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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen und insbesondere
auf einen Luftreifen mit Blockmuster, der gute Gelände-, Schnee-
und Straßeneigenschaften
aufweist.
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Wie
in 5 der beiliegenden Zeichnungen gezeigt, wird bei
Reifen für
Pkw und Allradfahrzeuge eine Blockmuster-Struktur eingesetzt, um
die Geländeeigenschaften
zu verbessern, in dem ein Profil 100 Umfangsnuten 102,
die sich im Zick-Zack in der Umfangsrichtung des Reifens erstrecken,
um die Anzahl der längs
verlaufenden und seitlich Kantenfaktoren zu erhöhen, sowie Transversalnuten 104 aufweist,
die sich in axialer Richtung des Reifens von den Spitzen oder den
Seiten besagter Zick-Zacks erstrecken.
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Das
Profil 100 ist, um es detaillierter zu beschreiben, mit
einem Paar von Umfangsnuten 106 versehen, die parallel
zu der Reifen-Äquatorebene
CL zwischen dem Paar von Umfangsnuten 102 linear und eine
konstante Breite aufweisend ausgebildet sind.
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Eine
große
Anzahl an Transversalnuten 108, die in Bezug auf die Umfangsrichtung
des Reifens geneigt sind, ist im Wesentlichen in der Umfangsrichtung
des Reifens in dem Bereich zwischen dem Paar an Umfangsnuten 106 ausgebildet.
Dadurch wird des Weiteren eine Vielzahl an zentralen Blöcken 110 ausgeformt.
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Eine
enge und in die entgegengesetzte Richtung der Transversalnuten 108 geneigte
Stütznut 112 ist in
dem zentralen Block 110 ausgebildet, so dass zwei Unterblocks
ausgeformt werden. Des Weiteren sind in dem zentralen Block 110 eine
Vielzahl von Schlitzen ausgebildet.
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Eine
Vielzahl von zweiten Blöcken 114 ist
in dem Bereich zwischen der Umfangsnut 102 und der Umfangsnut 106 ausgeformt.
Eine enge und in die gleiche Richtung wie die Transversalnuten 104 geneigte
Stütznut 116 ist
in dem zweiten Block 114 ausgebildet, so dass zwei Unterblocks
ausgeformt werden. Eine Vielzahl von Schlitzen 118 ist
in dem zweiten Block 114 ausgebildet.
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Eine
große
Anzahl von Schulterblöcken 120 ist
an den äußeren Seiten
der Umfangsnuten 102 in der Breitenrichtung des Reifens
ausgeformt. Eine in die gleiche Richtung wie die Transversalnuten 104 geneigte Stütznut 122 sowie
eine Vielzahl von Schlitzen 124 ist in dem Schulterblock 120 ausgebildet.
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Die
Transversalnuten 108 und die Transversalnuten 104 an
den linken und rechten Seiten sind aufwärts nach rechts geneigt. Die
zentralen Blöcke 110,
die zweiten Blöcke 114 und
die Schulterblöcke 120 sind des
Weiteren derart angeordnet, dass benachbarte, dazwischen liegende
Blöcke
einen Phasenwinkel in der Umfangsrichtung des Reifens aufweisen.
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Man
beachte, dass W in den Zeichnungen die Bodenkontaktbreite bezeichnet.
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Bei
dieser Ausführung
eines Luftreifens wird die Steifigkeit erhöht, um die Straßeneigenschaften
zu verbessern, was durch eine Vergrößerung der Blocks gewährleistet
wird sowie durch ein Sicherstellen einer ausreichenden Bodenkontaktoberfläche, deren
negatives Verhältnis
bei 45% oder niedriger liegt.
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Wenn
die Profiloberfläche
des Profils 100 in einen zwischen den (zwei) Umfangsnuten 102 platzierten zentralen
Profilbereich und Seitenprofilbereiche in Breitenrichtung unterteilt
wird, wird das Verhältnis
der Neigungszahl des zentralen Profilbereichs und den beiden Seitenprofilbereichen
im Verhältnis
1:1 eingestellt.
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In
einem herkömmlichen
Luftreifen wie dem in 5 gezeigten sind gewöhnlich eine
große
Anzahl an längs
verlaufenden und seitlichen Kantenfaktoren (Schlitze und dergleichen)
in dem Profil ausgebildet, um die Gelände- und Auf-Schnee-Eigenschaften sicher
zu stellen.
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Eine
Anhebung der Anzahl von Kantenfaktoren in dem Block führt jedoch
zu einem Nachlassen der Steifigkeit des Blocks und zieht eine Verschlechterung
der Straßeneigenschaften
nach sich.
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Um
einen Verlust an Steifigkeit zu verhindern, gibt es einige Fälle, in
denen der Block groß eingestellt wird.
Wenn die Blocks an den Seitenprofilbereichen der Profiloberfläche jedoch
groß sind,
entsteht ein Problem in Gestalt einer deutlichen Verschlechterung
des Ablaufgeräuschs.
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In
den letzten Jahren, in denen die Fahrzeuge immer stärker motorisiert
wurden, wurden Reifen notwendig, deren Straßen- und Geländeeigenschaften noch höheren Ansprüchen gerecht
werden.
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Deshalb
wurde ein Luftreifen, der das in 6 der beigefügten Zeichnungen
gezeigte Profilmuster als Verbesserung für die Laufeigenschaften des
das in 5 gezeigte Profilmuster aufweisenden Luftreifens
vorgestellt.
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In
dem in 6 gezeigten Profilmuster steht das Bezugszeichen 12 für ein Profil; 14L und 14R sind die
Umfangsnuten; 16L, 16R, 24L, 24R und 28 sind
Transversalnuten; 18L und 18R sind Schulterblöcke; 34L, 34R, 36L, 38L, 38R sowie 41 und 42 sind
Stütznuten; 30L und 30R sind
zweite Blöcke; 32 ist
ein zentraler Block; 22L, 22R, 40L, 40R und 44 sind
Schlitze; und W ist die Bodenkontaktbreite.
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Das
Merkmal des in 6 gezeigten Musters besteht
darin, dass die Anzahl der Transversalnut-Komponenten größer ist
als in dem in 5 gezeigten Muster. Man beachte,
dass die zentralen Blocks 32 und die zweiten Blocks 30 absolut
keine Abschnitte aufweisen, die sich – wenn in der Umfangsrichtung
des Reifens gesehen – in
der axialen Richtung des Reifens überlappen.
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Der
das in 6 gezeigte Profilmuster aufweisende Luftreifen
zeigt im Vergleich zu dem Luftreifen mit dem in 5 gezeigten
Profilmuster eine Verbesserung der Eigenschaften auf, die jedoch
noch nicht zufrieden stellend sind.
