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Technischer Bereich:
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verfahren und Systeme von Dokumentensuche,
wobei ein Benutzer mittels eines lokalen Servers Zugang zu einem
Datenübertragungsnetz,
zu Datenbanken, die dank Netzwerkservern zugänglich sind, hat, wobei die
Daten auf von dem Benutzer definierte Kriterien reagieren und anschließend heruntergeladen
werden, um in einer Datenbank gespeichert zu werden, die mit dem
lokalen Server verbunden ist.
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Stand der Technik:
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Es
ist eine große
Anzahl an Datenbeständen vorhanden,
die Zugang zu verschiedensten Informationen wie Patenten, Börsenkursen,
Flugbuchungen, ... usw. bieten. Diese Datenbestände sind im Allgemeinen über Internet
oder durch Direktverbindung über
das Fernsprechnetz zugänglich.
Es ist somit möglich,
einen Datenbestand abzufragen, entweder durch Eingeben der Anfragen über die
Tastatur oder durch Verwenden einer Datei, die mindestens eine Anfrage
enthält,
die als automatisches Anfrageskript bezeichnet wird. Die resultierenden
Daten werden entweder interaktiv oder ausgedruckt dargestellt oder für eine nachfolgende
Konsultation in einer Datei gesichert.
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In
dem Artikel „Naviating
with a Web Compass",
von Rex Paul BALDAZO (Byte, US, Mcgraw-Hill Inc. St Peterborough,
Bd. 21, Nr. 3, 1. März 1996,
S. 97–98,
XP00600179, ISSN: 0360-5280), wird eine Software offenbart. Diese
Software wird unter dem Namen „Web
Compass" auf den
Markt gebracht. Dieses Hilfsmittel „Web Compass" ist angepasst, um
in Interaktion mit mehreren Suchsystemen zu arbeiten. Dies bedeutet,
dass die Software „Web Compass" die Suchen nicht
selbst durchführt,
sondern existierende systeme wie etwa LYCOS oder YAHOO verwendet.
Mit dem System „Web
Compass" gibt der
Benutzer zum Beispiel Schlüsselwörter an und
gibt ebenfalls an, welche Datenbestände benutzt werden müssen, um
die gesuchten Informationen wiederzuerlangen. Nach Erhalt der Ergebnisse
kann die Software „Web
Compass" verwendet
werden, um die wiedererlangten Informationen zu strukturieren. Eins
der Hilfsmittel der Software „Web
Compass" ermöglicht das
Restrukturieren der wiedererlangten Information und das Lokalisieren
dieser in einem lokalen Server. Die Software „Web Compass" kann so installiert
werden, dass derartige Suchen zum Beispiel täglich und automatisch durchgeführt werden
können,
und die neuen Informationen an einem bestimmten Ort des lokalen
Servers lokalisieren.
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Eine
oft verwendete Art von Datenbeständen umfasst
Datenbanken, die Patentveröffentlichungen enthalten,
die derzeit 80% der in der Welt vorhandenen geschriebenen Informationen
ausmachen. Die Patentdatenbanken können in zwei Familien klassifiziert
werden: die allgemeinen Datenbanken, die aus einem Dokumentinhalt
erstellt werden, wobei die Informationen pro Familie umgruppiert
werden. Diese Art von Datenbanken ermöglicht, die Anzahl an Artikeln
zu beschränken,
während
das Lesen in einer bestimmten Sprache gefördert wird. Das ist der Fall
bei der ESPACENET-Datenbank des Europäischen Patentamts, wo die bibliografischen
Informationen ins Englische übersetzt
sind. Die nationalen Datenbanken sind hingegen auf Patente eines
angeführten Lands
(Frankreich, Deutschland) beschränkt,
sind allerdings insofern vollständiger
als die bereitgestellte Information zum Beispiel das Patent in seiner
Gesamtheit ist. Die Suche besteht folglich aus der Ausführung einer
ersten Anfrage über
eine allgemeine Datenbank der Art ESPACENET zum Auswählen der Veröffentlichungsnummern,
anschließend
aus der Ausführung
einer zweiten Anfrage über
eine oder mehrere nationale Datenbanken zum Erhalten von vollständigeren
Informationen.
