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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen holographischen Drucker und
ein Verfahren zum Schreiben von Masterhologrammen. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und Drucken
holographischer Stereogramme anhand digitaler Daten dargelegt.
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Seit über 50 Jahren
werden Hologramme durch die allgemeine Technik des Beleuchtens eines Objekts
mit kohärentem
Licht und Bewirken, dass das gestreute Licht auf ein lichtempfindliches
Aufzeichnungsmaterial fällt,
das auch durch einen wechselseitig kohärenten Referenzstrahl beleuchtet
wird, hergestellt (siehe beispielsweise E.N. Leith u.a., "Reconstructed Wavefronts
and Communication Theory",
Journal of the Optical Society of America 53, 1377 – 81, 1963).
Bei einer solchen Technik ist jedoch ein physisches bzw. physikalisches
Objekt erforderlich, um eine holographische Darstellung dieses Objekts
zu erzeugen, und die Größe des holographischen
Bilds entspricht gewöhnlich
1 : 1 der Größe des holographierten
Objekts. Diese Technik ist daher für viele praktische Anwendungen
ungeeignet.
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Eine
Alternative zum Erzeugen und anschließenden direkten Schreiben des
Grundinterferenzmusters, das ein Hologramm kennzeichnet, wurde erörtert und
untersucht (siehe beispielsweise das US-Patent 4 701 006). Selbst
mit heutigen Computerbetriebsmitteln bleibt die Berechnung des Interferenzmusters
durch Fouriertransformationen jedoch für größe re Hologramme eine schwer
zu bewältigende
Aufgabe. Zusätzlich
ist es noch immer sehr schwierig und kostspielig, solche Muster,
sobald sie berechnet wurden, zu schreiben, wobei bei der bevorzugten
Technik ein Elektronenstrahl eingesetzt wird.
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Eine
andere Technik für
die Erzeugung von Hologrammen, bei der kein reales Objekt erforderlich ist,
wurde von King u.a. vorgeschlagen (Applied Optics, 1970). In dieser
Veröffentlichung
wurde gezeigt, dass Hologramme durch optisches Multiplexen von Informationen
zusammengesetzt werden können,
die aus mehreren zweidimensionalen Kameraansichten entnommen wurden.
Die Wichtigkeit dieser Idee besteht darin, dass die Maschine, die
die endgültigen Hologramme
druckt, von dem tatsächlichen
Objekt getrennt sein kann, und dass das holographische Bild in der
Größe nicht
dem ursprünglichen
Objekt entsprechen muss. Weiterhin wurde gezeigt, dass gar kein
Objekt erforderlich ist, falls die zweidimensionalen Ansichten anhand
Rohcomputerdaten erzeugt werden (siehe beispielsweise das US-Patent
3 843 225).
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Bei
einer üblichen
Ausführungsform
des vorstehenden Prinzips ist es bekannt, sequentielle Ansichten
eines Objekts durch eine Kamera aufzuzeichnen, die auf einer linearen
oder kreisförmigen
Schiene angebracht ist. Die jeweiligen Ansichten werden dann in
einem optischen System verwendet, das die Daten multiplexiert, um
ein Zwischenhologramm (oder H1-Hologramm) zu bilden, wie in dem
US-Patent 3 832 027 beschrieben ist. Ein solches Hologramm kann
dann zur Bildung eines zweiten Hologramms umgewandelt oder übertragen
werden, das nun unter Weißlicht
sichtbar ist und als das H2-Hologramm
bekannt ist. Um dies zu bewirken, wird das H1-Hologramm in einer zeitlich umgekehrten
Geometrie durch Laserlicht beleuchtet, und das so hergestellte reale
Bild wird als das Objekt für
das H2-Hologramm verwendet. Bei der Beleuchtung dieses H2-Hologramms
durch einen zeitlich umgekehrten Referenzstrahl wird ein unter Weißlicht sichtbares
virtuelles Bild rekonstruiert. Eine wirksame und praktisch einsetzbare
kommerzielle Maschine zum Umwandeln von H1-Hologrammen in H2-Hologramme ist
bekannt (siehe M.V. Grichine, D.B. Ratcliffe, G.R. Skokov, "An Integrated Pulsed-Holography System for
Mastering and Transferring onto AGFA or VR-P Emulsions", Proc. SPIE Band
3358, S. 203 – 210, Sixth
International Symposium on Display Holography, Tung H. Jeong, Herausgeber).
