-
Gebiet der
Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Schaffen
eines Sturzaufhalteschutzes, insbesondere Sturzaufhaltesysteme,
die in Abständen
installiert und entfernt werden können.
-
Hintergrund der Erfindung
-
In
verschiedenen Berufen müssen
sich Personen an gefährlichen
Positionen in verhältnismäßig gefährlichen
Höhen aufhalten,
wodurch ein Bedarf an Sturzaufhaltesicherheitsvorrichtungen entsteht.
Eine beispielhafte Situation kann im Zusammenhang mit Masten oder
Pfeilern beschrieben werden, die für verschiedene Zwecke verwendet
werden, die das Halten von Übertragungsleitungen,
Telekommunikationsvorrichtungen, Bohrausrüstungen usw. beinhalten.
-
Beim
Fehlen eines Sturzaufhaltesystems an dem Mast muss eine Person,
die den Mast besteigen will, ein Paar Tragebänder abwechselnd verwenden und
nach jeweils etwa sechs Fuß "losbinden", wenn sie den Mast
hochsteigt oder von diesem heruntersteigt. Dieser Vorgang ist sowohl
zeitaufwändig
als auch mühsam.
-
Verschiedene
bekannte Sturzaufhaltesysteme können
an einem Mast installiert werden, damit das Besteigen sicherer und/oder
bequemer gemacht wird. Es kann z. B. ein Kabel an Punkten längs des Mastes
befestigt werden und ein Kabelgreifer oder eine andere geeignete
Kopplungsvorrichtung kann an dem Kabel beweglich angebracht werden,
um die Verletzung einer Person beim Herabfallen zu begrenzen. Ein
derartiges System ist im Patent US-A-4.071.926 offenbart. Dieses
System kann modifiziert werden, um die Kabelklammern in einer Weise
zu umgehen, die der im Patent US-A-5.343.975 gezeigten Weise ähnlich ist.
Diese Systeme sind für ihre
vorgesehenen Verwendungszwecke geeignet, ihre umfangreiche Installation,
z. B. an jedem Mast längs
einer Stromversorgungsleitung verbietet sich jedoch aus Kostengründen. Ein
weiteres Problem besteht darin, dass die Sicherheitsgesetzgebung
erfordern kann, dass derartige dauerhaft befestigte Sicherheitssysteme
regelmäßig inspiziert
werden müssen,
was weitere Arbeit und Kosten verursacht. Ein weiteres System ist
im Patent
FR 2 414 926 offenbart.
-
Gewöhnliche
Stromversorgungsmasten erfordern verhältnismäßig häufig eine Wartung, wie etwa
zum Streichen. Die Mastwartung kann z. B. nach jeweils sieben Jahren
eine Woche intensiver Aktivität
erfordern. Während
dieser Woche werden eine oder mehrere Personen den Mast regelmäßig besteigen
oder an diesem herabsteigen, um die erforderliche Arbeit zu erledigen.
Nach Anschluss der Arbeiten kann der Mast für viele Jahre unbeaufsichtigt
bleiben. Der Anmelder hat deswegen das Gefühl, dass ein Bedarf an einem
Sturzaufhaltesystem, das kurzzeitig verwendet wird, vorhanden ist.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Sturzaufhaltesystem bereitzustellen,
das an einem Mast, einem Pfeiler oder einer anderen Haltestruktur
leicht installiert oder davon entfernt werden kann. Der hier verwendete
Ausdruck "Mast" bedeutet jede aufgerichtete
Struktur, einschließlich
Pfeiler.
