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DE60317973T2 - Regler für eine turbogeladene Diesel-Brennkraftmaschine - Google Patents

Regler für eine turbogeladene Diesel-Brennkraftmaschine Download PDF

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DE60317973T2
DE60317973T2 DE60317973T DE60317973T DE60317973T2 DE 60317973 T2 DE60317973 T2 DE 60317973T2 DE 60317973 T DE60317973 T DE 60317973T DE 60317973 T DE60317973 T DE 60317973T DE 60317973 T2 DE60317973 T2 DE 60317973T2
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DE
Germany
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engine
fuel
speed
actuator
pressure side
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60317973T
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English (en)
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DE60317973D1 (de
Inventor
Philip Clive Bicester Franklin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilksch Airmotives Ltd Cheltenham Glouceste Gb
Original Assignee
Seneca Tech Ltd
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Publication date
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Publication of DE60317973T2 publication Critical patent/DE60317973T2/de
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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    • F02D23/02Controlling engines characterised by their being supercharged the engines being of fuel-injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02B61/04Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing for driving propellers
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
  • Supercharger (AREA)
  • Characterised By The Charging Evacuation (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Regler, und insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf aufgeladene Dieselmotoren zum Einsatz in Flugzeugen.
  • Verbrennungsmotoren sind ausgestaltet, um über einen Bereich von Drehzahlen zu arbeiten. Die niedrigste Drehzahl, die gewöhnlicherweise als Leerlaufdrehzahl bezeichnet wird, wird größtenteils durch die minimale Drehzahl für die Verbrennung bestimmt, die in Anbetracht der Beschränkungen auf Schwungradgröße etc. aufrechterhalten werden kann. Die maximale Drehzahl wird teilweise durch die zunehmenden Inertialkräfte, die von den sich schnell drehenden Bauteilen herrühren, und teilweise von den Grenzen der Verbrennungsgeschwindigkeit eingeschränkt. Alle Motoren müssen auf eine Art und Weise gesteuert werden, um sicherzustellen, dass ihre Drehzahl in diesem "Kennfeld" bleibt. Eine zu niedrige Drehzahl zu irgendeiner Zeit während des Betriebs wird ein Abwürgen des Motors riskieren, das kann betriebliche Folgen umfassen kann, die von unbequem bis verheerend reichen können. Indessen kann eine zu hohe Drehzahl Strukturversagen von Bauteilen und schnelle Zerstörung des Motors verursachen. Für alle Motoren führt, ob sie mit einer Last gekoppelt sind oder nicht, eine Zunahme in der Motordrehzahl zu einer Zunahme in Energieverlusten durch Reibung und viskosem Widerstand etc.
  • Für einen gedrosselten, karburierten Benzinmotor ist die zusätzliche Luft-/Kraftstoffmischung, die in den Motor als Ergebnis einer Zunahme in der Motordrehzahl gezogen wird, wesentlich geringer als die Zunahme in der Drehzahl, was zu einer stabilen Situation führt. Bei einer festen Drosseleinstellung wird sich ein derartiger Motor bei einer im wesentlichen konstanten Drehzahl stabilisieren. Mit einer angelegten Last, wie beispielsweise, wenn ein Fahrzeug direkt an den Straßenlaufrädern angetrieben wird, oder bei einem Propeller an einem Flugzeug, bleibt das System stabil: die Zunahme in der Motorlast bedeutet, dass die Drossel auf eine unterschiedliche Position (mehr Strömungsfläche für eine Zunahme in der Last oder der erforderlichen Geschwindigkeit) eingestellt werden muss, wobei dies jedoch die einzige Eingabe ist, die von einer Bedienungsperson verlangt wird. Diejenigen Benzinmotoren, die Kraftstoffeinspritzung verwenden, weisen unterschiedliche Anforderungen auf, wobei sie jedoch typischerweise eine Form von eingebauter Regelung aufweisen, die entweder elektronisch an modernen Systemen oder im allgemeinen mit Fliehgewichten für ältere mechanische Systeme ist.
  • Im Gegensatz zu Benzinmotoren erfordern Dieselmotoren nahezu immer eine Form von Regler. Dies liegt daran, dass die unterschiedliche Art und Weise, mit der der Kraftstoff zugeführt wird, zu einer unterschiedlichen Reaktion auf Änderungen in der Motordrehzahl führt. Für die meisten Dieselmotoren ist die Luftströmung durch den Motor zu allen Zeiten ausreichend, um mehr Kraftstoff zu verbrennen, als von der Kraftstoffeinspritzpumpe verfügbar ist. Die Kraftstoffförderung von der Kraftstoffeinspritzpumpe steuert daher die Leistung und Drehzahl des Motors.