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Holographische
Drucktechniken, die implizit die Erzeugung eines Zwischen- oder
H1-Hologramms erfordern, das anschließend verwendet wird, um ein
endgültiges
unter Weißlicht
sichtbares Hologramm zu erzeugen, werden gewöhnlich als holographische "Zweistufen-Druckprozesse" bezeichnet. Im wesentlichen
alle Hauptmerkmale der bekannten holographischen "Zweistufen-Druckprozesse" sind in dem US-Patent
3 832 027 erklärt.
Bei späteren
Entwicklungen (beispielsweise Spierings W. u.a., "Development of an
Office Holoprinter II",
SPIE Band 1667, Practical Holography VI, 1992) wurde der in dem
US-Patent 3 832 027 verwendete photographische Film durch einen
LCD-Bildschirm ersetzt.
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Ein
alternatives Schema zum "Zweistufen-Druckprozess" ist in US-A-4 206
965 beschrieben, wobei die photographischen Bilder in Form vieler
langer, dünner
Schlitzhologramme, die Seite an Seite angeordnet sind, direkt auf
das endgültige
unter Weißlicht
sichtbare Hologramm multiplexiert werden, wodurch es erforderlich
ist, ein Zwischen-H1-Hologramm zu erzeugen. Holographische Druckschemata,
bei denen das endgültige
unter Weißlicht
sichtbare Hologramm direkt gedruckt wird, ohne dass es erforderlich
wäre, ein
Zwischen-Hologramm (H1-Hologramm) zu erzeugen, werden im allgemeinen
als "einstufige" Verfahren oder Direktschreibverfahren bezeich net.
Später
wurde ein in dem US-Patent 4 498 740 beschriebenes System zum Aufzeichnen zweidimensionaler
zusammengesetzter Hologramme, die aus einem zweidimensionalen Gitter
getrennter Hologramme zusammengesetzt sind, entwickelt, wobei jedes
solche Hologramm einem einzigen Objektpunkt entspricht. Dieses letztgenannte
System weist jedoch den Nachteil auf, dass sich das Bild sehr nahe
an dem Aufzeichnungsmaterial befinden sollte. Zusätzlich war
das System nicht in der Lage, Hologramme zu bilden, die die Richtungseigenschaften des
von jedem Bildpunkt ausgehenden Lichts getreu rekonstruieren konnten.
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In
dem US-Patent 4 421 380 ist ein System zum Erzeugen von Einstufen-Vollfarb-Transmissionshologrammen
aus 3 verschachtelten zusammengesetzten Streifen- oder Punkthologrammen
des achromatischen Typs durch Aufnehmen einer in Lageübereinstimmung
angeordneten Farbfiltermaske beschrieben. In dem US-Patent 4 778
262 ist ein Einstufenverfahren zum direkten Schreiben einer zweidimensionalen
Matrix von Grundhologrammen anhand Computerdaten beschrieben. Es
sei auch auf die US-Patente 4 969 700 und 5 793 503 verwiesen. In
dem US-Patent 5 138 471 ist eine ähnliche Technik beschrieben,
bei deren bevorzugten Ausführungsform
ein eindimensionaler räumlicher
Lichtmodulator verwendet wird, der mit einem Computer verbunden ist,
um übliche
Hologrammtypen als eine zweidimensionale Matrix von Grundhologrammen
(in einer Stufe) direkt zu schreiben. In dem US-Patent 4 834 476 ist
eine weitere ähnliche
Einstufentechnik beschrieben, die auf berechneten oder sequentiellen
Kameradaten beruht, deren Verwendung für das Direktschreiben von "Alcove-" (gekrümmten) zusammengesetzten
Hologrammen entweder mit einer Reflexions- oder einer Transmissionsgeometrie
beschrieben wurde, wobei diese Technik jedoch auf herkömmlichere
flache Hologramme verallgemeinert werden könnte.
