Verfahren zum Verhütten von Erzen mit niedrigem Schmelzpunkt neben
Erzen mit höherem. Schmelzpunkt 1 Es ist zur Vermeidung von Verlusten .bereits bekannt,
Gichtstaub in den unteren Teil eines Hochofens einzublasen. Der Staub gelangt durch
diese Verfahrensweise in den in den teigigem Zustand übergehenden Möller und wird
infolgedessen nicht mehr von clean, aufsteigenden Gasstrom mitgerissen. Bei genügender
Reduktionszeit findet eine Verhüttung @dieses Erzstaubes statt.Process for smelting of ores with low melting point besides
Ores with higher. Melting point 1 To avoid losses, it is already known
Blowing blast furnace dust into the lower part of a blast furnace. The dust gets through
this procedure in the doughy state passing over Möller and becomes
as a result, no longer carried away by clean, ascending gas stream. With enough
Reduction time, a smelting of this ore dust takes place.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verhütten von Erzen mit niedrigem.
Schmelzpunkt, z. B. deutschen Mamganerzen oder Erzen mit mulmigen Bestandteilen
oder mit einem Gehalt an Alkalien oder Tonerde, neben Erzen mit höherem. Schmelzpunkt
in Hochöfen und besteht darin, daß der durch die Gicht des in üblicher Weise mit
Erzen von höherem Schmelzpunkt beschickten Hochofens aufzugebende Anteil der Erze
mit niedrigem Schmelzpunkt so bemessen wird, daß der Hochofengang nicht gestört
wird, während der restliche Anteil der Erze mit niedrigerem Schmelzpunkt in den
unteren Teil des Hochofens eingeblasen wird. Hierdurch wird der Vorteil erzielt,
daß der Anteil von Erzen mit niedrigem. Schmelzpunkt im Verhüttungsverfahren wesentlich
erhöht werden kann und demnach also bedeutend größere Mengen solcher Erze im Hochofen
nutzbar gemacht werden können. Erze, deren Schmelzpunkt durch obige Bestandteile
stark herabgesetzt ist, wie .deutsche Manganerze, können bisher nur zu e twa 120/0
durch die Gicht dem Hochofen zusammen mit Erzen, -die einen höheren Sch melzpumll"t
aufweisen, zugeführt werden. Bei größerer Zugabe treten infolge des Stauchens und
Hänge ubleibens der Gichten Betriebsstörungexl auf, die bei plötzlichem Nachsacken
von Beschickungsteilen zu einer Gefahr für den Hochofen werden, weil die Erze infolge
ihres niedrigen , Schmelzpunktes frühzeitiger erweichen und hierdurch kittend wirken.
Durch das Kleben bilden sich Ansätze, die so lange welterwachsen, bis der Ofen zugesetzt
ist. Eine wirtschaftliche Ausnutzung dieser Erze im Hochofen, auch bei Vorbehandlung
derselben, war aus diesem Grunde bisher nicht
-möglich. Die Hochöfner
glaubten ferner, diese Erze nicht in das Hochofengestell einführen zu können, weil
eine Aufblähung und
Verstopfung des Hochofens sowie der ,
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kanäle durch die in großen Mengen ents; >
den Alkalidämpfe und deren Nie@dersch gi',
eraeugnisse zu befürchten war.. V.:ersu8he# haben ,ergeben, daß; je höher die zur
Erzeugung der gewünschten Roheisensorte nötige Temperatur ist, sich desto ungünstiger
der niedrige Erweichumgspunkt :der Erze auswirkt. Aus den Schwierigkeiten, die sich
bei bisheriger Verhüttung der deutschen armen Manganerze bei der Erzeugung von Ferromangan
gezeigt haben, ergibt sich, daß beispielsweise ein Erz mit einer unbelasteten Erweichung
von i2oo bis 1250'C nach bisherigen Kenntnissen für die Erzeugung von Ferromangan
als zu leicht schmelzend anzusehen ist. Durch die Erfindung wird der Anteil an Erzen
mit niedrigem Schmelzpunkt bei der Verhüttung dadurch erhöht, daß ein Teil der Erze
in den unteren Teil des, Hochofens eingeblasen wird, in dem ihr niedriger Schmelzpunkt
:sich nicht mehr nachteilig auswirken kann, sondern sogar vorteilhaft ist. Im Hochofen
entstehende Dämpfe ziehen ohüae Schwierigkeit ab. *Durch die- Erfindung wird :.erreicht,
daß ein wesentlich größerer Anteil :,his bisher an leicht erweichenden, mulmigen,
%@klebrigen, insbesondere manganhaltigen Erzen gleichzeitig mit anderen Erzen von
höherem Schmelzpunkt verhüttet werden kann und so beispielsweise die Erzeugung eines
Eerromangans aus deutschen Erzen möglich istsThe invention relates to a method for smelting ores with low. Melting point, e.g. B. German Mamganerzen or ores with queasy components or with a content of alkalis or clay, in addition to ores with higher. Melting point in blast furnaces and consists in the fact that the proportion of ores with low melting point to be given up through the gout of the blast furnace, which is usually charged with ores with a higher melting point, is measured in such a way that the blast furnace process is not disturbed, while the remaining proportion of ores with a lower melting point is blown into the lower part of the blast furnace. This has the advantage that the proportion of ores with low. Melting point in the smelting process can be increased significantly and therefore significantly larger quantities of such ores can be made usable in the blast furnace. Ores, the melting point of which is greatly reduced by the above constituents, such as German manganese ores, can only be added to about 120/0 through the furnace to the blast furnace together with ores that have a higher melting pumping rate Operational disruptions occur as a result of the compression and hanging of the gates, which can pose a risk to the furnace if the charging parts suddenly sag, because the ores soften earlier due to their low melting point and thus have a putty effect For this reason it has not been possible to use these ores economically in the blast furnace, even when pretreating them Clogging of the blast furnace and the,
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channels through the ents in large quantities; >
the alkali vapors and their low temperatures,
events to be feared .. V.:ersu8he# have revealed that; the higher the temperature required to produce the desired type of pig iron, the less favorable the low softening point: the ores are. From the difficulties that have arisen in the production of ferromanganese during the smelting of poor German manganese ores, it follows that, for example, an ore with an unencumbered softening of 120 to 1250 ° C is considered to melt too easily for the production of ferromanganese according to previous knowledge is to be seen. The invention increases the proportion of ores with a low melting point in the smelting process in that part of the ores is blown into the lower part of the blast furnace, in which their low melting point can no longer have a disadvantageous effect, but is even advantageous. Vapors produced in the blast furnace draw off some difficulty. The invention achieves that a significantly larger proportion of slightly softening, queasy, sticky ores, especially those containing manganese, can be smelted at the same time as other ores with a higher melting point German ores is possible