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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Filter zum Reinigen
eines Abgases oder dergleichen, der eine Wabenstruktur aufweist.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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Als
Einrichtung zum Entfernen von Fremdkörpern, solche wie Feinkohlenstoffpartikel
und ähnliche
Partikel, die von einem Verbrennungsmotor mit innerer Verbrennung
emittiert werden, solch einem wie einem Kraftfahrzeugverbrennungsmotor,
wurde ein Verfahren zum einmaligen Einfangen von Fremdkörpern durch
Verwenden eines Wabenfilters und zum Entfernen der Fremdkörper durch
Erhitzen oder Verbrennen von diesen unter Verwendung einer Heizeinrichtung
oder eines Katalysators verwendet.
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Der
herkömmliche
Filter zum Reinigen des Abgases verwendet eine Wabenstruktur, bei
welcher, wie in den 12 und 13 gezeigt
ist, ein Ende von Zellen 90 der keramischen Wabenstruktur 9,
mit beiden Enden abwechselnd mit Stopfen 95 geschlossen
ist. Das heißt,
Bezug nehmend auf 13, dass die Endflächen 91 an
der stromaufwärtigen
Seite abwechselnd zugestopft sind, beispielsweise schachbrettmusterartig,
nämlich
durch Stopfen 95 an dem Ende der Zelle 90. Die
Zellen, die Stopfen an der stromaufwärtigen Seite haben, werden
an deren stromabwärtiger
Seite offen gelassen, wobei die Zellen, welche an deren stromaufwärtiger Seite
geöffnet sind,
mit Stopfen an der stromabwärtigen
Seite geschlossen sind. Ein Katalysator wird an den Trennwänden 98 getragen,
abhängig
von der Art des Filters zum Reinigen des Abgases.
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Der
obige Filter zum Reinigen des Abgases fängt Fremdkörper an den Trennwänden ein,
wenn ein Abgas von einem Verbrennungsmotor durch diese hindurch
geht, wobei die Fremdkörper
durch Erhitzen und Verbrennen unter Verwendung einer Heizeinrichtung
oder basierend auf dem katalytischen Vorgang entfernt werden.
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Jedoch
hat der oben erwähnte
herkömmliche
Filter 9 zum Reinigen des Abgases Probleme, wie unten stehend
beschrieben wird.
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Das
heißt,
dass Fremdkörper 88,
die von dem Abgas 8 eingefangen werden, das in den Abgasreinigungsfilter
strömt,
nicht notwendigerweise durch Verbrennen in guter Zeit entfernt werden,
wie in 14 gezeigt ist, sodass sie oft
schrittweise an den Trennwänden 98 abgelagert
werden. Beispielsweise findet das Verbrennen trotz des katalytischen Vorgangs
nicht statt, während
das Abgas 8 mit einer niedrigen Temperatur von dem Verbrennungsmotor ausgestoßen wird,
wobei die Fremdkörper 88 einfach abgelagert
werden. In diesem Fall steigt der Druckverlust an, wenn das Abgas 8 durch
den Filter hindurch geht, das heißt, durch die Wabenstruktur,
wobei der Filter abnormal erhitzt wird und brechen oder schmelzbeschädigt durch
die Hitze des Brennens werden kann.
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Weiter
erfordert der Prozess zum Zustopfen von Zellen der Wabenstruktur
bei deren Enden sehr mühsame
und umständliche
manuelle Arbeit, wodurch die Bemühungen
zum Senken der Kosten der Produktion gehemmt werden.
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Dokument
DE-A1-4203128 offenbart
einen Filter für
Auspuffgas eines Motors, welcher aus einer Vielzahl von Wabenstrukturen
besteht. Diese Wabenstrukturen sind in Reihe angeordnet und anliegend
aneinander angeordnet. Die Zellen von jeder Wabenstruktur werden
durch eine Wand einer nächsten
Wabenstruktur in einer abwechselnden Weise geschlossen.
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Dokument
EP-A2-153157 offenbart
einen Katalysator für
einen Verbrennungsmotor, welcher aus einer Vielzahl von Wabenstrukturen
besteht, welche in Reihe angeordnet sind. Der Hauptunterschied zur
vorliegenden Erfindung ist, dass diese Wabenstrukturen nicht angrenzend
aneinander angeordnet sind.
