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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Magnetpulver und einen unter
Verwendung des Magnetpulvers hergestellten isotropen Verbundmagneten.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Zur
Verringerung der Größe von Motoren
ist es erstrebenswert, dass ein Magnet eine hohe Magnetflussdichte
(bei gegebenem magnetischen Leitwert) aufweist, wenn er im Motor
verwendet wird. Faktoren zur Festlegung der Magnetflussdichte eines
Verbundmagneten umfassen die magnetische Leistung (d.h. Magnetisierung)
des Magnetpulvers und den Anteil (d.h. Zusammensetzungsverhältnis) des
im Verbundmagneten enthaltenen Magnetpulvers. Demzufolge lässt sich
dann, wenn die magnetische Leistung (Magnetisierung) des Magnetpulvers
selbst nicht ausreichend hoch ist, eine angestrebte Magnetflussdichte
nicht erreichen, es sei denn, der Anteil des Magnetpulvers im Verbundmagneten
wird auf einen äußerst hohen
Wert erhöht.
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Derzeit
verwenden die meisten der im praktischen Einsatz befindlichen Hochleistungs-Seltenerd-Verbundmagneten isotrope
Verbundmagneten, die unter Verwendung von MQP-B-Pulver der Firma
MQI Corp. als Seltenerd-Magnetpulver hergestellt werden. Die isotropen
Verbundmagneten sind den anisotropen Verbundmagneten in folgenden
Punkten überlegen:
bei der Herstellung des Verbundmagneten lässt sich das Herstellungsverfahren
vereinfachen, da keine Magnetfeldorientierung erforderlich ist,
und infolgedessen lässt
sich der Anstieg der Herstellungskosten einschränken. Andererseits weisen die
herkömmlichen
isotropen Verbundmagneten, für
die die Produkte unter Verwendung von MQP-B-Pulver repräsentativ
sind, die nachstehend aufgeführten
Nachteile auf.
- (1) Die herkömmlichen isotropen Verbundmagneten
weisen keine ausreichend hohe Magnetflussdichte auf. Aufgrund der
geringen magnetischen Leistung (d.h. der unzureichenden Magnetisierung)
des verwendeten Magnetpulvers muss der Anteil des Magnetpulvers
im Verbundmagneten erhöht
werden. Jedoch führt
der Anstieg des Anteils des Magnetpulvers zu einer Beeinträchtigung
der Verformbarkeit des Verbundmagneten, so dass diesbezüglich bestimmte
Grenzen bestehen. Wenn es in irgendeiner Weise gelingt, den Anteil des
Magnetpulvers durch Veränderung
der Formgebungsbedingungen oder dergleichen zu erhöhen, besteht
immer noch eine Grenze bezüglich
der erzielbaren Magnetflussdichte. Aus diesen Gründen ist es nicht möglich, die
Motorengröße unter
Verwendung der herkömmlichen
isotropen Verbundmagneten zu verringern.
- (2) Da der herkömmliche
Verbundmagnet eine hohe Koerzivität (Koerzitivkraft) aufweist,
ist seine Magnetisierbarkeit gering, so dass für die Magnetisierung ein relativ
starkes Magnetfeld erforderlich ist.
- (3) Obgleich es Berichte über
Nanoverbundmagneten mit hoher permanenter Magnetflussdichte gibt,
sind andererseits die Koerzitivkräfte so klein, dass die Magnetflussdichten
(für den
magnetischen Leitwert bei der tatsächlichen Verwendung), die für praxisgerechte
Motoren erzielbar sind, sehr nieder sind. Außerdem weisen diese Magneten
eine geringe Wärmestabilität auf, was
auf ihre geringen Koerzitivkräfte
zurückzuführen ist.
- (4) Die herkömmlichen
Verbundmagneten weisen eine geringe Korrosionsbeständigkeit
und eine geringe Wärmebeständigkeit
auf. Bei diesen Magneten ist es nämlich erforderlich, den Anteil
des Magnetpulvers im Verbundmagneten zu erhöhen, um die geringe magnetische
Leistung des Magnetpulvers auszugleichen. Dies bedeutet, dass die
Dichte des Verbundmagneten äußerst hoch
wird. Infolgedessen werden die Korrosionsbeständigkeit und die Wärmebeständigkeit
des Verbundmagneten beeinträchtigt,
was zu einer geringen Zuverlässigkeit
führt.
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ZUSAMMENFASSENDE
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Daher
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Magnetpulver
bereitzustellen, das zu einem Magneten mit einer hohen Magnetflussdichte
und einer hervorragenden Beschaffenheit in Bezug auf Magnetisierbarkeit
und Zuverlässigkeit,
insbesondere in Bezug auf Temperatureigenschaften (d.h. Wärmebeständigkeit
und Wärmestabilität) führt, sowie
einen aus dem Magnetpulver geformten isotropen Verbundmagneten bereitzustellen.
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Um
das vorstehende Ziel zu erreichen, ist die vorliegende Erfindung
auf ein Magnetpulver abgestellt, das aus einer durch die Formel
Rx(Fe1-yCoy)100-x-z-wBzAlw (wobei R mindestens
eine Art eines Seltenerdelements bedeutet, x einen Wert von 8,1–9,4 at-%
bedeutet, y einen Wert von 0–0,30
bedeutet, z einen Wert von 4,6–6,8 at-%
bedeutet, und w einen Wert von 0,02–1,5 at-% bedeutet) wiedergegebenen
Legierungszusammensetzung zusammengesetzt ist, wobei das Magnetpulver
aus einer Verbundstruktur mit einer weichen magnetischen Phase und
einer harten magnetischen Phase aufgebaut ist, wobei das Magnetpulver
solche Eigenschaften aufweist, dass dann, wenn das Magnetpulver
durch Vermischen mit einem Bindemittelharz und anschließende Formgebung
zu einem isotropen Verbundmagneten geformt worden ist, die irreversible
Suszeptibilität (χirr), die unter Verwendung eines Schnittpunkts
einer Demagnetisierungskurve im J-H-Diagramm, das die magnetischen
Eigenschaften bei Raumtemperatur wiedergibt, und einer Geraden,
die durch den Ursprung im J-Η-Diagramm
geht und einen Gradienten (J/H) von –3,8 × 10–6 H/m
aufweist, als Startpunkt gemessen wird, weniger als 5,0 × 10–7 H/m
beträgt
und die Eigenkoerzitivkraft (HCJ) des Magneten
bei Raumtemperatur im Bereich von 406–717 kA/m liegt.
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Wie
vorstehend beschrieben, lassen sich erfindungsgemäß die folgenden
Wirkungen erzielen.
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Da
die einzelnen Magnetpulver eine Verbundstruktur mit einer weichen
magnetischen Phase und einer harten magnetischen Phase aufweisen,
und sie eine vorbestimmte Menge an Al enthalten, weisen sie eine hohe
Magnetisierbarkeit und hervorragende magnetische Eigenschaften auf,
so dass ihre Eigenkoerzitivkraft und Rechteckigkeit in besonderer
Weise verbessert sind.
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Der
absolute Wert für
den irreversiblen Flussverlust ist gering und es lässt sich
eine hervorragende Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) erreichen.
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Aufgrund
der hohen Magnetflussdichte, die erfindungsgemäß gewährleistet werden kann, ist
es möglich,
einen Verbundmagneten mit hoher magnetischer Leistung zu erhalten,
selbst wenn dieser isotrop ist. Da sich insbesondere eine magnetische
Leistung, die gleichwertig oder besser als beim herkömmlichen
isotropen Verbundmagneten ist, mit einem Magneten, der im Vergleich
zum herkömmlichen
isotropen Verbundmagneten ein geringeres Volumen aufweist, erreichen
lässt,
ist es möglich,
einen Hochleistungsmotor von geringerer Größe bereitzustellen.
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Da
eine höhere
Magnetflussdichte gewährleistet
werden kann, ist ferner bei der Herstellung eines Verbundmagneten
eine ausreichend hohe magnetische Leistung erzielbar, ohne dass
irgendwelche Maßnahmen zur
Erhöhung
der Dichte des Verbundmagneten ergriffen werden. Infolgedessen lassen
sich die Maßgenauigkeit,
die mechanische Festigkeit, die Korrosionsbeständigkeit, die Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) und dergleichen
weiter verbessern, und zwar zusätzlich
zur Verbesserung der Verformbarkeit, so dass sich leicht ein Verbundmagnet
von hoher Zuverlässigkeit
herstellen lässt.
Insbesondere wenn Si enthalten ist, lässt sich eine weitere Verbesserung
der Korrosionsbeständigkeit
erzielen.
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Da
die Magnetisierbarkeit des erfindungsgemäßen Magneten hervorragend ist,
ist es möglich,
einen Magneten mit einem geringeren Magnetisierungsfeld zu magnetisieren.
Insbesondere lässt
sich eine multipolare Magnetisierung oder dergleichen leicht und
sicher erreichen und ferner lässt
sich eine hohe Magnetflussdichte erzielen.
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Da
für den
Verbundmagneten eine hohe Dichte nicht erforderlich ist, eignet
sich die vorliegende Erfindung für
Herstellungsverfahren, wie die Extrusionsformgebung oder die Spritzgießformgebung,
bei denen die Formgebung bei hoher Dichte im Vergleich zur Pressformgebung
schwierig ist. Die vorstehend beschriebenen Wirkungen lassen sich
in den durch diese Formgebungsverfahren hergestellten Verbundmagneten
ebenfalls realisieren. Demzufolge können verschiedene Formgebungsverfahren
selektiv eingesetzt werden, wodurch die Wahlmöglichkeiten für die Gestalten
des Verbundmagneten erweitert werden können.
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Diesbezüglich ist
es bevorzugt, dass es sich bei der Verbundstruktur um eine Nanoverbundstruktur handelt.
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Ferner
ist es erfindungsgemäß bevorzugt,
dass R Seltenerdelemente umfasst, die vorwiegend Nd und/oder Pr
enthalten. In diesem Fall umfasst R Pr und dessen Anteil in Bezug
auf die Gesamt masse von R beträgt
5–75%.
Wenn der Anteil in diesem Bereich liegt, ist es möglich, die
Koerzivität
und die Rechteckigkeit zu verbessern, wobei kaum ein Abfall der
remanenten Magnetflussdichte hervorgerufen wird.
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Ferner
ist es erfindungsgemäß bevorzugt,
dass R Dy umfasst und dessen Anteil in Bezug auf die Gesamtmasse
von R 14% oder weniger beträgt.
Wenn der Anteil in diesem Bereich liegt, lässt sich die Koerzivität verbessern,
ohne dass ein ausgeprägter
Abfall der remanenten Magnetflussdichte hervorgerufen wird, und
ferner ist auch eine Verbesserung der Wärmebeständigkeit möglich.
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Außerdem ist
es bevorzugt, dass das Magnetpulver durch Abschrecken der im geschmolzenen
Zustand befindlichen Legierung erhalten wird.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass das Magnetpulver durch Pulverisieren eines
abgeschreckten Bandes der Legierung, die unter Verwendung einer
Kühlwalze
hergestellt worden ist, erhalten wird.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass das Magnetpulver mindestens einmal während des
Herstellungsverfahrens oder nach seiner Herstellung einer Wärmebehandlung
unterworfen wird.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass die durchschnittliche Korngröße des Magnetpulvers
im Bereich von 0,5–150 μm liegt.
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Die
vorliegende Erfindung ist auch auf einen isotropen Seltenerd-Verbundmagneten
abgestellt, der durch Binden des Magnetpulvers gemäß den vorstehenden
Ausführungen
mit einem Bindemittelharz gebildet wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist ferner auf einen isotropen Seltenerd-Verbundmagneten
abgestellt, der durch Binden eines Magnetpulvers mit einem Gehalt
an Al mit einem Bindemittelharz gebildet wird, wobei der isotrope
Seltenerd-Verbundmagnet dadurch gekennzeichnet ist, dass die irreversible
Suszeptibilität
(χirr), die unter Verwendung eines Schnittpunkts
einer Demagnetisierungskurve im J-H-Diagramm, das die magnetischen Eigenschaften
bei Raumtemperatur wiedergibt, und einer Geraden, die durch den
Ursprung im J-H-Diagramm geht und einen Gradienten (J/H) von –3,8 × 10–6 H/m
aufweist, als Startpunkt gemessen wird, weniger als 5,0 × 10–7 H/m
beträgt
und die Eigenkoerzitivkraft (HCJ) des Magneten
bei Raumtemperatur im Bereich von 406–717 kA/m liegt.
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Erfindungsgemäß ist es
bevorzugt, dass dieses Magnetpulver aus einer Legierung auf der
Basis von R-TM-B-Al gebildet wird (wobei R mindestens ein Seltenerdelement
bedeutet und TM ein Übergangsmetall
bedeutet, das Eisen als eine Hauptkomponente enthält).
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Ferner
ist es bevorzugt, dass das Magnetpulver mindestens ein Element umfasst,
das aus der Gruppe, die Cu, Si, Ga, Ti, V, Ta, Zr, Nb, Mo, Hf, Ag,
Zn, P, Ge und Cr umfasst, ausgewählt
ist.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass der Anteil dieses Elements 3 at-% oder weniger
beträgt.
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Außerdem ist
es bevorzugt, dass das Magnetpulver aus einer Verbundstruktur aufgebaut
ist, die eine weiche magnetische Phase und eine harte magnetische
Phase aufweist.
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Außerdem ist
es bevorzugt, dass der isotrope Verbundmagnet einer multipolaren
Magnetisierung zu unterwerten ist, oder bereits einer multipolaren
Magnetisierung unterworfen worden ist. Für diesen Fall ist es ferner
bevorzugt, dass der isotrope Verbundmagnet für einen Motor verwendet wird.
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Diese
und andere Ziele, Strukturen und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung
und den Beispielen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Darstellung, die in schematischer Weise ein Beispiel für eine Verbundstruktur
(Nanoverbundstruktur) eines erfindungsgemäßen Magnetpulvers zeigt.
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2 ist
eine Darstellung, die in schematischer Weise ein Beispiel für eine Verbundstruktur
(Nanoverbundstruktur) eines erfindungsgemäßen Magnetpulvers zeigt.
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3 ist
eine Darstellung, die in schematischer Weise ein Beispiel für eine Verbundstruktur
(Nanoverbundstruktur) eines erfindungsgemäßen Magnetpulvers zeigt.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel für den Aufbau einer Vorrichtung
(Vorrichtung zur Herstellung eines abgeschreckten Bandes) zur Herstellung
eines Magnetmaterials zeigt.
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5 ist
eine seitliche Schnittansicht zur Darstellung der Situation in der
Nähe des
Kollisionsabschnitts, in dem in der in 4 dargestellten
Vorrichtung das geschmolzene Metall mit einer Kühlwalze kollidiert.
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6 ist
J-H-Diagramm (Koordinatendiagramm), das die irreversible Susszeptibilität erläutert.
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7 ist
J-H-Diagramm (Koordinatendiagramm), das die Entmagnetisierungskurven
und die Rückstoßkurven
darstellt.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Nachstehend
werden das erfindungsgemäße Magnetpulver
und die aus den Magnetpulvern gebildeten isotropen Seltenerd-Verbundmagneten
ausführlich
beschrieben.
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Zusammenfassende
Darstellung der Erfindung
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Derzeit
besteht in der Praxis ein Bedarf nach einem Magneten mit einer hohen
Magnetflussdichte, um die Größe von Motoren
oder anderen elektrischen Vorrichtungen zu verringern. In einem
Verbundmagneten handelt es sich bei Faktoren, die die Magnetflussdichte
festlegen, um die magnetische Leistung (insbesondere Magnetisierung)
des Magnetpulvers und um den Anteil (Zusammensetzungsverhältnis) des
Magnetpulvers, das im Verbundmagneten enthalten ist. Wenn die magnetische
Leistung (Magnetisierung) des Magnetpulvers selbst nicht so hoch
ist, lässt
sich eine angestrebte Magnetflussdichte nicht erreichen, es sei
denn, der Anteil des Magnetpulvers im Verbundmagneten wird auf einen äußerst hohen
Wert erhöht.
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Wie
vorstehend erwähnt,
kann MQP-B-Pulver, das von der MQI Corp. hergestellt wird und derzeit
in breitem Umfang eingesetzt wird, möglicherweise keine ausreichende
Magnetflussdichte gewährleisten,
und zwar in Abhängigkeit
von der Verwendung. Infolgedessen ist es bei der Herstellung der
Verbundmagneten erforderlich, den Anteil des Magnetpulvers im Verbundmagneten
zu erhöhen,
d.h. es ist erforderlich, die Magnetflussdichte zu steigern. Jedoch
führt dies
wiederum zu einem Mangel an Zuverlässigkeit in Bezug auf die Korrosionsbeständigkeit,
die Wärmebeständigkeit
und die mechanische Festigkeit und dergleichen. Ferner besteht ein
Problem dahingehend, dass der erhaltene Magnet aufgrund seiner hohen
Koerzivität
eine geringe Magnetisierbarkeit aufweist.
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Dagegen
können
das Magnetpulver und der isotrope Verbundmagnet (isotroper Seltenerd-Verbundmagnet)
gemäß der Erfindung
eine ausreichende Magnetflussdichte und eine angemessene Koerzitivkraft
erreichen. Infolgedessen ist es ohne eine extreme Erhöhung des
Anteils des Magnetpulvers im Verbundmagneten möglich, einen Verbundmagneten
mit hoher Festigkeit und hervorragender Verformbarkeit, Korrosionsbeständigkeit
und Magnetisierbarkeit bereitzustellen. Dies ermöglicht es, die Größe des Verbundmagneten
zu verringern und seine Leistung zu erhöhen, was zur Verringerung der
Größe von Motoren
und anderer Vorrichtungen, in denen Magneten eingesetzt werden,
beiträgt.
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Ferner
kann das erfindungsgemäße Magnetpulver
so gebildet werden, dass es eine Verbundstruktur mit einer harten
magnetischen Phase und einer weichen magnetischen Phase bildet.
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Während das
von MQI Corp. hergestellte MQP-B-Pulver eine einphasige Struktur
aus einer harten magnetischen Phase aufweist, besitzt das erfindungsgemäße Magnetpulver
eine Nanoverbundstruktur, die auch eine weiche magnetische Phase
mit hoher Magnetisierung umfasst. Demzufolge besitzt es den Vorteil,
dass die Gesamtmagnetisierung des Systems insgesamt hoch ist. Da
sich ferner eine hohe Rückstoßpermeabilität des Verbundmagneten
ergibt, entsteht ein Vorteil insofern, dass auch nach Anlegen eines
umgekehrten Magnetfelds der Demagnetisierungsfaktor klein bleibt.
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Legierungszusammensetzung
des Magnetpulvers
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Das
erfindungsgemäße Magnetpulver
weist Legierungszusammensetzungen auf, die durch die folgende Formel
wiedergegeben werden: Rx(Fe1-yCoy)100-x-z-wBzAlw (R bedeutet
mindestens eine Art von Seltenerdelementen, x hat einen Wert von
8,1–9,4
at-%, y hat einen Wert von 0–0,30,
z hat einen Wert von 4,6–6,8 at-%,
und w hat einen Wert von 0,02–1,5
at-%).
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Zu
Beispielen für
Seltenerdmetalle im Rahmen von R gehören Y, La, Ce, Pr, Nd, Pm,
Sm, Eu, Gd, Tb, Dy, Ho, Er, Tm, Yb, Lu und Mischmetall. Diesbezüglich kann
R eine Art oder zwei oder mehr Arten dieser Elemente umfassen.
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Der
Anteil von R wird auf 8,1–9,4
at-% eingestellt. Wenn der Anteil von R weniger als 8,1 at-% beträgt, so lässt sich
keine ausreichende Koerzitivkraft erreichen und durch Zugabe von
Al wird die Koerzitivkraft nur in geringem Umfang erhöht. Wenn
andererseits der Anteil von R 9,4 at-% übersteigt, so lässt sich
keine ausreichende Magnetflussdichte erreichen, was auf das Absinken
des Magnetisierungspotentials zurückzuführen ist.
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Dabei
ist es bevorzugt, dass R die Seltenerdelemente Nd und/oder Pr als
Hauptbestandteile umfasst. Der Grund hierfür ist, dass diese Seltenerdelemente
die Sättigungsmagnetisierung
der harten magnetischen Phase erhöhen, die die Verbundstruktur
(insbesondere die Nanoverbundstruktur) des Magnetpulvers aufbauen
und in Bezug auf die Realisierung einer zufriedenstellenden Koerzitivkraft
für einen
Magneten wirksam sind.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass R Pr umfasst und dessen Anteil, bezogen auf
die Gesamtmenge von R, 5–75%
und insbesondere 10–60%
beträgt.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass
dann, wenn das Verhältnis
in diesem Bereich liegt, es möglich
wird, die Koerzivität
und die Rechteckigkeit zu verbessern, wobei kaum ein Absinken der
remanenten Magnetflussdichte hervorgerufen wird.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass R Dy umfasst und dessen Anteil zur Gesamtmenge
von R 14% oder weniger beträgt.
Wenn der Anteil in diesem Bereich liegt, lässt sich die Koerzivität verbessern,
ohne dass ein ausgeprägtes
Absinken der remanenten Magnetflussdichte hervorgerufen wird. Ferner
wird auch die Wärmebeständigkeit
verbessert.
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Kobalt
(Co) ist ein Übergangsmetallelement
mit ähnlichen
Eigenschaften wie Fe. Durch Zugabe von Co, d.h. durch Ersetzen eines
Teils von Fe durch Co, wird die Curie-Temperatur erhöht und die
Temperaturcharakteristik des Pulvers wird verbessert. Wenn jedoch
der Substitutionsanteil von Fe durch Co 0,30 übersteigt, so fallen sowohl
die Koerzitivkraft als auch die Magnetflussdichte tendenziell ab.
Ein Bereich von 0,05–0,20
für den
Substitutionsanteil von Fe durch Co ist besonders bevorzugt, da
in diesem Bereich nicht nur die Temperaturcharakteristik (Wärmebeständigkeit
und Wärmestabilität) des Magnetpulvers,
sondern auch dessen Magnetflussdichte verbessert werden. Diesbezüglich ist
darauf hinzuweisen, dass ein Teil von Fe oder Co durch Ni ersetzt
werden kann.
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Bor
(B) ist ein Element, das zur Erzielung hochwertiger magnetischer
Eigenschaften wichtig ist. Dessen Anteil wird auf 4,6–6,8 at-%
eingestellt. Wenn der Anteil von B weniger als 4,6 at-% beträgt, so wird
die Rechteckigkeit des Magnetpulvers beeinträchtigt. Wenn andererseits der
Anteil von B 6,8 at-% übersteigt, nimmt
die nicht-magnetische Phase zu und die Magnetflussdichte fällt scharf
ab.
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Aluminium
(Al) ist ein Element, das zur Verbesserung der Koerzitivkraft von
Vorteil ist. Der Einfluss auf die Verbesserung der Koerzitivkraft
ist erheblich, wenn dessen Anteil im Bereich von 0,02–1,5 at-% liegt. Ferner werden
die Rechteckigkeit und das maximale magnetische Energieprodukt in
diesem Bereich verbessert, und zwar neben der Verbesserung der Koerzitivkraft.
Ferner ergibt sich auch eine zufriedenstellende Korrosionsbeständigkeit.
Wenn jedoch der Anteil von R weniger als 8,1 at-% beträgt, sind
diese Einflüsse
aufgrund der Zugabe von Al sehr gering, wie vorstehend erwähnt wurde.
Wenn ferner der Anteil von Al 1,5 at-% übersteigt, ergibt sich ein
erheblicher Abfall der Magnetisierung, was es schwierig macht, eine
hohe Magnetflussdichte zu erreichen, wodurch die Koerzitivkraft
gesenkt wird.
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Eine
weitere wichtige Wirkung, die durch einen Gehalt an 0,02–1,5 at-%
Al erzielt wird, besteht darin, dass die nachstehend beschriebene
irreversible Suszeptibilität
(χirr) gering gehalten werden kann und der
irreversible Flussverlust verbessert werden kann, so dass die Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) des Magneten
verbessert wird. Diesbezüglich
ist darauf hinzuweisen, dass dann, wenn der Anteil an Al weniger
als 0,02 at-% beträgt,
sich eine derartige Wirkung kaum realisieren lässt und der Einfluss auf die
vorstehend beschriebene Verbesserung der Koerzitivkraft gering ist.
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Selbstverständlich handelt
es sich bei Al um eine bekannte Substanz. Jedoch wurde erfindungsgemäß durch
wiederholt durchgeführte
Experimente und Forschungsarbeiten festgestellt, dass bei einem
Al-Gehalt von 0,02–1,5
at-% im Magnetpulver, das aus einer Verbundstruktur mit einer weichen
magnetischen Phase und einer harten magnetischen Phase aufgebaut
ist, die folgenden vier Wirkungen realisiert werden, wobei diese
vier Wirkungen insbesondere gleichzeitig realisiert werden. Darin
ist die Bedeutung der vorliegenden Erfindung zu sehen.
- (1) Die Koerzitivkraft des Magnetpulvers lässt sich verbessern, wobei
eine hervorragende Beschaffenheit in Bezug auf Rechteckigkeit und
maximales magnetisches Energieprodukt aufrecht erhalten wird.
- (2) Die nachstehend beschriebene irreversible Suszeptibilität (χirr) kann gering gehalten werden.
- (3) Der irreversible Flussverlust lässt sich verbessern, d.h. sein
absoluter Wert lässt
sich senken.
- (4) Es lässt
sich eine bessere Korrosionsbeständigkeit
aufrecht erhalten.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
besteht ein wesentliches Merkmal der Erfindung in der Einverleibung
einer winzigen Menge oder einer Spurenmenge an Al, wobei die Zugabe
von Al in einer Menge von mehr als 1,5 at-% eher eine umgekehrte
Wirkung ergibt und daher nicht unter die Erfindung fällt.
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Dabei
beträgt
der bevorzugte Bereich des Al-Anteils 0,02–1,5 at-%, wie vorstehend ausgeführt wurde. Dabei
ist es insbesondere bevorzugt, dass die Obergrenze des Bereichs
1,2 at-% beträgt.
Ganz besonders bevorzugt ist eine Obergrenze von 0,8 at-%.
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Um
ferner die magnetischen Eigenschaften weiter zu verbessern, kann
je nach Bedarf mindestens ein weiteres Element enthalten sein, das
aus der Gruppe ausgewählt
ist, die Cu, Si, Ga, Ti, V, Ta, Zr, Mb, Mo, Hf, Ag, Zn, P, Ge und
Cr umfasst (nachstehend als "Q" bezeichnet). Wenn
das unter Q fallende Element enthalten ist, ist es bevorzugt, dass
sein Anteil weniger als 3 at-% beträgt. Insbesondere ist es bevorzugt,
dass sein Anteil im Bereich von 0,2–3 at-% liegt. Der besonders
bevorzugte Bereich für
diesen Anteil beträgt
0,5–2
at-%.
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Die
Zugabe des Elements, das unter Q fällt, ermöglicht es, dass der naturgegebene
Einfluss der Art dieses Elements sich entfaltet. Beispielsweise
ergibt sich bei Zugabe von Cu, Si, Ga, V, Ta, Zr, Cr oder Nb ein Einfluss
in Bezug auf eine Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit.
Unter diesen Elementen führt
die Zugabe von Si zu den vorstehend beschriebenen Wirkungen (1)
bis (3) neben der Wirkung einer Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit.
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Verbundstruktur
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Wie
vorstehend ausgeführt,
weist das erfindungsgemäße magnetische
Material eine Verbundstruktur mit einer weichen magnetischen Phase
und einer harten magnetischen Phase auf.
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In
dieser Verbundstruktur (Nanoverbundstruktur) liegen eine weiche
magnetische Phase 10 und eine harte magnetische Phase 11 in
einem Muster (Modell) vor, wie es beispielsweise in den 1, 2 oder 3 dargestellt
ist, wobei die Dicke oder der Korndurchmesser der jeweiligen Phasen
in der Größenordnung von
Nanometern (z.B. 1–100
nm) liegen. Ferner sind die weiche magnetische Phase 10 und
die harte magnetische Phase 11 nebeneinander angeordnet
(dies umfasst auch den Fall, bei dem diese Phasen über intergranuläre Phasen
einander benachbart sind), was es ermöglicht, zwischen den Phasen
eine magnetische Austauschwechselwirkung vorzunehmen.
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Dabei
ist es bevorzugt, dass die durchschnittliche Korngröße 5 bis
50 nm und insbesondere 10 bis 40 nm beträgt. Liegt die durchschnittliche
Kristallkorngröße (Durchmesser)
unter der Untergrenze, so ergibt sich ein zu starker Einfluss der
magnetischen Austauschwechselwirkung und es kommt leicht zu einer
Umkehrung der Magnetisierung, was dazu führt, dass die Koerzitivkraft
beeinträchtigt
wird.
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Wenn
andererseits die durchschnitte Kristallkorngröße die vorstehende Obergrenze übersteigt,
kommt es dazu, dass die Kristallkorngröße grob wird, während der
Einfluss der magnetischen Austauschwechselwirkung zwischen Kristallkörnern geschwächt wird,
was zu der Situation führt,
dass die Magnetflussdichte, die Koerzitivkraft, die Rechteckigkeit
und das maximale Energieprodukt möglicherweise beeinträchtigt werden.
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Bei
den in den 1 bis 3 dargestellten
Mustern handelt es sich nur um spezielle Beispiele, die keine Beschränkung darstellen.
Beispielsweise können
die weiche magnetische Phase 10 und die harte magnetische
Phase 11 gegeneinander ausgetauscht sein.
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Die
Magnetisierung der weichen magnetischen Phase ändert durch Einwirkung eines äußeren Magnetfeldes
leicht ihre Orientierung. Wenn daher die weiche magnetische Phase
zusammen mit der harten magnetischen Phase vorliegt, zeigt die Magnetisierungskurve
für das
gesamte System im zweiten Quadranten des J-H-Diagramms eine abgestufte "Serpentinenkurve". Wenn jedoch die
weiche magnetische Phase eine ausreichend geringe Größe von weniger
als einigen 10 nm aufweist, wird die Magnetisierung des weichen
magnetischen Körpers
ausreichend stark durch die Kupplung mit der Magnetisierung des
umgebenden harten magnetischen Körpers
in Schranken gehalten, so dass das gesamte System als harter magnetischer
Körper wirkt.
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Ein
Magnet mit einer derartigen Verbundstruktur (Nanoverbundstruktur)
weist hauptsächlich
die folgenden fünf
Merkmale auf.
- (1) Im zweiten Quadranten des
J-H-Diagramms (d.h. das Koordinatensystem, in dem die Längsachse
die Magnetisierung (J) wiedergibt und die horizontale Achse das
Magnetfeld (H) wiedergibt) springt die Magnetisierung in umgekehrter
Richtung zurück
(diesbezüglich
wird ein derartiger Magnet auch als "Sprungmagnet" bezeichnet).
- (2) Er weist eine zufriedenstellende Magnetisierbarkeit auf
und kann mit einem relativ geringen Magnetfeld magnetisiert werden.
- (3) Die Temperaturabhängigkeit
der magnetischen Eigenschaften ist im Vergleich zu dem Fall, bei
dem das System nur aus einer harten magnetischen Phase aufgebaut
ist, gering.
- (4) Die Veränderungen
der magnetischen Eigenschaften im Laufe der Zeit sind gering.
- (5) Eine Beeinträchtigung
der magnetischen Eigenschaften ist auch dann, wenn der Magnet fein
pulverisiert ist, nicht festzustellen.
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In
der vorstehend beschriebenen Legierungszusammensetzung sind die
harte magnetische Phase und die weiche magnetische Phase beispielsweise
aus den nachstehend angegebenen Bestandteilen zusammengesetzt.
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Harte
magnetische Phase: R2TM14B-System
(wobei TM die Bedeutung Fe oder Fe und Co hat) oder R2TM14BAl-System (oder R2TM14BQ-System oder R2TM14BAlQ-System).
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Weiche
magnetische Phase: TM (insbesondere α-Fe oder α-(Fe, Co)) oder eine Legierung
von TM und Al (oder eine Legierung von TM und Q oder eine Legierung
von TM, Al und Q).
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Herstellung
von Magnetpulvern
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Für die erfindungsgemäßen Magnetpulver
ist es bevorzugt, dass sie durch Abschrecken einer geschmolzenen
Legierung hergestellt werden. In diesem Fall ist es besonders bevorzugt,
dass sie durch Pulverisieren eines abgeschreckten Bandes, das durch
Abschrecken und Verfestigen des geschmolzenen Metalls der Legierung
erhalten worden ist, hergestellt werden. Ein Beispiel für ein derartiges
Verfahren wird nachstehend beschrieben.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht zur Darstellung eines Beispiels der
Bauweise einer Vorrichtung (Vorrichtung zur Herstellung eines abgeschreckten
Bandes) zur Herstellung eines magnetischen Materials durch das Abschreckverfahren
unter Verwendung einer einzelnen Walze. 5 ist eine
Schnittseitenansicht zur Darstellung der Situation in der Nähe des Abschnitts,
in der das geschmolzene Metall mit einer Kühlwalze in der in 4 dargestellten
Vorrichtung kollidiert.
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Wie
in 4 dargestellt, ist die Vorrichtung 1 zur
Herstellung eines abgeschreckten Bandes mit einem zylindrischen
Körper 2,
der zur Aufbewahrung des magnetischen Materials befähigt ist,
und einer Kühlwalze 5 versehen,
die sich in der Figur relativ zum zylindrischen Körper 2 in
Richtung des Pfeils 9A dreht. Eine Düse (Öffnung) 3, die das
geschmolzene Metall aus dem magnetischen Legierungsmaterial injiziert,
ist am unteren Ende des zylindrischen Körpers 2 ausgebildet.
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Ferner
ist eine Heizwendel 4 am äußeren Umfang des zylindrischen
Körpers 2 in
Nachbarschaft zur Düse 3 angeordnet.
Das magnetische Material im zylindrischen Körper 2 wird durch
induktive Heizung des Innenraums des zylindrischen Körpers 2 geschmolzen,
indem man beispielsweise eine Hochfrequenzwelle an die Wendel 4 anlegt.
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Die
Kühlwalze 5 ist
aus einem Grundteil 51 und einer Oberflächenschicht 52, die
eine Umfangsoberfläche 53 der
Kühlwalze 5 bildet,
aufgebaut.
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Das
Grundteil 51 kann entweder einstückig mit der Oberflächenschicht
unter Verwendung des gleichen Materials gebildet werden, oder es
kann unter Verwendung eines Materials gebildet werden, das sich vom
Material der Oberflächenschicht 52 unterscheidet.
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Obgleich
bezüglich
des Materials für
das Grundteil 51 keine speziellen Beschränkungen
bestehen, ist es bevorzugt, dass es aus einem metallischen Material
mit hoher Wärmeleitfähigkeit,
wie Kupfer oder eine Kupferlegierung, besteht, um die Abführung von
Wärme von
der Oberflächenschicht 52 so
rasch wie möglich zu
gewährleisten.
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Ferner
ist es bevorzugt, dass die Oberflächenschicht 52 aus
einem Material besteht, dessen Wärmeleitfähigkeit
der Leitfähigkeit
des Grundteils 51 entspricht oder geringer als diese ist.
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Die
Vorrichtung 1 zur Herstellung des abgeschreckten Bandes
wird in einer Kammer (nicht dargestellt) installiert und vorzugsweise
unter solchen Bedingungen betrieben, dass der Innenraum der Kammer
mit einem inerten Gas oder einem andersartigen Gas gefüllt ist.
Insbesondere ist es zur Verhinderung einer Oxidation eines abgeschreckten
Bandes 8 bevorzugt, dass es sich beim Gas um ein Inertgas,
wie Argon, Helium, Stickstoff oder dergleichen, handelt.
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In
der Vorrichtung 1 zur Herstellung des abgeschreckten Bandes
wird das magnetische Material (Legierung) in den zylindrischen Körper 2 gegeben
und anschließend
durch Erwärmen
mit der Wendel 4 geschmolzen. Das geschmolzene Metall 6 wird
aus der Düse 3 abgegeben.
Anschließend kommt
es, wie in 5 dargestellt, zu einer Kollision
des geschmolzenen Metalls 6 mit der Umfangsoberfläche 53 der
Kühlwalze 5. Nach
Bildung eines flüssigen
Materials ("puddle") 7 wird
das geschmolzene Metall 6 rasch abgekühlt, um es zu verfestigen,
während
es entlang der Umfangsoberfläche 53 der
sich drehenden Kühlwalze 5 gezogen
wird, wodurch kontinuierlich oder intermittierend das abgeschreckte
Band 8 gebildet wird. Die Walzenoberfläche 81 des auf diese
Weise gebildeten abgeschreckten Bandes 8 wird bald von
der Umfangsoberfläche 53 abgelöst und das
Band bewegt sich in Richtung des Pfeils 9B von 4.
Die Verfestigungsgrenzfläche 71 des
geschmolzenen Metalls ist in 5 mit einer
gestrichelten Linie dargestellt.
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Der
optimale Bereich der Umfangsgeschwindigkeit der Kühlwalze 5 hängt von
der Zusammensetzung der geschmolzenen Legierung, der Benetzbarkeit
der Umfangsoberfläche 53 mit
dem geschmolzenen Metall 6 und dergleichen ab. Jedoch wird
zur Verstärkung
der magnetischen Eigenschaften normalerweise eine Umfangsgeschwindigkeit
im Bereich von 1–60
m/s und insbesondere von 5–40
m/s bevorzugt. Ist die Umfangsgeschwindigkeit der Kühlwalze 5 zu
gering, so wird die Dicke t des abgeschreckten Bandes 8 zu
groß,
und zwar in Abhängigkeit
von der Volumenströmungsgeschwindigkeit
(Volumen des geschmolzenen Metalls, das pro Zeiteinheit abgegeben
wird) und der Durchmesser der kristallinen Körner nimmt tendenziell zu.
Wenn dagegen die Umfangsgeschwindigkeit zu groß wird, wird eine amorphe Struktur
dominant. Ferner lässt
sich eine Verbesserung der magnetischen Eigenschaften in keinem
der Fälle
erreichen, selbst wenn in einem späteren Stadium eine Wärmebehandlung
vorgenommen wird.
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Das
auf diese Weise erhaltene abgeschreckte Band 8 kann einer
Wärmebehandlung
unterzogen werden, um beispielsweise die Rekristallisation der amorphen
Struktur und die Homogenisierung der Struktur zu beschleunigen.
Als Bedingungen für
diese Behandlung kommt beispielsweise eine Erwärmung auf eine Temperatur im
Bereich von 400–900°C für eine Zeitspanne
von 0,5 bis 300 Minuten in Frage.
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Um
ferner eine Oxidation zu verhindern, ist es bevorzugt, dass diese
Wärmebehandlung
unter Vakuum oder unter einem verminderten Druck (beispielsweise
im Bereich von 1 × 10–1 bis
1 × 10–6 Torr)
oder in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre eines Inertgases, wie Stickstoff,
Argon, Helium oder dergleichen, durchgeführt wird.
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Das
abgeschreckte Band (dünnes,
bandartiges magnetisches Material) 8, das auf die vorstehend
beschriebene Weise erhalten worden ist, weist eine mikrokristalline
Struktur oder eine Struktur auf, in der Mikrokristalle in einer
amorphen Struktur eingeschlossen sind, und besitzt hervorragende
magnetische Eigenschaften. Das erfindungsgemäße Magnetpulver wird durch
Pulverisieren des abgeschreckten Bandes 8 erhalten.
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Das
Verfahren zum Pulverisieren des abgeschreckten Bandes unterliegt
keinen speziellen Beschränkungen.
Verschiedene Arten von Pulverisier- und Zerkleinerungsvorrichtungen
können
verwendet werden, z.B. eine Kugelmühle, eine Vibrationsmühle, eine
Strahlmühle
und eine Stiftmühle.
Um dabei eine Oxidation zu verhindern, kann der Pulverisiervorgang
unter Vakuum oder unter vermindertem Druck (z.B. unter einem geringen
Druck von 1 × 10–1 bis
1 × 10–6 Torr)
oder in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre eines Inertgases, wie Stickstoff,
Argon, Helium oder dergleichen, durchgeführt werden.
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Hinsichtlich
der durchschnittlichen Korngröße des Magnetpulvers
gibt es keine speziellen Beschränkungen.
Jedoch ist es für
den Fall, dass das Magnetpulver zur Herstellung der nachstehend
beschriebenen isotropen Verbundmagneten zu verwenden ist, im Hinblick
auf eine Verhinderung der Oxidation des Magnetpulvers und auf eine
Beeinträchtigung
der magnetischen Eigenschaften aufgrund der Pulverisierung bevorzugt,
einen Bereich von 0,5 bis 150 μm,
vorzugsweise von 1,0 bis 65 μm
und insbesondere von 5 bis 55 μm zu
wählen.
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Um
eine bessere Verformbarkeit des Verbundmagneten zu erzielen, ist
es bevorzugt, für
einen bestimmten Streuungsgrad der Teilchengrößenverteilung des Magnetpulvers
zu sorgen. Dadurch wird es möglich,
die Porosität
des erhaltenen Verbundmagneten zu verringern. Infolgedessen wird
es möglich,
die Dichte und die mechanische Festigkeit des Verbundmagneten unter
der Annahme, dass das Magnetpulver im Verbundmagneten in einem gleichen
Anteil enthalten ist, zu erhöhen,
wodurch man in die Lage versetzt wird, die magnetischen Eigenschaften
weiter zu verbessern.
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Das
erhaltene Magnetpulver kann einer Wärmebehandlung mit dem Ziel
unterworfen werden, beispielsweise den Einfluss der Beanspruchung,
die durch die Pulverisierung entsteht, zu beseitigen und die Kristallkorngröße zu steuern.
Die Bedingungen für
die Wärmebehandlung
bestehen beispielsweise in einer Erwärmung auf eine Temperatur von
350 bis 850°C
für eine
Zeitspanne von 0,5 bis 300 Minuten.
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Um
eine Oxidation des Magnetpulvers zu verhindern, ist es bevorzugt,
die Wärmebehandlung
unter Vakuum oder unter vermindertem Druck (beispielsweise im Bereich
von 1 × 10–1 bis
1 × 10–6 Torr)
oder in einer nicht-oxidierenden Atmosphäre eines Inertgases, wie Stickstoff,
Argon und Helium, durchzuführen.
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Bei
der Herstellung eines Verbundmagneten unter Verwendung des vorstehend
beschriebenen Magnetpulvers weist das erhaltene Magnetpulver eine
zufriedenstellende Fähigkeit
zur Bindung mit dem Bindemittelharz (Benetzbarkeit des Bindemittelharzes)
auf, so dass der Verbundmagnet eine hohe Festigkeit und eine hervorragende
Beschaffenheit in Bezug auf Wärmestabilität (Wärmebeständigkeit)
und Korrosionsbeständigkeit
aufweist. Infolgedessen kann der Schluss gezogen werden, dass sich
das Magnetpulver für
die Herstellung von Verbundmagneten eignet.
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Vorstehend
wurde das Abschreckverfahren unter Bezugnahme auf ein Einwalzenverfahren
beschrieben; es kann jedoch auch ein Zwillingswalzenverfahren herangezogen
werden. Daneben können
weitere Verfahren, z.B. ein Zerstäubungsverfahren, bei dem man
sich einer Gaszerstäubung
bedient, ein Verfahren mit einer rotierenden Scheibe, ein Schmelzextraktionsverfahren
und ein mechanisches Legierungsverfahren (MA), eingesetzt werden.
Da ein derartiges Abschreckverfahren die Metallstruktur (Kristallkörner) verfeinern kann,
bewirkt es eine Verstärkung
der magnetischen Eigenschaften, insbesondere der Koerzitivkraft
oder dergleichen, des Verbundmagneten.
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Verbundmagneten
und deren Herstellung
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Nachstehend
findet sich eine Beschreibung der erfindungsgemäßen isotropen Seltenerd-Verbundmagneten
(nachstehend einfach auch als "Verbundmagneten" bezeichnet).
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Die
erfindungsgemäßen Verbundmagneten
werden gebildet, indem man das vorstehend beschriebene Magnetpulver
unter Verwendung eines Bindemittelharzes bindet.
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Als
Bindemittel können
entweder ein thermoplastisches Harz oder ein hitzehärtendes
Harz verwendet werden.
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Zu
Beispielen für
das thermoplastische Harz gehören
Polyamid (wie Nylon 6, Nylon 46, Nylon 66, Nylon 610, Nylon 612,
Nylon 11, Nylon 12, Nylon 6-12, Nylon 6-66, Nylon 6T und Nylon 9T);
ein thermoplastisches Polyimid; ein flüssigkristallines Polymeres,
wie ein aromatischer Polyester; ein Polyphenylenoxid; ein Polyphenylensulfid;
ein Polyolefin, wie ein Polyethylen, ein Polypropylen und ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymeres;
ein modifiziertes Polyolefin; ein Polycarbonat; ein Polymethylmethacrylat;
ein Polyester, wie ein Polyethylenterephthalat und ein Polybutylenterephthalat;
ein Polyether; ein Polyetheretherketon; ein Polyetherimid; ein Polyacetal
oder dergleichen; und ein Copolymeres, ein Mischkörper und
eine Polymerlegierung mit diesen Materialien als Hauptbestandteilen
oder dergleichen. Dabei können
eine Art oder ein Gemisch von zwei oder mehr Arten dieser Produkte
verwendet werden.
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Unter
diesen Harzen wird ein Harz mit einem Gehalt an Polyamid als Hauptbestandteil
besonders bevorzugt, und zwar im Hinblick auf die hervorragende
Verformbarkeit und hohe mechanische Festigkeit. Ferner wird auch
ein Harz mit einem Gehalt an einem flüssigkristallinen Polymeren
und/oder einem Polyphenylensulfid als Hauptbestandteil bevorzugt,
und zwar im Hinblick auf eine Erhöhung der Wärmebeständigkeit. Diese thermoplastischen
Harze weisen ferner eine hervorragende Verknetbarkeit mit dem Magnetpulver
auf.
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Diese
thermoplastischen Harze bieten den Vorteil, dass breite Wahlmöglichkeiten
bestehen. Beispielsweise ist es möglich, ein thermosplastisches
Harz mit guter Verformbarkeit bereitzustellen oder ein thermoplastisches
Harz mit guter Wärmebeständigkeit
und guter mechanischer Festigkeit bereitzustellen, indem man die
entsprechenden Arten, die Copolymerisation oder dergleichen in entsprechender
Weise wählt.
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Andererseits
können
als hitzehärtendes
Harz verschiedenartige Epoxyharze vom Bisphenoltyp, Novolaktyp und
Harz auf der Basis von Naphthalin, ein Phenolharz, ein Harnstoffharz,
ein Melaminharz, ein Polyesterharz (oder ein ungesättigtes
Polyesterharz), ein Polyimidharz, ein Siliconharz, ein Polyurethanharz
oder dergleichen verwendet werden. Dabei können eine Art oder ein Gemisch
aus zwei oder mehr Arten dieser Harze verwendet werden.
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Unter
diesen Harzen werden ein Epoxyharz, ein Phenolharz, ein Polyimidharz
oder ein Siliconharz bevorzugt, und zwar im Hinblick auf ihre besonders
günstige
Beschaffenheit in Bezug auf Verform barkeit, hohe mechanische Festigkeit
und hohe Wärmbeständigkeit.
Ein Epoxyharz wird insbesondere bevorzugt. Diese hitzehärtenden
Harze weisen ferner eine hervorragende Verknetbarkeit mit dem Magnetpulver
und eine homogene Beschaffenheit beim Verkneten auf.
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Das
zu verwendende ungehärtete
hitzehärtende
Harz kann bei Raumtemperatur entweder in flüssigem Zustand oder in festem
Zustand (pulverförmig)
vorliegen.
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Ein
vorstehend beschriebener erfindungsgemäßer Verbundmagnet lässt sich
beispielsweise folgendermaßen
herstellen. Zunächst
wird eine Verbundmagnet-Zusammensetzung (Masse) hergestellt, die
das Magnetpulver, ein Bindemittelharz und je nach Bedarf ein Additiv
(Antioxidationsmittel, Gleitmittel oder dergleichen) enthält. Anschließend wird
die auf diese Weise erhaltene Masse an einem Ort, der frei von Magnetfeldern
ist, durch ein Formgebungsverfahren, z.B. durch Pressformgebung,
Extrusionsformgebung oder Spritzgießformgebung, zu der gewünschten
Magnetform geformt. Wenn es sich beim verwendeten Bindemittelharz um
einen hitzehärtenden
Typ handelt, wird der erhaltene rohe Pressformkörper nach der Formgebung durch Erwärmen oder
dergleichen gehärtet.
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Bei
den drei Typen von Formgebungsverfahren weisen die Extrusionsformgebung
und die Spritzgießformgebung
(insbesondere die Spritzgießformgebung)
Vorteile insofern auf, als sich eine große Breite bei der Wahl der
Gestalt, sowie eine hohe Produktivität und dergleichen ergeben.
Jedoch ist es bei diesen Formgebungsverfahren erforderlich, eine
ausreichend hohe Fließfähigkeit
der Masse in der Formgebungsmaschine zu gewährleisten, um eine zufriedenstellende
Verformbarkeit zu erreichen. Aus diesem Grund ist es bei diesem Verfahren
nicht möglich,
den Anteil des Magnetpulvers zu erhöhen, d.h. es ist nicht möglich, einen
Verbundmagneten mit hoher Dichte herzustellen, verglichen mit der
Situation beim Pressformgebungsverfahren. Erfindungsgemäß ist es
jedoch möglich,
eine hohe Magnetflussdichte zu erreichen, wie nachstehend ausgeführt wird,
so dass sich hervorragende magnetische Eigenschaften erreichen lassen,
und zwar auch ohne Herstellung eines Verbundmagneten von hoher Dichte.
Dieser erfindungsgemäße Vorteil
kann auch auf den Fall ausgedehnt werden, bei dem Verbundmagneten
durch Extrusionsformgebung oder durch Spritzgießformgebung hergestellt werden.
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Hinsichtlich
des Anteils des Magnetpulvers im Verbundmagneten gibt es keine speziellen
Beschränkungen.
Der Anteil wird normalerweise unter Berücksichtigung der Verträglichkeit
zwischen Formgebungsverfahren und Verformbarkeit und hochwertiger
magnetischer Eigenschaften festgelegt. Speziell liegt der Anteil vorzugsweise
im Bereich von 75–99
Gew.-% und insbesondere im Bereich von 85–97,5 Gew.-%.
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Speziell
ist es im Fall eines Verbundmagneten, der durch das Pressformgebungsverfahren
herzustellen ist, bevorzugt, dass der Anteil des Magnetpulvers im
Bereich von 90–99
Gew.-% und insbesondere im Bereich von 93–98,5 Gew.-% liegt.
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Im
Fall eines Verbundmagneten, der durch Extrusionsformgebung oder
Spritzgießformgebung
herzustellen ist, liegt der Anteil des Magnetpulvers vorzugsweise
im Bereich von 75–98
Gew.-% und insbesondere im Bereich von 85–97 Gew.-%.
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Die
Dichte ρ des
Verbundmagneten wird durch Faktoren, wie spezifisches Gewicht des
im Magneten enthaltenen Magnetpulvers und Anteil des Magnetpulvers
sowie Porosität
des Verbundmagneten und dergleichen, festgelegt. In dem erfindungsgemäßen Verbundmagneten
ist die Dichte ρ nicht
speziell beschränkt,
sie liegt jedoch vorzugsweise im Bereich von 5,3–6,6 g/cm3 und
insbesondere im Bereich von 5,5–6,4
g/cm3.
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Da
erfindungsgemäß die Magnetflussdichte
und die Koerzitivkraft des Magnetpulvers hoch sind, und das Magnetpulver
eine relativ größere Koerzitivkraft
aufweist, bietet der geformte Verbundmagnet selbst dann hervorragende
magnetische Eigenschaften (insbesondere ein hohes maximales magnetisches
Energieprodukt), wenn der Anteil des Magnetpulvers relativ gering
ist. Diesbezüglich
braucht nicht erwähnt
zu werden, dass sich hervorragende magnetische Eigenschaften ergeben,
wenn der Anteil des Magnetpulvers hoch ist.
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Die
Gestalt, die Abmessungen und dergleichen der erfindungsgemäß hergestellten
Verbundmagneten unterliegen keinen speziellen Beschränkungen.
Was die Gestalt betrifft, so sind beispielsweise alle Gestalten, wie
Säulen,
prismenartige Gestalten, Zylinder (ringförmige), kreisförmige Gestalten,
plattenartige Gestalten, Gestalten in Form einer gekrümmten Platte
und dergleichen akzeptabel. Was die Abmessungen betrifft, so sind
sämtliche
Größen, beginnend
mit großen
Abmessungen bis zu ultraminiaturisierten Produkten akzeptabel. Wie
jedoch wiederholt in der Beschreibung ausgeführt, erweist sich die vorliegende
Erfindung als besonders vorteilhaft bei der Miniaturisierung und
Ultraminiaturisierung des Verbundmagneten.
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Der
vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Verbundmagnet weist magnetische
Eigenschaften auf, bei denen die irreversible Suszeptibilität (χirr), die unter Verwendung eines Schnittpunkts
einer Entmagnetisierungskurve im J-H-Diagramm (d.h. ein Koordinatensystem,
in dem die Längsachse
die Magnetisierung (J) wiedergibt und die horizontale Achse das
Magnetfeld (H) wiedergibt), das die magnetischen Eigenschaften bei Raumtemperatur
wiedergibt, und einer Geraden, die durch den Ursprung im J-H-Diagramm
geht und einen Gradienten (J/H) von –3,8 × 10–6 H/m
aufweist, als Startpunkt gemessen wird, weniger als 5,0 × 10–7 H/m
beträgt
und die Eigenkoerzitivkraft (HCJ) des Magneten
bei Raumtemperatur im Bereich von 406–717 kA/m liegt. Nachstehend
werden die irreversible Suszeptibilität (χirr)
und die Eigenkoerzitivkraft (HCJ) erläutert.
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Irreversible Suszeptibilität (χirr)
-
Wie
in 6 dargestellt, handelt es sich bei der irreversiblen
Suszeptibilität
(χirr) um einen Parameter, der durch die nachstehend
angegebene Formel wiedergegeben wird (die Einheit ist Henry/m, die
in dieser Beschreibung als H/m angegeben wird), wobei ein Gradient
einer Tangente der Entmagnetisierungskurve an einem bestimmten Punkt
P auf der Entmagnetisierungskurve im J-H-Diagramm durch die differenzielle Suszeptibilität (χdif) definiert ist und ein Gradient einer
Rückstoßkurve,
wenn die Rückstoßkurve vom
Punkt P aus gezogen wird, wobei das Entmagnetisierungsfeld einmal
verringert wird (d.h. ein Gradient, der die beiden Enden der Rückstoßkurve verbindet),
durch die reversible Suszeptibilität (χrev)
definiert ist.
Irreversible Suszeptibilität (χirr)
= differenzielle Suszeptibilität
(χdif) – reversible
Suszeptibilität
(χrev).
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Diesbezüglich ist
darauf hinzuweisen, dass erfindungsgemäß der Punkt P als ein Schnittpunkt
der Entmagnetisierungskurve und der Geraden y, die durch den Ursprung
im J-H-Diagramm läuft
und einen Gradienten (J/H) von –3,8 × 10–6 H/m
aufweist, definiert ist.
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Nachstehend
wird der Grund angegeben, warum die Obergrenze der irreversiblen
Suszeptibilität
(χirr) bei Raumtemperatur auf 5,0 × 10–7 H/m
festgelegt wird.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
gibt die irreversible Suszeptibilität (χirr)
den Veränderungsanteil
der Magnetisierung wieder, der in Bezug auf das Magnetfeld nicht
zurückkehrt,
selbst wenn sein absoluter Wert nach durchgeführter Entmagnetisierung einmal
verringert wird. Demzufolge ist es durch Beschränkung der irreversiblen Suszeptibilität (χirr) auf einen relativ kleinen Wert möglich, die
Wärmestabilität des Verbundmagneten
zu verbessern und insbesondere den absoluten Wert des irreversiblen
Flussverlustes zu verringern. Tatsächlich beträgt dann, wenn erfindungsgemäß der Bereich
der irreversiblen Suszeptibilität
(χirr) eingehalten wird, der irreversible Flussverlust,
der sich ergibt, wenn der Verbundmagnet 1 Stunde in einer Atmosphäre von 100°C belassen
wird, und anschließend
die Temperatur auf Raumtemperatur gesenkt wird, 5%, angegeben als
absoluter Wert, oder weniger, was bedeutet, dass eine für die Praxis
zufriedenstellende Wärmebeständigkeit
(insbesondere bei Verwendung in Motoren oder dergleichen), d.h.
Wärmestabilität, erzielbar
ist.
-
Im
Gegensatz dazu nimmt dann, wenn die irreversible Suszeptibilität (χirr) den Wert von 5,0 × 10–7 H/m übersteigt,
der absolute Wert des irreversiblen Flussverlustes zu, so dass es
nicht möglich
ist, eine zufriedenstellende Wärmestabilität zu erreichen.
Da ferner die Eigenkoerzitivkraft (HCJ)
abnimmt und sich eine schlechte Rechteckigkeit ergibt, ist die Verwendung
des erhaltenen Verbundmagneten auf den Fall beschränkt, bei
dem der magnetische Leitwertkoeffizient (Pc) groß wird (z.B. Pc ≥ 5). Ferner
verringert die gesenkte Koerzitivkraft die Wärmestabilität.
-
Der
Grund, warum die irreversible Suszeptibilität (χirr)
bei Raumtemperatur auf 5,0 × 10–7 H/m
begrenzt wird, ist vorstehend angegeben. Es ist jedoch bevorzugt,
dass der Wert der irreversiblen Suszeptibilität (χirr)
so klein wie möglich
ist. Daher ist es erfindungsgemäß bevorzugt,
dass die irreversible Suszeptibilität (χirr)
4,5 × 10–7 H/m
oder weniger und insbesondere 4,0 × 107 H/m
oder weniger beträgt.
-
Eigenkoerzitivkraft (HCJ)
-
Es
ist bevorzugt, dass die Eigenkoerzitivkraft (HCJ)
des Verbundmagneten bei Raumtemperatur 406–717 kA/m und insbesondere
435–677
kA/m beträgt.
-
Wenn
die Eigenkoerzitivkraft (HCJ) die vorstehende
Obergrenze übersteigt,
wird die Magnetisierbarkeit beeinträchtigt. Wenn andererseits die
Eigenkoerzitivkraft (HCJ) unter der Untergrenze
liegt, kommt es zu einer erheblichen Entmagnetisierung, wenn nach
Verwendung des Motors ein umgekehrtes Magnetfeld angelegt wird,
und die Wärmebeständigkeit
bei hohen Temperaturen wird beeinträchtigt. Daher lässt sich
durch Einstellen der Eigenkoerzitivkraft (HCJ)
auf den vorstehenden Bereich für
den Fall, dass der Verbundmagnet (insbesondere ein zylindrischer
Magnet) einer multipolaren Magnetisierung unterworfen wird, eine
zufriedenstellende Magnetisierung selbst dann erreichen, wenn ein
ausreichend hohes Magnetfeld nicht gewährleistet werden kann, was
es ermöglicht,
eine ausreichende Magnetflussdichte zu erzielen und einen Hochleistungs-Verbundmagneten,
insbesondere einen Verbundmagneten für einen Motor, bereitzustellen.
-
Das
maximale magnetische Energieprodukt (BH)max des
erfindungsgemäßen Verbundmagneten
ist nicht auf einen speziellen Wert beschränkt. Jedoch ist erfindungsgemäß ein Wert
von 87 bis 125 kJ/m3 und insbesondere von
100 bis 125 kJ/m3 bevorzugt.
-
Beispiele
-
Beispiel 1
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Magnetpulver
mit den Legierungszusammensetzungen Nd8,7Fe77,2-wCo8,5B5,6Alw (d.h. verschiedene
Typen von Magnetpulvern, bei denen der Anteil w von Al variiert)
wurden gemäß dem nachstehend
beschriebenen Verfahren erhalten.
-
Zunächst wurden
die einzelnen Materialien Nd, Fe, Co, B und Al zum Gießen eines
Mutterlegierungsblocks ausgewogen und eine Probe von etwa 15 g wurde
aus dem Block ausgeschnitten.
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Eine
Vorrichtung 1 zum Herstellen eines abgeschreckten Bandes
gemäß der Darstellung
in den 4 und 5 wurde hergestellt. Die Probe
wurde in ein Quarzrohr 2 mit einer Düse (kreisförmige Öffnung) 3 am Boden
gebracht. Nach Evakuieren des Innenraums einer Kammer, in der sich
die Vorrichtung 1 zur Herstellung eines abgeschreckten
Bandes befand, wurde ein Inertgas (Ar-Gas und Heliumgas) eingeleitet,
um eine Atmosphäre
mit den erwünschten
Temperatur- und Druckbedingungen zu erhalten.
-
Anschließend wurde
die Blockprobe im Quarzrohr 2 durch Hochfrequenz-Induktionsheizung
geschmolzen, wobei die Umfangsgeschwindigkeit und der Strahldruck
(Unterschied zwischen dem Innendruck des Quarzrohrs 2 und
dem Atmosphärendruck)
auf 20 m/s bzw. 40 kPa eingestellt wurden. In diesem Zustand wurde
das geschmolzene Metall als Strahl gegen die Umfangsoberfläche 53 der
Kühlwalze 5 gerichtet,
wodurch man ein abgeschrecktes Band erhielt (durchschnittliche Dicke
etwa 30 μm
und durchschnitte Breite etwa 1,6 mm).
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Das
abgeschreckte Band wurde sodann grob zerkleinert und das Pulver
wurde 300 Sekunden einer Wärmebehandlung
in einer Argonatmosphäre
von 680°C
unterzogen. Auf diese Weise wurden verschiedene Typen von Magnetpulvern
mit unterschiedlichen Anteilen w von Al erhalten.
-
Um
die Phasenstruktur der erhaltenen Magnetpulver zu analysieren, wurden
die jeweiligen Magnetpulver der Röntgenbeugung unter Verwendung
der Cu-Kα-Linie
bei Beugungswinkeln von 20°–60° unterzogen.
Aus dem auf diese Weise erhaltenen Beugungsmuster wurde die Anwesenheit
von Beugungspeaks einer harten magnetischen Phase, der Nd2(Fe, Co)14B1-Phase, und einer weichen magnetischen Phase,
der α-(Fe, Co)-Phase,
bestätigt.
Ferner wurde aufgrund des Beobachtungsergebnisses unter Verwendung
eines Transmissionselektronenmikroskops (TEM) die Bildung einer
Nanoverbundstruktur bei jedem Magnetpulver bestätigt.
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Anschließend wurden
zur Einstellung der Korngröße die jeweiligen
Magnetpulver mit einem Granulator in einer Argongas-Atmosphäre gemahlen,
um Magnetpulver mit einer durchschnittlichen Korngröße von 60 μm zu erhalten.
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Ein
Verbundstoff (Masse) für
einen Verbundmagneten wurde durch Vermischen des entsprechenden Magnetpulvers
mit einem Epoxyharz und einer geringen Menge eines Hydrazin-Antioxidationsmittels
und durch anschließendes
Verkneten der Bestandteile hergestellt.
-
Anschließend wurden
die auf diese Weise erhaltenen einzelnen Massen zu einer granulatartigen
Beschaffenheit zerkleinert. Sodann wurde die granulatartige Substanz
abgewogen und in ein Werkzeug einer Pressmaschine gefüllt. Durch
Pressformgebung (in Abwesenheit eines Magnetfeldes) der Probe bei
einem Druck von 7 Tonnen/cm2 wurde ein Formkörper erhalten.
-
Nach
Entnehmen aus der Form wurde das Epoxyharz durch Erwärmen auf
eine Temperatur von 150°C (d.h.
Durchführung
einer Härtungsbehandlung)
gehärtet.
Man erhielt einen säulenförmigen isotropen
Verbundmagneten mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Höhe von 7
mm. Der Anteil des Magnetpulvers in den entsprechenden Verbundmagneten
betrug 97,0 Gew.-%. Die Magnetdichte der jeweiligen Verbundmagneten betrug
etwa 6,21 Mg/m3.
-
Bewertung der magnetischen
Eigenschaften und der irreversiblen Suszeptibilität (χirr)
-
Anschließend wurde
eine Pulsmagnetisierung der entsprechenden Verbundmagneten unter
einer Magnetfeldstärke
von 3,2 MA/m durchgeführt.
Die magnetischen Eigenschaften (remanente Magnetflussdichte Br,
Eigenkoerzitivkraft (HCJ) und maximales
magnetisches Energieprodukt (BH)max) wurden
unter Verwendung eines Gleichstrom-Aufzeichnungsflussmessgeräts unter
einem maximal angelegten Magnetfeld von 2,0 MA/m gemessen. Die Temperatur
bei der Messung betrug 23°C
(d.h. Raumtemperatur).
-
Gemäß Darstellung
in 7 wurden an der gemessenen Entmagnetisierungskurve
des J-H-Diagramms
eine Rückstoßkurve mit
einem Ausgangspunkt P an einem Schnittpunkt P zwischen der Entmagnetisierungskurve
und einer Geraden, die durch den Ursprung geht und einen Gradienten
von –3,8 × 10–6 H/m
aufweist, erzeugt, wobei das Magnetfeld einmal auf Null abgeändert und
dann in den ursprünglichen
Zustand zurückgeführt wurde.
Anschließend
wurde der Gradient der Rückstoßkurve (d.h.
der Gradient der Geraden, die beide Enden der Rückstoßkurve verbindet) erhalten.
Dieser Wert wurde als die reversible Suszeptibilität (χrev) definiert. Ferner wurde der Gradient
einer Tangente der Entmagnetisierungskurve am Schnittpunkt P erhalten und
als differenzielle Suszeptibi lität
(χdif) definiert. Die irreversible Suszeptibilität (χirr) wurde durch die Formel χirr = χdif – χrev erhalten. Die Ergebnisse sind in der
beigefügten
Tabelle 1 aufgeführt.
-
Bewertung
der Wärmebeständigkeit
-
Anschließend wurde
die Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) der jeweiligen
Verbundmagneten (mit säulenförmiger Gestalt
mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Höhe von 7 mm) geprüft. Die
Wärmebeständigkeit
wurde erhalten, indem der irreversible Flussverlust (Anteil des
Flussverlustes) gemessen wurde, der sich ergab, wenn der Verbundmagnet
1 Stunde in einer Atmosphäre
von 100°C
belassen wurde und anschließend
die Temperatur auf Raumtemperatur gesenkt wurde. Hierauf wurde die
Bewertung vorgenommen. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle
1 aufgeführt.
Diesbezüglich
ist darauf hinzuweisen, dass die Wärmebeständigkeit (Wärmestabilität) um so besser ist, je geringer
der absolute Wert des irreversiblen Flussverlustes (Anteil des Flussverlustes)
ist.
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Bewertung
der Magnetisierung
-
Sodann
wurde zur Bewertung der Magnetisierbarkeit der jeweiligen Verbundmagneten
(jeweils mit säulenförmiger Gestalt
mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Höhe von 7 mm) die Magnetisierbarkeit gemessen,
indem das Magnetfeld variiert wurde. Dabei wurde das Magnetisierungsverhältnis unter
Verwendung des Verhältnisses
in Bezug auf den remanenten Magnetfluss unter einem Magnetfeld von
4,8 MA/m angegeben, wobei der remanente Magnetfluss mit 100% angesetzt
wird. Die Größe des magnetisierten
Magnetfeldes von jedem der Verbundmagneten bei einem Magnetisierungsverhältnis von
90% ist in der beigefügten Tabelle
1 aufgeführt.
Je kleiner der Wert ist, desto besser ist die Magnetisierbarkeit.
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Gesamtbewertung
-
Wie
aus der beigefügten
Tabelle 1 ersichtlich ist, weisen isotrope Verbundmagneten, die
aus Magnetpulvern gebildet worden sind, bei denen der Anteil w von
Al 0,02 bis 1,5 at-% beträgt
und die irreversible Suszeptibilität (χirr)
5,0 × 10–7 H/m
oder weniger beträgt,
hervorragende magnetische Eigenschaften (remanente Magnetflussdichte,
Eigenkoerzitivkraft und maximales magnetisches Energieprodukt) auf
und besitzen einen geringen absoluten Wert der irreversiblen Suszeptibilität (χirr), so dass die Wärmebeständigkeit dieser Magneten hoch
ist und sie eine hervorragende Magnetisierbarkeit besitzen.
-
Im
Gegensatz dazu weisen die isotropen Verbundmagneten der Vergleichsbeispiele,
die aus Magnetpulvern ohne einen Gehalt an Al oder mit einem Gehalt
an 2,0 at-% Al (über
der erfindungsgemäßen Obergrenze)
aufgebaut sind, schlechte magnetische Eigenschaften auf. Ferner
ist der absolute Wert des irreversiblen Flussverlustes groß und die
Wärmestabilität gering.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
ist es erfindungsgemäß möglich, Verbundmagneten
mit hoher Leistungsfähigkeit
und hoher Zuverlässigkeit
(insbesondere in Bezug auf die Wärmebeständigkeit) zu
erhalten. Insbesondere ergeben sich diese Eigenschaften, wenn die
Verbundmagneten in Motoren verwendet werden.
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Beispiel 2
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Abgeschreckte
Bänder
mit den Legierungszusammensetzungen der Formel (Nd1-yPry)8,8FeRestCo7,5B5,8Al0,7 (d.h. verschiedene Typen von abgeschreckten
Bändern,
bei denen der Substitutionsgrad y von Pr verschiedenartig verändert wurde)
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Anschließend wurden
die hergestellten abgeschreckten Bänder einer 10-minütigen Wärmebehandlung
in einer Argon-Gasatmosphäre
bei einer Temperatur von 680°C
ausgesetzt. Unter Anwendung des gleichen Analysenverfahrens wie
in Beispiel 1 wurde bestätigt,
dass die Struktur der einzelnen abgeschreckten Bänder eine Nanoverbundstruktur
war.
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Sodann
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 Magnetpulver aus
den jeweiligen abgeschreckten Bändern
erhalten und sodann zylindrische (ringförmige) isotrope Verbundmagneten
mit einem Außendurchmesser
von 20 mm, einem Innendurchmesser von 18 mm und einer Höhe von 7
mm hergestellt. Der Anteil des Magnetpulvers in den einzelnen Verbundmagneten
betrug etwa 96,8 Gew.-%. Ferner betrug die Dichte der einzelnen
Verbundmagneten etwa 6,18 Mg/m3.
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An
diesen Magnetpulvern wurden die magnetischen Eigenschaften (remanente
Magnetflussdichte Br, Eigenkoerzitivkraft (HCJ)
und maximales magnetisches Energieprodukt (BH)max))
und die irreversible Suszeptibilität (χirr)
gemessen. Eine Bewertung wurde durchgeführt. Die Ergebnisse sind in
der beigefügten
Tabelle 2 aufgeführt.
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Ferner
wurden diese Verbundmagneten jeweils einer Mehrpolmagnetisierung
mit 12 Polen unterzogen. Unter Verwendung dieser Verbundmagneten
wurde ein Magnet für
einen Rotor eines Motors ohne Gleichstrombürste zusammengebaut. Anschließend wurde
jeder der Gleichstrommotoren mit 4000 U/min gedreht, um die gegenelektromotorische
Kraft, die in den Spulenwindungen erzeugt wurde, zu messen. Dabei
wurde bestätigt,
dass in jedem der Motoren eine ausreichend hohe Spannung erzielt
werden konnte und diese Motoren eine hohe Leistung besitzen.
-
Sodann
wurden Verbundmagneten auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass die verschiedenen Typen des Magnetpulvers
mit einem unterschiedlichen Substitutionsverhältnis y von Pr gemäß den vorstehenden
Ausführungen
verwendet wurden.
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Die
Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) und die
Magnetisierbarkeit der auf diese Weise hergestellten einzelnen Verbundmagneten
wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Die Messergebnisse wurden
einer Bewertung unterzogen. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle
2 aufgeführt.
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Wie
aus der beigefügten
Tabelle 2 ersichtlich ist, besitzen die einzelnen isotropen Verbundmagneten hervorragende
magnetische Eigenschaften (remanente Magnetflussdichte Br, Eigenkoerzitivkraft (HCJ) und maximales magnetisches Energieprodukt
(BH)max)) und der absolute Wert ihres irreversiblen
Flussverlustes ist gering, so dass die Wärmebeständigkeit (Wärmestabilität) hoch ist und ihre Magnetisierbarkeit
hervorragend ist. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass die
Eigenkoerzitivkraft und das maximale magnetische Energieprodukt
(Rechteckigkeit) verbessert sind, wobei eine hervorragende Beschaffenheit
in Bezug auf Wärmebeständigkeit
und Magnetisierbarkeit erhalten bleibt, indem man einen Teil von
Nd durch eine vorgegebene Menge an Pr ersetzt (d.h. eine Menge,
die 75% oder weniger, bezogen auf die Gesamtmenge an R, entspricht).
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Wie
vorstehend ausgeführt,
ist es erfindungsgemäß möglich, Verbundmagneten
mit hoher Leistung und hoher Zuverlässigkeit (insbesondere in Bezug
auf die Wärmebeständigkeit)
bereitzustellen. Insbesondere ergeben sich diese Eigenschaften,
wenn diese Verbundmagneten in Motoren verwendet werden.
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Beispiel 3
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Abgeschreckte
Bänder
aus Legierungszusammensetzungen der Formel ((Nd0,5Pr0,5))zDy1-z)9,0FeRestCo7,7B5,6Al0,5 (d.h. verschiedene Typen von abgeschreckten
Bändern,
bei denen der Substitutionsbetrag (1 – z) von Dy variiert wurde)
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Anschließend wurden
die auf diese Weise hergestellten abgeschreckten Bänder einer
12-minütigen
Wärmebehandlung
in einer Argon-Gasatmosphäre
bei einer Temperatur von 680°C
unterzogen. Unter Anwendung des gleichen Analysenverfahrens wie
in Beispiel 1 wurde bestätigt,
dass die Struktur der einzelnen abgeschreckten Bänder aus einer Nanoverbundstruktur
bestand.
-
Sodann
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 Magnetpulver aus
den jeweiligen abgeschreckten Bändern
erhalten und sodann zylindrische (ringförmige) isotrope Verbundmagneten
mit einem Außendurchmesser
von 20 mm, einem Innendurchmesser von 18 mm und einer Höhe von 7
mm hergestellt. Der Anteil des Magnetpulvers in den einzelnen Verbundmagneten
betrug etwa 96,8 Gew.-%. Ferner betrug die Dichte der einzelnen
Verbundmagneten etwa 6,20 Mg/m3.
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Für diese
Magnetpulver wurden die magnetischen Eigenschaften (remanente Magnetflussdichte
Br, Eigenkoerzitivkraft (HCJ) und maximales
magnetisches Energieprodukt (BH)max)) und
die irreversible Suszeptibilität
(χirr) gemessen. Sodann wurde eine Bewertung
vorgenommen. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle 3 aufgeführt.
-
Ferner
wurden diese Verbundmagneten jeweils einer Multipolmagnetisierung
mit 12 Polen unterworfen. Unter Verwendung der einzelnen Verbundmagneten
als Magneten für
einen Rotor wurde ein Motor ohne Gleichstrombürste zusammengebaut. Anschließend wurden
die einzelnen Gleichstrommotoren mit 4000 U/min gedreht, um die
in ihren Spulenbindungen erzeugte gegenelektromotorische Kraft zu
messen. Dabei wurde bestätigt,
dass eine ausreichend hohe Spannung in den einzelnen Motoren erzielt
werden kann und diese Motoren eine hohe Leistung besitzen.
-
Sodann
wurden Verbundmagneten wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme,
dass die vorstehend beschriebenen verschiedenen Typen von Magnetpulvern
mit unterschiedlichen Substitutionsverhältnissen 1 – z von Dy verwendet wurden.
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Die
Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) und die
Magnetisierbarkeit der auf diese Weise hergestellten einzelnen Verbundmagneten
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Die Messergebnisse
wurden bewertet. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle
3 aufgeführt.
-
Wie
aus der beigefügten
Tabelle 3 ersichtlich ist, weisen die einzelnen isotropen Verbundmagneten hervorragende
magnetische Eigenschaften (remanente Magnetflussdichte Br, Eigenkoerzitivkraft
(HCJ) und maximales magnetisches Energieprodukt
(BH)max)) auf und ihr absoluter Wert des
irreversiblen Flussverlustes ist gering, so dass die Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) hoch
ist und ihre Magnetisierbarkeit hervorragend ist. Insbesondere ist
darauf hinzuweisen, dass die Eigenkoerzitivkraft und das maximale
magnetische Energieprodukt (Rechteckigkeit) verbessert werden, wobei
eine hervorragende Beschaffenheit in Bezug auf Wärmebeständigkeit und Magnetisierbarkeit
erhalten bleibt, indem man eine vorgegebene Menge an Dy (14% oder
weniger, bezogen auf die Gesamtmenge an R) zusetzt.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
ist es erfindungsgemäß möglich, Verbundmagneten
mit hoher Leistung und hoher Zuverlässigkeit (insbesondere in Bezug
auf die Wärmebeständigkeit)
bereitzustellen. Insbesondere ergeben sich diese Eigenschaften,
wenn die Verbundmagneten in Motoren verwendet werden.
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Beispiel 4
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Abgeschreckte
Bänder
aus Legierungszusammensetzungen der Formel Nd5,3Pr2,8Dy0,6Fe76,8-yCo8,5B5,6Al0,4Siv (d.h. verschiedene Typen von abgeschreckten
Bändern,
in denen der Gehalt v von Si variiert wurde) wurden auf die gleiche
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Anschließend wurden die hergestellten
abgeschreckten Bänder
einer 8-minütigen
Wärmebehandlung
in einer Argon-Gasatmosphäre bei einer
Temperatur von 670°C
unterzogen. Unter Anwendung des gleichen Analyseverfahren wie in
Beispiel 1 wurde bestätigt,
dass die Struktur der einzelnen abgeschreckten Bänder aus einer Nanoverbundstruktur
bestand.
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Sodann
wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 Magnetpulver aus
den jeweiligen abgeschreckten Bändern
erhalten. Sodann wurden unter Verwendung der Magnetpulver zylindrische
(ringförmige)
isotrope Verbundmagneten mit einem Außendurchmesser von 20 mm, einem
Innendurchmesser von 18 mm und einer Höhe von 7 mm hergestellt. Der
Gehalt des Magnetpulvers in den einzelnen Verbundmagneten betrug
etwa 96,9 Gew.-%. Ferner betrug die Dichte der einzelnen Verbundmagneten
etwa 6,19 Mg/m3.
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Für diese
Magnetpulver wurden die magnetischen Eigenschaften (remanente Magnetflussdichte
Br, Eigenkoerzitivkraft (HCJ) und maximales
magnetisches Energieprodukt (BH)max)) und
die irreversible Suszeptibilität
(χirr) gemessen. Sodann wurde eine Bewertung
vorgenommen. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle 4 aufgeführt.
-
Ferner
wurden diese Verbundmagneten jeweils einer Multipolmagnetisierung
mit 12 Polen unterzogen. Unter Verwendung der einzelnen Verbundmagneten
als Magneten für
einen Rotor wurde ein Motor ohne Gleichstrombürste zusammengebaut. Sodann
wurden die einzelnen Gleichstrommotoren mit 4000 U/min gedreht,
um die in den Spulenwindungen erzeugte gegenelektromotorische Kraft
zu messen. Dabei wurde bestätigt,
dass in jedem der Motoren eine ausreichend hohe Spannung erhalten
werden kann. Diese Motoren zeigen eine hohe Leistung.
-
Sodann
wurden Verbundmagneten wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme,
dass verschiedene Typen der Magnetpulver mit unterschiedlichem Gehalt
v an Si verwendet wurden.
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Die
Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) und die
Magnetisierbarkeit der einzelnen Verbundmagneten wurden auf die
gleiche Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Ferner wurden unter Anwendung
des nachstehend beschriebenen Verfahrens die Wärmebeständigkeit (Wärmestabilität) und die Magnetisierbarkeit
gemessen und bewertet. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Tabelle
4 aufgeführt.
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Korrosionsbeständigkeit
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Die
Korrosionsbeständigkeit
der jeweiligen Verbundmagneten wurde unter Anwendung eines Taukorrosionstests
(Taubildungstest) bewertet. Diese Rostprüfung wurde durchgeführt, indem
man die einzelnen Magnetpulver abwechselnd 15 Minuten in eine Atmosphäre von 30°C und einer
relativen Feuchtigkeit von 50% oder 15 Minuten in eine Atmosphäre mit einer
Temperatur von 80°C
und einer relativen Feuchtigkeit von 95% brachte. Dieser Vorgang
wurde 24 mal wiederholt. Anschließend wurde die Oberfläche der
einzelnen Magneten mit einem Mikroskop betrachtet. Der Grad der
Rostbildung wurde anhand der folgenden vierstufigen Skala bewertet:
- A: keine Rosterzeugung
- B: sehr geringe Rosterzeugung
- C: Rosterzeugung
- D: erhebliche Rosterzeugung
-
Korrosionsbeständigkeit
der jeweiligen Verbundmagneten
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Die
Verbundmagneten (jeweils 10 Verbundmagneten) wurden in ein Bad mit
einem Gehalt an Wasser mit einer Temperatur von 60°C bei einer
relativen Feuchtigkeit von 95% getaucht. Anschließend wurde
die durchschnittliche Zeitspanne bestimmt, bis auf den einzelnen
Verbundmagneten Rost entstanden war. Die Ergebnisse wurden gemäß der folgenden
vierstufigen Skala bewertet:
- A: keine Rostbildung
nach Ablauf von 500 Stunden
- B: Rostbildung zwischen 400 und 500 Stunden
- C: Rostbildung zwischen 300 und 400 Stunden
- D: Rostbildung innerhalb von 300 Stunden
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Gesamtbewertung
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Wie
aus der beigefügten
Tabelle 4 ersichtlich ist, weisen die isotropen Verbundmagneten
eine hervorragende Beschaffenheit in Bezug auf magnetische Eigenschaften
(remanente Magnetflussdichte, Eigenkoerzitivkraft und maximales
magnetisches Energieprodukt) und Wärmebeständigkeit (Wärmestabilität) auf und ihre Magnetisierbarkeit
ist gut.
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Insbesondere
weisen Verbundmagneten, die aus einem Magnetpulver aufgebaut sind,
in denen eine vorgegebene Menge an Si (0,1 bis 3 at-%) enthalten
ist, eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit im Magnetpulver selbst
sowie im daraus gebildeten Verbundmagneten auf, verglichen mit Verbundmagneten
ohne einen Gehalt an Si. Daher ist es möglich, eine Behandlung zur
Korrosionsverhinderung, z.B. das Auftragen einer Antikorrosionsbeschichtung
auf die Oberflächen
des Verbundmagneten, bei ihrer tatsächlichen Verwendung wegzulassen
oder zu vereinfachen.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
ist es erfindungsgemäß möglich, Verbundmagneten
mit hoher Leistung und hoher Zuverlässigkeit (insbesondere hoher
Wärmebeständigkeit
und Korrosionsbeständigkeit)
bereitzustellen. Insbesondere bei Verwendung dieser Verbundmagneten
in Motoren ergibt sich eine hohe Leistung.
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Beispiel 5
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Isotrope
Verbundmagneten wurden auf die gleiche Weise wie in den Beispielen
1–4 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass die Verbundmagneten unter Extrusionsformgebung
erzeugt wurden. Diesbezüglich
ist darauf hinzuweisen, dass Polyamid (Nylon 610) in den entsprechenden
Verbundmagneten als Bindemittel verwendet wurde. Ferner betrug der
Anteil des Magnetpulvers in den jeweiligen Verbundmagneten etwa
95,5 Gew.-% und ihre magnetische Dichte betrug etwa 5,85 Mg/m3.
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Für jeden
dieser Verbundmagneten wurden die vorstehenden Messungen und Bewertungen
durchgeführt
(einschließlich
der Bewertung auf Korrosionsbeständigkeit).
Dabei wurde bestätigt,
dass die gleichen Ergebnisse wie in den Beispielen 1–4 erhalten
wurden. Insbesondere erwies sich die Korrosionsbeständigkeit
als hervorragend.
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Beispiel 6
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Erfindungsgemäße isotrope
Verbundmagneten wurden auf die gleiche Weise wie in den Beispielen 1–4 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass die Verbundmagneten unter Anwendung der Spritzgießformgebung hergestellt
wurden. Diesbezüglich
ist darauf hinzuweisen, dass Polyphenylensulfid in den jeweiligen
Verbundmagneten als Bindemittel verwendet wurde. Ferner betrug der
Anteil des Magnetpulvers in den jeweiligen Verbundmagneten etwa
94,1 Gew.-% und ihre magnetische Dichte betrug etwa 5,63 Mg/m3.
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Bei
jedem dieser Verbundmagneten wurden die vorstehenden Messungen und
Bewertungen vorgenommen (einschließlich Bewertung der Korrosionsbeständigkeit).
Als Ergebnis wurde bestätigt,
dass die gleichen Ergebnisse wie in den Beispielen 1–4 erhalten
wurden. Insbesondere ergab sich eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
lassen sich erfindungsgemäß die folgenden
Wirkungen erzielen.
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Da
jedes der Magnetpulver eine Verbundstruktur mit einer weichen magnetischen
Phase und einer harten magnetischen Phase aufweist und eine vorgegebene
Menge an Al enthält,
weisen sie eine hohe Magnetisierbarkeit und hervorragende magnetische
Eigenschaften auf, so dass sich die Eigenkoerzitivkraft und die Rechteckigkeit
in besonderer Weise verbessern lassen.
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Der
absolute Wert des irreversiblen Flussverlustes ist gering und es
lässt sich
eine hervorragende Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) erzielen.
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Aufgrund
der hohen Magnetflussdichte, die erfindungsgemäß gewährleistet werden kann, ist
es möglich,
einen Verbundmagneten mit hoher magnetischer Leistung auch bei isotroper
Beschaffenheit zu erhalten. Da insbesondere eine magnetische Leistung,
die gleichwertig oder besser als bei einem herkömmlichen isotropen Verbundmagneten
ist, mit einem Magneten von geringerem Volumen, verglichen mit dem
herkömmlichen
isotropen Verbundmagneten, erzielt werden kann, ist es möglich, einen
Hochleistungsmotor von geringerer Größe bereitzustellen.
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Da
außerdem
eine höhere
Magnetflussdichte gewährleistet
werden kann, ist bei der Herstellung eines Verbundmagneten eine
ausreichend hohe magnetische Leistung erzielbar, ohne dass man irgendwelche
Maßnahmen
zur Erhöhung
der Dichte des Verbundmagneten ergreift. Infolgedessen lassen sich
die Maßgenauigkeit,
die mechanische Festigkeit, die Korrosionsbeständigkeit, die Wärmebeständigkeit
(Wärmestabilität) und dergleichen
zusätzlich
zur Verbesserung der Verformbarkeit verbessern, so dass es möglich ist,
leicht einen Verbundmagneten von hoher Zuverlässigkeit herzustellen. Insbesondere
wenn Si darin enthalten ist, lässt
sich eine zusätzlich
verbesserte Korrosionsbeständigkeit
erreichen.
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Da
die Magnetisierbarkeit des erfindungsgemäßen Magneten hervorragend ist,
ist es möglich,
einen Magneten bei einem geringeren Magnetisierungsfeld zu magnetisieren.
Insbesondere lässt
sich eine multipolare Magnetisierung oder dergleichen leicht und
sicher erreichen. Ferner lässt
sich eine hohe Magnetflussdichte erzielen.
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Da
für den
Verbundmagneten eine hohe Dichte nicht erforderlich ist, eignet
sich die vorliegende Erfindung für
ein Herstellungsverfahren, z.B. die Extrusionsformgebung oder die
Spritzgießformgebung,
bei dem es schwierig ist, eine hohe Dichte zu erzielen, verglichen
mit dem Pressformgebungsverfahren. Die vorstehend beschriebenen
Wirkungen lassen sich auch in Verbundmagneten, die durch diese Formgebungsverfahren
hergestellt worden sind, realisieren. Demzufolge können verschiedene
Formgebungsverfahren selektiv eingesetzt werden. Dadurch lassen
sich die Wahlmöglichkeiten
für die
Gestalt des Verbundmagneten erweitern.
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Schließlich ist
darauf hinzuweisen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die
vorstehend beschriebenen Beispiele beschränkt ist. Vielmehr können zahlreiche
Abänderungen
oder Ergänzungen
vorgenommen werden, ohne dass der Schutzumfang der Erfindung, der
durch die folgenden Ansprüche
festgelegt wird, verlassen wird.
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