[go: up one dir, main page]

DE60130353T2 - Gel für elektrophorese - Google Patents

Gel für elektrophorese Download PDF

Info

Publication number
DE60130353T2
DE60130353T2 DE60130353T DE60130353T DE60130353T2 DE 60130353 T2 DE60130353 T2 DE 60130353T2 DE 60130353 T DE60130353 T DE 60130353T DE 60130353 T DE60130353 T DE 60130353T DE 60130353 T2 DE60130353 T2 DE 60130353T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gel
gel fraction
acrylamide
carriage
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60130353T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60130353D1 (de
Inventor
Yitzhak Ben-Asouli
Farhat Osman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gene Bio Application Ltd
Original Assignee
Gene Bio Application Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from IL13944600A external-priority patent/IL139446A0/xx
Priority claimed from IL13944700A external-priority patent/IL139447A0/xx
Application filed by Gene Bio Application Ltd filed Critical Gene Bio Application Ltd
Publication of DE60130353D1 publication Critical patent/DE60130353D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60130353T2 publication Critical patent/DE60130353T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/447Systems using electrophoresis
    • G01N27/44704Details; Accessories
    • G01N27/44743Introducing samples
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07KPEPTIDES
    • C07K1/00General methods for the preparation of peptides, i.e. processes for the organic chemical preparation of peptides or proteins of any length
    • C07K1/14Extraction; Separation; Purification
    • C07K1/24Extraction; Separation; Purification by electrochemical means
    • C07K1/26Electrophoresis
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/447Systems using electrophoresis
    • G01N27/44704Details; Accessories
    • G01N27/44747Composition of gel or of carrier mixture