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Dokument
US-A-4464185 offenbart
einen Abgasfilter, welcher eine Wabenstruktur verwendet, wobei die
Zellen abwechselnd an beiden Seiten der Wabenstruktur geschlossen
sind. Jeder Durchgang einer Zelle weist eine Vielzahl von Löchern an
der Wand des Durchgangs auf, sodass die Luft, die in die Wabenstruktur
strömt,
zu dem anliegenden Durchgang der Zelle gerichtet wird.
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Dokument
WO 97/29835 offenbart eine
Anordnung zum Zersetzen von Stickoxiden in einer Gasströmung, die
eine Vielzahl von Katalysatoren aufweist. Jeder Katalysator weist
eine Wabenstruktur mit parallelen Zellen auf, durch die das Gas
strömen kann.
Ab dem zweiten Katalysator wird die Zelldichte eines jeden Katalysators
niedriger als die Zelldichte des jeweiligen vorhergehenden stromaufwärtigen Katalysators.
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Dokument
DE 40 24 942 A1 offenbart
einen ähnlichen
Katalysator mit einer monolithischen Wabenstruktur.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der Probleme, die dem
Stand der Technik innewohnen, vollbracht und sieht einen Filter
mit einer Wabenstruktur vor, die dazu imstande ist, das Auftreten
von unangemessen hohem Druckverlust zu unterdrücken, der durch die Ablagerung
von Fremdkörpern
verursacht wird, und die bei verringerten Kosten hergestellt wird.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Filter mit einer Wabenstruktur
gemäß Anspruch
1 vorgesehen.
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Die
Vorgänge
und Auswirkungen der Erfindung werden nun beschrieben.
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Wie
oben beschrieben ist, ist der Filter mit der Wabenstruktur der vorliegenden
Erfindung durch Kombinieren der Hauptwabenstruktur und der Nebenwabenstrukturen
gebildet. Die Nebenwabenstrukturen fungieren als Teilstopfen zum
teilweisen Schließen
von Zellen der Hauptwabenstruktur. Die Teilstopfen an der linken
Endfläche
der Hauptwabenstruktur sind unterschiedlich zu jenen bei der rechten Endfläche der
Hauptwabenstruktur angeordnet.
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Deshalb
hat die Wabenstruktur eine derartige Ausführung, dass die Öffnungen
an einem Ende der Zellen der Hauptwabenstruktur zwischen beiden Enden
zumindest teilweise durch die Teilstopfen geschlossen sind, die
durch die Nebenwabenstruktur gebildet werden. Wenn die Wabenstruktur
in einem Fluid angeordnet ist, tritt deshalb, sowie das Fluid in die
Zellen eintritt, ein Unterschied des Strömungswiderstands des Fluids
auf, der von dem Vorliegen der Teilstopfen abhängig ist, bei der stromaufwärtigen Endfläche der
Hauptwabenstruktur. Dementsprechend tritt das Fluid leicht in die
Zellen ohne Teilstopfen bei der stromaufwärtigen Endfläche davon
ein.
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In
den Zellen, die die Teilstopfen an der stromabwärtigen Endfläche der
Wabenstruktur haben, wird ein Zustand hergestellt, wobei ein Fluid
einem kleineren Widerstand ausgesetzt ist, wenn es durch eine Trennwand
in eine Zelle ohne einen Teilstopfen an der stromabwärtigen Seite
strömt,
als wenn es zu der stromabwärigen
Seite durch den Teilstopfen an der stromabwärtigen Endfläche der Hauptwabenstruktur
strömt.
Wenn der Filter, der die Wabenstruktur aufweist, zum Reinigen eines
Abgases verwendet wird, strömt
das Abgas, welches das Fluid ist, durch die Trennwände bei
einer größeren Flussrate,
als wenn es durch die Hauptwabenstruktur ohne Stopfen strömt, sodass
es möglich
ist, Fremdkörper
in dem Abgas durch die Trennwände
mit verbesserter Effizienz einzufangen.
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Die
Stopfen, die durch die Nebenwabenstruktur gebildet werden, sind
Teilstopfen, welche nicht vollständig
die Zellen der Hauptwabenstruktur schließen, sondern lediglich diese
teilweise schließen.
Dies unterdrückt
das Problem, wie oben erklärt ist,
das auftritt, wenn die Zellen vollständig durch die herkömmlichen
Stopfen geschlossen werden.