-
Die
Erfindung schafft im Einzelnen eine Sicherheitsleinengruppe, die
Folgendes umfasst:
eine Sicherheitsleine;
ein Basisglied
mit einem ersten und einem zweiten Ende, wobei am ersten Ende ein
Montagemittel bereitgestellt ist und am zweiten Ende ein eine Öffnung definierendes
Aufnahmemittel bereitgestellt ist;
ein abnehmbares Glied mit
einem ersten Teil zum Einstecken in das Aufnahmemittel und einem
zweiten Teil zum Halten eines Teils der Sicherheitsleine und um
den Lauf der Kupplungsvorrichtung entlang der Sicherheitsleine zuzulassen;
und
ein Verriegelungsmittel zum lösbaren Verriegeln des ersten
Teils in der Öffnung;
wobei das Basisglied dauerhaft relativ zu einer Tragstruktur installiert
werden kann und das abnehmbare Glied und die Sicherheitsleine auf
Bedarfsbasis installiert und danach entfernt werden können.
-
Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie ein Sturzaufhaltesystem
bereitstellt, das an einem Mast für eine Verwendung während einer
Aktivitätsperiode
leicht installiert und dann während
einer nachfolgenden Inaktivitätsperiode leicht
entfernt werden kann. Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung
besteht darin, dass das System für
eine Nachrüstung
an vorhandenen Masten geeignet ist.
-
Das
Leinenhalteglied kann an den Basisgliedern befestigt werden, wenn
an der Haltestruktur eine Arbeit ausgeführt werden soll, und wird dann von
den Basisgliedern entfernt, wenn die Arbeit an der Haltestruktur
beendet ist. Da die Basisglieder verhältnismäßig einfache Teile sind, können sie
bei verhältnismäßig geringen
Kosten an der Haltestruktur verbleiben. Die verhältnismäßig teureren Leinenhalteglieder
und die Sicherheitsleine bleiben für eine regelmäßige Verwendung
verfügbar.
-
Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein derartiges
System bereitzustellen, das an vorhandenen Tragestrukturen nachgerüstet werden
kann. Die Basisglieder sind z. B. so konfiguriert, dass sie an Klettersprossen
des Typs, der bereits an verschiedenen herkömmlichen Masten und Pfeilern
vorhanden sind, montiert werden können.
-
Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein derartiges
System in einer eigenständigen
Baueinheit bereitzustellen, die einfach aufbewahrt, transportiert
und verwendet werden kann. Die Leinenhalteglieder sind im Einzelnen
auf eine Sicherheitsleine gefädelt,
die ihrerseits um eine Spule gewickelt ist, wenn sie nicht im Gebrauch
ist.
-
In
einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Installieren eines Sturzaufhaltesystems an einem Mast bereit,
der in Abständen
bestiegen wird, das die folgenden Schritte umfasst:
Bereitstellen
einer installationsfertigen Sicherheitsleinengruppe mit einer Sicherheitsleine,
mehreren Leinenhaltegliedern und mehreren Basisgliedern;
Befestigen
der Basisglieder am Mast an jeweiligen, in senkrechten Abständen voneinander
befindlichen Orten;
abnehmbar Befestigen der Leinenhalteglieder
an den Basisgliedern;
Befestigen eines oberen Endes der Sicherheitsleine an
einem oberen Teil des Mastes;
Befestigen eines unteren Endes
der Sicherheitsleine an einem unteren Teil des Mastes;
danach
Verwenden der Sicherheitsleine zum Besteigen des Masts und Absteigen
vom Mast, um eine Arbeit auszuführen;
und
nach Abschluss der Arbeit, Entfernen der Sicherheitsleine
und der Lei nenhalteglieder vom Mast, wobei die Basisglieder für die Installation
von Leinenhaltegliedern und einer Sicherheitsleine ein anderes Mal in
der Zukunft zurückgelassen
werden.
-
Weitere
Merkmale und/oder Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im
Folgenden aus der genaueren Beschreibung einer beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung deutlich.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnung
-
Es
erfolgt eine Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung, wobei in
den mehreren Ansichten gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile und Baueinheiten
verwendet werden.
