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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Überführung eines
flüssigen
Materials, wie Tetraethoxysilan, das beispielsweise zur Herstellung
eines Halbleiters verwendet wird, in ein Gas.
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Hintergrund der Erfindung
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Von
den herkömmlichen
Vorrichtungen zur Überführung von
flüssigem
Material in ein Gas gibt es eine, die ausgelegt ist, ein flüssiges Material
in einem Steuerventil, ausgestattet mit einer Flusssteuerfunktion,
wie beispielsweise im US-Patent Nr. 5 419 924 beschrieben, in ein
Gas zu überführen. 9 ist
eine Ansicht, die den grundsätzlichen
Teil der Vorrichtung zur Überführung des
Flüssigmaterials
in ein Gas zeigt. In dieser Figur ist Teil 70 ein Steuerventil,
ausgestattet mit einer Flusssteuerfunktion, und im Ventilkörper 71 ist
eine Ausnehmung 72 gebildet, die zum oberen Teil offen
ist. Und der Teil 73 ist ein Antriebsteil, vorgesehen,
um die Ausnehmung 72 zu blockieren, und ist mit einem Stempel 74 ausgestattet,
der sich in der Ausnehmung 72 auf und ab bewegt. Der Teil 75 ist
ein Ventilsitz, gebildet auf dem oberen Teil des Vorsprungs 76,
der sich nach oben vom Zentrum der Bodenfläche des Ventilkörpers 71 erstreckt.
Zusätzlich
ist der Teil 77 ein flexibles Diaphragma, das die Ausnehmung 72 in
den oberen Raum 78, umfassend den Stempel 74,
und den unteren Teilraum 79, umfassend den Ventilsitz 75,
innerhalb unterteilt, und ist aufgebaut, um mit der oberen Fläche des
Ventilsitzes 75 durch Herunterkommen des Stempels 74 in engen
Kontakt zu kommen.
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Und
in 9 ist der Teil 80 ein Flüssigmaterial-Zuführungsweg,
der gebildet ist, um vertikal vom Zentrum der Bodenfläche des
Ventilkörpers 71 in
die Position zu penetrieren, in der das Diaphragma 77 auf
der oberen Fläche
des Ventilsitzes 75 in festem Kontakt ist. Der Teil 81 ist
ein Trägergaszuführweg und 82 ist
ein Ausgangsweg für
gemischtes Gas, die sämtlich
gebildet sind, um mit dem Raum, der um den Ventilsitz 75 gebildet
ist, zum Zeitpunkt, wenn das Diaphragma 77 mit der oberen
Fläche
des Ventilsitzes 75 in engen Kontakt gebracht wird, in
Verbindung zu treten.
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Im
Steuerventil 70 des obigen Aufbaus wird Flüssigmaterial 83 vom
Flüssigmaterialtank
(nicht gezeigt) aufwärts
in den Flüssigmaterial-Zuführweg 80 geleitet
und in das Steuerventil 70 eingeführt, während der Fluss kontrolliert
wird, und ein Trägergas 84 wird
bei hoher Temperatur (z.B. 70°C)
von der Trägergasquelle
(nicht gezeigt) in das Steuerventil 70 durch den Trägergaszuführweg 81 einge führt, und man
lässt das
flüssige
Material mit dem Hochtemperaturträgergas 84 in Kontakt
treten, um das flüssige Material 83 in
ein Materialgas zu überführen, so
dass dieses Materialgas mit dem Trägergas 84 gemischt wird,
und dieses Mischgas 85 wird außerhalb des Steuernventils 70 durch
den Mischgasauslassweg 82 geleitet.
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Probleme, die durch die
Erfindung gelöst
werden sollen
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Jedoch
ist die Effizienz zur aktiven Verwendung des Trägergases 84 in der
obigen Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas gering, und es gibt den Nachteil, dass das
flüssige Material 83 nicht
stets in stabilisiertem Zustand in guter Effizienz in ein Gas überführt werden
kann. Diese Situation wird erläutert,
während
auf 10 und 11 verwiesen
wird.
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Zuerst
zeigt 10 den Fluss des flüssigen Materials 83 und
des Trägergases 84 im
offenen Zustand des Ventilsitzes 75, in dem das Trägergas 84, eingeführt in den
unteren Raum 79, durch den Trägergas-Zuführweg 81 zwischen
der oberen Oberfläche
des Ventilsitzes 75 und dem Diaphragma 77 fließt, wie
mit einer Pfeilmarkierung 84a in der Figur gezeigt, um
mit dem flüssigen
Material 83, das aufwärts
in den Flüssigmaterial-Zuführweg 80 geführt wird,
in Kontakt zu kommen. Währenddessen
fließt ein
Hauptteil des Trägergases 84 in
einer Art und Weise, um ringsherum entlang des Ventilsitzes 75 und
unterhalb des Vorsprungs 76 zu fließen, wie mit der Pfeilmarkierung 84b in
der Figur gezeigt. Als Folge eines derartigen Flusses trägt das eingeführte Hochtemperaturträgergas 84 nicht
viel zur Beschleunigung der Überführung des
flüssigen
Materials 83 in den Gaszustand bei, und demgemäß kommt
der obige Partialdruck der lokalen Flüssigkeit nahe dem Sättigungszustand,
so dass wahrscheinlich Kondensation stattfindet.
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Und
es gibt den Nachteil in obiger Vorrichtung zur Überführung des flüssigen Materials
in ein Gas, dass wenn die Zuführmenge
des flüssigen
Materials 83 in das Steuerventil 70 ansteigt,
die Überführung derartigen
Materials ins Gas nicht in stabilem Zustand stattfindet. Das heißt, wenn
die Änderung des
Gasflusses, der aus dem Steuerventil 70 herausfließt, zu dem
Zeitpunkt beobachtet wird, in dem die Zuführmenge des flüssigen Materials 83 in
das Steuerventil 70 schrittweise vergrößert wird, während die Zuführmenge
des Trägergases 84 konstant
bleibt, wurden die in 11 gezeigten Ergebnisse erhalten.
