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Die
Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung eines Elektromotors des
Typs mit elektronischer Umschaltung, mit N Polpaaren und P Phasen,
ein Wälzlager
und einen mit einer solchen Vorrichtung ausgerüsteten Motor, sowie ein Steuerverfahren
eines solchen Motors.
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Die
Motoren mit elektronischer Umschaltung oder brushless Motoren können aufgrund
ihrer hohen Leistungskonstante für
die Steuerung der Drehung eines mechanischen Organs in vielen Anwendungen eingesetzt
werden.
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Ein
besonderes Beispiel einer solchen Anwendung ist die Unterstützung bei
der Lenkung von Kraftfahrzeugen durch ein Servolenkungssystem elektrischer
Art.
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Im
Rahmen dieser Anwendung ist es notwendig, die Umschaltung des Stroms
in den Phasen dieser Motoren präzise
zu steuern, um ein optimales Kraftmoment zu erzielen.
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Es
ist bekannt, eine Steuervorrichtung einzusetzen, die einen mit P
empfindlichen Elementen versehenen Sensor umfaßt, die gegenüber einem
Codierer angeordnet sind, der N Polpaare umfaßt, wobei der besagte Codierer
vom Motor in Drehung versetzt wird.
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Wenn
im Fall eines brushless GS Motors mit drei Phasen vorgesehen ist,
daß die
drei empfindlichen Elemente zueinander um einen mechanischen Winkel
phasenverschoben sind, was ermöglicht,
drei elektrische Umschaltsignale zu liefern, die um elektrische
120° phasenverschoben
sind, kann die Umschaltung zwischen den Phasen des Motors gesteuert
werden.
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Diese
Art Lösung
läßt jedoch
bei der Bestimmung der Umschaltmomente des Stroms in den Phasen
nur eine begrenzte Präzision
zu.
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Bei
den bekannten Steuervorrichtungen hängt die Präzision der Umschaltsignale
in der Tat von den Toleranzen bei der Ausführung und der Magnetisierung
der magnetischen Codierer und derjenigen der Positionierung der
empfindlichen Elemente auf ihrem Träger ab, wobei diese beiden
Faktoren nur mit nicht bei null liegenden Toleranzen erzielt werden können.
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Folglich
beträgt
aufgrund dieser Toleranzen die Präzision der Phasenverschiebung
zwischen den Umschaltsignalen nicht genau elektrische 120°, was unerwünschte Modulationen
des vom Motor gelieferten Kraftmoments herbeiführt.
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Zur
Lösung
dieses Problems sind Steuervorrichtungen vorgeschlagen worden, die
einen zweiten Sensor von der Art „Resolver" umfassen, mit dem die absolute Position
des Rotors erfahren werden kann, um die Präzision der Steuerung des Motors
zu verbessern.
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Diese
Lösungsart
ist jedoch nicht zufriedenstellend, da sie aufgrund des Platzbedarfs
der Sensoren von der Art „Resolver" Auflagen bei der
mechanischen Einbindung mit sich bringt. Außerdem kommt noch die Schwierigkeit
hinzu, die aus dem Resolver kommenden analogen Signale zu einem
Demodulator zu transportieren, der die absolute Position des Rotors
berechnet.
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Zur
Abhilfe insbesondere von diesem Nachteil wird mit der Erfindung
eine Steuervorrichtung vorgeschlagen, die ein Signal der absoluten
Position des Rotors dazu benutzt, die Umschaltung der Ströme in den
Phasenwicklungen des Motors zu steuern, wobei die besagte absolute
Position mit einer einzigen Baugruppe Sensor/Codierer erzielt wird.
Außerdem
kann mit der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung
bei ihrer Inbetriebnahme die absolute Winkelposition des Rotors
erzielt werden, sobald der Rotor von einem unteren Winkel zur Winkelbreite
der Polpaare des Motors gedreht hat.
