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DE60023400T2 - Neigungssteuerungsvorrichtung für Gabelhubwagen - Google Patents

Neigungssteuerungsvorrichtung für Gabelhubwagen Download PDF

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DE60023400T2
DE60023400T2 DE60023400T DE60023400T DE60023400T2 DE 60023400 T2 DE60023400 T2 DE 60023400T2 DE 60023400 T DE60023400 T DE 60023400T DE 60023400 T DE60023400 T DE 60023400T DE 60023400 T2 DE60023400 T2 DE 60023400T2
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DE
Germany
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valve
control
tilt
control valve
oil chamber
Prior art date
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Application number
DE60023400T
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English (en)
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DE60023400D1 (de
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Takeharu 2-1 Toyoda-cho Matsuzaki
Shigeto Kamiminochi-gun Nakajima
Makio Kamiminochi-gun Tsukada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Industries Corp
Nishina Industrial Co Ltd
Original Assignee
Toyota Industries Corp
Nishina Industrial Co Ltd
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • GEBIET DER ERFINDUNG:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neigungssteuervorrichtung zur Steuerung der Neigung der Gabelbäume eines Gabelhubwagens, und betrifft insbesondere eine Durchflussmengensteuerung eines hydraulischen Steuerventils zur Steuerung des Betriebs eines Neigungszylinders. Eine derartige Neigungssteuervorrichtung ist aus der DE-A-198 57 022 bekannt.
  • BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
  • Bei einem üblichen Gabelhubwagen ist eine Neigungszylindervorrichtung vorgesehen, die eine Vorwärtsneigungswinkel-Steuerfunktion zur Begrenzung des Vorwärtsneigungswinkels der Gabelbäume in Abhängigkeit von der Hubhöhe und/oder Last umfasst, wenn die Gabelbäume vorwärts geneigt werden, und eine Rückwärtsneigungsgeschwindigkeitssteuerung zur Verlangsamung der Rückwärtsneigungsgeschwindigkeit der Gabelbäume umfasst, wenn die Gabelbäume rückwärts unter einer hohen Hubhöhe und einem hoch belasteten Zustand geneigt werden.
  • Diese Steuerungen können erreicht werden, indem man an einem eine stangenseitige Ölkammer eines Neigungszylinders zum Neigen des Gabelbaums mit einem Neigungssteuerventil zum Betrieb des Neigungszylinders verbindenden Kanal ein Steuerventil vorsieht, das die Durchflussmenge des Hydrauliköls regeln kann und einen Neigungszylinder an einer bestimmten Position innerhalb seines Hubbereichs anhält.
  • Eine Neigungssteuervorrichtung mit einem oben beschriebenen Steuerventil ist zum Beispiel in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 10-330096 vorgesehen. Bei dem in der nicht geprüften Patentveröffentlichung beschriebenen Neigungssteuerventil ist an dem obigen Kanal ein proportionales elektro-magnetisches Durchflussmengensteuerventil vorgesehen, wobei das proportionale elektro-magnetische Durchflussmengensteuerventil einen Durchflussmengensteuerabschnitt und einen Solenoidabschnitt zur Erzeugung eines Steuerdrucks umfasst, wobei der Steuerdruck auf den Durchflussmengensteuerabschnitt wirkt und mit einer an dem Solenoidabschnitt erzeugten elektro-magnetischen Kraft gesteuert wird (die dem durch die Wicklung fließenden Strom proportional ist), und wobei die Verstellung (Öffnung) eines Ventilkörpers des Durchflussmengensteuerabschnitts durch den Ausgleich zwischen dem Steuerdruck und einer Federkraft bestimmt wird, wodurch man eine zum Strom proportionale Durchflussmenge erhält.
