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DE60304430T2 - Aerosol-Sprühvorrichtung enthaltend ein wässriges haarfestigendes Mittel mit einem Copolymer auf Basis von N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylimidazol - Google Patents

Aerosol-Sprühvorrichtung enthaltend ein wässriges haarfestigendes Mittel mit einem Copolymer auf Basis von N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylimidazol Download PDF

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Publication number
DE60304430T2
DE60304430T2 DE60304430T DE60304430T DE60304430T2 DE 60304430 T2 DE60304430 T2 DE 60304430T2 DE 60304430 T DE60304430 T DE 60304430T DE 60304430 T DE60304430 T DE 60304430T DE 60304430 T2 DE60304430 T2 DE 60304430T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
composition
units
hair
oder
und
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60304430T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60304430D1 (de
Inventor
Christine Dupuis
Jonathan Gawtrey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
LOreal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=32480351&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE60304430(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by LOreal SA filed Critical LOreal SA
Publication of DE60304430D1 publication Critical patent/DE60304430D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60304430T2 publication Critical patent/DE60304430T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61K8/817Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a single or double bond to nitrogen or by a heterocyclic ring containing nitrogen; Compositions or derivatives of such polymers, e.g. vinylimidazol, vinylcaprolactame, allylamines (Polyquaternium 6)
    • A61K8/8182Copolymers of vinyl-pyrrolidones. Compositions of derivatives of such polymers
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    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aerosolvorrichtung, die eine Zusammensetzung für die Frisurengestaltung der Haare in einem wässrigen Medium, das Dimethylether als Treibgas enthält, auf der Basis eines Copolymers von N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylimidazol enthält, eine Verwendung der Vorrichtung und ein Verfahren zur Behandlung unter Verwendung der Vorrichtung.
  • Die Zusammensetzungen für die Haarbehandlung zur Formgebung und/oder Festigung der Frisur, die auf dem Kosmetikmarkt am häufigsten anzutreffen sind, sind Zusammensetzungen, die zerstäubt werden sollen und die im Wesentlichen aus einer meistens alkoholischen Lösung und einem oder mehreren Stoffen; im Allgemeinen Polymerharzen, bestehen, deren Funktion darin besteht, Verbindungsstellen zwischen den Haaren auszubilden, wobei sie auch als fixierende Stoffe bezeichnet werden und die im Gemisch mit verschiedenen kosmetischen Hilfsstoffen enthalten sind. Diese Lösung ist im Allgemeinen entweder in einem geeigneten, mit einem Treibmittel unter Druck gesetzten Aerosolbehälter oder in einem Pumpflakon konfektioniert.
  • Es sind zahlreiche Aerosolsysteme bekannt, die dazu dienen sollen, die Frisur zu festigen, wobei diese Systeme einerseits eine flüssige Phase (oder Flüssigkeit) und andererseits ein Treibmittel enthalten. Dessen Aufgabe besteht darin, einen Druck sicherzustellen, der die Zerstäubung der flüssigen Phase und ihre Aufbringen auf die Haare in Form eines Nebels von dispergierten Tröpfchen ermöglicht. Um die Menge von flüchtigen organischen Verbindungen (FOV), wie Alkoholen und fluorierten Kohlenwasserstoffen oder Freon, in diesem Typ von zu zerstäubenden Zusammensetzungen vermindern zu können und die Umwelt zu schützen, sind insbesondere wässrige Formulierungen interessant, die mit Dimethylether unter Druck gesetzt sind.
  • Die flüssige Phase enthält festigende (fixierende) Stoffe und ein geeignetes Lösungsmittel. Nach dem Aufbringen auf den Haaren trocknet die flüssige Phase, wodurch die zur Festigung der Frisur durch die festigenden Stoffe erforderlichen Verbindungsstellen ausgebildet werden können. Die Verbindungsstellen müssen ausreichend starr sein, um den Halt der Frisur zu gewährleisten. Sie müssen jedoch auch ausreichend brüchig sein, damit der Anwender durch Kämmen oder Bürsten der Frisur diese Stellen zerstören kann, ohne die Kopfhaut zu verletzen oder die Haare zu schädigen.
  • Aerosolvorrichtungen, die Zusammensetzungen auf der Basis von Dimethylether und einem Polymer mit N-Vinyllactameinheiten enthalten, sind bereits bekannt und beispielsweise in der Patentanmeldung FR 2 771 925 beschrieben worden.
  • Es gibt jedoch einen wirklichen Bedarf für die Verbesserung der Festigung und des Halts der Haare, d. h. für die Bildung von Verbindungsstellen besserer Qualität, wobei die guten kosmetischen Eigenschaften erhalten bleiben sollen, wie die Weichheit oder die Kämmbarkeit.
  • Die Anmelderin hat nun festgestellt, dass durch die Verwendung mindestens eines Copolymers auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten insbesondere in speziellen wässrigen Zusammensetzungen für die Haarbehandlung die Festigung der Haare verbessert werden kann und gleichzeitig die guten kosmetischen Eigenschaften erhalten bleiben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft daher eine Aerosolvorrichtung, die eine wässrige fixierende Zusammensetzung für die Haarbehandlung auf der Basis mindestens eines Copolymers mit N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten und ein Treibmittel enthält, das Dimethylether umfasst.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung der Vorrichtung zum Aufbringen eines Lacks auf die Haare.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Produkt mit zwei Komponenten, das die genannten Zusammensetzungen enthält.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Haarbehandlung unter Verwendung dieser Vorrichtung.
  • Weitere Gegenstände, Eigenschaften, Aspekte und Vorteile der Erfindung gehen noch klarer aus der folgenden Beschreibung und den verschiedenen Beispielen hervor.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aerosolvorrichtung, die eine Zusammensetzung für die Haarbehandlung enthält, welche in einem kosmetisch akzeptablen Medium mindestens ein Copolymer mit N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten mit einem Molekulargewicht (oder MG) über 10 kDalton und Dimethylether als Treibmittel enthält.
  • Das Molekulargewicht der erfindungsgemäßen Copolymere liegt vorzugsweise im Bereich von 100 bis 5 000 kDalton und noch bevorzugter im Bereich von 500 bis 1 500 kDalton.
  • Das Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten weist vorzugsweise einen Young-Modul über 600 MPa und besser im Bereich von 600 bis 10 000 MPa auf. Der Young-Modul oder Elastizitätsmodul ist eine Konstante, die für ein gegebenes Material durch das Verhältnis von Beanspruchung und Deformation definiert ist. Er wird bei 25 °C an einen Film von 500 μm Dicke und einer relativen Feuchte von 48 % mit der Vorrichtung LYOD L151 gemessen.
  • Bevorzugte Copolymere bestehen aus 10 bis 90 Gew.-% N-Vinylpyrrolidoneinheiten und 10 bis 90 Gew.-% N-Vinylimidazoleinheiten und noch bevorzugter 40 bis 60 Gew.-% N-Vinylpyrrolidoneinheiten und 40 bis 60 Gew.-% N-Vinylimidazoleinheiten.