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Hierzu
und nach einem ersten Aspekt wird mit der Erfindung eine Steuervorrichtung
eines Elektromotors des Typs mit elektronischer Umschaltung mit
N Polpaaren und P Phasen vorgeschlagen, wobei die besagte Vorrichtung
umfaßt:
- – Einen
Codierer, der gemeinsam mit dem Rotor des Motors in Drehung versetzt
werden soll, wobei der genannte Codierer eine mehrpolige Hauptbahn
und eine mehrpolige „top
tour" genannte Bahn
umfaßt,
die konzentrisch sind, wobei die genannten Bahnen jeweils N identische
Sektoren umfassen, die jeweils winkelförmig über den gesamten Umfang der
genannten Bahnen verteilt sind, wobei die Sektoren der Bahn „top tour" jeweils M Singularitäten umfassen,
die winkelförmig verteilt
sind, wobei die jede der M Singularitäten (2b1) trennenden
winkelförmigen
Abstände
sich voneinander unterscheiden;
- – Einen
festen Sensor, der gegenüber
und im Luftspaltabstand zum Codierer angeordnet ist, mit mindestens
drei empfindlichen Elementen, von denen mindestens zwei gegenüber der
Hauptbahn positioniert sind, um zwei elektrische, in Quadratur periodische
S1, S2 Signale zu liefern, und mindestens eins gegenüber der
Bahn „top tour" positioniert ist,
um ein elektrisches Signal S3 zu liefern, wobei der Sensor einen
elektronischen Schaltkreis umfaßt,
der ab den Signalen S1, S2 und S3 zwei digitale, in Quadratur viereckige
Positionssignale A, B liefert, die die Winkelposition des Rotors
wiedergeben, und ein Signal „top
tour" C in Form
von N·M
Impulsen pro Umdrehung des Codierers, wobei die M Singularitäten winkelförmig verteilt
sind, so daß das
Signal „top
tour" C vorgesehen
ist, um kombiniert mit den Signalen A und B binäre Sequenzen von einer Winkellänge kleiner
als diejenige eines Sektors zu definieren, und die die absolute
Winkelposition des Codierers auf einem Sektor wiedergeben;
- – Einen
Umschaltkreis der Ströme
in den Phasenwicklungen des Motors, der 2·P·N Schalter umfaßt;
- – einen
Steuerkreis des Umschaltkreises, der
• beim Auslesen einer binären Sequenz
des Signals „top
tour" C den Zustand
der Umschaltlogik der Ströme
in den Phasenwicklungen ermitteln kann, der der absoluten der genannten
binären Sequenz
zugeordneten Winkelposition entspricht;
• je nach den erfaßten Positionssignalen
A, B kontinuierlich den Zustand der Umschaltlogik ermitteln kann,
der der Winkelposition des Rotors angepaßt ist;
• Umschaltsignale
der Schalter liefern kann, die dem Zustand der von dem Signal „top tour" C oder von den Positionssignalen
A, B bestimmten Logik entsprechen.
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Nach
einem zweiten Aspekt wird von der Erfindung ein Wälzlager
von der Art mit einem festen Ring vorgeschlagen, der mit einem festen
Organ verbunden werden soll, mit einem drehbaren Ring, der von dem
Rotor des Elektromotors in Drehung versetzt werden soll, und zwischen
den genannten Ringen angeordnete Wälzkörper, in dem der Codierer einer
solchen Vorrichtung dem drehbaren Ring zugeordnet ist.
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Nach
einem dritten Aspekt wird von der Erfindung ein Motor mit elektronischer
Umschaltung ausgestattet mit einer solchen Steuervorrichtung vorgeschlagen,
von der Art mit einem Rotor, der drehbar über ein solches Wälzlager
montiert ist, in dem der Sensor dem festen Ring zugeordnet ist.
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Bei
einer Variante ist der Sensor der Steuervorrichtung mit einem festen
Teil des Motors verbunden.
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Bei
einer anderen Ausführung
ist der Codierer der Steuervorrichtung dem Rotor des Motors zugeordnet.
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Nach
einem vierten Aspekt wird von der Erfindung ein Steuerverfahren
eines solchen Motors vorgeschlagen, das die nachstehenden aufeinander folgenden
Schritte umfaßt:
- – Beaufschlagung
des Rotors mit einem Moment, um seine Drehung und also diejenige
des Codierers auszulösen;
- – Erfassung
der ersten binären
Sequenz;
- – Ermittlung
des Zustands der Umschaltlogik entsprechend der der genannten binären Sequenz zugeordneten
absoluten Winkelposition;
- – Versand
der dem ermittelten Zustand entsprechenden Umschaltsignale an den
Umschaltkreis;
- – iterative
Ermittlung der späteren
Zustände
der Umschaltlogik ab den Positionssignalen A, B;
- – Versand
der den ermittelten Zuständen
entsprechenden Umschaltsignale an den Umschaltkreis.