  • Mit einem proportionalen elektro-magnetischen Steuerventil, wie es bei der oben genannten Neigungssteuervorrichtung verwendet wird, besteht jedoch ein Nach teil darin, dass es sehr kompliziert aufgebaut und teuer ist. Weiter kann bei dem proportionalen elektro-magnetischen Steuerventil die Öffnung kontinuierlich verändert werden, um dadurch eine feine Steuerung zu erhalten, wobei jedoch eine große Neigung zum Fressen besteht.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung wurde in Anbetracht des obigen Problems gemacht und es ist Aufgabe der Erfindung, eine Neigungssteuervorrichtung zur Vereinfachung der Konstruktion einer Neigungssteuervorrichtung und zur Verminderung von deren Kosten zu schaffen, wobei sichergestellt ist, dass die übliche Vorwärtsneigungswinkel-Steuerfunktion der Gabelbäume und die Rückwärtsneigungsgeschwindigkeits-Steuerfunktion beibehalten werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Neigungssteuervorrichtung für einen Gabelhubwagen, bei der Öl in einem Tank entweder in eine stangenseitige Ölkammer oder eine bodenseitige Ölkammer eines Neigungszylinders unter Verwendung einer Hydraulikpumpe zum Neigen der Gabelbäume des Gabelhubwagens strömt, geschaffen, umfassend
    ein Neigungssteuerventil für den Betrieb des Neigungszylinders;
    ein vorgesteuertes Durchflussmengensteuerventil, das mit der Hydraulikpumpe über das Neigungssteuerventil verbunden ist und zwischen einer voll geöffneten Stel lung und einer halb geöffneten Stellung, die in der Öffnung voneinander in Abhängigkeit eines Hinzufügens/Aufhebens eines Steuerdrucks unterschiedlich sind, umschaltbar ist,
    ein vorgesteuertes Logikventil, das zwischen der stangenseitigen Ölkammer des Neigungszylinders und dem Durchflussmengensteuerventil angeordnet ist, und eine Strömung des Hydrauliköls in die stangenseitige Ölkammer erlaubt, und zum Öffnen/Schließen relativ zum Ausströmen des Hydrauliköls aus der stangenseitigen Ölkammer in Abhängigkeit vom Hinzufügen/Aufheben des Steuerdrucks betrieben wird, und
    ein elektro-magnetisches Umschaltventil zum Steuern des Hinzufügens/Aufhebens des Steuerdrucks zu dem Durchflussmengensteuerventil und des Logikventils.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird beim Neigen der Gabelbäume, wenn das elektro-magnetische Umschaltventil zur Vorsteuerung zum Umschalten betrieben wird, der Steuerdruck relativ dem Durchflussmengensteuerventil hinzugefügt oder aufgehoben, wodurch das Durchflussmengensteuerventil in seine vollständig geöffnete Stellung oder halb geöffnete Stellung umgeschaltet wird. Dieses Umschalten des Durchflussmengensteuerventils führt zur Steuerung der Hydraulikölmenge für die stangenseitige Ölkammer des Neigungszylinders in zwei Wegen; groß und klein, wodurch die Betriebsgeschwindigkeit des Neigungszylinders zwischen zwei Geschwindigkeiten umgeschaltet wird; hoch und niedrig.
  • Beim Betrieb der Gabelbäume beim Rückwärtsneigen wird das elektro-magnetische Umschaltventil betrieben, um in Abhängigkeit von entsprechend erfassten Signalen, die den Rückwärtsneigungsbetrieb, die hohe Hubhöhe und die hohe Last darstellen, umzuschalten, und das Durchflussmengensteuerventil wird dann von der voll geöffneten Stellung zur halb geöffneten Stellung umgeschaltet, wodurch es möglich ist, die Rückwärtsneigungsgeschwindigkeit der Gabelbäume zu steuern.
  • Beim Betrieb der Gabelbäume beim Vorwärtsneigen wird, wenn das elektro-magnetische Umschaltventil zum Umschalten betrieben wird, das vorgesteuerte Umschaltventil zu einer Stellung geändert, bei der der Vorsteuerdruck hinzugefügt wird, oder zu einer anderen Stellung, bei der der Steuerdruck relativ zu einem Tellerventil zum Öffnen oder Schließen aufgehoben wird, und dieses Umschalten der Stellungen des Umschaltventils führt zu einem Öffnen oder Schließen des Tellerventils. D.h., das Hydrauliköl in der stangenseitigen Ölkammer kann entweder durch den Betrieb des elektro-magnetischen Umschaltventils zum Umschalten herausfließen oder nicht, wodurch der Neigungszylinder betrieben wird oder angehalten wird.