  • Das verwendete Copolymer ist vorzugsweise das Copolymer, das unter der Bezeichnung LUVITEC VPI 55 K61 im Handel erhältlich ist.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung für die Haarbehandlung enthält vorzugsweise 0,1 bis 15 Gew.-% Copolymer, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
  • Die Zusammensetzung enthält erfindungsgemäß vorzugsweise ferner mindestens ein fixierendes Polymer, das von den erfindungsgemäßen fixierenden Copolymeren verschieden ist. Diese fixierenden Copolymere ermöglichen die Frisurengestaltung oder den Halt der Frisur.
  • Fixierende Polymere, die erfindungsgemäß geeignet sind, sind solche Polymere, die im Allgemeinen auf diesem Gebiet verwendet werden. Sie sind insbesondere unter den anionischen, kationischen, amphoteren oder nichtionischen grenzflächenaktiven Stoffen und deren Gemischen ausgewählt.
  • Die fixierenden Polymere können in dem kosmetisch akzeptablen Medium löslich oder in diesem Medium unlöslich sein und in diesem Fall in Form von Dispersionen von festen oder flüssigen Polymerpartikeln (Latex oder Pseudolatex) verwendet werden.
  • Die im Allgemeinen verwendeten anionischen festigenden Polymere sind Polymere, die von Carbonsäurederivaten, Sulfonsäurederivaten oder Phosphorsäurederivaten abgeleitete Gruppen enthalten und eine zahlenmittlere Molmasse im Bereich von etwa 500 bis 5 000 000 aufweisen.
  • Die Carboxygruppen werden durch ungesättigte Mono- oder Dicarbonsäuremonomere, beispielsweise Verbindungen der folgenden Formel eingebracht:
    Figure 00050001
    worin n 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet, A1 eine Methylengruppe ist, die gegebenenfalls über ein Heteroatom, wie Sauerstoff oder Schwefel an das Kohlenstoffatom der ungesättigten Gruppe oder, wenn n größer 1 ist, an die benachbarte Methylengruppe gebunden ist, R7 ein Wasserstoffatom, Phenyl oder Benzyl bedeutet, R8 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe oder Carboxy ist und R9 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe, die Gruppe -CH2COOH, Phenyl oder Benzyl bedeutet.
  • In der genannten Formel bedeutet eine niedere Alkylgruppe vorzugsweise eine Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und insbesondere Methyl und Ethyl.
  • Bevorzugte anionische festigende Polymere mit Carboxygruppen sind:
    • A) Homo- oder Copolymere von Acrylsäure oder Methacrylsäure und deren Salzen und insbesondere die Produkte, die unter den Bezeichnungen VERSICOL® E oder K von der Firma ALLIED COL LOID und ULTRAHOLD® von der Firma BASF im Handel sind, Copolymere von Acrylsäure und Acrylamid, die Natriumsalze von Polyhydroxycarbonsäuren.
    • B) Copolymere von Acrylsäure oder Methacrylsäure und einem monoethylenisch ungesättigten Monomer, wie Ethylen, Styrol, Vinylestern, Acrylsäureestern oder Methacrylsäureestern, die gegebenenfalls mit einem Polyalkylenglykol, wie Polyethylenglykol gepfropft und gegebenenfalls vernetzt sind. Solche Polymere sind insbesondere in dem französischen Patent Nr. 1 222 944 und der Patentanmeldung Nr. 2 330 956 beschrieben worden, wobei Copolymere dieses Typs in ihrer Kette eine gegebenenfalls N-alkylierte und/oder hydroxyalkylierte Acrylamideinheit enthalten, wie dies insbesondere in den luxemburgischen Patentanmeldungen Nr. 75370 und 75371 beschrieben wurde. Es sind auch die Copolymere von Acrylsäure und C1-4-Alkylmethacrylat, die Terpolymere von Vinylpyrrolidon, Acrylsäure und C1-20-Alkylmethacrylat, beispielsweise Laurylmethacrylat, wie die Produkte, die von der Firma ISP unter der Bezeichnung ACRYLIDONE® LM im Handel sind, und die Terpolymere Methacrylsäure/Ethylacrylat/t-Butylacrylat zu nennen, wie das Produkt, das unter der Bezeichnung LUVIMER® 100 P von der Firma BASF im Handel angeboten wird.
    • C) Copolymere, die von Crotonsäure abgeleitet sind, wie beispielsweise Verbindungen, die in ihrer Kette Vinylacetat oder Vinylpropionateinheiten und gegebenenfalls weitere Monomere enthalten, wie Allyl- oder Methallylester, Vinylether oder Vinylester einer gesättigten, geradkettigen oder verzweigten Carbonsäure mit langer Kohlenwasserstoffkette, beispielsweise Verbindungen mit mindestens 5 Kohlenstoffatomen, wobei diese Polymere gegebenenfalls gepfropft und vernetzt sein können, oder auch ein weiteres Vinylestermonomer, Allylestermonomer oder Methallylestermonomer einer α- oder β-cyclischen Carbonsäure. Solche Polymere sind un ter anderem in dem französischen Patenten Nr. 1 222 944, 1 580 545, 2 265 782, 2 265 781, 1 564 110 und 2 439 798 beschrieben worden. Ein Handelprodukt aus dieser Gruppe ist das Resine 28-29-30, das von der Firma National Starch vertrieben wird.
    • D) Copolymere, die von mono-ungesättigten Carbonsäuren oder Carbonsäureanhydriden mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen abgeleitet sind, die ausgewählt sind unter: – Copolymeren, die (i) Maleinsäure, Fumarsäure oder Itaconsäure oder deren Anhydride oder deren Gemische und (ii) mindestens ein Monomer enthalten, das unter den Vinylestern, Vinylethern, Vinylhalogeniden, Phenylvinylderivaten, Acrylsäure und ihren Estern ausgewählt ist, wobei die Anhydridfunktionen dieser Copolymere gegebenenfalls monoverestert oder monoamidiert sind. Solche Polymere sind insbesondere in den Patenten US Nr. 2 047 398, 2 723 248, 2 102 113 und dem Patent GB Nr. 839 805 beschrieben worden. Handelsprodukte sind insbesondere unter den Bezeichnungen GANTREZ® AN oder ES von der Firma ISP erhältlich. – Copolymeren, die (i) eine oder mehrere Einheiten Maleinsäureanhydrid, Citraconsäureanhydrid, Itaconsäureanhydrid und (ii) ein oder mehrere Monomere enthalten, die unter den Allylestern oder Methallylestern ausgewählt sind, die gegebenenfalls eine oder mehrere Acrylamidgruppen, Methacrylamidgruppe, α-Olefingruppen, Acrylsäureestergruppen, Methacrylsäureestergruppen, Acrylsäuregruppen, Methacrylsäuregruppen oder Vinylpyrrolidongruppen in ihrer Kette enthalten, wobei die Anhydridfunktionen dieser Copolymere gegebenenfalls monoverestert oder monoamidiert sind. Diese Polymere sind beispielsweise in dem französischen Patent Nr. 2 350 384 und 2 357 241 der Anmelderin beschrieben worden.
