten Lichtstrahl dahindurchzugehen. Das LD-Modul ist ebenfalls mit einer optischen Faser 16 versehen, die einen Kern von 10µm im Durchmesser zum Übertragen des gesammelten Lichtstrahles aufweist, der von der optischen Isolatoreinrichtung 13 geliefert wird. Ein Halter 17 trägt und hält die Halbleiterlaserdiode 11, die optische Linse 12 und die optische Faser 16. Gehäuse 18 und 19 fixieren den Magneten 14 an dem Halter 17.
- Es wird Bezug genommen auf Fig. 2 und 3, die herkömmliche optische Isolatoreinrichtung 13 weist den Magneten 14 auf, der einen rechteckigen Kanal 21 aufweist, der sich von einem Ende zu dem entgegengesetzten Ende des Magneten erstreckt. Der rechteckige Kanal 21 weist eine erste Mittelachse auf und ist von vier flachen Innenoberfläche 21a-21d parallel zu der ersten Mittelachse begrenzt. Das heißt, der rechteckige Kanal 21 weist einen ersten rechteckigen Querschnitt auf.
- Das optische Isolatorelement 15 weist eine zweite Mittelachse auf und ist rechteckig durch vier flache Außenoberflächen 15a-15d parallel zu der zweiten Mittelachse abgegrenzt. Das heißt, das optische Isolatorelement 15 weist einen zweiten rechteckigen Querschnitt auf. Das optische Isolatorelement 15 ist kleiner als der rechteckige Kanal 21, und es ist in den Kanal 21 eingefügt und durch einen Klebstoff 22 in einem Zustand, in dem die erste Mittelachse und die zweite Mittelachse miteinander zusammenfallen durch einen optischen Epoxikleb stoff fixiert. Der Klebstoff wird in eine kontinuierliche Endloslücke zwischen den vier flachen Innenoberflächen 21a-21d des Kanales 21 und die vier flachen Außenoberflächen 15a-15d des optischen Isolatorelementes 15 aufgefüllt.
- Das optische Isolatorelement 15 weist einen Faradayschen Rotator 3 1 wie einen Granat, einen Polarisator 32 und einen Analysator 33 auf. Der Polansator 32 und der Analysator 33 sind auf entsprechenden gegenüberliegenden Seiten des Faradayschen Rotators 31 vorgesehen und gestapelt.
- Typischerweise wird das optische Isolatorelement 15 durch die folgenden Schritte hergestellt Die Polarisatorplatte und die Analysatorplatte werden auf gegenüberliegenden Seitenoberflächen des Faradayschen Rotatorgranatkristalles durch Benutzen eines optischen Klebstoffes zum Bilden eines Stapels fixiert. Die Größe dieser Polarisator- und Analysatorplatte ist z.B. 11,0mm x 11,0mm und weist eine Dicke von bis zu 1mm auf. Der Granatkristall weist eine Größe von z.B. 11,0mm x 11,0mm und eine Dicke von bis zu 0,5mm auf. Das optische Isolatorelement 15 von z.B. 1,5mm x 1,5mm mit einer Dicke von bis zu 2,5mm wird aus dem Stapel unter Benutzung einer Dice-Säge ausgeschnitten. Folglich weist das rechteckige Isolatorelement scharfe oder saubere Kanten an den vier Ecken des zweiten rechteckigen Querschnittes auf.
- Auf der anderen Seite wird der Magnet 14 typischerweise durch Spritzgießen zu einer vorbestimmten Form mit z.B. einem äußeren Durchmesser von 4mm, einer Dicke von 2mm und der rechteckigen Kanalgröße von 1,5mm x 1,5mm gebildet.
