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Pharmazeutische
Forscher haben herausgefunden, dass die Neuronen des Gehirns, die
Monoamine enthalten, bei sehr vielen physiologischen Prozessen von
großer
Wichtigkeit sind, welche viele psychologische und auch Persönlichkeits-beeinflussende
Verfahren stark beeinflussen können.
Insbesondere wurde Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT) als Schlüssel für eine große Anzahl
an Prozessen beschrieben, die sowohl physiologische als auch psychologische
Funktionen beeinflussen. Arzneimittel, die die Funktion des Serotonins
im Gehirn beeinflussen, sind demnach von großer Bedeutung und werden nun
für eine überraschend
große
Anzahl an unterschiedlichen Therapien verwendet.
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Die
frühen
Generationen von Serotonin-beeinflussenden Arzneimitteln tendierten
dazu, eine große Vielzahl
an unterschiedlichen physiologischen Funktionen zu haben, wenn man
es sowohl von mechanistischen als auch therapeutischen Standpunkten
aus betrachtet. Beispielsweise ist von vielen tricyclischen Antidepressionsarzneimitteln
bekannt, dass sie als Inhibitoren der Serotoninwiederaufnahme wirksam
sind und auch eine anticholinerge, antihistaminerge oder anti-α-adrenerge
Aktivität
aufweisen. Kürzlich
wurde es möglich,
die Funktion der Arzneimittel an individuellen Rezeptoren in vitro
oder ex vivo zu untersuchen und es wurde auch realisiert, dass therapeutische
Mittel, die frei von fremdartigen Wirkmechanismen sind, für den Patienten
Vorteile bringen.
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Die
vorliegende Erfindung liefert Verbindungen, die eine hochselektive
Aktivität
als Antagonisten und partielle Agonisten des Serotonin-1A-Rezeptors
und eine zweite Aktivität
als Inhibitoren der Wiederaufnahme von Serotonin aufweisen. Das
am besten bekannte Pharmazeutikum mit dieser Wirksamkeit ist Fluoxetin
und die Wichtigkeit bei dessen Verwendung bei der Behandlung von
Depression und anderen Zuständen
ist gut dokumentiert und veröffentlicht.
Artigas, TIPS, 14, 262 (1993) haben vorgeschlagen, dass die Wirksamkeit
eines Wiederaufnahmeinhibitors durch die Aktivierung von Serotonin-1A-Rezeptoren
mit einer daraus resultierenden Verringerung der Signalrate der
Serotoninneuronen verringert werden kann. Demnach ist die derzeitige Forschung
im Zentralnervensystem auf die Wirkung der Kombination von Wiederaufnahmeinhibitoren
mit Verbindungen, die den 5HT-1A Rezeptor beeinflussen, fokussiert.
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Verbindungen,
die sowohl eine Serotoninwiederaufnahmehemmaktivität als auch
eine 5-HT
1A Antagonistenaktivität aufweisen,
wurden beispielsweise in
US
5 576 321 A vom 19. November 1996 beschrieben. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
sind starke Serotoninwiederaufnahmeinhibitoren und Antagonisten
des 5-HT
1A-Rezeptors.
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Die
US 5 627 196 A und
EP 0 722 941 A betreffen
eine Reihe an Neterooxyalkanaminen als wirksame Pharmazeutika zur
Behandlung von Zuständen,
die von der Wiederaufnahme von Serotonin und durch den 1A Rezeptor
betroffen sind oder beeinflusst werden. Die
US 4 304 915 A und
EP 0 025 111 A betreffen
3-Aminopropoxyarylderivate, ihre Herstellung und pharmazeutische
Zusammensetzungen, die sie enthalten. Die
US 3 929 793 A betrifft Piperazin-enthaltende
Indolverbindungen als anti-hypertensive Mittel. Die WO 00 71 517
A betrifft Phenoxypropylaminverbindungen, die eine selektive Affinität für den 5-HT
1A Rezeptor aufweisen, simultan eine antagonistische
Aktivität
zeigen und die Wiederaufnahme von 5-HAT hemmen, wodurch sie als
Antidepressionsmittel brauchbar sind, die schnell eine antidepressive
Wirkung erreichen. Die
EP
0 976 747 A und WO 00 06 166 A betreffen ein Verfahren
zur präventiven
Behandlung von Angstzuständen,
das die Verabreichung eines Serotonin 5-HT
1F Rezeptorantagonisten
an einen behandlunsgbedürftigen
Säuger
umfasst, worin der Serotonin 5-HT
1F Rezeptorantagonist
ein substituiertes Piperidinderivat ist.
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Die
vorliegende Erfindung liefert Verbindungen der Formel I
worin
A für Wasserstoff
oder OH steht,
B aus der Gruppe ausgewählt ist, die besteht aus
--------- für eine Einfach-
oder Doppelbindung steht,
X für Wasserstoff, OH oder C
1-C
6 Alkoxy steht,
wenn
--------- für eine Einfachbindung
im Piperidinring steht und X keine Bedeutung hat, wenn
--------- für eine Doppelbindung im Piperidinring
steht,
R
1 für Wasserstoff, F, C
1-C
20 Alkyl, -C(=O)NR
8R
9 oder CN steht,
R
2 für
Wasserstoff, F, Cl, Br, I, OH, C
1-C
6 Alkyl oder C
1-C
6 Alkoxy steht,
R
3 und
R
4 jeweils unabhängig für C
1-C
4 Alkyl stehen,
R
5 und
R
6 jeweils unabhängig für Wasserstoff, F, Cl, Br, I,
OH, C
1-C
6 Alkyl,
C
1-C
6 Alkoxy, Halogen-(C
1-C
6)-alkyl, Phenyl, -C(=O)NR
8R
9, NO
2, NH
2, CN oder Phenyl stehen, das mit 1 bis 3
Substituenten substituiert ist, die aus der Gruppe ausgewählt sind,
die besteht aus F, Cl, Br, I, OH, C
1-C
6 Alkyl, C
1-C
6 Alkoxy, Halogen-(C
1-C
6)-alkyl, NO
2, NH
2, CN und Phenyl,
R
7 für Wasserstoff,
F, Cl, Br, I, OH, C
1-C
6 Alkyl
oder (C
1-C
6 Alkyl)NR
8R
9 steht,
R
8 und R
9 jeweils
unabhängig
für Wasserstoff
oder C
1-C
10 Alkyl
stehen,
m für
0 oder 1 steht,
n für
1 oder 2 steht,
p für
0, 1, 2, 3 oder 4 steht, und
q für 0, 1, 2 oder 3 steht,
oder
ein pharmazeutisch annehmbares Salz hiervon.
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Die
vorliegende Erfindung liefert ferner die Verwendung einer Verbindung
der Formel I zur Herstellung eines Arzneimittels zur Linderung der
Symptome, die durch den Entzug oder teilweisen Entzug von Tabak
oder Nicotin verursacht werden, die Verwendung einer Verbindung
der Formel I zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung
von Angst und die Verwendung einer Verbindung der Formel I zur Herstellung
eines Arzneimittels zur Behandlung eines Zustands, der aus der Gruppe
ausgewählt
ist, die besteht aus Depression, Bluthochdruck, Wahrnehmungsstörungen,
Alzheimerscher Erkrankung, Psychose, Schlafstörungen, Magenmotilitätsstörungen,
Sexualdysfunktion, Hirntrauma, Gedächtnisverlust, Essstörungen und
Fettsucht, Substanzmissbrauch, obsessiv-kompulsiver Erkrankung,
Panikstörung
und Migräne.
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Zusätzlich liefert
die Erfindung pharmazeutische Zusammensetzungen der Verbindungen
der Formel I, einschließlich
der Hydrate hiervon, die als Wirkstoff eine Verbindung der Formel
I in Kombination mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger, Verdünnungsmittel
oder Hilfsstoff enthalten. Die Erfindung umfasst auch neue Zwischenprodukte
und Verfahren zur Synthese der Verbindungen der Formel I.
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Zusätzlich können die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung Inhibitoren der Serotoninwiederaufnahme,
Dopaminwiederaufnahme und Norepinephrinwiederaufnahme sein.
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Es
ist verständlich,
dass die Verbindungen der Formel Ia
Formel
Ia im Umfang der Definition der vorliegenden Erfindung
enthalten sind, worin die Substituenten wie vorher definiert sind.
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Es
ist ferner verständlich,
dass die Verbindungen der Formel Iaa
Formel
Iaa im Umfang der Definition der vorliegenden Erfindung
enthalten sind, worin die Substituenten wie vorher definiert sind.
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Wie
hierin verwendet, beziehen sich die Ausdrücke "Me", "Et", "Pr", "iPr", "Bu" und "t-Bu" jeweils auf Methyl,
Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl und tert-Butyl.
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Wie
hierin verwendet stehen die Ausdrücke "Halogen", "Halogenid" oder "Hal" für ein Chlor-,
Brom-, Iod- oder Fluoratom, falls hierin nichts anderes angegeben
ist.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "C1-C4 Alkyl" auf
eine gerade oder verzweigte, monovalente, gesättigte aliphatische Kette mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen und umfasst unter anderem Methyl, Ethyl, n-Propyl,
Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl und dergleichen.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "C1-C6 Alkyl" für eine gerade
oder verzweigte, monovalente, gesättigte aliphatische Kette mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen und umfasst unter anderem Methyl, Ethyl, n-Propyl,
Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, t-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl und dergleichen.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "C1-C10 Alkyl" auf
eine gerade oder verzweigte, monovalente, gesättigte aliphatische Kette mit
1 bis 10 Kohlenstoffatomen und umfasst unter anderem Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, Pentyl, Isopentyl,
Hexyl, 2,3-Dimethyl-2-butyl, Heptyl, 2,2-Dimethyl-3-pentyl, 2-Methyl-2-hexyl,
Octyl, 4-Methyl-3-heptyl und dergleichen.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "C1-C20 Alkyl" auf
eine gerade oder verzweigte, monovalente, gesättigte aliphatische Kette mit
1 bis 20 Kohlenstoffatomen und umfasst unter anderem Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl, t-Butyl, Pentyl, Isopentyl,
Hexyl, 3-Methylpentyl, 2-Ethylbutyl, n-Heptyl, n-Octyl, n-Nonyl,
n-Decyl, n-Undecyl, n-Dodecyl, n-Tridecyl, n-Tetradecyl, n-Pentadecyl,
n-Hexadecyl, n-Heptadecyl, n-Nonadecyl, n-Eicosyl und dergleichen.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "Halogen-C1-C6-alkyl" auf
eine gerade oder verzweigte Alkylkette mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
mit 1, 2 oder 3 Halogenatomen, die hieran gebunden sind. Typische Halogen-C1-C6-alkylgruppen
umfassen unter anderem Chlormethyl, 2-Bromethyl, 1-Chlorisopropyl,
3-Fluorpropyl, 2,3-Dibrombutyl, 3-Chlorisobutyl, Iod-t-butyl, Trifluormethyl
und dergleichen. Der Ausdruck "Halogen-C1-C6-alkyl" umfasst in der Definition
den Ausdruck "Halogen-C1-C4-alkyl".
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "C1-C6 Alkoxy" auf
eine gerade oder verzweigte Alkylkette mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die an ein Sauerstoffatom gebunden sind. Typische C1-C6 Alkoxygruppen umfassen Methoxy, Ethoxy,
Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, t-Butoxy, Pentoxy und dergleichen.
Der Ausdruck "C1-C6 Alkoxy" umfasst in seiner
Definition den Ausdruck "C1-C4 Alkoxy".
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Die
Bezeichnung "
" bezieht sich auf
eine Bindung, die nach vorne aus der Ebene der Seite heraussteht.
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Die
Bezeichnung "
" bezieht sich auf
eine Bindung, die nach hinten aus der Ebene der Seite heraussteht.
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Die
Erfindung umfasst die Hydrate und die pharmazeutisch annehmbaren
Salze der Verbindungen der Formel I. Eine Verbindung der Erfindung
kann eine ausreichend basische funktionelle Gruppe aufweisen, die mit
jeder einer Vielzahl an anorganischen und organischen Säuren unter
Bildung eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes reagieren kann.
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Der
Ausdruck "pharmazeutisch
annehmbares Salz" wie
er hier verwendet wird, bezieht sich auf Salze der Verbindungen
der Formel I, die im wesentlichen nicht toxisch gegenüber lebenden
Organismen sind. Typische pharmazeutisch annehmbare Salze beinhalten
die Salze, die durch die Umsetzung der erfindungsgemäßen Verbindungen
mit einer pharmazeutisch annehmbaren Mineralsäure oder organischen Säure hergestellt
werden. Solche Salze sind auch als Säureadditionssalze bekannt.
Solche Salze umfassen die pharmazeutisch annehmbaren Salze, die
in Journal of Pharmaceutical Science, 66 2–19 (1977) aufgeführt sind,
die dem Fachmann bekannt sind.
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Säuren, die
im allgemeinen zur Bildung von Säureadditionssalzen
verwendet werden, sind anorganische Säuren wie Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Iodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure und
dergleichen, und organische Säuren
wie p-Toluolsulfonsäure,
Methansulfonsäure,
Benzolsulfonsäure,
Oxalsäure,
p-Bromphenylsulfonsäure,
Kohlensäure,
Bernsteinsäure,
Citronensäure,
Benzoesäure, Essigsäure und
dergleichen. Beispiele für
solche pharmazeutisch annehmbaren Salze sind Sulfat, Pyrosulfat, Bisulfat,
Sulfit, Bisulfit, Phosphat, Monohydrogenphosphat, Dihydrogenphosphat,
Metaphosphat, Pyrophosphat, Bromid, Iodid, Acetat, Propionat, Decanoat,
Caprat, Caprylat, Acrylat, Ascorbat, Formiat, Hydrochlorid, Dihydrochlorid,
Isobutyrat, Caproat, Heptanoat, Propiolat, Propionat, Phenylpropionat,
Salicylat, Oxalat, Malonat, Succinat, Suberat, Sebacat, Fumarat,
Malat, Maleat, Hydroxymaleat, Mandelat, Nicotinat, Isonicotinat, Cinnamat,
Hippurat, Nitrat, Phtalat, Terephthalat, Butin-1,4-dioat, Butin-1,4-dicarboxylat,
Hexin-1,4-dicarboxylat, Hexin-1,6-dioat, Benzoat, Chlorbenzoat,
Methylbenzoat, Hydroxybenzoat, Methoxybenzoat, Dinitrobenzoat, o-Acetoxybenzoat,
Naphthalin-2-benzoat, Phthalat, p-Toluolsulfonat, p-Brombenzolsulfonat,
p-Chlorbenzolsulfonat, Xylolsulfonat, Phenylacetat, Trifluoracetat,
Phenylpropionat, Phenylbutyrat, Citrat, Laktat, α-Hydroxybutyrat, Glycolat, Tartrat,
Benzolsulfonat, Methansulfonat, Ethansulfonat, Propansulfonat, Hydroxyethansulfonat,
Naphthalin-1-sulfonat, Naphthalin-2-sulfonat, Mandelat, Tartrat und dergleichen.
Bevorzugte pharmazeutisch annehmbare Säureadditionssalze sind solche,
die mit Mineralsäuren
gebildet werden wie Chlorwasserstoffsäure und Bromwasserstoffsäure, und
solche die mit organischen Säuren
wie Maleinsäure,
Oxalsäure und
Methansulfonsäure
gebildet werden.
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Es
sollte darauf geachtet werden, dass das einzelne Gegenion, das einen
Teil jedes Salzes dieser Erfindung bildet, nicht entscheidend ist,
so lange das Salz als Ganzes pharmakologisch annehmbar ist und solange
das Gegenion keine unerwünschten
Eigenschaften für
das Salz als Ganzes verursacht. Es ist ferner verständlich,
dass solche Salze als Hydrat vorkommen können.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Stereoisomer" auf eine Verbindung, die sich aus denselben
Atomen zusammensetzt, die durch dieselben Bindungen gebunden sind,
aber unterschiedliche dreidimensionale Strukturen aufweisen, die
nicht austauschbar sind. Die dreidimensionalen Strukturen werden
Konfigurationen genannt. Wie hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "Enantiomer" auf zwei Stereoisomere, deren
Moleküle
nicht zur Deckung zu bringende Spiegelbilder voneinander sind. Der
Ausdruck "chirales
Zentrum" bezieht
sich auf ein Kohlenstoffatom, an das vier verschiedene Gruppen gebunden
sind. Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Diastereomere" auf Stereoisomere,
die keine Enantiomere sind. Zusätzlich werden
zwei Diastereomere, die eine unterschiedliche Konfiguration an nur
einem chiralen Zentrum aufweisen, hierin als "Epimere" bezeichnet. Die Ausdrücke "Razemat", "razemisches Gemisch" oder "razemische Modifikation" beziehen sich auf
ein Gemisch aus gleichen Teilen an Enantiomeren.
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Der
Ausdruck "enantiomere
Anreicherung", wie
er hierin verwendet wird, bezieht sich auf die Erhöhung der
Menge eines Enantiomers im Vergleich zum anderen. Ein bequemes Verfahren
zur Dar stellung der erreichten enantiomeren Anreicherung ist das
Konzept des enantiomeren Überschusses
oder "ee", das mittels der folgenden
Gleichung gefunden wird:
worin E
1 die
Menge des ersten Enantiomers ist und E
2 die
Menge des zweiten Enantiomers ist. Falls das anfängliche Verhältnis der
zwei Enantiomere 50:50 ist, wie dies in einem razemischen Gemisch
vorkommt und eine enantiomere Anreicherung erreicht wird, die ausreicht,
um ein schließliches
Verhältnis
von 50:30 zu bilden, beträgt
der ee bezüglich
des ersten Enantiomers 25 %. Falls jedoch das schließliche Verhältnis 90:10
ist, beträgt
der ee in Bezug auf das erste Enantiomer 80 %. Ein ee von mehr als
90 % ist bevorzugt, ein ee von mehr als 95 % ist bevorzugter und
ein ee von mehr als 99 % ist vor allem bevorzugt. Die enantiomere
Anreicherung wird leicht durch den Fachmann mittels Standardtechniken
und Verfahren bestimmt, wie Gas- oder Hochleistungsflüssigchromatographie
mit einer chiralen Säule.
Die Wahl der geeigneten chiralen Säule, des Eluenten und der Bedingungen,
die zur Bewirkung der Trennung des enantiomeren Paares erforderlich
sind, liegt innerhalb der Kenntnis des Fachmanns. Zusätzlich können die
Enantiomere der Verbindungen der Formeln I oder Ia durch den Fachmann
mittels Standardtechniken aufgetrennt werden, die dem Fachmann bekannt
sind, wie die, die von J. Jacques et al., "Enantiomers, Racemates and Resolutions", John Wiley and Sons,
Inc., 1981 beschrieben sind.
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Einige
der erfindungsgemäßen Verbindungen
haben ein oder mehrere chirale Zentren und können in einer Vielzahl an stereoisomeren
Konfigurationen vorkommen. Als Folge dieser chiralen Zentren kommen
die Verbindungen der vorliegenden Erfindung als Razemate, Enantiomerengemische
und als einzelne Enantiomere, wie auch Diastereomere und Diastereomerengemische
vor. Alle diese Razemate, Enantiomere und Diastereomere liegen innerhalb
des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung.
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Die
Ausdrücke "R" und "S" werden
hierin verwendet, wie sie gewöhnlich
in der organischen Chemie verwendet werden, um die spezifische Konfiguration
eines chiralen Zentrums zu bezeichnen. Der Ausdruck "R" (rectus) bezieht sich auf die Konfiguration
eines chiralen Zentrums mit einer Anordnung der Gruppenprioritäten (höchste zur
zweithöchsten)
im Uhrzeigersinn, wenn man entlang der Bindung zur Gruppe mit der
geringsten Priorität
schaut. Der Ausdruck "S" (sinister) bezieht
sich auf die Konfiguration eines chiralen Zentrums mit einer Anordnung
der Gruppenprioritäten
höchste
zur zweithöchsten
entgegen dem Uhrzeigersinn, wenn man entlang der Bindung zur Gruppe
mit der geringsten Priorität
schaut. Die Priorität
von Gruppen basiert auf ihrer Atomzahl (in der Reihenfolge der abnehmenden
Atomzahl). Eine partielle Liste der Prioritäten und eine Diskussion der
Stereochemie ist enthalten in Nomenclature of Organic Compounds:
Principles and Practice, (J.H. Fletcher, et al., Herausgeber, 1974)
auf den Seiten 103–120.
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Die
spezifischen Stereoisomere und Enantiomere der Verbindungen der
Formel (I) können
durch den Fachmann unter Verwendung von gut bekannten Techniken
und Verfahren hergestellt werden, wie denen, die beschrieben wurden
von Eliel und Wilen, "Stereochemistry
of Organic Compounds",
John Wiley & Sons,
Inc., 1994, Kapitel 7, Separation of Stereoisomers, Resolution and
Racemization von Collet und Wilen, "Enantiomeres, Racemates and Resolutions", John Wiley & Sons, Inc. 1981.
Beispielswei se können
die spezifischen Stereoisomere und Enantiomere durch stereospezifische
Synthesen mittels entiomerisch und geometrisch reiner oder enantiomerisch
oder geometrisch angereicherter Ausgangsmaterialien hergestellt
werden. Zusätzlich können die
spezifischen Stereoisomere und Enantiomere aufgetrennt und durch
Techniken gewonnen werden, wie Chromatographie auf chiralen stationären Phasen,
enzymatischer Auftrennung oder fraktionierter Umkristallisation
von Additionssalzen, die durch Reagenzien gebildet werden, die für den Zweck
verwendet werden.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "SRI" auf
einen Serotoninwiederaufnahmeinhibitor.
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Wie
hierin verwendet ist der Ausdruck "Serotonin" äquivalent
und austauschbar mit den Ausdrücken "5-HT" oder "5-Hydroxytryptamin".
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "Pg" auf
eine Schutzgruppe am Amin, die herkömmlich zur Blockierung oder
zum Schutz des Amins verwendet wird, während andere funktionelle Gruppen
an der Verbindung umgesetzt werden. Beispiele für Schutzgruppen (Pg), die zum
Schutz der Aminogruppe verwendet werden, und ihre Herstellung sind
beschrieben von T.W. Greene "Protective
Groups in Organic Synthesis", John
Wiley & Sons,
1981, Seiten 218–287.
Die Wahl der Schutzgruppe hängt
vom zu schützenden
Substituenten und den Zuständen
ab, die in den folgenden Reaktionsschritten verwendet werden, bei
denen der Schutz erforderlich ist, und ist dem Fachmann gut bekannt.
Bevorzugte Schutzgruppen sind t-Butoxycarbonyl, auch als BOC Schutzgruppe
bekannt, und Benzyloxycarbonyl, die auch als Cbz Schutzgruppe bekannt
ist.
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Die
Verbindungen der Formel I können
durch Techniken und Verfahren hergestellt werden, die für den Fachmann
leicht verfügbar
sind. Beispielsweise sind verschiedene Ausgangsmaterialien und allgemeine
Verfahren, die vom Fachmann zur Herstellung der Verbindungen der
Formel I verwendet werden können,
beschrieben in
US 3
929 793 A vom 30. Dezember 1975,
US 4 304 915 A vom 8. Dezember
1981,
US 4 288 442 A vom
8. September 1981,
US
4 361 562 A vom 30.November 1982,
US 4 460 586 A vom 17. Juli
1984,
US 4 704 390 A vom
3. November 1987,
US
4 935 414 A vom 19. Juni 1990,
US 5 013 761 A vom 7. Mai
1991 und
US 5 614 523
A vom 25. März
1997. Genauer gesagt können
die Verbindungen der Formel I mit den folgenden Verfahren hergestellt
werden, die in den Schemata I bis IV dargestellt sind. Alle Substituenten
sind, falls nichts anderes angegeben ist, wie vorher definiert.
Die Reagenzien und Ausgangsmaterialien sind für den Fachmann leicht erhältlich.
Genauer gesagt liefern die Schemata I bis II allgemeine Synthesen
von verschiedenen Zwischenproduktpiperidinen.
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- Pg' = Wasserstoff
oder eine Schutzgruppe
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In
Schema I Schritt A wird die Verbindung (1) zu Piperidon (2) unter
in der Technik gut bekannten Bedingungen unter Bildung des Alkohols
(3) gegeben. Beispielweise wird ein geeignet substituiertes Naphthalin, wie
ein 2-Bromnaphthalin, 1-Brom-5-methoxynaphthalin, 2-Brom-7-methoxynaphthalin,
6-Iod-1-methoxynaphthalin
und dergleichen in einem geeigneten organischen Lösemittel,
wie Tetrahydrofuran gelöst
und auf etwa –78°C gekühlt. Zu
dieser gerührten
Lösung
wird ein Überschuss
einer geeigneten Base, wie t-Butyllithium, gegeben. Das Gemisch
wird für
etwa 1 bis 3 Stunden gerührt
und 1,0 bis 1,1 Äquivalente
des Piperidons (2) werden zugegeben. Die Reaktion kann sich auf
Raumtemperatur erwärmen
und der Alkohol (3) wird durch in der Technik gut bekannte Verfahren
isoliert und gereinigt. Beispielsweise wird das Gemisch mit Wasser
verdünnt
und mit einem geeigneten organischen Lösemittel extrahiert, wie Ethylacetat.
Die organischen Extrakte werden vereinigt, mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum konzentriert.
Der rohe Alkohol kann dann durch Blitzchromatographie auf Silicagel
mit einem geeigneten Eluenten, wie Ethylacetat/ Hexan unter Bildung
des gereinigten Alkohols (3) gereinigt werden. Alternativ dazu kann
der vorher isolierte Alkohol (3) direkt im nächsten Schritt verwendet werden.
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Die
Piperidone (2) sind für
den Fachmann mittels bekannter Ausgangsmaterialien leicht erhältlich.
Beispielsweise beschreiben I.V. Micovich et al., J. Chem. Soc. Perkin
Trans.1 (16) 2041–2050
(1996) die Herstellung von verschieden substituierten Piperidin-2,4-dionen.
Solche Piperidin-2,4-dione können
selektiv geschützt,
alkyliert und unter Bedingungen, die dem Fachmann bekannt sind,
unter Bildung des gewünschten Piperidons
(2) reduziert werden. Beispielsweise können Verbindungen der Formel
(2a')
auf eine Weise hergestellt
werden, die zum oben von Micovic beschriebenen Verfahren analog
ist, welche dann unter Bildung des 2,2-disubstituierten N-geschützten 4-Piperidons
(2a'') reduziert werden
können.
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In
Schema I Schritt B wird der Alkohol (3) unter Standardbedingungen
unter Bildung des 1,2,5,6-Tetrahydropyridins
(4) dehydriert, worin Pg' als
Schutzgruppe erhalten bleibt und nicht für Wasserstoff steht. Beispielsweise
wird der Alkohol (3) in einem geeigneten organischen Lösemittel
gelöst,
wie Toluol, und dann mit einem Überschuss
einer geeigneten Säure
behandelt, wie einem p-Toluolsulfonsäuremonohydrat. Das Reaktionsgemisch
wird für
etwa 6 bis 12 Stunden erhitzt und dann abgekühlt. Das 1,2,5,6-Tetrahydropyridin
wird dann unter Bedingungen isoliert und gereinigt, die in der Technik
gut bekannt sind. Beispielsweise wird das gekühlte Reaktionsgemisch mit 2
N Natriumhydroxid basisch gemacht und mit einem geeigneten organischen Lösemittel
extrahiert, wie Ethylacetat. Die organischen Extrakte werden vereinigt,
mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Der rohe Rückstand
wird dann durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten, wie Methanol/Methylenchlorid unter Bildung des gereinigten
1,2,5,6-Tetrahydropyridins (4) gereinigt.
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Alternativ
dazu kann in Schema I Schritt B der Alkohol (3) gleichzeitig unter
Standardbedingungen unter Bildung der Verbindung (4) dehydriert
und von den Schutzgruppen befreit werden, worin Pg' für Wasserstoff steht.
Beispielsweise wird der Alkohol (3), worin die Schutzgruppe N-t-Butoxycarbonyl
ist, in einem geeigneten organischen Lösemittel gelöst, wie
trockenem Dichlormethan und die Lösung wird auf etwa 0°C gekühlt. Zu dieser
Lösung
wird überschüssige Trifluoressigsäure gegeben
und das Reaktions gemisch wird bei etwa 0°C für etwa 15 Stunden gerührt. Die
Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit einer gesättigten
wässrigen NaHCO3 Lösung
gestoppt. Das Produkt wird dann durch in der Technik gut bekannte
Verfahren isoliert, wie Extraktion, und dann durch Blitzchromatographie
gereinigt. Beispielsweise wird das Gemisch mit einem geeigneten
organischen Lösemittel,
wie Dichlormethan, extrahiert, die vereinigten organischen Extrakte
werden über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
unter Bildung der rohen Verbindung (4) konzentriert. Das Material
kann durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten, wie Ethylacetat/Hexan, gereinigt werden.
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In
Schema I Schritt C wird das 1,2,5,6-Tetrahydropyridin (4) unter
in der Technik gut bekannten Bedingungen unter Bildung eines Gemisches
der Piperidine (5a) und (5b) hydriert. Beispielsweise wird das 1,2,5,6-Tetrahydropyridin
(4) in einem geeigneten organischen Lösemittel, wie Ethanol gelöst und mit
einem geeigneten Katalysator, wie 5 % Palladium auf Kohle behandelt.
Das Gemisch wird dann unter eine Wasserstoffatmosphäre gesetzt
und für
etwa 12 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wird dann
unter Entfernung des Katalysators filtriert und das Filtrat wird
unter Vakuum unter Bildung eines Gemisches der Isomeren (5a) und
(5b) konzentriert. Der Fachmann erkennt leicht, dass verschiedene
Isomere bei dieser Stufe existieren können, worin die R-Gruppen (R3 und R4) entweder
cis oder trans zur Naphthylgruppe stehen können. Es wird ferner erkannt,
dass diese Isomere voneinander durch in der Technik gut bekannte Verfahren
getrennt werden können,
wie Blitzchromatographie, Radialchromatographie oder Hochleistungsflüssigchromatographie
auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten, wie Methanol/Methylenchlorid.
Alternativ dazu kann das Isomerengemisch im nächsten Schritt verwendet werden
oder die getrennten Isomere können einzeln
im nächsten
Schritt verwendet werden.
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In
Schema I Schritt D, worin Pg' für eine Schutzgruppe
und nicht für
Wasserstoff steht, werden die Piperidine (5a) und (5b) unter dem
Fachmann gut bekannten Bedingungen unter Bildung der Piperidine
(6a) und (6b) von den Schutzgruppen befreit. Wenn beispielsweise
Pg für
eine Methylgruppe steht, werden die Piperidine (5a) und (5b) in
einem geeigneten organischen Lösemittel
gelöst,
wie Dichlorethan, und auf etwa 0°C
gekühlt.
Die gekühlte
Lösung
wird dann mit einem Überschuss
an 1-Chlorethylchlorformiat behandelt. Die Reaktion kann sich dann
auf Raumtemperatur erwärmen
und wird dann für
etwa 12 Stunden auf Rückfluss
erhitzt. Nach dem Abkühlen
wird das Lösemittel
dann unter Vakuum entfernt und der Rückstand wird in einem geeigneten
organischen Lösemittel
gelöst,
wie Methanol. Die Lösung
wird dann für
etwa 2 bis 4 Stunden auf Rückfluss
erhitzt, auf Raumtemperatur abgekühlt und dann unter Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wird mit Wasser und einem geeigneten organischen Lösemittel
behandelt, wie Ethylacetat. Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase
wird mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Extrakte, einschließlich der
ersten organischen Phase, werden vereinigt, mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum unter Bildung
der rohen Piperidine (6a) und (6b) konzentriert. Das Gemisch kann
dann in einzelne gereinigte Stereoisomere getrennt werden, falls
sie nicht schon in Schritt C getrennt wurden, wobei ähnliche
Techniken verwendet werden, wie Blitzchromatographie, Radialchromatographie
oder Hochleistungsflüssigchromatographie
auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten, wie Methanol Methylenchlorid.
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Der
Fachmann erkennt leicht, dass die Reihenfolge der Dehydrierungs-,
Schutzgruppenabspaltungs- und Reduktionsschritte in Abhängigkeit
der verwendeten Schutzgruppen und der letztlich gewünschten
Produkte variiert werden kann. Die Bedingungen, die für die Variierung
der Sequenz erforderlich sind, liegen im Bereich der Kenntnisse
des Fachmanns.
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In
Schema IA werden die Schritte A bis D auf eine analoge Weise zu
denen im Schema I jeweils Schritte A bis D beschriebenen ausgeführt.
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In
Schema IAA werden die Schritte A bis D auf eine Weise ausgeführt, die
jeweils zu den in Schema I Schritte A bis D beschriebenen Verfahren
analog sind.
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In
Schema IB wird der Alkohol (3a) unter Standardbedingungen unter
Bildung des Ethers (3b) alkyliert. Beispielsweise wird der Alkohol
(3a), worin die Schutzgruppe N-t-Butoxycarbonyl ist, in einem geeigneten
organischen Lösemittel
gelöst,
wie trockenem MeOH und die Lösung
wird auf etwa 0°C
gekühlt.
Zu dieser Lösung
wird Trifluoressigsäure
im Überschuss
gegeben. Das Reaktionsgemisch wird dann bei Raumtemperatur für etwa 1
bis 6 Tage gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit einer gesättigten,
wässrigen NaHCO3 Lösung
gestoppt, mit einem geeigneten organischen Lösemittel, wie Dichlormethan,
extrahiert, die vereinigten organischen Extrakte werden über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum unter Bildung
des rohen Ethers (3b) konzentriert. Der rohe Ether (3b) kann dann
durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten,
wie 7 (10 % konz. NH4OH in MeOH)/CH2Cl2 gereinigt werden.
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In
Schema IC kann der Alkohol (3a) ohne Dehydrierung unter in der Technik
gut bekannten Standardbedingungen durch die geeignete Wahl der Schutzgruppen
unter Bildung des von den Schutzgruppen befreiten Alkohols (3b') von den Schutzgruppen
befreit werden. Beispielsweise wird der Alkohol (3a), worin die Schutzgruppe
eine -CH2CH=CH2 Gruppe
ist, in einem geeigneten Lösemittel,
wie wässrigem
Ethanol (10 % H2O) gelöst. Die Lösung wird dann mit Chlortris(triphenylphosphin)-rhodium-(I)
(Wilkinson's Katalysator)
behandelt und etwa 50 % des Lösemittels
werden dann über
einen Zeitraum von etwa 1 Stunde abdestilliert. Es werden weitere
65 ml Lösemittel
und 45 mg Wilkinson's
Katalysator zugegeben und das Reaktionsgemisch wird für etwa 1
Stunde am Rückfluss
erhitzt und dann wird das Lösemittel
erneut auf etwa 50 % des Volumens abdestilliert. Das Reaktionsgemisch
wird dann eingedampft und der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie mit einem geeigneten Eluenten,
wie einem Gradienten aus Dichlormethan/20 % Methanol, 2 % wasserfreier
Ammoniak in Dichlormethan unter Bildung des gereinigten, von den
Schutzgruppen befreiten Alkohols (3b') gereinigt.
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In
Schema II Schritt A wird eine Naphthylborsäure (7), wie 2-Naphthylborsäure, mit
dem 1,2,5,6-Tetrahydropyridin
(8) unter Bildung der gekuppelten Verbindung (9) vereinigt. Beispielsweise
werden etwa 1 bis 1,5 Äquivalente
einer Naphthylborsäure
(7) mit etwa 1 Äquivalent
an 1,2,5,6-Tetrahydropyridin (8), etwa 2 Äquivalenten Lithiumchlorid,
einer katalytischen Menge an Tetrakis(triphenylphosphin)palladium-(0)
in einem Gemisch aus wässrigem
2 M Natriumcarbonat und Tetrahydrofuran vereinigt. Das Gemisch wird
für etwa
12 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur gekühlt. Die Reaktion wird dann
mit 2 N Natriumhydroxid behandelt und mit einem geeigneten organischen
Lösemittel
extrahiert, wie Ethylacetat. Die organischen Extrakte werden vereinigt,
mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Der rohe Rückstand
wird dann durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten gereinigt, wie Ethylacetat/Hexan, um die Verbindung (9)
zu erhalten.
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In
Schema II Schritt B wird die Verbindung 9 unter Standardbedingungen
unter Bildung der Piperidine (10a) und (10b) hydriert. Beispielsweise
wird die Verbindung (9) in einem geeigneten organischen Lösemittel, wie
Methanol, gelöst,
mit einem geeigneten Katalysator behandelt, wie 5 % Palladium auf
Kohle, und unter einer Wasserstoffatmosphäre für etwa 12 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird dann unter Entfernung des Katalysators
filtriert und das Filtrat wird unter Vakuum unter Bildung der Piperidine (10a)
und (10b) konzentriert. Wie in Schema I Schritt C erwähnt, erkennt
der Fachmann leicht, dass verschiedene Isomere bei dieser Stufe
existieren können,
worin die R-Gruppen (R3 oder R4)
entweder cis oder trans zur Naphthylgruppe stehen können. Es
wird ferner erkannt, dass diese Isomere voneinander durch in der
Technik gut bekannte Verfahren getrennt werden können, wie Blitzchromatographie,
Radialchromatographie oder Hochleistungsflüssigchromatographie auf Silicagel
mit einem geeigneten Eluenten, wie Methanol/Methylenchlorid. Alternativ
dazu kann das Isomerengemisch im nächsten Schritt verwendet werden
oder die getrennten Isomere können
einzeln im nächsten
Schritt verwendet werden.
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In
Schema II Schritt C werden die Piperidine (10a) und (10b) unter
in der Technik gut bekannten Bedingungen unter Bildung der Piperidine
(6a) und (6b) von den Schutzgruppen befreit. Beispielsweise werden die
Piperidine (10a) und (10b) in einem geeigneten Lösemittelgemisch, wie 50 % Wasser/Isopropanol,
gelöst und
mit einem Überschuss
einer geeigneten Base behandelt, wie Kaliumhydroxid. Das Reaktionsgemisch
wird dann für
etwa 1 bis 3 Tage auf Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. 2 N Natriumhydroxid wird
zugegeben und die Reaktion wird mit einem geeigneten organischen
Lösemittel
extrahiert, wie Ethylacetat. Die organischen Extrakte werden vereinigt,
mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Der rohe Rückstand
wird dann durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten gereinigt, wie Methanol/Methylenchlorid, um die gereinigten
Piperidine (6a) und (6b) zu erhalten. Das Gemisch kann dann in einzelne
gereinigte Stereoisomere getrennt werden, falls sie nicht schon
in Schritt C getrennt wurden, wobei ähnliche Techniken verwendet
werden, wie Blitzchromatographie, Radialchromatographie oder Hochleistungsflüssigchromatographie
auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten, wie Methanol/Methylenchlorid.
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Es
wird vom Fachmann leicht erkannt, dass die Verbindungen (4), (4') und (9) vor der
Reduktion von den Schutzgruppen befreit werden können und die ungesättigten
geschützten
Piperidine können
direkt in den Schemata III und IV verwendet werden.
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In
Schema IIA Schritt A wird ein 2-Halogenbenzothiazol (11), wie 2-Chlor-4-fluorbenzothiazol,
mit dem 1,2,5,6-Tetrahydropyridin (8) unter Bildung der gekuppelten
Verbindung (9')
vereinigt. Beispielsweise wird etwa 1 Äquivalent eines 2-Halogenbenzothiazols
(11) mit etwa 1,2 Äquivalenten
an 1,2,5,6-Tetra hydropyridin (8), etwa 1 Äquivalent an Bis(trimethylzinn),
etwa 3 Äquivalenten
Lithiumchlorid und einer katalytischen Menge an Tetrakis(triphenylphosphin)palladium-(0)
in einem geeigneten organischen Lösemittel vereinigt, wie 1,4-Dioxan.
Das Gemisch wird für
etwa 20 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann auf etwa 20°C
abgekühlt.
Die Reaktion wird dann mit gesättigtem
Kaliumfluorid und Ethylacetat behandelt und für etwa 2 Stunden gerührt. Die organische
Phase wird abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum konzentriert.
Der rohe Rückstand
wird dann durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten, wie Ethylacetat/Hexan unter Bildung der Verbindung (9') gereinigt.
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In
Schema IIa Schritt B wird die Verbindung (9') unter Standardbedingungen unter Bildung
der Verbindung (12) von den Schutzgruppen befreit. Beispielsweise
wird die Verbindung (9')
in einem geeigneten organischen Lösemittel, wie Dichlormethan
gelöst,
auf etwa 0°C
abgekühlt
und mit einem Überschuss
an Trifluoressigsäure
behandelt. Das Gemisch wird dann für etwa 30 Minuten gerührt, dann
auf etwa 20°C
erwärmt
und für
weitere 20 Minuten gerührt.