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Das
heißt,
wenn die Zellen vollständig
abgestopft sind, strömt
lediglich wenig Fluid durch die Trennwände unter einer abnormalen
Bedingung, bei welcher die Fremdkörper unangemessen hoch an den
Trennwänden
abgelagert werden, wobei der Druck in den Zellen unangemessen hoch
ansteigt. Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden andererseits die Zellen der Hauptwabenstruktur
teilweise abgestopft, sodass selbst bei einem abnormalen Zustand,
bei welchem ein Druck in den Zellen erhöht wurde, das Fluid durch einen
Raum in einer Zelle strömt,
der durch die Teilstopfen übrig
gelassen wird, wobei der Druck nicht unangemessen erhöht wird.
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Weiter
hat die Nebenwabenstruktur die Schnittabschnitte der Trennwände, die
den Zellen der Hauptwabenstruktur derart zugewandt sind, dass sie
die Teilstopfen ausbilden. Deshalb wird kein mühseliger Herstellungsprozess
zum Ausführen
notwendig, im Gegensatz zu dem herkömmlichen Zustopfprozess. Dies
ermöglicht
es, die Wabenstruktur bei verringerten Kosten und noch effektiver
herzustellen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
das Auftreten von einem unangemessen hohen Druckverlust zu unterbinden,
der durch die Ablagerung von Fremdkörpern verursacht wird, und eine
Wabenstruktur bereitzustellen bei verringerten Kosten.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass
das Verhältnis
der Gesamtlänge
der Nebenwabenstruktur in der Axialrichtung zu der Länge der
gesamten Wabenstruktur in der Axialrichtung in einem Bereich von 5–60% ist.
Wenn das obige Verhältnis
kleiner ist als 5%, hat die Wabenstruktur eine verringerte Stärke und
kann brechen. Wenn das Verhältnis
60% überschreitet,
besitzt die Hauptwabenstruktur andererseits einen verringerten Filterungsbereich,
sodass es eine beträchtlich
verringerte Kapazität
zum Einfangen der Fremdkörper
hat.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung haben vorzugsweise beide
Zellen, die Zellen der Hauptwabenstruktur und die Zellen der Nebenwabenstrukturen,
die an den Enden der Hauptwabenstruktur angeordnet sind, eine quadratische
Gestalt und sind mit deren Seiten um ungefähr 45° relativ zueinander geneigt
und schneiden sich. In diesem Fall können die Schnittabschnitte
der Trennwände
der Nebenwabenstrukturen regelmäßig relativ zu
den Zellen der Hauptwabenstruktur angeordnet sein, wobei folglich
die Teilstopfen regelmäßig angeordnet
werden können.
Deshalb wird durch die Anordnung der Teilstopfen eine gesteigerte
Auswirkung erhalten.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, die
Hauptwabenstruktur und die Nebenwabenstrukturen mit einem Haftmittel
zu verbinden. In diesem Fall können die
Hauptwabenstruktur und die Nebenwabenstrukturen fest zusammen fixiert
sein und eine Positionsabweichungsbeziehung zwischen ihnen kann
während
der Verwendung verhindert werden.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Kasten zum Umgeben
der Wabenstruktur angeordnet, wobei die Anordnung der Hauptwabenstruktur
und der Nebenwabenstrukturen durch den Kasten gesichert/fixiert
ist. In diesem Fall ist es möglich,
den Schritt der Anhaftung der Hauptwabenstruktur und der Nebenwabenstrukturen
aneinander wegzulassen, wobei daher der Herstellungsprozess vereinfacht
wird.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, die
Hauptwabenstruktur aus einem keramischen Material herzustellen.
Wie die Hauptwabenstruktur können
die Trennwände
aus einem Metall oder einem anderem Material hergestellt sein, solange
sie eine Permeabilität
haben können.
Unter diesen ist ein keramisches Material vorzuziehen, da dieses
leicht die Wabenstruktur realisieren kann, die Trennwände mit
Poren aufweisender Permeabilität
hat.
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Die
Nebenwabenstrukturen können
aus einem keramischen Material, einem Metall, etc. gemacht werden.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es vorzuziehen, dass
die Schnittabschnitte der Trennwände
der Nebenwabenstruktur eine erhöhte
Dicke haben. In diesem Fall bringen die Teilstopfen einen gesteigerten
Effekt ein.