    • E) Polyacrylamide, die Carboxylatgruppen enthalten.
  • Die Polymere, die Sulfonsäuregruppen enthalten, sind Polymere, die Vinylsulfonsäureeinheiten, Styrolsulfonsäureeinheiten, Naphthalinsulfonsäureeinheiten oder Acrylamidoalkylsulfonsäureeinheiten enthalten.
  • Diese Polymere können insbesondere unter den folgenden Polymeren ausgewählt werden:
    • – Salzen von Polyvinylsulfonsäure mit einer Molmasse von etwa 1 000 bis 100 000 sowie den Copolymeren mit einem ungesättigten Comonomer, wie Acrylsäure oder Methacrylsäure und deren Estern, sowie Acrylamid oder seinen Derivaten, Vinylethern und Vinylpyrrolidon;
    • – Salzen von Polystyrolsulfonsäure, beispielsweise den Natriumsalzen, die zum Beispiel unter der Bezeichnung Flexan® 130 von National Starch erhältlich sind. Diese Verbindungen sind in dem Patent FR 2 198 719 beschrieben worden;
    • – Salzen von Polyacrylamidsulfonsäuren, wie den Verbindungen, die in dem Patent US 4 128 631 genannt sind, und besonders Polyacrylamidoethylpropansulfonsäure.
  • Von den genannten anionischen festigenden Polymeren werden erfindungsgemäß die Copolymere von Acrylsäure, wie die Acrylsäure/Ethylacrylat/N-t-Butylacrylamid-Terpolymere, die insbesondere unter den Bezeichnung ULTRAHOLD® STRONG von der Firma BASF verkauft werden, die Copolymere, die von Crotonsäure abgeleitet sind, wie die Vinylacetat/Vinyl-t-butylbenzoat/Crotonsäure-Terpoly mere und die Crotonsäure/Vinylacetat/Vinylneododecanoat-Terpolymere, die insbesondere unter der Bezeichnung Resine 28-29-30 von der Firma NATIONAL STARCH erhältlich sind, die Polymere, die von Maleinsäure oder Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure oder Fumarsäureanhydrid, Itaconsäure oder Itaconsäureanhydrid und Vinylestern, Vinylethern, Vinylhalogeniden, Phenylvinylderivaten, Acrylsäure und ihren Estern abgeleitet sind, wie die Copolymere Methylvinylether/monoverestertes Maleinsäureanhydrid, die beispielsweise unter der Bezeichnung GANTREZ® von der Firma ISP erhältlich sind, die Methacrylsäure/Methylmethacrylat-Copolymere, die unter der Bezeichnung EUDRAGIT® L von der Firma ROHM PHARMA erhältlich sind, die Methacrylsäure/Ethylacrylat-Copolymere, die unter der Bezeichnung LUVIMER® MAEX oder MAE von der Firma BASF verkauft werden, und die Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymere und die Vinylacetat/Crotonsäure-Copolymere, die mit Polyethylenglykol gepfropft sind und unter der Bezeichnung ARISTOFLEX® A von der Firma BASF vertrieben werden, bevorzugt.
  • Die oben genannten anionischen festigenden Polymere, die ganz besonders bevorzugt werden, sind unter den monoveresterten Methylvinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymeren, die unter der Bezeichnung GANTREZ® ES 425 von der Firma ISP vertrieben werden, den Acrylsäure/Ethylacrylat/N-t-Butylacrylamid-Terpolymeren, die unter der Bezeichnung ULTRAHOLD® STRONG von der Firma BASF im Handel sind, den Copolymeren von Methacrylsäure und Methylmethacrylat, die unter der Bezeichnung EUDRAGIT® L von der Firma ROHM PHARMA verkauft werden, den Terpolymeren Vinylacetat/Vinyl-t-butylbenzoat/Crotonsäure und den Terpolymeren Crotonsäure/Vinylacetat/Vinylneododecanoat, die unter der Bezeichnung Resine 28-29-30 von der Firma NATIONAL STARCH im Handel sind, den Copolymeren von Methacrylsäure und Ethylacrylat, die unter der Bezeichnung LUVIMER® MAEX oder MAE von der Firma BASF im Handel angeboten werden, und den Terpolymeren Vinylpyrrolidon/Acryl säure/Laurylmethacrylat ausgewählt, die unter der Bezeichnung ACRYLIDONE® LM von der Firma ISP angeboten werden.
  • Erfindungsgemäß verwendbare amphotere fixierende Polymere können unter den Polymeren ausgewählt werden, die statistisch in der Polymerkette verteilte Einheiten B und C enthalten, wobei B eine Einheit bedeutet, die von einem Monomer mit mindestens einem basischen Stickstoffatom abgeleitet ist, und C eine Einheit ist, die von einem sauren Monomer stammt, das eine oder mehrere Carboxygruppen oder Sulfonsäuregruppen aufweist, oder B und C können Gruppen bedeuten, die von zwitterionischen Carboxybetainmonomeren oder Sulfobetainmonomeren abgeleitet sind; B und C können auch eine kationische Polymerkette bedeuten, die primäre, sekundäre, tertiäre oder quartäre Gruppen enthält, worin mindestens eine Aminogruppe eine Carboxygruppe oder Sulfonsäuregruppe trägt, die über eine Kohlenwasserstoffgruppe gebunden ist, oder B und C sind Teil einer Polymerkette mit Ethylen-α,β-dicarbonsäureeinheit, bei der die Carbonsäuregruppen mit einem Polyamin umgesetzt wurden, das eine oder mehrere primäre oder sekundäre Aminogruppen enthält.
  • Fixierende amphotere Polymere, die der oben angegebenen Definition entsprechen und die besonders bevorzugt werden, sind unter den folgenden Polymeren ausgewählt:
    • (1) Polymeren, die bei der Copolymerisation eines von einer Vinylverbindung mit Carboxygruppe abgeleiteten Monomers, wie insbesondere Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure, α-Chloracrylsäure, und einem basischen Monomer gebildet werden, das von einer Vinylverbindung abgeleitet ist, die substituiert ist und mindestens ein basisches Atom enthält, wie insbesondere Dialkylaminoalkylmethacrylat und -acrylat, Dialkylaminoalkylmethacrylamid und -acrylamid. Sol che Verbindungen sind in dem amerikanischen Patent Nr. 3 836 537 beschrieben worden.
    • (2) Polymeren mit Einheiten, die abgeleitet sind von: a) mindestens einem Monomer, das unter den Acrylamiden oder Methacrylamiden ausgewählt ist, die am Stickstoffatom mit einer Alkylgruppe substituiert sind, b) mindestens einem sauren Comonomer, das eine oder mehrere reaktive Carboxygruppen enthält, und c) mindestens einem basischen Comonomer, wie Estern von Acrylsäure und Methacrylsäure mit primären, sekundären, tertiären und quartären Aminosubstituenten und dem Quaternisierungsprodukt von Dimethylaminoethylmethacrylat mit Dimethylsulfat oder Diethylsulfat.
