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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft substituierte Benzylthiazolidin-2,4-dion-Derivate, welche
als Agonisten des Peroxisomen-Proliferator-aktivierten Rezeptors
(abgekürzt
als PPAR), der ein Zellkern-Rezeptor ist, und insbesondere als Agonisten
des menschlichen PPAR zur Verhinderung und/oder Therapie von Stoffwechselerkrankungen
wie Diabetes und Hyperlipidämie
wirksam sind, deren Additionssalze, Verfahren zur deren Herstellung
und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittelzusammensetzungen.
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Technischer
Hintergrund
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Der
Peroxisomen-Proliferator-aktivierte Rezeptor (PPAR) ist ein Ligandenabhängiger Transkriptionsfaktor,
der ähnlich
wie der Steroid-Rezeptor, Retinoid-Rezeptor oder Thyroid-Rezeptor
zu der Zellkern-Rezeptor-Überfamilie
gehört.
Bisher sind drei Isoformen (α-Typ, β- oder δ-Typ und γ-Typ) beim
Menschen und bei verschiedenen Tierarten identifiziert worden, welche
eine unterschiedliche histologische Verteilung zeigen (Proc. Natl.
Acad. Sci. 89 (1992), 4653). Unter anderem ist PPARα in der Leber
und der Niere verbreitet, wobei es eine hohe katabolische Kapazität für Fettsäuren zeigt.
Eine besonders hohe Expression wird in der Leber beobachtet (Endocrinology
137 (1995), 354), wodurch die Expression von Genen, welche mit dem
Metabolismus und dem intrazellulären
Transport von Fettsäuren
in Beziehung stehen (z.B. Acyl-CoA-Synthetase, Fettsäure-Bindungsprotein
und Lipoprotein-Lipase), sowie von Apolipoprotein-Genen (AI, AII,
CIII), welche mit dem Metabolismus von Cholesterin und Neutralfett
in Beziehung stehen, positiv oder negativ reguliert wird. PPARβ wird in
allen Geweben oder Organismen einschließlich Nervenzellen exprimiert.
Gegenwärtig
ist die physiologische Bedeutung von PPARβ unklar. PPARγ wird in
den Fettzellen in hohen Raten exprimiert und ist an der Differenzierung
der Fettzellen beteiligt (J. Lipid Res. 37 (1996), 907). Folglich übt jede
Isoform von PPAR eine spezifische Funktion in den einzelnen Organen
und Geweben aus.
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Außerdem wird
berichtet, daß eine
Knock-out-Maus hinsichtlich PPARα während des
Alterungsprozesses eine Hypertriglyceridämie zeigt und eine Fettsucht
entwickelt, welche vorwiegend auf eine Zunahme der weißen Fettzellen
zurückzuführen ist
(J. Biol. Chem. 273 (1998), 29577), was eindeutig auf eine Beziehung zwischen
der Aktivierung von PPARα und
eine den Lipidspiegel (Cholesterin und Triglycerid) im Blut senkende Wirkung
hinweist.
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Allerdings
werden bisher Fibrate und Statine im allgemeinen als therapeutische
Arzneistoffe für
Hyperlipidämie
verwendet. Jedoch weisen die Fibrate nur eine schwache den Cholesterinspiegel
senkende Wirkung auf, während
die Statine eine schwache senkende Wirkung auf freie Fettsäuren und
Triglyceride haben. Außerdem
wird im Hinblick auf die Fibrate über verschiedene ungünstige Effekte
wie Magen-Darm-Verletzungen, Blutungen, Kopfschmerzen, Leberstörungen,
Nierenerkrankungen und Gallensteine berichtet. Man nimmt an, daß der Grund
hierfür
die umfassende pharmakologische Funktion der Fibrate ist.
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Andererseits
ist gezeigt worden, daß PPARγ das wichtigste
intrazelluläre
Zielprotein von Troglitazon, Pioglitazon und Rosiglitazon ist, welche
eine Reihe von Thiazolidin-2,4-dion-Derivaten darstellen, die als
therapeutische Arzneimittel für
Typ II-Diabetes (insulinunabhängigen
Diabetes) verwendet werden und eine den Blutzuckerspiegel senkende
Wirkung sowie eine Hyperinsulinämie
lindernde Wirkung zeigen. Diese Arzneimittel verstärken die
Transaktivierung von PPARγ (Endocrinology
137 (1996), 4189; Cell 83 (1995), 803; Cell 83 (1995), 813). Daher
stellt ein PPARγ-Aktivator
(Agonist), welcher die Transaktivierung von PPARγ verstärken kann, ein wichtiges Antidiabetikum
dar.
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In
Anbetracht der beschriebenen Wirkungen des als PPAR bezeichneten
Transkriptionsfaktors auf die Funktion von Fettzellen und die Kontrollmechanismen
des Glucosestoffwechsels und des Lipidstoffwechsels, ist es vernünftig anzunehmen,
daß, falls
eine Verbindung hergestellt werden könnte, welche als ein Ligand
des PPAR, insbesondere des menschlichen PPAR, direkt an diesen bindet
und den menschlichen PPAR aktivieren kann, diese Verbindung in der
Medizin als eine Verbindung Anwendung findet, welche eine den Blutzuckerspiegel
senkende Wirkung und/oder eine den Lipidspiegel (sowohl Cholesterin
als auch Neutralfett) senkende Wirkung im Blut aufgrund eines sehr
spezifischen Mechanismus zeigt.
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HEPE-Verbindungen
(Hydroxyeicosapentaensäureverbindungen)
mit einer Affinität
für PPARα, welche
durch die Oxidation von HETE-Gruppen (Hydroxyeicosatetraensäuregruppen)
in Eicosanoiden mit Cytochrom P-450 hergestellt werden, insbesondere
8-HETE und 8-HEPE, sind zusätzlich
zu LTB4, welches ein Metabolit von Arachidonsäure ist,
als Liganden von PPARα beschrieben
worden (Proc. Natl. Acad. Sci. 94 (1997), 312). Jedoch sind diese
endogen ungesättigten
Fettsäurederivate
metabolisch und chemisch instabil und können daher nicht als Arzneimittel
dargeboten werden.
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Außerdem wird
in Verbindung mit Troglitazon vereinzelt über das Auftreten von schweren
Nebenwirkungen bei der Leber berichtet, daher ist die Entwicklung
eines therapeutischen Arzneimittels für Typ II-Diabetes, welches
wirksam und sehr sicher ist, erforderlich.
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Als
Verbindungen mit einer ähnlichen
Struktur wie die erfindungsgemäßen substituierten
Benzylthiazolidin-2,4-dion-Derivate sind gegenwärtig die Thiazolidin-2,4-dion-Derivate in
der ungeprüften
Japanischen Patentveröffentlichung
Nr. Sho 55-22636, Sho 60-51189, Sho 61-85372, Sho 61-286376, Hei
1-131169, Hei 2-83384, Hei 5-213913, Hei 8-333355, Hei 9-48771 und
Hei 9-169746, der Europäischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 0441605 sowie in WO-92/07839 bekannt.
Jedoch stellen alle diese Verbindungen Thiazolidin-2,4-dion-Derivate
dar, die sich bezüglich
ihrer Struktur von den erfindungsgemäßen Verbindungen unterscheiden.
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Die
Patente WO-97/25042 und WO-97/36579 beschreiben Verbindungen mit
einer agonistischen Wirkung auf PPARα, wobei sich diese Verbindungen
aber alle hinsichtlich ihrer Struktur von den erfindungsgemäßen Verbindungen
unterscheiden. Auch ist die Wirkung hinsichtlich der Transaktivierung
von PPARα in
keinem Fall ausreichend.
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Nomura
M. et al., "(3-Substituted
Benzyl)thiazolidine-2,4-diones as Structurally New Antihyperglycemic
Agents", Bioorganic & Medicinal Chemistry
Letters, Bd. 9, Nr. 4, 22. Februar 1999 (22-02-1999), Seiten 533–538, offenbaren
bestimmte N-[(Benzyl)-5-(2,4-dioxothiazolidin-5-yl)methyl]-2-methoxybenzamide,
welche über
eine PPAR-Bindung als antihyperglykämische Mittel nützlich sind.