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In 11 zeigt
die Markierung a eine Zuführmenge
des Trägergases 84,
die in diesem Beispiel 2000 cm3/min beträgt, und
die Markierung b zeigt die Zuführmenge
des flüssigen
Materials (z.B. Ethanol) 33, die in diesem Beispiel schrittweise
von 0,2 auf 1,0 cm3/min geändert wird.
Weiterhin stellt die Markierung c in der Figur die Änderung
im Flussvolumen des Gases, das aus dem Steuerventil 70 herausgeführt wird,
als Spannungsänderung
dar. Aus dieser 9 kann ersehen werden, dass
sich das Gasflussvolumen im stabilisiertem Zustand ändert, während die
Zuführmenge
von Ethanol 83 relativ klein ist, und wenn die Zugabemenge
zunimmt, ein Überschießen auftreten
kann oder Fluktuationen stark werden können.
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Diese
Erfindung wurde mit besonderer Berücksichtigung der oben angegebenen
Gründe durchgeführt. Ihre
Ziele sind es, ein Verfahren zur Überführung eines flüssigen Materials
in ein Gas effizient durchzuführen
sowie eine Vorrichtung hierfür, mit
der ein flüssiges
Material in ein Gas überführt werden
kann, und zu sämtlichen
Zeitpunkten im stabilisierten Zustand ist, bereitzustellen.
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Dieses
Ziel wird durch eine Vorrichtung zur Bereitstellung einer kontrollierten
Menge an Gas aus einer flüssigen
Quelle gemäß Anspruch
1 und einem entsprechenden Verfahren gemäß Anspruch 2 erreicht.
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Mittel zum Lösen der
Probleme
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Um
das obige Ziel zu erreichen, umfasst das Verfahren zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas gemäß dieser
Erfindung das Mischen eines flüssigen
Materials und eines Trägergases,
während Flusssteuerung
in einer Gas-Flüssig-Mischeinheit
in einem Steuerventil, ausgestattet mit einer Flüssigkeitsflusssteuerfunktion,
durchgeführt
wird, und Auslassen der Gas-Flüssig-Mischung
im wesentlichen zur selben Zeit aus der Düse, gebildet in der Nähe der Flusssteuerungseinheit,
um das flüssige
Material unter reduziertem Druck in ein Gas zu überführen.
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Zur
Umsetzung des obigen Verfahrens zur Überführung eines flüssigen Materials
in ein Gas wird erfindungsgemäss
eine Vorrichtung derart verwendet, dass eine Flüssigmaterial-Zuführleitung,
die mit einem Rohmaterialtank, in dem sich das flüssige Material
befindet, und einem Flussmesser zur Messung des Flusses des flüssigen Materials
aus dem Materialtank ausgestattet ist, und eine Trägergas-Zuführleitung,
die mit einer Trägergas-Zuführquelle
und einer Flusssteuerungsvorrichtung zur Steuerung des Flusses des
Trägergases
ausgestattet ist, mit einem Steuerventil, ausgestattet mit voneinander
unabhängigen
Flüssigkeitsflusssteuerfunktionen,
verbunden sind, und eine Gas-Flüssig-Mischeinheit und
eine Düseneinheit
werden in enger Beziehung zueinander im Steuerventil gebildet, so
dass die flüssigen
Materialien, die in das Steuerventil durch obige Flüssigmaterial-Zuführleitung
eingeführt
werden, mit dem Trägergas,
das in das Steuerventil durch die Trägergas-Zuführleitung in die Gas-Flüssig-Mischeinheit während der
Steuerung des Flussvolumens eingeführt wird, gemischt werden,
wobei die resultierende Gas-Flüssig-Mischung
aus der obigen Düse
abgelassen wird, um das flüssige
Material unter reduziertem Druck in ein Gas zu überführen, und das durch Überführung in
ein Gas gebildete Gas zusammen mit dem Trägergas aus dem Gasauslassweg
auf der stromabwärtigen
Seite der Düse
herausgenommen wird.
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Die
Flusssteuerung des flüssigen
Materials im obigen Steuerventil kann basierend auf der Ausgabe
des Flussmessers für
die Flüssigkeit
oder dem Ausstoß des
Flussmessers für
das Gas durchgeführt werden,
vorausgesetzt die Gasauslassleitung steht mit dem Gasauslassweg
in Verbindung.
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Erfindungsgemäß werden
das flüssige
Material und das Trägergas
gemischt, während
der Fluss in der Gas- und Flüssigkeits-Mischeinheit
im Steuerventil, das mit einer Flüssigkeitsflusssteuerfunktion ausgestattet
ist, gesteuert wird, und die Gas-Flüssig-Mischung kann unmittelbar
an der Düse
re duziertem Druck unterliegen, so dass das flüssige Material mit guter Effizienz
und in stabilem Zustand in ein Gas überführt werden kann.
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Einzelheiten
der Erfindung und bevorzugte Ausführungsformen hiervon werden
im Nachfolgenden anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
eine Ansicht, um schematisch den gesamten Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Überführung von
flüssigem
Material in ein Gas zu zeigen.
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2 ist
eine vertikale Schnittansicht, die ein Beispiel des Steuerventils
in der obigen Vorrichtung zur Überführung eines
flüssigen
Materials in ein Gas zeigt.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht eines vertikalen Schnitts, der einen
Aufbau des wesentlichen Teils des Steuerventils zeigt.
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4 ist eine Ansicht zur Erläuterung
des Antriebs des obigen Steuerventils, worin (A) eine Ansicht ist,
die den geschlossenen Zustand des Ventils zeigt, und (B) ist eine
Ansicht, die den offenen Zustand des Ventils zeigt.
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5 ist
eine Ansicht zur Exläuterung
des Antriebs der obigen Gas-Flüssig-Mischeinheit.