-
1 ist
eine schematische perspektivische Ansicht, die eine Sicherheitsleinengruppe
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt, die an einem Mast befestigt ist;
-
2 ist
eine schematische Ansicht, die einen Arbeiter zeigt, der bereit
ist, einen Mast zu besteigen und die Sicherheitsleinengruppe an
den feststehenden Basisgliedern an dem Mast zu befestigen;
-
3 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel eines Basisglieds
zeigt, das an dem Mast zu befestigen ist;
-
4 ist
eine perspektivische Ansicht, die das Glied von 3 zeigt,
das an einem Ständer
des Masts befestigt ist;
-
5 ist
eine perspektivische Ansicht eines Beispiels eines abnehmbaren Glieds
zur Verwendung in diesem System der Erfindung;
-
6 ist
eine vertikale Schnittansicht, die die Verbindung des abnehmbaren
Glieds von 5 mit dem Basisglied von 3 zeigt;
-
7 ist
eine perspektivische Ansicht des abnehmbaren Glieds und des Basisglieds,
die miteinander verbunden sind, und zeigt außerdem die Sicherheitsleine
oder das Sicherheitskabel;
-
8 ist
eine perspektivische Ansicht eines Spitzenankers, der an der Spitze
des Masts zu befestigen ist, und an dem das Ende der Sicherheitsleine oder
des Sicherheitskabels befestigt werden kann;
-
9 ist
eine perspektivische Ansicht, die den Anker von 8 zeigt,
der an dem Ständer
eines Masts befestigt und mit der Sicherheitsleine oder dem Sicherheitskabel
verbunden ist;
-
10 ist
eine perspektivische Ansicht eines Beispiels eines abnehmbaren Glieds,
das am Fuß des
Masts zu verwenden ist, und im Einzelnen eines Glieds, das verwendet
werden kann, um das Kabel zu spannen; und
-
11 zeigt
eine Explosionsansicht des Glieds von 10, das
ein Basisglied enthält,
an dem das Spannglied befestigt werden kann.
-
Genaue Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
-
Ein
Sturzaufhaltesystem, das gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist, ist in 1 mit
dem Bezugszeichen 100 angegeben. Außer dem Pfeiler oder Mast 90 enthält das System 100 mehrere
Basisglieder oder Halteklammern 110, die so konfiguriert
sind, dass sie an dem Mast 90 befestigt werden können, mehrere
abnehmbare Glieder oder Leinenklammern 130, die an den
Halteklammern 110 lösbar
befestigt sind, und eine Sicherheitsleine 150, die durch
die Leinenklammern 130 gefädelt ist.
-
Es
ist klar zu erkennen, dass die Basisglieder 110 verhältnismäßig einfache
und kostengünstige Teile
sind, insbesondere im Vergleich zu den Leinenhalteklammern 130 und
dem Kabel 150, deshalb besteht ein Vorteil der vorliegenden
Erfindung darin, dass die Basisglieder 110 an dem Mast 90 dauerhaft befestigt
werden können,
wobei die Leinenhalteklammern 130 und das Kabel 150 auf "Bedarfsbasis" leicht installiert
werden können.
In diesem Zusammenhang zeigt 1 außerdem die
Sicherheitsleinengruppe, die eine Spule 185 enthält, die
an einem Rahmen 188 drehbar angebracht ist, der eine leitende
Bürste
enthält,
um das Kabel elektrisch zu erden.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, ist zum Besteigen eines Masts,
der bereits mit den dauerhaften Halteklammern 110 versehen
ist, die Sicherheitsleine 150 um die Spule 185 gewickelt
und mehrere Leinenhalteklammern 130 sind für eine lösbare Verbindung
mit entsprechenden Basisgliedern 110 auf die Sicherheitsleine 150 gefädelt. Außerdem ist
ein Schwerlast-Schnapphaken 190 für eine Verbindung mit einem
Spitzenanker 140 des Masts an einem distalen Ende der Sicherheitsleine 150 befestigt.