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Weitere
Ziele und Vorteile der Erfindung werden sich bei der nachfolgenden
Beschreibung herausstellen, die unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
im Anhang gegeben wird, wobei:
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Die 1 ist
eine Ansicht der Vorderseite eines Codierers mit einer mehrpoligen
Hauptbahn und einer mehrpoligen „top tour" Bahn;
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Die 2 ist
eine Ansicht eines Längsschnitts
eines Wälzlagers,
das mit einem Codierer wie dem auf der 1 dargestellten
versehen ist;
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Die 3 ist
eine Teilansicht eines Längsschnitts
eines erfindungsgemäßen Motors.
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Die
Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung eines Motors mit elektronischer
Umschaltung oder eines brushless Motors mit N Polpaaren und P Phasen.
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Diese
Art eines Motors umfaßt
typischerweise einen Rotor 1, der die N Paare magnetischer
Pole Nord/Süd
trägt,
und einen Stator, der P Spulen trägt, die jeweils von einer Phasenwicklung
gebildet werden, wobei der Rotor 1 auf bekannte Weise in
Drehung versetzt wird, indem die elektrische Versorgung in den P
Phasenwicklungen gesteuert wird.
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Die
Steuervorrichtung umfaßt
einen Codierer 2, wie zum Beispiel der auf der 1 dargestellte, der
eine mehrpolige Hauptbahn 2a und eine mehrpolige „top tour" genannte Bahn 2b umfaßt, die
konzentrisch sind. Die Bahnen umfassen N identische Sektoren 2c,
die jeweils winkelförmig über den
gesamten Umfang der genannten Bahnen verteilt sind, wobei die Sektoren
der Bahn „top
tour" (2b)
jeweils M Singularitäten 2b1 umfassen,
die winkelförmig
verteilt sind. Der Codierer 2 soll gemeinsam mit dem Rotor 1 eine
Mehrzahl Drehungen um seine Rotationsachse ausführen.
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Bei
einem besonderen Beispiel wird der Codierer 2 aus einem
mehrpoligen Magnetring gebildet, an dem eine Mehrzahl Polpaare 2d Nord
und Süd
in gleichen Abständen
mit konstanter Winkelbreite magnetisiert sind, so daß die Hauptbahn 2a und „top tour" 2b gebildet
werden, wobei eine magnetische Singularität 2b1 der Bahn „top tour" 2b aus
zwei aneinander grenzenden Polen gebildet wird, deren magnetischer Übergang
sich von den anderen unterscheidet.
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Bei
der auf der 1 (P = 3, N = 4) dargestellten
Ausführung
umfassen die zum Innern des Rings 2 angeordnete Hauptbahn 2a und
die zum Äußeren des
Rings 2 angeordnete Bahn „top tour" 2b 40 Polpaare 2d,
die in 4 Sektoren 2c mit jeweils 10 Polpaaren verteilt
sind. Die Polpaare 2d der Bahn „top tour" 2b sind im Phasenverzug um
einen Wert Φ gegenüber denjenigen
der Hauptbahn 2a.
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Jeder
Sektor 2c der Bahn „top
tour" 2b umfaßt 3 magnetische
Singularitäten 2b1,
die winkelförmig
mit verschiedenen Abstanden zueinander verteilt sind.
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Jede
Singularität 2b1 wird
aus einem Polpaar 2d gebildet, wobei die Breite der Pole
so vorgesehen ist, daß ein
Pol um –Φ gegenüber dem
entsprechenden Pol der Hauptbahn 2a verschoben ist. Somit
entspricht jeder Impuls des Signals C der Erfassung einer Umkehr
der Phasenverschiebung zwischen der Hauptbahn 2a und der
Bahn „top
tour" 2b.
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Die
Steuervorrichtung umfaßt
ferner einen festen Sensor 3, der gegenüber und in Luftspaltabstand
vom Codierer 2 angeordnet ist.
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Der
Sensor 3 umfaßt
mindestens drei empfindliche Elemente, von denen mindestens zwei
gegenüber
der Hauptbahn 2a positioniert sind, und mindestens eines
ist gegenüber
der Bahn „top
tour" 2b angeordnet.
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Bei
einem besonderen Beispiel werden die empfindlichen Elemente in der
Gruppe gewählt,
die die Hallsonden, die Feldplatten, die Riesenfeldplatten enthält.
