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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Alkylxanthate der Formeln 1
bis 3 und die Verwendung von Alkylxanthaten der Formeln 1, 2, 3
und 5 bei der integrierten Schädlingsbekämpfung,
genauer werden Alkylxanthate als Insektenwachstumsregulatoren zur
Schädlingsbekämpfung auf
landwirtschaftlichen Feldern mit keinen oder geringen Umweltauswirkungen
verwendet.
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Zugrunde liegender
Stand der Technik
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Viele
Kleinbauern sind Analphabeten und glauben an die Verwendung von
großen
Volumina, hohem Druck und hohen Dosierungen an Pestizid als die
geeignetste Art des Pflanzenschutzes, diese Praxis hat jedoch zu
vielen Umweltproblemen geführt,
wie etwa Auswirkungen auf Spezies, auf die nicht gezielt wurde,
eine Akkumulierung von Pestizidrückständen, variable
Selektivität,
die Entwicklung von Resistenzen bei Schädlingen, ökologisches Ungleichgewicht
durch Eliminierung von natürlichen
Räubern
sowie Umweltverschmutzung. Mehr als 50% der in Ländern der Dritten Welt verwendeten
Pestizide sind global verboten, und 95% derjenigen, die vom Sektor
des öffentlichen
Gesundheitswesens verwendet werden, finden ebenso eine beschränkte Verwendung
in anderen Nationen (News corner, Pesticide World, 1998). Es gibt
33 Pestizide, die in entwickelten Ländern verboten sind, aber es
ist erlaubt, daß sie
in Länder
der Dritten Welt importiert und verwendet werden (Insecticides Act,
1968 und Indian Express Newspaper Januar, 2000). Um die Verwendung
von verbotenen Pestiziden zu beschränken, müssen sie durch geeignete Pestizide
ersetzt werden, die zielspezifisch, nichttoxisch gegenüber Spezies,
leicht bio-abbaubar und weniger anhaltend sind. Daher konzentrieren
sich die entwickelten Länder
darauf, die IV. Generation von Insektiziden zu identifizieren, die
hocheffektiv und im allgemeinen selektive Mittel sind, die aus taktischen
Erwägungsgründen entwickelt
werden. Mehr Bekämpfungserfahrung
ist erforderlich, die gegenüber
der gesamten Umwelt, einschließlich
der biologischen Kontrollorganismen, bei weitem freundlicher ist.
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Die
Anmelder haben ein Ethylen-bis-(isobutylxanthat) (4) aus einer Grünalge Dictyosphaeria
favulosa (Venkateswarlu et al., 1993) isoliert. Es wurde gegen verschiedene
aquatische Stadi en des Aedes aegypti-mosquito getestet, welcher
ein Gelbfiebervektor ist. Die Verbindung 4 wies larvizide und insektenwachstumsregulatorische
Aktivität
in einer dosisabhängigen
Weise auf (Venkateswara Rao et al. 1995). Ungefähr 35 Analoge wurden synthetisiert
und gegen polyphage Schmetterlings-Landwirtschaftsschädlinge getestet.
Unter ihnen sind vier Analoge als gute Fraßhemmer und Insektenwachstumsregulatoren
identifiziert worden. Zwei der Verbindungen von den vier Analogen
sind vollständig
neue Strukturen, und die verbleibenden zwei sind bekannte Strukturen,
aber ihre Aktivität
wurde zum ersten Mal identifiziert.

| Verbindung
4: | :
Ethylen-bis-(isobutylxanthat) |
| Physikalischer
Zustand | :
farbloser Feststoff |
| Schmp. | :
40–42 °C |
| Summenformel | :
C12H22O2S4 |
| EIMS(70
eV) | :
m/z 326 |
| Elementaranalyse | :
gefunden: C 44,15%, H 6,90%, S 39.15% :erforderlich: C 44,13%, H
6,79%, S 39.28% |
| IR(KBr) | :vmax (KBr) 2950, 1465, 1235, 1200 und 1140
cm –1 |
| UV(MeOH) | :λmax (MeOH)
217 (ε 12725),
232 (14766) und 278 nm (20048) |
| 1H-NMR | :(CDCl3, 200 MHz)δ 1,0 (6H, d, J= 7,5 Hz), 2,15
(1H, m), 3,42 |
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1950
berichtete S. V. Zhuravlev über
die Synthese von Ethylen-dixanthaten (2'–5'). Ein Erhitzen der Mischung
aus 4,7 g (CH2Br)2 und
EtOCS2K in Ethanol auf einem Dampfbad ergab
Ethylen-dixanthat (Ausbeute 90%). Dabei besitzen die Verbindungen
2' und 5' eine mäßig Insektizide
Aktivität
gegen Läuse.
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1954
berichtete Yamasaki über
die Synthese von organischen Phosphorverbindungen (Xanthogenaten).