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Beachtung
sollte auch der Offenbarung der EP-A-0812709 geschenkt werden, in
welcher jedoch die Stütznuten
effektiv als Zick-Zack-förmige
Nuten definiert sind.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist, einen Luftreifen zur Verfügung zu
stellen, der ein Blockmuster aufweist, welches insbesondere gleichzeitig
gute Gelände-,
Schnee und Straßeneigenschaften
aufweist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt einen Luftreifen zur Verfügung, umfassend:
eine lineare Umfangsnut, die sich kontinuierlich entlang einer Umfangsrichtung
des Reifens erstreckt, und innerhalb eines Bereichs angeordnet ist,
der 10 bis 40% der Bodenkontaktbreite von einem Bodenkontaktende
eines Profils in der Breitenrichtung in Richtung einer Reifen-Äquatorebene umfasst; eine weitere
lineare Umfangsnut, die sich kontinuierlich entlang einer Umfangsrichtung
des Reifens erstreckt, und innerhalb eines Bereichs angeordnet ist,
der 10 bis 40% der Bodenkontaktbreite von einem anderen Bodenkontaktende
eines Profils in der Breitenrichtung in Richtung einer Reifen-Äquatorebene
umfasst; zumindest zwei Reihen von Blöcken, welche, wenn ein Bereich zwischen
dem Paar von Umfangsnuten als ein zentraler Profilbereich definiert
ist, mittels einer Vielzahl von Transversalnuten zumindest in dem
zentralen Profilbereich unterteilt sind; erste Verstärkungsabschnitte,
die integral mit den in Reifenbreiten-Richtung anderen Seitenendabschnitten
der ersten Blöcke,
die an einer Seite in Reifen-Breitenrichtung platziert sind, von
denen zumindest zwei Reihen von Blöcken bereitgestellt sind, so dass
die ersten Verstärkungsabschnitte
zu Block-Seitenoberflächen des
ersten Blocks und Bodenabschnitten der benachbarten Transversalnut
verbunden sind; und zweite Verstärkungsabschnitte,
die integral mit den in Reifen-Breitenrichtung einen Seitenendabschnitten
zweiter Blöcke,
die an der anderen Seite in Reifen-Breitenrichtung platziert sind
und neben den erste Blöcken
vorliegen, bereitgestellt sind, so dass die zweiten Verstärkungsabschnitte
zu Block-Seitenoberflächen
des zweiten Blocks und den Bodenabschnitten der benachbarten Transversalnut
verbunden sind, wobei zumindest ein Abschnitt eines jeden ersten
Verstärkungsabschnitts dem
zweiten Block mit der Transversalnut dazwischen in der Umfangsrichtung
des Reifens gegenüber
liegt und den zweiten Block in Reifen-Breitenrichtung überlappt; zumindest ein Abschnitt
eines jeden zweiten Verstärkungsabschnitts
dem ersten Block mit der Transversalnut dazwischen in der Umfangsrichtung
des Reifens gegenüber
liegt und den ersten Block in der Reifen-Breitenrichtung überlappt; und eine Höhe des ersten
Verstärkungsabschnitts
abnimmt, wenn der erste Verstärkungsabschnitt
von dem ersten Block beabstandet wird.
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In Übereinstimmung
mit dem oben Genannten werden die folgenden ausgezeichneten Auswirkungen erreicht.
- (1) Da das Paar von Umfangsnuten in dem Profil
vorgesehen ist, wird bei den Schneeeigenschaften ein Zur-Seite-Rutschen vermieden
sowie die Stabilität
des Geradeauslaufs, die Aquaplaningeigenschaften auf nassen Strassen
und Dergleichen sicher gestellt.
- (2) Durch die Transversalnuten wird eine Vielzahl von Blocks
(die in Bezug auf die axiale Richtung des Reifen parallel dazu oder
geneigt sein können)
zumindest in dem zentralen Profilbereich ausgebildet. Auf diese Weise
können
die erforderlichen Basis-Eigenschaften eines Allrad-Reifens (Fahren
auf groben Straßen,
auf Eis und Schnee und Dergleichen) sichergestellt werden.
- (3) Da zumindest zwei Blockreihen in dem zentralen Profilbereich
vorgesehen sind, werden die Seitenführungseigenschaften beim Fahren
im Gelände
und auf Schnee sichergestellt.
- (4) In dem Fall, das die Anzahl der Transversalnuten erhöht wird,
um das Verhalten auf Schnee (wie beispielsweise die Traktion oder
Dergleichen) zu verbessern, nimmt das Volumen der Blocks derart
ab, dass die Steifigkeit der Blöcke
abnimmt, so dass sich der Block leicht verformen kann. In Übereinstimmung
mit der Erfindung unterdrückt
der an dem Block vorgesehene Verstärkungsabschnitt die Deformation
desselben deutlich, wenn dem Block eine Belastung, die ihn in der
Umfangsrichtung des Reifens (des herkömmlichen Reifens) deformieren
könnte,
zukommt. Auch wenn sich der Block am Rande der Deformation befindet,
hält dieser
Block des Weiteren gegen und wird durch den Verstärkungsabschnitt
eines benachbarten Blocks auf der Seite der Deformation gestützt. So
kann die Deformation des Blocks effektiv unterdrückt werden.
Da die Deformation
der Blöcke
wirkungsvoll unterdrückt
wird, kann im Vergleich zur konventionellen Ausführung die Anzahl der Transversalnuten
dementsprechend erhöht
werden, was das Verhalten auf Schnee deutlich verbessert.
- (5) Die Höhe
des Verstärkungsabschnitts
nimmt bei einer Beabstandung desselben von dem Block ab. Wenn die
Blocks aufgrund ihrer Laufleistung abgefahren sind, nimmt auf diese
Weise der Kantenfaktor der Blocks graduell zu. Dementsprechend wird
eine Verschlechterung des Gelände-
und des Schneeverhaltens, die infolge von Abnutzung von einer Abnahme
des Volumens der Umfangsnuten und der Transversalnuten begleitet
wird, unterdrückt.
Auf diese Weise verändern
sich die Eigenschaften des Reifens im Laufe seiner Lebensdauer vom
Neureifen bis hin zum Endstadium des abgefahrenen Reifens kaum.
- (6) Im Vergleich zu den Blöcken,
an denen keine Verstärkungsabschnitte
vorgesehen sind, ist die Steifigkeit der Blöcke beim Neureifen hoch, da
die Verstärkungsabschnitte
an den Endabschnitten der Blöcke
vorgesehen sind, was zu einer Verbesserung der Stabilität und der
Manövrierfähigkeit
auf befestigten Straßen führt.
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Ein
bevorzugtes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, das alle Abschnitte
des ersten Verstärkungsabschnitts
dem zweiten Block mit der Transversalnut dazwischen in der Umfangsrichtung
des Reifens gegenüber
liegen und den zweiten Block in der Reifen-Breitenrichtung überlappen,
und dass alle Abschnitte des zweiten Verstärkungsabschnitts dem ersten
Block mit der Transversalnut dazwischen in der Umfangsrichtung des
Reifens gegenüber
liegen und den ersten Block in der Reifen-Breitenrichtung überlappen.
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In Übereinstimmung
mit diesem bevorzugten Ziel ist der Effekt der Unterdrückung der
Deformation des Blocks größer als
in dem Fall, in dem (nur) ein Abschnitt des Verstärkungsabschnitts
in Umfangsrichtung dem benachbarten Block gegenüber liegt.
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Ein
anderes bevorzugtes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, das
die Höhe
des ersten Verstärkungsabschnitts
in einer konstanten Rate abnimmt, wenn der erste Verstärkungsabschnitt
in einer Distanz vom ersten Block angeordnet ist und die Höhe des zweiten
Verstärkungsabschnitts
in einer konstanten Rate abnimmt, wenn der zweite Verstärkungsabschnitt
in einer Distanz vom zweiten Block angeordnet ist In Übereinstimmung
mit diesem bevorzugten Ziel nimmt die Höhe des Verstärkungsabschnitts
in einer konstanten Rate ab, wenn der Verstärkungsabschnitt in einer Distanz
vom Block angeordnet ist. Auf diese Weise kann der Kantenfaktor
in einer konstanten Rate erhöht
werden, wenn die Abnutzung des Blocks voranschreitet.
