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DE60313630T2 - Dichtungsring - Google Patents

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Publication number
DE60313630T2
DE60313630T2 DE60313630T DE60313630T DE60313630T2 DE 60313630 T2 DE60313630 T2 DE 60313630T2 DE 60313630 T DE60313630 T DE 60313630T DE 60313630 T DE60313630 T DE 60313630T DE 60313630 T2 DE60313630 T2 DE 60313630T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing ring
linear contact
sealing
separation point
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60313630T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60313630D1 (de
Inventor
Shinya Nakaoka
Nobuyuki Nihonmatsu-shi EGUCHI
Naohiro Jotaki
Takaaki Yasudomi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nok Corp
Original Assignee
Nok Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Nok Corp filed Critical Nok Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60313630D1 publication Critical patent/DE60313630D1/de
Publication of DE60313630T2 publication Critical patent/DE60313630T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/18Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • F16J9/14Joint-closures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • F16J9/20Rings with special cross-section; Oil-scraping rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungsring zum Abdichten des ringförmigen Zwischenraums zwischen zwei Elementen, welche so angeordnet sind, daß sie zueinander drehbar sind.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Hierzu ist ein Dichtungsring dieses Typs für hydraulische Vorrichtungen, beispielsweise für Automatikgetriebe eines Automobils, entwickelt worden.
  • Ein Dichtungsring gemäß dem Stand der Technik wird im folgenden mit Bezug auf die 34 und 35 erklärt.
  • 34 ist eine Draufsicht einer Ausführung des Dichtungsrings gemäß des früheren Stands der Technik, während 35 eine der Ausführung entsprechende Schnittdarstellung ist, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß dem früheren Stand der Technik zeigt.
  • Der abgebildete Dichtungsring 100 dient zum Dichten des ringförmigen Zwischenraums zwischen dem Gehäuse 200, welches mit einer Aussparung für eine Welle bereitgestellt wird und mit einer Welle 300, welche sich in der Aussparung befindet und er wird in einem Zustand verwandt, in welchem er in der ringförmigen Rille 301, welche in der Welle 300 bereitgestellt wird, montiert worden ist.
  • Der Dichtungsring 100 ist aus einem Harzwerkstoff hergestellt und er enthält einen ersten Dichtungsbereich 101 zum Abdichten der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301, welche in der Welle 300 bereitgestellt wird und einen zweiten Dichtungsbereich 102 für das Abdichten der inneren Oberfläche der Wellenaussparung, welche in dem Gehäuse 200 bereitgestellt wird.
  • Hierbei wird, wenn ein Druck in Richtung des Pfeils P in 35 von der Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (0) zu der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) wirkt, der Dichtungsring 100 an die Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) gedrückt und deshalb drückt der erste Dichtungsbereich 101 auf die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301, während der zweite Dichtungsbereich 102 auf die innere periphere Fläche der Wellenaussparung, welche in dem Gehäuse 200 und gegenüber zu der ringförmigen Rille 301 bereitgestellt wird, drückt, wobei die Flächen in den Positionen der entsprechenden Dichtungsbereiche abgedichtet werden.
  • Auf diese Weise wird die abgedichtete Flüssigkeit vor dem Durchsickern zu der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit geschützt.
  • Hierbei ist die abgedichtete Flüssigkeit beispielweise Schmieröl und das ATF (Automatik-Getriebeöl) wird besonders wichtig in einem Fall, wobei der Dichtungsring für das Automatikgetriebe eines Automobils angewandt wird.
  • Außerdem wird der Ringkörper des Dichtungsrings, wie in 34 gezeigt ist, mit einer Trennstelle So an einem Teil in seiner Umfangsrichtung mit dem Ziel der Steigerung des Zusammenhalts usw. bereitgestellt.
  • Verschiedene Aspekte sind als solche Trennstellen S0 bekannt geworden, eine Spezialstufenrille ist in Form von zwei Stufen bekannt geworden als ein Aspekt, welcher, immer wenn die Umgebungstemperatur sich ändert, zum geeigneten Anpassen in der Lage ist.
  • Gemäß der Spezialstufenrille kommen die Wandflächen des Ringkörpers in ihrer Umfangsrichtung in geschlossenen Kontakt miteinander, wobei die abgedichtete Flüssigkeit vor dem Durchsickern geschützt werden kann. Weiterhin können, bedingt durch die Konstruktion, wobei der Dichtungsring die Seite mit abgedichteter Flüssigkeit und die Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit abtrennt, während die Flächen des Ringkörpers senkrecht zur Umfangsrichtung Spalten in Umfangsrichtung zwischen sich bilden, immer wenn, aufgrund des Unterschieds der Koeffizienten der linearen Ausdehnung bezüglich der verschiedenen Materialien des Dichtungsrings und des Gehäuses, der Dichtungsring in Umfangsrichtung relativ bewegt worden ist, die Variationen der Abmessungen in Zusammenhang mit den Spalten angepaßt werden, wobei ein festgeschlossener Zustand erhalten bleibt, wobei der Dichtungsring immer einen festgeschlossenen Zustand gegenüber den Änderungen der Umgebungstemperatur in geeigneter Weise aufrechterhalten kann.
  • In einem derartigen Dichtungsring 100, besonders in einem Fall, wobei die Welle 300 aus einer Aluminiumlegierung oder ähnlichem weichen Material ist, wurde besonders die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 aufgrund der Reibung zwischen dem ersten Dichtungsbereich 101 und der ringförmigen Rille 301, welche auf die Relativdrehung zwischen dem Dichtungsring 100 und der Welle 300 zurückzuführen ist, abgenutzt.
  • Dies ist so, weil ein Schmierfilm, welcher aus Schmieröl besteht, zwischen dem ersten Dichtungsbereich 101 und der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 schwierig auszubilden ist. Besonders in dem Fall, wobei sich irgendwelche Fremdkörper, welche sich in dem Schmieröl befinden, zwischen den ersten Dichtungsbereich und die Seitenwandfläche eingerieben haben oder wobei die Anhäufung des Abriebstaubs oder dgl. aufgetreten ist, wird der Abrieb akut. Auch in dem Fall, wobei der Dichtungsring 100 unter einem hohen Druck und bei einer hohen Drehgeschwindigkeit verwendet worden ist, erreichen der erste Dichtungsbereich 101 und die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 aufgrund der Relativdrehung zwischen dem Dichtungsring 100 und der Welle 300 eine hohe Temperatur und der Dichtungsring 100 wird manchmal geschmolzen.
  • Als eine Technik für die Reduzierung solchen Abriebs ist jene bekannt geworden, in welcher ein Spalt, welcher dazu dient, das Schmieröl, welches die Dichtungsflüssigkeit ist, welche sich zwischen dem ersten Dichtungsbereich 101 und der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 befindet, zuzuführen, wodurch ein Schmierfilm ausgebildet und die Abriebswiderstandsfähigkeit gesteigert wird (beispielsweise die Offenlegung JP-A-9-96363).
  • 36 zeigt Skizzen der Ausführung eines Dichtungsrings gemäß einer früheren Technik, wobei 36A eine der Ausführung entsprechende Teildraufsicht ist, 36B ist eine Schnittansicht entlang b-b in 36A und 36C ist eine Seitenansicht, gesehen in I-Richtung in 36A.
  • Wie in 36 gezeigt, wird der erste Dichtungsbereich 101 mit einem Verbindungsspalt 101a für die Verbindung der Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (0) mit der Seite mit nichtab gedichteter Flüssigkeit (A) bereitgestellt, wobei das Schmieröl auf der Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (0) veranlaßt wird, in den Verbindungsspalt 101a einzudringen. Deshalb wird, wenn der erste Dichtungsbereich 101 in Reibungskontakt mit der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 kommt, der Schmierfilm zwischen ihnen ausgebildet, wobei der Schmierungszustand der Dichtungsfläche verbessert und die Erhöhung der Abriebswiderstandsfähigkeit erreicht wird.
  • Außerdem bildet die Bereitstellung des Verbindungsspalts 101a nicht nur den Schmierfilm aus, sondern erfüllt auch die Funktion des Ausstoßes von Fremdkörpern, welche in dem Schmieröl vorhanden sind und des Abriebstaubs, bedingt durch den Abrieb auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A), so daß er sich nicht einreibt zwischen den ersten Dichtungsbereich 101 und die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 und er kühlt die Dichtungsfläche, was durch die Ausbildung des Schmierfilms bewirkt wird, wobei die weitere Erhöhung der Abriebswiderstandsfähigkeit erreicht wird.
  • Mit dem Dichtungsring gemäß der früheren Technik, wie vorstehend erwähnt, ist jedoch immer das Auftreten des Abriebs der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 häufig vorhanden. Als Ergebnis einer Studie durch den Erfinder ist festgestellt worden, daß die Seitenwandfläche des Weichmetalls weiterhin abgerieben wird, da die Fremdkörper, welche in dem Schmieröl vorhanden sind, zwischen den Reibungsflächen eingreifen.
  • Außerdem wird in einem Fall, wobei der Abrieb über eine Langzeitnutzung entsprechend anfällt, die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 nur an ihrem Teil, mit welchem der erste Dichtungsbereich 101 in Reibungskontakt gebracht wird, weiterhin abgerieben, wie in 37 gezeigt, so daß der Dichtungsring 100 unter Berücksichtigung der ursprünglichen Position der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301 zusammen mit einem Element, welches abgerieben worden ist, einwärts gedrückt wird.
  • Zusätzlich wird, wenn die untere Seite des Verbindungsspalts 101a erreicht hat, daß die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 301, welche nicht abgerieben worden ist, geglättet wird, ein Weg, welcher zu dem Verbindungsspalt 101a führt, gekennzeichnet durch den Pfeil X in 37, versperrt und das Schmieröl kann nicht zugeführt werden, so daß das Problem des Auftretens von abnormalem Abrieb auftreten kann.
  • Dies berücksichtigend ist auch ein Dichtungsring 400 bekannt geworden, dessen Querschnitt trapezförmig ist, wie in den 38 und 39 gezeigt. Der Dichtungsring 400 ist konstruiert worden mit dem Ziel, daß ein Dichtungsbereich 402 in linienförmigen Kontakt kommt mit dem Ziel, die Gleitreibung zu reduzieren und der Dichtungsbereich 402 ist mit einer Kante am oberen Ende der ringförmigen Rille 301 ausgebildet.
  • Im Fall des Dichtungsrings 400 erfolgt das Durchsickern durch den Spalt Z zwischen einem konvexen Teil und einem konkaven Teil in der Spezialstufenrille ungeachtet dessen, ob die Seitenwandfläche der ringförmigen Rille geneigt ist oder nicht. Ein anderes Problem ist, daß, wenn die durchsickernde Menge von dem Neigungswinkel der ringförmigen Rille abhängt, eine stabile Durchsickercharakteristik nicht erreicht wird.
  • Außerdem wird, in einem Fall, wobei das weiche Metall für die Welle in diesem Dichtungsring verwendet wird, die Menge des Abriebs der Seitenfläche der Rille auf der Welle gering jedoch die durchsickernde Menge verändert sich abhängig von einem Spalt T0. Der Spalt T0 wird auf einer Breite von 0,2–0,6 mm, abhängig von der Dimensionstoleranz des äußeren Durchmessers des Dichtungsrings und der des Aussparungsdurchmessers des Gehäuses gehalten und die durchsickernde Menge kann in diesem Fall etwa 200–500 cm3/min (0,2–0,5 l/min) werden.
  • Die Durchsickermenge des Dichtungsrings, welcher generell die Trennstelle mit der speziellen Stufenrille aufweist, ist höchstens 100 cm3/min (0,1 l/min). In so einem Fall, wie vorstehend erwähnt, wird die Durchsickermenge übermäßig und wird deshalb durch die normale Kapazität einer Hydraulikpumpe schwer zu bewältigen sein.
  • Außerdem wird, immer wenn die Durchsickermenge durch die Vergrößerung der Kapazität der Hydraulikpumpe in so einem Fall bewältigt wird, eine überflüssig erweiterte Entwicklung für die Hydraulikpumpe eintreten. D.h., es ergibt sich das Problem, daß die Förderkosten sinken.
  • Die vorliegende Erfindung wurde mit dem Ziel gemacht, die Probleme der früheren Technik zu lösen und hat als ihren Gegenstand, einen Dichtungsring von ausgezeichneter Qualität bereitzustellen, welcher die Reduktion der Durchsickermenge erreicht, wobei die Drehgleitreibung reduziert wird und welcher über einen langen Zeitraum eine stabile Dichtleitung aufrecht erhält.
  • Ein Dichtungsring gemäß Oberbegriff nach Anspruchs 1 ist aus der Offenlegung WO 01/84024 bekannt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung besteht aus einem Dichtungsring gemäß Anspruch 1.
  • Wenn der erste Dichtungsbereich durch einen linienförmigen Kontaktbereich, welcher in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille kommt, auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit realisiert wird, kann die druckaufnehmende Fläche eines gleitenden Teils verringert werden. Dementsprechend kann die Ausbildung eines Schmierfilms, welcher auf Schmieröl basiert, vorteilhaft erfolgen und die Reduktion der Drehgleitreibung kann erreicht werden. Außerdem können, immer wenn irgendwelche Fremdkörper in den gleitenden Bereich eindringen, diese einfach ausgeschieden werden.
  • Weiterhin wird es möglich, die Durchsickermenge der abgedichteten Flüssigkeit durch die Größe des Spalts, welcher bedingt durch die Tatsache ausgebildet wird, daß die linienförmigen Kontaktbereiche in diametralem Abstand an der Trennstelle bereitgestellt werden, zu steuern.
  • Hier bezeichnet der „Spalt, welcher bedingt durch die Tatsache ausgebildet wird, daß die linienförmigen Kontaktbereiche in diametralem Abstand an der Trennstelle bereitgestellt werden" einen Zwischenraum, welcher durch den linienförmigen Kontaktbereich, welcher auf der einen Seite der Trennstelle bereitgestellt ist, den linienförmigen Kontaktbereich, welcher auf der anderen Seite bereitgestellt wird und die gleitende Fläche des Ringkörpers, wie sie zwischen dem linienförmigen Kontaktbereich auf der einen Seite und dem linienförmigen Kontaktbereich auf der anderen Seite liegt, ausgebildet wird. Die Durchsickermenge kann durch die Regelung der Größe der Trennfläche des Zwischenraums in diametraler Richtung geregelt werden.