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Der
wahrscheinlich relevanteste Stand der Technik in bezug auf holographische
Einstufen-Direktschreib-Drucker ist die Arbeit von Yamagushi u.a. ("Development of a
prototype full-parallax holoprinter", Proc. Soc. Photo-Opt Instrum. Eng
(SPIE), Band 2406, Practical Holography IX, S. 50 – 56, Februar 1995
und "High Quality
recording of a full-parallax holographic stereogram with digital
diffuser", Optical Letters,
Band 19, Nr. 2, S. 135 – 137,
20. Januar 1994). Dies wird in weiteren Einzelheiten nachstehend
erörtert,
und die bekannte Anordnung wird anhand 16 beschrieben.
Ein Dauerstrich-HeNe-Laser 1601 erzeugt einen Strahl, der
einen akustooptischen Modulator 1602 durchläuft, bevor
er durch Spiegel 1603, 1604 und 1605 auf
den Strahlteiler 1609 übertragen
wird. Die Funktion des Elements 1602 besteht darin, als
ein einfacher Verschluss zu wirken. Am Element 1609 wird
der Strahl in einen Referenzarm und einen Objektarm aufgeteilt.
Der Objektstrahl durchläuft
eine Halbwellenplatte 1608 und einen Polarisator 1607 zur
Polarisationseinstellung. Er wird dann durch den Spiegel 1606 umgelenkt,
bevor er die Teleskoplinsen 1612 und 1613 durchläuft. Der
Strahl wird nun durch den Spiegel 1614 gelenkt, um ein
verdrillt-nematisches LCD-Feld 1615 mit einer Auflösung von
340 × 220
Bildpunkten mit einem optional angebrachten pseudozufälligen Diffusor 1616 zu
beleuchten, bevor er auf einen kleinen Fleck mit einer Größe von 0,3
mm × 0,3
mm auf einem lichtempfindlichen Film 1620 innerhalb einer
definierenden Blende 1618 mit einem Feststellmechanismus 1619 zum
Zusammenklemmen der Blende und des Films bei jeder Belichtung konvergiert
wird.
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Der
durch das Element 1609 erzeugte Referenzstrahl durchläuft die
Halbwellenplatte 1610 und den Polarisator 1611,
bevor er über
einen Spiegel 1621 an dem durch die Blende 1622 festgelegten
Ort auf das lichtempfindliche Substrat 1620 gerichtet wird,
wobei die Blende mit der Blende 1618 übereinstimmt, sich jedoch auf
der Referenzstrahlseite des Films befindet.
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Das
vorstehend erwähnte
System bewirkt demgemäß, dass
ein Referenzstrahl und ein Objektstrahl gemeinsam einen lichtempfindlichen
Film von entgegengesetzten Seiten des Films in einer als holographischer
Bildpunkt oder Holopixel bekannten kleinen Zone beleuchten. Die
Größe des so
gebildeten holographischen Bildpunkts wird effektiv durch die Blenden 1618 und 1622 bestimmt.
Der Objektstrahl wird durch die Linse 1617, deren Fourierebene auf
dem lichtempfindlichen Material 1620 eingerichtet wird,
auf den holographischen Bildpunkt fokussiert. Durch Bewegen des
lichtempfindlichen Films 1620 in einer zweidimensionalen
in Schritten erfolgenden Weise, wobei bei jedem Schritt das Bild
in der LCD 1615 geändert
wird, gewartet wird, dass die Systemschwankungen abklingen und dann
ein folgender holographischer Bildpunkt belichtet wird, werden eine
Mehrzahl solcher holographischer Bildpunkte auf dem lichtempfindlichen
Film 1620 aufgezeichnet. Durch Berechnen aller erforderlichen
LCD-Bilder wird auf diese Weise ein monochromatisches Weißlicht-Reflexionshologramm
einer dreidimensionalen Vollparallaxenszene oder eines dreidimensionalen Vollparallaxenobjekts
erzeugt.
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Die
vorstehende Anordnung weist viele Nachteile auf. In erster Linie
begrenzt die Verwendung eines Dauerstrichlasers erheblich die Schreibzeit
jedes holographischen Bildpunkts. Zusätzlich stören im allgemeinen Temperaturänderungen
und Umgebungsschall den richtigen Betrieb eines solchen Druckers.