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Ein
weiteres bevorzugtes Ziel der vorliegenden Erfindung ist, das der
Luftreifen zentrale Blöcke
an dem Zentrum in der Reifen-Breitenrichtung umfasst und das links
und rechts an den äußeren Seiten
der zentralen Blöcke
in der Reifen-Breitenrichtung
zweite Blöcke
vorgesehen sind; die zentralen Blöcke, die linken zweiten Blöcke und
die rechten zweiten Blöcke
in drei Reihen vorgesehen sind; wobei ein Verstärkungsabschnitt, der an einem
Endabschnitt eines jeden zweiten Blocks an der Äquatorebenen-Seite in der Reifen-Breitenrichtung vorgesehen
ist, dem zentralen Block mit der Transversalnut in der Umfangsrichtung
des Reifens gegenüber
liegt und den zentralen Block in Reifen-Breitenrichtung überlappt;
und ein Verstärkungsabschnitt, der
an Endabschnitten des zentralen Blocks an den äußeren Seiten desselben in der
Reifen-Breitenrichtung vorgesehen ist, dem zweiten Block mit der
Transversalnut dazwischen in der Umfangsrichtung des Reifens gegenüber liegt
und den zweiten Block in Reifen-Breitenrichtung überlappt.
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Durch
eine Gestaltung des zentralen Profilbereichs in drei Reihen von
Blöcken
kann in Übereinstimmung
mit diesem bevorzugten Ziel zumindest eine Reihe von Blöcken an
der Reifen-Äquatorebene
angeordnet werden. Auf diese Weise werden die Straßeneigenschaften
(das Straßengefühl und die
gefühlte
Steifigkeit) verbessert.
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An
dem zentralen Profilbereich ist des Weiteren die Anzahl an Transversalnuten
größer als
in dem Fall, dass zwei Reihen von Blöcken vorhanden sind. So werden
die Traktion und die Bremseigenschaften auf Schnee verbessert.
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Wenn
der Block (entlang der Umfangsrichtung des Reifens) eine Belastung
empfängt,
die ihn deformiert, wird die Deformation an jedem der Blöcke des
zentralen Profilbereichs mittels des vorhandenen Verstärkungsabschnitts
deutlich herabgesetzt.
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Noch
ein anderes bevorzugtes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
dass die Breiten der Transversalnuten zwischen den Verstärkungsabschnitten
und den ihnen in der Umfangsrichtung gegenüber liegenden Blöcken enger
als die Breiten der anderen Transversalnuten sind.
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In Übereinstimmung
mit diesem bevorzugten Ziel kann der Block, auch wenn das Maß der Deformation
des Blocks relativ gering ist, an den Verstärkungsabschnitt stoßen, so
dass das Maß an Deformation
des Blocks auf zuverlässige
Weise gering gehalten werden kann.
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Wenn
beispielsweise zum Zeitpunkt einer Bremsung, einer Traktion oder
Dergleichen der Reifen in längs
verlaufende Richtung einer großen
Kraft ausgesetzt wird, stützen
die Blocks einander, was zu einer Verbesserung der Steifigkeit des
Profils beiträgt.
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Die
Nutenbreite der Transversalnuten zwischen den Verstärkungsabschnitten
und den Blocks, die den Verstärkungsabschnitten
in der Umfangsrichtung gegenüber
liegen, sind bevorzugt in einem Bereich von 0,5 bis 4 mm eingestellt.
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Im
Ergebnis können
die Auswirkungen durch das Vorsehen von Verstärkungsabschnitten zuverlässig erzielt
werden, während
eine Verschlechterung der Eigenschaften auf nassen Straßen verhindert
wird.
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Der
Verstärkungsabschnitt
weist bevorzugt eine geneigte Oberfläche auf, deren Winkel in Bezug
auf eine Normallinie der Profiloberfläche in einem Bereich von 10
bis 70° eingestellt
ist. Noch bevorzugter ist es, den Winkel der geneigten Oberfläche des
Verstärkungsabschnitts
in Bezug auf die Normallinie der Profiloberfläche des Blocks in einem Bereich
zwischen 15 und 65° einzustellen.
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Im
Ergebnis können
die Auswirkungen durch das Vorsehen von Verstärkungsabschnitten zuverlässig erzielt
werden, während
die durch eine Abnahme des Nutenvolumens entstehenden Nachteile
vermieden werden.
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Die
Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen beschrieben, in denen
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1 eine
Aufsicht eines Profils eines Luftreifens bezogen auf eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist.
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2 eine
Seitenansicht eines zentralen Blocks und eines zweiten Blocks gesehen
von der Umfangsrichtung des Reifens ist.
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3 eine
Ansicht eines Querschnitts entlang einer Reifen-Rotationsachse des zweiten Blocks (eine Ansicht
eines Querschnitts entlang der Linie B-B aus 1) ist.
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4 eine
Ansicht eines Querschnitts entlang einer Reifen-Rotationsachse des zentralen Blocks
(eine Ansicht eines Querschnitts entlang einer Linie A-A aus 1)
ist.
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5 eine
Aufsicht eines Profils eines herkömmlichen Reifens ist.
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6 eine
Aufsicht eines Profils eines Luftreifens bezogen auf ein Vergleichsbeispiel
ist.
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Im
Folgenden wird ein Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung detailliert unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt, sind in einem Profil 12 eines
Luftreifens 10 (Reifengröße: 265/70R16) gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Paar von Umfangsnuten 14 an den äußeren Seiten
der Reifen-Äquatorebene CL
in Reifen-Breitenrichtung vorgesehen.
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Die
Umfangsnuten 14 sind derart vorgesehen, dass sie sich linear
in Umfangsrichtung des Reifens erstrecken und somit parallel zu
der Umfangsrichtung des Reifens verlaufen.
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Im
der vorliegenden Ausführungsform
wird im Folgenden der Bereich zwischen einer Umfangsnut 14L und
einer Umfangsnut 14R des Profils 12 als zentraler
Profilbereich, der Bereich an der äußeren Seite der Umfangsnut 14L in
Reifen-Breitenrichtung als der linke Seitenprofilbereich, der Bereich
an der äußeren Seite
der Umfangsnut 14R in Reifen-Breitenrichtung als der rechte
Seitenprofilbereich und der linke Seitenprofilbereich und der rechte
Seitenprofilbereich werden zusammen als die beiden Seitenprofilbereiche
bezeichnet.
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Man
beachte, dass in den Zeichnungen der Buchstabe W die Bodenkontaktbreite
bezeichnet. Die Bodenkontaktbreite stellt in Übereinstimmung mit dem Jahrbuch
2000 JATMA die maximale Breite in Reifen-Breitenrichtung eines die
Straßenoberfläche kontaktierenden
Abschnitts des auf eine Standartfelge aufgezogenen Luftreifens 10 bezogen
auf eine maximale Belastung im Verhältnis Größe/Gewebe und dem entsprechenden Luftdruck
(maximaler Luftdruck) dar. Wenn der Standard TRA oder ETRTO in geographischen
Bereichen der Verwendung oder der Herstellung des Reifens verwendet
wird, wird der erforderliche Standard angewendet.
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Eine
Vielzahl an Transversalnuten 16L ist entlang der Umfangsrichtung
des Reifens an dem linken Seitenprofilbereich 12L des Bodenkontaktbereichs
vorgesehen. Die Transversalnut 16L erstreckt sich in der Breitenrichtung
von der Umfangsnut in Richtung der äußeren Seite und ist (in der
vorliegenden Ausführungsform
nach rechts oben) in Bezug auf die Umfangsrichtung des Reifens in
einem relativ großen
Winkel geneigt. Durch das Vorsehen der Transversalnuten 16L wird
eine große
Anzahl an Schulterblöcken 18L ausgebildet.