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6 ist
eine Ansicht zur Erläuterung
der Gasüberführungsbedingung
mit der obigen Vorrichtung zur Überführung eines
flüssigen
Materials in ein Gas.
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7 ist
eine Ansicht zur Veranschaulichung der Gasüberführungsbedingung für Trimethylphosophat
mit der Vorrichtung zur Überführung des flüssigen Materials
in ein Gas.
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Die 8(A), (B) und (C) sind die erläuternden
Ansichten, die den Vergleich der Auscheidungsbedingungen von Trimethylphosphat-Zersetzungsmaterialien
in der Nähe
des Ventilsitzes zeigt.
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9 ist
ein vertikaler Schnitt, der einen wesentlichen Teil der herkömmlichen
Vorrichtung zur Überführung eines
flüssigen
Materials in ein Gas zeigt.
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10 ist
eine erläuternde
Ansicht des Antriebs der obigen herkömmlichen Vorrichtung zur Überführung eines
flüssigen
Materials in ein Gas.
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11 ist
eine Ansicht zur Erläuterung
der Gasüberführungsbedingung
mit der obigen herkömmlichen
Vorrichtung zur Überführung eines
flüssigen
Materials in ein Gas.
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Erläuterung der Buchstaben oder
Ziffern
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- 1
- Steuerventil
- 2
- Flüssigmaterial-Zuführleitung
- 3
- Trägergas-Zuführleitung
- 4
- Gasauslassleitung
- 5
- Rohmaterialtank
- 8
- Flussmesser
für Flüssigkeit
- 12
- Trägergaszuführquelle
- 16
- Flusssteuervorrichtung
für Gas
- 18
- Flussmesser
für Gas
- 25
- Gasauslassweg
- 39
- Gas-Flüssig-Mischeinheit
- 42
- Düse
- LM
- Flüssigkeitsmaterial
- CG
- Trägergas
- M
- Gas-Flüssig-Mischung
- KG
- gemischtes
Gas
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Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung
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Eine
Ausführungsform
dieser Erfindung wird bezugnehmend auf die Zeichnungen erläutert. 1 zeigt
schematisch den gesamten Aufbau der Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas. In dieser Figur zeigt Teil 1 ein
Steuerventil, ausgestattet mit einer Flüssigkeitsflusssteuerfunktion (der
Aufbau hiervon wird später
im Detail erläutert), und
beispielsweise ist auf dem linksseitigen Teil hiervon eine Flüssigmaterial-Zuführleitung 2 angeschlossen,
auf dem rechtsseitigen Teil eine Trägergas-Zuführleitung 3 angeschlossen
und auf dem unterseitigen Teil eine Gaszuführleitung 4 angeschlossen.
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Die
Flüssigmaterial-Zuführleitung 2 ist
wie folgt aufgebaut: Das heißt,
der Teil 5 ist ein Rohmaterialtank, vorgesehen in der Flüssigmaterial-Zuführleitung 2,
in dem ein flüssiges
Material LM in einem gasdichten Zustand enthalten ist, und auf der
stromaufwärtigen
Seite hiervon ist eine Inertgas-Zuführleitung 7 mit
einem Regulator 6 angeschlossen. Und dieses ist so aufgebaut,
dass das flüssige
Material LM durch die Zuführung
des Inertgases, wie N2, He, Ar und dergleichen,
zum oberen Raum im Rohmaterialtank 5 vom IN in der Figur
in die Flüssigmaterial-Zuführleitung 2 extrudiert
wird. Der Teil 8 ist ein Flussmesser für Flüssigkeit, vorgesehen auf der
stromabwärtigen Seite
des Rohmaterialtanks 5 durch das offene/geschlossene Ventil 9,
um das Flussvolumen des Flüssigmaterials
LM zu messen, das von der Seite des Rohmaterialtanks 5 fließt. Als
Flussmesser für
die Flüssigkeit 8 kann
beispielsweise ein bekannter Flüssigkeitsmasseflussmesser
eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Bestimmung des Flüssigkeitsflussmessers 8 werden
zur Vorrichtungssteuereinheit 10 übermittelt, die die gesamte
Vorrichtung steuert, oder basierend auf dem detektierten Signal
und dergleichen den Betrieb durchführt. Der Teil 11 ist
ein Auf-/Zu-Ventil, angeordnet zwischen dem Flussmesser für die Flüssigkeit 8 und
dem Steuerventil 1.
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Die
obige Trägergas-Zuführleitung 3 ist
in folgender Art und Weise aufgebaut. Das heißt, der Teil 12 ist
eine Trägergas-Zuführquelle,
vorgesehen auf der stromaufwärtigen
Seite der Trägergas-Zuführleitung 3,
um irgendeines der Inergase, wie N2, He,
Ar und dergleichen, als ein Trägergas
CG zuzuführen. Auf
der stromabwärtigen
Seite hiervon ist ein Regulator 14 durch ein Auf-/Zu-Ventil 13 vorgesehen,
und weiterhin eine Flusssteuervorrichtung für Gas 16 durch ein
Auf-/Zu-Ventil 15. Diese Flusssteuervorrichtung für Gas 16 ist
zur Kontrolle da, so dass das Trägergas
CG, das dem Steuerventil 1 zugeführt werden soll, eine festgesetzte
Menge darstellt, in welcher die Öffnung
basierend auf dem Kontrollsignal von der Vorrichtungssteuereinheit 10 reguliert
wird. Als Flusssteuervorrichtung für Gas 16 kann beispielsweise
ein bekanntes Gasmasseflusskontrollgerät verwendet werden. Der Teil 17 ist
ein Auf-/Zu-Ventil, das zwischen der Flusssteuervorrichtung für Gas 16 und
dem Steuerventil 1 angeordnet wird.
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Die
Gasauslassleitung 4 ist in folgender Art und Weise aufgebaut.
