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DE6801980U - Vorrichtung zum verspruehen hochkonzentrierter pflanzenschutzmittel in obstplantagen und dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum verspruehen hochkonzentrierter pflanzenschutzmittel in obstplantagen und dgl.

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Publication number
DE6801980U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
fan
pump
lines
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE6801980U
Other languages
English (en)
Inventor
Samuel Alfred Mencacci
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE6801980U publication Critical patent/DE6801980U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0089Regulating or controlling systems
    • A01M7/0092Adding active material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
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    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0003Atomisers or mist blowers
    • A01M7/0014Field atomisers, e.g. orchard atomisers, self-propelled, drawn or tractor-mounted

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

Gegenstand der Neuerung ist eine Vorrichtung zum Versprühen hochkonzentrierter flüssiger Pflanzenschutzmittel in Obstplantagen oder dergl., bestehend aus einem auf Rädern verfahrbaren Tragrahmen mit darauf montiertem Gebläse und entsprechendem Gebläseantrieb, sowie mit einer den Luftauslässen des Gebläses das Sprühmittel zuführenden Anordnung.
Insbesondere im Obstanbau geht in letzter Zeit der Trend allgemein dahin, statt des bisher üblichen Versprühens stark verdünnter Pflanzenschutzmittellösungen die Pflanzenschutzmittel aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus in hochkonzentrierter Form zu versprühen. Bei dem früher üblichen Versprühen stark verdünnter Pflanzenschutzmittel in Obstplantagen müssen die Bäume im ganzen derart mit der Lösung getränkt werden, daß diese Lösung eine gewisse Zeit lang von den Bäumen abtropft, wodurch einmal eine Arbeit unter den Bäumen ausgeschlossen ist und zum anderen die Bodenbeschaffenheit unter den Bäumen derart verändert wird, daß nach dem Abtropfen der Boden mit die schädlichsten Einwirkungen des Pflanzenschutzmittels aufhebenden Mitteln durchgearbeitet werden muß.
Eine unmittelbare Verwendung der zum Versprühen stark verdünnter Lösungen eingesetzten Vorrichtungen für den eingangs genannten Zweck erscheint jedoch nicht ratsam, da die bisher üblichen Vorrichtungen wegen des hohen Wasserbedarfs sehr schwer und unhandlich sind und zum anderen keine wirklich genaue Dosierung der Sprühmittelkonzentration ermöglichen.
Eine unbedingt gleichmäßige Verteilung und eine genaue Dosierung des Sprühmittels ist aber beim Einsatz hochkonzentrierter Sprühmittel von ausschlaggebender Bedeutung. Eine Überdosierung stark giftiger Chemikalien würde die behandelte Vegetation verbrennen und außerdem die Kosten unnötig erhöhen. Ferner muß der Sprühnebel sich gleichmäßig über die Vegetation verteilen, wenn er seine Aufgabe erfüllen soll. In diesem Punkt wurde zwar bereits vorgeschlagen, den das Sprühmittel mit sich tragenden Blasstrom hin und herschwenken zu lassen, um die übereinander liegenden Blätter aufzurichten und besser in das Laubwerk eindringen zu können, aber die bisher üblichen Geräte ergeben keinen derart starken, d.h. mit hoher Geschwindigkeit austretenden Blasstrom, daß jedes Blatt, jeder Zweig und jede Frucht einer Baumseite bei Einsatz eines hochkonzentrierten Sprühmittels tatsächlich gleichmäßig bedeckt wird. Bei verdünnten Sprühmittellösungen hilft das Abtropfen und Abspülen der in großen Mengen versprühten Lösung bei der gleichmäßigen Verteilung des Sprühmittels mit, was jedoch bei hochkonzentrierten Sprühmitteln, die in wesentlich geringeren Mengen versprüht werden sollen und müssen, entfällt. Die bei hochkonzentrierten Sprühmitteln unbedingt genau einzuhaltende Dosierung ist bei stark verdünnten Lösungen nicht so wichtig, so daß es im letzteren Fall vollkommen genügt, die Sprühdüsen entsprechend zu bemessen. Eine derartige Dosierung ist bei hochkonzentrierten Sprühmitteln wegen des Verschleißes der Düsen und wegen der möglichen Verstopfungen jedoch zu ungenau, wobei noch hinzukommt, daß der bisher übliche selbständige Pumpenantrieb Veränderungen in der Fahrgeschwindigkeit der Sprühvorrichtung nicht auszugleichen vermag.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sprühvorrichtung der eingangs genannten Art in der Weise auszubilden, daß die vorgenannten Bedingungen in vollem Umfange erfüllt und die Nachteile der bisher üblichen Sprühvorrichtungen behoben werden. Insbesondere soll eine derartige Vorrichtung derart ausgebildet sein, daß die Dosierung der Sprühmittelmenge als Funktion der Fahrgeschwindigkeit der Vorrichtung erfolgt. Ferner soll der Blasstrom in Abhängigkeit von der Art der zu behandelnden Pflanzen oder Bäume mit einstellbarer Frequenz verschwenkbar sein und es soll die Möglichkeit gegeben sein, die Sprühvorrichtung ohne Schwierigkeiten vom Einsatz mit hochkonzentrierten Sprühmitteln zum Einsatz mit stark verdünnten Sprühmitteln und umgekehrt umzuwandeln.