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WO
97/32863 offenbart Thiazolidin-2,4-dion-Derivate der Formel
worin
R
1 ein Cycloalkyl, substituiertes oder unsubstituiertes
Phenyl, Naphthyl oder eine heterogene mono- oder bicyclische Gruppe,
enthaltend ein oder mehrere Atome, gewählt aus Stickstoff, Sauerstoff
und Schwefel, bedeutet; R
2 und R
3 jeweils unabhängig Wasserstoff, Niederalkyl,
Cycloalkyl, Alkoxy, Halogen, Hydroxy, Amino, Phenyl oder -(CH
2)
n- (worin n 2 bis 6
ist) bedeuten; und A eine Amidbindung ist; sowie diese Derivate
enthaltende Diabetes-Arzneimittel.
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EP 0 332 331 offenbart als
hypoglykämische
Mittel wirksame Thiozolidindione mit der folgenden Formel:
worin
X
1 und X
2 Phenyl
oder Phenoxy bedeuten können.
Die genannten Verbindungen können
in pharmazeutischen Zubereitungen verwendet werden, welche als hypoglykämische und
hypocholesterinämische
Mittel nützlich
sind.
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Sowohl
Hyperlipidämie
als auch Diabetes stellen Risikofaktoren für eine Arteriosklerose dar.
Unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung einer Arteriosklerose,
insbesondere einer Koronarsklerose, ist die Entwicklung eines therapeutischen
Arznei mittels gegen Stoffwechselerkrankungen, welches wirksam und
sehr sicher ist, klinisch wünschenswert.
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Offenbarung der Erfindung
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Als
ein Ergebnis umfassender Studien im Hinblick auf die besondere Funktion
des menschlichen PPAR im Lipidstoffwechsel, welche das Ziel hatten,
ein wirksames und sehr sicheres Arzneimittel mit einer neuen Struktur
als ein therapeutisches Arzneimittel für Diabetes und ein therapeutisches
Arzneimittel für
Hyperlipidämie
zu entwickeln, haben die Erfinder festgestellt, daß neue substituierte
Benzylthiazolidin-2,4-dion-Derivate der folgenden allgemeinen Formel
(1) eine ausgezeichnete Wirksamkeit hinsichtlich der Transaktivierung
des menschlichen PPAR besitzen, und eine den Blutzuckerspiegel senkende
Wirkung sowie eine den Lipidspiegel senkende Wirkung zeigen, was
zur Beendigung der Erfindung führte.
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Die
Erfindung betrifft substituierte Benzylthiazolidin-2,4-dion-Derivate,
wiedergegeben durch die allgemeine Formel (1) wie in Anspruch 1
definiert
[worin der Bindungsmodus
von A die Bedeutung -CH
2CONH-, -NHCONH-,
-CH
2CH
2CO- oder
-NHCOCH
2- hat, und B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe, Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet], deren medizinisch annehmbaren Salze und deren Hydrate.
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Die
Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen
der allgemeinen Formel (1) sind allgemein gebräuchliche Salze. Als Beispiele
können
Metallsalze wie Alkalimetallsalze (z.B. das Natriumsalz oder Kaliumsalz), Erdalkalimetallsalze
(z.B. das Calciumsalz oder Magnesiumsalz), Aluminiumsalze und andere
pharmakologisch annehmbare Salze angeführt werden.
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Ferner
schließen
die erfindungsgemäßen Verbindungen
der allgemeinen Formel (1) basierend auf dem Thiazolidin-2,4-dion-Ringanteil
zuweilen optische Isomere ein. Solche Isomere und deren Mischungen sind
alle im Schutzumfang der Erfindung eingeschlossen.
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Für die Verbindungen
der allgemeinen Formel (1) wird ferner die Existenz verschiedener
Tautomere angenommen. Diese weisen zum Beispiel die in den folgenden
Formeln gezeigten Strukturen auf
[worin
der Bindungsmodus von A die Bedeutung -CH
2CONH-,
-NHCONH-, -CH
2CH
2CO-
oder -NHCOCH
2- hat, und B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe, Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet].
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Alle
diese Isomere der oben erwähnten
allgemeinen Formel (1) und deren Mischungen sind im Schutzumfang
dieser Erfindung eingeschlossen.
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In
der erfindungsgemäßen allgemeinen
Formel (1) verweist "Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen" auf
geradkettige oder verzweigte Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
wie Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl und Butyl. "Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen" verweist auf geradkettige
oder verzweigte Reste mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen wie Methoxy,
Ethoxy, Isopropoxy und Propoxy.
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"Halogenatom" verweist auf ein
Fluoratom, Chloratom, Bromatom oder Iodatom. Substituenten, welche
für die "Phenylgruppe, welche
unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann", annehmbar
sind, verweisen auf eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder ein Halogenatom.
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Erfindungsgemäß können die
Verbindungen (1a), worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der
allgemeinen Formel (1) die Bedeutung -NHCOCH2-
hat, zum Beispiel durch die folgenden Prozesse (Schema 1) hergestellt
werden.
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Und
zwar können
die Verbindungen (1a), worin der Bindungsmodus des A-Anteils in
der allgemeinen Formel (1) die Bedeutung -NHCOCH
2-
hat, wie folgt hergestellt werden: (erster Prozess) 4-Methoxybenzaldehyd
(2) wird in Gegenwart einer Lewis-Säure
mit Ethyl-2-chlor-2-(methylthio)acetat behandelt (Chem. Pharm. Bull.
30 (1982), 915), um Ethyl-2-methylthio-2-(5-formyl-2-methoxyphenyl)acetat
(3) zu erhalten. Im Anschluß daran
(zweiter Prozess) wird (3) mit Thiazolidin-2,4-dion in Gegenwart
eines Katalysators umgesetzt. Nachfolgend (dritter Prozess) wird
die Methylthiogruppe von Ethyl-2-methylthio-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
(4) eliminiert, und (vierter Prozess) der Ethylesteranteil von Ethyl-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
(5) wird einer Hydrolyse unterzogen, um 2-[5-[(2,4-Dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]essigsäure (6)
zu erhalten. Im Anschluß daran
(fünfter
Prozess) wird (6) mit Verbindungen der allgemeinen Formel (8)

[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] umgesetzt, und nachfolgend (sechster Prozess) wird
die erhaltene Doppelbindung in der allgemeinen Formel (7)
[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] einer Reduktion unterworfen.
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Der
erste Prozess kann in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform oder Nitrobenzol durchgeführt werden.
Als Lewis-Säure
kann Aluminiumchlorid, Zinnchlorid oder Bortrifluorid verwendet
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 150°C, vorzugsweise
bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden.
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Der
zweite Prozess kann in einem Lösungsmittel
wie Benzol, Toluol, Xylol, Ethanol oder Essigsäure oder ohne Lösungsmittel
durchgeführt
werden. Als Katalysator kann ein sekundäres Amin wie Piperidin oder Pyrrolidin
oder Ammoniumacetat verwendet werden. Die Umsetzung kann bei einer
Reaktionstemperatur von 0°C
bis 150°C,
vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden.
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Die
Umsetzung des dritten Prozesses kann in einem Lösungsmittel wie Essigsäure oder
Salzsäure durch
das Umsetzen von Zinkmetall oder einer Zink-Amalgam- oder Zink-Kupfer-Ligierung
durchgeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –10°C bis 100°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis Raumtemperatur, durchgeführt
werden.
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Der
vierte Prozess kann unter sauren Bedingungen durchgeführt werden.
Für die
sauren Bedingungen werden Salzsäure,
Schwefelsäure,
Essigsäure,
Phosphorsäure
oder deren Mischungen sowie die Lösungsmittelgemische dieser
Säuren
mit einem organischen Lösungsmittel
wie Sulfolan verwendet. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur
von 0°C
bis 150°C,
vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden.
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Der
fünfte
Prozess kann durchgeführt
werden, indem die Carboxylgruppe als solche verbleibt oder in ein
reaktives Derivat hiervon umgewandelt wird.
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Für den Fall,
daß die
Umsetzung unter Verwendung eines reaktiven Derivats erfolgt, kann
die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid
zum Beispiel in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Alkalimetallhydrids
wie Natriumhydrid, eines Alkalimetallhydroxids wie Natriumhydroxid,
eines Alkalimetallcarbonats wie Kaliumcarbonat oder einer organischen
Base wie Pyridin oder Triethylamin als Base durchgeführt werden.
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Für den Fall,
daß die
Umsetzung ausgeführt
wird, indem die Carbonsäure
als solche verbleibt, kann die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid in
Gegenwart eines Kondensationsmittels in Anwesenheit oder Abwesenheit
einer Base sowie in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Additivs
durchgeführt
werden.
