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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Gewinnung
eines Duftbestandteils und eine den Duftbestandteil enthaltende
Duftstoffzusammensetzung und ein den Duftbestandteil enthaltendes
Kosmetikum. Die Erfindung stellt eine Verbesserung der Duftqualität einer
den Duftbestandteil enthaltenden Duftstoffzusammensetzung bereit.
Ferner stellt die Erfindung eine Verbesserung der Duftqualität eines den
Duftbestandteil enthaltenden Kosmetikums bereit.
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Technischer
Hintergrund
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Agarwood
ist ein Aromaholz, das ein Harz mit einem einzigartigen Aroma aufweist.
Das Herstellungsgebiet für
Agarwood befindet sich hauptsächlich
in Südostasien.
Der Duft von Agarwood, der durch Erhitzen oder Brennen erhalten
wurde, wurde als Weihrauch verwendet. Insbesondere wird von Agarwood
Agarwood hoher Qualität
der Bezeichnung "Kyara" hoch geschätzt.
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Herkömmlicherweise
besteht das Gewinnungsverfahren eines Duftbestandteils aus einem
Aromaholz aus der thermischen Zersetzung des Aromaholzpulvers mit
einem Gasgemisch gemäß der Beschreibung
in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
Hei 6-93287. Jedoch hat dieses Gewinnungsverfahren den Nachteil,
dass ein angebrannter Geruch in Abhängigkeit von der Trockendestillation
von Aromaholz nicht entfernt werden kann. Auch ist dieses Verfahren
ein kompli ziertes Verfahren, das eine spezielle Vorrichtung und
die Einstellung der Heiztemperatur und des Gasgemischs erfordert.
Ferner ergibt das Zersetzungsprodukt von Aromaholz einen anderen
Bestandteil als den ursprünglichen
Duftbestandteil und eine farbige Lösung. Daher war es unmöglich, das
ursprüngliche
Aroma von Agarwood vollständig
aus dem gewonnenen Duftbestandteil des Standes der Technik zu reproduzieren.
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Das
US-Patent 4 920 096 beschreibt ein Extraktionsverfahren für Zedernholzöl. Das Lösemittelextraktionsverfahren
wird durch Eintauchen von Zedernholzpulpe in ein geeignetes Lösemittel,
Filtern und Entfernen des Lösemittels
durch Destillation, um einen gereinigten Ölextrakt zu erhalten, durchgeführt.
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Offenbarung
der Erfindung
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens,
das nur einen gewünschten
Duftbestandteil wirksam ohne angebrannten Geruch gewinnt. Eine Aufgabe
ist das Reproduzieren des ursprünglichen
Aromas von Aromaholz aus Aromaholz. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist die Bereitstellung der Anwendung des ursprünglichen
Aromaduftbestandteils für
die verschiedenen Duftprodukte und Kosmetika.
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Als
Ergebnis sorgfältiger
Untersuchungen durch die Erfinder der vorliegenden Erfindung wurde
die vorliegende Erfindung erhalten. Die Erfinder der vorliegenden
Erfindung ermittelten, dass durch Verwendung von Lösemittelextraktion
die obigen Aufgaben erreicht werden können.
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Ein
Verfahren zur Gewinnung eines Duftbestandteils der vorliegenden
Erfindung umfasst die Extraktion des ätherischen Ölbestandteils durch ein Lösemittel
aus einem Aromaholz und die Gewinnung des Duftbestandteils in der
Dampfphase durch Erhitzen des Extrakts, wobei der Duftbestandteil
zwangsweise aus einem Heizbehälter
durch Einführen
eines Inertgases ausgetragen wird.
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Bei
dem Verfahren zur Gewinnung des Duftbestandteils der vorliegenden
Erfindung wird der Duftbestandteil vorzugsweise in einem Absorptionslösemittel
so gesammelt, dass eine Duftsammelflüssigkeit erhalten wird.
