DE658166C - Hautkrem - Google Patents
HautkremInfo
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- Cosmetics (AREA)
Description
- Hautkrem Die vorliegende Erfindung 'bezieht sich auf einen Hautkrem, der dadurch ausgezeichnet ist, daß er freies Magnesiumhydroxyd ehthält. Es handelt sich dabei um keinen Fettkrem sondern um einen solchen mit hohem #vassergehalt, dessen Zusammensetzung so abgestellt ist, daß der Krem irn wesentlichen absorbiert wird, -,v-enn man ihn in die Haut einreibt und demnach eine verhältnismäßig trockene Hautoberflächee zurückbleibt. Es handelt sich also um einen nicht fettenden, als Puderbasis ge'eigneten Krem.
- Die Herstellung von Hautkremen der angegebenen Art mit freiem Magnesiumhydroxyd stößt auf erhebliche Schwierigkeiten, weil sich die bekannten Kremgrundlagen nicht verwenden lassen. Wenn man die üb- lichen allgemein bekannten Kremgrundlagen mit Magnesiumhydroxyd zu vereinigen versucht, so führt das entweder dazu, daß ein Produkt erhalten wird, das sich, wenn es auf die Haut gebracht und mit den Fingern verrieben wird, rollt -und demnach als Krem der in Frage stehenden Art ungeeignet ist, oder daß das erhaltene Produkt keine genügende Haltbarkeit besitzt, weil -es nicht homogen bleibt, und eine Trennung der Bestandteile eintritt.
- Die Sch#vierigkeiten bei der Herstellung von Hautkremen mit Magnesiumhydroxyd Z> sind insbesondere in der Eigenscliaft des Magnesiumhydroxyds als Elektrolyt begründet.
- Der Hautkrem gemäß der Erfindung besteht aus einem 01, zweckmäßig einem Mineralölkohlenwasserstoff, einem Cholesterinalk-ohol bzw. einem Alkohol des Cholesterintyps, einem Wachs, z. B. Ceresinwachs, und einer größeren Menge Wasser, zweckmäßig nicht weniger als 5o Gewichtsprozent. Er besitzt alle Eigenschaften, die man von einem Hautkrem der in Frage stehenden Art fordern muß. Ein solcher Krem wird leicht von der Haut aufgenommen, die er weich macht, er ist ferner genügend alkalisch, um saure Ausscheidungen der Haut zu neutralisieren; er wirkt bei normaler Anwendung kühlend, ist als Puderunterlage wertvoll, hat eine mildernde Wirkung bei Hautreizungen, ist leicht zusammenziehend -und schließt daher erweiterte Poren.
- Das als Basis für den Hautkrem verwendete öl kann flüssig oder fest sein. Es empfiehlt sich die Anwendung eines halbfesten öls, wie Rohvaselin, oder eines ähnlichen halbfesten Mineralölkohlenwasserstoffs. Tierische oder pflanzliche öle können auch verwendet werden; diese sind aber nicht besonders empfehlenswert. Es können aber geringe Mengen solcher öle mit Vorteil an Stelle eines Teiles der halbfesten Mineralölkohlenwasserstoffe zur Anwendung kommen. Olivenöl 1 kann beispielsweise Beinen Teil des Vaselins in den nachstehend angegebenen Zusammen-", stellungen ersetzen. Bei der Zuhereitung des Hautkrems können flüssige Öle verwen#ei-, werden ' wenn die anderen Bestandteile so, ge- wählt werden, daßdas Endprodukt fest wird. Flüssig,e Mineralöle dür:#ei beispielsweise an Stelle des Vaselins angewandt werden, wenn der Wachsgehalt des Krems erhöht wird.
- Das Vorhandensein eines Cholesterinalkohols oder eines Alkohols vom Cholesterintyp ist von äußerster Wichtigkeit. Cholesterin selbst kann vorteilhafterweise als Isocholesterin oder Oxycholesterin verwendet werden. Die CholesterinaLkohole besitzen die erwünschte hohe Affinität zu Wasser, d.h. sie haben die Eigenschaft, Wasser bei normaler Temperatur aufnehmen zu können; sie sind auch für die Haut sehr wohltuend, da sie von dieser leicht mit der gewünschten erweichenden Wirkung aufgenommen werden. Das gilt besonders für Oxycholesterin, einem Cholesterinalkohol, der eine Mehrzahl von alkoholischen OH-Gruppen enthält. Daher ist Oxycholesterin der bevorzugte Alkohol zwecks Verwendung im Rahmen der vorliegenden Erfindung.