  • For die meisten Typen von Kraftstoffeinspritzpumpen ist der volumetrische Wirkungsgrad der Pumpe, folglich die Kraftstoffmenge je Einspritzung bei fester Einstellung, ausgestaltet, um am größten bei der Mittelmotordrehzahl zu sein, um andere Betriebsanforderungen zu erfüllen. Im Allgemeinen wird sich der Verbrennungswirkungsgrad des Motors mit zunehmender Motordrehzahl erhöhen, wobei wiederum der Spitzenverbrennungs-Wirkungsgrad gewöhnlicherweise bei der Mittelmotordrehzahl auftritt.
  • Somit führt eine kleine Zunahme in der Motordrehzahl bei Leerlauf dazu, dass mehr Drehmoment von dem Motor verfügbar ist, weil die größere Kraftstoffmenge je Einspritzung eingespritzt wird; typischerweise ist diese Zunahme bei dem Drehmoment größer als die Zunahme bei den Drehmomentverlusten durch viskosen Widerstand etc. Dies ist eine instabile Situation, und ein derartiger Motor wird in der Drehzahl zunehmen, bis sich die Kombination aus Kraftstoffförderung und Verbrennungseigenschaften ändert, sodass das erzeugte Drehmoment gleich dem absorbierten Drehmoment ist.
  • Wenn ein derartiger Motor mit einer Last verbunden ist, beeinflussen die Eigenschaften der Last nun die Situation. Einige Lasten weisen einen mehr oder weniger konstanten Drehmomentbedarf auf, wenn die Drehzahl zunimmt, wobei andere, beispielsweise Propeller, zunehmende Drehmomenteigenschaften aufweisen.
  • Diejenigen Lasten, die mehr oder weniger im Drehmoment konstant sind, beispielsweise ein langsames schweres Fahrzeug entlang einer flachen Straße, führen immer noch zu einer instabilen Situation. Ein derartiges Fahrzeug würde nur steuerbar sein, weil der Fahrer eine Zunahme in der Fahrzeuggeschwindigkeit bemerkt und seine Eingabe in die Kraftstoffpumpe einstellt. Für ein schweres Fahrzeug ist die Antwortzeit lang, und ein Fahrer würde ohne weiteres in der Lage sein, rechtzeitig zu antworten.
  • Diejenigen Lasten, die im Drehmoment zunehmen, wenn die Motordrehzahl zunimmt, beispielsweise ein schnelles Fahrzeug entlang einer flachen Straße, oder das Antreiben eines Propellers, können gut und gerne zu einem stabilen System führen und weisen bei einer derartigen Situation keinen Bedarf für einen Regler auf. Eine Änderung in den Umständen kann gut und gerne dazu führen, dass die Instabilität zurückkehrt und ein Regler erforderlich ist.
  • Die gewöhnliche Anforderung an einen Regler für eine genaue Drehzahlsteuerung im Leerlauf ohne Drehzahlpendelung ("hunting") erfordert mechanische Regler, um beträchtliche Fliehgewichte zu verwenden, um eine ausrechende Änderung in der Kraft mit kleinen Änderungen in der Motordrehzahl bereitzustellen, um sicher zu sein, die in dem Mechanismus vorhandenen Reibungskräfte zu überwinden. Dies führt zu einem schweren, sperrigen und kostspieligen Mechanismus, der mit Öl geschmiert wird, präzise hergestellten Teilen, um eine niedrige Reibung zu gewährleisten, eine Umschließung, um den Mechanismus sauber zu halten, und Einstellschrauben, um zu ermöglichen, die Leerlaufdrehzahl genau einzustellen.
  • Hoch eingestufte Dieselmotoren erfordern eine Form von Aufladen, um die Luftströmung durch den Motor zu erhöhen, um folglich zu ermöglichen, dass mehr Kraftstoff verbrannt wird. Gegenwärtig besteht das bevorzugte System darin, Turboaufladen zu verwenden, das den besten Kompromiss hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, Kosten, Komplexität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer gibt.