Der Teil 18 ist ein Flussmesser für Gas, der auf der Gasauslassleitung 4 angeordnet ist,
und ist derart ausgelegt, dass er den Fluss des Gases (wie später beschrieben
wird, ein gemischtes Gas eines Gases, gebildet durch Überführung des flüssigen Materials
LM mit dem Trägergas
CG in ein Gas), das aus dem Steuerventil 1 geleitet wird,
mißt, und
die Ergebnisse der Messung werden zur Vorrichtungssteuereinheit 10 übermittelt.
Als dieser Flussmesser für
Gas 18 kann beispielsweise ein bekannter Gasmassenflussmesser
verwendet werden. Auf der stromabwärtigen Seite dieses Flussmessers
für Gas 18 ist
ein Reaktionsofen 20 als eine Verwendungsstelle durch das
Auf-/Zu-Ventil 19 vorgesehen. Dieser Reaktionsofen 20 ist
eine Halbleiterherstellungsvorrichtung, wie beispielsweise eine
CVD-Vorrichtung. Der Teil 21 ist eine Saugpumpe, die mit
dem Reaktionsofen 20 verbunden sein soll.
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Als
nächstes
wird das Kontrollventil 1 anhand der 2 bis 5 erläutert. Zuerst
ist das Teil 22 in 2 beispielsweise
ein rechteckiger parallelepipetisch geformter Körperblock, umfassend beispielsweise
ein Material mit hoher Wärmebeständigkeit
und Korrosionsbeständigkeit,
wie rostfreier Stahl. Innerhalb dieses Körperblocks 22 werden
drei Fließwege 23, 24 und 25 gebildet.
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Der
obige Fließweg 23 führt das
flüssige
Material LM in die Gas-Flüssig-Mischeinheit 39,
die später
beschrieben wird. Dieser Flüssigmaterial-Zuführweg 23 zeigt
eine umgekehrte L-Buchstabenform, derart,
dass sein eines Ende zur linken Seitenfläche des Körperblocks 22 offen
ist, und das andere Ende zur oberen Fläche des Körperblocks 22 geöffnet ist. Der
Flussweg 24 führt
das Trägergas
CG in die Gas-Flüssig-Mischeinheit 39.
Dieser Trägergaszuführweg 24 zeigt
eine L-Buchstabenform,
derart, dass dessen eines Ende zur rechten Seitenfläche des
Körperblocks 22 geöffnet ist,
und das andere Ende zur oberen Fläche des Körperblocks 22 geöffnet ist.
Der Flussweg 25 fungiert als Gasauslassweg. Dieser Gasauslassweg 25 öffnet sein
eines Ende zur unteren Fläche
des Körperblocks 22,
und an seinem anderen Ende ist er nahezu eine gerade Linie, hinauf zur
geeigneten Position des Körperblocks 22 gebildet,
dessen obere Endseite mit der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 durch
die Düse 42,
die später
beschrieben wird, verbunden ist.
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Weiterhin
ist der Teil 26 ein Heizgerät zum Erhitzen des gesamten
Körperblocks 22,
umfassend beispielsweise ein Kassettenheizgerät, das in sich abgeschlossen
in frei abnehmbarer Art und Weise in der Nähe des Gasauslasswegs 25 angeordnet
ist. Der Teil 27 ist ein Thermoelement als ein Temperatursensor
zum Bestimmen der Temperatur des Körperblocks 22.
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Die
Teile 28, 29 sind die Verbindungsblöcke, die
in frei ablösbarer
Art und Weise durch ein Dichtungsteil 30 auf der rechten
und linken Seitenfläche des
Körperblocks 22 vorgesehen
sind. Zu jedem der Blöcke 28, 29 sind
die Flusswege 28a, 29a gebildet, die mit dem Flüssigkeitsmaterialzuführweg 23 bzw. Trägergaszuführweg 24 verbunden
sind, so dass die jeweiligen Teile des Flüssigmaterial-Zuführwegs 23 und
des Trägergaszuführwegs 24 mit
der externen Flüssigmaterial-Zuführleitung 2 und
der Trägergas-Zuführleitung 3 durch
die Blöcke 28, 29 verbunden
sind. In 2 wird kein Bezug auf die Verbindungsstruktur
zwischen dem Gasauslassweg 25 und der externen Gasauslassleitung 4 gemacht,
aber es ist überflüssig, festzustellen,
dass ein geeignetes Verbindungsteil verwendet wird, um die vorbestimmte
Verbindung herzustellen.
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Als
nächstes
wird der Aufbau in der oberen Fläche
des obigen Körperblocks 22 anhand
der 2 bis 4 erläutert. In 2 ist
der Teil 31 ein Ventilblock, der auf der oberen Fläche 22a des
Körperblocks 22 durch
den O-Ring 32 angeordnet ist, und umfasst Materialien mit
guter Wärmeleitfähig keit
und Korrosionsbeständigkeit,
wie rostfreier Stahl. Zwischen diesem Ventilblock 31 und
der oberen Fläche 22a wird
ein Ventilkörper 33 mit
Flüssigkeitsflusssteuerfunktion
gebildet. Das heißt,
im Innenraum 34 des Ventilblocks 31 wird ein Diaphragma 35 in
einer durch eine Feder 36 normalerweise nach oben gedrückten Art
und Weise bereitgestellt.
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Um
hier den Aufbau der oberen Fläche 22a des
Körperblocks 22 anhand
von 3 und 5 zu erläutern, ist der Teil 37 ein
in etwa im Zentralteil der obersten Fläche 22a zu bildender
Ventilsitz, und umfasst die zwei ringförmigen Teilwände 37a, 376,
und bildet den Ventilkörper 33 zusammen
mit dem Diaphragma 35. Die Ausnehmung 38, die
ringförmig
ist, wenn sie in der durch die zwei Ventilsitze 37a, 37b umgebenen
Ebene gesehen wird, wird in einer Art und Weise gebildet, dass diese
die Öffnung 23a des Flüssigmaterial-Zuführwegs 23 auf
der stromabwärtigen
Seite enthält,
und als Flüssigkeitsflussweg
fungiert.
