DE6809049U - Trinkbecher aus duennwandigem kunststoff - Google Patents
Trinkbecher aus duennwandigem kunststoffInfo
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Description
62 Wiesbaden ■ Rhenmaße 121 · Postfach 670 Telefon 30 34 59
Postscheck Frankfurt/Main 181008 ■ Bank Deuadie Bank 39S6372
Bellaplast, Heller & Co. Wiesbaden,Unter den Eichen
26. Nov. 1968 Ha/K B 326
Trinkbecher aus dünnwandigem Kunststoff
Die Erfindung betrifft einen Trinkbecher aus dünnwandigem Kunststoff, insbesondere für Heißgetränke, der sich vom
Boden zum oberen Rand konisch erweitert und teilweise doppelwandig ausgebildet ist.
Es sind doppelwandige Becher, insbesondere Trinkbecher bekannt, bei welchen zwei vollständige Becher ineinandergesetzt und am
Öffnungsrand miteinander verbunden sind. Bekannt sind ferner Trinkbecher solcher Art, deren äußeres Doppelwandteilelement
oben und unten offen ist,und die am oberen Ende einen gebördelten Rand und am unteren Rand eine nach innen umgeknickte
JJ Kante aufweisen. Der eigentliche Bechereinsatz ist durch die
obere Becheröffnung in das Doppelwandelement eingehängt. Der
Bechereinsatz legt sich mit seinem oberen Rand um den gebördelt ausgeführten Rand des Doppelwandelementes und stützt sich mit
seinem Boden auf den umgeknickten Kanten, die gleichzeitig als Stellrand ausgebildet sind, ab. Der Bechereinsatz ist radial
in Wellenform ausgebildet, um sowohl stabilisierend zu wirken, als auch nur eine geringst mögliche Wärmeübertragung zu erlauben.
Desweiteren sind Becherausführungen ähnlicher Art bekannt, wobei der konisch geformte Beche^ an seinem oberen Ende nach aussen
gebördelt und an seinem unteren Ende mit einem gewölbten Boden versehen ist, so daß sich ein besonderer Stellrand ergibt. Der·
Becher ist von oben in einen ebenfalls konisch geformten Aussenbecher gesetzt, der an seinem oberen Ende etwa in halber bis
dreiviertel Höhe des Bechers einen nach innen gebördelten Rand und an seinem offenen Boden eine zum Becherinneren gerichtete Kante
aufweist. Der Becher verklemmt sich mit seiner Wandung gegen die nach innen gerichtete Bördelung des Einsatzes und stützt
sich mit seinem Stellrand auf der nach innen gerichteten Kante des Bechereinsatzes ab.
Der Nachteil der bekannten Doppelwandbecher liegt in den ersten beiden Fällen darin begründet, daß die Herstellung des Bechers sehr
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materialaufwendig und arbeitsintensiv ist. Es müssen zwei in gleiotier konischer Form ausgebildete Becher hergestellt werden,
um eine Isolierung gegen Hitze zu finden.
Ebenso ist in der dritten bekannten Ausführung ein zu großer Materialaufwand notwendig. Als größerer Nachteil ist jedoch
zu bewerten, daß gerade am oberen Becherteil mit dem Trinkrand kein Hitzeschutz angeordnet ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Trinkbecher herzustellen, der diese Nachteile nicht aufweist,
der in seiner Konstruktion einfach, in seinem Materialaufwand so gering wie möglich und in seinen Herstellungskosten niedrig
gehalten wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Wand des Trinkbechers mindestens zwei Bereiche verschiedener Konizität aufweist und im Bereich der größeren Konizität auf
der Auseenfläche der Becherwand einen die Becherwand verstärkenden
und gegen Wärmeübertragung isolierenden Griffring trägt.
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Vorzugsweise kann der als Griffring ausgebildete Teil den
Bereioh größerer Konizität vollständig überdecken und so auch der als Trinkwand ausgebildete obere Rand des Trinkbechers gegen
Hitzeübertragung geschützt sein.
In einer Ausfürhungsform der Erfindung wird der Griffring, der
an seinem oberen Ende mit einem radial sich nach aussen erstreckenden
Plansch und am unteren Ende mit einer zum Becherinneren gerichteten Kante ausgebildet ist, von unten her auf
den Becherteil aufgeschoben und mit seinem s±ii nach aussen radial erstreckenden Flansch in den Beoherrand eingebördelt
und stützt sich mit seiner unteren zum Becherinneren gerichteten Kante in einer an der Übergangsstelle zwischen dem Teil geringerer
Konizität zum Teil größerer Konizität ausgebildeten nach innen gerichteten Hmfangssicke: ab.