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Ferner
ist bei dem Verfahren zur Gewinnung des Duftbestandteils der vorliegenden
Erfindung das Aromaholz vorzugsweise Agarwood.
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Ferner
enthält
eine Duftstoffzusammensetzung der vorliegenden Erfindung den Duftbestandteil,
der mittels des Verfahrens zur Gewinnung des Duftbestandteils erhalten
wurde.
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Ferner
enthält
in der Duftstoffzusammensetzung der vorliegenden Erfindung die Duftstoffzusammensetzung
vorzugsweise einen Aromaholzextrakt.
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Ferner
beträgt
in der Duftstoffzusammensetzung der vorliegenden Erfindung das Verhältnis Duftsammelflüssigkeit/Aromaholzextrakt
vorzugsweise 0,25 bis 9.
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Ferner
weist in der Duftstoffzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
die Duftstoffzusammensetzung vorzugsweise Agarwoodaroma auf.
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Ferner
enthält
ein Kosmetikum der vorliegenden Erfindung den Duftbestandteil, der
mittels des Verfahrens zur Gewinnung des Duftbestandteils erhalten
wurde.
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Ferner
enthält
in dem Kosmetikum der vorliegenden Erfindung das Kosmetikum vorzugsweise
einen Aromaholzextrakt.
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Ferner
beträgt
in dem Kosmetikum der vorliegenden Erfindung das Verhältnis Duftsammelflüssigkeit/Aromaholzextrakt
vorzugsweise 0,25 bis 9.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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1 zeigt
ein Beispiel der Duftsammelvorrichtung, die für die vorliegende Erfindung
verwendet wird.
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Beste Art
und Weise zur Durchführung
der Erfindung
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Das
folgende ist die Erklärung
der Einzelheiten für
das Verfahren zur Gewinnung eines Duftbestandteils der vorliegenden
Erfindung.
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Aromaholzpulver
oder -schnitzel werden durch Erhitzen-Rühren-Extraktion oder durch
Einweichen-Extraktion zur Extraktion des ätherischen Ölbestandteils verarbeitet.
Nach dem Filtrieren wird der Extrakt durch Entfernen des Lösemittels
erhalten. Dieser Extrakt wird erhitzt und der abgedampfte Duft im
Kopfraum wird durch Einführen
eines Inertgases aus dem System herausgeführt. Der Duftbestandteil wird
in einem Absorptionslösemittel
gesammelt, das zu einer Duftsammelflüssigkeit wird. Durch dieses
Verfahren wird ein Duftbestandteil, der den ursprünglichen
Duft von Aromaholz reproduziert, erhalten. Ferner kann die diese
Duftsammelflüssigkeit
enthaltende Duftstoffzusammensetzung den ursprünglichen Duft des Aromaholzes
reproduzieren. Ferner kann das diese Duftsammelflüssigkeit
enthaltende Kosmetikum die Aromaqualität verbessern.
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Extraktion des Duftbestandteils
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In
der vorliegenden Erfindung können
Pulver oder Stücke
des Aromaholzes in geeigneter Weise als Aromaholzmaterial verwendet
werden. Das Aromaholz in der vorliegenden Erfindung ist Agarwood
oder Sandelholz und dgl. Agarwood wird in 6 Arten gruppiert, die
als "Rikkoku" bezeichnet werden.
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"Rikkoku" stammt aus dem Produktionsgebiet
von Aromaholz, d.h. "Kyara", "Rakoku", "Manaban", "Manaka", "Sasora", "Sumotara" und dgl. Viele Aromahölzer werden
im Hinterland von Vietnam, Kambodscha und Myanmar produziert. Jedoch
wird die Differenzierung eines Produktionsgebietes nun bedeutungslos.
Die Qualität
eines Baumes wird auf der Basis der Form und des Aromas von Aromaholz
bestimmt.