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In
der Ausnehmung 39, die kreisförmig ist, wenn in der durch
den inneren Ventilsitz 37a umgebenen Ebene gesehen, wie
in 5 gezeigt, sind eine Öffnung 24a auf der
stromabwärtigen
Seite des Trägergaszuführwegs 24 und
ein Loch 40, das zum Gasauslassweg 25 leitet,
bereitgestellt, und eine flache schlanke Fuge 41, einschließlich dieser Öffnungen 24a und
des Lochs 40, wird gebildet. Diese ist so aufgebaut, dass
das Trägergas
CG, das von der Öffnung 24a fließt, und
das flüssige
Material LM, das aus der Lücke
zwischen dem inneren Ventilsitz 37a und dem Diaphragma 35 fließt, gemischt
werden, und das System fungiert als Gas-Flüssig-Mischeinheit.
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Der
Teil 42 ist eine Düse,
die zwischen dem obigen Loch 40 und dem Gasauslassweg 25 gebildet wird.
Diese Düse 42 weist
einen im wesentlichen kleinen Durchmesser und eine Länge auf,
derart, dass der Durchmesser nicht mehr als 1,0 mm und die Länge nicht
mehr als 1,0 mm beträgt.
Weiterhin ist die Düse 42 so
nahe wie möglich
an der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 vorgesehen.
In dieser Düse 42 wird
eine Gas-Flüssig-Mischung
M, gebildet in der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39,
in den Gasauslassweg 25 abgelassen, wodurch das flüssige Material
LM, das in der Gas-Flüssig-Mischung
M enthalten ist, einem reduzierten Druck ausgesetzt wird, um in
ein Gas überführt zu werden.
Das resultierende Gas wird mit dem Trägergas CG gemischt, um ein
gemischtes Gas KG zu werden.
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In 3 ist
der Teil 43 eine O-Ringfuge, gebildet auf der Außenseite
des außenseitigen
Ventilsitzes 37b, in die der obige O-Ring 32 eingesetzt
wird.
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Das
Diaphragma 35 umfasst ein Material mit guter Wärmebeständigkeit
und Korrosionsbeständigkeit
und geeigneter Elastizität,
und wie in 4(A), (B) gezeigt, enthält es eine
Ventileinheit 35b, die mit der oberen Fläche des
Ventilsitzes 37a unterhalb des Schafts 35a in
Kontakt kommt oder übertragen
wird, und einen dünnwandigen
Teil 35c um diese herum aufweist, und weiterhin einen dickwandigen
Teil 35d um den dünnwandigen
Teil 35c aufweist. Diese ist derart aufgebaut, dass in üblicher
Zeit, indem durch Drücken
mit einer Feder 36 nach oben der Ventilteil 35b vom
Ventilsitz 37a abgetrennt wird, aber wenn ein Pressdruck
nach unten zum Schaft 35a wirkt, das Ventil 35b in
eine Richtung verschoben wird, um mit dem Ventilsitz 37a in
Kontakt zu kommen.
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Der
Teil 44 ist ein Betätigungsteil
zum Pressen des Diaphragmas 35 nach unten, um dieses zu deformieren.
In dieser Ausführungsform
wird dieses in einem Piezobetätigungsteil
gebildet, worin ein Piezostapel 46 durch Laminieren einer
Vielzahl von piezoelektrischen Elementen in einem Gehäuse 45,
aufgebaut auf dem oberen Teil des Ventilblocks 31, bereitgestellt
wird, und der Pressteil 47 unterhalb des Piezostapels 46 wird
mit dem axialen Teil 35a des Diaphragmas 35 in
Kontakt gebracht.
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Der
Betrieb der Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas, die in obiger Art und Weise aufgebaut ist,
wird erläutert.
Wenn das Inertgas zum Rohmaterialtank 5 zugeführt wird,
wird das flüssige
Material LM im Rohmaterialtank 5 unter Druck gesetzt und
das flüssige
Material LM fließt
in die Flüssigmaterial-Zuführleitung 2 in
Richtung des Steuerventils 1. Der Fluss dieses flüssigen Materials LM
wird durch den Flüssigkeitsflussmesser 8 gemessen,
und die Ergebnisse der Messung werden in die Vorrichtungssteuereinheit 10 eingegeben.
Das flüssige
Material LM wird in das Steuerventil 1 eingeführt. Ein
Kontrollsignal für
das Steuerventil 1 wird von der Vorrichtungssteuereinheit 10 übermittelt,
um den Fluss proportional zum Flüssigkeitsflusseinstellsignal einzustellen.
In der Folge wird ein Piezobetätigungselement 44 betätigt, um
die Öffnung
des Ventilkörpers 33 einzustellen.
Folglich erreicht das flüssige Material
LM, das in das Steuerventil 1 eingeführt wird, den Flüssigkeitsflussweg 38 durch
den Flüssigmaterial-Zuführweg 23 und
geht weiterhin, wie in den 3 und 5 gezeigt,
in die Gas-Flüssig-Mischeinheit 39,
die auf eine geeignete Temperatur gebracht wird, durch die Lücke zwischen
dem Ventilsitz 37a und dem Ventilteil 35b des
Diaphragmas 35 vom Flüssigflussweg 38.
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Andererseits
wird das Trägergas
CG aus der Trägergaszuführquelle 12 der
Flusssteuerung in der Flusssteuervorrichtung für Gas 16 unterzogen
und in Richtung des Steuerventils 1 zur Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 im
Steuerventil 1 übermittelt.
Das Trägergas
CG, das in das Steuerventil 1 eingeführt wird, wird in die Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 durch den
Trägergaszuführweg 24,
wie in 3 gezeigt, übermittelt.
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Das
flüssige
Material LM und das Trägergas CG,
die in die obige Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 eintreten,
werden miteinander gemischt. Insbesondere wird auf der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 eine
knappe Fuge 41 gebildet, und da das flüssige Material LM mit dem Trägergas CG
gemischt wird, während
es in die Fuge 41 fließt,
werden die zwei Teile LM und CG ausreichend zusammengemischt, um
eine Gas-Flüssig-Mischung
M zu bilden.
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Die
obige Gas-Flüssig-Mischung
M wird durch das Loch 40 der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 geleitet
und zum Gasauslassweg 25 von der Düse 42 abgelassen.
Zu diesem Zeitpunkt wird das flüssige Material
LM in der Gas-Flüssig-Mischung
M einem reduziertem Druck unterworfen, um unmittelbar zu einem Gas
zu werden. Dieses Gas wird mit dem Trägergas CG in der Gas-Flüssig-Mischung
M gemischt, um ein gemischtes Gas KG zu werden, und fließt zur stromabwärtigen Seite
durch den Gasauslassweg 25. Zu diesem Zeitpunkt, da der
Gasauslassweg 25 durch das Heizgerät 2b erhitzt wird,
sollte keine neue Kondensation auftreten.
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Das
obige Trägergas
CG zeigt an der Vorderseite der Düse 42 (stromaufwärtige Seite)
einen Hochdruckzustand und wird durch das obige Heizgerät 26 erhitzt,
um die Temperatur mit guter Effizienz zu erhöhen. Da zusätzlich nicht nur die Erhitzungseffizienz
des Trägergases
CG per se durch das obige Heizgerät 26 ansteigt, sondern
auch das obige flüssige
Material LM mit dem Trägergas
CG in der Düse 42 zwangsweise
gemischt werden, schreitet der Wärmetransfer
vom Trägergas
CG zum flüssigen
Material LM mit guter Effizienz fort. Aufgrund dieser Faktoren wird
die Wärmetransfereffizienz
vom Heizgerät 26 zum
flüssigen
Material LM erhöht,
und die Effizienz zur Überführung des
Flüssigkeitsmaterials
LM in ein Gas wird vergrößert, und
der Fluss des in ein Gas überführten flüssigen Materials
LM wird verstärkt,
mit dem Ergebnis, dass die Absenkung der Temperatur, die zur Überführung des
flüssigen
Materials LM in ein Gas notwendig ist, möglich wird, so dass eine Reduzierung
der Energiekosten geplant werden kann.
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Zusätzlich wird
die Gaskonzentration des flüssigen
Materials LM, das aus der Düse 42 abgelassen
wird, und im Verfahren in ein Gas überführt wird, wo die Gas-Flüssig-Mischung
M aus dem Gas-Flüssig-gemischten
Teil 39 zur stromabwärtigen Seite
des Gasauslasswegs 35 geleitet wird, durch die Gegenwart
des Trägergases
CG abgesenkt, und begleitet hiervon, die Temperatur, die notwendig
ist zur Verhinderung, dass das flüssige Material in Gasform LM
verflüssigt
wird und Tautropfen im Gasauslassweg 25 bildet, abgesenkt,
mit dem Ergebnis, dass es möglich
wird, dass die Energiekosten für
das Erhitzen des Gasauslasswegs 25 gesenkt werden. Da daneben
das flüssige
Material LM seine Wärme
durch adiabatische Expansion zum Zeitpunkt, wenn es aus der Düse 42 abgelassen
und in den Gaszustand überführt wird,
verliert, wird die normale Effizienz zur Überführung in ein Gas abgesenkt,
aber in dieser Ausführungsform
ist es möglich,
den Wärmeverlust durch
das flüssige
Material LM durch das mit dem flüssigen
Material LM zu mischende Trägergas
CG zu ergänzen,
und es hierdurch möglich
zu machen, eine Verbesserung der Effizienz der Überführung in ein Gas des flüssigen Materials
LM zu erreichen.
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Das
obige gemischte Gas KG wird zum Reaktionsofen 20 zugeführt, der
eine Verwendungsstelle durch die Gasauslassleitung 4 auf
der stromabwärtigen
Seite des Gasauslasswegs 25 darstellt. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Fluss des gemischten Gases KG durch den Flussmesser für Gas 18,
angeordnet in der Gasauslassleitung 4, gemessen, und die
Ergebnisse hiervon werden zur Vorrichtungssteuereinheit 10 übermittelt.
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Wie
oben beschrieben, wird in der Vorrichtung dieser Erfindung zur Überführung des
flüssigen Materials
in ein Gas in der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39,
gebildet im Steuerventil 1, ausgestattet mit einer Flüssigkeitsflusssteuerfunktion,
ein flüssiges
Material LM mit dem Trägergas
CG unter Flusssteuerung gemischt, wobei zu diesem Zeitpunkt die
Gas-Flüssig-Mischung
M aus der Düse 42,
angebracht in Nähe
der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39,
abgelassen wird, um das flüssige
Material LM einem reduzierten Druck zu unterziehen, um es in ein
Gas umzuwandeln, so dass es möglich
wird, die Gas-Flüssig-Mischung
M im günstig
gemischten Zustand aus der Düse 42 abzulassen,
und das flüssige
Material LM in der Gas-Flüssig-Mischung
M in guter Effizienz und stabilisiertem Zustand in ein Gas zu überführen, um einen
gashaltigen Dampf bestimmter Konzentration in einem stabilisierten
Zustand zuzuführen.
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In
der Vorrichtung zum Überführen eines flüssigen Materials
in ein Gas der vorliegenden Erfindung wird der Transport des flüssigen Materials
LM zum Reaktionsofen 20 durchgeführt, indem es dem Trägergas CG,
das mit einer hohen Geschwindigkeit geleitet wird, zugeführt (gemischt)
wird, so dass es möglich
ist, das flüssige
Material LM zum Reaktionsofen 20 mit einer hohen Geschwindigkeit
zu übermitteln,
und somit ist es möglich,
den Fall zu bewältigen, wo
eine Hochgeschwindigkeitsreaktion erforderlich ist.
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6 zeigt
die Messdaten, erhalten zum Zeitpunkt der Überführung des flüssigen Materials LM
in ein Gas durch die obige Vorrichtung zur Überführung des flüssigen Materials
in ein Gas, die die Ergebnisse der Beobachtung der Änderung
des gemischten Gases KG darstellt, das aus dem Steuerventil 1 zum
Zeitpunkt, wenn die Zuführmenge
des flüssigen
Materials LM in das Steuerventil 1 schrittweise erhöht wird,
während
die Zuführmenge
des Trägergases
CG konstant gehalten wird, abgelassen wird.
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Das
heißt,
im Falle der Zuführung
eines Trägergases
CG mit der Geschwindigkeit von 2000 cm3/min
und Ethanol als Flüssigmaterial
LM mit einer Geschwindigkeit von 1 cm3/min
zum Reaktionsofen 20, in dem der Durchmesser der Düse 42 0,3
mm und die Länge
0,6 mm sind, wenn die Temperatur des Heizgeräts 26 des Steuerventils 1 80°C beträgt, wird der
Druck der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 etwa
30 kPa. Zu diesem Zeitpunkt wird die Gas-Flüssig-Mischung M in der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 aus
der Düse 42 abgelassen,
um den Zustand zu beobachten, wenn das flüssige Material LM in der Gas-Flüssig-Mischung
M unter reduziertem Druck in ein Gas überführt, und dem Reaktionsofen 20 zugeführt wird.
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In
dieser 6 zeigt die Markierung A die Zuführmenge
des Trägergases
CG, das in diesem Beispiel 2000 cm3/min
beträgt.
Die Markierung B zeigt die Änderung
der Zuführmenge
des Ethanols als flüssiges
Material LM, die in diesem Beispiel eine schrittweise Änderung
von 0,2 auf 1,0 cm3/min zeigt. Auch die
Markierung C in der Figur zeigt die Änderung im Fluss des gemischten
Gases KG, das aus dem Steuerventil 1 als Änderung
in der Spannung ausgeleitet wird.
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Aus
der obigen 6 kann beobachtet werden, dass
die Ausgabe C des Flussmessers für
das Gas 18 zwischen 0,2 und 1,0 cm3/min
stabilisiert wird, so dass die Überführung des
flüssigen
Materials LM in ein Gas stabilisiert wird. Mit anderen Worten ist es
gemäß der Vorrichtung
zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas des obigen Aufbaus möglich, eine größere Menge
des flüssigen
Materials LM im stabilisierten Zustand in ein Gas zu überführen, als
mit einer herkömmlichen
Vorrichtung zur Überführung in
ein Gas, und Erzeugen des gemischten Gases.
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Da
die obige Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas ausgelegt ist, um die Flusssteuerung des flüssigen Materials
LM im Steuerventil 1 basierend auf der Ausgabe des Flussmessers
für die
Flüssigkeit 8 durchzuführen, kann das
flüssige
Material LM in einer optimalen Menge zur Gas-Flüssig-Mischeinheit 39 zugeführt werden.
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Diese
Erfindung ist nicht auf die obige Ausführungsform begrenzt, aber kann
in verschiedenen Modifikationen durchgeführt werden. Das heißt, der Flüssigmaterial-Zuführweg 23 und
der Trägergaszuführweg 24 sind
nicht notwendigerweise in einer Hakenform gebildet, sondern können auch
gerade sein. Das Heizgerät 26 kann
ein Plattenheizgerät
sein. Die Erhitzungstemperatur durch das Heizgerät 26 kann optional
gemäß der Art
des flüssigen
Materials LM und dergleichen eingestellt werden. Dieses Heizgerät 26 kann
ausgelegt sein, um die Nähe
der Gas-Flüssig-Mischeinheit 39,
des Körperblocks 22 oder
des Gasauslasswegs 25 zu erhitzen, und speziell kann es
in einem solchen Maß ausgelegt
sein, dass der Druck durch Ablassen des flüssigen Materials LM aus der
Düse 42 reduziert
wird, um es möglich zu
machen, in geeigneter Weise ein Gas zu bilden.
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Die
Flusssteuerung des flüssigen
Materials LM im Steuerventil 1 kann ausgelegt sein, basierend auf
der Ausgabe des Flussmessers für
Gas 18, das auf der Gasauslassleitung 4 bereitgestellt
wird, und wenn eine derartige Anordnung vorliegt, kann der Fluss
des flüssigen
Materials LM mit höherer
Genauigkeit gesteuert werden.
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Weiterhin
kann als ein Betätigungselement 44 ein
elektromagnetischer Typ oder ein thermisches System verwendet werden.
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Weiterhin
ist das flüssige
Material LM nicht auf Ethanol beschränkt, sondern kann beispielsweise Pentaethoxytantal
(PETa), Trimethylphosphat (TMPO) und dergleichen sein.
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Weiterhin
ist das flüssige
Material LM nicht auf eines begrenzt, das bei Raumtemperatur und normalem
Druck im flüssigen
Zustand vorliegt, sondern kann eines sein, das, obwohl es bei Raumtemperatur
und unter normalem Druck in der Gasphase vorliegt, bei Raumtemperatur
optional unter Druck gesetzt flüssig
sein kann.
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Zusätzlich kann
das Reaktionsgefäß 20 ein Vakuumgefäß sein,
in welchem Fall die Gasauslassleitung 4 unter reduzierten
Druck gesetzt werden kann.
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7 zeigt
die Messdaten, erhalten mit der obigen Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen Materials
in ein Gas zum Zeitpunkt, wenn Trimethylphosphat (TMPO) als flüssiges Material
LM in ein Gas überführt wird,
was die Ergebnisse der Beobachtung der Änderung im gemischten Gas KG,
das aus dem Steuerventil 1 herausgeleitet wird, zum Zeitpunkt,
wenn die Zuführmenge
des flüssigen
Materials LM in das Steuerventil 1 unverzüglich erhöht und herabgesenkt
wird, während
die Zuführmenge
im Steuerventil 1 von N2 als Trägergas CG
beibehalten wird, darstellt.
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Das
heißt,
im Falle der Zuführung
des obigen Trägergases
CG mit der Rate von 3,0 l/min und dem flüssigen Material LM mit der
Rate von 0,033 cm3/min zum Reaktionsofen 20,
wird die Beobachtung der Bedingungen gemacht, wo, mit der Temperatur
des Heizgeräts 26 des
Steuerventils 1 auf 70°C
eingestellt, das flüssige
Material LM in der Gas-Flüssig-Mischung
M unter reduziertem Druck in ein Gas überführt wird, und zum Reaktionsofen 20 zugeführt wird. In
jeder der in 7 gezeigten Darstellung stellt
die Abszissenachse die Zeit dar und die Ordinatenachse zeigt die
Ausgabegröße des Flussmessers 8 für Flüssigkeit
und des Flussmessers 18 für Gas an.
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Um
das Trimethylphosphat (TMPO) mit der herkömmlichen Vorrichtung zur Überführung des flüssigen Materials
in ein Gas bei 0,033 cm3/min fließen zu lassen,
um durch Überführung in
ein Gas Gas zu erzeugen, ist eine Temperatur von 130°C erforderlich.
Jedoch gab es bei einer derartig hohen Temperatur das Problem, dass
TMPO Selbstzersetzung zeigte, und das zersetzte Material wurde auf
dem Steuerventil angesammelt, um ein Blockieren zu bewirken. Gemäß der Vorrichtung
zur Überführung des flüssigen Materials
in ein Gas der vorliegenden Erfindung ist es jedoch möglich, TMPO
bei 70°C
fließen zu
lassen, wobei Selbstzersetzung von TMPO bei 0,3 cm3/min
kaum auftritt, um eine Umwandlung in ein Gas und Erzeugung zu bewirken,
und wie aus der Tatsache, dass der Ausfluss des Flussmessers 18 für das Gas
der Änderung
der Ausgabe des Flussmessers 8 für die Flüssigkeit zum Zeitpunkt folgt,
wenn der Fluss von TMPO unverzüglich
von 0 auf 0,033 cm3/min erhöht wird,
und die Änderung
des Ausflusses des Flussmessers 8 für die Flüssigkeit zum Zeitpunkt, wenn
der Fluss von TMPO unverzüglich
von 0,033 cm3/min auf 0 abgesenkt wird,
wird eine Überführung in
ein Gas von TMPO stabil durchgeführt.
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8 ist
eine veranschaulichende Ansicht, die im Vergleich die Adhäsionsbedingungen
von TMPO in Nähe
zum Ventilsitz 37 zeigt, worin dieselbe Figur (A) die Ergebnisse
des Falles beim Zuführen des
Trägergases
CG mit 3,0 l/min und des flüssigen Materials
LM bei 0,033 cm3/min für 14 Stunden bei einer Temperatur
in der Nähe
des Ventilsitzes, eingestellt auf 130°C, unter Verwendung der herkömmlichen
Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas zeigt, wobei dieselbe Figur (B) die Ergebnisse
des Falles des Zuführens
des Trägergases
CG bei 3,0 l/min, des flüssigen
Materials LM bei 0,033 cm3/min für 14 Stunden
bei einer Temperatur in der Nähe
des Ventilsitzes 37, eingestellt auf 130°C, unter
Verwendung der Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas der vorliegenden Erfindung zeigt, und dieselbe
Figur (C) zeigt die Ergebnisse des Falls beim Zuführen des
Trägergases CG
bei 3,0 l/min und Zuführen
des flüssigen
Materials LM bei 0,033 cm3/min für 20 Stunden
bei einer Temperatur in der Nähe
des Ventilsitzes 37, eingestellt auf 70°C, unter Verwendung der Vorrichtung
zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas der vorliegenden Erfindung.
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Es
kann aus 8(A) und (B) festgestellt werden,
dass im Falle, dass die Temperatur auf 130°C eingestellt ist, selbst unter
Verwendung der Vorrichtung zur Überführung des
flüssigen
Materials in ein Gas der vorliegenden Erfindung eine Abscheidung
von TMPO-Zersetzungsmaterial in der Nähe des Ventilsitzes 37 auftritt,
aber der Abscheidungsbereich im Vergleich mit dem Falle der Verwendung
der herkömmlichen
Vorrichtung zur Überführung des flüssigen Materials
in ein Gas klein wird. Weiterhin kann aus 8(C) ersehen
werden, dass im Falle der Verwendung und Einstellung der Temperatur
auf 70°C
kaum Abscheidung von TMPO-Zersetzungsmaterial in der Nähe des Ventilsitzes 37 vorliegt.
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Mit
anderen Worten kann gemäß der Vorrichtung
zur Überführung von
Flüssigmaterial
in ein Gas der vorliegenden Erfindung die zur Überführung der Flüssigkeit
in ein Gas erforderliche Erwärmungstemperatur
abgesenkt werden, selbst im Falle der Überführung eines flüssigen Materials
in ein Gas, das bei hoher Temperatur Zersetzung zeigt, wird es möglich, eine
derartige Zersetzung zu unterdrücken.
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Wirkung der Erfindung
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Wie
oben beschrieben, werden erfindungsgemäß ein flüssiges Material und ein Trägergas gemischt,
während
Flusssteuerung in einer Gas-Flüssig-Mischeinheit
im Steuerventil, ausgestattet mit einer Flüssigkeitsflusssteuerfunktion,
durchgeführt, und
diese Gas-Flüssig-Mischung
an der Düse
einem reduzierten Druck unterzogen wird. Demgemäß kann das flüssige Material
mit guter Effizienz unter stabilisiertem Zustand in ein Gas überführt werden.