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Obwohl
verschiedenes Herunterladen, das dasselbe Themengebiet betrifft,
in den Patentdatenbanken mit Beseitigung von Duplikaten und schließlich Beseitigung
von Patenten außerhalb
des Themengebiets umgruppiert werden kann, ist jede im WEB im Netz
des Internets durchgeführte
Anfrage unabhängig.
Die erhaltenen HTML-Seiten sind ebenfalls unabhängig. Der Benutzer verfügt folglich über keine
synthetische Information.
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Die
aktuelle Art und Weise, die Datenbanken abzufragen und insbesondere
die Datenbanken, die sich auf Patente beziehen, stellt folglich
hinsichtlich der Industrie keine große Wirksamkeit dar. Die Daten,
die resultierend aus einer Suche im Netz des Internets empfangen
werden, brauchen lange, um erhalten zu werden, sind schwer zu konsultieren
und zu manipulieren und sind mitunter fehlerhaft. Diese Nachteile
rühren
von der Tatsache her, dass jede Anfrage eine manuelle Anfrage ist
und auf einen einzigen Abfrageprozess beschränkt ist, was erzwingt, dass
die Anzahl dieser manuellen Anfragen multipliziert wird.
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Schließlich ist
ein Hauptnachteil der durchgeführten Datensuchverfahren
der Mangel an Vertraulichkeit. In der Tat besitzt ein Informationsserver eine
Log-Datei, die ermöglicht,
den Inhalt der laufenden Anfragen darzustellen. Die verwendete IP-Adresse
selbst ist dem Server ebenfalls bekannt. Eine boshafte Person kann
folglich durch die Darstellung einer Anfrage das Themengebiet kennen,
auf dem derjenige arbeitet, der den Server abfragt.
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Offenbarung der Erfindung:
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Das
Ziel der Erfindung besteht folglich darin, ein automatisiertes Datensuchverfahren
in den über ein
Datenübertragungsnetz
zugänglichen
Datenbanken zu realisieren, was schnellen und wirksamen Zugang zu
einer Vielzahl von Datenbanken ermöglicht, ohne eine Unzahl von
manuellen Anfragen formulieren zu müssen.
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Ein
anderes Ziel der Erfindung besteht ebenfalls darin, in den über ein
Datenübertragungsnetz zugänglichen
Datenbanken ein gesichertes Datensuchverfahren zu realisieren, wobei
die ursprüngliche
Anfrage eine allgemeine Befehlsanfrage ist, die den Erhalt genauer
Informationen über
die Kriterien der Suche nicht ermöglicht.
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Gemäß einem
ersten Ziel betrifft die Erfindung folglich ein Verfahren zur Suche
von Daten, die in mindestens einer Datenbank (32, 34),
die durch mindestens einen externen Server eines Datenübertragungsnetzes
(14) zugänglich
ist, gespeichert sind, das darin besteht, für jede Datenbank eine Anfrage (36)
von einem lokalen Server (10), der mit mindestens einer
lokalen Datenbank (12) verbunden ist, zu stellen, wobei
die Anfrage Felder umfasst, die erste Kriterien bezüglich der
Art von gesuchten Informationen und bezüglich des Inhalts der Informationen und/oder
bezüglich
der Datumsangaben, die mit den Informationen verbunden sind, enthalten,
wobei die ersten Felder durch boolesche Operatoren verknüpft werden
können,
und anschließend
die Daten, die auf die ersten Kriterien von dem externen Server
reagieren, auf den lokalen Server herunterzuladen;
wobei das
Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass der Schritt des Herunterladens
die folgenden Schritte umfasst:
- – Erzeugung
(90) von Skripten durch den lokalen Server, die aus einer
Reihe von Befehlen zusammengesetzt sind, die auf den ersten Kriterien
basieren und gemäß denen
erste Zeiger, die zweite Felder von herunterzuladenen Daten identifizieren,
generiert werden, und
- – Aktivierung
von Automaten durch Prozesse, die sich der Skripte bedienen und
ermöglichen,
dass die zweiten Datenfelder, auf die die ersten Zeiger zeigen,
sowie andere Datenfelder, die durch vordefinierte Beziehungen mit
den zweiten Feldern von Daten, auf die gezeigt wird, verbunden sind, heruntergeladen
(92) werden, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet
ist, dass es des Weiteren, nachdem die Daten, die auf die ersten
Kriterien reagieren, von dem externen Server auf den lokalen Server
heruntergeladen wurden, einen Schritt (94) der syntaktischen
Analyse der heruntergeladenen Daten gemäß zweiten spezifischen Kriterien,
die sich von den ersten Kriterien unterscheiden, um neue spezifische
Datenfelder wiederzuerlangen oder zu generieren, und einen Schritt
der Generierung von zweiten Zeigern für diese neuen spezifischen Datenfelder
der heruntergeladenen Daten, bevor die heruntergeladenen Daten und
die zweiten Zeiger in der lokalen Datenbank gespeichert (98)
sind, umfasst.