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Eine
Stütznut 20L und
Schlitze 22L sind in den Schulterblöcken ausgeformt. Die Stütznut 20L ist
enger als die benachbarte Transversalnut 16L. (Die Stütznut 20L ist
von einer derartigen Breite, dass die Stütznut 20L, auch wenn
der Schulterblock 18L den Boden berührt und komprimiert wird, die
Form einer Nut beibehält und
somit die Wasserablaufeigenschaft gewährleistet ist.) Die Stütznut 20L erstreckt
sich von der Umfangsnut 14L in Richtung der äußeren Seite
in Reifen-Breitenrichtung. Man beachte, dass die Stütznut 20L innerhalb des
Schulterblocks 18L endet.
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Andererseits
ist eine Vielzahl von Transversalnuten 16R entlang der
Umfangsrichtung des Reifens an der rechten Seite des Bodenkontaktbereichs
des Profilbereichs 12R vorgesehen.
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Die
Transversalnut 16R erstreckt sich von der Umfangsnut 14R in
Richtung der äußeren Seite
(in der vorliegenden Ausführungsform
nach rechts oben) in Reifen-Breitenrichtung und ist in Bezug auf
die Umfangsrichtung des Reifens in einem relativ großen Winkel
geneigt. Durch das Vorsehen der Transversalnuten 16R wird
eine große
Anzahl an Schulterblöcken 18R ausgebildet.
Die Stütznut 20R ist
enger als die benachbarte Transversalnut 16R. (Die Stütznut 20R ist
von einer derartigen Breite, dass die Stütznut 20L, auch wenn
der Schulterblock 18R den Boden berührt und komprimiert wird, die
Form einer Nut beibehält
und somit die Wasserablaufeigenschaft gewährleistet ist.) Die Stütznut 20R erstreckt
sich von der Umfangsnut 14R in Richtung der äußeren Seite
in Reifen-Breitenrichtung.
Man beachte, dass die Stütznut 20R innerhalb
des Schulterblocks 18R endet.
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In
dem zentralen Profilbereich sind vorgesehen: nach rechts abfallende
Transversalnuten 24L, die sich derart erstrecken, dass
sie von der Umfangsnut 14L einen Bogen in Richtung der
Reifen-Äquatorebene
CL machen; nach rechts abfallende Transversalnuten 26L,
die zwischen einer Transversalnut 24L und einer anderen
Transversalnut 24L angeordnet sind und die sich im Wesentlichen
linear von der Umfangsnut 14L in Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL erstrecken und die mit den Transversalnuten 24L verbunden
sind; nach links ansteigende Transversalnuten 24R, die
sich von der Umfangsnut 14R in Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL erstrecken; nach links ansteigende Transversalnuten 26R,
die zwischen einer Transversalnut 24R und einer anderen
Transversalnut 24R angeordnet sind und die sich im Wesentlichen
linear von der Umfangsnut 14R in Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL erstrecken und die mit den Transversalnuten 24R verbunden sind;
und nach rechts ansteigende Transversalnuten 28, welche
die Transversalnuten 24L mit den Transversalnuten 24R verbinden.
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An
dem zentralen Profilbereich wird durch die vorhandenen Transversalnuten 24L,
die Transversalnuten 24R, die Transversalnuten 26L,
die Transversalnuten 26R und die Transversalnuten 28 eine
Vielzahl von zweiten Blocks 30L an den Seiten der Umfangsnut 14L,
des Weiteren eine Vielzahl von zweiten Blöcken 30R an den Seiten
der Umfangsnut 14R sowie eine Vielzahl von zentralen Blöcken 32 an
der Reifen-Äquatorebene CL
ausgebildet.
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Die
Transversalnuten 24L und die Transversalnuten 24R bilden
im Wesentlichen eine Bogenform, wobei die Seiten der Reifen-Äquatorebene CL konvex sind,
so dass die Winkel der Transversalnut 24L und der Transversalnut 24R in
Bezug auf die Umfangsrichtung des Reifens von der Seite der Reifen-Äquatorebene graduell in Richtung
der äußeren Seite
in der Reifen-Breitenrichtung ansteigen. Die Transversalnut 24L und die
Transversalnut 24R sind derart angeordnet, dass sie einen
Phasenwinkel in der Umfangsrichtung des Reifens aufweisen. Der zweite
Block 30L und der zweite Block 30R weisen deshalb
Punkt-symmetrische Konfigurationen auf, die eine Punktsymmetrie
um einen Punkt an der Reifen-Äquatorebene
CL aufweisen.
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Die
zweiten Blöcke 30L und 30R der
vorliegenden Ausführungsform
sind im Wesentlichen Fächerförmig.
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Eine
Stütznut 34L,
eine Stütznut 36L und
eine Stütznut 38L sind
in dem zweiten Block 30L ausgebildet und jede enger als
die benachbarte Transversalnut 24L (d.h. dass jede eine
derartige Breite aufweist, dass, auch wenn der zweite Block 30L den
Boden berührt
und komprimiert wird, die Stütznuten 34L, 36L und 38L die
Form einer Nut bewahren und die Wasserablaufeigenschaft gewährleistet
ist.)
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Die
Stütznut 34L erstreckt
sich von der Umfangsnut 14L in Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL und ist in die gleiche Richtung wie die benachbarten Transversalnuten 24L und 26L geneigt.
Man beachte, dass die Stütznut 34L innerhalb
des Blocks endet.
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Die
Stütznut 36L und
die Stütznut 38L stehen
in Bezug auf die Umfangsrichtung in die entgegengesetzte Richtung,
also die Neigungsrichtung der Stütznut 34L geneigt,
und sind mit der Transversalnut 26L und 24L verbunden.
Die Stütznut 34L,
die Stütznut 36L sowie
die Stütznut 38L unterteilen
den zweiten Block 30L in drei Unterblöcke.
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Man
beachte, dass die Schlitze 40L in den jeweiligen Unterblöcken des
zweiten Blocks 30L ausgebildet sind.
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Eine
Stütznut 34R,
eine Stütznut 36R und
eine Stütznut 38R sind
in dem zweiten Block 30R ausgebildet und jede enger als
die benachbarte Transversalnut 24R (d.h., dass jede eine
derartige Breite aufweist, dass auch wenn der zweite Block 30R den
Boden berührt
und komprimiert wird, die Stütznuten 34R, 36R und 38R die
Form einer Nut bewahren und die Wasserablaufeigenschaft gewährleistet
ist.)
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Die
Stütznut 34R erstreckt
sich von der Umfangsnut 14R in Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL und ist in die gleiche Richtung wie die benachbarten Transversalnuten 24R und 26R geneigt.
Man beachte, dass die Stütznut 34R innerhalb
des Blocks endet.
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Die
Stütznut 36R und
die Stütznut 38R sind
in Bezug auf die Umfangsrichtung in die entgegengesetzte Richtung,
also die Neigungsrichtung der Stütznut 34R geneigt
und sind mit der Transversalnut 26R und 24R verbunden.
Die Stütznut 34R,
die Stütznut 36R sowie
die Stütznut 38R unterteilen
den zweiten Block 30R in drei Unterblöcke.
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Man
beachte, dass die Schlitze 40R in den jeweiligen Unterblöcken des
zweiten Blocks 30R ausgebildet sind.
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Die
zentralen Blöcke 32 werden
durch zwei Transversalnuten 24L, zwei Transversalnuten 24R,
zwei Transversalnuten 28, die Transversalnuten 26L und
die Transversalnuten 26R definiert.
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Der
Abschnitt zwischen der Transversalnut 24L und der Transversalnut 26L sowie
der Abschnitt zwischen der Transversalnut 24R und der Transversalnut 26R sind
derart ausgebildet, dass deren Breiten in Richtung der äußeren Seiten
in der Reifen-Breitenrichtung enger werden.