Eine Reihe von Xanthogenaten (6'–10') wurden auf drei
Arten synthetisiert.
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- Hier M=Alkalimetall
- 6' R'=Me; R=Me
- 7' R'=n-Propyl; R=Ethyl
- 8' R'=Ethyl; R=Ethyl
- 9' R'=Isopropyl; R=Ethyl
- 10' R'=n-Butyl; R=Ethyl
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1950
berichtete S. V. Zhuravlev über
die Synthese von p-Xylol-dixanthaten. MeOCS2K,
umgesetzt mit p-C6H4(CH2Cl)2 in Ethanol,
ergab p-Xylol-bis-(methylxanthat) (Ausbeute 75,5%). Eine Reihe von
p-Xylol-bis-xanthaten ist synthetisiert worden (11–20). Alle
diese Bisxanthate sind Insektizide mit einer niedrigen Größenordnung
an Aktivität.
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- 11 R=Ethyl
- 12 R=n-Butyl (6)
- 13 R=Isobutyl
- 14 R=Octyl
- 15 R=Isooctyl
- 16 R=Nonyl
- 17 R=Decyl
- 18 R=Cylohexyl
- 19 R=Phenethyl
- 20 R=Benzyl
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Die
Dixanthate wurden in raffiniertem Kerosin aufgelöst, um eine 25%-Lösung zu
bilden, die als ein effizientes Entlaubungsmittel für Baumwollpflanzen
verwendet wurde (Cupery, 1958).
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Ethylen-bis-(isopropylxanthat)
(21) und Ethylen-bis-(Isobutylxanthat) (4) wurden als nicht korrodierende
Schmieröladditive
mit anti-Festsetzwirkung („antiseize") verwendet (Khalikov
and Vinogradova, 1964).
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- 4 R=Isobutyl
- 21 R=Isopropyl
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Methylen-bis-xanthate
werden als Kollektorreagentien bei der Schaumflottierung von Sulfidmineralien verwendet
(Saphores, et al. 1991).
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Zehn
neu synthetisierte Organophosphorderivate, enthaltend Alkyxanthate,
wurden auf ihre anti-Pilz-Aktivität gegen Colletotrichum falcatum,
Fusarium oxisporium, Curvularia pallescens (Zuckerrohrpathogene)
getestet. Die O,O-Diethyl-thio-phosphatderivate wiesen 100% Mycel-Inhibition
gegen alle Testpilze bei 1000 ppm auf. Alle Thiophosphatderivate
zeigten fungistatische Effekte bei einer minimalen inhibitorischen Konzentration
von 1000 ppm. Diese Derivate erwiesen sich auch als besser als gegenwärtig verwendete
synthetische Fungizide (Senguptha et al., 1998).
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Im
Verlauf haben die Anmelder Ethylen-bis-(isobutylxanthat) und seine
Analoge synthetisiert. Hiervon sind die Verbindung 1, 2 und 3 neu
synthetisierte Verbindungen, und diese Verbindungen wurde auf ihre
fraßhemmende-
und larviziden Aktivitäten
getestet.
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Aufgaben der
Erfindung
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Die
Hauptaufgabe der Erfindung ist es, neue Alkylxanthate für Anwendungen
in der Landwirtschaft bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Verwendung von neuen
Alkylxanthaten zur Verwendung im integrierten Schädlingsbekämpfungsmanagement
bereitzustellen.
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Noch
eine weitere Aufgabe ist es, eine neue Aktivität von Alkylxanthaten zur Verwendung
im integrierten Schädlingsbekämpfungsmanagement
bereitzustellen.
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Noch
eine weitere Aufgabe ist es, ein Verfahren zur Herstellung von analogen
Alkylxanthaten bereitzustellen, die als ein Anti-Fraßmittel
und als Insektenwachstumsregulatoren nützlich sind.
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Noch
eine weitere Aufgabe ist es, eine Zusammensetzung bereitzustellen,
die als ein Insektenwachstumsregulator und als Fraßhemmer
für das
integrierte Schädlingsbekämpfungsmanagement
bereitzustellen.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Alkylxanthate der Formel 1 bis
3 und die Verwendung von Alkylxanthaten der Formeln 1, 2, 3 und
5 im integrierten Schädlingsbekämpfungsmanagement,
genauer gesagt, werden Alkylxanthate als Insektenwachstumsregulatoren
für das
Schädlingsbekämpfungsmanagement
auf landwirtschaftlichen Feldern mit keinem oder geringem Umwelteinfluß eingesetzt.
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Kurze Beschreibung der
begleitenden Zeichnungen
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1 zeigt
die Struktur von Methylen-bis-(tetrahydrofurfurylxanthat).
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2 zeigt
die Struktur von m-Fluorbenzyl-n-butylxanthat.
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3 zeigt
die Struktur von m-Fluorbenzyl-isobutylxanthat.
