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DE60305306T2 - Vorrichtung und Verfahren zur binauralen Qualitätsbeurteilung - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur binauralen Qualitätsbeurteilung Download PDF

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DE60305306T2
DE60305306T2 DE60305306T DE60305306T DE60305306T2 DE 60305306 T2 DE60305306 T2 DE 60305306T2 DE 60305306 T DE60305306 T DE 60305306T DE 60305306 T DE60305306 T DE 60305306T DE 60305306 T2 DE60305306 T2 DE 60305306T2
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DE
Germany
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level
signal
noise masking
channel
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60305306T
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English (en)
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DE60305306D1 (de
Inventor
Tom Goldstein
Paul Alexander Martlesham Heath Barrett
Antony William Rix
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Psytechnics Ltd
Original Assignee
Psytechnics Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE60305306T2 publication Critical patent/DE60305306T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10LSPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
    • G10L25/00Speech or voice analysis techniques not restricted to a single one of groups G10L15/00 - G10L21/00
    • G10L25/48Speech or voice analysis techniques not restricted to a single one of groups G10L15/00 - G10L21/00 specially adapted for particular use
    • G10L25/69Speech or voice analysis techniques not restricted to a single one of groups G10L15/00 - G10L21/00 specially adapted for particular use for evaluating synthetic or decoded voice signals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/2236Quality of speech transmission monitoring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sprachgütebewertungssystem.
  • Über Telekommunikationsstrecken geführte Signale können beträchtlichen Umwandlungen unterzogen werden, wie beispielsweise Digitalisierung, Verschlüsselung und Modulation. Auch können sie aufgrund der Auswirkungen verlustbehafteter Summierungs- und Übertragungsfehler verzerrt sein. Weiterhin können sie durch die benutzte akustische Schnittstelle verzerrt werden.
  • Objektive Verfahren zur Messung der Güte eines Signals befinden sich schon einige Jahre in der Entwicklung. Solche objektiven Verfahren betreffen die Anwendung in Geräteentwicklung, Geräteprüfung und Auswertung von Systemleistung. Herkömmlicherweise sind Gütebewertungssysteme entweder als intrusiv oder nichtintrusiv eingestuft worden.
  • Intrusive Gütebewertungssysteme erfordern die Abspielung eines bekannten (Bezugs-)Signals durch ein Verzerren des Systems (das geprüfte Kommunikationsnetz oder sonstiges System) zur Ableitung eines verschlechterten Signals, das mit einer unverzerrten Fassung des Bezugssignals verglichen wird. Solche Systeme sind auch als "intrusiv" bekannt, da während der Ausführung der Prüfung der geprüfte Kanal allgemein keinen aktiven Verkehr führen kann.
  • Umgekehrt sind nichtintrusive Gütebewertungssysteme solche, die benutzt werden können, während aktiver Verkehrfunkkanal geführt wird, ohne die Notwendigkeit der Prüfverbindungen.
  • Nichtintrusive Prüfung ist häufig erforderlich, da es für einige Prüfungen nicht möglich ist, Prüfverbindungen herzustellen. Der Grund dafür könnte sein, daß die Verbindungsendpunkte geographisch verteilt oder unbekannt sind. Auch könnte es sein, daß die Kapazitätskosten auf dem geprüften Weg besonders hoch sind. Eine nichtintrusive Überwachungsanwendung kann die gesamte Zeit auf aktiven Verbindungen laufen, um eine bedeutsame Leistungsmessung zu ergeben.
  • Um die Leistung von Gütebewertungssystemen zu prüfen, wird eine Datenbank verzerrter Proben benutzt, von denen jede von Gruppen menschlicher Zuhörer bewertet worden ist, um eine MOS (Mean Opinion Score – mittlere Bewertungsgüte) bereitzustellen.
  • MOS werden durch subjektive Prüfungen erzeugt, deren Ziel es ist, die Wahrnehmung des Durchschnittsbenutzers der Sprachgüte eines Systems dadurch herauszufinden, indem man eine gezielte Frage an eine Gruppe von Zuhörern richtet und eine begrenzte Antwortmöglichkeit bereitstellt. Um beispielsweise die Hörgüte zu bestimmen, werden Benutzer aufgefordert, die "Sprachgüte" nach einem Fünfpunkte-Maßstab von Schlecht bis Ausgezeichnet zu bewerten. Die MOS wird für einen bestimmten Zustand durch Mitteln der Bewertungen aller Zuhörer berechnet. In "PESQ – the new ITU standard for end-to-end speech quality assessment" (PESQ – der neue ITU-Standard für durchgehende Sprachgütebewertung), Rix A et al., AES 109th Convention, ist ein Verfahren zur objektiven Bewertung von Sprachcodexen offenbart.