  • Unter allen Bedingungen erfordern Viertakt-Dieselmotoren keinen positiven Druck in dem Ansaugkrümmer (Spülkasten) mit Bezug auf atmosphärischen Druck. Typischerweise wird es immer einen geringfügigen Druck in dem Ansaugkrümmer bezogen auf den Druck an dem Eingang zu irgendeinem Auflader geben, der an den Motor angepasst werden kann.
  • Alle Zweitakt-Dieselmotoren erfordern einen positiven Druck über den Zylinder zu allen Zeiten. Es ist dieser Druck, der die Luftströmung durch den Motor treibt, wobei frische Luft an die Zylinder geliefert wird, die bei jedem Zyklus zu verbrennen ist. Diese Anforderung bedeutet, dass es einen positiven Druck in dem Ansaugkrümmer (Spülkasten) zu allen Zeiten mit Bezug auf den atmosphärischen Druck gibt, wenn der Motor läuft.
  • Angesichts dessen, dass die Einlassrohrleitung soweit wie die erste Stufe eines Aufladers lediglich einschränkend sein kann, wird der Druckunterschied zwischen dem Ansaugkrümmer (Spülkasten) und dem Punkt direkt vor dem ersten Auflader in dem System geringfügig höher als der Druckunterschied zwischen dem Ansaugkrümmer und der Atmosphäre sein. Es liegt in der Natur aller einfachen Zweitakt-Motoren, dass diese Druckunterschiede immer zunehmen werden, wenn die Motordrehzahl zunimmt.
  • Für Flugzeuge und andere Anwendungen, bei denen Gewicht und Raum hoch im Kurs stehen, kann die Verwendung eines herkömmlichen Reglers mit seinen schweren Fliehgewichten ein erheblicher Nachteil sein, wobei jedoch Elektronik und elektronische Regler ihre eigenen Nachteile, wie beispielsweise Kosten, Komplexität und Zuverlässigkeit, mit sich bringen.
  • Einige Kraftstoffpumpen verwenden einen hydraulischen Regler anstelle von Fliehgewichten; diese Pumpen verwenden gewöhnlicherweise das Prinzip, dass der Fluidströmungswiderstand zunimmt, wenn die Strömungsgeschwindigkeit zunimmt. Dies führt zu einem fallenden volumetrischen Wirkungsgrad der Pumpe mit der Motordrehzahl und vereinfacht die Steuerung. Diese Pumpen weisen jedoch ihre eigenen inhärenten Nachteile auf, die sie dann für bestimmte Anwendungen ungeeignet machen können.
  • In der Vergangenheit wurden einige Dieselmotoren mit Drosseln als Teil eines einfachen Kraftstoffsteuersystems angefertigt. Die Drossel wurde direkt durch die Bedienungsperson gesteuert. Der Einlasskrümmerunterdruck (Spülkastenunterdruck) wurde dann verwendet, um einen Aktuator zu bewegen, der direkt mit der Kraftstoffsteuerung an der Einspritzpumpe verbunden war. Der Aktuator wurde verbunden, sodass ein Verringern des Einlasskrümmerdrucks (d. h. zunehmender Unterdruck) die Kraftstoffsteuerung zu weniger Kraftstoff bewegte. Dies führte zu einem relativ einfachen, robusten System, das unter allen gewöhnlichen Betriebsbedingungen ohne die Kosten und die Komplexität eines Reglers vom Fliehgewichttyp stabil war. Dieses System ist jedoch für den Gebrauch mit einem hoch eingestuften, aufgeladenen Motor oder mit einem Zweitakter ungeeignet und bringt inhärente Nachteile hinsichtlich Kraftstoffverbrauch, Ölverbrauch, transiente Antwort und Emissionen mit sich.
  • Vorbekannte Kraftstoffeinspritzer für Verbrennungsmotoren werden in der US-A-4434761 mit dem Titel „fuel flow regulator control for a diesel engine with exhaust gas driven turbocharger", der US-A-4864993 mit dem Titel „boost compensator" und der US-A-4343276 mit dem Titel „turbocharger boost feedback control for engine governor" beschrieben.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Ein aufgeladener Verbrennungsmotor vom Kompressionszündungstyp umfasst eine Kraftstoffpumpe, die dosierte Kraftstoffmengen an Kraftstoffeinspritzer liefert. Die Kraftstoffpumpe umfasst eine an sie angepasste Steuereinheit, um der Bedienungsperson zu ermöglichen, den Betrieb des Motors durch Ändern der an den Motor durch die Kraftstoffpumpe gelieferten Kraftstoffmenge zu verändern.