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Electrostatic Separation (AREA)
  • Peptides Or Proteins (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Jellies, Jams, And Syrups (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Gelelektrophorese, vor allem für die Durchführung einer horizontalen Elektrophorese mit Acrylamid-Gelen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf die gefahrlose Handhabung und die Entsorgung derartiger Gele.
  • Hintergrund
  • Die Gelelektrophorese, die allgemein verwendetes Verfahren auf dem Gebiet der molekularbiologischen Forschung ist, stellt eine Technik dar, die dafür vorgesehen ist, DNA-, RNA- und Proteinmoleküle auf der Basis ihres Gewichts, ihrer Größe und ihrer Form zu trennen, zu identifizieren und zu reinigen. Diese Technik, deren Durchführung einfach und schnell ist, wird ausgeführt, indem zunächst ein Gel hergestellt wird. Wenn das Gel fertig ist, wird es in eine Gelkammer eingebracht, in eine Pufferlösung eingetaucht und mit einer Stromquelle verbunden. Sobald die Moleküle durch das elektrische Feld, das sich in dem Gel bildet, stimuliert werden, wandern sie mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten durch die Gelmatrix. Die Wanderungsgeschwindigkeit jeder Molekülsorte hängt von der elektrischen Ladung, der Größe und der Form der Moleküle sowie von der Zusammensetzung des Gels ab. Am häufigsten wandern die kleineren Moleküle mit einer größeren Geschwindigkeit durch die Matrix als die Moleküle mit einer größeren Größe. Im Allgemeinen wird eine ausreichende Puffermenge (typischerweise TAE, TBE oder Proteinlaufpuffer) verwendet, um zu gewährleisten, dass sich das elektrische Feld in dem Gel ausbildet und dass das Gel mit dem Puffer bedeckt ist, wodurch das Gel während der Elektrophorese vor dem Austrocknen ge schützt wird. Wenn eine Probe, die die interessierende Molekülsorte enthält, in das Gel geladen wird, wird typischerweise ein Ladefarbstoff verwendet. Der Ladefarbstoff ermöglicht normalerweise die leichte Sichtbarmachung der Lösung während des Ladevorgangs, und außerdem ermöglicht er es, die Dichte der Probe zu erhöhen, um zu gewährleisten, dass die Probe vollständig und gleichmäßig in einer entsprechenden Tasche in dem Gel angeordnet wird, und er ermöglicht weiterhin die Sichtbarmachung der Wanderung während der Elektrophorese.
  • Die am häufigsten verwendeten Gele werden entweder mit Agarose oder mit Acrylamid hergestellt, die beide in variierenden Formen, Größen und Dicken bereitgestellt werden können. Der entscheidende Faktor hinsichtlich der Wahl des speziellen Gels und seiner physikalischen Attribute hängt im Allgemeinen mit der Größe der zu trennenden Moleküle zusammen.
  • Acrylamid wird üblicherweise für relativ kleine Moleküle, wie Proteine, ausgewählt, während Agarose für größere Moleküle, wie DNA oder RNA, verwendet wird. Unabhängig davon ist Agarose die bevorzugte Wahl für die horizontale Gelelektrophorese, die typischerweise in offene Schlitten gegossen wird, während Acrylamid typischerweise nur für die vertikale Gelelektrophorese verwendet wird, das zwischen zwei Glasplatten gegossen wird, und es wird auf dem Fachgebiet nicht für die horizontale Elektrophorese verwendet. Der Grund hierfür besteht darin, dass Acrylamid nicht dazu neigt, eine mechanisch stabile Taschenstruktur zu liefern, weil das Acrylamid-Gel sehr elastisch ist und weil seine Dicke sehr gering ist (bis zu 1,5 mm), und wenn es für die horizontale Gelelektrophorese verwendet wird, neigen benachbarte Taschen dazu, einzubrechen bzw. nachzugeben, wodurch jegliche Möglichkeit zunichte gemacht wird, darin Proben zu laden. Wenn Acrylamid-Gele bei der vertikalen Elektrophorese verwendet werden, wird die Abmessung der Taschen in Richtung der Tiefe mit dem elektrischen Feld ausgerichtet, und relativ tiefe und schmale Taschen können bereitgestellt werden, die in Bezug auf die benachbarten Taschen einen im Wesentlichen genauen Abstand aufweisen. Außerdem werden bei der vertikalen Elektrophorese die Taschen zwischen zwei parallelen, beabstandeten vertikalen Glasplatten erzeugt, die dadurch, dass sie zwei gegenüberliegende Wände für jede Tasche bilden, es möglich machen, dass die Taschen stabil bleiben. Die vertikale Gelelektrophorese ist jedoch nicht ohne Nachteile. Es ist beispielsweise einfacher, Proben in horizontale Geltaschen als in vertikale Geltaschen einzubringen. Es ist außerdem schwierig, vertikale Acrylamid-Gele zu gießen, insbesondere Gradientengele, und für die Proben werden spezielle Pipettenspitzen für die Probenzufuhr benötigt. Bei der vertikalen Gelelektrophorese befindet sich ein Pufferbehälter in einem vertikalen Abstand zu dem anderen Pufferbehälter auf, und es kommt häufig vor, dass fließender Puffer von dem oberen Behälter in den unteren Behälter rinnt; gegebenenfalls wird der obere Pufferbehälter entleert, wodurch die elektrische Verbindung zwischen den oberen Elektroden und dem Gel unterbrochen wird.
  • Nicht polymerisiertes Acrylamid stellt ein starkes Neurotoxin dar und wird durch die Haut absorbiert. Die Wirkungen von Acrylamid sind kumulativ. Auch wenn polymerisiertes Acrylamid als nichttoxisch eingestuft wird, sollte es dennoch wegen der Möglichkeit, dass es kleine Mengen an nicht polymerisiertem Acrylamid enthalten kann, mit Sorgfalt gehandhabt werden. Während der Handhabung und wenn die Gele nach der Verwendung entsorgt werden, muss demnach der Kontakt mit den Anwendern strikt vermieden werden, insbesondere wenn das Acrylamid nicht polymerisiert ist und/oder in Pulverform vorliegt.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren anzugeben, mit denen die Einschränkungen der Elektrophoresevorrichtungen und -verfahren des Stands der Technik überwunden werden.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gel auf Acrylamid-Basis für die horizontale Elektrophorese anzugeben.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, die die gefahrlose Handhabung und Entsorgung derartiger Gele, die gesundheitsschädliche Substanzen enthalten können, ermöglicht.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, deren Verwendung einfach ist.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, die mechanisch relativ ist und die demnach ökonomisch hergestellt werden kann.
  • Diese und andere Aufgaben werden gelöst, wie dies in den Ansprüchen der vorliegenden Erfindung dargelegt wird, indem ein vorgefertigtes Gel für die horizontale Elektrophorese, vor allem eine geschlossene Einwegkassette bzw. wegwerfbare Kassette mit einem vorgefertigten Gel für die horizontale Elektrophorese angegeben wird. Die Kassette ermöglicht vor allem die Verwendung von Acrylamid-Gelen bei der horizontalen Elektrophorese. Dies wird erreicht, indem ein quer angeordneter Streifen aus Agarose im ionischen Kontakt mit dem Hauptkörper des Acrylamid-Gels innerhalb der Kassette durch Gießen vorgefertigt wird. Der Agarosestreifen ermöglicht die Bildung stabiler Taschen darin (beispielsweise mit Hilfe eines Kamms) für das Einbringen von Proben. Eine derartige Agarose/Acrylamid-Hybridgel kombination kann in situ von den Anwendern oft nur unter Schwierigkeiten durch Gießen hergestellt werden, und der Acrylamidanteil bringt während der Handhabung und bei der Entsorgung des Gels Sicherheitsprobleme mit sich. Die vorliegende Erfindung bietet den Anwendern demnach weiterhin beträchtliche Vorteile, die Acrylamid-Gele für die horizontale Elektrophorese verwenden wollen, da die Kassette, hergestellt mit einem vorgefertigten Acrylamid-Gel und einem vorgefertigten Agarose-Gel, die in der Kassette enthalten sind, bereitgestellt wird.
  • Nach einem anderen Aspekt der Erfindung umfasst die Kassette mindestens einen und vorzugsweise ein Paar von Agarosestopfen, einen an jedem in Längsrichtung der Kassette vorhandenen offenen Ende. Die Stopfen isolieren die Acrylamid-Gele im Wesentlichen vom Bereich außerhalb der Kassette, wodurch die Möglichkeit eines Kontakts von Menschen mit dem Acrylamid in der Kassette minimiert wird. Dies stellt ein wichtiges Sicherheitsmerkmal dar, vor allem im Hinblick auf die Möglichkeit, die Kassette zu entsorgen, wodurch das Hantieren mit toxischen Substanzen minimiert wird.
  • In der bevorzugten Ausführungsform umfasst die Kassette eine gehäuseartige Konstruktion, die einen unteren flachen Boden und vier vertikale Wände, die mit dem Boden an dessen Rand verbunden sind, und einen oberen Deckel, der auf den vertikalen Wanden montiert werden kann, aufweist, wodurch eine Gelkammer definiert wird, in die vorab ein Gel gegossen werden kann. Die Kassette umfasst außerdem Öffnungen an zwei gegenüberliegenden Enden des unteren Bodens, die die ionische Verbindung zwischen dem Gel und einer Elektrolytlösung ermöglichen, in die die Kassette teilweise eingetaucht werden kann. Die Öffnungen befinden sich vorzugsweise in hohlen Beinen, die sich über die Querlänge der Kassette an den beiden in Längsrichtung vorhandenen Enden der Kassette erstrecken, wobei die Beine ein Gel in ionischer Verbindung mit dem Hauptkörper des Gels innerhalb der Kassette enthalten. Dieser Aufbau ist speziell an die Verwendung der Kassette mit Standardionenaustauschkammern angepasst. Ein Agarose/Acrylamid-Hybridgel ist innerhalb der Kammer für die Durchführung der horizontalen Elektrophorese vorhanden, und in den Beinen ist ein Agarose-Gel vorhanden, das für die ionische Verbindung zwischen dem Hybridgel und den äußeren Pufferlösungen sorgt und das gleichzeitig eine Sicherheitsbarriere zwischen dem Acrylamid-Gel innerhalb der Kassette und dem Bereich außerhalb der Kassette sorgt.
  • US 3,888,759 offenbart eine Gelkassette, die eine im Wesentlichen kammerartige Konstruktion aufweist, die an jedem in Längsrichtung vorhandenen Ende der Kassette ein nach unten hervorstehendes, sich in Querrichtung erstreckendes hohles Bein aufweist. Die Vorrichtung scheint wiederverwendbar zu sein, wodurch dem Anwender verschiedene Wahlmöglichkeiten gegeben werden, und es scheint dem Anwender zugedacht zu sein, das Gel jedes Mal zu gießen, anstatt dass eine vorgefertigte Einheit bereitgestellt wird. Es gibt jedoch keine Offenbarung und keinerlei Hinweis für die Bereitstellung eines Hybridgels, das die horizontale Elektrophorese mit einem Acrylamid-Gel ermöglicht.
  • US 5,443,704 offenbart eine im Wesentlichen kammerartige Behälterstruktur für ein Elektrophoresegel, die mehr als ein darin eingebrachtes vorgefertigtes Gel enthält. Die verschiedenen Gele werden jedoch in einer Stapelanordnung bereitgestellt, mit der die Vorteile der vorliegenden Erfindung nicht erhalten werden, zumindest nicht hinsichtlich der Möglichkeit, ein Acrylamid-Gel für die horizontale Elektrophorese in Kombination mit einem benachbarten Agarosestreifen zu verwenden, der dann Taschen enthält.
  • US 5,064,769 offenbart ein Gel für den Immunoassay einer einzigen Proteinsorte, in dem horizontale Gel einen ersten Teil umfasst, der aus einem Acrylamid-Gel hergestellt ist, das einen Agaroseanteil (0,7 %) enthält, der ausreichend ist, um die Erzeugung von stabilen Taschen darin zu ermöglichen. Der erste Teil des Gels schließt sich an einen zweiten Teil an, der aus einem Agarose-Gel hergestellt ist. Das Acrylamid-Gel wird in der angegebenen Literaturquelle Druckschrift nur verwendet, um die Diffusionseffekte in den Taschen zu beseitigen, und es wird weder verwendet noch kann es erfolgreich verwendet werden, um die Taschen zu erzeugen – dies wird durch die 0,7 % Agarose bewerkstelligt. Die Verwendung des Agarose-Gels in dem zweiten Teil der Gelkombination ist wohl bekannt für die horizontale Elektrophorese. Die Gelanordnung, die durch diese Literaturquelle bereitgestellt wird, stellt faktisch den entgegengesetzten Weg zu der vorliegenden Erfindung dar und ist somit eine Lehre, die in eine andere Richtung als die vorliegende Erfindung führt. Es gibt weder eine Offenbarung noch einen Vorschlag hinsichtlich der Verwendung von Acrylamid für die horizontale Gelelektrophorese oder hinsichtlich der Verwendung von Agarose zusammen mit Acrylamid für die Herstellung der Taschen.