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Kurze Beschreibung der Figuren:
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Die
Ziele, Gegenstände
und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden beim Durchlesen der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen deutlicher, in
denen:
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1 schematisch
ein Datenübertragungsnetz
zeigt, an das ein lokaler Server und zwei externe Server mit Datenbanken
angeschlossen sind, wobei der Benutzer, der mit dem lokalen Server
verbunden ist, gemäß dem Verfahren
der Erfindung Zugang erhalten möchte,
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2 ein
Blockdiagramm ist, das das Implementierungssystem des Verfahrens
gemäß der Erfindung
zeigt,
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3 ein
Beispiel einer Anfrage, das in dem Verfahren gemäß der Erfindung verwendet werden kann,
zeigt,
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4 ein
Beispiel einer Auswahlseite, das in dem Verfahren gemäß der Erfindung
verwendet werden kann, zeigt,
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5 ein
Beispiel einer Abfrageseite, das in dem Verfahren gemäß der Erfindung
verwendet werden kann, zeigt, und
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6 ein
Organigramm ist, das die unterschiedlichen Schritte, die in dem
Verfahren gemäß der Erfindung
implementiert wurden, zeigt.
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Detaillierte Beschreibung der Erfindung:
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Wie
in 1 dargestellt, kann das Verfahren gemäß der Erfindung
in einem lokalen Server 10 implementiert werden, der über eine
lokale Datenbank 12 verfügt, wobei der lokale Server
an ein Netz 14 wie etwa ein Netz der IP-Art und insbesondere
das Netz des Internets angeschlossen ist. Der lokale Server 10 erlaubt
Zurücksenden
von Datensuchanfragen an die externen Server 16 und 18,
die über
entsprechende Datenbanken 20, 22, 24 und
Datenbanken 26, 28 verfügen. Es sei bemerkt, dass die
lokale Datenbank 12 durch mehrere Datenbanken ersetzt werden
könnte,
ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.
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Das
allgemeine Blockdiagramm der Erfindung ist in 2 dargestellt.
In der weiteren Beschreibung wird das Verfahren der Erfindung auf
die Suche von Informationen in den Patentdatenbanken angewandt.
Auf der Benutzeroberfläche 29,
die im Allgemeinen eine Workstation ist, wird beim Öffnen des
verwendeten Navigators auf der Anzeigevorrichtung des lokalen Servers
eine Homepage 30 angezeigt. Diese Homepage zeigt ein oder
mehrere Formulare an, um entsprechend Zugang zu einer oder mehreren
externen Datenbanken 32, 34 zu erhalten, wobei
jedes Formular dazu bestimmt ist, eine Anfrage 36 an die
ausgewählte
Datenbank zu bilden. Es sei bemerkt, dass eine Datenbank ebenfalls über mehrere
Formulare zugänglich
sein könnte.
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Die
Anfrage 36 kann eine einfache Patentliste oder jede andere
Liste wie etwa alle Patente eines bestimmten Erfinders oder einer
bestimmten Firma sein. Hochentwickeltere Suchkriterien wie etwa
Suchen nach Wörtern
oder Text können
unter Verwendung von booleschen Operatoren auf vorbestimmten oder
nicht vorbestimmten Feldern verwendet werden.