Der Griffring kann tiefgezogen aus dünnwandigem Kunststoff hergestellt
und von unten her auf dem Bereich größerer Konizität aufgeschoben sein.
Es ist aber auch im Rahmen der Erfindung möglich, daß der (Jriffring
aus anderen verschiedenartigen Materialien hergestellt und auf unterschiedliche Arten befestigt ist.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es
zeigen:
Pig. 1 eine Seitenansicht des Trinkbechers mit Griffring; Pig. 2 eine Seitenansicht des Griffringes aus Fig. 1 ;
Pig. 3 etie Seitenansicht eines Trinkbechers mit einer anderen
Ausführung des Griffringes;
Pig. 4 eine Seitenansicht des Trinkbecners mit einer weiteren
Ausführung eines Griffringes;
Pig. 5 eine Seitenansicht des Griffringes aus Pig. 4 ;
Pig, 6 eine Seitenansicht des Trinkbechers mit einem segmentartigen
Griffring und
Pig. 7 eine Draufsicht auf das Griffringsegment aus Pig.
Der in Pig. 1 mit einem Griffring 4 dargestellte Trinkbecher weist zwei Bereiche 2, 3 unterschiedlicher Konizität auf. Oer
untere weniger konisch geformte Beoherteil 2 ist von dem star-
6 -
ker konisoli geformten oberen Becherteil 3 durch, eine nach, innen
gerichtete Umfangssiciike 9 getrennt. Der Becherteil 3 größerer Konizität weist an seinem oberen Ende einen nach aussen gebördelten
Rand 8 auf. Der Griffring 4 (Fig. 2), auf dessen Aussenfläctie
axial verlaufende Griff rippen 7 angeordnet sind, wird von unten auf den oberen eine größere Konizität aufweicenden
Becherteil 3 aufgeschoben. Der radial sich, nach aussen erstreckende
flanschartige obere Rand 5 des Griffringes 4 ist in auf
den oberen Becherteil 3 geschobenem Zustand in den Rand 8 des Trinkbechers eingebördelt. Das untere Ende mit einer zum
Becherinneren gerichteten Kante 6 des Griffringes 4 stützt sich in der Umfangssicke 9 ab.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Griffring 4 anstelle
eines radial sich nach aussen erstreckenden flanschartigen Randes 5 nur mit einer glatten Kante versehen (Pig. 3) ·
Der untere Rand 6 des Griffringes 4 ist so ausgebildet wie es oben beschrieben wurde. In auf den oberen Becherteil 3 aufgeschobenen
Zustand (Fig. 3) wird die obere Kante des Griffringes 4 unter Spannung©» gegen den gebördelten Rand 8 des oberen Becherteiles
3 gedrückt und stützt sich mit der unteren leicht nach innen ausgebildeten Kante 6 in der Umfangssicke 9 ab.
Der in Fig. 4 dargestellte Griffring 4 weist an seinem oberen
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Rand eine nach aussen gerichtete Wulst 13 und unterhalb dieser
Wulst 13 "bevor die Aussenwand des Griffringes 4 konisch ver-
auf läuft, einen schmalen Streifen 14 um den UmfangV'Durch die
Anordnung des Streifens 14 unterhalb der Wulst 13 wird zwischen Wulst 13 und Streifen 14 eine Einkerbung gebildet. Der untere
Rand des Griffringes 4 ist mit einer gerade verlaufenden Kante 15 ausgebildet. ..In Fig. 5 ist der auf Jem oberen Teil 3 des
Trinkbechers 1 aufgeschobene Griffring 4 wiedergegeben. Die Wulst 13 des Griffringes 4 wird innerhalb des gebördelten
Randes 8 des Trinkbechers 1 aufgenommen und die Kante des gebördelten Randes 8 drückt sich in die Einkerbung zwischen Wulst
13 und Streifen 14. Im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungen des tiefgezogenen aus dünnwandigem Kunststoff bestehenden
Griffringes 4 besteht der in Fig. 4 und Pig. 5 dargestellte
Griffring 4 aus dickwandigerem Schaumstoff, Der ebenfalls aus zwei Bereichen 2, 3 verschiedener Konizität bestehende
Trinkbecher 1 weist keine Umfangssicke 9 an der Übergangsstelle
auf.