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Ein
Lösemittel
wird zur Extraktion des ätherischen Ölbestandteils,
der den Duftbestandteil enthält,
in dem Aromaholz in der vorliegenden Erfindung verwendet. Wasser,
Methanol, Ethanol, Isopropanol, Diethylether, Pentan, Hexan, Propylenglykol,
Glycerin und dgl. oder diese Lösemittelgemische
und dgl. werden für
das Lösemittel,
das den ätherischen Ölbestandteil,
der den Duftbestandteil enthält,
des Aromaholzes extrahiert, verwendet.
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In
der vorliegenden Erfindung ist die Zugabe des Lösemittels für die Extraktion in einer 10-
bis 100-fachen Gewichtsmenge des Aromaholzes günstig. Die Zugabe des Lösemittels
für die
Extraktion in der 20- bis 70-fachen Gewichtsmenge des Aromaholzes
ist günstiger.
Durch diese Lösemittelextraktion
wird der ätherische Ölbestandteil,
der den Duftbestandteil enthält,
extrahiert. In Bezug auf das Extraktionsverfahren kann durch das öffentlich
bekannte Verfahren von beispielsweise Erhitzen-Extraktion unter
Rühren
oder Einweichen-Extraktion-Verarbeitung durch Verwendung des Lösemittels
der ätherische Ölbestandteil,
der einen Duftbestandteil enthält,
extrahiert werden.
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Ein
günstiges
Verfahren, das den ätherischen Ölbestandteil,
der Bestandteile von Aromaholz enthält, extrahiert, ist beispielsweise
eine Extraktionsbehandlung in 3 bis 6 h bei 40°C bis 60°C unter Verwendung von Erhitzen-Extraktion
unter Rühren.
Ferner ist es beispielsweise günstig,
1 bis 10 Tage bei Raumtemperatur unter Verwendung von Einweichen-Extraktion zu extrahieren.
Als nächstes
wird der Rohextrakt (der ätherische Ölbestandteil),
der erhalten wird, durch Fest/Flüssig-Trennung
durch ein optionales Verfahren, wie Filtration oder Zentrifugation,
behandelt. Ferner wird die abgetrennte Flüssigkeit, die erhalten wurde,
eingeengt und der Extrakt erhalten. Als Konzentrationsverfahren
der abgetrennten Flüssigkeit
kann beispielsweise ein öffentlich bekanntes
Verfahren, wie Destillation und Entfernen des Lösemittels unter vermindertem
Druck durch den Rotationsverdampfer, verwendet werden.
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Gewinnung
des Duftbestandteils
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Als
nächstes
wird der Konzentrationsextrakt, der durch das oben beschriebene
Verfahren erhalten wurde, in die Duftsammelvorrichtung eingeführt. Der
durch Erhitzen abgedampfte Duftbestandteil wird zwangsweise durch
Belüften
mit einem Inertgas durch die Sammelvorrichtung ausgetragen und in
dem Absorptionslösemittel
im Inneren der Sammelvorrichtung gewonnen.
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1 zeigt
ein Beispiel für
die Duftsammelvorrichtung, die für
das Verfahren zur Gewinnung des Duftbestandteils der vorliegenden
Erfindung verwendet wird. In 1 wird die
konzentrierte Extraktionsflüssigkeit in
dem Heizbehälter 1 zusammen
mit einem durch das Einführrohr 2 eingeführten Inertgas
erhitzt. Der Duftbestandteil dampft im Heizbe hälter 1 ab. Als nächstes wird
der Duftbestandteil mit dem Inertgas, das von dem Einführrohr 2 eingeführt wurde,
das durch das Verbindungsrohr 3 läuft, in die Sammelvorrichtung 4 eingeführt und
im Absorptionslösemittel 5 gesammelt.