  • Ein Aktuator wird mit Luft von dem Ansaugkrümmer des Motors gespeist. Der Aktuator ist mit dem Kraftstoffpumpen-Steuereinheitsmechanismus verbunden, sodass eine Zunahme im Luftdruck den Kraftstoffsteuermechanismus bewegt, um die Kraftstoffübernahme zu verringern. Der Mechanismus wird zu der "Mehr Kraftstoff"-Position hin durch eine Feder gedrückt, die an ihrem anderen Ende mit einem statischen Teil der Steuereinheit verankert ist.
  • Vorteilhafterweise wird der Federweg durch einen Endanschlag begrenzt, sodass die korrekte Kraftstoffmenge zum Starten verfügbar ist, wenn der Aktuator in der Position ist, die "Kein Druck" in dem Ansaugkrümmer entspricht.
  • Für diejenigen Installationen, bei denen eine "Allgeschwindigkeits"-Regelung nützlich ist, kann dies durch Anbringen der Eingabe der Bedienungsperson an dem gegenüberliegenden Ende der Reglerfeder bereitgestellt werden, anstatt sie mit einem statischen Teil der Steuereinheit zu verankern. Wenn die Bedienungsperson mehr Kraftstoff verlangt, überwindet die zusätzliche Last in der Feder den Aktuator, bis die Kraft von dem Ansaugkrümmerdruck die Federlast erneut ausgleicht.
  • Vorteilhafterweise wird, wenn ein Allgeschwindigkeits-Regler bereitgestellt wird, ein zweiter Endanschlag in der anderen Richtung bei den Verknüpfung von der Eingabe der Bedienungsperson bereitgestellt, sodass die Reglerfeder nicht überbeansprucht wird, indem von ihr verlangt wird, bei hohen Lasten zu arbeiten, wenn große Kraftstoffmengen erforderlich sind und der Krümmerdruck des Motors hoch ist.
  • Die Reglerfeder kann vorteilhafterweise vom Typ mit variabler Rate, entweder ansteigender oder abfallender Rate sein, um die spezifischen Eigenschaften des Reglers (Gleichlaufschwankung, Empfindlichkeit etc.) auf die Anwendung maßzuschneidern, obwohl dies natürlich die Kosten der Einheit und die Komplexität ihrer detaillierten Ausgestaltung erhöht. Eingetaschte Federn können offensichtlich ebenfalls benutzt werden, um spezifische Federeigenschaften zu erreichen, die nicht auf irgendeine andere Art und Weise zu erlangen sind.
  • For diejenigen Motoren, bei denen der Ansaugkrümmerdruck bei hohen Lastbedingungen sehr erheblich größer als bei Leerlaufdrehzahlen ist (was für hoch eingestufte turbogeladenen Motoren wahr ist), wird vorteilhafterweise ein zusammenziehbares Verbindungsglied bereitgestellt, um die Größe des Aufwands zu verringern, der von der Bedienungsperson gefordert wird, wenn eine hohe Kraftstoffübernahme verlangt wird. Dieses Verbindungsglied kann aus einer Feder bestehen, die vorbelastet ist, sodass sie immer die Reglerfeder in ihrem durch ihre Endanschläge begrenzten Verstellbereich überwindet, wobei sie jedoch etwas über der Last dieser Feder das zusammenziehbare Verbindungsglied beginnt, abzuweichen, um den von der Bedienungsperson erforderlichen Aufwand zu verringern.
  • Um eine "Überaufladungs"-Grenze bereitzustellen, um sicherzustellen, dass der Motor unter keinen Umständen mit einem Ladedruck über einem voreingestellten Maximum läuft, kann vorteilhafterweise ein zweites zusammenziehbares Verbindungsglied bereitgestellt werden, sodass das Überschreiten dieses voreingestellten Ladedrucks das zweite zusammenziehbare Verbindungsglied veranlasst, das Zusammenzuziehen zu starten, wobei der Mechanismus ausgestaltet ist, um dadurch die Kraftstoffübernahme zu einem Motor zu verringern. Falls erforderlich, kann dieses zweite zusammenziehbare Verbindungsglied eine Feder vom "Durchschlag"-Typ beinhalten, sodass das Überschreiten dieses voreingestellten Ladedrucks einen sehr schnellen Abfall in der Kraftstoffübernahme verursacht. Falls gewünscht, kann diese Durchschlagfeder Eigenschaften aufweisen, sodass die Einheit "zurückgesetzt" werden muss, bevor der Motor noch einmal neu gestartet werden kann. Alternativ kann sie Eigenschaften aufweisen, sodass die Kraftstoffübernahme auf ein Niveau verringert wird, die der Bedienungsperson Zeit zur Verfügung stellen wird, um zu antworten und ihre Eingabe einzustellen, um sicherzustellen, dass der Motor innerhalb seines normalen Betriebskennfelds bleibt.