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4 zeigt
die Struktur von Ethylen-bis-(isobutylxanthat).
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5 zeigt
die Struktur von Methylen-bis-(n-butylxanthat).
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6 zeigt
die Struktur von p-Xylol-bis-(n-butylxanthat).
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7 zeigt
Ansichten von Ergebnissen, bei denen
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7a Kontrollpuppen
und normale Imagobildung bei dem polyphagen Schädling Spodoptera litura
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7b Kontroll-Larven
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7c Xanthat-behandelte
Larven (topische Anwendung)
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7d Effekt
auf die Larvensterblichkeit
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7e Effekt
von Methylen-bis-(n-butylxanthat) 25 μg/Insekt
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7f Effekt
von Methylen-bis-(tetrahydrofurfurylxanthat) 30 μg/Insekt
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7g Effekt
von m-Fluorbenzyl-n-butylxanthat 35 μg/Insekt zeigt, und
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8 zeigt
Ansichten eines anderen Satzes an Ergebnissen, wobei
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8a Methylen-bis-(tetrahydrofurfurylxanthat)
20 μg/Insekt
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8b p-Xylol-bis-(n-butylxanthat)
(30 μg/Insekt)
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8c Standard-Azadiractin,
die abnormen gebildeten Imagines
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8d m-Fluorbenzyl-isobutylxanthat,
orale Aufnahme der Verbindung zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft insbesondere die Entwicklung von
Alkylxanthaten als neue Insektenwachstumsregulatoren (IGRs), die
zum integrierten Schädlingsbekämpfungsmanagement
nützlich
sind. Die bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Alkylxanthate
sind nützlich,
um ein Überschwemmen
der Lepidopteronschädlinge
(„lepidopteron
pest infestation")
in landwirtschaftlichen Feldern mit keinem oder geringem Umwelteinfluß zu maximieren.
Diese Alkylxanthate als natürliche
Produkte sind relativ selten in der Natur. Wir haben ein Ethylen-bis-(isobutylxanthat)
(4) aus einer Grünalge
Dictyosphaeria favulosa isoliert. Es wurde gegen verschieden aquatische
Stadien des Aedes aegypti-Moskito getestet, der ein Vektor für Gelbfieber
ist. Die Verbindung 4 wies larvizide und Insektenwachstumsregulatorische
Aktivität
in dosisabhängiger
Weise auf. Die Analoge von Alkylxanthaten haben sich als Insektenwachstumsregulatoren
(IGR) gegen zwei verschiedene Lepidopteron- Schädlinge
herausgestellt (Spodoptera litura und Helicoverpa armigera), ähnlich zu
Azadiractin (einer Standardverbindung), einem natürlichen
Produkt, das aus Neem-Samenkernen isoliert wird. Sie haben einfache
Strukturen, anderes als Azadiractin, und besitzen dieselbe Art von
Wirkungsmodus, wobei sie leicht im Labor synthetisiert werden können. Die
vorliegende Erfindung stellt drei neue Verbindungen von Alkylxanthaten
bereit, nämlich
- (1) Methylen-bis-(tetrahydrofurfurylxanthat)
- (2) m-Fluorbenzl-n-butylxanthat, und
- (3) m-Fluorbenzyl-isobutylxanthat mit den strukturellen Formeln,
wie in 1, 2 bzw. 3 der begleitenden
Zeichnungen gezeigt, zur Verwendung in landwirtschaftlichen Anwendungen.
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In
einer Ausführungsform
haben die besagten Verbindungen die folgenden Eigenschaften auf
Lepidopteron-Schädlinge
als:
- (a) Larvizid
- (b) Fraßhemmendes
Mittel, und
- (c) Insektenwachstumsregulator.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
besitzen die neuen Verbindungen Toxizität gegenüber Salzkrebsen und Moskitos.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
der Erfindung kontrollieren die neuen Verbindungen das Wachstum
der landwirtschaftlichen Schädlinge
Spodoptera litura und Helicover armigera.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
werden die neuen Verbindungen als Insektenwachstumsregulatoren im
Bereich 50 μg
bis 100 μg/Insekt
(topische Anwendung auf III. Larvenstadium) und 5 bis 25 μg bei oraler
Aufnahme verwendet.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
ist die Larvensterblichkeitsrate im Bereich zwischen 50 bis 90%,
wenn die obigen neuen Verbindungen verwendet werden.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
der Erfindung liegen die Mengen an Analogen von Alkylxanthaten,
die zum Schutz der Blätter
verwendet werden, im Bereich zwischen 15 bis 50 μg pro cm2 der
Blattfäche.