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3 beschreibt
Elemente, die auf den externen Datenservern für eine Suche der Art Text verwendet
werden können.
Die Möglichkeiten
der Anfrage werden tatsächlich
gemäß den Möglichkeiten
jedes Servers angepasst, bewahren allerdings gewisse gemeinsame
Benutzeroberflächen.
Die vorbestimmten Modelle vereinfachen somit die Benutzeroberfläche. Das
vorgeschlagene Beispiel enthält
ein erstes Paar Felder 38 und 40, bzw. ein Textfeld
in natürlicher
Sprache und eine Art von verbundenem Feld, in dem Suchen durchgeführt werden
möchten. Gemäß den Servern
können
die booleschen Operatoren in den Text integriert werden. Ein zweites
Paar 42 und 44 kann ebenfalls optional verwendet
und durch einen booleschen Operator 46 mit dem ersten Paar
in Korrelation gebracht werden. Schließlich kann ein Datumsangabefeld 48 ebenfalls
definiert werden, um die Suchen einzuschränken. Die Liste der Felder
ist nicht vollständig.
Gemäß den Servern können andere
Merkmale verwendet werden.
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Sobald
die Felder in der Anfrage definiert sind, überträgt der „Eingabe"-Befehl oder die Auswahl einer spezifischen
Schaltfläche
der Benutzeroberfläche 29 diese
Anfrage an den Server, der mit der in Betracht gezogenen Datenbank
verbunden ist. Da der Server in einer Sprache arbeiten kann, die
nicht die gewöhnliche
Sprache des Benutzers ist, kann eine Konvertierung in die gewünschte Sprache
getätigt
werden, um die Erzeugung der Anfrage zu vereinfachen, die folglich
von dem Erzeugungssystem umgewandelt wird.
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Die
externe Datenbank 32 oder 34 sendet folglich aus
der Suche stammende Daten, die ebenfalls in die Sprache des Benutzers
umgewandelt werden können,
zurück.
Die Antworten liegen tatsächlich in
der Form von Hypertextlinks und Seiten, die mittels eines Navigators
in dem lokalen Server interaktiv zugänglich sind, vor.
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In
dieser Phase wählt
der Benutzer auf einer Auswahlseite 50, die zum Beispiel
in einem Bereich der Homepage 30 der Benutzeroberfläche 29 angezeigt
wird, die Art von Daten, die er herunterladen möchte, in HTML aus. Diese Auswahlseite,
die in 4 dargestellt ist, enthält im Allgemeinen die Elemente,
die interessant sind, herunterzuladen, die die Titelseite 51,
die Zitationen 52, die Zeichnungen 54, die Ansprüche 56 und
die Beschreibung 58 sind. Ein angehängtes Feld 60 ermöglicht,
zu definieren, zu welchem Zeitpunkt (Uhrzeit, Datum) das Herunterladen
durchgeführt
wird.
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Der
Benutzer startet anschließend
die Folge des Herunterladens durch Klicken auf die entsprechende
Taste. Die Aktion des Herunterladens beginnt mit der Erzeugung von
Skripten, die aus einer Reihe von Befehlen zusammengesetzt sind,
die auf den Suchkriterien der Anfrage basieren und die die Generierung
von Zeigern ermöglichen,
die die herunterzuladenen Datenfelder identifizieren. Diese Skripte
dienen den Prozessen 62, 64, die entsprechend
mit den Datenbanken 32 und 34 verbunden sind,
um in den Datenbanken die Informationen zu beschaffen. Jeder Prozess
setzt elektronische Automaten 66, 68 für den Prozess 62 oder 70 für den Prozess 64 ein,
deren Anzahl von dem Umfang oder der Quantität der gesuchten Daten abhängt. Somit
ist es möglich,
dass eine Anzahl an Automaten, zwischen 10 und 100, die parallel
arbeiten, dieselbe Datenbank abfragen. Wenn zum Beispiel die Anzahl
an Antworten auf die Anfrage höher
als 10.000 ist, während
die Anzahl an Antworten, die von dem Server bereitgestellt werden können, auf
500 beschränkt
ist, werden viele Automaten benötigt,
durch Auswählen
von Fenstern von Veröffentlichungsdaten
für jeden
Automaten durch Hinzufügen
von logischen UNDs. Es können
somit logische UNDs vorgesehen werden, die sich in Kombination auf
mehrere Felder erstrecken. Somit bleibt jeder Automat in der autorisierten
Abgrenzung, und die Ergebnisse sind vollständig und nicht partiell, was
bei einem herkömmlichen
Verfahren der Fall gewesen wäre,
und werden dem Benutzer auf gänzlich
transparente Art und Weise bereitgestellt.