  • Bei einer mechanischen Kraftstoffpumpensteuereinrichtung für einen Dieselmotor wird Luft bei Ansaugkrümmerdruck in einen Aktuator gespeist, der verwendet wird, um die Kraftstoffmenge zu steuern, die in die Motorzylinder eingespritzt wird. Der Mechanismus ist ausgestaltet, sodass eine Zunahme im Luftdruck die Kraftstoffübernahme verringert und eine Abnahme im Luftdruck die Kraftstoffübernahme vergrößert. Durch dieses Mittel wird die Drehzahl des Motors im wesentlichen konstant auf einem vorbestimmten Wert gehalten, wobei die Veränderung in der Drehzahl mit zunehmender Last (Gleichlaufschwankung) innerhalb der Ausgestaltung durch Ändern der wirksamen Rate der Kraftstoffzunahme für eine gegebene Druckabnahme steuerbar ist. Dieser Mechanismus kann mit der Hauptsteuerung der Motorleistung der Bedienungsperson in einer Anzahl von Arten und Weisen mechanisch verknüpft sein. Die beiden gewöhnlichsten Weisen sind: 1. vollständig unabhängig, sodass der Regler fortfahren wird, zu arbeiten, um die Motorkraftstoffübernahme zu steuern, falls die Drehzahl des Motors unter den vorbestimmten Wert fällt (üblicherweise als Leerlaufdrehzahlregelung bekannt), oder 2. sodass die Bedienungsperson Elemente innerhalb des Mechanismus ein stellt, sodass der Regler fortfährt zu arbeiten, um die Kraftstoffübernahme zu steuern, um zu versuchen, den neuen Wert des Ansaugkrümmerdrucks zu erreichen, der allgemein als Allgeschwindigkeits-Regelung bekannt ist.
  • Die Erfindung wird mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines aufgeladenen Kompressionszündungsmotor mit einer Kraftstoffpumpe und einem daran angebrachten Regler;
  • 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung des "Kraftausgleich"-Typs; und
  • 3 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung des "Summierverbindungsstellen"-Typs.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER DIAGRAMME
  • In 1 umfasst ein Dieselmotor ein Kurbelgehäuse (1), das die gewöhnlichen Motorbauteile enthält. Luft von der Atmosphäre wird durch ein Luftfilter und eine Ansaugrohrleitung (nicht gezeigt) geführt, um in einem Auflader (2) komprimiert zu werden, und über eine Rohrleitung (3) an einen Ansaugkrümmer (4) und folglich an die Zylinder des Motors (nicht gezeigt) geliefert. Der Auflader kann, falls notwendig, von weiteren Stufen von Aufladern und Zwischenkühlern (nicht gezeigt) gefolgt werden. Eine Kraftstoffpumpe (5) liefert Kraftstoff mit hohem Druck durch Kraftstoffrohre (6) an einen Einspritzer (nicht gezeigt) und folglich in die Verbrennungskammern der Zylinder (nicht gezeigt). Der Ansaugkrümmer (4) ist durch ein Rohr (7) mit einem Aktuator (20) verbunden, der an dem Reglergehäuse (10) befestigt ist, das selbst an der Seite der Kraftstoffpumpe (5) befestigt ist.