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In
noch einer anderen Ausführungsform
ist die neue Verbindung Methylen-bistetrafurfurylxanthat) 1 eine
farblose Flüssigkeit,
und die Summenformel ist C
13H
20O
4S
4, und sie hat
die folgenden Eigenschaften:
| Physikalischer
Zustand | farblose
Flüssigkeit |
| Summenformel | C13H20O4S4 |
| 1H-NMR | (CDCl3, 200 MHz)δ 1,70 (2H,
m), 1,95 (2H, m), |
| | 3,71
(2H, m), 4.20 (1H, m), 4,55 (2H, t) und 4,78 (1H, s). |
| IR(unverdünnt) | vmax (KBr) 2920, 1470, 1235 und 1140 cm–1 |
| EIMS
(70 eV) | m/z
368 |
| UV(MeOH) | λmax (MeOH)
217 (ε 11150),
242 (1650), 270 nm (19160) |
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In
noch einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die neue Verbindung m-Fluorbenzyl-n-butylxanthat2
eine schwach gelbe Flüssigkeit
mit der Summenformel C
12H
15FOS
2 und hat die folgenden Eigenschaften:
| Physikalischer
Zustand | schwach
gelbe Flüssigkeit |
| Summenformel | C12H15FOS2 |
| 1H-NMR | (CDCl3, 200 MHz) δ 1,0 (3H,
m), 1,42 (2H, m), 1,75 (2H, m), 4.60 (2H, t, j = 7,0 Hz), 4,35 (2H,
s) und 6,95–7,20
(4H, m). |
| IR(unverdünnt) | vmax 2960, 2931, 1615, 1590, 1460, 1240 und
1045 cm–1. |
| EIMS(70
eV) | m/z
258 |
| UV(MeOH) | λmax 210(ε 37105),
218 (35660), und 280 nm (27354) |
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist die Verbindung m-Fluorbenzylisobutylxanthat 3
eine schwach gelbe Flüssigkeit
und hat die Summenformel C
12H
15FOS
2 und hat die folgenden Eigenschaften:
| Physikalischer
Zustand | schwach
gelbe Flüssigkeit |
| Summenformel | C12H15FOS2 |
| 1H-NMR | (CDCl3, 200 MHz) δ 1,0 (6H,
d, J = 7,0 Hz), 2,12 (1H, m), 4,34 (4H, brs), und 6,92–7,22 (4H,
m). |
| IR(unverdünnt) | vmax 2964, 2937, 1620, 1585, 1472, 1230, 1165
und 1030 cm–1. |
| EIMS(70
eV) | m/z
258 |
| UV(MeOH) | λmax 214(ε 37190),
220 (35674), und 274 nm (27378) |
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Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung stellt eine neue Verwendung von Analogen von Alkylxanthaten
der Formeln 1, 2, 3 und 5 der Zeichnungen als Insektenwachstumsregulatoren
für das
integrierte Schädlingsbekämpfungsmanagement
(IPM) bereit, und die Analoge von Alkylxanthaten, die verwendet
werden, sind Methylen-bis-(n-butylxanthat), Methylen-bis-(tetrafurfurylxanthat),
m-Fluorbenzyl-n-butylxanthat und m-Fluorbenzyl-isobutylxanthat,
die Strukturformeln der obigen Verbindungen werden in den 5, 1, 2 bzw. 3 der
Zeichnungen gezeigt. In noch einer weitere Ausführungsform der Erfindung kontrolliert
das Alkylxanthat das Wachstum der landwirtschaftlichen Schädlinge Spodoptera
litura und Helicover armigera.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung liegt die Menge an Alkylxanthaten, die als Insektenwachstumsregulator
verwendet werden, im Bereich von 50 μg bis 100 μg pro Insekt (topische Anwendung
auf III. Larvenstadium) und 5 bis 25 μg bei oraler Aufnahme, und die
Larvensterblichkeitsrate liegt im Bereich zwischen 50 bis 90%.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
werden die Analoge der Alkylxanthate als ein fraßhemmendes Mittel für das integrierte
Schädlingsbekämpfungsmanagement
verwendet, wobei die Anaologe der Alkylxanthate, die verwendet werden,
Methylen-bis-(n-butylxanthat), Methylen-bis-(tetrafurfurylxanthat),
m-Fluorbenzyl-n-butylxanthat und m-Fluorbenzylisobutylxanthat sind.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
liegt die Menge der Analoge an Alkylxanthaten, die zum Schutz der
Blätter
verwendet werden, im Bereich zwischen 15 bis 50 μg pro cm2 Blattfläche.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wirkt das Alkylxanthat gegen die polyphagen Schädlinge,
Spodoptera litura (Tabakraupe), und kontrolliert den Verzehr des
Blatts durch die Schädlinge.