Gekennzeichnet ist die diese Bedingungen erfüllende neuerungsgemäße Sprühvorrichtung dadurch, daß die das Sprühmittel den Gebläseauslässen zuführende Anordnung eine entsprechend der Fahrgeschwindigkeit der Vorrichtung von den Laufrädern des Tragrahmens angetriebene Sprühmittelpumpe aufweist.
Um bei möglichst geringem Leistungsbedarf eine möglichst gleichmäßige Sprühmittelverteilung zu erreichen, ist vorgesehen, daß die Vorrichtung zwei übereinanderliegende Gebläse zur Erzeugung jeweils zweier nach beiden Seiten der Vorrichtung mit hoher Geschwindigkeit fächerartig austretender Luft-Blasströme aufweist, wobei der Ausströmkanal des unteren Gebläses in zwei beiderseits der Vorrichtung einander gegenüberliegende Luftauslässe zur Erzielung zweier praktisch geradlinig verlaufender fächerartiger Blasströme ausläuft und der Ausströmkanal des obenliegenden Gebläses von dem des unteren Gebläses getrennt ist und ebenfalls in zwei beiderseits der Vorrichtung einander gegenüberliegende Luftauslässe zur Erzielung nach außen und oben verlaufender, sich mit ihrer Unterkante an die Oberkante der Blasströme des unteren Gebläses anschließender fächerartiger Luft-Blasströme ausläuft, und daß Anordnungen zum Einbringen des Sprühmittels in die Blasströme der beiden Gebläse vorgesehen sind, sodaß durch das obere Gebläse die oberen Baumteile und durch das untere Gebläse die unteren Baumteile besprühbar sind. Dabei liegen die Luftauslässe der beiden übereinanderliegenden Gebläse zweckmäßigerweise in einer gemeinsamen senkrechten Ebene. Bezüglich der Zufuhr des Sprühmittels in die aus den Luftauslässen der Gebläse austretenden Blasströme wird vorgeschlagen, daß an die von den Laufrädern entsprechend deren
Drehzahl angetriebene, mit dem Vorratsbehälter für das Sprühmittel über eine Saugleitung verbundene Pumpe eine Anzahl von das Sprühmittel den Blasströmen der Gebläse zuführenden Leitungen mit jeweils einer darin ausgebildeten Dosierbohrung angeschlossen ist, wobei diese Dosierbohrungen aus verschleißfesten Keramikeinsätzen bestehen. Um ein Nachtropfen an den Sprühdüsen zu verhindern, ist in jeder Düsen- oder Sprühmittelleitung ein beim Absinken des Sprühmitteldruckes unter einen festgelegten Wert den Sprühmittelfluß abschaltendes Membranventil angeordnet. Um eine oder mehrere Sprühmittelleitungen ohne Beeinflussung des Sprühmittelflusses aus den anderen Leitungen abschalten zu können, ist nahe dem Ende einer oder mehrerer Sprühmittelleitungen ein Zweiwegehahn sowie eine von diesem zum Vorratsbehälter führende Rücklaufleitung vorgesehen. Um bei Bedarf jeweils eine Seite der Sprühvorrichtung abschalten zu können, ist vorgesehen, daß die Sprühmittelpumpe als Zweizylinderpumpe mit getrenntem Auslaß für jeden Zylinder ausgebildet ist und von jedem Auslaß eine Leitung durch eine Filter- und Antipulsier-Luftkammer zu einem Verteiler führt und von diesem jeweils eine Anzahl von Sprühmittelleitungen mit Sprühdüsen an ihren Enden abgehen, und daß außerdem von jedem Verteiler eine Rücklaufleitung mit darin liegendem Schaltventil zum Ein- oder Abschalten der Sprühmittelleitungen zum Vorratsbehälter führt. Außerdem ist im Antrieb der Spülmittelpumpe ein von Hand auf ein gewünschtes Übersetzungsverhältnis einstellbares Getriebe angeordnet, sodaß die Pumpenleistung bei einer gegebenen Fahrgeschwindigkeit auf den jeweils gewünschten Wert eingestellt werden kann. Nach einer weiteren Besonderheit der Neuerung sind ferner in den Luftauslässen des Gebläses mittels einstellbarer Anordnungen mit einer gewünschten
Schwingungsfrequenz verschwenkbare Leitschaufeln angeordnet. Um schließlich die Vorrichtung schnell von hochkonzentrierten auf verdünnte Sprühmittel umschalten zu können, ist im Leitungssystem für das Sprühmittel eine zweite Pumpe vorgesehen, welche anstelle der Hochkonzentratpumpe eingeschaltet werden kann und deren Antrieb in gleicher Weise vom Laufrad der Vorrichtung aus erfolgt, sodaß auch beim Versprühen von verdünnten Sprühmittellösungen die gleichen Vorteile erzielbar sind wie beim Versprühen von hochkonzentrierten Sprühmitteln.