- Aus dem Grund der Abmessungsgenauigkeit einer bei dem Spritzgießen benutzten Form werden die vier Ecken des ersten rechteckigen Querschnittes des Kanales 21 unvermeidbar nicht sauber sondern rund mit einem Krümmungsradius von ungefähr 0,1mm gebildet, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
- Hieraus ist zu verstehen, daß das rechteckige optische Isolatorelement 15 von 1,5mm x 1,5mm nicht in den Kanal 15 mit der gleichen Größe aber runden Ecken eingefüllt werden kann, da die runden Ecken mit den Kanten des optischen Isolatorelementes 15 kollidieren. Folglich wird der rechteckige Kanal 15 mit einer etwas größeren Größe um z.B. 0,1mm als das optische Isolatorelement 15 gebildet Als Resultat kann das optische Isolatorelement 15 in den rechteckigen Kanal 21 eingefügt werden, aber es gibt Lücken von 0,05mm im Minimum, die zwischen den flachen Innenoberflächen 21a-21d des rechteckigen Kanales 21 und den entsprechenden flachen Außenoberflächen 15a-15d des optischen Isolatorelementes 15 bleiben. In die Lücke wird der Klebstoff 22 zum Fixieren des optischen Elementes 15 in dem Kanal 21 aufgefüllt.
- Allgemein ist es im Stand der Technik bekannt, daß der Klebstoff notwendig dünn, im einzelnen 10µm oder weniger in der Dicke sein muß, damit eine ausreichende Fixierung oder Klebeintensität vorgesehen wird. Weiter ist es auch bekannt, daß sich der Klebstoff deformiert, wenn er einer Umwelt mit einer hohen Temperatur und/oder einer hohen Feuchtigkeit ausgesetzt wird.
- Folglich kann sich während der Benutzung des optischen Isolatorelementes 15 der dicke Klebstoff 22 unglücklicherweise durch eine hohe Temperatur und durch eine hohe prozentuale Luftfeuchtigkeit deformieren. Diese Deformation neigt das optische Isolatorelement 15 in dem Magneten 14, da die anhaftende Intensität der dicken Klebschicht 22 nicht ausreichend ist.
- Wenn der Klebstoff 22 eine gleichmäßige Dicke entlang der ersten Mittelachse aufweist und die Deformation gleichmäßig über die gesamten Abschnitte des Klebstoffes 22 durchgeführt wird, muß sich die zweite Mittelachse nicht notwendig durch die Deformation des Klebstoffes 22 neigen. Es ist jedoch schwierig, die Dicke des Klebstoffes 22 gleichmäßig zu machen, und die Deformation des Klebstoffes 22 wird nicht immer gleichmäßig über die gesamten Abschnitte des Klebstoffes 22 verursacht. Weiter steht das optische Isolatorelement 15 unter dem Einfluß der Schwerkraft. Wenn selbst daher der Klebstoff 22 etwas deformiert wird, resultiert das in einer kleinen Neigung der zweiten Mittelachse des optischen Isolatorelementes 15 gegen die erste Mittelachse des Kanales 21 in dem Magneten 14. Selbst wenn die kleine Neigung einen Winkel von 0,1º aufweist, ist die optische Achse des optischen Isolatorelementes 15 von der optischen Achse der optischen Faser 16 in dem LD-Modul von Fig. 1 versetzt. Als Resultat wird die Kopplung zwischen der optischen Isolatoreinrichtung 15 und der optischen Faser 16 stark verschlechtert, da der von der Halbleiterlaserdiode 11 emittierte Lichtstrahl ein Gauscher Strahl ist. Zum Beispiel verschlechtert sich der Kopplungskoeffizient um 2dB unter der Bedingung, daß die Temperatur 85ºC und die Feuchtigkeit 80% relative Feuchtigkeit beträgt.
- Es wird Bezug genommen auf Fig. 4 und 5, die Beschreibung geht zu einer optischen Isolatoreinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung. Ähnliche Teile sind durch entsprechende Bezugszeichen bezeichnet.
