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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine lichtemittierende Vorrichtung,
eine Anzeigeeinheit und eine Beleuchtungseinheit.
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Es
wurden bereits (beispielsweise in der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
Nr. 10-78582) eine reflektierende Flüssigkristallanzeigeeinheit,
eine lichtdurchlässige
Flüssigkristallanzeigeeinheit
und eine halb lichtdurchlässige
Flüssigkristallanzeigeeinheit
vorgeschlagen. Bei der lichtdurchlässigen Flüssigkristallanzeigeeinheit
und der halb lichtdurchlässigen
Flüssigkristallanzeigeeinheit
wurde eine organische Elektrolumineszenzvorrichtung, welche nachfolgend
als „EL-Vorrichtung" bezeichnet wird,
als eine Hintergrundbeleuchtungseinheit (eine Lichtquelle) verwendet.
Die Modifikation der Hintergrundbeleuchtungseinheit wurde auch bereits
vorgeschlagen [beispielsweise bei Jiro Yamada, Takashi Hirano, Yuichi
Iwase und Tatsuya Sasaoka, „Micro Cavity
Structures for Full Color AM-OLED Anzeigeeinheiten", The Ninth International
Workshop on Active-Matrix-Liquid-Crystal
Displays-TFT Technologies and Related Materials-(AM-LCD '02) Digest of Technical Papers, gefördert durch
die Japan Society of Applied Physics, 10. Juli 2002, Seiten 77–80].
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Nakayama
et al: „Investigations
on multicolor display by organic luminescent devices with optical microcavity structure" Electronics & Communications in
Japan, Teil II – Electronics,
Scripta Technica. New York, US, Band 78, Nr. 2, 1. Februar 1995 (01.02.1995),
Seiten 98–104,
XP000526351 ISSN: 8756-663X offenbart, dass die EL-Vorrichtung einen Mikroraum
umfasst, durch welchen Licht in Resonanzschwingung versetzt wird
bzw. zum Schwingen gebracht wird. Gemäß diesem Aufbau der EL-Vorrichtung
weist das Spektrum des emittierten Lichts zwei Spitzen bzw. Höchstwerte
auf. Da durch eine vielfachdielektrische Schicht, (TiO2/SiO2-Vielfachschicht), ein Halbspiegel (Reflektor)
gebildet ist, wird Licht an jeder Schicht der vielfachdielektrischen Schicht
reflektiert, das reflektierte Licht interferiert miteinander, und
außerdem
ist die optische Länge des
Resonanzraums länger,
wodurch Licht mit einer anderen Wellenlänge in Resonanzschwingungen versetzt
wird bzw. zum Schwingen gebracht wird.
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US-A-5
682 402 beschreibt eine Vielzahl von Resonatoren (erste und zweite
Resonatoren), welche an einem transparenten Substrat gebildet sind, wobei
eine Lichtausgabe mit einer gewünschten
Wellenlänge
unter Verwendung von Resonanzcharakteristika der beiden Resonatoren
erlangt wird. Hierbei ist eine lichtemittierende Vorrichtung gezeigt,
welche zwei Resonatoren A und B umfasst, und eine reflektierende
Elektrode 1 der Vorrichtung ist ein Reflektor der beiden Resonatoren.
Durch die Resonatoren A und B wird jeweils Licht mit Emissionsspektren
erlangt, und das Emissionsspektrum wird durch Kombination der vorangehenden
Spektren erlangt. Die Vorrichtung umfasst nämlich die beiden Resonatoren, durch
welche Licht mit der gewünschten
Wellenlänge erlangt
wird.
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US-A-5
804 919 zeigt eine Resonanzmikroraum-Anzeigeeinrichtung, welche einen Mikroraum mit
einem Substrat, einer phosphoraktiven Region und vorderen und hinteren
Reflektoren aufweist. Hierbei ist eine Resonanzmikroraum-Anzeigeeinrichtung
gezeigt, welche drei zueinander benachbart angeordnete Mikroräume aufweist.
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Dodabalapur
A et al: „Color
variation with electroluminescent organic semiconductors in multimode
resonant cavities" Applied
Physics Letters, American Institute of Physics. New York, US, Band 65,
Nr. 18, 31. Oktober 1994 (31.10.1994), Seiten 2308–2310, XP000476525
ISSN: 0003-6951 bezieht sich auf eine Farbvariation mit organischen
Elektrolumineszenzhalbleitern bei Multimode-Resonanzräumen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte lichtemittierende
Vorrichtung, eine verbesserte Anzeigeeinheit und eine verbesserte
Beleuchtungseinheit zur Verfügung
zu stellen.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung eine lichtemittierende
Vorrichtung, eine Anzeigeeinheit, und eine Beleuchtungseinheit zur
Verfügung,
welche die Lichter mit einer Vielzahl von vorbestimmten Farben,
welche von einem Lichtquellenkörper
emittiert werden, durch optische Resonanz verstärkt und die verstärkten Lichter
herausnehmen kann.
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Folglich
wird in einem Aspekt der vorliegenden Erfindung eine lichtemittierende
Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Verfügung gestellt.
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In
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Anzeigeeinheit
gemäß Anspruch 11
zur Verfügung
gestellt.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Beleuchtungseinheit
gemäß Anspruch
14 zur Verfügung
gestellt.
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Weitere
vorteilhafte Entwicklungen sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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Die
vorliegende Erfindung kann zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen
am besten unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsbeispiele
zusammen mit der beiliegenden Zeichnung am besten verstanden werden.
Es zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht einer Flüssigkristallanzeigeeinheit
gemäß einem
ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
2 eine
teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
eines Hinterleuchtungslichts bzw. einer Hintergrundbeleuchtungseinheit
gemäß dem ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
3 die
Spektren von von einer organischen EL-Schicht emittierten Lichts
und das von der Hintergrundbeleuchtungseinheit gemäß dem ersten bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgehende Licht;
-
4 eine
teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
einer Hintergrundbeleuchtungseinheit gemäß einem ersten alternativen
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
5 eine
teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
einer Hintergrundbeleuchtungseinheit gemäß einem dritten alternativen
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
6 eine
teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
einer Hintergrundbeleuchtungseinheit;
-
7 eine
teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
einer Hintergrundbeleuchtungseinheit;
-
8 eine
teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
einer Flüssigkristallanzeigeeinheit gemäß einem
alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
9 eine
Querschnittsansicht einer Flüssigkristallanzeigeeinheit
eines alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiels;
-
10A eine Querschnittsansicht eines optischen Resonators;
und
-
10B eine Querschnittsansicht der optischen Resonatoren.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Nun
wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 4 beschrieben.
Die vorliegende Erfindung wird auf eine Flüssigkristallanzeigeeinheit angewendet,
welche eine passive Matrixbetriebsart einsetzt. 1 ist
eine Querschnittsansicht der Flüssigkristallanzeigeeinheit. 2 ist
eine teilweise vergrößerte Querschnittsansicht
einer Hintergrundbeleuchtungseinheit. In 1 und 2 ist
das Verhältnis
der Dicke jedes Bauteils nicht genau dargestellt, um eine klare
Darstellung zu ermöglichen.
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Wie
in 1 gezeigt, weist eine Flüssigkristallanzeigeeinheit 11 oder
eine Anzeigeeinheit ein Flüssigkristallfeld 12 oder
eine eine passive Matrixbetriebsart einsetzende lichtdurchlässige Flüssigkristallanzeigeeinrichtung,
und eine Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 auf.
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Das
Flüssigkristallfeld 12 umfasst
ein Paar von transparenten Substraten 14 und 15.
Die Substrate 14 und 15 sind voneinander durch
ein Dichtungsmittel 15a getrennt, so dass ein vorbestimmtes
Intervall zwischen den Substraten 14 und 15 bewahrt wird.
Zwischen den Substraten 14 und 15 ist ein Flüssigkristall 16 angeordnet.
Beispielsweise sind die Substrate 14 und 15 aus
Glas angefertigt. Das Substrat 14 ist benachbart zu der
Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 angeordnet. An der Oberfläche des Substrats 14 ist
entsprechend zu dem Flüssigkristall 16 eine
Vielzahl von transparenten Elektroden 17 gebildet, so dass
sie in der Form parallele Streifen bilden. An der Oberfläche des
Substrats 14 ist auf der dem Flüssigkristall 16 gegenüberliegenden
Seite eine Polarisationsplatte 18 gebildet.