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Bei
dem Filter, der die Wabenstruktur der vorliegenden Erfindung aufweist,
ist jeder Strömungswiderstand
des Fluids, das durch die Zellen in der Wabenstruktur strömt, die
an der stromaufwärtigen
Seite angeordnet ist, derart festgelegt, dass dieser sich zwischen
zwei angrenzenden Zellen durch die oben erwähnte Kombination der Vielzahl
von Wabenstrukturen unterscheidet. Folglich strömt ein Fluid, das in die Zellen
eintritt, die einen hohen Strömungswiderstand
haben, durch die Trennwände
in angrenzende Zellen, die einen niedrigen Strömungswiderstand haben. Deshalb
wird ein bemerkenswerter Vorteil erhalten, wenn die oben erwähnte Wabenstruktur
als der Filter verwendet wird.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Filters, der eine Wabenstruktur
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
1 aufweist;
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2 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
des Filters, der die Wabenstruktur gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 aufweist,
veranschaulicht, gesehen von der Richtung eines Pfeils A in 1;
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3 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
des Filters, der die Wabenstruktur gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 aufweist,
veranschaulicht, gesehen von der Richtung eines Pfeils B in 1;
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4 ist
eine Ansicht, die den Filter zum Reinigen des Abgases gemäß dem Ausführungsbeispiel
1 veranschaulicht;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht des Filters, der die Wabenstruktur
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
2 aufweist;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Wabenstruktur gemäß einem
Vergleichsbeispiel, das zum bessern Verständnis der Erfindung dient;
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7 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
der Wabenstruktur gemäß dem Vergleichsbeispiel,
das zum bessern Verständnis
der Erfindung dient, veranschaulicht, gesehen von der Richtung eines
Pfeils A in 6;
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8 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
der Wabenstruktur gemäß dem Vergleichsbeispiel,
das zum bessern Verständnis
der Erfindung dient, veranschaulicht, gesehen von der Richtung eines
Pfeils B in 6;
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9 ist
eine Darstellung, die den Strömungswiderstand
eines Fluids gemäß dem Vergleichsbeispiel,
das zum bessern Verständnis
der Erfindung dient, veranschaulicht;
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10 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
der Wabenstruktur gemäß einem
Ausführungsbeispiel
3 veranschaulicht, gesehen von einer Richtung entsprechend der Richtung
des Pfeils A in 1;
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11 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
der Wabenstruktur gemäß dem Ausführungsbeispiel
3 veranschaulicht, gesehen von einer Richtung entsprechend der Richtung
des Pfeils B in 1;
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12 ist
eine Darstellung, die eine Endfläche
der Wabenstruktur gemäß einem
Stand der Technik veranschaulicht;
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13 ist
eine Darstellung, die einen Längsquerschnitt
der Wabenstruktur gemäß dem Stand
der Technik veranschaulicht; und
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14 ist
eine Darstellung, die das Problem veranschaulicht, das auftritt,
wenn die Fremdkörper sich
an den Trennwänden
bei dem Stand der Technik ablagern.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ausführungsbeispiel
1.
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Der
Filter, der die Wabenstruktur gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung aufweist, wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 beschrieben.
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Bezug
nehmend auf 1 hat der Filter, der die Wabenstruktur 1 von
diesem Ausführungsbeispiel aufweist,
eine Hauptwabenstruktur 10 und zwei Nebenwabenstrukturen 21 und 22,
die axial in Reihe an beiden Endflächen der Hauptwabenstruktur 10 angeordnet
sind.
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Bezug
nehmend auf die 2 und 3 sind Schnittabschnitte
den Trennwänden 211, 221, die
die Zellen der Nebenwabenstrukturen 21, 22 umgeben,
die angrenzend an der Wabenstruktur 21, 22 angeordnet
sind, einigen Zellen 11 der Hauptwabenstruktur derart zugewandt,
dass diese Teilstopfen 15 bilden. Hier unterscheidet sich
die Anordnung der Teilstopfen 15 zwischen der einen Endfläche 101 und der
anderen Endfläche 102 der
Hauptwabenstruktur 10.