  • Ein Problem bei bekannten Gütebewertungssystemen besteht darin, daß sie nicht die akustische Schnittstelle in Betracht ziehen (beispielsweise wird ein mobiler Handapparat und insbesondere die Wirkungen von Rauschen in dem nicht für ein Telefongespräch benutzten Ohr nicht berücksichtigt. Weiterhin wird, wenn beide Ohren für das Telefongespräch genutzt werden, die wahrnehmungsmäßige Verbesserung aufgrund des wahrgenommenen Pegelgewinns nicht berücksichtigt.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Bewerten der Wahrnehmungsgüte von über ein Telekommunikationsnetz übertragenen und akustisch von einer akustischen Endvorrichtung aufgezeichneten Sprachsignalen bereitgestellt, mit folgendem: einem Vorverarbeitungsprozessor zur Anpassung eines Mono-Bezugssignals mit einem einzigen Kanal zu einem verschlechterten Stereosignal mit einem ersten Kanal und einem zweiten Kanal, wobei dieser Vorverarbeitungsprozessor einen Pegeleinsteller zum Einstellen der Leistungspegel dieser Signale und einen Zeitabgleicher zum Bestimmen der geschätzten Verzögerungen für jeden dieser Kanäle des verschlechterten Signals umfaßt; einem auditiven Umsetzer zum Erzeugen einer Menge von wahrnehmungsmäßig relevanten Parametern für jedes dieser Signale; und einem Vergleicher zum Vergleichen dieser wahrnehmungsmäßig relevanten Parameter zum Erzeugen von Störungsprofilen; und einem Modellierer zum Erzeugen einer Sprachgütevorhersage in Abhängigkeit von diesen Störungsprofilen; wobei dieser Vorverarbeitungsprozessor weiterhin folgendes umfaßt: einen Rauschmaskierungsbestimmer zum Vergleichen von Signalparametern für jeden dieser Kanäle des verschlechterten Signals und Erzeugen eines Rauschmaskierungsanzeigers in Abhängigkeit von diesem Vergleich; und wobei die Störungsprofile von dem Rauschmaskierungsanzeiger abhängig sind.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird vom Pegeleinsteller der Pegel dieser Signale in Abhängigkeit davon eingestellt, ob Rauschmaskierung angezeigt ist. Dies ergibt unterschiedliche Empfindungsflächen und daher unterschiedliche Störungsprofile in Abhängigkeit davon, ob Rauschmaskierung angezeigt ist oder nicht.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Vergleicher zum Empfangen des Rauschmaskierungsanzeigers eingerichtet, wobei der Vergleicher zum Abändern eines Störungsprofils in Abhängigkeit von einem Vergleich zwischen einem Störungsprofil für einen Kanal und einer Menge wahrnehmungsmäßig relevanter Parameter für einen anderen Kanal eingerichtet ist, wenn Rauschmaskierung angezeigt ist.
  • Es ist ein Vorteil, wenn der Vergleicher zum Empfangen eines Sprachaktivitätssignals eingerichtet ist und das Störungsprofil in Abhängigkeit von diesen Sprachaktivitätssignalen abgeändert wird.
  • Die Signalparameter, die zur Bestimmung, ob Rauschmaskierung durchzuführen ist, benutzt werden, können die geschätzten Verzögerungen sein. Wenn dies der Fall ist, dann ist es ein Vorteil, wenn der Rauschmaskierungsbestimmer weiterhin Mittel zum Empfangen einer Schätzung des Vertrauensgrades, daß jede der geschätzten Verzögerungen richtig ist, umfaßt, und ob dieser Rauschmaskierungsanzeiger auch von den geschätzten Vertrauensgraden abhängig ist.
  • Bei einer Ausführungsform, wo der Pegeleinsteller den Pegel der Signale in Abhängigkeit davon einstellt, ob Rauschmaskierung angezeigt ist, ist der Pegeleinsteller dafür eingerichtet,
    • a) den Pegel jedes der Kanäle des verschlechterten Signals in Abhängigkeit von nur einem Kanal des Signals einzustellen, wenn Rauschmaskierung angezeigt ist; und
    • b) den Pegel jedes der Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals unabhängig einzustellen, wenn Rauschmaskierung nicht angezeigt ist.
  • Der Pegeleinsteller ist vorzugsweise dafür eingerichtet, den Pegel beider Kanäle einzustellen, um einen ersten vorbestimmten Effektivleistungspegel für den einen Kanal im Schritt a) zu erreichen, und wobei das Pegeleinstellungsmittel dafür eingerichtet ist, den Pegel jedes der Kanäle zum Erreichen eines zweiten vorbestimmten Effektivleistungspegels für beide Kanäle in Schritt b) einzustellen.