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In
einer weiteren Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Analoge
von Alkylxanthaten bereit, die als ein fraßhemmendes Mittel und als Insektenwachstumsregulatoren nützlich sind,
bereit; wobei das Verfahren umfaßt:
- (a)
Refluxieren von KOH mit einem Alkohol, gefolgt von der Zugabe von
Kohlenstoffdisulphid, um eine gelbe kristalline Verbindung, nämlich Kalium-O-alkylxanthat, zu
erhalten,
- (b) Umsetzen des Kalium-O-alkylxanthats in der Anwesenheit von
Keton mit einem Bromidderivat, ausgewählt aus Methylen-dibromid oder
m-Fluorbenzylbromid, Filtern und Entfernen des Ketons unter verringertem
Druck, um die entsprechenden Alkylxanthatverbindungen 1, 2, 3 und
5 mit einer Ausbeute im Bereich von 70 bis 80% zu erhalten.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
wird das Refluxieren bei 0 °C
durchgeführt.
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In
einer weiteren Ausführungsform
stellt die Erfindung eine neue Zusammensetzung bereit, die als ein Insektenwachstumsregulator
und als ein fraßhemmendes
Mittel für
das integrierte Schädlingsbekämpfungsmanagement
verwendet wird, wobei besagte Zusammensetzung eine wirksame Menge
an Alkylxanthat und Analoge von Alkylxanthaten mit einem Zusatzstoff
umfaßt.
Die Analoge von Alkylxanthat sind ausgewählt aus Methylen-bis-(n-butylxanthat),
Methylen-bis-(tetrahydrofurfurylxanthat), m-Fluorbenzyl-n-butylxanthat
und m-Fluorbenzylisobutylxanthat oder eine Mischung davon.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
ist der Zusatzstoff ein Lösungsmittel,
d. h. C9, Cycloxonon, Aceton, Ethylmethylketon
etc., mit einem Emulgator Piperonylbutoxid (5%).
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
ist das Verhältnis
von Zusatzstoff zu aktiven Inhaltsstoffen im Bereich von 80 bis
95%.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
beträgt
die Menge, die zum Kontrollieren der fraßhemmenden Aktivität benötigt wird,
30 bis 60 μg/cm2.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
beträgt
die Menge, die zur Verwendung als Insektenwachstumsregulator erforderlich
ist, 50 bis 100 μg/Insekt
(topisch) oder 5 bis 25 μg
bei oraler Aufnahme.
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Die
folgenden Beispiele werden lediglich präsentiert, um die Erfindung
klar zu verstehen, und diese Beispiele sollten nicht dahingehend
ausgelegt werden, daß sie
den Umfang der Erfindung auf irgendeine Weise beschränken.
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Beispiele
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Herstellung
von Bis-(alkylxanthaten): In einen 100-ml-Kolben mit rundem Boden,
ausgestattet mit einem Rückflußkondenser
wurden 1,05 g (0,0187 mol) KOH-Pellets eingebracht, eine überschüssige Menge (0.072
mol) an Alkohol wurde zugegeben, und die Reaktionsmischung wurde
für 1 h
unter Rückfluß gehalten. Die
Reaktionsmischung wurde abgekühlt
und die Flüssigkeit
von dem verbleibenden Feststoff in einen anderen trockenen 100-ml-Kolben
mit rundem Boden dekantiert. Zu dieser kalten Reaktionsmischung
wurden 1,37 g (0,0187 mol, 1,08 ml) Kohlenstoffdisulfid langsam
unter konstantem Rühren
zugegeben, um eine gelbe kristalline Verbindung Kalium-O-alkylxanthat
zu ergeben (Ausbeute 80–90%).
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Zu
dem obigen Kalium-O-alkylxanthat (0,01 mol) in 50 ml Aceton wurde
0,869 g (0,348 ml, 0,005 mol) Methylendibromid oder 0,939 g (0,52
ml, 0,005 mol) Ethylendibromid zugegeben und für eine Stunde unter Rückfluß gehalten.
Die Reaktion beginnt innerhalb von 15 Minuten, und die gelbe Reaktionsmischung
wird weiß aufgrund
der Trennung von KBr. Dann wurde die Reaktionsmischung gefiltert,
Aceton wurde unter Vakuum entfernt. Eine gewöhnliche Aufarbeitung lieferte
Bis-(alkylxanthat)
(Ausbeute
75 bis 90%), gezeigt in Tabelle 1.
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Herstellung
von p-Xylol-bis-(alkylxanthaten): Eine Mischung von Kalium-O-alkylxanthat
(0,01 mol) und p-Xylol-dibromid (0,005 mol) in 50 ml Aceton wurde
unter Rückfluß für eine Stunde
gehalten. Die Reaktion beginnt innerhalb von 15 Minuten, und die
gelbe Reaktionsmi schung wird aufgrund der Trennung von KBr weiß. Dann
wurde die Reaktionsmischung gefiltert, Aceton wurde unter Vakuum
entfernt. Eine gewöhnliche
Aufarbeitung ergab p-Xylol-bis-(alkylxanthat)
(Ausbeute 75–85%),
gezeigt in Tabelle 2.