  • Bei der Vorwärtsneigung der Gabelbäume kann somit der Vorwärtsneigungswinkel durch Schalten des elektro-magnetischen Umschaltventils zu einer Position zum Anhalten des Betriebs des Neigungszylinders in Abhängigkeit der Erfassung von Signalen, die den Vorwärtsneigungsbetrieb, die hohe Hubhöhe und die hohe Last darstellen, und zusätzlich in Abhängigkeit eines Signals, das den Neigungswinkel der Gabelbäume bei einem bestimmten Wert darstellt, gesteuert werden.
  • Wie oben beschrieben, arbeitet die vorliegende Erfindung entsprechend jener üblichen Vorrichtung durch eine Kombination der EIN/AUS-Stellung des Durchflussmengensteuerventils des Umschaltventils und des elektro-magnetischen Schaltventils, wodurch die Kosten erniedrigt und die Konstruktion vereinfacht werden, und da weiter die entsprechenden Ventile durch einen einfachen EIN/AUS-Betrieb betrieben werden, ist das Risiko einer Fehlfunktion geringer, wodurch die Zuverlässigkeit erhöht werden kann.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein Gabelhubwagen mit der Neigungssteuervorrichtung mit den obigen besonderen Merkmalen geschaffen werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein Hydraulikschaltkreisdiagramm zur Darstellung der Konstruktion der Neigungssteuervorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Schnittansicht zur Darstellung eines in der Neigungssteuervorrichtung von 1 verwendeten Ölsteuerventils; und
  • 3 ist eine Schnittansicht zur Darstellung eines in der Neigungssteuervorrichtung von 1 verwendeten Tellerventils.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Wie in den Zeichnungen dargestellt, umfasst ein Ölsteuerventil 11 einen manuellen Neigungsventilkörper 12 zum Betrieb eines Neigungszylinders 2 zum Neigen der Gabelbäume 1 eines Gabelhubwagens. Der Neigungsventilkörper 12 weist drei Schaltstellungen auf und wird normalerweise bei einer neutralen Stellung, wie in der Zeichnung dargestellt, gehalten, und ein Zuführkanal 16 für das von einer Hydraulikpumpe 13 zugeführte Hydrauliköl ist so ausgebildet, dass das Hydrauliköl zu einem Tank 14 durch einen Rückführkanal 16 zurückgeführt wird. Weiter ist der Neigungsventilkörper 12 mit einer stangenseitigen Ölkammer 2a und einer bodenseitigen Ölkammer 2b des Neigungszylinders 2 über Kanäle 17 bzw. 18 verbunden.
  • An dem stangenseitigen Kanal 17 ist ein vorgesteuertes Durchflussmengensteuerventil 21 vorgesehen, das zwei Schaltstellungen aufweist, und zwischen einer voll geöffneten Stellung und einer halb geöffneten Stellung schaltbar ist.
  • Das Durchflussmengensteuerventil 21 umfasst einen Ventilkörper 22 mit einem großen und einem kleinen Kanal, die unterschiedliche Durchflussmengenquerschnittsflächen aufweisen, die einen voll geöffneten Kanal 22a und einen halb geöffneten Kanal 22b darstellen. Der Ventilkörper 22 wird normalerweise in der halb geöffneten Stellung mittels einer Feder 22c gehalten, in der der halb geöffnete Kanal 22b mit dem stangenseitigen Kanal 17 in Verbindung steht. Wenn ein Steuerdruck auf eine Steuerkammer 22d durch einen ersten mit dem Zuführkanal 15 verbundenen Steuerkanal 23 aufgebracht wird, wird der Ventilkörper 22 in die voll geöffnete Stellung geschaltet, in der der voll geöffnete Kanal 22a mit dem stangenseitigen Kanal 17 in Verbindung steht.
  • Ein elektro-magnetisches Schaltventil 24 ist an dem ersten Steuerkanal 23 vorgesehen. Dieses elektro-magnetische Schaltventil 24 ist normalerweise geöffnet und so aufgebaut, dass, wenn es geschlossen ist, das elektro-magnetische Schaltventil 24 durch eine Feder 24b an einer Stelle gehalten wird, in der der Ventilkörper 24a eine Verbindung zwischen dem Steuerkanal 23 und der Hydraulikpumpe 13 herstellt, während, wenn ein Solenoid 24c erregt ist (EIN geschaltet ist), das elektromagnetische Schaltventil 24 zu einer Stellung geschaltet wird, bei der Ventilkörper 24a eine Verbindung zwischen dem Steuerkanal 23 und dem Tank 14 herstellt.