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Als
Kondensationsmittel kann zum Beispiel Dicyclohexylcarbodiimid, 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimid-hydrochlorid,
Diethylcyanophosphat, Diphenylphosphorsäureazid oder Carbonyldiimidazol
erwähnt
werden. Als Base kann zum Beispiel ein Alkalimetallhydroxid wie
Natriumhydroxid, ein Alkalimetallcarbonat wie Kaliumcarbonat oder
eine organische Base wie Pyridin oder Triethylamin erwähnt werden. Als
Additiv kann N-Hydroxybenzotriazol, N-Hydroxysuccinimid oder 3,4-Dihydro-3-hydroxy-4-oxo-1,2,3-benzotriazin
angeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 100°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
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Der
sechste Prozess kann bei einem Wasserstoffdruck von 98,1 kPa bis
491 kPa in einem Lösungsmittel
wie Ethanol, Methanol, Tetrahydrofuran, Ethylacetat oder N,N-Dimethylformamid
in Gegenwart eines Metallkatalysators wie Palladium-auf-Aktivkohle,
Platin-auf-Aktivkohle, Platinoxid oder Rhodium-auf-Aluminiumoxid
durchgeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 100°C, vorzugsweise
bei Raumtemperatur bis 80°C,
durchgeführt
werden.
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Ferner
können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -NHCOCH2- hat,
zum Beispiel auch durch die folgenden Prozesse (Schema 2) hergestellt
werden.
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Und
zwar können
die Verbindungen (1a), worin der Bindungsmodus des A-Anteils in
der allgemeinen Formel (1) die Bedeutung -NHCOCH
2-
hat, durch das Reduzieren (siebter Prozess) von Ethyl-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
(5), um Ethyl-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yl)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
(9) zu erhalten, und anschließend
das Hydrolysieren (achter Prozess) von (9), um 2-[5-[(2,4-Di oxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]essigsäure (10)
zu erhalten, und durch das Umsetzen (neunter Prozess) von (10) mit
Verbindungen der allgemeinen Formel (8)
[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] hergestellt werden.
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Der
siebte Prozess kann bei einem Wasserstoffdruck von 98,1 kPa bis
491 kPa in einem Lösungsmittel wie
Ethanol, Methanol, Tetrahydrofuran, Ethylacetat oder N,N-Dimethylformamid
in Gegenwart eines Metallkatalysators wie Palladium-auf-Kohlenstoff,
Platin-auf-Kohlenstoff, Platinoxid oder Rhodium-auf-Aluminiumoxid
durchgeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 100°C, vorzugsweise
bei Raumtemperatur bis 80°C,
durchgeführt
werden.
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Die
Hydrolyse des achten Prozesses kann unter sauren Bedingungen durchgeführt werden.
Für die sauren
Bedingungen werden Salzsäure,
Schwefelsäure,
Essigsäure,
Phosphorsäure
oder deren Mischungen sowie die Lösungsmittelgemische dieser
Säuren
mit einem organischen Lösungsmittel
wie Sulfolan verwendet. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur
von 0°C
bis 150°C,
vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden.
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Die
Umsetzung des neunten Prozesses kann durchgeführt werden, indem die Carboxylgruppe
als solche verbleibt oder in ein reaktives Derivat hiervon umgewandelt
wird.
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Für den Fall,
daß die
Umsetzung unter Verwendung eines reaktiven Derivats erfolgt, kann
die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid
zum Beispiel in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Alkalimetallhydrids
wie Natriumhydrid, eines Alkalimetallhydroxids wie Natriumhydroxid,
eines Alkalimetallcarbonats wie Kaliumcarbonat oder einer organischen
Base wie Pyridin oder Triethylamin als Base durchgeführt werden.
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Für den Fall,
daß die
Umsetzung ausgeführt
wird, indem die Carbonsäure
als solche verbleibt, kann die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid in
Gegenwart eines Kondensationsmittels in Anwesenheit oder Abwesenheit
einer Base sowie in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Additivs
durchgeführt
werden.
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Als
Kondensationsmittel kann zum Beispiel Dicyclohexylcarbodiimid, 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimid-hydrochlorid,
Diethylcyanophosphat, Diphenyl phosphorsäureazid oder Carbonyldiimidazol
erwähnt
werden. Als Base kann zum Beispiel ein Alkalimetallhydroxid wie
Natriumhydroxid, ein Alkalimetallcarbonat wie Kaliumcarbonat oder
eine organische Base wie Pyridin oder Triethylamin erwähnt werden. Als
Additiv kann N-Hydroxybenzotriazol, N-Hydroxysuccinimid oder 3,4-Dihydro-3-hydroxy-4-oxo-1,2,3-benzotriazin
angeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 100°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
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Ferner
können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -NHCONH- (1b) oder -CH2CONH-
(1c) hat, zum Beispiel durch die folgenden Prozesse (Schema 3) hergestellt
werden.
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Und
zwar können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -NHCONH- (1b) oder -CH
2CONH-
(1c) hat, durch das Nitrieren (zehnter Prozess) von 5-[(4-Methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
(11), dann das Reduzieren (elfter Prozess) von 5-[(4-Methoxy-3-nitrophenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion (12), um
5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion (13) zu
erhalten, und anschließend
durch das Kondensieren (zwölfter
Prozess, dreizehnter Prozess) von (13) mit Verbindungen der allgemeinen
Formel (26)
[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] oder mit Verbindungen der allgemeinen Formel (27)
[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] hergestellt werden.
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Der
zehnte Prozess kann durch das Umsetzen eines Nitriermittels wie
konzentrierte Salpetersäure, rauchende
Salpetersäure
oder eine Mischung von konzentrierter Salpetersäure mit konzentrierter Schwefelsäure (Mischsäure) in
einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid oder Chloroform oder ohne Lösungsmittel durchgeführt werden.
Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 120°C, vorzugsweise bei
0°C bis
100°C, durchgeführt werden.
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Der
elfte Prozess kann durch Reduktion bei einem Wasserstoffdruck von
98,1 kPa bis 491 kPa in einem Lösungsmittel
wie Ethanol, Ethylacetat, Tetrahydrofuran oder N,N-Dimethylformamid
unter Verwendung eines Katalysators wie Palladium-auf-Kohlenstoff,
Rhodium-auf-Aluminiumoxid oder Platinoxid durchgeführt werden.
Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 100°C, vorzugsweise
bei Raumtemperatur bis 80°C,
durchgeführt
werden.
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Der
zwölfte
Prozess kann in einem Lösungsmittel
wie Ethylacetat, Tetrahydrofuran oder N,N-Dimethylformamid durchgeführt werden.
Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 150°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 100°C,
durchgeführt
werden.
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Der
dreizehnte Prozess kann durchgeführt
werden, indem die Carboxylgruppe als solche verbleibt oder in ein
reaktives Derivat hiervon umgewandelt wird.
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Als "reaktives Derivat
der Carboxylgruppe" kann
ein Säurechlorid,
Säurebromid,
Säureanhydrid
oder Carbonylimidazol angeführt
werden. Für
den Fall, daß die
Umsetzung unter Verwendung eines reaktiven Derivats erfolgt, kann
die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Dioxan oder N,N-Dimethylformamid zum Beispiel in Anwesenheit
oder Abwesenheit eines Alkalimetallhydrids wie Natriumhydrid, eines
Alkalimetallhydroxids wie Natriumhydroxid, eines Alkalimetallcarbonats
wie Kaliumcarbonat oder einer organischen Base wie Pyridin oder
Triethylamin als Base durchgeführt
werden.
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Für den Fall,
daß die
Umsetzung ausgeführt
wird, indem die Carbonsäure
als solche verbleibt, kann die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid in
Gegenwart eines Kondensationsmittels in Anwesenheit oder Abwesenheit
einer Base sowie in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Additivs
durchgeführt
werden.
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Als
Kondensationsmittel kann zum Beispiel Dicyclohexylcarbodiimid, 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimid-hydrochlorid,
Diethylcyanophosphat, Diphenylphosphorsäureazid oder Carbonyldiimidazol
erwähnt
werden. Als Base kann zum Beispiel ein Alkalimetallhydroxid wie
Natriumhydroxid, ein Alkalimetallcarbonat wie Kaliumcarbonat oder
eine organische Base wie Pyridin oder Triethylamin erwähnt werden. Als
Additiv kann N-Hydroxybenzotriazol, N-Hydroxysuccinimid oder 3,4-Dihydro-3-hydroxy-4-oxo-1,2,3-benzotriazin
angeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 100°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
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Ferner
können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -NHCONH- (1b) oder -CH2CONH-
(1c) hat, zum Beispiel auch durch die folgenden Prozesse (Schema
4) hergestellt werden.