  • Mit dem Ziel, den Zwischenraum auszubilden, weisen der linienförmige Kontaktbereich auf der einen Seite der Trennstelle und der linienförmige Kontaktbereich auf der anderen Seite der Trennstelle Stellen auf, welche übereinander angeordnet sind, wenn die linienförmigen Kontaktbereiche in diametraler Richtung vorgesehen sind.
  • Die Stellen, welche übereinander angeordnet sind, wenn die linienförmigen Kontaktbereiche in diametraler Richtung vorgesehen sind, werden in vorgegebener Länge in Umfangsrichtung festgelegt, wobei der Zwischenraum säulenförmig ausgeführt werden kann, d.h. der Sickerweg wird säulenförmig und der Öldurchlaufwiderstand kann erhöht werden. Entsprechend kann die Durchsickermenge weiter unterdrückt werden.
  • Weiterhin kann die Durchsickermenge durch Regulieren der Umfangslänge jener Stellen des linienförmigen Kontaktbereichs, welcher auf der einen Seite der Trennstelle bereitgestellt wird und des linienförmigen Kontaktbereichs, welcher auf dessen anderen Seite bereitgestellt wird, welche übereinander angeordnet sind, wenn die linienförmigen Kontaktbereiche in diametraler Richtung vorgesehen sind, gesteuert werden.
  • Außerdem wird immer in dem Fall, wobei die linienförmigen Kontaktbereiche keine Stellen haben, an denen sie übereinander angeordnet sind, wenn die linienförmigen Kontaktbereiche in diametraler Richtung vorgesehen sind, d.h. wobei sich die linienförmigen Kontaktbereiche nicht in Umfangsrichtung zu den getrennten Enden ausdehnen, an der Trennstelle entsprechend ein Zwischenraum ausgebildet, wobei ein Sickerpfad ausgebildet wird, so lang wie der linienförmige Kontaktbereich auf der einen Seite und auf der anderen Seite der Trennstelle ist, mit einem Abstand in diametraler Richtung, wobei die Durchsickermenge reguliert werden kann.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, daß der linienförmige Kontaktbereich die herausragend geformten Bereiche bestimmt, welche von einer Seitenfläche des Ringkörpers zu der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit hervorstehen. Daneben enthält der „Dichtungsringkörper" die Trennstelle. Im folgenden wird der Ausdruck „linienförmiger Kontakt" erklärt. Die linienförmigen Kontaktbereiche verlaufen in einer Verlängerungslinie zu der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit. Deshalb wird der Ausdruck „linienförmiger Kontakt" benutzt und die linienförmigen Kontaktbereiche weisen geringe Breiten auf. Tatsächlich liegen sie in dem Fall, wobei die linienförmigen Kontaktbereiche in Kontakt liegen mit der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit, in Kontakt an Flächen, welche eine geringe Breite haben (die linienförmigen Kontaktbereiche sind manchmal mit geringer Breite ausgestattet). Der Ausdruck „linienförmiger Kontakt" wird jedoch mit dem Ziel genutzt, die Erfindung zu unterscheiden von dem Fall, wobei die ganze Seitenfläche des Ringkörpers in Kontakt ist, wie bei der früheren Technik.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, daß der linienförmige Kontaktbereich, welcher auf der einen Seite der Trennstelle bereitgestellt wird, näher der Seite des anderen Elements angeordnet ist als der linienförmige Kontaktbereich auf der anderen Seite der Trennstelle und, daß ein Element, welches vorstehend erwähnt worden ist, so zusammengesetzt ist, daß es sich von der anderen Seite der Trennstelle durch das getrennte Ende, welches Ende der Trennstellen ist, zu der vorstehend erwähnten Seite dreht.
  • Deshalb können die Richtung des Sickerwegs, welcher zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen auf der einen und der anderen Seite der Trennstellen ausgebildet ist und die Drehrichtung eines. Elements in verschiedene Richtungen gesetzt werden. Die „Tatsache, daß die Richtung des Sickerwegs und die Drehrichtung eines Elements verschiedene Richtungen sind" kennzeichnet, daß auf der einen Seite des Teils des Ringkörpers eine Öffnung, welche durch den linienförmigen Kontaktbereich auf der einen Seite und der anderen Seite der Trennstelle ausgebildet wird, in Drehrichtung des Elements gegenüber ist.
  • Entsprechend können die Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, vor dem Eindringen zwischen die linienförmigen Kontaktbereiche an der Trennstelle aufgehalten werden und es kann verhindert werden, daß zwischen dem Spalt der linienförmigen Kontaktbereiche und der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille eines Elements ein Eingriff erfolgt, wobei der Abrieb der Seitenwandfläche vermeidbar wird.
  • In diesem Fall ist es vorteilhaft, daß auf der anderen Seite des Ringkörpers das getrennte Ende einer vorstehend erwähnten Seite, welche mit dem linienförmigen Kontaktbereich bereitgestellt wird, mit einem ersten kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil bereitgestellt wird, welches in Umfangsrichtung herausragt, während das getrennte Ende der anderen Seite mit einem ersten kreisförmig gebogenen eingesenkten Teil bereitgestellt wird, welches passend ist mit dem ersten kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil und, daß der erste kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil mit einem zweiten kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil bereitgestellt wird, welcher in Umfangsrichtung herausragt, wobei der erste kreisförmig eingesenkte hervorstehende Teil mit einem zweiten kreisförmig gebogenen eingesenkten Teil bereitgestellt wird, welcher passend ist zu dem zweiten kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil.
  • Hier ist es von Bedeutung, daß der erste kreisförmig gebogene hervorstehende Teil an dem getrennten Ende der einen Seite, wie vorstehend erwähnt, bereitgestellt wird, in dem Fall, wobei ein Element, wie vorstehend erwähnt, so zusammengesetzt wird, daß es sich von der anderen Seite der Trennstelle zu der einen, vorstehend erwähnten, Seite durch das getrennte Ende dreht.
  • Deshalb kann die Trennstelle in einer Richtung ausgerichtet werden und es ist deshalb möglich, die Aufgabe der Montage des Dichtungsrings in Übereinstimmung mit der Drehrichtung des vorstehend erwähnten Elements effizient auszuführen.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, daß der linienförmige Kontaktbereich sich zu dem zweiten kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil erstreckt.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß das vorstehend erwähnte Trennende einer Seite der Trennstelle mit einem kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil, welcher in Umfangsrichtung herausragt, bereitgestellt wird, während das Trennende der anderen Seite der Trennstelle mit einem kreisförmig gebogenen eingesenkten Teil, welcher passend ist zu dem kreisförmig gebogenen hervorstehenden Teil, bereitgestellt wird und, daß eine der entsprechenden Paßflächen, an welche der kreisförmig gebogene hervorstehende Teil und der kreisförmig gebogene eingesenkte Teil angepaßt werden, bereitgestellt wird mit einem Vorsprung, welcher in linienförmigen Kontakt mit der anderen Fläche kommt.
  • Deshalb reibt, immer wenn Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, in die Trennstelle eingetreten sind, der Vorsprung, welcher in linienförmigem Kontakt liegt, keine Fremdkörper ab. Immer wenn die Fremdkörper abgerieben worden sind, werden sie zwischen den Teilen, welche in linienförmigem Kontakt liegen, abgerieben und daher ist es leicht, sie auszustoßen (ein Ausstoßzustand wird leicht erreicht). In diesem Fall sollte die Form des Vorsprungs beispielsweise eine keilförmig Form sein, deren Dicke sich stufenweise zu der anderen Fläche hin verringert.
  • Entsprechend werden, immer wenn Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, in die Trennstelle eingetreten sind, sie nicht an der Trennstelle abgerieben und es wird möglich, das Auftreten an den Paßflächen zu vermeiden. Es ist auch möglich, das Auftreten des Abriebs der Seitenwandfläche, bedingt durch die Tatsache, daß die Fremdköper an der Trennstelle abgerieben werden, zu verhindern.
  • Hier kann der Vorsprung, welcher in linienförmigen Kontakt mit der anderen Fläche kommt, an nur einer der entsprechenden Paßflächen, an welchen der kreisförmig gebogene hervorstehende Teil und der kreisförmig gebogene eingesenkte Teil angepaßt werden, bereitgestellt werden und solche Vorsprünge können einfach an den entsprechenden Paßflächen bereitgestellt werden.
  • Es ist auch vorteilhaft, daß die Paßflächen Flächen sind, welche senkrecht zu der Achse des Dichtungsrings sind und welche sich in Umfangsrichtung erstrecken.
  • Außerdem ist es vorteilhaft, daß die linienförmigen Kontaktbereiche enthalten:
    einen ersten linienförmigen Kontaktbereich, welcher sich durchgehend von der einen Seite der Trennstelle zu deren anderen Seite erstreckt und welche in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit kommt und einen zweiten linienförmigen Kontaktbereich, welcher näher an der Rillenunterseite der ringförmigen Rille liegt als der erste linienförmige Kontaktbereich, welcher sich durchgehend von einer Seite der Trennstelle zu deren anderen Seite erstreckt und welcher in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit kommt, wobei der linienförmige Kontaktbereich, welcher auf der einen Seite der Trennstelle bereitgestellt wird, der erste linienförmige Kontaktbereich ist, während der linienförmige Kontaktbereich welcher auf der anderen Seite der Trennstelle bereitgestellt wird, der zweite linienförmige Kontaktbereich ist.
  • Eine Spezialstufenrille oder eine Stufenrille kann, wie vorstehend festgestellt, als ein Beispiel der Trennstelle (Schwertform), genannt werden.
  • Hierbei ist die „Spezialstufenrille" eine Trennstruktur, in welcher zwei Dichtungsflächen in dem Dichtungsring beide mit abgestuften Trennteilen ausgebildet sind. Hierbei enthält die Trennstelle Trennflächen, welche sich in Umfangsrichtung erstrecken und die Kanten der getrennten Enden, welche als Teile der abgestuften Trennteile an der Dichtungsfläche für die Seite der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit ausgebildet sind.
  • Andererseits ist die „Stufenrille" eine Trennstruktur, in welcher ein abgestuftes Trennteil auf der Seite der abge dichteten Fläche von zwei Flächen in dem Dichtungsring für die Seite der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit ausgebildet ist. Hierbei enthält die Trennstelle eine Trennfläche, welche sich in Umfangsrichtung erstreckt und die Kanten der getrennten Enden, welche als Teile der abgestuften Trennteile ausgebildet sind.
  • Außerdem kennzeichnet beispielsweise der Ausdruck „Zwei Elemente, welche konzentrisch so zusammengesetzt sind, daß sie zueinander drehbar sind" ein Gehäuse, welches mit einer Aussparung für eine Welle bereitgestellt wird und eine Welle, welche in die Aussparung für die Welle eingesetzt ist. Hierbei wird die ringförmige Rille entweder von dem Gehäuse und der Welle bereitgestellt aber solche ringförmigen Rillen können ebenfalls in beiden von ihnen bereitgestellt werden.
  • Daneben können die vorstehend erwähnten konstruktiven Eigenschaften soweit als möglich in Kombination erreicht werden.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Draufsicht eines Dichtungsrings gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 3 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang der Linie 3-3, wie in 1 gekennzeichnet;
  • 4 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang der Linie 4-4, wie in 1 gekennzeichnet;
  • 5 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts C in 4;
  • 6 ist eine Draufsicht, welche eine Modifikation zu dem Dichtungsring gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 7 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang der Linie 7-7, wie in 6 gekennzeichnet;
  • 8 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang der Linie 8-8, wie in 6 gekennzeichnet;
  • 9 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 10 ist ein Querschnitt der Trennstelle (entsprechend dem Schnitt 3-3 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist);
  • 11 ist ein Querschnitt übereinstimmend mit dem Schnitt 4-4 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist;
  • 12 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts H in 11;
  • 13 ist eine schematische Ansicht für die Aufgabenerläuterung in der dritten Ausführungsform der Erfindung;
  • 14 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand eines Dichtungsrings gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 15 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung zu erklären;
  • 16 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 17 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dich tungsrings gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung zu erklären;
  • 18 ist eine schematische Ansicht, welche ein Beispiel einer Dauertestvorrichtung zeigt;
  • 19 ist eine schematische Ansicht für die Aufgabenerläuterung in der fünften Ausführungsform der Erfindung;
  • 20 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 21 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings gemäß der fünften Ausführungsform der Erfindung zu erklären;
  • 22 ist ein Querschnitt der Trennstelle (entsprechend des Schnitts 3-3 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist);
  • 23 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht von oben, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 24 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts W in 23;
  • 25 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche einen Fall zeigt, wobei in der fünften Ausführungsform der Erfindung eine Dichtlippe an einer Stelle bereitgestellt wird;
  • 26 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht von oben, welche einen Fall zeigt, wobei in der fünften Ausführungsform der Erfindung eineine Dichtlippe an einer Stelle bereitgestellt wird;
  • 27 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der sechsten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 28 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings gemäß der sechsten Ausführungsform der Erfindung zu erklären;
  • 29 ist ein Querschnitt der Trennstelle (entsprechend des Schnitts 3-3 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist);
  • 30 ist eine Draufsicht eines Dichtungsrings gemäß der siebenten Ausführungsform der Erfindung;
  • 31 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der siebenten Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • 32 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang des Schnitts 32-32, wie in 30 gekennzeichnet;
  • 33 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang des Schnitts 33-33, wie in 30 gekennzeichnet;
  • 34 ist eine Ansicht, welche einen Dichtungsring gemäß der früheren Technik zeigt;
  • 35 ist eine Ansicht, welche den Dichtungsring gemäß der früheren Technik zeigt;
  • 36 ist eine Ansicht, welche einen Dichtungsring gemäß der früheren Technik zeigt;
  • 37 ist eine Ansicht, welche den Dichtungsring gemäß der früheren Technik zeigt;
  • 38 ist eine Ansicht, welche den Dichtungsring gemäß der früheren Technik zeigt und
  • 39 ist eine Ansicht, welche den Dichtungsring gemäß dem Technik zeigt.