Das Gemisch wird dann mit 2 N Natriumhydroxid verdünnt und
mit einem geeigneten organischen Lösemittel extrahiert, wie Ethylacetat.
Die organischen Extrakte werden vereinigt, über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und unter Vakuum unter Bildung der rohen Verbindung
(12) konzentriert. Die Verbindung (12) kann dann durch Blitzchromatographie
auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten, wie einer Gradientenelution
aus (Dichlormethan/10 % Methanol 1 % Ammoniumhydroxid in Dichlormethan)
unter Bildung der gereinigten Verbindung (12) gereinigt werden.
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In
Schema IIA Schritt C wird die Verbindung (12) unter Standardbedingungen
unter Bildung der cis und trans Isomere (6a'')
und (6b'') hydriert. Beispielsweise
wird die Verbindung (12) in einem geeigneten organischen Lösemittel
gelöst,
wie Ethanol, und mit einer katalytischen Menge an Platinoxid behandelt.
Das Gemisch wird dann unter 1 Atmosphäre für etwa 20 Stunden hydriert,
filtriert und das Filtrat wird unter Vakuum unter Bildung der cis
und trans Isomere (6a'') und (6b'') konzentriert. Die Verbindungen können dann
mittels Standardtechniken getrennt werden, die dem Fachmann gut
bekannt sind, wie Umkristallisationstechniken, Blitzchromatographie
oder chirale Chromatographie.
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Der
Fachmann erkennt auch leicht, dass die Piperidine der Struktur (16)
[siehe spätere
Schemata III und IV], worin B steht für
unter
Standardbedingungen hergestellt werden können, wie auf eine Weise, die
zu den in den Schemata I bis IIA beschriebenen Verfahren zur Herstellung
der hierin beschriebenen Piperidine analog ist.
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Die
Verbindungen der Formel I werden im allgemeinen gemäß dem in
Schema III beschriebenen Verfahren hergestellt. Alle Substituenten
sind wie vorher definiert, falls nichts anderes angegeben ist. Die
Reagenzien und Ausgangsmaterialien sind für den Fachmann leicht erhältlich.
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In
Schema III Schritt A wird die Verbindung (13) mit der Verbindung
(14) unter Standardbedingungen unter Bildung der Verbindung (15)
gekuppelt, die in der Technik gut bekannt sind. Beispielsweise wird
die Verbindung (13) in einem geeigneten, organischen Lösemittel
gelöst,
wie DMF und mit einem Äquivalent
einer geeigneten Base behandelt, wie Natriumhydrid. Zur gerührten Lösung werden
etwa 1,1 Äquivalente
der Verbindung (14) gegeben und die Reaktion wird bei etwa –10°C bis Raumtemperatur
für etwa
20 Minuten bis 1 Stunde gerührt.
Die Verbindung (15) wird dann durch in der Technik gut bekannte
Verfahren isoliert und gereinigt, wie Extraktionstechniken und Blitzchromatographie.
Beispielsweise wird das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und
mit einem geeigneten organischen Lösemittel extrahiert, wie Ethylacetat.
Die organischen Extrakte werden vereinigt, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und unter Vakuum unter Bildung des rohen Materials
konzentriert. Das rohe Material kann durch Blitzchromatographie
auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten gereinigt werden, wie
Ethylacetat/Hexan.
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In
Schema III Schritt B wird die Verbindung (15) mit Piperidin (16)
unter in der Technik gut bekannten Standardbedingungen unter Bildung
der Verbindung der Formel I gekuppelt. Beispielsweise wird die Verbindung
(15) in einem geeigneten organischen Lösemittel, wie Dimethylformamid
mit etwa einem Äquivalent
eines geeigneten Neutralisierungsmittels gelöst, wie Natriumbicarbonat.
Zu diesem Gemisch wird etwa 1 Äquivalent
eines Piperidins (16) gegeben und das Gemisch wird auf etwa 70°C bis 90°C für etwa 4
Stunden bis 12 Stunden erhitzt. Die Verbindung der Formel I wird
dann durch in der Technik gut bekannte Verfahren isoliert und gereinigt,
wie Extraktionstechniken und Blitzchromatographie. Beispielsweise
wird das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit einem geeigneten
organischen Lösemittel
extrahiert, wie Ethylacetat. Die organischen Extrakte werden vereinigt,
mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
unter Bildung des rohen Materials konzentriert. Das rohe Material
kann durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten gereinigt werden, wie Ethylacetat/Hexan.
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Die
Verbindungen der Formel Ia werden im allgemeinen gemäß dem in
Schema IV beschriebenen Verfahren hergestellt. Alle Substituenten
sind wie vorher definiert, falls nichts anderes angegeben ist. Die
Reagenzien und Ausgangsmaterialien sind für den Fachmann leicht verfügbar.
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In
Schema IV Schritt A wird die Verbindung der Struktur (13) mit dem
Epoxid (17) unter Bildung des Epoxids (18) gekuppelt. Beispielsweise
wird die Verbindung (13) in einem geeigneten organischen Lösemittel gelöst, wie
Dimethylformamid, und auf 0°C
abgekühlt.
Etwa 1,1 Äquivalente
an Natriumhydrid werden zur Lösung
gegeben, die dann für
etwa 1 Stunde gerührt
wird. Eine Lösung
eines Äquivalents
des Epoxids (17) in Dimethylformamid wird dann tropfenweise zur
Lösung
gegeben. Das Reaktionsgemisch wird dann für etwa 1 bis 24 Stunden bei
0°C gerührt. Es
wird dann mit Wasser gestoppt. Die entstehende Lösung wird dann mit einem geeigneten
organischen Lösemittel
extrahiert, wie Ethylacetat. Die organischen Phasen werden vereinigt, mit
Wasser gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter Bildung
des rohen Epoxids (18) konzentriert. Das rohe Produkt kann dann
durch Kristallisation mit einem geeigneten Lösemittel wie Dichlormethan
oder durch Blitzchromatographie auf Silicagel mit einem geeigneten
Eluenten, wie Dichlormethan/Hexan gereinigt werden.
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In
Schema IV Schritt B wird das Epoxid (18) mit dem substituierten
Piperidin der Struktur (16) unter in der Technik gut bekannten Standardbedingungen
geöffnet,
wie sie in Krushinski et al.,
US 5 576 321 A vom 19. November 1996 beschrieben
sind, um die Verbindung der Formel Ia bereitzustellen. Beispielsweise
wird das Epoxid (18), wie (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol,
in einem geeigneten organischen Lösemittel gelöst, wie
Methanol, und mit etwa einem Äquivalent
Piperidin (16) behandelt. Die Lösung
wird dann für
etwa 8 bis 12 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur gekühlt. Das Reaktionsgemisch wird
dann unter Vakuum konzentriert und der rohe Rückstand wird gereinigt und
die entstehenden Stereoisomere werden voneinander durch in der Technik
gut bekannte Verfahren getrennt, wie Blitzchromatographie, Radialchromatographie
oder Hochleistungsflüssigchromatographie
auf Silicagel mit einem geeigneten Eluenten, wie Methanol/Methylenchlorid.
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Die
folgenden Beispiele sind nur erläuternd
und repräsentieren
typische Synthesen der Verbindungen der Formel I und Formel Ia,
wie sie im allgemeinen oben beschrieben wurden. Die Reagenzien und
Ausgangsmaterialien sind für
den Fachmann leicht erhältlich.
Wie hierin verwendet, haben die folgenden Ausdrücke die angegebenen Bedeutungen: "Äqu." steht für Äquivalente, "g" steht für Gramm, "mg" steht
für Milligramm, "I" steht für Liter, "ml" steht
für Milliliter, "μl" steht für Mikroliter, "mol" steht für Mol, "mmol" steht für Millimol, "psi" steht für Pfund
pro Quadratinch, "min" steht für Minuten, "h" steht für Stunden, "°C" steht für Grad Celsius, "TLC" steht für Dünnschichtchromatographie, "HPLC" steht für Hochleistungsflüssigchromatographie, "Rf" steht für den Retentionsfaktor, "Rt" steht für die Retentionszeit, "δ" bezieht sich auf Teile pro Million
feldabwärts von
Trimethylsilan, "THF" steht für Tetrahydrofuran, "DMF" steht für N,N-Dimethylformamid, "DMSO" steht für Methylsulfoxid, "LDA" steht für Lithiumdiisopropylamid, „Smp." steht für Schmelzpunkt, „n-BuLi" steht für n-Butyllithium, "EtOAc" steht für Ethylacetat, "iPrOAc" steht für Isopropylacetat, "MeOH" steht für Methanol, „EtOH" steht für Ethanol, „PPA" steht für Polyphosphorsäure, "MTBE" steht für tert-Butylmethylether
und "RT" steht für Raumtemperatur.
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Präparation
1 Herstellung
von 1-Brom-5-methoxynaphthalin
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Herstellung von 5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
und 7-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
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Wasserfreies
AlCl3 (66,67 g, 0,50 mmol, 99,99 %) wird
unter N2 stark gerührt, während 1-Tetralon (29,83 g,
0,20 mol) tropfenweise über
7 Minuten zugegeben wird. Das entstehende HCl Gas wird durch 5 N NaOH
gewaschen. Das entstehende Gemisch ist ein dunkelbraunes Öl, das eine
Exothermie bis auf 75°C zeigt.
Wenn die Temperatur sich auf 50°C
abgekühlt
hat, wird Br2 tropfenweise über 15 Minuten
zugegeben. Das Gemisch, das sich weiter auf 40°C abgekühlt hat, wird für 5 Minuten
auf 80°C
erhitzt und dann in ein Gemisch aus Eis (600 g) und 12 N HCl (80
ml) gegossen. Das gesamte Eis schmilzt und lässt ein kühles, dunkles Gemisch zurück, das
mit H2O (200 ml) verdünnt und mit CH2Cl2 (200 ml, 100 ml) extrahiert wird. Die vereinigten Extrakte
werden mit MgSO4 getrocknet und im Vakuum
(30–60°C) zu einem
dunkelbraunen Öl
(45,6 g, Theorie = 45,02 g) konzentriert.
-
Eine
Chromatographie über
Silicagel 60 mit 8:1 Heptan:THF ist nicht wirksam, aber zwei Passagen durch
Biotage Radialdrucksilicagelkartuschen mittels 9:1 Heptan:MTBE als
Eluent bildet annehmbar reine Fraktionen.
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5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
wird als oranges Öl
(12,27 g, 28,3 %) isoliert. Die HPLC zeigt eine scheinbar breite
Divergenz bei einer Absorption bei 230 nm für die zwei Regioisomere und
ist daher nicht für
eine Gehaltsbestimmung verlässlich.
Die TLC auf Silicagel (4:1 Heptan:MTBE) bestätigt eine leichte Kontamination
mit 7-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon.
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7-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
wird als gelblich-weißer
Feststoff (15,48 g, 35,8 %) isoliert, Smp 69,5–75°C (Literatur 74–75°C). 1H NMR (CDCl3) entspricht
der Literaturbeschreibung plus einer Spur Heptan und einem nicht
definierten Nebenprodukt. Die TLC zeigt, dass es reiner ist als
5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon.
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Eine
dritte Fraktion eines orangen Öls
(9,06 g, 20,9 %) wird isoliert. Die TLC zeigt, dass es fast ein
1:1 Verhältnis
an 5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon und 7-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
ist.
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Herstellung von 2,5-Dibrom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon
-
Eine
klare, gelbe Lösung
aus 5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon (12,09 g, 53,7 mmol) in
frisch geöffnetem
Et2O (220 ml) wird unter einer N2 Atmosphäre
auf –5°C gekühlt. Es
wird HCl für
1 Minute unter die Oberfläche
geblasen, was keine sichtbare Veränderung verursacht. Die tropfenweise
Zugabe einer Lösung aus
Br2 (8,58 g, 53,7 mmol) in CH2Cl2 (20 ml) und Et2O
(2 ml) zur stark gerührten
Lösung
aus 5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon über 2 Stunden (jeder Tropfen
kann sich vollständig
entfärben,
bevor der nächste zugegeben
wird), bildet ein Produktgemisch, das durch HPLC getestet wird.
Die Peakfläche
zeigt 79,4 % Titelverbindung, 9,5 % nicht abreagiertes 5-Brom-3,4-dihydro-1(2H)-naphthalinon, 0,6
% unidentifiziertes Material und 9,4 % 2,2,5-Tribrom-1-tetralon.
Die Zugabe von H2O bildet eine obere hellbraune
organische Phase und eine klare, farblose untere wässrige Phase,
die abgetrennt wird. Nach dem Trocknen mit MgSO4 wird
die organische Phase im Vakuum bei Raumtemperatur unter Bildung
der rohen Zwischenprodukttitelverbindung als hellbraunes Öl konzentriert
(16,08 g, 98,5 %).
-
Herstellung von 5-Brom-1-naphthalinol
-
Das
rohe Gemisch aus 2,5-Dibrom-1-tetralon (16,08 g, 52,9 mmol), LiCl
(5,61 g, 132 mmol) und 120 ml an trockenem DMF wird unter einer
N2 Atmosphäre vereinigt und auf Rückfluss
(~155°C)
erhitzt. Das Gemisch wird dunkelbraun. Die HPLC zeigt einen vollständigen Verbrauch
des Ausgangsmaterials in fast 0,5 Stunden. Nach dem Abkühlen auf
Raumtemperatur wird das Gemisch mit 1 N HCl (200 ml) verdünnt und
dreimal mit Et2O (100 ml, 25 ml, 25 ml)
extrahiert. Die Et2O Phasen werden unter
Bildung eines braunen, trüben Gemisches
vereinigt (eine leichte Emulsion). Nach dem Rühren mit Aktivkohle (10 g,
Calgon ADP) und einer Filtration durch Hyflo Supercel erhält man eine
hellgelbe Lösung.
Diese Lösung
wird mit 3 N NaOH (100 ml, 25 ml) extrahiert, was nicht-naphtholische
Nebenprodukte zurücklässt. Die
braunen NaOH Extrakte werden vereinigt, mit konz. HCl auf pH 1 angesäuert und
mit CH2Cl2 (100
ml, 25 ml) extrahiert. Die vereinigten CH2Cl2 Phasen bilden eine dunkelrote Lösung. Nach
dem Rühren
mit Aktivkohle (5 g, Darco G-60) und einer Filtration durch Hyflo
Supercel wird die Lösung
erneut hellgelb. Ein gleiches Volumen Heptan wird zugegeben und
das CH2Cl2 wird
wegdestilliert. Wenn die Temperatur 75°C erreicht wird ein grauer Niederschlag
sichtbar. Dieser nimmt wesentlich zu, wenn man auf Raumtemperatur
kühlt.
Nach der Filtration und der Trocknung im Vakuum bei 50°C erhält man ein
Produktge misch als grauen Feststoff (5,92 g, 50,2 %). Die HPLC zeigt,
dass dies ein Gemisch aus 7-Brom-1-naphthol (48,3 %) und 5-Brom-1-naphthol
(50,8 %) ist. Jedoch zeigt die 1H NMR (CDCl3) Integration, dass das tatsächliche
Verhältnis
etwa 9/1 5-Br/7-Br beträgt.
Eine präparative
Umkehrphasen HPLC ergibt einen Peak des 5-Brom-1-naphthols als weißen Feststoff
(3,22 g, 27,3 %).
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Gereinigtes
5-Brom-1-naphthol (3,22 g, 14,4 mmol) wird in CH3CN
(50 ml) unter Bildung einer klaren und fast farblosen Lösung gelöst. Dimethylsulfat
(2,72 g, 21,6 mmol, 1,5 Äquivalente),
K2CO3 (3,0 g, 21,6 mmol)
und Tetrabutylammoniumbromid (TBAB, 20 mg) als Phasentransferkatalysator
werden zugegeben und das entstehende Gemisch wird für 16 Stunden
gerührt.
Die HPLC zeigt kein detektierbares Ausgangsmaterial wenn H2O (50 ml) zugegeben wird. Das anorganische
Salz löst
sich schnell, wonach unmittelbar die Kristallisation des Produkts
erfolgt. Nach der Filtration ergibt ein H2O
Waschschritt (50 ml) des Kuchens und eine Trocknung im Vakuum bei
50°C die
schließliche
Titelverbindung als hellbraunen, kristallinen Feststoff (3,07 g, 90,0
%) in einer außergewöhnlichen
Reinheit: Smp. 68,5–69,5°C. Man erhält eine
zufriedenstellende Elementaranalyse, wenn es bei 60°C blockgetrocknet
wird. Reinheit 99,6 % gemäß HPLC.
-
Präparation
2 Herstellung
von 2-Brom-7-methoxynaphthalin
-
Herstellung von 7-Brom-2-naphthalinol
-
Triphenylphosphin
(89,7 g, 0,342 mol) und Acetonitril (350 ml) werden in einem 1 Liter
fassenden Kolben unter N2 Atmosphäre vereinigt.
Das Gemisch wird auf 10°C
abgekühlt.
Brom (17,6 ml, 0,342 mol) wird tropfenweise über 10 Minuten zugegeben. Das
Kühlbad
wird entfernt und 2,7-Dihydroxynaphthalin (50,0 g, 0,312 mol) wird
zusammen mit 350 ml an CH3CN Waschlösung zugegeben.
Das entstehende gelbbraune Gemisch wird für 3 Stunden am Rückfluss
erhitzt. Das Acetonitril wird mittels einer Wassersaugpumpe über 2 Stunden unter
Bildung eines grau-weißen
Feststoffs abdestilliert. Der Feststoff wird über 30 Minuten unter Bildung
einer schwarzen Flüssigkeit
auf 280°C
erhitzt. Die Flüssigkeit
wird über
20 Minuten auf 310°C
erhitzt und die Temperatur wird für weitere 15 Minuten bei 310°C gehalten,
bis die Gasbildung versiegt. Das schwarze Gemisch wird auf Raumtemperatur
abgekühlt.
Eine Chromatographie ergibt 34,5 g der Zwischenprodukttitelverbindung als
nicht ganz weißen
Feststoff, der zu 87 % gemäß HPLC rein
ist (43 % Ausbeute).
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
2-Brom-7-hydroxynaphthalin
(34,1 g, 0,134 mol), DMF (290 ml) und pulverisiertes Kaliumcarbonat (31,8
g, 0,230 mol) werden in einem 500 ml fassenden Kolben unter N2 Atmosphäre
vereinigt. Methyliodid (14,3 ml, 0,230 mol) wird auf einmal zugegeben
und das dunkelgelbe Gemisch wird bei Raumtemperatur für 3,75 Stunden
stark gerührt.
Wasser (290 ml) wird tropfenweise über 15 Minuten zugegeben, um
die Kristallisation zu induzieren. Das Gemisch wird für 1 Stunde
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Produkt wird abfiltriert und mit 200 ml eines 1:1 Gemisches
aus DMF und Wasser gewaschen. Der Feststoff wird bei 50°C im Vakuum unter
Bildung von 32,6 g des hellgelben Feststoffs getrocknet (HPLC: 89
%). Der Feststoff wird in 300 ml siedendem MeOH gelöst. Die
heiße
Lösung
wird filtriert und dann über
Nacht in den Gefrierschrank gegeben. Die entstehenden Kristalle
werden filtriert und mit 100 ml an kaltem MeOH gewaschen. Der Feststoff
wird im Vakuum bei 50°C
unter Bildung von 27,0 g eines hellgelben Feststoffs getrocknet
(HPLC: 95 %). Der Feststoff wird in 100 ml siedendem i-PrOH gelöst und kann
dann auf Raumtemperatur abkühlen.
Der entstehende Feststoff wird filtriert und mit 100 ml i-PrOH gewaschen.
Der Feststoff wird im Vakuum bei 50°C unter Bildung von 22,8 g der
Titelverbindung als hellgelbe Kristalle getrocknet.
-
Präparation
3 Herstellung
von 6-Iod-1-methoxynaphthalin
-
Herstellung von 5-Brom-2-naphthalincarbonsäure
-
2-Naphthalincarbonsäure (50,0
g, 0,290 mol), Eisessig (250 ml), Brom (15 ml, 0,291 mol) und Iod
(1,3 g, 0,005 mol) werden in einem Kolben unter N2 Atmosphäre vereinigt.
Das Gemisch wird für
35 Minuten auf Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Das dicke gelbe Gemisch
wird bei Raumtemperatur für
1 Stunde gerührt.
Das Gemisch wird filtriert und der blassorange Feststoff wird mit
100 ml des Filtrats gewaschen. Der Feststoff wird im Vakuum bei
55°C unter
Bildung von 55,5 g eines blaßorangen
Feststoffs über Nacht
getrocknet. Der Feststoff wird in 275 ml an 1 N NaOH für 30 Minuten
aufgeschlämmt.
Der Feststoff wird abfiltriert und dreimal mit 50 ml Portionen des
Filtrats gewaschen. Der Feststoff wird im Abzug über das Wochenende unter Bildung
von 46,7 g an Feststoff luftgetrocknet. Der Feststoff wird zu 220
ml Wasser gegeben. Konzentrierte HCl (15 ml) wird unter Bildung
eines pH von 1,3 zugegeben und das Gemisch wird für 4 Stunden gerührt. Der
Feststoff wird abfiltriert und mit 200 ml Wasser gewaschen. Der
Feststoff wird im Vakuum bei 50°C unter
Bildung von 37,6 g des Zwischentitelprodukts als weiße Kristalle
getrocknet (HPLC: 90 % mit 9 % 2-Naphalinsäure, 46 % Ausbeute).
-
Herstellung von 5-Brom-2-naphthalincarbonsäuremethylester
-
5-Brom-2-naphthalincarbonsäure (17,33
g, 69 mmol) und 250 ml MeOH werden in einem Kolben unter N2 Atmosphäre
vereinigt. Thionylchlorid (5,84 ml, 80 mmol) wird tropfenweise über 15 Minuten
bei einer Temperatur von 25–30°C unter Bildung
eines blaßgelben
Gemisches zugegeben. Das Gemisch wird für 3,25 Stunden auf Rückfluss
erhitzt. Die entstehende gelbe Lösung
wird im Vakuum auf 137,4 g Lösung
konzentriert und dann über
Nacht in einen Gefrierschrank gestellt. Das entstehende dicke Gemisch
wird filtriert und der Feststoff wird mit 100 ml an kaltem MeOH
gewaschen. Der Festsoff wird im Vakuum bei 50°C unter Bildung von 11,39 g
der Zwischenprodukttitelverbindung als weiße Kristalle getrocknet. Ein
zweites Kristallisat wird filtriert und mit 100 ml kaltem MeOH gewaschen.
Der Feststoff wird zu 1,31 g an weißen Kristallen getrocknet.
Ausbeute: 62 %, 2 Kristallisate.
-
Herstellung von 5-Methoxy-2-napthalincarbonsäure
-
Eine
25 % Lösung
an Natriummethoxid in MeOH (63 ml, 0,258 mol) wird in einen 500
ml fassenden Kolben unter einer N2 Atmosphäre gegeben.
Kupfer-(II)-iodid (umkristallisiert, 4,19 g, 22 mmol), 160 ml Pyridin, 160
ml MeOH und Methyl-5-brom-2-napthoat (11,39 g, 43 mmol) werden zum
Kolben unter Bildung eines gelb-grünen Gemisches gegeben. Das
Gemisch wird für
30 Stunden auf Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und Wasser (850 ml) wird
zugegeben, was zu einem rostfarbenen Gemisch mit einem pH von 12,8
führt.
Der pH wird durch die Zugabe von konzentrierter HCl auf 1,0 eingestellt,
was zu einem weißen
Niederschlag führt.
Das Gemisch wird auf 10°C
abgekühlt,
filtriert und der Feststoff wird mit kaltem Wasser gewaschen. Der
Feststoff wird unter Bildung von 11,03 g an weißen Kristallen getrocknet.
Der Feststoff wird in 200 ml EtOAc und 150 ml Wasser aufgenommen.
Der pH des Gemisches beträgt
3,5. Der pH wird durch die Zugabe von 5 N NaOH auf 10,0 eingestellt
und für
4 Stunden gehalten. Das EtOAc wird durch Konzentration im Vakuum
entfernt und dann wird der pH durch die Zugabe von konzentrierter
HCl auf 1,0 eingestellt. Das Gemisch wird über Nacht in einen Gefrierschrank
gestellt. Das Gemisch wird filtriert und der Feststoff wird mit Wasser
gewaschen, bis der Filtratstrom farblos ist. Der Feststoff wird
im Vakuum bei 50°C
unter Bildung von 9,77 g eines nicht ganz weißen Feststoffs getrocknet.
Der Feststoff wird zu 50 ml an 2,5 N NaOH gegeben und das dicke
orange Gemisch wird für
3 Stunden gerührt.
Der pH wird mit konzentrierter HCl auf 1,0 eingestellt. Das Gemisch
wird filtriert und der Feststoff wird mit Wasser gewaschen. Der
Feststoff wird zu 9,43 g nicht ganz weißem Feststoff getrocknet. Der
Feststoff wird in 200 ml siedendem MeOH gelöst und die heiße Lösung wird filtriert
und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Wasser (300 ml) wird zugegeben
und das Gemisch wird bei Raumtemperatur für 2 Stunden gerührt. Der
Feststoff wird abfiltriert und mit 100 ml eines 1:1 Gemisches aus MeOH
und Wasser gewaschen. Der Feststoff wird im Vakuum bei 50°C unter Bildung
von 7,18 g der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Feststoff
getrocknet (HPLC: 97 %, 83 % Ausbeute).
-
Herstellung von 5-Methoxy-2-naphthylamin
-
5-Methoxy-2-naphthalincarbonsäure (3,17
g, 15,7 mmol), CH2Cl2 (38
ml) und DMF (3,04 ml, 39,2 mmol) werden in einem 50 ml fassenden
Kolben unter einer N2 Atmosphäre vereinigt.
Oxalylchlorid (2,73 ml, 31,3 mmol) wird tropfenweise über 30 Minuten
bei 20 bis 23°C
zugegeben. Die entstehende gelbe Lösung wird dann bei Raumtemperatur
für 15
Minuten gerührt.
Die Lösung
wird dann im Vakuum unter Bildung von 6,48 g an gelbem Feststoff
konzentriert, der leicht mit DMF befeuchtet ist. Der Feststoff wird
in CH3CN (157 ml) gelöst und tropfenweise über 35 Minuten
zu einer Lösung
aus Natriumazid (2,55 g, 39,2 mmol) in 24 ml Wasser gegeben und
mit zusätzlichen
25 ml CH3CN gewaschen. Eine Analyse des
entstehenden gelben Gemisches durch HPLC nach 5 Minuten zeigt 15
% an verbleibendem Acylchlorid. Wasser (15 ml) wird unter Bildung
eines orangen Gemisches und zur Förderung der Acylazidbildung
zugegeben. Das Gemisch wird auf Rückfluss für 1 Stunde und 40 Minuten erhitzt.
Das Gemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt. Natriumhydroxid (50 ml, 2
N Lösung)
wird zugegeben und das entstehende, gelbe Gemisch wird bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Das Gemisch wird im Vakuum auf 102,0 g eines braunen Gummis plus
Flüssigkeit
konzentriert. Das Gemisch wird mit 50 ml CH2Cl2 extrahiert. Die CH2Cl2 Phase wird über Na2SO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum unter
Bildung von 1,83 g der Zwischenprodukttitelverbindung als braunes Öl konzentriert
(HPLC: 91 %, 61 % Ausbeute).
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
2-Amino-5-methoxynaphthalin
(1,78 g, 9,35 mmol), 5 ml an konzentrierter HCl(wässrig),
5 ml Wasser und 10 g Eis werden in einem Kolben vereinigt. Das braunorange
Gemisch wird auf 5°C
gekühlt.
Eine gekühlte
Lösung
an Natriumnitrit (0,75 g, 10,8 mmol) in 4 ml Wasser wird über 5 Minuten
zugegeben, wobei die Temperatur unter 10°C gehalten wird. Das Gemisch
wird für
30 Minuten bei 5°C
gerührt.
Eine Lösung
aus Kaliumiodid (1,71 g, 10,3 mmol) in 10,5 ml Wasser wird zugegeben,
das Bad wird entfernt und die orange Lösung wird mit dem schwarzen
Feststoff bei Raumtemperatur gerührt.
Eine Analyse durch HPLC zeigt, dass mehr KI erforderlich ist. Kaliumiodid
(7,2 g, 43,4 mmol), 100 ml CH3CN und 50
ml Aceton werden zugegeben und das Gemisch wird für 22 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wird mit 150 ml Et2O extrahiert.
Die Et2O Phase wird nacheinander mit 200
ml an 5 % NaH-SO3 (wässrig), 200 ml an 5 %
NaHCO3 (wässrig),
200 ml Wasser und 200 ml gesättigter
NaCl Lösung
gewaschen. Die Et2O Phase wird über Na2SO4 getrocknet,
filtriert und im Vakuum unter Bildung von 2,21 g eines dunkelbraunen
Feststoffs konzentriert (HPLC: 69,5 %). Der Feststoff wird auf 8,0
g Silicagel 60 in CH2Cl2 adsorbiert
und dann zu einem Pulver konzentriert. Das Pulver wird in Hexan
aufgeschlämmt
und auf 100 g Silicagel 60 bei atmosphärischem Druck chromatographiert,
wobei mit Hexan eluiert wird. Die gewünschte schließliche Titelverbindung
wird als weißer
Feststoff nach der Konzentration der geeigneten Fraktionen gewonnen
(1,33 g, 50 % Ausbeute).
-
Präparation
4 Herstellung
von N-(t-Butoxycarbonyl)-2-methyl-4-piperidon
-
Eine
Lösung
des folgenden geschützten
Amins

(145 g, hergestellt auf
analoge Weise zu den von H.K. Hall Jr., J. Am. Chem. Soc., 79, 5444
(1957) und N.J. Harper, A. Beckett, A.D. Balon, J. Chem. Soc. 2704
(1960)), die in THF (200 ml) gelöst
ist, wird tropfenweise über
eine Stunde zu einer gekühlten
Lösung
aus Kalium-t-butoxid (58,9 g) in THF (500 ml) gegeben. Das Gemisch
wird bei 0°C
für 2,5
Stunden gerührt
und dann über
1 Stunde unter Rühren
auf Raumtemperatur erwärmt.
Es werden weitere 50 ml 1,0 M Kalium-t-butoxid in THF zugegeben.
Nach 1 Stunde wird das Lösemittel unter
Vakuum entfernt und der Rückstand
wird in Ethylacetat (1 l) gelöst.
Die organische Lösung
wird mit gesättigtem
Ammoniumchlorid (2 × 500
ml) gewaschen, das mit Ethylacetat (2 × 500 ml) rückextrahiert wird. Die organischen
Extrakte werden vereinigt, über
wasserfreiem Magnesi umsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
unter Bildung von 120,6 g an rohem Material als Öl konzentriert. Dieses Öl wird dann
mit 5 N HCl (700 ml) bei Rückfluss
für etwa
14,5 Stunden behandelt. Nach dem Abkühlen wird die Lösung mit
einem Gemisch aus Ethylacetat/Diethylether (1:1, 2 × 300 ml)
gewaschen. Die wässrige
Phase wird dann unter Bildung des Piperidonsalzes der folgenden
Struktur konzentriert:
-
-
Das
obige Piperidonsalz wird dann in Wasser (200 ml) und THF (250 ml)
gelöst.
Die Lösung
wird dann auf 0°C
gekühlt
und mit 50 % Natriumhydroxid (35 ml) behandelt, wonach eine tropfenweise
Zugabe von tert-Butoxycarbonylanhydrid (106,7 g) in THF (100 ml) über 1 Stunde
erfolgt. Das Eisbad wird dann entfernt und die Lösung wird bei Raumtemperatur
für etwa
4 Tage gerührt.
Der pH wird dann auf etwa 8 bis 9 eingestellt. Das THF wird dann
unter Vakuum entfernt und das Gemisch wird in Ethylacetat (500 ml)
aufgenommen. Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase
wird mit Ethylacetat (2 × 500
ml) extrahiert. Die organischen Extrakte werden vereinigt, mit Kochsalzlösung (300
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
konzentriert. Der Rückstand
wird durch Chromatographie auf Silicagel (Ethylacetat/Hexan) unter
Bildung von 36,81 g der Titelverbindung gereinigt.
-
Präparation
5 Herstellung
von N-(t-Butoxycarbonyl)-2,2-dimethyl-4-piperidon
-
Auf
eine Weise, die zum in der obigen Präparation 4 beschriebenen Verfahren
analog ist, kann die Titelverbindung aus dem folgenden Ausgangsmaterial
hergestellt werden
-
-
Präparation
6 Herstellung
von N-Benzyl-3,3-dimethyl-4-piperidon
-
In
einen 1 Liter fassenden Dreihalskolben, der mit einem mechanischen
Rührer,
einem Zugabetrichter und einem Calciumchloridtrockenröhrchen ausgestattet
ist, wird eine Formaldehydlösung
mit 37 Gewichtsprozent (168,5 ml, 2,25 mol) gegeben, die in 500
ml absolutem Ethanol gelöst
ist. Die entstehende Lösung
wird in einem Eiswasserbad auf 10°C
gekühlt
und Benzylamin (109 ml, 1 mol) wird tropfenweise über einen
Zeitraum von 1 Stunde zugegeben. In einen getrennten 3 Liter fassenden
Dreihalskolben, der mit einem mechanischen Rührer, einem Zugabetrichter
und zwei Kühlern
ausgestattet ist, wird 3-Methyl-2-butanon (113 ml, 1,06 mol), das
in 500 ml absolutem Ethanol gelöst
ist und konzentrierte Chlorwasserstoffsäure (92 ml, 1,11 mol) gegeben.
Die entstehende Lösung
wird auf Rückfluss
gebracht und die Formaldehyd/Benzylaminlösung wird tropfenweise über einen
Zeitraum von 2 Stunden zugegeben. Diese Lösung wird über Nacht auf Rückfluss
erhitzt und dann auf Umgebungstemperatur abgekühlt. Diisopropylethylamin (142,2
g, 1,1 mol) und Formaldehyd (22,46 ml, 0,3 mol) werden zugegeben
und die entstehende Lösung
wird für
6 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann auf Umgebungstemperatur abgekühlt. Die Lösung wird mit Kaliumhydroxid
(61,6 g, 1,1 mol) in 200 ml Wasser gestoppt und dann dreimal mit
500 ml Ethylacetat extrahiert. Die organischen Phasen werden unter Vakuum
unter Bildung von 225 g eines roten Öls konzentriert. Das rohe Öl wird in
1 Liter Methylenchlorid gelöst.
Diese Lösung
wird vorsichtig über
1 kg Silicagel auf einer Glasnutsche gegossen. Das Silicagel wird
mit 4 Liter Methylenchlorid gewaschen. Das Methylenchlorid wird
unter Vakuum unter Bildung von 142 g eines gelben Öls konzentriert,
das in einem Gefrierschrank über
Nacht kristallisiert wird. Ausbeute = 65,4 %.
MS (Ionenspray)
= 218,3 (M+1).
-
Präparation
7 Herstellung
von:
-
Zu
24,1 g (0,12 mol) an 4-Bromthiophenol werden 168 ml H2O
und 5,6 (0,13 mol) NaOH Plätzchen gegeben.
Zur entstehenden Aufschlämmung
werden 11,8 g (0,12 mol) an Chloraceton über 10 Minuten gegeben. Nach
2,5 h wird das Produkt druch Filtration entfernt und mit H2O gewaschen. Nach dem Trocknen unter Vakuum
bei 35°C
für 3 Tage
erhält
man 29,5 g (99 %) der Titelverbindung als nicht ganz weißen Feststoff.
-
-
Amberlyst-15
Harz (10 g) wird in 75 ml Chlorbenzol aufgeschlämmt und das Gemisch wird auf
Rückfluss
erhitzt. Das Lösemittel
wird destilliert und frisches Lösemittel
wird mit der gleichen Geschwindigkeit zugegeben, bis 100 ml Lösemittel
gewonnen wurden. Eine Lösung
aus 10,0 g (0,041 mol) des oben in Präparation 7 hergestellten Ketons
in 50 ml Chlorbenzol wird tropfenweise über 3 h zugegeben. Das Lösemittel
wird während
der Zugabe durch Destillation entfernt und 80 ml zusätzliches
Chlorbenzol werden zugegeben, um ein konstantes Volumen zu erhalten.
Das Gemisch kann sich auf Raumtemperatur abkühlen und wird filtriert. Das
Harz wird mit 50 ml Chlorbenzol gewaschen und das Filtrat wird auf
9,3838 g (100 %) der Titelverbindung eingedampft.
-
Beispiel
1 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
-
Schema IV: Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Hydroxy-2-methylindol (19,91 g, 135 mmol), das in DMF (200
ml) bei 0°C
gelöst ist,
wird Natriumhydrid (80 % Dispersion in Mineralöl, 4,26 g, 142,0 mmol) gegeben.
Die grüne
Suspension wird für
1 h gerührt.
Eine Lösung
aus (S)-Glycidylnosylat (35,06 g, 135,2 mmol) in 70 ml DMF wird
dann tropfenweise mittels einer Kanüle zugegeben und für 10 min
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird in einem Gefrierschrank für 15 h gelagert,
bei 0°C
für 4 h
gerührt
und mit 500 ml H2O gestoppt. Die entstehende
Lösung
wird dann mit (3 × 300
ml) EtOAc extrahiert. Die organischen Phasen werden mit (5 × 300 ml)
H2O gewaschen, über MgSO4 getrocknet,
filtriert und konzentriert. Das rohe Produkt wird aus CH2Cl2 kristallisiert
und mit Pentan gewaschen. Die Mutterlauge wird konzentriert und durch
Silicagelchromatographie (25 % Hexan/CH2Cl2) gereinigt. Die Materialien werden unter
Bildung des Zwischenprodukts der Titelverbindung als gelbe Kristalle
(21,24 g, 77 %) vereinigt.
IR(KBr) 3473, 1096 cm–1.
Ionenspray MS 204,2 (M+H)+, 202,3 (M-H)–.
C12H13NO2.
-
-
Herstellung
von (±)-N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 6-Methoxybenzo[b]thiophen (5,0 g, 30,4 mmol) in trockenem THF
(60 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (20,9 ml, 33,44 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 90 min
gerührt.
Das in THF (40 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (3,89 g, 18,24 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 3 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 75 ml einer gesättigten wässrigen NaCl Lösung gestoppt.
Das Gemisch wird mit (1 × 75
ml, 2 × 125 ml)
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über CaCl2 getrocknet und filtriert. Das Filtrat wird
konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (30 % Et2O/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelber Schaum (1,798 g, 26 %) gereinigt.
IR (KBr) 3009,
2978 cm–1.
Ionenspray MS: 378 (M+H)+, 436 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(1,734 g, 4,59 mmol) in trockenem CH2Cl2 (13 ml) bei 0°C werden 5,8 ml Trifluoressigsäure gegeben. Die
entstehende purpurfabene Lösung
wird bei 0°C
für 16
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei 0°C
mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(75 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 150 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
CaCl2 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wird zwischen gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und CH2Cl2 aufgeteilt und die Phasen werden getrennt.
Die organische Phase wird über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,9
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (0,90 g) in einem Gemisch aus Ethanol (29,7 ml) und
2,2,2-Trifluorethanol (10 ml) wird 10 % Pd/C (1,00 g) gegeben. Die schwarze
Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für einen
Tag kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Celite filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie [4,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als grünes Pulver
(0,321 g, 35 %) gereinigt.
IR (KBr) 2936, 1478, 839 cm–1.
Ionenspray 262,1 (M+H)+. C15H19NOS.
-
-
Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin (1,734
g, 4,59 mmol) in trockenem CH2Cl2 (13 ml) bei 0°C werden 5,8 ml Trifluoressigsäure gegeben. Die
entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 16
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei 0°C
mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(75 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 150 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
CaCl2 getrocknet, filtriert und das Filtrat
wird konzentriert. Der Rückstand
wird zwischen gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und CH2Cl2 aufgeteilt. Die Phasen werden getrennt und
die organische Phase wird über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,9
g der rohen regioisomeren Olefinen konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (0,90 g) in einem Gemisch aus Ethanol (29,7 ml) und 2,2,2-Trifluorethanol
(10 ml) wird 10 % Pd/C (1,00 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für einen
Tag kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird durch ein Kissen aus Celite filtriert und mit Ethanol gewaschen.
Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand wird durch Blitzchromatographie
[4,5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelb/grünes Öl (0,2295
g, 25 %) gereinigt.