Eine genauere Erläuterung der Neuerung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 eine Gesamtansicht einer neuerungsgemäßen Vorrichtung zum Versprühen hochkonzentrierter Pflanzenschutzmittel mit Blick auf das rückwärtige Ende derselben;
Figur 2 die gleiche Vorrichtung von vorne gesehen;
Figur 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung aus Figur 1 und 2 mit einigen Teilen im Schnitt;
Figur 4 einen Schnitt durch Figur 3 längs der Linie 4-4;
Figur 5 das Sprühmittelverteilersystem der in den Figuren 1 - 4 dargestellten Vorrichtung in schematischer Darstellung;
Figur 6 eine schematische Darstellung der Wirkungsbereiche der Sprühvorrichtung;
Figur 7 eine abgewandelte Ausführung der Neuerung gemäß Sprühvorrichtung von der Seite gesehen im Teilschnitt;
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Das untere Gebläse besitzt einen in miteinander fluchtende kreisringförmige Öffnungen 26a und 27a in den Wandungen 26 bzw. 28 eingesetzten zylindrischen Außenmantel sowie einen zylindrischen Innenmantel 39, welcher innerhalb des Außenmantels zentriert ist und durch Luftleitbleche 40 und 42 derart
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eingeschweißt, welche Stehlager 46 und 48 trägt. In diesen Stehlagern ist eine Welle 50 gelagert, welche ein Gebläserad 52 innerhalb einer axialen Öffnung 51 eines gewölbten Einsatzringes 53 mit einem Flansch 53a zur Befestigung der vertikalen Wandung 28 trägt. Auf der Nabe des Gebläserades ist eine abgerundete Nase 54 der Abdeckung der Welle und der Lager befestigt, während ein Schutzgitter 56 die axiale Öffnung des Einsatzringes abdeckt, um zu verhindern, daß Blätter oder dergl. eingesaugt werden können. Ein gewölbter Auslassring 57 ist mit einem Flansch
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an der Wandung 26 befestigt und ergibt eine mit der durch den Außenmantel 32 des Gebläses begrenzten Öffnung fluchtende zentrale Öffnung. Ein gewölbtes Luftleitblech 58 ist mit einem kreisringförmigen Mittelteil 59 am Innenmantel 38 befestigt. Der Ring 57 und das Teil 58 ergeben zusammen einen Luftaustritt 60, durch welchen der Luftstrom vom Gebläse abgegeben wird. Zwischen dem Leitblech 58 und dem Ring 57 ist ein Ablenkblech 62 (Fig. 4) befestigt, welches in einiger Entfernung über dem Tragrahmen angeordnet ist, um den Luftstrom nach außen und oben anzulenken. Ein senkrechter Ablenker 64 ragt vom oberen Teil des Innenmantels 38 nach oben und zerteilt den radialen Luftauslaß. An der Oberkante dieses senkrechten Ablenkbleches sitzt jeweils ein kreisbogenförmiges Leitblech 66 bzw. 68, welche jeweils zum oberen Ende der radialen Auslassöffnung beiderseits des Gebläses hinführen. Diese beiden kreisbogenförmigen Leitbleche schließen sich tangential an eine zwischen den Oberkanten der radialen Luftauslässe verlaufende waagerechte Linie an.