  • Beste Ausführungsform der Erfindung
  • (Erste Ausführungsform)
  • Ein Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf 1 bis 5 beschrieben. 1 ist eine Draufsicht eines Dichtungsrings gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, 2 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings 1 gemäß dieser Ausführungsform zeigt, 3 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings 1 entlang der Linie 3-3, wie in 1 gekennzeichnet, 4 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings 1 entlang der Linie 4-4, wie in 1 gekennzeichnet und 5 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts C in 4.
  • Der Dichtungsring 1 dient zum Abdichten des ringförmigen Zwischenraums zwischen einer Welle 70, welche ein Element ist, welches in eine Wellenaussparung eingefügt ist und einem Gehäuse 80, welches das andere Element ist, welches mit einer Wellenaussparung bereitgestellt wird und er wird in einem Zustand genutzt, wobei er in einer ringförmigen Rille 71, welche in der Welle 70 bereitgestellt wird, montiert ist.
  • Außerdem wird der Dichtungsring 1 aus Harzmaterial ausgebildet und er enthält einen ersten Dichtungsbereich 4 für die Abdichtung der Seitenwandfläche 72 der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit A in der ringförmigen Rille 71, welche in der Welle 70 bereitgestellt wird und einen zweiten Dichtungsbereich 3 für die Abdichtung der inneren peripheren Fläche 81 der Wellenaussparung, welche in dem Gehäuse 80 bereitgestellt wird.
  • Hierbei wird, wenn der Druck in die Richtung von einem Pfeil P in 3 von der Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (O) zu Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) wirkt, der Dichtungsring 1 auf die Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) gedrückt und deshalb drückt der erste Dichtungs bereich 4 die Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 während der zweite Dichtungsbereich 3 die innere periphere Fläche 81 der Welle, welche sich gegenüber der ringförmigen Rille 71 befindet, drückt, wobei die Flächen in Positionen der entsprechenden Dichtungsbereiche abgedichtet werden. Auf diesem Weg wird die abgedichtete Flüssigkeit daran gehindert, auf die Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) zu sickern.
  • Hier ist die abzudichtende Flüssigkeit beispielsweise Schmieröl und sie wird, besonders in dem Fall, wobei der Dichtungsring für die Kraftübertragung eines Automobils angewandt wird, als ATF bezeichnet.
  • Außerdem wird, wie in den Abbildungen gezeigt, der Ringkörper des Dichtungsrings 1 mit den Trennstellen 2 an einem Teil in seiner Umfangsrichtung bereitgestellt mit dem Ziel der Verbesserung einer Zusammensetzbarkeit usw.
  • Verschiedene Lösungen sind als solche Trennstellen 2 bekannt geworden und eine Spezialstufenrille in der Form von zwei Stufen ist, wie in den Abbildungen gezeigt, in diese Erfindung übernommen worden als eine Lösung, bei welcher die Durchsickermenge gering ist und welche immer die Änderung der Umgebungstemperatur zufriedenstellend bewältigt. Noch genauer, wie in den Abbildungen gezeigt, werden die abgestuften Trennstellen auf beiden ausgebildet, auf der Seite des ersten Dichtungsbereichs 4 und der Seite des zweiten Dichtungsbereichs 3.
  • Die Spezialstufenrille enthält einen konvexen Teil 21 und einen konkaven Teil 22 in einem die Breite bildenden (axiale Richtung) Paar auf der einen Seite der äußeren Umfangsseite des Ringkörpers durch einen abgetrennten Teil und einen kon kaven Teil 24 und einen konvexen Teil 23 in einem die Breite bildenden Paar auch auf der anderen Seite. Außerdem ist sie so gestaltet, daß der konvexe Teil 21 und der konkave Teil 24 passend sein können und der konkave Teil 22 und der konvexe Teil 23 passend sein können.
  • Entsprechend der Konstruktion der Spezialstufenrille werden die Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (0) und die Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) getrennt, während die Flächen des Ringkörpers senkrecht zu dessen Umfangsrichtung in der Umfangsrichtung Spalten ausbilden (in 2 ein Spalt 27, welcher durch die außermittige Fläche 21a des konvexen Teils 21 und die gegenüber liegende Fläche 24a des konkaven Teils 24 gegenüber dazu ausgebildet wird, ein Spalt 28, welcher durch die außermittige Fläche des konvexen Teils 23 und die gegenüber liegende Fläche des konkaven Teils 22 gegenüber dazu ausgebildet wird und ein Spalt 29 auf der inneren peripheren Seite des Ringkörpers).
  • D.h. der konvexe Teil 21 und der konkave Teil 24 sind so konstruiert, daß sie konzentrisch mit dem zweiten Dichtungsbereich 3 in Schleifkontakt an einer Trennfläche 25 kommen und senkrecht zu der Achse des Dichtungsrings in Schleifkontakt an einer Trennfläche 26 kommen. Deshalb wird, unabhängig davon, daß die Spalten 27, 28 und 29, wie vorstehend festgestellt, ausgebildet werden, ein Teil der Dichtungsflächen von beiden, dem zweiten Dichtungsbereich 3 und dem ersten Dichtungsbereich 4 aufgrund der Trennstelle 2 nicht aufgetrennt.
  • Entsprechend kann der Dichtungsring, immer wenn der Ringkörper thermisch ausgedehnt worden ist, wobei Bewegungen in den Zwischenräumen der Spalten 27, 28 und 29 bewirkt wurden, die Veränderungen der Abmessungen durch Anpassung der Spalten aufnehmen, wobei der festgeschlossene Zustand erhalten bleibt und deshalb kann eine festgeschlossenen Funktion immer gegen die Veränderung der Umgebungstemperatur aufrechterhalten werden.
  • Außerdem wird in dem Dichtungsring 1 gemäß dieser Ausführungsform der erste Dichtungsbereich 4 mit den linienförmigen Kontaktbereichen 41 konstruiert, welche in linienförmigen Kontakt mit den Seitenwandflächen 72 der ringförmigen Rille 71 kommen.
  • In dem Bereich des Dichtungsrings 1, welcher nicht mit der Trennstelle 2 ausgebildet ist, wird der linienförmige Kontaktbereich 41 als herausragenden Bereich (Vorsprung) konstruiert, welcher als eine Winkelfläche 42 ausgebildet ist, welche geneigt ist von der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) an dem zweiten Dichtungsbereich 3 zu einer Seite des Innendurchmessers (Unterseite der Rille), wobei er die Seite der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ist und als eine Winkelfläche 43, welche von der Kante der inneren peripheren Fläche 5 des Dichtungsrings 1, welche auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegt, in Richtung der Seite des Außendurchmessers (geöffnete Seite der Rille) liegt, welche die Seitenwandflächen 72 der ringförmigen Rille 71 ist, geneigt ist.
  • Außerdem wird an dem konvexen Teil 21 der linienförmige Kontaktbereich 41 als herausragenden Bereich (Vorsprung) konstruiert, welcher als eine Winkelfläche 42 ausgebildet ist, welche geneigt ist von der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) an dem zweiten Dichtungsbereich 3 zu der Unterseite der Rille, wobei er die Seite der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ist und als eine Winkelfläche 44, welche so ausgebildet ist, daß sie sich von der Kante 47 der Trennfläche 25 des konvexen Teils 21, welches auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegt, in Richtung der Seite des Außendurchmessers erstreckt und welche von äußeren Ende auf der Seite des Außendurchmessers der Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) zu der Seite des Außendurchmessers, welche die Seite der Seitenwandflächen 72 der ringförmigen Rille 71 ist, geneigt ist.
  • Außerdem wird an dem konvexen Teil 24 der linienförmige Kontaktbereich 41 als herausragenden Bereich (Vorsprung) konstruiert, welcher als eine Winkelfläche 45 ausgebildet ist, welche von der Kante 47 der Trennfläche 25 des konkaven Teils 24, welches auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegt, zu der Seite des Innendurchmessers, welche die Seite der Seitenwandflächen 72 der ringförmigen Rille 71 ist, geneigt ist und als eine Winkelfläche 46, welche von der Kante der inneren peripheren Fläche 5 des konkaven Teils 24, welche auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegt, zu der Seite des Außendurchmessers, welche die Seite der Seitenwandflächen 72 der ringförmigen Rille 71 ist, geneigt ist.
  • Hier soll, zur Kürzung der Beschreibung, der linienförmige Kontaktbereich 41, welcher an dem konvexen Teil 21 bereitgestellt wird, als ein linienförmiger Kontaktbereich 41a bezeichnet werden, der linienförmige Kontaktbereich 41, welcher an dem konvexen Teil 24 bereitgestellt wird, soll als ein linienförmiger Kontaktbereich 41b bezeichnet werden und der linienförmige Kontaktbereich 41, welcher in dem Bereich des Dichtungsrings 1, welcher nicht mit der Trennstelle 2 bereitgestellt wird, soll als ein linienförmiger Kontaktbereich 41c bezeichnet werden.
  • Außerdem werden die linienförmigen Kontaktbereiche 41a, 41b und 41c in dem ersten Dichtungsbereich 4 durchgehend bereitgestellt und die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b werden in einem diametralen Abstand auf dem Dichtungsbereich 2 bereitgestellt, wie in den Abbildungen gezeigt, wobei ein Sickerweg R (Hinweis auf 2) zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b ausgebildet wird.
  • Im folgenden wird die Trennform der linienförmigen Kontaktbereiche in der Trennstelle des Dichtungsrings 1 unter Bezug auf 3 beschrieben.
  • Bezüglich 3 ist a vorgesehen, die Länge zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b in diametraler Richtung des Dichtungsrings zu kennzeichnen, b die diametrale Länge der Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A), c eine axiale von dem linienförmigen Kontaktbereich 41 zu der Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A), S ist ein ausgesparter Teil, welcher durch die Abmessungen a, b und c bestimmt wird, l ist eine diametrale Länge von dem zweiten Dichtungsbereich 3 zu dem linienförmigen Kontaktbereich 41a (oder dem linienförmigen Kontaktbereich 41b), θ1 ist ein Winkel, welcher die Neigungsfläche 43 zu einer Ebene senkrecht zu der Achse definiert und θ2 ist ein Winkel, welcher die Neigungsfläche 42 zu einer Ebene senkrecht zu der Achse definiert.
  • Außerdem ist der ausgesparte Teil S, welcher durch die Abmaße a, b und c bestimmt ist, der diametrale Abschnitt des Raums, welcher durch die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b, die Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) und die Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ausgebildet wird.
  • D.h. der ausgesparte Teil steht mit dem Bereich des Durchsickerwegs in Verbindung, welcher aufgrund er Tatsache ausgebildet ist, daß die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b in einem diametralen Abstand in der Trennstelle 2 bereitgestellt werden. Es ist demzufolge möglich, die Durchsickermenge durch passende Bemessung der Fläche des ausgesparten Teils S zu steuern.
  • „Bemessung der Fläche des ausgesparten Teils S" bedeutet, die Abmessungen a, b und c zu bemessen.
  • Die Abmessungen a, b und c sollten aus der Sicht der Reduzierung der Durchsickermenge klein sein aber wenn sie außerordentlich klein werden, wird es für irgendwelche Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, unmöglich, das ausgesparte Teil zu durchdringen.
  • Dementsprechend sollten für die Abmessungen b und c 0,1–0,5 mm, vorzugsweise 0,15–0,3 mm geeignet sein. Außerdem sollten, wenn die Möglichkeit des Durchdringens der Fremdkörper und die Reduzierung der Durchsickermenge beträchtlich werden, die Abmessungen b und c gleich werden.
  • Außerdem wird die Abmessung a etwas größer ausgeführt als die Abmessung b, wobei die Seitenfläche des Durchsickerwegs verjüngt wird, wobei eine gute Vergießbarkeit bei einem Gießvorgang entsteht.
  • Außerdem sollte die Abmessung l klein sein für die Reduzierung eines Bremsmoments, welches verursacht wird, durch die relative Drehung der Welle und des Dichtungsrings aber wenn sie außerordentlich klein wird, könnte sie in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen der Wellenaussparung des Gehäuses 80 und der Welle 70 ohne Kontakt zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71, an deren linienförmigen Kontaktbereich 41 liegen. D.h. es ist zu befürchten, daß ein Spalt in dem linienförmigen Kontaktteilbereich zwischen der Seitenfläche des Dichtungsrings und der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 entsteht, wobei die Durchsickermenge ansteigen wird.
  • Entsprechend ist in einem Fall, wobei H die Abmessung des Innendurchmessers des Gehäuses kennzeichnet, wobei J die Abmessung des Außendurchmessers kennzeichnet und wobei j = 0,1 bis 0,3 mm eingehalten wird, ungefähr l = H – J + jvorteilhaft.
  • Es ist auch zu befürchten, daß der Dichtungsring durch den Druck der abgedichteten Flüssigkeit verbogen und deformiert wird. Wenn die Winkel θ1 und θ2 der Seitenfläche des Dichtungsrings außerordentlich klein werden, ist zu beachten, daß ein linienförmiger Kontaktzustand nicht beibehalten wird in einem Fall, wobei der Dichtungsring durch den Druck der abgedichteten Flüssigkeit verbogen und deformiert wird. Andererseits verkleinert sich, wenn die Winkel θ1 und θ2 der Seitenfläche des Dichtungsrings außerordentlich groß werden, die Querschnittsfläche des Dichtungsrings und deshalb wird das Gießen des Dichtungsrings schwierig. Entsprechend sollten die Winkel θ1 und θ2 auf 5–20 Grad gesetzt werden.
  • Hierbei ist 5 die vergrößerte Ansicht des Teils C in 4 und der linienförmige Kontaktbereich 41 ist darin vergrößert. Wie in 5 gezeigt, weist das außermittige Ende des linienförmigen Kontaktbereichs 41 eine vorbestimmte Breite in diametraler Richtung auf. Die Breite ls sollte auf 0,05–0,3 mm, vorzugsweise auf 0,1–0,2 mm gesetzt werden, bei Beachtung der Unterdrückung der Durchsickermenge und des Ausstoßes oder Beseitigung der Fremdkörper. Außerdem sollten beide Enden vorzugsweise auf R0,1 oder kleiner abgerundet werden.