Daher weist die Anordnung den Nachteil einer geringen Druckgeschwindigkeit
auf, und es ist nicht praktisch möglich, eine solche Vorrichtung
außerhalb
einer streng gesteuerten Laborumgebung zu implementieren. Es sei
beispielsweise bemerkt, dass dargelegt wurde, dass etwa 36 Stunden
erforderlich sind, um auch nur ein kleines Hologramm von 320 × 224 holographischen
Bildpunkten zu schreiben.
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Ein
weiterer Nachteil des vorstehend erwähnten Systems besteht darin,
dass es nur holographische Bildpunkte einer Größe erzeugen kann. Dies liegt
daran, dass sowohl Kontaktblenden 1618, 1622 als
auch der feststehende pseudozufällige
Diffusor 1616, dessen Teilung gleich derjenigen der LCD
ist, verwendet werden, um die Größe der holographischen
Bildpunkte festzulegen. Diese beiden Teilsysteme beschränken erheblich
die Größe der holographischen
Bildpunkte. Ein solches System ist daher nicht in der Lage, die
Größe der holographischen Bildpunkte
kontinuierlich zu ändern,
und es können daher
unterschiedliche Hologrammformate, die erheblich verschiedene Bildpunktgrößen benötigen, nicht
leicht erzeugt werden.
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Die
Verwendung von Kontaktblenden 1618, 1622 in dem
System ist abgesehen davon, dass sie inflexibel sind, auch sehr
problematisch, weil die Emulsionsoberfläche des lichtempfindlichen
Materials sehr empfindlich ist.
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Ein
weiterer Nachteil dieser Anordnung besteht darin, dass sie nur dafür ausgelegt
ist, monochromatische Reflexionshologramme zu erzeugen. Daher werden
Transmissionshologramme, wie Regenbögen und Achromate, ausgeschlossen.
Das System ist auch nicht in der Lage, Master-H1-Hologramme zu erzeugen,
und es ist ähnlich
nicht in der Lage, eine Form von mehrfarbigen Hologrammen zu erzeugen.
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Ein
weiterer Nachteil des vorstehend erwähnten Systems besteht darin,
dass das eingesetzte Weitwinkelobjektiv 1617 nur dafür ausgelegt
ist, die sphärische
Aberration zu minimieren, dass es einfach in der Konstruktion ist
und dass es nur die Herstellung eines begrenzten Satzes holographischer
Formate ermöglicht.
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Ein
weiterer Nachteil des Systems besteht darin, dass der Winkel des
Referenzstrahls festgelegt ist und nicht gesteuert werden kann,
wie es beispielsweise erforderlich sein kann, um unterschiedlichen
Hologrammwiedergabebedingungen Rechnung zu tragen. Dies ist bei
großen
Formaten besonders problematisch.
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Wie
leicht verständlich
ist, treten bei dem vorstehend beschriebenen holographischen Drucker zahlreiche
Probleme auf, die ihn für
eine kommerzielle Verwendung unpraktisch machen.
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In
vielen Fällen
ist das zweistufige Verfahren zum Erzeugen eines Zwischen-H1-Hologramms
anhand Computerdaten und zum anschließenden Kopieren oder Übertragen
in die Bildebene dieses Hologramms zur Bildung eines unter Weißlicht sichtbaren Hologramms
(H2-Hologramms) den vorstehend erwähnten Verfahren zum direkten
Schreiben des endgültigen
Hologramms vorzuziehen. Dies liegt an einer Anzahl von Gründen. Erstens
ist es häufig
bevorzugt, Hologramme mit einer beschränkten Parallaxe zu erzeugen,
die nur eine horizontale Parallaxe aufweisen. Mit der zweistufigen
Technik, die ein Zwischen-H1-Hologramm erzeugt, kann ein solches H1-Hologramm
im wesentlichen aus einem oder mehreren eindimensionalen Streifen überlappender holographischer
Bildpunkte zusammengesetzt werden. Die klassische optische Übertragungstechnik besorgt
dann den viel schwierigeren Schritt des Berechnens der Lichtverteilung über die
gesamte zweidimensionale Oberfläche
des endgültigen
Hologramms (H2-Hologramms). Falls ein solches endgültiges Hologramm
wie bei einem einstufigen Druckschema direkt geschrieben wird, muss
diese Berechnung von einem Computer ausgeführt werden. Zusätzlich ist
bei großen
Hologrammen die zum Schreiben eines zweidimensionalen Felds holographischer Bildpunkte
erforderliche Zeit gewöhnlich
proportional zum Quadrat der zum Schreiben des H1-Masterhologramms
erforderlichen Zeit und kann daher bei manchen Anwendungen übermäßig lang
werden. Weiterhin besteht eine häufige
Klage bei direkt geschriebenen zusammengesetzten Einstufenhologrammen
darin, dass die Hologramme "pixelförmig" aussehen, während dieses
Problem bei der zweistufigen Technik, bei der ein H1-Masterhologramm
verwendet wird, weniger leicht auftritt.
