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Diese
Anmeldung beansprucht die Begünstigung
gemäß 119(e)
der vorläufigen
US-Anmeldung 60/383,594, eingereicht 29. Mai 2002.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung bezieht sich auf Mobiltelefone und insbesondere auf Mobiltelefone,
die so gestaltet sind, dass ein Benutzer des Mobiltelefons einen
Kontakt mit einem anderen Mobiltelefonbenutzer herstellen kann,
in Abhängigkeit
vom Aufenthaltsort des letzteren.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es
gibt Umstände,
in denen eine Person interessiert ist, einen Kontakt mit einer anderen
Person, die sie sieht, aber nicht kennt, herzustellen. Unter solchen
Umständen
ist es oft unbequem, unangemessen oder vielleicht zu lästig für die Person,
zu der anderen Person hinzugehen, sich vorzustellen und die Bekanntschaft
der anderen Person zu machen. Beispielsweise könnte eine Person eine andere
Person in einer Menschenmenge sehen, von der sie angezogen wird,
an die sie jedoch nicht herankommt, weil die andere Person mit einer
Tätigkeit
befasst ist, die zu unterbrechen unhöflich wäre. Oder eine Person könnte die
Bekanntschaft einer anderen Person zu machen wünschen, die einer Gruppe von
Leuten einen Vortrag hält,
kann jedoch nicht warten, bis die andere Person fertig ist, um sich
der anderen Person vorzustellen. Unter solchen Umständen wäre es vorteilhaft
für die
Person, in der Lage zu sein, relativ einfach einen diskreten Kontakt
mit der anderen Person herzustellen und hinreichend Information
auszutauschen, die es den beiden Leuten ermöglicht, bei einer späteren Gelegenheit
miteinander in Kontakt zu treten, was die ausgetauschte Information
garantiert.
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Benefon
aus Finnland vermarktet ein GSM-Telefon, das einen GPS-Empfänger umfasst, der
die Koordinaten des Aufenthaltsortes eines Benutzers des Telefons
liefert. Das GSM-Telefon ist in den Datenblättern der Firma [online] beschrieben; [abgerufen
am 21. Mai 2003]; abgerufen von der Internetseite <URL:www.benefon.com/products/esc/product_data.htm>. Benutzer der Telefone können den
Aufenthaltsort von Freunden bestimmen, die ebenfalls die Telefone
benutzen, indem sie die GPS-Koordinaten von deren jeweiligen Aufenthaltsorten über SMS-Nachrichten
anfordern und erhalten, die über
das GSM-Netz übertragen
werden. Die Koordinaten von Freunden, die ein Benutzer eines Benefon-Telefons empfängt, werden
auf dem Bildschirm des Telefons über
einem Hintergrund einer geeigneten Karte dargestellt, um die Aufenthaltsorte der
Freunde anzuzeigen. Dieses Telefon kann jedoch nicht allgemein von
seinem Benutzer verwendet werden, um sich dem Aufenthaltsort eines
Fremden zu nähern
und/oder diesen zu bestimmen, weil der Zugang zu den GPS-Koordinaten
einer anderen Person erfordert, dass die Telefonnummer der anderen
Person bekannt ist, und es ist anzunehmen, dass die Telefonnummer
eines Fremden nicht bekannt ist.
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WO 00/28345 beschreibt ein
System aus einer Sendeeinheit, die an einem Objekt befestigt werden
kann und dazu dient, ein Signal zu übertragen, welches eine bestimmte
Frequenz aufweist und mit einer Basisstation mit einem Empfänger, der
so eingerichtet ist, dass er das Signal der Sendeeinheit empfängt. Gemäß einer
Ausführungsform
des Systems ist die Basisstation beweglich, entweder als eine tragbare
Einheit oder beispielsweise montiert in oder an einem Fahrzeug.
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GB-A 1 475 414 beschreibt
eine Anordnung mit einem Antennensystem zur automatischen Peilung
der Herkunft von einer Vielzahl von Wellen, welche jeweils unterschiedliche
Trägerfrequenzen
innerhalb eines vorgegebenen Frequenzbandes aufweisen.
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US 6,373,430 beschreibt
eine tragbare GPS/Radio-Einheit, die über ein drahtloses Funknetzwerk
mit wenigstens einer anderen Einheit kommuniziert, die Funksignale über das
Netz überträgt, die
den Aufenthaltsort dieser Einheit anzeigen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein
Gesichtspunkt einiger Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf die zur Verfügungstellung
eines Kommunikationssystems, das es einer ersten Person ermöglicht,
unauffällig
Information mit einer zweiten Person auszutauschen, im Wesentlichen
nur aufgrund der räumlichen Anordnung
der zweiten Person in dem Gesichtsfeld der ersten Person. Als Option
muss die erste Person weder die zweite Person noch irgendwelche
persönlichen
Daten der zweiten Person kennen, um einen Kontakt herzustellen und
Information mit der zweiten Person auszutauschen. Dieses Ziel wurde
mittels des Systems erreicht, welches in den anliegenden Ansprüchen beschrieben
ist.
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Gemäß einem
Aspekt einiger Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst das Kommunikationssystem Mobiltelefone,
im Folgenden als „Radartelefone" bezeichnet, von
denen zumindest einige Schaltungen zur Übertragung eines Signals einer
Funkbake (RB) umfassen und von denen zumindest einige Peil(DF)-Schaltungen
umfassen. Die RB- und DF-Schaltungen in den Mobiltelefonen sind
zusätzlich
zu konventionellen Schaltungen zum Betrieb der konventionellen Mobiltelefonie
vorhanden.
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In Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der Erfindung überträgt ein Radartelefon,
welches von einer Person in einem Peilmodus betrieben wird, zumindest
ein optional ungerichtetes Signal, welches im Folgenden als „Abfragesignal" bezeichnet wird.
Das Abfragesignal weist eine hinreichende Intensität auf, so
dass es leicht von Radartelefonen empfangen werden kann, die in
einem Funkbaken(RB)-Modus arbeiten, und die von Leuten getragen
werden, die sich zumindest in einem Teil des Blickfelds des Bedieners
in einer Nachbarschaft des Bedieners befinden. Jedes Telefon im
RB-Modus, welches das Abfragesignal empfängt, antwortet durch Übertragung
eines Signals, nämlich
eines „Funkbakensignals", welches ein Dauerstrichsignal und
Identifikations(ID)-Daten umfasst, die dazu verwendet werden können, das
Radartelefon und/oder dessen Bediener zu identifizieren, das das
RB-Signal ausstrahlt. Die DF- und RB-Telefone übertragen und empfangen Abfrage-
und Funkbakensignale mit einer Frequenz oder Frequenzen in einem
geeigneten Frequenzband, welches im Folgenden als „DF-Kanal" bezeichnet wird.
Dieses kann beispielsweise ein Teil der Bandbreite sein, die für konventionelle
Mobiltelefonie genutzt wird oder ein ISM-Band sein.
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RB-Signale,
die von den RB-Telefonen ausgestrahlt werden, die von den DF-Telefonen empfangen
werden, werden von den DF-Telefonen verarbeitet, um den Azimut und
nach Wunsch auch den Abstand für
die Aufenthaltsorte der sendenden RB-Telefone zu bestimmen. Sobald
das DF-Telefon den Azimut und nach Wunsch auch den Abstand für die RB-Telefone
bestimmt hat, werden die Positionen der RB-Telefone auf einem Anzeigeschirm
auf dem DF-Telefon angezeigt.
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Auf
Wunsch können
diese Positionen durch geeignete Bilddarstellungen („Icons") angezeigt werden,
die im Folgenden als „RB
Icons" bezeichnet
werden, und die auf dem Bildschirm des DF-Telefons vor einer Hintergrunddarstellung
eines Radarschirms angezeigt werden. Der Ort des RB-Icons auf dem „Radarschirm” entspricht
der räumlichen
Anordnung der RB-Telefone relativ zu der Orientierung des DF-Telefons.
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Durch
Ansehen seines Blickfelds und der Radarschirmanzeige der RB-Icons
kann der Benutzer ein gegebenes RB-Icon mit einer entsprechenden
Person in dem Blickfeld in Verbindung bringen. Mittels irgendeiner
von verschiedenen, im Stand der Technik bekannten Verfahren wählt der
Benutzer ein RB-Icon auf dem Schirm aus, welches einer bestimmten
Person in dem Blickfeld des Benutzers entspricht und mit der der
Benutzer einen Kontakt herzustellen wünscht.
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Nach
Auswahl des Icon's
kann der Benutzer das DF-Telefon dann benutzen, um, auf Wunsch über den
DF-Kanal, eine geeignete SMS-Mitteilung an das Radartelefon der
ausgewählten
Person zu schicken und Daten zur Verfügung zu stellen, die es der
ausgewählten
Person erlauben würden,
wenn sie es wünscht,
Kontakt mit dem Benutzer aufzunehmen. Diese SMS-Mitteilung umfasst
Identifikations(ID)-Daten,
die in den RB-Signalen enthalten sind, die von dem Radartelefon
der ausgewählten
Person empfangen worden sind, und die das ausgewählte Radartele fon identifizieren.
Radartelefone, die die SMS-Mitteilung empfangen, arbeiten in Abhängigkeit
von den ID-Daten, so dass nur das Radartelefon, für das die SMS-Mitteilung bestimmt
ist, diese Mitteilung annimmt und sie in einem Speicher des Mobiltelefons speichert.
In einigen Ausführungsformen
der Erfindung, gemäß denen
die ID-Daten, die von dem RB-Telefon der ausgewählten Person übertragen worden
sind, eine Mobilfunknummer umfassen, kann der Benutzer sein DF-Telefon so steuern,
dass es eine SMS-Mitteilung an das ausgewählte RB-Telefon mittels konventioneller
Mobilfunktechnik überträgt.