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Der
zentrale Block 32 ist in Umfangsrichtung des Reifens mittels
einer Stütznut 41,
die in dem zentralen Abschnitt des zentralen Blocks 32 in
der Umfangsrichtung des Reifens ausgeformt ist, sowie Stütznuten 42,
die an beiden Seiten der Stütznut 41 ausgebildet
sind, in drei Abschnitte unterteilt. Die schmale Stütznut 41 ist
in dieselbe Richtung wie die benachbarte Transversalnut 28 geneigt.
(Die Stütznut 41 weist
jedoch eine derartige Breite auf, dass, auch wenn der zentrale Block 32 den
Boden berührt
und komprimiert wird, die Stütznuten 41 die
Form einer Nut bewahrt und deren Wasserablaufeigenschaft gewährleistet
ist.) Die Stütznuten 42 sind
ebenso in die gleiche Richtung wie die benachbarte Transversalnut 28 geneigt
und sind derart eingestellt, dass sie schmaler als die Stütznut 41 sind.
Ein in die entgegengesetzte Richtung der Stütznut 41 geneigter Schlitz 44 ist
in dem zentralen Abschnitt des zentralen Blocks 32 ausgebildet.
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Wie
in den 1 bis 3 gezeigt, ist ein Verstärkungsabschnitt 48L (der
von den beiden gepunkteten Linien in 3 eingeschlossene
Abschnitt), der dem zentralen Block 32 von der Umfangsrichtung
des Reifens aus gesehen benachbart ist, an dem Endabschnitt des
zweiten Blocks 30L an der Seite der Reifen-Äquatorebene CL vorgesehen (d.h.,
dass ein Verstärkungsabschnitt 48L an
der „Reifen-Äquatorebenen-Seite" des Endabschnitts
des zweiten Blocks 30L vorgesehen ist.) Ein Verstärkungsabschnitt 52L (der
von den beiden gepunkteten Linien in 3 eingeschlossene
Abschnitt), der dem zweiten Block 30L von der Umfangsrichtung des
Reifens aus gesehen benachbart ist, ist an dem Endabschnitt des
zentralen Blocks 32 an der linken Seite in 1 vorgesehen
(d.h., dass ein Verstärkungsabschnitt 52L an
der „linken
Seite der in Richtung der Breitenseite" des Endabschnitts des zentralen Blocks 32 vorgesehen
ist.) Ebenso ist ein Verstärkungsabschnitt 52R,
der dem zweiten Block 30R von der Umfangsrichtung des Reifens
aus gesehen benachbart ist, an dem Endabschnitt des zentralen Blocks 32 an
der rechten Seite in 1 vorgesehen (d.h., dass ein
Verstärkungsabschnitt 52R an
der „rechten
Seite der in Richtung der Breitenseite" des Endabschnitts des zentralen Blocks 32 vorgesehen
ist.) Ein Verstärkungsabschnitt 48R,
der dem zentralen Block 32 von der Umfangsrichtung des Reifens
aus gesehen benachbart ist, ist an dem Endabschnitt des zweiten
Blocks 30R an der Seite der Reifen-Äquatorebene CL vorgesehen (d.h.,
dass ein Verstärkungsabschnitt 48R an
der „Reifen-Äquatorebenen-Seite" des Endabschnitts
des zweiten Blocks 30R vorgesehen ist.)
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
sind der Verstärkungsabschnitt 48L des
zweiten Blocks 30L und der Verstärkungsabschnitt 48R des
zweiten Blocks 30R, von der Umfangsrichtung des Reifens
aus gesehen, in ihrer Gesamtheit dem zentralen Block 32 benachbart.
Der Verstärkungsabschnitt 52L des
zweiten Blocks 30L an der Seite des zentralen Blocks 32 ist
in seiner Gesamtheit dem zweiten Block 30L benachbart.
Der Verstärkungsabschnitt 52R des
zweiten Blocks 30R an der Seite des zentralen Blocks 32 ist
in seiner Gesamtheit dem zweiten Block 30R benachbart.
-
Der
Verstärkungsabschnitt 48L des
zweiten Blocks 30L und der Verstärkungsabschnitt 48R des
zweiten Blocks 30R ist an Abschnitten an den Seiten der
Reifen-Äquatorebene
CL von den parallel zu der Reifen-Äquatorebene CL vorgesehenen
Startlinien der Verstärkungsabschnitte
ausgebildet.
-
Wie
in 3 gezeigt, weist der Verstärkungsabschnitt 48L eine
geneigte Oberfläche
auf, die in einem konstanten Winkel θ1 in Bezug auf eine Normallinie
an der Profiloberfläche
in der vorliegenden Ausführungsform
derart ansteigt, dass der Verstärkungsabschnitt 48L von
der Startlinie 46 des Verstärkungsabschnitts 48L nach
unten in Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL gewinkelt ist. (Das Gleiche gilt für den Verstärkungsabschnitt 48R.)
-
Der
Winkel θ1
liegt bevorzugt in einem Bereich von 10 bis 70° und noch bevorzugter in einem
Bereich von 15 bis 65°.
In der vorliegenden Ausführungsform
liegt der Winkel θ1
bei 27°.
-
Die
Nutentiefe D der Transversalnuten 26L und 26R (und
der anderen Transversalnuten und Umfangsnuten) ist (siehe 2)
des Weiteren in der vorliegenden Ausführungsform auf 10.5 mm eingestellt.
Die Länge
L1 der Verstärkungsabschnitte 48L und 48R beträgt in der
axialen Reifenrichtung 5.5 mm.
-
Die
Nutenbreite der Transversalnuten 24L und 24R und
der Transversalnut 28 ist (im Durchschnitt) auf 7mm und
die Nutenbreite der Transversalnuten 26L und 26R (im
Durchschnitt) auf 2 mm eingestellt.
-
Die
Verstärkungsabschnitte 52L und 52R des
zentralen Blocks 32 sind an den äußeren Seitenabschnitten in
der Reifen-Breitenrichtung
von den Startlinien 50 der Verstärkungsabschnitte, die derart
beschaffen sind, dass sie die gleichen Distanzen aufweisen, in die
Reifen-Breitenrichtung
von einer Reifen-Äquatorebene
CL wie die Startlinien 46 der Verstärkungsabschnitte ausgebildet.
-
Wie
in 4 gezeigt, weist der Verstärkungsabschnitt 52L eine
geneigte Oberfläche
auf, die in der vorliegenden Ausführungsform in einem konstanten
Winkel θ2
derart geneigt ist, dass der Verstärkungsabschnitt 52L von
der Startlinie 50 des Verstärkungsabschnitt nach unten
in Richtung der äußeren Seite
in der Reifen-Breitenrichtung gewinkelt ist. (Das Gleiche gilt für den Verstärkungsabschnitt 52R).
-
Auf
die gleiche Weise wie der Winkel θ1 ist der Winkel 02 innerhalb
des Bereichs von 10 bis 70° und noch
bevorzugter in dem Bereich von 15 bis 65° eingestellt. In der vorliegenden
Ausführungsform
beträgt
der Winkel θ2
56°. In
der vorliegenden Ausführungsform
beträgt
die Länge
L2 der Verstärkungsabschnitte 52L und 52R in
axialer Richtung des Reifens 16 mm.
-
Man
beachte, dass die Winkel θ1
und θ2
verschieden oder identisch sein können.
-
Eine
planar geneigte Oberfläche
(eine abgeschrägte
Konfiguration) ist jedoch einer Konfiguration vorzuziehen, in der
die Höhe
des Verstärkungsabschnitts
in einer konstanten Rate abnimmt, wenn der Verstärkungsabschnitt von dem Block
entfernt liegt. Deshalb ist es vorzuziehen, dass die Winkel θ1 und θ2 in den jeweiligen
geneigten Oberflächen
konstant sind.