  • Es ist ein Vorteil, wenn der zweite vorbestimmte Pegel größer als der erste vorbestimmte Pegel ist, um den wahrgenommenen Vorteil zu berücksichtigen, wenn Sprache in beiden Kanälen vorhanden ist.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist auch ein Verfahren zum Bewerten der Wahrnehmungsgüte von über ein Telekommunikationsnetz übertragenen und akustisch von einer akustischen Endvorrichtung aufgezeichneten Stereo-Sprachsignalen bereitgestellt, mit folgenden Schritten: Anpassen eines Mono-Bezugssignals mit einem einzigen Kanal zu einem verschlechterten Stereosignal mit einem ersten Kanal und einem zweiten Kanal; Einstellen der Leistungspegel dieser Signale; Schätzen einer Verzögerung zwischen jedem Kanal des verschlechterten Signals und dem Bezugssignal; Erzeugen eines Rauschmaskierungsanzeigers in Abhängigkeit von einem Vergleich entsprechender Signalparameter von jedem dieser Kanäle des verschlechterten Signals; Erzeugen einer Menge von wahrnehmungsmäßig relevanten Parametern für jedes der Bezugs- und verschlechterten Signale; Vergleichen der wahrnehmungsmäßig relevanten Parameter des Bezugssignals mit den wahrnehmungsmäßig relevanten Parametern des verschlechterten Signals zum Erzeugen von Störungsprofilen; und Erzeugen einer Sprachgütevorhersage in Abhängigkeit von diesen Störungsprofilen; wobei die erzeugten Störungsprofile von dem Rauschmaskierungsanzeiger abhängig sind.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt das Verfahren das Einstellen des Pegels der verschlechterten Signale in Abhängigkeit von dem Rauschmas kierungsanzeiger. Das ergibt unterschiedliche Empfindungsflächen und damit unterschiedliche Störungsprofile in Abhängigkeit davon, ob Rauschmaskierung angezeigt ist oder nicht.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt der Schritt des Vergleichens folgenden Teilschritt: Modifizieren eines Störungspofils in Abhängigkeit von einem Vergleich zwischen einem Störungsprofil für einen Kanal und einer Menge wahrnehmungsmäßig relevanter Parameter für den anderen Kanal, wenn vom Rauschmaskierungsanzeiger Rauschmaskierung angezeigt ist.
  • Es ist ein Vorteil, wenn der Schritt des Abänderns in Abhängigkeit von einem Sprachaktivitätssignal durchgeführt wird.
  • Die Signalparameter, die zur Bestimmung benutzt werden, ob Rauschmaskierung durchzuführen ist, können die geschätzten Verzögerungen sein. Wenn dies der Fall ist, dann ist es ein Vorteil, wenn der Rauschmaskierungsanzeiger auch von Schätzungen des Vertrauensgrades abhängig ist, daß jede der geschätzten Verzögerungen richtig ist.
  • Bei einer Ausführungsform, wo der Pegel der Signale in Abhängigkeit davon eingestellt wird, ob Rauschmaskierung angezeigt ist, umfaßt das Verfahren weiterhin folgende Schritte:
    • c) Einstellen des Pegels jedes der Kanäle des verschlechterten Signals in Abhängigkeit von nur einem Kanal des Signals, wenn Rauschmaskierung angezeigt ist; und
    • d) Einstellen des Pegels jedes der Kanäle des verschlechterten Signals, wenn Rauschmaskierung nicht angezeigt ist.
  • Der Schritt c) umfaßt vorzugsweise das Einstellen des Pegels beider Kanäle, um einen ersten vorbestimmten Effektivleistungspegel für einen Kanal zu erreichen, und wobei der Schritt d) das Einstellen des Pegels beider Kanäle unabhängig umfaßt, um einen zweiten vorbestimmten Effektivleistungspegel für beide Kanäle zu erreichen.
  • Es ist ein Vorteil, wenn der erste vorbestimmte Pegel größer als der zweite vorbestimmte Pegel ist.
  • Auch stellt die Erfindung ein computerlesbares Medium mit einem Computerprogramm und ein Computerprogramm zur Ausführung der oben beschriebenen Verfahren bereit.
  • Es werden nunmehr nur beispielhafterweise Ausführungsformen der Erfindung anhand der nachfolgenden Figuren beschrieben. In den Figuren zeigen:
  • 1 ein bekanntes Sprachgütebewertungssystem;
  • 2 einen bekannten Vorverarbeitungsprozessor;
  • 3 einen bekannten Hörempfindungsumsetzer;
  • 4 ein Sprachgütebewertungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 5 einen Vorverarbeitungsprozessor gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 6 einen Vergleicher zum Erzeugen eines Störungsprofils gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • 7 ein Flußdiagramm für Schritte eines Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Es wird nunmehr ein Umriß eines Bewertungsverfahrens anhand der 1 beschrieben, die schematisch ein Gütebewertungswerkzeug darstellt, bei dem ein Bezugssignal 1 mit einem verschlechterten Signal 2 verglichen wird.
