DE672825C - Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren Fensterfluegeln - Google Patents
Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren FensterfluegelnInfo
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- DE672825C DE672825C DEM135457D DEM0135457D DE672825C DE 672825 C DE672825 C DE 672825C DE M135457 D DEM135457 D DE M135457D DE M0135457 D DEM0135457 D DE M0135457D DE 672825 C DE672825 C DE 672825C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/50—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
- E06B3/52—Wings requiring lifting before opening
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Description
- Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren Fensterflügeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbare.n Fensterflügeln an Fenstern mit Spaltlüftung, bei denen sich der Fensterflügel zur Herbeiführung der Selbstabdichtung im geschlossenen Zustande mit seinen an der unteren Querleiste vorgesehenen Dichtungsflächen von obien her hinter am unteren Schenkel des Blendrahmens vorgesehene, nach außen ablaufende Schrägflächen setzt und sich hierbei infolge seines Eigengewichtes durch die Einwirkung zweckmäßig schräg gerichteter Berührungsflächen an der unteren Querleiste des Flügels und dem unteren Schenkel des Blendrahmiens gegen den Blendrahmen preßt. Zum Zwieeke des Lüftens wird hierbei der Fensterflügel durch eine an dem Fenster angebrachte Vorrichtung schräg von unten nach oben angehoben und gleichzeitig aus dem Blendrahmen herausgesetzt.
- Derartige Fenster sind an und für sich nicht neu; ebenso sind auch schon verschiedenerlei Vorrichtungen zum An- und Ausheben der Fensterflügel bei derartigen Fenstern bekannt. Bei. diesen letzteren ist entweder ein paralleles Ausheben des Fensterflügels nicht vorgesehen oder es muß dem Flügel bei dem Äusheben an der Schließseite von Hand nachgeholfen werden, um die Parallelität zu erzielen. Auch hat man- besondere Einrichtungen vorgesehen, durch welche die parallele Einstellung des Fensterflügels beim Heraussetz-en sichergestellt wird.
- Bei dem Gegenstand der Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung zum An- und Ausheben des heraussetzbaren Fensterflügels, bei der die Parallelität des Fensterflügels bei dem Heraussetzen des Flügels aus dem Blendrahmen in senkrechter Richtung durch die Vorrichtung zum An- und Ausheben von selbst herbeigeführt wird, während für die Erzielung der Parallelität in der waagerechten Richtung eine Einrichtung an dem Fenster vorgesehen ist, die gleichzeitig beim Ingangsetzen der Anhebevorrichtung in Wirkung tritt und den gleichen Ausschlag macht wie diese selbst, s.o daß der Fensterflügel bei dem An- und Ausheben in jeder Stellung der Anhebevorrichtung in einer parallel zu dem Blendrahmen gerichteten Ebene steht. Die den Fensterflügel anhebende Vorrichtung kann dabei mittels Zapfen an den Mittelstücken der senkrecht übereinander angeordneten Gelenkbänder angreifen, so daß der Flügel im herausgesetzten Zustande geschwenkt werden kann. Weiter läßt sich mit der Einrichtung zur Erzielung der Parallelität in der waagerechten Richtung eine Sperrung verbinden, durch die der Fensterflügel im geschlossenen Zustande derart gesichert wird, daß er ahne ihr vorheriges Auslösen wieder von innen noch von außen herausgesetzt noch geöffnet werden kann.
- Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an einem. Teilstück eines Fensters mit nur einem Flügel; bei dem dieser nach innen herausgesetzt und außerdem noch nach innen geschwenkt werden kann.
- Abb. i ist eine Ansicht von innen bei geschlossenem Fensterflügel.
- Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
- Abb.3 ist der gleiche Schnitt bei herausgesetztem Fensterflügel.
- Abb. q. ist ein Schnitt nach der Linie B-B der Abb. i.
- Abb. 5 ist eine Ansicht des unteren rechten Fensterteiles von innen gesehen, wobei die Einrichtung, durch die der Flügel bei dem Heraussetzen gieichebig zum Blendrahmen gehalten wird, ausgerückt ist, so daß der Fensterflügel nunmehr in den Gelenkbändern frei nach innen geschwenkt werden kann.
- Abb. 6 ist ein Schnitt nach der Linie C-C der Abb. 5.