  • In dieser Ausführungsform werden, wie in den 1 und 2 gezeigt, die linienförmigen Kontaktbereiche 41 bereitgestellt, wobei sie sich erstrecken von dem Bereich des Dichtungsrings 1, welcher nicht mit der Trennstelle 2 ausgebildet ist, zu dem konkaven Teil 24 über den verschiebbaren Teil 41d, an welchem sich der linienförmige Kontaktbereich 41c, welcher auf der äußeren peripheren Seite der Ringseitenfläche liegt, verschiebt zu dem linienförmigen Kontaktbereich 41b, welcher an der inneren peripheren Seite liegt. Jedoch ist die Erfindung nicht auf diesen Aspekt beschränkt, sondern die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b, welche entsprechend an der konvexen Seite 21 und der konkaven Seite 24 bereitgestellt werden, können sich durchgehend über den gesamten Umfang ausdehnen von dem konvexen Teil 21 zu dem konkaven Teil 24 in einem Zustand, wobei diese linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b nicht in diametraler Richtung übereinander angeordnet sind, d.h. sie sind in diametraler Richtung mit einem Abstand angeordnet. Die Position und Form dieses Verschiebungsteils und das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein des Verschiebungsteils gehören nicht direkt zum Inhalt der Erfindung.
  • Außerdem erstrecken sich in dieser Ausführungsform die linienförmigen Kontaktbereiche 41 entsprechend zu den Trennenden des konvexen Teils 21 und des konkaven Teils 24 in Umfangsrichtung, wobei die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b, welche an dem konvexen Teil 21 und dem konkaven Teil 24 bereitgestellt werden, in diametraler Richtung übereinander angeordnet werden, wenn sie in diametraler Richtung vorgesehen sind aber die Erfindung ist nicht auf diesen Aspekt eingeschränkt.
  • Noch genauer, die linienförmigen Kontaktbereiche brauchen sich nicht zu den Trennenden in Umfangsrichtung an dem konvexen Teil 21 und dem konkaven Teil 24 zu erstrecken, sondern der ausgesparte Teil S, welcher den Sickerweg darstellt, kann in der ausgesparten Form der Trennstelle 2 ausgebildet werden. Außerdem wird immer in einem Fall, wobei die linienförmigen Kontaktbereiche, welche an dem konvexen Teil 21 und dem konkaven Teil 24 bereitgestellt werden, nicht in diametraler Richtung übereinander angeordnet sind, der Durchsickerweg so lang wie diese linienförmigen Kontaktbereiche in diametraler Richtung mit Abstand angeordnet sind, ausgebildet. Deshalb wird vorausgesetzt, daß der ausgesparte Teil S ausgebildet ist und angepaßt ist, wobei die Durchsickermenge steuerbar ist.
  • Hier kann mit dem Ziel der Steigerung der Vergießbarkeit, eine Planfläche M, welche in diametraler Richtung in flacher Form angeordnet wird, vorteilhaft auf der inneren peripheren Seite bereitgestellt werden, wie in den 68 gezeigt.
  • 6 ist eine Draufsicht, welche einen Dichtungsring 1A, dessen Vergießbarkeit verbessert worden ist, zeigt, 7 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings 1A entlang der Linie 7-7, wie in 6 gekennzeichnet und 8 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings 1A entlang der Linie 8-8, wie in 6 gekennzeichnet.
  • Beim Herauslösen des Gußteils bewirkt ein Auswerferstift zum Herauslösen das Abgrenzen zu der Planfläche M, wobei der Auswerferstift nicht gegen eine Winkelfläche, welche den linienförmigen Kontaktbereich 41 bildet, abgrenzt und deshalb kann das Gußteil ohne Beschädigungen der Form des Dichtungsrings herausgelöst werden.
  • Außerdem ist eine Harzzusammensetzung, welche aus wärmebeständigem Harz und einem Füllstoff besteht, geeignet als ein Material, aus welchem der Dichtungsring 1 gestaltet ist.
  • Hier ist das wärmebeständige Harz ein Harz, welches in der Wärmebeständigkeit, des Entflammbarkeitswiderstands und der Beständigkeit gegen Chemikalien ausgezeichnet ist und welches eine ausgezeichnete mechanische Eigenschaft vorweist, beispielsweise ein Polycyanoarylether-Harz (PEN), ein Polyetheretherketon-Harz (PEEK) oder ähnliches aromatisches Polyetherketon-Harz, ein aromatisches Thermoplastpolyimid-Harz, ein Poyamid-Harz vom Typ 4-6, ein Polyphenylensulfid-Harz oder ein Polytetrafluoroethylen-Harz.
  • Gelegentlich wird der Füllstoff zugemischt zum Zweck der Erhöhung der mechanischen Festigkeit des Materials, der Erhöhung einer Abriebsfestigkeit, der Bereitstellung einer geringen Reibungseigenschaft usw. und er ist nicht besonders begrenzt.
  • In dem derart konstruierten Dichtungsring ist der erste Dichtungsbereich 4 als linienförmiger Kontaktbereich eingesetzt, welcher in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 kommt, wobei die druckaufnehmende Fläche des Reibungsbereichs verringert werden kann. Entsprechend kann die Ausbildung des Schmierfilms durch das Schmieröl vorteilhaft werden und die Reduzierung Drehgleitreibung kann erreicht werden. Außerdem können, immer wenn Fremdkörper in den Reibungsbereich eingedrungen sind, diese einfach ausgestoßen werden.
  • Weiterhin ist es möglich, die Durchsickermenge in Abstimmung mit der Größe des Spalts, welcher aufgrund der Tatsache, daß die linienförmigen Kontaktbereiche in einem diametralen Ab stand in der Trennstelle bereitgestellt werden, ausgebildet wird, zu steuern.
  • Die „Größe des Spalts, welcher aufgrund der Tatsache, daß die linienförmigen Kontaktbereiche in einem diametralen Abstand in der Trennstelle bereitgestellt werden, ausgebildet wird" kennzeichnet den ausgesparten Teil S, welcher zuvor festgelegt ist und die Durchsickermenge kann durch die Dimensionierung der Abmaße a, b, und c gesteuert werden.
  • Weiterhin liegen die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b, welche entsprechend an dem konvexen Teil 21 und dem konkaven Teil 24 bereitgestellt werden, so, daß sie, aus diametraler Richtung gesehen, übereinander plaziert sind, wobei der Raum, welcher durch diese linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b, die Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) und der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ausgebildet wird, säulenförmig wird, d.h. der Sickerweg R wird säulenförmig. Entsprechend kann der Öldurchlaufwiderstand des Bereichs vergrößert werden, wobei die Durchsickermenge noch mehr reduziert werden kann.
  • Außerdem kann die Durchsickermenge durch die Dimensionierung dieses Bereichs gesteuert werden, mit anderen Worten, durch die Länge in Umfangsrichtung, über welche die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b, welche an dem konvexen Teil 21 und dem konkaven Teil 24 entsprechend bereitgestellt werden, aus diametraler Richtung gesehen übereinander platziert werden.
  • Auch in einem Fall, wobei die Trennfläche des Durchsickerwegs beispielsweise für den Dichtungsring 400, wie in 41 und 42 in dem Abschnitt der früheren Technik gezeigt, ge setzt wird, kann die Durchsickermenge noch mehr reduziert werden.
  • (Zweite Ausführungsform)
  • Ein Dichtungsring 1B gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf 912 beschrieben. 9 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings 1B gemäß dieser Ausführungsform zeigt, 10 ist ein Querschnitt der Trennstelle (entsprechend dem Schnitt 3-3 des Dichtungsrings 1, welcher in 1 gezeigt ist), 11 ist ein Querschnitt übereinstimmend mit dem Schnitt 4-4 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist und
  • 12 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts H in 11.
  • Im Vergleich mit dem Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform besteht diese Ausführungsform darin, daß die Trennform des Dichtungsrings rechteckig ist und, daß die Seitenfläche der recheckigen Aussparung auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) mit dem linienförmigen Kontaktbereich bereitgestellt wird, welcher in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 kommt. Daneben sind die Identifizierungsnummern und -zeichen den gleichen Elementen zugeordnet wie in der ersten Ausführungsform und sie werden aus der Beschreibung weggelassen.
  • In dem Dichtungsring 1B gemäß dieser Ausführungsform ist der erste Dichtungsbereich 4 konstruiert aus linienförmigen Kontaktbereichen 41, welche von der Seitenfläche des Dichtungsrings der recheckigen Aussparung auf der Seite mit nichtab gedichteter Flüssigkeit (A) hervorstehen zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 und welche in Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 kommen.
  • In jenem Bereich des Dichtungsrings 1B, welcher nicht mit dem Trennbereich 2 ausgebildet ist, ist der linienförmige Kontaktbereich 41 als ein herausragend geformter Bereich konstruiert, welcher zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 an einer Position der Länge l auf der Seite des Innendurchmessers des Dichtungsrings von der Kante des zweiten Dichtungsbereichs 3 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) herausragt.
  • Außerdem ist an einem konvexen Teil 21 der linienförmige Kontaktbereich 41 als ein herausragend geformter Bereich konstruiert, welcher zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 an der Position der Länge l auf der Seite des Innendurchmessers des Dichtungsrings von der Kante des zweiten Dichtungsbereichs 3 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) herausragt.
  • Außerdem ist an einem konkaven Teil 24 der linienförmige Kontaktbereich 41 als ein herausragend geformter Bereich konstruiert, welcher von der Trennfläche 25 des konkaven Teils 24 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) und von der Seitenfläche des Dichtungsrings auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) herausragt.
  • Im folgenden soll, wie bei der ersten Ausführungsform, der linienförmigen Kontaktbereich 41, welcher an dem konvexen Teil 21 bereitgestellt wird, als linienförmiger Kontaktbereich 41a beschrieben werden, der linienförmigen Kontaktbereich 41, welcher an dem konvexen Teil 24 bereitgestellt wird, soll als linienförmiger Kontaktbereich 41b beschrieben werden und der linienförmige Kontaktbereich 41, welcher in dem Bereich des Dichtungsrings 1B, welcher nicht mit dem Trennbereich 2 ausgebildet ist, bereitgestellt wird, soll als linienförmiger Kontaktbereich 41c beschrieben werden.
  • Außerdem werden die linienförmigen Kontaktbereiche 41a, 41b und 41c durchgehend in dem ersten Dichtungsbereich 4 bereitgestellt und die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b werden mit einem diametralen Abstand in dem Trennbereich 2, wie in den Abbildungen gezeigt, bereitgestellt, wobei ein Sickerweg R (mit Bezug zu 9) zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b ausgebildet wird.
  • Im folgenden wird die Querschnittsform des linienförmigen Kontaktbereichs an der Trennstelle mit Bezug auf 10 beschrieben.
  • Mit Bezug auf 10 wird a die Länge zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b zugewiesen, b die diametrale Länge einer Grundfläche 48 in der Seitenfläche des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) von der Kante 47 eines Endbereichs an der inneren Durchmesserseite des Dichtungsrings aufsteigend zu dem herausragend geformten Bereich des linienförmigen Kontaktbereichs 41a (Abgrenzung zwischen der Seitenfläche und dem herausragend geformten Bereich), c eine axiale Länge von dem linienförmigen Kontaktbereich 41 zu der Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A), S ein ausgesparter Teil, welcher durch die Abmessungen a, b und c bestimmt wird und l eine diametrale Länge von dem zweiten Dichtungsbereich 3 zu dem linienförmigen Kontaktbereich 41a (oder dem linienförmigen Kontaktbereich 41c).
  • Außerdem ist es möglich, die Durchsickermenge durch geeignete Dimensionierung der Fläche des ausgesparten Teils S, welcher durch die Abmessungen a, b und c bestimmt wird, zu steuern.
  • „Dimensionierung der Fläche des ausgesparten Teils S" bedeutet, die Abmessungen a, b und c zu dimensionieren. Hier sind die Abmessung a, die Abmessung b, die Abmessung c und die Abmessung l die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform.
  • 12 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts H in 11 und der linienförmige Kontaktbereich 41 ist darin vergrößert. Wie in 12 gezeigt, weist das außermittige Ende des linienförmigen Kontaktbereichs 41 eine vorbestimmte Breite in diametraler Richtung auf. Die Breite ls sollte auf 0,05–0,3 mm, vorzugsweise auf 0,1–0,2 mm gesetzt werden, bei Beachtung der Unterdrückung der Durchsickermenge und des Ausstoßes oder Beseitigung der Fremdkörper. Außerdem sollten beide Enden auf R0,1 oder kleiner abgerundet werden.
  • Außerdem sollte der Anstiegswinkel β des herausragend geformten Bereichs, welcher den linienförmigen Kontaktbereich 41 bildet, welcher von der Seitenfläche des Rings gemessen wird, unter Beachtung der Vergießbarkeit im Bereich 90 Grad < β < 180 Grad, vorzugsweise im Bereich 95 Grad < β < 120 Grad sein.
  • Wie vorstehend erwähnt können, gemäß dieser Ausführungsform, die gleichen Vorteile wie in der ersten Ausführungsform erreicht werden. Weiterhin wird, da die linienförmigen Kontaktbereiche auf der Seitenfläche des Dichtungsrings rechteckige Querschnitte haben, die Arbeit des Gießens einfach und leicht und die Vergießbarkeit wird ohne die Bereitstel lung die Planflächen der ersten Ausführungsform, welche in den 68 gezeigt sind, gesteigert.
  • (Beispiel 1)
  • Ein noch praktikableres Beispiel wird für den Dichtungsring gemäß der ersten Ausführungsform beschrieben.
  • Zunächst wurde als ein Vergleichsmuster 1 der Dichtungsring 100 mit rechteckiger Aussparung verwendet, welcher durch Spritzguß aus Polyetheretherketon (PEEK), in welches verschiedene Füllstoffsorten gemischt wurden, hergestellt ist (der Dichtungsring, welcher in den 34 und 35 als Erklärung in dem Abschnitt der früheren Technik gezeigt ist).
  • Außerdem wurde in diesem Beispiel der Dichtungsring 100, welcher als das Vergleichsmuster 1 gegossen ist, zusätzlich bearbeitet, wobei der Dichtungsring 1, welcher in den 15 für die erste Ausführungsform gezeigt ist, entsteht.
  • Im folgenden wurden die Abmessungen der einzelnen Teile des Dichtungsrings 1 gesetzt mit Dichtungsringaußendurchmesser = 47,85 mm, Dichtungsringwanddicke = 1,9 mm, Dichtungsringhöhe = 2 mm, l = 0,6 mm, θ1 = etwa 15 Grad, θ2 = etwa 15 Grad, b = 0,25 mm, c = 0,25 mm und ls = 0,2 mm.