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Und
zwar können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -NHCONH- (1b) oder -CH
2CONH-
(1c) hat, durch das Umsetzen (vierzehnter Prozess) von 4-Methoxy-3-nitrobenzaldehyd
(14) mit Thiazolidin-2,4-dion,
dann das Reduzieren (fünfzehnter
Prozess) der Nitrogruppe von 5-[(4-Methoxy-3-nitrophenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
(15), um 5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
(16) zu erhalten, und das Kondensieren (sechzehnter Prozess, siebzehnter
Prozess) von (16) mit den Verbindungen der allgemeinen Formel (27)
[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] oder mit den Verbindungen der allgemeinen Formel
(26)
[worin B eine Niederalkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
Halogenatom, Trifluormethylgruppe Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe,
welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, oder
Benzyloxygruppe, welche unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen
kann, bedeutet] und durch das Reduzieren (achtzehnter Prozess) der
Doppelbindung in den Verbindungen der allgemeinen Formel (17)
[worin
B eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenatom, Trifluormethylgruppe
Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe, welche unsubstituiert ist oder
Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe, welche unsubstituiert
ist oder Substituenten aufweisen kann, oder Benzyloxygruppe, welche
unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, bedeutet]
oder der allgemeinen Formel (18)
[worin
B eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenatom, Trifluormethylgruppe
Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe, welche unsubstituiert ist oder
Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe, welche unsubstituiert
ist oder Substituenten aufweisen kann, oder Benzyloxy gruppe, welche
unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, bedeutet]
hergestellt werden.
-
Der
vierzehnte Prozess kann in einem Lösungsmittel wie Benzol, Toluol,
Xylol oder Essigsäure
oder ohne Lösungsmittel
durchgeführt
werden. Als Katalysator kann ein sekundäres Amin wie Piperidin oder
Pyrrolidin oder Ammoniumacetat verwendet werden. Die Umsetzung kann
bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 150°C, vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden.
-
Der
fünfzehnte
Prozess kann durch Reduktion in einem Lösungsmittelgemisch aus einem
Alkohol wie Ethanol oder Methanol mit Salzsäure unter Verwendung von Zinn,
Zinnchlorid(II) oder Zinnamalgam durchgeführt werden. Die Umsetzung kann
bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 100°C, vorzugsweise bei Raumtemperatur
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
-
Der
sechzehnte Prozess kann durchgeführt
werden, indem die Carboxylgruppe als solche verbleibt oder in ein
reaktives Derivat hiervon umgewandelt wird.
-
Für den Fall,
daß die
Umsetzung unter Verwendung eines reaktiven Derivats erfolgt, kann
die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Dioxan oder N,N-Dimethylformamid zum Beispiel in Anwesenheit
oder Abwesenheit eines Alkalimetallhydrids wie Natriumhydrid, eines
Alkalimetallhydroxids wie Natriumhydroxid, eines Alkalimetallcarbonats
wie Kaliumcarbonat oder einer organischen Base wie Pyridin oder
Triethylamin als Base durchgeführt
werden.
-
Für den Fall,
daß die
Umsetzung ausgeführt
wird, indem die Carbonsäure
als solche verbleibt, kann die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid in
Gegenwart eines Kondensationsmittels in Anwesenheit oder Abwesenheit
einer Base sowie in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Additivs
durchgeführt
werden.
-
Als
Kondensationsmittel kann zum Beispiel Dicyclohexylcarbodiimid, 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimid-hydrochlorid,
Diethylcyanophosphat, Diphenylphosphorsäureazid oder Carbonyldiimidazol
erwähnt
werden. Als Base kann zum Beispiel ein Alkalimetallhydroxid wie
Natriumhydroxid, ein Alkalimetallcarbonat wie Kaliumcarbonat oder
eine organische Base wie Pyridin oder Triethylamin erwähnt werden. Als
Additiv kann N-Hydroxybenzotriazol, N-Hydroxysuccinimid oder 3,4-Dihydro-3-hydroxy-4-oxo-1,2,3-benzotriazin
angeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 100°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
-
Der
seebzehnte Prozess kann in einem Lösungsmittel wie Ethylacetat,
Tetrahydrofuran oder N,N-Dimethylformamid durchgeführt werden.
Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 150°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 100°C,
durchgeführt
werden.
-
Der
achtzehnte Prozess kann bei einem Wasserstoffdruck von 98,1 kPa
bis 491 kPa in einem Lösungsmittel
wie Ethanol, Methanol, Tetrahydrofuran, Ethylacetat oder N,N-Dimethylformamid
in Gegenwart eines Metallkatalysators wie Palladium-auf-Kohlenstoff,
Platin-auf-Kohlenstoff, Platinoxid oder Rhodium-auf-Aluminiumoxid
durchgeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 100°C, vorzugsweise
bei Raumtemperatur bis 80°C,
durchgeführt
werden.
-
Ferner
können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -CH2CH2CO-
(1d) hat, zum Beispiel durch die folgenden Prozesse (Schema 5) hergestellt
werden.
-
-
Und
zwar können
Verbindungen, worin der Bindungsmodus des A-Anteils in der allgemeinen
Formel (1) die Bedeutung -CH
2CH
2CO-
(1d) hat, dadurch hergestellt werden, daß die allgemein bekannte (ungeprüfte Japanische
Patentveröffentlichung
Nr. Hei 1-316365] 5-Formyl-2-methoxybenzoesäure (19) mit N,O-Dimethylhydroxylamin
umgesetzt wird (neunzehnter Prozess), und dann die Formylgruppe
von N-Methoxy-N-methyl-5-formyl-2-methoxybenzamid (20) mit Ethylenglykol
geschützt
wird (zwanzigster Prozess), um N-Methoxy-N-methyl-5-(1,3-dioxolan-2-yl)-2-methoxybenzamid
(21) zu erhalten. Im Anschluß daran
(einundzwanzigster Prozess) wird (21) mit Magnesiummethyliodid umgesetzt,
und 3'-(1,3-Dioxolan-2-yl)-2'-methoxyacetophenon
(22) wird mit Diethylcarbonat in Gegenwart einer Base umgesetzt
(zweiundzwanzigster Prozess). Anschließend wird Ethyl-3-[5-1,3-dioxolan-2-yl)-2-methoxyphenyl]-3-oxopropionat
(23) mit den Verbindungen der allgemeinen Formel (28)

[worin
B eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenatom, Trifluormethylgruppe
Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe, welche unsubstituiert ist oder
Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe, welche unsubstituiert
ist oder Substituenten aufweisen kann, oder Benzyloxygruppe, welche
unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, bedeutet]
in Gegenwart einer Base umgesetzt wird (dreiundzwanzigster Prozess),
gefolgt durch eine Decarbonisierungsreaktion, um Verbindungen der
allgemeinen Formel (24)
[worin
B eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenatom, Trifluormethylgruppe
Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe, welche unsubstituiert ist oder
Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe, welche unsubstituiert
ist oder Substituenten aufweisen kann, oder Benzyloxygruppe, welche
unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, bedeutet]
zu erhalten.
-
Im
Anschluß daran
wird (24) mit Thiazolidin-2,4-dion in Gegenwart eines Katalysators
umgesetzt (vierundzwanzigster Prozess), um die Verbindungen der
allgemeinen Formel (25)
[worin
B eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Niederalkoxygruppe
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenatom, Trifluormethylgruppe
Trifluormethoxygruppe, Phenylgruppe, welche unsubstituiert ist oder
Substituenten aufweisen kann, Phenoxygruppe, welche unsubstituiert
ist oder Substituenten aufweisen kann, oder Benzyloxygruppe, welche
unsubstituiert ist oder Substituenten aufweisen kann, bedeutet]
zu erhalten, wobei die Doppelbindung dieser Verbindungen anschließend einer
Reduktion unterworfen wird (fünfundzwanzigster
Prozess).
-
Der
neunzehnte Prozess kann durchgeführt
werden, indem die Carboxylgruppe als solche verbleibt oder in ein
reaktives Derivat hiervon umgewandelt wird.