Ein Sicherungsgurt 160 ist an dem Geschirr des Arbeiters
und mit dem Kabel 150 an einem Punkt unter der untersten
Leinenklammer 130 verbunden. Da jede Leinenklammer an den
Halteklammern 110 an dem Mast befestigt ist, ist der Sicherheitsgurt 160 unter
den restlichen Leinenklammern erneut mit dem Kabel verbunden.
-
Ein
Arbeiter, der gewöhnlich
als der "Erstbesteiger" bezeichnet wird,
kann den Mast 90 mit dem Haken 190 und den Klammern 130 im
Schlepp besteigen. Wenn der Mast 90 noch nicht mit den
dauerhaften Klammern 110 ausgerüstet ist, sollte an den Klammern 130 die
zugehörigen
Basisglieder 110 vorhanden sein. Wenn dagegen die Basisglieder 110 bereits
installiert wurden oder auf andere Weise an dem Mast 90 vorgesehen
sind, ist es nicht mehr erforderlich, dass derartige Basisglieder
auf den Mast 90 transportiert werden. In jedem Fall wird
der Arbeiter die Klammern 130 an dem Mast 90 befestigen
und den Haken 190 an dem oberen Anker 140 des
Masts 90 verankern, um ein bequemes und zuverlässiges Sicherheitssystem
für spätere Aufstiege
und Abstiege am Mast 90 bereitzustellen. Das untere Ende
des Kabels kann an dem Mast durch eine Spannvorrichtung (die unter
Bezugnahme auf 10 beschrieben wird) oder ein
anderes bekanntes Mittel befestigt sein. Ein besonderer Vorteil
der beschriebenen Ausführungsform
besteht darin, dass jede der Leinenhalteklammern 130 und
der Haken 190 mit einer einfachen Aktion einhändig an
dem Mast befestigt werden können.
Nachdem alle Klammern und der Haken befestigt wurden und nachdem
die Sicherheitsleine gespannt wurde, kann die Sicherheitsleine von
dem Arbeiter in der Weise verwendet werden wie ein herkömmliches
dauerhaft befestigtes Sicherheitskabel verwendet werden würde. Nach
dem Abschluss eines Projekts an dem Mast, wie z. B. ein Farbanstrich des
Mastes 90, kann der "Zuletztabsteigende" den Haken 190 und
die Klammern 130 gemeinsam mit der Sicherheitsleine 150 entfernen,
während
die Basisglieder 110 zurückbleiben.
-
In 3 kann
jede Halteklammer oder jedes Basisglied 110 als ein starrer
Metallstreifen 112 mit einer Röhre 113, die an einem
Ende befestigt ist, wobei die Röhre
eine Öffnung
definiert, und einem Montagemittel an dem gegenüberliegenden Ende, z. B. ein
Loch 119, das sich durch das Ende erstreckt, ausgebildet
sein. Ein Zwischenteil des Streifens 112 ist vorzugsweise
so gebogen, dass er einen Winkel von z. B. 130° definiert. An diesem Punkt
kann ein Stab 117 angeschweißt sein, um die sichere Befestigung der
Klammer 110 an dem Mast sicherzustellen.
-
Wie
in 4 gezeigt ist, ist jede Halteklammer 110 an
einen diskreten Teil des Masts 90 mittels einer Schraube 91 und
einer ersten und einer zweiten Mutter befestigt, wobei lediglich
die äußere Mutter 92 sichtbar
ist. Die Schraube 91 und die Muttern sind an vielen existierenden
Masten 90 bereits vorhanden und dienen als Klettersprossen
an der linken und der rechten Seite des Masts 90. Folglich
kann eine Halteklammer 110 an dem Mast 90 befestigt
werden, indem einfach die innere Mutter entfernt wird, die Schraube 91 von
dem Mast 90 entfernt wird, die Schraube 91 durch
das Loch 119 in der Halteklammer 110 eingesetzt
wird und dann die innere Mutter wieder auf die Schraube 91 geschraubt
wird. Alternativ können
die Schrauben 91 an dem Mast 90 zum gleichen Zeitpunkt
wie die Befestigung der Klammern 119 erstmalig befestigt
werden. Wie bereits erwähnt wurde,
wirken die Schrauben 91 als Stufen für den Arbeiter, der den Mast
besteigt.