  • Außerdem wurde als ein Vergleichsmuster 2 ein Dichtungsring 400, welcher durch zusätzliche Bearbeitung des Dichtungsrings 100, welcher als Vergleichsmuster 1 gegossen ist, hergestellt (der Dichtungsring, welcher in den 38 und 39 als Erklärung indem Abschnitt der früheren Technik gezeigt ist).
  • Daneben wurden der Außendurchmesser des Dichtungsrings, die Wanddicke und -höhe in allen diesen Beispielen und den Ver gleichsmustern 1 und 2 gleich und die Trennstellen (in Schwertform) waren die Spezialstufenrillen in all diesen Beispielen und den Vergleichsmustern 1 und 2.
  • Die Dauertests wurden unter Anwendung der drei Arten der Dichtungsringe ausgeführt.
  • Die Bedingungen wurden gesetzt als eine Öleingangstemperatur = 80° C, Öldruck = 1,3 Mpa, Drehzahl der Welle = 4000 U/min, Umfangsgeschwindigkeit = 10 m/s, Ölart = ATF, Material der Außenfläche der Welle = ADC12, Material des Gehäuses = S45C und die Testzeit = 144 Std. Als die Fremdkörper wurde Teststaub Type-7 (Kanton-Lehm), offengelegt in „JIS Z 8901", in einer Menge von 10 mg in Intervallen von 24 Std. in die Leitungen, welche genau vorne an den Montierstellen des Dichtungsrings angeordnet sind, eingegeben.
  • Die Ergebnisse der Tests werden in Tabelle 1 gezeigt.
  • Daneben wird 1000 cm3/min = 1 l/min eingehalten. (Tabelle 1)
    Maximale Abriebstiefe der Außenfläche der Aluminiumwelle (μm) Sickermenge zum Testbeginn (cm3/min) Sickermenge zum Testende (cm3/min) Bemerkungen
    Beispiel 3–4 130–140 130–140
    Vergleichsmuster 1 500–1400 10–20 Über 1000 Abbruch nach 30 Std. wegen großer Sickermenge
    Vergleichsmuster 2 2–4 300–400 300–400
  • Wie in Tabelle 1 gezeigt, ist festgestellt worden, daß dieses Beispiel in der Abriebstiefe der Aluminiumwelle viel geringer ist als das Vergleichsmuster 1 und, daß, wenn es ver glichen wird mit dem Vergleichsmuster 2, dieses Beispiel eine annähernd gleiche Abriebstiefe der Aluminiumwelle mit einer Durchsickermenge von der Hälfte oder weniger erreicht.
  • (Dritte Ausführungsform)
  • Im folgenden wird der Dichtungsring 1C gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Bei Berührung des Dichtungsrings, beispielsweise beim Transport des Dichtungsrings oder beim Einbau des Dichtungsrings zwischen die beiden Elemente, erleidet der Dichtungsring manchmal einen Defekt wie die Schlagspur oder Druckspur. Besonders in dem Dichtungsring, welcher die Trennstelle aufweist, könnten die Enden der Trennstelle beschädigt werden.
  • 13 ist eine schematische Ansicht für die Erklärung des Problems.
  • Im Verlauf des Beispiels werden, in einem Fall, wobei der Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform beschädigt worden ist, von einem Defekt wie der Schlagspur oder Druckspur, an einem Abschnitt I, gezeigt in 13, einige Fremdkörper, welche in der Dichtungsflüssigkeit vorhanden sind, leicht von der beschädigten Stelle zwischen die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b eindringen.
  • In dem Dichtungsring 1 werden die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b in diametralem Abstand in der Trennstelle 2 bereitgestellt, wobei der Sickerweg R zwischen diesen linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b ausgebildet wird. In einem Fall, wobei die Richtung des Sickerwegs R und die Drehrichtung der Welle identisch sind, d.h. wobei die Gleitrichtung der Welle relativ zu dem Dichtungsring in J-Richtung, gezeigt in 13, verläuft, dringen die Fremd körper, welche in der Dichtungsflüssigkeit vorhanden sind, leicht zwischen die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b ein.
  • Besonders in einem Fall, wobei die Welle aus weichem Material gemacht ist und wobei die Gleitrichtung der Welle relativ zu dem Dichtungsring die J-Richtung, gezeigt in 13, ist, ist zu befürchten, daß die Fremdkörper, welche zwischen die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b eindringen, zwischen dem Spalt der linienförmigen Kontaktbereiche 41a, 41b des Dichtungsrings 1 und der Seitenwandfläche der ringförmigen Rille 71 der Welle 70 reiben, wobei die Seitenwandfläche drastisch abgerieben wird.
  • Es ist deshalb vorteilhaft, die Trennstelle 2 des Dichtungsrings 1 so zu konstruieren, daß der Sickerweg, welcher zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b ausgebildet wird, in der umgekehrten Richtung zu der Drehrichtung der Welle sein kann, mit anderen Worten, daß die Gleitrichtung der Welle 70 eine K-Richtung, gezeigt in 13, wird. D.h., der Dichtungsring kann so angeordnet werden, daß der konvexe Teil 21 für das Abdichten der Seitenwandfläche der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) auf einer in Gleitrichtung der Welle 70 stromabwärts gerichteten Seite liegt.
  • Hier wird eine Vielzahl Dichtungsringe normalerweise in einem Satz angewandt. Es ist deshalb zu befürchten, daß der Montagevorgang der Dichtungsringe, entsprechend der Drehrichtung der Welle, die Verschlechterung der Arbeitseffizienz verursacht.
  • Diese Ausführungsform erläutert den Dichtungsring 1C, in welchem die Trennstelle des Dichtungsrings 1 gemäß der ers ten Ausführungsform ausgeführt ist, mit einer Anleitung für die Bereitstellung eines vorstehenden Teils, welcher als äußerer peripherer Teil der Trennstelle 2 in Umfangsrichtung relativ zu dessen inneren peripheren Teil hervorsteht und eines ausgesparten Teils, als welches der äußere periphere Teil der Trennstelle in Umfangsrichtung relativ zu dessen inneren peripheren Teil ausgespart ist und zu welchem der hervorstehende Teil passend ist.
  • 14 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings 1C gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung zeigt, während 15 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht ist, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings 1C, gemäß dieser Ausführungsform, zu erklären. Daneben sind die Bezugszahlen und -zeichen den gleichen Elementen zugeordnet wie in der ersten Ausführungsform und sie werden in der Beschreibung weggelassen.
  • Eine Spezialstufenrille, welche in der Trennstelle 2 des Dichtungsrings 1C gemäß dieser Ausführungsform enthalten ist, enthält den hervorstehenden Teil 2a, als welcher eine Seite der Trennstelle 2 auf der äußeren peripheren Seite des Ringkörpers des Dichtungsrings in Umfangsrichtung relativ zu dem inneren peripheren Seitenende 2c des Ringkörpers hervorsteht und den ausgesparten Teil 2b, als welcher die andere Seite relativ zu dem inneren peripheren Seitenende 2c des Ringkörpers ausgespart ist und zu welchem der hervorstehende Teil 2a passend ist. Hier stellt der vorstehende Teil 2a einen ersten kreisförmig gebogenen Teil dar, während der ausgesparte Teil 2b einen kreisförmig konkaven Teil darstellt.
  • Außerdem enthält, wie in dem Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform, der hervorstehenden Teil 2a einen konvexen Teil 21 und einen konkaven Teil 22 in einem die Breite (in axialer Richtung) bildenden Paar und der ausgesparte Teil 2b enthält einen konkaven Teil 24 und einen konvexen Teil 23 in einem die Breite bildenden Paar. Zusätzlich werden die äußere periphere Seite des Dichtungsrings 1C, der konvexe Teil 21 und der konkave Teil 24 angepaßt und der konkave Teil 22 und der konvexe Teil 23 werden angepaßt. Hier stellt der konvexe Teil 21 einen zweiten kreisförmig gebogenen konvexen Teil dar, während der konkave Teil 24 einen zweiten kreisförmig gebogenen konkaven Teil darstellt.
  • In dem Dichtungsring gemäß dieser Ausführungsform wird ein erster Dichtungsbereich 4 als linienförmiger Kontaktbereich 41 konstruiert, welcher in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 kommt. Dies ist das Gleiche wie in dem Dichtungsring 1, die linienförmigen Kontaktbereiche 41a, 41b und 41c, welche den linienförmigen Kontaktbereich 41 darstellen, werden in dem ersten Dichtungsbereich 4 durchgehend bereitgestellt und die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b werden in diametralem Abstand in der Trennstelle 2 bereitgestellt, wobei ein Sickerweg R (mit Bezug auf 14) zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b ausgebildet wird.
  • Hier ist die Querschnittsform der linienförmigen Kontaktbereiche in der Trennstelle des Dichtungsrings 1C die gleiche wie in dem Dichtungsring 1.
  • In dieser Ausführungsform können dementsprechend die gleichen Vorteile wie in der ersten Ausführungsform erreicht werden.
  • Außerdem ist das Merkmal dieser Ausführungsform, daß beim Montieren des Dichtungsrings der Dichtungsring 1C in die ringförmige Rille 71 der Welle 70 entsprechend der Drehrichtung dieser Welle 70 einmontiert wird.
  • Noch genauer, der Dichtungsring wird so angeordnet, daß der vorstehende Teil 2a auf der in Drehrichtung der Welle 70 abwärts gerichteten Seite liegen kann und, daß der konvexe Teil 21, welcher den linienförmigen Kontaktbereich 41 an dem vorstehenden Teil 2a ausbildet, auf der Seite der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71, welche in der Welle 70 bereitgestellt wird, liegen kann, wie er an der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegt.
  • Auf diese Weise wird der konvexe Teil 21, auf der in Drehrichtung abwärts gerichteten Seite angeordnet in dem Fall, wobei die Welle 70 relativ zu dem Ringkörper in die K-Richtung gedreht wird, wie in 14 gezeigt, wobei die Richtung des Sickerwegs R zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen 41a und 41b und der Drehrichtung der Welle zueinander umgekehrt wird. Die „Tatsache, daß die Richtung des Sickerwegs R und die Drehrichtung der Welle zueinander umgekehrt wird" kennzeichnet, daß eine Öffnung, welche durch die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b ausgebildet wird, in K-Richtung, welche die Drehrichtung der Welle ist, auf der inneren peripheren Seite des Ringkörpers liegt.
  • Deshalb werden, immer wenn der Dichtungsring montiert worden ist, in dem Zustand, wobei er teilweise an einer Stelle I von Beschädigungen, wie Schlagspuren oder Druckspuren betroffen ist, die Fremdkörper, welche in der Dichtungsflüssigkeit vorhanden sind, durch die Drehung der Welle nicht zwischen die linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b eindringen.
  • Entsprechend können die Fremdkörper am Eindringen zwischen den Spalt der linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b des Dichtungsrings 1C und der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 der Welle 70 gehindert werden und deshalb wird es möglich, die Seitenwandfläche 72 vor weiterem Abrieb zu schützen.
  • Weiterhin werden in der Trennstelle 2 des Dichtungsrings 1C der vorstehende Teil 2a und der eingesenkte Teil 2b, welche gegenüber dem inneren peripheren Seitenende 2c passend sind, auf der äußeren peripheren Seite des Ringkörpers bereitgestellt, wobei die Trennstelle mit der Anleitung ungleich zu der symmetrischen Form, wie in dem Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform, ausgestattet ist und es wird möglich, den Dichtungsring mit dem vorstehenden Teil 2a, welcher an der in Drehrichtung abwärts gerichteten Seite der Welle angeordnet ist, sicher zu montieren.
  • Hier sollte der konvexe Teil 21, welcher an dem vorstehenden Teil 2a hervorsteht, vorzugsweise auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegen. Weil jedoch die äußere periphere Seite des Ringkörpers in dieser Ausführungsform hervortretend ist, wird die Richtung des Sickerwegs R zwischen den linienförmigen Kontaktbereichen und der Drehrichtung der Welle zueinander umgekehrt, immer wenn der konkave Teil 22 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) liegt, wobei der Schutz vor dem Eindringen der Fremdkörper und der Schutz vor dem Abrieb der Seitenwandfläche 72 möglich wird.
  • Entsprechend werden der Schutz vor dem Eindringen der Fremdkörper und der Schutz vor dem Abrieb der Seitenwandfläche 72 durch die Montage des vorstehenden Teils 2a auf der in Drehrichtung der Welle abwärts gerichteten Seite sicher möglich.
  • Weiterhin wird es möglich, den Montagevorgang des Dichtungsrings in Übereinstimmung mit der Drehrichtung der Welle effizient auszuführen.
  • Hier kann, wenn die Differenz der Abmessung in Umfangsrichtung an dem konvexen Teil 21 und dem konkaven Teil 22 größer wird (oder entsprechend dem konkaven Teil 24 und dem konvexen Teil 23, welche zueinander passend sind), d.h. wenn der konvexe Teil 21 in Umfangsrichtung mehr hervorsteht, die Durchsickermenge der Dichtungsflüssigkeit kleiner gemacht werden. Da jedoch dies im Vergleich mit dem ausgesparten Teil S, welches in der ersten Ausführungsform erklärt wird, bei der Durchsickermenge wenig Einfluß hat, braucht die Differenz der Abessung nicht besonders beachtet zu werden. Auch in dem Dichtungsring 1C kann eine Planfläche M, welche in diametraler Richtung flach angebracht wird, an der inneren peripheren Fläche bereitgestellt werden, wie bei dem Dichtungsring 1A, beschrieben mit Bezug auf die 68, wobei die Erhöhung der Vergießbarkeit erreicht werden kann.
  • (Vierte Ausführungsform)
  • Im folgenden wird der Dichtungsring 1D gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 16 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings 1D gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt, während 17 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht ist, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings 1D gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung zu erklären. Daneben sind die Bezugszahlen und -zeichen den gleichen Elementen zugeordnet wie in den vorstehenden Ausführungsformen und sie werden in der Beschreibung weggelassen.