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Ungeachtet
des vorstehend Erwähnten
gibt es viele Situationen, in denen es vorteilhaft ist, das endgültige Hologramm
durch ein einstufiges Direktschreibverfahren direkt zu schreiben.
Beispielsweise lassen sich direkt geschriebene Hologramme leichter kachelförmig zusammenlegen,
um sehr große
Anzeigen zu bilden. Weiterhin sind bei vielen Anwendungen schnelle
Vorschauen des endgültigen
Hologramms erforderlich, und es ist im allgemeinen nicht zweckmäßig, ein
H1-Hologramm zu erzeugen und dieses Hologramm dann in eine andere
Maschine einzulegen, um das endgültige
H2-Hologramm zu erzeugen. Zusätzlich
ermöglicht
die einstufige Technik des direkten Schreibens von Hologrammen die
Erzeugung hybrider Hologramme mit hochgradig nicht standardmäßigen Betrachtungsfenstern,
was wahrscheinlich von der Druckindustrie in Zusammenhang mit holographischen
Werbetafelanzeigen gefordert wird. Weitere Vorteile des einstufigen
Systems bestehen darin, dass Materialien, wie Photopolymere (siehe
beispielsweise das europäische
Patent
EP 0 697 631
B1 ) verwendet werden können,
die nur eine Trockenverarbeitung benötigen, während die empfindlicheren Silberhalogenidmaterialien,
die wegen einfacher Energieüberlegungen
für klassisch
kopierte H2-Hologramme eingesetzt werden müssen, eine Nassverarbeitung
benötigen.
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Bekannte
einstufige und zweistufige holographische Druckprozesse, bei denen
Dauerstrichlaser und daher die herkömmliche holographische Drucktechnologie
verwendet werden, waren grundsätzlich langsam
und empfindlich für
Vibrationsstörungen.
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Zum
Untersuchen der herausragenden Merkmale der bekannten zweistufigen
holographischen Drucker ist in 15 der
durch das US-Patent 3 832 027 beschriebene holographische Drucker wiedergegeben,
und dieser wird nachstehend erörtert.
Ein Dauerstrichlaser 41, der einen monochromatischen Strahl 71 emittiert,
wird durch ein Prisma 62 auf einen Strahlteiler 43 gelenkt.
Hier wird der Strahl in zwei Teile zerlegt. Ein Teil ist im allgemeinen
als der Referenzstrahl bekannt, und der andere Teil ist als der
Objektstrahl bekannt. Der Referenzstrahl läuft dann weiter zu einem räumlichen
Filter und Kollimator (46 bis 48), wodurch ein
kollimierter Strahl 72 erzeugt wird, der durch einen Spiegel 64 zu
einem darüberliegenden
geneigten Spiegel 65 gelenkt wird, der den Strahl schließlich von
oben unter einem geeigneten Winkel auf ein lichtempfindliches Substrat 60 richtet.
Eine dünne
vertikale Blende 58 deckt das lichtempfindliche Substrat 60 ab,
um alles außer
einem dünnen
vertikalen Streifen 59 in dem Substrat zu maskieren.