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dem gewölbten Leitblech 52 des unteren Gebläses mit Ausnahme dessen, daß dieses Leitblech 100 an zwei Kanten 100a und 100b (Fig. 4) abgeschnitten ist. Eine Trennplatte 103 ist mit einem mittleren zylindrischen Abschnitt 103a am Innenmantel 38 befestigt und besitzt zwei identische, einander gegenüberliegende gekrümmte Flügel 103b und 103c, deren jeder nach der Seite und nach oben gekrümmt verläuft und mittels Schraube 104 an der Rückseite des Leitbleches 100 befestigt ist. Auf diese Weise wird die längs des
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Keilriemen laufen über eine Riemenscheibe 117 auf der Gebläsewelle 92 sowie über eine Keilriemenscheibe 118 auf der Gebläsewelle 50. Zur Aufrechterhaltung der Spannung der Antriebsriemen ist eine Leerlaufriemenscheibe 119 vorgesehen. Die Gebläsewelle 50 wird über eine Gelenkwelle 120 von der Abtriebswelle 122 eines Motors 124 angetrieben. Bei diesem Motor kann es sich um einen Benzin- oder Dieselmotor handeln, welcher, wie in Figur 3 in gestrichelten Linien dargestellt ist, einen Kühler 126 innerhalb des Motorgehäuses 128 besitzt. Zwischen diesem Motorgehäuse 128 und dem Gebläseaggregat 24 ist, wie Figur 3 zeigt, ein Tank 130 für das Sprühmittel angeordnet. Dieser Tank besitzt eine Einfüllöffnung mit einem Verschlussdeckel 132. Das Sprühmittel wird von diesem Tank über ein in Figur 5 schematisch dargestelltes Leitungssystem verteilt, welches eine Leitung 134 besitzt, die den Sprühmitteltank mit der Saugseite einer Zweizylinderpumpe 136 verbindet. Diese Pumpe besitzt für jeden Zylinder eine Abgabeöffnung 137 bzw. 139. Eine Leitung 138 verbindet die Abgabeöffnung 137 mit einer Filter- und Antipulsier-Luftkammer 140, welche an einen Anschlußkrümmer 144 angeschlossen ist. Von diesem Krümmer aus gehen Düsenleitungen 145, 146, 147, 148 und 149 zu den Blasdüsen, kurz vor denen Dosierbohrungen 150, 151, 152, 153 bzw. 154 in den Leitungen angeordnet sind. Diese Dosierbohrungen bestehen aus einem verschleißfesten keramischen Werkstoff und legen zusammen mit der Pumpenleistung die Durchflussmenge innerhalb der Düsenleitungen fest. Um zum Besprühen des oberen Teiles von Bäumen einen stärkeren Sprühmittelstrahl aus den oben liegenden Düsen zu erhalten, besitzen die Bohrungen 153 und 154 einen größeren Durchmesser als die Bohrungen 150, 151 und 152.
Nahe diesen Dosierbohrungen sind in den Düsenleitungen 154 - 149 Rückschlagventile 156, 158, 160, 162 bzw. 164 eingesetzt, welche als Membranventile ausgebildet sind und die Leitung sperren, sobald der Druck in derselben unter einen bestimmten Mindestwert absinkt. Derartige Rückschlagventile werden durch die Firma Spraying Systems Company, Bellwood, Illinois in den Vereinigten Staaten unter der Nummer 10742 hergestellt. nahe den Rückschlagventilen 156, 158 bzw. 160 sitzen auf den Enden Düsen 166, 168 bzw. 170, welche als Wirbelkegeldüsen ausgebildet sind (spinning cone type) und von der Joan Bean Division der FMC-Corporation in Lansing Michigan unter dem Handelsnamen Cycone hergestellt werden. Zum Besprühen kleiner Bäume muß die Möglichkeit gegeben sein, die Düsenleitungen 148 und 149 abzuschalten, zu welchem Zweck ein handbetätigtes Zweiweg-Steuerventil 172 zwischen dem Rückschlagventil 162 und einer Cyconedüse 174 angeordnet ist. Von diesem Steuerventil führt eine Rückflussleitung 176 zum Sprühmitteltank 130, um das Sprühmittel in diesen zurückzuleiten, wenn die Düse 174 nicht arbeiten soll. In gleicher Weise sitzt ein Zweiwege-Steuerventil 178 zwischen dem Rückschlagventil 164 und der Düse 180, wobei eine Rückflussleitung 182 von diesem Ventil zum Sprühmitteltank zurückführt.
Vom Pumpenauslaß 139 führt eine Leitung 186 zu einer Filter- und Antipulsier-Luftkammer 188, welche ihrerseits zu einem Krümmer 192 führt. Düsenleitungen 193, 194, 195, 196 und 197 verlaufen von diesem Krümmer zu Dosierbohrungen 198, 199, 200, 201 bzw. 202. Diese Dosierbohrungen entsprechen den vorgenannten, wobei die Bohrungen 201 und 202 einen größeren Durchmesser haben als die Bohrungen 198, 199 und 200, sodaß entsprechend mehr Sprühmittel an die Baumspitzen abgegeben wird. Rückschlagventil 204, 206, 208, 210 und 212 sind jeweils in den Leitungen 193, 194, 195, 196 und 197 angeordnet und in der gleichen Weise wie die vorbeschriebenen Rückschlagventile ausgebildet. An die Rückschlagventile 204, 206 bzw. 208 schließen sich Cyconedüsen 214, 216 bzw. 218 an, während handbetätigbare Zweiweg-Steuerventile 220 und 222 mit den Rückschlagventilen 210 bzw. 212 gekoppelt sind. Auf der einen Seite des Steuerventils 220 sitzt eine Cyconedüse 224, während an der anderen Seite des Ventils eine Rücklaufleitung 226 zum Sprühmitteltank 130 führt. Mit dem Steuerventil 222 ist einmal eine Cyconedüse 228 gekoppelt, während eine Rücklaufleitung 230 von diesem Ventil aus zum Sprühmitteltank zurückführt.