-
Für den Fall,
daß die
Umsetzung unter Verwendung eines reaktiven Derivats erfolgt, kann
die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Dioxan oder N,N-Dimethylformamid zum Beispiel in Anwesenheit
oder Abwesenheit eines Alkalimetallhydrids wie Natriumhydrid, eines
Alkalimetallhydroxids wie Natriumhydroxid, eines Alkalimetallcarbonats
wie Kaliumcarbonat oder einer organischen Base wie Pyridin oder
Triethylamin als Base durchgeführt
werden.
-
Für den Fall,
daß die
Umsetzung ausgeführt
wird, indem die Carbonsäure
als solche verbleibt, kann die Umsetzung in einem Lösungsmittel
wie Methylenchlorid, Chloroform, Dioxan oder N,N-Dimethylformamid in
Gegenwart eines Kondensationsmittels in Anwesenheit oder Abwesenheit
einer Base sowie in Anwesenheit oder Abwesenheit eines Additivs
durchgeführt
werden.
-
Als
Kondensationsmittel kann zum Beispiel Dicyclohexylcarbodiimid, 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimid-hydrochlorid,
Diethylcyanophosphat, Diphenylphosphorsäureazid oder Carbonyldiimidazol
erwähnt
werden. Als Base kann zum Beispiel ein Alkalimetallhydroxid wie
Natriumhydroxid, ein Alkalimetallcarbonat wie Kaliumcarbonat oder
eine organische Base wie Pyridin oder Triethylamin erwähnt werden. Als
Additiv kann N-Hydroxybenzotriazol, N-Hydroxysuccinimid oder 3,4-Dihydro-3-hydroxy-4-oxo-1,2,3-benzotriazin
angeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 100°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
-
Der
zwanzigste Prozess kann in einem Lösungsmittel wie Benzol, Toluol
oder Xylol in Gegenwart eines sauren Katalysators durchgeführt werden.
Als saurer Katalysator kann Schwefelsäure, p-Toluolsulfonsäure, Camphersulfonsäure, Phosphoroxychlorid
oder Oxalsäure
verwendet werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur
von 0°C
bis 150°C,
vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels, durchgeführt werden.
-
Der
einundzwanzigste Prozess kann in einem Lösungsmittel wie Ether, Tetrahydrofuran
oder Dioxan durchgeführt
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –100°C bis Raumtemperatur, vorzugsweise
bei –80°C bis 0°C, durchgeführt werden.
-
Der
zweiundzwanzigste Prozess kann in einem Lösungsmittel wie Ether, Tetrahydrofuran
oder Dioxan in Gegenwart eine Base durchgeführt werden. Als Base kann zum
Beispiel ein Alkalimetallhydrid wie Natriumhydrid, eine Organometallverbindung
wie Butyllithium, ein Metallamid wie Lithiumdiisopropylamid oder
ein Metallalkoxid wie Natriummethoxid oder Kalium-t-butoxid verwendet
werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von –20°C bis 150°C, vorzugsweise
bei 0°C
bis 50°C,
durchgeführt
werden.
-
Für den dreiundzwanzigsten
Prozess kann zuerst die Alkylierungsreaktion in einem Lösungsmittel
wie Ether, Tetrahydrofuran oder Dioxan in Gegenwart eine Base durchgeführt werden.
Als Base kann zum Beispiel ein Alkalimetallhydrid wie Natriumhydrid,
eine Organometallverbindung wie Butyllithium, ein Metallamid wie
Lithiumdiisopropylamid oder ein Metallalkoxid wie Natriummethoxid
oder Kalium-t-butoxid verwendet werden. Die Umsetzung kann bei einer
Reaktionstemperatur von –20°C bis 150°C, vorzugsweise
bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden. Die nachfolgende Decarbonisierungsreaktion kann unter sauren
Bedingungen durchgeführt
werden. Als Säure
können
Salzsäure,
Essigsäure,
Schwefelsäure
oder Phosphorsäure
allein oder Lösungsmittelgemische
hiervon verwendet werden. Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur
von Raumtemperatur bis 150°C,
vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt
werden.
-
Der
vierundzwanzigste Prozess kann in einem Lösungsmittel wie Benzol, Toluol,
Xylol, Ethanol oder Essigsäure
oder ohne Lösungsmittel
durchgeführt
werden. Als Katalysator kann ein sekundäres Amin wie Piperidin oder
Pyrrolidin oder Ammoniumacetat verwendet werden. Die Umsetzung kann
bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 150°C, vorzugsweise bei der Rückflußtemperatur
des Lösungsmittels,
durchgeführt werden.
-
Der
fünfundzwanzigste
Prozess kann bei einem Wasserstoffdruck von 98,1 kPa bis 491 kPa
in einem Lösungsmittel
wie Ethanol, Methanol, Tetrahydrofuran, Ethylacetat oder N,N-Dimethylformamid
in Gegenwart eines Metallkatalysators wie Palladium-auf-Kohlenstoff, Platin-auf-Kohlenstoff,
Platinoxid oder Rhodium-auf-Aluminiumoxid durchgeführt werden.
Die Umsetzung kann bei einer Reaktionstemperatur von 0°C bis 100°C, vorzugsweise
bei Raumtemperatur bis 80°C,
durchgeführt
werden.
-
Als
Verabreichungsform für
die neuen erfindungsgemäßen Verbindungen
kann zum Beispiel die orale Verabreichung mittels Tablette, Kapsel,
Granulum, Pulver, Inhalationsmittel oder Sirup oder die parenterale Verabreichung
mittels Injektion oder Zäpfchen
angeführt
werden.
-
Beste Ausführungsform
zur Umsetzung der Erfindung
-
Nachstehend
wird die Erfindung basierend auf Beispielen veranschaulicht, aber
die Erfindung ist nicht auf diese Beispiele begrenzt.
-
(Beispiel 1)
-
Ethyl-2-methylthio-2-(5-formyl-2-methoxyphenyl)acetat
-
Zu
einer Lösung
von 4-Methoxybenzaldehyd (8,17 g, 60,0 mmol) in Methylenchlorid
(250 ml) wurde unter einer Argonatmosphäre wasserfreies Zinnchlorid(IV)
(7,02 ml, 60,0 mmol) unter Kühlen
mit Eis und Rühren
zugetropft. Nach Rühren
für 10
Minuten bei Raumtemperatur wurde eine Lösung von Ethyl-2-chlor-2-(methylthio)acetat
(10,2 g, 60,5 mmol), Methylenchlorid (50 ml) und Tetrachlorkohlenstoff
(50 ml) zugetropft. Nach Erhitzen unter Rückfluß für 16 Stunden ließ man das
Reaktionsgemisch zum Abkühlen
stehen. Anschließend wurde
die Mischung in Eiswasser gegossen, und die organische Schicht wurde
abgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde dann mit Methylenchlorid extrahiert. Die jeweiligen organischen
Schichten wurden vereinigt und dann nacheinander mit Wasser, einer
gesättigten
wäßrigen Lösung von
Natriumhydrogencarbonat und einer gesättigten Salzlösung gewaschen
und anschließend über wasserfreiem
Natrium sulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 6:1, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 7,51 g (47%) der Titelverbindung als ein gelbes, ölartiges
Produkt erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 268 (M+).
-
(Beispiel 2)
-
Ethyl-2-methylthio-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
-
Ethyl-2-methylthio-2-(5-formyl-2-methoxyphenyl)acetat
(7,50 g, 28,0 mmol), Thiazolidin-2,4-dion (3,94 g, 33,6 mmol), Piperidin
(2,80 ml, 28,3 mmol) und Ethanol (100 ml) wurden vermischt und für 14 Stunden
unter Rückfluß erhitzt.
Anschließend
ließ man
die Mischung zum Abkühlen
stehen. Dann wurde konzentrierte Salzsäure unter Kühlen mit Eis und Rühren zugegeben,
um das Reaktionsgemisch anzusäuern.
Im Anschluß daran
wurde Eiswasser zugesetzt, und die Mischung wurde für 30 Minuten
gerührt.
Die ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Ethanol und Wasser
gewaschen und dann getrocknet, wobei 6,18 g (60%) der Titelverbindung
als gelbe Kristalle erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z): 367 (M+).