-
Wie
in 5 gezeigt ist, enthält jede Leinenhalteklammer
oder jedes abnehmbare Glied 130 ein Leinenhalteglied 135,
das so bemessen und konfiguriert ist, dass es die Sicherheitsleine 150 hält, z. B.
indem die Sicherheitsleine 150 durch einen röhrenförmigen Teil
gefädelt
ist. Das Leinenhalteglied 135 ist an ein Ende einer abgekanteten
Stahlplatte geschweißt
oder auf andere Weise daran starr befestigt und an das andere Ende
der Platte ist in paralleler Ausrichtung eine zylindrische Hülse 143 geschweißt. Ein
Gelenkhebelglied 134 ist in der Hülse 133 schwenkbar
angebracht und schwenkt um eine Achse, die sich senkrecht zur Hülse 133 erstreckt.
Das Gelenkhebelglied kann dadurch in einen in der Hülse befindlichen
Längsschlitz 144 und
aus diesem heraus schwenken, wie später unter Bezugnahme auf 6 erläutert wird.
-
Die
Wirkung des Gelenkhebelglieds 134 kann aus einer Betrachtung
von 6 genauer verstanden werden. Diese Figur ist ein
Querschnitt durch eine Leinenhalteklammer 130 und eine
Klammer 110, die miteinander gekoppelt sind. Der Schnitt verläuft im Einzelnen
durch das Leinenhalteglied 135 und die Hülse 133 der
Leinenhalteklammer, wobei die Hülse 133 in
der Röhre 113 an
der dauerhaften Klammer 110 geschlitzt ist. Der Gelenkhebel 134 besitzt
die Form eines Fingers, der sich längs der Achse der Hülse 133 erstreckt
und aus einem Ende hiervon vorsteht. Der Finger ist an einem Stift 136 am
oberen Ende der Hülse
schwenkbar befestigt. Am entgegengesetzten Ende des Gelenkhebels 134 befindet
sich eine gerundete Nase 137 mit einem glockenförmigen Abschnitt 138.
Der Teil des Gelenkhebels 134 zwischen dem glockenförmigen Abschnitt
und dem Schwenkstift ist schmäler,
so dass hinter dem glockenförmigen
Abschnitt eine Schulter 139 ausgebildet ist.
-
Eine
Blattfeder 148 ist in die Hülse 133 an der zur
Schulter 139 gegenüberliegenden
Seite des Gelenkhebels 134 eingesetzt. Die Blattfeder 148 wirkt,
um den Nasenteil 137 des Gelenkhebels seitwärts zu verschieben,
so dass sich der glockenförmige
Abschnitt und die Schulter über
den äußeren Umfang
der Hülse 113 hinaus
erstrecken. Die seitliche Bewegung des Gelenkhebels 134 ist
durch einen in Querrichtung angeordneten Stift 149 in der
Hülse 133 begrenzt.
-
Wie
oben angegeben wurde, kann der Gelenkhebel 134 gegen die
Wirkung der Feder 148 nach innen bewegt werden, so dass
sich der glockenförmige
Abschnitt 138 innerhalb des äußeren Umfangs der Hülse 113 befindet.
Wenn die Leinenhalteklammer 130 und die feststehende Klammer 110 miteinander
gekoppelt werden, wird deswegen die Hülse 113 mit dem davon
vorstehenden Gelenkhebel 134 in die Röhre 113 gedrückt. Der
Rand der Öffnung der
Röhre 113 wirkt
gegen die geneigte Oberfläche des
glockenförmigen
Abschnitts 138, um das Gelenkhebelglied zu seiner inneren
Stellung zu verschieben, wodurch ermöglicht wird, dass sich die Hülse in die
Röhre 113 bewegt.