Da bei Durchfahren von zwei Baumreihen oft nur eine einzige Baumreihe besprüht werden soll, ist zwischen dem Anschlußkrümmer 144 und einer Rücklaufleitung 233 ein Sprühventil 242 angeordnet. Dieses Ventil wird über eine Hydraulikleitung 234 gesteuert, welche zu einem Druckschalter auf dem entfernt liegenden Steuerpult 236 führt. Bei geöffnetem Ventil fließt das Sprühmittel direkt durch den Anschlußkrümmer in die Rücklaufleitung und zurück zum Sprühmitteltank 130, während bei geschlossenem Ventil die Rücklaufleitung blockiert ist und das Sprühmittel durch die Düsenleitungen 145 - 149 herausgepresst wird. Ein gleichartiges Ventil 238 liegt zwischen dem Anschlußkrümmer 192 und der Rücklaufleitung 233, wobei dieses Ventil über eine Hydraulikleitung 240 von einem Druckknopf 241 auf dem Steuerpult gesteuert wird. Wenn dieses Ventil geschlossen wird, wird das Sprühmittel durch die Düsenleitungen 193 - 197 herausgepresst, während bei geöffnetem Ventil das Sprühmittel durch das Ventil in die Rücklaufleitung 233 von dort in den Tank 130 zurückfließt. Im übrigen münden in diese Rücklaufleitung 233 die Überlaufleitungen 176, 182, 226 und 230 der Steuerventile 172, 178, 220 und 222 ein.
Der Antrieb der Zweizylinderpumpe 136 erfolgt über Antriebsanordnungen, welche ihre Drehzahl im Verhältnis zur Fortbewegungsgeschwindigkeit der Sprüheinrichtung variieren. Diese Antriebsanordnungen bestehen aus einem Antriebskettenrad 242, welches auf der Achse 14 des Fahrzeuges sitzt und von welchem eine Antriebskette 244 zu einem Kettenrad 246 führt, welches auf einer Zwischenwelle 248 verkeilt ist. Aus dem Verhältnis der Zähnezahlen des großen Kettenrades auf der Achse 14 zum kleinen Kettenritzel auf der Zwischenwelle 248 ergibt sich eine Drehzahlerhöhung und eine Steigerung des an die Zwischenwelle übermittelten Drehmoments. Auf dieser Zwischenwelle sitzt eine Antriebsscheibe 250, während auf einer an der unteren Eingangsseite eines Schaltgetriebes 258 sitzenden Welle 256 eine Abtriebsscheibe 254 verkeilt ist. Über diese beiden Scheiben läuft ein Riemen 252, um die letztere Scheibe in Drehung zu versetzen. Auf der Abtriebsseite des Schaltgetriebes sitzt eine Scheibe 260, über welche ein Riemen 262 zu einer auf der Eingangswelle 265 der Pumpe verkeilten Scheibe 264 läuft. Auf diese Weise wird die Pumpe bei Verdrehung des Laufrades 16 entsprechend der Fortbewegungsgeschwindigkeit des ganzen Fahrzeuges angetrieben. An die Pumpenwelle ist ein Tachometer 266 (Fig. 3) angeschlossen, welcher auf RPM-GPM geeicht ist. Dadurch kann das Bedienungspersonal das Schaltgetriebe derart von Hand einstellen, daß die
Pumpendrehzahl (RPM) und die Sprühmittelabgabe in Gallonen pro Minute (GPM) bei der Fahrgeschwindigkeit des Wagens dem Einsatzzweck genau entspricht.