  • An dem stangenseitigen Kanal 17 ist zwischen dem Durchflussmengensteuerventil 21 und dem Neigungszylinder 2 ein Logikventil 31 vorgesehen. Dieses Logikventil 31 erlaubt eine Strömung des Hydrauliköls in die stangenseitige Ölkammer 2a und umfasst ein Tellerventil 32, das zum Öffnen und/oder Schließen durch einen Steuerdruck gesteuert wird, wenn das Hydrauliköl herausströmt und umfasst ein Umschaltventil 39 zur Steuerung der Wirkung des Steuerdrucks.
  • D.h., das Tellerventil 32 umfasst einen Teller 33 zum Öffnen und Schließen des Durchflusskanals, und in einer geöffneten Ventilrichtung wirkt das herausströmen de Öl auf eine abgestufte Druckaufnahmefläche 33a am äußeren Umfang des Tellers 33 durch eine Blende 35, während in einer Ventilschließrichtung eine Federkraft einer Feder 38 auf den Teller 33 wirkt, und der Steuerdruck von dem herausströmenden Öl wirkt auf eine Steuerkammer 34 durch einen Steuerkanal 36 (siehe 3). Durch das an dem Steuerkanal 36 vorgesehene Umschaltventil 39 wird der Steuerkanal 36 mit einem mit dem Tank 14 in Verbindung stehenden Entspannungskanal 37 verbunden oder davon getrennt.
  • Das Umschaltventil 39 weist einen Ventilkörper 39b auf, der normalerweise mittels einer Feder 39a an einer Stellung gehalten wird, an der der Steuerkanal 36 von dem Entspannungskanal 37 getrennt ist, und gleichzeitig mit dem stangenseitigen Kanal 17 in Verbindung steht, und der Ventilkörper 39b wird zu einer Stellung geschaltet, bei der der Steuerkanal 36 mit dem Entspannungskanal 37 in Verbindung steht, wenn der Steuerdruck auf eine Steuerkammer 39c durch einen zweiten Steuerkanal 40 aufgebracht wird, der von dem ersten Steuerkanal 23 abzweigt.
  • Die Neigungssteuervorrichtung gemäß der Erfindung ist, wie oben beschrieben, aufgebaut und im Folgenden soll hier ihre Arbeitsweise und Wirkung beschrieben werden.
  • Wenn die Hydraulikpumpe 13 von einem Motor (nicht dargestellt) angetrieben wird, wobei das Neigungssteuerventil 12 in einer neutralen Stellung gehalten wird, wird Hydrauliköl unter Druck von dem Tank 14 in den Zuführkanal geführt, und das so zugeführte Hydrauliköl kehrt dann zum Tank 14 durch den Rückführkanal 16 zurück.
  • Wenn in einem derartigen Zustand das Neigungssteuerventil rückwärts geneigt wird, strömt das Hydrauliköl von der Hydraulikpumpe 13 zur stangenseitigen Ölkammer 2a in den Neigungszylinder 2 durch das Durchflussmengensteuerventil 21 und das längs des stangenseitigen Kanals 17 angeordnete Tellerventil 32, und das Hydrauliköl in der bodenseitigen Ölkammer 2b wird zu dem Tank durch den bodenseitigen Kanal 18 zurückgeführt. Hierdurch arbeitet der Neigungszylinder 2 in einer Kontraktionsrichtung, wodurch die Gabelbäume 1 rückwärts geneigt werden.
  • Hierbei befindet sich der Solenoid 24c des elektro-magnetischen Schaltventils 20 in einem AUS-Zustand, da der erste Steuerkanal 23 mit der Hydraulikpumpe 13 in Verbindung steht, der Steuerdruck der Steuerkammer 22d des Durchflussmengensteuerventils 21 hinzugefügt wird, und der Ventilkörper 22 des Durchflussmengensteuerventils 21 in die voll geöffnete Stellung geschaltet ist. In diesem Fall wird somit der Neigungszylinder 22 bei normaler Geschwindigkeit nach hinten geneigt.