-
(Beispiel 3)
-
Ethyl-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
-
Ethyl-2-methylthio-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
(6,18 g, 16,8 mmol) und Essigsäure
(100 ml) wurden gemischt, und Zinkpulver (46,0 g, 706 mmol) wurde
unter Rühren
zugegeben. Die Mischung wurde für
24 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Zink wurde durch Filtration gesammelt
und mit Essigsäure
gewaschen, und das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand
wurde in Ethylacetat gelöst,
nacheinander mit Wasser und Salzwasser gewaschen, dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde aus Methanol
umkristallisiert, wobei 2,71 g (50%) der Titelverbindung als ein
gelbes Pulver erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 321 (M+).
-
(Beispiel 4)
-
2-[5-[(2,4-Dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]essigsäure
-
Ethyl-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetat
(1,29 g, 4,01 mmol), konzentierte Salzsäure (20 ml) und Essigsäure (20
ml) wurden vermischt und für
2,5 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Anschließend
ließ man
die Mischung zum Abkühlen
stehen. Dann wurde Eiswasser zugegeben, und die ausgefällten Kristalle
wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und dann
getrocknet, wobei 1,13 g (96%) der Titelverbindung als ein gelbes
Pulver erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 293 (M+).
-
(Beispiel 5)
-
N-[4-(Trifluormethyl)phenyl]-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetamid
-
2-[5-[(2,4-Dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]essigsäure (440
mg, 1,50 mmol), 4-(Trifluormethyl)anilin (242 μl, 1,50 mmol), Triethylamin
(210 μl,
1,51 mmol) und dehydratisiertes N,N-Dimethylformamid (5 ml) wurden
vermischt, und unter einer Argonatmosphäre wurde Diethylcyanophosphat
(228 μl,
1,50 mmol) unter Kühlen
mit Eis und Rühren
zugegeben. Nach Rühren
für 1 Stunde
bei Raumtemperatur ließ man
die Mischung für
3 Tage stehen. Das Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser gegossen,
und die ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden
mit Ethylacetat gewaschen und dann getrocknet, wobei 472 mg (72%)
der Titelverbindung als gelbe Kristalle erhalten wurden.
Massenanalyse
(EI+) (m/z): 436 (M+).
-
(Beispiel 6)
-
N-[4-(Trifluormethyl)phenyl]-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yl)methyl]-2-methoxyphenyl]acetamid
-
N-[4-(Trifluormethyl)phenyl]-2-[5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]-2-methoxyphenyl]acetamid (300
mg, 0,687 mmol), 10% Palladium-auf-Kohlenstoff (300 mg) und ein
Lösungsmittelgemisch
von Tetrahydrofuran und Ethanol (2:1, Vol./Vol., 40 ml) wurden vermischt,
und die Hydrierung wurde bei Raumtemperatur und bei einem Anfangsdruck
von 392 kPa durchgeführt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde der Katalysator abfiltriert,
und das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 2:1, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 172 mg (57%) der Titelverbindung als ein farbloses Pulver
erhalten wurden.
Schmelzpunkt: 194,5–196,5°C;
Massenanalyse (EI+) (m/z): 438 (M+);
Elementaranalyse
(%) für
C20H17F3N2O4S:
Berechnet
(%): C: 54,79; H: 3,91; N: 6,39
Festgestellt (%): C: 54,62;
H: 3,81; N: 6,24.
-
(Beispiel 7)
-
5-[(4-Methoxyphenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
-
4-Methoxybenzaldehyd
(20,4 g, 150 mmol), Thiazolidin-2,4-dion (21,1 g, 180 mmol), Piperidin
(12,8 g, 150 mmol) und Ethanol (150 ml) wurden vermischt und unter
Rückfluß während 18
Stunden erhitzt. Anschließend
ließ man
die Mischung zum Abkühlen
stehen. Die ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Ethanol gewaschen
und dann getrocknet, wobei 11,2 g (32%) der Titelverbindung als
gelbe Kristalle erhalten wurden. Ferner wurde das Filtrat mit konzentrierter
Salzsäure
angesäuert,
und die ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Ethanol und Wasser
ge waschen und dann getrocknet, wobei weitere 18,1 g (51%; insgesamt
83%) der Titelverbindung als gelbe Kristalle erhalten wurden.
Massenanalyse
(EI+) (m/z): 235 (M+).
-
(Beispiel 8)
-
5-[(4-Methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
-
5-[(4-Methoxyphenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
(6,00 g, 25,5 mmol), 10% Palladium-auf-Kohlenstoff (6,00 g) und
ein Lösungsmittelgemisch
von Tetrahydrofuran und Ethanol (2:1, Vol./Vol., 300 ml) wurden vermischt,
und die Hydrierung wurde bei Raumtemperatur und bei einem Anfangsdruck
von 294 kPa durchgeführt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde der Katalysator abfiltriert,
und das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 2:1, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 5,84 g (97%) der Titelverbindung als ein farbloses Pulver
erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 237 (M+).
-
(Beispiel 9)
-
5-[(4-Methoxy-3-nitrophenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
-
Zu
konzentrierter Salpetersäure
(100 ml) wurde nach und nach 5-[(4-Methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
(3,56 g, 15,0 mmol) unter Kühlen
mit Eis-Salz und Rühren
zugegeben. Nach Rühren
für weitere 3
Stunden wurde das Reaktionsgemisch in Eiswasser gegossen, und die
ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und dann getrocknet, wobei 3,04 g (72%) der Titelverbindung als gelbe
Kristalle erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 282 (M+).
-
(Beispiel 10)
-
5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
-
5-[(4-Methoxy-3-nitrophenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
(3,00 g, 10,6 mmol), 10% Palladium-auf-Kohlenstoff (2,00 g) und
ein Lösungsmittelgemisch
von Ethylacetat und Ethanol (1:1, Vol./Vol., 200 ml) wurden vermischt,
und die Hydrierung wurde bei Raumtemperatur und bei einem Anfangsdruck
von 294 kPa durchgeführt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde der Katalysator abfiltriert,
und das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 1:1, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 2,55 g (95%) der Titelverbindung als hellbraune Kristalle
erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 252 (M+).
-
(Beispiel 11)
-
5-[[4-Methoxy-3-[[3-[4-(trifluormethy)phenyl]ureido]phenyl]methyl]thiazolidin-2,4-dion
-
5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
(378 mg, 1,50 mmol) und dehydratisiertes Tetrahydrofuran (5 ml)
wurden gemischt, und unter einer Argonatmosphäre wurde 4-Trifluormethylisocyanat (0,236
ml, 1,65 mmol) bei Raumtemperatur unter Rühren zugegeben. Die Mischung
wurde für
6 Stunden bei Raumtemperatur gerührt
und dann über
Nacht stehen gelassen. Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch konzentriert, und der Rückstand
wurde aus Methylenchlorid umkristallisiert, wobei 375 mg (57%) der
Titelverbindung als ein farbloses Pulver erhalten wurden.
Schmelzpunkt:
202,0–204,0°C;
Massenanalyse
(EI+) (m/z): 439 (M+);
Elementaranalyse
(%) für
C19H16F3N3O4S:
Berechnet
(%): C: 51,93; H: 3,67; N: 9,56
Festgestellt (%): C: 51,80;
H: 3,60; N: 9,58.
-
(Beispiel 12)
-
5-[(4-Methoxy-3-nitrophenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
-
4-Methoxy-3-nitrobenzaldehyd
(4,00 g, 22,2 mmol), Thiazolidin-2,4-dion (3,10 g, 26,5 mmol), Ammoniumacetat
(3,40 g, 44,1 mmol), Essigsäure
(8 ml) und Benzol (120 ml) wurden vermischt. Die Mischung wurde für 8 Stunden
unter Rückfluß erhitzt,
während
das bei der Umsetzung gebildete Wasser entfernt wurde. Anschließend ließ man die
Mischung zum Abkühlen
stehen. Die ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Benzol und 20%igem
wäßrigem Aceton
gewaschen und dann getrocknet, wobei 5,50 g (88%) der Titelverbindung
als ein gelbes Pulver erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z): 280 (M+).
-
(Beispiel 13)
-
5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
-
5-[(4-Methoxy-3-nitrophenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
(841 mg, 3,00 mmol), Ethanol (20 ml) und konzentrierte Salzsäure (10
ml) wurden vermischt, und Zinnchlorid(II)-Dihydrat (2,26 g, 9,01
mmol) wurde nach und nach bei Raumtemperatur unter Rühren zugegeben.
Nach Rühren
für 8 Stunden
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen.
Die Mischung wurde mit gesättigtem
wäßrigem Natriumhydrogencarbonat
neutralisiert und mit Ethylacetat extrahiert. Die Extraktionslösung wurde
mit Wasser gewaschen, dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und konzentriert, wobei 641
mg (85%) der Titelverbindung als ein gelblich-oranges Pulver erhalten
wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z):
250 (M+).
