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DE687083C - Fluessigkeitsgekuehlter Widerstand - Google Patents

Fluessigkeitsgekuehlter Widerstand

Info

Publication number
DE687083C
DE687083C DE1938T0050742 DET0050742D DE687083C DE 687083 C DE687083 C DE 687083C DE 1938T0050742 DE1938T0050742 DE 1938T0050742 DE T0050742 D DET0050742 D DE T0050742D DE 687083 C DE687083 C DE 687083C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
resistance
carrier
insulating
insulating tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938T0050742
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Ehlert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DE1938T0050742 priority Critical patent/DE687083C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE687083C publication Critical patent/DE687083C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C1/00Details
    • H01C1/08Cooling, heating or ventilating arrangements
    • H01C1/082Cooling, heating or ventilating arrangements using forced fluid flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsgekühlter Widerstand Die Notwendigkeit der Kühlung von Widerständen, die insbesondere bei größeren Hochfrequenzsendern Benutzung finden, hat zur Ausbildung von verschiedenen, mit Flüssigkeiten gekühlten Widerstandsformen geführt. So sind z. B. flüssigkeitsgekühlte Widerstände bekannt, die aus einem rohrförmigen, vollflächigen Isolierkörper bestehen, auf dem der Widerstandsdraht als einfache Spirale, bifilar oder kreuzweise aufgewickelt ist. Hierbei liegt der Widerstandsdraht auf seiner ganzen Länge auf dem Isolierrohr auf. Ein rohrförmiger Isolierkörper umgibt den Widerstand, und der Tragisolator ist mit diesem Isoliermantel an den Enden durch metallische, meist gleichartige Kopfstücke verbunden und abgedichtet.
  • Aus elektrischen Gründen muß das Kühlmittel unmittelbar vor und hinter dem zu kühlenden Widerstand durch längere Isolierrohre herangeführt werden, um die Hochfrequenz bzw. die Hochspannung abzutrennen. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß solche Isolierstrecken, welche Längen von etwa z m und mehr besitzen müssen, konstruktiv durch Raumbeanspruchung recht hinderlich sind. Außerdem ist auch das direkte Aufliegen des Widerstandsdrahtes auf dem Tragisolator, welches bei flüssigkeitsgekühlten Widerständen bisher stets angewandt wurde, in bezug auf eine intensive Kühlung des Widerstandes ungünstig.
  • Gemäß der Erfindung ist ein flüssigkeitsgekühlter Widerstand, insbesondere für Hochfrequenzsender, welcher aus einem Widerstandsträger und einem denselben umgebenden Isolierrohr besteht, derart ausgebildet, daß der Widerstandsträger und das Isolierrohr an den Enden durch isolierende Kopfstücke miteinander verbunden sind, welche den Hohlraum zur Flüssigkeitsaufnahme zwischen den beiden abschließen und welche einen langen isolierenden Zuleitungs- bzw. Ableitungsweg für die Kühlflüssigkeit enthalten.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt in Fig. r im teilweisen Schnitt eine Längsansicht und in Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i den nach der Erfindung ausgebildeten flüssigkeitsgekühlten Widerstand.
  • In den Figuren bezeichnet i den zylindrischen, mit Rippen versehenen Widerstandsträger, der ohne Bewicklung dargestellt ist. 2 ist der den Widerstandsträger mit dem Widerstandsdraht umgebende zylindrische Mantel, der die äußere Leitwand für das Kühlmedium bildet. 3 und q. sind die möglichst unter sich gleichartigen Isolierkopfarmaturen, welche den Hohlraum zwischen dem Widerstandsträger i und dem Mantelrohr :2 oben und unten abschließen. In diesen Isolierkopfarmaturen ist nach der Erfindung ein .genügend langer Flüssigkeitsweg in Form einer Schraubenlinie enthalten, durch welchen die erforderliche Isolierung der Zu- und Abflüsse des Kühlmittels gegen Hochfrequenz bzw. Hochspannung, gegebenenfalls auch gegen beide zugleich, gewährleistet ist. Die Stromanschlüsse 5 und 6 sind in bekannter Weise in die Isolierkopfarmatur flüssigkeitsdicht eingesetzt. Beide Isolierkopfarmaturen werden durch außerhalb des Mantelrohres angebrachte Zugbolzen 7 zusammengehalten und gewährleisten so einen vollkommen sicheren und dichten Sitz der Isolierkopfarmaturen auf dem äußeren Mantelrohr. Um ein Springen des Widerstandsträgers bei Erwärmung zu verhindern, ist er mittels einer Schraubenfeder 8 federnd in den Isolierkörper 3 eingesetzt, wobei trotzdem eine völlige Dichtung gegenüber der Außenluft gewährleistet ist.
  • Die Anordnung des Zu- und Abflusses des Kühlmittels in Form einer Schraubenlinie innerhalb der Isolierkopfarmatur besitzt den besonderen Vorteil, daß auf engstem Raum eine große Kühlleitungslänge zur Isolierung und mit zusätzlicher Drosselwirkung untergebracht ist. Der Widerstand gemäß der Erfindung läßt sich ohne zusätzliche Isolatoren an metallischen Aufbauten, Gestellen usw. befestigen, zum Beispiel durch Anbringung von Schellen an den Isolierköpfen. Wesentlich ist weiterhin die aus dem Schnitt nach Fig. 2 hervorgehende, etwa sternartige Form des Wicklungsträgers, welche bisher bei flüssigkeitsgekühlten Widerständen noch nicht verwendet ist. Durch diese oder entsprechende Form wird eine allseitige Umspülung des Widerstandsdrahtes vom Kühlmittel gewährleistet, wodurch eine intensivere Kühlung als bei den bisher bekannten flüssigkeitsgekühlten Widerständen erzielt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsgekühlter Widerstand, insbesondere für Hochfrequenzsender, bestehend aus einem Widerstandsträger mit aufgewickeltem Widerstandsdraht und einem denselben umgebenden Isolierrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsträger (i) und das Isolierrohr (2) an den Enden durch Isolierkopfarmaturen (3 und q.) mittels Zugbolzen (7) miteinander verbunden sind, welche den Hohlraum zur Flüssigkeitsaufnahme zwischen dem Träger (i) und dem Isolierrohr (2) abschließen und einen langen Zu- bzw. Ableitungsweg für das Kühlmittel enthalten.
  2. 2. Flüssigkeitsgekühlter Widerstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlwasserweg innerhalb der Isolierkopfarmaturen (3, q.) die Form einer Schraubenlinie besitzt.
  3. 3. Flüssigkeitsgekühlter Widerstand nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Rippen versehene Widerstandsträger (i) die frei tragenden Widerstandsdrahtwindungen nur in einzelnen Punkten unterstützt.
DE1938T0050742 1938-07-22 1938-07-22 Fluessigkeitsgekuehlter Widerstand Expired DE687083C (de)

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