  • Erfindungsgemäß besonders bevorzugte N-substituierte Acrylamide oder Methacrylamide sind Verbindungen, deren Alkylgruppen 2 bis 12 Kohlenstoffatome enthalten, besonders N-Ethylacrylamid, N-t-Butylacrylamid, N-t-Octylacrylamid, N-Octylacrylamid, N-Decylacrylamid, N-Dodecylacrylamid sowie die entsprechenden Methacrylamide.
  • Die sauren Comonomere sind insbesondere unter Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure sowie den Alkylmonoestern mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen von Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure oder Fumarsäureanhydrid ausgewählt.
  • Bevorzugte basische Comonomere sind Aminoethylmethacrylat, Butylaminoethylmethacrylat, N,N-Dimethylaminoethylmethacrylat, N-t-Butylaminoethylmethacrylat.
  • Es werden insbesondere die Copolymere verwendet, deren CTFA-Bezeichnung (4. Ausgabe, 1991) Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethylmethacrylate Copolymer ist, wie die Produkte, die unter der Bezeichnung AMPHOMER® oder LOVOCRYL® 47 von der Firma NATIONAL STARCH erhältlich sind.
    • (3) Vernetzten und ganz oder teilweise acylierten Polyaminoamiden, die von Polyaminoamiden der folgenden allgemeinen Formel abgeleitet sind:
      Figure 00120001
      worin R10 eine zweiwertige Gruppe bedeutet, die von einer gesättigten Dicarbonsäure, einer aliphatischen Mono- oder Dicarbonsäure mit ethylenischer Doppelbindung, einem Ester dieser Säuren mit einem niederen Alkanol mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder einer Gruppe abgeleitet ist, die bei der Addition einer dieser Säuren an ein bisprimäres oder bis-sekundäres Amin entsteht, und Z eine Gruppe bedeutet, die von einem bis-primären, mono- oder bis-sekundären Polyalkylenpolyamin abgeleitet ist, und vorzugsweise: a) in Mengenanteilen von 60 bis 100 Mol-% die Gruppen
      Figure 00120002
      mit x = 2 und p = 2 oder 3 oder x = 3 und p = 2, wobei diese Gruppe, von Diethylentriamin, Triethylentetramin oder Dipropylentriamin abgeleitet ist; b) in Mengenanteilen von 0 bis 40 Mol-% die Gruppe (IIIbis), worin x = 2 und p = 1, die von Ethylendiamin abgeleitet ist, oder die Gruppe, die von Piperazin stammt:
      Figure 00130001
      c) in Mengenanteilen von 0 bis 20 Mol-%, die Gruppe -H-(CH2)6-NH-, die von Hexamethylendiamin abgeleitet ist, wobei diese Polyaminoamide durch Addition eines bifunktionellen Vernetzungsmittels, das unter den Epihalohydrinen, Diepoxiden, Dianhydriden und bis-ungesättigten Derivaten ausgewählt ist, in einer Menge von 0,025 bis 0,35 mol Vernetzungsmittel pro Aminogruppe des Polyaminoamids vernetzt und mit Acrylsäure, Chloressigsäure oder einem Alkansulton oder deren Salzen acyliert ist.
  • Die gesättigten Carbonsäuren sind vorzugsweise unter den Säuren mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen ausgewählt, wie Adipinsäure, 2,2,4-Trimethyladipinsäure und 2,4,4,-Trimethyladipinsäure, Terephthalsäure; Säuren mit ethylenischer Doppelbindung, wie beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure und Itaconsäure.
  • Die bei der Acylierung verwendeten Alkansultone sind vorzugsweise Propansulton oder Butansulton, die Salze der Acylierungsmittel sind vorzugsweise die Natriumsalze oder Kaliumsalze.
    • (4) Polymeren mit zwitterionischen Einheiten der folgenden Formel:
      Figure 00130002
      worin R11 eine polymerisierbare ungesättigte Gruppe bedeutet, wie Acrylat, Methacrylat, Acrylamid oder Methacrylamid, y und z ganze Zahlen von 1 bis 3 bedeuten, R12 und R13 ein Wasserstoffatom, Methyl, Ethyl oder Propyl bedeuten, R14 und R15 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeuten, die so gewählt ist, dass die Summe der Kohlenstoffatome R14 und R15 10 nicht übersteigt.
  • Polymere, die solche Einheiten enthalten, können auch Einheiten aufweisen, die von nicht zwitterionischen Monomeren stammen, wie Dimethyl- und Diethylaminoethylacrylat oder Dimethyl- und Diethylaminoethylmethacrylat oder Alkylacrylate oder Alkylmethacrylate, Acrylamide oder Methacrylamide oder Vinylacetat.
  • Als Beispiel können die Methylmethacrylat/Dimethyl-carboxymethylammonio-ethylmethacrylsäuremethylester-Copolymere angegeben werden.
    • (5) Polymeren, die von Chitosan abgeleitet sind und Monomereinheiten enthalten, die den folgenden Formeln entsprechen:
      Figure 00140001
      wobei die Einheit (D) in Mengenanteilen von 0 bis 30 %, die Einheit (E) in Mengenanteilen von 5 bis 50 % und die Einheit (F) in Mengenanteilen von 30 bis 90 % enthalten ist, mit der Maßgabe, dass in der Einheit (F) R16 eine Gruppe der folgenden Formel bedeutet:
      Figure 00140002
      worin bedeuten: falls q = 0, die Gruppen R17, R18 und R19, die gleich oder verschieden sind, jeweils ein Wasserstoffatom, Methyl, Hydroxy, Acetoxy oder Amino, einen Monoalkylaminrest oder einen Dialkylaminrest, die gegebenenfalls durch ein oder mehrere Stickstoffatome unterbrochen und/oder gegebenenfalls mit einer oder mehreren Gruppen Amino, Hydroxy, Carboxy, Alkylthio, Sulfonsäure, Alkylthio, dessen Alkylgruppe einen Aminorest trägt, wobei mindestens eine der Gruppen R17, R18 und R19 in diesem Fall ein Wasserstoffatom bedeutet; oder falls q = 1, die Gruppen R17, R18 und R19 jeweils ein Wasserstoffatom, sowie die Salze, die diese Verbindungen mit Basen oder Säuren bilden.
    • (6) Polymeren, die der folgenden allgemeinen Formel (V) entsprechen und die beispielsweise in dem französischen Patent 1 400 366 beschrieben sind:
      Figure 00150001
      worin R20 ein Wasserstoffatom, CH3O, CH3CH2O oder Phenyl bedeutet, R21 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe, wie Methyl oder Ethyl ist, R22 ein Wasserstoffatom oder eine niedere C1-6-Alkylgruppe bedeutet, wie Methyl oder Ethyl, R23 eine niedere C1-6-Alkylgruppe ist, wie Methyl oder Ethyl oder eine Gruppe der Formel: -R24-N(R22)2, wobei R24 eine Gruppe -CH2-CH2, -CH2-CH2-CH2- oder -CH2-CH(CH3)- bedeutet und wobei R22 die oben angegebenen Bedeutungen aufweist.