  • In Bezug nun auf 2, die eine schematische Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung zeigt, ist das Reglergehäuse (10) an dem Kraftstoffpumpengehäuse (in diesem Diagramm nicht gezeigt) befestigt und trägt und/oder enthält die anderen Teile. Das Diagramm ist mit den Bauteilen in ihren relativen Positionen gezeichnet, die mit einem Leerlaufzustand des Motors koinzidieren. Der Reglerhebel (12) wird drehbar auf einem Gelenkbolzen (14) getragen, der selbst durch das Reglergehäuse (10) getragen wird (er kann sicher fest oder lediglich gut angeordnet sein). Der Reglerhebel (12) ist mit der Kraftstoffpumpensteuerstange (50) verbunden, wobei das Diagramm eine einfache Verbindungsform zeigt, sodass die Winkelbewegung des Reglerhebels (12) die Bewegung der Kraftstoffpumpensteuerstange (50) verursacht. In dem Diagramm verursacht die Drehung in Uhrzeigerrichtung des Reglerhebels (12) die Translation der Kraftstoffpumpensteuerstange (50) nach rechts. Die Kraftstoffpumpensteuerstange (50) ist dann innerhalb der Kraftstoffpumpe (nicht gezeigt) verbunden, sodass die Translation nach rechts in die Richtung von Pfeil B die Kraftstoffförderung zu dem Motor (je Einspritzung) erhöhen und umgekehrt die Translation nach links in die Richtung von Pfeil C die Kraftstoffförderung verringern wird. Die Verbindung zwischen dem Reglerhebel (12) und der Kraftstoffpumpensteuerstange (50) kann einfach sein, wie gezeigt, oder kann andere Verbindungsglieder etc. beinhalten. Egal welches Verbindungsverfahren, es ist bedeutsam, dass es eine niedrige Reibung und geringes Spiel aufweist. Buchsen (52) können bereitgestellt werden, um zu ermöglichen, das die Kraftstoffpumpensteuerstange (50) mit niedriger Reibung und niedrigem Verschleiß glatt gleiten kann.
  • Das Reglergehäuse (10) trägt ebenfalls eine Aktuatoranordnung (20), wobei das Diagramm eine Ausführungsform zeigt, bei der ein Teil des Aktuatorgehäuses (26) ein Gewinde darauf aufweist. Dieses Gewinde kommt mit einem mit Gewinde versehenen Loch in dem Reglergehäuse (10) in Eingriff, womit die Einstellung der Position der Aktuatoranordnung (20) bezogen auf das Reglergehäuse (10) ermöglicht wird. Der Aktuator ist durch ein Rohr (nicht gezeigt), das von dem Ansaugkrümmer (nicht gezeigt) zu dem anderen Teil des Gehäuses (24) führt, an der Verbindung (28) verbunden. Zunehmender Luftdruck in dem Ansaugkrümmer wird bewirken, dass Luft in die Richtung des Pfeils (A) strömt, womit der auf diese Seite der Membran (22) wirkende Druck erhöht wird. Die Membran wird dann in die Richtung von Pfeil (A) durch die darauf zunehmende Druckkraft gedrängt, und, es sei denn, dass die Druckkraft von dem Druck des Fluids in dem Reglergehäuse (10) mit der gleichen Rate zunimmt, wird es eine Zunahme in der Nettokraft auf die Membran (22) geben, die sie in die Richtung von Pfeil (A) drängt. Diese Kraft wird über ein zusammenziehbares Verbindungsglied, die aus einer vorbelasteten Feder (34), Kopfbolzen (32) und Ringscheibe (30) besteht, an den Reglerhebel (12) angelegt, womit sie gedrängt wird, sich in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung zu drehen, wobei folglich die Kraftstoffpumpensteuerstange (50) in die Richtung von Pfeil C gedrängt und die Kraftstoffförderung verringert wird. Die Reglerfeder (16) wirkt dieser Bewegung des Reglerhebels (12) entgegen, der somit in Position durch die auf ihn entgegengesetzt wirkenden Kräfte gehalten wird. Das Diagramm zeigt einen Allgeschwindigkeits-Regler, wobei das andere Ende der Reglerfeder (16) gegen eine Schulter an der Steuereingabestange (40) wirkt. Wie aus dem Diagramm ersichtlich ist, würde es einfach sein, den Durchmesser und die Länge der Reglerfeder (16) zu erhöhen und ihr anderes Ende gegen ein statischen Teil der Regleranordnung zu positionieren, womit ein Nur-Leerlaufdrehzahl-Regler erzeugt wird.