In der vorliegenden Erfindung kann eine Rührvorrichtung an dem Heizbehälter 1 angebracht
werden. Ferner kann bei Verwendung eines zylinderartigen Behälters oder
kolbenartigen Behälters
als Heizbehälter
dieser auch unter Rotation erhitzt werden. Die Sammelvorrichtung
kann entweder einen Gegenstromkontaktmodus oder Chargenmodus verwenden.
Im Falle eines Chargenmodus ist es günstig, 2 bis 3 Sammelvorrichtungen
zur Verbesserung der Sammeleffizienz zu verbinden. Ferner ist es
günstig,
das Absorptionslösemittel
mit Eiswasser und dgl. zur Verbesserung der Sammeleffizienz zu kühlen. Auch ist
es zur Vergrößerung der
Gas/Flüssigkeit-Grenzfläche möglich, den
Spitzenteil des Einführrohrs
als perforierten Rohrtyp zu gestalten. Ferner ist es möglich, durch
eine Rührvorrichtung
und dgl. physikalisch Blasen zu zerstören oder kleine Blasen zu bilden.
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Die
Heiztemperatur des oben genannten Heizbehälters 1 liegt vorzugsweise
im Bereich von 150°C
bis 200°C.
Stickstoff-, Argon- und Kohlendioxidgas und dgl. werden als Inertgas
verwendet. Die Gasströmungsrate
für 1 g
Extraktöl
liegt vorzugsweise im Bereich von 20 ml/min bis 200 ml/min. Ferner
werden entsprechend der Art der Verwendung der Sammelflüssigkeit
Methanol, Ethanol, Isopropanol, Diethylether, Pentan, Hexan, wässriges
Methanol, wässriges
Ethanol, Propylenglykol, Dipropylenglykol und dgl. als Absorptionslösemittel verwendet.
Die Menge des Absorptionslösemittels
beträgt
vorzugsweise die 10- bis 100-fache Menge des Extrakts. Ferner wird
das Absorptionslösemittel
vorzugsweise gekühlt.
Die bevorzugte Kühltemperatur
beträgt
0 bis 10°C.
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Duftstoffzusammensetzung
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Der
Duftbestandteil, der auf diese Weise gewonnen wurde, wird als die
Duftsammelflüssigkeit,
die den Duftbestandteil enthält,
konserviert. Eine Duftstoffzusammensetzung kann die Duftsammelflüssigkeit
mit einem anderen Duftstoff in optionalem Verhältnis kombiniert enthalten.
Durch Zugabe eines Extrakts des Aromaholzes zu der Duftstoffzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung kann ein verbessertes hervorragenderes
Aroma eines Aromaholzes reproduziert werden. Für das Verfahren zur Herstellung
eines Extrakts des Aromaholzes ist ein öffentlich bekanntes Verfahren
ausreichend. Das Gewichtsverhältnis
von Duftsammelflüssigkeit/Aromaholzextrakt
beträgt
vorzugsweise etwa 0,25 bis 9. Für
den Fall, dass dieses Verhältnis
nicht besteht, kann der ursprüngliche
Duft eines Aromaholzes beschädigt
werden.
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Ferner
umfasst die Duftstoffzusammensetzung in der vorliegenden Erfindung
jedes Produkt, das den Duftstoff aufweist, mit Ausnahme von hauptsächlich Nahrungsmitteln,
beispielsweise ein Parfum, Kölnischwasser,
Bademittel, verschiedene Arten Reinigungsmittel, Toilettartikel,
Räucherstäbchen, Aromen
und dgl.
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Kosmetika
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Der
Duftbestandteil der vorliegenden Erfindung kann Kosmetika und dgl.
zugesetzt werden. Die Kosmetika der vorliegenden Erfindung sind
beispielsweise ein Parfum, Kölnischwasser,
eine Grundierung, Lotion, kosmetische Creme, ein kosmetisches Gel,
Frisiermittel und dgl.; Toilettartikel, wie Seife, Waschmittel,
Shampoo, Spülung
und dgl. Die Kosmetika der vorliegenden Erfindung sind ein Produkt,
das einen Duft in dem Duftstoff enthalten kann, das von Nahrungsmitteln
hauptsächlich
verschieden ist.