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In Übereinstimmung
mit einem Aspekt einiger Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst die Peilschaltung in einem Radartelefon
einen Watson-Watt-Peiler
mit zwei identischen Antennen. Die Peilschaltung verarbeitet Signale,
die von beiden Antennen empfangen wurden, um Azimut-Werte und Entfernungswerte
zu bestimmen, indem sie im Stand der Technik bekannte Verfahren benutzt.
Mobilfunkschaltungen benutzen eine der Antennen zur Ausstrahlung
und zum Empfang konventioneller Telefonsignale. Die Funkbakenübertragungsschaltung
kann irgendein geeigneter Sendeempfänger sein, der im Stand der
Technik bekannt ist, und der Signale empfangen kann, die über den DF-Kanal übertragen
werden und einen geeigneten Funkstrahl für ein Radartelefon, welches
in einem RB-Modus arbeitet, in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausstrahlen.
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Die
DF- und/oder RB-Schaltungen in einem Radartelefon sind über Schaltvorrichtungen
mit den Antennen des Telefons verbunden, die die DF- und/oder RB-Schaltungen davor
schützen,
durch die konventionellen Telefonsignale beschädigt zu werden, die von dem
Mobiltelefon erzeugt werden. In Übereinstimmung
mit einigen Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung verhindert die Unterbrechungsschaltung automatisch,
dass der Betrieb des Telefons in dem DF- oder RB-Modus mit dem konventionellen
Mobilfunkbetrieb interferiert.
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Hier
wird demgemäß in Übereinstimmung mit
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ein Peilsystem vorgesehen, welches Folgendes umfasst:
Zumindest eine erste tragbare Einheit mit Schaltungen, die ein Funkbakensignal ü beitragen; und
zumindest eine zweite tragbare Einheit mit einem Anzeigeschirm und
mit Peil(DF)-Schaltungen, die ein Funkbaken(RB)-Signal empfangen,
welches von einer ersten Einheit von dem wenigstens einer ersten Einheit
ausgestrahlt worden ist und welches aus dem empfangenen Funkbakensignal
einen Azimutwinkel für
den Standort der ersten Einheit bestimmt; wobei die Steuereinheit
eine Anzeige auf dem Anzeigeschirm aufgrund des Azimutwinkels erzeugt,
die den Standort der ersten Einheit anzeigt. Zusätzlich kann die Peilschaltung
Watson-Watt-Peilschaltungen
umfassen.
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Auch
zusätzlich
kann die zumindest eine zweite Einheit eine erste Antenne und eine
zweite Antenne zum Empfang von RB-Signalen umfassen, die elektrisch
mit der Watson-Watt-Peilschaltung verbunden sind. Zusätzlich kann
die Differenz der Signaldämpfung
zwischen den elektrischen Verbindungen der Antennen mit der Watson-Watt-Schaltung weniger
als etwa 0,3 dB betragen. Zusätzlich
kann der Unterschied der Signaldämpfung
zwischen den elektrischen Verbindungen der Antennen mit der Watson-Watt-Schaltung
weniger als etwa 0,2 dB betragen. Zusätzlich kann der Unterschied
in der Signaldämpfung
zwischen den elektrischen Verbindungen der Antennen mit der Watson-Watt-Schaltung weniger
als etwa 0,1 dB betragen.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung haben die Antennen eine elektrische Länge von
weniger als etwa ein Fünftel
der Wellenlänge
der Trägerwelle
des Funkbakensignals. Zusätzlich
können
die Antennen eine elektrische Länge etwa
gleich einem Sechstel der Wellenlänge der Trägerwelle des Funkbakensignals
aufweisen.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind die beiden Antennen durch eine Distanz
von weniger als etwa ein Fünftel
der Trägerwellenlänge beabstandet.
Zusätzlich
können
die beiden Antennen mit einem Abstand von etwa einem Achtel der
Trägerwellenlänge beabstandet
sein.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung bestimmt die Watson-Watt-Schaltung den Azimut aus einer
Differenz zwischen der Amplitude und/oder der Phase des empfangenen
RB-Signals an den Antennen.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst die zumindest eine erste Einheit
Schaltungen und Vorrichtungen, die konventionellen Mobilfunktelefonbetrieb
ermöglichen.
Zusätzlich
kann die wenigstens eine erste Einheit eine gemeinsame Antenne für die Ausstrahlung
von RB-Signalen und für
die Mobilfunktelefonfunktionen umfassen. Zusätzlich kann die wenigstens
eine erste Einheit einen Schalter umfassen, der angesteuert werden
kann, um die gemeinsame Antenne selektiv mit der Funkbakenschaltung
oder der Mobilfunkschaltung elektrisch zu verbinden.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst die wenigstens eine zweite Einheit
Schaltungen und Vorrichtungen, die konventionellen Mobilfunktelefonbetrieb
ermöglichen.
Zusätzlich
kann die wenigstens eine zweite Einheit einen Schalter umfassen,
der angesteuert werden kann, um die erste Antenne selektiv mit der
Peilschaltung oder der Mobilfunkschaltung elektrisch zu verbinden.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfassen die RB-Signale eine Trägerwelle und die wenigstens
eine erste Einheit und die wenigstens eine zweite Einheit umfassen
einen Filter, der elektromagnetische Energie von einer Frequenz
der Trägerwelle
vor dem Erreichen der Mobilfunkschaltung sperrt.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung bestimmt die Peilschaltung einen Entfernungsbereich
für die
erste Einheit von der wenigstens einen ersten Einheit in Abhängigkeit
von dem empfangenen RB-Signal. Zusätzlich kann die Peilschaltung
ein Gleichspannungsniveau des RB-Signals bestimmen. Zusätzlich kann
die Steuereinheit die Entfernung in Abhängigkeit von der Größe des Gleichspannungsniveaus
bestimmen. Die Steuerschaltung kann zusätzlich eine Anzeige in Abhängigkeit
von der bestimmten Entfernung erzeugen.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst die wenigstens eine zweite Einheit
Schaltungen zur Übertragung
von Signalen an die wenigstens eine erste Einheit und die wenigstens
eine erste Einheit umfasst Schaltungen zum Empfang von Signalen,
die von der wenigstens einen zweiten Einheit ausgestrahlt worden
sind.
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Zusätzlich kann
eine zweite Einheit von den wenigstens einen zweiten Einheiten ein
Abfragesignal ausstrahlen, auf das hin eine erste Einheit von den
wenigstens einen ersten Einheiten, die das Abfragesignal empfängt, ein
RB-Signal ausstrahlt. Zusätzlich
kann nach der Ausstrahlung des Abfragesignals die zweite Einheit
zumindest ein zusätzliches Abfragesignal
ausstrahlen. Zusätzlich
kann das wenigstens eine zusätzliche
Abfragesignal nach einer Verzögerungszeit
ausgestrahlt werden, die beginnt, nachdem ein letztes RB-Signal
von der zweiten Einheit empfangen worden ist, welches von der wenigstens
einen ersten Einheit ausgestrahlt worden ist, aufgrund des vorgehenden
Abfragesignals. In einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst jedes Abfragesignal, welches
von der zweiten Einheit ausgestrahlt worden ist, Identifikations(ID)-Daten,
die spezifisch für
einen Benutzer der zweiten Einheit sind.
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Zusätzlich kann
jede von den zumindest einen ersten Einheiten mit Vorzugsdaten programmiert werden,
die für
einen Benutzer der ersten Einheit spezifisch sind und wenn sie ein
Abfragesignal empfängt,
welches von der zweiten Einheit ausgestrahlt worden ist, strahlt
sie ein RB-Signal als Antwort darauf nur dann aus, wenn die ID-Daten
in dem ausgestrahlten Abfragesignal mit Vorzugsdaten übereinstimmen,
mit denen sie programmiert ist.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung strahlt die Sendeschaltung von jeder ersten
Einheit ihr RB-Signal nach Ablauf einer vorherbestimmten Verzögerungszeit
nach dem Empfang eines Abfragesignals aus. Zusätzlich kann die vorherbestimmte
Verzögerungszeit
für jede
erste Einheit aus einer Vielzahl von verschiedenen Verzögerungszeitperioden
ausgewählt
werden, um so die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass irgendwelche zwei
von den ersten Einhei ten, die das gleiche Abfragesignal empfangen,
die gleiche Verzögerungszeit haben.
Zusätzlich
oder alternativ kann die Sendeschaltung der ersten Einheit ihre
vorherbestimmte Verzögerungszeitdauer
schwanken lassen.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann jede erste Einheit so programmiert
werden, dass RB-Signale, die von der ersten Einheit ausgestrahlt
werden, ID-Daten umfassen, die für
einen Benutzer der ersten Einheit spezifisch sind. Zusätzlich kann
jede Einheit von den wenigstens einen zweiten Einheiten von ihrem
Benutzer gesteuert werden, so dass sie ein Signal ausstrahlt, welches ID-Daten
umfasst, welche sie in einem RB-Signal von einer gegebenen ersten
Einheit empfängt,
deren Standort in der Anzeige angezeigt ist, wobei von dem Benutzer
aus der Anzeige ausgewählt
werden kann, welche der gegebenen ersten Einheiten sie ist. Zusätzlich kann
die zweite Einheit mit Vorzugsdaten programmierbar sein, die spezifisch
für den
Benutzer der zweiten Einheit sind und wobei der Standort einer ersten
Einheit auf der Anzeige nur dann angezeigt wird, wenn ID-Daten in
dem RB-Signal, welches von der ersten Einheit empfangen worden ist,
Vorzugsdaten entsprechen, mit denen es programmiert ist.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfasst die Anzeige, die die Position einer
ersten Einheit anzeigt, ein Bildchen (Icon), welches die erste Einheit
darstellt und welches vor einem Hintergrund eines Radarschirms dargestellt
wird und wobei einem Ort des Icons auf dem Radarschirm ein Standort
der ersten Einheit im Bezug auf die Orientierung der zweiten Einheit
entspricht. Zusätzlich kann
eine erste Einheit von den wenigstens einen ersten Einheiten so
programmierbar sein, dass RB-Signale, die sie ausstrahlt, Daten
umfassen, die zumindest ein charakteristisches Merkmal des Aussehens
des Benutzers der ersten Einheit kodiert. Zusätzlich kann die Steuereinrichtung
der zumindest einen zweiten Einheit auf dem Bildschirm in Zusammenhang
mit einem Icon, welches eine erste Einheit darstellt, ein Merkmal
des Aussehens von den wenigstens einen Merkmalen, die in einem RB-Signal kodiert
sind, welches es von der ersten Einheit erhält, darstellen.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung umfassen die RB-Signale eine Trägerwelle mit einer Frequenz
in einem Bereich von etwa 800 MHz bis etwa 900 MHz.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung weist eine zweite Einheit von den wenigstens
einen zweiten Einheiten einen wirksamen maximalen Empfangsbereich
von weniger als oder etwa gleich 200 Metern für den Empfang von RB-Signalen
auf, die von einer ersten Einheit ausgestrahlt worden sind, die
verwendbar sind, um einen Azimut für die erste Einheit zu bestimmen.