In einem weiteren Ausführongsbeispiel, das in Fig. 6 dargestellt
ist,weist der Trinkbecher 1 ebenfalls keine Umfangssioke
9 auf. Der Griffring ist hier durch ein oder mehrere am Becher befestigte Zuschnitte, vorzugsweise ein Segment 1? (Fig. 7) ,
gebildet. Das an seinem oberen und unteren als auch seitlichen Rand glatte Kanten aufweisende Segment 17 (Fig. 7) das aus
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Schaumstoff besteht, ist in dem oberen Becherteil 3 derart
befestigt beispielsweise geklebt, daß die Seitenkanten des Segementes 17 gegeneinanderstoßen. Das wärmeisolierende Segment
17 kann aus Schaumstoff, d. h. aufgeschäumtem Kunststoff beispielsweise aufgeschäumtes Polystyrol, Papier, Pappe oder
Papiermache bestehen, und weist an seiner Aussenfläohe zur
Erhöhung der Griffsicherheit rautenförmige Felder 18 auf, deren
spitzwinklige Ecken oben und unten angeordnet sind.
Der untere Becherteil 2, der eine geringere Konizität aufweist a3r der obere Becherteil 3, ist in allen Ausführungsbeispielen
glattwandig ausgebildet und ist bedruckbar.
Der obere Becherteil 3 begünstigt durch seine Konizität als auch durch seinen nach aussen gebördelten Rand 8 eine mögliche
Stapelung von Leerbehältern.
Schutzansprüohe: - 9 -
Claims (12)
- SOHU TZ ANSPRÜCHETrinkbecher aus dünnwandigem Kunststoff, insbesondere für Heißgetränke, der sich vom Boden zum oberen Rand konisch erweitert, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (1) des Trinkbechers mindestens zwei Bereiche (2,3) verschiedener Konizitäten aufweist und im Bereich (3) der größeren Konizität auf der Aussenfläche der Becherwand einem die Becherwand (1) verstärkenden und gegen Wärmeübertragung isolierenden Griffring (4) trägt.
- 2. Trinkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Becherteil (3) eine stärkere Konizität aufweist als der untere tiefgezogene an seiner Aussenwand (1) glatt ausgebildete Becherteil (2) aund daß der obere Becherteil (3) durch den Griffring (4) vollständig überdeckt ist.
- 3. Trinkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffring (4) an seinem oberen Ende mit einem sich radial nach aussen erstreckenden Flansch (5) und am unteren Ende mit einer zum Becherinneren gerichteten Kante (6) ausgebildet ist, und daß der Griffring (4) von unten her auf den oberen Becherteil (3) aufgeschoben, mit seinem- 10 -sich nach aussen radial erstreckendem Flansch (5) in den Becherrand (7) eingebördelt, und mit seiner unteren, zum Becherinneren gerichteten Kante (6) in einer an der Übergangsstelle zwischen dem Teil (2) geringerer Konizität zum Teil (3) größerer Konizität ausgebildeten nach innen gerichteten Urafangssicke (9) abgestützt ist.
- 4. Trinkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffring (4) am oberen Ende mit einer geraden Kante (5) und an seinem unteren Ende mit einer zum Becherinneren gerichteten Kante (6) ausgebildet ist.
- 5. Trinkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff ring (4) an seinem oberen Ende mit einem Umfangswulst (13) geformt und in den oberen Rand (8) des Bechers eingebördelt ist.
- 6. Trinkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffring (4) als segmentartiger Zuschnitt (17) um den Bereichen (3) größerer Konizität des Bechers gelegt und auf diesem befestigt, beispielsweise geklebt ist.11*l* β·*··· rf *b!••III t · · < I I lltt J
- 7. Trinkbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffring (4) dünnwandig aus Kunststoff geformt, "beispielsweise tiefgezogen ist.
- 8. Trinkbecher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Grifl'ring (4) aus Schaumstoff bzw. aufgeschäumtem Polystyrol geformt ist.
- 9. Trinkbecher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der äusserte Rand (8) des Bechers in dem oberen Randbereich des aus aufgeschäumtem Kunststoff bestehenden Griffringes (4) eingedrückt ist.
- 10. Trinkbecher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß derGriffring (4) aus wärmeisolierendem Material wie Papier, Pappe oder Papiermache geformt ist.
- 11. Trinkbecher nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffring (4) an seiner Aussenfläche mit Griffrippen (7) ausgebildet ist.- 12 -Il IlIl ltl
- 12. irinklDeoher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffrippen (16) auf der Aussenflache des Griffringes (4) rautenförmige Felder bilden, deren spitzwinklige Ecken oben und unten angeordnet sind.
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