  • In US 3,930,983 werden eine Anordnung und ein Verfahren für den Nachweis von Antigenen offenbart, in der eine Trägerplatte mit einem Agar oder Agarose als Matrix in aufeinander folgenden Gelstreifen beschichtet wird. Es gibt jedoch weder eine Offenbarung noch einen Vorschlag, dass verschieden vom ersten Streifen, der die Taschen enthält, die übrigen Streifen aus Acrylamid-Gel anstelle von Agarose hergestellt werden sollten. Vielmehr sieht es so aus, dass das Gel für alle Streifen das gleiche Gel sein sollte, wobei die einzige Variable in dem monospezifischen Antiserum besteht, das in diesen verschiedenen Streifen enthalten ist.
  • US 5,582,702 bezieht sich auf ein in sich abgeschlossenes Elektrophoresegerät, das ein Gehäuse umfasst, das einen Gelkörper enthält, der zusammen mit Ionenaustauschmatrizes und Elektroden, die mit einer äußeren Spannungsquelle verbunden werden können, in dem Gehäuse angeordnet ist. Das Gerät ist demnach mit existierenden Ionenaustauschkammern, die gegenwärtig für die horizontale Elektrophorese verwendet werden, nicht allgemein kompatibel. Auch wenn in dieser Druckschrift angegeben wird, dass das Gel aus Agarose oder Acrylamid bestehen kann, gibt es weder eine Offenbarung noch einen Vorschlag, wie das Problem der Unversehrtheit der Taschen, auf das man bei Acrylamid-Gelen trifft, wenn versucht wird, diese für die horizontale Elektrophorese zu verwenden, überwunden werden kann. Dieses Problem wird vor allem durch diese Druckschrift nicht angesprochen, und es gibt weder eine Offenbarung noch einen Vorschlag, wie es überwunden werden kann, und noch weniger gibt es eine Offenbarung oder einen Vorschlag in Richtung der Vorgehensweise der vorliegenden Erfindung.
  • WO 95/20155 betrifft einen Probenhalter in der Form einer Tasche, in den eine Probe und ein erstes geschmolzenes Gel eingebracht werden. Wenn sich das Gemisch aus erstem Gel und Probe verfestigt hat, wird der Probenhalter gegen ein Ende einer Platte aus einem zweiten Gel gedrückt, wodurch das verfestigte Gemisch aus dem ersten Gel und der Probe in den ionischen Kontakt mit dem zweiten Gel gebracht wird. Zu keinem Zeitpunkt wird das in verfestigter Form vorliegende erste Gel mit dem zweiten Gel in Kontakt gebracht, bevor die Probe eingebracht wird. Das erste Gel ist demnach in keiner Weise daran angepasst, die Probe aufzunehmen, wenn es im verfestigten Zustand vorliegt, und daher wird die vorliegende Erfindung weder offenbart noch nahe gelegt. Das Verfahren und die Vorrichtung, die durch das Patent offenbart werden, erfordern immer noch, dass das erste Gel (vermischt mit der Probe) gegossen wird, und sie erfordern die weitere Handhabung des ersten Gels, im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung, in der das erste Gel und das zweite Gel vorab durch Gießen angefertigt werden können und dann (wenn sie verfestigt sind) dafür vorbereitet sind, Proben, typischerweise in Taschen in dem ersten Gel, aufzunehmen.
  • WO 99/30145 betrifft eine mit Schlitzen versehende Elektrophoresegelzusammensetzung und Verfahren zur Verwendung dieser Zusammensetzung für die Bereitstellung eines mehrlagigen Gels für die vertikale Gelelektrophorese. Das Problem der Erzeugung von stabilen Probentaschen für die horizontale Elektrophorese in einem Acrylamid-Gel wird nicht angesprochen und es wird auch keine Lösung für dieses Problem angegeben. Genauer wird ein Hybridgel gemäß der vorliegenden Erfindung weder offenbart noch vorgeschlagen, statt dessen wird nur eine mit Schlitzen versehene Gelstruktur offenbart, die mindestens drei Schichten aufweist: zwei erste Gelschichten auf beiden Seiten einer mit Schlitzen versehenen zweiten Gelschicht.
  • EP 471949 offenbart ein Kapillarrohr für die Durchführung der Kapillarzonenelektrophorese. Das Rohr wird abgeändert, indem eine Polystyrolfritte eingeführt wird, die das Rohr in eine stromabwärts gelegene freie Zone und eine stromaufwärts gelegene Zone, die ein Polyacrylamidstapelungsgel enthält, aufteilt. Der Gelpfropfen hat die Funktion eines Filters, um die Proben vorzubehandeln, die in der freien Zone des Rohrs analysiert werden sollen.
  • WO 92/17259 beschreibt ein Verfahren für den Nachweis eines interessierenden gelösten Stoffs in einem Abwasserstrom. Eine Probe, die das aufzutrennende Gemisch enthält, wird durch ein erstes System geleitet, das imstande ist, die Bestandteile des Gemischs aufzutrennen, und ein Detektor liefert einen ersten Ausgabewert, der die zeitliche und/oder räumliche Abfolge der Bestandteile beschreibt, die das erste System verlassen. Der Abwasserstrom wird dann durch ein zweites System geleitet, das imstande ist, einen interessierenden gelösten Stoff aus dem Abwasser zu extrahieren, und ein Detektor liefert einen zweiten Ausgabewert, der die zeitliche und/oder räumliche Abfolge der Bestandteile beschreibt, die das zweite System verlassen, die den interessierenden gelösten Stoff nicht mehr umfassen. Der interessierende gelöste Stoff kann dann in dem ersten Ausgabewert nachgewiesen werden, indem dieser mit dem zweiten Ausgabewert verglichen wird. Dieses Verfahren bezieht sich demnach auf den Nachweis einer Substanz in einem ersten zu trennenden System, indem ein paralleles zweites zu trennendes System eingesetzt wird.
  • Andere Veröffentlichungen, die als Hintergrundwissen von Interesse sind, schließen die folgenden Druckschriften ein: EP 971229 , US5228971 , WO 95/14921 , DE 3232685 , EP 199470 , US 5827418 , US 3803020 , WO 98/10277 und US 3873433 .
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein verfestigtes Hybridgel zur Verwendung in einem Elektrophoreseverfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es mindestens einen verfestigten ersten Gelanteil benachbart zu mindestens einem verfestigten zweiten Gelanteil umfasst, wobei der verfestigte erste Gelanteil imstande ist, mindestens eine Probe für die Gelelektrophorese aufzunehmen, nachdem der erste Gelanteil in verfestigter Form vorliegt, und wobei der zweite Gelanteil daran angepasst ist, die Durchführung eines Elektrophoreseverfahrens mit einer solchen Probe zu ermöglichen, die von dem ersten Gelanteil aufgenommen werden kann. Der erste Gelanteil ist typischerweise vor allem daran angepasst, es einer Probe, die in diesem Gelanteil enthalten ist, zu ermöglichen, frei in den zweiten Gelanteil zu wandern. Vor allem weist der erste Gelanteil mindestens einen Mengenanteil an Agarose auf, der es ermöglicht, dass der erste Gelanteil mindestens eine Probe für die Elektrophorese aufnimmt, und der zweite Gelanteil enthält Acrylamid. Das Hybridgel ist für die Verwendung in einem horizontalen Elektrophoreseverfahren vorgesehen, und der erste Gelanteil ist daran angepasst, mindestens eine Probe für die Elektrophorese mit Hilfe mindestens einer entsprechenden Tasche, die in dem ersten Gelanteil ausgebildet ist, aufzunehmen.
  • Das Hybridgel wird vorzugsweise in einer geeigneten Kammer untergebracht, die durch einen Gießschlitten bereitgestellt wird, und ein oberer Deckel, der so ausgebildet ist, dass er und der Schlitten ineinander greifen, kann optional bereitgestellt werden. Der Schlitten umfasst typischerweise einen Boden, der zwei in Längsrichtung voneinander beabstandete Öffnungen aufweist, wobei eine erste Öffnung für die Verbindung zwischen dem ersten Gelanteil und einem Bereich außerhalb des Schlittens sorgt und die zweite Öffnung für die Verbindung zwischen dem zweiten Gelanteil und einem Bereich außerhalb des Schlittens sorgt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung für die Durchführung einer Elektrophorese, die umfasst:
    ein Gehäuse, das mindestens einen Boden und am Rand miteinander verbundene Wände umfasst, die eine erste Kammer definieren, die ein erstes in Längsrichtung vorhandenes Ende und ein zweites in Längsrichtung vorhandenes Ende aufweist;
    ein Hybridgel gemäß der vorliegenden Erfindung, das in der ersten Kammer untergebracht ist, das so angeordnet ist, dass die Wanderung in einer Richtung vom zweiten Ende zum ersten Ende stattfindet, wenn die Vorrichtung in einem Elektrophoreseverfahren verwendet wird;
    wobei der Boden mindestens eine erste Öffnung und mindestens eine zweite Öffnung am ersten in Längsrichtung vorhandenen Ende bzw. am zweiten in Längsrichtung vorhandenen Ende umfasst, wobei die Öffnungen dafür geeignet sind, die ionische Verbindung zwischen dem Gel und einer externen ionischen Pufferlösung zu ermöglichen.
  • Die Vorrichtung weist vorzugsweise weiterhin mindestens ein erstes im Wesentlichen hohles Querbein und ein zweites im Wesentlichen hohles Querbein auf, die am ersten in Längsrichtung vorhandenen Ende bzw. zweiten in Längsrichtung vorhandenen Ende nach unten aus der Vorrichtung hervorstehen, wobei das erste Bein und das zweite Bein einen geeigneten dritten Gelanteil bzw. vierten Gelanteil enthalten, die über die entsprechenden Öffnungen mit der ersten Kammer in Verbindung stehen, wobei das erste Bein und das zweite Bein offene untere Enden aufweisen.
  • Die Vorrichtung kann außerdem eine erste Acrylamid-Barriere umfassen, die mit der ersten Öffnung in Verbindung steht, um den Kontakt zwischen mindestens dem zweiten Anteil des Hybridgels und einem Bereich außerhalb der Vorrichtung über die erste Öffnung weitgehend zu verhindern. Diese erste Acrylamid-Barriere kann vom ersten Gelanteil des Hybridgels umfasst sein, wobei der erste Anteil im Wesentlichen aus Agarose besteht. Zusätzlich oder alternativ wird die erste Acrylamid-Barriere durch den dritten Gelanteil bereitgestellt, der in dem ersten Bein enthalten ist, und der dritte Gelanteil kann Agarose umfassen.
  • Die Vorrichtung umfasst vorzugsweise weiterhin eine zweite Kammer, die an die erste Kammer angrenzt und mit dieser in Verbindung steht, die daran angepasst ist, mindestens einen Teil der ersten Acry lamid-Barriere bereitzustellen. Die zweite Kammer kann einen fünften Gelanteil, typischerweise Agarose, enthalten.
  • Die Vorrichtung kann weiterhin optional eine zweite Acrylamid-Barriere umfassen, die mit der zweiten Öffnung in Verbindung steht, um den Kontakt zwischen mindestens dem zweiten Gelanteil des Hybridgels und einem Bereich außerhalb der Vorrichtung über die zweite Öffnung weitgehend zu verhindern. Die zweite Acrylamid-Barriere besteht typischerweise aus einem sechsten Gelanteil, der zwischen dem zweiten Gelanteil des Hybridgels und der zweiten Öffnung eingeschoben ist, wobei der sechste Gelanteil im Wesentlichen aus Agarose besteht. Alternativ oder zusätzlich kann die zweite Acrylamid-Barriere mindestens teilweise durch den vierten Gelanteil bereitgestellt werden, der in dem zweiten Bein enthalten ist, wobei der vierte Gelanteil typischerweise Agarose umfasst.
  • Die Vorrichtung umfasst weiterhin vorzugsweise einen Deckel, um mindestens die erste Kammer lösbar zu verschließen, und sie umfasst typischerweise weiterhin einen geeigneten Kamm für die Erzeugung der Taschen, wobei der Deckel mindestens eine geeignete Öffnung aufweist, um es dem Kamm zu ermöglichen, in den ersten Gelanteil einzudringen. Der Deckel kann weiterhin eine Zunge aufweisen, die sich genau über und im Abstand zu einer Plattform befindet, die am ersten in Längsrichtung vorhandenen Ende der Vorrichtung vorgesehen ist.
  • Es werden vorzugsweise geeignete Klebestreifen vorgesehen, um die unteren Enden des ersten Beins bzw. des zweiten Beins reversibel zu verschließen.
  • Der Boden und das erste Bein und das zweite Bein sind vorteilhaft so ausgebildet, dass die Vorrichtung mit Standard-Elektrophoresegerä ten verwendet werden kann, die zwei parallele, aneinander grenzende, pufferhaltige Wannen aufweisen, die durch eine erhöhte Plattform getrennt sind, die den Boden unterstützt, wobei sich das erste Bein und das zweite Bein ausreichend in die entsprechenden Wannen erstrecken, um die ionische Verbindung mindestens zwischen dem dritten Gelanteil und dem Puffer, der in der einen Wanne enthalten ist, und zwischen dem vierten Gelanteil und dem Puffer, der in der anderen Wanne enthalten ist, herzustellen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Bereitstellen eines Hybridgels, das einen ersten Gelanteil, der mit einem zweiten Gelanteil in Verbindung steht, umfasst. Das Verfahren kann die folgenden Schritte umfassen:
    • (a) Bereitstellen eines geschlossenen Schlittens, der eine Einfüllöffnung aufweist, und Drehen des Schlittens in die vertikale Position, so dass sich die Öffnung ganz oben befindet;
    • (b) Hineingießen des ersten Gelanteils durch die Öffnung bis zu einer erforderlichen Höhe in dem Schlitten, wonach man den ersten Anteil erstarren lässt;
    • (c) Hineingießen des zweiten Gelanteils bis zum oberen Rand des Schlittens, wonach man den zweiten Anteil erstarren lässt;
    • (d) Zurückführen des Schlittens in eine horizontale Orientierung.
  • Das Verfahren kann alternativ die folgenden Schritte umfassen:
    • (a) Bereitstellen eines offenen Schlittens;
    • (b) Vorsehen einer provisorischen zurückhaltenden Querwand innerhalb des Schlittens, die in Längsrichtung verschoben ist, bezogen auf ein in Längsrichtung vorhandenes Ende des Schlittens, um eine Unterkammer dazwischen zu definieren;
    • (c) Hineingießen des ersten Gelanteils in die Unterkammer, wonach man den ersten Gelanteil erstarren lässt;
    • (d) Entfernen der provisorischen zurückhaltenden Wand;
    • (e) Verschließen des Schlittens mit einem geeigneten Deckel, der eine geeignete Öffnung aufweist;
    • (f) Hineingießen des zweiten Gelanteils in das Restvolumen des Schlittens durch die Öffnung, wonach man den zweiten Gelanteil erstarren lässt.
  • Das Verfahren umfasst vorzugsweise einen Schritt, in dem mindestens eine Tasche in dem ersten Gelanteil erzeugt wird. Die Taschen können mit Hilfe eines Kamms durch geeignete Öffnungen in dem Schlitten oder alternativ mit Hilfe eines Kamms, in dem zunächst ein oberer Deckel des Schlittens entfernt wird, erzeugt werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Durchführen eines horizontalen Elektrophoreseverfahrens mit mindestens einer Probe, das die folgenden Schritte umfasst:
    • (a) Bereitstellen einer Hybridgelmatrix gemäß der vorliegenden Erfindung, die mindestens einen ersten Gelanteil, an den mindestens ein zweiter Gelanteil angrenzt, umfasst, wobei der erste Gelanteil mindestens eine Tasche aufweist, die in diesem Gelanteil ausgebildet ist, wobei jede Tasche daran angepasst ist, eine entsprechende Probe aufzunehmen;
    • (b) Anordnen der Gelmatrix in einer geeigneten horizontalen Elektrophoresekammer;
    • (c) Einbringen der mindestens einen Probe in eine entsprechende mindestens eine Tasche in dem ersten Gelanteil;
    • (d) Versorgen der Kammer mit einer geeigneten Pufferlösung;
    • (e) Anlegen einer geeigneten elektrischen Spannung an die Kammer, um das Elektrophoreseverfahren in Gang zu bringen.
  • Die Probe kann typischerweise kleine Fragmente von Nucleinsäuren, die mindestens ein Fragment von DNA und RNA einschließen, oder mindestens ein geeignetes Protein enthalten.
  • Beschreibung der Figuren
  • 1 zeigt die Hauptbestandteile des Hybridgels gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht.
  • 2 zeigt die Hauptbestandteile des Hybridgels gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht.
  • 3 zeigt die Hauptbestandteile einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht mit aufgelösten Einzelteilen.
  • 4 zeigt die zusammengesetzte Ausführungsform gemäß 3 in einer Seitenansicht.
  • 5 zeigt die Ausführungsform gemäß 4 in der Draufsicht.
  • 6 zeigt die Ausführungsform gemäß 5 entlang der Linie E-E in einer seitlichen Querschnittsansicht, die ein Hybridgel gemäß der Ausführungsform von 1 enthält.
  • 7 zeigt eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung in einer seitlichen Querschnittsansicht.
  • 8 zeigt eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung in einer seitlichen Querschnittsansicht.
  • 9 zeigt eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung in einer seitlichen Querschnittsansicht.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die Ansprüche definiert, deren Inhalt so zu lesen ist, dass er zur Offenbarung der Patentschrift gehört, und sie wird im Folgenden anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben.
  • In der vorliegenden Anmeldung ist das Wort Acrylamid so zu verstehen, dass es sich gleichermaßen auf Gele auf der Basis von Polyacrylamid, Bispolyacrylamid, Acrylamid und dergleichen bezieht, zusätzlich zu seiner üblichen Bedeutung oder anstelle davon.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine verfestigte Hybridgelmatrix zur Verwendung in einem Elektrophoreseverfahren, insbesondere in einem horizontalen Elektrophoreseverfahren, und Verfahren zur Herstellung dieser Gele.
  • Unter verfestigt wird hier verstanden, dass sich die Gelmatrix nicht mehr in einem geschmolzenen Zustand befindet und dass sie in einer auf dem Fachgebiet bekannten Art und Weise "abgebunden hat", "ausgehärtet ist" oder "in den Gelzustand übergegangen ist".
  • Bezug nehmend auf 1 liegt das Hybridgel gemäß einer bevorzugten Ausführungsform, das im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen (36) bezeichnet wird, typischerweise in der Form einer verfestigten Platte vor, die eine Dicke (t) aufweist, und es ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem ersten Anteil und einem zweiten Anteil zusammengesetzt ist, die aneinander grenzen und die sich mindestens im wechselseitigen ionischen Kontakt befinden, wenn sie einem Elektrophoreseverfahren unterzogen werden. Der erste Anteil (37) ist, wenn er sich im verfestigten Zustand befindet, daran angepasst, anschließend mindestens eine einer Elektrophorese zu unterziehenden Probe aufzunehmen, und er umfasst deshalb mindestens eine und vorzugsweise eine Vielzahl von Taschen (39). Der erste Anteil (37) ist als solcher vorzugsweise aus Agarose hergestellt, obwohl er nur ausreichend Agarose enthalten muss, um eine stabile Taschenstruktur zu liefern, wenn er verfestigt ist und anschließend, wenn er mit einer Probe beladen ist und während die horizontale Elektrophorese durchgeführt wird. Vor allem in letzterem Fall, das heißt, wenn der erste Anteil nur kleine Mengen an Agarose enthält, kann der erste Anteil auch andere Materialien, einschließlich andere Geltypen, enthalten, so lange dieser Anteil weiterhin eine stabile Taschenstruktur liefert und die Wanderung von Molekülen aus den Taschen nicht blockiert. Es gibt auch andere weniger geeignete Substanzen, die von Agar abgeleitet werden, die zwar stabile Taschen liefern, aber keine effiziente Wanderung der Moleküle ermöglichen.
  • Der zweite Anteil (38) ist aus Acrylamid oder im Wesentlichen aus Acrylamid hergestellt, und er grenzt an den ersten Anteil an, so dass die ionische Verbindung zwischen den beiden Anteilen ermöglicht wird und es den Molekülen, die aus den Taschen (39) in den ersten Anteil (37) wandern, ermöglicht wird, ihre Wanderung durch den zweiten Anteil (38) zu durchzuführen. Das erfindungsgemäße Hybridgel (36) ermöglicht demnach die horizontale Elektrophorese von Proben, indem das bevorzugte Gel aus Acrylamid oder Gelen auf Acrylamid-Basis besteht, in Anwendungen wie beispielsweise der Trennung kleiner Nucleinsäuren (DNA und RNA) oder von Proteinen (unter Verwendung eines SDS-Acrylamid-Gels in dem zweiten Anteil (38)).
  • Der erste Anteil (37) und der zweite Anteil (38) werden typischerweise in Reihe angeordnet, und sie können in verfestigter Form in geeigneten Schlitten, durch Gießen vorgefertigt, bereitgestellt werden, oder sie können wie erforderlich in situ durch Gießen hergestellt werden. In den meisten Fällen wird der erste Anteil (37) zuerst gegossen, und dies kann geschehen, indem ein geschlossener Schlitten bereitgestellt wird, der eine Einfüllöffnung aufweist, und indem der Schlitten in die vertikale Position gedreht wird, so dass sich die Öffnung ganz oben befindet. Der erste Gelanteil, typischerweise Agarose, wird dann im geschmolzenen oder fluiden Zustand durch die Öffnung bis zu der erforderlichen Höhe in den Schlitten gegossen, und sobald er erstarrt ist, wird der zweite Gelanteil, typischerweise ein Acrylamid-Gel, bis zum oberen Rand des Schlittens hineingegossen. Sobald beide Gele erstarrt sind, das heißt verfestigt sind, kann der Schlitten zurück in seine normale horizontale Orientierung geführt werden, und geeignete Taschen (39) können darin ausgebildet werden, typischerweise mit Hilfe eines Kamms, durch geeignete Öffnungen in dem Schlitten, oder indem zunächst das obere Ende des Schlittens geöffnet wird. Alternativ kann der zweite Anteil (38) zuerst gegossen werden, während sich der geschlossene Schlitten in der vertikalen Position befindet, indem das Acrylamid bis zu der erforderlichen Höhe durch die Öffnung gegossen wird. Der Schlitten wird dann zurück in die horizontale Orientierung gebracht, und die Agarose wird in das Restvolumen des Schlittens gegossen, und geeignete Taschen (39) werden darin wie oben ausgebildet.
  • Das Hybridgel (36) kann alternativ in einem offenen Schlitten gegossen werden, indem zunächst eine provisorische zurückhaltende Querwand innerhalb des Schlittens, die in Längsrichtung verschoben ist, bezogen auf ein in Längsrichtung vorhandenes Ende des Schlittens, vorgesehen wird, um eine Unterkammer dazwischen zu definieren, in die das Agarose-Gel gegossen wird, das dann erstarrt. Anschließend wird die provisorische zurückhaltende Wand entfernt, und der Schlitten wird mit einem geeigneten Deckel verschlossen, und das Acrylamid-Gel wird in das Restvolumen des Schlittens gegossen, typischerweise bis auf die gleiche Höhe wie die Agarose in dem ersten Gelanteil (37), um den zweiten Gelanteil (38) zu bilden. Der zweite Gelanteil (38) befindet sich dann in Kontakt mit dem ersten Gelanteil (37). Taschen (39) können in der üblichen Weise ausgebildet werden, wie dies beispielsweise weiter oben beschrieben wurde.
  • Der erste Anteil (37) und der zweite Anteil (38) werden typischerweise in zwei in Reihe aufeinander folgenden, aneinander grenzenden Anteilen bereitgestellt, wie dies weiter oben unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wurde. Andere Konfigurationen sind jedoch ebenfalls möglich. In einer zweiten Ausführungsform des Hybridgels (36') könnte beispielsweise, und hierfür wird auf 2 Bezug genommen, der erste Anteil (37') als ein "Pfropfen" (35') aus einem Agarose-Gel bereitgestellt werden, der geeignete Taschen (39') aufweist, wobei der Pfropfen (35') von einem zweiten Anteil (38') aus einem Acrylamid-Gel umgeben ist.
  • Für die Elektrophorese kleiner Fragmente von Nucleinsäuren (DNA und RNA) liegt die Dicke (t) des Gels mindestens des zweiten Anteils (38) typischerweise im Bereich von etwa 0,3 mm bis etwa 4 mm, während die entsprechende Geldicke (t) für die Elektrophorese von Proteinen typischerweise im Bereich von etwa 1 mm bis etwa 2 mm liegt.
  • Während der erste Gelanteil (37) typischerweise im Wesentlichen die gleiche Dicke wie der zweite Gelanteil (38) hat, muss dies nicht not wendigerweise so auf alle Ausführungsformen des Hybridgels (36) zutreffen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung oder einen Apparat und ein Verfahren für die horizontale Elektrophorese auf der Basis eines derartigen Hybridgels (37), das einem ersten Anteil umfasst, der ein Agarose-Gel umfasst, an den mindestens ein zweiter Gelanteil angrenzt, der ein Acrylamid-Gel umfasst, bei dem der erste Anteil daran angepasst ist, Proben aufzunehmen, die einer horizontalen Elektrophorese unterzogen werden sollen. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem vor allem eine kassettenartige Vorrichtung, die ein derartiges Hybridgel enthält, wobei das Gel vorzugsweise darin durch Gießen vorgefertigt ist. Eine derartige Kassette wird außerdem vorzugsweise mit geeigneten Fallen versehen, durch die der Kontakt des Acrylamid-Gels mit der äußeren Umgebung, die Anwender eingeschlossen, minimiert wird. Derartige Fallen umfassen typischerweise eine Barrieregelsubstanz, wie Agarose, die das Acrylamid-Gel von dem Bereich außerhalb der Kassette isoliert, wodurch jegliche Möglichkeit eines Kontakts von Menschen mit dem Acrylamid-Gel in der Kassette minimiert wird. Diese Gelsubstanz enthält eine Elektrolytlösung, um die ionische Verbindung zwischen dem Gel und der äußeren Elektrolytlösung herzustellen.