    • (7) Polymeren, die bei der N-Carboxyalkylierung von Chitosan gebildet werden können, wie N-Carboxymethylchitosan oder N-Carboxybutylchitosan.
    • (8) Amphoteren Polymeren vom Typ -D-X-D-X, die ausgewählt sind unter: a) Polymeren, die durch Einwirkung von Chloressigsäure oder Natriumchloracetat auf Verbindungen mit mindestens einer Einheit der folgenden Formel gebildet werden: -D-X-D-X-D- (VI),worin D die Gruppe
      Figure 00160001
      bedeutet und X die Symbole E oder E' bedeutet, wobei E oder E', die gleich oder verschieden sind, eine zweiwertige Gruppe bedeuten, bei der es sich um eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen in der Hauptkette handelt, die unsubstituiert vorliegt oder mit Hydroxygruppen substituiert ist und ein oder mehrere Sauerstoffatome, Stickstoffatome oder Schwefelatome und 1 bis 3 aromatische und/oder heterocyclische Ringe enthalten kann; wobei die Sauerstoffatome, Stickstoffatome und Schwefelatome in Form der folgenden Gruppen vorliegen: Ether, Thioether, Sulfoxid, Sulfon, Sulfonium, Alkylamin, Alkenylamin, Hydroxy, Benzylamin, Aminoxid, quartäres Ammonium, Amid, Imid, Alkohol, Ester und/oder Urethan. b) Polymeren der Formel -D-X-D-X- (VI'),worin D die Gruppe
      Figure 00170001
      bedeutet und X das Symbol E oder E' und mindestens einmal E' bedeutet; wobei E die oben angegebenen Bedeutungen aufweist und E' eine zweiwertige Gruppe ist, bei der es sich um eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen in der Hauptkette handelt, die unsubstituiert vorliegt oder mit einer oder mehreren Hydroxygruppen substituiert ist und ein oder mehrere Stickstoffatome enthält, wobei das Stickstoffatom mit einer Alkylgruppe substituiert ist, die gegebenenfalls durch ein Sauerstoffatom unterbrochen ist und zwingend eine oder mehrere Carboxyfunktionen oder eine oder mehrere Hydroxyfunktionen enthält und durch Umsetzung mit Chloressigsäure oder Natriumchloracetat betainisiert ist.
    • (9) Alkyl(C1-5)vinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymeren, die teilweise durch Semiamidierung mit einem N,N-Dialkylaminoalkylamin wie N,N-Dimethylaminopropylamin oder einem N,N-Dialkylaminoalkohol teilweise modifiziert sind. Diese Polymere können auch weitere Comonomere enthalten, wie Vinylcaprolactam.
  • Von den oben angegebenen amphoteren festigenden Polymeren, die erfindungsgemäß besonders bevorzugt werden, können die Verbindungen der Gruppe (3), wie die Copolymere, deren CTFA-Bezeichnung Octylacrylamide/Acrylates/Butylamino-Ethylmethacrylate Copolymer ist, wie die Produkte, die unter den Bezeichnungen AMPHOMER®, AMPHOMER® LV 71 oder LOVOCRYL® 47 von der Firma NATIONAL STARCH im Handel sind, und die Polymere der Gruppe (4) angegeben werden, wie die Methylmethacrylat/Methyl-dimethylcarboxymethylammonioethylmethacrylat-Copolymere.
  • Die erfindungsgemäß verwendbaren nichtionischen fixierenden Polymeren sind beispielsweise ausgewählt unter:
    • – Polyalkyloxazolinen;
    • – Vinylacetat-Homopolymeren;
    • – Vinylacetat/Acrylester-Copolymeren;
    • – Vinylacetat/Ethylen-Copolymeren;
    • – Vinylacetat/Maleinsäureester-Copolymeren, beispielsweise Polymeren von Dibutylmaleat;
    • – Acrylsäureester-Copolymeren, wie beispielsweise den Copolymeren von Alkylacrylaten und Alkylmethacrylaten, wie die Produkte, die von der Firma ROHM & HAAS unter den Bezeichnungen PRIMAL® AC-261 K und EUDRAGIT® NE 30 D, von der Firma BASF unter der Bezeichnung 8845 und von der Firma HOECHST unter der Bezeichnung APPRETAN® N9212 verkauft werden;
    • – Copolymeren von Acrylnitril und einem nichtionischen Monomer, die beispielsweise unter Butadien und Alkyl(meth)acrylaten ausgewählt sind; es können die Produkte angegeben werden, die unter der Bezeichnung CJ 0601 B von der Firma ROHM & HAAS angeboten werden;
    • – Styrol-Homopolymeren;
    • – Copolymeren von Styrol und Alkyl(meth)acrylat, beispielsweise die Produkte MOWILITH® LDM 6911, MOWILITH® DM 611 und MOWILITH® LDM 6070, die von der Firma HOECHST im Handel sind, die Produkte RHODOPAS® SD 215 und RHODOPAS® DS 910 von der Firma RHONE POULENC;
    • – Copolymeren von Styrol, Alkylmethacrylat und Alkylacrylat;
    • – Copolymeren von Styrol und Butadien;
    • – Copolymeren von Styrol, Butadien und Vinylpyridin;
    • – Copolymeren von Acrylacrylat und Urethan;
    • – Polyamiden;
    • – Homopolymeren und Copolymere von Vinyllactam.
  • Die Alkylgruppen der genannten nichtionischen Polymere weisen vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome auf.
  • Gemäß der Erfindung kann es sich bei den nichtionischen fixierenden Polymeren mit Vinyllactameinheiten um die Polymere handeln, die in den Patenten US 3 770 683 , US 3 929 735 , US 4 521 504 , US 5 158 762 , US 5 506 315 und in den Patentanmeldungen WO 94/121148, WO 96/06592 und WO 96/10593 beschrieben wurden. Sie können in Pulverform oder in Form von Lösungen oder Suspensionen vorliegen.
  • Die Homopolymere oder Copolymere mit Vinyllactameinheiten enthalten Einheiten der Formel (IX):
    Figure 00190001
    worin n 3, 4 oder 5 bedeutet.
  • Die zahlenmittlere Molmasse der Polymere mit Vinyllactameinheiten ist im Allgemeinen größer als etwa 5 000 und liegt vorzugsweise im Bereich von etwa 10 000 bis 1 000 000 und noch bevorzugter im Bereich von 10 000 bis etwa 100 000.