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Die
elektronischen Automaten führen
ihre Arbeit als Hintergrundaufgabe außerhalb des Navigators des
Servers durch. Dies wird dadurch ermöglicht, dass jede Datenbank über bekannte
Anzeigeformate verfügt,
die den Automaten ermöglichen,
anzufangen, die unterschiedlichen Seiten eines Patents einfach wieder
zu finden. Dies verlangt ein Minimum einer syntaktischen Analyse,
um die benötigten
Informationen zu entnehmen, um Zugang zu den folgenden Seiten erhalten
zu können.
Zum Beispiel generiert die USPTO-Datenbank der US-Patente provisorische
Verzeichnisse für
jede Anfrage. Des Weiteren bestimmen die Automaten die Anzahl an
Seiten von Patenten und den Standort, die Nummern der Seiten der
Zeichnungen durch Lesen der zugrunde liegenden Information auf einer
Seite des Patents. Mit anderen Worten führen die Automaten das Herunterladen
der von den Zeigern gezeigten Datenfelder durch, die in den Skripten
generiert werden, aber auch das Herunterladen anderer Datenfelder,
die mit den von durch vordefinierte Beziehungen gezeigten Datenfeldern
verbunden sind. Gemäß einer
Variante kann vorgesehen werden, nur Datenfelder herunterzuladen,
die sich noch nicht in der lokalen Datenbank befinden, um den Umfang
an herunterzuladenen Daten zu minimieren.
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Nach
der Phase des Herunterladens werden die verschiedenen heruntergeladenen
Seiten von einer Einheit für
syntaktische Analyse oder Parsing analysiert, um Datenfelder wie
etwa die Nummer eines Patents, sein Veröffentlichungsdatum, den Namen
des Erfinders ... wieder zu finden oder zu generieren. Dieser Schritt
kann parallel mit dem Schritt des Herunterladens durchgeführt werden,
sobald hinreichende Daten verfügbar
sind, um mindestens ein Patent abzuhandeln. Es kann sich also der
von dem Auswertungsgerät 72 bereitgestellten
Daten, wie Daten für
das Senden einer neuen Anfrage, bedient werden. Zum Beispiel können Nicht-US-Patente,
die in der USPTO-Datenbank für
ein US-Patent zitiert sind, ausgewählt werden, und diese Patente können in
der ESPACENET-Bank gesucht werden. Oder aber die Analyse von verschiedenen
Erweiterungen eines Patents kann zum Wählen der besten Quelle für einen
gegebenen Mandanten führen.
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Sobald
das Verfahren der syntaktischen Analyse für mindestens ein Patent durchgeführt ist, wird
die lokale Datenbank 12 durch Informieren der Felder für jedes
Patent gespeist. Es versteht sich, dass der Gegenstand des Patents
in der lokalen Datenbank eine große Anzahl an Feldern umfasst.
Es handelt sich um die separate Verknüpfung (im mathematischen Sinn
des Begriffs) der verfügbaren
Felder auf jeder zugänglichen
Datenbank. Zum Beispiel: die US- Patente
in der ESPACENET-Datenbank enthalten nicht die US-Zuordnungscodes,
und diese gleichen Patente in dem USPTO-Datenbestand enthalten weder die Erweiterungen,
noch den ECLA-Code.
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Schließlich umfasst
die Homepage 30 auf der Benutzeroberfläche 29 ebenfalls eine
Abfrageseite 74 zum unmittelbaren Abfragen oder nicht der lokalen
Datenbank 12.