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Dies
wird nun im Detail beschrieben.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
haben die Hauptwabenstruktur 10 und die Nebenwabenstrukturen 21, 22 Trennwände 111, 211, 221 in
der Form eines quadratischen Gittermusters, wie in den 2 und 3 gezeigt
ist, und haben viele quadratische Zellen. Die Wabenstrukturen 10, 21, 22 sind
aus einem keramischen Material hergestellt, das hauptsächlich Cordierit
aufweist. Zumindest die Trennwände 111 haben
eine Anzahl von Poren zum Aufrechterhalten der Gaspermeabilität.
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Die
Hauptwabenstruktur 10 und die Nebenwabenstrukturen 21, 22 haben
alle Außengrößen von 129
mm im Durchmesser. Weiter hat die Hauptwabenstruktur 10 eine
Länge von
130 mm, während
die Nebenwabenstrukturen 21, 22 eine Länge von
10 mm jeweils haben, wobei das Verhältnis der Gesamtlänge der
Nebenwabenstrukturen 21, 22 in der Axialrichtung
zu der Länge
der gesamten Wabenstruktur 1 in der Axialrichtung zu 13%
gemacht ist.
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Die
Hauptwabenstruktur 10 hat eine Zellgröße, sodass die Trennwand 0,3
mm dick ist und der Zellabstand, d. h. die Seite der Zelle 0,74
mm ist, wobei die Diagonallinie 1,05 mm lang ist. Die Nebenwabenstrukturen 21, 22 haben
Zellgrößen, sodass
die Teilwände
0,3 mm dick sind und die Zellabstände (Längen der Seiten) 1,47 mm jeweils
ist. Das heißt, der
Zellabstand (Länge
der Seite) der Nebenwabenstrukturen 21, 22 wird
derart ausgewählt,
dass dieser der gleiche ist wie der Abstand in der Richtung der Diagonallinie
(Länge
einer Diagonallinie) der Hauptwabenstruktur 10.
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Bei
den Nebenwabenstrukturen 21, 22 sind die entsprechenden
Schnittabschnitte der Trennwände 211, 221 derart
verdickt, dass diese die Zelleckabschnitte verdicken, wie in den 2 und 3 gezeigt
ist.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
sind die Nebenwabenstrukturen 21, 22 mit beiden
axialen Endflächen 101, 102 der
Hauptwabenstruktur 10 jeweils verbunden, nämlich unter
Verwendung eines Haftmittels.
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Hier
sind die Trennwände 111 der
Hauptwabenstruktur 10 und die entsprechenden Trennwände 211, 221 der
Nebenwabenstrukturen 21, 22 derart angeordnet,
dass diese sich schneiden, wie in 2 und 3 gezeigt
ist, wobei diese um ungefähr
45 Grad gegeneinander geneigt sind.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt ist, liegen weiter
die Positionen an einer Endfläche 101 der Hauptwabenstruktur 10,
bei welcher die Teilstopfen 15 durch das Schneiden der
Trennwände 211 der
Nebenwabenstruktur 21 ausgebildet sind, vor, und sind unterschiedlich
zu den Positionen an der anderen Endfläche der Hauptwabenstruktur 10,
bei welcher die Teilstopfen 15, die durch Schneiden der
Trennwände 221 der
Nebenwabenstruktur 22 ausgebildet sind, gelegen sind, was
bedeutet, dass die früheren Positionen
abwechselnd gegen die letzteren Positionen angeordnet sind, wenn
beide der Positionen in der gleichen Ebene sind (prüfen).
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Das
heißt,
dass die Zellen 11a, die die Teilstopfen 15 an
der einen Endfläche 101 der
Zelle 11a haben, wie in 2 gezeigt
ist, geöffnet
sind, ohne die Teilstopfen 15 an der anderen Endfläche 102,
wie in 3 gezeigt ist (prüfen).
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
sind die Zellen 11b der Hauptwabenstruktur 10 durch
die Teilstopfen 15 bei einem Verhältnis von ungefähr 85% im Hinblick
auf den Bereich/die Fläche
verschlossen.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
wird die so gebildete Wabenstruktur als ein Träger zum Bilden eines Filters
zum Reinigen des Abgases verwendet. Im Speziellen wird ein Katalysator,
wie in 4 gezeigt ist, durch die Wabenstruktur 1 getragen,
welcher in einem Kasten 5 untergebracht ist.