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Durch
Zugabe eines Extrakts des Aromaholzes zu der Duftstoffzusammensetzung
der vorliegenden Erfindung kann ein verbessertes hervorragenderes
Aroma eines Aromaholzes erhalten werden. Als Verfahren zur Herstellung
eines Extrakts des Aromaholzes ist ein öffentlich bekanntes Verfahren
ausreichend. Das Gewichtsverhältnis
von Duftsammelflüssigkeit/Aromaholzextrakt
beträgt
vorzugsweise etwa 0,25 bis 9. Für
den Fall, dass dieses Verhältnis
nicht besteht, kann der ursprüngliche
Duft eines Aromaholzes geschädigt
werden.
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Das
folgende ist die detaillierte Erklärung der vorliegenden Erfindung
durch Arbeitsbeispiele.
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Verfahren zur Gewinnung
des Duftbestandteils
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Arbeitsbeispiel 1
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10
g Pulver des Aromaholzs "Kyara" wurden in einen
500-ml-Erlenmeyerkolben
mit einem Stopfen gegeben und mit 300 g Diethylether 10 Tage bei
Raumtemperatur extrahiert. Dann wurde das Holzpulver durch Filtration
von der Extraktflüssigkeit
abgetrennt. Diethylether wurde durch einen Verdampfer unter vermindertem
Druck entfernt.
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Als
nächstes
wurde das Extraktöl
in eine Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf
180°C mit
einem Ölbad
erhitzt. Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der Duftbestandteil
wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren wurden 30 ml
95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destillierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel
durch Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorp tionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt.
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Arbeitsbeispiel 2
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Das
Lösemittel,
das Aromaholz extrahiert, wurde zu Methanol geändert und die Extraktionsbehandlung
des zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Verfahrens wurde durchgeführt.
Als nächstes
wurde unter zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen Bedingungen das Extraktöl in eine
Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf 180°C mit einem Ölbad erhitzt.
Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der
Duftbestandteil wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren
wurden 30 ml 95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destillierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel
durch Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorptionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt.
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Arbeitsbeispiel 3
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Das
Lösemittel,
das Aromaholz extrahiert, wurde zu 95%-igem Ethanol geändert und
die Extraktionsbehandlung des zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Verfahrens wurde durchgeführt
und der Extrakt wurde durch Entfernen des Lösemittels erhalten. Als nächstes wurde
unter zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Bedingungen das Extraktöl
in eine Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf
180°C mit
einem Ölbad
erhitzt. Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der
Duftbestandteil wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren
wurden 30 ml 95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destil lierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel
durch Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorptionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt.
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Arbeitsbeispiel 4
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Das
Lösemittel,
das Aromaholz extrahiert, wurde zu Hexan geändert und die Extraktionsbehandlung des
zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Verfahrens wurde durchgeführt
und der Extrakt wurde durch Entfernen des Lösemittels erhalten. Als nächstes wurde
unter zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Bedingungen das Extraktöl
in eine Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf
180°C mit
einem Ölbad
erhitzt. Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der
Duftbestandteil wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren
wurden 30 ml 95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destillierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel
durch Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorptionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt.
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Arbeitsbeispiel 5
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Durch
ein zu Arbeitsbeispiel 1 ähnliches
Verfahren wurde die Extraktionsbehandlung eines Aromaholzes mit
Diethylether durchgeführt
und der Extrakt wurde durch Entfernen des Lösemittels erhalten. Als nächstes wurde
unter zu Ar beitsbeispiel 1 ähnlichen
Bedingungen das Extraktöl
in eine Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf
150°C mit
einem Ölbad
erhitzt. Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der
Duftbestandteil wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren
wurden 30 ml 95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destillierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel
durch Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorptionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt.