IR (KBr) 2936, 1478, 840 cm–1.
Ionenspray 262,1 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung:
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,118 g, 0,451 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,092
g, 0,451 mmol) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss für 15 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [3 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung
der freien Base der schließlichen
Titelverbindung als gelbes Öl
(0,0708 g, 34 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 108°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1058 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (N-H)–.
[α]D = –40
(c 0,60, CHCl3). C27H32N2O3S × 0,4 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
2 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4S)-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,018 g, 0,451 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,092 g, 0,451 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml)
wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [3 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelbes Öl (0,0664
g, 32 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent an Oxalsäure in EtOAc hergestellt.
Smp. 117,9°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1058 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = –7,52
(c 0,532, CHCl3). C27H32N2O3S × C2H2O4 × 0,2 C4H8O2:
-
-
Beispiel
3 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4R)-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,103 g, 0,394 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,801 g, 0,394 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml)
wird am Rückfluss
für 18
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand wird
durch Silicagelchromatographie (5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,0608 g, 33 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird wie in Beispiel
1 hergestellt. Smp. 109,8°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1058 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = –28,17
(c 0,497, CHCl3). C27H32N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
4 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4S)-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,103 g, 0,394 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,801 g, 0,394 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml)
wird am Rückfluss
für 18
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand wird
durch Silicagelchromatographie [5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als amorpher weißer Feststoff
(0,084 g, 46 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird wie in Beispiel 1 hergestellt.
Smp. 117,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1058 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = –11,59
(c 0,345, CHCl3). C27H32N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
5 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,607 g, 2,32 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,472 g, 2,32
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (30 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als grüner Schaum
(0,4758, 44 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird wie in Beispiel 1
hergestellt. Smp. 124,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1049 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = –29,25
(c 0,547, CHCl3). C27H32N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
6 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4S)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,607 g, 2,32 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,472 g, 2,32
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (30 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als grünes Pulver
(0,431 g, 40 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird wie in Beispiel 1
hergestellt. Smp. 117,8°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1049 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = 0,00 (c 0,593, CHCl3).
C27H32N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
7 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4R)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,123 g, 0,470 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,96 g, 0,47
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (7 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [3 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Schaum (0,101
g, 46 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. 114,9°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1050 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = –23,39
(c 0,513, CHCl3). C27H32N2O3S.
-
-
Herstellung von (2S)-(–)-3-[(2S,4R)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolhydrochlorid
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,852 g, 3,262 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,96
g, 3,262 mmol) in Methanol (45 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1–6 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2) unter
Bildung des freien Amins als gelber Schaum (0,743 g, 49 %) gereinigt.
Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Diethylether mittels EtOAc (10 ml) als Lösemittel
hergestellt.
Ionenspray MS 465 (M+H)
+,
523 (M+CH
3COO
–)
–.
C
27H
32N
2O
3S × 0,6
H
2O
-
Beispiel
8 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4S)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,123 g, 0,470 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,96 g, 0,47
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (7 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [3 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als grünes Öl (0,106
g, 49 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. 123,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 1050 cm–1.
Ionenspray MS 465 (M+H)+, 463 (M-H)–.
[α]D = –13,64
(c 0,44, CHCl3). C27H32N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
9 Herstellung
von 4-(2S)-(–)-2-Hydroxy-3-[(2R,4R)-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]propoxy]indol-2-carboxamidoxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
(0,123 g, 0,470 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-indolcarboxamid
(0,207 g, 1,16 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol in Beispiel 1) in MeOH (15
ml) wird am Rückfluss
für 8 h
erhitzt und dann abgekühlt
und kann für
4 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss über Nacht
erhitzt, abgekühlt
und das Lösemittel
wird verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Feststoff
(0,308 g, 57 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 109,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 1668 cm–1. Ionenspray MS 494
(M+H)+, 492 (M-H)–.
[α]D = –20,91
(c 0,574, CHCl3). C27H31N3O4S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
10 Herstellung
von 4-(2S)-(–)-2-Hydroxy-3-[(2S,4S)-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]propoxy]indol-2-carboxamidoxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
(0,123 g, 0,470 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-indolcarboxamid
(0,270 g, 1,16 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol in Beispiel 1) in MeOH (15
ml) wird am Rückfluss
für 8 h
erhitzt und dann abgekühlt
und kann für
4 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss über Nacht erhitzt, abgekühlt und das Lösemittel
wird verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Feststoff
(0,2069 g, 38,2 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 130,8°C
(Zers.).
IR (KBr) 1668 cm–1. Ionenspray MS 494
(M+H)+, 492 (M-H)–.
[α]D = –3,91
(c 0,512, CHCl3). C27H31N3O4S × 0,1 CH2Cl2 × 0,3 H2O.
-
-
Beispiel
11 Herstellung
von 4-(2S)-(–)-2-Hydroxy-3-[(2S,4R)-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]propoxy]indol-2-carboxamidoxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
(0,221 g, 0,845 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-indolcarboxamid
(0,196 g, 0,845 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol in Beispiel 1) in MeOH (12,0
ml) wird am Rückfluss
für 8 h
erhitzt und dann abgekühlt
und kann für
4 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss über Nacht
erhitzt, abgekühlt
und das Lösemittel
wird verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Feststoff
(0,1684 g, 40 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 116,8°C
(Zers.).
IR (KBr) 3454, 1668 cm–1.
Ionenspray MS 494 (M+H)+, 492 (M-H)–.
[α]D = –16,98
(c 0,589, CHCl3). C27H31N3O4S × 0,1 C4H8O2 × 0,6 H2O × C2H2O4.
-
-
Beispiel
12 Herstellung
von 4-(2S)-(–)-2-Hydroxy-3-[(2R,4S)-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]propoxy]indol-2-carboxamidoxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
(0,221 g, 0,845 mmol, hergestellt in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-indolcarboxamid
(0,196 g, 0,845 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol in Beispiel 1) in MeOH (12,0
ml) wird am Rückfluss
für 8 h
erhitzt und dann abgekühlt
und kann für
4 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss über Nacht
erhitzt, abgekühlt
und das Lösemittel
wird verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Feststoff
(0,1461 g, 35 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 113,2°C
(Zers.).
IR (KBr) 1668 cm–1. Ionenspray MS 494
(M+H)+, 492 (M-H)–.
[α]D = –19,8
(c 0,505, CHCl3). C27H31N3O4S × C2H2O4 × 0,1 C4H8O2 × 0,6 H2O.
-
-
Beispiel
13 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-2-methyl-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,191 g, 0,778 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,158 g, 0,778
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Schaum (0,1332
g, 38 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc hergestellt.
Smp. 106,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –32,79
(c 0,4269, CHCl3). C27H32N2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
14 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-2-methyl-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,191 g, 0.778 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel I) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,158 g, 0,778
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,1405 g, 40 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 84,3°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –4,48
(c 0,4464, CHCl3). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
15 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-2-methyl-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Methylbenzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
(0,100 g, 0,407 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,083 g, 0,407
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Feststoff
(0,0768 g, 42 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 121,3°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –25,42
(c 0,5507, CHCl3). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
16 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-2-methyl-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Methylbenzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
(0,100 g, 0,407 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,083 g, 0,407
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als grüner Feststoff
(0,0818 g, 45 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 109,1°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –18,61
(c 0,5374, CHCl3). C27H32N2O2S × C2H2O4 × 1,0 H2O × 0,2
C4H8O2.
-
-
Beispiel
17 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,1885 g, 0,709 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,144 g, 0,709
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als gelber Feststoff
(0,1473 g, 44 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 82,1°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 469
(M+H)+, 467 (M-H)–.
[α]D = –28,07
(c 0,4988, CHCl3). C26H29ClN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
18 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4S)-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(5-Chlorbenzolb]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,1885 g, 0,709 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,144 g, 0,709
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als transparentes Öl (0,0429
g, 13 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. 105,0°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 469
(M+H)+, 467 (M-H)–.
[α]D = –11,59
(c 0,345, CHCl3). C26H29ClN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
19 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4R)-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,1443 g, 0,542 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,110 g, 0,542
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (8 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,109 g, 43 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 88,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 469
(M+H)+, 467 (M-H)–.
[α]D = –21,33
(c 0,4689, CHCl3). C26N29ClN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
20 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4S)-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,1443 g, 0,542 mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,110 g, 0,542
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (8 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,0925 g, 36 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 98,5°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473 cm–1. Ionenspray MS 469
(M+H)+, 467 (M-H)–.
[α]D = –28,06
(c 0,4689, CHCl3). C26H29ClN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
21 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,1609 g, 0,695
mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,141 g, 0,695
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als grünes Öl (0,237
g, 79 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt: Smp. 101,9–105,5°C (Zers.).
IR
(KBr) 3473, 3008, 2943, 1246 cm–1.
Ionenspray MS 435 (M+H)+, 433 (M-H)–.
[α]D = –19,61
(c 0,51, CHCl3). C26H30N2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
22 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,050 g, 0,202
mmol, hergestellt auf analoge Weise zu der Herstellung von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in Beispiel 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,0410 g, 0,202
mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (3 ml) wird am Rückfluss
für 21
h erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [3 % (2,0 M NH3 in
MeOH)CH2Cl2) gereinigt
und dann werden die niedriger siedenden Lösemittel azeotrop mit Xylol
unter Bildung der freien Base der Titelverbindung als grünes Öl (0,0923
g, 99,9 %) entfernt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt.
IR (KBr) 3473, 3008, 2942, 1247 cm–1.
Ionenspray MS 451,2 (M+H)+, 449,2 (M-H)–.
[α]D = –16,0
(c 0,500, CHCl3). C25H30N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
23 Herstellung
von (2S)-3-[4-(6-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 6-Methylbenzo[b]thiophen (1,25 g, 8,43 mmol) in trockenem THF
(20 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (6,32 ml, 10,1 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 40 min
gerührt. 1-t-Butoxycarbonyl-4-piperidon
(1,84 g, 9,27 mmol) das in THF (10 ml) gelöst ist, wird mittels einer
Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 3 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 50 ml Wasser gestoppt. Das Gemisch wird mit
EtOAc (3 × 75
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat wird
zu einem Öl
konzentriert und kann für
3 Tage stehen, während
das Material kristallisiert. Die Kristalle werden mit einem Gemisch
aus EtOAc/Hexan unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelbe Kristalle (2,13 g, 72,6 %) gewaschen.
IR (KBr) 1681,
1429, 1246 cm–1.
FD+MS 347,0 (M).
-
Herstellung
von 4-(6-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(2,14 g, 6,15 mmol) in trockenem CH2Cl2 (17,5 ml) bei 0°C werden 7,8 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende burgunderfarbene Lösung wird bei 0°C für 15 h gerührt. Die
Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter wässriger NaHCO3 Lösung (200
ml) gestoppt. Der entstehende Niederschlag wird in 200 ml H2O gelöst
und mit CH2Cl2 (1 × 600 ml,
2 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Bildung
von 0,99 g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu dem Gemisch
der Olefine (0,99 g) in einem Gemisch aus Ethanol (36 ml) und 2,2,2-Trifluorethanol
(12,0 ml) wird 10 % Pd/C (4,69 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für drei Tage
kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Celite filtriert. Das Filtrat wird
konzentriert und der Rückstand
wird durch Blitzchromatographie [5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung
des Zwischenprodukts der Titelverbindung als weißer Feststoff (0,1192 g, 12,1 %)
gereinigt.
IR (KBr) 2941, 1473, 839 cm–1.
Ionenspray 232,2 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(6-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,0457 g, 0,197
mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,0401 g, 0,1975 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (3 ml)
wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
gelber Schaum (0,0743 g, 87 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit
1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 120,9°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 3008, 2943, 1247 cm–1.
Ionenspray MS 435 (M+H)+, 433 (M-H)–.
C26H30N2O2S × C2H2O4 × 0,9 H2O:
-
-
Beispiel
24 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 6-Methylbenzo[b]thiophen (6,11 g, 41,21 mmol) in trockenem THF
(90 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (30,9 ml, 49,4 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 40 min
gerührt. Das
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (5,27 g, 24,7 mmol) das
in THF (47 ml) gelöst
ist, wird mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 3 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 200 ml Wasser gestoppt. Das Gemisch wird
mit EtOAc (3 × 200
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat wird
durch eine Säule
aus Silicagel (17 % EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischentitelverbindung
mit einigem nicht reagiertem N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
als oranges Öl
(6,75 g, 45 %) konzentriert.
IR (KBr) 1680, 1418, 1366, 1158
cm–1.
Ionenspray MS 420 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung
von (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(6,68 g, 18,47 mmol) in trockenem CH2Cl2 (52,0 ml) bei 0°C werden 23,45 ml Trifluoressigsäure gegeben. Die
entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 15
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(200 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (3 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Bildung
von 4,15 g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Das Material
wird durch eine Säule
aus Silicagel [3 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung
eines orangen amorphen Feststoffs (2,36 g) gegeben. Zu dem Gemisch
der Olefine (2,33 g) in einem Gemisch aus Ethanol (82,0 ml) und
2,2,2-Trifluorethanol (27 ml) wird 10 % Pd/C (10,62 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für drei Tage
kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird durch ein Kissen aus Celite filtriert und mit MeOH gewaschen.
Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand wird durch Blitzchromatographie [4
% (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Feststoff (0,2442 g, 10,3 %) gereinigt.
IR (KBr) 2928, 1473,
839 cm–1.
Ionenspray 246,3 (M+H)+.
-
Herstellung
von (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus n-t-Butoxycarbonyl-4-hydroxy-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (6,68
g, 18,47 mmol) in trockenem CH2Cl2 (52,0 ml) bei 0°C werden 23,45 ml Trifluoressigsäure gegeben. Die
entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 15
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(200 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (3 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter Bildung
von 4,15 g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Das Material
wird durch eine Säule
aus Silicagel (3 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung
eines rohen orangen halbfesten Materials (2,36 g) gegeben. Zu dem Gemisch
der Olefine (2,33 g) in einem Gemisch aus Ethanol (82,0 ml) und
2,2,2-Trifluorethanol (27 ml) wird 10 % Pd/C (10,62 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für drei Tage
kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird durch ein Kissen aus Celite filtriert und mit MeOH gewaschen.
Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand wird durch Blitzchromatographie
[4 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als oranger Feststoff (0,2017 g, 8,5 %) gereinigt.
IR (KBr)
2925, 1473, 840 cm–1. Ionenspray 246,3
(M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,1034 g, 0,421 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,0899
g, 0,442 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,25 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2) unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
nicht ganz weisse Kristalle (0,0539 g, 28 %) gereinigt. Das Oxalatsalz
wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 95,4°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 3007, 2923, 1246, 1098 cm
–1.
Ionenspray MS 449 (M+H)
+, 447 (M-H)
–.
[α]
D = –25,16
(c 0,477, CHCl
3) C
26H
30N
2O
2S × C
2H
2O
4:
-
Beispiel
25 Herstellung
von (ZS)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,1034 g, 0,421 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,0899 g, 0,442 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (6 ml)
wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,25 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weisse
Kristalle (0,0468 g, 24,7 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit
1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. 98,0°C
(Zers.).
IR (KBr) 3473, 3007, 2923, 1246, 1097 cm–1.
Ionenspray MS 449 (M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –6,96
(c 0,575, CHCl3) C27H32N2O2S × C2H2O4 × 1,0 H2O:
-
-
Beispiel
26 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,0743 g, 0,302 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,0646 g, 0,317 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (4 ml)
wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,75 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Feststoff
(0,0274 g, 20 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 95,6°C
(Zers.). Ionenspray MS 449 (M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –23,58
(c 0,424, CHCl3) C27H32N2O2S × 1,0 H2O:
-
-
Beispiel
27 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-2-Methylindol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,0743 g, 0,302 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,0646 g, 0,317 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (4 ml)
wird am Rückfluss
für 15
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft.
-
Der
Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,75 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als grünes Öl (0,0407
g, 30 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. 96,5°C
(Zers.).
Ionenspray MS 449 (M+H)
+,
447 (M-H)
–.
[α]
D = –16,35
(c 0,363, CHCl
3) C
27H
32N
2O
2S × C
2H
2O
4 × 0,6 H
2O:
-
Beispiel
28 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,11 g, 0,44 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxyindol
(0,0874 g, 0,462 mmol) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
kann bei Raumtemperatur für
2 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss
für 4 h
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Feststoff
(0,0397 g, 20 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 96,8°C
(Zers.).
Ionenspray MS 435 (M+H)+,
433 (M-H)–.
C26H30N2O2S.
-
-
Beispiel
29 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,11 g, 0,44 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxyindol
(0,0874 g, 0,462 mmol) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
kann bei Raumtemperatur für
2 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss
für 4 h
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Feststoff
(0,0174 g, 9 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 89,5°C
(Zers.).
Ionenspray MS 435 (M+H)+,
433 (M-H)–.
C26H03N2O2S × C2H2O4 × 0,4 H2O × 0,1
C4H8O2.
-
-
Beispiel
30 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,070 g, 0,28 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxyindol
(0,056 g, 0,300 mmol) in MeOH (4 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
kann bei Raumtemperatur für
2 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss
für 4 h
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Feststoff
(0,0122 g, 10 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 91°C
(Zers.).
Ionenspray MS 435 (M+H)+,
433 (M-H)–.
C26H30N2O2S × C2H2O4 × 1,0 H2O
-
-
Beispiel
31 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-2-methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,070 g, 0,28 mmol, hergestellt in Beispiel 25) und (2S)-4-Glycidyloxyindol
(0,056 g, 0,300 mmol) in MeOH (4 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
kann bei Raumtemperatur für
2 Tage rühren.
Die Lösung
wird dann am Rückfluss
für 4 h
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Feststoff
(0,0103 g, 10 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 94,5°C
(Zers.).
Ionenspray MS 435 (M+H)+,
433 (M-H)–.
C26H30N2O2S × C2H2O4 × 0,2 H2O:
-
-
Beispiel
32 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
des 4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidins (192,5 mg, 0,76 mmol)
und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(155,4 mg, 0,76 mmol, hergestellt in Beispiel 1) in MeOH (7 ml)
wird am Rückfluss
für 5,5 h
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird konzentriert und dann einer Blitzchromatographie
[2 % (10 % konz. NH4OH in MeOH)/CH2Cl2) unter Bildung
der freien Base der Titelverbindung (316,4 mg, 91 %) unterzogen.
Das Oxalatsalz wird mit einer äquivalenten
Menge der Oxalsäure
in EtOAc hergestellt.
IR (CHCl3) 3394
cm–1.
Ionenspray MS 455,1 (M+). [α]D = 3,64 (c 0,55, MeOH). C25H27ClN2O2S.
-
-
Beispiel
33 Herstellung
von (2S)-3-[4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von 4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
und 4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin
-
Schema IA, Schritt A:
-
Eine
Lösung
aus 5-Chlorbenzo[b]thiophen (505,4 mg, 3,0 mmol) in trockenem THF
(10 ml) bei –78°C wird mit
1,6 M n-BuLi in Hexan (2,2 ml, 3,3 mmol) für 1 h behandelt. Hierzu wird
N-t-Butoxycarbonyl-4-(2-methyl)piperidon (3,3 mmol) in THF (5 ml)
mit einer Kanüle
gegeben und das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 2 h gerührt, auf Raumtemperatur erwärmt und
für eine
weitere Stunde gerührt.
Die Reaktion wird mit 40 ml gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird dann mit (3 × 50 ml) EtOAc extrahiert.
Die organischen Phasen werden mit 40 ml Kochsalzlösung gewaschen,
vereinigt, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Eine
Reinigung durch Blitzchromatographie (25 EtOAc/Hexan) ergibt die
Zwischenprodukttitelverbindung, die im nächsten Schritt verwendet wird.
-
Schema IA, Schritt B:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(5-chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-(2-methyl)piperidinol
(2,4 mmol) in trockenem CH2Cl2 (6
ml) bei 0°C
werden 3 ml Trifluoressigsäure
gegeben. Die entstehende Lösung wird
bei 0°C
für 1,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(80 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (3 × 250 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
werden mit 150 ml Kochsalzlösung
gewaschen und über
MgSO4 getrocknet. Das Filtrat wird dann
konzentriert und der Rückstand
wird gereinigt und die Zwischenprodukttitelverbindungen werden durch
Blitzchromatographie [8 % (10 % konz. NH4OH
in MeOH)/CH2Cl2]
teilweise getrennt.
Ionenspray MS 264,0 (M+H)+.
C14H14ClNS.
-
Herstellung
von ( )-cis- und ( )-trans-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritt C:
-
Eine
Lösung
aus 4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
und 4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin
(816,8 mg, 3,1 mmol) in 32 ml eines 3:1 Gemisches aus Ethanol und
2,2,2-Trifluorethanol wird kräftig
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) in Anwesenheit
von 10 % Pd/C (820 mg) für
4 Tage gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Celitekissen zur Entfernung des Katalysators
filtriert, der ausgiebig mit THF gewaschen wird. Das Filtrat und
die Waschschritte werden vereinigt, konzentriert und einer Blitzchromatographie
[8 % (10 % konz. NH
4OH in MeOH)/CH
2Cl
2] unter Bildung
der cis Zwischenprodukttitelverbindung (396,5 mg, 48 %) und trans
Zwischenprodukttitelverbindung (220,7 mg, 27 %) unterzogen.
cis
Verbindung: IR (KBr) 3447, 3290 cm
–1.
Ionenspray MS 266,0 (M+H)
+. C
14H
16ClNS
trans
Verbindung: IR (KBr) 3434, 3256 cm
–1.
Ionenspray MS 266,0 (M+H)
+. C
14H
16ClNS
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung:
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(123,4 mg, 0,47 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (88,5 mg,
0,47 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 2,5 Tage erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [2 (10 % konz. NH4OH
in MeOH)/CH2Cl2]
unter Bildung der freien Base der Titelverbindung unterzogen. Das
Oxalatsalz wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Ionenspray MS 453 (M)+.
C25H25ClN2O2S × (CO2H)2 × 0,9 EtOAc.
-
-
Beispiel
34 Herstellung
von (2S)-3-[4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,5,6-tetrahydropyridyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(5-Chlorbenzolb]thiophen-2-yl)-2-methyl-1,2,5,6-tetrahydropyridin
(147,3 mg, 0,56 mmol, hergestellt in Beispiel 33) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(105,7 mg, 0,56 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 12 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [2 % (10 % konz. NH4OH
in MeOH)/CH2Cl2]
unter Bildung der freien Base der Titelverbindung unterzogen. Das
Oxalatsalz wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc (89 % Ausbeute) hergestellt.
IR (KBr) 3402, 1584,
1509, 1502 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M)+.
C25H25CIN2O2S × 0,3 EtOAc.
-
-
Beispiel
35 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(5-Chorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus ( )-cis-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin (390,2
mg, 1,47 mmol, hergestellt in Beispiel 33) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(277,8 mg, 1,47 mmol) in MeOH (15 ml) wird am Rückfluss für 30 Tage erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [2 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung A (309,2 mg, 46 %) und
der freien Base der Titelverbindung B (303,5 mg, 45 %) unterzogen.
Das Oxalatsalz jeder Verbindung wird mit einer äquivalenten Menge an Oxalsäure in EtOAc
in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung A: IR (KBr)
3406 cm
–1.
Ionenspray MS 455 (M)
+. [α]
D = –11,93
(c 0,50, MeOH) C
25H
27ClN
2O
2S × 0,8 (CO
2H)
2 × 0,3 EtOAc.
Verbindung
B: IR (KBr) 3407 cm
–1. Ionenspray MS 455
(M)
+. [α]
D = 30,84 (c 0,45, MeOH) C
25H
27ClN
2O
2S
-
Beispiel
36 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(5-Chorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus ( )-trans-4-(5-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(214,7 mg, 0,81 mmol, hergestellt in Beispiel 33) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(152,8 mg, 0,81 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 24 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [2 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Verbindung A (152,3 mg, 41 %) und der
freien Base der Verbindung B (133,7 mg, 36 %) unterzogen. Das Oxalatsalz
jeder Verbindung wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung
A: IR (KBr) 3377 cm
–1. Ionenspray MS 455,0
(M)
+. [α]
D = 0,00 (c 0,50, MeOH) C
25H
27ClN
2O
2S
Verbindung
B: IR (KBr) 3403 cm
–1. Ionenspray MS 455
(M)
+. [α]
D = 12,1 (c 0,50, MeOH) C
25H
27ClN
2O
2S
-
-
Beispiel
37 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[2R,4R)-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(+)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(ZS,4S)-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
(B)
-
Herstellung
von ( )-cis und ( )-trans-4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IV, Schritte A,
B und C:
-
Die
Titelverbindungen werden in drei Schritten auf analoge Weise zu
dem in Beispiel 33 beschriebenen Verfahren unter Bildung der Zwischenprodukt-cis-verbindung
(22 % in 3 Schritten) und der Zwischenprodukt-trans-verbindung (9,7
% in drei Schritten) hergestellt. Ionenspray MS 246,1 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung:
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus ( )-cis-4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(200,7 mg, 0,82 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (200,7 mg,
0,82 mmol) in MeOH (8 ml) wird am Rückfluss für 8 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [3 (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Verbindung A (138,9 mg, 39 %) und der
freien Base der Verbindung B (159,3 mg, 45 %) unterzogen. Das Oxalatsalz
jeder Verbindung wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung
1: IR (KBr) 3411 cm
–1. Ionenspray MS 435,1
(M+H)
+, 433,1 (M-H)
+.
[α]
D = –11,63
(c 0,34, MeOH)
C
26H
30N
2O
2S × 0,9 (CO
2H)
2 × 0,2 EtOAc
Verbindung
2: IR (KBr) 3414 cm
–1. Ionenspray MS 435,1
(M)
+, 433,1 (M-H)
+.
[α]
D = 20,00 (c 0,50, MeOH)
C
26H
30N
2O
2S × 0,9 (CO
2H)
2 × 0,6 EtOAc
-
-
Beispiel
38 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[2S,4R)-4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(–)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-4-(4-methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
(B)
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus ( )-trans-4-(4-Methylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(88,4 mg, 0,36 mmol, hergestellt in Beispiel 37) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(71,6 mg, 0,36 mmol) in MeOH (4 ml) wird am Rückfluss für 6–7 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [2 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung A (78,3 mg, 50 %) und
der freien Base der Titelverbindung B (74,0 mg, 47 %) unterzogen.
Das Oxalatsalz jeder Verbindung wird mit einer äquivalenten Menge an Oxalsäure in EtOAc
in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung A: Ionenspray
MS 435,0 (M+H)
+, 433,0 (M-H)
+.
[α]
D = 0,00 (c 0,28, MeOH)
C
26H
30N
2O
2S × (CO
2H)
2 × 0,2 EtOAc
Verbindung
B: IR (KBr) 3414 cm
–1. Ionenspray MS 435,1
(M+H)
+, 433,1 (M-H)
+.
[α]
D = –13,84
(c 0,29, MeOH)
C
26H
30N
2O
2S × (CO
2H)
2 × 0,7 EtOAc
-
Beispiel
39 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[2R,4]-4-(4,5
Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-3-[(2S,4S)-4-(4,5-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Herstellung
von ( )-cis und ( )-trans-4-(4,5-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte A,
B und C:
-
Die
Zwischenprodukte der Titelverbindungen werden in drei Schritten
auf analoge Weise zu dem in Beispiel 33 beschriebenen Verfahren
unter Bildung des cis-Piperidins (61 % in 3 Schritten) und trans-Piperidins (12 %
in 3 Schritten) hergestellt. Ionenspray MS 292,0 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung:
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus ( )-cis-4-(4,5-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(385,7 mg, 1,3 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (263,0 mg,
1,3 mmol) in MeOH (13 ml) wird am Rückfluss für 8 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [3 (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Verbindung A (48,1 mg, 7,6 %), der freien
Base der Verbindung B (50,8 mg, 8,0 %), einem Nebenprodukt (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-methoxy-2-propanol
(153,3 mg, 52 %) und des wieder gewonnen cis-Piperidins (104,7 mg,
27 %) unterzogen. Das Oxalatsalz jeder Verbindung wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Menge hergestellt.
Verbindung A:
Ionenspray MS 481,0 (M+H)
+, 479,1 (M-H)
–.
[α]
D = –12,93
(c 0,46, MeOH)
C
27H
32N
2O
4S × 0,6 (CO
2H)
2 × 0,7 EtOAc
Verbindung
B: Ionenspray MS 481,0 (M+H)
+, 479,0 (M-H)
–.
[α]
D = 0,00 (c 0,13, MeOH)
-
Beispiel
40 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[2S,4R)-4-(4,5-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-3-[(2R,4S)-4-(4,5-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus ( )-trans-4-(4,5-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(82,0 mg, 0,28 mmol, hergestellt in Beispiel 39) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(55,9 mg, 0,30 mmol) in MeOH (3 ml) wird am Rückfluss für 6–7 Stunden erhitzt. Das Gemisch
wird konzentriert und der Rückstand
wird einer Blitzchromatographie [2 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Verbindung A (57,3 mg, 42 %) und der
freien Base der Verbindung B (64,3 mg, 48 %) unterzogen. Das Oxalatsalz
jeder Verbindung wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc mit jeweils 98 und 88 Ausbeute hergestellt.
Verbindung
A: Ionenspray MS 481,0 (M+H)
+, 479,0 (M-H)
–.
[α]
D = –5,24
(c 0,38, MeOH)
C
27H
32N
2O
4S × 0,8 (CO
2H)
2 × 0,5 EtOAc
Verbindung
B: Ionenspray MS 481,0 (M+H)
+, 479,0 (M-H)
–.
[α]
D = 0,00 (c 0,37, MeOH)
C
27H
32N
2O
4S × 1,0 (CO
2H)
2
-
Beispiel
41 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[2R,4R)-(4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-3-[(2S,4S)-[4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Herstellung
von 4-Chlorbenzo[b]thiophen und 6-Chlorbenzo[b]thiophen
-
Ein
Gemisch aus 3-Chlorbenzolthiol (9,9 g, 68,5 mmol), K2CO3 (11,35 g, 82,1 mmol) und Bromacetaldehyddiethylacetal
(8,1 ml, 68,5 mmol) in Aceton (250 ml) wird bei Raumtemperatur für 24 h gerührt. Die
Base und das gebildete Salz werden durch Filtration mit Etherwaschschritten
entfernt. Das Filtrat und die Waschschritte werden vereinigt, konzentriert,
in 250 ml Et2O aufgenommen und jeweils mit
200 ml an 0,5 N KOH und Kochsalzlösung gewaschen. Die wässrigen
Phasen werden mit 2 × 250
ml Et2O rückextrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet, konzentriert und unter
Vakuum getrocknet.
-
Zu
einer erhitzten und kräftig
gerührten
biphasischen Lösung
aus Polyphosphorsäure
(PPA) (ca 35 g) und Chlorbenzol (350 ml) wird tropfenweise das rohe
Acetal in 100 ml Chlorbenzol über
einen Zeitraum von 2,5 h gegeben. Nach dem Erhitzen am Rückfluss
für 1,25
h wird das Gemisch über
Nacht gerührt,
während
es auf Raumtemperatur abkühlen
kann. Die organische Phase wird durch Dekantieren abgetrennt, konzentriert, in
EtOAc (300 ml) aufgenommen und jeweils mit 200 ml gesättigtem
NaHCO3 und Kochsalzlösung gewaschen. Die PPA Phase
wird in H2O (ca 500 ml) gelöst und mit
3 × 300
ml EtOAc extrahiert, die mit gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und oben verwendeter Kochsalzlösung gewaschen
wird. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
konzentriert und durch PräpLC
500A mit Hexan als Eluent unter Bildung von 4-Chlorbenzo[b]thiophen
(4,269 g, 40 %) und 6-Chlorbenzo[b]thiophen
(5,896 g, 51 %) gereinigt, das mit 3-Chlorbenzoldisulfid kontaminiert
ist.
FDMS 168(M)+.
-
Herstellung
von (N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Eine
Lösung
aus 4-Chlorbenzo[b]thi ophen (1,6315 g, 9,67 mmol) in trockenem
THF (20 ml) bei –78°C wird mit
1,6 M n-BuLi in Hexan (7,9 ml, 12,6 mmol) für 1 h behandelt. Hierzu wird
N-t-Butoxycarbonyl-2-methylpiperidon
(420152, 3,2063 g, 15,0 mmol) in THF (15 ml) mit der Kanüle gegeben
und das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 2 h gerührt und kann sich dann über Nacht
auf –5°C erwärmen. Die
Reaktion wird mit 50 ml gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
gestoppt und das Gemisch wird dann mit (3 × 100 ml) EtOAc extrahiert.
Die organischen Phasen werden mit 50 ml Kochsalzlösung gewaschen,
vereinigt, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Eine
Reinigung durch PräpLC
500A (0–15
% EtOAc/Hexan) ergibt das nicht umgesetzte 4-Chlorbenzo[b]thiophen
(1,2646 g, 78 %), der Zwischenprodukttitelverbindung (566,9 mg,
15 %) und das nicht umgesetzte Piperidon (2,4304 g, 76 %).
Ionenspray
MS 382 (M+H)+.
-
Herstellung
von ( )-cis und ( )-trans-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Die
Zwischenprodukttitelverbindungen werden in zwei Schritten aus dem
Piperidinol-(N-t-butoxycarbonyl-4-(4-chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
auf analoge Weise zu dem in Beispiel 33 beschriebenen Verfahren
in 2 Schritten hergestellt: ( )-cis-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin (32 %)
und ( )-trans-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(8 %). Von Chlor befreites 4-(Benzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(8 %) wird ebenfalls erhalten.
Ionenspray MS 266,0 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung:
-
Schema IV, Schritt B:
-
Die
Titelverbindungen werden auf analoge Weise zu dem in Beispiel 40
beschriebenen Verfahren aus ( )-cis-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol hergestellt: Verbindung A (28 %)
und Verbindung B (23 %). Das Oxalatsalz jeder Verbindung wird mit
einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung
A: Ionenspray MS 455,0 (M)
+, 454,2 (M-H)
–.
[α]
D = –13,67
(c 0,44, MeOH), C
25H
27ClN
2O
2S × 1,0 (CO
2H)
2 × 1,0 EtOAc
Verbindung
B: Ionenspray MS 455,0 (M)
+, 479,0. [α]
D = 0,00 (c 0,47, MeOH)
C
25H
27ClN
2O
2S × 0,9 (CO
2H)
2 × 1,0 EtOAc
-
Beispiel
42 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[2S,4R)-[4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(–)3-[(2R,4S)-[4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Schema IV, Schritt B:
-
Die
Titelverbindungen werden auf analoge Weise zu dem in Beispiel 40
beschriebenen Verfahren aus ( )-trans-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(hergestellt in Beispiel 41) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol hergestellt:
Verbindung A (34 %) und Verbindung B (24 %). Das Oxalatsalz jeder Verbindung
wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung
A: Ionenspray MS 455,0 (M)
+. [α]
D = –6,43
(c 0,31, MeOH), C
25H
27ClN
2O
2S × 1,0 (CO
2H)
2 × 0,7 EtOAc
Verbindung
B: Ionenspray MS 455,0 (M)
+, 479,0. [α]
D = –6,76
(c 0,30, MeOH)
C
25H
27ClN
2O
2S × 1,8 (CO
2H)
2 × 0,9 EtOAc
-
-
Beispiel
43 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[2R,4R)-[4-(6-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-[4-(6-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Herstellung
von N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Eine
Lösung
aus 6-Chlorbenzo[b]thiophen (3,3424 g, 19,8 mmol, hergestellt in
Beispiel 41) in trockenem THF (90 ml) bei –78°C wird mit 1,6 M n-BuLi in Hexan
(12,5 ml, 20,0 mmol) für
1 h behandelt. Hierzu wird N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
(420152, 2,6672 g, 12,5 mmol) in THF (10 ml) mit einer Kanüle gegeben
und das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 3 h gerührt. Das Kühlbad wird entfernt und die
Reaktion wird nach 10 min mit 100 ml gesättigter wässriger NaHCO3 Lösung gestoppt
und das Gemisch wird dann mit EtOAc (3 × 250 ml) extrahiert. Die organischen
Phasen werden mit 100 ml Kochsalzlösung gewaschen, vereinigt, über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Eine Reinigung
durch PräpLC
500A (0–30
% Et2O/Hexan) ergibt das nicht umgesetzte
6-Chlorbenzo[b]thiophen (2,0047 g, 60 %), N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(0,2528 g, 3,3 %, entsteht aus der 4-Chlorkontaminierung in dem
Ausgangs-6-chlorbenzo[b]thiophen), nicht umgesetztes Piperidon (0,4184
g, 16 %) und das Zwischenprodukttitelpiperidinol (2,7510 g, 36 %).
Ionenspray MS 382,0 (M+H)+.
-
Herstellung
von ( )-cis und ( )-trans-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Die
Titelverbindungen werden in zwei Schritten aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol
auf analoge Weise zu dem in Beispiel 33 beschriebenen Verfahren
hergestellt: ( )-cis-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(39 %) und ( )-trans-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(20 %). Ebenfalls wird 4-(6-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyltetrahydropyridin
(5 %) erhalten.
Ionenspray MS 266,0 (M+H)
+.
C
14H
16ClNS (trans-Isomer)
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung:
-
Schema IV, Schritt B:
-
Die
Titelverbindungen werden auf analoge Weise zu dem in Beispiel 40
beschriebenen Verfahren aus ( )-cis-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol hergestellt: Verbindung A (44 %)
und Verbindung B (44 %). Das Oxalatsalz jeder Verbindung wird mit
einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung
A: IR (KBr) 3406, 3350 cm
–1. Ionenspray MS 455,0
(M)
+. [α]
D = –5,28
(c 0,38, MeOH), C
25H
27ClN
2O
2S × 0,1 CH
2Cl
2 Verbindung
B: IR (KBr) 3405 cm
–1. Ionenspray MS 455,0
(M)
+. [α]
D = 31,58 (c 0,57, MeOH)
C
25H
27ClN
2O
2S
-
-
Beispiel
44 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-(6-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(A) und (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(6-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
(B)
-
Schema IV; Schritt B:
-
Die
Titelverbindungen werden aus ( )-trans-4-(4-Chlorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(hergestellt in Beispiel 43) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol auf
analoge Weise zu dem in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren hergestellt:
Verbindung A (42 %) und Verbindung B (42 %). Das Oxalatsalz jeder
Verbindung wird mit einer äquivalenten
Menge an Oxalsäure
in EtOAc in quantitativer Ausbeute hergestellt.
Verbindung
A: [α]
D (kann auf Grund des Löslichkeitproblems nicht bestimmt
werden). IR (KBr) 3406 cm
–1. Ionenspray MS 455,0
(M)
+. C
25H
27ClN
2O
2S
Verbindung
B: IR (KBr) 3406 cm
–1. Ionenspray MS 455,0
(M)
+. [α]
D = +10,19 (c 0,59, MeOH). C
25H
27ClN
2O
2S × 0,8 (CO
2H)
2 × 0,7 EtOAc
-
-
Beispiel
45 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 6-Methoxybenzo[b]thiophen (1,93 g, 11,7 mmol) in trockenem THF
(55 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (8,06 ml, 12,9 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 45 min
gerührt. N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
(1,50 g, 7,03 mmol), das in THF (40 ml) gelöst ist, wird mittels einer Kanüle bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 3 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 55 ml gesättigter
wässriger
NH4Cl Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit (1 × 400 ml) EtOAc extrahiert. Die
vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie
(20 % EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Schaum (1,82 g, 69 %) gereinigt.
IR (KBr) 3422 (br), 1690,
1666 cm–1.
FDMS m/e = 378 (M+).
-
Herstellung
von (±)-cis-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (1,80
g, 4,77 mmol) in trockenem CH2Cl2 (14 ml) bei 0°C werden 6 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 1,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(150 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (1 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 1,13 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (1,13 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (36 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (12 ml) wird 10 % Pd/C (1,30 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur kräftig
unter Wasserstoff (Ballondruck) für 9 Tage gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [6,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als hellbrauner Feststoff
(0,461 g, 40 %) gereinigt. Smp (Oxalat) 248–250°C. Ionenspray MS 262 (M+H)+.