Zusätzlich
kann der Maximalbereich weniger als oder etwa gleich 100 Metern
betragen. Zusätzlich
kann der Maximalbereich weniger als oder etwa gleich 50 Metern sein.
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Hier
ist weiter ein Kommunikationssystem vorgesehen, welches Folgendes
umfasst: Eine Vielzahl von Mobiltelefonen, von denen jedes einen
Anzeigebildschirm, einen GPS-Empfänger, der die räumlichen
Koordinaten für
die Position des Telefons bestimmt, und einen Sendeempfänger zur
Ausstrahlung von Signalen, die nicht dem Telefondienst dienen; wobei
der Sendeempfänger
eines ersten Telefons aus der Vielzahl von Telefonen so gesteuert
werden kann, dass er ein Abfragesignal ausstrahlt, auf das hin der
Sendeempfänger
eines zweiten Telefons aus der Vielzahl von Telefonen, welches das
Abfragesignal empfängt,
ein Signal überträgt, welches
die GPS-Koordinaten des zweiten Telefons umfasst; und wenn das erste
Telefon das Signal empfängt,
welches von dem zweiten Telefon ausgestrahlt worden ist, zeigt es
ein Positionsbild (Icon) in Abhängigkeit von
den GPS-Koordinaten
auf dem Bildschirm des ersten Telefons an, welches den Standort
des zweiten Telefons anzeigt.
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Zusätzlich kann
jedes Telefon einen Kompass umfassen, der Signale in Abhängigkeit
von der Richtung eines Bedieners des Telefons erzeugt, und wobei
das zweite Telefon in Abhängigkeit
von den Kompasssignalen und zusammen mit dem Positionsbild ein Richtungsbild
darstellt, welches die Richtung des Benutzers des zweiten Telefons
anzeigt. Zusätzlich
kann der Kompass einen GPS-Kompass umfassen. Zusätzlich oder alternativ kann
der Kompass einen magnetischen Kompass umfassen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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Nicht
beschränkende
Beispiele für
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden im Bezug auf die
beigefügten
Zeichnungen beschrieben, die im Anschluss an diesen Absatz aufgeführt sind.
In den Zeichnungen werden identische Strukturen, Elemente oder Teile,
die in mehr als einer Figur aufscheinen, allgemein mit den gleichen Bezugszeichen
in all den Figuren bezeichnet, in denen sie aufscheinen. Abmaße der Komponenten
und Merkmale, die in den Figuren dargestellt sind, sind im Hinblick
auf die Bequemlichkeit und Klarheit der Darstellung ausgewählt und
sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
dargestellt.
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1 zeigt
schematisch einen Mann, der ein Radartelefon in einem DF-Modus betreibt,
um Information zu einer Frau in seinem Gesichtsfeld zu übertragen,
die er gerne treffen würde,
in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
schematisch ein Blockschaltbild der DF-Schaltung des Radartelefons,
welche in dem Radartelefon enthalten ist, welches im DF-Modus betrieben
in 1 dargestellt ist, in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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3 zeigt
schematisch ein Blockdiagramm der RB-Schaltung, die in einem Radartelefon
enthalten ist, wie es beispielsweise von der Frau getragen wird,
die von dem Mann, der in 1 dargestellt ist, kontaktiert
wird, in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
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1 zeigt
schematisch einen Mann 20, der ein Radartelefon 22 betreibt,
um Information zu einer Frau in seinem Gesichtsfeld zu übertragen,
die er gerne treffen möchte,
in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Das
Radartelefon 22 umfasst zwei Antennen 24 und 26 und
Peil(DF)-Schaltungen,
die mit den Antennen verbunden sind, und die es dem Radartelefon ermöglichen,
die Quelle von Funkbaken(RB)-Signalen zu orten, die von den Radartelefonen
ausgestrahlt werden, die in einem Funkbakenmodus arbeiten. Merkmale
der Peilschaltung und ihrer Integration mit konventionellen Mobiltelefonschaltungen,
die in dem Radartelefon 22 enthalten sind, werden unten
in der Beschreibung der 2 vorgestellt.
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Der
Bediener 20 hat von einem (nicht dargestellten) Menü in seinem
Radartelefon 22 eine Option ausgewählt, das Telefon in einem Peil(DF)-Modus
zu betreiben. In dem DF-Modus strahlt das Radartelefon 22 periodisch
ein Abfragesignal aus, welches schematisch durch die gestrichelten
Kreise 25 dargestellt ist. Das Abfragesignal 25 wird über einen
DF-Kanal übertragen,
der beispielsweise ein Frequenzband sein kann, welches ein Teil
der Bandbreite ist, die für den
konventionellen Mobilfunkbetrieb verwendet wird oder ein ISM-Band.
Das Signal kann zusätzlich
im Wesentlichen ungerichtet sein und kann leicht in einer Umgebung
des Betreibers 20 empfangen werden, die zumindest einen
Teil des Blickfeldes des Betreibers umfasst. Die Übertragung
des Abfragesignals wird von einer Steuerung (wie sie in 2 dargestellt
ist) in Übereinstimmung
mit einem DF-Übertragungsalgorithmus
gesteuert, mit dem die Steuerung programmiert ist.
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Als
Beispiel sind hier drei Leute 31, 32 und 33,
die Radartelefone 41, 42 und 43 tragen,
in dem Blickfeld des Betreibers 20 befindlich, und die
Radartelefone arbeiten in einem Funkbaken(RB)-Modus. Jedes Telefon 41, 42 und 43 kann
in dem RB-Modus arbeiten, aber auf Wunsch nicht in dem Peilmodus. Dementsprechend
hat jedes Telefon 41, 42 und 43 lediglich
eine einzelne Antenne 50 anstelle von zwei Antennen, die
für ein
Radartelefon gemäß der Erfindung
erforderlich sind, um dem Radartelefon zu ermöglichen, in dem Peilmodus DF
zu arbeiten. Merkmale der RB-Schaltungen, die in den Radartelefonen 41, 42 und 43 enthalten
sind, und die Integration dieser Schaltungen mit konventionellen
Mobiltelefon schaltungen, die in den Telefonen enthalten sind, werden
unten in der Beschreibung der 3 dargestellt.
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In
dem RB-Modus hört
jedes Radartelefon 41, 42 und 43 seine
Funkumgebung ab, um die Anwesenheit eines Abfragesignals zu erkennen.
Nach Erkennung eines Abfragesignals 25, welches von dem
Radartelefon 22 übertragen
worden ist, versucht jedes Radartelefon 41, 42 und 43 auf
das Abfragesignal zu antworten, indem es ein RB-Signal ausstrahlt,
welches einen Dauerstrichanteil und Identifikations-(ID)-Daten umfasst,
die das Telefon identifizieren. Die Ausstrahlung des RB-Signals durch ein Radartelefon 41, 42 oder 43 wird
durch eine Steuerung (3) gesteuert, die in dem Mobiltelefon
enthalten ist. Die Ausstrahlung erfolgt in Übereinstimmung mit einem RB-Ausstrahlungs-Algorithmus,
mit dem die Steuerung programmiert ist. Der RB-Ausstrahlungs-Steuer-Algorithmus
für jedes
der Radartelefone 41, 42 und 43 steuert
auf Wunsch die Radartelefone, so dass diese ihr RB-Signal eine vorherbestimmte
Anzahl von Zeitpunkten nach einer nach Wunsch festgelegten, vorherbestimmten
Verögerungszeitperiode
ausstrahlen, die, je nach Wunsch, nach dem Ende des Empfangs des
Abfragesignals 25 beginnt. Zusätzlich kann jedes Radartelefon 41, 42 und 43 sein
RB-Signal während
einer gleichen Anzahl von Zeitpunkten nach Empfang des Abfragesignals 25 ausstrahlen.
Auf Wunsch kann jedes Radartelefon sein RB-Signal einmal nach Empfang
des Abfragesignals 25 ausstrahlen.
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In Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der RB-Ausstrahlungs-Steuerungs-Algorithmus,
der die Ausstrahlung des RB-Signals durch ein Radartelefon steuert,
mit einer Verzögerungszeitperiode
programmiert, die aus einer vorzugsweise großen Anzahl verschiedener Verzögerungszeitperioden
ausgewählt
ist. Verzögerungszeitperioden
für die
RB-Ausstrahlungs-Steuer-Algorithmen
werden ausgewählt,
um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass zwei Radartelefone,
die in einem RB-Modus arbeiten, und das gleiche Abfragesignal empfangen,
mit derselben Zeitverzögerung
programmiert sind. Zusätzlich
kann der RB-Ausstrahlungs-Algorithmus für ein Radartelefon, welches
in einem RB-Modus arbeitet, seine vorprogrammierte Zeitverzögerung schwanken
lassen. Das Schwanken der Zeitverzögerung verringert die Wahrscheinlichkeit,
dass zwei Telefone im RB-Betrieb, die das gleiche Abfragesignal
empfangen und zufällig eine
gleiche Zeitverzögerungsperiode
haben, bei dem Versuch, auf das Abfragesignal zu antworten, kollidieren.