  • Wenn andererseits der Solenoid 24c des elektro-magnetischen Schaltventils 24 sich in einem EIN-Zustand befindet, ist der erste Steuerkanal 23 mit dem Tank 14 verbunden, und da der Steuerdruck in der Steuerkammer 22d des Durchflussmengensteuerventils 21 aufgehoben ist, wird der Ventilkörper 22 des Durchflussmengensteuerventils 21 in die halb geöffnete Stellung geschaltet. In diesem Fall wird der Neigungszylinder 2 mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als der normalen Geschwindigkeit nach hinten geneigt.
  • In einem Fall, in dem das Neigungssteuerventil 12 zu einer Neigung nach vorne geschaltet wird, wird das Hydrauliköl von der Hydraulikpumpe 13 der bodenseitigen Ölkammer 2b des Neigungszylinders durch den bodenseitigen Kanal 18 zugeführt. Das Hydrauliköl wirkt auf eine abgestufte Druckaufnahmefläche 33a des Tellers 30 durch die Blende 35, während das Hydrauliköl in der stangenseitigen Ölkammer 2a als Steuerdruck der Steuerkammer 34 des Tellerventils 32 durch den Steuerkanal 36 hinzugefügt wird.
  • Hierbei befindet sich der Solenoid 24c des elektro-magnetischen Schaltventils 24 in dem AUS-Zustand, der Steuerdruck wird der Steuerkammer 39c des Umschaltventils 39 durch den zweiten Steuerkanal 40 hinzugefügt, und das Umschaltventil 39 wird dann zu einer geöffneten Stellung geschaltet, und da der Steuerkanal 36 des Tellerventils 32 dann mit dem Tank 14 durch den Entspannungskanal 37 in Verbindung steht, wird der Teller 33 durch die auf die abgestufte Druckaufnahmefläche 33a wirkende Kraft geöffnet. Auf diese Weise strömt Hydrauliköl in der stangenseitigen Ölkammer 2a über das Tellerventil 32, das Durchflussmengensteuerventil 21 und das Neigungssteuerventil 12 in den Tank 14, und der Neigungszylinder 2 arbeitet in seiner Expansionsrichtung, wodurch die Gabelbäume 1 nach vorne geneigt werden. Da das Durchflussmengensteuerventil 21 bereits in die voll geöffnete Stellung geschaltet wurde, wird daher hierbei die Vorwärtsneigungsgeschwindigkeit der Gabelbäume 1 durch die in einem Rückführkanal des Nei gungssteuerventils 12 vorgesehene Drossel 12a geregelt.
  • Wenn andererseits der Solenoid 24c des elektro-magnetischen Schaltventils 24 sich in dem EIN-Zustand befindet, wird, da der zweite Steuerkanal 40 mit dem Tank 14 in Verbindung steht, sodass der Steuerdruck in der Steuerkammer 39c des Umschaltventils 39 aufgehoben ist, das Umschaltventil 39 in eine geschlossene Stellung geschaltet. Hierdurch wird der Steuerkanal 36 vom Entspannungskanal 37 getrennt, und der Steuerdruck wird der Steuerkammer 34 des Tellerventils 32 hinzugefügt. Da die auf das Tellerventil 32 aufgebrachten Drücke sowohl von der Ventilöffnungsrichtung als auch von der Ventilschließrichtung aufgebracht werden, wird das Ventil 32 in bezug auf die darauf wirkenden Drücke ausgeglichen und somit wird der Teller 32 durch die Federkraft der Feder 38 geschlossen.
  • Wenn somit das elektro-magnetische Schaltventil 24 eingeschaltet ist, ist das Logikventil 31 geschlossen, sodass kein Hydrauliköl aus der stangenseitigen Ölkammer 2a herausströmt, wodurch die Vorwärtsneigungsbewegung der Gabelbäume 1 verhindert wird.