- Auf der Innenseite des Blendrahmens a sind an der rechten Rahmenleiste die beiden Stützen d angeschraubt, an denen mittels der Zapfen e die Winkelhebel f, f i drehbar gelagert sind. Der untere Winkelhebel f ist mit einem Handgriff g ausgestattet. Die beiden Winkelhebel sind durch die Zapfen h und die Stange! miteinander gekuppelt, so daß der obere Winkelhebel f i beim Umlegen des Handgriffes g die gleiche Ausschwingung mitmacht wie der untere Winkelhebel f. An dem Fensterflügel b mit der Glasscheibe c sind die beiden Ober- und Unterteile h der Gelenkbänder angeschraubt, in denen die Gelenkbandstifte i befestigt sind, um die sich die G:elenkbandmittelstücke nz drehen. Die Gelenkbandmittelstücke nz sind mit festen Zapfen n versehen, die drehbar, aber nicht herausnehmbar in die anderen Schenkel der Winkelhebel ffl eingreifen: An der Innenseite des Fensters sind auf dem Blendrahmenwasserschenkelal die beiden Gelenkösen.o befestigt, in denen die Rundstange p drehbar und um einen gewissen >trag verschiebbar gelagert ist. An den beiden Enden der Rundstange p sitzen die Lenker g. An dem Wasserschenkel b1 des Fensterflügels b sind ebenfalls an der Innenseite des Fensters zwei nach unten hervorstehende Gelenkösen r angebracht, in die die Zapfens der Lenker q eingreifen. Weiter ist unten an der Innenseite des Blendrahmens a ein Hebel t drehbar in der Ebene des Blendrahmens gelagert, der bei geschlossenem Fensterflügel mittels eines Dornes il in die noch freie öffnung einer der beiden Gelenkösen r eingreifen kann, so daß der Fensterflügel in diesem Zustande weder von innen noch von außen herausgesetzt noch geöffnet werden kann. Erst nach dem Umlegen des Hebels t in die Ausgangsstellung; wobei der Dorn t1 die vorher gesperrte Gelenköse r^ freigibt, kann der Handgriff g umgelegt werden. In der Schließlage setzt sich der Fensterflügel b mit der an dem Wässerschenkel b1 an der unteren Seite angebrachten, nach außen ablaufenden Düppelschrägfläche b2 abdichtend hinter eine an der oberen Seite des Wasserschenkels a1 des Blendrahmens a angebrachte entsprechend geformte Doppelschrägfläche a2. Zum Zwecke des Lüftens wird der Handgriff g nach dem Umlegen des Hebels t aus der Ausgangsstellung nach der Abb. 2 in die Stellung nach der Abb.5 bewegt, wo-bei sich der Fensterflügel b infolge Einwirkung der Winkelhebel f,11 zunächst etwas anhebt und sich hierbei gleichzeitig nach innen aus dem Blendrahmen heraussetzt. Die aus den Gelenkösen o und r, der Rundstange p mit den beiden Lenkern q und den Zapfens bestehende Verbindung des Wasserschenkels b1 des Fensterflügels mit dem Wasserschenkel a1 des Blendrahmens unterstützt hierbei das Heraussetzen des Fensterflügels b in die gleiche Richtung mit dem Blendrahmen a. Nach dem Ausrücken der beiden an den Lenkern q befindlichen Zapfens aus den Gelenkösen r kann der Flügel b um den in den Gelenkbandmittelstücken in sitzenden Gelenkbandstift L geschwenkt werden, wobei die Gelenkbandmittelstücke nz durch die Winkelhebel f und f i in ihrer-jeweiligen Stellung gehalten werden.