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Zusätzlich steuert
der RB-Ausstrahlungs-Steuer-Algorithmus eines jeden Radartelefons 41, 42 und 43 das
Radartelefon dergestalt, dass es seine Funkumgebung abhört, um RB-Signale
zu entdecken, die von anderen Radartelefonen ausgestrahlt worden
sind, die in einem RB-Modus arbeiten. Wenn ein Radartelefon 41, 42 oder 43 während seiner
Verzögerungszeit
ein RB-Signal von einem anderen Radartelefon erkennt, steuert der
Algorithmus das Telefon dergestalt, dass es vor der Ausstrahlung seines
RB-Signals eine Zeit wartet, die seiner Zeitverzögerungsperiode entspricht und
zu einem Zeitpunkt beginnt, zu dem das detektierte RB-Signal endet.
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Als
Ergebnis übertragen
die Radartelefone 41, 42 und 43 als Antwort
auf ein Abfragesignal 25 ihre jeweiligen RB-Signale, die
durch konzentrische gestrichelte Kreise 44 dargestellt
sind, nacheinander, eines nach dem anderen in der Ordnung der zunehmenden
Länge ihrer
jeweiligen Verzögerungszeitperioden.
Jedes RB-Signal 44 ist
im Wesentlichen ungerichtet und umfasst eine Dauerstrichübertragung und,
auf Wunsch in einem Kopf Daten, die das Telefon 41, 42 oder 43,
das das RB-Signal ausstrahlt, identifizieren.
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Der
DF-Ausstrahlungs-Algorithmus, der die Ausstrahlung von Abfragesignalen 44 durch
das Radartelefon 22 steuert, steuert dieses Telefon dergestalt,
dass sobald das Telefon ein Abfragesignal 25 überträgt, es dann
für eine „Abfrageverzögerungszeitperiode" nach dem Empfang
eines RB-Signals 44 wartet, bevor es ein weiteres Abfragesignal
ausstrahlt. Die Abfrageverzögerungszeitperiode
wird hinreichend lange gewählt,
so dass das Radartelefon 22 kein zweites Abfragesignal 25 nach
einem ersten Abfragesignal 25 ausstrahlt, bis dass im allgemeinen alle
Telefone 41, 42 und 43 ihre entsprechenden RB-Signale 44 aufgrund
des ersten Abfragesignals ausgestrahlt haben. Die Abfrageverzögerungszeitperiode
kann auf Wunsch eine vorherbestimmte konstante Zeitperiode sein.
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Ein
Teil der Energie von jedem RB-Signal 44, welches von einem
Radartelefon 41, 42 und 43 ausgestrahlt
worden ist, der durch einen Pfeil 46 veranschaulicht ist,
wird von dem Radartelefon 22 empfangen. Die DF-Schaltung
in dem Radartelefon 22 benutzt den Dauerstrichanteil des
empfangenen RB-Signals 44 von jedem Radartelefon 41, 42 und 43,
um einen Azimut und einen Abstand für das Radartelefon, welches
das RB-Signal ausstrahlt, zu bestimmen. Der Azimutwinkel wird relativ
zu einer Ebene in der Mitte zwischen den Antennen 24 und 25 und senkrecht
zu einer Ebene, die die Antennen enthält, bestimmt. Eine gestrichelte
Linie 28 zeigt eine Schnittlinie der Mittenebene und der
Ebene, die die Antennen enthält.
Die DF-Schaltung überträgt die ermittelten
Azimut- und Abstandswerte für
jedes Radartelefon 41, 42 und 43 an die
Steuerung, die in dem Radartelefon 22 enthalten ist.
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Die
Steuerung in dem Radartelefon 22 benutzt die bestimmten
Azimut- und Abstandswerte von jedem Radartelefon 41, 42 und 43,
um ein Bildchen (Icon), beispielsweise ein RB-Icon, auf einem Anzeigeschirm 48 des
DF-Radartelefons 22 darzustellen, welches für das jeweilige
RB-Telefon steht. Eine Position des RB-Icons auf dem Schirm entspricht dem Standort
des Radartelefons 41, 42 und 43 in dem Blickfeld
des Bedieners 20, welches es repräsentiert. Zusätzlich kann
das Icon vor einem Hintergrundbild eines Radarschirms dargestellt
werden, wie dies schematisch in 1 dargestellt
ist. Die Icons 51, 52 und 53 auf dem
Anzeigeschirm 48 stellen entsprechend die RB-Radartelefone 41, 42 und 43 dar.
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Von
den drei Leuten 31, 32 und 33 in dem Blickfeld
des Bedieners 20 ist die Person 32 eine gut aussehende
Frau, die der Bediener gerne treffen würde, wobei er jedoch zu schüchtern ist,
direkt Kontakt aufzunehmen. Der Bediener 20 vergleicht
die Positionen der Icons 51, 52 und 53 auf
dem Anzeigeschirm 48 mit den Standorten der Personen 31, 32 und 33 in
seinem Gesichtsfeld und entscheidet, dass Icon 52 der Frau 32 entspricht.
Er verfasst eine geeignete SMS-Mitteilung mit Daten, die auf Wunsch seine
Mobilfunknummer und persönliche
Informationen umfasst, von denen er hofft, dass sie die Frau 32 überzeugen
werden, die Mobilfunknummer zu benutzen, um ihn anzurufen. Der Benutzer 20 wählt dann das
Icon 52 mit einer von verschiedenen, im Stand der Technik
bekannten Methoden aus, wie beispielsweise durch wiederholtes Drücken eines
Knopfes auf dem Radartelefon 22, um jedes Icon auf dem
Bildschirm 48 nacheinander hervorzuheben, bis Icon 52 hervorgehoben
ist.
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Nach
Auswahl von Icon 52 steuert der Bediener 20 die
DF-Schaltung, die in dem Radartelefon 22 im DF-Modus enthalten
ist, um die SMS-Mitteilung zu übertragen,
auf Wunsch über
einen gleichen DF-Kommunikationskanal, der Verwendung findet, um
Abfragesignale 24 und RB-Signale 44 zu übertragen.
Auf Wunsch überträgt die DF-Schaltung
die SMS-Mitteilung über
einen Funkverbindungskanal, der sich von dem DF-Kanal unterscheidet.
Der unterschiedliche Verbindungskanal kann ein speziell dafür vorgesehener
Kanal für
die Funkübertragung
von Daten zwischen Radartelefonen 22 im DF-Modus und Radartelefonen 41, 42 und 43 im
RB-Modus sein.
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Die
SMS-Mitteilung wird mit den Identifikations(ID)-Daten übertragen,
die das Radartelefon 42 identifiziert, welches von der
Frau 32 getragen wird. Diese ID-Daten hat das Radartelefon 22 mit
dem RB-Signal 44 empfangen, die von dem Radartelefon 42 der
Frau ausgestrahlt worden sind. Die ausgestrahlte SMS-Mitteilung
wird von allen Telefonen 41, 42 und 43 empfangen,
die sich im RB-Modus und im Gesichtsfeld des Bedieners 20 befinden.
Nachdem die SMS-Mitteilung jedoch mit der ID des RB-Radartelefons 22 kodiert
ist, speichert nur das RB-Radartelefon 42 die SMS-Mitteilung
in einem Speicher, der in dem Telefon vorhanden ist. In ihrer Freizeit
wird die Frau die Mitteilungen lesen, die ihr Telefon gespeichert
hat, und, wie der Bediener 20 hofft, durch seine Mitteilung
davon überzeugt,
mit ihm Kontakt aufzunehmen. Während
in dem obigen Szenario der Bediener 20 auf Wunsch seine
SMS-Mitteilung an das Telefon 42 über den DF-Kanal oder einen
anderen Funkkanal überträgt, kann
in einigen Situationen der Bediener 20 seine Mitteilung über einen
konventionellen Mobilfunkkanal übertragen.
Die ID-Daten, die in dem RB-Signal 44 enthalten sind, welches
von dem RB-Telefon 42 ausgestrahlt worden ist, können beispielsweise
anstelle einer ID-Identifizierung des RB-Telefons die Mobilfunknummer
des RB-Telefons enthalten. In diesem Fall kann der Bediener 20 sein Telefon 22 dazu
benutzen, seine Mitteilung über
konventionelle Mobilfunktechnik zu übertragen.
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Es
ist festzuhalten, dass in dem obigen Beispiel lediglich drei Personen
in dem Blickfeld des Bedieners 20 sind und er leicht in
der Lage ist, das RB-Icon 52 der Frau 32 zuzuordnen,
da er nur aus den wenigen RB-Icons, die auf dem Schirm 48 seines Radartelefons 22 angezeigt
werden, auswählen muss.
In vielen Situationen kann jedoch das Blickfeld einer Person mit
einer Menschenmasse gefüllt
sein und es kann wesentlich schwieriger sein, eine gegebene Person
einem gegebenen Icon zuzuordnen.
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In
einigen Situationen. kann dem Bediener eines Telefons im DF-Modus
dadurch geholfen werden, ein bestimmtes Icon mit einer bestimmten
Person in Verbindung zu bringen, die er kontaktieren möchte, durch
die Bewegung der gegebenen Person in dem Blickfeld des Bedieners.
Wenn sich beispielsweise die Frau 32 in einer bestimmten
Richtung bewegt, würde
dem Bediener 22 eine entsprechende Bewegung des Icons 52 auf
dem Schirm seines Radartelefons helfen, zu erkennen, dass Icon 52 der Frau
entspricht.
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In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung enthalten die ID-Daten, die in den RB-Signalen 44 enthalten
sind, die von den Radartelefonen ausgestrahlt werden, die in einem
RB-Modus arbeiten, Daten über
das Aussehen des Besitzers oder der Besitzerin, die helfen, zu bestimmen,
welche der Icons, die auf dem Schirm 48 dargestellt sind,
zu welchen Leuten in dem Blickfeld des Bedieners 20 gehören. Nehmen
wir beispielsweise an, dass die Frau 32 rothaarig ist.
