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DE636409C - Verschlusseinrichtung fuer Einaescherungsoefen - Google Patents

Verschlusseinrichtung fuer Einaescherungsoefen

Info

Publication number
DE636409C
DE636409C DED68444D DED0068444D DE636409C DE 636409 C DE636409 C DE 636409C DE D68444 D DED68444 D DE D68444D DE D0068444 D DED0068444 D DE D0068444D DE 636409 C DE636409 C DE 636409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
closure
parts
opening
coffin
locking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED68444D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Didier Werke AG
Original Assignee
Didier Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Didier Werke AG filed Critical Didier Werke AG
Priority to DED68444D priority Critical patent/DE636409C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636409C publication Critical patent/DE636409C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G1/00Furnaces for cremation of human or animal carcasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Verschlußeinrichtung für Einäscherungsöfen Die bisherigen Schieberverschlüsse für die Einführöffnung von Einäscherungsöfen, die durch Heben und Senk-en betätigt wurden, gaben während des Sargeinführens die Gesamtfläche der Einführöffnung, die dem Querschnitt des Einäscherungsraumes ganz oder nahezu entspricht, frei. Da der einzuführende Sarg infolge seiner Querschnittsform diese Fläche aber nicht ausfüllt, blieben seitlich und über dem Sarg große Flächen der Einführöffnung frei, durch die in nachteiliger Weise kalte Luft in den Einäscherung#raüm bzw. in den Ofen eiggesaugt wurde oder durch die Ofengase in den Bedienungsraum austraten.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß ein bei Kohlefeuerungen bekannter Verschluß mit zwei über der öffnung drehbar aufgehängten und bei ihrer Betätigung in der Verschlußebene ausschivenkbaren Teilen für die Einführöffnung von Einäscherungsöfen vorgesehen und so eingerichtet wird, daß dabei möglichst sämtliche vom Sarg nicht ausgefüllten Flächen der Einführöffnung während des Einführvorganges weitgehendst überdeckt gehalten werden. Zu diesem Zweck können die schwenkbaren Teile der Tür durch geeignete Mittel in beliebiger Lage, z. B. der Querschnittsform des - einzulührenden Sarges entsprechend, festgehalten werden. Die Verschlußeinrichtung kann auch aus mehr als zwei schwenkbaren Teilen bestehen. Für ein gutes Abdichten des Verschlusses in der Schließstellung ist es zweckmäßig, die Verschlußteile nicht allein mit ihren Schmalseiten aneinanderstoßen, sondern sie noch mit geringen Flächen sich überdecken zu lassen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Verschlußeinrichtung ist es für ein möglichst weitgehendes Anpassen der bei Offenstellung des Verschlusses freigegebenen Fläche an den Sargquerschnitt vorteilhaft, den Verschlußteilen besondere Ansätze zu geben, die in Schließstellung der Verschlußeinrichtung äber andere Verschlußteile hinweggreifen, in der Offenstellung dagegen Teile der Türöffnung abdecken. Eine derart gebildete Abdeckfläche kommt insbesondere für die über dem Sargquerschnitt nocli vorhandene freie Fläche der Einführöffnung in Frage. An Stelle solcher festen oder fest verbundenen Ansätze an den Verschlußteilen kann am oberen Ende der Verschlußteile in der Ebene ihrer Vorderfläche auch eine Blende angeordnet sein. Sie wird dann von auf den Verschlußteilen befestigten Zapfen gehalten, die beim Betätigen der Verschlußeinrichtung in in der Blende vorgesehenen kurvenf örmigen Schlitzen laufen.
  • Die Verschlußeinrichtung wird in der Weise betätigt, daß die schwenkbaren Verschlußteile beispielsweise durch Seil- oder Kettenzüge in der Verschlußebene ausgezogen bzw. in die Schließstellung eingezogen werden. Zweckmäßig werden dabei dem Gewicht der Verschlußteile entsprechende Gegengewichte angewendet, so daß der Verschluß ohne Feststelleinrichtungen in jeder Lage ruht bzw. von Hand leicht betätigt werden kann. Vorteilhaft gleiten dabei die Verschlußteile auf einem besonder-en Rahmen, um somit einen dichten_ seitlichen Abs'chluß an der Kante der Einfülii;-., öff-nung zu gewährleisten.
  • Die Zeichnung zeigteine Ausführungsforrn.' ' der Verschlußeinrichtung, und zwar stellt '-Abb. i die Ansicht eines Einäscherungsofens mit der Sargeinführöffnung und der Verschlußeinrichtung in Offenstellung nach der Linie A-B der Abb. 2 und Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch einen Teil des Einäscherungsofens mit einem senkrechten Querschnitt durch die Verschlußeinrichtung nach der Linie C-D Ader Abb. i dar.
  • Die Verschlußeinrichtung für die Sargeinführöffnung i besteht aus den beiden über der öffnung am gemeinsamen Bolzen 2 drehbar aufgehängten und bei ihrer Betätigung in der Verschlußebene ausschwenkbaren Verschlußteilen 3, die durch die - Seilzüge 4 bzw. 5 betätigt und mit Hilfe der Gegengewichte 6 bzw. 7 in jeder beliebigen Lage gehalten werden. Die SeilzÜge 4 - und 5, die mittels der ösen 8 an die - Verschlußteile-3 angreifen, laufen über entsprechend angeordnete Seilrollen zu einem an,d#r Rückwand des Sargeinführraumes vorgesehenen Handrad 9, durch das der Verschluß jeweils betätigt wird.
  • Zum Abdecken der zwischen den ausgeschwenkten Verschlußteilen 3 über dem Sarg noch vorhandenen freien Fläche in der Einführöffnung dient die- Blende io, die auf -die beiden auf den Verschlußteilen 3 befestigten und in-Kurvenschlitzen der Blende laufenden Zapf-.en i i aufgelegt ist..
  • Damit wird beim öffnen der Verschlußeinrichtung- nur- die Fläche freigegeben, die der Querscbnittsfläche des einzuführenden Sarg-es entspricht.
  • Da während des Sargeinführens leicht Ofengase aus dem Einäscherungsraum austreten, ist in der Ofendecke ein Kanal 12 vorgesehen, der mit Hilfe- des Schornsteinzuges diese Gase möglichst sofort in den Ofen zurücksaugt. Die, Eintrittsöffnung 13 dieses Kanals braucht also nur zur gleichen Zeit mit der Sargeinführöffnung - freigegeben zu werden. Das Öffnen und Schließen der öffnungi3 erfolgt deshalb erfindungsgemäß ,in Verbindung mit der Bewegung der Ver-;,#e'hlußteile3, und zwar derart, daß an den Ziffhängeteilen der Verschlußteile3 flächenige Ansätze 14 vorgesehen sind, die sich i sammen mit dem jeweiligen Verschlußteil, jedoch in entgegengesetzter Richtung bewegen.