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Das
Flüssigkristallfeld 12 umfasst
auch Farbfilter 19 und einen ebnenden Film 19a zum
Ebnen der durch die Farbfilter 19 verursachten Unebenheit.
Die Farbfilter 19 und der ebnende Film 19a sind
an der Oberfläche
des dem Flüssigkristall 16 entsprechenden
Substrats 15 gebildet. An dem ebnenden Film 19a sind
transparente Elektroden 20 derart gebildet, dass sie sich
in einer Richtung senkrecht zu den Elektroden 17 erstrecken
bzw. ausdehnen. An der Oberfläche
des Substrats 15 ist gegenüberliegend zu der Oberfläche des
Substrats 15, an welchem die Elektroden 20 gebildet
sind, eine Polarisationsplatte 21 gebildet. Die Elektroden 17 und 20 sind
aus ITO (Indiumzinnoxid) angefertigt. Jede der Kreuzungen der Elektroden 17 und 20 bildet
ein Unterbildelement des Flüssigkristallfelds 11.
Die Unterbildelemente sind zur Bildung einer Matrix angeordnet.
Drei der jeweils R (rot), G (grün)
und B (blau) entsprechenden Unterbildelemente bilden ein Bildelement.
Die Unterbildelemente können
in jeder Zeile zur Anzeige durch Abtasten der Elektroden 17 angesteuert
werden.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, ist die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 eine
lichtemittierende Vorrichtung. Die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 umfasst
ein Substrat 22 und eine organische EL-Vorrichtung 23, welche eine
organisches EL-Material enthaltende organische EL-Schicht aufweist. Die
organische EL-Vorrichtung 23, oder ein Licht erzeugender
Lichtquellenkörper,
ist an dem Substrat 22 gebildet. Die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 ist
derart angeordnet, dass sich das Substrat 22 benachbart
zu dem Flüssigkristallfeld 12 befindet.
Das heißt,
die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 ist auf der Rückseite
des Flüssigkristallfelds 12 angeordnet. Die
Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 ist eine Hintergrundbeleuchtungseinheit
des Bodenemissionstyps, bei welcher das Licht von der Seite des
Substrats 22 austritt. Das Substrat 22 ist aus
Glas gefertigt.
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An
dem Substrat 22 sind eine erste Elektrode 24,
eine ein organisches EL-Material enthaltende organische EL-Schicht 25,
und eine zweite Elektrode 26 in der erwähnten Reihenfolge geschichtet,
um so die organische EL-Vorrichtung
zu bilden. Die erste Elektrode 24, die organische EL-Schicht 25 und
die zweite Elektrode 26 sind eben. Die erste Elektrode 24,
die organische EL-Schicht 25 und die zweite Elektrode 26 sind
so definiert, dass sie die selbe Form und die selbe Größe des Flüssigkristallfelds 12 haben,
so dass das Licht bei dem gesamten Bereich der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 an
dem gesamten Bereich des Flüssigkristallfelds 12 getroffen werden
kann.
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An
der zweiten Elektrode 26 ist eine Pufferschicht 27 geschichtet,
und an der Pufferschicht 27 ist ein reflektierender Spiegel 28 als
ein Reflektor geschichtet. Die Pufferschicht 27 und der
reflektierende Spiegel 28 sind eben. Die Pufferschicht 27 und
der reflektierende Spiegel 28 sind derart definiert, dass sie
die selbe Form und die selbe Größe des Flüssigkristallfelds 12 haben.
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Die
organische EL-Vorrichtung 23 ist mit einem Passivierungsfilm 29 bedeckt,
damit sie nicht mit Luft in Kontakt steht. Bei dem vorliegenden
bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Passivierungsfilm 29 derart gebildet, dass er die
erste Elektrode 24, alle Randflächen der organischen EL-Schicht 25,
die zweite Elektrode 26 und die Pufferschicht 27,
und die Oberfläche
des reflektierenden Spiegels 28 bedeckt. Der Passivierungsfilm 29 ist
aus Material gefertigt, durch welches kein Wasser hindurchtritt,
beispielsweise Siliziumnitrid (SiNx) und
Siliziumoxid (SiOx).
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Die
organische EL-Schicht 25 hat beispielsweise eine bekannte
Struktur bzw. Aufbau, welcher zumindest drei Schichten einschließlich einer
Lochinjektionsschicht, einer Leuchtschicht und einer Elektroninjektionsschicht
aufweist. Die Lochinjektionsschicht, die Leuchtschicht und die Elektroninjektionsschicht
sind in der erwähnten
Reihenfolge von der Seite der ersten Elektrode 24 geschichtet.
Die organische EL-Schicht 25 besteht aus einer weißen Leuchtschicht.
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Die
ersten und zweiten Elektroden 24 und 26 sind derart
geformt, dass sie als teilweise Licht reflektierende Halbspiegel
arbeiten. Jede der ersten und zweiten Elektroden 24 und 26 ist
mit der Dicke von 30 nm oder geringer gebildet, so dass sie eine
Lichtdurchdringbarkeit aufweisen. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
dient die erste Elektrode 24 als eine Anode, und die zweite
Elektrode 26 dient als eine Kathode. Die ersten und zweiten
Elektroden 24 und 26 sind aus Metall gefertigt.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die erste Elektrode 24 aus Chrom gefertigt, und die
zweite Elektrode 26 ist aus Aluminium gefertigt. Die Pufferschicht 27 ist
aus transparentem Material gefertigt. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Pufferschicht 27 aus Oxidfilm, und genauer, aus
Siliziumoxid angefertigt. Der reflektierende Spiegel 28 weist
keine Durchdringbarkeit auf, und reflektiert das Licht total. Außerdem ist
der reflektierende Spiegel 28 aus Metall, bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
aus Aluminium, gefertigt.
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Wie
in 2 gezeigt, ist bei der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 die
organische EL-Schicht 25 zwischen
eine Oberfläche 24a der
ersten Elektrode 24 und eine Oberfläche 26a der zweiten
Elektrode 26 eingelegt, welche sich einander gegenüberliegen. Die
Oberflächen 24a und 26a als
reflektierende Oberflächen
und die organische EL-Schicht 25 bilden eine erste Resonanzschicht 31.
Die Pufferschicht 27 ist zwischen eine Oberfläche 26b der
zweiten Elektrode 26 und eine Oberfläche 28a des reflektierenden Spiegels 28 eingelegt,
welche sich einander gegenüberliegen.
Die Oberflächen 26b und 28a als
reflektierende Oberflächen
und die Pufferschicht 27 bilden eine zweite Resonanzschicht 32.
Die Oberflächen 24a und 28a als
reflektierende Oberflächen,
die organische EL-Schicht 25, die zweite Elektrode 26 und die
Pufferschicht 27 bilden eine dritte reflektierende Schicht 33.
Die organische EL-Schicht 25, die zweite Elektrode 26 und
die Pufferschicht 27 sind zwischen die Oberflächen 24a und 28a der
dritten reflektierenden Schicht 33 eingelegt. Wie zuvor
erwähnt,
sind bei jeder der Resonanzschichten 31 bis 33 die
Oberflächen
von zwei Reflektoren mit einem bestimmten Abstand voneinander einander
zugewandt. Außerdem ist,
da die ersten und zweiten Elektroden 24 und 26 transluzente
bzw. lichtdurchlässige
Reflektoren sind, zumindest einer der Reflektoren ein lichtdurchlässiger Reflektor
in jeder der Resonanzschichten 31 bis 33. Die
erste, zweite und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 sind
in einer überlappenden
Richtung benachbart zueinander gebildet, in welcher die erste, zweite und
dritte Resonanzschicht 31 bis 33 überlappen.
Die erste Elektrode 24 dient als ein Reflektor für die erste und
die dritte Resonanzschicht 31 und 33. Die zweite Elektrode 26 dient
als ein Reflektor für
die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32.
Der reflektierende Spiegel dient als ein Reflektor für die zweite
und dritte Resonanzschicht 32 und 33.