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Der
aus der Optik 43 austretende Objektstrahl wird durch das
Prisma 63 zu einem Projektionssystem 51 reflektiert,
das aus einer Beleuchtungslinse 52, einem System 53 zum
Vorbewegen einer Folie eines photographischen Films mit einem Filmbild 33 und
einer Projektionslinse 54 besteht. Der Zweck dieses Projektionssystems 51 besteht
darin, ein vergrößertes und
fokussiertes Bild des auf dem Filmrahmen 33 vorhandenen
Bilds in kohärentem Licht
auf den großen
Diffusionsschirm 56 zu projizieren. Das Licht von diesem
vergrößerten Bild
wird dann in einer großen
Vielzahl von Richtun gen durch den Diffusor diffundiert, wobei ein
Teil des Lichts auf den Bereich des lichtempfindlichen Substrats 59 fällt, der
nicht durch die Blende 58 abgedeckt ist.
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Das
System bewegt die Blende in Schritten um einen endlichen Betrag über die
Oberfläche
des lichtempfindlichen Materials in einer zur Schlitzrichtung orthogonalen
Richtung (d.h. in dem Diagramm vertikal und in Wirklichkeit horizontal),
wobei bei jedem dieser Schritte eine Laserbelichtung vorgenommen
wird. Das Filmvorschubsystem wird jedesmal dann betätigt, wenn
die Blende bewegt wird, so dass das Filmbild bei jeder Belichtung
geändert
wird. Indem dafür
gesorgt wird, dass ein Satz geeigneter perspektivischer Ansichten
einer bestimmten dreidimensionalen Szene oder eines bestimmten dreidimensionalen
Objekts auf der Filmrolle gespeichert wird, kann auf diese Weise
ein holographisches Stereogramm auf dem lichtempfindlichen Substrat 60 codiert
werden.
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Mit
diesem System sind viele Nachteile verbunden. In erster Linie bedeutet
die Verwendung eines Dauerstrichlasers, dass das ganze System auf einer
Schwingungsisolationsplattform, die gewöhnlich pneumatisch aufgehängt werden
muss, installiert werden muss. Zusätzlich stören im allgemeinen Luftströme, Temperaturänderungen
und Umgebungsschall den richtigen Betrieb eines solchen Druckers. Daher
weist das System den Nachteil einer geringen Druckgeschwindigkeit
auf, und es ist praktisch nicht durchführbar, eine solche Vorrichtung
außerhalb
einer streng gesteuerten Laborumgebung zu verwenden.
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Ein
weiterer Nachteil dieses holographischen Druckers besteht darin,
dass ein Diffusionsschirm verwendet wird, auf den zweidimensionale perspektivische
Ansichtsbilder projiziert werden. Wenn das durch dieses Verfahren
erzeugte H1- Hologramm übertragen
wird, um ein H2-Hologramm zu bilden, das unter Weißlicht sichtbar
ist (siehe beispielsweise 6 aus dem
US-Patent 3 832 027), muss die Größe dieses endgültigen unter
Weißlicht sichtbaren
Hologramms (H2-Hologramms) kleiner oder gleich der Größe des Diffusionsschirms 56 sein. Wenn
es beispielsweise erwünscht
ist, ein 1 m × 1
m messendes unter Weißlicht
sichtbares Hologramm zu erzeugen, muss ein Diffusionsschirm mit
einer Größe von mindestens
1 m × 1
m verwendet werden. Weil der in 15 dargestellte
Abstand D sowohl dem endgültigen
optimalen Betrachtungsabstand des unter Weißlicht sichtbaren Hologramms
als auch dem in 6 von dem US-Patent 3 832 027
dargestellten Abstand D entsprechen muss, muss dieser Abstand D
gewöhnlich
erheblich größer sein
als das Hologramm. Es ist demgemäß ersichtlich,
dass die Intensität
des schließlich
durch den Schlitz 59 der Blende 58 auf das lichtempfindliche
Material 60 aus 15 fallenden
Objektlichts viele Größenordnungen
kleiner ist als das gesamte den Diffusionsschirm beleuchtende Licht.