  • Eine derartige Vorrichtung ist vorzugsweise wegwerfbar, sie kann jedoch auch für eine Vielzahl von Anwendungen wiederverwendbar sein. Der Ausdruck "wegwerfbar" bzw. "entsorgbar" in der vorliegenden Anmeldung bedeutet, dass die Vorrichtungen so ausgebildet sind (in entsprechenden Ausführungsformen), dass sie nach einer Verwendung mit nur vernachlässigbarem finanziellem Nachteil weggeworfen werden oder sonst wie entsorgt werden können. Ein derartiger vernachlässigbarer finanzieller Nachteil kann beispielsweise mit dem finanziellen Nachteil vergleichbar sein, den man hat, wenn Plastikpi petten für die Handhabung von Flüssigkeiten oder Eppendorf-Röhrchen weggeschmissen werden. Während diese Gegenstände mehr als einmal verwendet werden können, werden sie dennoch typischerweise nach einer einzigen Verwendung weggeschmissen, was kostengünstiger als die Reinigung und/oder Sterilisierung der Gegenstände für die nachfolgende Verwendung ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren veranschaulichen die 2 bis 6 eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung oder die Kassette, die das Bezugszeichen (1) trägt, umfasst ein Gehäuse (100) mit einer boxartigen Konstruktion, das eine erste Kammer (30) umfasst, die an die Aufnahme eines Hybridgels (36) für die Elektrophorese angepasst ist. Optional wird in einer zweiten Kammer (40) eine Barrieresubstanz untergebracht. Eine derartige Barrieresubstanz kann eine Substanz umfassen, die daran angepasst ist, für eine Acrylamid-Barriere zu sorgen, d. h. eine Barriere, durch die das Acrylamid in dem Hybridgel (36) vom Bereich außerhalb der Kassette (1) getrennt wird. Die Barriere-Substanz kann alternativ ein Absorptionsmaterial enthalten, das imstande ist, mindestens eine Zielsubstanz, die vom Hybridgel (36) dorthin wandert, zurückzuhalten und eine derartige Zielsubstanz daran zu hindern, die Kassette (1) zu verlassen, die in der gleichzeitig anhängigen israelischen Patentanmeldung Nr. 139447 genauer beschrieben wird.
  • Die Kassette (1) umfasst einen gestuften unteren Boden (10), der einen ebenen oberen Teil (11) und einen ebenen, aber kürzeren unteren Teil (13) aufweist, die in Längsrichtung durch eine erste vertikale Zwischenwand (15) miteinander verbunden sind. Die beiden Seitenwände (12), (14) verlaufen in Längsrichtung der Kassette und sind vorzugsweise fest mit dem Boden (10) und den Endwänden (16) und (18) an den gegenüberliegenden in Längsrichtung vorhandenen Enden der Kassette (1) verbunden. Eine zweite Zwischenwand (19) ist mit den Seitenwänden (12) und (14) an einer in Längsrichtung vorhandenen Stelle zwischen der ersten Zwischenwand (15) und der dazu am nächsten liegenden Endwand (18) verbunden. Die zweite Zwischenwand (19) teilt beide Seitenwände (12) und (14) in Längsrichtung in längere Anteile (12') bzw. (14'), die sich zwischen der Endwand (16) und der Zwischenwand (19) erstrecken, und kürzere Anteile (12'') bzw. (14''), die sich zwischen der Zwischenwand (19) und der anderen Endwand (18) erstrecken. Die obere Kante der zweiten Zwischenwand (19) ist im Wesentlichen coplanar mit der oberen Kante der Endwand (16) und mit den oberen Kanten von mindestens den längeren Seitenwandanteilen (12') und (14'), und ermöglicht es so, einen oberen Deckel (50) darauf lösbar und verschließbar zu montieren. Der obere Deckel (50) kann optional verschließbare Öffnungen (51) und (53) aufweisen, die in Längsrichtung voneinander entlang der Mittellinie des Deckels (50) beabstandet sind. Diese Öffnungen (51), (53) erleichtern das Eingießen des Gels in die Kassette (1), wenn sich der Deckel (50) an Ort und Stelle befindet, was weiter unten detaillierter beschrieben wird. Die zweite Zwischenwand (19), die Endwand (16) und die längeren Seitenwandanteile (12') und (14') definieren somit die erste Kammer (30) der Kassette. Die zweite Kammer (40) der Kassette wird dementsprechend durch die zweite Zwischenwand (19), die Endwand (18) und die kürzeren Seitenwandanteile (12'') und (14'') zusammen mit der oberen Wand (55) und dem niedrigeren Teil (13) des Bodens (10) definiert. Die obere Wand (55) kann wahlweise, typischerweise fest, mit der zweiten Zwischenwand (19), der Endwand (18) und den kürzeren Seitenwandanteilen (12'') und (14'') verbunden sein. Die obere Wand (55) ist jedoch vorzugsweise, wie dies in den 3 und 6 veranschaulicht wird, fest mit dem oberen Deckel (50) verbunden und lösbar und verschließbar auf den oberen Kanten der zweiten Zwischenwand (19), der Endwand (18) und den kürzeren Seitenwandanteilen (12'') und (14'') montiert. Die untere Kante der zweiten Zwischenwand (19) erstreckt sich jedoch nicht bis zum niedrigeren Teil (13) des Bodens (10), und somit wird die Verbindung zwischen der ersten Kammer (30) und der zweiten Kammer (40) durch den in Längsrichtung vorhandenen Spalt zwischen der ersten Zwischenwand (15) und der zweiten Zwischenwand (19) hergestellt.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung überlagert demnach die erste Kammer (30) teilweise die zweite Kammer (40), wodurch ein Bereich (31) definiert wird, in dem sich die beiden Kammern horizontal überlappen. Zumindest ein Teil dieses Bereichs (31) weist eine Öffnung auf, oder ist vorzugsweise offen, wodurch die Verbindung zwischen der ersten Kammer (30) und der zweiten Kammer (40) hergestellt wird.
  • Die Kassette (1) oder andere Ausführungsformen davon werden vorzugsweise mit einer geeigneten Hybridgelmatrix (36) gemäß der vorliegenden Erfindung versorgt, die in der ersten Kammer (30) untergebracht wird. Eine geeignete Barriere-Substanz, typischerweise in der Form einer zweiten Gelmatrix (48) wird in der zweiten Kammer (40) untergebracht und kann ebenfalls in vorgefertigter Form in der Kassette (1) vorgesehen werden. Die Kassette (1) oder andere Ausführungsformen davon können alternativ ohne eines der Gele oder ohne beide Gele bereitgestellt werden, die gegossen werden können, wie sie und wann sie benötigt werden. In jedem Fall ist die Hybridgelmatrix (36) daran angepasst, dass in ihr die horizontale Elektrophorese durchgeführt wird. Die zweite Gelmatrix (48) ist typischerweise daran angepasst, eine Barriere zwischen dem Acrylamid, das in dem Hybridgel enthalten ist (typischerweise im zweiten Anteil (38), manchmal jedoch im ersten Anteil (37) enthalten) zu bilden, durch die der Kontakt damit über die Öffnung (42) verhindert wird, während gleichzeitig die ionische Verbindung zwischen dem Bereich au ßerhalb der Kassette und dem Hybridgel (36) über die zweite Gelmatrix (48) und die Öffnung (42) ermöglicht wird.
  • Der obere Deckel (50) und vorzugsweise das restliche Gehäuse (100) werden aus einem beliebigen geeigneten ultraviolett-transparenten Material hergestellt. Die gesamte Kassette (1) und vor allem das Gehäuse (100) wird vorzugsweise aus einem ökonomisch wegwerfbaren Material hergestellt.
  • An einem Ende des Deckels (50) wird optional eine Zunge (57) vorgesehen, und eine entsprechende Plattform (58) wird an dem Ende (16) vorgesehen, die vorzugsweise fest mit dem Ende verbunden ist, so dass sich die Zunge (57) genau über der Plattform (58) und durch einen Abstand (59) wechselseitig beabstandet davon befindet, wenn sich der Deckel (50) an seinem Platz über der Kammer (30) befindet. Indem ein geeignetes abgeflachtes Werkzeug, wie beispielsweise ein Schraubenzieher oder ein Schlüssel (nicht gezeigt) in den Zwischenraum (59) eingeführt wird und um etwa 90° gedreht wird, kann der Deckel (50) aufschnappen und somit von der Kammer (30) entfernt werden.
  • Über einen Deckel (50), der geöffnet werden kann, zu verfügen, ist beispielsweise in Anwendungen wichtig, in denen es erforderlich ist, einen Teil des zweiten Gelanteils (38) für die weitere Verarbeitung, wie zum Beispiel Elektroelution oder die Übertragung von Molekülen von dem zweiten Gelanteil (38) auf eine Membran (Western Blot oder Northern Blot), zu entfernen.
  • Die Kassette (1) weist außerdem Öffnungen an den beiden gegenüberliegenden Enden des unteren Bodens (10) auf, um die direkte oder indirekte ionische Verbindung zwischen dem Hybridgel (38), das in der Kassette (1) angeordnet ist, und einer Elektrolytlösung, in die die Kassette (1) teilweise eingetaucht sein kann, zu ermöglichen. Daher sorgt eine Queröffnung (32) an dem in Längsrichtung vorhandenen Ende des höheren Teils (11) des Bodens (10) in der Nähe der Endwand (16) für die Verbindung zwischen der ersten Kammer (30) und dem Bereich außerhalb der Kassette (1). Ähnlich sorgt eine Queröffnung (42) an dem in Längsrichtung vorhandenen Ende des niedrigeren Teils (11) des Bodens (10) in der Nähe der Endwand (18) für die Verbindung zwischen der zweiten Kammer (40) und dem Bereich außerhalb der Kassette (1).
  • Die Öffnungen (32) und (42) dienen für die Herstellung der ionischen Verbindung zwischen den Gelen, die in der Kassette (1) angeordnet sind, und den äußeren ionischen Lösungen und ermöglichen somit die Durchführung der Elektrophorese innerhalb der Kassette (1), wenn ein geeignetes elektrisches Feld angelegt wird. Die Öffnungen sind jedoch vorzugsweise am unteren Boden (10) in Form von im Wesentlichen hohlen Beinen vorhanden, die entlang der Querrichtung der Kassette (1) an den beiden in Längsrichtung vorhandenen Enden der Kassette verlaufen, wobei die Beine außerdem dazu imstande sind, ein Gel in ionischer Verbindung mit dem Hauptkörper des Gels, das in der Kassette (1) angeordnet ist, aufzunehmen. Dieser Aufbau in Form eines umgedrehten U ist vor allem an die Verwendung der Kassette (1) mit Standardionenaustauschkammern angepasst, die im Allgemeinen in Form von zwei aneinander grenzenden, pufferhaltigen Wannen vorliegen, die durch eine erhöhte Plattform, die ideal für die Unterstützung des Bodens (10) der Kassette (1) ist, voneinander getrennt sind. Das eine Bein erstreckt sich nach unten in eine Wanne, und das andere Bein erstreckt sich in die zweite Wanne, wodurch die ionische Verbindung mindestens zwischen dem Gel, das in den Beinen enthalten ist, und den entsprechenden Pufferlösungen in den Wannen und zwischen den Gelen in den Beinen über das Hybridgel (36) und die zweite Gelmatrix (48) hergestellt wird. Die eine Wanne weist -eine Kathode auf, und die andere Wanne weist eine Anode auf.
  • Die Kassette (1) weist demnach optional und vorzugsweise hohle Beine (60) und (70) auf, die an den einander gegenüberliegenden in Längsrichtung vorhandenen Enden der Kassette vorgesehen sind. An dem einen Ende der Kassette (1) ist das Bein (60) durch eine sich nach unten erstreckende Verlängerung der Endwand (16) zusammen mit sich nach unten erstreckenden lappenartigen Vorsprüngen (62), (64) an dem Ende der längeren Seitenwandanteile (12'') bzw. (14'') und eine vierte Wand (65), die sich vom höheren Teil (11) des Bodens (10) nach unten erstreckt, definiert. In ähnlicher Weise ist das Bein (70) an dem anderen in Längsrichtung vorhandenen Ende der Kassette (1) durch eine sich nach unten erstreckende Verlängerung der Endwand (18) zusammen mit sich nach unten erstreckenden lappenartigen Vorsprüngen (72), (74) an dem Ende der kürzeren Seitenwandanteile (12') bzw. (14') und eine entsprechende vierte Wand (75), die nach unten aus dem unteren Teil (13) des Bodens (10) hervorsteht, definiert. Die beiden Beine (60), (70) sind an ihrem entsprechenden unteren Ende (66) bzw. (76) offen, und die Öffnungen können mit Hilfe von geeigneten entfernbaren Klebstreifen (nicht gezeigt), die daran kleben, vorübergehend verschlossen werden (zumindest vor der Verwendung der Kassette (1)). Die unteren Enden (66), (76) stehen mit der ersten Kammer (30) bzw. der zweiten Kammer (40) über die Queröffnungen (32) bzw. (42) in Verbindung.
  • Wie weiter oben angegeben wurde, ist die erste Kammer (30) an die Aufnahme einer geeigneten Hybridgelmatrix (36) angepasst, die an die horizontale Elektrophorese angepasst ist. Unter Bezugnahme vor allem auf die 6 ist der erste Gelanteil (37) des Hybridgels (36) an dem in Längsrichtung vorhandenen Ende der Kammer (30), das sich am nächsten bei der Zwischenwand (19) befindet, vorgesehen und ermöglicht eine relativ stabile Taschenstruktur, die eine und vorzugsweise eine Vielzahl von Taschen (39) umfasst, die für die Aufnahme von Proben vorgesehen sind, die der Elektrophorese unterzogen werden sollen. Der zweite Gelanteil (38) ist zwischen dem ersten Gelanteil (37) und der Endwand (16) angeordnet.