-
Wenn
die Höhe
des Verstärkungsabschnitts
nicht mit konstanter Rate abnimmt, könnte die Wahrscheinlichkeit
einer Veränderung
der Eigenschaften groß (oder
klein) sein. Deshalb ist ein solcher Aufbau nicht vorzuziehen.
-
Die
an den Abschnitten, an denen Verstärkungsabschnitte und die Blöcke in der
Umfangsrichtung einander gegenüber
liegen, angeordneten Transversalnuten 26L und 26R sind
des Weiteren derart ausgebildet, dass sie schmaler als die an anderen
Positionen vorhandenen Transversalnuten 24L und 24R sind.
Die Nutenbreite der Transversalnuten 26R und 26R ist
bevorzugt in einem Bereich von 0,5 bis 4 mm eingestellt.
-
Das
negative Verhältnis
des Profils 12 der vorliegenden Ausführungsform beträgt nämlich 41%.
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
beträgt
das Verhältnis
der Neigungszahlen der Blöcke
an dem zentralen Profilbereich und der Blöcke an den beiden Seitenprofilbereichen
2:3, kann aber auch in dem Bereich von 5:9 bis 5:6 eingestellt sein.
-
Die
Umfangsnut 14L der vorliegenden Ausführungsform weist innerhalb
einer Neigung in der Umfangsrichtung des Schulterblocks 18L einen
breiten und einen schmalen Abschnitt auf, so dass ein Stufenabschnitt
(ein sich in Reifen-Breitenrichtung
erstreckender Kantenfaktor) an dem Grenzabschnitt zwischen dem breiten
und dem schmalen Abschnitt vorgesehen ist.
-
Die
Umfangsnut 14R der vorliegenden Ausführungsform weist ebenso innerhalb
einer Neigung in der Umfangsrichtung des Schulterblocks 18R einen
breiten und einen schmalen Abschnitt auf, so dass ein Stufenabschnitt
(ein sich in Reifen-Breitenrichtung
erstreckender Kantenfaktor) an dem Grenzabschnitt zwischen dem breiten
und dem schmalen Abschnitt vorgesehen ist.
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
ist die Umfangsnut 14L (genauer, die Position der zentralen
Linie derselben in der Breitenrichtung) innerhalb eines Bereichs
von 10% der Bodenkontaktbreite W von dem Bodenkontaktende an der
linken Seite in der Reifen-Breitenrichtung (in der Figur) des Profils 12 in
Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL vorgesehen. Die Umfangsnut 14R (genauer, die Position
der zentralen Linie derselben in der Breitenrichtung) ist innerhalb
eines Bereichs von 40% der Bodenkontaktbreite W von dem Bodenkontaktende
an der rechten Seite in der Reifen-Breitenrichtung (in der Figur)
des Profils 12 in Richtung der Reifen-Äquatorebene CL vorgesehen.
Die Positionen der Umfangsnuten 14L und 14R in
der Reifen-Breitenrichtung sind jedoch nicht auf die oben genannten
Positionen begrenzt.
-
Die
Umfangsnut 14L ist innerhalb eines Bereichs von 10 bis
40% der Bodenkontaktbreite W von dem Bodenkontaktende an der linken
Seite in der Reifen-Breitenrichtung (in der Figur) des Profils 12 in
Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL und die Umfangsnut 14R ist innerhalb eines Bereichs
von 10 bis 40% der Bodenkontaktbreite W von dem Bodenkontaktende
an der rechten Seite in der Reifen-Breitenrichtung (in der Figur) des
Profils 12 in Richtung der Reifen-Äquatorebene CL vorgesehen.
-
Wenn
die Umfangsnut 14L und 14R beispielsweise beide
in einem Bereich, der kleiner als 10% der Bodenkontaktbreite W von
dem Bodenkontaktende in der Reifen-Breitenrichtung des Profils 12 in
Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL ist, vorgesehen sind, ist die Breite des Schulterblocks 18L zu
klein und die Steifigkeit des Schulterblocks unzureichend. Wenn
die Umfangsnuten 14L und 14R andererseits innerhalb
eines Bereichs, der mehr als 40% der Bodenkontaktbreite W von dem
Bodenkontaktende in der Reifen-Breitenrichtung des Profils 12 in
Richtung der Reifen-Äquatorebene
CL beträgt,
vorgesehen sind, ist die Breite des zentralen Blocks zu klein und
die Steifigkeit des zentralen Blocks 32 damit unzureichend.
-
Im
Folgenden wird der Betrieb des Luftreifens 10 in Bezug
auf die vorliegende Ausführungsform
beschrieben.
- (1) Da die Umfangsnuten 14L und 14R an
dem Profil 12 vorgesehen sind, können die Eigenschaften des Aquaplanings
auf nassen Straßenoberflächen, die
Seitendrift-Eigenschaften auf Schnee und die Stabilität des Geradeauslaufs
und Dergleichen sichergestellt werden.
- (2) Zumindest der zentrale Profilbereich ist durch die Transversalnuten 24L und 24R,
die Transversalnut 28, die Transversalnuten 26L und 26R derart
aufgeteilt, dass die Vielzahl der Blöcke, die aus den zentralen Blöcken 32,
den zweiten Blöcken 30L und
den zweiten Blöcken 30R besteht,
ausgebildet wird. Auf diese Weise können die erforderlichen Basis-Eigenschaften
eines Allrad-Reifens (Fahren auf groben Straßen, auf Eis und Schnee und
dergleichen) sichergestellt werden.
- (3) Da drei Reihen von Blöcken
in dem zentralen Profilbereich vorgesehen sind, kann das, werden
die Seitenführungseigenschaften
beim Fahren im Gelände
und auf Schnee sichergestellt.
Da die zentralen Blöcke 32 auf
der Reifen-Äquatorebene
CL ausgerichtet sind, werden die Straßeneigenschaften (das Straßengefühl und die
gefühlte
Steifigkeit) verbessert.
- (4) In dem zentralen Profilbereich der vorliegenden Ausführungsform
werden, wenn einer der Blöcke
(z.B. der zentrale Block 32 (und speziell die Umgebungen
der Endabschnitte des zentralen Blocks 32 in der Reifen-Breitenrichtung,
wo die Steifigkeit relativ gering ist)) versucht, sich in der Reifen-Umfangsrichtung
zu verformen, unterdrückt
der Verstärkungsabschnitt
(d.h. der Verstärkungsabschnitt 52L),
der an dem Block vorgesehen ist, der sich am Rand der Deformation
befindet, eine solche Verformung des Blocks. Der Block (d.h. der
zentrale Block 32), der sich des Weiteren am Rand der Deformation
befindet, stößt dagegen
und wird mittels des Verstärkungsabschnitts
(d.h. 48L), der an dem diesem an der Verformungsseite des
Blocks benachbarten Block (d.h. dem zweiten Block 30L)
vorgesehen ist, gestützt.
Auf diese Weise kann die Verformung des Blocks (d.h. des zentralen
Blocks 32 (und speziell die Umgebungen der Endabschnitte
des Blocks 32 in der Reifen-Breitenrichtung, wo die Steifigkeit
relativ gering ist)) effektiv vermieden werden. Auch wenn die Anzahl
der Transversalnuten größer als
bei der herkömmlichen
Technik ist, wird in dem zentralen Profilbereich die Deformation
der zentralen Blöcke 32,
der zweiten Blöcke 30L und
der zweiten Blöcke 30R dementsprechend
vermieden und dadurch hervorragende Eigenschaften auf Schnee erzielt.