Wenn es erwünscht
ist, ein unter Weißlicht
sichtbares Hologramm (H2) mit einer Größe von 1 m × 1 m durch den in 6 von
dem US-Patent 3
832 027 beschriebenen Prozess zu erzeugen, kann ein in 15 dargestellter
D-Wert von etwa 1 m verwendet werden. Wenn die durchschnittliche
Empfindlichkeit eines holographischen Standard-Silberhalogenidfilms
als 50 μJ/cm2 angenommen wird und verschiedene realistische
Systemnäherungen
vorgenommen werden, kann gezeigt werden, dass eine minimale Laserenergie
von 1 Joule erforderlich ist. Um solche Hologramme zu schreiben,
wären daher
entweder große
Dauerstrichlaser erforderlich, oder es müssten sehr lange Belichtungen
verwendet werden. Ein leistungsstarker Laser ist jedoch infolge
der Probleme mit der thermischen Erwärmung der verschiedenen optischen
Komponenten, insbesondere des Films 33, unerwünscht, die
während
jeder einzelnen Belichtung interferometrisch statisch bleiben müssen. Lange Belichtungszeiten
sind wegen der auf Schwingungen zurückzuführenden Probleme unerwünscht.
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Ein
weiterer Nachteil des vorstehend erwähnten Systems besteht darin,
dass ein Diffusionsschirm, abgesehen davon, dass er energetisch
unwirksam ist, unvermeidlich die Bildqualität beeinträchtigt.
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Ein
weiterer Nachteil des vorstehend erwähnten Systems besteht darin,
dass eine Punktquelle zum Beleuchten der Filmfolie verwendet wird und
die endgültige
Bildtreue dadurch erheblich begrenzt wird.
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Ein
weiterer Nachteil des vorstehend erwähnten Systems besteht darin,
dass sich eine große bewegliche
Blende nahezu in Kontakt mit der lichtempfindlichen Emulsionsoberfläche bewegen
muss. Dies ist gewöhnlich
sehr problematisch, weil die Emulsion des lichtempfindlichen Materials 60 gewöhnlich sehr
zerbrechlich ist und weiterhin die Qualität des erzeugten Hologramms
schnell abnimmt, falls die Blende 58 in einem mehr als
sehr kleinen Abstand von der Emulsionsoberfläche gehalten wird.
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Ein
weiterer Nachteil der vorstehenden Anordnung besteht darin, dass
die bewegliche Blende unvermeidlich Bereiche des Hologramms zurücklässt, die
entweder doppelt belichtet sind oder unbelichtet sind, wodurch die
Qualität
verringert wird. Dies gilt insbesondere, wenn die Schlitzgröße 59 erheblich
kleiner als die Hologrammgröße ist.
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Ein
weiterer Nachteil der vorstehenden Anordnung besteht darin, dass
sie nur in der Lage ist, H1-Hologramme zu erzeugen und nicht direkt
unter Weißlicht
sichtbare Einstufenhologramme schreiben kann, bei denen das dreidimensionale
Objekt die Hologrammebene schneidet.
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Ein
weiterer Nachteil der vorstehenden Anordnung besteht darin, dass
sie nur in der Lage ist, Einzelparallaxenhologramme ausreichend
gut zu schreiben, weil eine Verallgemeinerung der Technik auf Vollparallaxenhologramme
die Technik angesichts der vorstehend zitierten Probleme hoffnungslos
umständlich
machen würde.
Es muss von einer kommerziellen holographischen Druckvorrichtung
erwartet werden, dass sie relativ kompakt ist, in einer normalen
kommerziellen Umgebung arbeitet, in der leicht Schwingungen auftreten,
dass sie eine Vielzahl von Hologrammformaten erzeugt und dass sie
vernünftige
Druckzeiten aufweist.
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Es
ist dementsprechend erwünscht,
einen verbesserten holographischen Drucker bereitzustellen.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein holographischer Drucker
nach Anspruch 1 vorgesehen.
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Die
automatischen räumliche
Kohärenz
variierenden Mittel bzw. die automatischen Mittel zum Ändern der
räumlichen
Kohärenz
steuern vorzugsweise in kontinuierlich veränderlicher Weise den Durchmesser
des Objektlaserstrahls in der Fourierebene.