Sie kann ihr Radartelefon 42 so programmieren, dass die
RB-Signale 44, die von ihrem Telefon ausgestrahlt werden,
ID-Daten umfassen, die die Farbe ihres Haares anzeigen. Der Bediener 22 kann unter
anderem Daten über
das Aussehen für
jedes RB-Icon auf seinem Schirm erhalten, indem er geeignete Optionen
benutzt, die von der Steuerung in seinem Radartelefon 22 zur
Verfügung
gestellt werden. Nehmen wir an, dass andere Leute in der unmittelbaren
Nachbarschaft der Frau 32 nicht rothaarig sind, dann kann
der Bediener 20 sehr leicht das Icon auf seinem Schirm,
dessen ID „rote
Haare" umfasst,
mit der Frau 32 in Verbindung bringen. Aussehensdaten können in
einer Menschenmenge vorteilhaft sein, in der viele Leute mit Telefonen
in RB-Modus, die auf Abfragesignale antworten, eng beieinander befindlich
sind.
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In
einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
Abfragesignale, die von einem DF-Telefon ausgestrahlt werden, ID-Daten
umfassen, die zu dem Betreiber des DF-Telefons gehören. Ein
RB-Telefon kann von seinem Besitzer so programmiert werden, dass
es ein RB-Signal nur dann ausstrahlt, wenn die ID-Daten in dem Abfragesignal den
Daten entsprechen, die in dem RB-Telefon als persönliche Vorlieben
gespeichert sind. Beispielsweise können die ID-Daten in einem
Abfragesignal Daten umfassen, die anzeigen, dass der Besitzer des DF-Telefons, welches
das Abfragesignal ausstrahlt, ein Raucher ist. Das RB-Telefon kann
so programmiert werden, dass es nur Nichtrauchern mit einem RB-Signal
antwortet.
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Abfragesignale
können
ebenfalls „Vorzugsdaten" umfassen, aufgrund
derer RB-Telefone
entscheiden, ob sie ein RB-Signal ausstrahlen oder nicht, in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Ein Abfragesignal kann beispielsweise anzeigen,
dass ein RB-Radartelefon auf das Abfragesignal nur antworten soll,
wenn der Besitzer des RB-Telefons ein Nichtraucher ist.
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Die
Programmierung der DF- und RB-Radartelefone mit den Präferenzen
ihrer Benutzer verbessert in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform der
Erfindung die Effizienz der „Übereinstimmung", die durch die Radartelefone
hergestellt wird. Zusätzlich
verringern die Präferenzen
im allgemeinen die Anzahl von RB-Telefonen,
die auf Abfragesignale antworten, die von einem gegebenen DF-Telefon in einer
gegebenen Situation ausgestrahlt werden. Infolgedessen wird der
Schirm des gegebenen DF-Telefons im allgemeinen weniger voll sein
und einem Benutzer des DF-Telefons wird es leichter fallen, die RB-Icons,
die auf seinem Schirm angezeigt werden, mit Leuten in dem Blickfeld
des Benutzers in Verbindung zu bringen.
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In
einigen Situationen könnte
mehr als eine Person daran interessiert sein, ein Radartelefon in
einem DF-Modus im gleichen Gebiet zu betreiben. RB-Signale, die
von einem Radartelefon ausgestrahlt werden, welches in einem RB-Modus
arbeitet, sind im Wesentlichen ungerichtet. Als Ergebnis werden
im allgemeinen alle Radartelefone aus einer Vielzahl von Radartelefonen,
die in einem DF-Modus im gleichen Gebiet arbeiten, die RB-Signale
empfangen, die aufgrund eines Abfragesignals, welches von irgendeinem
der Radartelefone im DF-Modus ausgestrahlt worden ist, gesendet
worden sind. Alle Radartelefone im DF-Modus, die in dem Gebiet arbeiten, werden
dementsprechend in der Lage sein, Telefone im RB-Modus in dem Bereich zu orten, die RB-Signale
aufgrund der Abfragesignale, die lediglich von einem Radartelefon
im DF-Modus ausgestrahlt worden sind, ausstrahlen. Wenn eine Vielzahl
von Telefonen im DF-Modus in dem gleichen Bereich arbeiten, ist
es demgemäß im allgemeinen
ausreichend, wenn ein einziges von der Vielzahl der Telefone im
DF-Modus Abfragesignale ausstrahlt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unterdrückt der DF-Algorithmus, in Übereinstimmung mit dem der
DF-Betrieb eines Radartelefons im DF-Modus gesteuert wird, die Ausstrahlung
von Abfragesignalen durch das Radartelefon, wenn das Telefon misst,
dass Abfragesignale von einem anderen Telefon im DF-Modus ausgestrahlt
werden. In einigen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beginnt ein Radartelefon, welches in
einem DF-Modus arbeitet, mit der Ausstrahlung von Abfragesignalen,
wenn es nicht während
einer vorherbestimmten „Wartezeitdauer" ein Abfragesignal
misst.
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In
einigen Situationen kann das Blickfeld einer ersten Person, die
ein erstes Radartelefon in einem DF-Modus betreibt, zwar mit dem
Blickfeld einer zweiten Person, die ein zweites DF-Telefon in einem DF-Modus
betreibt, zwar überlappen,
aber nicht identisch sein. Die Übertragung
von Abfragesignalen durch das erste Radartelefon könnte dann
verhindern, dass das zweite Radartelefon Abfragesignale ausstrahlt.
Dies könnte
dazu führen,
dass das Blickfeld der zweiten Person nicht befriedigend durch Abfragesignalübertragungen
abgedeckt wird.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung erzeugt das zweite Radartelefon ein Signal, um die
zweite Person darauf aufmerksam zu machen, dass die RB-Signale, die das
zweite Telefon empfängt,
nicht aufgrund von Abfragesignalen erzeugt worden sind, die von
dem zweiten Telefon ausgestrahlt worden sind. Aufgrund dieses Signals
kann die zweite Person ihr Telefon so steuern, dass es ein Unterbrechungssignal
ausstrahlt, welches von dem ersten Telefon verlangt, die Ausstrahlung
von Abfragesignalen einzustellen. In einigen Ausführungsformen
der Erfindung kann das erste Telefon ein Signal erzeugen, um die
erste Person auf die Unterbrechungsaufforderung hinzuweisen, sobald
es das Unterbrechungsanforderungssignal empfangen hat. Daraufhin
kann die erste Person der Aufforderung nachgeben. Um der Aufforderung
nachzukommen, kann die erste Person das erste Telefon dergestalt
steuern, dass es aufhört,
in dem DF-Modus zu arbeiten oder dass es in einem DF-Modus ohne Übertragung
von Abfragesignalen arbeitet.
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In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung gibt ein Radartelefon, welches in einem DF-Modus arbeitet,
und welches eine Unterbrechungsaufforderung empfängt, automatisch der Aufforderung
nach und erzeugt nach Ablauf einer angemessenen „Unterbrechungsverzögerung" seine eigene Unterbrechungsausstrahlung,
mit der es die Rückgabe
der Erlaubnis zur Aussendung von Abfragesignalen verlangt. In Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der Erfindung werden die Unterbrechungsverzögerungen und Abfrageverzögerungszeitperioden von
einer Vielzahl von Radartelefonen, die im gleichen Gebiet in einem
DF-Modus arbeiten, so gesteuert, dass die Radartelefone sich die
Aufgabe der Ausstrahlung der Abfragesignale sanft von einem an das andere übergeben.
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2 zeigt
schematisch ein Blockschaltbild, welches mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung übereinstimmt,
und die Schaltungskomponenten in dem Radarmobiltelefon 22,
welches von dem Mann 20 in 1 betrieben
wird. Das Radartelefon 22 umfasst eine Mobiltelefoneingangsschaltung 60 zur
Ausstrahlung und zum Empfang konventioneller Mobilfunktelefonsignale,
ein Peil(DF)-Modul 62 und
eine Steuerung 64, die mit der Eingangsschaltung und dem
DF-Modul verbunden
ist. Das DF-Modul 62 umfasst einen Sendeempfänger (nicht
dargestellt) zur Übertragung
von Abfragesignalen und zum Empfang von RB-Signalen sowie Peilschaltungen zur Bestimmung
eines Azimuts und auf Wunsch eines Abstandswertes für ein Radartelefon,
welches ein RB-Signal ausstrahlt.
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Die
Mobilfunktelefoneingangsschaltung 60 ist dauerhaft mit
der Antenne 26 verbunden und das DF-Modul 62 ist
dauerhaft mit der Antenne 24 verbunden. Das DF-Modul 62 ist
außerdem
mit einem Schalter 66 verbunden, auf Wunsch über einen
engen Bandfilter 68. Der Schalter 66 kann durch
die Steuerung 64 gesteuert werden, um das DF-Modul 62 (über den
Filter 66) selektiv mit der Antenne 66 zu verbinden
und von ihr zu trennen. Der Engbandfilter 68 sperrt im
Wesentlichen Mobilfunktelefonsignale und überträgt Signale in dem DF-Kommunikationskanal.
Der Filter 68 verhindert im Wesentlichen, dass das DF-Modul 62 Energie
aus Mobilfunktelefonsignalen empfängt, die von der Antenne 26 empfangen werden
und vermindert die Belastung der Antenne 26 im Bereich
der Mobilfunktelefonsignalfrequenzen, wenn der Schalter 66 das
DF-Modul 62 mit der Antenne verbindet. Steuerung 64 und
Eingangsschaltung 60 umfassen konventionelle Mobilfunktelefonschaltungen
und arbeiten, um konventionelle Mobilfunktelefonverbindungen zur
Verfügung
zu stellen. In dem DF-Modus steuert die Steuerung 64 den
Schalter 66, so dass dieser das DF-Modul 62 mit
der Antenne 26 verbindet und steuert das DF-Modul so, dass
es Abfragesignale 25 ausstrahlt und Funkbakensignale 44,
wie oben beschrieben, empfängt.