-
Herstellung
von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (1,80
g, 4,77 mmol) in trockenem CH2Cl2 (14 ml) bei 0°C werden 6 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 1,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(150 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (1 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 1,13 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung des
rohen Olefins (1,13 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (36 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (12 ml) wird 10 % Pd/C (1,30 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 9 Tage
kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [6,5 % an 2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung von (±)-trans-4-(6-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
als hellbraunes Öl
(0,257 g, 23 %) gereinigt. Ionenspray MS 262 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,200 g, 0,765 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,145 g,
0,765 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 28 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 N NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
weißer
Schaum (0,133 g, 39 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 124–127°C. IR (KBr)
3406, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 451
(M+H)+, 449 (M-H)–,
509 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –4,25
(c 0,47, MeOH). C26H30N2O3S
-
-
Beispiel
46 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,200 g, 0,765 mmol, hergestellt in Beispiel 45) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,145 g, 0,765 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 28 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 N NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,087 g, 25 %)
gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. 119–121°C. IR (KBr)
3411, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 451
(M+H)+, 449 (M-H)–,
509 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 7,68 (c 0,52, MeOH). C26H30N2O3S
-
-
Beispiel
47 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,200 g, 0,765 mmol, hergestellt in Beispiel 45) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,145 g, 0,765 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 26 h erhitzt und dann abgekühlt. Das
Reaktionsgemisch wird filtriert und mit MeOH unter Bildung der Titelverbindung
als weißer
Feststoff (0,138 g, 40 %) gewaschen. Smp. 179–182°C. IR (KBr) 3355 (br) cm–1.
Ionenspray MS 451 (M+H)+, 449 (M-H)–,
509 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 0 (c 0,44, DMSO). C26H30N2O3S
-
-
Beispiel
48 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(6-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,200 g, 0,765 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,145 g,
0,765 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 26 h erhitzt und dann abgekühlt und
filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und mittels Silicagelchromatographie
[2 % (2,0 N NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der freien Base der Titelverbindung
als weißer
Schaum (0,136 g, 39 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 66–68°C. IR (KBr) 3401,
3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 451 (M+H)+, 449 (M-H)–,
509 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 11,27 (c 0,36, MeOH). C26H39N2O3S
-
-
Beispiel
49 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N,N-Dimethyl-2-hydroxy-2-(2-trifluormethylphenyl)thioacetamid
-
Zu
einer Lösung
aus Lithiumdiisopropylamid (2,0 M in Heptan) (34,5 ml, 68,9 mmol)
in 100 ml trockenem THF (100 ml), die auf –78°C gekühlt ist, werden 2-Trifluormethylbenzaldehyd
(7,58 ml, 57,4 mmol) und N,N-Dimethylthioformamid (4,89 ml, 57,4
mmol), die in 150 ml trockenem THF gelöst sind, mittels einer Kanüle über einen
Zeitraum von 10 Minuten gegeben. Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 15 min
gerührt,
dann auf 0°C
erwärmt
und mit gesättigter
wässriger
NH4Cl Lösung
(300 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (3 × 1,0 l) EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (Silicagel, 25 EtOAc/Hexan)
gereinigt und dann aus EtOAc/Hexan unter Bildung des Zwischenprodukttitelverbindung
als nicht ganz weißer
Feststoff (3,18 g, 21 %) umkristallisiert. Smp. 112–115°C. IR (KBr)
3350 (br), 3239 cm–1. Ionenspray MS 264
(M+H)+, 246 (M-H2O)+, 322 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung von 2-Dimethylamino-4-trifluormethylbenzo[b]thiophen
-
N,N-Dimethyl-2-hydroxy-2-(2-trifluormethylphenyl)thioacetamid
(3,18 g, 12,1 mmol) wird in Eaton's Reagenz (7,5 % G/G P2O5/Methansulfonsäure) (21,2 ml) gelöst. Das
Reaktionsgemisch wird auf 80°C
erhitzt und für
45 min gerührt.
Die Reaktion wird durch langsames Gießen des Reagenzgemisches in
gekühlte
(0°C) 5,0
N NaOH (75 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 300 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (8 % Et2O/Hexan)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als gelber Feststoff
(0,816 g, 28 %) gereinigt. Smp. 70–73°C. Ionenspray MS 246 (M+H)+.
-
Herstellung von 4-Trifluormethylthianaphthen-2-on
-
2-Dimethylamino-4-trifluormethylbenzo[b]thiophen
(0,795 g, 3,24 mmol) wird in einem 1:1 Gemisch aus THF/1,0 N HCl
(30 ml) gelöst.
Das biphasische Gemisch wird kräftig
gerührt
und am Rückfluss
für 4,5
Tage erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur
gekühlt
und die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit (2 × 100 ml)
Et2O extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird dann durch Silicagelchromatographie (1 % Et2O/Hexan)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als gelbes Öl (0,528
g, 75 %) gereinigt. IR (CHCl3) 1720 cm–1.
Ionenspray MS 217 (M-H)–.
-
Herstellung von 4-Trifluormethylbenzo[b]thiophen
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Trifluormethylthianaphthen-2-on (0,509 g, 2,33 mmol) in CH2Cl2 (23 ml) wird tropfenweise
1,0 M Diisobutylaluminiumhydrid in Toluol (2,57 ml, 2,57 mmol) bei
0°C gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 15
min gerührt.
Die Reaktion wird mit konz. HCl (15 ml) gestoppt. Dieses Gemisch
wird dann für
2 h kräftig
gerührt.
Die Phasen werden getrennt und die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet, konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (100 % Hexan) unter Bildung
der Zwischenprodukttitelverbindung als klare Flüssigkeit (0,300 g, 65 %) gereinigt.
IR (CHCl3) 1313 cm–1.
FDMS m/e = 216 (M+14)+.
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Trifluormethylbenzo[b]thiophen (0,440 g, 2,18 mmol) in trockenem
THF (10 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (1,50 ml 2,39 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 30 min gerührt. Das
in THF (5 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (0,464 g, 2,18 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird über
18 h auf Raumtemperatur erwärmt.
Die Reaktion wird dann mit 50 ml einer gesättigten wässrigen NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit (3 × 100 ml) EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
konzentriert und durch Silicagelchromatographie (10 % EtOAc/Hexan)
unter Bildung des Zwischenprodukts der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,617 g, 68 %) gereinigt.
IR (KBr) 3416 (br), 1663 cm–1.
Ionenspray MS: 416 (M+H)+, 298 (M-(BOC +
H2O))+, 342 (M-73)+ (Basispeak), 890 (2M+CH3COO).
-
Herstellung von (±)-trans-4-Hydroxy-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IC:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol (0,611
g, 1,47 mmol) in trockenem CH2Cl2 (5 ml) bei 0°C werden 2 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende braune Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird bei Raumtemperatur mit gesättigter wässriger NaHCO3 Lösung (30
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (1 × 60
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,418
g des rohen von Schutzgruppen befreiten Produkts konzentriert. Zu
einer Lösung
des Piperidins (0,418 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (12 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (4 ml) wird 10 % Pd/C (0,450 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird kräftig
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 6 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [7 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Schaum
(0,127 g, 27 %) gereinigt. Smp. 182–184°C. IR (KBr) 3300 (br), 3150
(br) cm–1.
Ionenspray MS 316 (M+H)+, 298 (M-H2O)+.
-
Herstellung von (±)-trans-2-Methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4,4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol (0,611
g, 1,47 mmol) in trockenem CH2Cl2 (5 ml) bei 0°C werden 2 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende braune Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(30 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (1 × 60 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,418
g des rohen von den Schutzgruppen befreiten Produkts konzentriert.
Zu einer Lösung
des Piperidins (0,418 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (12 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (4 ml) wird 10 Pd/C (0,450 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 6 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [7 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,044 g, 10 %) gereinigt.
Ionenspray MS 300 (M+H)+
-
Herstellung von (±)-cis-2-Methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4,4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol (0,611
g, 1,47 mmol) in trockenem CH2Cl2 (5 ml) bei 0°C werden 2 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende braune Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(30 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (1 × 60 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,418
g des rohen von den Schutzgruppen befreiten Produkts konzentriert.
Zu einer Lösung
des Piperidins (0,418 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (12 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (4 ml) wird 10 Pd/C (0,450 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 6 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [7 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,140 g, 32 %) gereinigt. Smp. 106–108°C. IR (KBr) 3400 (br), 3228
cm–1.
Ionenspray MS 300 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,133 g, 0,444 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,084 g,
0,444 mmol) in MeOH (7 ml) wird am Rückfluss für 26 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 ,5 % (2,0 N NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der endgültigen
Titelverbindung als weißer
Schaum (0,101 g, 47 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 102–105°C. IR (KBr) 3407, 3350 (br)
cm
–1.
Ionenspray MS 489 (M+H)
+, 487 (M-H)
–.
[α]
D = –7,19
(c 0,56, MeOH). C
26H
27F
3N
2O
2S
Beispiel
50 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-2-Methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,133 g, 0,444 mmol, hergestellt in Beispiel 49) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,084 g, 0,444 mmol) in MeOH (7 ml) wird am Rückfluss für 26 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 N NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,090 g, 41 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 115–119°C. IR (KBr) 3407, 3350 (br)
cm–1.
Ionenspray MS 489 (M+H)+, 487 (M-H)–,
547 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 6,10 (c 0,33, MeOH). C26H27F3N2O2S
-
-
Beispiel
51 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,040 g, 0,132 mmol, hergestellt in Beispiel 49) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,025 g, 0,132 mmol) in MeOH (2 ml) wird am Rückfluss für 19 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,022 g, 34 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 82–86°C. Ionenspray MS 489 (M+H)+, 487 (M-H)–,
547 (M+CH3COO–)–.
C26H27F3N2O2S × 0,2 CH2Cl2
-
-
Beispiel
52 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-2-Methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
(0,040 g, 0,132 mmol, hergestellt in Beispiel 49) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,025 g, 0,132 mmol) in MeOH (2 ml) wird am Rückfluss für 19 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 ,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,023 g, 35 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 83–87°C. Ionenspray MS 489 (M+H)+, 487 (M-H)–.
C26H27F3N2O2S × 0,3 C6H14
-
-
Beispiel
53 Herstellung
von (2S)-3-[(2R,4S)-4-Hydroxy-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-Hydroxy-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,106
g, 0,336 mmol, hergestellt in Beispiel 49) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,064 g, 0,336 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [4 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,061 g, 36 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 110°C (Zers.). IR (KBr) 3405, 3350
(br) cm
–1.
Ionenspray MS 505 (M+H)
+, 487 (M-H
2O)
+, 503 (M-H)
–,
563 (M+CH
3COO
–)
–.
[α]
D = 0 (c 0,34, MeOH). C
26H
27F
3N
2O
3S × C
2H
2O
4
-
Beispiel
54 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-Hydroxy-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-Hydroxy-2-methyl-4-(4-trifluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,106
g, 0,336 mmol, hergestellt in Beispiel 49) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,064 g, 0,336 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,066 g, 39 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 103–105°C. IR (KBr) 3404, 3350 (br)
cm–1.
Ionenspray MS 505 (M+H)+, 487 (M-H2O)+, 503 (M-H)–,
563 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –5,19
(c 0,39, MeOH). C26H27F3N2O3S × C2H2O4
-
-
Beispiel
55 Herstellung
von (2S)-3-[4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von 3-Fluorbenzolthioacetaldehyddiethylacetal
-
Die
Titelverbindung wird mit 95 % roher Ausbeute aus 3-Fluorbenzolthiol
auf analoge Weise zu dem Verfahren von S. L. Graham et al, J. Med.
Chem. 1989, 32, 2548–2554,
hergestellt.
-
Herstellung von 4- und
6-Fluorbenzo[b]thiophen
-
Zu
einem biphasischen Gemisch aus Polyphosphorsäure (PPA, 22,5 g) und 210 ml
trockenem Chlorbenzol, das am Rückfluss
erhitzt wurde, wird tropfenweise 3-Fluorbenzolthioacetaldehyddiethylacetal
(10,0 g, 40,9 mmol) in 40 ml Chlorbenzol über einen Zeitraum von 45 min
gegeben. Das dunkelgrüne
biphasische Gemisch wird am Rückfluss
für eine
weitere Stunde erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur
gekühlt
und die organische Phase wird von der PPA Phase abdekantiert. Die
PPA Phase wird auf 0°C
gekühlt und
mit 200 ml H2O verdünnt. Die wässrige Phase wird mit CH2Cl2 (2 × 400 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter verringertem Druck
konzentriert. Der Rückstand wird
durch Mitteldruckchromatographie unter Bildung von 4- und 6-Fluorbenzo[b]thiophen
als grünes Öl (5,12 g,
82 %) gereinigt. FDMS m/e = 152 (M+).
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4- und 6-Fluorbenzo[b]thiophen (1,70 g, 11,2 mmol) in trockenem
THF (50 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (9,08 ml 14,5 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 35 min gerührt. N-t-Butoxycarbonyl-4-piperidon
(2,67 g, 15,6 mmol), das in THF (10 ml) gelöst ist, wird mittels einer Kanüle bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 1,5 h
gehalten und kann sich dann auf Raumtemperatur erwärmen. Die
Reaktion wird dann mit 150 ml einer gesättigten wässrigen NH4Cl
Lösung gestoppt.
Das Gemisch wird mit (3 × 300
ml) EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat wird
konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (Silicagel, 20
% EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Schaum (0,525 g, 13 %) gereinigt.
IR (CHCl3)
3350 (br), 1683, 1244 cm–1. Ionenspray MS: 352
(M+H)+, 234 (M-(BOC+H2O)+, 278 (M-73)+ (Basispeak),
410 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung von 4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin
-
Schema IA, Schritt B:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol
(0,507 g, 1,44 mmol) in trockenem CH2Cl2 (5 ml) bei 0°C werden 2 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende Lösung wird
bei 0°C
für 1,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(25 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (3 × 50 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als braunes halbfestes Material (0,316 g, 94 % (roh)) konzentriert.
Smp. 83–86°C. Ionenspray
MS 234 (M+H)+.
-
Herstellung von 4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt C:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin (0,239
g, 1,03 mmol) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (9 ml) und 2,2,2-Trifluorethanol
(3 ml) wird 10 % Pd/C (0,250 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 8 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [8 % (10 % konz. NH4OH
in MeOH)/CH2Cl2]
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als gelbes halbfestes
Material (0,127 g, 53 %) gereinigt. IR (KBr) 3432 (br), 3252, 3216,
1234 cm–1.
Ionenspray MS 236 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,021 g, 0,089 mmol)
und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,018 g, 0,089 mmol) in MeOH (2 ml) wird am Rückfluss für 6 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [2 % (10 % konz. NH4OH in MeOH) % CH2Cl2] unter Bildung der freien Base der Titelverbindung
als nicht ganz weißer
Schaum (0,029 g, 73 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 156–159°C (Zers.). Ionenspray MS 439
(M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
C25H27FN2O2S × C2H2O4
-
-
Beispiel
56 Herstellung
von (2S)-3-[(2R,4R)-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4- und 6-Fluorbenzo[b]thiophen (12,4 g, 81,7 mmol, hergestellt
in Beispiel 55) in trockenem THF (415 ml) bei –78°C wird 1,6 M n-BuLi in Hexan
(56,4 ml, 90,2 mmol) gegeben. Die Lösung wird bei –78°C für 1,5 h
gerührt.
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (15,7 g, 73,5 mmol), das
in THF (40 ml) gelöst
ist, wird mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 4 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 300 ml gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 500 ml) EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie
(15 % EtOAc/Hexan) unter Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum
(3,66 g, 14 %) gereinigt.
1H NMR (CDCl3) 7,54 (d, J = 8,8 Hz, 1H), 7,25 (s, 1H),
7,22 (m, 1H), 6,96 (dd, J = 9,0, 8,1, 1H), 4,31 (dist t, 1H), 3,85
(m, 1H), 3,18 (dt, J = 13,0, 2,9 Hz, 1H), 2,02–1,82 (m, 1H), 1,64 (dd, J
= 14,2, 6,8, 1H), 1,54–1,44 (m,
11H), 1,28 (d, J = 6,8 Hz, 3H).
-
Herstellung von (±)-cis-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(1,47 g, 4,02 mmol) in trockenem CH2Cl2 (12 ml) bei 0°C werden 5 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung (70
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 150 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,880
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (0,880 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (30 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (10 ml) wird 10 % Pd/C (0,900 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 15 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [7 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als weißer Feststoff
(0,227 g, 23 %) gereinigt. Smp. 63–65°C. Ionenspray MS 251 (M+2H)+
-
Herstellung von (±)-trans-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(1,47 g, 4,02 mmol) in trockenem CH2Cl2 (12 ml) bei 0°C werden 5 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung (70
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 150 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,880
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (0,880 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (30 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (10 ml) wird 10 % Pd/C (0,900 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 15 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [7 % (2,0 M NH3 in
Me OH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als weißer Feststoff
(0,128 g, 13 %) gereinigt. Ionenspray MS 250 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,068 g, 0,273 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,052 g,
0,273 mmol) in MeOH (4 ml) wird am Rückfluss für 22 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung
der freien Base der schließlichen
Titelverbindung als weißer
Schaum (0,046 g, 38 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (KBr) 3407, 3300 (br), 1237 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
C25H27FN2O2S
-
-
Beispiel
57 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4S)-4-(4-Fluormethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-piperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,068 g, 0,273 mmol, hergestellt in Beispiel 56) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,052 g, 0,273 mmol) in MeOH (4 ml) wird am Rückfluss für 22 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,048 g, 40 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (KBr) 3406, 3300 (br), 1237 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
C25H27FN2O2S
-
-
Beispiel
58 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,123 g, 0,494 mmol, hergestellt in Beispiel 56) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,094 g, 0,494 mmol) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss für 12 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,093 g, 43 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Ionenspray MS 439 (M+H)+,
437 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,41, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
59 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinylj-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,123 g, 0,494 mmol, hergestellt in Beispiel 56) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,094 g, 0,494 mmol) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss für 12 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,4 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,069 g, 32 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 127–130°C. Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D = 12,93 (c 0,46, MeOH). C25H27FN2O2S.
-
-
Beispiel
60 Herstellung
von (2S)-3-[(2R,4R)-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 56) und (2S)-4-(Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,155 g, 43 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 1245
cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,52, MeOH). C26H29FN2O2S.
-
-
Beispiel 61
-
Herstellung von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802) und (S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,163 g, 0,802
mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss
für 16
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,131 g, 36 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 1243
cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 31,37 (c 0,51, MeOH). C26H29FN2O2S.
-
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Beispiel
62 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
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Herstellung von 3,5-Dimethylbenzolthioacetaldehyddiethylacetal
-
Die
Titelverbindung wird mit 95 % roher Ausbeute aus 3,5-Dimethylbenzolthiol
auf analoge Weise zu dem in S. L. Graham, et al,. J. Med. Chem.
1989, 32, 2548–2554
beschriebenen Verfahren, hergestellt.
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Herstellung von 4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen
-
Zu
einem biphasischen Gemisch aus Polyphosphorsäure (PPA, 21,6 g) und 200 ml
trockenem Chlorbenzol, das am Rückfluss
erhitzt wurde, wird tropfenweise 3,5-Dimethylbenzolthioacetaldehyddiethylacetal (10,0
g, 39,3 mmol) in 30 ml Chlorbenzol über einen Zeitraum von 1 h
gegeben. Das dunkelgrüne
biphasische Gemisch wird am Rückfluss
für eine
weitere Stunde erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und
die organische Phase wird von der PPA Phase abdekantiert. Die PPA
Phase wird auf 0°C
gekühlt und
mit 150 ml H2O verdünnt. Die wässrige Phase wird mit Et2O (3 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter verringertem Druck
konzentriert. Der Rückstand wird
durch Mitteldruckchromatographie unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelbes Öl
(4,69 g, 74 %) gereinigt. FDMS m/e = 162 (M+).
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Herstellung von 4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin
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Schema IA, Schritte A
und B:
-
Zu
einer Lösung
aus 4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen (0,750 g, 4,62 mmol) in trockenem
THF (25 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (3,18 ml, 5,08 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 1 h gerührt. N-t-Butoxycarbonyl-4-piperidon
(0,921 g, 4,62 mmol) das in THF (5 ml) gelöst ist, wird mittels einer
Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch kann sich langsam über 19 h auf Raumtemperatur
erwärmen.
Die Reaktion wird mit gesättigter
wässriger
NH4Cl Lösung
(55 ml) gestoppt. Das Gemisch wird dann (3 × 125 ml) mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird unter Bildung eines rohen tertiären Alkoholzwischenprodukts
(1,66 g) konzentriert. Zu einer Lösung aus dem rohen tertiären Alkoholzwischenprodukt
(166 g, 4,59 mmol) in trockenem CH2Cl2 (16 ml) bei 0°C werden 7 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehen de purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
15 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei 0°C
mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(880 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 150
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (4 % (10 % konz. NH4OH
in MeOH)/CH2Cl2)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als oranger Feststoff
(0,440 g, 39 %) gereinigt. IR (CHCl3) 3428
(br) cm–1.
Ionenspray MS 244 (M+H)+, 215 (M-28)+ (Basispeak)
-
Herstellung
von 4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt C:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin
(0,435 g, 1,79 mmol) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (13,5 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (4,5 ml) wird 10 % Pd/C (0,450 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 22 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als nicht ganz weißer Feststoff
(0,253 g, 58 %) gereinigt. Smp. 83–88°C. Ionenspray MS 246 (M+H)+, 290 (M+Cl)–
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
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Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,100 g, 0,408
mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,083 g, 0,408 mmol) in MeOH (5 ml) wird für 10 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
weißer
Schaum (0,138 g, 75 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
an Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 110–113°C (Zers.). IR (CHCl3)
3474, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–,
507 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 9,83 (c = 0,41, MeOH). C27H27NO4S
-
-
Beispiel
63 Herstellung
von (2S)-(–)-[(2R,4R)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
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Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4,6-dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
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Zu
einer Lösung
aus 4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen (3,71 g, 22,9 mmol) in trockenem
THF (115 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (15,7 ml, 25,2 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 1 h gerührt. N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
(4,39 g, 20,6 mmol), das in THF (10 ml) gelöst ist, wird mittels einer Kanüle bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch kann sich über
19 h auf Raumtemperatur erwärmen.
Die Reaktion wird dann mit 240 ml gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc extrahiert (3 × 500 ml).
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie
(Silicagel, 10 % EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelber Schaum (4,11 g, 37 %) gereinigt. IR (CHCl3)
3550 (br), 1680 cm–1. Ionenspray MS 376
(M+H)+, 302 (M-74)+ (Basispeak),
434 (M+CH3COO–)–.
1H NMR (CDCl3) 7,42
(s, 1H), 7,14 (s, 1H), 6,94 (s, 1H), 4,45 (br m, 1H), 4,03–4,09 (br
m, 1H), 3,35 (br t, 1H), 2,51 (s, 3H), 2,39 (s, 3H), 2,19 (dd, J
= 14,7, 6,8 Hz, 1H), 1,92–2,09
(m, 3H), 1,59 (s, 1H), 1,47 (s, 9H), 1,39 (d, J = 7,3 Hz, 3H).
-
Herstellung von (±)-cis-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4,6-dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (4,11
g, 10,9 mmol) in trockenem CH2Cl2 (38 ml) werden 17 ml Trifluoressigsäure bei
0°C gegeben.
Die entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
15 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(180 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 3,43 g der
rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (3,43 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (100 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (33 ml) wird 10 % Pd/C (3,25 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4–5 % (2,0
M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als oranges Öl
(1,44 g, 51 %) gereinigt. Smp. 52–57°C. Ionenspray MS 260 (M+H)+
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Herstellung von (±)-trans-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4,6-dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (4,11
g, 10,9 mmol) in trockenem CH2Cl2 (38 ml) werden 17 ml Trifluoressigsäure bei
0°C gegeben.
Die entstehende purpurfarbene Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
15 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(180 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 3,43 g der
rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (3,43 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (100 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (33 ml) wird 10 % Pd/C (3,25 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4–5 % (2,0
M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als oranges Öl
(0,490 g, 17 %) gereinigt. Smp. 59–64°C. Ionenspray MS 260 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
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Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,157
g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum (0,146
g, 41 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp (Oxalat) 109–112°C (Zers.).
IR (CHCl3) 3474, 3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 463 (M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 7,09 (c 0,56, MeOH). C28H34N2O2S × 0,1 CH2Cl2.
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-
Beispiel
64 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol, hergestellt in Beispiel 63) und (S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,157 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,079 g, 22 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350
(br) cm–1.
Ionenspray MS 463 (M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 25,21 (c 0,56, MeOH). C26H30N2O3S × C2H2O4.
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-
Beispiel
65 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol, hergestellt in Beispiel 63) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,157 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung des Titelpropanols als nicht ganz weißer Schaum (0,149 g, 42 %)
gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp (Oxalat) 139–142°C (Zers.).
IR (CHCl3) 3474, 3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 463 (M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,51, MeOH). C28H34N2O2S × 0,2 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
66 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol, hergestellt in Beispiel 63) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,157 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,1401 g, 28 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 143–146°C (Zers.) IR (CHCl3)
3474, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 463
(M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 11,80 (c 0,51, MeOH). C28H34N2O2S × C2H2O4.
-
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Beispiel
67 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol, hergestellt in Beispiel 63) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,146 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 6 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,151 g, 44 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3482, 3350
(br) cm–1.
Ionenspray MS 449 (M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = –10,05
(c 0,60, MeOH). C27H32N2O2S × 1,1 C2H2O4 × 0,1 C4H8O2.
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Beispiel
68 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol, hergestellt in Beispiel 63) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,146 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 6 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,156 g, 45 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3482, 3350
(br) cm–1.
Ionenspray MS 449 (M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = 30,17 (c 0,53, MeOH). C27H32N2O2S × 0,2 H2O.
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Beispiel
69 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771 mmol, hergestellt in Beispiel 63) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,146 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 6 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,149 g, 43 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 117–120°C. IR (CHCl3)
3482, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,47, MeOH). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
70 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4,6-Dimethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,771, hergestellt in Beispiel 63) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,146 g, 0,771 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 6 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,092 g, 27 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 147–150°C (Zers.) IR (CHCl3)
3482, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–.
[α]D = 15,98 (c 0,50, MeOH). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
71 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N,N-Dimethyl-2-(2,4-dimethoxyphenyl)-2-hydroxythioacetamid
-
Zu
einer Lösung
aus Lithiumdiisopropylamid (108 mmol) in 400 ml trockenem THF, die
auf –78°C gekühlt ist,
werden 2,4-Dimethoxybenzaldehyd (15,00 g, 90,3 mmol) und N,N-Dimethylthioformamid
(7,69 ml, 90,3 mmol), die in 55 ml trockenem THF gelöst sind,
mittels einer Kanüle über einen
Zeitraum von 10 min gegeben. Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 30 min
gerührt,
dann auf 0°C
erwärmt
und mit gesättigter wässriger
NH4Cl Lösung
(450 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (3 × 1,0 l) EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wird aus EtOAc/Hexan unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als hellbrauner Feststoff (12,9 g, 50 %) umkristallisiert. IR (CHCl3) 3250 (br) cm–1.
FDMS m/e 255 (M+).
1H
NMR (CDCl3) 7,24 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 6,43
(d, J = 2,2 Hz, 1H), 6,41 (dd, J = 8,3, 2,2 Hz, 1H), 5,70 (s, 1H), 3,86
(s, 3H), 3,77 (s, 3H), 3,47 (s, 3H), 3,02 (s, 3H).
-
Herstellung von 4,6-Dimethoxy-2-dimethylaminobenzo[b]thiophen
-
N,N-Dimethyl-2-(2,4-dimethoxyphenyl)-2-hydroxythioacetamid
(12,0 g, 47,0 mmol) wird in Eaton's Reagenz (7,5 % G/G P2O5/MeSO3H) (80 ml)
gelöst.
Das Reaktionsgemisch wird auf 80°C
erhitzt und für
1 h 20 min gerührt.
Die Reaktion wird durch langsames Gießen des Reaktionsgemisches
in gekühlte
(0°C) 5,0
N NaOH (280 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (3 × 750 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (Silicagel, 8 % Et2O/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als hellgelbes Öl
(2,34 g, 21 %) gereinigt. IR (CHCl3) 1369,
958 cm–1.
Ionenspray MS 238 (M+H)+ (Basispeak), 223
(M-CH2)+, 207 (M-2 CH2)+.
1H NMR (CDCl3) 6,73
(d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,35 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,05 (br s, 1H),
3,87 (s, 3H), 3,81 (s, 3H), 2,94 (s, 6H).
-
Herstellung von 4,6-Dimethoxythianaphthen-2-on
-
4,6-Dimethoxy-2-dimethylaminobenzo[b]thiophen
(2,32 g, 9,76 mmol) wird in einem 1:1 Gemisch aus THF/1,0 N HCl
(70 ml) gelöst.
Das biphasische Gemisch wird kräftig
gerührt
und am Rückfluss
für 2 h
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur gekühlt und
die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit (2 × 125 ml)
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Feststoff (2,05 g, quantitative Ausbeute) gereinigt. Smp. 135–137°C. IR (CHCl3) 1716 cm–1.
Ionenspray MS 211 (M+H)+, 183 (M-27)+ (Basispeak)
-
Herstellung von 4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen
-
Zu
einer Lösung
aus 4,6-Dimethoxythianaphthen-2-on (2,01 g, 9,57 mmol) in CH2Cl2 (100 ml) wird tropfenweise
1,0 M Diisobutylaluminiumhydrid in Toluol (10,5 ml, 10,5 mmol) bei
0°C gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 15
min gerührt.
Die Reaktion wird mit konz. HCl (60 ml) gestoppt. Dieses Gemisch
wird dann für
1 h kräftig
gerührt.
Die Phasen werden getrennt und die organische Phase wird über MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (100 % Hexan) unter Bildung
der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Feststoff (1,10 g, 59 %)
gereinigt. Smp. 78–80°C. IR (CHCl3) 1149, 1046 cm–1.
Ionenspray MS = 195 (M+H)+.
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen (1,07 g, 5,52 mmol) in trockenem
THF (30 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (3,80 ml, 6,07 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 45 min gerührt. Das
in THF (7 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (1,18 g, 5,52 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird über
16 h auf Raumtemperatur erwärmt.
Die Reaktion wird dann mit 65 ml einer gesättigten wässrigen NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 100 ml) EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und durch Silicagelchromatographie
(20 EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelber Schaum (0,590 g, 26 %) gereinigt.
IR (CHCl3) 3474, 3350 (br) cm–1.
IR (CHCl3) 3350 (br), 1680 cm–1.
Ionenspray MS: 408 (M+H)+, 390 (M-H2O)+, 334 (M-74)+ (Basispeak),
466 (M+CH3COO–)–.
1H NMR (CDCl3) 7,17
(s, 1H), 6,83 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 6,36 (d, J = 2,0 Hz, 1H), 4,43
(br m, 1H), 3,97–4,00
(br m, 1H), 3,87 (s, 3H), 3,82 (s, 3H), 3,33 (br t, 1H), 2,15 (dd,
J = 14,7, 6,8 Hz, 1H), 1,89–2,05
(m, 3H), 1,47 (s, 1H), 1,46 (s, 9H), 1,37 (d, J = 7,3 Hz, 3H).
-
Herstellung von (±)-cis-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4,6-dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (1,23
g, 3,03 mmol) in trockenem CH2Cl2 (10,5 ml) bei 0°C werden 4,5 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
30 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(60 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 125
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 1,02 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (1,02 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (23 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (8 ml) wird 10 % Pd/C (1,10 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird kräftig
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 2,5 Tage
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4–5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als gelbes halbfestes
Material (0,276 g, 31 %) gereinigt. Ionenspray MS 292 (M+H)+.
-
Herstellung von (±)-trans-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4,6-dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (1,23
g, 3,03 mmol) in trockenem CH2Cl2 (10,5 ml) bei 0°C werden 4,5 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
30 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(60 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 125
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 1,02 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (1,02 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (23 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (8 ml) wird 10 % Pd/C (1,10 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 2,5 Tage
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4–5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als gelbes halbfestes
Material (0,102 g, 12 %) gereinigt.
Ionenspray MS 292 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,203 g, 0,697 mmol) und (S)-4-(Glycidyloxy-2-methylindol (0,142
g, 0,697 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 18 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 ,5 % (2,0 N NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
weißer Schaum
(0,117 g, 34 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 117–121°C. IR (CHCl3)
3474, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 495
(M+H)+, 493 (M-H)–.
[α]D = –3,51
(c 0,57, MeOH). C28H34N2O4S × 0,1 CH2Cl2
-
-
Beispiel
72 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,203 g, 0,697 mmol, hergestellt in Beispiel 71) und (2S)-4-(Glycidyloxy-2-methylindol
(0,142 g, 0,697 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 18 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
weißer
Schaum (0,127 g, 37 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 142–145°C. IR (CHCl
3)
3474, 3350 (br) cm
–1. Ionenspray MS 495
(M+H)
+, 493 (M-H)
–.
[α]
D = 21,99 (c 0,45, MeOH). C
28H
34N
2O
4S
-
Beispiel
73 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,091 g, 0,313 mmol, hergestellt in Beispiel 71) und (2S)-4-(Glycidyloxy-2-methylindol
(0,064 g, 0,313 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,056 g, 36 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Ionenspray MS 495 (M+H)+,
493 (M-H)–.
C28H34N2O4S × 0,2
CH2Cl2
-
-
Beispiel
74 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4,6-Dimethoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,091 g, 0,313 mmol, hergestellt in Beispiel 71) und (2S)-4-(Glycidyloxy-2-methylindol
(0,064 g, 0,313 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,077 g, 49 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350
(br) cm–1.
Ionenspray MS 495 (M+H)+, 493 (M-H)–.
[α]D = 11,01 (c 0,36, MeOH). C28H34N2O4S × 0,2 CH2Cl2
-
-
Beispiel
75 Herstellung
von (2S)-3-[4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von 4-Fluorbenzolthioacetaldehyddiethylacetal
-
Die
Zwischenprodukttitelverbindung wird mit 95 % roher Ausbeute aus
4-Fluorbenzolthiol auf analoge Weise zu dem Verfahren von S. L.
Graham et al, J. Med. Chem. 1989, 32, 2548–2554, hergestellt.
-
Herstellung von 5-Fluorbenzo[b]thiophen
-
Eine
Aufschlämmung
aus Amberlyst-15 (19,0 g) in 1,1,2-Trichlorethan (285 ml) wird am
Rückfluss
erhitzt. Etwa 30 ml nasses Destillat werden mittels einer Dean Stark
Falle entfernt (trübes
Aussehen). 4-Fluorbenzolthioacetaldehyddiethylacetal (19,0 g, 77,8
mmol) wird in 1,1,2-Trichlorethan (95 ml) gelöst und tropfenweise zu einer
Aufschlämmung
am Rückfluss über einen
Zeitraum von 1 h 15 min gegeben. Das Destillat wird mit einer Geschwindigkeit
von etwa 0,5 ml/min entfernt. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur
gekühlt
und mit einer CH2Cl2 Waschlösung filtriert.
Das Filtrat und die Waschlösungen
werden konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (Silicagel, 100 Hexan) unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als farbloses Öl (2,81
g, 24 %) gereinigt.
Ionenspray MS 211 (M+CH3COO)–. 1H NMR (CDCl3) 7,78
(dd, J = 8,8, 4,9 Hz, 1H), 7,51 (d, J = 5,4 Hz, 1H), 7,46 (dd, J
= 9,3, 2,4 Hz, 1H), 7,27 (d, J = 5,4 Hz, 1H), 7,09 (dt, J = 8,8,
2,4 Hz, 1H).
-
Herstellung von 4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin
-
Schema IA, Schritte A
und B:
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Fluorbenzo[b]thiophen (0,500 g, 3,29 mmol) in trockenem THF
(15 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (2,26 ml, 3,61 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 45 min
gerührt. Das
in THF (7 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (0,786 g, 3,94 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird über
2 h auf –30°C erwärmt. Die
Reaktion wird dann mit gesättigter
wässriger
NH4Cl Lösung
(50 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (3 × 100 ml) EtOAc extrahiert. Die
vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird unter Bildung eines rohen tertiären Alkoholzwischenprodukts
(1,29 g) konzentriert. Zu einer Lösung des rohen tertiären Alkoholzwischenprodukts
(1,29 g, 3,67 mmol) in trockenem CH2Cl2 (11 ml) bei 0°C werden 5 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende Lösung
wird bei 0°C
für 2,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei 0°C
mit gesättigter
NaHCO3 Lösung
(65 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 extrahiert (2 × 125 ml). Die vereinigten organischen
Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als
nicht ganz weißer
Feststoff (0,450 g, 59 %) konzentriert.
IR (CHCl3)
1445 cm–1.
Ionenspray MS: 234 (M+H)+
-
Herstellung von 4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt C:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin (0,440
g, 1,89 mmol) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (15 ml) und 2,2,2-Trifluorethanol
(5 ml) wird 10 % Pd/C (0,450 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
kräftig
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 20 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert
und der Rückstand
wird durch Sili cagelchromatographie [6 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Feststoff
(0,270 g, 61 %) gereinigt. IR (CHCl3) 1446
cm–1.
Ionenspray MS 236 (M+H)+.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,100 g, 0,452 mmol)
und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,086 g, 0,425 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 18 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1 % (2,0 N NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der endgültigen
Titelverbindung als weißer
Schaum (0,145 g, 79 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl
3) 3474, 3350
(br), 1247 cm
–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)
+, 437 (M-H)
–.
[α]
D = 0 (c 0,40, MeOH). C
25H
27FN
2O
2S
-
Beispiel
76 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(5-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Fluorbenzo[b]thiophen (2,25 g, 14,8 mmol, hergestellt in Beispiel
75) in trockenem THF (65 ml) bei –78°C wird 1,6 M n-BuLi in Hexan
(10,1 ml 16,2 mmol) gegeben. Die Lösung wird bei –78°C für 45 min
gerührt.
Das in THF (15 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (3,15 g, 14,8 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird über
19 h langsam auf –50°C erwärmt. Die
Reaktion wird dann mit 130 ml an gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 300 ml) EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie
(Silicagel, 25–30
% EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Feststoff (2,64 g, 49 %) gereinigt.
IR (CHCl3)
1680, 1418, 1161 cm–1. Ionenspray MS: 366
(M+H)+, 424 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung von (±)-cis-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(5-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(2,63 g, 7,19 mmol) in trockenem CH2Cl2 (22 ml) bei 0°C werden 10 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
30 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(130 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 250 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 1,82
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (1,82 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (54 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (18 ml) wird 10 % Pd/C (1,85 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand wird
durch Silicagelchromatographie [5,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als weißer Feststoff
(0,692 g, 39 %) gereinigt. IR (CHCl3) 1446
cm–1.
Ionenspray
MS 250 (M+H)+
-
Herstellung von (±)-trans-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(5-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(2,63 g, 7,19 mmol) in trockenem CH2Cl2 (22 ml) bei 0°C werden 10 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
30 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(130 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 250 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen
werden über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 1,82
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (1,82 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (54 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (18 ml) wird 10 % Pd/C (1,85 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [5,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als weißer Feststoff
(0,438 g, 24 %) gereinigt. IR (CHCl3) 1445
cm–1.
Ionenspray
MS 250 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,163
g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
weißer
Schaum (0,156 g, 43 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc her gestellt. IR (CHCl
3) 3474, 3350 (br),
1246 cm
–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)
+, 451 (M-H)
–.
[α]
D = –8,61
(c 0,47, MeOH). C
26H
29FN
2O
2S
-
Beispiel
77 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 76) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,165 g, 45 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350
(br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 30,27 (c 0,46, MeOH). C26H29FN2O2S
-
-
Beispiel
78 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 76) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 22 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,159 g, 44 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350
(br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,42, MeOH). C26H29FN2O2S
-
-
Beispiel
79 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 76) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 22 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mit tels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,163 g, 45 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350
(br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 13,84 (c 0,58, MeOH). C25H27FN2O2S × 0,2 H2O
-
-
Beispiel
80 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 76) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,152 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,123 g, 35 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3482, 3350
(br), 1244 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D = –19,35
(c 0,31, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
81 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 76) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,152 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,098 g, 28 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3482, 3350
(br), 1243 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D = 38,30 (c 0,47, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4 × 0,2 H2O × 0,3
C4H8O2.
-
-
Beispiel
82 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 76) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,152 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,118 g, 34 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3482, 3350
(br) cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D (Oxalat) = 0 (c 0,45 DMSO). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
83 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(5-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in 102) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,152 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie [1–1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum (0,112
g, 32 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. IR (CHCl3) 3482, 3350 (br)
cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D = 11,32 (c 0,53 MeOH). C25H27FN2O2S × 0,6 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
84 Herstellung
von (2S)-3-[4-(8-Methoxynaphth-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von 7-Brom-1-tetralon
-
1-Tetralon
(27,1 ml, 200 mmol) wird tropfenweise zu Aluminiumchlorid (66,7
g, 500 mmol) unter Rühren
mit Hilfe eines mechanischen Rührers über einen
Zeitraum von 7 min gegeben. Zu dem teerartigen Gemisch wird Brom
(12,4 ml, 240 mmol) über
einen Zeitraum von 20 min gegeben. Das Gemisch wird dann für 5 min
auf 80°C
erhitzt. Das heiße
Gemisch wird dann in ein Bad gegossen, das Eis (600 g) und konz.