  • Von den fixierenden Polymeren können die Polyvinylpyrrolidone, beispielsweise die unter der Bezeichnung Luviskol® K30 von der Firma BASF vertriebenen Produkte; die Polyvinylcaprolactame, beispielsweise die Produkte, die unter der Bezeichnung Luviskol® PLUS von der Firma BASF verkauft werden; die Poly(vinylpyrrolidon/Acetat)-Copolymere, die unter der Bezeichnung PVPVA® S630L von der Firma ISP, Luviskol® VA 73, VA 64, VA 55, VA 37 und VA 28 von der Firma BASF angeboten werden; und die Poly(vinylpyrrolidon/Vinylacetat/Vinylpropionat)-Terpolymere angegeben werden, wie beispielsweise die Produkte, die unter der Bezeichnung Luviskol® VAP 343 von BASF vertrieben werden.
  • Die erfindungsgemäß verwendbaren kationischen filmbildenden Polymere sind vorzugsweise unter den Polymeren ausgewählt, die primäre, sekundäre, tertiäre und/oder quartäre Aminogruppen enthalten, die Teil der Polymerkette oder direkt an die Polymerkette gebunden sind, und eine Molmasse von 500 bis etwa 5 000 000 und vorzugsweise 1 000 bis 3 000 000 aufweisen.
  • Von diesen Polymeren können insbesondere die folgenden kationischen Polymere angegeben werden:
    • (1) Homopolymere oder Copolymere, die von Acrylestern, Methacrylestern, Acrylamiden oder Methacrylamiden abgeleitet sind und mindestens eine Einheit der folgenden Formel enthalten:
      Figure 00200001
      worin bedeuten: R3 ein Wasserstoffatom oder die Gruppe CH3; A eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; R4, R5 und R6, die gleich oder verschieden sind, eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder eine Benzylgruppe; R1 und R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen; X ein Methosulfatanion oder ein Halogenid, wie Chlorid oder Bromid.
  • Die Copolymere der Gruppe (1) enthalten ferner eine oder mehrere Einheiten, die von Comonomeren stammen, die aus der Gruppe der Acrylamide, Methacrylamide, Diacetonacrylamide, Acrylamide und Methacrylamide, die am Stickstoffatom mit niederen Alkylgruppen substituiert sind, Acrylsäure oder Methacrylsäure oder deren Estern, Vinyllactamen, wie Vinylpyrrolidon oder Vinylcaprolactam, und Vinylestern ausgewählt werden können.
  • Von diesen Copolymeren der Gruppe (1) können angegeben werden:
    • – die Copolymere von Acrylamid und Dimethylaminoethylmethacrylat, die mit Dimethylsulfat oder einem Dimethylhalogenid quaternisiert sind, beispielsweise das Produkt mit der Bezeichnung HERCOFLOC der Firma HERCULES,
    • – Copolymere von Acrylamid und Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid, die beispielsweise in der Patentanmeldung EP-A-080 976 beschrieben und unter der Bezeichnung BINA QUAT P 100 von CIBA GEIGY erhältlich sind,
    • – das Copolymer von Acrylamid und Methacryloyloxyethyltrimethylammoniummethosulfat, das unter der Bezeichnung RETEN von HERCULES erhältlich ist,
    • – Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylacrylat oder -methacrylat-Copolymere, die gegebenenfalls quaternisiert sind, beispielsweise die Produkte, die unter der Bezeichnung "GAFQUAT" von der Fir ma ISP erhältlich sind, wie beispielsweise "GAFQUAT 734" oder "GAFQUAT 755", oder die Produkte mit den Bezeichnungen "COPOLYMER 845, 958 und 937". Diese Polymere sind detailliert in den französischen Patenten 2 077 143 und 2 393 573 beschrieben worden,
    • – die Dimethylaminoethylmethacrylat/Vinylcaprolactam/Vinylpyrrolidon-Terpolymere, beispielsweise das Produkt mit der Bezeichnung GAFFIX VC 713 von der Firma ISP,
    • – und das Vinylpyrrolidon/Dimethylaminopropylmethacrylamid-Copolymer, das quaternisiert ist, wie das Produkt mit der Bezeichnung "GAFQUAT HS 100" von der Firma ISP.
    • (2) Polysaccharide, die quaternisiert sind und insbesondere in den amerikanischen Patenten 3 589 578 und 4 031 307 beschrieben wurden, wie die Guargummen, die kationische Trialkylammoniumgruppen enthalten. Solche Produkte sind insbesondere unter den Handelsbezeichnungen JAGUAR C 13 S, JAGUAR C 15 und JAGUAR C 17 von der Firma MEYHALL erhältlich.
    • (3) Quartäre Copolymere von Vinylpyrrolidon und Vinylimidazol, beispielsweise die Produkte von BASF mit der Bezeichnung Luviquat TFC;
    • (4) Chitosane oder deren Salze; verwendbare Salze sind insbesondere das Acetat, Lactat, Glutamat, Gluconat oder Pyrrolidoncarboxylat von Chitosan. Von diesen Verbindungen können das Chitosan mit einem Desacylierungsgrad von 90,5 Gew.-%, das unter der Bezeichnung KYTAN BRUT STANDARD von der Firma ABER TECHNOLOGIES erhältlich ist, und das Chitosanpyrrolidoncarboxylat angegeben werden, das unter der Bezeichnung KYTAMER PC von der Firma AMERCHOL verkauft wird.
    • (5) Kationische Cellulosederivate, wie die Copolymere von Cellulose oder die Derivate von Cellulose, die mit einem wasserlöslichen Monomer gepfropft sind, das ein quartäres Ammonium enthält; diese sind insbesondere in dem Patent US 4 131 576 beschrieben worden, wie Hydroxyalkylcellulosen, beispielsweise Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl- oder Hydroxypropylcellulose, die insbesondere mit einem Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumsalz, Methacrylamidopropyltrimethylammoniumsalz oder Dimethyldiallylammonioumsalz gepfropft sind. Handelsprodukte, die dieser Definition entsprechen, sind insbesondere die Produkte mit der Bezeichnung "CELQUAT L 200" und "CELQUAT H 100" von der Firma National Starch.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können als festigendes Polymer auch Kohlenwasserstoffpolymere mit Siliconpfropfzweigen und Silicone mit Kohlenwasserstoffpfropfzweigen verwendet werden. Es können auch Polyurethane eingesetzt werden. Diese verschiedenen Verbindungen können nichtionisch, kationisch, anionisch oder amphoter sein.
  • Ein in der vorliegenden Erfindung verwendetes festigendes Polyurethan kann vorteilhaft ferner mindestens eine Polysiloxansequenz enthalten und eine wiederkehrende Grundeinheit entspricht beispielsweise der folgenden Formel (VII): -O-P-O-CO-NH-R-NH-CO- (VII),worin bedeuten:
    • – P ein Polysiloxansegment und
    • – R eine zweiwertige Gruppe, die unter den Alkylengruppen vom aromatischen Typ, aliphatischen Typ mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, cycloaliphatischen Typ mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ausgewählt ist, wobei diese Gruppen substituiert oder unsubstituiert sind.