  • Die Taschen (39) können durch einen Kamm (80) erzeugt werden, der beispielsweise Zähne (84) aufweist, die typischerweise durch entsprechende Öffnungen (52), die in dem Deckel (50) vorhanden sind, in den ersten Gelanteil (37) eingeführt werden. Alternativ kann in dem Deckel (50) anstelle der einzelnen Öffnungen (52) ein gemeinsamer Spalt vorgesehen werden. Der Kamm (80) wird typischerweise so an Ort und Stelle gehalten, dass er in den Deckel (50) eingreift, bis die Kassette (1) verwendet wird, woraufhin Proben in eine oder mehrere Taschen (39) durch die entsprechenden Öffnungen (52) eingebracht werden können. Nach der Verwendung und vor der Entsorgung der Kassette (1) werden die Öffnungen (52) vorzugsweise wieder mit Hilfe des Kamms (80) verschlossen.
  • Das Agarose/Acrylamid-Hybridgel (36) wird vorzugsweise in vorgefertigter Form in der ersten Kammer (30) bereitgestellt. In jedem Fall kann das erfindungsgemäße Agarose/Acrylamid-Gel erzeugt werden, indem eine provisorische zurückhaltende Querwand (nicht gezeigt) in die Kammer (30) eingeführt wird, die in Längsrichtung, bezogen auf die Zwischenwand (19) angeordnet wird, wodurch eine Unterkammer dazwischen definiert wird, in die das Agarose-Gel gegossen wird, das man dann erstarren lässt. Anschließend wird die provisorische zurückhaltende Wand entfernt, und das Acrylamid-Gel wird in das Restvolumen der ersten Kammer (30) bis auf die gleiche Höhe wie die Agarose in dem ersten Gelanteil (37) gegossen, um den zweiten Gelanteil (38) zu bilden. Ein anderes Verfahren zum Gießen des Agarose/Acrylamid-Hybridgels besteht darin, die Kassette (1) so in die ver tikale Position zu drehen, dass sich die Endwand (16) in der obersten Position befindet. Das Acrylamid-Gel wird dann bis zu der erwünschten Höhe (die typischerweise der horizontalen Ausdehnung des Acrylamids entspricht, wenn die Kassette (1) in die horizontale Position zurückgebracht wurde) in die Kammer (30) gegossen. Anschließend wird, die Kassette (1) befindet sich immer noch in der vertikalen Position, die Agarose in die Kammer (30) gegossen, bis die Kammer wie erfordert gefüllt ist. Mit diesem Verfahren können das Acrylamid-Gel und das Agarose-Gel durch die Öffnungen (51) bzw. (53) oder beide durch die Öffnung (53) in die Kammer gegossen werden. Andere Wege zum Gießen des Hybridgels sind ebenfalls möglich. Die Taschen (39) können in der üblichen Weise beispielsweise unter Verwendung eines Kamms (80) geformt werden.
  • Der Schritt, in dem die Hybridgelmatrix (36) gegossen wird, wird jedoch üblicherweise durchgeführt, nachdem die zweite Gelmatrix (48) gegossen worden ist, was typischerweise durchgeführt wird, nachdem die Gele (69) und (79) gegossen worden sind, was im Folgenden beschrieben wird.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird optional eine erste Acrylamid-Barriere (90) vorgesehen, um den Kontakt zwischen den Acrylamidanteilen des Hybridgels (36) und der äußeren Umgebung, vor allem während der Handhabung und der Entsorgung der Kassette (1), zu verhindern, während gleichzeitig die ionische Verbindung dazwischen ermöglicht wird. Acrylamid, das hauptsächlich in dem zweiten Gelanteil (38), aber auch optional in dem ersten Gelanteil (37) enthalten ist, ist toxisch und/oder karzinogen, und ist daher für denjenigen, der die Kassette handhabt, und für die Umgebung potentiell gesundheitsschädlich. Am gegenüberliegenden, in Längsrichtung vorhandenen Ende der Kassette (1) wird vorzugsweise eine zweite Acrylamid-Barriere (95) vorgesehen.
  • Die erste Acrylamid-Barriere (90) wird in der Form der zweiten Kammer (40) als ein Pufferbereich zwischen dem Acrylamid und der Öffnung (42) vorgesehen, wodurch der Kontakt über diese Öffnung vermieden wird. Die zweite Kammer (40), die sich in offener Verbindung mit der ersten Kammer (30) und mindestens in ionischer Verbindung damit befindet, wenn beide Kammern ein Gel aufgenommen haben, wird mit einem beliebigen geeigneten Acrylamid-Barrierematerial, wie beispielsweise einem Agarose-Gel oder einem Agar-Gel oder einem beliebigen sonstigen, geeigneten Sicherheitsgelmaterial versehen. Die erste Acrylamid-Barriere erstreckt sich vorzugsweise in das zweite Bein (70).
  • Eine zweite Acrylamid-Barriere (95) wird an dem anderen in Längsrichtung vorhandenen Ende der Kassette (1) als ein Pufferbereich zwischen dem Acrylamid und der Öffnung (32) vorgesehen, wodurch der Kontakt durch diese Öffnung vermieden wird. Die zweite Falle (95) wird ökonomischerweise durch das zweite hohle Bein (60) bereitgestellt, das beispielsweise ein Agarose-Gel oder ein beliebiges sonstiges geeignetes Barrierematerial enthält.
  • Auf diese Weise wird, selbst wenn die Öffnungen (76) und (66) in den Beinen (70) bzw. (60) unverschlossen bleiben, das Acrylamid, das in dem Hybridgel (36) enthalten ist, nicht der äußeren Umgebung ausgesetzt.
  • Die Acrylamid-Barrieren (90), (95) werden im Allgemeinen hergestellt, bevor das Hybridgel (36) in der ersten Elektrophoresekammer (30) gegossen wird. Mit entferntem Deckel (50), eingeschlossen Teil (55), und mit unteren Enden der Beine (60) und (70), die mit einem geeigneten klebenden Abziehstreifen verschlossen sind, wird das Agarose-Gel (79) oder eine andere geeignete Barriere-Substanz in das Bein (70) und die Kammer (40) bis zu der Höhe des höheren Teils (11) des Bodens (10) gegossen. Gleichzeitig oder daran anschließend wird ein Agarose-Gel (69) oder eine sonstige geeignete Barriere-Substanz in das Bein (60) vorzugsweise bis auf die Höhe des höheren Teils (11) des Bodens (10) gegossen. Wenn die Gele (79) und (69) erstarrt sind, kann das Agarose/Acrylamid-Hybridgel (36) wie weiter oben beschrieben in die erste Kammer (30) gegossen werden, wonach man es erstarren lässt.
  • Alternativ kann eine einfachere Kassette (1) ohne die erste Acrylamid-Barriere (90), allerdings mit der zweiten Acrylamid-Barriere (95) bereitgestellt werden, wenn dies erwünscht ist.
  • In derartigen Fällen kann die Kassette (1) ohne die zweite Kammer (40) bereitgestellt werden, was zu einer vereinfachten Struktur führt. Der Boden (10) umfasst dann nur das höhere Teil (11), die Seitenwände (12), (14) schließen nicht die kürzeren Seitenwandanteile (12') bzw. (14') ein, und die Zwischenwand (90) wird durch die Endwand (18) ersetzt. In gleicher Weise wird die obere Wand (55) nicht benötigt.
  • Während die erste Acrylamid-Barriere (90) so beschrieben worden ist, dass sie in der Form einer zweiten Kammer (40) auf einer Höhe unterhalb der Höhe der ersten Kammer (30) vorliegt, die optional weiterhin ein Bein (70) umfasst, das eine geeignete Barriere-Substanz aufnimmt, muss dieses nicht allgemein der Fall sein. In ähnlicher Weise ist dies auch bei der zweiten Acrylamid-Barriere, auch wenn sie in der bevorzugten Ausführungsform so beschrieben wurde, dass sie in der Form eines Beins (60) vorliegt, dass eine geeignete Barriere-Substanz enthält, nicht notwendigerweise der Fall. Die erste Acrylamid-Barriere (90) und die zweite Acrylamid-Barriere (95) müssen beide minimal nur daran angepasst sein, dass sie die ionische Verbin dung zwischen dem Bereich außerhalb der Kassette (1) über das Bein (70) bzw. das Bein (60) und dem Hybridgel (36), das in der ersten Kammer (30) enthalten ist, ermöglichen und ein geeignetes Barrierematerial zwischen dem Bereich außerhalb der Kassette (1) und dem Acrylamid in dem Hybridgel (36), typischerweise dem zweiten Anteil (38) davon, enthalten. Jegliche Anordnung der ersten Acrylamid-Barriere (90) und/oder der zweiten Acrylamid-Barriere (95), die diese Kriterien erfüllt, ist im Allgemeinen geeignet. In einer einfacheren Kassette wird demnach beispielsweise eine einzige Kammer bereitgestellt, in der ein Ende und vorzugsweise beide Enden mit einem Barrierematerial, wie beispielsweise einem Agarose-Gel, versehen sind, das an das Hybridgel, das in der Elektrophoresekammer untergebracht ist, angrenzt und sich mit diesem in Verbindung befindet. Während demnach die erste Acrylamid-Barriere (90) die zweite Kammer (40) sowie das Bein (70) umfasst, kann optional eine einfachere Kassette (1) ohne die zweite Kammer (40) bereitgestellt werden, wenn dies erwünscht wird.
  • Weiterhin kann die Kassette (1) optional auch ohne die Hohlbeine (60) und (70) bereitgestellt werden, was zu einer weiter vereinfachten Struktur führt. Die Verbindung zwischen der ersten Kammer (30) und äußeren ionischen Lösungen erfolgt durch die Öffnung (32) und die Öffnung (42) in dem Boden (10).
  • Unter Bezugnahme auf 7 umfasst demnach eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein Gehäuse (200), das einen Boden (210) und Seitenwände umfasst, die an ihrem unteren Ende mit dem Boden verbunden sind, wodurch eine Kammer (234) definiert wird. Eine Hybridgelmatrix (236), die der Hybridgelmatrix (36) der ersten Ausführungsform ähnelt, wird mit den entsprechenden Änderungen in der Kammer (234) untergebracht. Die Kammer (234) umfasst Öffnungen (232) und (242) an den in Längs richtung vorhandenen Enden des Bodens (210), wodurch die ionische Verbindung zwischen der Hybridgelmatrix (236) und einer gemeinsamen (oder einem Paar von beabstandeten) externen Pufferlösungen) hergestellt wird. In der Hybridgelmatrix (236) werden Taschen (239) bereitgestellt, in die die Proben, die der Elektrophorese unterzogen werden sollen, eingebracht werden. Eine Abdeckplatte (250) kann optional vorgesehen werden, die geeignete Öffnungen (252) für einen Kamm (280) aufweisen, der in die Öffnungen eingesetzt werden soll, um die Taschen (239) zu erzeugen. In dieser Ausführungsform hat der erste Anteil (237) des Hybridgels (236) auch die Funktion einer ersten Acrylamid-Barriere (290).
  • Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst ein Gehäuse (300), das mit den entsprechenden Änderungen alle Bestandteile der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform aufweist, die in 8 veranschaulicht wird. Zusätzlich weist die Kammer (234) jedoch eine zweite Acrylamid-Barriere (295) in der Form eines dritten Gelanteils (235) auf, der an die Hybridgelmatrix (236) angrenzt und sich mit dieser in ionischer Verbindung befindet, der jedoch an dem gegenüberliegenden, in Längsrichtung vorhandenen Ende des Gehäuses (200), bezogen auf den ersten Gelanteil (237) des Hybridgels (236) angeordnet ist. Die dritte Gelmatrix (235) enthält eine geeignete Barriere-Substanz und stellt die ionische Verbindung zwischen dem Hybridgel (236) und dem Bereich außerhalb der Kammer (234) durch die Öffnung (242) her.
  • Eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst ein Gehäuse (400), das mit den entsprechenden Änderungen alle Bestandteile der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform aufweist, die in 9 veranschaulicht wird. Die Kammer (234) weist jedoch zusätzlich ein Paar von Beinen (270), (260) auf, die die Öffnung (32) bzw. (42) ähnlich zu den Beinen (70) bzw. (80) der bevor zugten Ausführungsform mit den entsprechenden Änderungen nach unten verlängern. Die erste Acrylamid-Falle (290) kann demnach unabhängig von dem ersten Gelanteil (237) des Hybridgels (236) sein und in dem Bein (70) in Form eines geeigneten Barrierematerials (279), wie Agarose, enthalten sein, und dies kann bei Anwendungen der Fall sein, bei denen der erste Gelanteil (237) auch etwas Acrylamid enthalten kann. Alternativ kann die erste Acrylamid-Barriere (290) sowohl den ersten Anteil (237) des Hybridgels (236) zusammen mit Agarose oder einer ähnlichen Barriere-Substanz (279) in dem Bein (70) umfassen. Die zweite Acrylamid-Barriere (295) kann in Form eines vierten Gelanteils (269) vorliegen, der an die Hybridgelmatrix (236) angrenzt und sich mit dieser in ionischer Verbindung befindet, der jedoch innerhalb des Beins (60) an dem anderen in Längsrichtung vorhandenen Ende des Gehäuses (200), bezogen auf das andere Bein (270), angeordnet ist. Die vierte Gelmatrix (269) enthält demnach eine geeignete Barriere-Substanz und sorgt für die ionische Verbindung zwischen dem Hybridgel (236) und dem Bereich außerhalb der Kammer (234) durch die Öffnung (242).