HCl (80 ml) enthält.
Dieses Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 500 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden dann über MgSO4 getrocknet, konzentriert und der Rückstand
wird mittels Mitteldruckchromatographie (Silicagel, 10 % tert-Butylmethylether/Heptan)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als oranger Feststoff
(16,50 g, 37 %) gereinigt. IR (CHCl3) 1685
cm–1.
Ionenspray MS 225 (M+H)
-
Herstellung
von 7-Brom-1-naphthol
-
Es
wird HCl Gas in eine Lösung
aus 7-Brom-1-tetralon (16,5 g, 73,3 mmol) in 750 ml Et2O
geblasen, die für
2 min auf –7°C gekühlt wird.
Brom (3,78 ml, 73,3 mmol) das mit 33 ml aus einem Gemisch aus 10:1 CH2Cl2/Et2O
verdünnt
ist, wird dann tropfenweise über
einen Zeitraum von 3 h zugegeben. Die Reaktion wird mit H2O (200 ml) gestoppt. Die Phasen werden getrennt
und die organische Phase wird über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 22,0
g (72,4 mmol) des Dibromtetralonzwischenprodukts konzentriert. Zu
dem in DMF (150 ml) gelösten
Zwischenprodukt wird Lithiumchlorid (6,14 g, 145 mmol) gegeben und
die Lösung
wird am Rückfluss
für 2 h
erhitzt. Die Reaktion wird auf Raumtemperatur gekühlt und
mit 1,0 N HCl (250 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (1 × 150, 1 × 75, 1 × 50 ml)
Et2O extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit (1 × 100
ml) 10 % Lithiumchloridlösung
gewa schen und dann kräftig
mit entfärbender
Kohle (8,00 g) gewaschen. Die Aufschlämmung wird über ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert
und mit Et2O gewaschen. Das Filtrat wird
konzentriert und der Rückstand
wird zwischen 3,0 N NaOH (40 ml) und Heptan (80 ml) aufgeteilt.
Die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit konz.
HCl in Anwesenheit von CH2Cl2 (80
ml) auf pH 1 eingestellt. Die Phasen werden aufgeteilt und zu der
organischen Phase wird Heptan (80 ml) gegeben. Die Lösung wird
dann bei 30°C
auf ein Volumen von 80 ml konzentriert. Heptan wird zugegeben, um
das Volumen auf 160 ml zu erhöhen.
Dieses wird zweimal wiederholt. Eine Aufschlämmung wird dann gebildet und über Nacht
im Gefrierschrank gehalten. Die Aufschlämmung wird dann filtriert und
der Niederschlag wird mit kaltem Heptan gewaschen. Der Niederschlag
wird in einem Vakuumofen bei 45°C über P2O5 für 2 h unter
Bildung der Titelzwischenproduktverbindung als brauner Feststoff
(8,89 g, 55 %) getrocknet. IR (CHCl3) 3595, 3275
(br) cm–1.
Ionenspray MS 221 (M-H)–.
-
Herstellung
von 7-Brom-1-methoxynaphthalin
-
Eine
Aufschlämmung
aus 7-Brom-1-naphthol (8,89 g, 39,9 mmol), Kaliumcarbonat (8,26
g, 59,8 mmol), Dimethylsulfat (5,66 ml, 59,8 mmol) und Tetrabutylammoniumbromid
(0,085 g, 0,264 mmol) in Acetonitril (160 ml) wird am Rückfluss
für 2 h
45 min erhitzt. Die Reaktion wird auf Raumtemperatur gekühlt und
Wasser (200 ml) wird zugegeben. Das Gemisch wird dann mit CH2Cl2 (1 × 100, 1 × 40 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(1 × 40
ml) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (100 % Hexan) unter Bildung
der Zwischenprodukttitelverbindung als gelbes Öl (8,42 g, 89 %) gereinigt.
FDMS m/e = 236 M+.
-
Herstellung
von N-t-Butoxycarbonyl-4-(8-methoxynaphth-2-yl)-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 7-Brom-1-methoxynaphthalin (1,50 g, 6,33 mmol) in trockenem
THF (30 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (4,35 ml, 6,96 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 15 min
gerührt. Das
in THF (10 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-4-piperidon (1,51 g, 7,59 mmol) wird mittels
einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 2,5 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann mit 30 ml an gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 150 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat
wird konzentriert und durch Silicagelchromatographie (25 % EtOAc/Hexan)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Schaum
(1,42 g, 63 %) gereinigt.
IR (CHCl3)
3350 (br), 1681 cm–1. Ionenspray MS: 358
(M+H)+, 240 (M-117(-(boc+H2O)))+, 430 (M+CH3COO–)–.
1H NMR (CDCl3) 8,31
(d, J = 2,0 Hz, 1H), 7,79 (d, J = 8,3 Hz, 1H), 7,60 (dd, J = 8,8,
2,0 Hz, 1H), 7,34–7,40
(m, 2H), 6,81 (dd, J = 7,1, 2,0 Hz, 1H), 4,03–4,06 (br m, 2H), 3,99 (s,
3H), 3,29 (br dt, J = 13,0, 2,4 Hz, 2H), 2,12 (dt, J = 13,0, 4,9
Hz, 2H), 1,79–1,83
(br m, 2H), 1,61 (br s, 1H), 1,48 (s, 9H).
-
Herstellung
von 4-(8-Methoxynaphth-2-yl)piperidin
-
Schema I, Schritte B und
C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(8-methoxynaphth-2-yl)-4-piperidinol (1,42
g, 3,97 mmol) in trockenem CH2Cl2 (12 ml) bei 0°C werden 5 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 2 h gerührt. Die
Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter wässriger NaHCO3 Lösung (70
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 150
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 0,980
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (0,980 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (30 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (10 ml) wird 10 % Pd/C (0,250 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h stark
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [6 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenproduktitelverbindung als weißer Feststoff
(0,508 g, 53 %) gereinigt. Ionenspray MS 242 (M+H)+
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(8-Methoxynaphth-2-yl)piperidin (0,100 g, 0,414 mmol, oben
hergestellt) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,084 g, 0,414
mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss
für 16
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,130 g, 71 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt.
IR (CHCl3) 3473,
3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 445 (M+H)+, 443 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,48, MeOH). C28H32N2O3 × 0,8 C2H2O4 × 0,2 H2O.
-
-
Beispiel
85 Herstellung
von (2S)-3-[(2R,4R)-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1
N-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(8-methoxynaphth-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema I, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 7-Brom-1-methoxynaphthalin (6,50 g, 27,4 mmol, hergestellt in
Beispiel 84) in trockenem THF (140 ml) bei –78°C wird 1,6 M n-BuLi in Hexan
(17,1 ml, 27,4 mmol) gegeben. Die Lösung wird bei –78°C für 45 min
gerührt.
Das in THF (25 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
(5,85 g, 27,4 mmol) wird mittels einer Kanüle bei –78°C zugegeben. Das Reaktionsgemisch
wird bei –78°C für 5 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 140 ml an gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 250 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat
wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (Silicagel,
25 % EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Schaum (6,06 g, 60 %) gereinigt.
IR (CHCl3)
3350 (br), 1680 cm–1. Ionenspray MS: 371
(M+H)+, 254 (M-117(-(boc+H2O)))+ (Basispeak), 430 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung von (±)-cis-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema I, Schritte B und
C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(8-methoxynaphth-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(6,06 g, 16,3 mmol) in trockenem CH2Cl2 (49 ml) bei 0°C werden 21 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 1,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(280 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 4,02 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (4,02 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (120 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (40 ml) wird 10 % Pd/C (1,50 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h stark
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4–6 (2,0
M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung des cis-(±)-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidins
als braunes Öl
(1,86 g, 45 %) gereinigt. Ionenspray MS 256 (M+H)+
-
Herstellung von (±)-trans-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema I, Schritte B und
C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(8-methoxynaphth-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(6,06 g, 16,3 mmol) in trockenem CH2Cl2 (49 ml) bei 0°C werden 21 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 1,5
h gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(280 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 4,02 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (4,02 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (120 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (40 ml) wird 10 % Pd/C (1,50 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 h gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird dann konzentriert und der Rückstand wird
durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4–6 (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als brauner Feststoff
(0,984 g, 24 %) gereinigt. Ionenspray MS 256 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
(1,30 g, 5,09 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (1,030
g, 5,09 mmol) in MeOH (65 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH
3 in MeOH)/CH
2Cl
2] unter Bildung
der freien Base der schließlichen
Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum (0,829 g, 36 %)
gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt.
IR (KBr) 3399, 3350 (br) cm
–1.
Ionenspray MS 459 (M+H)
+, 457 (M-H)
–.
[α]
D = 0 (c 0,35, MeOH). C
29H
34N
2O
3.
-
Beispiel
86 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1
N-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,120 g, 0,468 mmol, hergestellt in Beispiel 85) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,095 g, 0,468 mmol) in MeOH (6 ml) wird am Rückfluss für 16 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum
(0,076 g, 35 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 144–147°C (Zers). IR (KBr) 3402, 3350
(br) cm–1.
Ionenspray MS 459 (M+H)+, 457 (M-H)–.
[α]D = 25,48 (c 0,47, MeOH). C29H34N2O3 × C2H2O4 × 0,2 C4H8O2.
-
-
Beispiel
87 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4R)-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,700 g, 2,74 mmol, Beispiel 85) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,557 g, 2,74 mmol) in MeOH (35 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als hellgrüner Schaum
(0,414 g, 33 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt.
IR (CHCl3) 3474,
3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 459 (M+H)+, 457 (M-H)–.
[α]D = –4,13
(c 0,48, MeOH). C29H34N2O3 × 0,3 CH2Cl2
-
-
Beispiel
88 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(8-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,700 g, 2,74 mmol, hergestellt in Beispiel 85) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,557 g, 2,74 mmol) in MeOH (35 ml) wird am Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 ,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als hellgrüner Schaum (0,579
g, 46 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br)
cm–1.
Ionenspray MS 459 (M+H)+, 457 (M-H)–.
[α]D = 12,00 (c 0,50, MeOH). C29H34N2O3 × C2H2O4.
-
-
Beispiel
89 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-2-Carboxamidoindol-4-yl)oxy-3-[4-(6-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl))-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4- und 6-Fluorbenzo[b]thiophen (1,70 g, 11,2 mmol) in trockenem
THF (50 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (9,08 ml, 14,5 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 35 min gerührt. Das
in THF (10 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-4-piperidon (2,67 g, 15,6 mmol) wird mittels
einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 1,5 h
gerührt
und dann auf Raumtemperatur erwärmt.
Die Reaktion wird dann mit 150 ml an gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (3 × 300 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat
wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (Silicagel,
20% EtOAc/Hexan) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als weißer
Schaum (2,24 g, 57 %) gereinigt. Smp. 48–51°C.
IR (CHCl3)
3350, 1682, 1250 cm–1. Ionenspray MS: 352
(M+H)+, 234 (M-(BOC+N2O)+, 278 (M-73)+ (Basispeak), 410 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung von 4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin
-
Schema IA, Schritt B:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-4-piperidinol
(2,14 g, 6,10 mmol) in trockenem CH2Cl2 (21 ml) bei 0°C werden 9 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C für 1,5 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(100 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit 100 % MeOH in CH2Cl2 (3 × 200 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als nicht ganz weißer
Feststoff (1,25 g, 88 %) konzentriert. Smp. 155–157°C. IR (KBr) 3450 (br), 1248
cm–1.
Ionenspray MS 234 (M+H)+
-
Herstellung von 4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt C:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin (0,850
g, 3,64 mmol) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (30 ml) und 2,2,2-Trifluorethanol
(10 ml) wird 10 % Pd/C (0,900 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 1 Tag
kräftig
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
fil triert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird dann unter
Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Feststoff
(0,735 g, 86 %) konzentriert. Smp. 115–120°C. IR (KBr) 3350 (br), 1247
cm–1.
Ionenspray MS 236 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,100 g, 0,425 mmol,
oben hergestellt) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol-2-carboxamid
(0,099 g, 0,425 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 9 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Feststoff
(0,156 g, 79 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp (Oxalat) 138–141°C (Zers.). IR (KBr) 3300 (br),
1657 cm–1.
Ionenspray MS 468 (M+H)+, 466 (M-H)–.
[α]D = 5,73 (c 0,35, MeOH). C25H26FN3O3S.
-
-
Beispiel
90 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4- und 6-Fluorbenzo[b]thiophen (12,4 g, 81,7 mmol) in trockenem
THF (415 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (56,4 ml, 90,2 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 1,5 h
gerührt.
Das in THF (40 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (15,7 g, 73,5 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 4 h gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 300 ml an gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 500 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat
wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (15 % EtOAc/Hexan)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als weißer Schaum
(19,12 g, 71 %) gereinigt.
1H NMR (CDCl3) 7,61 (dd, J = 8,8, 4,9 Hz, 1H), 7,46 (dd,
J = 8,8, 2,4 Hz, 1H), 7,08 (s, 1H), 7,06 (dt, J = 8,8, 2,4 Hz, 1H),
4,44 (br m, 1H), 3,99–4,03
(br m, 1H), 3,30–3,38
(br m, 1H), 2,16 (dd, J = 14,2, 6,8 Hz, 1H), 1,89–2,05 (m,
3H), 1,60 (br s, 1H), 1,46 (s, 9H), 1,38 (d, J = 7,3 Hz, 3H).
-
Herstellung von (±)-cis-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(7,14 g, 19,5 mmol) in trockenem CH2Cl2 (63 ml) bei 0°C werden 27 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung (350
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 4,48 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (4,48 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (150 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (50 ml) wird 10 % Pd/C (4,50 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 15 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als brauner Feststoff (1,87 g, 38 %) gereinigt. Smp. 34–37°C. IR (KBr)
3400 (br), 3235, 1237 cm–1. Ionenspray MS 250
(M+H)+
-
Herstellung von (±)-trans-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(6-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(7,14 g, 19,5 mmol) in trockenem CH2Cl2 (63 ml) bei 0°C werden 27 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 2 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung (350
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 4,48 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (4,48 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (150 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (50 ml) wird 10 % Pd/C (4,50 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 15 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als brauner Feststoff (1,20 g, 25 %) gereinigt. Smp. 34–37°C. IR (CHCl3) 1251 cm–1.
Ionenspray MS 250 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,152 g,
0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 23 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung als
weißer Schaum
(0,166 g, 47 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (KBr) 3407, 3300 (br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –11,49
(c 0,52, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
91 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,152 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 23 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weißer Schaum
(0,123 g, 35 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (KBr) 3405, 3300 (br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 27,71 (c 0,43, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
92 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,194 g, 0,779 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,147 g, 0,779 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,142
g, 41 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. (Oxalat) 113–116°C. IR (KBr)
3405, 3300 (br), 1246 cm–1. Ionenspray MS 439
(M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,56, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
93 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,194 g, 0,779 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol
(0,147 g, 0,779 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelver bindung als weisser Schaum (0,150
g, 44 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. (Oxalat) 107–110°C. IR (KBr)
3408, 3300 (br), 1246 cm–1. Ionenspray MS 439
(M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 14,79 (c 0,54, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
94 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)piperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin (0,100 g,
0,425 mmol, hergestellt in Beispiel 89) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,086 g, 0,425 mmol) in MeOH (5 ml) wird am Rückfluss für 9 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (10 % konz. NH4OH
in MeOH)/CH2Cl2]
unter Bildung der freien Base der Titelverbindung als grüner Schaum (0,159
g, 85 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br),
1249 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 7,80 (c 0,51, MeOH). C25H27FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
95 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-cis-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin (0,200
g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 21 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weisser
Schaum (0,154 g, 42 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350
(br), 1249 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–,
511 (M+CH3COO–)–. [α]D = –7,45
(c 0,54, MeOH). C26H29FN2O2S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
96 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-cis-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin (0,200
g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 21 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbin dung als nicht ganz weisser
Schaum (0,141 g, 39 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 105–108°C. IR (CHCl3)
3474, 3350 (br), 1250 cm–1. Ionenspray MS 453
(M+H)+, 451 (M-H)–,
511 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 27,86 (c 0,36, MeOH). C26H29FN2O2S.
-
-
Beispiel
97 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,174
g, 48 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br),
1249 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,48, MeOH). C26H29FN2O2S × 0,1 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
98 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(6-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,802 mmol, hergestellt in Beispiel 90) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol
(0,163 g, 0,802 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,158
g, 43 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br),
1250 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 11,95 (c 0,50, MeOH). C26H29FN2O2S × 0,1 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
99 Herstellung
von (2S)-1-(1H-2-Carboxamidoindol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Methoxybenzo[b]thiophen (7,70 g, 46,9 mmol) in trockenem THF
(230 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (32,2 ml, 51,6 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 45 min
gerührt. Das
in THF (40 ml) gelöste
N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (6,00 g, 28,1 mmol) wird
mittels einer Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei langsam auf Raumtemperatur erwärmt und
für 16 h
gerührt.
Die Reaktion wird dann mit 600 ml an gesättigter wässriger NH4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit (1 × 1 l) EtOAc extrahiert. Die
vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet
und filtriert. Das Filtrat wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie
(Silicagel, 25 % Et2O/Hexan) unter Bildung
der Zwischenprodukttitelverbindung als weisser Schaum (5,06 g, 48
%) gereinigt. Smp. 73–76°C. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br) cm–3.
IR (CHCl3) 3350 (br), 1680 cm–1.
Ionenspray MS 378 (M+H)+, 260 (M-(Boc+H2O))+, 304 (M-74)+ (Basispeak), 436 (M+CH3COO–)–.
-
Herstellung von (+)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (5,00
g, 13,2 mmol) in trockenem CH2Cl2 (92 ml) bei 0°C werden 18 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende purple Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
20 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(220 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Kochsalzlösung gewaschen
(1 × 100
ml), über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 3,67
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (3,67 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (99 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol
(33 ml) wird 10 % Pd/C (3,50 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 24 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als oranger Feststoff (1,87 g, 54 %) gereinigt. Smp. 70–73°C. IR (KBr)
3436 (br), 3246 cm–1. Ionenspray MS 262
(M+H)+
-
Herstellung von (+)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol (5,00
g, 13,2 mmol) in trockenem CH2Cl2 (92 ml) bei 0°C werden 18 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die entstehende purple Lösung
wird bei 0°C
für 1 h
20 min gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 Lösung
(220 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit (2 × 500 ml) CH2Cl2 extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Kochsalzlösung
gewaschen (1 × 100
ml), über
MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 3,67
g der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (3,67 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (99 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol
(33 ml) wird 10 % Pd/C (3,50 g) gegeben. Die schwarze Aufschlämmung wird
bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 24 h kräftig gerührt. Die
schwarze Aufschlämmung
wird dann durch ein Kissen aus Diatomäenerde filtriert und mit Ethanol
gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als oranger Feststoff (0,580 g, 17 %) gereinigt. Smp. 76–78°C. IR (KBr)
3400 (br), 3223 cm–1. Ionenspray MS 262 (M+H)+
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,134 g, 0,527 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol-2-carboxamid
(0,122 g, 0,527 mmol) in MeOH (7 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weisser
Schaum (0,119 g, 46 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp (Oxalat) 172°C (Zers.). IR (KBr) 3300 (br),
1653 cm–1.
Ionenspray MS 494 (M+H)+, 492 (M-H)–.
[α]D (Oxalat) = 0 (c 0,34, DMSO). C27H31N3O4S × C2H2O4 × 0,3 C4H8O2.
-
-
Beispiel
100 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-2-Carboxamidoindol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,134 g, 0,527 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol-2-carboxamid
(0,122 g, 0,527 mmol) in MeOH (7 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weisser
Schaum (0,102 g, 39 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 162°C (Zers.) IR (KBr) 3300 (br),
1653 cm–1.
Io nenspray MS 494 (M+H)+, 492 (M-H)–. [α]D (Oxalat) = 5,26 (c 0,38, DMSO). C27H31N3O4S × C2H2O4 × 0,3 C4H8O2.
-
-
Beispiel
101 Herstellung
von (2S)-1-(1H-2-Carboxamidoindol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,063 g, 0,239 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol-2-carboxamid
(0,056 g, 0,239 mmol) in MeOH (3 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [6 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weisser
Schaum (0,041 g, 35 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. (Oxalat) 170°C (Zers.) IR (KBr) 3300 (br),
1658 cm–1.
Ionenspray MS 494 (M+H)+, 492 (M-H)–.
C27H31N3O4S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
102 Herstellung
von (2S)-1-(1H-2-Carboxamidoindol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,063 g, 0,239 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol-2-carboxamid
(0,056 g, 0,239 mmol) in MeOH (3 ml) wird am Rückfluss für 8 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [6 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als nicht ganz weisser
Schaum (0,044 g, 37 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent
Oxalsäure
in EtOAc hergestellt. Smp. 158–161°C. IR (KBr)
3300 (br), 1658 cm–1. Ionenspray MS 494
(M+H)+, 492 (M-H)–. C27H31N3O4S × 0,1
CH2Cl2.
-
-
Beispiel
103 Herstellung
von (2S)-(–)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4R)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,765 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol
(0,145 g, 0,765 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 10 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,137
g, 40 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. (Oxalat) 136–139°C. IR (KBr)
3409, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 451
(M+H)+, 449 (M-H)–,
509 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –7,37
(c 0,54, MeOH). C26H30N2O3S × C2H2O4
-
-
Beispiel
104 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4S)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-cis-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,200 g, 0,765 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol
(0,145 g, 0,765 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 10 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,143
g, 42 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. (Oxalat) 134–137°C. IR (KBr)
3412, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 451
(M+H)+, 449 (M-H)–.
[α]D = 4,37 (c 0,46, MeOH). C26H30N2O3S × C2H2O4.
-
-
Beispiel
105 Herstellung
von (2S)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2S,4R)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (+)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,192 g, 0,734 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol
(0,139 g, 0,734 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 10 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,146
g, 44 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. (Oxalat) 112–115°C. IR (CHCl3) 3409, 3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 451 (M+H)+, 449 (M-H)–.
[α]D = 0 (c 0,53, MeOH). C26H30N2O3S.
-
-
Zusätzlich werden
jeweils das entsprechende Hydrochloridsalz und die entsprechenden
Succinatsalze aus 1 Äquivalent
Chlorwasserstoffsäure
und 1 Äquivalent
Bernsteinsäure
hergestellt.
-
Beispiel
106 Herstellung
von (2S)-(+)-1-(1H-Indol-4-yl)oxy-3-[(2R,4S)-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidinyl]-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,192 g, 0,734 mmol, hergestellt in Beispiel 99) und (S)-4-Oxiranylmethoxy)indol
(0,139 g, 0,734 mmol) in MeOH (10 ml) wird am Rückfluss für 10 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der freien Base der Titelverbindung als weisser Schaum (0,149
g, 45 %) gereinigt. Das Oxalatsalz wird mit 1 Äquivalent Oxalsäure in EtOAc
hergestellt. Smp. (Oxalat) 120–123°C, IR (CHCl3) 3410, 3350 (br) cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–.
[α]D = 11,17 (c 0,54, MeOH). C26H30N2O3S × 1,2 C2H2O4 × 0,1 C4H8O2.
-
-
Beispiel
107 Herstellung
von cis-(2S)-(–)-1-(4-Indolyloxy)-3-(4-(4-fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanoloxalat
-
Herstellung
von 4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-1-(t-butyloxycarbonyl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einem Gemisch aus 2-Chlor-4-fluorbenzothiazol (1,012 g, 5,39 mmol)
in 1,4-Dioxan (60 ml) werden 2-Methyl-4-trifluormethylsulfonyl-1-(t-butyloxycarbonyl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(1,956 g, 5,66 mmol), Hexamethylditin (1,767 g, 5,39 mmol), Tetrakis(triphenylphosphin)palladium
(0,312 g, 0,269 mmol) und Lithiumchlorid (0,686 g, 16,2 mmol) gegeben.
Das Gemisch wird am Rückfluss
für 20
Stunden erhitzt, dann auf 20°C
gekühlt
und mit gesättigtem
Kaliumfluorid und Ethylacetat verdünnt. Das Gemisch wird für 2 Stunden
gerührt, dann
aufgeteilt und die organische Phase wird mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird über Silicagel
(Hexan/50 Ethylacetat in Hexan Gradientenelution) unter Bildung
der Zwischenprodukttitelverbindung als gelber amorpher Feststoff
(1,227 g, 72 %) chromatographiert. FDMS m/e = 349 (M++1).
-
Herstellung
von 4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema IIA, Schritt B:
-
Zu
einem Gemisch aus 4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-1-(t-butyloxycarbonyl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(1,207 g, 3,81 mmol) in Dichlormethan (10 ml) bei 0°C wird Trifluoressigsäure (10
ml) gegeben. Das Gemisch wird bei 0°C für 30 Minuten und dann bei 20°C für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wird mit 2 N Natriumhydroxid verdünnt und dreimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat
getrocknet, dann filtriert und eingedampft. Der Rückstand
wird über
Silicagel (Dichlormethan/10 % Methanol 1 % Ammoniumhydroxid in Dichlormethan
Gradientenelution) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelbes Öl
(0,794 g, 84 %) chromatographiert. FDMS m/e = 249 (M++1).
-
Herstellung
von cis- und trans-4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IIA, Schritt C:
-
Zu
einem Gemisch aus 4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(0,691 g, 3,04 mmol) in Ethanol (20 ml) wird Platinoxid (0,03 g)
gegeben. Das Gemisch wird bei einer Atmosphäre für 20 Stunden hydriert. Das
Gemisch wird vorsichtig filtriert und unter Bildung der Titelverbindungen
als ein Paar von gelben Ölen
eingedampft.
Cis: 0,267 g, 34 %. FDMS m/e = 251 (M++1).
Trans:
0,243 g, 31 %. FDMS m/e = 251 (M++1).
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin (0,130 g,
0,519 mmol, Isomer 1) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (0,098
g, 0,519 mmol) in Methanol (5 ml) wird am Rückfluss für 18 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/2 % Methanol
0,2 % wasserfreier Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution)
unter Bildung des cis-(2S)-1-(4-Indolyloxy)-3-(4-(4-fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanols als
zwei weisse amorphe Feststoffe gereinigt. Die Oxalatsalze werden
unter Bildung der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer 1 (0,114
g, 50 % freie Base). FDMS m/e = 440 (M
++1
freie Base). [α]
D = –9,13
(c 0,438, Methanol). C
24H
26FN
3O
2S × 0,9 C
2H
2O
4 × 0,1 H
2O
Isomer
2 (0,110 g, 48 % freie Base). FDMS m/e = 440 (M
++1
freie Base). [α]
D = –3,93
(c 0,509, Methanol). C
24H
26FN
3O
2S × 0,9 C
2H
2O
4 × 0,1 H
2O
-
-
Beispiel
108 Herstellung
von trans-(2S)-(–)-1-(4-Indolyloxy)-3-(4-(4-fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus trans-4-(4-Fluorbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin (0,121
g, 0,483 mmol, Isomer 1) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol
(0,091 g, 0,483 mmol) in Methanol (5 ml) wird am Rückfluss
für 18 h
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/2 % Methanol
0,2 % wasserfreier Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution)
unter Bildung der freien Base der Titelverbindungen als zwei weisse
amorphe Feststoffe gereinigt. Die Oxalatsalze werden unter Bildung
der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer 1 (0,081 g, 38 %
freie Base). FDMS m/e = 440 (M
++1 freie
Base). [α]
D = –7,98
(c 0,501, Methanol). C
24H
26FN
3O
2S × 2,0 C
2H
2O
4 × 0,7 H
2O
Isomer
2 (0,92 g, 44 % freie Base). FDMS m/e = 440 (M
++1
freie Base). [α]
D = –7,86
(c 0,509, Methanol). C
24H
26FN
3O
2S × C
2N
2O
4
-
-
Beispiel
109 Herstellung
von cis-(2S)-1-(4-Indolyloxy)-3-(4-(4-methylbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanoloxalat
-
Herstellung von 4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-1-(t-butyloxycarbonyl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema IIA, Schritt A:
-
Zu
einem Gemisch aus 2-Chlor-4-methylbenzothiazol (1,052 g, 5,73 mmol)
in 1,4-Dioxan (60 ml) wird 2-Methyl-4-trifluormethylsulfonyl-1-(t-butyloxycarbonyl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(2,077 g, 6,01 mmol), Bis(trimethylzinn) (1,876 g, 5,73 mmol), Tetrakis(triphenylphosphin)palladium
(0,331 g, 0,286 mmol) und Lithiumchlorid (0,729 g, 17,2 mmol) gegeben.
Das Gemisch wird am Rückfluss
für 20
Stunden erhitzt, dann abgekühlt auf
20°C und
mit gesättigtem
Kaliumfluorid und Ethylacetat verdünnt. Das Gemisch wird für 2 Stunden
gerührt, dann
aufgeteilt und die organische Phase wird mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird über Silicagel
(Hexan/50 % Ethylacetat in Hexan Gradientenelution) unter Bildung
der Zwischenprodukttitelverbindung als gelberamorpher Feststoff
(1,3 g, 66 %) chromatographiert.
FDMS m/e = 345 (M++1).
-
Herstellung von 4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema IIA, Schritt B:
-
Zu
einem Gemisch aus 4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-1-(t-butyloxycarbonyl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(1,297 g, 3,77 mmol) in Dichlormethan (12 ml) bei 0°C wird Trifluoressigsäure (12
ml) gegeben. Das Gemisch wird bei 0°C für 30 Minuten und dann bei 20°C für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wird mit 2 N Natriumhydroxid verdünnt und dreimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat
getrocknet, dann filtriert und eingedampft. Der Rückstand
wird über
Silicagel (Dichlormethan/10 % Methanol 1 % Ammoniumhydroxid in Dichlormethan
Gradientenelution) unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelbes Öl
(0,738 g, 85 %) chromatographiert.
FDMS m/e = 245 (M++1).
-
Herstellung des cis- und
trans-4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidins
-
Schema
IIA, Schritt C: Zu einem Gemisch aus 4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(0,717 g, 2,93 mmol) in Methanol (25 ml) wird Platinoxid (0,7 g)
gegeben. Das Gemisch wird bei 1 Atmosphäre für 20 Stunden hydriert. Das
Gemisch wird vorsichtig filtriert und unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindungen
als ein Paar an gelben Ölen
eingedampft.
Cis: 0,194 g, 27 %. FDMS m/e = 246 (M
+).
C
14H
18N
2S
Trans:
0,132 g, 18 %. FDMS m/e = 247 (M
++1). C
14H
18N
2S
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin (0,098 g,
0,398 mmol) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (0,075 g, 0,398
mmol) in Methanol (4 ml) wird am Rückfluss für 18 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5 % Methanol
0,5 % Ammoniumhydroxid in Dichlormethan Gradientenelution) unter
Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindungen als
zwei weisse amorphe Feststoffe gereinigt. Die Oxalatsalze werden
unter Bildung der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer 1 (0,089
g, 50 % freie Base). FDMS m/e = 436 (M
++1
freie Base). [α]
D = –14,73
(c 0,543, Methanol). C
25H
29N
3O
2S × C
2H
2O
4 Isomer
2 (0,076 g, 44 %) Daten für
freie Base. FDMS m/e = 436 (M
++1). C
25H
29N
3O
2S
-
-
Beispiel
110 Herstellung
von trans-(2S)-1-(4-Indolyloxy)-3-(4-(4-methyl)benzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanoloxalat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus trans-4-(4-Methylbenzothiazol-2-yl)-2-methylpiperidin (0,062
g, 0,252 mmol, hergestellt in Beispiel 109) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol
(0,048 g, 0,252 mmol) in Methanol (3 ml) wird am Rückfluss
für 18
h erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5 % Methanol
0,5 % Ammoniumhydroxid in Dichlormethan Gradientenelution) unter
Bildung der freien Base der Titelverbindungen als zwei weisse amorphe
Feststoffe gereinigt. Die Oxalatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen
hergestellt.
Isomer 1 (0,050 g, 45 %). Daten für die freie
Base. FDMS m/e = 436 (M
++1). C
25H
29N
3O
2S
Isomer
2 (0,52 g, 47 % freie Base). FDMS m/e = 436 (M
++1
freie Base). [α]
D = –5,6
(c 0,357, Methanol). C
25H
29N
3O
2S × 0,9 C
2H
2O
4 × 0,2 H
2O
-
-
Beispiel
111 Herstellung
von cis-(2S)-(–)-1-(4-Indolyloxy)-3-((2-methyl-4-naphth-2-yl)piperidin-1-yl)-2-propanolmaleat
-
Herstellung
von 1,2-Dimethyl-4-hydroxy-4-(naphth-2-yl)piperidin
-
Schema I, Schritt A:
-
t-Butyllithium
(11 ml einer 1,7 M Lösung
in Tetrahydrofuran, 18,8 mmol) wird zu einer Lösung aus 2-Bromnaphthalin (1,77
g, 8,5 mmol) in Tetrahydrofuran (60 ml) bei –78°C gegeben. Das Reaktionsgemisch wird
bei dieser Temperatur für
1,5 Stunden gerührt
und hierzu wird dann tropfenweise eine Lösung aus 1,2-Dimethyl-4-piperidon
(1,14 g, 8,9 mmol, hergestellt durch dem Fachmann bekannte Verfahren)
in Tetrahydrofuran (10 ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch kann sich
auf Raumtemperatur erwärmen.
Das Gemisch wird dann zwischen Ethylacetat und Wasser aufgeteilt.
Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase wird mit Ethylacetat
gut extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und unter verringertem Druck unter Bildung von 1,2-Dimethyl-4-hydroxy-4-(naphth-2-yl)piperidin
(2,13 g, 98 %) als klares viskoses Öl konzentriert. Das rohe Produkt
wird im nächsten
Schritt ohne weitere Reinigung aufgenommen.
-
Herstellung
von 1,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema I, Schritt B:
-
Ein
Gemisch aus 1,2-Dimethyl-4-hydroxy-4-(naphth-2-yl)piperidin (2,13
g, 8,3 mmol) und p-Toluolsulfonsäüuremonohydrat
(3,17 g, 16,7 mmol) in Toluol (45 ml) wird für 12 Stunden am Rückfluss
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und zwischen Ethylacetat
und 2 N Natriumhydroxid aufgeteilt. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck konzentriert.
Der rohe Rückstand
wird durch Blitzchromatographie (4 % Methanol in Dichlormethan,
Silicagel) gereinigt. Die das Produkt enthaltenden Fraktionen werden
vereinigt und unter verringertem Druck unter Bildung von 1,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(0,983 g, 50 % rein) als nicht ganz weisser, wachsartiger Feststoff
konzentriert.
-
Herstellung
von 1,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
-
Schema I, Schritt C:
-
Ein
Gemisch aus 1,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(0,983 g, 4,1 mmol) und 0,1 g an 5 % Palladium auf Kohle in Methanol
(20 ml) wird unter einer Wasserstoffatmosphäre für 12 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Gemisch wird dann durch ein Kissen aus Celite filtriert und
das Filtrat wird unter verringertem Druck unter Bildung von 1,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
(0,890 g, 90 % rein) als klares Öl konzentriert.
-
Herstellung
von 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
-
Schema I, Schritt D:
-
Zu
einer Lösung
aus 1,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)piperidin (0,89 g, 3,7 mmol) in
1,2-Dichlorethan (15 ml) wird langsam 1-Chlorethylchlorformiat (1,2
ml, 11,2 mmol) bei 0°C
gegeben. Das Reaktionsgemisch kann sich auf Raumtemperatur erwärmen und
wird danach für
12 Stunden am Rückfluss
erhitzt. Das Lösemittel
wird unter verringertem Druck verdampft und der Rückstand
wird in 15 ml Methanol gelöst.
Nach dem Rühren
am Rückfluss
für 4 Stunden
wird das Reaktionsgemisch unter verringertem Druck konzentriert
und zwischen Ethylacetat und 2 N Natriumhydroxid aufgeteilt. Die
Phasen werden getrennt und die wässrige
Phase wird mit Ethylacetat gut extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck konzentriert.
Der rohe Rückstand
wird durch Radialchromatographie (8 % Methanol in Dichlormethan,
2 mm Silicagelplatte) unter Bildung von 0,189 g (31 % basierend auf
dem gewonnenen Ausgangsmaterial) des cis- Isomers 1 (Rf 0,26)
als hellbraunes Öl
und 0,159 g (26 % basierend auf dem gewonnenen Ausgangsmaterial)
des trans-Isomers (Rf 0,17) als hellbraunes Öl gereinigt.
-
Alternative
Herstellung von 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin Herstellung
von 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)-1-phenoxycarbonyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema II, Schritt A:
-
n-Butyllithium
(47,4 ml, 1,6 M in Tetrahydrofuran, 75,9 mmol) wird zu einer Lösung aus
2-Bromnaphthalin
(15,0 g, 63,3 mmol) in Tetrahydrofuran (350 ml) bei –78°C gegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei dieser Temperatur für 1,5 Stunden
gerührt
und hierzu wird dann tropfenweise eine Lösung aus Triisopropylborat (19,0
ml, 82,2 mmol) gegeben. Das Reaktionsgemisch kann sich auf Raumtemperatur
erwärmen
und wird für 12
Stunden gerührt.
Das Gemisch wird dann zwischen Ethylacetat und gesättigtem
wässrigem
Natriumchlorid aufgetrennt. Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase
wird mit Ethylacetat gut extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck konzentriert.
Der Rückstand
wird in einem Gemisch aus Hexan:Ethylacetat ultrabeschallt. Die
entstehende Suspension wird unter Bildung von 2-Naphthylborsäure (8,28
g, 76 %) als weisser Feststoff filtriert.
-
Ein
Gemisch aus 2-Naphthylborsäure
(3,71 g, 21,6 mmol), 2-Methyl-1-phenoxycarbonyl-4-trifluormethansulfonyloxy-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(5,60 g, 15,6 mmol, dieses Reagenz kann durch dem Fachmann gut bekannte
Verfahren hergestellt werden), Lithiumchlorid (1,96 g, 46,2 mmol),
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(O) (0,712 g, 0,62 mmol) und
4 ml an 2 M wässrigem
Natriumcarbonat in Tetrahydrofuran (40 ml) wird am Rückfluss
für 12
Stunden gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und dann zwischen Ethylacetat
und 2 N Natriumhydroxid aufgeteilt. Die Phasen werden getrennt und
die wässrige
Phase wird mit Ethylacetat gut extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck konzentriert.
Der Rückstand
wird durch Blitzsilicagelchromatographie unter Elution mit 10:1
Hexan Ethylacetat gereinigt. Die das Produkt enthaltenden Fraktionen
werden vereinigt und unter verringertem Druck unter Bildung von
2-Methyl-4-(naphth-2-yl)-1-phenoxycarbonyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(4,26 g, 81 %) als wachsartiger, weisser Feststoff konzentriert.
-
Herstellung
von 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)-1-(phenoxycarbonyl)piperidin
-
Schema II, Schritt B:
-
Eine
Gemisch aus 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)-1-phenoxycarbonyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(3,87 g, 11,3 mmol) und 5 % Palladium auf Kohle (0,2 g) in 50 ml
Methanol wird unter einer Wasserstoffatmosphäre für 12 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Gemisch wird dann durch ein Kissen aus Celite filtriert und
das Filtrat wird unter verringertem Druck unter Bildung von 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)-1-(phenoxycarbonyl)piperidin (3,42
g, 88 %) als klares Öl
filtriert.
-
Herstellung von 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
-
Schema II, Schritt C:
-
Ein
Gemisch aus 2-Methyl-4-(naphth-2-yl)-2-phenoxycarbonylpiperidin
(3,42 g, 9,9 mmol) und Kaliumhydroxid (59 g, 1,05 mmol) in 150 ml
an 50 % Wasser in Isopropylalkohol wird am Rückfluss für etwa 72 Stunden gerührt. Das
Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und zwischen Ethylacetat
und 2 N Natriumhydroxid aufgeteilt. Die Phasen werden getrennt und
die wässrige
Phase wird mit Ethylacetat gut extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck konzentriert.