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Diese
Seite zeigt ein Kästchengitter
zum Informieren an. Jedes Kästchen
entspricht einem in der Datenbank vorhandenen Patentfeld (zum Beispiel
internationale Klassifikation, US-Klassifikation, Anmelder, ...).
Es kann ein zusätzliches
Kästchen
zum Eintragen, falls gewünscht,
der Nummer des Herunterladens vorhanden sein. Es kann ebenfalls
ein letztes Kästchen
zum direkten Eintragen einer Anfrage in SQL-Sprache oder des Namens
einer SQL-Datei mit vorprogrammierten Fragen (SQL-Skript) vorhanden sein.
Es können
logische Operatoren zwischen den Feldern angewandt werden. Es können ebenfalls
Anzeige- und Zuordnungsparameter der gesuchten Information angegeben
werden (zum Beispiel Sortierung nach Firma, Sortierung nach Veröffentlichungsdatum...).
Diese Parameter ermöglichen
Anzeige und/oder Umgruppierung der Patente unter sich in einem oder
mehreren Baumdiagrammen, die definiert werden können und wo mittels Hyperlinks
Verschiebungen auftreten können.
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Eine
Abfrageseite umfasst im Allgemeinen die vollständige Liste der in 5 dargestellten
Felder: die Patentnummer, den Titel, den oder die Erfinder, den
Anmelder, das Erteilungsdatum, das Veröffentlichungsdatum, die Zusammenfassung,
die Ansprüche,
die Beschreibung, die US-Klassifikation, die zitierten Patente,
die internationale Klassifikation, die ECLA-Klassifikation, das
Prioritätsland,
die Prioritätsnummer,
die Familie, den Anmeldetag sowie die Anmeldenummer, den Patentanwalt
und schließlich
den Namen des ersten Prüfers.
Diese Liste ist lediglich ein Beispiel, und es können neue Elemente hinzugefügt werden.
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Um
das Verfahren gemäß der Erfindung
gut zu verstehen, sind die verschiedenen Schritte des Verfahrens
in 6 repräsentiert.
Nach der Anzeige der Homepage (76) auf der Benutzeroberfläche muss
der Benutzer bestimmen, ob er wünscht,
eine Anfrage oder eine Abfrage der lokalen Datenbank (78)
zu tätigen.
Wenn es sich um eine Anfrage handelt, wird diese durch das Übertragungsnetz
an den ausgewählten
externen Server (80) gesendet. Dort werden anschließend gesuchte
HTML-Seiten (82) angezeigt.
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Dann
wählt der
Benutzer die Art von Information aus, die er herunterladen möchte, indem
er die Auswahlseite (84) informiert. Wie zuvor gesehen, kann
auf der Auswahlseite ein Anhangfeld vorgesehen sein, um zu definieren,
ob das Herunterladen abweichend ist oder nicht (86). Dies
entspricht einem Stapelbetrieb, der verhindert, dass das Netz und
der Server gemäß der Relevanz
des Herunterladens saturiert werden. Ein anderes Interesse dieses
abweichenden Herunterladens besteht darin, jedes den Server betreffende
Herunterladen umzugruppieren, was das Ziel der Anfrage noch mehr
maskiert. Wenn das Herunterladen abweichend sein soll, wird ein Zeitzähler in
Betrieb genommen (88), und lediglich nach Ablauf einer
vorbestimmten Zeit wird das Verfahren fortgesetzt.
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Nachdem
die Entscheidung des Herunterladens getroffen ist, ist der folgende
Schritt die Erzeugung der Skripte (90), gefolgt von dem eigentlichen Herunterladen
durch die elektronischen Automaten (92). Anschließend führt das
Verfahren weiter zu dem Schritt der syntaktischen Analyse oder Parsing
(94), was ermöglicht,
neue Datenfelder (96) zu definieren. Es sei bemerkt, dass
diese Datenfelder wiederum als Suchfelder bei einer neuen Anfrage
derselben Datenbank oder einer anderen Datenbank verwendet werden
können.