- In Fig. 4 und 5 ist der Magnet 14 ebenfalls mit dem rechteckigen Kanal 21 ähnlich dem herkömmlichen gebildet, er ist jedoch durch das Vorsehen von vier kleinen Schlitzen oder Aussparungen 41 an den vier Ecken des rechteckigen Kanales 21 gekennzeichnet. Die kleinen Schlitze 41 erstrecken sich von dem Kanal 21 nach außen.
- Das optische Isolatorelement 15 ist in den Kanal 22 eingefügt. Die vier flachen Innenoberflächen 21a-21d sind den entsprechenden vier flachen Außenoberflächen 15a-15d so zugewandt, daß vier Lückenabschnitte dazwischen gelassen sind. Die vier Lückenabschnitte sind miteinander zum Bilden einer kontinuierlichen Endloslücke verbunden, die mit den vier kleinen Schlitzen in Verbindung stehen. Der Klebstoff wird in die kontinuierliche Endloslücke aufgefüllt. Das optische Isolatorelement 15 nimmt ein Magnetfeld von dem Magneten 14 auf und wird dadurch an eine der flachen Innenoberflächen 21a-21d des Kanales 21 angebracht. Daher sind die erste Mittelachse des Kanales 21 und die zweite Mittelachse des optischen Isolatorelementes parallel zueinander aber gegeneinander versetzt. Die eine der flachen Innenoberflächen 21a-21d ist nahe zu der entsprechenden der Außenoberflächen 15a-15d, so daß einer der Lückenabschnitte dazwischen loum oder weniger und kleiner als mindestens zwei andere der drei Lückenabschnitte sein kann. Da die eine der äußeren flachen Oberflächen 15a-15d an der einen der inneren flachen Oberflächen 21a-21d mit einer Klebstoffschicht von 10µm oder weniger anhaftet, ist das Isolatorelement 15 stark an dem Magneten 14 fixiert. Selbst wenn daher die optische Isolatoreinrichtung 13 in eine Umwelt einer hohen Temperatur und/oder einer hohen Feuchtigkeit während einer langen Zeit zum Deformieren des Klebstoffes ausgesetzt wird, wird das optische Isolatorelement 15 nicht in dem Magneten 14 geneigt. Folglich kann der Koppelkoeffizient in dem LD-Modul mit der optischen Isolatoreinrichtung 13 von Fig. 5 aufrechterhalten werden.
- Als ein Beispiel wurde der Magnet 14 durch Spritzgießen gebildet und wies eine Größe von 3,9mm im äußeren Durchmesser und 2mm in der Dicke mit dem rechteckigen Kanal 22 von 1,5mm x 1,55mm und vier kleinen Schlitzen 41 an vier Ecken des rechteckigen Kanales auf. Der Magnet 14 war ein ferritischer Kunststoffmagnet und wies eine zentrale Magnetflußdichte von 3 x 10&supmin;² T (Tesslar) oder mehr auf.
- In den Kanal des Magneten wurde das optische Isolatorelement 15 von 1,5mm x 1,55mm eingefügt, das aus dem Stapel durch die Dice-Säge geschnitten war, wie in Zusammenhang mit Fig. 2 und 3 beschrieben wurde. Das optische Isolatorelement 15 konnte in den Kanal eingeführt werden, ohne daß die vier Ecken mit den Ecken des rechteckigen Kanales in Kollision kamen, und es wurde an der inneren Oberfläche des Kanales durch den Klebstoff zum Bilden einer optischen Isolatoreinrichtung 13 fixiert. Die optische Isolatoreinrichtung wurde in einem LD-Modul zusammengebaut, wie in Fig. 1 gezeigt ist, und als ein Test in einer Umgebung einer hohen Temperatur von 85ºC und einer hohen Feuchtigkeit von 80% relativer Feuchtigkeit für eine lange Zeit ausgesetzt. Vor und nach dem Test wurde der Koppelkoeffizient des LD-Moduls gemessen. Es wurde bestätigt, daß der Koppelkoeffizient nicht durch den Test gesenkt wurde.