- (5) Die Höhen
der Verstärkungsabschnitte 48L, 48R und
der Verstärkungsabschnitte 52L und 52R steigen an,
wenn die Verstärkungsabschnitte
von dem Block beabstandet sind. Wenn die Blöcke infolge des Fahrens abgenutzt
werden, steigt auf diese Weise der Kantenfaktor der Blöcke graduell
an und eine Verschlechterung der Eigenschaften auf Schnee und im
Gelände
wird vermieden, wobei die Verschlechterung infolge der Abnutzung
von einer Abnahme des Nutenvolumens der Umfangsnuten 14L, 14R,
der Transversalnuten 24L, 24R, der Transversalnuten 26L und 26R sowie
der Transversalnut 28 begleitet wird. Auf diese Weise verändern sich
die Eigenschaften des Reifens im Laufe seiner Lebensdauer vom Neureifen
bis hin zum Endstadium des abgefahrenen Reifens kaum.
- (6) Die jeweiligen Blöcke
des zentralen Profilbereichs werden durch die Verstärkungsabschnitte
verstärkt. Im
Vergleich mit dem Blöcken,
an denen keine Verstärkungsabschnitte
vorgesehen sind, ist die Steifigkeit der Blöcke deshalb bei dem Neureifen
hoch und die Steuerungs-Stabilität
auf befestigten Straßen
wird verbessert.
- (7) Die Höhen
der Verstärkungsabschnitte 48L, 48R und
der Verstärkungsabschnitte 52L und 52R nimmt mit
einer konstanten Rate ab, wenn die Verstärkungsabschnitte von dem Block
beabstandet sind. Deshalb steigt der Block-Kantenfaktor bei zunehmendem Verschleiß mit einer
konstanten Rate an.
- (8) An dem zentralen Profilbereich stößt der Block, auch wenn das
Maß an
Deformation des Blocks gering ist, den benachbarten Verstärkungsabschnitt
zuverlässig
an, da die Nutenbreite der Transversalnuten 26L und 26R schmal
(2 mm) ausgeformt ist, so dass das Maß an Deformation des Blocks
gering gehalten werden kann. Wenn eine große Belastung in längs verlaufender
Richtung des Reifens zum Zeitpunkt einer Bremsung oder Traktion
oder Dergleichen auf den Reifen einwirkt, tritt der Effekt auf,
dass sich die Blöcke gegenseitig
stützen,
was zu einer Verbesserung der Steifigkeit des Profils 12 beiträgt.
- (9) Wenn die Nutenbreite der Transversalnuten 26L und 26R 4
mm übersteigt,
sind die Verstärkungsabschnitte
und die Blöcke
zu weit von einander entfernt. Das Maß an Deformation des Blocks
ist groß und
die Auswirkung der vorgesehenen Verstärkungsabschnitte unzureichend.
Wenn die Nutenbreite der Transversalnuten 26L und 26R kleiner
als 0,5 mm ist, führt
dies andererseits zu einer schlechten Wasserablauf-Eigenschaft und
damit zu schlechtem Verhalten des Reifens auf nasser Strasse.
- (10) Der Winkel θ1
der geneigten Oberfläche
der Verstärkungsabschnitte 48L und 48R beträgt 27° und der Winkel θ2 der geneigten
Oberfläche
der Verstärkungsabschnitte 52L und 52R 56°. Die Verstärkungswirkung
der Verstärkungsabschnitte 48L und 48R sowie 52L und 52R kann
auf diese Weise zuverlässig
erzielt werden, während
eine Abnahme des Nutenvolumens (der Transversalnuten) minimal gehalten
wird. Wenn die Winkel θ1
und θ2
70° übersteigen,
ist das Volumenverhältnis
der Verstärkungsabschnitte 48L und 48R sowie
der Verstärkungsabschnitte 52L und 52R in
Bezug auf das Nutenvolumen zu groß und der durch die Reduzierung
des Nutenvolumens verursachte Nachteil überwiegt den Vorteil der Kantenwirkung,
der durch das Vorhandensein der Verstärkungsabschnitte zustande kommt,
und die Blocks liegen einander in der Umfangsrichtung gegenüber, was
vom Standpunkt der Verbesserung der Eigenschaften nicht wünschenswert ist.
Wenn die Winkel θ1
und θ2
weniger als 10° betragen,
ist die Wirkung des Vorhandenseins von Verstärkungsabschnitten und des gegenüber Liegens
der Blöcke
in der Umfangsrichtung gering und somit kommt eine Verbesserung
der Steifigkeit der Blöcke
kaum zustande.
- (11) Das Verhältnis
der Anzahl der Blöcke
in dem zentralen Profilbereich und den beiden Seitenprofilbereichen
ist auf 2:3 eingestellt. Die Längen
des zentralen Blocks 32 und der zweiten Blöcke 30L und 30R an dem
zentralen Profilbereich in der Umfangsrichtung sind derart eingestellt,
dass sie größer als
die Längen der
Schulterblöcke 18L und 18R an
den beiden Seitenprofilbereichen in der Umfangsrichtung sind. Auch wenn
die Schlitze 40 und 44 vorgesehen sind, kann auf
diese Weise die auf trockenen und nassen Strassen erforderliche
Steifigkeit des Blocks in dem zentralen Profilbereich sichergestellt
werden.
- (12) Das Verhältnis
der Anzahl der Blöcke
an dem zentralen Profilbereich und beiden Seitenprofilbereichen ist
auf 2:3 eingestellt. Auf diese Weise können die Dimensionen der Umfangsrichtung
der Schulterblöcke 18L und 18R an
beiden Seitenprofilbereichen gleich oder kleiner als in der herkömmlichen
Ausführung
eingestellt werden. Dies führt
zu einer Verbesserung des Abrollgeräuschs (pitch noise) und ist
des Weiteren in Bezug auf den Fahrkomfort und eine Vermeidung von
ungleichmäßiger Abnutzung
wirkungsvoll.
- (13) Ein Phasenwinkel in der Umfangsrichtung des Reifens ist
zwischen den Blöcken
an dem zentralen Profilbereich und den Blöcken an beiden Seitenprofilbereichen
des zentralen Bereichs vorgesehen. So kann das Mustergeräusch (pattern
noise) verbessert werden. Da die Anzahl an Blöcken in der Umfangsrichtung des
Reifens an dem zentralen Profilbereich und den beiden Seitenprofilbereichen
unterschiedlich ist, ist die Wirkung des Phasenversatzes noch größer.
- (14) Der Winkel der Transversalnuten 26L und 26R an
beiden Seitenprofilbereichen in Bezug auf die Umfangsrichtung des
Reifens ist größer eingestellt
als der Winkel in Bezug auf die Umfangsrichtung des Reifens der
Transversalnuten 24L und 24R und der Transversalnuten 26L und 26R an
dem zentralen Profilabschnitt. So wird die Steifigkeit der Blockenden
(akute Winkel-Seitenabschnitte)
der an den beiden Seitenprofilbereichen ausgeformten Schulterblöcke 18L und 18R sichergestellt
und ein ungleichmäßiger Verschleiß vermieden.
- (15) Die zentralen Blöcke 32 weisen
punktsymmetrische Konfigurationen auf, die symmetrisch rund um Punkte
auf der Reifen-Äquatorebene
CL vorhanden sind. Die zweiten Blöcke 30L und die zweiten
Blöcke 30R weisen
punktsymmetrische Konfigurationen auf, die symmetrisch zueinander
rund um Punkte auf der Reifen-Äquatorebene
CL vorhanden sind. Des Weiteren weisen die Schulterblöcke 18L und 18R punktsymmetrische
Konfigurationen auf, die mit dem symmetrischen Punkt als ein Punkt
auf der Reifen-Äquatorebene
CL symmetrisch zueinander sind. Somit liegen keine Beschränkungen
in Richtung der Reifenmontage vor und beispielsweise die Reifenrotation
zur Vermeidung von ungleichmäßigem Verschleiß kann leicht ausgeführt werden.