Wenn die Hülse 133 vollständig in
der Röhre
positioniert ist, tritt der Nasenteil 137 des Gelenkhebelglieds
aus der Röhre
aus und die Feder 148 drängt das Gelenkhebelglied 134 in
seine zweite äußere Stellung.
Im Einzelnen gelangt die Schulter 139 am Rand der Röhre 113 in
Eingriff, wodurch ein zufälliges
Entkoppeln des Leinenhalteglieds 130 verhindert wird.
-
Das
Gelenkhebelglied 134 wirkt mit der Röhre 113 zusammen,
um einen Schnelllöse-Verriegelungsmechanismus
zu erzeugen. Folglich kann die Leinenhalteklammer 130 leicht
an der Halteklammer 110 befestigt werden, indem das Ende
der Hülse 133 gegen
die Wirkung der Feder 148 in die Röhre 113 gedrückt wird,
wodurch das Glied 134 in die Hülse 133 (d. h. in
seine erste innere Ausrichtung) verschoben wird. Die Hülse 133 und
das Gelenkhebelglied 134 können nun durch die Röhre 113 vollständig eingesetzt
werden. Nachdem die Hülse
vollständig
in die Röhre
eingesetzt ist, wirkt die Feder 148, um das Ende des Glieds 134 aus
der Röhre 113 zu
verschieben, um das Glied 134 in eine zweite Ausrichtung
zu drängen.
Die Klammer 130 wird dadurch in dem Basisglied 110 vorübergehend
verriegelt. Diese Stellung ist in 7 dargestellt,
die außerdem
das Kabel 150 zeigt, an dem die Leinenklammer 130 aufgefädelt ist.
-
Nachdem
alle Leinenhalteklammern 130 in die feststehenden Klammern 110 an
dem Mast eingesetzt wurden, wird das Ende des Kabels 150 an
einem Spitzenanker 140 befestigt, wie in den 8 und 9 gezeigt
ist. Der Anker 140 besitzt eine Öffnung 141, mit der
der am Ende des Kabels 150 befindliche Haken 190 verbunden
werden kann. Der Anker besitzt außerdem eine lang gestreckte Öffnung 142,
um eine Verbindung mit dem Anker des Masts mittels einer Schraube 91 in
der gleichen Weise, wie die Halteklammern 110 am Mast befestigt
sind, zu ermöglichen.
Der Anker 140 kann eine vorgeformte Schwachstelle in Form
einer Kerbe 143 aufweisen, so dass im Fall eines Absturzes
eine teilweise Verformung und/oder ein Abreißen des Ankers erfolgt, um beim
Absturz einen Teil des Stoßes
zu absorbieren.
-
Nachdem
alle Leinenhalteklammern 130 und der Haken 190 am
Ende des Kabels 150 befestigt wurden, sollte das Kabel
gespannt werden, um Schlaffstellen zu beseitigen. Es ist am stärksten bevorzugt,
dass dies unter Verwendung einer speziellen Spannklammer 170 erfolgt,
die in 10 gezeigt ist. In der bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung, die in den Figuren dargestellt ist, ersetzt diese Leinenspannklammer 170 die
unterste Leinenhalteklammer 130. Wie in 11 angegeben
ist, kann die Spannklammer 170 in die gleiche Form der
feststehenden Klammer 110 eingesetzt werden wie die Leinenhalteklammern 130.
-
Die
Spannklammer 170 enthält
eine Hülse 171,
die um die Röhre 113 der
feststehenden Klammer 110 einzusetzen ist. An der Spitze
der Hülse 171 ist
eine Kappe 172 mit einer Kerbe 173 befestigt.