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Wie
zuvor erwähnt,
umfasst die Hintergrundbeleuchtungseinheit die erste Elektrode 24 oder
einen ersten Reflektor, die zweite Elektrode 26 oder einen
zweiten Reflektor, und den reflektierenden Spiegel 28 oder
einen dritten Reflektor in einer Reihenfolge von einer Lichtausgabeseite
oder einer ersten Seite, durch welche Licht ausgegeben wird. Die
erste Elektrode 24 ist auf der Lichtausgabeseite angeordnet.
Die zweite Elektrode 26 ist benachbart zu der zweiten Elektrode 24 auf
einer zweiten Seite gegenüberliegend
zu der Lichtausgabeseite angeordnet. Der reflektierende Spiegel 28 ist
benachbart zu der zweiten Elektrode 26 auf der zweiten
Seite angeordnet. Die erste und zweite Elektrode 24 und 26 und
der reflektierende Spiegel 28 sind nämlich in der Überlappungsrichtung
angeordnet, das heißt
in einer Richtung in welcher sich die erste und zweite Elektrode 24 und 26 und
der reflektierende Spiegel 28 überlappen. Beide Oberflächen 26a und 26b der
zweiten Elektrode 26 sind reflektierende Oberflächen. Die Oberfläche 26a ist
der Oberfläche 24a zugewandt, welche
eine reflektierende Oberfläche
der ersten Elektrode 24 ist. Die Oberfläche 26b ist der Oberfläche 28a zugewandt,
welche eine reflektierende Oberfläche des reflektierenden Spiegels 28 ist.
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Bei
dem vorliegenden bevorzugten Ausführungsbeispiel bezeichnet eine
Wellenlänge λ1 die Wellenlänge eines
von der ersten Resonanzschicht 31 in Resonanzschwingungen
versetzten bzw. zum Schwingen gebrachten ersten Lichts. Eine Wellenlänge λ2 bezeichnet
die Wellenlänge
eines durch die zweite Resonanzschicht 32 in Resonanzschwingungen
versetzten bzw. zum Schwingen gebrachten zweiten Lichts. Eine Wellenlänge λ3 bezeichnet
die Wellenlänge
eines durch die dritte Resonanzschicht 33 in Resonanzschwingungen
versetzten bzw. zum Schwingen gebrachten dritten Lichts. Außerdem bezeichnet
eine Dicke t1 die Dicke der ersten Resonanzschicht 31,
eine Dicke t2 bezeichnet die Dicke der zweiten Resonanzschicht 32,
und eine Dicke t3 bezeichnet die Dicke der dritten Resonanzschicht 33. Die
Dicke t1 entspricht dem Abstand zwischen der Oberfläche 24a der
ersten Elektrode 24 und der Oberfläche 26a der zweiten
Elektrode 26, welche reflektierende Oberflächen sind
und einander zugewandt sind. Die Dicke t2 entspricht dem Abstand
zwischen der Oberfläche 26b der
zweiten Elektrode 26 und der Oberfläche 28a des reflektierenden
Spiegels 28, welche reflektierende Oberflächen sind,
und welche einander zugewandt sind. Die Dicke t3 entspricht dem
Abstand zwischen der Oberfläche 24a der
ersten Elektrode 24 und der Oberfläche 28a des reflektierenden
Spiegels 28, welche reflektierende Oberflächen sind,
und welche einander zugewandt sind. Außerdem entspricht die Dicke
t1 dem Abstand zwischen der ersten und zweiten Elektrode 24 und 26, welche
das erste Licht mit der Wellenlänge λ1 in Resonanzschwingungen
versetzen bzw. zum Schwingen bringen. Die Dicke t2 entspricht dem
Abstand zwischen der ersten Elektrode 26 und dem reflektierenden
Spiegel 28, welche das zweite Licht mit der Wellenlänge λ2 in Resonanzschwingungen
versetzen bzw. zum Schwingen bringen. Die Dicke t3 entspricht dem
Abstand zwischen der ersten Elektrode 24 und dem reflektierenden
Spiegel 28, welche das dritte Licht mit der Wellenlänge λ3 in Resonanzschwingungen
versetzen bzw. zum Schwingen bringen.
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Die
Summe der Dicke t1 der ersten Resonanzschicht 31 und die
Dicke t2 der zweiten Resonanzschicht 32 ist nämlich im
Wesentlichen gleich der Dicke t3 der dritten Resonanzschicht 33.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird
in der ersten Resonanzschicht 31 B-Licht zum Schwingen
gebracht, in der zweiten Resonanzschicht 32 wird G-Licht
zum Schwingen gebracht, und in der dritten Resonanzschicht 31 wird
R-Licht zum Schwingen gebracht. Die Wellenlänge λ1 ist die Wellenlänge des
B-Lichts, die Wellenlänge λ2 ist die Wellenlänge des
G-Lichts, und die Wellenlänge λ3 ist die
Wellenlänge
des R-Lichts.
-
Wie
zuvor erwähnt,
werden die Wellenlängen λ1, λ2, und λ3 des durch
Resonanz verstärkten Lichts
jeweils gleich Zielwellenlängen
bestimmt, welche B, G und R entsprechen.
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Wellenlängenbereiche
von verstärktem
B-, G- und R-Licht werden jeweils aus den folgenden gewünschten
Bereichen ausgewählt:
λ1 (B) = 430
nm ~ 500 nm;
λ2
(G) = 520 nm ~ 560 nm; und
λ3
(R) = 570 nm ~ 650 nm.
-
Da
die Wellenbereiche des R- und B-Lichts, welche sich an den Rändern eines
sichtbaren Lichtbereichs befinden, im Allgemeinen breiter als diejenigen
der anderen Farben sind, sind die Wellenbereiche von R-Licht und
B-Licht breiter als diejenigen des G-Lichts. Der Wellenbereich von
G-Licht befindet sich in der Mitte des sichtbaren Lichtbereichs. Ändert sich
eine Wellenlänge
geringfügig
um den G-Lichtbereich herum, ändert
sich die Farbe des Lichts zu gelb oder hellem blau. Daher beträgt die Breite
des G-Lichtbereichs 40 nm, was eng ist. Da die Beziehung zwischen
Farbe und Wellenlänge
bei natürlichem
Licht geringfügig
verschieden von der Beziehung zwischen Farbe und Wellenlänge bei
der Flüssigkristallanzeigeeinheit
und beim Fernseher ist, wird der R-Lichtbereich derart bestimmt,
dass er im Vergleich zu dem R-Lichtbereich des natürlichen
Lichts eine kurze Wellenlänge
umfasst.
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Die
zuvor konstruierte Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 ist
durch eine Dampfablagerung der ersten Elektrode 24, der
organischen EL-Schicht 25, der zweiten Elektrode 26,
der Pufferschicht 27, des reflektierenden Spiegels 28 und
des Passivierungsfilms 29 in der erwähnten Reihenfolge an dem Substrat 22 hergestellt.
-
Als
Nächstes
wird die Arbeitsweise der, wie zuvor erwähnt, konstruierten Flüssigkristallanzeigeeinheit 11 beschrieben.
Eine nicht in den Figuren dargestellte Ansteuersteuervorrichtung
legt eine Spannung an das Flüssigkristallfeld 12 zwischen
den Elektroden 17 und 20 derart an, dass das gewünschte Bildelement
durchdrungen werden kann.
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Unterdessen
legt die Ansteuersteuervorrichtung, bei eingeschalteter Hintergrundbeleuchtungseinheit 13,
eine Spannung an die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 zwischen
der ersten und zweiten Elektrode 24 und 26 an,
und die organische EL-Vorrichtung 23 emittiert eine Vielzahl
von Farben umfassendes weißes
Licht. In 3 bezeichnet eine strichpunktierte
Linie das Spektrum des von der organischen EL-Schicht 25 emittierten
weißen
Lichts.