- Es wird Bezug genommen auf Fig. 5, die Beschreibung geht zu einer optischen Isolatoreinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform dieser Erfindung.
- Ähnliche Teile werden durch entsprechende Bezugszeichen bezeichnet.
- Das optische Isolatorelement 15 ist allgemein rechteckig, aber es ist schräg an den vier Ecken zum Bilden einer Facette 23 an jeder Ecke weggeschnitten. Die Facette ist ungefähr 0,1 x 2mm weit. Das optische Isolatorelement 15 ist in den rechteckigen Kanal 22 mit runden Ecken des Magneten 14 ohne Kollision mit den runden Ecken eingefügt. Die vier flachen Innenoberflächen 15a-15d des Kanales 15 stehen den entsprechenden vier flachen Außenoberfläche 15a-15d des optischen Isolatorelementes 15 entgegen, so daß vier Lückenabschnitte dazwischen gelassen sind. Die vier Lückenabschnitte sind miteinander zum Bilden einer kontinuierlichen Endloslücke um das optische Isolatorelement 15 verbunden. Der Klebstoff 22 wird in die kontinuierliche Endloslücke aufgefüllt. Das optische Isolatorelement 15 empfängt ein Magnetfeld von dem Magneten 14 und wird zu der einen der flachen Innenoberflächen angezogen. Die eine der flachen Innenoberflächen 21a-21d ist nahe der entsprechenden der Außenoberflächen 15a-15d, so daß der Lückenabschnitt dazwischen 10µm oder weniger weit und kleiner als mindestens zwei andere der drei Lückenabschnitte ist. Dieses ist möglich, da die Ecken des optischen Isolatorelementes 15 nicht gegen die Ecken des Kanales 22 laufen. Die erste Mittelachse des Kanales 21 und die zweite Mittelachse des optischen Isolatorelementes 15 sind parallel zueinander aber gegeneinander versetzt.
- Daher wird angemerkt, daß die eine der äußeren flachen Oberflächen 15a-15d an der entsprechenden der inneren flachen Oberflächen 21a-21d mit einer Klebstoffschicht von 10µm oder weniger anhaftet. Als Resultat ist das optische Isolatorelement 15 stark an dem Magneten 14 fixiert. Daher kann das optische Isolatorelement 15 stationär in den Kanal 21 des Magneten 14 ohne Neigung gehalten werden, die durch die Deformation des Klebstoffes verursacht wird, der einer hohen Temperatur und einer hohen Feuchtigkeit ausgesetzt wird.
- Als ein anderes Beispiel wurde ein optisches Isolatorelement von 1,5mm x 1,5mm auf ähnliche Weise wie bei dem vorherigen Beispiel ausgeschnitten. Das optische Isolatorelement wurde an jeder Ecke zum Bilden der Facette von einer 0,1x 2mm Weite weggeschnitten. Auf der anderen Seite wurde ein Magnet durch Spritzgießen gebildet und wies einen Außendurchmesser von 3,9mm und eine Dicke von 2mm mit dem rechteckigen Kanal von 1,5mm x 1,5mm auf. Der Kanal hatte vier runde Ecken von 0,1mm Krümmungsradius. Der optische Isolator wurde in dem Kanal in dem Magneten ohne Kollision der runden Ecken eingefügt. Dann wurde das optische Isolatorelement an dem Magneten durch den Klebstoff zum Bilden einer optischen Isolatoreinrichtung fixiert. Die optische Isolatoreinrichtung wurde in einem LD-Modul zusammengebaut, wie in Fig. 1 gezeigt ist, und einem Test ähnlich dem in dem vorherigen Beispiel ausgesetzt. Als Resultat wurde bestätigt, daß das LD-Modul nicht in dem Koppelkoeffizienten selbst nach dem Test verschlechtert wurde.