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Herstellung
von m-Fluorbenzyl-alkylxanthaten: Eine Mischung von Kalium-O-alkylxanthat
(0,01 mol) und m-Fluorbenzyl-bromid (0,01 mol) in 50 ml Aceton wurde
unter Rückfluß für eine Stunde
gehalten. Die Reaktion beginnt innerhalb von 15 Minuten, und die
gelbe Reaktionsmischung wird aufgrund der Trennung von KBr weiß. Dann
wurde die Reaktionsmischung gefiltert, Aceton wurde unter Vakuum
entfernt. Eine gewöhnliche
Aufarbeitung ergab m-Fluorbenzyl-alkylxanthat (Ausbeute 70–80%), gezeigt
in Tabelle 3.
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Herstellung
von Organophosphorverbindungen: Eine Mischung von Kalium-O-alkylxanthat
(0,01 mol) und O,O-diethylthiophosphonylchlorid (0,01 mol) in 50
ml Aceton wurde unter Rückfluß für eine Stunde
gehalten. Die Reaktion beginnt innerhalb von 15 Minuten, und die
gelbe Reaktionsmischung wird weiß aufgrund einer Trennung von
KCI. Dann wurde die Reaktionsmischung gefiltert, Aceton wurde unter
Vakuum entfernt. Eine gewöhnliche
Aufarbeitung ergab O,O-diethyl-thiophosphatalkylxanthat (Ausbeute
70–80%),
gezeigt in Tabelle 4.
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Biologische Aktivitäten
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Methodologie für larvizide
Aktivität
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Um
die Wirksamkeit verschiedener Analoge von Alkylxanthaten gegen Moskitolarven
zu bestimmen, wurden Standardprozeduren, empfohlen von der Weltgesundheitsorganisation
(1981), mit geringfügigen
Modifikationen befolgt. Die erwünschte
Konzentration der Testlösung
wurde durch Zugabe von 1 ml einer geeigneten Stammlösung zu
249 ml Leitungswasser in einem 500 ml Becher erhalten. Die Testlösungen von
unterschiedlichen Konzentrationen wurden hergestellt durch Verdünnen der
Stammlösung
in entchlortem und gefiltertem Leitungswasser, gefolgt von einer
intensiven Mischung. Tween-80 [Poly(oxyethylen)n-sorbitanmonoleat]
wurde als ein Emulgator in einer Konzentration von 0,002% (v/v)
in der endgültigen
Testlösung
bei Bedarf verwendet. Kontrolllösungen
wurden in Leitungswasser unter Verwendung von Aceton oder Ethanol
und Tween-80 (0,002%) hergestellt. Zu jeder der Testkonzentrationen
wurden 25 Larven aus dem späten
dritten oder frühen
vierten Larvenstadium zugegeben, die zuvor akklimatisiert worden
waren. Wenigstens drei Replikate aller Tests wurden durchgeführt. Auf
Grundlage der Resultate wurden 5 bis 10 geeignete Konzentrationen,
die 10 bis 100% Mortalität
erzeugten, für
eine detaillierte Studie und zum Berechnen von LC50-Werten ausgewählt. Eine
Sterblichkeit wurde 24 Stunden nach Aussetzen der Larven gegenüber Testlösungen beobachtet,
und die Daten wurden auf die Kontrollsterblichkeit, sofern vorhanden,
unter Verwendung der Formel von Abbot (Abbot 1925) korrigiert. Alle
Tests wurden bei einer Zimmertemperatur durchgeführt, die bei 28 ± 1 °C gehalten
wurde.
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Methodologie zur Entwicklungsinhibition
auf Moskitos
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Das
Entwicklungsinhibitionspotential von unterschiedlichen Analogen
von Alkylxanthaten wird auf der Grundlage des Verfahrens von Mulla
et al., 1974 bewertet. Experimente wurden mit Larven des zweiten,
dritten und vierten Stadiums, sowie mit Puppen durchgeführt. Anfänglich wurden
zu jedem der 500 ml-Becher, enthaltend einen großen Bereich an Testkonzentrationen,
25 Larven zugegeben. Auf der Grundlage der Ergebnisse wurden 5 bis
10 geeignete Konzentrationen, die 10 bis 100% Wachstumsinhibition
erzeugten, für
eine detaillierte Studie ausgewählt.
Die Daten von wenigstens drei bis vier Replikaten von jedem der
drei getrennten Experimente wurden einer statistischen Analyse unterzogen.
Beobachtungen im Hinblick auf Abnormitäten bei Larven, Puppen und
dem Schlüpfen
von Imagines wurden bis zu einem 100%-Schlüpfen bei den Kontrollen durchgeführt. Alle
Experimente wurden bei Zimmertemperatur durchgeführt.