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Arbeitsbeispiel 6
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Durch
ein zu Arbeitsbeispiel 1 ähnliches
Verfahren wurde die Extraktionsbehandlung eines Aromaholzes mit
Diethylether durchgeführt
und der Extrakt wurde durch Entfernen des Lösemittels erhalten. Als nächstes wurde
unter zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Bedingungen das Extraktöl
in eine Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf
200°C mit
einem Ölbad
erhitzt. Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der
Duftbestandteil wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren
wurden 30 ml 95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destillierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel
durch Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorptionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt.
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Vergleichsbeispiel 1
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Eine
trockendestillierte Sammelflüssigkeit
wurde aus dem Aromaholzpulver durch Trockendestillation mit einer
Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen
Vorrichtung erhalten. Als nächstes
wurde unter zu Arbeitsbeispiel 1 ähnlichen Bedingungen das Extraktöl in eine
Destillationsvorrichtung des Claisen-Kolbentyps überführt, auf 180°C mit einem Ölbad erhitzt.
Stickstoffgas wurde mit einer Strömungsrate von 300 ml/min eingeführt. Der
Duftbestandteil wurde 60 min gesammelt. Bei dem Sammlungsverfahren
wurden 30 ml 95%-iges Ethanol als Absorptionslösemittel verwendet. Der destillierte
Duftbestandteil mit dem Gas wurde in dem Absorptionslösemittel durch
Einführen
eines Rohrs, dessen Ausgang im Absorptionslösemittel lag, gesammelt. Die
Sammelvorrichtung war in Reihe geschaltet (30 ml × 2) und
der abgedampfte Duftbestandteil wurde gewonnen. Unter Berücksichtigung
zunehmender Sammeleffizienz wurde das Absorptionslösemittel
mit einem Eis/Wasserbad gekühlt. Die
Trockendestillationssammelflüssigkeit,
die gewonnen bzw. gesammelt wurde, wurde mit Arbeitsbeispiel 1 des
Verfahrens der vorliegenden Erfindung verglichen.
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Tabelle
1 und Tabelle 2 zeigen das Ergebnis des Extraktionsverfahrens im
Hinblick auf die Arbeitsbeispiele 1 bis 6 und Vergleichsbeispiel
1.
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-
-
Die
Tabelle 3 zeigt die Parameter der Verfahren des Erhitzen-Duftsammelprozesses
im Hinblick auf die Arbeitsbeispiele 1 bis 6 und Vergleichsbeispiel
1.
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Die
Tabelle 4 zeigt die Beurteilung eines Aromas im Hinblick auf die
Arbeitsbeispiele 1 bis 6 und Vergleichsbeispiel 1. Tabelle
4
- * Die gesamte Absorptionsflüssigkeit
in zwei Fallen wurde im Hinblick auf das Aroma beurteilt.
-
Aus
Tabelle 4 ist klar, dass die Sammelflüssigkeit von Vergleichsbeispiel
1 durch Trockendestillation ohne Extraktion den großen Fehler
aufweist, dass ein angebrannter Geruch besteht, der als Duftmaterial
nicht gewünscht
wird, obwohl auch ein holziges Aroma vorhanden ist. Als Ergebnis
der Arbeitsbeispiele 1 bis 6 zeigte sich, dass überhaupt kein angebrannter
Geruch besteht, obwohl in Abhängigkeit
von der Art des Extraktlösemittels
ein unterschiedliches Aroma be steht. Ferner wird angenommen, da
kein angebrannter Geruch aus dem Kopfraum bei dem Erhitzen auf 250°C gesammelt
wird, der größte Teil
der extrahierten Bestandteile ölige Bestandteile
sind. Das extrahierte Öl
zeigt eine ziemlich tiefbraune bis hellbraune Farbe in den Extrakten
eines beliebigen Lösemittels
(siehe Tabelle 2). Jedoch wurde die Duftsammelflüssigkeit der vorliegenden Erfindung als
farblos eingeschätzt
(siehe Tabelle 4), was bedeutet, dass nur der Aromateil gewonnen
wurde.