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Der
verwendete Sensor 3 ist fähig, vermittels der empfindlichen
Elemente, die gegenüber
der Hauptbahn 2a angeordnet sind, zwei elektrische, in Quadratur
periodische Signale S1, S2 zu liefern, und ein elektrisches Signal
S3 vermittels der empfindlichen Elemente, die gegenüber der
Bahn „top
tour" 2b positioniert
sind.
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Das
Prinzip der Erzielung der Signale S1 und S2 ab einer Mehrzahl von
ausgefluchteten empfindlichen Elementen wird zum Beispiel im Dokument
FR-2 792 403 der Antragstellerin
beschrieben.
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Es
sind aber auch zwei empfindliche Elemente umfassende Sensoren bekannt,
die fähig
sind, die Signals S1 und S2 zu liefern.
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Der
Sensor 3 umfaßt
ferner einen elektronischen Schaltkreis, der ab den Signalen S1,
S2 und S3 digitale in Quadratur viereckige Positionssignale A, B
und ein Signal „top
tour" C in Form
von N·M
elektrischen Impulsen pro Umdrehung des Codierers (2) liefert.
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Ein
Prinzip der Erzielung der digitalen Signale A, B und C sowie verschiedene
Ausführungsmodi der
magnetischen Singularitäten
2b1 werden
in den Dokumenten
FR-2 769 088 und
EP-0 871 014 beschrieben.
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Bei
einer Ausführung
umfaßt
der Sensor
3 außerdem
einen Interpolator, zum Beispiel von der Art wie er im Dokument
FR-2 754 063 der Antragstellerin
beschrieben wird, mit dem die Auflösung der Ausgangssignale erhöht werden
kann.
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Der
Sensor 3 kann auf einem Siliziumsubstrat oder einem gleichwertigen,
zum Beispiel AsGa, integriert werden, so daß ein integrierter und individueller
Schaltkreis für
eine spezifische Anwendung gebildet wird, wobei dieser Schaltkreis
manchmal mit dem Begriff ASIC bezeichnet wird, um auf den integrierten
Schaltkreis hinzuweisen, der teilweise oder vollkommen je nach den
Bedürfnissen
konzipiert wird.
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Wenn
die Beschreibung auch in Bezug auf eine magnetische Codierer/Sensor
Baugruppe gegeben wird, ist es ebenfalls möglich, die Erfindung auf analoge
Weise einzusetzen, indem eine Technologie optischer Art benutzt
wird. Zum Beispiel kann der Codierer 2 aus einem Ziel aus
Metall oder Glas gebildet werden, auf dem die Hauptbahn 2a und
die Bahn „top tour" 2b so graviert
wurden, daß ein
mit dem oben dargestellten mehrpoligen magnetischen Motiv analoges
optisches Motiv gebildet wird, wobei die empfindlichen Elemente
dann aus optischen Detektoren gebildet werden.
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Beim
auf der 1 dargestellten Ausführungsmodus
kann die winkelförmige
Verteilung der drei Singularitäten
der Bahn „top
tour" 2b vom
binären
Motiv 0000010011 dargestellt werden, das durch die Nutzung des Signals
C und der Signale A und B bei der Drehung entlang eines Sektors 2c erzielt
wird, wo die Zahl 1 der Erfassung einer Singularität auf dem Signal
C entspricht, und die Zahl 0 der Umkehrung entspricht, wobei die
Zahlen 0 und 1 jeweils den Polpaaren zugeordnet werden, die vermittels
der Signale A und B getrennt werden.
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Mit
diesem binären
Motiv kann je ach der ursprünglichen
Position des Codierers 2 und der Drehrichtung die Anzahl
der Zustande 0 oder 1 erstellt werden, die auszulesen sind, um die
absolute Position des Codierers 2 auf einem Sektor 2c eindeutig
zu bestimmen. In der weiteren Beschreibung wird diese Aufeinanderfolge
von 0 oder 1, mit der eine absolute Position des Codierers 2 auf
einem Sektor 2c bestimmt werden kann, binäre Sequenz
genannt.
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Wenn
zum Beispiel von der Position des ersten 0 des binären Motivs
ausgegangen wird, muß zur eindeutigen
Ermittlung der absoluten Position des Codierers 2 auf einem
Sektor 2c:
- – unter Drehung nach rechts
die binäre
Sequenz 00001 ausgelesen werden;
- – unter
Drehung nach links die binäre
Sequenz 110 ausgelesen werden;
- – unter
abwechselnder Drehung nach links und nach rechts die binäre Sequenz
11000 ausgelesen werden.