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SALZKREBS-BIOASSAY
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Salzkrebseier
(Artemia salina) wurden in einer seichten rechtwinkligen Schale
bebrütet,
die mit künstlichem
Seewasser gefüllt
war, das mit einer kommerziellen Salzmischung und doppelt destilliertem
Wasser hergestellt wurde. Ein Plastiktrenner mit mehreren 2-mm-
Löchern
wurde in die Schale eingeklemmt, um zwei ungleiche Abteile zu erzeugen.
Die Eier wurden in das größere Abteil
gestreut, das abgedunkelt wurde, während das kleinere Abteil befeuchtet
wurde. Nach 48 Stunden wurden die phototropen Nauplii mittels einer
Pipette von der belichteten Seite eingesammelt, wobei sie von ihren
Schalen durch die Trennvorrichtung abgetrennt waren.
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20
Krebse wurden in jedes Probengefäß übertragen,
und künstliches
Meerwasser wurde zugegeben, um 5 ml zu ergeben. Die Nauplii können makroskopisch
im Stamm der Pipette gegen einen beleuchteten Hintergrund gezählt werden.
Ein Tropfen einer trockenen Hefesuspension (3 μg in 5 ml künstlichem Meerwasser) wurde
als Nahrung zu jedem Gefäß zugegeben
(Meyer, et al., 1982). Überlebende
Tiere wurden mit Hilfe eines 3 x-Vergrößerungsglases nach 24 Stunden
gezählt,
und die prozentuale Sterblichkeit bei jeder Konzentration und in
der Kon trolle wurde bestimmt. Die Zählungen nach 24 Stunden waren
nützlicher.
Beim Sterben der Kontrollen wurden die Daten unter Verwendung der
Formel von Abbot korrigiert.
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STATISTISCHE
ANALYSE
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Die
durchschnittliche Sterblichkeit und Wachstumsinhibitionsdaten der
Experimente wurden einer Analyse auf einem IBM AT 386-Computer in
unserem Labor zum Berechnen von LC50, LD50, EC50, ED50, etc., und anderen statistischen Daten
unterzogen. Die verwendete Software wurde von Reddy et al., 1992,
entwickelt.
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Methodologie
für fraßhemmende
Aktivität:
Tabakraupe, Spodoptera litura F., Larven werden auf Ricinus communis
L.-Blättern
bei 27 °C
und 65–70%
R.H. aufgezogen. Bekannte Flächen
(cm2) von Blattscheibchen wurden mit genauen
Mengen an reiner Verbindung (aufgelöst in Aceton) bemalt und wurden
bei Zimmertemperatur getrocknet, bis das Trägerlösungsmittel verdampfte. Für jede Konzentration
wurden 5 bis 6 Replikate hergestellt, und Experimente wurden einzeln
durchgeführt.
Kontrollscheiben wurden in ein Trägerlösungsmittel (Aceton) alleine
getaucht. Die Larven des dritten Stadiums, die 200–250 mg
wogen, werden aus einer Stammkultur ausgewählt, für 4 h einem Fasten unterzogen
und werden einzeln für
den Assay auf fraßhemmende
Aktivität
verwendet. Nach 12 und 24 Stunden wurde ein Blattflächenmeßgerät verwendet,
um die konsumierte Fläche
von behandelten und unbehandelten Blättern zu messen. Auf der Grundlage
der Daten wurde der prozentuale Schutz einer einzelnen Verbindung
berechnet. Alle diese Eigenschaften wurden mit einem wohlbekannten
Fraßhemmer
verglichen, das aus Neem-Kernen isoliert wird, „Azadiractin". Kontroll- und Testlarven
werden auf frische Blätter übertragen
und bis zum Schlüpfen
der Imagines überwacht,
um das Wachstum und die Verhaltensaspekte des Insekts zu studieren.
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Methodologie
für wachstumsregulatorische
Aktivität:
In Fortführung
der Fraßhemmer-Experimente wurden
die Larven (wobei das Blatt, das zusammen mit der Verbindung konsumiert
wurde, berechnet wurde) individuell bis zum Schlüpfen der Imagines überwacht.
Auf der Grundlage der Bildung von normalen und abnormalen Puppen
wurde das Schlüpfen
von normalen Imagines und abnormalen Imagines aufgezeichnet, und die
wachstumsregulatorische Aktivität
der Verbindung im Vergleich mit einem Standard wurde berechnet.
Die relativen Inhibition-50-Werte von Alkylxanthaten auf Spodoptera
litura und Helicoverpa armigera wurden statistisch analysiert.
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Ergebnisse I.
Larvizide Aktivität
von Xanthaten und ihren Analogen gegen Larven von Aedes aegypti
im IV. Stadium
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II. Entwicklungsinhibitionsaktivität von Xanthaten
und ihren Analogen gegen Larven von Aedes aegypti im dritten Stadium.
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Die
sublethalen Konzentrationen aller Analoge [LC10 bis
LC20-Konzentrationen] haben eine Entwicklungsinhibition
auf den Moskito Aedes aegypti aufgewiesen. Eine abnorme Puppenbildung
und ein Anhängen der
Puppenhülle
an geschlüpfte
Imagines (führt
zur Sterblichkeit) waren bei den meisten der Xanthate ziemlich häufig.