  • Im Vergleich mit dem Dichtungsring 1C, gemäß der dritten Ausführungsform, besteht diese Ausführungsform darin, daß die Querschnittsform des Dichtungsrings rechteckig ausgeführt ist, wie in dem Dichtungsring 1B, welcher in der zweiten Ausführungsform beschrieben ist und, daß die Seitenfläche des Dichtungsrings mit rechteckigem Querschnitt auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) mit linienförmigen Kontaktbereichen bereitgestellt wird, welche in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 kommen.
  • D.h. in dem Dichtungsring 1D wird gemäß dieser Ausführungsform die Querschnittsform rechteckig und ein vorstehender Teil, als welcher die äußere periphere Seite der Trennstelle 2 in Umfangsrichtung relativ zu deren inneren peripheren Seite vorsteht und ein zurückstehender Teil, als welcher die äußere periphere Seite der Trennstelle in Umfangsrichtung relativ zu deren inneren peripheren Seite zurücksteht und in welchen der vorstehende Teil eingepaßt wird, werden wie in dem Dichtungsring 1C gemäß der dritten Ausführungsform bereitgestellt, wobei die Trennstelle des Dichtungsrings 1B gemäß der zweiten Ausführungsform in einer Anleitung versehen ist.
  • (Beispiel 2)
  • Ein noch praktikableres Beispiel wird für den Dichtungsring gemäß der dritten Ausführungsform beschrieben.
  • Zunächst wurde als ein Vergleichsmuster der Dichtungsring 1, gezeigt in den 15 in der ersten Ausführungsform, wie in dem Beispiel 1 erstellt.
  • Außerdem wurde in diesem Beispiel der Dichtungsring 1C, gezeigt in den 1415, in der dritten Ausführungsform, durch die Ausführung zusätzlicher Bearbeitung nach dem Spritzguß mit Polyetheretherketon (PEEK), in welche verschiedene Sorten Füllstoff eingemischt waren, erstellt.
  • Daneben waren die Abmessungen der Einzelteile der Dichtungsringe in beiden dieser Beispiele und dem Vergleichsmuster gleich und sie waren die gleichen wie in Beispiel 1.
  • Weiterhin waren an dem Abschnitt I, gezeigt in 14, Schlagspuren an dem Dichtungsring dieses Beispiels zugefügt worden, während Schlagspuren an dem Abschnitt I, gezeigt in 13, an dem Dichtungsring des Vergleichsmusters zugefügt wurden.
  • Unter Anwendung der zwei Arten von Dichtringen waren Dauertests durch eine Dauertestvorrichtung ausgeführt worden. Zwei Proben wurden auf einmal getestet und ein Öldruck wurde zwischen die Proben angelegt.
  • 18 ist eine schematische Ansicht, welche ein Beispiel einer Dauertestvorrichtung zeigt.
  • Die Dauertestvorrichtung 90, gezeigt in 18, wird mit einem Gehäuse 91 und Wellen 93a und 93b, welche drehbar auf dem inneren Umfang des Gehäuses 91 montiert sind, bereitgestellt.
  • Die Ringspalten 92a und 92b für die Montage der Dichtungsringmuster S darin werden an dem äußeren Umfang der Wellen 93a und 93b bereitgestellt, ein Raum zwischen den Wellen 93a und 93b kennzeichnet eine Ölkammer 94, in welche Testöl eingetreten ist und der Öldruck tritt von einer Öldruckeintrittsöffnung 95 in die Ölkammer 94 ein.
  • Hierbei wird, wenn der Öldruck an die Dichtungsringmuster S, welche in die Ringspalten 92a und 92b der entsprechenden Wellen 93a und 93b montiert sind, angelegt wird, das Öl fest eingeschlossen in einem Zustand, wobei die Ringseitenflächen S1 des entsprechenden Dichtungsringmusters S gegen die Seitenflächen des Spalts 92c und 92d gedrückt werden und wobei dessen äußere periphere Fläche des Rings S2 gegen das Gehäuse 91 gedrückt wird.
  • Die Ergebnisse der Tests, durchgeführt unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1, werden in Tabelle 2 gezeigt. (Tabelle 2)
    Montageposition des Dichtungs rings Maximale Abriebstiefe der Außenfläche der Aluminiumwelle (μm) Sickermenge zum Testbeginn (cm3/min) Sickermenge zum Testende (cm3/min) Gleit-Richtung der Welle
    Beispiel Ringspalt 202a 2 120 120 K-Richtung in Fig. 14
    Ringspalt 202b 4 130 130 K-Richtung in Fig. 14
    Vergleichsmuster Ringspalt 202a 150 140 Über 1000 J-Richtung in Fig. 13
    Ringspalt 202b 2 140 140 J-Richtung in Fig. 13
  • Wie in Tabelle 2 gezeigt, ist bestätigt worden, daß dieses Beispiel die Abriebstiefe der Aluminiumwelle viel geringer werden lassen kann als das Vergleichsmuster.
  • (Fünfte Ausführungsform)
  • Im folgenden wird der Dichtungsring 1E gemäß der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Bei der Anwendung eines Dichtungsrings ist zu befürchten, daß einige Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, in eine Trennstelle 2 eindringen.
  • 19 ist eine schematische Ansicht für die Aufgabenerläuterung.
  • In einem Fall, wobei die Fremdkörper in die Trennstelle 2 beispielsweise des Dichtungsrings 1 gemäß der ersten Ausführungsform eingedrungen sind und wobei dieser Zustand sich fortsetzt, d.h. wobei die Fremdkörper in die Trennstelle 2 hineingerieben worden sind, wird eine Fläche Q, welche in 19B schraffiert ist, durch die Fremdkörper auf die Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (O) gedrückt, ein Zustand tritt ein, wobei der linienförmige Kontaktbereich 41b (ein Teil T, gezeigt in 19A) nicht in Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 liegt. Als ein Ergebnis bleiben die Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, zwischen dem linienförmigen Kontaktbereich 41b (dem Teil T, gezeigt in 19A) und der Seitenwandfläche 72 und es kann die Beeinträchtigung des Abriebs der Seitenwandfläche 72 bewirkt werden, besonders in einem Fall, wobei eine Welle aus weichem Material besteht. Außerdem kann übermäßiger Abrieb in der Fläche Q, verursacht durch die Fremdkörper, welche in die Trennstelle 2 eingerieben sind, eintreten.
  • Diese Ausführungsform stellt einen Dichtungsring 1E vor, welcher eine Konstruktion aufweist, wobei, immer wenn diese Fremdkörper in die Trennstelle 2 eingedrungen sind, der Abrieb durch die Fremdköroper schwer und das Ausstoßen der Fremdkörper leicht wird.
  • 20 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings 1E gemäß der fünften Ausführungsform der Erfindung zeigt, 21 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings 1E gemäß dieser Ausführungsform zu erklären, 22 ist ein Querschnitt der Trennstelle (entsprechend dem Schnitt 3-3 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist), 23 ist eine teilweise geschnittene Draufsicht von oben, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß dieser Ausführungsform zeigt und 24 ist eine vergrößerte Ansicht des Ausschnitts W des Dichtungsrings, gezeigt in 23. Daneben sind die Bezugszahlen und -zeichen den gleichen Elementen zugeordnet wie in den vorstehenden Ausführungsformen und sie werden in der Beschreibung weggelassen.
  • Wie in dem Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform wird der Dichtungsring 1E gemäß dieser Ausführungsform mit einer abgestuften Trennstelle (Spezialstufenrille) ausgebildet und er enthält einen konvexen Teil 21 und einen konkaven Teil 22 in einem die Breite bildenden Paar (in axialer Richtung) auf der einen Seite der äußeren peripheren Seite des Dichtungsrings durch einen ausgesparten Teil und einen konkaven Teil 24 und einen konvexen Teil 23 in einem die Breite bildenden Paar auch auf der anderen Seite. Außerdem ist er so konstruiert, daß der konvexe Teil 21 und der konkave Teil 24 passend sein können, während der konkave Teil 22 und der konvexe Teil 23 passend sein können. Hier bildet der konvexe Teil 21c einen kreisförmig gebogenen konvexen Teil und der konkave Teil 24 bildet einen kreisförmig gebogenen konkaven Teil.
  • Hier wird die Querschnittsform der linienförmigen Kontaktbereiche in der Trennstelle 2 des Dichtungsrings 1E in 22 gezeigt und die einzelnen Abmessungen sind die gleichen wie die des Dichtungsrings 1 (mit Bezug auf 3).
  • In dieser Ausführungsform können dementsprechend die gleichen Vorteile wie in der ersten Ausführungsform erreicht werden.
  • Außerdem ist ein Merkmal dieser Ausführungsform, daß an den konvexen Teilen 21 und 23 die Schnittflächen 26 senkrecht zu der Achse des Dichtungsrings, zwischen den Paßflächen, zu welchen die konvexen Teile und die konkaven Teile angepaßt sind, entsprechend mit Vorsprüngen, welche zu den gegenüber liegenden Flächen hervorstehen und welche in linienförmigen Kontakt mit den gegenüber liegenden Flächen kommen, bereitgestellt werden.
  • Wie in den 20 und 21 an dem konvexen Teil 21 gezeigt, ist der Vorsprung eine Dichtlippe 26b mit winkelförmigem Querschnitt, welcher eine Dicke aufweist, welche sich allmählich zu der Seite des konvexen Teils 23 in axialer Richtung verjüngt, an einer Schnittfläche 26a in axialer Richtung gegenüber dem konvexen Teil 23 und senkrecht zu der Achse. Außerdem ist an dem konvexen Teil 23 der Vorsprung eine Dichtlippe 26d mit winkelförmigen Querschnitt, welcher eine Dicke aufweist, welche sich allmählich zu der Seite des konvexen Teils 21 in axialer Richtung verjüngt, an einer Schnittfläche 26c in axialer Richtung gegenüber dem konvexen Teil 21 und senkrecht zu der Achse.
  • Hier werden die Dichtlippen 26b und 26d so bereitgestellt, daß sie in ihrem gesamten Bereich in linienförmigen Kontakt mit den entsprechend gegenüberliegenden Schnittflächen 26c und 26a in diametraler Richtung des Dichtungsrings kommen können. In einem Fall, wobei ein Öldruck P von der Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (O) wirkt, werden die Dichtlippen 26b und 26d in entsprechenden Preßkontakt mit den Schnittflächen 26c und 26a gebracht, wobei sie in linienförmigen Dichtkontakt kommen.
  • Deshalb liegen, immer wenn die Fremdkörper in die Trennstelle 2 eingedrungen sind, die Trennflächen 26a und 26c in linienförmigem Kontakt und deshalb werden die Fremdkörper zwischen den Schnittflächen 26a und 26c nicht eingerieben. Immer wenn die Fremdkörper eingerieben worden sind, werden sie zwischen die Teile, welche in linienförmigem Kontakt liegen, eingerieben und deshalb werden sie einfach ausgestoßen (ein Abriebzustand wird einfach erreicht).
  • Außerdem werden, immer wenn die Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, die Trennstelle 2 erreicht haben, sie nicht in die Trennstelle 2 eindringen und die Fläche Q, welche als Beispiel in 19B schraffiert ist, wird nicht durch die Fremdkörper an die Seite mit abgedichteter Flüssigkeit (O) gedrückt, wobei kein Zustand eintritt, wobei der linienförmige Kontaktbereich 41b (der Teil T, gezeigt in 19A) nicht in Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 liegt.
  • Es ist dementsprechend möglich, den Nachteil zu vermeiden, daß die Fremdkörper sich zwischen dem linienförmigen Kontaktbereich 41b und der Seitenwandfläche 72 befinden, wobei diese Seitenwandfläche 72 abgerieben wird. Außerdem kann, da vermieden werden kann, daß sich die Fremdkörper in die Trennstelle 2 einreiben, das Auftreten von übermäßigem Abrieb an jeder der Schnittflächen 26a und 26c (in Verbindung mit der Fläche Q, gezeigt in 19B) vermieden werden.
  • Hierbei wird in dieser Ausführungsform die Abmessung der vorstehenden Höhe d jeder der Dichtlippen 26b und 26d auf 0,15–0,2 mm gesetzt. Die Abmessung d ist nicht auf diesen Wert begrenzt, solange er in Abstimmung mit der Größe der Fremdkörper, welche in der abgedichteten Flüssigkeit vorhanden sind, gesetzt wird.
  • Außerdem sollte der Winkel θ3 (mit Bezug auf 24A) des außermittigen Endes der Dichtlippen 26b und 26d auf 20–120 Grad, vorzugsweise auf 60–90 Grad, in Abstimmung mit der Vergießbarkeit und Stabilität, gesetzt werden.
  • Die Form des außermittigen Endes jeder der Dichtlippen kann eine R-Form sein, jedoch in Abstimmung mit der Ausführbarkeit eines Gusses, kann eine Trapezform als Form gut geeignet sein, bedingt durch das Vorliegen eines flachen Teils, wie in 24B gezeigt. Die Winkel θ4 und θ5 sollten in diesem Fall, in Abstimmung mit der Ablösbarkeit der Gussform, auf 90–180 Grad, vorzugsweise auf 95–120 Grad gesetzt werden. Die Abmessung f des flachen Teils sollte, in Abstimmung mit der Ausführbarkeit des Gusses und der Ausstoßmöglichkeit oder der Beseitigungsmöglichkeit der Fremdkörper, auf 0,1–0,5 mm, vorzugsweise auf 0,15–0,3 mm gesetzt werden.
  • Außerdem wird eine Abmessung e von dem außermittigen Ende des konvexen Teils 21 oder 23 in Umfangsrichtung des Dichtungsrings zu der entsprechenden Dichtlippe 26b oder 26d nicht besonders begrenzt. Unter Beachtung der Abdichtbarkeit sollte die Abmessung e so klein wie möglich sein und sie sollte auf 0–1 mm, vorzugsweise auf 0–0,5 mm, gesetzt werden.
  • In dem Dichtungsring, gezeigt in den 20 und 21, werden der konvexe Teil 21 und der konkave Teil 23 mit den entsprechenden Vorsprüngen bereitgestellt, jedoch ist dieser Aspekt nicht einschränkend und entweder der konvexe Teil 21 oder der konkave Teil 23 können als gut geeignet mit dem Vorsprung bereitgestellt werden. Die 25 und 26 zeigen einen Fall, wobei die Dichtlippe 26b nur an dem konvexen Teil 21 bereitgestellt wird.