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Auf
Wunsch kann die Peilschaltung im DF-Modul 62 eine Watson-Watt-Peilschaltung sein. Watson-Watt-Funkgeiler
gemäß dem Stand
der Technik erfordern normalerweise Antennen, die mit einer relativ
großen
Masseebene verbunden sind und die Abmessungen haben, die es unmöglich erscheinen
lassen, einen Watson-Watt-Funkgeiler in das Gehäuse eines Mobiltelefons, welches
akzeptable und bequeme Abmaße
hat, einzubauen. Watson-Watt-Funkpeilschaltungen und die Theorie
für den
Betrieb konventioneller Watson-Watt-Funkgeiler werden in einem Artikel
mit dem Titel „Gasics
of the Watson-Watt Radio Direction Finding Technique", Web Note WN-002,
geliefert von RDF Products aus den USA; [online]; [abgerufen am
23. Mai 2003]; abgerufen aus dem Internet <URL:www.rdfproducts.com> diskutiert. Der Offenbarungsgehalt
dieses Artikels ist durch Bezugnahme hierin aufgenommen. Trotz der
Meinung im Stand der Technik haben die Erfinder herausgefunden,
dass es möglich
ist, einen Watson-Watt-Funkgeiler
herzustellen, bei dem die Antennen mit einer relativ kleinen Massefläche verbunden
sind, und der Abmaße
aufweist, die geeignet sind, ihn in ein übliches Mobiltelefongehäuse zu packen.
In 2 sind die Antennen 24 und 26 des Mobiltelefons 22 mit
einer relativ kleinen Masseebene verbunden, die schematisch durch
die gestrichelte Linie 70 dargestellt ist.
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Um
einen relativ kleinen Watson-Watt-Funkgeiler zur Verfügung zu
stellen, werden in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die Peilsignale vorzugsweise bei relativ
hohen Frequenzen übertragen.
Beispielsweise sind Peilsignale mit Trägerfrequenzen nahe den Trägerfrequenzen
in den ISM (800 MHz – 900 MHz)-Bändern geeignet
zum Betrieb eines Watson-Watt-Funkpeilers,
der klein genug ist, um bequem in das Gehäuse eines Mobilfunktelefons
eingebaut zu werden. Die Erfinder haben herausgefunden, dass solch
ein kleiner „Hochfrequenz"-Watson-Watt-Funkgeiler
so aufgebaut werden kann, dass er ausreichende Azimut- und Abstandsdaten
für RB-Telefone
zur Verfügung
stellt, die in einem Abstand von etwa 5 Meter bis etwa 100 Meter
von einem DF-Telefon mit dem Watson-Watt-Funkgeiler arbeiten.
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Die
oben beschriebene Beschränkung
des maximalen Abstands für
den Watson-Watt-Funkgeiler
ist im Wesentlichen bestimmt durch die Maximalleistung, die zur Übertragung
von Signalen über
das ISM-Band erlaubt ist. Abstände
oberhalb von 100 Metern für
den Empfang von RB- und Abfragesignalen sind möglich, wenn die Signale mit
geeigneten Leistungsniveaus ausgestrahlt werden. Für die typische
Verwendung, wie beispielsweise im Innenraum in einem Zimmer oder
einem Vorlesungssaal oder im Freien, zum Beispiel bei einer Gartenparty,
ist ein maximaler Betriebsabstand von 50 oder 100 Metern im allgemeinen
zufrieden stellend.
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In Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der Erfindung arbeitet der Watson-Watt-Funkgeiler mit zwei Antennen,
Antennen 24 und 26. Zusätzlich kann die Differenz in
der Signaldämpfung über die
Leitungen, die die Antennen 24 und 26 mit dem
DF-Modul 62 verbinden, kleiner sein als etwa 0,3 dB. Zusätzlich kann
die Differenz in der Signalabschwächung geringer sein als etwa
0,2 dB. Zusätzlich
kann die Differenz in der Signaldämpfung geringer sein als etwa
0,1 dB.
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Das
DF-Modul 62 bestimmt den Azimut für ein RB-Telefon 41, 42 oder 43 aufgrund
der Differenz zwischen der Phase und/oder Amplitude des RB-Signals 44,
welches von dem RB-Telefon an den Antennen 24 und 26 empfangen
wird. Zusätzlich
kann das DF-Modul 62 ein Gleichstromniveau des empfangenen
RB-Signals bestimmen
und damit einen Abstandswert für
das RB-Telefon aufgrund des Gleichstromniveaus bestimmen. Der Abstand
und der Azimut, die für
ein RB-Telefon bestimmt
worden sind, werden zu der Steuerung 64 übertragen,
die den Azimut und auf Wunsch zusätzlich den Abstand benutzt,
um ein Bildchen (Icon), welches das Radartelefon, das das RB-Signal
aussendet, auf dem Anzeigeschirm 48 des Radartelefons 22 darstellt.
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Typische
Watson-Watt-Funkgeiler, die mit zwei Antennen verbunden sind, umfassen
zwei Antennen von einer Viertelwellenlänge, die um etwa die halbe
Trägerwellenwellenlänge voneinander
beabstandet sind. Die Funkpeilung erfolgt durch Drehen der Antennen,
um die Richtung zu ermitteln, in der die Differenz in einer Signalphase
oder Amplitude bei den beiden Antennen ein Minimum wird. Eine Richtung,
d.h. ein Azimut, bei dem die Differenz ein Minimum ist, ist eine
Richtung, entlang der die Signalquelle angeordnet ist. Solche Watson-Watt-Funkgeiler
haben einen relativ engen Dynamikbereich für den Azimutwinkel und können nur
deshalb mit dem engen Dynamikbereich zufrieden stellend funktionieren, weil
die Antennen gedreht werden. Im allgemeinen haben sie einen wirksamen
Dynamikbereich von etwa 30° und
sind empfindlich auf Azimutänderungen in
dem Standort einer Signalquelle in einem Bereich von Winkeln zwischen
etwa 15° auf
jeder Seite einer Ebene mittig zwischen den Antennen und senkrecht zu
der Ebene, die die Antennen enthält.
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Das
Blickfeld einer Person erstreckt sich im allgemeinen im Azimut von
etwa 90° rechts
von der Person bis etwa 90° links
von der Person. Für
einen Peilempfänger,
der in Übereinstimmung
mit der Erfindung Standorte von RB-Telefonen in einem Blickfeld einer
Person anzeigt, ist es vorteilhaft, wenn der Peilempfänger eine
wirksamen Azimutwinkeldynamikbereich aufweist, der größer ist
als der typische Dynamikbereich von Watson-Watt-Funkpeilern gemäß dem Stand
der Technik.
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Die
Erfinder haben herausgefunden, dass eine Antennenkonfiguration für einen
Watson-Watt-Funkgeiler, in der die Antennen kürzer sind und enger beabstandet
sind, als in einem konventionellen Watson-Watt-Funkgeiler gemäß dem Stand der
Technik, über
einen vergrößerten Dynamikbereich
für den
Azimutwinkel für
den Funkgeiler verfügt. Insbesondere
für die
ISM-Frequenzen (800 MHz – 900
MHz) sind elektrische Längen
der Antennen 24 und 26 bevorzugt, die weniger
als etwa ein Fünftel der
Wellenlänge
der RB-Signalträgerwelle
aufweisen und weniger als ein Abstand entsprechend etwa einem Achtel
der Trägerwellenlänge beabstandet
sind. Für
die ISM-Frequenzen und die relativ kurzen und eng beabstandeten
Antennen 24 und 26 ist die Differenz in den Amplituden
eines RB-Signals, welches in den Antennen 24 und 26 von
einem RB-Telefon empfangen wurde, im Wesentlichen linear mit dem
Azimut des Standorts des RB-Telefons für einen Azimutbereich, der
größer ist
als der Dynamikbereich des Azimuts der meisten konventionellen Watson-Watt-Konfigurationen.
Die Erfinder haben herausgefunden, dass für eine Person, die ein DF-Mobilfunktelefon
relativ senkrecht zum Boden und zwischen 25 und 40 Zentimetern von
ihrem Körper
hält, der
Azimut im Wesentlichen linear ist mit der Amplitudendifferenz für Azimutwerte
zwischen etwa –60° bis etwa
+60°. In
einigen Fällen
kann sich der lineare Bereich von etwa –90° bis etwa +90° erstrecken.
(Die Steigung der im Wesentlichen linearen Beziehung zwischen Azimut
und Amplitudendifferenz für
Azimutwerte von 0° bis
etwa –60° oder –90° ist umgekehrt zu
der Steigung des Verhältnisses
zwischen 0° und etwa
+60° oder
+90°.)
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Zusätzlich zu
den Vorteilen eines vergrößerten Dynamikbereichs
für die
Azimutwinkel haben die Erfinder auch herausgefunden, dass für die relativ kurzen
und eng beabstandeten Antennen 24 und 26 die Sensitivität der Azimutwerte
und Abstandswerte, die von dem DF-Modul 62 bestimmt werden,
in Abhängigkeit
von der Orientierung des DF-Mobiltelefons 22 verringert
ist. Das heißt,
die Peilung ist relativ weniger empfindlich darauf, wie genau das
Mobiltelefon 22 in 1 mit den
Antennen 24 und 26 senkrecht zum Boden gehalten
wird.