Der rohe Rückstand
wird durch Blitzchromatographie (8 % Methanol in Dichlormethan,
Silicagel) unter Bildung von 0,872 g, (39 %) des cis-Isomers (Rf 0,26) als hellbraunes Öl und 0,368 g (16 %) des trans-Isomers
(Rf 0,17 ) als hellbraunes Öl gereinigt.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (0,149 g, 0,79 mmol) und
2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
(0,177 g, 0,79 mmol, cis-Isomer) in Methanol wird am Rücfkfluss
für 12
h gerührt. Das
Gemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und das Lösemittel
wird verdampft. Der rohe Rückstand
wrid durch Radialchromatographie (2 % Methanol in Dichlormethan,
2 mm Silicagelplatte) unter Bildung von 0,130 g (40 %) der freien
Base der Titelverbindung (Rf 0,65) als weisser
Schaum gereinigt. Das Maleatsalz wird unter Bildung der Titelverbindung
hergestellt. [α]D = –15,02
(c 0,53, Methanol). FDMS m/e = 414 (M+ der freien Base). C27H30N2O2 × C4H4O4
-
-
Beispiel
112 Herstellung
von cis-(2S)-(–)-1-(4-Indolyloxy)-3-((2-methyl-4-naphth-2-yl)piperidin-1-yl)-2-propanolmaleat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (0,149 g, 0,79 mmol) und
2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
(0,177 g, 0,79 mmol, cis-Isomer, hergestellt in Beispiel 111) in
Methanol wird am Rückfluss
für 12
h gerührt.
Das Gemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und das Lösemittel
wird eingedampft. Der rohe Rückstand
wird durch Radialchromatographie (2 % Methanol in Dichlormethan,
2 mm Silicagelplatte) unter Bildung von 0,134 g (41 %) der freien
Base der Titelverbindung (Rf 0,61) als weisser
Schaum gereinigt. Das Maleatsalz wird unter Bildung der Titelverbindung
hergestellt. (α]D = –3,99
(c 0,40, Methanol). FDMS m/e = 414 (M+ der
freien Base). C27H30N2O2 × C4H4O4.
-
-
Beispiel
113 Herstellung
von trans-(2S)-(–)-1-(4-Indolyloxy)-3-((2-methyl-4-naphth-2-yl)piperidin-1-yl)-2-propanolmaleat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (0,118 g, 0,62 mmol) und
2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin
(0,141 g, 0,61 mmol, trans-Isomer, hergestellt in Beispiel 111)
in Methanol wird am Rückfluss
für 12
h gerührt.
Das Gemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und das Lösemittel
wird eingedampft. Der rohe Rückstand
wird durch Radialchromatographie (2 % Methanol in Dichlormethan,
2 mm Silicagelplatte) unter Bildung von 0,102 g (39 %) der freien
Base der Titelverbindung (Rf 0,67) als weisser Schaum gereinigt.
Das Maleatsalz wird unter Bildung der Titelverbindung hergestellt.
[α]D = –9,75
(c 0,41, Methanol). FDMS m/e = 414 (M+ der
freien Base). C27H30N2O2 × C4H4O4 × 3/2 H2O.
-
-
Beispiel
114 Herstellung
von trans-(2S)-(–)-1-(4-Indolyloxy)-3-((2-methyl-4-naphth-2-yl)piperidin-1-yl)-2-propanolmaleat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (0,118 g, 0,62 mmol) und
2-Methyl-4-(naphth-2-yl)piperidin (0,141 g, 0,61 mmol, trans-Isomer,
hergestellt in Beispiel 111) wird in Methanol für 12 Stunden am Rückfluss
gerührt.
Das Gemisch wird auf Raumtemperatur abgekühlt und das Lösemittel
wird verdampft. Der rohe Rückstand
wird durch Radialchromatographie (2 Methanol in Dichlormethan, 2
mm Silicagelplatte) unter Bildung von 0,101 g (39 %) der freien
Base der Titelverbindung (Rf 0,62) als weißer Schaum gereinigt.
Das Maleatsalz wird unter Bildung der Titelverbindung hergestellt.
[α]D = –8,59
(c = 0,46, Methanol)
FDMS m/e = 414 (M+ der
freien Base)
C27H30N2O2 × C4H4O4 × ¾ H2O
-
-
Beispiel
115 Herstellung
von 3-(2,2-Dimethyl-4-napth-2-yl)piperidin-1-yl-4-indolyloxy-2-propanol
-
Herstellung
von 2,2-Dimethyl-4-hydroxy-4-(naphth-2-yl)-1-(t-butoxycarbonyl)piperidin
-
Schema I, Schritt A:
-
2-Bromnaphthalin
(1,035 g, 5 mmol) wird in Tetrahydrofuran (20 ml) gelöst und unter –65°C gekühlt. Die
gekühlte
Lösung
wird dann langsam mit s-Butyllithium (5,9 ml einer 0,84 M Lösung in
THF, 5 mmol) behandelt und das Reaktionsgemisch wird für 1,5 Stunden
gerührt.
Dann wird N-BOC-2,2-Dimethyl-4-piperidon (0,745
g, 3,28 mmol, hergestellt gemäß dem allgemeinen
in J. Org. Chem., 56, 2154–2161
(1991) beschriebenen Verfahren) in THF gelöst und langsam zum Reaktionsgemisch
gegeben, während
die Temperatur unter –65°C gehalten
wird. Nachdem die Zugabe vollständig
ist wird das Trockeneis/Acetonkühlbad
belassen und die Reaktion kann sich langsam über Nacht unter Rühren auf
Raumtemperatur erwärmen.
Das Reaktionsgemisch wird dann mit Ethylacetat verdünnt und
mit 1 N Natriumhydroxid, dann 1 N HCl, gefolgt von gesättigtem Natriumchlorid
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum
unter Bildung eines rohen Materials (1,48 g) konzentriert. Das rohe
Material wird durch Säulenchromatographie
(Chloroform bis 0,5 % Methanol/Chloroformgradient, Silicagel) unter
Bildung der Titelverbindung (0,85 g, 73 %) gereinigt.
-
Herstellung
von 2,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin und 2,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema I, Schritt B:
-
2,2-Dimethyl-4-hydroxy-4-(naphth-2-yl)-1-(t-butoxycarbonyl)piperidin
(200 mg, wie oben hergestellt) wird in Methylenchlorid (9 ml) gelöst und mit
Trifluoressigsäure
(1 ml) behandelt. Das Gemisch wird für 1,5 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt
und dann in gesättigte
wässrige
Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Das Gemisch wird dann mit Chloroform (dreimal) extrahiert.
Die organischen Extrakte werden vereinigt, mit gesättigtem
Natriumchlorid gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und unter Vakuum unter
Bildung des rohen Gemisches der Titelverbindungen (131 mg, 99 %)
konzentriert, die im nächsten
Schritt ohne Trennung weitergeführt
werden.
-
Herstellung
von 2,2-Dimethyl-4-(napth-2-yl)piperidin
-
Schema I, Schritt C:
-
2,2-Dimethyl-4-(naphth-2-yl)-1-(t-butoxycarbonyl)-1,2,5,6-tetrahydropyridin
und 2,2-Dimethyl-4-(napth-2-yl)-1-(t-butoxycarbonyl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(127 mg, 0,54 mmol) werden in Methanol/THF (1/1) gelöst und 5
% Palladium auf Kohle (156 mg) wird zur Lösung gegeben. Das Reaktionsgemisch wird
in ein Parr Hydriergerät
bei 35 psi Wasserstoff gegeben. Nach 2 Stunden Hydrierung wird eine
zusätzliche Menge
an 5 % Palladium auf Kohle (188 mg) zugegeben und die Hydrierung
wird für
weitere 4 Stunden fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wird dann durch
Celite filtriert und das Filtrat wird unter Vakuum unter Bildung der
Titelverbindung konzentriert. Das rohe Material wird dann im nächsten Schritt
ohne weitere Reinigung verwendet.
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
2,2-Dimethyl-4-(napth-2-yl)piperidin
(129 mg, 0,54 mmol) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol (102 mg,
0,54 mmol) werden in Methanol (20 ml) gelöst und über Nacht am Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann zur Trockne eingedampft
und der rohe Rückstand
wird durch Säulenchromatographie
(Methylenchlorid bis 1 % Methanol/Methylenchloridgradient, Silicagel)
unter Bildung der freien Base der schließlichen Titelverbindung (92
mg) gereinigt. Dieses Material wird in das HCl Salz durch Fällung mit
einem Äquivalent
an gesättigtem
HCl in Diethylether umgewandelt und dann weiter durch präparative
Umkehrphasen Hochleistungsflüssigchromatographie
(Silicagel, 10 Ethylacetat/Hexan) unter Bildung der schließlichen
Titelverbindung (30 mg) gereinigt.
-
Beispiel
116 Herstellung
von 1-(t-Butyloxycarbonyl)-2-methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-4-ol
-
Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Brom-3-methylbenzo[b]thiophen (3,621 g, 15,9 mmol, aus Präparation
8) in Diethylether (100 ml) wird Magnesium (0,775 g, 31,9 mmol)
und 1,2-Dibromethan
(1,37 ml, 15,9 mmol) gegeben. Das Gemisch wird für 4 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann für
18 Stunden auf 20°C
angekühlt.
Eine Lösung
aus 1-(t-Butyloxycarbonyl)-2-methyl-4-piperidon (3,74 g, 17,5 mmol)
in Tetrahydrofuran (15 ml) wird tropfenweise zum Gemisch gegeben.
Das Gemisch wird für
24 Stunden gerührt,
dann mit gesättigtem
Ammoniumchlorid verdünnt
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Der Rückstand wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5
% Methanol in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung von
4,36 g (76 %) der Zwischenprodukttitelverbindung als gelber amorpher
Feststoff gereinigt. FDMS m/e = 362 (M++1).
-
Herstellung
von 2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema IA, Schritt B:
-
1-(t-Butoxycarbonyl)-2-methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-4-ol (26,08 g, 72,1
mmol) wird in Toluol (700 ml) suspendiert und p-Toluolsulfonsäurehydrat
(41,17 g, 0,216 mol) wird zugegeben. Das Gemisch wird für 3 Stunden
am Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Das Gemisch wird eingedampft
und der Rückstand
wird mit 2 N Natriumhydroxid verdünnt und dann dreimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und unter Bildung der Titelverbindung als
gelbes Öl
eingedampft (14,3 g, 81 %). FDMS m/e = 244 (M++1).
-
Herstellung
von 2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
-
Schema IA, Schritt C:
-
Zu
einer Lösung
aus 2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(4,422 g, 18,2 mmol) in Methanol (30 ml) wird 3 % Palladium auf
Polyethylenimin/SiO
2 (4,9 g) zugegeben.
Das Gemisch wird auf einem Parr Schüttler bei 50°C und 45
psi für
24 Stunden hydriert. Dann werden weitere 6 g an 3 % Palladium auf
Polyethylenimin/SiO
2 zugegeben und das Gemisch
wird für
48 Stunden bei 50°C
und 45 psi hydriert. Das Gemisch wird abgekühlt und dann filtriert und
der Katalysator wird mit siedendem Methanol gewaschen. Die vereinigten
organischen Phasen werden verdampft und der Rückstand wird mittels Silicagelchromatohgraphie
(Dichlormethan/5 % Methanol, 0,35 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als zwei gelbe Öle gereinigt.
Isomer
1 (cis Isomer, 1,9 g, 43 %). FDMS m/e = 246 (M
++1).
C
15H
19NS × 0,3 H
2O
Isomer
2 (trans Isomer, 1,5 g, 34 %). FDMS m/e = 246 (M
++1).
C
15H
19NS × 0,2 H
2O
-
-
Herstellung
von cis-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolsuccinat
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin (1,869
g, 7,62 mmol; Isomer 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (1,548
g, 7,62 mmol) in Methanol (30 ml) wird für 18 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5 % Methanol,
0,35 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
der freien Basen der Titelverbindungen als zwei gelbe amorphe Feststoffe
gereinigt. Die Succinatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen
hergestellt.
Isomer 1 (0,825 g, 24 %, freie Base). FDMS m/e
= 449 (M
++1 der freien Base). [α]
D = –14,06
(c = 0,569, Methanol). C
27H
32N
2O
2S × C
4H
6O
4.
Isomer
2 (0,632 g, 18 % freie Base). FDMS m/e = 449 (M
++1
der freien Base). [α]
D = –7,27
(c = 0,55, Methanol). C
27H
32N
2O
2S × C
4H
6O
4
-
-
Herstellung
von trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolsuccinat
(Isomere 3 und 4)
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus trans-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin (3,406
g, 13,9 mmol, Isomer 2) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (2,821
g, 13,9 mmol) in Methanol (80 ml) wird für 18 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5 % Methanol,
0,35 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
der freien Basen der Titelverbindungen als zwei gelbe amorphe Feststoffe
gereinigt. Die Succinatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen
hergestellt.
Isomer 3 (1,918 g, 31 %, freie Base). FDMS m/e
= 449 (M
++1 der freien Base). [α]
D = –4,02
(c = 0,498, Methanol). C
27H
32N
2O
2S × C
4H
6O
4.
Isomer
4 (1,248 g, 20 % freie Base). FDMS m/e = 449 (M
++1
der freien Base). [α]
D = –12,2
(c = 0,492, Methanol). C
27H
32N
2O
2S × C
4H
6O
4
-
-
Alternative
Synthese von trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol,
Isomer 3 Herstellung
von 5-Brom-3-methyl-1-trimethylsilylbenzo[b]thiophen
-
Eine
Lösung
aus 5-Brom-3-methylbenzo[b]thiophen (149,1 g, 0,66 mol, hergestellt
in Präparation
8) in THF (1,4 l) unter Stickstoff wird auf –78°C gekühlt und Trimethylsilylchlorid
(163 ml, 1,3 mol, 2 Äquivalente) wird
tropfenweise zugegeben. Lithiumdiisopropylamid (625 ml, 1,2 mol,
2 Äquivalente,
2,0 M Lösung
in THF, Heptan, Ethylbenzol) wird zugegeben und das Gemisch wird
für 4 Stunden
gerührt.
Die Lösung
wird in ein Gemisch aus Methyl-tert-butylether und H2O
(jeweils 3 l) gegossen. Die Phasen werden getrennt und die organische
Phase wird mit 1 N HCl (2 l) und dann H2O
(2 l) gewaschen und getrocknet (Na2SO4). Das Lösemittel
wird durch Rotationsverdampfung unter Bildung von 237,3 g des rohen
Produkts entfernt. Das rohe Material wird in EtOH (400 ml) unter
Bildung von 5-Brom-3-methyl-1-trimethylsilylbenzo[b]thiophen
als weißer,
granulärer Feststoff
(152,7 g, 78 %, 3 Kristallisate) aufgeschlämmt. Smp. 64–67°C. IR (KBr)
1252, 1245, 841 cm–1
1H
NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,851 (d, J = 1,8 Hz), 7,69
(d, J = 8,5 Hz), 7,41 (dd, 1, J = 8,5, 1,8 Hz), 2,48 (s, 3), 0,42
(d, 9, J = 3,4 Hz). 13C NMR (75 MHz, CDCl3) δ 143,6,
137,9, 132,2, 126,9, 124,4, 123,4, 117,8, 14,4, 0,14. MS (FD) m/z
298 (M+). Analyse berechnet für
C10H15BrSSi: C 48,16,
H 5,05. Gefunden: C 48,19, H 4,98.
-
Herstellung
von 1-(t-Butoxycarbonyl)-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-4-ol
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Brom-3-methyl-1-trimethylsilylbenzo[b]thiophen (211,7 g, 707
mmol) in THF (1 l), die unter Stickstoff auf –78°C gekühlt ist, wird n-BuLi (311 ml,
2,5 M Lösung
in Hexan, 778 mmol) tropfenweise gegeben. Nach 30 Minuten wird N-Boc-Piperidon
(155,1 g, 778 mmol) in THF (816 ml) zugegeben. Nach 2 Stunden wird
das Gemisch jeweils in H2O und Methyl-tert-butylether
(jeweils 2 l gegossen). Die Phasen werden getrennt und die organische
Phase wird mit 1 N HCl (2,1 l) und dann H2O
(2,1 l) gewaschen und getrocknet (Na2SO4). Das Lösemittel
wird mit einem Rotationsverdampfer unter Bildung von 348 g an rohem
1-(t-Butyloxycarbonyl)-4-(3-methyl-1-trimethylsilylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-4-ol
entfernt. Hexan (700 ml) wird zum rohen Produkt gegeben. Nach dem
Rühren über Nacht
wird der Niederschlag filtriert, mit Hexan gewaschen und in einem
Vakuumofen für
2 Stunden unter Bildung von 246,3 g (83 %) an 1-(t-Butyloxycarbonyl)-4-(3-methyl-1-trimethylsilylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-4-ol
als weißes
Pulver gegeben. Smp. 141–145°C. IR (CHCl3) 3595, 1680 cm–1.
1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,83 (d,
1, J = 8,0 Hz), 7,81 (s, 1), 7,43 (dd, 1, J = 8,2, 1,8 Hz), 4,06
(br s, 2), 3,28 (t, 2, J = 12,2 Hz), 2,51 (s, 3), 2,09 (br s, 2),
1,79 (d, 2, J = 12,2 Hz), 1,70 (s, 1), 1,49 (s, 9), 0,40 (s, 9). 13C NMR (75 MHz, DMSO), δ 154,2, 145,9, 141,5, 140,3,
139,1, 134,1, 122,2, 121,8, 117,7, 78,6, 70,2, 38,0, 28,3, 14,4, 0,00.
MS (FD) m/z 418 (M-1). Analyse berechnet für C22H33NO3SSi: C 62,97,
H 7,93, N 3,34. Gefunden: C 63,28, H 8,04, N 3,44.
-
Herstellung
von 4-(3-Methylbenzo[b]thiophen-S-yl)piperidinhydrochlorid
-
Zu
einer Lösung
aus 1-(t-Butyloxycarbonyl)-4-(3-methyl-1-trimethylsilylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-4-ol
(458 g, 1,09 mol) in CH2Cl2 (4,6
l) werden 871 ml (5,46 mol, 5,0 Äquivalente)
an Triethylsilan gegeben. Das Gemisch wird auf –30°C abgekühlt und 420 ml an Trifluoressigsäure (5,45
mol, 5,0 Äquivalente)
werden tropfenweise über
35 Minuten zugegeben. Das Gemisch wird für 2,5 Stunden gerührt, während es
sich stufenweise auf 13°C
erwärmt.
Es werden zusätzliche
420 ml Trifluoressigsäure über 15 Minuten
zugegeben. Nach dem Erwärmen
auf Raumtemperatur über
3,5 Stunden wird Eis (6 l), Wasser (5 l) und konzentrierte, wässrige NaOH
(628 ml, 12,0 mol, 11,0 Äquivalente)
zugegeben. Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase wird mit zwei
1,5 l Portionen an CH2Cl2 extrahiert.
Die organischen Phasen werden vereinigt, getrocknet (Na2SO4) und unter Vakuum unter Bildung eines klaren,
farblosen Öls
konzentriert, das in 4 l Ether rückgelöst wird.
Das Hydrochloridsalz wird durch tropfenweise Zugabe einer Lösung aus
HCl in EtOAc (245 ml) gebildet, bis der pH der Aufschlämmung 2–3 misst.
Die entstehende Aufschlämmung
wird für
2 Stunden gerührt,
filtriert, mit Ether gewaschen und über Nacht in einem Vakuumofen
bei 45°C
unter Bildung von 271 g des weißen,
kristallinen 4-(3-Methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidinhydrochlorids
(92,8 % Ausbeute) getrocknet.
1H NMR
(500 MHz, DMSO) δ 2,10–2,20 (m,
2), 2,30 (q, 2), 2,42 (s, 3), 2,93 (m, 1), 3,0–3,10 (m, 2), 7,09 (s, 1), 7,25
(d, 1), 7,57 (s, 1), 7,80 (d, 1). 13C NMR
(75 MHz, DMSO) δ 13,5,
29,6, 38,9, 43,4, 119,3, 122,7, 122,9, 123,2, 131,5, 137,7, 139,6,
140,9. Analyse berechnet für
C14H18ClNS: C 62,79,
H 6,77, N 5,23. Gefunden: C 62,66, H 6,65, N 5,24.
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Herstellung
von N-Chlor-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
-
Zu
10 g (37 mmol) an 4-(3-Methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidinhydrochlorid
werden 160 ml Ether, 34 ml H2O und 41 ml
(41 mmol, 1,1 Äquivalente)
an 1 M NaOH gegeben. Das Gemisch wird gerührt, bis die Feststoffe sich
aufgelöst
haben und die Phasen werden mittels eines Trenntrichters getrennt.
Die wässrige
Phase wird mit 100 ml Ether verdünnt
und die vereinigten organischen Phasen werden getrocknet (Na2SO4) und unter Bildung
von 8,73 g an 4-(3-Methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin verdampft.
4-(3-Methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin wird in 83 ml Ether und
83 ml THF gelöst
und 4,99 g (37 mmol, 1 Äquivalent)
an N-Chlorsuccinimid werden zugegeben. Nach dem Rühren über Nacht
werden 100 ml gesättigtes,
wässriges
NaHCO3 zugegeben und das Gemisch wird in
einen Trenntrichter überführt, der
100 ml H2O und 60 ml Ether enthält. Die
Phasen werden getrennt und die wässrige
Phase wird mit 10 ml Ether gewaschen. Die vereinigten organischen
Phasen werden getrocknet (Na2SO4)
und unter Bildung von 10,1 g (100 % Ausbeute) aus N-Chlor-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
getrocknet. Smp. 57–61,5°C. IR (CHCl3) 3009, 1602, 1471, 1448 cm–1.
1H NMR (300 MHz, CDCl3) δ 7,78 (d,
1, J = 8,2 Hz), 7,53 (d, 1, J = 1,5 Hz), 7,21 (dd, 1, J = 8,2 Hz),
7,07 (d, 1, J = 0,9 Hz), 3,6 (d, 2, J = 11 Hz), 3,05 (t, J = 12,
Hz), 2,85–2,70
(m, 1H), 2,43 (d, 3, J = 1,2 Hz), 2,20–2,00 (m, 2, CH2),
1,9 (br d, 2).
13C NMR (75 MHz, CDCl3) δ 141,0,
139,6, 137,5 131,5, 123,4, 122,9, 122,7, 119,3, 43,6, 40,1, 29,7,
13,5. MS (FD) m/z 266 (M+). Analyse berechnet für C14H16ClNS: C 63,26, H 6,07, N 5,27. Gefunden:
C 63,34, H 6,06, N 5,30.
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Herstellung
von trans-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
-
Zu
13,9 g (51,9 mmol) an N-Chlor-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
werden 207 mg an THF, 1,0 g (3,8 mmol, 0,073 Äquivalente) an 18 Kronen-6
und eine Aufschlämmung
aus 10,16 g Kaliumhydroxid (unter Annahme von 85 % KOH und 15 %
H2O, 156 mmol, 3 Äquivalente) in 4 ml H2O gegeben. Nach dem Rühren für 16 h wird die entstehende
Lösung
aus Imin über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und der Kuchen wird mit 20 ml THF gewaschen. Eine Lösung aus
Methyllithium in Ether (185 ml, 1,5 M 160 mmol, 5 Äquivalente) wird
auf –10°C gekühlt und
die vorgekühlte
(5°C) Iminlösung wird über 1 min
zugegeben. Nach 20 min wird das Kühlbad entfernt und das Gemisch
kann bei Umgebungstemperatur rühren.
Nach 2 h werden 200 ml H2O zugegeben, die
Phasen werden getrennt und die wässrige
Phase wird mit Ether (200 ml) extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden mit Wasser (300 ml) gewaschen und getrocknet (Na2SO4). Das Lösemittel wird
unter Bildung von 13,6 g eines viskosen Öls eingedampft. Das rohe Produkt
wird in 80 ml Methanol und 25 ml THF gelöst und 0,55 g (12 mmol) NaBH4 werden zugegeben. Nach 2 h wird Pivalinsäureanhydrid
(2,8 g, 12 mmol) zugegeben. Nach 2 h wird das Methanol durch Eindampfen
entfernt und das Gemisch wird zwischen 200 ml an 1 N HCl und 100
ml Ether gewaschen. Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase qwird
mit Ether gewaschen. Die wässrige
Phase wird mit 5 N NaOH basisch gemacht und mit Ether (2 × 150 ml)
extrahiert. Die organischen Phasen werden getrocknet und unter Bildung
von 8,9 g (63 % Ausbeute) aus trans-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
als viskoses Öl
eingedampft.
-
Herstellung
von trans-(2S,4R)-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-D-(–)-tartrat
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Zu
einer Lösung
aus razemischem trans-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin
(32,7 g, 0,13 mol), die durch Filtration durch Silicagel (2 g Silicagel
pro g) mit 92 % Ausbeute gereinigt wurde, in 3 A EtOH (650 ml) bei
72°C wird
eine Lösung
aus D(–)-Weinsäure (20,0
g, 0,13 mol, 1,0 Äquivalente)
in 3 A EtOH (450 ml) über
1 Stunde gegeben. Die entstehende Aufschlämmung wird bei 72°C für 2 Stunden
gerührt
und kann sich über
16 Stunden auf Raumtemperatur erwärmen. Der Feststoff wird durch
Filtration gesammelt, mit 3 A EtOH gewaschen und unter Vakuum bei
45°C kurz
getrocknet. Der nasse Kuchen wird in einer frischen Portion an 3A
EtOH (1,6 l) bei 72°C
für 0,5
h aufgeschlämmt,
auf Raumtemperatur abgekühlt,
filtriert und mit 3A EtOH gewaschen. Diese wiederholte Aufschlämmung wird
2 weitere Male wiederholt und das entstehende schließliche Salz
wird über
Nacht unter Vakuum bei 45°C
unter Bildung des aufgetrennten Tartratsalzes von trans-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin (13,1
g, 80 % Ausbeute des gewünschten
Isomers, 92 % ee) getrocknet.
1H NMR
(300 MHz, DMSO) δ 1,37
(d, 3), 1,73–1,85
(m, 1H), 1,85–2,04
(m, 2), 2,04–2,2
(m, 1), 2,38 (s, 3), 2,50 (s, 1H, 3,06–3,30 (m, 3), 4,00 (s, 2),
7,25 (d, 1), 7,34 (s, 1), 7,60 (s, 1), 7,87 (s, 1).
Analyse
berechnet für
C19H25NO6S: C 57,71, H 6,37, N 3,54. Gefunden: C
57,56, N 6,47, N 3,56.
-
Herstellung
von trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol-p-toluolsulfonat
-
Das
trans-(2S,4R)-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidintartrat
(0,50 g, 1,26 mmol, 1,0 Äquivalente,
hergestellt direkt oben) wird in die freie Base umgewandelt durch
die Zugabe von EtOAc (10 ml), Wasser (10 ml), und 5 N NaOH (1 ,0
ml) Die Phasen werden getrennt und die wässrige Phase wird mit EtOAc (10
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden getrocknet
(Na2SO4) und unter
Vakuum unter Bildung eines Öls
(0,30 g) konzentriert. Dieses Öl
wird gelöst
in Isopropylalkohol (4,0 ml) (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,2
g, 1,25 mmol, hergestellt in Beispiel 1) gegeben und das Gemisch
wird bei 80°C
für 2 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wird zu einem Trenntrichter, der EtOAc (25
ml), Wasser (25 ml) und 1 N NaOH (1 ml) enthält, gegeben. Die Phasen werden
getrennt und die wässrige
Phase wird mit EtOAc (25 ml) gewaschen. Die vereinigten organischen
Phasen werden getrocknet (Na2SO4)
und 0,24 g p-Toluolsulfonsäure
(1,0 Äquivalente)
werden zugegeben. Die Lösung
wird konzentriert, beimpft und unter Bildung einer kristallinen Aufschlämmung erhitzt.
Die Aufschlämmung
wird bei Raumtemperatur für
1 Stunde gerührt.
Der Feststoff wird durch Filtration gesammelt, mit EtOAc gewaschen
und über
Nacht bei 45°C
unter Vakuum unter Bildung der Titelverbindung (0,64 g, 82 % Ausbeute)
getrocknet.
1H NMR (500 MHz, CDCl3) δ 1,50
(d, 3), 1,90 (d, 1), 2,08 (d, 1), 2,27 (s, 3), 2,40 (s, 3), 2,43
(s, 3), 2,59–2,66 (m,
1), 2,85 (dt, 1), 3,02–3,17
(m, 2), 3,25–3,38
(m, 2), 3,67 (d, 1), 4,0–4,15
(m, 2), 4,30 (m, 1), 4,70 (m, 1), 6,20 (s, 1), 6,50 (d, 1), 6,93–7,02 (m,
2), 7,15–7,28
(m, 4), 7,60 (s, 1), 7,75 (d, 1), 7,83 (d, 1), 8,0 (s, 1), 10,30 (s,
1).
13C NMR (75 MHz, DMSO) δ 10,96, 13,28,
13,50, 13,56, 1583, 20,72, 25,95, 30,35 30,93, 32,92, 33,26, 35,98, 45,75,
46,85, 53,71, 54,07, 55,99, 56,49, 64,25, 64,57, 69,83, 69,97, 96,45,
100,48, 1004,61, 119,06, 119,56, 119,83, 120,58, 122,59, 122,72,
122,89, 123,36, 123,67, 125,47, 128,06, 131,48, 131,60, 133,75,
137,53, 137,72, 137,81, 139,61, 140,13, 140,34, 145,48, 150,75.
Analyse
berechnet für
C34H40NO5S2: C 65,78, H 6,49,
N 4,51. Gefunden: C 65,04, H 6,29, N 4,36.
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Zusätzliche
Herstellung der trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolsalze
aus Beispiel 116, Isomer 3 freie Base
-
Rohes
trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-2-(1-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
(Isomer 3, Schaum) (2,80 g, 6,3 mmol) wird in Isopropylalkohol (20
ml) bei Raumtemperatur gelöst.
Die Lösung
wird in drei gleiche Portionen aufgeteilt und verschiedene Säuren werden
zu jeder Portion gegeben: 1) p-TsOH (0,40 g, 1,0 Äquivalente)
wird direkt zu der Lösung
gegeben, 2) Benzolsulfonsäure (0,33
g, 1,0 Äquivalente)
wird in 2 ml EtOAc gelöst
und zur Lösung
gegeben, 3) Methansulfonsäure
(0,135 ml, 1,0 Äquivalente)
wird mit 2 ml EtOAc gemischt und zu der Lösung gegeben. Diese Gemische
werden kurz erhitzt, angekratzt und über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt.
Jede Aufschlämmung
wird filtriert, mit EtOAc gewaschen und über Nacht bei 45°C unter Vakuum
unter Bildung der folgenden entsprechenden Feststoffe getrocknet.
trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol-p-toluolsulfonat,
1,17 g, 89 % Ausbeute, Smp. 207°C.
trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolbenzolsulfonat,
1,04 g, 81,1 % Ausbeute, Smp. 185°C.
trans-(2S)-(–)-3-(2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolmethansulfonat,
0,75 g, 66,7 % Ausbeute, Smp. 124°C.
-
Beispiel
117 Herstellung
von cis-(2S)-1-(4-Indolyloxy)-3-(2-methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-2-propanoloxalat
Isomere
1 und 2
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin (0,110
g, 0,448 mmol, Isomer 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,085
g, 0,448 mmol) in Methanol (5 ml) wird am Rückfluss für 18 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/2 % Methanol,
0,15 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
der freien Basen der Titelverbindungen als zwei gelbe Öle gereinigt.
Die Oxalatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer
1 (0,058 g, 30 % freie Base). FDMS m/e = 435 (M++1
der freien Base).
Isomer 2 (0,086 g, 44 %, freie Base). FDMS
m/e = 435 (M++1 der freien Base)
-
Herstellung
von trans-(2S)-1-(4-Indolyloxy)-3-(2-methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin-1-yl)-2-propanoloxalat
Isomere
3 und 4
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus trans-2-Methyl-4-(3-methylbenzo[b]thiophen-5-yl)piperidin (0,104
g, 0,424 mmol, Isomer 2) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-1H-indol
(0,080 g, 0,424 mmol) in Methanol (5 ml) wird am Rückfluss
für 18
Stunden erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5 % Methanol,
0,35 M Ammoniak in Dichlormethan Gradien tenelution) unter Bildung der
freien Basen der Titelverbindungen als zwei gelbe Öle gereinigt.
Die Oxalatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer
3 (0,048 g, 26 % freie Base). FDMS m/e = 435 (M++1
der freien Base).
Isomer 4 (0,070 g, 38 %, freie Base). FDMS
m/e = 435 (M++1 der freien Base)
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Beispiel
118 Herstellung
von 1-(t-Butyloxycarbonyl)-4-(6-methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin-4-ol
-
Schema I, Schritt A:
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Zu
einer Lösung
aus 2-Brom-6-methoxynaphthalin (13,009 g, 54,9 mmol) in Tetrahydrofuran
(400 ml) bei –78°C wird tropfenweise
t-Butyllithium (71,0 ml, 0,121 mol) gegeben. Nach 30 Minuten bei –78°C wird eine Lösung aus
1-(t-Butyloxycarbonyl)-2-methyl-4-piperidon (12,87 g, 60,4 mmol)
in Tetrahydrofuran (50 ml) tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wird
bei –78°C für 4 Stunden
gerührt
und dann mit gesättigtem
Ammoniumchlorid verdünnt
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen werden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und eingedampft. Der Rückstand wird durch Silicagelchromatographie
(Dichlormethan/2 % Methanol in Dichlormethan Gradienteneluent) unter
Bildung von 5,81 g (29 %) der Titelverbindung als gelbes Öl gereinigt.
FDMS m/e = 362 (M++1).
-
Herstellung
von 4-(6-Methoxynaphth-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
-
Schema I, Schritt B:
-
1-(t-Butyloxycarbonyl)-4-(6-methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin-4-ol
(5,795 g, 8,79 mmol) wird in Toluol (100 ml) suspendiert und p-Toluolsulfonsäurehydrat
(5,016 g, 26,4 mmol) wird zugegeben. Das Gemisch wird am Rückfluss
für 2 Stunden
erhitzt und dann auf Raumtemperatur gekühlt. Das Gemisch wird eingedampft und
der Rückstand
wird mit 2 N Natriumhydroxid verdünnt und dann dreimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und unter Bildung der Titelverbindung als
gelbes Öl
(3,95 g, 100 %) eingedampft. FDMS m/e = 254 (M++1).
-
Herstellung
von 4-(6-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema I, Schritt C:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(6-Methoxynaphth-2-yl)-2-methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
(3,9 g, 15,4 mmol) in Ethanol (200 ml) und 2,2,2-Trifluorethanol
(70 ml) wird 10 % Palladium auf Kohle (400 mg) gegeben. Das Gemisch
wird unter einer Wasserstoffatmosphäre für 19 Stunden gerührt. Das
Gemisch wird filtriert und der Katalysator wird mit siedendem Methanol
gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen werden eingedampft
und der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/5 Methanol, 0,35
M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung der
Titelverbindung als zwei gelbe amorphe Feststoffe gereinigt.
Isomer
1 (cis Isomer, 1,97 g, 50 %). FDMS m/e = 256 (M++1).
Isomer
2 (trans-Isomer, 1,51 g, 38 %) FDMS m/e = 256 (M++1).
C17H21NO × 0,5 H2O
-
-
Herstellung
von cis-(2S)-(–)-3-(4-(6-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolsuccinat
Isomere
1 und 2
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-(4-(6-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin (1,569 g, 6,14
mmol, Isomer 1) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (1,249 g, 6,14
mmol) in Methanol (30 ml) wird am Rückfluss für 18 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/2 % Methanol,
0,15 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
der freien Basen der Titelverbindungen als zwei klare farblose Öle gereinigt.
Die Succinatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer
1 (0,801 g, 28 % freie Base). FDMS m/e = 459 (M
++1
der freien Base). [α]
D = –18,05
(c 0,554, Methanol), C
29H
34N
2O
3 × C
4H
6O
4.
Isomer
2 (1,144 g, 41 %, freie Base). FDMS m/e = 459 (M
++1
der freien Base). [α]
D = –7,27
(c 0,55, Methanol).
-
Herstellung
von trans-(2S)-(–)-3-(4-(6-Methoxynaphth-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl)-1-(2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanolsuccinat
Isomere
3 und 4
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus trans-(4-(6-Methoxynaphthyl)-2-methylpiperidin (1,494 g, 5,85
mmol, Isomer 2) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (1,189 g, 5,85
mmol) in Methanol (30 ml) wird am Rückfluss für 18 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie (Dichlormethan/2 % Methanol,
0,15 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
der freien Basen der Titelverbindungen als zwei klare farblose Öle gereinigt.
Die Succinatsalze werden unter Bildung der Titelverbindungen hergestellt.
Isomer
3 (1,089 g, 41 % freie Base). FDMS m/e = 459 (M
++1
der freien Base). [α]
D = –8,91
(c 0,449, Methanol), C
29H
34N
2O
3 × C
4H
6O
4.
Isomer
4 (1,041 g, 39 %, freie Base). FDMS m/e = 459 (M
++1
der freien Base). [α]
D = –3,64
(c 0,549, Methanol). C
29H
34N
2O
3 × C
4H
6O
4 × 0,5 H
2O
-
Beispiel
119 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Herstellung von 2-Fluorbenzolthioacetaldehyddiethylacetal
-
Die
Titelverbindung wird mit quantitativer Ausbeute aus 2-Fluorbenzolthiol
im wesentlichen gemäß den in
(S. L. Graham, et al., J. Med. Chem. 1989, 32, 2548–2554) beschriebenen
Verfahren, hergestellt.
-
Herstellung von 7-Fluorbenzo[b]thiophen
-
Zu
einem biphasischen Gemisch aus Polyphosphorsäure (PPA, 43,0 g) und 385 ml
trockenem am Rückfluss
erhitztem Chlorbenzol wird tropfenweise 2-Fluorbenzolthioacetaldehyddiethylacetat
(19,1 g, 78,1 mmol) in 60 ml Chlorbenzol über einen Zeitraum von 2,5
h gegeben. Das Reaktionsgemisch wird auf Raumtemperatur gekühlt und
die organische Phase wird von der PPA Phase abdekantiert. Die PPA
Phase wird auf 0°C
gekühlt
und mit 400 ml H2O verdünnt. Diese wässrige Phase
wird mit Et2O (2 × 500 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und unter verringertem
Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch ein Mitteldruckchromatographiesystem (Silicagel, 100
% Hexan) unter Bildung von 7-Fluorbenzo[b]thiophen als gelbes Öl (5,42
g, 46 %) gereinigt. FDMS m/e = 152 (M+).
1H NMR (CDCl3): 7,59
(d, J = 7,8 Hz, 1H), 7,46 (d, J = 5,4 Hz, 1H), 7,36 (dd, J = 5,4,
3,9 Hz, 1H), 7,31 (dt, J = 7,8, 4,9 Hz, 1H), 7,03 (dd, J = 9,8,
7,8 Hz, 1H).
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(7-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
-
Schema IA Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 7-Fluorbenzo[b]thiophen (4,00 g, 26,3 mmol) in trockenem THF
(130 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (18,1 ml, 28,9 mmol) gegeben. Die Lösung wird
bei –78°C für 50 Minuten gerührt. N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
(5,61 g, 26,3 mmol), das in THF (20 ml) gelöst ist, wird über eine
Kanüle
bei –78°C zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 2 h gerührt. Die
Reaktion wird mit 110 ml an gesättigter,
wässriger
NH4Cl Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 400 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden über
MgSO4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat
wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (15 EtOAc/Hexan)
unter Bildung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(7-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol als weißer Schaum
(5,90 g, 61 %) gereinigt. IR (CHCl3) 3350 (br),
1680 cm–1.
Ionenspray MS 205 (M-160)+, 366 (M+H)+, 424 (M+CH3COO)–.
C19H24FNO3S
-
-
Herstellung von (±)-cis-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA Schritte B und
C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(7-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(5,90 g, 16,1 mmol) in trockenem CH
2Cl
2 (56 ml) bei 0°C werden 24 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird für
1 h bei 0°C
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter,
wässriger
NaHCO
3 Lösung (280
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH
2Cl
2 (2 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO
4 getrocknet und unter Bildung von 3,84 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (3,84 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (110 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (37 ml) wird 10 % Pd/C (4,00 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird stark bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 Stunden
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert
und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4–5 % (3,5
M NH
3 in MeOH)/CH
2Cl
2] unter Bildung von cis-(±)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
als brauner Feststoff (1,45 g, 36 %) gereinigt. Smp. 55–57°C. IR (KBr)
3246 cm
–1.