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Bei
Durchführung
dieser Auswertung für
alle möglichen
ursprünglichen
Positionen wird die maximale Länge
der binären
Sequenz bestimmt und also die durchzuführende maximale Drehung, um
die absolute Position des Codierers 2 auf einem Sektor 2c zu
erfahren. Beim Beispiel der 1 ist schlimmstenfalls
eine Drehung von 5 Polpaaren des Codierers erforderlich, also mechanische
45°, um
die absolute Position des Codierers 2 auf einem Sektor 2c eindeutig
zu ermitteln.
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Es
ist erfindungsgemäß also möglich, wenn die
Winkellänge
der binären
Sequenz geringer als diejenige des Sektors 2c ist, die
absolute Position des Codierers 2 und also diejenige des
zugehörigen Rotors 1 zu
bestimmen, sobald dieser um einen geringeren Winkel als die Winkelbreite
der Polpaare des Motors gedreht hat.
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Es
ist je nach den spezifischen Bedürfnissen jeder
Anwendung möglich,
die Singularitäten
auf der Bahn „top
tour" 2b anders
zu verteilen, so daß die maximale
Länge der
binären
Sequenzen entweder erhöht
oder verringert wird. Es ist ferner auch möglich, die Anzahl Polpaare
des Codierers pro Sektor 2c schwanken zu lassen, und also
ein mehr oder weniger langes binäres
Motiv zu erzielen, und/oder die Abmessungen des Codierers 2 schwanken
zu lassen.
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Die
Steuervorrichtung umfaßt
außerdem
einen Umschaltkreis der Ströme
in den Phasenwicklungen des Motors.
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Der
Umschaltkreis umfaßt
2·P·N Schalter, die
zum Beispiel jeweils aus einem Feldeffekttransistor von der Art
MOSFET gebildet sind, die mit 20 kHz funktionieren, die als Brücke angeordnet
sind, damit die Phasenwicklungen angemessen versorgt werden.
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Die
2·P·N Schalter
können
paarweise nach einer Umschaltlogik betätigt werden, die 2·P·N mögliche Zustände umfaßt.
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Die
Steuerung der Umschaltvorrichtung, das heißt die selektive Betätigung der
Schalter, wird von einem Steuerkreis übernommen, der:
- • beim
Auslesen einer binären
Sequenz den Zustand der Umschaltlogik der Ströme in den Phasenwicklungen
ermitteln kann, der der absoluten der genannten binären Sequenz
zugeordneten Winkelposition entspricht;
- • je
nach den erfaßten
Positionssignalen A, B kontinuierlich den Zustand der Umschaltlogik
ermitteln kann, der der Winkelposition des Rotors 1 angepaßt ist;
- • Umschaltsignale
der Schalter liefern kann, die dem Zustand der von dem Signal „top tour" C oder von den Positionssignalen
A, B bestimmten Logik entsprechen.
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Der
Steuerkreis kann in Form eines Mikroprozessors mit Einbindung von
mindestens einer Umschaltlogik des Umschaltkreises ausgeführt werden,
die die Aufeinanderfolge der Öffnungen/Schließungen der
einzelnen Schalter bestimmt.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Steuervorrichtung beschrieben.
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Ursprünglich,
das heißt
bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung, wird ein Kraftmoment auf
den Rotor 1 angesetzt, so daß er und also der Codierer 2 in
Drehung versetzt werden können.
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Insbesondere
im Fall der Benutzung der Steuervorrichtung in einer elektrischen
Servolenkung für
Kraftfahrzeuge kann das Kraftmoment vermittels des Lenkrads angesetzt
werden, ohne daß ein
Kraftmoment zur Unterstützung
geliefert würde.
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Bei
dieser Anwendung und mit dem auf der 1 abgebildeten
Codierer beträgt
der Einschlagwinkel ohne Unterstützung
in der Tat maximal 3 Grad unter der Voraussetzung, daß die elektrische
Servolenkung ein Untersetzungsverhältnis von 15 hat, was vollkommen
akzeptierbar ist.
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Bei
einer Variante kann der Motor ursprünglich mit einer vorher festgelegten
Steuersequenz mit Strom versorgt werden, so daß der Rotor 1 und
also der Codierer 2 in Drehung versetzt werden können.