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Es
sei bemerkt, dass ein Watson-Watt-Funkgeiler, der mit zwei Antennen
verbunden ist, nicht unterscheidet zwischen der Anordnung von Signalquellen,
die Spiegelbilder voneinander in einer Ebene sind, in der die Antennen
angeordnet sind. Wenn man beispielsweise die Stunden auf dem Zifferblatt einer
Uhr zur Anzeige der Richtung verwendet, und annimmt, dass die Ebene,
die die Antennen 24 und 26 enthält, senkrecht
zu dem Zifferblatt der Uhr ist und die 3 Uhr- und 9 Uhr-Markierung schneidet,
sowie dass das Zifferblatt der Uhr parallel zu dem Boden ist, so
dass die Antennen 24 und 26 und die Achse 28 (1)
senkrecht zum Boden sind. Ein RB-Telefon auf 12 Uhr und ein RB-Telefon
auf 6 Uhr würden RB-Icons auf der gleichen
Position auf dem Bildschirm 48 (1) erzeugen.
Gleichermaßen
würden RB-Telefone
bei 2 Uhr und bei 4 Uhr Bildchen an derselben Stelle auf dem Schirm 48 haben.
Spiegelbilder von RB-Telefonen können
durch den Betreiber 20 unterschieden werden, indem er sein
Telefon um die Achse 28 (1) dreht.
Die RB-Telefone bei 12 und 2 Uhr werden sich nach rechts bewegen
und die RB-Telefone bei 4 und 6 Uhr werden sich nach links bewegen.
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Nachdem
die Eingangsschaltung 60 des Mobiltelefons permanent mit
der Antenne 26 verbunden ist, kann das Radartelefon 22 ständig eingehende
Telefoniesignale empfangen und als Grundeinstellung kann die Steuerung 64 zusätzlich Schaltungen
in dem Radartelefon steuern, so dass Telefoniefunktionen Vorrang
haben vor allen Peilfunktionen des Radartelefons. Wenn beispielsweise
ein Telefoniesignal von dem Radartelefon 22 empfangen wird,
unterbricht das Radartelefon den DF-Modus, der auf dem Telefon läuft und
steuert den Schalter 66, damit er das Peilmodul 62 von
der Antenne 26 trennt. Es sei bemerkt, dass, nachdem der
Filter 68 Telefoniesignale im Wesentlichen blockiert, das
Peilmodul 62 im Wesentlichen nicht mit eingehenden oder
ausgehenden Telefoniesignalen interferiert, die jeweils über die Antenne 26 empfangen
oder ausgestrahlt werden.
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3 zeigt
schematisch ein Blockschaltbild der Schaltungskomponenten, die in
einem Radartelefon 41 ebenso wie in den Radartelefonen 42 und 43 (1)
enthalten sind. Radartelefon 41 enthält eine Mobilfunkeingangsschaltung 60 zur
Ausstrahlung und zum Empfang konventioneller Mobilfunktelefonsignale,
einen Radio frequenz-Sendeempfänger 72 und
eine Steuerung 64, die mit der Eingangsschaltung und dem
Sendeempfänger
verbunden ist.
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Nachdem
das Radartelefon 41 auf Wunsch ausschließlich in
einem RB-Modus arbeitet (und natürlich
in einem Modus für
konventionelles Telefonieren), benötigt dieses Radartelefon, wie
oben bemerkt, keine zwei Antennen und weist nur eine einzelne Antenne 26 auf.
Die einzelne Antenne 26 unterstützt sowohl die konventionelle
Mobilfunktelefonie als auch den Funkbakenmodus. Ebenso wie die Schaltung
im Radartelefon 22 umfasst das Radartelefon 41 eine
Mobilfunkeingangsschaltung 60 und eine Steuerung 64,
die konventionelle Mobilfunktelefonie unterstützen. Die Mobilfunkeingangsschaltung ist
ständig
mit der Antenne 26 verbunden. Zusätzlich kann ein enger Bandfilter
den Radiofrequenzsendeempfänger 72 schützen und
im Wesentlichen verhindern, dass der Sendeempfänger Energie aus der Energie,
die in den Telefoniesignalen enthalten ist, empfängt.
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Ebenso
wie das Peilmodul 62 im Mobilfunktelefon 22 ist
der Sendeempfänger 72 mit
einem Schalter 66, auf Wunsch zusätzlich über einen engen Bandfilter 68,
verbunden. Der Schalter 66 wird durch die Steuerung 64 gesteuert,
so dass er den Sendeempfänger 72 selektiv
mit der Antenne 26 verbindet und von dieser trennt. In
dem RB-Modus steuert die Steuerung 64 den Schalter 66,
so dass dieser den Sendeempfänger 72 mit
der Antenne 26 verbindet und er steuert den Sendeempfänger, so
dass dieser Funkbakensignale 44 über den DF-Kanal aufgrund empfangener
Abfragesignale 25 ausstrahlt, wie dies oben beschrieben
ist.
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In
der obigen Beschreibung wurde das Radartelefon 22 so beschrieben,
dass es in einem DF-Modus arbeitet und die Radartelefone 41, 42 und 43 wurden
so beschrieben, dass sie in einem RB-Modus arbeiten, aber nicht
in der Lage sind, in einem DF-Modus zu arbeiten. In einigen Ausführungsformen
der Erfindung kann ein Radartelefon selektiv sowohl in einem DF-Modus
als auch in einem RB-Modus betreibbar sein. Beispielsweise kann
ein Radartelefon, wie das Radartelefon 22, mit einem DF-Modul
und geeignet für
den Betrieb in einem DF-Modus ebenso in einem RB-Modus betreibbar
sein. In dem RB-Modus trennt die Steuerung 64 das DF-Modul 62 von
der Antenne 26 und empfängt
Abfragesignale über
die Antenne 24 und den Radiofrequenz-Sendeempfänger, der
in dem DF-Modul enthalten ist. Die Steuerung 64 steuert
den Radiofrequenzsendeempfänger,
so dass er RB-Signale
aufgrund von empfangenen Abfragesignalen in Übereinstimmung mit einem RB-Ausstrahlungs-Algorithmus,
wie oben beschrieben, ausstrahlt.
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Es
sei bemerkt, dass Peilmodule 62 und Funkbakenschaltungen 72,
d.h. Radiofrequenzsendeempfänger 72,
in Mobiltelefonen mit Schaltungen, wie sie für konventionelle Mobilfunktelefonie
verwendet werden, enthalten sind. Die vorliegende Erfindung ist
nicht auf Peilschaltungen beschränkt,
die in Mobiltelefonen eingebaut ist, und Peilschaltungen in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
unabhängig
von Mobiltelefonen und Mobiltelefonschaltungen verwendet werden.
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Eine
tragbare Peil-Kommunikationseinheit gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise Peilkomponenten und Eigenschaften
umfassen, die ähnlich
diesen sind, wie sie in dem Mobiltelefon 22 vorliegen,
aber keine Schaltungen, die konventionelle Mobilfunktelefonfunktionen
(beispielsweise Mobilfunkeingangsschaltung 60) umfassen.
Eine Funkbakenkommunikationseinheit gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann in gleicher Weise Komponenten und
Merkmale umfassen, wie sie in dem RB-Telefon 41 enthalten
sind, jedoch keine Schaltungen für Mobiltelefonfunktionen.
In gleicher Weise, wie die Kommunikation zwischen Radartelefonen,
die oben beschrieben ist, kann die Übertragung von Daten und SMS-Mitteilungen
zwischen Peileinheiten, im Folgenden „DF-Einheiten", und Funkbakeneinheiten,
im Folgenden „RB-Einheiten", über den
gleichen Peil-Kommunikationskanal zur Verfügung gestellt werden, wie er
für die
Peilungen verwendet wird oder über
einen speziell dafür
vorgesehenen Funkübertragungskanal.
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Als
Beispiel für
die Verwendung von DF- und RB-Einheiten, die keine Telefoniefunktionen
umfassen, können
solche Einheiten bei einem Kongress oder einer Feier ausgehändigt werden,
um die Kommunikation und den Kontakt zwischen den Leuten, die den
Kongress oder die Feier besuchen, zu erleichtern. Ebenso wie in
dem Fall der DF-Telefone, die auf Wunsch auch als RB-Telefone funktio nieren können, können DF-Einheiten
auf Wunsch auch als RB-Einheiten funktionieren und es kann erwartet werden,
dass bei einer Feier oder einem Kongress nur DF-Einheiten ausgehändigt werden,
die ebenfalls als RB-Einheiten funktionieren.
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Als
ein anderes Beispiel können
DF- und RB-Einheiten ebenso für
Funktionen verwendet werden, die nicht nur Menschen betreffen. Beispielsweise
will ein Vogel- oder Elchjäger,
der mit Hunden jagt, im allgemeinen wissen, wo seine Hunde sind,
kann aber möglicherweise
nicht in der Lage sein, Sichtkontakt mit den Hunden aufrechtzuerhalten.
Systeme zur Verfolgung der Hunde eines Jägers sind im Stand der Technik
bekannt. Pointer Position Solutions aus Finnland vermarktet ein
System, welches es einem Jäger ermöglicht,
der einen tragbaren Funkgeiler bedient, den Azimut eines Hundes
zu bestimmen, der einen Transmitter trägt, der einen Funkstrahl aussendet. Der
Peilempfänger
umfasst Schaltungen zum Empfang des Funkstrahls und zur Anzeige
der Stärke
des empfangenen Funkbakensignals. Der Jäger dreht den Peilempfänger, bis
die Signalstärke,
die er anzeigt, maximal ist. Die Richtung, in die der Funkgeiler zeigt,
wenn das Maximum angezeigt wird, ist ein Azimut des Hundes. Es sei
bemerkt, dass der Peilempfänger
die Stärke
eines Funkbakensignals bestimmt, das von dem Sender des Hundes ausgestrahlt
wird, aber nicht einen Azimut für
den Hund. Der Jäger
bestimmt den Azimut aus der Richtung, in der das Funkbakensignal
maximal ist. Der Funkpeilempfänger kann
verwendet werden, um bis zu zwei Hunde zu verfolgen, aber er „schaltet" zwischen den Hunden und
verfolgt nur einen Hund zu einer Zeit.