  • Wenn die Dichtlippe nur an einem Platz bereitgestellt wird, verbleiben die abgeriebenen Fremdkörper nicht zwischen den Dichtlippen und die Ausstoßmöglichkeit oder die Beseitigungsmöglichkeit der Fremdkörper wird weiter erhöht. Außerdem ist unter Beachtung der Zusammensetzbarkeit die Dichtlippe an einer Stelle besser.
  • Außerdem werden in dieser Ausführungsform die Schnittflächen 26 senkrecht zu der Achse mit den Vorsprüngen, welche zu den gegenüberliegenden Flächen herausragen und welche in linienförmigen Kontakt zu den gegenüberliegenden Flächen kommen, entsprechend bereitgestellt. Jedoch können die Schnittflächen 25, welche konzentrisch mit dem zweiten Dichtungsbereich 3 sind, als gut geeignet mit den Vorsprüngen, welche in linienförmigen Kontakt kommen, bereitgestellt werden.
  • Auch in dem Dichtungsring 1E kann eine Planfläche M, welche in diametraler Richtung abgeflacht ist, auf der inneren peripheren Seite bereitgestellt werden, wie in dem Dichtungsring 1A, mit Bezug auf die 68 beschrieben, wobei die Erhöhung der Ablösbarkeit der Gußform erreicht werden kann.
  • Daneben ist im vorstehenden der Dichtungsring, welcher mit einer abgestuften Trennstelle (Spezialstufenrille), wie der Dichtungsring 1 gemäß der ersten Ausführungsform, ausgebil det ist, beschrieben worden, jedoch ist dieser Aspekt nicht einschränkend und diese Ausführungsform ist für die Anwendung auf den Dichtungsring, welcher mit einer abgestuften Trennstelle (Spezialstufenrille) als ein Dichtungsring 1C gemäß der dritten Ausführungsform ausgebildet ist, gut geeignet.
  • (Sechste Ausführungsform)
  • Im folgenden wird der Dichtungsring 1F gemäß der sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. 27 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings 1F gemäß der sechsten Ausführungsform der Erfindung zeigt, 28 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den räumlichen Zustand der Trennstelle zeigt mit dem Ziel, die Konstruktion der Trennstelle des Dichtungsrings 1F gemäß dieser Ausführungsform zu erklären und 29 ist ein Querschnitt der Trennstelle (entsprechend dem Schnitt 3- 3 des Dichtungsrings, welcher in 1 gezeigt ist). Daneben sind die Bezugszahlen und -zeichen den gleichen Elementen zugeordnet wie in der vorhergehenden Ausführungsform und sie werden in der Beschreibung weggelassen.
  • Im Vergleich mit dem Dichtungsring 1E gemäß der fünften Ausführungsform besteht diese Ausführungsform darin, daß die Trennform des Dichtungsrings rechteckig ist, wie in dem Dichtungsring 1B, beschrieben in der zweiten Ausführungsform und, daß die Seitenfläche des Dichtungsrings der reckeckigen Aussparung auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) mit dem linienförmigen Kontaktbereich bereitgestellt wird, welcher in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 kommt.
  • D.h., der Dichtungsring 1F weist eine rechteckige Querschnittsform auf und wie in dem Dichtungsring 1E gemäß der fünften Ausführungsform, ist er mit der abgestuften Trennstelle (Spezialstufenrille) ausgebildet und enthält einen konvexen Teil 21 und einen konkaven Teil 22 in einem die Breite bildenden (axiale Richtung) Paar auf der einen Seite der äußeren Umfangsseite des Ringkörpers durch ein abgetrenntes Teil und einen konkaven Teil 24 und einen konvexen Teil 23 in einem die Breite bildenden Paar auch auf der anderen Seite. Außerdem ist er so konstruiert, daß der konvexe Teil 21 und der konkave Teil 24 passend sein können und der konkave Teil 22 und der konvexe Teil 23 passend sein können.
  • Hier ist die Querschnittsform der linienförmigen Kontaktbereiche in der Trennstelle 2 des Dichtungsrings 1F und die Einzelabmessungen die gleichen wie in dem Dichtungsring 1B (mit Bezug auf 11).
  • Daneben ist der Dichtungsring, welcher mit einer abgestuften Trennstelle (Spezialstufenrille), wie in dem Dichtungsring 1B gemäß der zweiten Ausführungsform in dieser Ausführungsform beschrieben worden ist, ausgebildet, jedoch ist dieser Aspekt nicht einschränkend und diese Ausführungsform ist für die Anwendung auf den Dichtungsring, welcher mit einer abgestuften Trennstelle (Spezialstufenrille) als ein Dichtungsring 1D gemäß der vierten Ausführungsform ausgebildet ist, gut geeignet.
  • (Beispiel 3)
  • Ein noch praktikableres Beispiel wird für den Dichtungsring gemäß der sechsten Ausführungsform beschrieben.
  • Zunächst wurde als ein Vergleichsmuster der Dichtungsring 1B mit rechteckiger Aussparung verwendet, wie er in den 912 für die zweite Ausführungsform gezeigt ist, und welcher durch Spritzguß aus Polyetheretherketon (PEEK), in welches verschiedene Füllstoffsorten gemischt wurden, hergestellt ist. Außerdem wurde in diesem Beispiel der Dichtungsring, welcher als das Vergleichsmuster gegossen ist, zusätzlich bearbeitet, wobei der Dichtungsring 1F, welcher in den 2729 gezeigt ist, entsteht. Hier wurden die Abmessungen der einzelnen Teile des Dichtungsrings 1F gesetzt mit Dichtungsringaußendurchmesser = 47,85 mm, Dichtungsringwanddicke = 1,9 mm, Dichtungsringhöhe = 2 mm, l = 0,6 mm, β = etwa 116 Grad, b = 0,2 mm, c = 0,2 mm, ls = 0,2, d = 0,2 mm θ4 = θ5 = 120 Grad, e = 0,4 mm und f = 0,2 mm.
  • Daneben waren die Abmessungen der Einzelteile der Dichtungsringe in beiden diesen Beispielen und dem Vergleichsmuster gleich. Unter Anwendung der zwei Arten von Dichtringen waren Dauertests durch eine Dauertestvorrichtung ausgeführt worden.
  • In diesem Beispiel wurde die Dauertestvorrichtung 90, wie sie in 18 zur Erklärung in Beispiel 2 gezeigt wird, eingesetzt. Die Bedingungen waren die gleichen wie in den Beispielen 1 und 2. Als Fremdkörper wurde Teststaub Type-7 (Kanton-Lehm), offengelegt in „JIS Z 8901", in einer Menge von 10 mg in Intervallen von 24 Std. in die Leitungen, welche genau vorne an den Montierstellen des Dichtungsrings angeordnet sind, eingegeben.
  • Weiterhin wurde in diesem Beispiel der Teststaub Type-7, offengelegt in „JIS Z 8901", in einer Menge von 1 mg als Beschichtung zwischen den Paßflächen, nämlich den Schnittflächen 26a und 26c der Trennstellen des Dichtungsrings angebracht.
  • Zwei Proben wurden auf einmal getestet und ein Öldruck wurde auf die Proben angelegt. Außerdem waren 10 Proben für jedes dieser Beispiele und der Vergleichsmuster getestet worden (d.h. die Anzahl der Tests war fünf).
  • In diesem Beispiel wurde die Abriebtiefe 10 μm oder kleiner in allen 10 Proben und der auffällige Abrieb der Seitenfläche einer Aluminiumwelle wurde nicht festgestellt. Andererseits wurde bei dem Vergleichsmuster die Abriebtiefe in 8 der 10 Proben bei oder unter 10 μm gehalten, jedoch wurde der auffällige Abrieb in den verbleibenden 2 der 10 Proben festgestellt.
  • In Tabelle 3 werden die Testergebnisse jener 2 der 10 Proben dieses Beispiels, bei welchen die Abriebtiefe der Seitenfläche der Aluminiumwelle groß war, gezeigt und die Testergebnisse jener beiden Proben der Vergleichsmuster, welche den auffälligen Abrieb vorweisen. (Tabelle 3)
    Montageposition des Dichtungs rings Maximale Abriebstiefe der Außenfläche der Aluminiumwelle (μm) Sickermenge zum Testbeginn (cm3/min) Sickermenge zum Testende (cm3/min)
    Beispiel Ringspalt 202a 6 170 150
    Ringspalt 202b 5 160 150
    Vergleichsmuster Ringspalt 202a 54 160 240
    Ringspalt 202b 46 150 250
  • Wie in Tabelle 3 gezeigt, ist es in diesem Beispiel möglich, die Häufigkeit des Auftretens von Abrieb bemerkenswert ge ringer als in dem Vergleichsmuster werden zu lassen und eine Erhöhung der Reproduzierbarkeit der Abriebswiderstandsfähigkeit zu erreichen.
  • (Siebente Ausführungsform)
  • Ein Dichtungsring 1G gemäß der siebenten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf die 3033 beschrieben.
  • 30 ist eine Draufsicht eines Dichtungsrings 1G gemäß der siebenten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, 31 ist eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, welche den montierten Zustand des Dichtungsrings gemäß der siebenten Ausführungsform der Erfindung zeigt, 32 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang des Schnitts 32-32, wie in 30 gekennzeichnet und 33 ist ein Querschnitt des Dichtungsrings entlang des Schnitts 33-33, wie in 30 gekennzeichnet. Daneben sind die Bezugszahlen und -zeichen den gleichen Elementen zugeordnet wie in der vorhergehenden Ausführungsform und sie werden in der Beschreibung weggelassen.
  • In jeder der vorangegangenen Ausführungsformen ist der erste Dichtungsbereich 4 aus einem linienförmigen Kontaktbereich 41 als einzelne Linie konstruiert, welche mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 in linienförmigen Kontakt kommt, aber in dieser Ausführungsform ist er so konstruiert, daß er mit zwei Linien in linienförmigen Kontakt kommt.
  • Noch genauer, in dem Dichtungsring 1G, gemäß dieser Ausführungsform, ist der erste Dichtungsbereich 4 als linienförmigen Kontaktbereich von zwei Linien gestaltet (erster linienförmiger Kontaktbereich 141 und zweiter linienförmiger Kon taktbereich 142), welche von der Seitenfläche des Dichtungsrings mit rechteckiger Aussparung auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) hervorstehen zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 und welche in linienförmigen Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 kommen.
  • Der erste linienförmige Kontaktbereich 141 wird durchgehend über den gesamten Umfang des Dichtungsrings bereitgestellt von einem konvexen Teil 21, welcher auf der Seite einer Trennstelle 2 liegt (von einer außermittigen Endfläche 21a oder der Nähe der außermittigen Endfläche 21a) zu einem konkaven Teil 24, welches auf der anderen Seite liegt (zu einer gegenüberliegenden Fläche 24a oder der Nähe der gegenüberliegenden Fläche 24a).
  • Außerdem wird der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 durchgehend über den gesamten Umfang des Dichtungsrings bereitgestellt von einem Ende 29a, welches auf der Seite des Innendurchmessers des konvexen Teils 21 bereitgestellt wird und welches einen Spalt 29 auf der Seite des Innendurchmessers der Trennstelle 2 bildet oder in die Nähe des Abschlußteils (von einer Seite der Trennstelle 2) zu einem Abschluß 29b, welcher auf der Seite des Innendurchmessers des konkaven Teils 24 bereitgestellt wird und welcher den Spalt 29 bildet oder in die Nähe des Abschlusses (zu der anderen Seite der Trennstelle 2).
  • Außerdem wird, wie in 32 gezeigt, der linienförmige Kontaktbereich 141 als ein herausragend geformter Bereich (Vorsprung) gestaltet, welcher zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 herausragt an der Position mit einer Länge l auf der Seite des Innendurchmessers, gesehen von der Fläche des zweiten Dichtbereichs 3 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A).
  • Außerdem wird der linienförmige Kontaktbereich 142 als ein herausragend geformter Bereich (Vorsprung) konstruiert, welcher zu der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ähnlich wie der linienförmige Kontaktbereich an einer Position mit einer Länge a auf der Seite des Innendurchmessers herausragt, gesehen von dem ersten linienförmigen Kontaktbereich 141. Auch in dieser Ausführungsform wird der linienförmige Kontaktbereich 142 an dem konkaven Teil 24 bereitgestellt, wobei er von der Seitenfläche des Dichtungsrings, welche die Trennfläche 25 des konkaven Teils 24 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) ist, hervorsteht.
  • Hier sind der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 konstruiert, ohne daß der verschiebbare Teil 41d, welcher in der vorhergehenden Ausführungsform erklärt wird, bereitgestellt wird (der Teil, an welchem sich der linienförmige Kontaktbereich, welcher auf der äußeren peripheren Seite liegt, sich zu dem linienförmigen Kontaktbereich, welcher auf der inneren peripheren Seite liegt, verschiebt).
  • Der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 sind auf diese Art konstruiert, wobei die Länge der Teile dieser linienförmigen Kontaktbereiche, welche in diametraler Richtung verlaufen (die Länge der Teile, welche in diametraler Richtung in Kontakt liegen, darin die Teile, welche in Kontakt mit der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 liegen) verringert werden kann. Deshalb ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit des Einreibens von irgendwelchen Fremdkörpern in die linienförmigen Kontaktbereiche zu senken und die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung der Fremdkörper wird dabei erhöht. Entsprechend kann die weitere Stabilisierung eines Kontaktzustands realisiert werden. Außerdem ist es effekti ver, den ersten linienförmigen Kontaktbereich 141 und den zweiten linienförmigen Kontaktbereich 142 konzentrisch mit der Welle 70 anzuordnen.
  • Der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 sind auf diese Art angeordnet, wobei diese linienförmigen Kontaktbereiche 141 und 142 in der Trennstelle 2 in diametraler Richtung getrennt sind und ein Sickerweg (mit Bezug auf 31) dazwischen ausgebildet ist.
  • Hier wird die Querschnittsform des linienförmigen Kontaktbereichs in der Trennstelle 2 des Dichtungsrings 1G mit Bezug auf 32 erklärt. In einem Schnitt, gezeigt in 32, sind die Dimensionierungsverhältnisse des ersten linienförmigen Kontaktbereichs 141 und des zweiten linienförmigen Kontaktbereichs 142 zu dem Körper des Dichtungsrings 1G die gleichen wie jene der linienförmigen Kontaktbereiche 41a und 41b zu dem Körper des Dichtungsrings 1B, welcher in 10 gezeigt ist.