  • Von einem Vorverarbeitungsprozessor 3 werden die zwei Signale unter Einstellung beider Signalpegel und zeitlicher Anpassung angepaßt, um vorverarbeitete Signale 1' bzw. 2' zu erzeugen. Vom Hörempfindungsumsetzer 4 wird an jedes der vorverarbeiteten Signale eine Hörempfindungstransformation angelegt, um "Empfindungsflächen" 1'', 2'' zu erzeugen, die eine wahrnehmungsmäßig bedeutsame Darstellung 1, 2 (d.h. was für einen Durchschnittszuhörer hörbar/von Bedeutung ist) in jedem der Signale 1 bzw. 2 sind. Die Empfindungsflächen 1'' 2'' werden dann in einem Vergleicher 6 miteinander verglichen und das sich ergebende Störungsprofil 5 wird an einen kognitiven Modulierer 7 weitergeleitet, der eine Sprachgütevorhersage 8 erzeugt.
  • In 2 ist der Vorverarbeitungsprozessor 3 ausführlicher dargestellt.
  • Jedes Signal 1, 2 wird durch jeweilige Filter 22, 22' gefiltert, die die Eigenschaften des hörenden Handapparats berücksichtigen. Im Fall akustischer Aufzeichnungen, denen über Breitband-Kopfhörer zugehört wird, wird dieses Filter breitbandig sein. Für Telefonsprachgütebewertung wird das Filter schmalbandig sein.
  • Von einem Zeitanpasser 23 wird zeitliche Anpassung in zwei Stufen ausgeführt. Zuerst wird eine grobe Anpassung durch grobe Berechnung der Verzögerung zwischen den zwei Signalen unter Verwendung von durch einen Sprachaktivitätsdetektor (VAD – voice activity detector) im Anpasser 23 bereitgestellten Informationen durchgeführt. Zweitens wird eine Feinanpassung durch Verwendung einer Kreuzkorrelation überlappender Fenster in jedes Sprachsignal durchgeführt, um eine genauere Schätzung der Verzögerung zwischen den zwei Signalen zu erzeugen. Zusätzlich wird vom Feinanpasser eine Schätzung auf Grundlage statistischer Ähnlichkeitsmaße des Vertrauensgrades der Genauigkeit der Verzögerungsschätzung erzeugt. Es ist möglich, daß während einer Sprachäußerung Verzögerungsschwankungen auftreten und dies wird von dem durch den Anpasser 23 benutzten Anpassungsalgorithmus berücksichtigt, indem er Zeitabstände in jeder Äußerung rekursiv aufspaltet und neuanpaßt, bis eine optimale Anpassung bestimmt wird. Die Ausgabe vom Anpasser 23 umfaßt eine Verzögerungsschätzung 25 und einen Vertrauenswert 26 für jede Äußerung im Signal.
  • Auch wird jedes Signal von einem Pegeleinsteller 21 verarbeitet, so daß der Durchschnittssignalpegel auf einen vorbestimmten Pegel eingestellt ist. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung wird der vorbestimmte Signalpegel auf 79 dB SPL (Sound Pressure Level – Schalldruckpegel) eingestellt.
  • Es wird nunmehr der Hörempfindungsumsetzer 4 anhand der 3 beschrieben. Der Hörempfindungsumsetzer stellt die Parameter bereit, die zum Vergleichen der Charakterisierungen der Sprachsignale benutzt werden. Es ist damit von wesentlicher Bedeutung, daß Parameter benutzt werden, die für die Wahrnehmungsgüte des verschlechterten Signals bedeutsam sind.
  • Die Empfangssignale 1', 2' werden von Filtern 31 bzw. 31' unter Verwendung eines Hanning-Fensters gefüllt. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung wird ein 32-ms-Hanning-Fenster benutzt. Dann wird an das gefensterte Signal von jeweiligen Umsetzern 32, 32' eine schnelle Fourier-Transformation (FFT – fast Fourier Transform) angelegt. Die sich ergebenden Frequenzwerte werden dann von Wandlern 33 bzw. 33' verformt, um zu berücksichtigen, daß das menschliche Gehörsystem bei niedrigen Frequenzen eine feinere Frequenzauflösung als bei höheren Frequenzen aufweist. Bei der vorliegenden Ausführungsform werden die Frequenzwerte von einer linearen Hertz-Skala in eine verformte Bark-Skala umgewandelt. Das wird durch Erzeugen eines Bark-Wertes aus einer Anzahl von Hertz- Werten mit höheren Frequenzen unter Verwendung einer Mittelungsfunktion erreicht.
  • Der Kompensator 34 wird zum Kompensieren der im geprüften System innewohnenden Übertragungsfunktion benutzt. Vom Kompensator 36 wird sowohl das Bezugssignal als auch das verschlechterte Signal zum Berechnen eines teilweisen Kompensationsfaktors auf Grundlage der Durchschnittsleistungsdichten der jeweiligen Signale benutzt.