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Duftstoffzusammensetzung
-
Als
Beispiel für
die Duftstoffzusammensetzung, die die aus Aromaholz erhaltene Duftsammelflüssigkeit
enthält,
ist die Duftstoffzusammensetzung für Räucherstäbchen in Tabelle 5 angegeben.
Ferner ist das Ergebnis der Beurteilung der Geruchsqualität im Empfindungstest,
die beurteilt wurde, in Tabelle 5 angegeben. Der Beurteilungsstandard
ist der folgende. Die Beurteilungswerte sind der Mittelwert von
20 Spezialistenteilnehmern.
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Beurteilungsstandard
-
- 3: Die Geruchsqualität
mit dem Aroma eines Aromaholzes war hervorragend.
- 2: Die Geruchsqualität
mit dem Aroma eines Aromaholzes war etwas hervorragend.
- 1: Die Geruchsqualität
mit dem Aroma eines Aromaholzes war etwas minderwertig.
- 0: Die Geruchsqualität
mit dem Aroma eines Aromaholzes war ziemlich minderwertig.
-
-
Aus
Tabelle 5 ist klar, dass die Duftstoffzusammensetzung des Arbeitsbeispiels
7, die die Aromaholzduftsammelflüssigkeit
enthält,
die durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung aus Aromaholz
erhalten wurde, ein hervorragendes Agarwoodaroma aufweist. Andererseits
wies das Vergleichsbeispiel 3, das die Trockendestillationssammelflüssigkeit
enthielt, einen sehr unangenehmen und angebrannten Geruch auf, der die
Geruchsqualität
verschlechterte. Ferner wurde bei einem Vergleich zwischen dem Aroma
von Arbeitsbeispiel 7 und Vergleichsbeispiel 3 der Eindruck einer
höheren
Klasse bei Arbeitsbeispiel 7 gegenüber Vergleichsbeispiel 3 festgestellt.
Das Aroma von Arbeitsbeispiel 7 wies ein tiefes holziges Aroma auf,
das ein stärker
natürliches
Gefühl
liefert.
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Als
nächstes
wird als Beispiel für
die Duftstoffzusammensetzung, die die aus Aromaholz erhaltene Duftsammelflüssigkeit
enthält,
die Duftstoffzusammensetzung für
Kosmetika in Tabelle 6 angegeben. Die Erfinder der vorliegenden
Erfindung versuchten die Zugabe eines Aromaholzextrakts zur Reproduktion
eines besseren Agarwooddufts. Der Beurteilungsstandard ist der folgende.
Die Beurteilungswerte sind der Mittelwert von 20 Spezialistenteilnehmern.
-
Beurteilungsstandard
-
- ±:
Arbeitsbeispiel 8 (Vergleichsstandard)
- +: Die Geruchsqualität
mit Aromaholz war im Vergleich mit Arbeitsbeispiel 8 verbessert
- –:
Die Geruchsqualität
mit Aromaholz war im Vergleich mit Arbeitsbeispiel 8 schlechter
-
Das
Ergebnis ist in Tabelle 6 angegeben. Tabelle
6
- *1
Handelsname von IFF Inc.
- *2 Handelsname von Firmenich Inc.
- *3 Handelsname von Givaudan-Roure Inc.
- *4 Handelsname von IFF Inc.
- *5 Handelsname von Givaudan-Roure Inc.
- *6 Handelsname von IFF Inc.
-
Herstellungsverfahren
von Aromaholzextrakt
-
Schnitzel
von Agarwood ("Kyara") wurden 10 Tage
in einer Ethanollösung
des 19-fachen Gewichts des Agarwood stehengelassen. Nach dem Filtrieren
wurde ein Entfärbungsverfahren
mit Aktivkohle durchgeführt. Die
entfärbte
Lösung
wurde filtriert und ein Rohextrakt des Agarwood wurde erhalten.