Wenn man sich nunmehr Figur 6 ansieht, so stellt man fest, daß das Gebläserad 52 einen Blasstrom auf die untere rechte Seite der Sprühvorrichtung 10 abgibt, und zwar zwischen dem Ablenkblech 62 und dem Leitblech 66. Den Sprühbereich dieses Blasstromes zeigt der Bogen 267 zwischen den Linien 268 und 270. Auf der linken Seite der Sprühvorrichtung wird ein Blasstrom zwischen den Linien 274 und 276 abgegeben, welcher einen Sprühbereich 272 bedeckt. Das Gebläserad 94 gibt einen Blasstrom auf der oberen rechten Seite der Sprühvorrichtung ab, welcher einen Sprühbereich 272 zwischen den Linien 270 und 280 bedeckt. An der oberen linken Seite wird ein Blasstrom abgegeben, welcher einen Sprühbereich 282 zwischen den Linien 276 und 284 bedeckt. Wie aus der Figur ersichtlich ist, sind die Sprühbereiche 267 und 282, welche vom unteren Gebläse 25 bestrichen werden, etwa doppelt so breit wie die Sprühbereiche 278 und 282 des oben liegenden Gebläses 27. Während der Blasstrom in den Bereichen 267 und 272 praktisch geradlinig nach außen aus der Sprühvorrichtung austritt, verläuft der Blasstrom in den Bereichen 278 und 282 nach außen und nach oben. Dadurch, daß die beiden Gebläseräder 52 und 94 übereinander angeordnet sind, kann die Sprühvorrichtung die zu besprühenden Pflanzen wesentlich gleichmäßiger und wirkungsvoller besprühen als dies bei einem einzigen Gebläse der Fall wäre. Dies ergibt sich daraus, daß durch die höhere Anordnung des Gebläserades 94 gegenüber dem Gebläserad 52 die Flugentfernung D von ihm zur Spitze eines Baumes T (Fig. 6) verhindert wird, sodaß die Gefahr einer Verdichtung des Sprühmittelstromes zu größeren Tropfen verringert wird, während sich ein besserer Neigungswinkel daraus ergibt, daß der Blattwiderstand geringer ist und ein geringerer Leistungsbedarf für das Fortschleudern des Sprühmittels erforderlich ist. Der Leistungsbedarf für beide Gebläseräder ist geringer als der eines einzigen Gebläserades mit etwa gleichgroßer Blasstromleistung. Da jedes Gebläserad einen gesonderten Strömungskanal bedient, werden an jedem Luftauslaß höhere Luftgeschwindigkeiten erzielt als wenn beide Luftkanäle zusammenhängen würden.
Zur Inbetriebnahme wird die Sprühvorrichtung 10 an einen nicht dargestellten Traktor angekuppelt, welcher das Sprühfahrzeug durch die Obstplantage hindurchzieht. Der Sprühmitteltank 130 wird mit der entsprechenden Sprühmittellösung gefüllt und das Getriebe 25i von Hand auf die gewünschte Sprühleistung eingestellt, die auf der ausgewählten und beizubehaltenden Fahrgeschwindigkeit des Traktors beruht. Der Motor 124 wird dann angeworfen und treibt dadurch die beiden Gebläseräder 52 und 94, welche durch die axialen Öffnungen 35 bzw. 77 Luft ansaugen. Die durch die Öffnung 35 angesaugte Luft wird durch den Kanal 39 zum Luftauslaß 60 gedrückt, während die durch den Einlaß 77 angesaugte Luft durch den Kanal 85 den Auslässen 102 und 110 zuströmt. Aus allen Auslässen strömt die Luft mit hoher Geschwindigkeit in Form der in Figur 6 dargestellten Blasströme aus.
Während die Vorrichtung 10 sich über den Boden hinwegbewegt, wird die Drehung des Laufrades 16 über das Getriebe 258 an die Eingangswelle 265 der Zweizylinder-Sprühpumpe 136 übertragen. Der Antrieb dieser Pumpe erfolgt praktisch entsprechend der Fortbewegungsgeschwindigkeit der Sprühvorrichtung, und die Sprühmittellösung zirkuliert zwischen der Pumpe und dem Sprühmitteltank 130, so lange die Sprühventile 232 und 238 geöffnet sind. Die Steuerventile 172, 178, 220 und 222 werden von Hand auf den gewünschten Sprühbereich eingestellt, der von der Höhe der zu besprühenden Bäume abhängt. Sobald der Sprühvorgang beginnen soll, werden die Schaltknöpfe 235 und 241 auf dem Steuerpult 236 betätigt, wodurch über die Leitungen 234 und 240 ein Hydraulikdruck erzeugt wird, welcher die Sprühventile schließt. Die Sprühlösung wird dann durch die Düsenleitungen, die Dosierungsbohrungen, die Rückschlagventile und die Sprühdüsen in den Luftauslässen 60 und 102 des Gebläses 24 herausgepresst.
Die aus den Düsen austretende Sprühlösung wird durch die mit hoher Geschwindigkeit austretenden Blasströme durch die Luftauslässe 60, 102 und 110 mitgerissen. Diese Blasströme bedecken die in Figur 6 durch die Bögen 267, 272, 278 und 282 angedeuteten Sprühbereiche. Die Leitschaufeln 66 und 68 innerhalb des Gebläses 24 begrenzen die Oberkanten der unteren Blasströme, während die Teile 103 und 108 die oberen Blasströme nach unten hin begrenzen, indem ein Teil der Luft durch den Luftauslaß nach außen und eine größere Luftmenge zum Luftaustritt 110 abgelenkt wird, wo sie nach oben gerichtet wird. Infolge dieser Anordnung gehen die oberen Blasströme in die unteren Blasströme entlang den Linien 270 und 276 über, ohne daß jedoch eine merkbare störende Turbulenz auftritt. Der Luftauslaß 102 verläuft in der gleichen Vertikalebene wie der Luftauslaß 60, und zwar über demselben, sodaß beide einen gemeinsamen Auslassschlitz für die das Sprühmittel mitführenden Blasströme ergeben. Der Luftauslaß 110 liegt neben dem Auslaß 102, sodaß, wenn auch keine Sprühdüse innerhalb dieses
Auslasses 110 angeordnet sind, sein Blasstrom mit dem aus dem Auslaß 102 ausströmenden Blasstrom zusammenwirkt, um das Sprühmittel dem Blattwerk zuzuführen.