Die Hülse 171 ist
am Bezugszeichen 174 geschlitzt, um den Plattenteil 112 der
Klammer 110 aufzunehmen. Wenn die Hülse 171 an der Röhre 113 angeordnet ist,
gelangt die Platte im Schlitz 173 in Eingriff und die Spannklammer 170 wird
gedreht. Die Bewegung bewegt die Kappe 172 gegen die Wirkung
einer Schraubenfeder 175 (die in 11 ge zeigt
ist), so dass der Plattenteil 112 in einer Ausnehmung 176 der
Hülse angeordnet
werden kann. Wenn die Spannklammer nach unten bewegt wird, um die
Platte 122 in dieser Stellung anzuordnen, wird die Kappe 172 freigegeben,
so dass die Feder 175 die Kappe wieder in die dargestellte
Stellung bewegt. Die Spannklammer 170 wird an der feststehenden
Klammer 110 wirkungsvoll verriegelt.
-
An
der Hülse 171 der
Spannklammer 170 ist ein Leinenhalteglied 178 befestigt.
Das Leinenhalteglied besitzt zwei Teile 178a und 178b,
wobei der obere Teil 178a mit der Hülse 171 fest verbunden
ist, wohingegen der untere Teil 178b mittels einer Schraube 179 beweglich
verbunden ist. Zwischen den Hülsenhaltegliedern 178a und 178b ist
eine geteilte Hülse 180 eingesetzt.
Wenn das Kabel 150 im Gebrauch durch die Leinenhalteglieder 178a und 178b und
durch die Hülse 180 gefädelt ist,
können die
beiden Teile der Leinenhalteglieder durch Drehen der Schrauben 179 zusammengezogen
werden, wobei diese Aktion die geteilte Hülse 180 zusammendrückt, so
dass sie das Kabel 150 enganliegend ergreift. Die Spannklammer 170 wird
betätigt,
um das Kabel festzuklemmen, nachdem von unten gezogen wurde, um
Schaffstellen zu beseitigen.
-
Nachdem
die erforderlichen Arbeiten am Mast erledigt wurden, kann die Leinenhalteklammer 130 anschließend leicht
von der Halteklammer 110 entfernt werden, indem das Ende
des Gelenkhebelglieds 134 einwärts gedrückt wird. Wenn das Gelenkhebelglied 134 in
seiner ersten Ausrichtung ist, kann die Hülse 133 leicht aus
der Röhre 113 gezogen
werden. Es ist klar, dass der Haken 190 von dem Spitzenanker 140 entfernt
sein muss, bevor die Leinenhalteklammern 130 entfernt werden.
Am Fuß des Masts
wird die Spannklammer 170 entfernt, indem die Kappe 172 gedreht
wird, damit die Hülse 171 in eine
Stellung bewegt werden kann, in der der Plattenteil 112 zunächst auf
den Schlitz 173 der Kappe und anschließend auf den Schlitz 174 der
Hülse ausgerichtet
ist, wodurch die Klammer 170 von der feststehenden Klammer 110 abgehoben
werden kann.
-
Es
ist daher klar, dass der oder die Arbeiter, nachdem die Arbeiten
auf dem Mast abgeschlossen sind, von dem Mast absteigt bzw. absteigen,
wobei alle Sicherheitsausrüstungen
außer
den dauerhaft befestigten Klammern 110 mitgenommen werden. Diese
Klammern benötigen
eine geringe oder keine Wartung und erfordern insbesondere keine
regelmäßige Inspektion
gemäß irgendeiner Sicherheitsgesetzgebung.
-
Diese
Offenbarung bezieht sich auf eine spezielle Ausführungsform und eine besondere
Anwendung der vorliegenden Erfindung, wobei klar ist, dass daran
zahlreiche Modifikationen, Variationen und/oder Verbesserungen ausgeführt werden
können.
Der spezielle Schnelllöse-Mechanismus,
der in den 5 und 6 gezeigt
ist, kann u. a. durch andere geeignete Systeme ersetzt werden, die
z. B. ein "Schnapp"-System mit einer
federvorbelasteten Kugelausnehmung enthalten. Im Hinblick auf das
Vorhergehende sollte der Umfang der vorliegenden Erfindung lediglich
auf den Bereich der folgenden Ansprüche beschränkt sein.