  • Auch wird örtliche Stärkungskompensation auf Grundlage des Verhältnisses zwischen den zwei Empfangssignalen angewandt, wenn eine vorbestimmte Hörschwelle überschritten wird.
  • Abschließend wird jedes Signal unter Verwendung von Zwickers-Gesetz durch den Verformung-Lautheit-Wandler 35 in die Sone-Lautheitskala umgewandelt.
  • Wieder auf 1 bezugnehmend werden die sich ergebenden Empfindungsflächen 1'' und 2'' vom Vergleicher 6 miteinander verglichen. Wenn das Störungsprofil 5, das effektiv ein Maß dafür ist, wie wahrnehmungsmäßig unterschiedlich das Bezugssignal 1 und das verschlechterte Signal 2 voneinander sind, größer als ein vorbestimmter Schwellenwert ist, dann wird angenommen, daß dies möglicherweise auf einer schlechten Anpassung beruht und solche "schlechten Intervalle" können wie schon beschrieben vor Neuverarbeitung neu angepaßt werden.
  • Soweit ist das beschriebene Sprachbewertungssystem herkömmlich (siehe beispielsweise ITU-T P.862). Es wird nunmehr die Erweiterung eines solchen bekannten Sprachbewertungssystems zum Einschließen von Rauschmaskierung unter Bezugnahme auf 4 bis 7 beschrieben.
  • Nunmehr auf 4 bezugnehmend, die ein binaurales Gütebewertungssystem darstellt, wird ein Bezugssignal 1 mit einem verschlechterten Signal 2 mit einem linken verschlechterten Signal 2a und einem rechten verschlechterten Signal 2b verglichen. In der nachfolgenden Beschreibung wird angenommen, daß der rechte Kanal typischerweise Sprache enthält und daß der linke Kanal entweder Rauschen oder Sprache enthält, obwohl die Erfindung gleichermaßen anwendbar ist, wenn die Kanäle ausgewechselt werden oder mit anderen Formaten wie beispielsweise Summe/Differenz versehen sind oder mehr als zwei getrennte Kanäle nach irgendeinem vorbestimmten Verfahren zu vermischen sind.
  • Nunmehr auf 5 bezugnehmend, die einen Teil des Vorverarbeitungsprozessors 3' zeigt, wird vom Zeitabgleicher 23a das Bezugssignal 1 und das linke verschlechterte Signal 2a angepaßt und vom Zeitabgleicher 23b das Bezugssignal 1 und das rechte verschlechterte Signal 2b angepaßt.
  • Zum Rauschmaskierungsbestimmer 51 werden sich ergebende Verzögerungsschätzungen 25a und 25b und Vertrauenswerte 26a und 26b gesendet. Beim Rauschmaskierungsbestimmer 51 wird in Abhängigkeit von diesen Empfangssignalen angezeigt, ob Rauschmaskierung anzuwenden ist oder nicht.
  • Wenn der Unterschied zwischen der gesamten geschätzten Verzögerung für alle Äußerungen in jedem verschlechterten Signal größer als ein vorbestimmter Wert ist und wenn der geschätzte Vertrauensgrad, daß die Verzögerung im linken verschlechterten Kanal richtig ist, weniger als ein vorbestimmter Wert ist, dann wird erachtet, daß die linken und rechten Signale unterschiedlich genug sind, um unterschiedlich behandelt zu werden, und durch das binäre Signal 53 wird Rauschmaskierung angezeigt. Andere mögliche Weisen zur Bestimmung, ob Rauschmaskierung verwendet werden sollte, umfassen, sind aber nicht beschränkt auf, Inbetrachtziehung von absoluten und relativen Signalleistungen, Signalkorrelation, adaptive Filterungs- und Signaltrennungsverfahren.
  • Wenn Rauschmaskierung anzuwenden ist, dann wird erachtet, daß eines der Signale (das Signal zum Fernsprechohr) Sprache umfaßt und das andere der Signale (das Signal zum Nichtfernsprechohr) Rauschen umfaßt.
  • Wenn Rauschmaskierung angezeigt ist, dann wird von einem Pegeleinsteller 52 der Effektivleistungspegel des Sprachsignals (des rechten Kanals) auf einen ersten vorbestimmten Effektivleistungspegel eingestellt und der Pegel des Nichtsprachsignals (des linken Kanals) wird um den gleichen Betrag eingestellt.
  • Wenn Rauschmaskierung nicht angezeigt ist, dann wird erachtet, daß beide Signale Sprache umfassen. In diesem Fall wird vom Pegeleinsteller 52 der Durchschnittspegel für beide Sprachsignale auf einen zweiten vorbestimmten Pegel eingestellt, der größer als der erste vorbestimmte Pegel ist (im vorliegenden Fall um 3 dB lauter), um zu berücksichtigen, daß über beide Ohren gehörte Signale als lauter empfunden werden.