  • Um die Drehzahl des Motors zu erhöhen, bewegt die Bedienungsperson die Steuereingabestange (40) nach rechts in Richtung von Pfeil D. Dies komprimiert die Reglerfeder (16) weiter und erhöht ihre Last auf den Reglerhebel (12), wobei er in Uhrzeigerrichtung gedrängt wird, und die Kraftstoffpumpensteuerstange (50) in der Richtung von Pfeil (B), der erhöhten Kraftstoffförderung, bewegt wird. Wenn sich die Motorgeschwindigkeit aufgrund der zusätzlichen Kraftstoffförderung erhöht, erhöht sich ebenfalls der Druck in dem Ansaugkrümmer des Motors, und folglich nimmt die Nettokraft in der Richtung von Pfeil A auf die Membran (22) in der Aktuatoranordnung (20) zu. Dies drängt den Reglerhebel in entgegengesetzte Uhrzeigerrichtung, d. h. in die Richtung, die eine Verringerung in der Kraftstoffförderung verursacht. Der Motor wird somit mit zunehmender Motorgeschwindigkeit stabil geregelt.
  • Eine weitere Bewegung der Steuereingabestange (40) nach rechts kann bewirken, dass die Reglerfeder zu dem Punkt komprimiert wird, wobei das Ende der Steuereingabestange (40) direkt auf den Reglerhebel (12) wirkt. An diesem Punkt arbeitet der Regler nicht länger, um die Motorgeschwindigkeit zu steuern, und die Bedienungsperson stellt nun die Kraftstoffförderung der Pumpe direkt ein. In dem geregelten Bereich wird auf die Vorlast in der Feder (34) durch die Spannung in einem Kopfbolzen (32) eingewirkt, wobei die Kraft durch eine Ringscheibe (30) transferiert wird. So lange wie diese Vorlast größer als die maximale Last in der Reglerfeder (16) ist, wenn sie in ihre minimale Arbeitslänge komprimiert ist, weist die Feder (34) keinen Einfluss auf die Wirkung des Reglers auf. In denjenigen Situationen, in denen die Steuereingabestange (40) direkt gegen den Reglerhebel (12) wirkt, wirkt die Bedienungsperson nun direkt der Kraft entgegen, die durch die Aktuatoranordnung (20) erzeugt wird. Dies kann auf einen hohen Pegel insbesondere mit hoch aufgeladenen Motoren ansteigen und dazu führen, dass eine unannehmbare Kraft in dem Betriebskabel, Verbindungsgliedern etc (nicht gezeigt) und auf die Bedienungsperson erforderlich wird. Die Wirkung der Feder (34) hält die Kraft auf einem niedrigeren Pegel, indem die Länge verringert und der Membran (22) erlaubt wird, einen Endanschlag in der Aktuatoranordnung (20) zu erreichen; wobei in dem Diagramm dieser Endanschlag innerhalb des Aktuatorgehäuses (26) liegt. Die Bedienungsperson wirkt somit lediglich der Kraft entgegen, die erforderlich ist, um die Feder (34) zu komprimieren. Die Führungsbuchse (42) führt die Steuereingabestange (40) und wirkt als ein Endanschlag, um die der Bedienungsperson verfügbare Bewegung zu begrenzen.
  • 3 zeigt eine unterschiedliche Ausführungsform der Erfindung, die ebenfalls eine Allgeschwindigkeits-Regelung erreicht, wobei ein Summiermechanismus anstatt eines alleinigen Kraftausgleichs verwendet wird. Viele der Bauteilen sind die gleichen und weisen die gleichen Funktionen auf, wobei jedoch die Anordnung unterschiedlich ist. Der Reglerhebel (12) ist mit der Kraftstoffsteuerstange (50) auf ähnliche Weise verbunden (wie in dem Diagramm gezeigt ist). Der Drehzapfen (18) für den Reglerhebel (12) ist nun an dem Ausgang der Aktuatoranordnung (20) befestigt, wobei es kein zusammenziehbares Verbindungsglied gibt. Die Bedienungsperson bewegt die Steuereingabestange (40) in der gleichen Richtung wie bei der vorhergehenden Ausführungsform, wobei diese Eingabestange jedoch nun mit dem Reglerhebel (12) verbunden ist; die Verbindung kann der zwischen dem Reglerhebel und der Kraftstoffsteuerstange (50) ähnlich sein, oder sie kann ein anderer Typ von Gelenk mit niedriger Reibung und niedrigem Spiel sein.