-
(Beispiel 14)
-
N-[2-Methoxy-5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]phenyl]-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]acetamid
-
5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyliden]thiazolidin-2,4-dion
(561 mg, 2,24 mmol), 4-(Trifluormethyl)phenylessigsäure (460
mg, 2,25 mmol) und N,N-Dimethylformamid (6 ml) wurden vermischt,
und unter einer Argonatmosphäre
wurden Triethylamin (250 mg, 2,46 mmol) und Diethylcyanophosphat
(0,37 ml, 2,44 mmol) unter Kühlen
mit Eis und Rühren
zugegeben. Nach Rühren
für weitere
20 Minuten unter Kühlen
mit Eis wurde die Mischung während
6 Stunden bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser gegossen, und die ausgefällten Kristalle
wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden mit Wasser
gewaschen und dann getrocknet, wobei 873 mg (89%) der Titelverbindung
als ein gelbes Pulver erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z): 436 (M+).
-
(Beispiel 15)
-
N-[2-Methoxy-5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yl)methyl]phenyl]-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]acetamid
-
N-[2-Methoxy-5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yliden)methyl]phenyl]-2-[4-(trifluormethyl)phenyl]acetamid (610
mg, 1,40 mmol), 10% Palladium-auf-Aktivkohle (600 mg) und ein Lösungsmittelgemisch
von Ethylacetat mit Ethanol (1:1, Vol./Vol., 150 ml) wurden vermischt,
und die Hydrierung wurde bei Raumtemperatur und bei einem Anfangsdruck
von 343 kPa durchgeführt.
Nach Beendigung der Umsetzung wurde der Katalysator abfiltriert,
und das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand wurde aus Ether umkristallisiert,
wobei 598 mg (98%) der Titelverbindung als ein farbloses, feines
Pulver erhalten wurden.
Schmelzpunkt: 147,0–149,0°C;
Massenanalyse (EI+) (m/z): 438 (M+);
Elementaranalyse
(%) für
C20H17F3N2O4S:
Berechnet
(%): C: 54,79; H: 3,91; N: 6,39
Festgestellt (%): C: 54,71;
H: 3,88; N: 6,33.
-
(Beispiel 16)
-
N-Methoxy-N-methyl-5-formyl-2-methoxybenzamid
-
Die
allgemein bekannte [ungeprüfte
Japanische Patentveröffentlichung
Nr. Hei 1-316363] 5-Formyl-2-methoxybenzoesäure (6,70 g, 37,2 mmol), Triethylamin
(13,0 ml, 93,3 mmol) und Dichlormethan (200 ml) wurden vermischt,
und Ethylchlorcarbonat (3,90 ml, 40,8 mmol) wurde unter Kühlen mit
Eis und Rühren zugegeben.
Die Mischung wurde für
20 Minuten gerührt.
Anschließend
wurde N,O-Dimethylhydroxylamin. Hydrochlorid (4,35 g, 44,6 mmol)
zugegeben. Die Mischung wurde für
6 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und
dann über
Nacht stehen gelassen. Nach aufeinanderfolgendem Waschen des Reaktionsgemisches
mit 1 mol/l Salzsäure,
Wasser, einer gesättigten
wäßrigen Lösung von
Natriumhydrogencarbonat und Wasser wurde die organische Schicht
abgetrennt, anschließend über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 2:3, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 6,56 g (79%) der Titelverbindung als farbloses Kristalle erhalten
wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z):
223 (M+).
-
(Beispiel 17)
-
N-Methoxy-N-methyl-5-(1,3-dioxolan-2-yl)-2-methoxybenzamid
-
N-Methoxy-N-methyl-5-formyl-2-methoxybenzamid
(6,56 g, 29,4 mmol), Ethylenglykol (8,20 ml, 147 mmol), p-Toluolsulfonsäure-Monohydrat
(110 mg, 0,578 mmol) und Toluol (100 ml) wurden vermischt. Die Mischung
wurde für
4 Stunden unter Rückfluß erhitzt,
während
das gebildete Wasser unter Verwendung eines Dean-Stark-Apparates
entfernt wurde. Anschließend
ließ man
die Mischung zum Abkühlen
stehen. Im Anschluß daran
wurde Ethylacetat zugegeben, und die Mischung wurde nacheinander
mit einer gesättigten
wäßrigen Lösung von
Natriumhydrogencarbonat und Wasser gewaschen. Danach wurde die organische
Schicht über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Silicagelchromatographie (Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat
= 1:2, Vol./Vol.) gereinigt, wobei 6,60 g (84%) der Titelverbindung
als ein farbloses Öl
erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 267 (M+).
-
(Beispiel 18)
-
5'-(1,3-Dioxolan-2-yl)-2'-methoxyacetophenon
-
N-Methoxy-N-methyl-5-(1,3-dioxolan-2-yl)-2-methoxybenzamid
(6,60 g, 24,7 mmol) und dehydratisiertes Tetrahydrofuran (200 ml)
wurden gemischt, und die Mischung wurde unter einer Argonatmosphäre unter Verwendung
eines Trockeneis-Aceton-Bades gekühlt. Anschließend wurde
eine Lösung
von 3,0 mol/l Methylmagnesiumiodid in Ether (24,7 ml, 74,1 mmol)
unter Rühren
langsam zugetropft. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde
die Mischung für
1,5 Stunden unter Kühlen
mit Eis gerührt.
Eine gesättigte
wäßrige Lösung von
Ammoniumchlorid (200 ml) wurde unter Kühlen mit Eis und Rühren zugetropft.
Nach dem Abtrennen der organischen Schicht wurde die wäßrige Schicht
mit Ethylacetat extrahiert. Die jeweiligen organischen Schichten
wurden vereinigt, nacheinander mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen, dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Silicagelchromatographie (Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat
= 4:1, Vol./Vol.) gereinigt, wobei 4,31 g (79%) der Titelverbindung
als farblose Kristalle erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z): 267 (M + H)+.
-
(Beispiel 19)
-
Ethyl-3-[5-(1,3-dioxolan-2-yl)-2-methoxyphenyl]-3-oxopropionat
-
Zu
dehydratisiertem Ether (15 ml) wurde Natriumhydrid (940 mg, 23,5
mmol) unter Kühlen
mit Eis und Rühren
zugegeben. Anschließend
wurde Diethylcarbonat (1,66 g, 14,1 mmol) zugesetzt, und die Mischung wurde
für 30
Minuten bei Raumtemperatur gerührt.
Im Anschluß daran
wurden 5'-(1,3-Dioxolan-2-yl)-2'-methoxyacetophenon
(2,08 g, 9,36 mmol), dehydratisiertes Tetrahydrofuran (20 ml) und
Ethanol (0,05 ml) vermischt und langsam zugetropft. Nach Beendigung
der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung für 7 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Die Mischung ließ man
dann zum Abkühlen
stehen. Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch unter Kühlen mit Eis und Rühren langsam
in eine Lösung
von 2 mol/l Salzsäure
(20 ml) und Ethylacetat (30 ml) gegossen. Nach dem Abtrennen der
organischen Schicht wurde die wäßrige Schicht
mit Ethylacetat extrahiert. Die jeweiligen organischen Schichten
wurden vereinigt, nacheinander mit Wasser und gesättigter Salzlösung gewaschen,
dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde
durch Silicagelchromatographie (Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat
= 3:1, Vol./Vol.) gereinigt, wobei 1,44 g (52%) der Titelverbindung
als ein hellgelbes Öl
erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+)
(m/z): 267 (M + H)+.