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Die
folgenden Vorgänge
werden eingebracht, wenn der Filter, der die Wabenstruktur 1 zum Reinigen
des Abgases verwendet, in dem Abgasdurchgang angeordnet ist.
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Das
heißt,
dass das Abgas, das mit einer Endfläche 101 an der stromaufwärtigen Seite
kollidiert, dazu neigt, wahlweise in die Zellen 11b (2) ohne
die Teilstopfen 15 wegen des Widerstands einzutreten, der
durch die Teilstopfen 15 erzeugt wird.
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Weiter
haben die Zellen 11b den Teilstopfen 15 an der
stromabwärtigen
Seite, wie in 3 gezeigt ist, welcher den Umstand
erzeugt, dass das Fluid einen geringeren Widerstand antrifft, wenn
es in die Zellen 11a ohne die Teilstopfen 15 an
der stromabwärtigen
Seite durch die Trennwände 111 derart strömt, dass
es aus den Zellen 11a Andererseits sind die offenen Zellen 11b ohne
die Teilstopfen 15 an einer Endfläche 101 der Zellen 11b,
wie in 2 gezeigt ist, mit den teilweisen Zellen 15 an
der anderen Endfläche 102 davon
vorgesehen, wie ebenso in 3 gezeigt
ist.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
sind die Zellen 11b der Hauptwabenstruktur 10 durch
die Teilstopfen 15 bei einem Verhältnis von ungefähr 85% im Hinblick
auf den Bereich/die Fläche
verschlossen.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
wird die so gebildete Wabenstruktur als ein Träger zum Bilden eines Filters
zum Reinigen des Abgases verwendet. Im Speziellen wird ein Katalysator,
wie in 4 gezeigt ist, durch die Wabenstruktur 1 getragen,
welcher in einem Kasten 5 untergebracht ist.
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Die
folgenden Vorgänge
werden eingebracht, wenn der Filter, der die Wabenstruktur 1 zum Reinigen
des Abgases verwendet, in dem Abgasdurchgang angeordnet ist.
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Das
heißt,
dass das Abgas, das mit einer Endfläche 101 an der stromaufwärtigen Seite
kollidiert, dazu neigt, wahlweise in die Zellen 11b (2) ohne
die Teilstopfen 15 wegen des Widerstands einzutreten, der
durch die Teilstopfen 15 erzeugt wird.
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Weiter
haben die Zellen 11b den Teilstopfen 15 an der
stromabwärtigen
Seite, wie in 3 gezeigt ist, welcher den Umstand
erzeugt, dass das Fluid einen geringeren Widerstand antrifft, wenn
es in die Zellen 11a ohne die Teilstopfen 15 an
der stromabwärtigen
Seite durch die Trennwände 111 derart strömt, dass
es aus den Zellen 11a eher herausströmt, als wenn es zu der stromabwärtigen Seite durch
die Teilstopfen 15 an den stromabwärtigen Endflächen der
Zellen 11b strömt.
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Deshalb
durchläuft
das Abgas, welches das Fluid ist, die Trennwände 111 bei einer
erhöhten Flussrate,
verglichen damit, wenn lediglich die Hauptwabenstruktur 10,
die keinen Stopfen hat, verwendet wird, wenn die oben erwähnte Wabenstruktur 1 ein
Träger
des Filters zum Reinigen von Abgas ist, sodass die Fremdkörper, die
in dem Abgas enthalten sind, mit verbesserter Effizienz eingefangen
werden können.
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Die
Stopfen, die durch die Nebenwabenstrukturen 21, 22 gebildet
werden, schließen
nicht vollständig
die Zellen der Hauptwabenstruktur, aber sind die Teilstopfen 15 zum
teilweisen Schließen.
Unter einer abnormalen Bedingung, bei welcher die Fremdkörper unangemessen
hoch an den Trennwänden 111 abgelagert
wurden, geht das Fluid durch die Räume der Zellen, die durch die
Teilstopfen 15 verblieben sind, wobei der Druck nicht unangemessen
hoch angehoben wird.
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Die
Nebenwabenstrukturen 21 und 22 bilden die Teilstopfen
mit deren Schnittabschnitte der Trennwände 211, 221 aus,
die den Zellen 11 der Hauptwabenstruktur 10 zugewandt
sind. Dies eliminiert einen mühseligen
Produktionsprozess, solch einen wie ein Zustopfen, der in dem Stand
der Technik angewandt wird. Dementsprechend wird die Wabenstruktur 1 bei niedrigen
Kosten und effektiv hergestellt.