Anschließend
werden die heruntergeladenen Datenfelder und die Zeiger zu den neuen Datenfeldern,
die bei dem Schritt des Parsing definiert werden, in der lokalen
Datenbank (98) gespeichert. In dieser Phase ist es möglich, eine
unmittelbare Abfrage in der lokalen Datenbank durchzuführen oder
nicht (100). Wenn dies nicht der Fall ist, kehrt der Prozess
zu der Anzeige der Homepage (76) zurück. Wenn der Benutzer eine
unmittelbare Abfrage wünscht,
was im Allgemeinen der Fall ist, wird die Abfrageseite informiert
(102), und eine strukturierte Anzeige der von der Abfrageseite
ausgewählten
Datenfelder findet auf der Benutzeroberfläche (104) statt.
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Wenn
die Daten in der lokalen Datenbank (98) gespeichert sind,
werden sie in eine SQL-Folge konvertiert. Wenn eine Abfrage stattfindet,
werden die Ursprungsdaten der lokalen Datenbank in eine HTML-Seite
konvertiert, die einen Index und das Abfragegitter der Abfrageseite
beinhaltet. Dieser Index ist eine Abfolge von Hyperlinks (gefundene
Patentnummern und -titel usw., siehe Anzeigeparameter) zu einem
Prozess, der ermöglicht,
den Inhalt eines Patents anzuzeigen. Es wird zudem das SQL-Skript der
Anfrage angezeigt, bevor es modifiziert oder in einer Datei archiviert
werden kann. Mit jeder Abfrage ist eine Nummer verbunden, was ermöglicht,
mehrere Anfragen untereinander zu kombinieren. Diese Nummer und
die entsprechenden SQL-Skripte werden bei Ende der Sitzung nach
Wahl des Benutzers vernichtet oder erhalten. In Bezug auf den Prozess der Abfrage
der lokalen Datenbank kann eine Wiederholung vollzogen werden, um
die Anfrage aufzufrischen. Es ist möglich, das Ergebnis der Anfrage
in ein Verzeichnis zu exportieren, um zum Beispiel das Brennen einer
CD-ROM, die Erzeugung einer Druck-Intranetseite zu ermöglichen.
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Die
vorhergehende Beschreibung zeigt, dass das Verfahren der Erfindung
(und das System, das seine Implementierung ermöglicht), dank der Verwendung
einer Vielzahl von Automaten, die simultan in derselben Datenbank,
in mehreren Datenbanken desselben Servers oder in Datenbanken von
verschiedenen Servern arbeiten können,
ermöglicht,
auf automatische, wirksame und schnelle Art und Weise Daten zu sammeln.
Zudem ist das Verfahren der Erfindung gesichert, da die genaueste
Suche niemals auf externen Servern getätigt wird, sondern auf dem lokalen
Server, obwohl das Herunterladen auf der Gesamtheit der Daten durchgeführt wird.
Es ist folglich möglich,
eine allgemeine Befehlsanfrage mit nur einem Wort oder einem Zuordnungscode
zu tätigen und
alle Patente, die Auf dieses Kriterium reagieren, herunterzuladen.
Nachdem die heruntergeladenen Patente dann von einem syntaktischen
Auswertungsgerät
analysiert wurden, kann die lokale Datenbank nun in voller Vertraulichkeit
abgefragt werden, um genaue Daten zu erhalten.
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Änderungen
an dem zuvor beschriebenen Verfahren können vorgenommen werden, ohne
den Bereich der Erfindung zu verlassen. Somit kann eine durchgeführte Anfrage
später
regelmäßig aktualisiert werden,
zum Beispiel jeden Monat, um die auf den externen Servern getätigten Aktualisierungen
automatisch zu erfassen. Dafür
reicht es aus, in dem Datumsangabenfeld der Anfrage (siehe 3)
die automatische Aktualisierungsfunktion mit der optionalen Frequenz
der Aktualisierung zu definieren. Somit wird die lokale Bank ein
Abbild der externen Datenbanken und nur unbedeutend abweichend sein.
Folglich wird eine Nachricht für
den Benutzer erzeugt, um ihn über
jede Aktualisierung zu benachrichtigen.