  • In dieser Ausführungsform ist ein ausgesparter Teil S, welcher durch die Abmessungen a, b und c bestimmt wird, der diametrale Schnitt eines Raums, welcher durch den ersten linienförmigen Kontaktbereich 141 und den zweiten linienförmigen Kontaktbereich 142, die Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A) und der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ausgebildet wird. D.h. der ausgesparte Teil steht in Verbindung zu der Aussparung des Sickerwegs R, welcher aufgrund der Tatsache ausgebildet wird, daß der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 mit einem diametralen Abstand in der Trennstelle 2 bereitgestellt werden. Es ist dementsprechend möglich, die Durchsickermenge durch geeignete Dimensionierung des ausgesparten Teils S zu steuern.
  • Außerdem sollte in dieser Ausführungsform eine Abmessung (1 + a) klein sein für die Reduzierung des Reibungsmoments, welches durch relative Drehung der Welle und des Dichtungsrings bewirkt wird. Jedoch kann, wenn die Abmessung l außerordentlich klein wird, der Dichtungsring in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen der Wellenaussparung des Gehäuses 80 und der Welle 70 liegen, ohne die Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ihrem ersten linienförmigen Kontaktbereich 141 zu berühren. D.h. es ist zu befürchten, daß ein Spalt in dem Teil des linienförmigen Kontakts zwischen der Seitenfläche des Dichtungsrings und der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 entstehen wird, wobei die Durchsickermenge ansteigen wird. Außerdem führt die kleine Ausführung der Abmessung a zu einer kleinen Ausführung der Abmessung b, wobei wenn die Abmessung a außerordentlich klein wird, zu befürchten ist, daß die Fremdkörper nicht passieren können. Auch die Abmessung l kann mit den gleichen Abmessungen wie in den vorangegangenen Ausführungsformen gesetzt werden.
  • Ein Abschnitt L, gezeigt in 33, ist mit dem ersten linienförmigen Kontaktbereich 141 verbunden und der Querschnitt dieses Teils wird der gleiche wie der Querschnitt, gezeigt in 12. Außerdem hat der Querschnitt des zweiten linienförmigen Kontaktbereichs 142 die gleiche Form.
  • Wie vorstehend erwähnt, können gemäß dieser Ausführungsform die gleichen Vorteile wie in der zweiten Ausführungsform erreicht werden.
  • Daneben können sich auch in dieser Ausführungsform in der Trennstelle 2, der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 angepaßt zu den Enden in Umfangsrichtung gut ausdehnen und sie brauchen nicht ausgedehnt zu werden. Außerdem werden der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142 so bereitgestellt, daß sie, in diametraler Richtung betrachtet, übereinander angeordnet sind, jedoch ist die Erfindung nicht auf diesen Aspekt beschränkt.
  • In einem Fall, wobei in der Trennstelle 2 der erste linienförmige Kontaktbereich 141 und der zweite linienförmige Kontaktbereich 142, in diametraler Richtung betrachtet, nicht geringfügig übereinander angeordnet sind, wird der Sickerweg, welcher aufgrund der Tatsache, daß diese linienförmigen Kontaktbereiche entsprechend auf der Seite des Innendurchmessers und der Seite des Außendurchmessers des Dichtungsrings bereitgestellt werden, immer ausgebildet. Deshalb sollte der ausgesparte Teil S ausgebildet werden und er wird einstellbar, wobei die Durchsickermenge steuerbar wird. Außerdem wird, wenn das Ausmaß, auf welches die linienförmigen Kontaktbereiche, in diametraler Richtung betrachtet, nicht übereinander angeordnet sind, größer wird als vorstehend erwähnt, die Durchsickermenge durch ein Teil bestimmt, welches eine Querschnittsfläche minimiert, welche sowohl durch die Enden des ersten linienförmigen Kontaktbereichs 141 und des zweiten linienförmigen Kontaktbereichs 142 auf der einen Seite der Trennstelle 2 als auch von den Enden des ersten linienförmigen Kontaktbereichs 141 und des zweiten linienförmigen Kontaktbereichs 142 auf der anderen Seite der Trennstelle 2, der Seitenfläche des Ringkörpers (der Grundfläche 48 des konvexen Teils 21 auf der Seite mit nichtabgedichteter Flüssigkeit (A)) und der Seitenwandfläche 72 der ringförmigen Rille 71 ausgebildet wird.
  • Außerdem ist, obwohl die vierte und die sechste Ausführungsform, welche als Modifikationen des Dichtungsrings 1 gemäß der zweiten Ausführungsform beschrieben worden sind (die vierte und sechste Ausführungsform sind als Modifikationen des Dichtungsrings gemäß der ersten Ausführungsform beschrieben worden), die Form, wie sie in der vierten und sechsten Ausführungsform erklärt wird, ähnlich vorteilhaft auch in dem Dichtungsring 1G gemäß dieser Ausführungsform. Dies kann andererseits dadurch bestätigt werden, daß in jedem der entsprechenden Dichtungsringe 1D und 1F gemäß der vierten und sechsten Ausführungsform der erste Dichtungsbereich 4 von dem ersten linienförmigen Kontaktbereich 141 und dem zweiten linienförmigen Kontaktbereich 142 gestaltet wird, anstatt von dem linienförmigen Kontaktbereich 41.
  • Noch genauer, in dem Dichtungsring 1G wird der hervorstehende Teil, als welcher der Teil der äußeren peripheren Seite der Trennstelle 2 in Umfangsrichtung relativ zu deren inneren peripheren Seite hervorsteht und der zurückstehende Teil, als welcher der Teil der äußeren peripheren Seite der Trennstelle in Umfangsrichtung relativ zu deren inneren peripheren Seite zurücksteht und in welchen der hervorstehende Teil eingepaßt ist, bereitgestellt wie in dem Dichtungsring 1C oder 1D, wobei die Trennstelle des Dichtungsrings 1G in einer Richtung ausgerichtet ist.
  • Außerdem werden in dem Dichtungsring 1G die konvexen Teile 21 und 23 entsprechend mit den Vorsprüngen bereitgestellt, welche zu den gegenüberliegenden Flächen hervorstehen und welche auf der Schnittfläche 26 senkrecht zu der Achse in linienförmigen Kontakt mit den gegenüberliegenden Flächen zwischen den Paßflächen kommen, wobei der konvexe und der konkave Teil angepaßt werden, wie in dem Dichtungsring 1E oder 1F, wobei eine Konstruktion entsteht, in welcher die Fremdkörper schwer abgerieben werden und die Fremdkörper leicht ausgestoßen werden in dem Fall, wenn diese Fremdkörper in die Trennstelle 2 eingetreten sind.
  • (Beispiel 4)
  • Im folgenden wird ein noch praktikableres Beispiel beschrieben. Es wurden die gleichen Dichtungsringe verwendet wie bei den Vergleichsmustern 1 und 2 in Beispiel 1. Außerdem wurde in diesem Beispiel der Dichtungsring 1G, gezeigt in den 3033 in der vorstehenden Ausführungsform, durch Spritzguß mit Polyetheretherketon (PEEK), in welches verschiedene Arten von Füllstoffen eingemischt wurden, hergestellt. Hier wurden die Abmessungen der Einzelteile des Dichtungsrings 1G, nämlich der Außendurchmesser des Dichtungsrings, die Dicke der Wand des Dichtungsrings, die Höhe des Dichtungsrings usw. gesetzt wie in dem Dichtungsring 1F (1B), welcher in Beispiel 3 verwendet wird. Dauertests wurden unter Anwendung der drei Arten der Dichtungsringe ausgeführt und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1. Die Ergebnisse der Tests werden in Tabelle 4 gezeigt. (Tabelle 4)
    Maximale Abriebstiefe der Außenfläche der Aluminiumwelle (μm) Sickermenge zum Testbeginn (cm3/min) Sickermenge zum Testende (cm3/min) Bemerkungen
    Beispiel 2–4 130–140 130–140
    Vergleichsmuster 1 500–1400 10–20 Über 1000 Abbruch nach 30 Std.wegen großer Durchsickermenge
    Vergleichsmuster 2 2–4 300–400 300–400
  • Wie in Tabelle 4 gezeigt, ist bestätigt worden, daß dieses Beispiel in der Abriebtiefe der Aluminiumwelle wesentlich geringer als das Vergleichsmuster 1 ist und, daß vergleichend mit dem Vergleichsmuster 2 dieses Beispiel eine nahezu gleiche Abriebtiefe der Aluminiumwelle mit einer Durchsickermenge von der Hälfte oder weniger realisiert.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Wie vorstehend beschrieben, stellt die vorliegende Erfindung einen Dichtungsring von ausgezeichneter Qualität bereit, welcher die Reduktion in der Durchsickermenge erreichen kann, wobei die Drehgleitreibung reduziert wird und wobei eine stabile Abdichtleistung über eine lange Zeit aufrechterhalten wird.

Claims (8)

  1. Dichtungsring (1), welcher einen ersten Dichtungsabschnitt (4) aufweist, welcher angepaßt ist, um eine Seitenfläche (72) einer ringförmigen Rille abzudichten, wobei die ringförmige Rille in einem der beiden Elemente (70, 80) angeordnet ist, welche konzentrisch gelagert und drehbar zueinander sind und ein zweiter Dichtungsabschnitt (3), welcher angepaßt ist, um eine Fläche des anderen der beiden Elemente (70, 80) abzudichten, wobei der Dichtungsring (1) mit einem Trennbereich (2), welcher den Dichtungsring öffnet, wobei zwei getrennte Enden entstehen, ausgestattet ist, wobei der erste Dichtungsabschnitt mit einem linienförmigen Kontaktabschnitt (41a, 41b, 41c, 41d) ausgestattet ist, welcher angepaßt ist, um in linienförmigen Kontakt mit der Seitenfläche der ringförmigen Rille zu gelangen und sich durchgehend über den gesamten Umfang des Dichtungsrings von einem getrennten Ende zum anderen zu erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des linienförmigen Kontaktabschnitts (41a), welcher an einem getrennten Ende angeordnet ist und ein Teil des linienförmigen Kontaktabschnitts (41b), welcher am anderen getrennten Ende angeordnet ist, in einem Abstand in diametraler Richtung des Dichtungsrings angeordnet sind.
  2. Dichtungsring gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des linienförmigen Kontaktabschnitts (41a), welcher an dem getrennten Ende angeordnet ist und der Teil des linienförmigen Kontaktabschnitts (41b), welcher am anderen getrennten Ende angeordnet ist, Bereiche aufweisen, welche übereinander angeordnet sind, wenn die Teile des linien förmigen Kontaktabschnitts in diametraler Richtung projiziert sind.
  3. Dichtungsring gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der linienförmige Kontaktabschnitt die gewellt geformten Abschnitte (42, 44, 45, 46) feststellt, welche aus der Seitenfläche des Ringkörpers herausragen.
  4. Dichtungsring gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine getrennte Ende mit einem ersten kreisförmig gebogenen vorstehenden Teil (2a) ausgestattet ist, welches in Richtung des Umfangs herausragt, während das andere getrennte Ende mit einem zweiten kreisförmig gebogenen ausgesparten Teil (2b) ausgestattet ist, welches passend ist mit dem ersten kreisförmig gebogenen vorstehenden Teil (2a) und daß das erste kreisförmig gebogene vorstehende Teil (2a) mit einem zweiten kreisförmig gebogenen vorstehenden Teil (21) ausgestattet ist, welches in Richtung des Umfangs herausragt, während das erste kreisförmig gebogene ausgesparte Teil (2b) mit einem zweiten kreisförmig gebogenen ausgesparten Teil (24) ausgestattet ist, welches passend ist mit dem zweiten kreisförmig gebogenen vorstehenden Teil (21).
  5. Dichtungsring gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der entsprechenden Paßflächen (26a, 26c), an welchen das zweite kreisförmig gebogene vorstehende Teil (21) und das zweite kreisförmig gebogene ausgesparte Teil (24) angepaßt sind, mit einem Vorsprung (26b, 26d) ausgestattet ist, welcher in Längskontakt mit der anderen Paßfläche kommt.
  6. Dichtungsring gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein getrenntes Ende (41a) mit dem kreis förmig gebogenen vorstehenden Teil (21) ausgestattet ist, welches in Richtung des Umfangs hervorsteht, während das andere getrennte Ende (41b) mit dem kreisförmig gebogenen ausgesparten Teil (24) ausgestattet ist, welches an das kreisförmig gebogene vorstehende Teil (21) angepaßt ist und daß eine der entsprechenden Paßflächen (26), an welche das kreisförmig gebogene vorstehende Teil (21) und der kreisförmig gebogene ausgesparte Teil (24) angepaßt sind, mit einem Vorsprung (26b, 26d) ausgestattet ist, welcher in linienförmigen Kontakt mit der anderen Paßfläche kommt.
  7. Dichtungsring gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßflächen (26) Flächen sind, welche senkrecht zu einer Achse des Dichtungsrings sind und welche sich in Richtung des Umfangs erstrecken.
  8. Dichtungsring gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der linienförmige Kontaktabschnitt aufweist, einen ersten linienförmigen Kontaktabschnitt (141), welcher sich durchgehend von einem Teil des getrennten Endes zu dem anderen erstreckt und angepaßt ist, wobei er in linienförmigen Kontakt zu der Seitenfläche (72) der kreisförmigen Rille kommt und einen zweiten linienförmigen Kontaktabschnitt (142), welcher angepaßt ist, wobei er näher an der Rillenunterseite der kreisförmigen Rille (71) liegt als der erste linienförmige Kontaktabschnitt (141), welcher sich durchgehend von dem einen getrennten Ende zu dem anderen erstreckt und angepaßt wird, wobei er in linienförmigen Kontakt zu der Seitenfläche (72) der kreisförmigen Rille (71) kommt, wobei der Teil des linienförmigen Kontaktabschnitts, welcher an einem getrennten Ende angeordnet ist, der erste linienförmige Kontaktabschnitt (141) ist, wobei der Teil des linienförmigen Kontaktabschnitts, welcher an dem anderen ge trennten Ende angeordnet ist, der zweite linienförmige Kontaktabschnitt (142) ist.
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