  • Wie oben beschrieben, kann erfindungsgemäß durch das Ein- oder Ausschalten des elektro-magnetischen Schaltventils 24 oder das Schalten zu der Stellung, in dem der Steuerdruck hinzugefügt wird oder zu der Stellung, in der der Steuerdruck aufgehoben wird, wenn die Gabelbäume nach hinten geneigt werden, die Neigungsgeschwindigkeit nach hinten der Gabelbäume in zwei Schritten verändert werden; hoch und niedrig, und wenn die Gabelbäume nach vorne geneigt werden, kann dagegen das Schalten zwischen dem Zustand, in dem die Gabelbäume nach vorwärts geneigt werden und dem (Halte-) Zustand, in dem die Gabelbäume nicht nach vorwärts geneigt werden können, bewirkt werden.
  • Wenn entsprechend die Gabelbäume nach hinten geneigt werden, kann die Geschwindigkeitssteuerung für die Neigung nach hinten der Gabelbäume 1 bewirkt werden, indem die Neigungsgeschwindigkeit nach hinten unter dem hohen Hubzustand und dem hoch belasteten Zustand niedriger als unter dem Normalzustand bewirkt wird, indem die Steuerung so eingestellt wird, dass das elektromagnetische Schaltventil 24 in Abhängigkeit der Erfassungssignale für die Rückwärtsneigung des Gabelbaums, der Hochhubhöhe und dem Schwerlastzustand, in dem ein Gabelhubwagen 3 beladen ist, geschaltet wird.
  • Wenn andererseits die Gabelbäume nach vorwärts geneigt werden, kann die Vorwärtsneigungswinkelsteuerung der Gabelbäume 1 unter der Hochhub- und Schwerlastbedingung durch Einstellen der Steuerung so bewirkt werden, dass das elektro-magnetische Schaltventil 24 in Abhängigkeit von den Erfassungssignalen der Gabelbaumvorwärtsneigung, dem Hochhub- und Schwerlastzustand, in dem eine Gabel 3 beladen ist, und zusätzlich in Abhängigkeit eines Erfassungssignals für die Anzeige, dass der Neigungswinkel des Gabelbaums den bestimmten Wert erreicht hat, geschaltet werden.
  • In dem Fall, in dem beispielsweise die Vorwärtsneigung des Gabelbaums mit einer horizontalen Gabel durchgeführt wird, wird weiter ein Zuführschalter eingeschal tet, der an dem Boden eines Neigungsbetriebshebels vorgesehen ist, wodurch eine automatische horizontale Zuführsteuerung der Gabel ebenfalls bewirkt wird, indem in geeigneter Weise mit einem Fühler erfasst wird, dass die Gabel 3 die horizontale Stellung erreicht hat, und indem das elektro-magnetische Schaltventil 24 so eingestellt wird, dass das Ventil in Abhängigkeit davon geschaltet wird, was mittels des Fühlers erfasst wurde.
  • Gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform kann man entsprechende Funktionen wie bei der bekannten Vorrichtung durch eine Kombination des Durchflussmengensteuerventils 21, des Umschaltventils 39 und des elektro-magnetischen Schaltventils 24 erreichen, die alle von der EIN/AUS-Bauart sind, wodurch man die Kosten erniedrigt und die Konstruktion in bezug zu dem proportionalen elektro-magnetischen Durchflussmengensteuerventil vereinfacht.
  • Da die entsprechenden Ventile für den einfachen EIN/AUS-Betrieb ausgelegt sind, besteht kaum eine Neigung zum Fressen (ein Phänomen, bei dem der Ventilkörper an in dem Öl vorhandenen Fremdstoffen haftet), wodurch weniger Fehler auftreten und es möglich ist, die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
  • Es wurde hier entsprechend der Erfindung beschrieben, dass es möglich ist, eine Neigungssteuerungsvorrichtung für einen Gabelhubwagen zu schaffen, mit der die Konstruktion vereinfacht und die Kosten vermindert werden, wobei die Vorwärtsneigungswinkel-Steuerfunktion und die Rückwärtsneigungsgeschwindigkeit-Steuer funktion für die Gabelbäume sichergestellt werden, die jenen der bekannten Technik entsprechen.