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Wie
oben beschrieben ist, stellt dieses Ausführungsbeispiel einen Filter
mit einer Wabenstruktur 1 bereit, welche das Auftreten
von einem unangemessen hohen Druckverlust unterdrückt, der
durch die Ablagerung von Fremdkörpern verursacht
wird, und welche bei niedrigen Kosten hergestellt werden kann.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
sind die Hauptwabenstruktur 10 und die Nebenwabenstrukturen 21, 22 miteinander
mit einem Haftmittel verbunden. Sie können jedoch unter Verwendung
des oben erwähnten
Kastens ohne die Verwendung eines Haftmittels miteinander befestigt
werden.
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Ausführungsbeispiel
2.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel,
wie in 5 gezeigt ist, wird eine Vielzahl von Hauptwabenstrukturen 31 bis 33 verwendet,
wobei die Hauptwabenstrukturen 31 bis 33 und die
Nebenwabenstrukturen 41 bis 44 abwechselnd angeordnet
sind. Die geformten Hauptwabenstrukturen 31 bis 33 sind aus
den gleichen keramischen Wabenstrukturen wie die Hauptwabenstruktur 10 des
Ausführungsbeispiels
1 mit der Ausnahme des Kürzens
der Länge davon
auf 36 mm. Die Hauptwabenstrukturen 41, 43 sind
die gleichen wie die Nebenwabenstruktur 21 des Ausführungsbeispiels
1, wobei die Nebenwabenstrukturen 42, 44 die gleichen
sind wie die Nebenwabenstruktur 22 des Ausführungsbeispiels
1. Wie in 5 gezeigt ist, sind sie in Reihe
in der axialen Richtung angeordnet und miteinander mit einem Haftmittel
aneinander angehaftet. In anderen Hinsichten ist dieses Ausführungsbeispiel
das gleiche wie das Ausführungsbeispiel
1.
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In
diesem Fall werden der oben erwähnte Zustand
von 2 und der Zustand von 3 abwechselnd
wegen dem Vorliegen von den Nebenwabenstrukturen 41 bis 44 wiederholt.
Wenn die Wabenstruktur ein Filter zum Reinigen von Abgas auf die gleiche
Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
ist, geht deshalb das Abgas, welches das Fluid ist, durch die Trennwände der
Hauptwabenstrukturen 31 bis 33 hindurch, d. h.,
durch die Trennwände
dreimal hindurch. Als Folge können
die Fremdkörper
mit verbesserter Effizienz eingefangen werden.
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In
anderen Hinsichten sind die Vorgänge
und Auswirkungen die gleichen wie jene des erstens Ausführungsbeispiels.
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Die
oben erwähnten
Ausführungsbeispiele haben
mit Fällen
gehandelt, bei welchen die Hauptwabenstrukturen und Nebenwabenstrukturen
quadratisch gestaltete Zellen haben. Jedoch können die Wabenstrukturen Zellen
von anderer Gestalt haben, solche wie eine dreieckige Gestalt oder
eine hexagonale Gestalt, solange die oben erwähnten Teilstopfen ausgebildet
werden können.
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Vergleichsbeispiel 1.
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Die
Wabenstruktur 6 von diesem Vergleichsbeispiel hat drei
Wabenstrukturen 61, 62 und 63, die in
Reihe angeordnet sind, wie in 6 gezeigt
ist. Die zwei angrenzenden Wabenstrukturen sind derart angeordnet,
dass die Trennwände
von einer Wabenstruktur Öffnungen
von zumindest einigen der Zellen der anderen Wabenstruktur zugewandt
sind.
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Wenn
das Fluid in die Richtung strömt,
in welche die drei Wabenstrukturen 61, 62 und 63 in Reihe
angeordnet sind, hat die Wabenstruktur 61, die an der stromaufwärtigen Seite
angeordnet ist, eine höhere
Dichte von Zellen als die Dichte der Zellen der Wabenstruktur 62,
die an der stromabwärtigen
Seite angeordnet ist, wobei die Wabenstruktur 62, die an der
stromabwärtigen
Seite angeordnet ist, eine höhere
Dichte von Zellen als die Dichte von Zellen der Wabenstruktur 63,
die an der stromabwärtigen
Seite angeordnet ist, hat.