- Es ist selbstverständlich, daß die Einrichtung, die zur Parallelführung des Fensterflügels bei dem Heraussetzen aus dem Blendrahmen dient, auch so. eingerichtet sein kann, daß ein Ausrücken der Rundstange p nicht möglich ist, wobei natürlich dann auf die Schwenkbarkeit des Flügels verzichtet werden muß, so. daß die Gelenkbandober- und -unterteile h sowie die Gelenkbandmittelstücke in und die Gelenkbandstifte l in Fortfall kommen und die Zapfen rt, die in die Wnkel-Nebel fund f 1 eingreifen, direkt an dem Fensterflügel b angebracht sein können. Es kann auch der Fall eintreten, daß bei Fenstern mit zwei Flügeln nur ein Flügel heraussetz- und schwenkbar eingerichtet ist, während der andere Flügel fest im Rahmen sitzt ,oder nur schwenkbar oder auch nur heraussetzbar ist und letzten Endes ebenfalls heraussetzbar und schwenkbar eingerichtet ist. In gleicher Weise kann bei Fenstern mit drei und mehr Flügeln verfahren werden, wobei gegebenenfalls auch noch Kämpfer vorgesehen sein können.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren Fensterflügeln, die mit einer unteren Ausnehmung über eine Dichtungsleiste des Blendrahmens greifen, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei an einer Seitenleiste des Blendrahmens (a) üb:ereinanderliegenden Stützen (d) um feste Zapfen (e) schwingbare Winkelhebel (f, f1) gelagert sind, deren in der Schließstellung des Flügels nach unten gerichtete Schenkel durch eine über feste Zapfen (h) greifende Stange (i) gelenkig miteinander verbunden sind, während die anderen Schenkel gelenkig, aber nicht abnehmbar an an dem Fensterflügel (b) angebrachte Zapfen (iz) angreifen und beim Umlegen des mit dem unteren Winkelhebel (f) verbundenen Handgriffes (g) den Fensterflügel ausheben.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserschenkel (a1) des Blendrahmens (a) und die untere Querleiste des Fensterflügels durch besondere Lenker (g, s) miteinander verbunden sind, welche beim Umlegen des Handgriffes (g) denselben Ausschlag ausführen wie die Winkelhebel (f, il). 3.
- Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Fel1-sterflügel anhebenden Zapfen (n) an den Mittelstücken (nz) der Gelenkbänder sitzen. q..
- Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Lenkerarme (g) verbindende Rundstange (p) zwecks Auslösung der Gelenkzapfen (s) der Lenker (g, s) aus den Ösen (r) der Fensterflügelquerleiste seitlich verschiebbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Blendrahmens ein in der Ebene des letzteren, schwingender Sperrhebel angeordnet ist, der bei geschlossenem Fenster in die von einem der beiden Lenkerzapfen (s) nicht vollständig ausgefüllte Öffnung einer der beiden Ösen (r) des Fensterflügels eingreift und dadurch die Anhebevorrichtung feststellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM135457D DE672825C (de) | 1936-08-19 | 1936-08-19 | Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren Fensterfluegeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM135457D DE672825C (de) | 1936-08-19 | 1936-08-19 | Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren Fensterfluegeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE672825C true DE672825C (de) | 1939-03-10 |
Family
ID=7333310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM135457D Expired DE672825C (de) | 1936-08-19 | 1936-08-19 | Vorrichtung zum An- und Ausheben von parallel zur Fensterebene herausstellbaren Fensterfluegeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE672825C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935349C (de) * | 1952-04-02 | 1955-11-17 | Hubert Riegels | Verschluss- und Feststellvorrichtung von parallelzuruecksetzbaren und anschliessend schwenkbaren Fluegeln von Fenstern, Tueren od. dgl. mit einer Hubvorrichtung |
| DE944710C (de) * | 1952-07-16 | 1956-06-21 | Hermann Lahme Dipl Ing | Einrichtung zum dichten Schliessen von Fensterfluegeln |
| DE1035010B (de) * | 1954-04-06 | 1958-07-24 | Peter Hesemann Baubeschlagfabr | Spaltlueftungsfenster |
-
1936
- 1936-08-19 DE DEM135457D patent/DE672825C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935349C (de) * | 1952-04-02 | 1955-11-17 | Hubert Riegels | Verschluss- und Feststellvorrichtung von parallelzuruecksetzbaren und anschliessend schwenkbaren Fluegeln von Fenstern, Tueren od. dgl. mit einer Hubvorrichtung |
| DE944710C (de) * | 1952-07-16 | 1956-06-21 | Hermann Lahme Dipl Ing | Einrichtung zum dichten Schliessen von Fensterfluegeln |
| DE1035010B (de) * | 1954-04-06 | 1958-07-24 | Peter Hesemann Baubeschlagfabr | Spaltlueftungsfenster |
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