-
(Beispiel 20)
-
3-[4-(Trifluormethyl)phenyl]-1-(5-formyl-2-methoxyphenyl)propan-1-on
-
Zu
dehydratisiertem Tetrahydrofuran (7 ml) wurde Natriumhydrid (190
mg, 4,75 mmol) zugegeben, und unter einer Argonatmosphäre wurde
eine Lösung
von Ethyl-3-[5-(1,3-dioxolan-2-yl)-2-methoxyphenyl]-3-oxopropionat
(1,40 g, 4,76 mmol), gelöst
in dehydratisiertem Tetrahydrofuran (10 ml), unter Kühlen mit
Eis und Rühren
langsam zugetropft. Nach Rühren
für 30
Minuten bei Raumtemperatur wurde eine Lösung von 4-(Trifluormethyl)benzylbromid
(1,30 g, 4,44 mmol), gelöst
in dehydratisiertem Tetrahydrofuran (3 ml), zugetropft. Nach Beendigung
der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung für 18 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Man
ließ die
Mischung zum Abkühlen
stehen, und anschließend
wurde das Reaktionsgemisch konzentriert. Im Anschluß daran
wurden konzentrierte Salzsäure
(3 ml) und Essigsäure
(10 ml) zugegeben, und die Mischung für 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt
und dann zum Abkühlen
stehen gelassen. Das Reaktionsgemisch wurde in Eiswasser gegossen,
und die Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die Extraktionslösung wurde
nacheinander mit einer gesättigten
wäßrigen Lösung von
Natriumhydrogencarbonat, Wasser und Salzwasser gewaschen, dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 6:1, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 911 mg (61%) der Titelverbindung als farblose Kristalle erhalten
wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z):
336 (M+).
-
(Beispiel 21)
-
5-[[3-[3-[4-(Trifluormethyl)phenyl]propanoyl]-4-methoxyphenyl]methyliden]thiazolidin-2,4-dion
-
3-[4-(Trifluormethyl)phenyl]-1-(5-formyl-2-methoxyphenyl)propan-1-on
(900 mg, 2,68 mmol), 1,3-Thiazolidin-2,4-dion (377 mg, 3,21 mmol),
Piperidin (265 μl,
2,68 mmol) und Ethanol (10 ml) wurden vermischt, und die Mischung
wurde für
13 Stunden unter Rückfluß erhitzt
und dann zum Abkühlen
stehen gelassen. Anschließend
wurde die Mischung unter Kühlen
mit Eis und Rühren
mit konzentrierter Salzsäure
angesäuert.
Die ausgefällten
Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, mit Ethanol und Wasser
gewaschen und dann getrocknet, wobei 906 mg (78%) der Titelverbindung
als gelbe Kristalle erhalten wurden.
Massenanalyse (EI+) (m/z): 435 (M+).
-
(Beispiel 22)
-
5-[[3-[3-[4-(Trifluormethyl)phenyl]propanoyl]-4-methoxyphenyl]methyl]thiazolidin-2,4-dion
-
5-[[3-[3-[4-(Trifluormethyl)phenyl]propanoyl]-4-methoxyphenyl]methyliden]thiazolidin-2,4-dion
(500 mg, 1,15 mmol), 10% Palladium-auf-Kohlenstoff (500 mg) und
Tetrahydrofuran (50 ml) wurden vermischt, und die Hydrierung bei
mittlerem Druck wurde während
8 Stunden bei einem Anfangsdruck von 392 kPa durchgeführt. Nach
Beendigung der Umsetzung wurde der Katalysator abfiltriert, und
das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand wurde durch Silicagelchromatographie
(Elutionsmittel = n-Hexan:Ethylacetat = 2:1, Vol./Vol.) gereinigt,
wobei 444 mg (88%) der Titelverbindung als ein farbloses Pulver
erhalten wurden.
Schmelzpunkt: 103,0–104,5°C;
Massenanalyse (EI+) (m/z): 437 (M+);
Elementaranalyse
(%) für
C21H18F3NO4S:
Berechnet (%): C: 57,66; H: 4,15;
N: 3,20
Festgestellt (%): C: 57,84; H: 4,10; N: 3,25.
-
(Beispiel 23)
-
N-[4-(Phenoxy)phenyl]-2-[5-(2,4-dioxothiazolidin-5-yl)methyl]-2-methoxyphenyl]acetamid
-
Die
Titelverbindung wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 6 als ein farbloses Pulver erhalten.
Schmelzpunkt:
82,0–84,0°C;
Massenanalyse
(EI+) (m/z): 462 (M+);
Elementaranalyse
(%) für
C25H22N2O5S·1
H2O:
Berechnet (%): C: 62,49; H: 5,03;
N: 5,83
Festgestellt (%): C: 62,21; H: 4,94; N: 6,07.
-
(Beispiele 24 bis 26)
-
Die
Verbindungen in Tabelle 1 wurden in ähnlicher Weise wie in Beispiel
11 erhalten.
-
-
(Beispiel 27)
-
N-[2-Methoxy-5-[(2,4-dioxothiazolidin-5-yl)methyl]phenyl]-2-(4-chlorphenyl)acetamid
-
5-[(3-Amino-4-methoxyphenyl)methyl]thiazolidin-2,4-dion
(250 mg, 0,991 mmol) und dehydratisiertes Methylenchlorid (10 ml)
wurden gemischt, und nach Zugabe von 4-Chlorphenylessigsäure (178
mg, 1,04 mmol) und 1-[3-(Dimethylamino)propyl]-3-ethylcarbodiimid-hydrochlorid (228 mg,
1,19 mmol) unter Kühlen
mit Eis und Rühren
wurde die Mischung unter Kühlen
mit Eis für
20 Minuten gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in Wasser gegossen, und die Mischung
wurde mit Methylenchlorid extrahiert. Die Extraktionslösung wurde nacheinander
mit 5%iger Salzsäure,
einer gesättigten
wäßrigen Lösung von
Natriumhydrogencarbonat und Salzwasser gewaschen und dann konzentriert.
Der Rückstand
wurde aus einem Lösungsmittelgemisch
von Methanol mit Isopropylether umkristallisiert, wobei 327 mg (82%)
der Titelverbindung als ein farbloses Pulver erhalten wurden.
Schmelzpunkt:
182,0–183,0°C;
Massenanalyse
(EI+) (m/z): 404 (M+);
Elementaranalyse
(%) für
C19H17ClN2O4S:
Berechnet
(%): C: 56,36; H: 4,23; N: 6,92
Festgestellt (%): C: 56,27;
H: 4,16; N: 6,88.
-
(Beispiele 28 bis 36)
-
Die
Verbindungen in Tabelle 2 wurden in ähnlicher Weise wie in Beispiel
27 erhalten.
-
-
(Biologische Aktivität)
-
(Testbeispiel 1)
-
Test auf eine Transaktivierung
des Peroxisomen-Proliferator-aktivierten Rezeptors
-
CHO-Zellen,
gezüchtet
in Ham's F-12-Medium,
enthaltend 10% fötales
Kälberserum,
welches frei an Fettsäuren
ist, sowie enthaltend ein Rezeptor-Plasmid und ein Reporter-Plasmid
dafür (Stratagene
Corp.), welche das Fusionsprotein der DNA-Bindungsdomäne des Transkriptionsfaktors
von Hefe zusammen mit der Liganden-Bindungsdomäne des menschlichen PPAR Typ-α und -γ exprimieren
(Biochemistry 32 (1993), 5598), sowie das β-Galactosidase-Plasmid (Promega
Corp.) als internen Standard, wurden im serumfreien Zustand mit
Lipofectamin cotransfiziert. Anschließend wurden die Testverbindung und
die Kontrollverbindung (Troglitazon oder Pioglitazon als Kontroll-Arzneimittel
für PPARγ und (8S)-HETE
als Kontroll-Arzneimittel für PPARα) in DMSO
gelöst
und mit Ham's F-12-Medium,
enthaltend 10% fötales
Kälberserum,
welches frei an Fettsäuren
ist, derart eingestellt, daß die
Endkonzentration von DMSO in der Kultur 0,01% betrug. Nach 24 Stunden
wurde die CAT-Aktivität
und die β-Galactosidase-Aktivität gemessen.
-
Die
Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. Anhand diesen Ergebnissen
wurde gezeigt, daß die
erfindungsgemäßen Verbindungen
eine potente Wirkung bezüglich
der Transaktivierung der menschlichen Peroxisomen-Proliferator-aktivierten
Rezeptoren α und γ besaßen.
-
-
Anwendbarkeit in der Industrie
-
Aus
den oben beschriebenen Ergebnissen ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen substituierten Benzylthiazolidin-2,4-dion-Derivate
neue Verbindungen mit einer ausgezeichneten Wirksamkeit bezüglich der Transaktivierung
des menschlichen PPAR sind.
-
In
Anbetracht der Tatsache, daß die
erfindungsgemäßen Verbindungen
eine agonistische Aktivität
gegenüber
dem menschlichen PPAR zeigen, kann angenommen werden, daß diese
Verbindungen als therapeutische Arzneimittel für Diabetes und/oder als therapeutische
Arzneimittel für
Hyperlipidämie
wirksam sind.