- Die Alkalinität des neuen Krems ist eine Folge der Anwesenheit von freiem Magnesiumhydroxyd. Das Magnesi-umhydroxydkanii in verschiedener Form verwendet werden; es wird aber vorzugsweise in Gestalt einer wäßrigen Suspension von Magnesiumhydroxyd eingeführt, deren Menge von dem gewünschten Gehalt an Magnesiumhydroxyd in dem Krem bestimmt wird. Wenn auch Magnesiumhydroxyd nicht chemisch inert ist , so reagiert es doch nicht mit den anderen, im vorliegenden Hautkrem vorhandenen Bestandteilen, und es -findet sich daher im Endprodukt als freies Magnesiumhydroxyd.
- jedes normalerweise feste Wachs kann in dem Krem Verwendung finden. Geresinwachs ist empfehlenswert, obgleich auch Paraffinwachs ', Bienenwachs oder Walrat benutzt werden können.
- Weitere die Eigenschaften des Krems beeinflussende Bestandteile sind Äthylenglykol, Glycerin, geeignete Duftstoffe, Farbstoffe u.dgl. Diese Stoffe können nach Belieben zugesetzt oder fortgelassen werden.
- Der ölgehalt des Krems kann etwa zwischen 2o und 350/0 liegen. Es muß genügend Öl zur geeigneten Eraulgierung aller Bestandteile vorhanden sein, wobei die gena:ue Menge des öls auch davon abhängt, ob es normalerweise flüssig oder fest ist -und in welcher Menge gewisse :andere Stoffe vorhanden sind, wie Wachs, worauf oben hingewiesen wurde. Das Magnesiumhydroxyd kann in Mengen von etwa o,5 bis 6#/o vorhanden sein, doch vorzugsweise innerhalb der Grenzen von etwa i bis SO/o. Wird zu wenig Magnesiumhydroxyd verwendet, so wird nicht die gewünschte Alkalinität erzielt, während bei einer zu großen Menge von Magnesiumhydroxyd dieses die Neigung hat, sich auszuscheiden. Der Alkohol mit hohem Molekularge-tvicht kamt in Mengen von ungefähr i bis 40i'o vorhanden sein, und zwar je nach Maßgabe des Wagsergehalts des Krems. Der Wachsgehalt soll zwischen etwa o,5 bis 3#.'o liegen. Der Wassergehalt kann zwischen etwa 50 und 700jo betragen.
- Nachstehende Beispiele zeigen Zusammensetzungen, die gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zubereitet sind. Beispiel i Bestandteile: Magnesiumhydroxyd . 2,40i'o Cholesterin ....... 2,7 010 Vaselin (Rohvaselin) 3 0,3 #.'O Ceresinwachs ..... i,o#io Wasser ......... 60,4##o Äthylenglykol ..... o,8%. Duftstoff ........ o,--%. Ein derartiger Krem wird vorzugsweise wie.folgt zubereitet: Eine wüßrige Suspension von freiem Magnesiumhydroxyd, Äthylenglykol und Wasser werden miteinander gemischt -und auf 5o- C erwärmt. Diese Mischung wird dann in eine kräftig gerührte Mischung aus Cholesterin, Vaselin und Ceresin#,vachs geschüttet, die auf etwa _55' C gehalten wird. Nachdem sich das Gemisch gründlich emulgiert hat, wird es der Abkühlung überlassen, wonach der Duftstoff zugesetzt wird. Beispiel 2 Bestandteile. Magnesiumhydroxyd . 2,3 Öi'o Oxycholesterin ..... 2,40jo Vaselin . . . . . . . . . 27,0010 Ceresinwa#chs ..... o, 8 Oilo Wasser ......... 66,5 #,o Äthylenglykol ..... o,80,lo. Die Zubereitung erfolgt wie im Beispiel i angegeben.
- Es wird noch einmal ausdrücklich bemerkt, daß, obgleich der vorstehend beschriebene Hautkrem eine erhebliche Menge von Elektrolyt enthält ', das Endprodukt doch eine beständige Emulsion ist, die freies Magnesiumhydroxyd in Gemeinschaft mit anderen Bestandteilen, die günstig auf die Haut wirken und nicht chemisch mit Magnesiumhydroxyd reagieren, aufweist.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCH: Hautkrem, bestehend aus einem 01, zweckmäßi g einem Mineralölkohlenwasserstoff, als Grundlage, freiem Magnesiumhydroxyd, einem Cholesterinalkohol bzw. einem Alkohol des Cholesterintyps, einem Wachs, z. B. Ceresinwachs, Bund einer größeren Menge Wasser, zweckmäßig nicht weniger als 5o Gewichtsprozent.
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1935
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