  • Das Bezugssignal wird ebenfalls durch die Pegeleinstellung 52' auf den gleichen Effektivleistungswert wie der für das verschlechterten Signal benutzte angepaßt.
  • In der binauralen Sprachbewertungsvorrichtung bleibt der Hörempfindungsumsetzer 4 unverändert, nur wird die Transformation auf beide Kanäle des vorverarbeiteten Stereosignals angewandt, so daß die Hörempfindungsumsetzer 4a und 4b nicht weiter beschrieben werden. Die Hörempfindungsumsetzer 4a und 4b erzeugen Empfindungsflächen 1a'' und 2a'', 1b'' und 2b''. Es werden zwei Empfindungsflächen 1a'' und 1b'' bezüglich des Bezugs signals erzeugt, da das Bezugssignal im Hörempfindungsumsetzer während der Kompensation bezüglich des verschlechterten Signals abgeändert werden könnte, so daß die Empfindungsflächen 1a'' und 1b'' sich voneinander unterscheiden können.
  • 6 zeigt einen Vergleicher 6', der Empfindungsflächen 1a'' und 1b'' und Empfindungsflächen 2a'', 2b'' von den Hörempfindungsumsetzern 4a, 4b empfängt.
  • Vom Profilgenerator 73 wird ein Ausgangs-Störungsprofil erzeugt, der die Differenz zwischen den Bezugssignalempfindungsflächen 1a'' und 1b'' und den Empfindungsflächen des verschlechterten Signals 2a'' und 2b'' für jeden Kanal findet und damit ein linkes Ausgangs-Störungsprofil 70a und ein rechtes Ausgangs-Störungsprofil 70b erzeugt. Wenn Rauschmaskierung angezeigt ist, dann wird vom Lautheitvergleicher 71 die Empfindungsfläche des Kanals, der als rauschenthaltend angesehen wird, mit dem Störungsprofil für den Kanal verglichen, der als Sprache enthaltend angesehen wird.
  • Wenn beispielsweise der linke Kanal als Rauschen enthaltend angesehen wird und der rechte Kanal als Sprache enthaltend angesehen wird (wie bei der hier beschriebenen Ausführungsform der Erfindung), dann wird die Empfindungsfläche des linken verschlechterten Signals 2a'' mit dem rechten Störungsprofil 70b verglichen, wie durch die durchgezogenen Linien angezeigt, die den Profilgenerator 73 und den Lautheitvergleicher 71 in der 6 verbinden. Wenn das Rauschen größer als die Störung ist, dann wird an das Ausgangs-Störungsprofil für den Sprache enthaltenden Kanal (70b) vom Maskierer 72 Maskierung angelegt, um Störungsprofile 5a, 5b zu erzeugen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird das Störungsprofil für den Sprache enthaltenden Kanal mit einem vorbestimmten Faktor von 0,5 multipliziert. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird das Störungsprofil mit einem vorbestimmten Faktor von 0,25 multipliziert. Die Störungsprofile werden dann vom Modellierer 7 zum Erzeugen einer objektiven Sprachgütenote (Objective Speech Quality Score) benutzt.
  • Wie schon erwähnt wird von den Sprachabgleichern (23a, 23b) ein Sprachaktivitätsdetektor zum Unterstützen des Anpassungsvorgangs benutzt. Vom Maskierer 72 kann eine Ausgabe 54 des Sprachaktivitätsdetektors benutzt werden, so daß die an einen Teil des Störungsprofils angelegte Maskierung davon abhängig ist, ob der Teil des diesen Teil des Störungsprofils erzeugenden Bezugssignals vom Sprachaktivitätsdetektor als Sprache oder als Rauschen angesehen wird.
  • Beispielsweise kann ein vorbestimmter Faktor an Teile mit Sprache angelegt werden und ein anderer vorbestimmter Faktor kann an Teile mit Rauschen angelegt werden. Einer der vorbestimmten Faktoren kann auf 1 eingestellt werden, so daß Rauschmaskierung nur an Teile mit Sprache oder nur an Teile mit Rauschen angelegt werden kann.
  • Wenn Rauschmaskierung nicht angezeigt ist, dann werden die Ausgangs-Störungsprofile vom Maskierer 72 nicht abgeändert.
  • Es wird nun ein erfindungsgemäßes Verfahren unter Bezugnahme auf 7 zusammen mit 5 und 6 beschrieben.
  • Im Schritt 100 wird das Bezugssignal 1 von Zeitabgleichern 23a und 23b an Bezugssignale 2a bzw. 2b angepaßt. Im Schritt 102 vergleicht der Rauschmaskierungsbestimmer 51 Parameter der beiden Signale, um zu entscheiden, ob sie einander ähnlich sind oder nicht. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung beruht die Ähnlichkeitsentscheidung auf den jeweiligen Verzögerungen 25a, 25b und Vertrauenswerten 26a, 26b, die von den Zeitabgleichern 23a, 23b erzeugt werden, obwohl wie schon angegeben andere Verfahren gleichermaßen benutzt werden könnten.