Ionenspray MS 250 (M+H)
+. C
14H
16FNS
-
Herstellung von (±)-trans-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA Schritte B und
C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(7-fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(5,90 g, 16,1 mmol) in trockenem CH2Cl2 (56 ml) bei 0°C werden 24 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird für
1 h bei 0°C
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter,
wässriger
NaHCO3 Lösung (280
ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (2 × 500
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 3,84 g
der rohen regioisomeren Olefine konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (3,84 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (110 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (37 ml) wird 10 % Pd/C (4,00 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird stark bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 16 Stunden
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert
und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4–5 % (3,5
M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung von trans-(±)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
als brauner Feststoff (0,594 g, 15 %) gereinigt. Smp. 45–47°C. IR (KBr)
3226 cm–1.
Ionenspray MS 250 (M+H)+. C14H16FNS
-
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,700 g, 2,81 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,571
g, 2,81 mmol) in MeOH (35 ml) wird für 48 h auf Rückfluss
erhitzt, abgekühlt
und dann eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der schließlichen
Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum (0,434 g, 34 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Smp (HCl) 135–140°C. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–,
511 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –11,43 (c
= 0,53, MeOH). C26H29FN2O2S × HCl × 0,5 H2O.
-
-
Beispiel
120 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,700 g, 2,81 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,571
g, 2,81 mmol) in MeOH (35 ml) wird für 48 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung des Titelpropanols als nicht ganz weißer Schaum (0,338 g, 27 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Smp (HCl) 162–166°C. IR (CHCl3) 3474, 3350 (br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–,
511 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 27,07 (c = 0,52, MeOH). C26H29FN2O2S × HCl.
-
-
Beispiel
121 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,400 g, 1,60 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,326
g, 1,60 mmol) in MeOH (20 ml) wird bei Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [1–2 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,292 g, 40 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Smp. (HCl) 158–161°C. IR (CHCl3): 3474, 3350 (br), 1246 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–,
487 (M+Cl)–.
[α]D = 0 (c = 0,50, MeOH). C26H29FN2O2S × HCl.
-
-
Beispiel
122 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,400 g, 1,60 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,326
g, 1,60 mmol) in MeOH (20 ml) wird bei Rückfluss für 20 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [1–2 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,276 g, 38 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc her gestellt.
Smp. (HCl) 155–158°C. IR (CHCl3): 3473, 3300 (br), 1245 cm–1.
Ionenspray MS 453 (M+H)+, 451 (M-H)–,
487 (M+Cl)–.
[α]D = 17,57 (c = 0,57, MeOH). C26H29FN2O2S × HCl × 0,4 H2O.
-
-
Beispiel
123 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,600 g, 2,41 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,455 g,
2,41 mmol) in MeOH (30 ml) wird bei Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,341 g, 32 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Smp. (HCl) 147–150°C. IR (KBr):
3404, 3300 (br), 1243 cm–1. Ionenspray MS 439
(M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –11,72
(c = 0,51, MeOH). C25H27FN2O2S × 0,1 H2O.
-
-
Beispiel
124 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,600 g, 2,41 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,455 g,
2,41 mmol) in MeOH (30 ml) wird bei Rückfluss für 24 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,396 g, 38 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Smp. (HCl) 150–153°C. IR (KBr):
3408, 3300 (br), 1242 cm–1. Ionenspray MS 439
(M+H)+, 437 (M-H)–,
497 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 29,20 (c = 0,55, MeOH). C25H27FN2O2S.
-
-
Beispiel
125 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,171 g, 0,686 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,130 g,
0,686 mmol) in MeOH (9 ml) wird bei Rückfluss für 17 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,122 g, 41 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc herge stellt.
IR (KBr): 3406, 3300 (br), 1243 cm–1.
Ionenspray MS 439 (M+H)+, 437 (M-H)–.
[α]D = 0 (c = 0,49, MeOH). C25H27FN2O2S.
-
-
Beispiel
126 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(7-Fluorbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,171 g, 0,686 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,130 g,
0,686 mmol) in MeOH (9 ml) wird bei Rückfluss für 17 h erhitzt und dann abgekühlt und
eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,115 g, 38 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Smp (HCl) 146–149°C, IR (KBr):
3405, 3300 (br), 1242 cm–1. Ionenspray MS 439
(M+H)+, 437 (M-H)–, 497 (M+CH3COO–)–,
[α]D = 10,42 (c = 0,58, MeOH). C25H27FN2O2S.
-
-
Beispiel
127 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Herstellung von ( )-N,N-Dimethyl-2-(2-ethylphenyl)-2-hydroxythioacetamid
-
Eine
Lösung
aus 30,11 g an 1-Brom-2-ethylbenzol in etwa 500 ml frisch destilliertem
THF wird mit 112 ml an 1,6 M n-BuLi in Hexan bei –78°C über einen
Zeitraum von etwa 3 Stunden behandelt. Hierzu werden 15 ml wasserfreies
DMF gegeben und das Gemisch wird bei –78°C für 30 Minuten gerührt. Das
Kältebad
wird entfernt und die Reaktion wird mit etwa 300 ml an gesättigtem,
wässrigem
NH4Cl gestoppt. Die Phasen werden getrennt
und die organische Phase wird mit etwa 300 ml Kochsalzlösung gewaschen.
Die wässrigen
Phasen werden mit 2 × 500
ml EtOAc rückextrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
konzentriert und unter Hausvakuum unter Bildung von 29,89 g (96
%) von ziemlich sauberem, rohem 2-Ethylbenzaldehyd getrocknet.
-
Zu
29,0 ml an Diisopropylamid in etwa 500 ml frisch destilliertem THF
bei –70°C werden
117 ml an 1,6 M n-BuLi in Hexan gegeben und die gelbe Lösung wird
bei –70°C für 20 Minuten
gerührt,
für 15
Minuten ohne das Kältebad
gerührt
und dann erneut auf –73°C gekühlt. Hierzu
wird ein vorgekühltes
Gemisch (–70°C) aus 20,89
g des rohen Benzaldehyds und 16 ml an N,N-Dimethylthioformamid in
70 ml frisch destilliertem THF über eine
Kanüle über 15 Minuten
gegeben. Die rötlich
klare Lösung
wird bei –75°C für 45 Minuten
gerührt,
dann wird das Kältebad
entfernt und das Gemisch wird für
weitere 30 Minuten gerührt.
Die Reaktion wird mit etwa 300 ml an gesättigtem, wässrigem NH4Cl
gestoppt und die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit 3 × 500 ml
EtOAc extrahiert. Die organischen Phasen werden mit etwa 300 ml
Kochsalzlösung
gewaschen, vereinigt, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird aus EtOAc-Hexan unter Bildung von 25,20 g (73 %) eines gelblich
kristallinen Feststoffs kristallisiert. IR (CHCl3)
~3200 (br), 3009, 1529, 1387 cm–1. Smp.
104–105°C. Ionenspray
MS 223,9 (M+H)+. C12H17NOS.
-
-
Herstellung von 4-Ethyl-2-(N,N-dimethylamino)benzo[b]thiophen
-
N,N-Dimethyl-2-(2-ethylphenyl)-2-hydroxythioacetamid
(25,1 g, 112 mmol) wird in Eaton's
Reagenz (7,5 % G/G P2O5/MeSO3H) (330 ml) gelöst. Das Reaktionsgemisch wird
auf 80°C
erhitzt und für
1 Stunde gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemperatur abgekühlt und
für weitere
1,5 h gerührt.
Die Reaktion wird durch langsames Gießen des Reaktionsgemisches
in gekühltes
(0°C) 5,0
N NaOH (1,60 l) gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (2 × 1,50 l)
extrhahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden dann über MgSO4 getrocknet und unter Bildung des Titelbenzo[b]thiophens
(21,66 g, 94 Rohausbeute) als rotes Öl konzentriert. EIMS 205 M+, 190 (M-15)+ (Basispeak).
1H NMR (CDCl3) 7,42
(d, J = 7,8 Hz, 1H), 7,04 (d, J = 7,3 Hz, 1H), 6,98 (t, J = 7,6
Hz, 1H), 5,98 (s, 1H), 3,01 (s, 6H), 2,82 (q, J = 7,8 Hz, 2H), 1,30
(t, J = 7,8 Hz, 3H).
-
Herstellung von 4-Ethylthianaphthen-2-on
-
4-Ethyl-2-dimethylaminobenzo[b]thiophen
(11,10 g, 54,0 mmol) wird in einem 1:1 Gemisch aus THF/1,0 N HCl
(380 ml) gelöst.
Das biphasische Gemisch wird stark gerührt und auf Rückfluss
für 3 Stunden und
15 Minuten erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Raumtemepratur
abgekühlt
und die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit EtOAc
(2 × 400
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 4-Ethylthianaphthen-2-on
(9,63 g, quantitative Rohausbeute) als dunkelroter Feststoff konzentriert.
1H NMR (CDCl3) 7,19
(t, J = 7,8 Hz, 1H), 7,11 (d, J = 6,8 Hz, 1H), 7,00 (d, J = 7,3
Hz, 1H), 3,82 (s, 2H), 2,51 (q, J = 7,8 Hz, 2H), 1,17 (t, J = 7,8
Hz, 3H).
-
Herstellung von 4-Ethylbenzo[b]thiophen
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Ethylthianaphthen-2-on (19,5 g, 110 mmol) in CH2Cl2 (1,15 l) wird tropfenweise 1,0 M Diisobutylaluminiumhydrid
in Toluol (150 ml, 150 mmol) bei 0°C gegeben. Die Lösung wird
für 2 Stunden bei
0°C gerührt. Die
Reaktion wird mit konz. HCl (700 ml) gestoppt, welche tropfenweise über einen
Zeitraum von 1,5 Stunden zugegeben wird. Das Gemisch wird dann stark
für 2 Stunden
gerührt.
Die Phasen werden getrennt und die organische Phase wird mit Kochsalzlösung (1 × 500 ml)
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie (100 % Hexan) unter Bildung
von 4-Ethylbenzo[b]thiophen als gelbes Öl (6,37 g, 37 %) gereinigt.
EIMS 162 M+.
1H
NMR (CDCl3) 7,53 (d, J = 7,8 Hz, 1H), 7,09
(t, J = 7,8 Hz, 1H), 7,05 (d, J = 6,4 Hz, 1H), 6,98 (verzerrtes
d, 2H), 2,80 (q, J = 7,8 Hz, 2H), 1,15 (t, J = 7,8 Hz, 3H).
-
Herstellung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
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Schema IA, Schritt A:
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Ethylbenzo[b]thiophen (6,37 g, 39,2 mmol) in trockenem THF
(200 ml) bei –78°C wird 1,6
M n-BuLi in Hexan (27,0 ml, 43,2 mmol) gegeben. Die Lösung wird
für 2 Stunden
bei –78°C gerührt. N-t-Butoxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon
(6,70 g, 31,4 mmol), gelöst
in THF (20 ml) wird bei –78°C über eine
Kanüle
zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird bei –78°C für 3 Stunden gerührt. Die
Reaktion wird dann mit 200 ml gesättigter wässriger NH
4Cl
Lösung
gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (1 × 200 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden dann über
MgSO
4 getrocknet und filtriert. Das Filtrat
wird konzentriert und durch Mitteldruckchromatographie (20 EtOAc/Hexan)
unter Bildung von N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol als weißer Schaum
(6,58 g, 56 %) gereinigt. IR (CHCl
3) 3425
(br), 1664, 1692 cm
–1. Ionenspray MS 376
(M+H)
+, 302 (M-73)
+ (Basispeak),
434 (M+CH
3COO
–)
–. C
21H
29NO
3S
-
Herstellung von (±)-cis-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(6,58 g, 17,5 mmol) in trockenem CH
2Cl
2 (60 ml) bei 0°C werden 25 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird für
1,5 Stunden bei 0°C
gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter,
wässriger NaHCO
3 Lösung
(260 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH
2Cl
2 (1 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO
4 getrocknet und unter Bildung von 5,90 g
von rohen regioisomeren Olefinen konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (5,90 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (135 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (40 ml) wird 10 % Pd/C (4,50 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird stark bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 72 Stunden
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert
und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4 % (3,5 M NH
3 in MeOH)/CH
2Cl
2] unter Bildung von cis-(±)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
als gelber Halbfeststoff (2,37 g, 52 %) gereinigt. IR (CHCl
3) 3100 (br) cm
–1.
Ionenspray MS 260 (M+H)
+. C
16H
21NS
-
Herstellung von (±)-trans-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Schema IA, Schritte B
und C:
-
Zu
einer Lösung
aus N-t-Butoxycarbonyl-4-(4-ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-4-piperidinol
(6,58 g, 17,5 mmol) in trockenem CH2Cl2 (60 ml) bei 0°C werden 25 ml Trifluoressigsäure gegeben.
Die Lösung
wird bei 0°C
für 1,5
Stunden gerührt.
Die Reaktion wird dann bei Raumtemperatur mit gesättigter
wässriger NaHCO3 Lösung
(260 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit CH2Cl2 (1 × 300
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet und unter Bildung von 5,90 g
an rohen regioisomeren Olefinen konzentriert. Zu einer Lösung der
rohen Olefine (5,90 g) in einem 3:1 Gemisch aus Ethanol (135 ml)
und 2,2,2-Trifluorethanol (40 ml) wird 10 % Pd/C (4,50 g) gegeben.
Die schwarze Aufschlämmung
wird stark bei Raumtemperatur unter Wasserstoff (Ballondruck) für 72 Stunden
gerührt.
Die schwarze Aufschlämmung
wird dann über
ein Kissen aus Diatomäenerde
filtriert und mit Ethanol gewaschen. Das Filtrat wird konzentriert
und der Rückstand
wird durch Mitteldruckchromatographie [Silicagel, 4 % (3,5 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung von trans-(±)-4- (4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
als gelber Halbfeststoff (0,855 g, 19 %) gereinigt. Ionenspray MS
260 (M+H)+. C16H21NS
-
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(1,15 g, 4,43 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,900
g, 4,43 mmol) in MeOH (58 ml) wird am Rückfluss für 24 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Siliacgelchromatographie [0,5–1,5 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der schließlichen
Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum (0,568 g, 28 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3399, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 463
(M+H)+, 461 (M-H)–,
521 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –11,90
(c = 0,50 MeOH). C28H34N2O2S
-
-
Beispiel
128 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin(1,15
g, 4,43 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,900 g, 4,43
mmol) in MeOH (58 ml) wird am Rückfluss
für 24
Stunden erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [0,5–1,5 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als nicht ganz weißer Schaum (0,713 g, 35 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3403, 3300 (br) cm–1. Ionenspray MS 463
(M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 26,03 (e = 0,46, MeOH). C28H34N2O2S.
-
-
Beispiel
129 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,511 g, 1,97 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,400
g, 1,97 mmol) in MeOH (26 ml) wird am Rückfluss für 16 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,233 g, 26 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3399, 3300 (br) cm–1. Ionenspray MS 463
(M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 0,00 (c = 0,57, MeOH). C28H34N2O2S × HCl.
-
-
Beispiel
130 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,511 g, 1,97 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,400
g, 1,97 mmol) in MeOH (26 ml) wird am Rückfluss für 16 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,261 g, 29 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3400, 3250 (br) cm–1. Smp. 153–158°C. Ionenspray
MS 463 (M+H)+, 461 (M-H)–.
[α]D = 13,22 (c = 0,61, MeOH). C28H34N2O2S × HCl × 0,1 H2O.
-
-
Beispiel
131 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(1,17 g, 4,52 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,856 g, 4,52
mmol) in MeOH (59 ml) wird am Rückfluss
für 18
Stunden erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [0,75–2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,712 g, 35 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3410, 3400 (br) cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–,
507 (M+CH3COO–)–.
[α]D = –13,70
(c = 0,58, MeOH). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
132 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-cis-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(1,17 g, 4,52 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,856 g, 4,52
mmol) in MeOH (59 ml) wird am Rückfluss
für 18
Stunden erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [0,75–2 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,498 g, 25 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3416, 3400 (br)cm–1. Ionenspray MS 449 (M+H)+, 447 (M-H)–,
507 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 25,64 (c = 0,54, MeOH). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
133 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,462 g, 1,78 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,337 g,
1,78 mmol) in MeOH (24 ml) wird am Rückfluss für 18 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,286 g, 36 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3414, 3400 (br) cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–,
483 (M+Cl)–,
507 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 0,00 (c = 0,57, MeOH). C27H32N2O2S × HCl.
-
-
Beispiel
134 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV; Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus (±)-trans-4-(4-Ethylbenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,462 g, 1,78 mmol) und (S)-4-(Oxiranylmethoxy)indol (0,337 g,
1,78 mmol) in MeOH (24 ml) wird am Rückfluss für 18 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Schaum (0,223 g, 28 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3416, 3400 (br) cm–1. Ionenspray MS 449
(M+H)+, 447 (M-H)–,
507 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 11,19 (c = 0,54, MeOH). C27H32N2O2S.
-
-
Beispiel
135 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Eine
Lösung
aus (2S)-3-[(2S,4R)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
(0,070 g, 0,155 mmol) und Natriumthioethoxid (0,039 g, 0,464 mmol) in
DMF (2 ml) wird auf 80°C
erhitzt und für
8 Stunden gerührt.
Ein weiterer Teil Natriumthioethoxid (0,039 g, 0,464 mmol) wird
zugegeben und die Reaktion wird bei 80°C für weitere 16 Stunden gerührt. Die
Reaktion wird auf Raumtemperatur abgekühlt und mit H
2O
(9 ml) gestoppt. Das Gemisch wird mit EtOAc (15 ml) verdünnt und
die Phasen werden getrennt. Die wässrige Phase wird mit EtOAc
(1 × 30
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO
4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4 % (3,5 M NH
3 in
MeOH)/CH
2Cl
2] unter
Bildung der Titelverbindung als weißer Feststoff (0,035 g, 52
%) gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
Ionenspray MS 437 (M+H)
+, 435 (M-H)
–.
C
25H
28N
2O
3S × HCl × 0,8 H
2O
-
Beispiel
136 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Eine
Lösung
aus (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
(0,232 g, 0,515 mmol) und Natriumthioethoxid (0,347 g, 4,12 mmol) in
DMF (6,6 ml) wird auf 80°C
erhitzt und für
16 Stunden gerührt.
Die Reaktion wird auf Raumtemperatur abgekühlt und für 16 Stunden gerührt. Die
Reaktion wird auf Raumtemperatur abgekühlt und mit H2O
(18 ml) gestoppt. Die wässrige
Phase wird mit EtOAc (3 × 50
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet, filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [4 % (3,5 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als nicht ganz weißer Feststoff (0,109 g, 49
%) gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird mit 1 Äquivalent an HCl in EtOAc hergestellt.
IR (KBr) 3401, 3350 (br) cm–1. Ionenspray MS 437
(M+H)+, 435 (M-H)–.
[α]D = 11,70 (c = 0,51, Me OH). C25H28N2O3S × 0,1 H2O.
-
-
Beispiel
137 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4R)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Herstellung von cis-(±)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
-
Eine
Lösung
aus cis-( )-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(1,01 g, 3,86 mmol) und Ethanthiol (2,28 ml, 30,86 mmol) in Dichlorethan
(38 ml) wird mit AlCl3 (2,06 g, 15,45 mmol)
behandelt. Nach dem Rühren
für 6 Stunden
wird die Aufschlämmung
in eine Lösung
aus gesättigtem
wässrigem
Rochelle's Salz (Kaliumnatriumtartrat,
100 ml), MeOH (5 ml) und 2 N NaOH (50 ml) gegossen und dann mit
CH2Cl2 (3 × 100 ml)
extrahiert. Die organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
filtriert und unter verringertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch Siliceglchromatographie [0 bis 20 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung von cis-(±)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin als
nicht ganz weißes
Pulver (0,4704 g, 49 %) gereinigt.
IR (KBr) 3278, 2938, 1571,
1450, 1247, 763 cm–1. Ionenspray MS 248,3
(M+H)+, 246,3 (M-H)–,
493,2 (2M-H)–. C14H17NOS.
-
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Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
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Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-(±)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,218 g, 0,884 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxyindol (0,1672 g, 0,884
mmol) in MeOH (12 ml) wird für
19 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagegelchromatographie [2 bis 9 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der schließlichen
Titelverbindung als transparenter Feststoff (0,1615 g, 42 %) gereinigt.
Das Hydrochloridsalz wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in 2 ml EtOAc hergestellt. Smp. 164,5°C (Zers.).
IR (KBr) 3397, 2927, 1276, 1089 cm–1. Ionenspray
MS 437,2 (M+H)+. [α]D =
27,26 (c = 0,587, MeOH).
C25H28N2O3S × 0,2 CH2Cl2
-
-
Beispiel
138 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2S,4S)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-indol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-(±)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,218 g, 0,884 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxyindol (0,1672 g, 0,884
mmol) in MeOH (12 ml) wird am Rückfluss
für 19
Stunden erhitzt und dann abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagegelchromatographie [2 bis 9 % (2,0 M NH
3 in MeOH)/CH
2Cl
2] unter Bildung der Titelverbindung als
transparenter Feststoff (0,1579 g, 41 %) gereinigt. Das Hydrochloridsalz
wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in 2 ml EtOAc hergestellt. Smp. 160,2°C (Zers.).
IR (KBr) 3407, 2926, 1242, 1086 cm
–1.
Ionenspray MS 437,2 (M+H)
+, 435,4 (M-H)
–.
[α]
D = –9,9
(c = 0,606, MeOH).
C
25H
28N
2O
3S × 0,2 CH
2Cl
2
-
Beispiel
139 Herstellung
von (2S)-(–)-3-[(2R,4R)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-(±)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,214 g, 0,865 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,175
g, 0,865 mmol) in MeOH (40 ml) wird am Rückfluss für 40 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 bis 25 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Titelverbindung als
nicht ganz weißer
Feststoff (0,1589 g, 41 %) gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird
durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in MeOH hergestellt. Smp. 145,8°C (Zers.). IR (KBr) 3473, 3008,
1246 cm–1.
Ionenspray MS 451,2 (M+H)+, 449,1 (M-H)–.
[α]D = –11,98
(c = 0,501, MeOH).
C26H30N2O3S × 0,4 CH2Cl2
-
-
Beispiel
140 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4S)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus cis-(±)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(0,214 g, 0,865 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,175
g, 0,865 mmol) in MeOH (40 ml) wird am Rückfluss für 40 Stunden erhitzt und dann
abgekühlt
und verdampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2 bis 25 % (2,0 M NH
3 in MeOH)/CH
2Cl
2] unter Bildung der schließlcihen
Titelverbindung als nicht ganz weißer Feststoff (0,1589 g, 41
%) gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in MeOH hergestellt. Smp. 150,2°C (Zers.). IR (KBr) 3473, 2936,
1246 cm
–1. Ionenspray
MS 451,2 (M+H)
+, 449,1 (M-H)
–.
[α]
D = 27,72 (c = 0,505, MeOH).
C
26H
30N
2O
3S × 0,1
H
2O × 0,2
CH
2Cl
2
-
Beispiel
141 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2S,4R)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Eine
Lösung
aus (2S)-(–)-3-[(2S,4R)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
(0,2903 g, 0,624 mmol) und Natriumethanthiolat (0,840 g, 9,99 mmol)
in DMF (10 ml) wird für
16 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird mit 25 ml gesättigtem,
wässrigem
NaHCO3 verdünnt und mit CH2Cl2 (2 × 25
ml) extrahiert. Die organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
filtriert und unter verringertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatograpie [2 bis 12 % (2,0 M NH3 in MeOH) CH2Cl2] unter Bildung der Titelverbindung als
nicht ganz weißer
Schaum (0,0904 g, 32 %) gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird durch
Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in MeOH (2 ml) hergestellt. IR (KBr) 3472, 2936,
1246 cm–1.
Ionenspray MS 449,1 (M-H)–, [α]D =
2,47 (c = 0,809, MeOH). C26H30N2O3S × 0,4 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
142 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[(2R,4S)-4-(4-Hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Eine
Lösung
aus (2S)-(–)-3-[(2R,4S)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
(0,300 g, 0,645 mmol) und Natriumethanthiolat (0,650 g, 7,74 mmol)
in DMF (10 ml) wird für
55 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann mit 50 ml Kochsalzlösung und 50 ml H2O
verdünnt.
Die Lösung
wird dann mit EtOAc (3 × 50
ml) extrhahiert. Die organischen Phasen werden mit einem 50/50 Gemisch
aus Kochsalzlösung
und H2O (4 × 75 ml) gewaschen. Die organischen
Phasden werden dann über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter verringertem
Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [3 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als gelber Feststoff (0,1071 g, 37 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in MeOH (2 ml) hergestellt. Smp 131,4°C. IR (KBr)
3473, 3008, 2936, 1245 cm–1. Ionenspray MS 451,2
(M+H)+, 449,2 (M-H)–.
[α]D = 12 (c = 0,500, MeOH). C26H30N2O3S × 0,8 H2O.
-
-
Beispiel
143 Herstellung
von (2S)-3-[(2S,4R)-4-(7-t-Butyl-4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus trans-( )-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
(2,03 g, 7,78 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (1,58 g,
7,78 mmol) in MeOH (100 ml) wird auf Rückfluss für 15 Stunden erhitzt und dann
abgeküht
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1% (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] und
dann durch Umkehrphasenchromatographie [40 % CH3CN/60
% 0,01 N HCl] gereinigt. Die gesammelten und konzentrierten Fraktionen
werden in 30 ml CH2Cl2 und
30 ml an 2,0 N NaOH aufgenommen und dann mit CH2Cl2 (3 × 30
ml) extrahiert. Die organsichen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
filtriert und unter verringertem Druck unter Bildung der Titelverbindung
(0,0292 g, 0,8 %) konzentriert. Das Hydrochloridsalz wird durch
Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in EtOAc (2 ml) hergestellt. Ionenspray MS 521,2
(M+H)+. C31H40N2O3S × 1,0 HCl × 0,7 H2O
-
-
Beispiel
144 Herstellung
von (2S)-3-[2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Herstellung von 2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin
-
Eine
Lösung
aus cis-(±)-4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin
in THF (35 ml) wird auf 0°C
(Eiswasserbad) abgekühlt
und dann mit NCS (2,26 g, 16,94 mol) behandelt. Nach dem Rühren für 15 Minuten
wird das Eiswasser entfernt und das Gemisch wird bei Raumtemperatur
für 45
Minuten gerührt.
Das Gemisch wird dann unter verringertem Druck konzentriert und
mit Et2O (100 ml), gesättigtem NaHCO3 (50
ml) und H2O (50 ml) verdünnt. Das Gemisch wird geschüttelt und
in einem Trenntrichter aufgetrennt. Die wässrige Phase wird abgetrennt
und einmal mit Et2O extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen werden einmal mit H2O (50
ml) gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter verringertem
Druck unter Bildung von cis-(±)-N-Chlor-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidin als
gelbes Öl
(4,78 g, 99 %) konzentriert.
-
Eine
Lösung
des rohen cis-(±)-N-Chlor-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methylpiperidins
(2,348 g, 7,93 mmol) in THF (80 ml) wird mit DBU (1,18 ml, 7,93
mmol) behandelt. Nach dem Rühren
für 17
Stunden wird das DBU Salz durch eine Glasnutsche abfiltriert, mit
Et2O gewaschen und das Filtrat wird unter
verringertem Druck unter Bildung von 4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-3,4,5,6-tetrahydropyridin
als goldenes Öl
(2,3 g, 99 %) konzentriert, das unmittelbar im nächsten Schritt verwendet wird.
-
Zur
Lösung
des rohen 4-(4-Methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)-2-methyl-3,4,5,6-tetrahydropyridins
(2,19 g, 8,44 mmol) in THF (38 ml), die in einem Trockeneis/Acetonbad
auf –78°C gekühlt wird,
wird tropfenweise BF3 × Et2O
(48 %) (3,34 ml, 12,6 mmol) über
eine Spritze gegeben. Nach dem Rühren
für 10
Minuten wird die Lösung
mit 24,1 ml (33,77 mmol) an 1,4 M MeLi behandelt. Das Gemisch wird
für 16
Stunden gerührt
und dann mit 100 ml gesättigtem,
wässrigem
NH4Cl und 50 ml H2O
gestoppt. Das Gemisch wird dann mit CH2Cl2 (3 × 100
ml) extrahiert. Die organischen Phasen werden über MgSO4 getrocknet,
filtriert und unter verringertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [2,5 bis 7 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Titelverbindung als
oranges Öl (0,713
g, 30 %) gereinigt. IR (KBr) 2936, 1571, 1471, 1259, 1049 cm–1.
Ionenspray MS 276,2 (M+H)+. [α]D = 0, (c = 0,578, MeOH). C16H21NOS × 0,1
H2O × 0,1 CH2Cl2.
-
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,352
g, 1,27 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,259 g, 1,27
mmol) in MeOH (20 ml) wird am Rückfluss
für 16
Stunden erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als gelber Schaum (0,2719 g, 44 %) gereinigt.
Das Hydrochloridsalz wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in EtOAc (3 ml) hergestellt. Smp. 142,6°C. IR (KBr)
3473, 3008, 2965, 1258, 1247 cm–1.
Ionenspray MS 479,2 (M+H)+, 477,3 (M-H)–,
537,4 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 0, (c = 0,510, MeOH). C28H34N2O3S × 1,0 HCl × 0,6 H2O.
-
-
Beispiel
145 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Schema IV, Schritt B:
-
Eine
Lösung
aus 2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin (0,352
g, 1,27 mmol) und (2S)-4-Glycidyloxy-2-methylindol (0,259 g, 1,27
mmol) in MeOH (20 ml) wird für
16 Stunden auf Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1,5 % (2,0 M NH3 in
MeOH)/CH2Cl2] unter
Bildung der Titelverbindung als oranger Feststoff (0,246 g, 40 %)
gereinigt. Das Hydrochloridsalz wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in EtOAc (3 ml) hergestellt. Smp. 99,5°C. IR (KBr)
3473, 3008, 2937, 1258, 1246 cm–1.
Ionenspray MS 479,3 (M+H)+, 477,2 (M-H)–,
457,5 (M+CH3COO–)–.
[α]D = 39,22 (c = 0,510, MeOH). C28H34N2O3S × 0,2 CH2Cl2.
-
-
Beispiel
146 Herstellung
von (2S)-3-[2,2-Dimethyl-4-(4-hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Eine
Lösung
aus (2S)-3-[2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
(0,6452 g, 1,34 mmol) und Natriumethanthiolat (1,81 g, 21,56 mmol)
in DMF (22 ml) wird auf Rückfluss
für 20
Stunden erhitzt und unter verringertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wird mit 100 ml an gesättigtem
NaHCO3 und 75 ml CH2Cl2 verdünnt.
Nach dem Auftrennen der Phasen wird die wässrige Phase mit CH2Cl2 (2 × 75 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden dann über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter verringertem
Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 bis 4,5 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Titelverbindung als
brauner Schaum (0,3014 g, 48 %) gereinigt. Das Hydrochloridsalz
wird durch Eintropfen von 1 Äquivalent
an 1,0 M HCl in Ether in eine Lösung
der freien Base in MeOH (2 ml) hergestellt. Smp. 172,9°C. IR (KBr)
3591, 3472, 3008, 2931, 1246 cm–1.
Ionenspray MS 465,2 (M+H)+, 463,3 (M-H)–.
[α]D = 0 (c = 0,487, MeOH). C27H32N2O3S × 0,3 CH2Cl2
-
-
Beispiel
147 Herstellung
von (2S)-(+)-3-[2,2-Dimethyl-4-(4-hydroxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
-
Eine
Lösung
aus (2S)-3-[2,2-Dimethyl-4-(4-methoxybenzo[b]thiophen-2-yl)piperidin-1-yl]-1-(1H-2-methylindol-4-yl)oxy-2-propanol
(0,7319 g, 1,52 mmol) und Natriumethanthiolat (2,05 g, 24,4 mmol)
in DMF (25 ml) wird auf Rückfluss
für 20
Stunden erhitzt und unter verringertem Druck konzentriert. Der Rückstand
wird mit 75 ml an gesättigtem,
wässrigem
NaHCO3 und 75 ml CH2Cl2 verdünnt.
Nach dem Auftrennen der Phasen wird die wässrige Phase mit CH2Cl2 (2 × 75 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden dann über MgSO4 getrocknet, filtriert und unter verringertem
Druck konzentriert. Der Rückstand
wird durch Silicagelchromatographie [1 bis 10 % (2,0 M NH3 in MeOH)/CH2Cl2] unter Bildung der Titelverbindung als
brauner Feststoff (0,200 g, 28 %) gereinigt. IR (KBr) 3473, 3018,
2933, 1245 cm–1.
Ionenspray MS 465,2 (M+H)+, 463,3 (M-H)–.
[α]D = 38,86 (c = 0,5147, MeOH). C27H32N2O3S × 0,4 CH2Cl2
-
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Beispiel
148 Herstellung
von cis-(2S)-1-(4-(2-Methyl)indolyloxy)-3-(4-(5-benzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanol–Isomer
1 Succinat
-
Herstellung
von 4-Hydroxy-4-(5-benzo[b]thiophenyl)-2-methyl-1-t-butyloxycarbonylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Brombenzothiophen (hergestellt gemäß J. Het. Chem. 1988, 25, 1271)
(14,332 g, 67,3 mmol) in Diethylether (300 ml) wird Magnesium (3,27
g, 135 mmol) und 1,2-Dibromethan (5,8 ml, 67,3 mmol) gegeben. Das
Gemisch wird für
4 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann für
18 Stunden auf 20°C
abgekühlt.
Eine Lösung
aus 1-t-Butyloxycarbonyl-2-methyl-4-piperidon (15,78 g, 73,98 mmol)
in Tetrahydrofuran (75 ml) wird tropfenweise zum Gemisch gegeben.
Das Gemisch wird für
24 Stunden gerührt,
dann mit gesättigtem
Ammoniumchlorid verdünnt
und dreimal mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Anteile werden über
Natriumsulfat getrocknet und dann filtriert und eingedampft. Der
Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie (Dichlormethan/7 % Methanol
in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung von 12,74 g (55
%) der Zwischenprodukttitelverbindung als gelberamorpher Feststoff
gereinigt. FDMS m/e = 348 (M++1).
-
Herstellung
von 4-(5-Benzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin-3-en
-
4-Hydroxy-4-(5-benzo[b]thiophenyl)-2-methyl-1-t-butyloxycarbonylpiperidin
(12,7 g, 36,5 mmol) wird in Toluol (300 ml) und p-Toluolsulfonsäurehydrat
(20,9 g, 0,110 mol) wird zugegeben. Das Gemisch wird für 3 Stunden
am Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Das Gemisch wird eingedampft
und der Rückstand
wird mit 2 N Natriumhydroxid verdünnt und dann dreimal mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organsichen Bestandteile werden über Natriumsulfat
getocknet, filtriert und unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung
als gelber, amorpher Feststoff (6,310 g, 75 %) eingedampft. FDMS
m/e = 230 (M++1).
-
Herstellung
von 4-(5-Benzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(5-Benzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin-3-en (6,28 g, 27,4
mmol) in Methanol (175 ml) werden 3 % Palladium auf Polyethylenimin/SiO2 (6,25 g) gegeben. Das Gemisch wird auf
einem Parr Schüttler
bei 50°C
und 70 psi für
24 Stunden hydriert. Dann werden weitere 6 g an 3 % Palladium auf
Polyethylenimin/SiO2 zugegeben und das Gemisch
wird für
48 Stunden bei 50°C
und 65 psi hydriert. Das Gemisch wird abgekühlt und dann filtriert und
der Katalysator wird mit siedendem Methanol gewaschen. Die vereinigten organischen
Bestandteile werden verdampft und der Rückstand wird mittels Silicagelchromatographie
(Dichlormethan/7 % Methanol, 0,35 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution)
unter Bildung der Zwischenprodukttitelverbindung als zwei gelbe Öle gereinigt.
Isomer
1 (cis Isomer, 1,445 g, 23 %). FDMS m/e = 232 (M++1).
Isomer
2 (trans Isomer, 1,273 g, 20 %). FDMS m/e = 232 (M++1).
-
Herstellung der schließlichen
Titelverbindung
-
Eine
Lösung
aus cis-4-(5-Benzo[b]thiophenyl)-2-methylpiperidin (1,44 g, 6,22
mmol, Isomer 1) und (S)-(+)-4-(Oxiranylmethoxy)-2-methyl-1H-indol
(1,26 g, 6,22 mmol) in Methanol (30 ml) wird für 19 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Siliacgelchromatographie (Dichlormethan/5 % Methanol,
0,35 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
von 2 gelben amorphen Feststoffen gereinigt. Das Succinatsalz von
Isomer 1 wird unter Bildung der Titelverbindung hergestellt.
Isomer
1 (1,197 g, 44 %, freie Base). FDMS m/e = 435 (M++1
freie Base).
[D]589 = –11,15 (c
= 0,538, Methanol). C26H30N2O2S × C4H6O4.
-
-
Beispiel
149 Herstellung
von cis-(2S)-1-(4-(2-Methyl)indolyloxy)-3-(4-(2-naphthyl)-2-methylpiperidin-1-yl)-2-propanol
Isomer 1 Oxalat
-
Eine
Lösung
aus cis-4-(2-Naphthyl)-2-methylpiperidin (0,191 g, 0,848 mmol, Isomer
1) und (S)-(+)-4-Oxiranylmethoxy)-2-methyl-1H-indol
(0,172 g, 0,848 mmol) in Methanol (10 ml) wird für 20 Stunden am Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt
und eingedampft. Der Rückstand
wird mittels Silicagelchromatographie (Dichlormethan/2 % Methanol,
0,15 M Ammoniak in Dichlormethan Gradientenelution) unter Bildung
von zwei klaren farblosen Ölen
gereinigt. Das Oxalatsalz wird aus Isomer 1 unter Bildung der Titelverbindung
hergestellt.
Isomer 1 (0,118 g, 33 %, freie Base). FDMS m/e
= 429 (M++1 der freien Base).
C28H32N2O2 × C2H2O4.
-
-
Serotonin-1A-Rezeptor-Aktivität
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
sind am Serotonin-1A-Rezeptor wirksam, insbesondere als Antagonisten
und partielle Agonisten an diesem Rezeptor und unterscheiden sich
durch ihre Selektivität.
Es wird nun von Pharmakologen und Ärzten gut verstanden, dass
Pharmazeutika, die eine einzelne physiologische Aktivität aufweisen
oder die in der gewünschten
Aktivität
viel aktiver sind, als in ihren anderen Aktivitäten, für die Therapie viel wünschenswerter
sind, als Verbindungen, die mehrere Aktivitäten bei etwa der gleichen Dosis
aufweisen.
-
Die
5-HT-1A Rezeptorbindungsstärke
der vorliegenden Verbindungen wird mittels einer Modifizierung des
von Taylor et al., (J. Pharmacol. Exp. Ther., 236, 118–125 1986)
und Wong et al., Pharm. Biochem. Behav. 46, 173–177 (1993) beschriebenen Bindungstests
bestimmt. Membranen für
den Bindungstest werden von männlichen
Sprague-Dawley Ratten (150–250
g) präpariert.
Die Tiere werden durch Enthauptung getötet und die Gehirne werden
schnell gekühlt
und zerschnitten, um die Hippokampi zu erhalten. Die Membranen von
den Hippokampi werden entweder am gleichen Tag präpariert
oder die Hippokampi werden bis zum Tag der Präparation gefroren gelagert
(–70°C). Die Membranen
werden durch Homogenisieren des Gewebes in 40 Volumina eiskaltem
Tris-HCl Puffer (50 mM, pH 7,4 bei 22°C) mittels eines Homogenisators
für 15
Sekunden präpariert
und das Homogenat wird bei 39 800 × g für 10 Minuten zentrifugiert.
Das entstehende Pellet wird dann im selben Puffer resuspendiert
und das Zentrifugations- und Resuspensionsverfahren wird für weitere
dreimal wiederholt, um die Membranen zu waschen. Zwischen dem zweiten
und dem dritten Waschschritt werden die resuspendierten Membranen
für 10
Minuten bei 37°C
inkubiert, um die Entfernung der endogenen Liganden zu erleichtern.
