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DE68286C - Muffelofen zum Reduciren von Erzen - Google Patents

Muffelofen zum Reduciren von Erzen

Info

Publication number
DE68286C
DE68286C DENDAT68286D DE68286DA DE68286C DE 68286 C DE68286 C DE 68286C DE NDAT68286 D DENDAT68286 D DE NDAT68286D DE 68286D A DE68286D A DE 68286DA DE 68286 C DE68286 C DE 68286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
ores
muffle
chamber
sole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68286D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. SMETHURST in London, 49 Mimosa, St. Julham Road
Publication of DE68286C publication Critical patent/DE68286C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/04Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated adapted for treating the charge in vacuum or special atmosphere
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/04Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in retorts
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B5/12Arrangement of devices for charging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ofen zum Reduciren von Erzen und hat den Zweck, die Behandlung der Erze billiger und vollkommener zu gestalten, als dies mit den seither gebräuchlichen Oefen der Fall ist.
Die neue Anordnung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher
Fig. ι Seitenansicht und
Fig. 2 Vorderansicht im Verticalschnitt eines Ofens darstellt, bei welchem eine neue Beschickung nach vollständiger Reduction der zuvor aufgegebenen Erze stattfindet.
In Fig. 3 bis 6 ist der Ofen für continuirliche Beschickung gezeichnet, wobei in Fig. 4 eine besondere Art der Erwärmung gegeben ist.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Y- Y und Fig. 6 ein solcher nach X-X der Fig. 4.
Bei der Bauart nach Fig. 1 bis 2 dient zur Aufnahme der Erze eine aus einem inneren Gewölbe α und den beiden Thüren b b gebildete, vollständig geschlossene Kammer, um welche, concentrisch zu a, ein äufseres Gewölbe A angeordnet ist. Der Zwischenraum zwischen den beiden Gewölben A und α steht direct mit dem Herde D in Verbindung und bildet so eine Heizkammer, welche die Kammer α in ihrer ganzen Länge umgieb(, so dafs die Verbrennungsproducte und Gase vom Herde D aus durch die Oeffnungen E in die Kammer zwischen den Gewölben α und A strömen und durch den Zug F austreten, ohne mit dem in der geschlossenen Kammer a befindlichen Erze in Berührung zu kommen.
Zur Aufnahme der Erze dient eine fast die ganze Fläche der Sohle a1 der Kammer α bedeckende Platte / aus feuerfestem Material. Auf jeder Seite dieser Platte / sind in der Sohle a1 Rinnen g g angeordnet, welche in der Längsrichtung von einem bis zum anderen Ende der Sohle a1 sich erstrecken und nach dem vorderen Theil des Ofens zu geneigt sind, wo jede Rinne in eine Kammer c mündet, in welcher ein Behälter h aufgestellt ist, der zur Aufnahme des flüssigen, von der Platte / durch die Rinnen g g abfliefsenden Metalles dient.
Die Platte / ist in der Mitte höher geformt als an den Seiten, auf welchen verticale Ränder i i vorgesehen sind, mit zahlreichen Löchern oder Schlitzen jj, durch welche das Metall in die geneigt angebrachten Rinnen g g fliefsen kann.
An Stelle einer einzigen Platte I können zum Zweck einer continuirlichen Beschickung in der Kammer a, Fig. 3, neben einander eine Reihe von Platten angeordnet werden, die man dann allmälig durch den Ofen führt, und von denen jede mit Erz in continuirlicher Weise bei ihrem Eintritt in den Ofen durch Vermittelung eines Fülltrichters K aufsen am hinteren Theil der Kammer α beschickt wird.