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Es
gibt von der organischen EL-Schicht 25 emittiertes Licht,
welches durch die Oberflächen 24a und 26a bei
der ersten Resonanzschicht 31 reflektiert wird. Die Dicke
t1 ist gleich dem Wert, welcher eine Multiplikation aus der Hälfte der
Wellenlänge
des vorangehenden Lichts mit einer natürlichen Zahl ist. In diesem
Fall wird das B-Licht durch die erste Resonanzschicht 31 in
Resonanzschwingung versetzt bzw. zum Schwingen gebracht und verstärkt. Das B-Licht
wird durch Resonanz von dem B-Licht in dem weißen Licht verstärkt. Das
verstärkte
B-Licht tritt aus dem Substrat 22 durch die erste Elektrode 24 aus, welche
als der Halbspiegel funktionierend gebildet ist, und erreicht das
Flüssigkristallfeld 12.
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Es
gibt von der organischen EL-Schicht 25 emittiertes Licht,
welches durch die zweite Elektrode 26 läuft, die als der Halbspiegel
funktionierend gebildet ist, und welches durch die Oberflächen 28a und 26b in
der zweiten Resonanzschicht 32 reflektiert ist. Die Dicke
t2 ist gleich dem Wert der Multiplikation aus der Hälfte der
Wellenlänge
des vorangehenden Lichts mit einer natürlichen Zahl. In diesem Fall
wird das G-Licht durch die zweite Resonanzschicht 32 in Resonanzschwingung
versetzt bzw. zum Schwingen gebracht und verstärkt. Das verstärkte G-Licht
tritt aus dem Substrat 22 durch die zweite Elektrode 26, die
organische EL-Schicht 25 und die erste Elektrode 24 aus,
und erreicht das Flüssigkristallfeld 12.
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Es
gibt von der organischen EL-Schicht 25 emittiertes Licht,
welches durch die Oberflächen 24a und 28a in
der dritten Resonanzschicht 33 reflektiert wird. Die Dicke
t3 ist gleich dem Wert einer Multiplikation aus der Hälfte der
Wellenlänge
des vorangehenden Lichts mit einer natürlichen Zahl. In diesem Fall
wird das R-Licht durch die dritte Resonanzschicht 33 in
Resonanzschwingung versetzt bzw. zum Schwingen gebracht und verstärkt. Das
verstärkte
R-Licht tritt aus dem Substrat 22 aus und erreicht das
Flüssigkristallfeld 12.
In 3 zeigt eine durch eine durchgezogene Linie angezeigte
zweite Linie 38 ein Spektrum des aus dem Substrat 22 austretenden
Lichts. Wie durch die zweite Linie 38 dargestellt, sind
die Mengen des Lichts von R (λ1),
G (λ2) und
B (λ3) scharf
getrennt. Wie ersichtlich ist, dass die Spitzen der Mengen des R-,
G- und B-Lichts in der zweiten Spektrumslinie 38 höher als
in der zweiten Spektrumslinie 37 sind, wird das in Resonanzschwingung
versetzte R-, G- und
B-Licht von dem R-, G- und B-Licht des weißen Lichts verstärkt.
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Bei
dem Licht, welches das durch die zweite Linie 38 gezeigte
Spektrum aufweist, und welches das Flüssigkristallfeld 12 erreicht,
kommt nur das zu den Unterbildelementen laufende Licht, welche durchdrungen
werden können,
zu der Lichtausgabeseite des Flüssigkristallfelds 12.
Zu der Zeit läuft
das Licht durch die nicht dargestellten Unterbildelemente R (rot),
G (grün)
oder B (blau) in die Farbfilter 19, und die Kombination
dieser Farben R, G und B ergibt eine gewünschte Farbe. Auf diese Weise
ist ein Bild in einer lichtdurchlässigen Betriebsart anzuzeigen.
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Bei
einer reflektierenden Betriebsart ist die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 ausgeschaltet, die
Ansteuersteuervorrichtung schaltet ein Anlegen der Spannung an die
Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 zwischen der ersten und
zweiten Elektrode 24 und 26 aus, und die organische
EL-Vorrichtung 23 stoppt eine Emission. In diesem Zustand
kommt Umgebungslicht durch das Flüssigkristallfeld 12 in
die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13. Das Umgebungslicht
wird durch die erste und zweite Elektrode 24 und 26 und
den reflektierenden Spiegel 28 reflektiert und erreicht
das Flüssigkristallfeld 12.
Von dem Umgebungslicht, welches durch die erste Elektrode 24 hindurchläuft und
die organische Schicht 25 erreicht, werden das B-, R- und
G-Licht jeweils durch die erste, zweite und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 in
Resonanzschwingung versetzt und sie laufen durch bzw. breiten sich
durch das Flüssigkristallfeld 12 aus.
-
Wie
zuvor erwähnt,
ist bei der Flüssigkristallanzeigeeinheit 11 der
Aufbau eines optischen Resonanzspiegels zur Versetzung der Lichter
mit den R-, G- und B-Farben entsprechenden Wellenlängen Resonanzschwingung
in eine organisches EL-Hintergrundbeleuchtungseinheit,
oder die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 eingefügt. Wie
in 3 gezeigt, wird das durch die zweite Linie 38 angegebene
Spektrum erlangt, welches ein Emissionsmuster zeigt, in welchen
die Mengen des R-, G- und B-Lichts scharf getrennt sind. Daher wird
die Verminderung eines Lichtdurchlasses an den Farbfilter 19 des
Flüssigkristallfelds 12 reduziert,
und es wird eine helle Anzeigeeinrichtung erlangt. Außerdem ist
die Chromatizität verbessert.
-
Gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
werden die folgenden vorteilhaften Effekte erlangt.
- (1) Die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 umfasst einen
Lichtquellenkörper
(die organische EL-Vorrichtung 23) und die zweite Resonanzschicht 32.
Außerdem
ist die organische EL-Vorrichtung 23 als die erste Resonanzschicht 31 gebildet,
und die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 umfasst eine
Vielzahl von Resonanzschichten. Daher kann das Licht mit einer Vielzahl
von Farben in Resonanzschwingung versetzt werden, es kann verstärkt werden
und es kann aus der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 austreten,
was in einer verbesserten Helligkeit resultiert.
- (2) Der Lichtquellenkörper
(die organische EL-Vorrichtung 23) emittiert das weiße Licht.
Da die besonderen bzw. bestimmten Wellenlängen des durch die erste, zweite
und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 verstärkten Licht
beliebig bzw. zufällig
ausgewählt
werden können,
muss daher keine zusätzliche
Schicht zur Umwandlung von Farbe zur Verfügung gestellt werden.
- (3) Der Lichtquellenkörper
ist die organische EL-Vorrichtung 23.
Daher ist die Arbeitsspannung verglichen mit dem Fall geringer,
dass der Lichtquellenkörper
eine nichtorganische EL-Vorrichtung ist.
- (4) Die organische EL-Schicht 25 ist mit der ersten Resonanzschicht 31 sowie
einem Teil der dritten Resonanzschicht 33 kombiniert. Daher
ist verglichen mit dem Fall, dass die organische EL-Schicht 25 von
der ersten und dritten Resonanzschicht 31 und 33 separat
zur Verfügung
gestellt ist, die Dicke der lichtemittierenden Vorrichtung, oder
der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 reduziert.
- (5) Die erste, zweite und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 sind
derart gebildet, um das Licht jeweils mit einer verschiedenen Wellenlänge in Resonanzschwingung
zu versetzen. Daher kann das Licht mit einer Vielzahl von vorbestimmten
durch Resonanz verstärkt
werden und aus dem weißen Licht
herausgenommen werden.
- (6) Die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 sind
derart geformt, dass sie einander in der überlappenden Richtung benachbart
sind. Die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 müssen nicht
mit verschiedenen Dicken gebildet sein, um das Licht mit einer verschiedenen
Wellenlänge
in Resonanzschwingung zu versetzen. Sei beispielsweise eine Konfiguration
angenommen, dass die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 sich
nicht überlappen
und in einer seitlichen Richtung angeordnet sind, das heißt, jeder Resonator
ist in viele Bereiche unterteilt und an dem gemeinsamen Substrat
in einer Richtung angeordnet, welche senkrecht zu der Lichtausgaberichtung
ist, in welcher das Licht aus der Anzeigeeinheit 11 ausgegeben
wird, dann ist es schwierig, die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 mit
den verschiedenen Dicken an dem gemeinsamen Substrat zu bilden.