Claims (37)

  1. Verfestigtes Hybridgel (36), (236) für die horizontale Elektrophorese von mindestens einer Probe in einem Acrylamidgel, wobei das Hybridgel einen im Wesentlichen verfestigten ersten Gelanteil (37), (237), der mit einem im Wesentlichen verfestigten zweiten Gelanteil (38), (238) in Verbindung steht, umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der verfestigte erste Gelanteil (37), (237) mindestens genügend Agarose enthält, um die Erzeugung von Probentaschen für die Aufnahme von mindestens einer Probe für die Gelelektrophorese zu ermöglichen, nachdem der erste Gelanteil (37), (237) in verfestigter Form vorliegt, und dass der zweite Gelanteil (38) (238) im Wesentlichen aus Acrylamid hergestellt ist und daran angepasst ist, das Elektrophoreseverfahren zu ermöglichen, das in dem zweiten Gelanteil (38), (238) mit einer Probe durchgeführt werden soll, die in den ersten Gelanteil (37), (237) eingebracht werden kann.
  2. Gel nach Anspruch 1, wobei das erste Gel (37), (237) im Wesentlichen aus Agarose hergestellt ist.
  3. Gel nach Anspruch 1, das weiterhin einen dritten Gelanteil (235) angrenzend an den zweiten Gelanteil (238) an einem Ende davon, das dem ersten Gelanteil (237) gegenüberliegt, umfasst, wobei der dritte Anteil (235) Agarose enthält.
  4. Gel nach Anspruch 1, wobei der erste Gelanteil (37), (237) an die Aufnahme von mindestens einer Probe für die Elektrophorese mit Hilfe von mindestens einer entsprechenden Tasche (39), (239), die im ersten Gelanteil (37), (237) ausgebildet ist, angepasst ist.
  5. Gel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das in einer geeigneten Kammer (30), (234) untergebracht wird, die durch einen Gießschlitten bereitgestellt wird.
  6. Gel nach Anspruch 5, das außerdem einen oberen Deckel (50) umfasst, der so ausgebildet ist, dass er und der Schlitten ineinander greifen.
  7. Gel nach Anspruch 6, wobei der Schlitten einen Boden (10), (210) umfasst, der zwei Öffnungen aufweist, die in Längsrichtung einen Abstand zueinander aufweisen, eine erste Öffnung (42), (242), die für die Verbindung zwischen dem ersten Gelanteil (37), (237) und einem Bereich außerhalb des Schlittens sorgt, und eine zweite Öffnung (32), (232), die für die Verbindung zwischen dem zweiten Gelanteil (38), (238) und einem Bereich außerhalb des Schlittens sorgt.
  8. Vorrichtung für die Durchführung einer Elektrophorese, die umfasst: – ein Gehäuse (100), (200) das mindestens einen Boden (10), (210) und am Rand miteinander verbundene Wände (12), (14), (16), (18) umfasst, die eine erste Kammer (30), (234) definieren, die ein erstes in Längsrichtung vorhandenes Ende und ein zweites in Längsrichtung vorhandenes Ende aufweist; – ein Gel (36), (236) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das in der ersten Kammer (30), (234) untergebracht ist, das so angeordnet ist, dass die Wanderung in einer Richtung vom zweiten Ende zum ersten Ende stattfindet, wenn die Vorrichtung in einem Elektrophoreseverfahren verwendet wird; wobei der Boden (10), (210) mindestens eine erste Öffnung (42), (242) und mindestens eine zweite Öffnung (32), (232) am ersten in Längsrichtung vorhandenen Ende bzw. am zweiten in Längsrichtung vorhandenen Ende umfasst, wobei die Öffnungen dafür geeignet sind, die ionische Verbindung zwischen dem Gel (36) und einer externen ionischen Pufferlösung zu ermöglichen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, die weiterhin ein erstes im Wesentlichen hohles Querbein (60), (260) und ein zweites im Wesentlichen hohles Querbein (70), (270) aufweist, die am ersten in Längsrichtung vorhandenen Ende bzw. zweiten in Längsrichtung vorhandenen Ende nach unten aus der Vorrichtung hervorstehen, wobei das erste Bein (60), (260) und das zweite Bein (70), (270) einen geeigneten dritten Gelanteil (235) bzw. vierten Gelanteil (269) enthalten, die über die entsprechenden Öffnungen (42), (242), (32), (232) in Verbindung mit der ersten Kammer (30), (234) stehen, wobei das erste Bein (60), (260) und das zweite Bein (70), (270) offene untere Enden aufweisen.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8, die außerdem eine erste Acrylamid-Barriere umfasst, die mit der ersten Öffnung (42), (242) in Verbindung steht, um den Kontakt zwischen mindestens dem zweiten Anteil (38), (238) des Hybridgels (36), (236) und einem Bereich außerhalb der Vorrichtung über die erste Öffnung (42), (242) weitgehend zu verhindern.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9, die außerdem eine erste Acrylamid-Barriere umfasst, die mit der ersten Öffnung (42), (242) in Verbindung steht, um den Kontakt zwischen mindestens dem zweiten Anteil (38), (238) des Hybridgels (36), (236) und einem Bereich außerhalb der Vorrichtung über die erste Öffnung (42), (242) weitgehend zu verhindern.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die erste Acrylamid-Barriere durch den dritten Gelanteil (235) bereitgestellt wird, der in dem ersten Bein (260) enthalten ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der dritte Gelanteil (235) Agarose umfasst.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 8, die außerdem eine zweite Kammer (40) umfasst, die an die erste Kammer (30) (234) angrenzt und mit dieser in Verbindung steht, die daran angepasst ist, mindestens einen Teil der ersten Acrylamid-Barriere bereitzustellen.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die zweite Kammer (40) einen fünften Gelanteil enthält.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei der fünfte Gelanteil Agarose umfasst.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 8, die außerdem einen zweite Acrylamid-Barriere umfasst, die mit der zweiten Öffnung (32), (232) in Verbindung steht, um den Kontakt zwischen mindestens dem zweiten Gelanteil (38), (238) des Hybridgels (36), (236) und einem Bereich außerhalb der Vorrichtung über die zweite Öffnung (32), (232) weitgehend zu verhindern.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die zweite Acrylamid-Barriere aus einem sechsten Gelanteil besteht, der zwischen dem zweiten Gelanteil (38), (238) des Hybridgels (36), (236) und der zweiten Öffnung (32), (232) eingeschoben ist, wobei der sechste Gelanteil im Wesentlichen aus Agarose besteht.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die zweite Acrylamid-Barriere mindestens teilweise durch den vierten Gelanteil bereitgestellt wird, der in dem zweiten Bein (70), (270) enthalten ist.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei der vierte Gelanteil Agarose umfasst.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 17, wobei die zweite Acrylamid-Barriere im ersten Gelanteil (37), (237) des Hybridgels (36), (236) enthalten ist, wobei der erste Anteil (37), (237) im Wesentlichen aus Agarose besteht.
  22. Vorrichtung nach Anspruch 8, die außerdem einen Deckel (50) umfasst, um mindestens die erste Kammer (30), (234) lösbar zu verschließen.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 22, die weiterhin einen geeigneten Kamm (80) für die Erzeugung der Taschen (39), (239) umfasst, wobei der Deckel (50) mindestens eine geeignete Öffnung aufweist, um es dem Kamm (80) zu ermöglichen, in den ersten Gelanteil (37), (237) einzudringen.
  24. Vorrichtung nach Anspruch 22, wobei der Deckel (50) eine Zunge (57) aufweist, die sich genau über und im Abstand zu einer Plattform (58) befindet, die am ersten in Längsrichtung vorhandenen Ende der Vorrichtung vorgesehen ist.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 9, die außerdem geeignete Klebestreifen umfasst, um die unteren Enden des ersten Beins (60), (260) bzw. des zweiten Beins (70), (270) reversibel zu verschließen.
  26. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Boden (10), (210) und das erste Bein (60), (260) und das zweite Bein (27), (270) so ausgebildet sind, dass die Vorrichtung mit Standardelektrophoresegeräten verwendet werden kann, die zwei parallele, aneinander grenzende, pufferhaltige Wannen aufweisen, die durch eine erhöhte Plattform getrennt sind, um den Boden (10), (210) zu unterstützen, wobei sich das erste Bein (60), (260) und das zweite Bein (70), (270) ausreichend in die entsprechenden Wannen erstrecken, um die ionische Verbindung mindestens zwischen dem dritten Gelanteil (235) und dem Puffer, der in der einen Wanne enthalten ist, und zwischen dem vierten Gelanteil und dem Puffer, der in der anderen Wanne enthalten ist, herzustellen.
  27. Verfahren zum Bereitstellen eines Hybridgels (36), (236) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das einen ersten Gelanteil (37), (237), der mit einem zweiten Gelanteil (38), (238) in Verbindung steht, umfasst, das die folgenden Schritte umfasst: a) Bereitstellen eines geschlossenen Schlittens, der eine Einfüllöffnung aufweist, und Drehen des Schlittens in die vertikale Position, so dass sich die Öffnung ganz oben befindet; b) Hineingießen des ersten Gelanteils (37), (237) durch die Öffnung bis zu einer erforderlichen Höhe in den Schlitten, wonach man den ersten Anteil (37), (237) erstarren lässt; c) Hineingießen des zweiten Gelanteils (38), (238) bis zum oberen Rand des Schlittens, wonach man den zweiten Anteil (38), (238) erstarren lässt; d) Zurückführen des Schlittens in eine horizontale Orientierung.
  28. Verfahren zum Bereitstellen eines Hybridgels (36), (236) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, das einen ersten Gelanteil (37), (237), der mit einem zweiten Gelanteil (38), (238) in Verbindung steht, umfasst, das die folgenden Schritte umfasst: a) Bereitstellen eines offenen Schlittens; b) Vorsehen einer provisorischen zurückhaltenden Querwand innerhalb des Schlittens, die in Längsrichtung verschoben ist, bezogen auf ein in Längsrichtung vorhandenes Ende des Schlittens, um eine Unterkammer dazwischen zu definieren; c) Hineingießen des ersten Gelanteils (37), (237) in die Unterkammer, wonach man den ersten Gelanteil (37), (237) erstarren lässt; d) Entfernen der provisorischen zurückhaltenden Wand; e) Verschließen des Schlittens mit einem geeigneten Deckel, der eine geeignete Öffnung aufweist; f) Hineingießen des zweiten Gelanteils (38), (238) in das Restvolumen des Schlittens durch die Öffnung, wonach man den zweiten Gelanteil (38), (238) erstarren lässt.
  29. Verfahren nach Anspruch 27, das außerdem einen Schritt umfasst, in dem mindestens eine Tasche in dem ersten Gelanteil (37), (237) erzeugt wird.
  30. Verfahren nach Anspruch 29, wobei die mindestens eine Tasche mit Hilfe eines Kamms (80) durch geeignete Öffnungen in dem Schlitten erzeugt wird.
  31. Verfahren nach Anspruch 29, wobei die mindestens eine Tasche mit Hilfe eines Kamms (80) erzeugt wird, indem zunächst ein oberer Deckel des Schlittens entfernt wird.
  32. Verfahren nach Anspruch 28, das außerdem einen Schritt umfasst, in dem mindestens eine Tasche in dem zweiten Gelanteil (38), (238) erzeugt wird.
  33. Verfahren nach Anspruch 32, wobei die mindestens eine Tasche mit Hilfe eines Kamms (80) durch geeignete Öffnungen in dem Schlitten erzeugt wird.
  34. Verfahren nach Anspruch 32, wobei die mindestens Tasche mit Hilfe eines Kamms (80) erzeugt wird, indem zunächst ein oberer Deckel (50) des Schlittens entfernt wird.
  35. Verfahren zum Durchführen eines horizontalen Elektrophoreseverfahrens mit mindestens einer Probe, das die folgenden Schritte umfasst: – Bereitstellen einer Hybridgelmatrix (36), (236) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die mindestens einen ersten Gelanteil (37), (237), an den mindestens ein zweiter Gelanteil (38), (238) angrenzt, umfasst, wobei der erste Gelanteil (37), (237) mindestens eine Tasche (39), (239) aufweist, die in diesem Gelanteil ausgebildet ist, wobei jede Tasche daran angepasst ist, eine entsprechende Probe aufzunehmen; – Anordnen der Gelmatrix (36), (236) in einer geeigneten horizontalen Elektrophoresekammer (30), (234); – Einbringen der mindestens einen Probe in eine entsprechende mindestens eine Tasche (39), (239) in dem ersten Gelanteil (37), (237); – Versorgen der Kammer (30), (234) mit einer geeigneten Pufferlösung; – Anlegen einer geeigneten elektrischen Spannung an die Kammer (30), (234), um das Elektrophoreseverfahren in Gang zu bringen.
  36. Verfahren nach Anspruch 35, wobei die Probe kleine Fragmente von Nucleinsäuren, die mindestens ein Fragment von DNA und RNA einschließen, enthält.
  37. Verfahren nach Anspruch 35, wobei die Probe mindestens ein geeignetes Protein enthält.
DE60130353T 2000-11-02 2001-10-29 Gel für elektrophorese Expired - Lifetime DE60130353T2 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IL13944600A IL139446A0 (en) 2000-11-02 2000-11-02 Gel for electrophoresis
IL13944700A IL139447A0 (en) 2000-11-02 2000-11-02 Gel trap for electrophoresis
IL13944700 2000-11-02
IL13944600 2000-11-02
PCT/IL2001/001001 WO2002037094A2 (en) 2000-11-02 2001-10-29 Gel for electrophoresis