  • Zunehmender Ansaugkrümmerdruck drängt die Membran (22) nach links in Richtung von Pfeil A, was zu einer Bewegung der Kraftstoffsteuerstange (50) nach links in Richtung von Pfeil C führt, wobei die Kraftstoffförderung verringert wird. Eine Bewegung durch die Bedienungsperson der Steuereingabestange (40) nach rechts in Richtung von Pfeil D bewegt die Kraftstoffsteuerstange (50) nach rechts in Richtung von Pfeil B, wobei die Kraftstoffförderung zunimmt. Die Reglerfeder (16) wirkt nun direkt auf die Membran (22), sodass die Position der Membran durch den Kraftausgleich zwischen dem Ansaugkrümmerdruck, dem Fluiddruck in dem Reglergehäuse (10) und der Reglerfederkraft eingestellt wird. Geeignete einstellbare Endanschläge (nicht gezeigt) können in der Aktuatoranordnung (20) bereitgestellt werden, um die Bewegung der Membran (22) zu begrenzen. Die Reglerfeder (16) kann in der Aktuatoranordnung (20) mit einer Vorlast eingebaut sein. Die Führungsbuchse (42) führt die Steuereingabestange (40) und wirkt als ein Endanschlag, um ihre Bewegung zu begrenzen.
  • 1
    Kurbelgehäuse
    2
    Auflader
    3
    Rohrleitung
    4
    Krümmer
    5
    Kraftstoffpumpe
    6
    Kraftstoffleitungen
    7
    Rohr
    10
    das Reglergehäuse
    12
    Reglerhebel
    14
    Gelenkbolzen
    16
    Reglerfeder
    18
    Drehzapfen
    20
    Aktuatoranordnung
    22
    Membran
    24
    anderer Teil des Aktuatorgehäuses
    26
    Teil des Aktuatorgehäuses
    28
    Verbindung
    30
    Ringscheibe
    32
    Kopfbolzen
    34
    vorbelastete Feder
    40
    Steuereingabestange
    42
    Führungsbuchse
    50
    Kraftstoffpumpensteuerstange
    52
    Buchsen
    A
    Richtungspfeil
    B
    Richtungspfeil
    C
    Richtungspfeil
    D
    Richtungspfeil

Claims (8)

  1. Regler zum Steuern der Kraftstoffpumpe eines aufgeladenen Verbrennungsmotors mit Kompressionszündung, mit einen pneumatischen Aktuator (20), der ein Element, das zwischen vorbestimmten Endpositionen bewegbar ist, und eine erste Druckseite und eine zweite Druckseite aufweist, wobei die erste Druckseite mit einem Punkt zwischen dem Aufladerauslass und den Zylindern des Motors fluidmäßig verbunden werden kann, die zweite Druckseite auf einem niedrigeren Druck als die erste Druckseite ist, und wobei die zweite Druckseite des Aktuators angepasst ist, um mit einem Punkt in fluidmäßiger Hinsicht zwischen der Atmosphäre und dem Aufladereinlass verbunden zu sein, wobei der Aktuator (20) eine Kraft über einen mechanischen Auslass (30, 32, 34) abhängig von dem Druck erzeugt, der über dem Element wirkt, der Regler ferner ein mechanisches Verbindungsmittel (12) zum Verbinden des mechanischen Auslasses (30, 32, 34) des Aktuators (20) mit dem Steuermittel (50) der Kraftstoffpumpe (5) des Motors aufweist, sodass ein Anstieg im Druck auf der ersten Druckseite bezogen auf die zweite Druckseite wirkt, um die Kraftstoffmenge zu verringern, die durch die Kraftstoffpumpe an den Motor geliefert wird.
  2. Regler gemäß Anspruch 1, bei dem die zweite Druckseite des Aktuators angepasst ist, um mit der Atmosphäre verbunden zu sein.
  3. Regler gemäß Anspruch 1 bis 2, bei dem die zweite Druckseite des Aktuators (20) mit einem Reglergehäuse (10) verbunden ist.
  4. Regler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die zweite Druckseite des Aktuators (20) angepasst ist, um mit einem Motorgehäuse verbunden zu sein.
  5. Regler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die zweite Druckseite des Aktuators angepasst ist, um mit einem Kraftstoffpumpengehäuse verbunden zu sein.
  6. Kraftstoffpumpe mit einem Regler gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche.
  7. Kompressionszündungsmotor mit einem Regler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5.
  8. Zweitakt-Kompressionszündungsmotor mit einem Regler gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5.
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