Jedoch ist es einfach, die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 mit den
verschiedenen Dicken durch Bilden der ersten und zweiten Resonanzschicht 31 und 32 als überlappend
zu bilden. Unterdessen wird, wenn die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 sich
nicht überlappen
und in der seitlichen Richtung angeordnet sind, nur eine einzige
Wellenlänge
des Lichts bei jedem Bereich der ersten und zweiten Resonanzschicht 31 und 32 verstärkt. Beispielsweise
wird das B-Licht aus nur einem besonderen Bereich herausgenommen,
bei welchem die erste Resonanzschicht 31 gebildet ist, jedoch
wird es nicht aus einem anderen Bereich herausgenommen, bei welchem
die zweite Resonanzschicht 32 gebildet ist. Daher ist das
effektiv verwendete Licht in dem gesamten Bereich einer Hintergrundbeleuchtungseinheit
beschränkt.
Bei dem G-Licht
ist das effektiv verwendete Licht auch auf die selbe Weise beschränkt. Werden
jedoch die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 als überlappend
gebildet, wird das B-Licht und das G-Licht aus dem von der Lichtquelle
bei dem gesamten Bereich der Lichtquelle emittierten Licht herausgenommen.
Daher wird das von der Lichtquelle emittierte Licht effektiver verwendet.
- (7) Bei jeder der ersten, zweiten und dritten Resonanzschicht 31 bis 33 sind
die Oberflächen
von zwei lichtdurchlässigen
Reflektoren einander zugewandt, welche mit einem Abstand voneinander in
der überlappenden
Richtung gebildet sind. Jede der ersten, zweiten und dritten Resonanzschicht 31 bis 33 kann
in einem einfachen Aufbau gebildet werden, indem das Intervall zwischen den
beiden Reflektoroberflächen
derart bestimmt wird, dass es gleich der Länge ist, welche eine Multiplikation
der Hälfte
der Wellenlänge
des in Resonanzschwingung versetzten Lichts mit einer natürlichen
Zahl ist.
- (8) Die erste Elektrode 24, das heißt der Reflektor der ersten
Resonanzschicht 31, ist mit dem Reflektor der dritten Resonanzschicht 33 kombiniert. Außerdem ist
der reflektierende Spiegel 28, welcher der Reflektor der
zweiten Resonanzschicht 32 ist, mit dem Reflektor der dritten
Resonanzschicht 33 kombiniert. Darüber hinaus ist die zweite Elektrode 26,
welche der Reflektor der ersten Resonanzschicht 31 ist,
mit dem Reflektor der zweiten Resonanzschicht 32 kombiniert.
Daher nimmt die Anzahl der Reflektoren relativ nicht zu.
- (9) Die erste und zweite Elektrode 24 und 26 sind derart
gebildet, dass sie als die Halbspiegel funktionieren, und dass sie
mit den Reflektoren der ersten Resonanzschicht 31 kombiniert
sind. Daher ist die Dicke der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 reduziert.
- (10) Drei Resonanzschichten sind gebildet, indem jeder Reflektor
zur Erfüllung
der zuvor erwähnten Gleichungen
(1) bis (3) gebildet wird, und es werden drei Arten von Lichtern
verstärkt.
- (11) Es können
drei Arten von Lichtern mit nur drei Reflektoren verstärkt werden.
Daher kann die Dicke der lichtemittierenden Vorrichtung klein sein, und
die Verminderung eines Lichtdurchlasses kann reduziert werden. Außerdem kann
die dritte Resonanzschicht 33 leicht gebildet werden, indem
die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 Verwendung
finden, welche in der überlappenden
Richtung einander benachbart sind.
- (12) Das erste, zweite und dritte Licht, welches jeweils durch
die erste, zweite und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 in
Resonanzschwingungen versetzt sind, sind jeweils das B-, G- und
R-Licht. Daher kann das Licht mit den drei Hauptfarben durch Resonanz
verstärkt
werden und aus dem weißen Licht
herausgenommen werden. Bei einer RGB-Farbflüssigkristallanzeigeeinheit
ist beispielsweise, wenn das durch die Resonanzschicht in Resonanzschwingungen
versetzte R-Licht einen Farbfilter von R durchdringt, die Resonanzschicht
auf der zweiten Seite gegenüber von
der Lichtausgabeseite in Bezug auf den Farbfilter 19 angeordnet.
Daher wird die Helligkeit und Farbreinheit verbessert.
- (13) Die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13, welche
die organische EL-Vorrichtung 23, die erste, zweite und
dritte Resonanzschicht 31 bis 33 umfasst, ist
an dem lichtdurchlässigen
Flüssigkristallfeld 12 fixiert.
Daher kann das Licht mit einer vorbestimmten Farbe durch Resonanz
verstärkt
werden und es kann herausgenommen werden, und es kann eine helle
Anzeigeeinrichtung erlangt werden.
- (14) An der zweiten Seite gegenüber der Lichtausgabeseite in
Bezug auf die organische EL-Schicht 25 ist ein totalreflektierender
Spiegel (der reflektierende Spiegel 28) angeordnet. Daher wird
das Licht mit einer vorbestimmten Farbe von der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 durch
die Resonanz verstärkt,
und es wird die helle Anzeigeeinrichtung erlangt. Außerdem reflektiert
der reflektierende Spiegel 28 die Lichter, welche durch die
Resonanzschicht 31 bis 33 in Resonanzschwingungen
versetzt werden. Als Ergebnis davon nehmen die Mengen der herauszunehmenden
Lichter effektiv zu.
- (15) Das R-, G- und B-Licht wird durch die Resonanz durch die
erste, zweite und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 verstärkt und
aus der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 herausgenommen. Daher
wird die Verminderung eines Lichtdurchlasses bei den Farbfiltern 19 reduziert,
und es wird eine helle Anzeigeeinrichtung erlangt. Außerdem wird
die Chromatizität
verbessert.
- (16) Das durch die erste, zweite und dritte Resonanzschicht 31 bis 33 in
Resonanzschwingungen versetzte R-, G- und B-Licht durchdringt jeweils die
Farbfilter 19. Beispielsweise durchdringt das durch die
dritte Resonanzschicht 33 in Resonanzschwingungen versetzte
R-Licht ein R-Filter. Dies ist auch für die G- und B-Filter das selbe. Daher wird
von dem aus der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 emittierten
Licht das Licht mit der selben Farbe wie das Farbfilter durch die
Resonanzschicht in Resonanzschwingungen versetzt und es erreicht
das Farbfilter. Außerdem
wird das Licht mit der sich von dem Farbfilter unterscheidenden
Farbe abgeschwächt
und es erreicht das Farbfilter. Als ein Ergebnis kann die Dicke
des Farbfilters klein sein und die Verminderung eines Lichtdurchlasses
bei dem Farbfilter wird weiter reduziert. Außerdem wird die Farbreinheit
des das Farbfilter durchdringenden Lichts verbessert.
- (17) Die Farbfilter 19 umfassen R-, G- und B-Farben.
Das Licht mit den drei Hauptfarben, welches aus dem weißen Licht
durch Resonanz verstärkt wird,
durchdringt die Farbfilter 19. Daher wird die Helligkeit
und die Farbreinheit verbessert.
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf das zuvor erwähnte bevorzugte
Ausführungsbeispiel
beschränkt,
und beispielsweise können
die folgenden alternativen Ausführungsbeispiele
eingesetzt werden. Die selben Bezugszeichen bezeichnen im Wesentlichen
identische Elemente zu denjenigen bei dem zuvor erwähnten bevorzugten
Ausführungsbeispiel.
- i) Bei einem ersten alternativen bevorzugten
Ausführungsbeispiel
ist die organische EL-Vorrichtung 23 nicht auf eine Schichtung
an dem Substrat 22 beschränkt, und die Pufferschicht 27 ist nicht
auf eine Schichtung an der organischen EL-Vorrichtung 23 beschränkt. Die
Pufferschicht 27 kann an dem Substrat 22 geschichtet
sein und die organische EL-Vorrichtung 23 kann an der Pufferschicht 27 geschichtet
sein. Beispielsweise ist, wie in 4 gezeigt,
ein aus Metall gefertigter Halbspiegel 51 an dem Substrat 22 geschichtet, und
die Pufferschicht 27 ist an dem Halbspiegel 51 geschichtet.