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60130353D1 DE60130353D1 (de) 2007-10-18
DE60130353T2 true DE60130353T2 (de) 2008-05-29

Family

ID=26323988

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60130353T Expired - Lifetime DE60130353T2 (de) 2000-11-02 2001-10-29 Gel für elektrophorese

Country Status (9)

Country Link
US (3) US20040020775A1 (de)
EP (2) EP1330644A2 (de)
AT (1) ATE372514T1 (de)
AU (4) AU1421902A (de)
CA (2) CA2427025C (de)
DE (1) DE60130353T2 (de)
ES (1) ES2292633T3 (de)
IL (1) IL155138A (de)
WO (2) WO2002037093A2 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR100351831B1 (ko) * 2000-10-02 2002-09-11 엘지전자 주식회사 Vsb 송신 시스템
IL166716A0 (en) 2005-02-07 2006-01-15 Gene Bio Applic Ltd Double chamber tank for electrophoresis
USD563562S1 (en) * 2005-02-15 2008-03-04 Serenex, Inc. Gel box for an auto sample feed gel system
EP2856137A4 (de) * 2012-05-31 2016-06-01 Ge Healthcare Bio Sciences Ab Verfahren zur herstellung einer elektrophoresekassette
CN104321646B (zh) * 2012-05-31 2017-06-09 通用电气健康护理生物科学股份公司 电泳系统以及分离和识别方法
CN105263606B (zh) 2013-03-15 2018-01-12 生物辐射实验室股份有限公司 具有贮存稳定性、用于快速浇制、印迹和成像的聚丙烯酰胺凝胶
ES2820520T3 (es) * 2014-01-17 2021-04-21 Coastal Genomics Inc Casetes para su uso en ensayos electroforéticos paralelos automatizados y procedimientos para su fabricación y uso
US11237131B2 (en) * 2015-05-20 2022-02-01 ProteinSimple Systems and methods for electrophoretic separation and analysis of analytes
US12479884B2 (en) * 2019-08-12 2025-11-25 Yale University Intragel well sample loading system
EP4419901A4 (de) * 2021-10-21 2025-11-19 Zadeh Cameron O Elektrophoretische gelvorrichtung mit multiplexing mit hohem durchsatz und zugehörige verfahren

Family Cites Families (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL151506B (nl) * 1971-08-12 1976-11-15 Biotest Serum Institut Gmbh Werkwijze en inrichting voor het uitvoeren van een tweedimensionale immuunelektroforese.
AT320865B (de) * 1973-02-12 1975-03-10 Immuno Ag Verfahren zum Bestimmen von normalen und pathologischen Plasma-Lipoproteinen in menschlichen Körperflüssigkeiten und Apparat zur Durchführung des Verfahrens
US3888759A (en) * 1973-05-25 1975-06-10 Yeda Res & Dev Flat plate electrophoresis
DE2406959C3 (de) * 1974-02-14 1979-02-08 Behringwerke Ag, 3550 Marburg Anordnung und Verfahren zur Bestimmung von Antigenen
DE3232685C2 (de) * 1982-09-02 1985-02-14 Reiner Dr. 8039 Puchheim Westermeier Gelmatrix zur horizontalen ein- und/oder zweidimensionalen elektrophoretischen Auftrennung von Anionen und Kationen, Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung eines Spritzensystems zur Probenaufgabe für die Gelmatrix
FR2533704B1 (fr) * 1982-09-27 1986-03-21 Spiral Dosage immunologique dans le serum de l'apolipoproteine b des lipoproteines de basse densite
US4666581A (en) * 1984-05-09 1987-05-19 Hitachi, Ltd. Apparatus for two-dimensional electrophoresis
US4608146A (en) * 1985-04-09 1986-08-26 Bio-Rad Laboratories, Inc. Horizontal electrophoresis cell for rapid assembly
US4735697A (en) * 1985-04-17 1988-04-05 Phoresis Transfer Systems, Inc. Method and apparatus for separating complex mixtures of bio-organic materials
US4709810A (en) * 1986-11-14 1987-12-01 Helena Laboratories Corporation Container for an electrophoretic support medium
US4830725A (en) * 1987-08-04 1989-05-16 Life Technologies, Inc. Electrophoresis apparatus
US5085756A (en) * 1990-08-21 1992-02-04 Hewlett-Packard Company Column separation system for electrophoresis with sample pretreatment
US5228971A (en) * 1990-12-20 1993-07-20 Wisconsin Alumni Research Foundation Horizontal gel electrophoresis apparatus
CA2083820A1 (en) * 1991-03-28 1992-09-29 Noubar B. Afeyan On-line product identification in a chromatography effluent by substraction
US5443704A (en) * 1991-12-31 1995-08-22 Fmc Corporation Electrophoresis gel container assemblies
US6129828A (en) * 1996-09-06 2000-10-10 Nanogen, Inc. Apparatus and methods for active biological sample preparation
AU8082794A (en) * 1993-11-23 1995-06-13 Perkin-Elmer Corporation, The Entrapment of nucleic acid sequencing template in sample mixtures by entangled polymer networks
IL112147A (en) * 1994-01-19 1999-12-22 Du Pont Sample holder and method for automated electrophoresis
US5582702A (en) * 1995-04-26 1996-12-10 Ethrog Biotechnology Ltd. Apparatus and method for electrophoresis
US5827418A (en) * 1996-10-11 1998-10-27 Hoefer Pharmacia Biotech, Inc. Electrophoresis cassette
US5800691A (en) * 1996-12-23 1998-09-01 Guest Elchrom Scientific Ag Electrophoresis gels containing sample wells with enlarged loading area
WO1999030145A1 (en) * 1997-12-05 1999-06-17 Mosaic Technologies Slotted electrophoresis gel composition and methods of use thereof
DE19830988A1 (de) * 1998-07-10 2000-01-20 Lion Bioscience Ag Verfahren zur Zuführung von Probenmaterial, Probenzuführteil sowie Elektrophoresevorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
AU1267002A (en) 2002-05-15
EP1330644A2 (de) 2003-07-30
IL155138A (en) 2007-06-03
AU2002214219B2 (en) 2006-08-17
ATE372514T1 (de) 2007-09-15
US20040020775A1 (en) 2004-02-05
WO2002037093A3 (en) 2002-07-25
WO2002037094A3 (en) 2002-07-25
AU2002212670B2 (en) 2006-08-17
US20060207882A1 (en) 2006-09-21
EP1330643A2 (de) 2003-07-30
EP1330643B1 (de) 2007-09-05
CA2427025A1 (en) 2002-05-10
CA2427025C (en) 2011-09-20
AU1421902A (en) 2002-05-15
ES2292633T3 (es) 2008-03-16
DE60130353D1 (de) 2007-10-18
WO2002037093A2 (en) 2002-05-10
US7320747B2 (en) 2008-01-22
US7264703B2 (en) 2007-09-04
US20040020776A1 (en) 2004-02-05
WO2002037094A2 (en) 2002-05-10
CA2427022A1 (en) 2002-05-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2800934C2 (de) Verfahren zur Durchführung von Volumenmessungen an der Zwischenschicht zwischen der Erythrozytenschicht und der Plasmaschicht einer zentrifugierten Blutprobe
DE68919375T2 (de) Elektroforesegerät.
DE69632820T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur elektrophorese
DE69926725T2 (de) Eingekapselte ipg-streifen
DE1923613B2 (de) Vorrichtung zum isoelektrischen Trennen von ampholytischen Mischungen
DE60130353T2 (de) Gel für elektrophorese
DE3876894T2 (de) Elektrophorese-vorrichtung.
DE69522461T2 (de) Vorrichtung zum transfer magnetischer teilchen
DE69416314T2 (de) Gelkassette für eine verbesserte elektroforetische trennung und verfahren zu deren herstellung
DE2554386A1 (de) Elutions-einrichtung
DE102008020428B3 (de) Vorrichtung und Verfahren und Gelsystem zur analytischen und präparativen Elektrophorese
DE69535533T2 (de) Gelkassette und methode zur verwendung derselben
DE2365284C2 (de) Kammer und Verfahren für die Durchführung des zweiten Kreuz-Elektrophoreseschrittes
DE3000474C2 (de) Gehäuseförmige Abdeckung für einen einteiligen Akkumulator
DE2143016B2 (de) Chromatographievorrichtung
DE3726403A1 (de) Vorrichtung zur elektrophorese
DE3102029A1 (de) Vorrichtung zum abtrennen ferromagnetischer partikel
DE2056128C3 (de) Elektrophoresegerät
DE2616841A1 (de) Lithium-jod zelle
DE19737448C2 (de) Sedimentationsfalle
DE102011115743A1 (de) Vorrichtung bestehend aus Gießform und aus einer auf dieser aufsetzbaren gehäuseförmigen Super-Mega-Gewebeeinbettungskassette zum Präparieren und zur Einbettung einer Gewebeprobe in einem Einbettungsmaterial für Großflächenschnitte an der Gewebeprobe sowie Super-Mega-Gewebeeinbindungskassette dafür
DE2442368A1 (de) Geraet zum ausheben einer mulde aus einer gelschicht fuer zwecke der elektrophorese
DE3305962A1 (de) Bezugselektrode
AT407996B (de) Vorrichtung und verfahren zur elektrolyse von schüttgut mit anodisch löslichen bestandteilen
DE2915415C2 (de) Elektrophoresegerät

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition