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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium
und im Besonderen ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium,
das angemessen als Aufzeichnungsmedium für Musik genutzt wird.
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Optische
Informationsaufzeichnungsmedien, auf denen Informationen aufgezeichnet
sind und von denen die aufgezeichneten Informationen durch ein Laserlicht
oder dergleichen wiedergegeben werden, heißen optische Platten (optical
discs), und von diesen sind CDs (compact discs) zum Wiedergeben
von Musik am weitesten bekannt. Darüber hinaus werden auch beschreibbare
optische Informationsaufzeichnungsmedien (CD-R) verwendet. Bei diesen
optischen Informationsaufzeichnungsmedien wird ein digitales Aufzeichnungs-/Wiedergabeverfahren
verwendet, bei dem die Aufzeichnung durchgeführt wird, indem analoge Signale in
digitale Signale umgewandelt und die digitalen Signale aufgezeichnet
werden, die Wiedergabe wird durch das Umwandeln der digitalen Signale
in analoge Signale und das Wiedergeben der analogen Signale durchgeführt. Selbst
wenn bei diesem digitalen Aufzeichnungs-/Wiedergabeverfahren Fehler
während
der Zeitspanne vom Aufzeichnen bis zum Wiedergeben auftreten, können die
Fehler korrigiert werden, so dass die originalen analogen Signale
reproduziert werden können,
wenn das Wiedergabegerät
in der Lage ist, codierte Impulsketten zu lesen. So wurde herkömmlicherweise
davon ausgegangen, dass die Struktur des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
selbst auf die Aufzeichnungs-/Wiedergabequalität nur geringe Auswirkungen
hat.
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Es
gibt eine, obgleich geringe, Anzahl von Erfindungen, die sich auf
die Auswirkungen der Struktur eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums
auf die Aufzeichnungs-/Wiedergabequalität konzentrieren. So
offenbart beispielsweise die offengelegte japanische Patentanmeldung
(JP-A) Nr. 2-214078 eine Erfindung, die die Wiedergabe-Tonqualität einer
Compact Disc verbessert. In dieser Erfindung von JP-A-2-214078 ist
eine Oberfläche
einer optischen Platte mit einer Schicht überzogen, die aus einem weichen
flexiblen Material, wie beispielsweise Kautschuk, besteht und Vibrationen
absorbiert und dämpft,
und die Eigenfrequenz der Platte wird durch die weiche, flexible
Schicht absorbiert, um die Qualität der Tonwiedergabe zu verbessern.
Ein Problem die ser optischen Platte aus dem Patent JP-A-2-214078
besteht jedoch darin, dass Vibrationen mit einer Frequenz erzeugt
werden, die sich von der Eigenfrequenz der optischen Platte unterscheidet,
so dass nicht immer eine Verbesserung der Tonqualität erzielt
wird. Darüber
hinaus entstehen Probleme mit der Handhabung der Platten dadurch,
dass die Oberfläche
der Platte mit einem Material, wie beispielsweise Kautschuk oder
dergleichen, beschichtet wird, wodurch mehrere Platten aneinander
kleben bleiben und es schwierig ist, mit einem Stift auf der Oberfläche der
Platte zu schreiben, und dergleichen.
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Da
die Beliebtheit der CD-Rs anstieg, wurden in den letzten Jahren
kopiergeschützte
CD-Rs ausschließlich
für Musik
entwickelt, und darüber
hinaus wurde eine Verbesserung der Aufzeichnungs-/Wiedergabequalität (insbesondere
der Tonqualität)
verlangt.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium
mit verbesserter Tonqualität
bereitzustellen.
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Zum
Lösen der
oben genannten Aufgabe stellt die vorliegende Erfindung ein optisches
Informationsaufzeichnungsmedium bereit, das folgende Komponenten
umfasst: entweder ein plattenförmiges
transparentes Substrat, auf dem ein Aufzeichnungsabschnitt bereitgestellt
wird, der aus einer Licht absorbierenden Schicht besteht, in der
Informationen mit Laserlicht aufgezeichnet werden können, oder
ein plattenförmiges transparentes
Substrat, auf dem ein Aufzeichnungsabschnitt bereitgestellt wird,
auf dem Informationen aufgezeichnet sind, die durch ein Laserlicht
wiedergegeben werden können;
eine auf dem Aufzeichnungsabschnitt bereitgestellte, Licht reflektierende
Schicht; und eine Stabilisierungsschicht, die aus einem Material
besteht, das eine Dichte von 1,4 bis 4,2 g/cm3 besitzt
und auf der Licht reflektierenden Schicht bereitgestellt wird, so dass
ein Schwerpunkt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums sich
innerhalb eines Bereiches von 15% eines Radius des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
von einem Mittelpunkt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
befindet.
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Da
dieses optische Informationsaufzeichnungsmedium die Stabilisierungsschicht
aus einem Material mit einer Dichte von 1,4 bis 4,2 g/cm3 umfasst, die im Vergleich mit anderen Materialien
des Mediums relativ schwer ist, können Töne erhalten werden, deren Balance
im mittleren und niedrigen Frequenzbereich des hörbaren Bereiches gut ist und die
stabil und angenehm sind. Darüber
hinaus wird die Stabilisierungsschicht derart bereitgestellt, dass
der Schwerpunkt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums sich
innerhalb eines Bereiches von 15% des Radius des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
um den Mittelpunkt des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
herum befindet, um einen übermäßigen Radialschlag
des optischen Informationsaufzeichnungsmediums zu vermeiden. Die
Gründe
für die
verbesserte Tonqualität
des optischen Informationsaufzeichnungsmediums sind nicht klar,
es wird jedoch angenommen, dass die Stabilisierungsschicht die optische
Informationsaufzeichnungsschicht senkrecht zusammenpresst, so dass
das optische Informationsaufzeichnungsmedium stabil ist und als
Ergebnis Vibrationen bei der Rotation unterdrückt werden, wodurch die Tonqualität verbessert
wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Schnittdarstellung eines Beispiels einer Struktur der Schichten
eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
eine Schnittdarstellung eines Beispiels einer anderen Struktur der
Schichten eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden
Erfindung.
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3A und 3B sind
Schnittdarstellungen eines Beispiels einer weiteren Struktur der
Schichten eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden
Erfindung.
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4 ist
eine Draufsicht, die das Verhältnis
zwischen der Position des Schwerpunktes und der Position des Mittelpunktes
des optischen Informationsaufzeichnungsmediums der vorliegenden
Erfindung darstellt.
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5A ist
eine Schnittdarstellung eines anderen optischen Informationsaufzeichnungsmediums
der vorliegenden Erfindung.
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5B ist
eine Draufsicht des optischen Informationsaufzeichnungsmediums aus 5A.
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6 ist
eine Draufsicht eines weiteren optischen Informationsaufzeichnungsmediums
der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine Draufsicht eines weiteren optischen Informationsaufzeichnungsmediums
der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
eine perspektivische Darstellung einer CD-R gemäß der vorliegenden Erfindung.
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9 ist
eine perspektivische Darstellung einer weiteren CD-R gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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10 ist
ein Graph, der die Durchlässigkeits-Frequenzbänder der
Substrate darstellt.
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Im
Folgenden wird ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium der
vorliegenden Erfindung ausführlich
beschrieben.
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Zuerst
wird die Struktur des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Wenn das optische Informationsaufzeichnungsmedium
der vorliegenden Erfindung eine CD ist, die ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium
ausschließlich
zum Wiedergeben ist, wie in 1 gezeigt,
ist das optische Informationsaufzeichnungsmedium so strukturiert,
dass wenigstens eine Licht reflektierende Schicht 14 und
eine Stabilisierungsschicht 16 in dieser Reihenfolge auf
einem plattenförmigen
Substrat 12 bereitgestellt werden, auf dem Informationen
aufgezeichnet sind, die durch ein Laserlicht wiedergegeben werden
können.
Wenn das optische Informationsaufzeichnungsmedium der vorliegenden
Erfindung eine CD-R ist, die ein beschreibbares optisches Informationsaufzeichnungsmedium
ist, oder eine CD-RW ist, die ein wieder beschreibbares optisches
Informationsaufzeichnungsmedium ist, wie in 2 gezeigt,
ist das optische Informationsaufzeichnungsmedium so strukturiert,
dass wenigstens eine Licht reflektierende Schicht 20, auf
der Informationen durch Laserlicht aufgezeichnet werden können, die
Licht reflektierende Schicht 14 und die Stabilisierungsschicht 16 in
dieser Reihenfolge auf einem plattenförmigen, transparenten Substrat 18 bereitgestellt
werden, auf dem eine Vorrille ausgebildet ist. Darüber hinaus
kann, wie in den 3A und 3B gezeigt,
durch das Bereitstellen einer Farbmittelschicht 24 zwischen
der Licht reflektierenden Schicht 14 und der Stabilisierungsschicht 16 die
Tonqualität
noch weiter verbessert werden. Darüber hinaus können, falls
erforderlich, Schutzschichten oder Zwischenschichten bereitgestellt
werden. Die jeweiligen Schichten werden im Folgenden ausführlich beschrieben.
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Die
Stabilisierungsschicht 16 ist aus einem Material mit einer
Dichte von 1,4 bis 4,2 g/cm3 ausgebildet. Ist
die Dichte des Materials geringer als 1,4 g/cm3,
wird keine akustisch wahrnehmbare Verbesserung der Tonqualität erzielt.
Ist die Dichte des Materials größer als
4,2 g/cm3, ist die Belastung zu hoch, die
bei rotierendem Medium auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium
einwirkt. Die Dichte des Materials liegt vorzugsweise zwischen 1,4
bis 3,0 g/cm3, und idealerweise liegt die
Dichte zwischen 1,4 und 2,0 g/cm3. Unter
der Voraussetzung, dass ihre Dichte in den voranstehenden Bereichen
liegt, können
anorganische Substanzen, wie beispielsweise SiO, SiO2,
MgF2, SnO2, Si3N4, TiO2 und
BaO2, und organische Substanzen, wie beispielsweise thermoplastische
Kunststoffe, wärmehärtende Kunststoffe
sowie unter UV-Licht aushärtende
Kunststoffe, als Materialien für
die Stabilisierungsschicht 16 verwendet werden. Von diesen
Materialien sind vom Standpunkt des hohen spezifischen Gewichtes
und der leicht anpassbaren Dichte Titanverbindungen, insbesondere
TiO2, vorzuziehen. Diese Materialien können allein
oder in Kombinationen aus zwei oder mehr Materialien verwendet werden.
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In
einem Fall, in dem eine anorganische Substanz, wie beispielsweise
TiO2, BaO2 oder
dergleichen, als Material für
die Stabilisierungsschicht 16 verwendet wird, kann die
Stabilisierungsschicht 16 ausgebildet werden, indem die
anorganische Substanz in einem Bindemittel, wie beispielsweise einem
unter UV-Licht aushärtenden
Kunststoff, dispergiert und das Bindemittel mit der dispergierten
anorganischen Substanz mittels Rasterdruck oder dergleichen auf
die Licht reflektierende Schicht 14 aufgetragen wird. Zu
diesem Zeitpunkt kann das Mischungsverhältnis der anorganischen Substanz
und des Bindemittel-Kunststoffes so eingestellt werden, dass die
Mischung eine gewünschte
Dichte besitzt. Die Stabilisierungsschicht 16 kann darüber hinaus ausgebildet
werden, indem der Bindemittel-Kunststoff, in dem die anorganische
Substanz dispergiert ist, durch ein Extrusionsverfahren zu einer
Folie verarbeitet und diese Folie danach unter Verwendung eines
Klebemittels auf die Licht reflektierende Schicht aufgebracht wird.
Darüber hinaus
kann die Stabilisierungsschicht 16 auch ausgebildet werden,
indem die anorganische Substanz direkt durch Vakuumbedampfen, Bedampfen oder
dergleichen auf die Licht reflektierende Schicht 14 aufgebracht
wird.
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Wenn
ein thermoplastischer Kunststoff oder ein wärmehärtender Kunststoff als Material
für die
Stabilisierungsschicht 16 verwendet wird, kann die Stabilisierungsschicht 16 ausgebildet
werden, indem der Kunststoff in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst
wird, um eine Beschichtungslösung
herzustellen, und die Beschichtungslösung danach durch Rasterdruck
oder dergleichen auf die Licht reflektierende Schicht 14 aufgebracht
und die aufgebrachte Schicht getrocknet wird. Insbesondere bei dem
Verwenden eines Kunststoffes, der unter ultraviolettem (UV-)Licht
aushärtet,
kann die Stabilisierungsschicht 16 ausgebildet werden,
indem der unter UV-Licht aushärtende
Kunststoff oder eine Beschichtungslösung, in der der unter UV-Licht
aushärtende Kunststoff
in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst
ist, auf die Licht reflektierende Schicht 14 aufgebracht
und der aufgebrachte Film durch Bestrahlen mit UV-Licht ausgehärtet wird.
Unter UV-Licht aushärtende
Kunststoffe sind vorzuziehen, da sie beim Aushärten (Vernetzen) wenig schrumpfen,
wodurch verhindert wird, dass sich die Platte verzieht.
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Wie
in den 1 bis 3 gezeigt,
kann die Stabilisierungsschicht 16 so bereitgestellt werden,
dass sie die gesamte Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bedeckt, oder sie
kann, wie in den 5A, 5B, 6 und 7 gezeigt,
nur auf einem Teil der Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt werden.
In den 5A und 5B ist
die Stabilisierungsschicht 16 über den gesamten Umfang des äußeren peripheren
Teils der Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt. In 6 ist
die Stabilisierungsschicht 16 auf Teilen des äußeren peripheren
Teils der Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt. In 8 ist
die Stabilisierungsschicht 16 radial auf der Oberfläche der
Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt.
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Um
einen Radialschlag zu vermeiden, wie in 4 gezeigt,
wird in allen diesen Fällen
die Stabilisierungsschicht 16 so bereitgestellt, dass sich
der Schwerpunkt G des optischen Informationsaufzeichnungsmediumsinnerhalb
eines Bereiches (durch Schraffur gekennzeichnet) befindet, der 15%
des Radius des optischen Informationsaufzeichnungsmediums um den
Mittelpunkt C (Mitte des Kreises des optischen Informationsaufzeichnungsmediums)
des optischen Informationsaufzeichnungsmediums herum beträgt.
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Die
Position des Schwerpunktes G befindet sich vorzugsweise innerhalb
eines Bereiches von 12% des Radius r des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
von dem Mittelpunkt C, und es ist mehr vorzuziehen, dass sich die
Position innerhalb eines Bereiches von 10% befindet. So ist beispielsweise
bei einer CD, einer CD-R oder einer CD-RW, da der Radius r des optischen
Informationsaufzeichnungsmediums üblicherweise 6 cm beträgt, die
Stabilisierungsschicht 16 so bereitgestellt, dass sich
der Schwerpunkt G innerhalb eines Bereiches mit einem Radius von
9 mm um den Mittelpunkt C herum befindet, und vorzugsweise innerhalb eines
Bereiches mit einem Radius von 7,2 mm, und es ist mehr vorzuziehen,
dass sich der Schwerpunkt innerhalb eines Bereiches mit einem Radius
von 6,0 mm befindet.
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Darüber hinaus
beeinflusst die Anordnung der Stabilisierungsschicht 16,
wie sich der Schall von der Schallquelle, wie beispielsweise einem
Lautsprecher oder dergleichen, ausbreitet. Ist die Stabilisierungsschicht 16 auf
der gesamten Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt, breitet
sich der Schall in alle Richtungen aus. Wenn jedoch die Stabilisierungsschicht 16 nur
auf dem äußeren peripheren
Teil der Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt ist,
wie in 5A gezeigt, breitet sich der Schall
horizontal aus. Obwohl sich horizontal ausbreitender Schall vom
Standpunkt des Musikgenusses aus wünschenswert ist, ist es jedoch
durch die Struktur der Schallquelle, wie beispielsweise der eines
Lautsprechers, schwierig, einen derartigen Schall zu erzielen. Um
folglich einen derartigen Schall zu erzielen, ist die Stabilisierungsschicht 16 vorzugsweise
an dem äußeren peripheren
Teil der Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt. Die
Stabilisierungsschicht 16 wird vorzugsweise in einem Bereich
an der Außenseite
eines Bereichs von 50% des Radius r des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
um den Mittelpunkt C herum des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
(wobei sich der Mittelpunkt C des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
bei 0% des Radius r befindet) bereitgestellt, und es ist noch mehr
vorzuziehen, dass sie innerhalb eines Bereiches an der Außenseite
eines Bereiches von 54% des Radius r des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
bereitgestellt wird, und es ist noch mehr vorzuziehen, dass sie
in einem Bereich an der Außenseite
eines Bereiches von 60% des Radius r des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
bereitgestellt wird. Bei einer CD, einer CD-R oder einer CD-RW wird
die Stabilisierungsschicht 16 vorzugsweise in einem Bereich
an der Außenseite
eines Bereiches mit einem Radius von 3 cm um den Mittelpunkt C herum
bereitgestellt, und es ist mehr vorzuziehen, dass sie in einem Bereich
an der Außenseite
eines Bereiches mit einem Radius von 3,24 cm um den Mittelpunkt
C herum bereitgestellt wird, und es ist noch mehr vorzuziehen, dass
sie in einem Bereich an der Außenseite
eines Bereichs mit einem Radius von 3,6 cm um den Mittelpunkt C
herum bereitgestellt wird.
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Die
Dicke der Stabilisierungsschicht 16 wird unter Berücksichtigung
der Dichte des Materials der Stabilisierungsschicht 16 und
des Oberflächenbereiches
der Teile der Oberfläche
der Licht reflektierenden Schicht 14, auf der die Stabilisierungsschicht 16 bereitgestellt
ist, bestimmt, so dass eine Masse von etwa 0,001 bis etwa 5,0 g
zu dem gesamten optischen Informationsaufzeichnungsmedium hinzugefügt wird.
Die Dicke der Stabilisierungsschicht 16 liegt vorzugsweise
zwischen 1 bis 300 μm,
und es ist mehr vorzuziehen, dass sie zwischen 3 und 200 μm liegt.
Die Dicke der Stabilisierungsschicht 16 entspricht vorzugsweise
der 1,5- bis 6-fachen Dicke der Farbmittelschicht 24, die
später
beschrieben wird. Genau wie bei der Farbmittelschicht 24 ist es
vorzuziehen, dass die Stabilisierungsschicht 16 ein Farbmittel
umfasst, dessen Wellenlänge
der maximalen Reflexion sich in dem Band von 400 bis 560 nm befindet.
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Die
Farbmittelschicht 24 enthält ein Farbmittel, dessen Wellenlänge der
maximalen Reflexion sich in dem Band von 400 bis 560 nm befindet.
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Die
Wellenlänge
des Aufzeichnungs-/Wiedergabelichts von Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtungen,
die derzeit verwendet werden, beträgt 780 nm. Da die Farbmittelschicht,
die zwischen der Stabilisierungsschicht und der Licht reflektierenden
Schicht bereitgestellt wird, ein Farbmittel enthält, dessen Wellenlänge der maximalen
Reflexion in dem Band von 400 bis 560 nm liegt, was die Komplementärfarbe des
Aufzeichnungs-/Wiedergabelichts ist, verbessert sich die Reinheit
des Tons, und die Tonqualität
wird noch weiter verbessert. Obwohl die Gründe für die Verbesserung der Reinheit
des Tons nicht klar sind, wird angenommen, dass die Farbmittelschicht
Streulicht von der Licht reflektierenden Schicht absorbiert, was
zu einer Verringerung von Fehlern beim Schreiben oder Lesen beim
Aufzeichnen und Wiedergeben führt,
da diese Fehler auf Streulicht beruhen.
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Das
Farbmittel kann ein Pigment oder ein Farbstoff sein, vom Standpunkt
der äußeren Erscheinung ist
das Färben
vorzugsweise unter Verwendung einer farbigen Lasur durchzuführen. Wird
eine farbige Lasur verwendet, kann bei den Teilen, auf die die farbige
Lasur aufgebracht wurde, die durchschnittliche Reflexion von Licht
in einem Wellenlängenbereich
von 400 bis 700 nm so beeinflusst werden, dass sie sich in einem
Bereich von 3 bis 80% befindet. Somit kann die regenbogenfarbige
Reflexionseigenschaft genutzt werden, die auf optischer Beugung
und auf dem Metallglanz beruht, den die optische Platte selbst besitzt.
In diesem Dokument bezieht sich „farbige Lasur" auf Tinten, beispielsweise
Pigment-Tinten, die sich von anderen Tinten dadurch unterscheiden,
dass die Lichtdiffusion normaler Tinten hoch und ihre normale Reflexion
praktisch gleich null ist. Die Bezeichnung „farbige Lasur" deckt farblose,
transparente Tinten nicht ab. Unter UV-Licht aushärtende Tinten
sind bevorzugte Beispiele farbiger Lasuren zu finden. Werden mindestens
zwei oder mehr farbige Lasuren mit unterschiedlichen Absorptionswellenlängen verwendet,
können
durch Aufbringung dieser Lasuren übereinander die Wellenlängenspektren
des reflektierten Lichts an der Oberfläche eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums
angepasst werden, auf dessen einer Oberfläche eine Aufschrift oder dergleichen aufgedruckt
ist und die der Seite gegenüber
liegt, auf die das Aufzeichnungslicht und das Wiedergabelicht auftreffen.
Wenn beispielsweise eine blaue Lasur auf einen Teil aufgebracht
wird, auf den bereits eine gelbe Lasur aufgebracht wurde, färben sich
die Teile, auf die die Lasuren auf diese Weise übereinander aufgebracht wurden,
durch Farbmischung gemäß der subtraktiven
Farbmischung grün.
Darüber
hinaus beträgt
die Dicke der Farbmittelschicht 24 vorzugsweise zwischen
1 und 20 μm,
und es ist mehr vorzuziehen, dass sie zwischen 5 und 10 μm beträgt.
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Die
transparenten Substrate 12 und 18 sind plattenförmige, transparente
Kunststoffplatten. In diesem Fall bedeutet „transparent" transparent hinsichtlich
des Wiedergabelichts oder transparent hinsichtlich des Aufzeichnungslichts
und des Wiedergabelichts. Insbesondere bedeutet „transparent", dass das Aufzeichnungs- und/oder
das Wiedergabelicht nicht absorbiert werden. Beispiele für das Material
für das
Substrat sind Polycarbonate; Acrylharze, beispielsweise Polymethylmethacrylat;
Vinylchlorid-Kunststoffe, beispielsweise Polyvinylchlorid, und Vinylchlorid-Copolymere;
Epoxidharze; amorphe Polyolefine, Glas, Polyester und dergleichen. Wenn
gewünscht,
können
auch Kombinationen dieser Materialien eingesetzt werden. Unter diesen
Materialien werden amorphes Polyolefin und Polycarbonat bevorzugt
und unter den Gesichtspunkten Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit,
Größenstabilität und Kosten
wird Polycarbonat besonders bevorzugt. Darüber hinaus beträgt die Dicke
der transparenten Substrate 12 und 18 vorzugsweise 1,2 ± 0,2 mm.
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Führungsrillen
für die
Spurverfolgung und Vertiefungen (Pits), die Informationen wie beispielsweise
digitale Signale ausdrücken,
werden im Voraus durch Spritzgießen in dem transparenten Substrat 12 einer
CD ausgebildet. Darüber
hinaus werden Führungsrillen
und Vorrillen, die Informationen wie beispielsweise Adresssignale
darstellen, in dem transparenten Substrat 18 einer CD-R
oder einer CD-RW ausgebildet. Der durchschnittliche Abstand dieser
Vorrillen beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 50 μm,
es ist mehr vorzuziehen, dass der durchschnittliche Abstand 0,2
bis 30 μm
beträgt,
und es ist noch mehr vorzuziehen, dass der durchschnittliche Abstand
0,3 bis 10 μm
beträgt.
Darüber
hinaus beträgt
die durchschnittliche Tiefe dieser Vorrillen vorzugsweise 10 bis
5000 μm,
es ist mehr vorzuziehen, dass die durchschnittliche Tiefe 30 bis
3000 μm
beträgt, und
es ist noch mehr vorzuziehen, dass sie 50 bis 1000 μm beträgt.
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Bei
einer CD-R oder einer CD-RW, die für den Einsatz als Tonträger vorgesehen
ist, kann im Voraus ein Anwendungscode, beispielsweise ein Wobbeln,
für die
Vorrille aufgezeichnet werden, mit dem gekennzeichnet wird, dass
die Platte für
den Einsatz als Tonträger
vorgesehen ist.
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Eine
weiter verbesserte Tonqualität
kann erreicht werden, indem die transparenten Substrate 12 und 18 verwendet
werden, die eine geringe Lichtdurchlässigkeit für Licht besitzen, dessen Wellenlängen kürzer sind
als die Wellenlänge
für die
Wiedergabe. Genauer gesagt, indem die transparenten Substrate 12 und 18 für Licht
in dem Wellenlängenband
von 200 nm bis zu einer Wellenlänge,
die um 50 nm kürzer
ist als die Wiedergabe-Wellenlänge, eine
mittlere Lichtdurchlässigkeit
von 50% oder weniger, vorzugsweise von 40% oder weniger erhalten,
noch mehr vorzuziehen ist eine mittlere Lichtdurchlässigkeit
von 30% oder weniger, kann eine noch weiter gehende Verbesserung
der Tonqualität
erzielt werden, und eine gute Tonqualität kann über einen langen Zeitraum hinweg
aufrecht erhalten werden. Der Grund für die Verbesserung der Tonqualität ist nicht
klar, bei einer Verringerung der mittleren Lichtdurchlässigkeit
um 50% oder mehr für
Licht in einem Wellenlängenband
von 200 nm bis zu einer Wellenlänge,
die um 50 nm kürzer
ist als die Wiedergabe-Wellenlänge, wird
jedoch angenommen, dass Licht, das nicht gleich dem Wiedergabelicht
ist, den Detektor beim Wiedergeben nicht erreicht, und Rauschen
wird reduziert, wodurch die Tonqualität verbessert wird. Darüber hinaus
wird angenommen, dass ein Verbessern der Lichtundurchlässigkeit
des optischen Informationsaufzeichnungsmediums dazu führt, dass
die Verbesserung der Tonqualität über einen
langen Zeitraum aufrechterhalten werden kann. So beträgt beispielsweise
bei einer CD, einer CD-R oder einer CD-RW die Wiedergabe-Wellenlänge im Allgemeinen
780 nm, und die mittlere Lichtdurchlässigkeit für Licht in dem Wellenlängenband
von 200 bis 730 nm wird auf 50% oder weniger verringert. Bei einer
DVD, einer DVD-R oder einer DVD-RW beträgt die Wiedergabe-Wellenlänge im Allgemeinen
650 nm, und die mittlere Lichtdurchlässigkeit für Licht in dem Wellenlängenband
von 200 bis 600 nm wird auf 50% oder weniger verringert. Eine Anpassung
der Lichtdurchlässigkeiten der
transparenten Substrate 12 und 18 kann durch Einfärben der
transparenten Substrate 12 und 18 unter Verwendung
eines Farbmittels wie beispielsweise eines Pigments, eines Farbstoffs
oder dergleichen durchgeführt werden.
Insbesondere durch ein angemessenes Variieren der unter das Substrat
gemischten Farbmittelmenge können
die Lichtdurchlässigkeiten
der transparenten Substrate 12 und 18 angepasst
werden.
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Die
transparenten Substrate 12 und 18 können beispielsweise
beim Formen der transparenten Substrate 12 und 18 durch
Mischen eines Farbmittels unter einen Kunststoff, wie beispielsweise
Polycarbonat, das das Material für
das Substrat ist, eingefärbt
werden. Die transparenten Substrate 12 und 18 können auch
eingefärbt
werden, indem die transparenten Substrate 12 und 18 in
einen Farbstoff getaucht werden, nachdem sie geformt wurden. Wenn
darüber
hinaus ein Farbmittel in den Kunststoff gemischt wird, der das Substratmaterial
darstellt, kann das Farbmittel direkt in den Kunststoff gemischt
werden, der das Substratmaterial darstellt. Darüber hinaus können Kunststoffpellets,
denen im Voraus ein Farbmittel beigemischt wurde (diese Pellets werden
Stammfarbe genannt), dem Kunststoff, der das Substratmaterial darstellt,
beigemischt werden.
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Das
Farbmittel und die Stammfarbe, die zum Färben der transparenten Substrate 12 und 18 verwendet
werden, sind nicht speziell eingeschränkt. Es können bestehende Pigmente oder
Farbstoffe, die Licht in einem Wellenlängenbereich von 200 nm bis
zu einer Wellenlänge
absorbieren, die 50 nm kürzer
ist als die Wiedergabe-Wellenlänge,
oder eine angemessene Stammfarbe, die ein derartiges Pigment oder
einen derartigen Farbstoff enthält,
entsprechend der Wellenlänge
des Wiedergabelichts ausgewählt
werden. Diese Farbmittel können
einzeln oder als Kombinationen von zwei oder mehreren Stoffen verwendet
werden. Um ein Ausbleichen der Farbe zu verhindern, ist es vorzu ziehen,
dass das Pigment oder der Farbstoff eine hervorragende Licht- und
Wärmebeständigkeit
aufweist. Des Weiteren ist ein Farbstoff für die Aufzeichnungsschicht,
der im Folgenden beschrieben wird, im Allgemeinen nicht stabil,
es können
jedoch des Weiteren auch Farbstoffe von demselben Typ wie der Farbstoff
in der Aufzeichnungsschicht verwendet werden, wenn der Farbstoff
innerhalb des Substrats in einem stabilen Zustand existieren kann.
Die Menge des in den transparenten Substraten 12 und 18 enthaltenen
Farbmittels beträgt
vorzugsweise 0,1 bis 20 Gewichtsprozent, und es ist mehr vorzuziehen,
dass der Anteil 0,5 bis 10 Gewichtsprozent beträgt. Ist die Menge des enthaltenen
Farbmittels zu gering, wird das Farbmittel nicht gleichmäßig unter
das Substrat gemischt. Ist die Menge des enthaltenen Farbmittels zu
hoch, wird eine große
Menge der Stammfarbe verwendet, es wird ein großtechnischer Herstellungsprozess erforderlich
und die Herstellungskosten steigen an, dies ist nicht wünschenswert.
Vorzugsweise findet in einem Bereich von 50 nm um die Aufzeichnungs-Wellenlänge und
die Wiedergabe-Wellenlänge
herum keine Absorption des Lichts durch das Farbmittel statt, um
den Durchgang des Aufzeichnungslichts oder des Wiedergabelichts
nicht zu behindern, und es ist vorzuziehen, dass in einem Bereich
von 100 nm um die Aufzeichnungs-Wellenlänge und
die Wiedergabe-Wellenlänge
herum keine Absorption des Lichts durch das Farbmittel stattfindet.
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Die
Lichtdurchlässigkeit
der transparenten Substrate 12 und 18 kann durch
Bereitstellen einer Lichtdurchlässigkeits-Anpassungsschicht
auf der Oberfläche
des transparenten Substrats 12 oder 18 angepasst werden,
die ein Farbmittel enthält.
Hinsichtlich der leichten Ausbildung ist es vorzuziehen, die Lichtdurchlässigkeits-Anpassungsschicht
auf der Oberfläche
des transparenten Substrats 12 oder des transparenten Substrats 18 auf
der Seite bereitzustellen, auf der das Aufzeichnungslicht und das
Wiedergabelicht auftreffen. Die Lichtdurchlässigkeits-Anpassungsschicht
kann darüber
hinaus auf der Oberfläche
des transparenten Substrats 12 oder des transparenten Substrats 18 aufgebracht
werden, die der Seite gegenüberliegt,
auf der das Aufzeichnungslicht und das Wiedergabelicht auftreffen.
Die Lichtdurchlässigkeits-Reflexionsschicht
kann wie folgt ausgebildet werden: Ein oder mehrere der vorgenannten
Farbmittel und ein Bindemittel werden in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst
oder dispergiert, um eine Beschichtungslösung vorzubereiten, danach
wird die Beschichtungslösung
mit einem Beschichtungsverfahren, wie beispielsweise Rotationsbeschichtung
oder dergleichen, auf die Substratoberfläche aufgetragen. Die Dicke
der Lichtdurchlässigkeits-Anpassungsschicht liegt vorzugsweise
zwischen 0,5 bis 30 μm,
und es ist mehr vorzuziehen, dass die Dicke zwischen 1 und 10 μm liegt.
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Die
Licht reflektierende Schicht 14 wird auf dem Substrat bereitgestellt,
um die Reflexion zu verbessern. Wenn die Licht absorbierende Schicht 20,
die später
beschrieben wird, bereitgestellt wird, wird die Licht reflektierende
Schicht 14 auf der Licht absorbierenden Schicht 20 bereitgestellt.
Jede Licht reflektierende Substanz, die Laserlicht in einem hohen
Maß reflektiert,
kann als Material für
die Licht reflektierende Schicht 14 verwendet werden. Die
Reflexion des Materials beträgt
vorzugsweise 30% oder mehr, es ist mehr vorzuziehen, dass die Reflexion
50% oder mehr beträgt,
und es ist noch mehr vorzuziehen, dass die Reflexion 70% oder mehr
beträgt.
Beispiele für
Materialien für
die Licht reflektierende Schicht 14 umfassen Metalle und
Halbmetalle, wie beispielsweise Mg, Se, Y, Ti, Zr, Hf, V, Nb, Ta,
Cr, Mo, W, Mn, Re, Fe, Co, Ni, Ru, Rh, Pd, Ir, Pt, Cu, Ag, Au, Zn,
Cd, Al, Ga, In, Si, Ge, Te, Pb, Po, Sn und Bi sowie Edelstahl. Von
den genannten Stoffen sind Cr, Ni, Pt, Cu, Ag, Au, Al und Edelstahl
vorzuziehen. Diese Materialien können
allein oder in Kombinationen aus zwei oder mehr Materialien verwendet
werden. Darüber
hinaus können
die Substanzen auch als Legierung verwendet werden. Es ist besonders
vorzuziehen, dass das Material der Licht reflektierenden Schicht 14 Au, Ag,
Al oder eine Legierung der genannten Metalle ist. Die Licht reflektierende
Schicht 14 kann durch Beschichten, Bedampfen oder Ionenplattieren
ausgebildet werden. Die Dicke der Licht reflektierenden Schicht 14 liegt allgemein
in dem Bereich zwischen 10 und 800 nm, vorzugsweise liegt die Dicke
in dem Bereich zwischen 20 und 500 nm, und es ist mehr vorzuziehen,
dass die Dicke in dem Bereich zwischen 50 und 300 nm liegt.
-
Bei
einem beschreibbaren optischen Informationsaufzeichnungsmedium wird
die Licht absorbierende Schicht 20 zwischen dem transparenten
Substrat 18 und der Licht reflektierenden Schicht 14 bereitgestellt.
Die Licht absorbierende Schicht 20 kann eine Farbstoff-Aufzeichnungsschicht
sein, in der die Aufzeichnung durch einen Farbstoff durchgeführt wird,
eine Phasenwechsel-Aufzeichnungsschicht, in der die Aufzeichnung
durch einen Phasenwechsel durchgeführt wird, oder eine fotomagnetische
Aufzeichnungsschicht, in der die Aufzeichnung durch Fotomagnetismus
durchgeführt
wird. Eine Farbstoff-Aufzeichnungsschicht ist unter den Gesichtspunkten
des einfachen Ausbildens und der Stabilität zu bevorzugen.
-
Der
Farbstoff, der in der Farbstoff-Aufzeichnungsschicht verwendet wird,
ist nicht speziell eingeschränkt,
und Beispiele für
verwendbare Farbstoffe umfassen Cyanin-Farbstoff, Phthalocyanin-Farbstoff,
Imidazochinoxalin-Farbstoff, Pyryl-Farbstoff, Thiopyryl-Farbstoff,
Azulen-Farbstoff, Squaryl-Farbstoff, Metallkomplexsalze mit Ni,
Cr und dergleichen, Naphthochinon-Farbstoff, Anthrachinon-Farbstoff,
Indophenol-Farbstoff, Indoanilin-Farbstoff, Triphenylmethan-Farbstoff,
Merocyanin-Farbstoff, Oxonol-Farbstoff, Ammonium-Farbstoff, Diammonium-Farbstoff,
Nitroso-Verbindungen und dergleichen.
-
Die
Farbstoff-Aufzeichnungsschicht wird durch Aufbringen einer Lösung hergestellt,
in der ein Farbstoff in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst ist.
Die Konzentration des Farbstoffs in der Beschichtungsflüssigkeit
beträgt
im Allgemeinen 0,01 bis 15 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,1 bis
10 Gewichtsprozent, es ist mehr vorzuziehen, dass die Konzentration
0,5 bis 5 Gewichtsprozent beträgt,
und es ist noch mehr vorzuziehen, dass die Konzentration 0,5 bis
3 Gewichtsprozent beträgt.
Beispiele für
Lösungsmittel
für die
Beschichtungsflüssigkeit
zum Ausbilden der Farbstoff-Aufzeichnungsschicht umfassen Ester,
wie beispielsweise Butylacetat, Glykoletheracetate und dergleichen;
Ketone, wie beispielsweise Methylethylketon, Cyclohexanon, Methylisobutylketon
und dergleichen; chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise
Dichlormethan, 1,2-Dichlorethan,
Chloroform und dergleichen; Amide, wie beispielsweise Dimethylformamid
und dergleichen; Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Cyclohexan
und dergleichen; Ether, wie beispielsweise Tetrahydrofuran, Ethylether,
Dioxan und dergleichen; Alkohole, wie beispielsweise Ethanol, n-Propanol,
Isopropanol, n-Butanol, Diacetonalkohol und dergleichen; fluorhaltige
Lösungsmittel,
wie beispielsweise 2,2,3,3-Tetrafluorpropanol und dergleichen; Glycolether,
wie beispielsweise Ethylenglycolmonomethylether, Ethylenglycolmonoethylether,
Propylenglycolmonomethylether und dergleichen; und dergleichen.
Angesichts der Löslichkeit
des verwendeten Farbstoffs können
die oben genannten Lösungsmittel
einzeln oder in Kombinationen aus zwei oder mehr Arten genutzt werden.
Vorzugsweise werden fluorhaltige Lösungsmittel, wie beispielsweise
2,2,3,3-Tetrafluorpropanol
und dergleichen genutzt. Darüber
hinaus beträgt
die Dicke der Farbstoff-Aufzeichnungsschicht im Allgemeinen 20 bis
500 nm und vorzugsweise 50 bis 300 nm.
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Wenn
gewünscht,
können
Mittel, die das Ausbleichen verhindern, und Bindemittel zu der Beschichtungslösung zum
Ausbilden der Farbstoff-Aufzeichnungsschicht hinzugefügt werden.
Darüber
hinaus kann jeder beliebige Zusatzstoff einer Reihe von Arten von
Zusatzstoffen, wie beispielsweise Antioxidantien, UV-Licht filternde
Zusatzstoffe, Weichmacher, Schmiermittel und dergleichen in Übereinstimmung
mit der Aufgabe verwendet werden. Repräsentative Beispiele für Mittel,
die das Ausbleichen verhindern, sind Nitrosoverbindungen, Metallkomplexe,
Diimmoniumsalze und Ammoniumsalze. Beispiele hierfür werden
beispielsweise in den Patenten JP-A-2-300288, JP-A-3-224793, JP-A-4-146189 und dergleichen
offenbart. Beispiele für
Bindemittel umfassen natürliche
organische Polymere, wie beispielsweise Gelatine, Cellulosederivate,
Dextran, Kunstharz, Kautschuk und dergleichen; sowie synthetische
organische Polymere, wie beispielsweise Kohlenwasserstoff-Kunststoffe
(Polyethylen, Polypropylen, Polystyren, Polyisobutylen und dergleichen),
Vinylkunststoffe (Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere
und dergleichen), Acrylharze (Polymethylacrylat, Polymethylmethacrylat
und dergleichen), Polyvinylalkohol, chloriertes Polyethylen, Epoxidharze,
Butyral-Kunststoffe, wie beispielsweise Phenol-Formaldehyd-Kunststoffe
und dergleichen. Wird ein Bindemittel verwendet, beträgt dessen
Menge im Allgemeinen 20 Teile des Gewichts oder weniger, vorzugsweise
10 Teile des Gewichts oder weniger, es ist mehr vorzuziehen, dass
der Anteil 5 Teile des Gewichts oder weniger beträgt, wenn
der Farbstoff 100 Teile des Gewichts beträgt.
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Wird
die Licht absorbierende Schicht 20 bereitgestellt, kann
auf der Oberfläche
des transparenten Substrats 18, auf dem die Licht absorbierende
Schicht 20 bereitgestellt wird, eine Unterschicht bereitgestellt werden,
um die Ebenheit und die Adhäsion
zu verbessern und Veränderungen
der Eigenschaften der Licht absorbierenden Schicht 20 zu
verhindern. Beispiele für
das Material für
die Unterschicht sind Polymere, wie beispielsweise Polymethylmethacrylat,
Acrylat-Methacrylat-Copolymere, Styren-Maleinsäureanhydrid-Copolymere, Polyvinylalkohol,
N-Methylolacrylamid, Styren-Vinyltoluen-Copolymere,
chlorsulfoniertes Polyethylen, Nitrocellulose, Polyvinylchlorid,
chlorierte Polyolefine, Polyester, Polyimid, Vinylacetat-Vinylchlorid-Copolymere,
Ethylen-Vinylacetat-Copolymere,
Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat und dergleichen; und die
Oberfläche
modifizierende Mittel, wie beispielsweise Silan-Kopplungsmittel
oder dergleichen. Die Unterschicht kann wie folgt vorbereitet werden:
Die oben genannte Substanz wird in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst
oder dispergiert, um eine Beschichtungsflüssigkeit vorzubereiten, und
die Beschichtungsflüssigkeit
wird auf die Oberfläche
des Substrats mit einem Beschichtungsverfahren, wie beispielsweise
Rotati onsbeschichten, Tauchbeschichten, Extrusionsbeschichten oder
dergleichen aufgebracht. Die Dicke der Unterschicht beträgt vorzugsweise
0,05 bis 20 μm,
und es ist vorzuziehen, dass die Dicke zwischen 0,01 und 10 μm beträgt.
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Es
ist vorzuziehen, dass eine Schutzschicht auf der Licht reflektierenden
Schicht 14 bereitgestellt wird, um die Widerstandsfähigkeit
des optischen Informationsaufzeichnungsmediums gegen Feuchtigkeit
und Kratzer zu verbessern. Wird eine Schutzschicht bereitgestellt,
werden die oben beschriebene Stabilisierungsschicht 16 und
die Farbmittelschicht 24 auf der Schutzschicht bereitgestellt.
Beispiele für
das für
die Schutzschicht verwendete Material sind anorganische Substanzen,
wie beispielsweise SiO, SiO2, MgF2, SnO2, Si3N4 und dergleichen;
und organische Substanzen, wie beispielsweise thermoplastische Kunststoffe,
wärmehärtende Kunststoffe,
unter UV-Licht aushärtende
Kunststoffe und dergleichen. Die Schutzschicht kann beispielsweise
durch Auflaminieren einer Folie, die durch Extrudieren eines Kunststoffes
erhalten wird, mit Hilfe eines Klebemittels auf die Licht reflektierende
Schicht ausgebildet werden. Darüber
hinaus kann die Schutzschicht durch ein Verfahren, wie beispielsweise
Vakuumbedampfen, Bedampfen, Beschichten oder dergleichen, ausgebildet
werden. Wenn ein thermoplastischer Kunststoff oder ein wärmehärtender
Kunststoff als das Material für
die Schutzschicht verwendet wird, kann die Schutzschicht ausgebildet
werden, indem der thermoplastische Kunststoff oder der wärmehärtendende
Kunststoff in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst
wird, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit vorbereitet wird,
und danach wird die Beschichtungsflüssigkeit aufgebracht und getrocknet.
Wenn ein unter UV-Licht
aushärtender
Kunststoff als Material verwendet wird, kann die Schutzschicht ausgebildet
werden, indem der unter UV-Licht aushärtende Kunststoff oder eine
Beschichtungsflüssigkeit,
in der der unter UV-Licht aushärtende
Kunststoff in einem geeigneten Lösungsmittel
gelöst
ist, aufgebracht wird, und die aufgebrachte Schicht wird durch Bestrahlen
mit UV-Licht gehärtet
(vernetzt). Verschiedene Additive, wie beispielsweise Mittel gegen
statische Aufladung, Antioxidantien, UV-Filter und dergleichen,
können
der Beschichtungsflüssigkeit
in Übereinstimmung
mit der Aufgabe hinzugefügt
werden. Die Dicke der Schutzschicht liegt allgemein in dem Bereich
zwischen 0,1 bis 100 μm.
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Die 8 und 9 stellen
eine CD-R dar, die ein beschreibbares optisches Informationsaufzeichnungsmedium
ist und die das optische Informationsaufzeichnungsmedium der vorliegenden
Erfindung ist.
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Die
in 8 gezeigte CD-R wird gebildet durch das plattenförmige, transparente
Substrat 18, in dem sich in dem mittigen Teil ein Mittenloch
befindet, durch die Licht absorbierende Schicht 20, die
aus einer Farbstoff-Aufzeichnungsschicht ausgebildet wird, die einen
organischen Farbstoff enthält,
durch die Licht reflektierende Schicht 14, die Schutzschicht 26,
die Farbmittelschicht 24 und die Stabilisierungsschicht 16.
Eine spiralförmige
Vorrille ist auf dem transparenten Substrat 18 in einem
Bereich ausgebildet, der sich innerhalb eines vorgegebenen Radius
befindet und nicht gleich dem peripheren Teil des Mittenloches und
dem äußeren peripheren
Teil des transparenten Substrats 18 ist. Die Licht absorbierende
Schicht 20 ist in dem Bereich des transparenten Substrats 18 bereitgestellt,
in dem die Vorrille ausgebildet ist. Die Licht reflektierende Schicht 14 ist
auf der Licht absorbierenden Schicht 20 bereitgestellt,
um die Licht absorbierende Schicht 20 zu bedecken, und
die Schutzschicht 26 ist auf der Licht reflektierenden
Schicht 14 bereitgestellt, um die Licht reflektierende
Schicht 14 zu bedecken. Die Farbmittelschicht 24 ist
auf der Schutzschicht 26 bereitgestellt, um die Schutzschicht 26 zu
bedecken. Die Stabilisierungsschicht 16 ist an dem äußeren peripheren
Teil der Oberfläche
der Farbmittelschicht 24 bereitgestellt.
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Die
in 9 gezeigte CD-R ist auf dieselbe Weise strukturiert
wie die in 8 gezeigte CD-R, mit der Ausnahme,
dass die Stabilisierungsschicht 16 auf der gesamten Oberfläche bereitgestellt
wird, das heißt,
sie ist bereitgestellt, um die Farbmittelschicht 24 zu
bedecken. Für
die in 9 gezeigte CD-R werden dieselben Referenznummern
wie für
die in 8 gezeigte CD-R verwendet, und auf die Beschreibung
gleicher Teile wird verzichtet.
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Das
optische Informationsaufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung
kann ebenfalls auf DVDs (Digital Video Discs), wie beispielsweise
DVDs, DVD-Rs, DVD-RWs und dergleichen, angewendet werden, die Aufzeichnungen
mit einer noch höheren
Dichte ermöglichen.
Eine DVD besitzt im Wesentlichen dieselbe Struktur wie eine CD,
beispielsweise eine CD, eine CD-R, eine CD-RW oder dergleichen,
außer
dass bei einer DVD die Abstände
der Spuren der Vertiefungen (Pits) oder die in dem transparenten
Substrat ausgebildete Vorrille schmaler sind. Auf dieselbe Weise
wie oben beschrieben können
auch die Stabilisierungsschicht und die Farbmittelschicht auf der
Licht reflektierenden Schicht oder auf der Schutzschicht bereitgestellt
werden.
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DVD-Rs
und DVD-RWs können
hergestellt werden, indem das plattenförmige, transparente Substrat, auf
dem zumindest die Licht absorbierende Schicht bereitgestellt ist,
und ein schützendes
Substrat von derselben Größe wie das
transparente Substrat unter Verwendung eines Klebemittels aufeinander
laminiert werden, und zwar derart, dass die Licht absorbierende
Schicht auf der inneren Seite angeordnet ist. In diesem Fall können die
Stabilisierungsschicht und die Farbmittelschicht auf dem schützenden
Substrat bereitgestellt werden. In dieser laminierten Struktur wird
allgemein ein transparentes Substrat mit einem Durchmesser von 120 ± 3 mm
und einer Dicke von 0,6 ± 0,1
mm verwendet, und die Dicke des optischen Informationsaufzeichnungsmediums
nach dem Laminieren wird so eingestellt, dass sie etwa 1,2 ± 0,2 mm
beträgt.
Das Laminieren kann unter Verwendung des unter UV-Licht aushärtenden
Kunststoffs erfolgen, der zum Ausbilden der Schutzschicht verwendet
wurde, oder es kann unter Verwendung eines synthetischen Klebemittels
erfolgen. Das transparente Substrat und das schützende Substrat können auch
unter Verwendung von doppelseitigem Klebeband aufeinander laminiert
werden. Der Abstand der Spuren der Vertiefungen (Pits) oder die
in dem transparenten Substrat ausgebildete Vorrille liegt allgemein
in dem Bereich von 0,6 bis 0,9 μm,
und die Tiefe der Vorrille beträgt
vorzugsweise 80 bis 300 nm, und es ist mehr vorzuziehen, dass die
Tiefe 100 bis 250 nm beträgt.
Darüber
hinaus liegt die halbe Breite der Vorrille vorzugsweise in einem
Bereich von 0,1 bis 0,5 μm.
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BEISPIELE
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Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung ausführlich durch Beispiele beschrieben.
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Beispiele 1 bis 10, Vergleichsbeispiele
1 bis 3
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(Herstellung von CD-R-Platten)
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Substrate
(normale Substrate) (Durchmesser: 120 mm, Dicke: 1,2 mm), die eine
spiralförmige
Vorrille (Spurabstand: 1,6 μm,
Breite der Vorrille: 0,4 μm,
Tiefe der Vorrille: 0,16 μm)
dann besitzen und mit dem Spritzgussverfahren hergestellt wurden,
wurden unter Verwendung von transparenten Polycarbonat-Pellets (PANLITE
A D5503, hergestellt von Teijin Co., Ltd.) hergestellt. Es wurden
2,65 g des folgenden Indolenin- Farbstoffes (A),
0,265 g des folgenden Mittels gegen das Ausbleichen der Farbe (B)
und 0,133 g eines Bindemittels (CA-139, hergestellt von Morton Co.) über 10 Stunden
in 100 ml 2,2,3,3,-Tetrafluorpropanol unter Verwendung eines Ultraschall-Vibrators
(1800 W) gelöst,
wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit
für die
Aufzeichnungsschicht vorbereitet wurde.
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Mittel
gegen das Ausbleichen der Farbe (B)
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Diese
Beschichtungslösung
wurde durch Rotationsbeschichten unter Variieren der Rotationsgeschwindigkeit
zwischen 300 U/min und 4000 U/min auf die vorrillenseitige Oberfläche der
oben genannten Polycarbonat-Substrate aufgebracht. Die beschichteten
Substrate wurden danach getrocknet, so dass eine Farbstoff-Aufzeichnungsschicht
(Dicke (innerhalb der Vorrille): ca. 200 nm) darauf ausgebildet
wurde. Die Bedingungen zum Ausbilden der Farbstoff-Aufzeichnungsschicht
waren folgende: Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit: 23°C, 50% rF;
Temperatur der Beschichtungsflüssigkeit:
23°C; Temperatur
des Substrats: 23°C; Geschwindigkeit
der Belüftungsluft:
0,1 m/s. Danach wurde durch Aufdampfen von Ag auf jedem der Substrate eine
Licht reflektierende Schicht mit einer Schichtdicke von 150 nm auf
der Farbstoff-Aufzeichnungsschicht
erzeugt. Danach wurde ein unter UV-Licht aushärtendender Kunststoff (SD-318,
hergestellt von DaiNippon Ink and Chemicals Co., Ltd.) durch Rotationsbeschichten
auf die auf jedem der Substrate ausgebildete, Licht reflektierende
Schicht aufgetragen, die Rotationsgeschwindigkeit variierte zwischen
50 U/min und 5000 U/min. Nach dem Beschichten wurde ultraviolettes
Licht von einer Quecksilber-Hochdrucklampe
von oben ausgestrahlt, so dass der unter UV-Licht aushärtende Kunststoff
aushärtete
und eine Schutzschicht mit einer Dicke von 8 μm ausbildete.
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Eine
Stabilisierungsschicht oder eine Farbmittelschicht und eine Stabilisierungsschicht
wurden auf der Schutzschicht ausgebildet, um CD-Rs zu erhalten,
indem die folgenden Bedingungen auf verschiedene Arten variiert
wurden, wie in Tabelle 1 gezeigt. Bei jeder der CD-Rs fiel die Position
des Schwerpunktes im Wesentlichen mit der Mitte der Platte zusammen.
Wenn auf dem äußeren peripheren
Teil eine Stabilisierungsschicht bereitgestellt wurde, wurde die
Stabilisierungsschicht entlang des gesamten Umfangs in einem Bereich
an der Außenseite
eines Bereichs bereitgestellt, der r % des Radius der CD-R-Platte
von ihrem Mittelpunkt betrug. Bedingungen:
- – Wellenlänge der
maximalen Reflexion des Farbmittels
- – Vorhandensein
oder Nichtvorhandensein einer Farbmittelschicht und Dicke, falls
vorhanden,
- – Dichte
des Materials für
die Stabilisierungsschicht
- – Position
der Stabilisierungsschicht
- – Dicke
der Stabilisierungsschicht
- – Wellenlänge der
maximalen Reflexion der Stabilisierungsschicht
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-
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Die
neun in der folgenden Tabelle 2 aufgelisteten Musikkompositionen
wurden auf den erhaltenen CD-Rs mit einem im Handel erhältlichen
CD-R-Aufzeichnungsgerät
(Aufzeichnungswellenlänge
780 nm) aufgezeichnet. Vier Musikkritiker hörten sich die erhaltene Tonwiedergabe
durch Wiedergeben der aufgezeichneten CD-Rs auf einem im Handel
erhältlichen
CD-Abspielgerät
(Wiedergabewellenlänge:
780 nm) an. Die Kritiker bewerteten die Tonqualität auf der
Basis der Lautstärke
und der Reinheit des Tons, der Klangfarbe sowie des Klangfeldes
(Ausbreitung des Schalls). Die CD-R, die keine Farbmittelschicht
und keine Stabilisierungsschicht besaß, erhielt eine Bewertungspunktzahl
von 70 Punkten. Diese Bewertung wurde als Standard verwendet, die
CD-Rs, die eine klare Verbesserung der Tonqualität aufwiesen, erhielten eine
Punktzahl von 80 Punkten oder mehr, und die CD-Rs, die eine erhebliche
Verbesserung der Tonqualität
aufwiesen, erhielten eine Bewertungspunktzahl von 90 Punkten oder
mehr. Die Ergebnisse der Bewertung sind in Tabelle 1 dargestellt.
-
-
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Wie
aus der Tabelle 1 klar ersichtlich ist, wurde die Tonqualität der CD-Rs,
auf denen Stabilisierungsschichten bereitgestellt waren, deren Dichte
zwischen 1,4 und 4,2 g/cm3 betrug, besser
bewertet als die Tonqualität
von CD-Rs, die keine Stabilisierungsschichten besaßen. Darüber hinaus
erhielt die CD-R, bei der die Stabilisierungsschicht an ihrer äußeren Peripherie
bereitgestellt wurde, die höchste
Bewertung der CD-Rs, die Stabilisierungsschichten besaßen. Die
CD-R, die sowohl eine Stabilisierungsschicht als auch eine Farbmittelschicht
besaß,
die ein Farbmittel enthielt, dessen Wellenlänge der maximalen Reflexion
sich in einem Band von 400 bis 560 nm befand, erhielt eine besonders
gute Bewertung der Tonqualität.
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Beispiele 11 bis 14, Vergleichsbeispiel
4
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Ein
schwarz gefärbtes
Substrat (A) (Dicke: 0,6 mm, Innendurchmesser: 15 mm, Außendurchmesser: 120
mm), auf dem eine spiralförmige
Vorrille (Breite der Vorrille: 300 nm, Tiefe der Vorrille: 150 nm)
ausgebildet war, wurde vorbereitet, indem ein Kunststoffmaterial
verwendet wurde, in dem 3,5 Gewichtsprozent einer Stammfarbe (MAKROLON
DP1-1219, hergestellt von Bayer Ltd.) mit transparenten Polycarbonatpellets
(PANLITE AD5503, hergestellt von Teijin Co.) verarbeitet und durch
Spritzgießen
geformt wurde. Darüber
hinaus wurde ein violett gefärbtes
Substrat (B) (Dicke: 0,6 mm, Innendurchmesser: 15 mm, Außendurchmesser:
120 mm), auf dem eine spiralförmige
Vorrille (Breite der Vorrille: 300 nm, Tiefe der Vorrille: 150 nm)
ausgebildet war, vorbereitet, indem ein Kunststoffmaterial verwendet
wurde, in dem 4,0 Gewichtsprozent einer Stammfarbe (MAKROLON NEON
RED 001, hergestellt von Bayer Ltd.) mit transparenten Polycarbonatpellets
(PANLITE AD5503, hergestellt von Teijin Co.) verarbeitet und durch
Spritzgießen
geformt wurde.
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Das
auf diese Weise erzeugte farbige Substrat (A) besaß eine mittlere
Lichtdurchlässigkeit
für Licht
in einem Wellenlängenbereich
zwischen 200 und 730 nm von 4%, und das auf diese Weise erzeugte
farbige Substrat (B) besaß eine
mittlere Lichtdurchlässigkeit
für Licht
in einem Wellenlängenbereich
zwischen 200 und 730 nm von 47%. Das oben genannte, transparente
Substrat, das nicht eingefärbt
wurde und aus Polycarbonat bestand, besaß eine mittlere Lichtdurchlässigkeit
für Licht
in einem Wellenlängenbereich
zwischen 200 und 730 nm von 61%. Die Durchlässigkeitsspektren in dem Wellenlängenband
von 200 bis 800 nm dieser Substrate werden in 10 dargestellt.
Das Durchlässigkeits-Frequenzband
des farbigen Substrats (A) wird durch die durchgezogene Linie dargestellt,
das Durchlässigkeits-Frequenzband
des farbigen Substrats (B) wird durch die gepunktete Linie dargestellt,
und das Durchlässigkeits-Frequenzband
des transparenten Substrats, das nicht eingefärbt und aus Polycarbonat ausgebildet
wurde, wird durch die Strich-Punkt-Linie dargestellt. Wie aus 10 ersichtlich,
ermöglichte
das farbige Substrat (B) den Lichtdurchgang in einem Bereich von
400 nm und in einem Bereich von 600 nm, und besaß, wie oben bereits aufgeführt, für einen
Wellenlängenbereich zwischen
200 und 730 nm eine mittlere Lichtdurchlässigkeit von 47%.
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Eine
Farbstoff-Aufzeichnungsschicht, eine Licht reflektierende Schicht
und eine Schutzschicht wurden auf dieselbe Weise wie in Beispiel
1 unter Verwendung der farbigen Substrate (A) und (B) hergestellt.
Eine Stabilisierungsschicht wurde auf der Schutzschicht ausgebildet,
indem verschiedene Bedingungen variiert wurden, um CD-Rs zu erhalten.
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Die
neun in Tabelle 2 aufgelisteten Musikkompositionen wurden auf den
erhaltenen CD-Rs
mit einem im Handel erhältlichen
CD-R-Aufzeichnungsgerät
(Aufzeichnungswellenlänge
780 nm) aufgezeichnet. Vier Musikkritiker hörten sich die erhaltene Tonwiedergabe
durch Wiedergeben der aufgezeichneten CD-Rs auf einem im Handel
erhältlichen
CD-Abspielgerät
(Wiedergabewellenlänge:
780 nm) an. Die Kritiker bewerteten die Tonqualität auf dieselbe
Weise wie in den vorangehend beschriebenen Beispielen. Die Ergebnisse
der Bewertung sind in Tabelle 1 dargestellt. Wie aus Tabelle 1 ersichtlich
wird, erhielten die CD-Rs, die das farbige Substrat (A) oder (B)
besaßen
und auf die eine Stabilisierungsschicht mit einer Dichte zwischen
1,4 und 4,2 g/cm3 aufgebracht wurde, besonders
hohe Bewertungen für
die Tonqualität,
auf dieselbe Weise wie die CD-Rs, auf denen in den Beispielen 6
bis 10 die Farbmittelschichten bereitgestellt wurden. Darüber hinaus
wurden die bespielten CD-Rs der Beispiele 11 bis 14 über 100
Stunden mit Licht bestrahlt, hierfür wurde ein Lichtechtheitsprüfer mit
einer Xenonlampe verwendet, danach hörten sich vier Musikkritiker
die Tonwiedergabe an, indem sie die bespielten CD-Rs auf dem im
Handel erhältlichen
CD-Abspielgerät
wiedergaben. Die Kritiker bewerteten die Tonqualität auf dieselbe
Weise wie vor der Bestrahlung. Die Ergebnisse der Bewertung zeigen,
dass sich die Tonqualität
nicht veränderte
und dass die hervorragende Tonqualität aufrechterhalten wurde.
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Beispiele 15, 16
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Vorbereitung der CDs
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Substrate
(Durchmesser: 120 nm, Dicke: 1,2 mm), auf denen digitale Signale
der jeweiligen neun in Tabelle 2 aufgeführten Musikkompositionen als
Vertiefungen (Pits) in der Oberfläche der Substrate aufgezeichnet
wurden, wurden unter Verwendung von transparenten Polycarbonatpellets
(PANLITE AD5503, hergestellt von Teijin Co.) durch Spritzgießen geformt.
Eine Licht reflektierende Schicht mit einer Schichtdicke von 150
nm wurde durch Bedampfen mit Ag auf der Oberfläche jedes Polycarbonat-Substrats ausgebildet,
auf dessen Oberfläche
die Vertiefungen ausgebildet waren. Danach wurde ein unter UV-Licht
aushärtender
Kunststoff (SD-310, hergestellt von DaiNippon Ink and Chemicals
Co., Ltd.) durch Rotationsbeschichten auf die Licht reflektierende
Schicht aufgebracht, wobei die Rotationsgeschwindigkeit zwischen
50 U/min und 5000 U/min variiert wurde. Nach der Anwendung wurde
der unter UV-Licht aushärtende
Kunststoff durch Bestrahlen mit ultraviolettem Licht mit einer Quecksilber-Hochdrucklampe, wie
oben beschrieben, gehärtet,
so dass eine Schutzschicht mit einer Dicke von 8 μm ausgebildet
wurde.
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Eine
Stabilisierungsschicht oder eine Farbmittelschicht und eine Stabilisierungsschicht
wurden auf der Schutzschicht ausgebildet, um CD-Rs zu erhalten,
indem verschiedene Bedingungen auf dieselbe Art, wie in den Beispielen
1 bis 10 gezeigt, variiert wurden. Die Position des Schwerpunktes
fiel im Wesentlichen mit der Mitte der Platte zusammen.
-
Vier
Musikkritiker hörten
sich die erhaltene Tonwiedergabe durch Wiedergeben der erhaltenen
CD-Rs auf einem im Handel erhältlichen
CD-Abspielgerät
an. Die Kritiker bewerteten die Tonqualität auf dieselbe Weise wie in
den vorangehend beschriebenen Beispielen. Die Ergebnisse der Bewertung
sind in Tabelle 1 dargestellt. Wie aus Tabelle 1 ersichtlich, erhielten
die CDs, die zusätzlich
zu der Farbmittelschicht eine Stabilisierungsschicht mit einer Dichte
zwischen 1,4 und 4,2 g/cm3 an ihrer Peripherie
besaßen,
hohe Bewertungen.