- (16) Die zweiten Blöcke 30L und 30R sind
im Wesentlichen dreieckig und die Seiten, die einander gegenüber stehen,
sind im Wesentlichen als in Richtung der Reifen-Äquatorebene CL konvexe Bögen ausgebildet.
So kann jeweils das Volumen der zweiten Blöcke 30L und das Volumen
der zweiten Blöcke 30R sowie die
Steifigkeit des zweiten Blocks 30L und 30R sichergestellt
werden.
- (17) Ein Phasenwinkel ist in der Umfangsrichtung des Reifens
zwischen den benachbarten Blöcken
des zentralen Blocks 32 an dem zentralen Profilbereich,
den zweiten Blöcken 30L an
der linken Seite und den zweiten Blöcken 30R an der rechten
Seite vorgesehen, was in Bezug auf das Abrollgeräusch wirkungsvoll ist.
- (18) Jeder der an dem zentralen Profilabschnitt ausgebildeten
zentralen Blöcke 32,
der zweiten Blöcke 30L und
der zweiten Blöcke 30R ist
in drei Unterblöcke
aufgeteilt. So kann die Steifigkeit der Blöcke in dem zentralen Profilabschnitt,
wo die Steifigkeit aufgrund der niedrigen Anzahl von Blöcken (verglichen
mit den beiden Seitenprofilbereichen) hoch ist, passend eingestellt
und somit eine Balance zwischen den Straßen- und Geländeeigenschaften
erzielt werden.
- (19) Da das Paar von Umfangsnuten 14 mittels linearer
Nuten, die sich parallel zu der Umfangsrichtung des Reifens erstrecken,
ausgebildet wird, ist die Wasserablaufeigenschaft im Vergleich zu
den Zick-Zackförmigen Nuten
hervorragend, was sich auch in Bezug auf das Aquaplaningverhalten
vorteilhaft bemerkbar macht.
- (20) Die Nutenbreite der Umfangsnut 14L ist derart
gestaltet, dass sie innerhalb der Pitch-Länge des Schulterblocks 18L in
der Umfangsrichtung unterschiedlich ist, so dass ein Stufenabschnitt
gebildet wird. Die Nutenbreite der Umfangsnut 14R ist ebenso
derart gestaltet, dass sie innerhalb der Pitch-Länge
des Schulterblocks 18R in der Umfangsrichtung unterschiedlich
ist, so dass ein Stufenabschnitt gebildet wird. So steigt der Richtungs-Kantenfaktor
in der axialen Richtung des Reifens an und das Verhalten auf Schnee
und im Gelände
verbessert sich.
-
In
der vorliegenden Erfindung ist die Anzahl der in dem Profil 12 vorgesehen
Umfangsnuten nicht wie in der oben beschriebenen Ausführungsform
auf vier beschränkt,
es ist jedoch vorzuziehen, eine Blockreihe an der Reifen-Äquatorebene
CL vorzusehen.
-
Des
Weiteren können
die Konfigurationen der jeweiligen Blöcke innerhalb der vorliegenden
Erfindung entsprechend verändert
werden.
-
In
der oben beschriebenen Ausführungsform
sind die Startlinie 46 des Verstärkungsabschnitts des zweiten
Blocks 30 und die Startlinie 50 des Verstärkungsabschnitts
des zentralen Blocks 32 in einer einfachen geraden Linie
in der Umfangsrichtung des Reifens angeordnet. Die vorliegende Erfindung
ist jedoch nicht darauf beschränkt
und die Startlinie 46 und 50 der Verstärkungsabschnitte
können
in der axialen Richtung des Reifens leicht versetzt vorgesehen sein,
so dass die Deformation der Blöcke
unterstützt
werden kann.
-
Um
die Auswirkungen des Luftreifens der vorliegenden Erfindung zu bestätigen, wurde
ein Luftreifen als Vergleichsbeispiel und ein Luftreifen, der der
vorliegenden Erfindung entspricht, zum Test hergestellt und es wurden
Experimente in Bezug auf das Auf-Schnee-Gefühl (bei einem Neureifen und
einem Reifen im mittleren Abnutzungsstadium), das Gelände-Gefühl (bei
einem Neureifen und einem Reifen im Endstadium der Abnutzung), das
Gefühl
auf befestigen (trockenen)Straßen
und das Bremsverhalten auf Schnee ausgeführt.
-
Beispiel-Reifen:
der Reifen, der oben beschriebenen Ausführungsform.
-
Vergleichsbeispiel-Reifen:
ein Reifen wie der Beispiel-Reifen, dessen Verstärkungsabschnitte der Blöcke jedoch
entfernt wurden (d.h. das Profilmuster in 5).
-
Das
Auf-Schnee-Gefühl:
ein Testfahrer fuhr ein aktuelles Fahrzeug, an dem die Testreifen
montiert waren und führte
eine Rundum-Bewertung (eine Gefühlsbewertung)
in Bezug auf das Bremsverhalten, das Anfahrverhalten und das Kurvenverhalten
auf einer Teststrecke mit geschlossener Schneedecke durch. Die Bewertung
wurde indexiert, wobei der Index des Vergleichsbeispiel-Reifens
bei 100 lag. Je größer die
Zahl, umso besser sind die Eigenschaften.
-
Das
Gelände-Gefühl: es wurde
eine Rundum-Bewertung (eine Gefühlsbewertung)
des Bremsverhaltens, des Anfahrverhaltens, des Geradeauslaufs-Verhaltens
und des Kurvenverhaltens auf einer als Teststrecke dienenden nicht
befestigten Straße
ausgeführt.
Die Bewertung wurde indexiert, wobei der Index des Vergleichsbeispiel-Reifens
bei 100 lag. Je größer die
Zahl, umso besser sind die Eigenschaften.
-
Gefühl auf einer
(trockenen) befestigten Straße:
es wurde eine Rundum-Bewertung (eine Gefühlsbewertung) des Bremsverhaltens,
des Anfahrverhaltens, des Geradeauslauf-Verhaltens und des Kurvenverhaltens
auf einer als Teststrecke dienenden befestigten Straße ausgeführt. Die
Bewertung wurde indexiert, wobei der Index des Vergleichsbeispiel-Reifens
bei 100 lag. Je größer die
Zahl, umso besser sind die Eigenschaften.
-
Auf-Schnee-Bremsverhalten:
es wurde der Bremsweg ab dem Zeitpunkt gemessen, zu dem eine Vollbremsung
eines mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h fahrenden Fahrzeugs
auf geschlossener Schneedecke ausgeführt wurde. Die Bewertung wurde
indexiert, wobei der Kehrwert des Bremswegs des Vergleichsbeispiel-Reifens
bei 100 lag. Je höher
die Zahl, umso kürzer
war der Bremsweg und umso besser das Auf-Schnee-Bremsverhalten.
-
-
Aufgrund
der Ergebnisse des Experiments kann nachvollzogen werden, dass alle
Verhaltensweisen des Beispiel-Reifens, welcher der vorliegenden
Erfindung entsprach, im Vergleich zu dem Vergleichsbeispiel-Reifen
besser waren.
-
Der
auf der vorliegenden Erfindung basierende Luftreifen weist, wie
oben beschrieben, hervorragende Verhaltensweisen auf und kann insbesondere
alle, nämlich
gute Gelände-,
Auf-Schnee-, und
Straßeneigenschafen
vorweisen.