Die erste Elektrode 24, die organische EL-Schicht 25 und
die zweite Elektrode 26 sind in der erwähnten Reihenfolge an der Pufferschicht 27 geschichtet.
Die erste Elektrode 24 ist derart geschichtet, dass sie
als ein Halbspiegel funktioniert bzw. arbeitet, und die zweite Elektrode 26 ist
auch derart geschichtet, dass sie als ein Spiegel funktioniert bzw.
arbeitet. Der Passivierungsfilm 29 ist so geschichtet,
dass er den gesamten Bereich bedeckt. In diesem Fall bestehen die
reflektierenden Oberflächen
einer zweiten reflektierenden Schicht 52 aus einer Oberfläche 51a des
Halbspiegels 51 auf der Seite der Pufferschicht 27 und
einer Oberfläche 24b der
ersten Elektrode 24 auf einer der organischen EL-Schicht 25 gegenüberliegenden
Seite. Die reflektierenden Oberflächen einer dritten Resonanzschicht 53 bestehen
aus der Oberfläche 51a und
einer Oberfläche 26a der
zweiten Elektrode 26 auf der Seite der organischen EL-Schicht 25. Zwischen
den Oberflächen 26a und 51a sind
die Pufferschicht 27, die erste Elektrode 24 und
die organische EL-Schicht 25. Bei dem Aufbau werden der
Halbspiegel 51 und die Pufferschicht 27 vor einer
Bildung der organischen EL-Vorrichtung 23 gebildet. Dementsprechend
können
der Halbspiegel 51 und die Pufferschicht 27 ohne
eine sorgfältige
Steuerung der Schichttemperatur gebildet werden, was einen Verfall
der organischen EL-Schicht 25 beeinflussen könnte. Daher
wird die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 des ersten alternativen
bevorzugten Ausführungsbeispiels
in Bezug auf eine Herstellung eines Produkts einfacher als die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 des
zuvor erwähnten
bevorzugten Ausführungsbeispiels
gebildet.
- ii) Mit zunehmender Dicke der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 reduziert
sich die Verminderung eines Lichtdurchlasses.
- iii) Die erste Resonanzschicht 31 ist nicht darauf beschränkt, dass
sie der zweiten Resonanzschicht 32 in der überlappenden
Richtung benachbart ist. Beispielsweise kann eine weitere Schicht
zwischen der ersten und zweiten Resonanzschicht 31 und 32 dazwischengelegt
sein, und die erste und zweite Resonanzschicht 31 und 32 können mit einem
Abstand voneinander in der überlappenden
Richtung gebildet sein. Beispielsweise ist die Pufferschicht 27,
wie in 5 gezeigt, an dem an dem Substrat 22 gebildeten Halbspiegel 51 geschichtet,
und an der Pufferschicht 27 ist ein Halbspiegel 55 geschichtet.
An dem Halbspiegel 55 ist eine Pufferschicht 56 geschichtet,
und die organische EL-Vorrichtung 23 ist an der Pufferschicht 56 geschichtet.
Und dann umfassen die reflektierenden Oberflächen einer zweiten Resonanzschicht 58 eine
Oberfläche 51a des
Halbspiegels 51 und eine Oberfläche 55a des Halbspiegels 55 auf
der Seite der Pufferschicht 27. Die reflektierenden Oberflächen der
dritten Resonanzschicht 59 umfassen die Oberfläche 51a und
die Oberfläche 26a der
zweiten Elektrode 26 auf der Seite der organischen EL-Schicht 25. Zwischen
den Oberflächen 26a und 51a befinden sich
die Pufferschicht 27, der Halbspiegel 55, die Pufferschicht 56,
die erste Elektrode 24 und die organische EL-Schicht 25.
Die Dicke der dritten Pufferschicht 56 ist derart bestimmt,
dass das Intervall zwischen den Oberflächen 26a und 51a gleich
einer Länge
ist, die eine Multiplikation aus der Hälfte der Wellenlänge λ3 mit einer
natürlichen
Zahl ist. In diesem Fall kann, nachdem die Dicken t1 und t2 bestimmt
sind, die Dicke t3 durch Bestimmen der Dicke der dritten Pufferschicht 56 bestimmt
werden. Daher ist das Maß einer
Gestaltungsfreiheit verbessert.
- iv) Bei einem alternativen Beispiel kann eine der reflektierenden
Oberflächen
der ersten Resonanzschicht oder eine der reflektierenden Oberflächen der
zweiten Resonanzschicht als eine der reflektierenden Oberflächen der
dritten Resonanzschicht dienen. Beispielsweise sind, wie in 6 gezeigt,
die zweite Resonanzschicht 52 und die erste Resonanzschicht 31 an
dem Substrat 22 angeordnet. An der zweiten Elektrode 26 sind
eine transparente Pufferschicht 60 und ein reflektierender
Spiegel 61 in der erwähnten
Reihenfolge geschichtet. Der Passivierungsfilm 29 ist an
dem reflektierenden Spiegel 61 geschichtet. Die reflektierenden
Oberflächen
einer dritten Resonanzschicht 62 umfassen die Oberfläche 51a des
Halbspiegels 51 und eine Oberfläche 61a des reflektierenden
Spiegels 61. Zwischen den Oberflächen 51a und 61a sind
die Pufferschicht 27, die erste Elektrode 24,
die organische EL-Schicht 25, die zweite Elektrode 26 und
die Pufferschicht 60 vorhanden. Die Dicke der Pufferschicht 60 wird derart
bestimmt, dass das Intervall zwischen den Oberflächen 51a und 61a gleich
einer Länge
ist, die eine Multiplikation aus der Hälfte der Wellenlänge λ3 mit einer
natürlichen
Zahl ist. Auch in diesem Fall kann, nachdem die Dicken t1 und t2
bestimmt sind, die Dicke t3 durch Bestimmung der Dicke der Pufferschicht 60 bestimmt
werden. Daher ist das Maß einer
Designfreiheit bzw. Gestaltungsfreiheit verbessert.
- v) Jede Resonanzschicht kann derart gebildet sein, dass sie
die reflektierenden Oberflächen
der anderen Resonanzschichten teilt. Beispielsweise ist, wie in 7 gezeigt,
bei einem Zustand, bei welchem die organische EL-Vorrichtung 23 und die
Pufferschicht 27 in der erwähnten Reihenfolge an dem Substrat 22 gebildet
sind, der Halbspiegel 65 an der Pufferschicht 27 geschichtet.
Und dann ist an dem Halbspiegel 65 eine Pufferschicht 66 geschichtet,
und an der Pufferschicht 66 ist ein reflektierender Spiegel 67 geschichtet.
Die Passivierungsschicht 29 ist an dem reflektierenden Spiegel 67 geschichtet.
Ein Paar von reflektierenden Oberflächen einer zweiten Resonanzschicht 68 umfasst
die Oberfläche 26b der
zweite Elektrode 26 und eine Oberfläche 65a des Halbspiegels 65.
Ein Paar von reflektierenden Oberflächen einer dritten Resonanzschicht 69 umfasst
eine Oberfläche 65b des
Halbspiegels 65 und eine Oberfläche 67a des reflektierenden
Spiegels 67. Demgemäss
beeinflusst in dem Fall, dass die Dicke einer beliebigen Resonanzschicht
von einem gewünschten
Wert verschieden ist, der Unterschied bzw. die Differenz nicht die
Dicke der anderen, da jeder Resonator unabhängig voneinander zur Verfügung gestellt
ist. Daher beeinflusst der Unterschied nicht die Resonanz der anderen
Resonanzschichten.
- vi) Der Abstand zwischen der Oberfläche 24a der ersten
Elektrode 24 und der Oberfläche 26a der zweiten
Elektrode 26, welche einander zugewandt sind, kann kleiner
als die Hälfte
der Wellenlänge
des in Resonanzschwingungen versetzten Lichts sein. Es sei angenommen,
dass ein Paar von Oberflächen
der ersten Resonanzschicht die Oberfläche 24a und die Oberfläche 65a des
Halbspiegels 65 auf der Seite der organischen EL-Schicht 25 in 7 umfasst.
In diesem Fall kann eine Dicke, welche zum in Resonanzschwingung
Versetzen durch die erste Resonanzschicht erforderlich ist, sichergestellt
werden, indem die Dicke der Pufferschicht 27 bestimmt wird.
Daher kann die Dicke der organischen EL-Schicht 25 kleiner
als die Hälfte
der Wellenlänge
des durch die erste Resonanzschicht in Resonanzschwingung versetzten
Lichts sein.
- vii) Die organische EL-Schicht 25 kann bei einem alternativen
bevorzugten Ausführungsbeispiel nicht
mit der Resonanzschicht kombiniert werden. Wie in 8 gezeigt,
ist eine Hintergrundbeleuchtungseinheit zur Verfügung gestellt, bei welchem die
organische EL-Vorrichtung 23 an
dem Substrat 22 gebildet ist und mit dem Passivierungsfilm 29 bedeckt
ist. Zwischen der Hintergrundbeleuchtungseinheit und dem Flüssigkristallfeld
ist ein optischer Resonator 70 angeordnet. Die erste Elektrode 24 ist
aus ITO als eine transparente Elektrode angefertigt, und die zweite
Elektrode 26 ist aus Aluminium als eine reflektierende
Elektrode angefertigt. Bei dem optischen Resonator 70 sind
ein Halbspiegel 72, eine transparente Pufferschicht 73,
ein Halbspiegel 74, eine transparente Pufferschicht 75 und
ein Halbspiegel 76 in der erwähnten Reihenfolge an einem
Glassubstrat 71 geschichtet. Ein Paar von Oberflächen einer
ersten Resonanzschicht 77 umfasst eine Oberfläche 72a des
Halbspiegels 72 und eine Oberfläche 74a des Halbspiegels 74 auf
der Seite der Pufferschicht 73. Ein Paar von Oberflächen einer
zweiten Resonanzschicht 78 umfasst eine Oberfläche 74b des Halbspiegels 74 und
eine Oberfläche 76a des Halbspiegels 76 auf
der Seite der Pufferschicht 75. Ein Paar von Oberflächen einer
dritten Resonanzschicht 79 umfasst die Oberflächen 72a und 76a.
In diesem Fall ist der optische Resonator 70 getrennt von
der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 gebildet und er ist
an der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 fixiert. Daher
kann eine Resonanzschicht an einer existierenden Hintergrundbeleuchtungseinheit
fixiert werden.
-
Der
optische Resonator 70 umfasst die erste Resonanzschicht 77,
bei welcher die auf der Lichtausgabeseite angeordnete Oberfläche 72a des
Halbspiegels 72 der Oberfläche 74a des Halbspiegels 74 zugewandt
ist. Außerdem
umfasst der optische Resonator 70 die zweite Resonanzschicht 78,
bei welcher die Oberfläche 74b des
zweiten Halbspiegels 74 der Oberfläche 76a des Halbspiegels 76 zugewandt ist,
und die dritte Resonanzschicht 79, bei welcher die Oberfläche 72a des
Halbspiegels 72 der Oberfläche 76a des dritten
Halbspiegels 76 zugewandt ist. Daher kann das Licht mit einer
vorbestimmten Wellenlänge
durch Bestimmung des Abstands zwischen beiden reflektierenden Oberflächen in
Resonanzschwingungen versetzt werden. Aus dem bei der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 emittierten
Licht kann das Licht mit einer vorbestimmten Farbe verstärkt werden,
und die Helligkeit wird verbessert.
-
Der
optische Resonator 70 wird separat von der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 gebildet
und wird dann an der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 fixiert.
Daher kann eine Resonanzschicht an einer vorhandenen Hintergrundbeleuchtungseinheit
fixiert bzw. befestigt werden, und es kann sogar das von einem existierenden
bzw. vorhandenen Lichtquellenkörper
emittierte Licht verstärkt
werden. Außerdem kann
der optische Resonator 70, wenn die organische EL-Vorrichtung 23 als
die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 dient, beispielsweise
ohne sorgfältige
Steuerung der Schichttemperatur gebildet werden, was einen Ruin
bzw. Verfall der organischen EL-Schicht 25 bewirken
kann.
-
Bei
jeder der ersten und zweiten Resonanzschichten 77 und 78 sind
die an beiden Oberflächen der
transparenten Schicht (der Pufferschicht) gebildeten Reflektoren
Halbspiegel. Daher können
beide Reflektoren bei der selben Prozedur gebildet werden.
- viii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
können,
wenn die Resonanzschichten 77 bis 79, wie zuvor
beschrieben, gebildet werden, der Halbspiegel 76, die Pufferschicht 75, der
Halbspiegel 74, die Pufferschicht 73 und der Halbspiegel 72 in
der erwähnten
Reihenfolge an dem Substrat 22 der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 auf
der der organischen EL-Vorrichtung 23 gegenüberliegenden
Seite gebildet werden, so dass sie die Resonanzschichten 77 bis 79 bilden.
- ix) Der zuvor erwähnte
optische Resonator 70 kann bei einem alternativen bevorzugten
Ausführungsbeispiel
bei einer beliebigen Position zwischen den Farbfiltern 19 und
der organischen EL-Schicht 25 angeordnet sein. Beispielsweise kann
der optische Resonator 70 bei dem Flüssigkristallfeld 12 angeordnet
sein, wie in 9 gezeigt.
- x) Bei einem weiteren alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
können
alle Reflektoren der Resonanzschichten lichtdurchlässig sein
und sie können
lieber benachbart zu der Seite des Flüssigkristallanzeigefelds 12 als
der Seite eines Emissionsabschnitts der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13,
oder der organischen EL-Vorrichtung 23, angeordnet sein.
In diesem Fall kann nicht nur das Licht von der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13,
sondern auch Umgebungslicht von der Außenseite der Anzeigeeinheit 11 zur
Anzeige Verwendung finden.
- xi) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der zuvor
erwähnte
optische Resonator 70 bei der Lichtausgabeseite im Hinblick
auf die Farbfilter 19 angeordnet sein. In diesem Fall ist
die Helligkeit verbessert.
- xii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein optischer
Resonator nicht darauf beschränkt,
dass er eine Struktur bzw. einen Aufbau aus drei Resonanzschichten
aufweist. Zum Beispiel sind zwei separate optische Resonatoren zur
Verfügung
gestellt, wobei einer davon eine einzige Resonanzschicht aufweist,
und wobei ein anderer davon doppelte Resonanzschichten aufweist,
und wobei einer der optischen Resonatoren an der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 fixiert
sein kann, und der andere optische Resonator kann in dem Flüssigkristallanzeigefeld 12 angeordnet
sein. Alternativ können
beide optische Resonatoren überlappt
sein und sie können
an der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 fixiert sein.
- xiii) Auch wenn bei dem zuvor erwähnten alternativen bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der zuvor erwähnte
optische Resonator 70 die drei Resonanzschichten 77 bis 79 umfasst,
kann ein optischer Resonator eine Resonanzschicht umfassen. Beispielsweise
sind, wie in 10A gezeigt, bei einem optischen
Resonator 81 zur Versetzung des B-Lichts in Resonanzschwingung
das Substrat 71, der Halbspiegel 72, die Pufferschicht 73 und
der Halbspiegel 74 in der erwähnten Reihenfolge gebildet.
Der optische Resonator 81 umfasst eine Resonanzschicht 81a zur
Versetzung des B-Lichts in Resonanzschwingung als eine erste Resonanzschicht,
bei welcher Oberflächen 72a und 74a einander
zugewandt sind. In ähnlicher Weise
umfasst ein optischer Resonator 82, wie in 10B gezeigt, eine Resonanzschicht 82a als eine
zweite Resonanzschicht zur Versetzung des G-Lichts in Resonanzschwingung,
und ein optischer Resonator 83 umfasst als eine dritte
Resonanzschicht eine Resonanzschicht 83a zur Versetzung
des R-Lichts in Resonanzschwingung. Die optischen Resonatoren 81 bis 83 für das R-, G-
und B-Licht werden individuell hergestellt, können aufgestapelt werden, und
können
an der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 fixiert werden.