  • Wenn sich die Signale nicht ähnlich sind, dann ist Rauschmaskierung erforderlich und vom Pegeleinsteller 52 wird der Pegel jedes Kanals des Signals im Schritt 106 so eingestellt, daß der Sprache enthaltende Kanal einen ersten vorbestimmten Effektivleistungspegel erhält und der Rauschen enthaltende Kanal um den gleichen Betrag eingestellt wird.
  • Wenn sie einander ähnlich sind, dann ist Rauschmaskierung nicht erforderlich und im Schritt 104 wird vom Pegeleinsteller 52 der Pegel jedes Signals 2a, 2b eingestellt, um einen Signaleffektivwert eines zweiten vorbestimmten Pegels zu erhalten, der 3 dB höher als der erste vorbestimmte Pegel ist. Obwohl keine Rauschmaskierung durchzuführen ist, werden durch die Pegelsteigung die sich ergebenden Empfindungsflächen 2a'' und 2b'', und damit die sich ergebenden Störungsprofile 5a, 5b beeinflußt.
  • Im Schritt 107 werden die Empfindungsflächen 1a'', 1b'', 2a'' und 2b'' wie schon beschrieben erzeugt.
  • Im Schritt 108 erzeugt der Vergleicher 6' die Störungsprofile 5a, 5b in Abhängigkeit von dem Rauschmaskierungsanzeiger 53 wie schon unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
  • Abschließend wird im Schritt 109 die Sprachgütevorhersage vom Modulierer 7 erzeugt.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf eine bestimmte Ausführungsform eines intrusiven Gütebewertungssystems beschrieben worden ist, ist sie gleichermaßen auf nichtintrusive Gütebewertungssysteme anwendbar.
  • Der Fachmann wird verstehen, daß die oben beschriebenen Verfahren auf einem herkömmlichen programmierbaren Rechner implementiert werden können, und daß ein Computerprogramm, auf dem Anweisungen zum Steuern des programmierbaren Rechners zur Durchführung der obigen Verfahren codiert sind, auf einem computerlesbaren Medium bereitgestellt werden kann.

Claims (20)

  1. Vorrichtung zum Bewerten der Wahrnehmungsgüte von über ein Telekommunikationsnetz übertragenen und akustisch von einer akustischen Endvorrichtung aufgezeichneten Sprachsignalen, mit folgendem: einem Vorverarbeitungsprozessor (3) zur Anpassung eines Mono-Bezugssignals (1) mit einem einzigen Kanal zu einem verschlechterten Stereosignal mit einem ersten Kanal (2a) und einem zweiten Kanal (2b), wobei dieser Vorverarbeitungsprozessor (3) einen Pegeleinsteller (52) zum Einstellen der Leistungspegel dieser Signale und einen Zeitabgleicher (23a, 23b) zum Bestimmen der geschätzten Verzögerungen für jeden dieser Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals umfaßt; einem auditiven Umsetzer (4a, 4b) zum Erzeugen einer Menge von wahrnehmungsmäßig relevanten Parametern für jedes dieser Signale; und einem Vergleicher (6') zum Vergleichen dieser wahrnehmungsmäßig relevanten Parameter zum Erzeugen von Störungsprofilen (5a, 5b); und einem Modellierer (7) zum Erzeugen einer Sprachgütevorhersage in Abhängigkeit von diesen Störungsprofilen (5a, 5b); wobei dieser Vorverarbeitungsprozessor weiterhin folgendes umfaßt: einen Rauschmaskierungsbestimmer (51) zum Vergleichen von Signalparametern für jeden dieser Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals und Erzeugen eins Rauschmaskierungsanzeigers (53) in Abhängigkeit von diesem Vergleich; und wobei die Störungsprofile (5a, 5b) von dem Rauschmaskierungsanzeiger abhängig sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Pegeleinsteller (52) den Pegel dieser Signale in Abhängigkeit davon einstellt, ob Rauschmaskierung angezeigt ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der Vergleicher (6') zum Empfangen des Rauschmaskierungsanzeigers (53) eingerichtet ist und wobei der Vergleicher zum Abändern eines Störungsprofils (70b) in Abhängigkeit von einem Vergleich zwischen einem Störungsprofil (70b) für einen Kanal und einer Menge wahrnehmungsmäßig relevanter Parameter (2a'') für einen anderen Kanal eingerichtet ist, wenn Rauschmaskierung angezeigt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Vergleicher (6') zum Empfangen eines Sprachaktivitätssignals (54) eingerichtet ist und wobei das Störungsprofil (70b) in Abhängigkeit von diesem Sprachaktivitätssignal modifiziert wird.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die geschätzten Verzögerungen die Signalparameter umfassen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei der Rauschmaskierungsbestimmer (51) weiterhin Mittel zum Empfangen einer Schätzung des Vertrauensgrades, daß jede der geschätzten Verzögerungen richtig ist, umfaßt, und wobei der Rauschmaskierungsanzeiger (53) in weiterer Abhängigkeit von den geschätzten Vertrauensgraden erzeugt wird.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Pegeleinsteller (52) dafür eingerichtet ist, a) den Pegel jedes der Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals in Abhängigkeit von nur einem Kanal (2b) des Signals einzustellen, wenn Rauschmaskierung angezeigt ist; und b) den Pegel jedes der Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals unabhängig einzustellen, wenn Rauschmaskierung nicht angezeigt ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Pegeleinsteller (52) dafür eingerichtet ist, den Pegel beider Kanäle einzustellen, um einen ersten vorbestimmten Effektivleistungspegel für den einen Kanal im Schritt a) zu erreichen und wobei das Pegeleinstellungsmittel dafür eingerichtet ist, den Pegel jedes der Kanäle zum Erreichen eines zweiten vorbestimmten Effektivleistungspegels für beide Kanäle in Schritt b) einzustellen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei der zweite vorbestimmte Pegel größer als der erste vorbestimmte Pegel ist.