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Im
Speziellen hat die Wabenstruktur 61 an der stromabwärtigsten
Seite eine Dichte von Zellen von 900 Maschen, wobei die Wabenstruktur 62 an dem
Zentrum eine Dichte von Zellen von 600 Maschen hat, wobei die Wabenstruktur 63 an
der meist stromabwärtigen
Seite eine Dichte von Zellen von 300 Maschen hat.
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7 veranschaulicht
einen Zustand, bei welchem die Wabenstruktur 6 von der
Vorderseite an der stromaufwärtigen
Seite betrachtet ist (von der Richtung eines Pfeils A in 6). 7 veranschaulicht
die Trennwände 611 der
Wabenstruktur 61 an der am meisten stromaufwärtigen Seite,
wobei die Trennwände 621 der
zentralen Wabenstruktur an der Hinterseite davon angeordnet sind.
Die Wabenstruktur 61 an der meist stromaufwärtigen Seite
hat Zellen 610, welche geschlossene Zellen 610b haben,
die den Trennwänden
der zentralen Wabenstruktur 62 zugewandt sind, und offene
Zellen 610a, welche abwechselnd angeordnet sind in der
offenen Fläche
an der stromabwärtigen
Seite davon.
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8 veranschaulicht
einen Zustand, bei welchem die Wabenstruktur 6 von der
Vorderseite an der stromabwärtigen
Seite betrachtet ist (von der Richtung eines Pfeils B in 6). 8 veranschaulicht
die Trennwände 631 der
Wabenstruktur 63 an der am meisten stromabwärts gelegenen
Seite, wobei die Trennwände 621 der
zentralen Wabenstruktur 62 an der Hinterseite davon angeordnet
sind. Die zentrale Wabenstruktur 62 hat Zellen 620,
welche geschlossene Zellen 620b haben, die den Trennwänden 631 der
Wabenstruktur 63 an der am meisten stromabwärtig gelegenen
Seite zugewandt sind, und offene Zellen 620, welche abwechselnd
in der offenen Fläche
an der stromabwärtigen
Seite davon angeordnet sind.
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9 veranschaulicht
schematisch eine Positionsbeziehung zwischen den Trennwänden 611 der
Wabenstruktur 61 an der am meisten stromaufwärts gelegenen
Seite und der Trennwände 621 der zentralen
Wabenstruktur 62. In den Zellen 610 bei der Wabenstruktur 61 in 9 ist
der Strömungswiderstand
der offenen Zelle 610a ohne die Trennwand 621 der
Wabenstruktur 62 in der offenen Fläche an der stromabwärtigen Seite
davon mit P1 bezeichnet, der Strömungswiderstand
der geschlossenen Zelle 610b, die die Trennwand 621 der
Wabenstruktur 62 hat, die in der offenen Fläche an der
stromabwärtigen Seite
davon angeordnet ist, mit P2 bezeichnet, und der Widerstand, der
erzeugt wird, sowie das Fluid von der geschlossenen Zelle 610b in
die offene Zelle 610a durch die Trennwand 611 strömt, mit
P3 bezeichnet. Bei diesem Vergleichsbeispiel wird die Beziehung
P1 < P3 < P2 eingehalten.
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Dies
lässt zu,
dass das Fluid, das durch die geschlossene Zelle 610b strömt, effektiv
in die offene Zelle 610a durch den Trennwand 611 strömt, nämlich zum
leichten Erhalten von exzellenten Filterungsauswirkungen durch die
Trennwand 611.
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Solch
ein Vorgang und eine Auswirkung werden ähnlicherweise erhalten, selbst
zwischen der zentralen Wabenstruktur 62 und der stromabwärtigen Wabenstruktur 63;
das heißt,
die Wabenstruktur 6 als ein Ganzes entfaltet zwei Schritte
der exzellenten Filterungsauswirkung.
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Ausführungsbeispiel
3.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
werden, wie in 10 und 11 gezeigt
ist, die Formen der Zellen in der Hauptwabenstruktur 10 und
in den zwei Nebenwabenstrukturen 21, 22, die axial
in Reihe angeordnet sind, an beiden Enden der Hauptwabenstruktur 10 bei
dem Ausführungsbeispiel
1 geändert.