Der Ofen besitzt nach Fig. 4 bis 6 nur eine einzige, durch Gewölbe α begrenzte Kammer ohne Heizkammer, und erfolgt die Erwärmung direct durch ein geeignetes Gemenge von Gas und Luft. Das Erz ■ wird wie im vorhergehenden Falle auf die Sohle der Kammer gebracht.
Nahe an der Decke der Kammer ist auf beiden Seiten eine Reihe von Oeffnungen e angebracht, in welche Leitungsrohre münden,
die das Gemenge von Gas und Luft, dessen Flammen hier in directe Berührung mit dem Erz auf den Platten I treten, in die Kammer hinführen. Die Verbrennungsproducte treten durch einen' Zug m am hinteren Theil der Kammer α nach dem Schornstein m1 aus.
. Die Rohrleitung, welche das Gasgemenge zu den Oeffnungen e führt, kann am Mauerwerk des Ofens selbst angebracht werden (f in Fig. 5 und 6), oder sie kann in einem Rohr/1 bestehen, welches an der Aufsenwand des Ofens entlang geführt wird. Das Gas und die Luft, welche zum. Erwärmen dienen, müssen, um eine vollständige Verbrennung zu erzielen, in geeignetem Verhältnifs mit einander vermengt sein.
Wenn der Ofen in der beschriebenen Weise erhitzt wird, sind die aus dem Erz sich entwickelnden Dampfmengen sehr gering.
Um aber den Verlust auch dieser Dämpfe' zu vermeiden, ·ist in dem oberen Theil des Zuges m ein Behälter η angeordnet, in welchen Wasser oder eine Mischung von Wasser und Säure oder irgend einer anderen Condensationsflüssigkeit, welche in Gestalt eines feinen Regens continuirlich von einem äufseren Behälter ο durch eine grofse Anzahl von Oeffnungen in der oberen Wandung des Zuges durch diesen sprüht, geführt wird.
Ein Rohr ρ leitet das Wasser zum Reservoir ο und ein Ausflufs q führt es aus dem Behälter η wieder ab. Ein nahe an der Mündung des Schornsteines m1 angebrachter Schieber r, Fig. 4, oder eine in m angebrachte, von aufsen in ihren Stellungen zu regulirende Anzahl von Regulirplatten s, Fig. 4 a, dient dazu, den Austritt der Verbrennungsproducte zu regeln, die Dämpfe zu condensiren und in die Flüssigkeit des Behälters η zu leiten, nachdem sie je nach Erfordernifs mehrere Male durch die Flüssigkeit geführt worden sind.
Es steht natürlich nichts im Wege, auch den Ofen, nach Fig. 4 bis 6 für intermittirende Beschickung mit einer Platte / auszurüsten und die Oeffnungen zum Durchlassen der Platten unter den Thüren b in Wegfall zu bringen.
Auch kann eine Abänderung der Anordnung dahin getroffen werden, dais an Stelle der Rinnen g auf beiden Seiten der Kammer die ganze Sohle eine etwas schräge Lage erhält, wodurch bei continuirlichem Betrieb das Vorschieben und die Beschickung der Platten sogar erleichtert wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Muffelofen zum Reduciren von Erzen, , gekennzeichnet durch auf der Sohle der mit innerer oder äufserer Feuerung versehenen Muffel befindliche, zur Aufnahme der Erze bestimmte .gewölbte Platten (I) ;aus feuer-■ festem Material, deren Seiten mit derart durchlochten Rändern (i) versehen sind, dafs das flüssige Metall in auf jeder Seite der Muffel angebrachte schräge Rinnen (g) und in besondere Behälter (h) abfliefsen kann.
  2. 2. Bei Oefen der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art zur continuirlichen Beschickung die Anordnung einer Reihe neben einander auf der Ofensohle angeordneter Platten, welche durch Oeffnungen in der Vorder- und Hinterwand ununterbrochen durch den Ofen geführt werden und auf welche hierbei mit Hülfe eines Fülltrichters (K) beim Eintritt in den Ofen beständig frisches Erz aufgegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68286D Muffelofen zum Reduciren von Erzen Expired - Lifetime DE68286C (de)

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