Unter vermindertem Druck wird das Ethanol durch einen Verdampfer
entfernt und der Aromaholzextrakt erhalten.
-
In
Tabelle 6 ist gezeigt, dass die Geruchsqualität durch die Zugabe der Duftsammelflüssigkeit
und des Agarwoodextrakts verbessert wurde. Auch ist gezeigt, dass
kein hervorragendes Aroma in der Zusammensetzung erhalten wird,
die nur Aromaholzextrakt enthält.
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Als
nächstes
wurde das Gewichtsverhältnis
von Duftsammelflüssigkeit
zu Aromaholzextrakt durch Verwendung der Zusammensetzung von Tabelle
5 untersucht. Der Beurteilungsstan dard ist der folgende. Die Beurteilungswerte
sind der Mittelwert von 20 Spezialistenteilnehmern.
-
Beurteilungsstandard
-
- 2: Die Geruchsqualität
war im Vergleich mit Arbeitsbeispiel 8 verbessert
- 1: Die Geruchsqualität
war im Vergleich mit Arbeitsbeispiel 8 leicht verbessert
- 0: Die Geruchsqualität änderte sich
im Vergleich zu Arbeitsbeispiel 8 nicht oder die Geruchsqualität war gegenüber Arbeitsbeispiel
8 minderwertig
-
Das
Ergebnis ist in Tabelle 7 gezeigt. Tabelle
7
- *1
Handelsname von IFF Inc.
- *2 Handelsname von Firmenich Inc.
- *3 Handelsname von Givaudan-Roure Inc.
- *4 Handelsname von IFF Inc.
- *5 Handelsname von Givaudan-Roure Inc.
- *6 Handelsname von IFF Inc.
- * Verhältnis
= Duftsammelflüssigkeit/Aromaholzextrakt
-
Aus
Tabelle 5 ist klar, dass das Verhältnis von Duftsammelflüssigkeit/Aromaholzextrakt
vorzugsweise 0,25 bis 9 beträgt.
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Das
Arbeitsbeispiel einer Duftstoffzusammensetzung für den Duftstoff ist in Tabelle
8 angegeben. Tabelle
8
- *1
Handelsname von IFF Inc.
- *2 Handelsname von Firmenich Inc.
- *3 Handelsname von Givaudan-Roure Inc.
- *4 Handelsname von IFF Inc.
- *5 Handelsname von Firmenich Inc.
- *6 Handelsname von IFF Inc.
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Wie
bei den Arbeitsbeispielen der vorliegenden Erfindung erklärt, umfasst
ein Verfahren zur Gewinnung eines Duftbestandteils der vorliegenden
Erfindung die Lösemittelextraktion
eines ätherischen Ölbestandteils
aus einem Aromaholz und die Gewinnung des Duftbestandteils in der
Gasphase, was durch Erhitzen des Extrakts erhalten wurde, wobei
der Duftbestandteil zwangsweise durch Einführen eines Inertgases aus einem Heizbehälter ausgetragen
wird. Daher kann der Duftbestandteil, da er überhaupt keinen angebrannten
Geruch aufweist, als Material für
verschiedene Verwendungsmöglichkeiten
verwendet werden. Nur der Duftteil des Aromaholzes kann vollständig genutzt
werden. Daher wird, ohne auf herkömmlichen Weihrauch, Räucherstäbchen und
dgl. beschränkt
zu sein, die Anwendung und Nutzung des breiten Bereichs von Duftstoffen,
Kosmetika, Aromen und dgl. möglich.
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Ferner
kann durch Zugabe des Aromaholzextrakts zu dem Duft bestandteil der
vorliegenden Erfindung die Aromaqualität verbessert werden. Der Duft
eines Aromaholzes kann genauer reproduziert werden.