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Diese
Gesellschaft vermarktet auch ein Peilsystem zur Ortung von Hunden
mit GPS. Ein Jäger trägt ein GSM-Telefon
mit einem GPS-Kartennavigator. Ein Hund, der von dem System geortet
wird, trägt einen
GSM/GPS-Sendeempfänger,
der die Position des Hundes mittels des GPS-Satellitensignals bestimmt
und die Position über
ein GSM-Mobilfunknetz an das Telefon des Jägers übermittelt. Die Position des
Hundes kann vor einer Hintergrundkarte eines Gebietes, in dem der
Jäger und
der Hund jagen, angezeigt werden. Weil ein GPS-Empfänger eine
direkte Sichtverbindung zwischen dem Empfänger und mindestens drei GPS-Satelliten
erfordert, um seine Position zu ermitteln, wird dieses System nicht
in der Lage sein, den Standort des Hundes für Standorte zu verfolgen, an
denen die drei Sichtlinien nicht existieren. Wenn beispielsweise
ein Hund, der geortet wird, in eine Scheune oder dickes Unterholz
wandert, wird das System im allgemeinen nicht in der Lage sein, den
Standort des Hundes zu verfolgen. Aus dem gleichen Grunde ist das
Pointer-Hunde-GPS-System nicht vorteilhaft zu verwenden, um Haustiere
im Inneren eines Gebäudes
zu orten. Die Produkte von Pointer sind in den Produktdatenblättern dieser
Firma beschrieben [online]; [abgerufen am 20. Mai 2003]; abgerufen
von der Internetseite <URL:www.pointersolutions.com>.
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Ein
Hundeortungssystem, welches DF- und RB-Einheiten in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung umfasst, kann andererseits verwendet werden,
um einen Jäger
mit einem Azimut und einem Abstandswert für jeden von einer Vielzahl
von mehr als zwei Hunden zu versorgen und kann auch im Innenraum
arbeiten. Beispielsweise kann eine RB-Einheit an jedem der Hunde
des Jägers
angebracht werden und der Jäger
betreibt eine DF-Einheit, um den Azimut und den Abstandswert für jeden
der Hunde aus dem Funkstrahl zu bestimmen, der von der RB-Einheit
des Hundes ausgestrahlt wird. Die Azimut- und Abstandswerte für die Hunde
werden verwendet, um die Positionen der Hunde auf dem „Radarschirm" der DF-Einheit anzuzeigen.
Zur Ortung von Hunden in einer typischen Jagdumgebung kann es vorteilhaft
sein, die RB-Signale mit Leistungsniveaus auszustrahlen, die eine
wirksame Erkennung der Signale in Abständen oberhalb von 100 Metern erlauben.
Beispielsweise kann ein Abstandsbereich von etwa 200 Metern vorteilhaft
sein. Um bei der Identifikation jedes Hundes zu helfen, kann die DF-Einheit
ein unterschiedliches RB-Icon auf dem Schirm der DF-Einheit für jeden
Hund aufgrund der ID-Daten, die in den RB-Signalen enthalten sind,
die von der RB-Einheit,
die an dem Hund angebracht ist, übertragen
werden, erzeugen.
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In
einigen Ausführungsformen
eines „Peil"-Kommunikationssystems
in Übereinstimmung mit
der Erfindung umfassen die Mobiltelefone, die in dem System verwendet
werden, GPS-Empfänger, um
die Standorte von Personen zu identifizieren und zu bestimmen. Zusätzlich umfassen
die Mobiltelefone einen Kommunikationssendeempfänger zur Übertragung von Nicht-Telefoniesignalen
und auf Wunsch einen magnetischen Kompass und/oder einen GPS-Kompass.
Der Sen deempfänger
kann ein Radiofrequenz-Sendeempfänger
sein. Der Sendeempfänger
kann auf Wunsch auch ein „Blue
Tooth"-Sendeempfänger sein.
Der GPS-Empfänger in
einem Mobiltelefon bestimmt seine Position, und damit die seines
Bedieners, und frischt diese regelmäßig auf, aufgrund von Signalen,
die er von GPS-Satelliten empfängt.
Der Kompass in einem Mobiltelefon wird verwendet, um die Richtung
des Bedieners des Telefons zu bestimmen. Jedes Telefon kann wahlweise
in einem „Richtungsabfrage"(DQ)-Modus oder in
einem „Abfrage
beantworten"(QR)-Modus
betrieben werden.
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Wenn
eine erste Person, wie beispielsweise der Bediener 20 in 1,
sich einer zweiten Person, wie der Frau 32, nähern möchte, steuert
die erste Person ihr Telefon, so dass es in dem DQ-Modus arbeitet.
In dem DQ-Modus überträgt der Sendeempfänger in
dem Telefon der ersten Person ungerichtete Abfragesignale, die von
Telefonen empfangen werden, die von Leuten getragen werden, und
die in einem QR-Modus arbeiten und sich innerhalb des Sendebereichs
des Sendeempfängers
befinden.
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Abfragesignale,
die von dem DQ-Telefon ausgestrahlt werden, sind ähnlich den
Abfragesignalen, die von einem DF-Telefon ausgestrahlt werden (beispielsweise
DF-Telefon 22), wie es oben beschrieben ist, und können beliebige
von den Daten und/oder Konfigurationen von Daten umfassen, wie beispielsweise
ID- und/oder Präferenzdaten,
die umfasst sind durch Abfragesignale, die von dem DF-Telefon ausgestrahlt
werden. Ein QR-Telefon, das die Abfragesignale empfängt, kann
antworten, indem es seinen Sendeempfänger so steuert, dass er ungerichtete
QR-Signale ausstrahlt. Eine Entscheidung des QR-Telefons, ob es
auf die Abfragesignale antwortet oder nicht, kann nach Wunsch in
gleicher Weise bestimmt werden, wie ein DF-Telefon bestimmt, ob
es auf ein Abfragesignal antwortet oder nicht. Beispielsweise bestimmt
das QR-Telefon auf Wunsch, ob es auf Abfragesignale antwortet aufgrund
von Daten, die in den Abfragesignalen enthalten sind und Präferenzen,
mit denen das QR-Telefon programmiert ist. Die Zeitwahl für die Ausstrahlung
von Abfragesignalen, die von DQ-Telefonen ausgestrahlt werden und
die Ausstrahlung von QR-Signalen als Antwort auf die Abfragesignale
von QR-Telefonen kann auf Wunsch in gleicher Weise gesteuert werden,
wie die Zeitlage der Ausstrahlung von DF- und RB-Signalen gesteuert
wird.
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QR-Signale,
die von dem QR-Telefon ausgestrahlt werden, umfassen auf Wunsch
Daten und/oder Datenkonfigurationen, wie beispielsweise Identifizierungs(ID)-Daten und Präferenzdaten,
die in RB-Signalen enthalten sind, die von den RB-Telefonen, die oben
beschrieben sind, ausgesendet werden. Zusätzlich können die QR-Signale jedoch
räumliche
Koordinaten umfassen, die von dem GPS-Empfänger
des QR-Telefons ermittelt worden sind. Die DQ-Telefone benutzen
die GPS-Koordinaten, die in den QR-Signalen enthalten sind, die
sie empfangen, um auf dem Anzeigeschirm des DQ-Telefons „Positionsbildchen" anzuzeigen, die
die QR-Telefone darstellen, die die QR-Signale ausstrahlen. Ein
Bildchen, welches ein QR-Telefon repräsentiert, hat einen Platz auf
dem Anzeigeschirm des DQ-Telefons, der
dem gegenwärtigen
räumlichen
Standort des QR-Telefons entspricht.
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Um
der ersten Person, die das DQ-Telefon bedient, dabei zu helfen,
die Standorte der entsprechenden QR-Telefone im Bezug auf ihre eigene
Position zu bestimmen, zeigt das DQ-Telefon zusammen mit den Positionsbildchen
die Richtung der ersten Person an. Die Richtung wird aufgrund von
Daten bestimmt, die von dem magnetischen und/oder GPS-Kompass des
DQ-Telefons erzeugt werden. Auf Wunsch können die Positionsbildchen
auch vor dem Hintergrund eines Radarschirms dargestellt werden. Ebenso
können
die Positionsbildchen auf Wunsch vor dem Hintergrund einer Karte
der Umgebung der ersten Person dargestellt werden.
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Die
erste Person benutzt die Anzeige der Positionsbildchen auf dem Anzeigeschirm
ihres DQ-Telefons, um eine Person zu identifizieren, z.B. die Frau 32,
mit der sie Kontakt aufzunehmen wünscht, in gleicher Weise, wie
der Benutzer 20 die Anzeige auf dem DF-Telefon 22 (1)
benutzt. Die Übertragung
von Informationen an die Person ihrer Wahl wird durch Radioübertragung
unter Benutzung des Sendeempfängers
des DF-Telefons und/oder durch Telefonübertragung, wie oben beschrieben,
erreicht.
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In
der Beschreibung und den Ansprüchen der
vorliegenden Anmeldung wird jedes der Verben „umfassen", „einschließen" und „haben" und die Konjugationen
davon verwendet, um anzuzeigen, dass das Objekt oder die Objekte
des Verbs nicht notwendigerweise eine komplette Aufstellung der
Glieder, Komponenten, Elemente oder Teile des Subjekts oder der
Subjekte des Verbs sind.
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Die
vorliegende Erfindung wurde unter Verwendung detaillierter Beschreibungen
von Ausführungsformen
davon beschrieben, die lediglich beispielsweise gegeben werden und
den Umfang der Erfindung nicht beschränken sollen. Die beschriebenen
Ausführungsformen
umfassen verschiedene Merkmale, die nicht alle in allen Ausführungsformen der
Erfindung erforderlich sind. Einige Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung nutzen nur einige der Merkmale oder möglichen Kombinationen der Merkmale.
Abwandlungen von Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung, die beschrieben sind, und Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die unterschiedliche Kombinationen von
Merkmalen umfassen, die in den beschriebenen Ausführungsformen
bezeichnet sind, werden den Fachleuten auffallen. Der Umfang der
Erfindung wird nur durch die folgenden Ansprüche beschränkt.