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III.
Toxische Aktivität
der Xanthate und ihrer Analoge gegen den Salzkrebs, Artemia salina
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IV.
Fraßhemmende
Aktivität
von Xanthat und seinen Analogen gegen das späte dritte Stadium von Spodoptera litura
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Daten
stellen den Mittelwert aus fünf
Replikaten in drei unterschiedlichen Sätzen von Experimenten dar.
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Normale
und Kontrollraupen verzehrten 45–50% Blatt in 12 Stunden und
87–95%
Blatt in 24 Stunden
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- 1. Standard-Verbindung
- 2. Ethylen-bis-(isobutylxanthat)
- 3. Methylen-bis-(n-butylxanthat)
- 4. Methylen-bis-(tetrahydrofurfurylxanthat)
- 5. p-Xylol-bis-n-(butylxanthat)
- 6. m-Fluorbenzyl-isobutylxanthat
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Es
wird geschlossen, daß die
obigen Alkylxanthate eine ähnliche
Art von Wirkungsmodus wie Azadiractin aufgewiesen haben. Obwohl
Alkylxanthate weniger Aktivität
als Azadiractin haben, können
sie sehr leicht synthetisiert werden und besitzen eine schnell Bio- Abbaubarkeit. Die
obigen Resultate wurden mittels oraler Aufnahme erhalten. Ähnliche
Akti vitäten
wurden ebenso beobachtet, wenn diese Larven mit bekannten Mengen
an Verbindun gen topisch behandelt wurden. Diese Experimente bestätigten ebenso,
daß der
Wirkungsmo dus ähnlich
wie Azadiractin ist.
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Bio-Bewertungen
an Helicoverpa armigera (einem landwirtschaftlichen Schädling).
Topische Aufbringung von Analogen).
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Unsere
früheren
Studien zeigten die Analoge von Alkylxanthaten als Fraßhemmer
und Insektenwachstumsregulatoren gegen den landwirtschaftlichen
Schädling
Spodoptera litura. Weitere Experimente wurden an Helicoverpa armigera
(Hubner) durchgeführt,
einem Schmetterlingsschädling,
der als ein experimentelles Modell verwendet wurde, um die IGR-Aktivitäten von
Alkylxanthaten zu bestätigen.
Wieder einmal zeigten die vorliegenden Resultate die Wichtigkeit
dieser Verbindungen als potentielle Kandidaten als Insektenwachstumsregulatoren
(IGR) gegen Schmetterlingsschädlinge.
Die Aktivität
von Azadiractin (Standard-Verbindung)
und Alkylxanthaten hat einen ähnlichen
Wirkungsmodus, d. h. weniger larvizide Aktivität, eine Minimierung der Bildung
von normalen Puppen und des Schlüpfens
von normalen erwachsenen Tieren.
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Das
Genus Helicoverpa (Heliothis) ist eines der wichtigsten Schmetterlingsschädlinge von
sowohl Pflanzen zur Lebenshaltung als auch Pflanzen zum Verkaufen
(„subsistence
and cash crops")
in der neuen und alten Welt. Helicoverpa armigera (Hubner), häufig bezeichnet
als Amerikanischer Baumwollkapselwurm („American bollworm") oder Gram-Schoten-Bohrer
(„gram
pod borer"), ist
die am weitesten verbreitete Gruppe mit Auftreten in Afrika, Asien,
Australien, Ozeanien und Europa. Die polyphagen Larven greifen Baumwolle, Mais,
Sorghum, Sonnenblumen, Tomaten, Okra und eine Vielzahl von Leguminosen
an.
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In
Indien können
allein die jährlichen
Verluste an Straucherbsen und Kichererbsen 300 Millionen US$ überschreiten
(Reed and power, 1982), und eine jüngere Schätzung von Mehrota (Indian Agricultural
Research Institute, unveröffentlicht)
legt nahe, daß die
Gesamtverluste an „pluses" und Baumwolle wahrscheinlich
mehr als 530 Millionen US$ pro Jahr betragen.
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Die
Analoge von Alkylxanthaten haben sich als Insektenwachstumsregulatoren
(IGR) gegen zwei unterschiedliche Lepidopteron-Schädlinge herausgestellt, ähnlich zu
Azadiractin (Standardverbindung), einem natürlichen Produkt, das aus den
Neem-Samenkernen isoliert wird. Sie haben einfache Strukturen, anders
als Azadiractin, und besitzen dieselbe Art von Wirkmodus, sie können in
leichter Weise im Labor synthetisiert werden.
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VI.
Bio-Bewertungen an landwirtschaftlichen Schädlingen, Spodoptera litura
(Topische Auf bringung von Xanthat-Analogen)
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