Je nachdem, ob der die Sprühvorrichtung ziehende Traktor sich schneller oder langsamer bewegt, gleicht der mit dem Laufrad zusammenhängende Antrieb der Pumpe 136 automatisch die Drehzahl aus, mit welcher das Sprühmittel den Düsen zugeführt wird. Sobald aus irgendeinem Grunde während des Sprühvorganges der Traktor anhält, stoppt die Pumpe und, sobald der Druck innerhalb der Düsenleitungen unter den eingestellten Minimalwert absinkt, schließen sich die Membran-Rückschlagventile innerhalb dieser Leitungen, sodaß jedes Nachtropfen vermieden wird.
Zum Besprühen einer Plantage, deren Bäume kleiner sind als der in Figur 6 dargestellte Baum T, können die Düsen 180 und 228 durch die Steuerventile 178 bzw. 222 abgeschaltet werden. Der Sprühmittelstrom wird dadurch vor den Düsen in die Rücklaufleitungen
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Wie Figur 5 zeigt, kann in das Leitungssystem eine zusätzliche Pumpe 285 eingebaut werden, welche vom Antriebsrad 260 des Getriebes 258 mittels eines Riementriebes 286 angetrieben wird. Der Einlaß dieser Pumpe 258 kann an die Leitung 134 über ein Zweiweg-Steuerventil 287 angeschlossen werden, während ihr Auslaß über Zweiweg-Steuerventile 288 bzw. 289 zu den Leitungen 138 und 186 führt. Durch genaue Betätigung der Ventile 286 - 288, Ausschalten des Riementriebes 262 und Einschalten des Riementriebes 286 kann die Pumpe 136 ausgeschaltet und stattdessen die Pumpe 285 eingeschaltet werden, wobei letztere zur Abgabe von verdünnten Sprühmitteln dient, wann immer dies erforderlich erscheint. Zweckmäßigerweise werden die Düsen dann ausgetauscht.
Bei der Ausbildung nach Figur 7 - 9 findet lediglich ein Gebläse Verwendung, dessen Luftaustritt mit Querleitblechen 290 und 291 bzw. mit Längsleitblechen 292 - 296 ausgestattet ist. Jedes der Leitbleche 290 und 291 ist verschwenkbar auf Spindeln 297 bzw. 298 angeordnet, die auf Stangen 299 bzw. 300 sitzen. Außerdem sind diese Leitbleche mit einer Stange 301 verbunden, deren eines Ende an das eine Ende eines Hebels 302 angelenkt ist, der fest auf einer Welle 303 sitzt, die am Rahmen oder einem feststehenden Teil der Sprühvorrichtung gelagert ist. Diese Welle trägt außerdem einen Hebel 304 und einen Hebel 305.
Der Hebel 304 trägt eine Rolle 306, welche ständig auf einer von der Ausgangswelle 308 eines Getriebes 309 angetriebenen Kurvenscheibe 307 aufliegt, wobei der Antrieb des Getriebes von den Laufrädern 16 über einen Riementrieb 310 oder, falls dies günstiger erscheint, von der Antriebswelle 120 aus erfolgt.
An das freie Ende des Hebels 305 ist ein Ende einer Stange 311 angelenkt, deren anderes Ende an einem Kniehebel 312 angelenkt ist, der im Knie 313 an einem feststehenden Teil der Vorrichtung angelenkt ist. Das andere Ende des Hebels 312 trägt eine Gelenkbuchse 314, durch welche das Gewindeende 315 einer Stange 316 hindurchführt, welche die Leitbleche 292-296 ergreift, die verschwenkbar auf Wellen 317-321 sitzen. Auf das Gewindeende 315 ist eine Kurbel 322 aufgeschraubt, mittels welcher die Winkelposition der Leitbleche 292-296 eingestellt werden kann.