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Gleich
bei Erfassung der ersten binären
Sequenz bestimmt der Steuerkreis den Zustand der Umschaltlogik der
Ströme
in den Phasenwicklungen, der der Winkelposition entspricht, die
dieser binären Sequenz
zugeordnet ist, und schickt die entsprechenden Umschaltsignale an
den Umschaltkreis.
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Dann
kann anhand der Signale A, B die absolute Position des Rotors 1 erfahren
werden, das heißt
die Position im Verhältnis
zu derjenigen, die der besagten erfaßten binären Sequenz zugeordnet ist, so
daß der
Zustand der Umschaltlogik kontinuierlich bestimmt wird, die geeignet
ist. In der Tat entspricht jeder Position des Rotors 1 ein
Zustand der Umschaltlogik, mit dem ein optimales Antriebsmoment erzielt
werden kann. Der Steuerkreis kann also dem Umschaltkreis die Umschaltsignale
der Schalter liefern, die dem bestimmten Zustand der Logik entsprechen.
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Als
Variante kann ein vorheriger Schritt mit Winkelindexierung der „top tour" Impulse in Bezug auf
den Nulldurchlauf der elektromotorischen Kräfte in den Phasen des Motors
vorgesehen werden, das heißt
die Indexierung der Winkelpositionen der Singularitäten 2b1 im
Verhältnis
zu denjenigen der Polpaare des Motors. Dieser Schritt kann am Ausgang der
Straße
und auf einer dafür
vorgesehenen Bank durchgeführt
werden, wobei der Wert der Phasenverschiebungen in einem Speicher
von der Art EEPROM oder Flash des Steuerkreises abgelegt werden
kann, so daß die
Wiedereinstellung der Schaltmomente elektronisch möglich wird.
Mit dieser Speicherung kann eine mechanische Indexierung des Codierers aufgegeben
werden, die sich als schwierig und kostspielig herausstellt.
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Erfindungsgemäß ist also
die Präzision
bei der Bestimmung der Umschaltmomente nur durch die Präzision der
Messung der Winkelposition des Rotors 1 begrenzt.
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Ferner
kann, sobald der Rotor 2 um einen Winkel gedreht hat, der je nach
der Verteilung der Singularitäten 2b1 modulierbar
ist, die Steuerung des Motors optimal erfolgen.
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In
Bezug auf die 2 wird ein Wälzlager beschrieben, das einen äußeren festen
Ring 4 umfaßt,
der einem festen Organ zugeordnet werden soll, und einen drehenden
inneren Ring 5, der durch den Rotor 1 des Elektromotors
und die zwischen den besagten Ringen angeordneten Wälzkörper 6 in
Drehung versetzt werden soll.
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Beim
dargestellten Ausführungsmodus
ist der Codierer 2 auf einer zylinderförmigen ringförmigen Tragfläche einer
Bewehrung 7 abgeformt, die zum Beispiel durch Aufstecken
auf einer Fläche
des inneren Rings 5 zugeordnet ist.
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Der
Codierer
2 ist so dem drehenden Ring
5 zugeordnet,
daß die
Außenseite
des besagten Codierers deutlich in der Ebene P einer Seitenfläche des
festen Rings
4 enthalten ist. Dieses insbesondere im Dokument
EP-0 607 719 der Antragstellerin
offenbarte Merkmal ermöglicht
einerseits, den Codierer 2 im Innern des Wälzlagers zu schützen und
andererseits den Sensor 3 vom Wälzlager
zu trennen und dabei die Beherrschung des Luftspalts zu behalten.
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In
Bezug auf die 3 wird ein Motor mit elektronischer
Umschaltung beschrieben, der einen Rotor 1 umfaßt, der
drehend vermittels eines Wälzlagers
montiert ist. Hierfür
ist der äußere Ring 4 des Wälzlagers
dem Gehäuse 8 des
Motors zugeordnet, und der innere Ring 5 ist zum Beispiel
durch Aufstecken dem Rotor 1 des besagten Motors zugeordnet. Der
Sensor 3 ist in einem Schlitz 8a des Gehäuses 8 angeordnet
und ist durch eine Schraube 9 mit dem besagten Gehäuse verbunden.
Als Variante kann vorgesehen werden, daß der Sensor 3 mit
dem äußeren Ring 4 des
Wälzlagers
verbunden ist.
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Ferner
ist der Codierer 2 mit dem Rotor 1 verbunden.
Hierfür
wird die Bewehrung 7 zum Beispiel auf eine auf der Peripherie
des Rotors 1 vorgesehene Tragfläche aufgesteckt.