  10. Verfahren zum Bewerten der Wahrnehmungsgüte von über ein Telekommunikationsnetz übertragenen und akustisch von einer akustischen Endvorrichtung aufgezeichneten Stereo-Sprachsignalen, mit folgenden Schritten: Anpassen eines Mono-Bezugssignals mit einem einzigen Kanal (1) zu einem verschlechterten Stereosignal mit einem ersten Kanal (2a) und einem zweiten Kanal (2b); Einstellen der Leistungspegel dieser Signale; Schätzen einer Verzögerung zwischen jedem Kanal des verschlechterten Signals und dem Bezugssignal; Erzeugen eines Rauschmaskierungsanzeigers in Abhängigkeit von einem Vergleich entsprechender Signalparameter von jedem dieser Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals; Erzeugen einer Menge von wahrnehmungsmäßig relevanten Parametern für jedes der Bezugs- und verschlechterten Signale; Vergleichen der wahrnehmungsmäßig relevanten Parameter des Bezugssignals mit den wahrnehmungsmäßig relevanten Parametern des verschlechterten Signals zum Erzeugen von Störungsprofilen (5a, 5b); und Erzeugen einer Sprachgütevorhersage in Abhängigkeit von diesen Störungsprofilen (5a, 5b); wobei die erzeugten Störungsprofile (5a, 5b) von dem Rauschmaskierungsanzeiger (53) abhängig sind.
  11. Verfahren nach Anspruch 10 mit Einstellen des Pegels der verschlechterten Signale (2a, 2b) in Abhängigkeit von dem Rauschmaskierungsanzeiger (53).
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, wobei der Schritt des Vergleichens folgenden Teilschritt umfaßt: Modifizieren eines Störungsprofils (70b) in Abhängigkeit von einem Vergleich zwischen einem Störungsprofil (70b) für einen Kanal und einer Menge wahrnehmungsmäßig relevanter Parameter (2a'') für den anderen Kanal, wenn vom Rauschmaskierungsanzeiger (53) Rauschmaskierung angezeigt ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schritt des Modifizierens in Abhängigkeit von einem Sprachaktivitätssignal durchgeführt wird.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei die geschätzten Verzögerungen die Signalparameter umfassen.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, ferner umfassend den Schritt des Schätzens eines Vertrauensgrades, daß jede der geschätzten Verzögerungen richtig ist, und Erzeugen des Rauschmaskierungsanzeigers (53) in Abhängigkeit davon.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 15, weiterhin mit folgenden Schritten: c) Einstellen des Pegels jedes der Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals in Abhängigkeit von nur einem Kanal (2b) des Signals, wenn Rauschmaskierung angezeigt ist; und d) Einstellen des Pegels jedes der Kanäle (2a, 2b) des verschlechterten Signals, wenn Rauschmaskierung nicht angezeigt ist.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei der Schritt c) das Einstellen des Pegels beider Kanäle (2a, 2b) umfaßt, um einen ersten vorbestimmten Effektivleistungspegel für einen Kanal (2b) zu erreichen, und wobei der Schritt d) das Einstellen des Pegels beider Kanäle (2a, 2b) unabhängig umfaßt, um einen zweiten vorbestimmten Effektivleistungspegel für beide Kanäle zu erreichen.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei der erste vorbestimmte Pegel größer als der zweite vorbestimmte Pegel ist.
  19. Computerlesbares Medium mit einem Computerprogramm mit Computerprogrammcodemitteln zum Durchführen aller Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 10 bis 18, wenn dieses Programm auf einem Computer ausgeführt wird.
  20. Computerprogramm mit Computerprogrammcodemitteln zum Durchführen aller Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 10 bis 18, wenn das Programm auf einem Computer ausgeführt wird.
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