- Gemäß der Erfindung ist aus der obigen Beschreibung zu verstehen, daß das optische Isolatorelement in dem Kanal in dem Magneten eingefügt werden kann und stark an dem Magneten durch die Klebstoffschicht von 10µm oder weniger fixiert werden kann, ohne daß das optische Isolatorelement in einer wesentlich kleinen Größe im Vergleich mit dem Kanal in dem Magneten gemacht wird und daß der Magnet in einer wesentlich großen Größe im Vergleich mit dem optischen Isolatorelement gemacht wird.
Claims (4)
1. Optische Isolatoreinrichtung mit einer optischen Achse, und die einem
eintretenden Lichtstrahl in einer ersten Richtung ermöglicht, entlang der
optischen Achse dahindurchzutreten, und zum Verhindern für einen anderen
eintretenden Lichtstrahl in der entgegengesetzten Richtung, dahindurchzutreten,
wobei die optische Isolatoreinrichtung aufweist:
einen Magneten (14) mit einem Kanal (21), der sich zwischen
entgegengesetzten Enden des Magneten (14) in einer zweiten Richtung erstreckt, wobei
der Kanal durch vier flache Innenoberflächen (21a-21d) des Magneten
abgegrenzt ist und einen ersten rechteckigen Querschnitt senkrecht zu der zweiten
Richtung aufweist;
ein optisches Isolatorelement (15) mit einer rechteckigen Parallelepipedform
und einer Mittelachse, die die optische Achse definiert,
wobei das optische Isolatorelement (15) so in dem Kanal (21) des Magneten
(14) durch vier gefüllte Lückenabschnitte fixiert ist, die zum Bilden einer
gefüllten Endloslücke um das optische Isolatorelement (15) miteinander
verbunden sind, daß die vier flachen Innenoberflächen (21a-21d) vier entsprechenden
flachen Außenoberflächen (15a-15d) des optischen Isolatorelementes (15)
zugewandt sind,
wobei die Endloslücke mit Klebstoff zum Fixieren des optischen
Isolatorelementes (15) an dem Magneten (14) aufgefüllt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das optische Isolatorelement (15) an einer Position so fixiert ist, daß die
optische Achse und die Mittelachse des Kanales (21) parallel aber versetzt
zueinander sind, so daß das optische Isolatorelement (15) fester an dem
Magneten (14) durch eine Klebstoffschicht von 10µm oder weniger an einem
speziellen Lückenabschnitt anhaftet als durch die Klebstoffschichten der
verbleibenden drei Lückenabschnitte.
2. Optische Isolatoreinrichtung nach Anspruch 1, bei der das optische
Isolatorelement (15) ein zusammengesetzter und gestappelter Körper ist, der einen
Faradayschen Rotator (31), einen Analysator (33) und einen Polarisator (32)
aufweist, wobei der Analysator (33) und der Polarisator (32) auf
entsprechenden gegenüberliegenden Seiten des Faradayschen Rotators (31) vorgesehen und
fixiert sind.
3. Optische Isolatoreinrichtung nach Anspruch 1, bei der der Magnet (14)
mit einem kleinen Schlitz (41) in jeder Ecke des ersten rechteckigen
Querschnittes gebildet ist, die sich nach außen von dem Kanal (21) in den Magneten
(14) erstrecken, wodurch der Kontakt zwischen dem optischen Isolatorelement
(15) und den Ecken des Kanales (21) verhindert wird.
4. Optische Isolatoreinrichtung nach Anspruch 1, bei der die vier Ecken des
ersten rechteckigen Querschnittes einen kleinen Krümmungsradius aufweisen
und das optische Isolatorelement (15) vier Facetten (23) an den vier Ecken des
zweiten rechteckigen Querschnittes aufweist, wobei jede Facette (23) sich
schräg in Bezug auf die vier flachen Außenoberflächen (15a-15d) erstreckt,
wodurch der Kontakt zwischen dem optischen Isolatorelement (15) und den
Ecken des Kanales (21) verhindert wird.
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