  • Das Polysiloxansegment P entspricht vorteilhaft der folgenden allgemeinen Formel (VIII):
    Figure 00240001
    worin bedeuten:
    • – die Gruppen A, die gleich oder verschieden sein können, sind einerseits einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, die keine ethylenische Doppelbindung oder im Wesentlichen keine ethylenische Doppelbindung enthalten, und andererseits aromatische Gruppen,
    • – Y bedeutet eine zweiwertige Kohlenwasserstoffgruppe, und
    • – z ist eine ganze Zahl, die so ausgewählt ist, dass die mittlere Molmasse des Polysiloxansegments im Bereich von 300 bis 10 000 liegt.
  • Die zweiwertige Gruppe Y ist ganz allgemein unter den Alkylengruppen der Formel -(CH2)a- ausgewählt, worin a eine ganze Zahl bedeutet, die im Bereich von 1 bis 10 liegen kann.
  • Die Gruppen A können unter den Alkylgruppen und insbesondere den Gruppen Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropy, Butyl, Pentyl, Hexyl, Octyl, Decyl, Dodecyl und Octodecyl; den Cycloalkylgruppen, insbe sondere Cyclohexyl; Arylgruppen, insbesondere Phenyl und Naphthyl, Arylalkylgruppen, insbesondere Benzyl und Phenylethyl, sowie den Gruppen Tolyl und Xylyl ausgewählt werden.
  • Beispiele für festigende Polyurethane sind etwa das Dimethylolpropionsäure/Isophorondiisocyanat/Neopentylglykol/Polyesterdiole-Copolymer (das auch unter der Bezeichnung Polyurethane-1, INCI-Bezeichnung bekannt ist), das unter der Marke Luviset® PUR von der Firma BASF verkauft wird, das Dimethylolpropionsäure/Isophorondiisocyanat/Neopentylglykol/Polyesterdiole/siliconiertes Diamin-Copolymer (das auch unter der Bezeichnung Polyurethane-6 bekannt ist, INCI-Bezeichnung), das ebenfalls von der Firma BASF unter der Marke Luviset® Si PUR A erhältlich ist.
  • Die erfindungsgemäße festigende Zusammensetzung für die Haarbehandlung enthält die fixierenden Polymere vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 0,5 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der erfindungsgemäßen Zusammensetzung.
  • Das erfindungsgemäß verwendete Treibmittel ist Dimethylether in Mengenanteilen von 20 bis 60 % des Gesamtgewichts der Zusammensetzung.
  • Das kosmetisch akzeptable Medium enthält Wasser und gegebenenfalls ein kosmetisch akzeptables Lösungsmittel. Das kosmetisch akzeptable Lösungsmittel ist insbesondere unter den niederen C1-4-Alkoholen, wie Ethanol, Isopropanol, t-Butanol, n-Butano1; Polyolen wie Propylenglkyol und Polyolethern; Aceton; und deren Gemischen ausgewählt, wobei besonders bevorzugt Ethanol als Lösungsmittel verwendet wird.
  • Der Wasseranteil kann im Bereich von 20 bis 95 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen. Das Medium ist vorteilhaft ein wässrig-alkoholisches Gemisch. Der Mengenanteil des Alkohols im Gemisch liegt im Bereich von 0 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis 55 Gew.-% und noch bevorzugter 10 bis 55 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.
  • Die erfindungsgemäße festigende Zusammensetzung für die Haarbehandlung kann ferner mindestens einen Zusatzstoff enthalten, der unter den Siliconen in löslicher, dispergierter, mikrodispergierter Form, nichtionischen, anionischen, kationischen und amphoteren grenzflächenaktiven Stoffen, Ceramiden und Pseudoceramiden, Vitaminen und Provitaminen, darunter Panthenol, pflanzlichen Ölen, tierischen Ölen, Mineralölen und synthetischen Ölen, Wachsen, die von Ceramiden und Pseudoceramiden verschieden sind, wasserlöslichen und fettlöslichen, siliconierten oder nicht siliconierten Sonnenschutzfiltern, anorganischen oder organischen, farbigen oder nicht farbigen Pigmenten, Farbstoffen, Perlglanzpigmenten, Trübungsmitteln, Maskierungsmitteln, Weichmachern, Lösungsvermittlern, Ansäuerungsmitteln, Alkalisierungsmitteln, anorganischen und organischen Verdickungsmitteln, Antioxidantien, Hydroxysäuren, Penetrationsmitteln, Parfums und Konservierungsmitteln ausgewählt ist.
  • Der Fachmann wird die gegebenenfalls vorliegenden Zusätze und deren Mengenanteile so auswählen, dass sie den Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen nicht abträglich sind.
  • Die Zusatzstoffe liegen in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vor.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als Zusammensetzungen zur Festigung und/oder dem Halt der Frisur, Zusam mensetzungen zur Pflege der Haare, Haarwaschmittel, Zusammensetzungen zum Konditionieren der Haare, wie beispielsweise Zusammensetzungen, die die Haare weicher machen sollen, oder Zusammensetzungen zum Schminken der Haare verwendet werden.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Aerosolvorrichtung mit zwei Abteilungen, die enthält:
    • a) eine Zusammensetzung für die Haarbehandlung, die in einem kosmetisch akzeptablen Medium mindestens ein Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten mit einer Molmasse über 10 kDalton enthält, und
    • b) ein komprimiertes Gas, das unter Luft, Stickstoff, Kohlendioxid und deren Gemischen ausgewählt ist.
  • Vorteilhaft enthält die Zusammensetzung für die Haarbehandlung in der Vorrichtung mit zwei Abteilungen ferner ein festigendes Polymer, das von dem Polymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten verschieden ist.
  • Noch vorteilhafter enthält die Zusammensetzung in der Vorrichtung mit zwei Abteilungen, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung:
    • – 2 Gew.-% eines Copolymers auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten mit einer Molmasse (oder MG) über 10 kDalton, Dimethylether als Treibmittel und 1 Gew.-% festigendes Polyurethan.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf die Verwendung der Vorrichtung zum Aufbringen eines Lacks auf die Haare durch Zerstäuben seines Inhalts.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf die Verwendung des durch die erfindungsgemäße Aerosolvorrichtung zerstäubten Produkts als Lack für das Haar.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Behandlung, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zusammensetzung zur Haarbehandlung, die in der Aerosolvorrichtung nach einem der Ansprüche enthalten ist, auf die feuchten oder nicht feuchten Haare gesprüht wird.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung, wobei sie nicht als einschränkend zu verstehen sind.
  • BEISPIEL 1
  • Die Anmelderin hat eine erfindungsgemäße Zusammensetzung der folgenden Formulierung hergestellt:
    Figure 00280001
  • BEISPIEL 2
  • Die Anmelderin hat eine erfindungsgemäße Zusammensetzung der folgenden Formulierung hergestellt:
    Figure 00280002
    Figure 00290001
    • Ws: wirksame Substanz
  • Die in einer Aerosolvorrichtung konditionierten und auf die Haare gesprühten Zusammensetzungen der Beispiele 1 und 2 geben den Haaren einen sehr guten Halt in Kombination mit einem sehr hohen kosmetischen Niveau.