- xiv) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der zuvor
erwähnte
optische Resonator 70 derart geformt werden, dass er flexibel
ist. Beispielsweise kann der optische Resonator 70 einen
Film bilden. In diesem Fall ist das Substrat 71 des optischen
Resonators 70 aus transparentem Harz angefertigt, so dass
es flexibel ist. Der optische Resonator 70 kann auf den Lichtquellenkörper mit
einer gekrümmten
bzw. gebogenen Oberfläche
angewendet werden.
- xv) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Dicke
des optischen Resonators 70 größer als diejenige eines Films
sein, wenn der optische Resonator 70, wie zuvor erwähnt, als
flexibel geformt ist. Beispielsweise kann der optische Resonator 70 ein
Blatt bilden.
- xvi) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel können die
erste und zweite Elektrode 24 und 26 der organischen
EL-Vorrichtung 23 transparente Elektroden sein, und der
optische Resonator 70 kann benachbart zu einer Seite angeordnet
sein, welche der Lichtausgabeseite der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 gegenüberliegt.
Und dann ist der am weitesten entfernt von der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 liegende Reflektor
des optischen Resonators 70 ein totalreflektierender Spiegel,
und die anderen Reflektoren sind Halbspiegel. In diesem Fall kann
darüber hinaus
ein Spalt bzw. eine Lücke
oder eine transparente Festkörperschicht
zwischen der Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 und dem
optischen Resonator 70 zur Verfügung gestellt sein. Dementsprechend
arbeitet bzw. funktioniert der optische Resonator 70 als
ein Reflektor zur Verstärkung
des Lichts mit einer vorbestimmten Wellenlänge. Daher kann beispielsweise
die Menge des Lichts mit der vorbestimmten Wellenlänge erhöht werden.
- xvii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 ein nach oben
emittierender Typ sein, bei welchem das von der organischen EL-Vorrichtung 23 emittierte
Licht aus einer der Seite des Substrats 22 gegenüberliegenden
Seite herausgenommen wird.
- xviii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist eine die organische EL-Vorrichtung 23 abdichtende
Einrichtung nicht auf den Passivierungsfilm 29 beschränkt. Beispielsweise kann
anstelle des Passivierungsfilms 29 eine ein Durchdringen
von Wasser und Sauerstoff blockierende Abdeckung aus transparentem
Material, wie beispielsweise Glas, angeordnet sein. Zwischen der
Abdeckung und dem Substrat 22 kann ein nicht abgebildetes
Abdichtbauteil (beispielsweise Polysilazan) derart angeordnet sein,
dass es verhindert, dass die organische EL-Schicht 25 Wasser
und Sauerstoff ausgesetzt wird.
- xix) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel kann bei dem
Aufbau des Bodenemissionstyps die organische EL-Vorrichtung 23 anstelle
des Passivierungsfilms 29 durch eine aus Metall gefertigte
Abdichtbüchse
(eine Abdichtabdeckung) abgedichtet sein.
- xx) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel können die
Pufferschichten 27, 56, 60, 66, 73 und 75 aus
transparentem Material, wie beispielsweise Siliziumnitrid, angefertigt
sein. Darüber
hinaus können
die Pufferschichten 27, 56, 60, 66, 73 und 75 aus
transparenten organischen Schichten, wie beispielsweise einem Material
eines Überzugs
für ein
Farbfilter, oder anderen nichtorganischen Schichten, zusammengesetzt sein.
- xxi) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Halbspiegel
bei dem zuvor erwähnten
bevorzugten Ausführungsbeispiel nicht
auf eine Anfertigung aus Aluminium beschränkt. Beispielsweise kann der
Halbspiegel aus Silber angefertigt sein. Oder der Halbspiegel kann
aus einer aus Magnesium und Silber zusammengesetzten Legierung angefertigt
sein.
- xxii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann die erste Elektrode 74 aus Silber, Chrom, Molybdän, oder
einer aus Silber, Chrom und Molybdän zusammengesetzten Legierung
angefertigt sein. Oder die erste Elektrode 24 kann aus
einer Aluminium-Palladium-Kupfer-Legierung
angefertigt sein.
- xxiv) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
kann die erste Elektrode 24 eine Kathode sein und die zweite
Elektrode 26 kann eine Anode sein.
- xxv) Das Flüssigkristallfeld 12 kann
ein lichtdurchlässiger
Typ oder ein halb lichtdurchlässiger
Typ sein. Das Flüssigkristallfeld 12 ist
nicht darauf beschränkt,
die passive Matrixbetriebsart einzusetzen, und beispielsweise kann
es bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel eine aktive
Matrixbetriebsart einsetzen.
- xxvi) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 nicht darauf beschränkt, dass
sie in ihrem gesamten Bereich eine Struktur zur Emission von Licht
aufweist. Beispielsweise kann die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 in
eine Vielzahl von Bereichen unterteilt sein, welche in der Lage
sind, individuell zu leuchten, und die Bildelementen des Flüssigkristallfelds 12 entsprechenden
Bereiche können
selektiv leuchten. In diesem Fall kann im Vergleich zu der Hintergrundbeleuchtungseinheit, welche
eine Struktur zur Emission von Licht in ihrem gesamten Bereich aufweist,
der elektrische Energieverbrauch reduziert werden.
- xxvii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist die lichtemittierende Vorrichtung nicht auf die Hintergrundbeleuchtungseinheit 13 der
Flüssigkristallanzeigeeinheit 11 beschränkt, und
beispielsweise kann die lichtemittierende Vorrichtung als eine Raumleuchte
eines Fahrzeugs oder als eine im Inneren hängende Beleuchtungseinheit
sein. In diesem Fall ist die Farbe des Lichts im Vergleich zu einer
eine herkömmliche
lichtemittierende Vorrichtung als eine Lichtquelle umfassenden Beleuchtungseinheit
lebendig.
- xxviii) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist der Lichtquellenkörper
nicht auf die organische EL-Vorrichtung beschränkt, und beispielsweise kann
der Lichtquellenkörper
eine nichtorganische EL-Vorrichtung sein. Ferner kann der Lichtquellenkörper eine
andere Vorrichtung als die EL-Vorrichtung
sein. Der optische Resonator 70 kann das Licht mit einer
vorbestimmten Wellenlänge
aus einem beliebigen Lichtquellenkörper verstärken.
- xxix) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel
sind die in Resonanzschwingung versetzten Lichter nicht darauf beschränkt, dass sie
die Farben R, G und B umfassen und sie können andere Farben umfassen.
- xxx) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Anzahl
der Farben der in Resonanzschwingung versetzten Lichter nicht auf drei
beschränkt.
Beispielsweise kann die Anzahl zwei betragen.
- xxi) Bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der optische
Resonator 70 vier Resonanzschichten oder mehr umfassen.
Beispielsweise können
die Resonanzschichten derart zur Verfügung gestellt sein, dass sie
die Lichter mit einer Kombination von vier Farben oder mehr, die
anders rot, blau und grün
sind, in Resonanzschwingung versetzen.
- xxxii) Der Lichtquellenkörper
ist bei einem alternativen bevorzugten Ausführungsbeispiel nicht darauf
beschränkt,
das weiße
Licht zu emittieren.
-
Die
vorliegenden Ausführungsbeispiele
sind als veranschaulichend und nicht beschränkend zu verstehen, und die
Erfindung ist nicht auf die hierin dargelegten Einzelheiten beschränkt, sondern
sie kann innerhalb des Geltungsbereichs der beigefügten Ansprüche modifiziert
werden.
-
Eine
lichtemittierende Vorrichtung umfasst einen Lichtquellenkörper und
eine Vielzahl von Resonanzschichten. Der Lichtquellenkörper erzeugt
Licht. Jede der Vielzahl von Resonanzschichten versetzt das Licht
mit einer vorbestimmten Wellenlänge
in Resonanzschwingung. Jede der Wellenlängen des von den Resonanzschichten
in Resonanzschwingung versetzten Lichts unterscheidet sich von zumindest einer
der anderen Wellenlängen
des durch die Resonanzschichten in Resonanzschwingung versetzten Lichts.