Die Verdrehung der Kurvenscheibe 307 mit der gewünschten Drehzahl ergibt eine Verschwenkung der Leitbleche 290-296 um ihre entsprechenden Drehpunkte mit der gewünschten Frequenz und daher ein Hin- und Herschwenken des Blasstromes.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Versprühen hochkonzentrierter flüssiger Pflanzenschutzmittel in Obstplantagen oder dergl., bestehend aus einem auf Rädern verfahrbaren Tragrahmen mit darauf montiertem Gebläse und entsprechendem Gebläseantrieb, sowie mit einer den Luftauslässen des Gebläses das Sprühmittel aus einem ebenfalls auf dem Rahmen befindlichen Vorratsbehälter zuführenden Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die das Sprühmittel den Gebläseauslässen zuführende Anordnung eine entsprechend der Fahrgeschwindigkeit der Vorrichtung von den Laufrädern (16) des Tragrahmens (12) angetriebene Sprühmittelpumpe (136, 285) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei übereinanderliegende Gebläse (25, 27) zur Erzeugung jeweils zweier nach beiden Seiten der Vorrichtung mit hoher Geschwindigkeit fächerartig austretender Luft-Blasströme aufweist, wobei der Ausströmkanal des unteren Gebläses (25) in zwei beiderseits der Vorrichtung einander gegenüberliegende Luftauslässe (60) zur Erzielung zweier praktisch geradlinig verlaufender fächerartiger Blasströme ausläuft und der Ausströmkanal des obenliegenden Gebläses (27) von dem des unteren Gebläses getrennt ist und ebenfalls in zwei beiderseits der Vorrichtung einander gegenüberliegende Luftauslässe (102, 110) zur Erzielung nach außen und oben verlaufender, sich mit ihrer Unterkante an die Oberkante der Blasströme des unteren Gebläses anschließender fächerartiger Luft-Blasströme ausläuft, und daß Anordnungen (166, 168, 170, 174, 180, 214, 216, 218, 224, 228) zum Einbringen des Sprühmittels in die Blasströme der beiden Gebläse vorgesehen sind, sodaß durch das obere Gebläse die oberen Baumteile und durch das untere Gebläse die unteren Baumteile besprühbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radial verlaufenden Luftauslässe der beiden Gebläse (25, 27) in einer gemeinsamen senkrechten Ebene liegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausströmkanal des unteren Gebläses (25) ein senkrecht stehendes Ablenkblech (64) mit von seiner Oberkante aus bogenförmig jeweils zum oberen Ende der radialen Auslassöffnung beiderseits des Gebläses hinführenden Leitblechen (66, 68) eingesetzt ist, wobei die Außenkanten der Leitbleche sich tangential an eine zwischen den Oberkanten der beiden Luftauslässe verlaufenden waagerechten Linie anschließen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausströmkanal des oberen Gebläses (27) zwei jeweils vom Gebläse aus in radialer Richtung zur mit den Oberkanten der Luftauslässe des unteren Gebläses (25) zusammenfallenden Unterkante des Gebläseauslasses hinführende Luftleitbleche (103b, 103c) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß an die von den Laufrädern (16) entsprechend deren Drehzahl angetriebene, mit dem Vorratsbehälter (130) für das Sprühmittel über eine Saugleitung (134) verbundene Pumpe (136 bzw. 285) eine Anzahl von das Sprühmittel den Blasströmen der Gebläse (25, 27) zuführenden Leitungen (145 - 149, 193 - 197) mit jeweils einer darin ausgebildeten Dosierbohrung (150-154, 198-202) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Sprühmittelleitung (145-149, 193-197) ein beim Absinken des Sprühmitteldruckes unter einen festgelegten Wert den Sprühmittelfluß abschaltendes Membranventil (156, 158, 160, 162, 164; 204, 206, 208, 210, 212) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Ende einer oder mehrerer Sprühmittelleitungen (148, 149; 196, 197) ein Zweiweghahn (172, 178; 220, 222) sowie eine von diesem zum Vorratsbehälter (130) führende Rücklaufleitung (176, 182; 226, 230; 233) zum Abschalten einer oder mehrerer Sprühmittelleitungen ohne Beeinflussung aus den anderen Leitungen vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühmittelpumpe (136) als Zweizylinderpumpe mit getrenntem Auslaß (137, 139) für jeden Zylinder ausgebildet ist und von jedem Auslaß eine Leitung (138 bzw. 186) durch eine Filter- und Antipulsier-Luftkammer (140 bzw. 188) zu einem Verteiler (144 bzw. 192) führt und von diesem jeweils eine Anzahl von Sprühmittelleitungen (145-149 bzw. 193-197) mit Sprühdüsen (166, 168, 170, 174, 180 bzw. 214, 216, 218, 224, 228) an ihren Enden abgehen, und daß außerdem von jedem Verteiler eine Rücklaufleitung (233) mit darin liegendem Schaltventil (232 bzw. 238) zum Ein- oder Abschalten der Sprühmittelleitungen zum Vorratsbehälter (130) führt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im wenigstens ein Laufrad (16) mit der Pumpenwelle verbindenden Antrieb der Sprühmittelpumpe (136) ein von Hand auf ein gewünschtes Übersetzungsverhältnis einstellbares Getriebe (258) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Luftauslässen des Gebläses (24) mittels einstellbarer Anordnungen (309) mit einer gewünschten Schwingungsfrequenz verschwenkbare Leitschaufeln (290-296) angeordnet sind.
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