Das schließliche
Pellet wird in 67 mM Tris-HCl pH 7,4 in einer Konzentration von
2 mg Nassgewicht des Orginalgewebes/200 μl resuspendiert. Dieses Homogenat
wird bis zum Tag des Bindungstests gefroren gelagert (–70°C). Jedes
Röhrchen
für den
Bindungstest weist ein Endvolumen von 800 μl auf und enthält folgendes:
Tris-HCl (50 mM), Pargylin (10 μM),
CaCl2 (3 mM), [3H]8-OH-DPAT
(1,0 nM), geeignete Verdünnungen
der Arzneimittel von Interesse und ein Membranresuspensionsäquivalent
von 2 mg Nassgewicht des Orginalgewebes bei einem schließlichen
pH von 7,4. Die Teströhrchen
werden entweder für
10 Minuten oder 15 Minuten bei 37°C
inkubiert und der Inhalt wird dann schnell durch GF/B Filter (vorbehandelt
mit 0,5 % Polyethylenimin) filtriert, gefolgt von vier 1 ml Waschschritten
mit eiskaltem Puffer. Die in den Filtern zurückgehaltene Radioaktivität wird durch
Flüssigscintillationsspektrometrie
quantifiziert und die spezifische [3H]8-OH-DPAT Bindung
an die 5-HT1A Stellen wird als Unterschied
zwischen gebundenem [3H]8-OH-DPAT in Gegenwart
und Abwesenheit von 10 μM
5-HT definiert.
-
Die
HK50 Werte, das heißt die Konzentration, die zur
Hemmung der Bindung um 50 % erforderlich ist, wird aus Kompetitionskurven
mit 12 Meßpunkten
mittels nicht-linearer Regression bestimmt (SYSTAT, Inc. Evanston,
II). Die HK50 Werte werden mittels der Cheng-Prusoff-Gleichung
(Biochem. Pharmacol., 22, 3099–3108
(1973) in die Ki Werte umgewandelt.
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Zusätzliche
Bindungstests einiger der vorliegenden Verbindungen werden durch
ein Testverfahren ausgeführt,
das eine klonierte Zellinie, die den Serotonin-1A-Rezeptor exprimiert,
statt der Hippocampusmembranen verwendet. Solche klonierten Zellinien
wurden von Fargin et al., J. Bio. Chem., 264, 14848–14852 (1989),
Aune et al., J. Immunology, 151, 1175, 1183 (1993) und Raymond et
al., Naunyn- Schmiedeberg's Arch. Pharmacol.,
346, 127–137
(1992) beschrieben. Die Ergebnisse aus dem Zellinientest stimmen
im wesentlichen mit den Ergebnissen aus dem Hippocampusmembrantest überein.
-
Wie
es von R.L. Weinshank et al in WO 93/14201 berichtet wurde, ist
der 5-HT1A Rezeptor funktionell an ein G-Protein
gekuppelt, wie dies durch die Fähigkeit
von Serotonin und serotonergen Arzneimitteln zur Hemmung der durch
Forskolin stimulierten cAMP Bildung in NIH3T3 Zellen gemessen wird,
die mit dem 5-HT1A Rezeptor transfiziert
sind. Die Adenylatcyclaseaktivität
wird mittels Standardtechniken bestimmt. Ein maximaler Effekt wird
durch Serotonin erreicht. Eine Emax wird
durch Teilen der Hemmung einer Testverbindung durch den maximalen
Effekt und die Bestimmung einer prozentualen Hemmung bestimmt. (N.Adham
et al., siehe obige Literaturstelle, R.L. Weinshank et al., Proceedings
of the National Academy of Sciences (USA), 89, 3630–3634 (1992))
und der hierin zitierten Referenzen.
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Messung der cAMP Bildung
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Transfizierte
NIH3T3 Zellen (abgeschätzte
Bmax aus den Einzelwert-Kompetitionsstudien beträgt 488 fmol/mg Protein) werden
in DMEM, 5 mM Theophyllin, 10 mM HEPES (4-[2-Hydroxyethyl]-1-piperazinethansulfonsäure) und
10 μM Pargylin
für 20
Minuten bei 37°C
und 5 % CO2 inkubiert. Die Arzneimittel-Dosis-Wirkungskurven
werden dann durch die Zugabe von 6 unterschiedlichen Endkonzentrationen
an Arzneimittel gefolgt von der unmittelbaren Zugabe von Forskolin
(10 mM) ausgeführt.
Anschließend
werden die Zellen für
weitere 10 Minuten bei 37°C
und 5 % CO2 inkubiert. Das Medium wird abgesaugt
und die Reaktion wird durch die Zugabe von 100 mM HCl gestoppt.
Um den kompetitiven Antagonismus zu demonstrieren, wird eine Dosis-Antwort
Kurve für
5-HT parallel hierzu mittels einer festen Dosis Methiothepin (0,32 μM) gemessen.
Die Platten werden bei 4°C
für 15
Minuten gelagert und dann für
5 Minuten bei 500 × g
zentrifugiert, um den Zelldebris zu pelletieren, und der Überstand
wird aliquotiert und bei –20°C vor der
Untersuchung der cAMP Bildung durch einen Radioimmunassay gelagert
(cAMP Radioimmunassaykit, Advanced Magnetics, Cambridge, MA). Die
Radioaktivität
wird mittels eines Packard COBRA Auto Gamma-Zählers quantifiziert, der mit
einer Datenreduktionssoftware ausgestattet ist. Repräsentative
Verbindungen werden im cAMP Test auf ihre 5-HT1A-Rezeptorantagonistenaktivität getestet.
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In vivo Tests auf 5HT1a Antagonisten
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a) Subkutaner 5HT1a Antagonismustest
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Die
Verbindungen werden über
einen Bereich an subkutanen Dosen auf die Aktivität zur Blockierung der
durch 8-ON-DPAT induzierten Verhalten und der Hypothermie getestet.
Unterlippenabstand (LLR) und Flachkörperhaltung (FBP) werden bei
männlichen
Sprague Dawley Ratten (~ 250 g von Harlan Sprague Dawley) aufgezeichnet.
Sowohl LLR als auch FBP werden auf einer Skala von 0–3 gemessen
(Wolff et al., 1997). Im LLR Verhaltenstest steht "0" für
eine normale Lippenposition, "1" steht für eine leichte
Trennung der Lippen, "2" zeigt an, dass die
Lippen offen sind und man einige Zähne sieht, "3" zeigt
an, dass die Lippen vollkommen offen sind, wobei alle Vorderzähne exponiert
sind. Im FBP Test zeigt eine Bewertung von "0" eine
normale Körperposition
an, "1" zeigt an, dass der
Bauch am Boden liegt, wobei der Rücken in der normalen abgerundenen Position
ist, "2" zeigt an, dass der
Bauch am Boden liegt, wobei der Rücken ausgestreckt ist und von
den Schultern zu den Hüften
ansteigt, "3" zeigt an, dass der
Bauch auf den Boden gepreßt
wird und der Rücken flach
ist, wobei die Schultern und Hüften
auf gleicher Höhe
sind. Die Körperkerntemperatur
wird durch eine rektale Sonde gemessen, die rektal 5,0 cm unmittelbar
nach den Verhaltensbewertungen eingeführt wird. Den Ratten injiziiert
man eine Verbindung (mit 0, 0,3, 1,0 und 3,0 mg/kg) 35 Minuten vor
der Bewertung und das 8-OH-DPAT (0,1 mg/kg subkutan) wird 20 Minuten
vor der Bewertung injiziert.
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b) Subkutaner 5HT1a Agonisttest
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Die
Verbindungen werden auch mit einer hohen Dosis von 10 mg/kg subkutan
alleine getestet, um zu sehen, ob sie eine durch eine 5HT1A Agonist-ähnliche Hypothermie hervorrufen.
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Die
Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen
bei der Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin wird durch einen
Paroxetinbindungstest bestimmt, dessen Brauchbarkeit von Wong et
al., Neuropsychopharmacology, 8, 23–33 (1993) beschrieben ist.
Synaptosomale Präparationen
aus dem cerebralen Cortex der Ratte werden aus den Gehirnen aus
100–150
g Sprague-Dawley Ratten hergestellt, die durch Enthauptung getötet werden.
Der cerebrale Cortex wird in 9 Volumina eines Mediums homogenisiert,
das 0,32 M Saccharose und 20 μM
Glucose enthält.
Die Präparationen
werden nach einer Zentrifugation durch Homogenisieren in 50 Volumina
kaltem Reaktionsmedium (50 μM
Natriumchlorid, 50 μM
Kaliumchlorid, pH 7,4) resuspendiert und bei 50 000 × g für 10 Minuten
zentrifugiert. Das Verfahren wird zweimal mit einer 10 Minuten dauernden
Inkubation bei 37°C
zwischen dem zweiten und dem dritten Waschschritt wiederholt. Das
entstehende Pellet wird bis zur Verwendung bei –70°C gelagert. Die Bindung von 3H-Paroxetin an 5-HT Aufnahmestellen wird
in 2 ml Reaktionsmedium ausgeführt,
das die geeignete Arzneimittelkonzentration, 0,1 nM 3H-Paroxetin und
die cerebrale Cortexmembran (50 μg
Protein/Röhrchen)
enthält.
Die Proben werden bei 37°C
für 30
Minuten inkubiert und die, die 1 μM
Fluoxetin enthalten, werden zur unspezifischen Bindung von 3H-Paroxetin verwendet. Nach einer Inkubation
werden die Röhrchen
durch Whatman GF/B Filter filtriert, die mit 0,05 % Polyethylenimin
für eine
Stunde vor der Verwendung mittels eines Zellerntegeräts durch
die Zugabe von etwa 4 ml kaltem Tris-Puffer (pH 7,4), einem Absaugen,
und Waschen der Röhrchen
für weitere
dreimal benetzt werden. Die Filter werden dann in Scintillationsröhrchen gegeben,
die 10 ml Scintillationsflüssigkeit
enthalten, und die Radioaktivität
wird durch Flüssigscintillationsspektrometrie
gemessen.
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Die
pharmakologischen Aktivitäten,
die unmittelbar oben beschrieben wurden, liefern die mechanistische
Basis für
die pharmakologische Brauchbarkeit der in diesem Dokument beschriebenen
Verbindungen. Es werden mehrere pharmazeutische Brauchbarkeiten
im folgenden beschrieben.
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Die
Aktivität
der Verbindungen am Serotonin-1A-Rezeptor liefert ein Verfahren
zur Beeinflussung des Serotonin-1A-Rezeptors, das die Verabreichung
einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I an einen Patienten
umfasst, der einer solchen Behandlung bedarf. Gründe für die Beeinflussung des 1A-Rezeptors werden
später
im Detail beschrieben, aber in allen Fällen wird die Wirkung auf den
Serotonin-1A-Rezeptor durch die Wirkung der Verbindungen als Antagonisten
oder partielle Agonisten an diesem Rezeptor herbeigeführt. Ein
Patient, der einer Modifizierung der Effekte am 5-HT-1A-Rezeptor
bedarf, ist einer, der ein oder mehrere spezifische Zustände und
Probleme hat, die noch weiter beschrieben werden müssen, oder
ein Zustand oder ein Problem hat, von dem noch nicht bekannt ist,
dass es durch ein Ungleichgewicht oder eine Störung des 5-HT-1A Rezeptors
hervorgerufen wird, da die Forschung am zentralen Nervensystem derzeit
in vielen Bereichen weitergeht und kontinuierlich neu gefundene
Beziehungen zwischen Rezeptoren und therapeutischen Erfordernissen
gefunden werden. In allen Fällen
ist es die Fähigkeit
der Verbindungen zur Beeinflussung des Serotonin-1A-Rezeptors, die
die physiologischen oder therapeutischen Effekte erzeugt.
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Ferner
liefert die Aktivität
der Verbindungen der Formel I zur Hemmung der Wiederaufnahme von
Serotonin ein Verfahren zur Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin,
das die Verabreichung einer wirksamen Menge einer Verbindung dieser
Formel an einen Patienten umfasst, der einer solchen Behandlung
bedarf. Die Behandlung von Depression mit Arzneimitteln der Klasse,
von der Fluoxetin das führende
ist, war wahrscheinlich der großartigste
medizinische Durchbruch im letzten Jahrzehnt. Mehrere andere Behandlungsverfahren,
die durch die Verabreichung der Verbindungen der Formel I ausgeführt werden,
sind im folgenden im Detail erläutert.
-
Die
einzigartige Kombination der 5HT-1A Rezeptoraktivität und der
Serotoninwiederaufnahmehemmung, die die erfindungsgemäßen Verbindungen
aufweisen, liefert ein Verfahren zur Bereitstellung beider physiologischer
Aktivitäten
mit einer einzigen Verabreichung einer Verbindung dieser Formel
an einen Patienten. Wie dies im Hintergrundteil dieses Dokuments
dargestellt ist, wurde der Wert der Kombination dieser zwei Effekte
in der Literatur diskutiert und man nimmt an, dass die vorliegenden
Verbindungen vorteilhaft sind, da sie beide physiologischen Effekte
in einem einzigen Arzneimittel bereitstellen. Derzeit glaubt man,
dass das Ergebnis der Verabreichung einer Verbindung der Formel
I physiologische und therapeutische Behandlungsmethoden bereitstellt,
die für
die typisch sind, welche durch die derzeit bekannten Serotoninwiederaufnahmeinhibitoren
bereitgestellt werden, aber mit einer verstärkten Wirkung und einem schnelleren
Einsetzen der Wirkung.
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Die
Aktivitäten
der Verbindungen der Formel I am 5HT-1A Rezeptor und bei der Hemmung
der Wiederaufnahme sind vergleichbare Wirkungen, so dass eine wirksame
Menge, wie dies vorher oben definiert wurde, zur Beeinflussung des
Serotonin-1A-Rezeptors oder zur Hemmung der Wiederaufnahme von Serotonin zur
Beeinflussung des Serotonin-1A-Rezeptors und zur Hemmung der Wiederaufnahme
von Serotonin bei einem Patienten wirksam ist.
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Eine
weitere Diskussion der spezifischen therapeutischen Methoden, die
durch die duale Aktivität
der Verbindungen der Formel I bereitgestellt werden, und der Krankheiten
und Zustände,
die hiermit vorteilhafterweise behandelt werden, ist im folgenden
bereitgestellt.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
sind zur Bindung, Blockierung oder Modulation des Serotonin-1A-Rezeptors
und zur Behandlung von Zuständen
brauchbar, die durch die defekte Funktion dieses Rezeptors verursacht
oder beeinflusst werden. Insbesondere sind die Verbindungen brauchbar
für einen
Antagonismus am Serotonin-1A-Rezeptor und sind demnach zur Behandlung
von Zuständen
brauchbar, die durch die exzessive Aktivität dieses Rezeptors verursacht
oder beeinflusst werden.
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Genauer
gesagt sind die Verbindungen zur Behandlung von Angst, Depression,
Bluthochdruck, Wahrnehmungsstörungen,
Alzheimerscher Erkrankung, Psychose, Schlafstörungen, Magenmotilitätsstörungen, Sexualstörungen,
Hirntrauma, Gedächtnisverlust,
Appetitstörungen,
Bulimie, Fettsucht, Substanzmissbrauch, obsessiv-kompulsiver Erkrankung,
Panikstörung
und Migräne
brauchbar.
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Die
Depression in ihren vielen Variationen wurde kürzlich für die Öffentlichkeit viel sichtbarer,
als sie bisher war. Sie wird nun als extrem destruktive Störung erkannt
und eine, die einen überraschend
großen
Teil der Bevölkerung
betrifft. Selbstmord ist das extremste Symptom der Depression, aber
Millionen an Leuten, die nicht so drastisch betroffen sind, leben
in Trübsal
und teilweise oder vollkommener Unbrauchbarkeit und beeinflussen
auch ihre Familien durch ihren Zustand. Die Einführung von Fluoxetin war ein
Durchbruch bei der Behandlung der Depression und die Depressiven
können
jetzt besser diagnostiziert und behandelt werden, als es noch vor
zehn Jahren der Fall war.
-
Die
Depression ist oft mit anderen Erkrankungen und Zuständen assoziiert,
oder wird durch andere Zustände
verursacht. Beispielsweise ist sie mit Parkinsonscher Erkrankung,
HIV, Alzheimerscher Erkrankung und mit dem Missbrauch von anabolen
Steroiden assoziiert. Die Depression kann auch mit dem Missbrauch irgendeiner
Substanz assoziiert sein oder mit dem Verhaltensproblemen, die zusammen
mit Kopfverletzungen, mentaler Retardierung oder Schlaganfall auftreten
oder daher kommen. Die Depression ist in allen ihren Variationen
ein bevorzugtes Behandlungsziel mit den erfindungsgemäßen Verbindungen.
-
Obsessive
Zwangserkrankung tritt mit einer großen Vielzahl an Schweregraden
und Symptomen auf, die im allgemeinen mit dem Drang des Patienten
verbunden sind, unnötige,
ritualartige Handlungen durchzuführen.
Die Handlungen des Erwerbens, Bestellens, Säuberns und dergleichen ohne
eines rationalen Bedarfs oder einer rationalen Begründung, sind
die typische Eigenschaft der Erkrankung. Ein stark betroffener Patient kann
unfähig
sein, etwas anderes zu tun, als nur die von der Erkrankung geforderten
Rituale auszuführen.
Fluoxetin ist in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern zugelassen
zur Behandlung der obsessiven Zwangserkrankung und es hat sich als
wirksam herausgestellt.
-
Die
Fettleibigkeit ist ein häufiger
Zustand in der amerikanischen Bevölkerung. Es wurde festgestellt, dass
Fluoxetin es diesen fettleibigen Patienten ermöglicht, Gewicht zu verlieren,
wobei Vorteile bezüglich
des Kreislaufs und der Herzverfassung des Patienten wie auch bezüglich dem
allgemeinen Wohlbefinden und der Energie entstehen.
-
Harninkontinenz
wird im allgemeinen als Streß-
oder Dranginkontinenz in Abhängigkeit
davon klassifiziert, ob die Ursache die Unfähigkeit des Sphinktermuskels
ist, die Kontrolle zu behalten oder die Überaktivität der Blasenmuskulatur.
-
Die
vorliegende Erfindung ist brauchbar zur Behandlung von vielen anderen
Erkrankungen, Störungen und
Zuständen,
wie dies im folgenden beschrieben ist. In vielen Fällen werden
die hier zu erwähnenden
Erkrankungen in der International Classification of Diseases, 9.
Ausgabe, (ICD) oder in Diagnostic and Statistical Manual of Mental
Disorders, 3. überarbeitete
Auflage klassifiziert, das von der American Psychiatric Association
(DSM) veröffentlicht
wird. In solchen Fällen
werden die ICD oder DSM Codenummern im folgenden zur Erläuterung
für den
Leser angegeben.
Depression, ICD 296.2 und 296.3, DSM 296,
294.80, 293.81, 293.82, 293.83, 310.10, 318.00, 317.00
Migräne
Schmerz,
insbesondere neuropathischer Schmerz,
Bulimie, ICD 307.51,
DSM 307.51
prämentruelles
Syndrom oder spätes
Lutealphasensyndrom, DSM 307.90
Alkoholismus, ICD 305.0, DSM
305.00 und 303.90
Tabakmißbrauch,
ICD 305.1, DSM 305.10 und 292.00
Panikstörung, ICD 300.01, DSM 300.01
und 300.21
Angstzustand, ICD 300.02, DSM 300.00
posttraumatisches
Syndrom, DSM 309.89
Gedächtnisverlust,
DSM 294.00
Altersdemenz, ICD 290
soziale Phobie, ICD 300.23,
DSM 300.23
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, ICD
314.0
zerstörende
Verhaltensstörungen,
ICD 312
Impulskontrollstörungen,
ICD 312, DSM 312.39 und 312.34
Borderline Persönlichkeitsstörung, ICD
301.83, DSM 301.83
chronisches Müdigkeitssyndrom
vorzeitige
Ejakulation, DSM 302.75
Erektionsstörung, DSM 302.72
Anorexia
nervosa, ICD 307.1, DSM 307.10
Schlafstörungen, ICD 307.4
Autismus
Mutismus
Trichotillomanie
-
Angst
und die häufige
Begleiterscheinung, die Panikstörung,
können
in Zusammenhang mit den vorliegenden Verbindungen besonders erwähnt werden.
Das Thema ist ausführlich
in Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, veröffentlicht
von der American Psychiatric Association, beschrieben, das die Angst
unter der Kategorie 300.02 klassifiziert.
-
Zusätzlich erlaubt
es die einzigartige Kombination von pharmakologischen Eigenschaften,
die die Verbindungen der Formel I besitzen, diesen Verbindungen,
in einem Verfahren zur gleichzeitigen Behandlung von Angstzustand
und Depression verwendet zu werden. Der Angstanteil des kombinierten
Syndroms dürfte
durch die 5HT-1A-Rezeptor-beeinflussende Aktivität der Verbindungen angegriffen
werden und der Depressionsteil des Zustands dürfte von der Serotonin-Wiederaufnahme-hemmenden
Eigenschaft angegangen werden. Daher liefert die Verabreichung einer
wirksamen Menge, die auf eine wie oben diskutierte analoge Weise
bestimmt wird, einer Verbindung der Formel I ein Verfahren zur gleichzeitigen
Behandlung von Angst und Depression.
-
Es
ist gut bekannt, dass die chronische Verabreichung von Nikotin zur
Toleranz und manchmal zur Abhängigkeit
führt.
Die Verwendung von Tabak hat sich in allen Ländern trotz der gut bekannten
schädlichen
Wirkungen des Tabakkonsums in allen seinen Formen extrem verbreitet.
Daher ist es klar, dass Tabakkonsum extrem verhaltensprägend ist,
falls er nicht sogar süchtig
macht, und dessen Konsum dem Konsumenten Empfindungen liefert, die
angenehm und willkommen sind, auch wenn sich der Konsument der drastischen
Langzeiterkrankungseffekte des Konsums voll bewusst ist.
-
Kürzlich haben
drastische Kampagnen gegen den Tabakkonsum stattgefunden und es
ist allgemein bekannt, dass der Raucherentzug mehrere unangenehme
Entzugssymptome mit sich bringt, die Reizbarkeit, Angstzustände, Rastlosigkeit,
Konzentrationsverlust, Schwindelanfälle, Schlaflosigkeit, Tremor,
verstärkter Hunger
und erhöhte
Gewichtszunahme und natürlich
die Begierde nach Tabak umfassen.
-
Zur
Zeit ist die wahrscheinlich am verbreitetsten verwendete Therapie
zur Hilfestellung bei Tabakentzug der Nikotinersatz durch die Verwendung
von Nikotinkaugummi oder Nikotin-liefernden Transdermalpflastern.
Es ist jedoch gut bekannt, dass der Nikotinersatz ohne verhaltensändernde
psychologische Behandlung und einem solchen Training weniger wirksam
ist.
-
Daher
umfasst das vorliegende Verfahren zur Verhinderung oder Linderung
der Symptome, die durch den Entzug oder teilweisen Entzug vom Konsum
von Tabak oder Nikotin verursacht werden das vorher diskutierte
Verfahren zur Beeinflussung des Serotonin-1A-Rezeptors, da das Behandlungsverfahren
die Verabreichung einer wirksamen Menge der Verbindung der Formel
I an den Patienten umfasst. Das erfindungsgemäße Verfahren ist bei der Hilfestellung
für Patienten
breit einsetzbar, die ihren Konsum von Tabak oder Nikotin einstellen
oder reduzieren wollen. Die herkömmlichste
Form des Tabakkonsums ist Rauchen, meistens das Rauchen von Zigaretten.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch auch hilfreich bei der Hilfestellung,
das Verhalten aller Arten von Tabakrauchen zu durchbrechen, wie
auch der Verwendung von Schnupftabak, Kautabak und dergleichen.
Das vorliegende Verfahren ist auch für die hilfreich, die ihren
Tabakkonsum durch die Verwendung der Nikotinersatztherapie ersetzt
oder teilweise ersetzt haben. Daher kann solchen Patienten geholfen
werden, ihre Abhängigkeit
von Nikotin in all seinen Formen zu reduzieren oder sogar zu eliminieren.
-
Ein
besonderer Vorteil der Therapie mit den vorliegenden Verbindungen
ist die Eliminierung oder Verringerung der Gewichtszunahme, die
oft aus der Reduzierung oder dem Einstellen des Konsums an Tabak oder
Nikotin resultiert.
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Es
ist verständlich,
dass die vorliegende Erfindung zur Verhinderung oder Linderung der
Entzugssymptome brauchbar ist, die Patienten betreffen, die versuchen,
ihren Konsum an Tabak oder Nikotin zu eliminieren oder zu reduzieren.
Die herkömmlichen
Entzugssymptome von solchen Leuten sind zumindest Reizbarkeit, Angstzustände, Rastlosigkeit,
Konzentrationsverlust, Schlaflosigkeit, nervöser Tremor, verstärkter Hunger
und erhöhte
Gewichtszunahme, Schwindelanfälle,
und natürlich
die Begierde nach Tabak. Die Prävention
oder Linderung solcher Symptome, wenn sie durch das Einstellen oder
Reduzieren des Konsums an Tabak oder Nikotin des Patienten verursacht
werden oder in diesem Zusammenhang auftreten, ist ein gewünschtes
Ergebnis der vorliegenden Erfindung und ein wichtiger Aspekt hiervon.
-
Die
Erfindung wird durch die Verabreichung einer wirksamen Menge einer
Verbindung der Formel I an einen Patienten ausgeführt, der
eine Verringerung oder Einstellung seines Tabak- oder Nikotinkonsums nötig hat
oder durchführt.
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Wie
hierin verwendet bezieht sich der Ausdruck "Patient" auf einen Säuger, wie einen Hund, eine
Katze, ein Meerschweinchen, eine Maus, eine Ratte, einen Affen oder
einen Menschen. Es ist verständlich,
dass der Mensch der bevorzugte Patient ist.
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Wie
hierin verwendet meinen die Ausdrücke "Behandlung" oder "behandeln" die Linderung der Symptome, die Eliminierung
der Ursache entweder auf einer temporären oder permanenten Basis
oder die Verhinderung oder Verlangsamung des Auftretens der Symptome
der genannten Erkrankung.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck "wirksame Menge" auf eine Menge einer Verbindung der
Formel (I), die bei einer einfachen oder mehrfachen Dosisverabreichung
an einen Patienten bei der Behandlung eines Patienten, der an einer
genannten Erkrankung leidet, wirksam ist. Die wirksame Menge einer zu
verabreichenden Verbindung liegt im allgemeinen zwischen etwa 1
bis etwa 200 mg/Tag. Die tägliche
Dosis kann in einem einzigen Bolus oder in verteilten Dosen in Abhängigkeit
der Beurteilung des behandelnden Arztes verabreicht werden kann.
Ein bevorzugterer Dosierungsbereich beträgt etwa 5 bis etwa 100 mg/Tag,
wobei andere Dosierungsbereiche, die unter bestimmten Umstän den bevorzugt
sein können,
etwa 10 bis etwa 50 mg/Tag, etwa 5 bis etwa 50 mg/Tag, etwa 10 bis
etwa 25 mg/Tag und ein besonders bevorzugter Bereich etwa 20 bis
etwa 25 mg/Tag betragen.
-
Eine
wirksame Dosis kann leicht durch den diagnostizierenden Arzt, wie
dem Fachmann, durch die Verwendung herkömmlicher Techniken und durch
Durchsicht von Ergebnissen bestimmt werden, die unter analogen Umständen erhalten
wurden. Bei der Bestimmung der wirksamen Menge oder Dosis werden
mehrere Faktoren durch den diagnostierenden Arzt in Betracht gezogen,
die unter anderem sind: Die Säugerspezies,
seine Größe, sein
Alter und sein allgemeiner Gesundheitszustand, die bestimmte beteiligte
Erkrankung oder Störung,
der Grad der Beteiligung oder die Schwere der Erkrankung oder Störung, die
Reaktion des einzelnen Patienten, die im einzelnen verabreichte
Verbindung, die Art der Verabreichung, die Bioverfügbarkeitseigenschaften
der verabreichten Präparation,
der ausgewählte
Dosierungsplan und die Verwendung begleitender Medikation und andere
rele vante Umstände.
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Bei
der Ausführung
der Behandlung eines Patienten, der von einem Zustand, einer Erkrankung
oder einer Störung,
wie sie oben beschrieben sind, betroffen ist, kann eine Verbindung
der Formel I in jeder Form oder jedem Modus verabreicht werden,
die die Verbindung in wirksamen Mengen bioverfügbar machen, einschließlich der
oralen und parenteralen Wege. Beispielsweise können die Verbindungen der Formel
(I) oral, subkutan, intramuskulär,
intravenös,
transdermal, intranasal, rektal und dergleichen verabreicht werden.
Die orale Verabreichung ist im allgemeinen bevorzugt. Der Fachmann
in der Herstellung von Formulierungen kann leicht die geeignete
Form und die Verabreichungsart in Abhängigkeit der bestimmten Eigenschaften
der ausgewählten
Verbindung, dem zu behandelnden Krankheitszustand, dem Stadium der
Erkrankung und anderer relevanter Umstände auswählen.
-
Der
geschulte Leser versteht, dass alle in der vorliegenden Erfindung
verwendeten Verbindungen zur Bildung von Salzen fähig sind
und dass die Salzformen von Pharmazeutika herkömmlich verwendet werden, da
sie oft leichter kristallisiert und gereinigt werden können, als
die freien Basen. In allen Fällen
ist die Verwendung der oben beschriebenen Pharmazeutika als Salze
in der Beschreibung hierin umfasst und oft bevorzugt und die pharmazeutisch
annehmbaren Salze von allen Verbindungen sind in ihren Namen mit
enthalten.
-
Pharmazeutische Zusammensetzungen
-
Die
vorliegende Erfindung liefert pharmazeutische Zusammensetzungen
der Verbindungen der Formel I, einschließlich den Hydraten hiervon,
die als Wirkstoff eine Verbindung der Formel I im Gemisch oder einer
andersartigen Assoziation mit einem oder mehreren pharmazeutisch
annehmbaren Trägern,
Verdünnungsmitteln
oder Hilfsstoffen enthalten. Es ist üblich, Pharmazeutika zur Verabreichung
zu formulieren, um die Dosierung und die Stabilität des Produkts
beim Transport und der Lagerung kontrollieren zu können, und die
gewöhnlichen
Verfahren zur Formulierung sind insgesamt auf die Verbindungen der
Formel I anwendbar. Solche Zusammensetzungen, die zumindest einen
pharmazeutisch annehmbaren Träger
umfassen, sind aufgrund des Vorkommens der Verbindungen der Formel
I hierin wertvoll und neu. Obwohl pharmazeutische Chemiker viele
wirksame Wege zur Formulierung von Pharmazeutika kennen, deren Technologie
auf die vorliegenden Erfindungen anwendbar ist, wird hier eine Diskussion
des Themas für
die Bequemlichkeit des Lesers wiedergegeben.
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Die
gewöhnlichen
Verfahren zur Formulierung, die in der pharmazeutischen Technik
verwendet werden, und die gewöhnlichen
Zusammensetzungstypen können
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, einschließlich Tabletten, Kautabletten,
Kapseln, Lösungen,
parenterale Lösungen,
intranasale Sprays oder Pulver, Pastillen, Zäpfchen, Transdermalpflaster
und Suspensionen. Im allgemeinen enthalten die Zusammensetzungen
insgesamt etwa 0,5 % bis etwa 50 % der Verbindung der Formel I in
Abhängigkeit
der gewünschten
Dosen und dem Typ der zu verwendenden Zusammensetzung. Die Menge
der Verbindung der Formel (I) wird jedoch am besten als die wirksame
Menge definiert, die die Menge jeder Verbindung ist, welche einem
behandlungsbedürftigen
Patienten die erforderliche Dosis liefert. Die Aktivität der Verbindungen
hängt nicht
von der Art der Zusammensetzung ab, und so werden die Zusammensetzungen
alleine nach Bequemlichkeit und Ökonomie
ausgewählt
und formuliert. Jede Verbindung kann in jeder gewünschten
Form der Zusammensetzung formuliert werden. Eine Diskussion der
unterschiedlichen Zusammensetzungen wird bereitgestellt, wonach
einige typische Formulierungen folgen.
-
Kapseln
werden durch Mischen der Verbindung mit einem geeigneten Verdünnungsmittel
und Einfüllen
der richtigen Menge des Gemisches in Kapseln hergestellt. Die gewöhnlichen
Verdünnungsmittel
umfassen inerte pulverisierte Substanzen, wie verschiedene Stärkearten,
pulverisierte Cellulose, speziell kristalline und mikrokristalline
Cellulose, Zucker, wie Fructose, Mannit und Saccharose, Getreidemehle
und ähnliche
essbare Pulver.
-
Tabletten
werden durch direktes Verpressen, Naßgranulierung oder Trockengranulierung
hergestellt. Ihre Formulierungen umfassen gewöhnlich Verdünnungsmittel, Bindemittel,
Gleitmittel und Zerfallshilfsmittel, wie auch die Verbindung. Typische
Verdünnungsmittel
sind unter anderem Stärkearten,
Lactose, Mannit, Kaolin, Calciumphosphat oder -sulfat, anorganische
Salze, wie Natriumchlorid, und pulverisierter Zucker. Pulverisierte
Cellulosederivate sind auch brauchbar. Typische Tablettenbindemittel
sind Substanzen, wie Stärke, Gelatine
und Zucker, wie Lactose, Fructose, Glucose und dergleichen. Natürliche und
synthetische Gummis sind auch verwendbar, einschließlich Akaziengummi,
Alginate, Methylcellulose, Polyvinylpyrrolidon und dergleichen.
Polyethylenglycol, Ethylcellulose und Wachse können auch als Bindemittel dienen.
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Ein
Gleitmittel ist in einer Tablettenformulierung erforderlich, um
die Tablette und die Körner
vor dem Festkleben in der Speiseröhre zu bewahren. Das Gleitmittel
wird aus schmierigen Feststoffen ausgewählt, wie Talkum, Magnesium-
und Calciumstearat, Stearinsäure
und hydrierten Pflanzenölen.
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Tablettenzerfallshilfsstoffe
sind Substanzen, die quellen, wenn sie naß werden, um die Tablette aufzubrechen
und den Wirkstoff freizusetzen. Sie umfassen Stärkearten, Tonerden, Cellulosen,
Algine und Gummis. Insbesondere können Mais- und Kartoffelstärken, Methylcellulose,
Agar, Bentonit, Holzcellulose, pulverisierter natürlicher
Schwamm, Kationenaustauscherharze, Alginsäure, Guargummi, Citruspulpe
und Carboxymethylcellulose beispielsweise verwendet werden, wie
auch Natriumlaurylsulfat.
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Enterische
Formulierungen werden oft verwendet, um einen Wirkstoff vor den
starken Säuren
des Magens zu schützen.
Solche Formulierungen werden durch Überziehen einer festen Dosierungsform
mit einem Polymerfilm erzeugt, der in sauren Umgebungen unlöslich und
in basischen Umgebungen löslich
ist. Beispielsgemäße Filme
sind Celluloseacetatphthalat, Polyvinylacetatphthalat, Hydroxypropylmethylcellulosephtalat und
Hydroxypropylmethylcelluloseacetatsuccinat.
-
Tabletten
werden oft mit Zucker als Geschmack und Versiegelung oder mit filmbildenden
Schutzmitteln überzogen,
um die Auflösungseigenschaften
der Tablette zu modifizieren. Die Verbindungen können auch als Kautabletten
formuliert werden, wobei man große Mengen an angenehm schmeckenden Substanzen,
wie Mannit, in der Formulierung verwendet, wie es derzeit gut etablierte
Praxis ist. Sofort auflösende
tablettenähnliche
Formulierungen werden jetzt auch häufig verwendet, um sicherzustellen,
dass der Patient die Dosierungsform konsumiert und um die Schwierigkeit
beim Schlucken fester Objekte zu vermeiden, die manche Patienten
belästigt.
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Wenn
es gewünscht
ist, die Kombinationen als Zäpfchen
zu verabreichen, können
die gewöhnlichen Grundlagen
verwendet werden. Cacaobutter ist eine übliche Zäpfchengrundlage, die durch
die Zugabe von Wachsen modifiziert werden kann, um deren Schmelzpunkt
leicht anzuheben. Wassermischbare Zäpfchengrundlagen, die insbesondere
Polyethylenglycole mit verschiedenen Molekulargewichten umfassen,
werden ebenfalls häufig
verwendet.
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Transdermalpflaster
wurden kürzlich
populär.
Typischerweise weisen sie eine harzartige Zusammensetzung auf, worin
die Arzneimittel sich lösen
oder teilweise lösen,
die mit der Haut durch einen Film in Kontakt gehalten wird, der
die Zusammensetzung schützt.
Es tauchten in diesem Feld kürzlich
viele Patente auf. Andere kompliziertere Pflasterzusammensetzungen
werden auch verwendet, insbesondere die mit einer mit Poren gelochten
Membran, durch die die Arzneimittel durch osmotische Wirkung gepumpt
werden.
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Die
folgenden typischen Formulierungen werden für das Interesse und die Information
des Pharmazeuten bereitgestellt.
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Formulierung
1 Es
werden Hartgelatinekapseln mittels der folgenden Bestandteile hergestellt:
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Wie
bei jeder Gruppe an strukturell verwandten Verbindungen, die eine
bestimmte generische Brauchbarkeit besitzen, sind bestimmte Gruppen
und Konfigurationen für
die Verbindungen der Formel I oder Formel Ia bevorzugt.
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In
Bezug auf den Substituenten R1 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R1 für Wasserstoff, F, Methyl, Ethyl,
-C(=O)NR8R9 oder
CN steht, wobei Wasserstoff, Methyl und -C(=O)NH2 besonders
bevorzugt sind.
-
In
Bezug auf den Substituenten A sind Verbindungen bevorzugt, worin
A für Hydroxy
steht.
-
Zusätzlich ist
es ferner bevorzugt, dass falls A für Hydroxy steht, es in der
(S)-Konfiguration vorliegt.
-
In
Bezug auf den Substituenten m sind Verbindungen bevorzugt, worin
m für 0
oder 1 steht.
-
In
Bezug auf den Substituenten n sind Verbindungen bevorzugt, worin
n für 1
oder 2 steht.
-
In
Bezug auf die Substituenten p und q sind Verbindungen bevorzugt,
worin p und q beide für
1 stehen.
-
In
Bezug auf den Substituenten X sind Verbindungen bevorzugt, worin
X für Wasserstoff
steht.
-
In
Bezug auf den Substituenten R2 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R2 für Wasserstoff, F, Cl, Br, Methyl
oder Methoxy steht, wobei Wasserstoff vor allem bevorzugt ist.
-
In
Bezug auf den Substituenten R3 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R3 für Methyl, Ethyl oder Propyl steht,
wobei Methyl besonders bevorzugt ist.
-
In
Bezug auf den Substituenten R4 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R4 für Methyl, Ethyl oder Propyl steht,
wobei Methyl besonders bevorzugt ist.
-
In
Bezug auf den Substituenten R5 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R5 für Wasserstoff, F, Cl, Br, I, OH,
C1-C6 Alkyl, C1-C6 Alkoxy, Halogen-(C1-C6)-alkyl, Phenyl,
substituiertes Phenyl, C(=O)NR8R9, NO2, NH2 und CN steht, wobei Wasserstoff, F, Cl,
Br, Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Methoxy, Ethoxy, Propoxy und
Isopropoxy besonders bevorzugt sind.
-
In
Bezug auf den Substituenten R6 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R6 für Wasserstoff, F, Cl, Br, I, OH,
C1-C6 Alkyl, C1-C6 Alkoxy, Halogen-(C1-C6)-alkyl, Phenyl,
substituiertes Phenyl, C(=O)NR8R9, NO2, NH2 und CN stehen, wobei Wasserstoff, F, Cl,
Br, Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Methoxy, Ethoxy, Propoxy und Isopropoxy
besonders bevorzugt sind.
-
In
Bezug auf den Substituenten R7 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R7 für Wasserstoff, F, Cl, Br, Methyl,
Ethyl, Propyl, Isopropyl oder Butyl steht, wobei Methyl, Ethyl und
Propyl besonders bevorzugt sind.
-
In
Bezug auf den Substituenten R8 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R8 für Wasserstoff, Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl oder Butyl steht.
-
In
Bezug auf den Substituneten R9 sind Verbindungen
bevorzugt, worin R9 für Wasserstoff, Methyl, Ethyl,
Propyl, Isopropyl oder Butyl steht.
-
In
Bezug auf den Piperidinteil der Formel I sind Verbindungen mit den
folgenden Substitutionen bevorzugt:
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-
-
In
Bezug auf den Substituenten B sind Verbindungen mit den folgenden
Substitutionen bevorzugt:
-
-
-
Genauer
gesagt sind die in der folgenden Tabelle I gezeigten Substituenten,
die durch B dargestellt werden, bevorzugt:
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-
-
-
-
-
Zusätzlich sind
Verbindungen der Formel Ia'
Formel
Ia' worin R
5 und R
6 jeweils unabhängig für Wasserstoff oder C
1-C
4 Alkyl stehen,
mit der Maßgabe,
dass zumindest eines von R
5 und R
6 nicht für
Wasserstoff steht, am meisten bevorzugt.