  • Eine Neigungssteuervorrichtung für einen Gabelhubwagen umfasst ein Neigungssteuerventil zur Bedienung des Neigungszylinders, ein vorgesteuertes Durchflusssteuerventil, dass mit der Hydraulikpumpe über das Neigungssteuerventil verbunden ist, und zwischen einer voll geöffneten und einer halb geöffneten Stellung geschaltet werden kann, die sich öffnungsmäßig voneinander unterscheiden, und zwar in Abhängigkeit des Hinzufügens/Aufhebens eines Steuerdrucks, ein vorgesteuertes Logikventil, das zwischen der stangenseitigen Ölkammer des Neigungszylinders und dem Durchflussmengensteuerventil angeordnet ist, und eine Hydraulikölströmung in die stangenseitige Ölkammer erlaubt, und zum Öffnen/Schließen relativ zu dem aus der stangenseitigen Ölkammer ausströmenden Öl in Abhängigkeit von dem Hinzufügen/Aufheben des Steuerdrucks geeignet ist, und ein elektro-magnetisches Schaltventil zur Steuerung des Hinzufügens/Aufhebens des Steuerdrucks für das Durchflussmengensteuerventil und das Logikventil.

Claims (5)

  1. Neigungssteuervorrichtung für einen Gabelhubwagen, bei der Öl in einem Tank entweder in eine stangenseitige Ölkammer oder eine bodenseitige Ölkammer eines Neigungszylinders (2) unter Verwendung einer Hydraulikpumpe zum Neigen der Gabelbäume (1) des Gabelhubwagens strömt, umfassend ein Neigungssteuerventil (12) für den Betrieb des Neigungszylinders (2), ein vorgesteuertes Durchflussmengensteuerventil (21), das mit der Hydraulikpumpe über das Neigungssteuerventil (12) verbunden ist und zwischen einer voll geöffneten Stellung und einer halb geöffneten Stellung, die in der Öffnung voneinander in Abhängigkeit eines Hinzufügens/Aufhebens eines Steuerdrucks unterschiedlich sind, umschaltbar ist, ein vorgesteuertes Logikventil (31), das zwischen der stangenseitigen Ölkammer des Neigungszylinders und dem Durchflussmengensteuerventil (21) angeordnet ist und eine Strömung des Hydrauliköls in die stangenseitige Ölkammer (2a) erlaubt und zum Öffnen/Schließen relativ zum Ausströmen des Hydrauliköls aus der stangenseitigen Ölkammer (2a) in Abhängigkeit vom Hinzufügen/Aufheben des Steuerdrucks betrieben wird, und ein elektro-magnetisches Umschaltventil (24) zum Steuern des Hinzufügens/Aufhebens des Steuerdrucks zu dem Durchflussmengensteuerventil (21) und dem Logikventils (31).
  2. Neigungssteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Logiksteuerventil ein zwischen der stangenseitigen Ölkammer des Neigungszylinders und dem Durchflussmengensteuerventil (21) angeordnetes Steuerventil (33) und ein Umschaltventil der Steuerbetriebsart zum Steuern des Hinzufügens/Aufhebens des Steuerdrucks zum Tellerventil, um es zu öffnen/schließen, umfasst.
  3. Neigungssteuervorrichtung nach Anspruch 2, wobei das elektro-magnetische Ventil den Druck des Hydrauliköls von der Hydraulikpumpe als Steuerdruck dem Durchflussmengensteuerventil und dem Umschaltventil (39) hinzufügt.
  4. Neigungssteuervorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Umschaltventil (39) die Verbindung zwischen einem Steuerkanal (36) zum Zuführen des Steuerdrucks zu dem Tellerventil (33) zum Öffnen/Schließen und dem Tank herstellt/unterbricht.
  5. Neigungssteuervorrichtung nach Anspruch 1, wobei die bodenseitige Ölkammer des Neigungszylinders mit der Hydraulikpumpe und dem Tank über das Neigungssteuerventil (12) verbunden ist.
DE60023400T 1999-07-06 2000-07-05 Neigungssteuerungsvorrichtung für Gabelhubwagen Expired - Lifetime DE60023400T2 (de)

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ID=16284422

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DE60023400T Expired - Lifetime DE60023400T2 (de) 1999-07-06 2000-07-05 Neigungssteuerungsvorrichtung für Gabelhubwagen

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US (1) US6439102B1 (de)
EP (1) EP1067087B1 (de)
JP (1) JP4208352B2 (de)
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