  • BEISPIEL 3
  • Es wird eine Zusammensetzung für die Frisurengestaltung hergestellt, die enthält:
  • N-Vinylpyrrolidon/N-Vinylimidazol-Copolymer mit 1 % Ws (1) Dimethylolpropionsäure/Diisocyanat/Neopentylglykol/Polyesterdiole-Polymer mit 1 % Ws (2)
    • (1) LUVITEC VPI K 65
    • (2) LUVISET Si Pur
  • Die Formulierung ist die folgende:
    Figure 00290002
  • Die oben hergestellte Zusammensetzung wird in eine Aerosolvorrichtung eingebracht, die unter der Bezeichnung EP SPRAY SYSTEM S im Handel erhältlich ist. Ein Ventil der Referenz 6001 Format D6 wird an einer herkömmlichen Aerosolsprühdose befestigt und der Sprühkopf ist ein Sprühkopf mit Wirbeldüse.
  • Der Behälter wird mit der Zusammensetzung gefüllt, zwischen dem Behälter und der Düse wird Druckluft eingebracht.
  • Die in einer Aerosolvorrichtung konfektionierte und auf die Haare gesprühte Zusammensetzung gibt den Haaren in Kombination mit einem sehr hohen kosmetischen Niveau einen sehr guten Halt.

Claims (23)

  1. Aerosolvorrichtung, die eine Zusammensetzung für die Frisurengestaltung der Haare enthält, die in einem kosmetisch akzeptablen wässrigen Medium mindestens ein Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten mit einem Molekulargewicht über 10 kDalton und als Treibmittel Dimethylether enthält.
  2. Aerosolvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten ein Molekulargewicht von 100 bis 5 000 kDalton aufweist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten ein Molekulargewicht von 500 bis 1 500 kD aufweist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymer aus 10 bis 90 Gew.-% N-Vinylpyrrolidoneinheiten und 10 bis 90 Gew.-% N-Vinylimidazoleinheiten gebildet ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymer aus 40 bis 60 Gew.-% N-Vinylpyrrolidoneinheiten und 60 bis 40 Gew.-% N-Vinylimidazoleinheiten gebildet ist.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung für die Frisurengestal tung der Haare 0,1 bis 15 Gew.-% Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung für die Frisurengestaltung der Haare ferner ein festigendes Polymer enthält, das von dem Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten verschieden ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche festigende Polymer anionisch, kationisch, amphoter oder nichtionisch ist.
  9. Vorrichtung nach dem Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die zusätzliche(n) festigende(n) Polymer(e) unter den Copolymeren von Acrylsäure, wie dem Crotonsäure/Ethylacryl/N-t-Butylacrylamid-Terpolymer, dem Crotonsäure/Vinylacetat/Vinyl-t-butylbenzoat-Terpolymer, dem Methacrylsäure/Ethylacrylat/t-Butylacrylat-Terpolymer, gepfropften Siliconpolymeren mit Polysiloxangerüst, auf das mindestens eine Kohlenwasserstoffgruppe gepfropft ist, und Polyurethanen ausgewählt sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung 0,1 bis 20 Gew.-% zusätzliches festigendes Polymer, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und vorzugsweise 0, 5 bis 15 % enthält.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung 20 bis 60 % Dimethylether, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetisch akzeptable wässrige Medium Wasser alleine oder Wasser im Gemisch mit einem kosmetisch akzeptablen Lösungsmittel enthält.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel unter den C1-4-Alkoholen, Polyolen, Polyolethern, Aceton und deren Gemischen ausgewählt ist.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel ein C1-4-Alkohol ist, wie Ethanol oder Isopropanol.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung 20 bis 95 Gew.-% Wasser, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung 0 bis 70 Gew.-% C1-4-Alkohol, vorzugsweise 0 bis 55 Gew.-% und noch bevorzugter 10 bis 55 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthält.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung für die Frisurengestaltung einen Zusatzstoff enthält, der unter den Siliconen in löslicher, dispergierter oder mikrodispergierter Form, nichtionischen, anionischen, kationischen und amphoteren grenzflächenaktiven Stoffen, Ceramiden und Pseudoceramiden, Vitaminen und Provitaminen, darunter Panthenol, pflanzlichen Ölen, tierischen Ölen, Mineralölen und synthetischen Ölen, Wachsen, die von den Ce ramiden und Pseudoceramiden verschieden sind, wasserlöslichen und fettlöslichen, siliconierten oder nicht siliconierten Sonnenschutzfiltern, anorganischen und organischen, farbigen oder nicht farbigen Pigmenten, Farbstoffen, Perlglanzpigmenten und Trübungsmitteln, Maskierungsmitteln, Weichmachern, Lösungsvermittlern, Ansäuerungsmitteln, Alkalisierungsmitteln, anorganischen und organischen Verdickungsmitteln, Antioxidantien, Hydroxysäuren, Penetrationsmitteln, Parfums und Konservierungsmitteln ausgewählt ist.
  18. Produkt mit zwei Komponenten, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente aus einer Zusammensetzung besteht, die in einem kosmetisch akzeptablen wässrigen Medium mindestens ein Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten mit einer Molmasse über 10 kDalton enthält, und dadurch, dass die zweite Komponente ein Treibmittelumfasst, das aus Dimethylether besteht, vobei das Ganze in einer Aerosolvorrichtung konfektioniert ist.
  19. Aerosolvorrichtung mit zwei Abteilungen, die enthalten: a) eine Zusammensetzung zur Frisurengestaltung der Haare, die in einem kosmetisch akzeptablen wässrigen Medium mindestens ein Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten mit einer Molmasse über 10 kDalton enthält, und b) ein Treibgas, das unter Luft, Stickstoff, Kohlendioxid und deren Gemischen ausgewählt ist.
  20. Vorrichtung mit zwei Abteilungen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung für die Frisurengestaltung der Haare ferner ein festigendes Polymer enthält, das von dem Copolymer auf der Basis von N-Vinylpyrrolidoneinheiten und N-Vinylimidazoleinheiten verschieden ist.
  21. Verwendung des aus der Aerosolvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 und 19, 20 zerstäubten Produkts als Haarlack.
  22. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 und 19, 20 zum Aufbringen eines Lacks auf die Haare durch Zerstäuben ihres Inhalts.
  23. Verfahren zur Haarbehandlung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung für die Frisurengestaltung der Haare, die in der Aerosolvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17 und 19, 20 enthalten ist, auf die feuchten oder nicht feuchten Haaren gesprüht wird.
DE60304430T 2003-01-02 2003-12-12 Aerosol-Sprühvorrichtung enthaltend ein wässriges haarfestigendes Mittel mit einem Copolymer auf Basis von N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylimidazol Expired - Lifetime DE60304430T2 (de)

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