Claims (2)

  1. PATFNTANSPRÜCHE: i. Verschlußeinrichtung für die Einführöffnung von Einäscherungsöfen, dadurch gekennzeichnet, daß die über der öffnung (i) drehbar aufgehängten und bei ihrer Betätigung in -der Verschluß-,ebene ausschwenkbaren Verschlußteile (3) durch geeignete Mittel in jeder beliebigen Lage, z. B. der jeweiligen Querschnittsform des einzuführenden Sarges entsprechend, festhaltbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußteile (3) besondere Ansätze erhalten, die in Schließstellung der Verschlußeinrichtung über andere Verschlußteile hinweggreifen und in Offenstellung Teile der Türöffnung abdecken. 3. . Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, - dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Verschlußteile (3) und in der Ebene ihrer Vorderfläche eine Blende (io) vorgesehen ist, die durch auf den Verschlußteilen angeordnete und in in der Blende vorgesehenen kurvenförmigen Schlitz-en laufende Zapfen (ii) gehalten wird. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, - dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußteile (3) durch. Seil- oder Kettenzüge (4, 5), die mit Gegengewichten (6, 7) versehen sein können, schwenkbar sind. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verschlußteil (3) am oberen Ende einen flächenförmigen, zusammen mit dem Verschlußteil zu bewegenden Ansatz (14) besitzt, der zum Abdecken eines Rauchabzugskanals (12) dient.
DED68444D 1934-07-19 1934-07-19 Verschlusseinrichtung fuer Einaescherungsoefen Expired DE636409C (de)

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DED68444D DE636409C (de) 1934-07-19 1934-07-19 Verschlusseinrichtung fuer Einaescherungsoefen

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DED68444D DE636409C (de) 1934-07-19 1934-07-19 Verschlusseinrichtung fuer Einaescherungsoefen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE636409C true DE636409C (de) 1936-10-07

Family

ID=7059993

Family Applications (1)

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DED68444D Expired DE636409C (de) 1934-07-19 1934-07-19 Verschlusseinrichtung fuer Einaescherungsoefen

Country Status (1)

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DE (1) DE636409C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992020965A1 (en) * 1991-05-24 1992-11-26 Alastair John Boyd Cremator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1992020965A1 (en) * 1991-05-24 1992-11-26 Alastair John Boyd Cremator

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