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Der
Schritt der Verwendung eines gepulsten Lasers als Laserquelle eines
holographischen Druckers ist besonders vorteilhaft, weil dadurch
ermöglicht
wird, dass der Drucker unempfindlich gegenüber externen oder internen
Schwingungen oder leichten Temperaturschwankungen arbeitet. Zusätzlich wird die
Druckgeschwindigkeit erheblich erhöht, weil es nicht erforderlich
ist, dass Schwingungen abklingen, bevor eine Belichtung vorgenommen
wird. Demgemäß ist die
Schreibgeschwindigkeit im wesentlichen durch die Auffrischungsrate
des verwendeten SLMs bestimmt. Demgemäß kann die bevorzugte Ausführungsform
einige Größenordnungen
schneller arbeiten als herkömmliche
Drucker, bei denen ein Dauerstrichlaser verwendet wird, wobei die
Betriebszuverlässigkeit
erheblich höher
ist.
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Die
Positionierung des lichtempfindlichen Materials bei der Verwendung
an einer hinter der Fourierebene und vor der Bildebene des Linsensystems
liegenden Position sollte dem vorstehend erwähnten bekannten System gegenübergestellt
werden, bei dem ein Linsensystem verwendet wird, um ein Bild auf
einen Diffusionsschirm zu projizieren, der dann Licht auf das lichtempfindliche
Material streut. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird das lichtempfindliche
Material bei der Verwendung näher
zur Fourierebene als zur Bildebene angeordnet. Hierdurch wird eine
Energieeinsparung von mindestens einigen Größenordnungen bereitgestellt,
wodurch ermöglicht
wird, eine viel kleinere Laserquelle zu verwenden als bei herkömmlichen
holographischen Druckern. Zweitens ermöglicht die bevorzugte Ausführungsform
im Gegensatz zu herkömmlichen
Vorrichtungen, bei denen ein größeres Hologramm
einen proportional größeren Drucker
erfordert, die Konstruktion einer kompakten Maschine. Drittens wird durch
direktes Belichten des lichtempfindlichen Materials eine bessere
Bildqualität
erhalten. Viertens werden durch direktes Belichten des lichtempfindlichen
Materials die störenden
Blenden aus dem Stand der Technik überflüssig gemacht.
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Dadurch,
dass der holographische Drucker weiter ein automatisches Mittel
zum Ändern
der räumlichen
Kohärenz
des Laserstrahls aufweist, wird das Steuern des Durchmessers des
Objektlaserstrahls in der Fourierebene ermöglicht. Im allgemeinen ist
das endgültige
Bild umso getreuer, je größer der
Durchmesser des Objektlaserstrahls in der Fourierebene ist. Falls
der Strahldurchmesser in der Fourierebene jedoch zu groß wird,
geht Bildtiefe in dem Hologramm verloren. Weil der optimale Durchmesser des
Objektstrahls in der Fourierebene eine Funktion des geschriebenen
Hologrammtyps, des Formats des Hologramms, des darin enthaltenen
Bilds und verschiedener anderer Druckerparameter ist, ist es sehr
wünschenswert,
diesen Durchmesser kontinuierlich ändern zu können.
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Vorzugsweise
weisen die automatischen Mittel zum Ändern der räumlichen Kohärenz ein
einstellbares Teleskop und eine Mikrolinsenanordnung auf, wobei
das einstellbare Teleskop dafür
eingerichtet ist, einen nahezu kollimierten Laserstrahl mit veränderlichem
Durchmesser zu erzeugen, der die Mikrolinsenanordnung beleuchtet.
Das Teleskop ist dafür eingerichtet,
einen veränderlich
steuerbaren Bereich der Mikrolinsenanordnung zu beleuchten, und
der Abstand der Einzellinsen in dem Linsenfeld kann so gewählt werden,
dass die einzelnen Linsen Strahlung aussenden, bei der im wesentlichen
keine Überlappung
auftritt, wodurch eine Fleckigkeit erzeugt werden könnte. Es
ist demgemäß möglich, den
Durchmesser des Objektstrahls in der Fourierebene wirksam und einfach
zu steuern und auch ein sehr getreues Bild des durch die Gesamtheit
der Einzellinsen-Strahlungsquellen wirksam beleuchteten LCD-Schirms
im wesentlichen frei von Fleckigkeit zu erzeugen.
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Der
räumliche
Lichtmodulator, der hinter den automatischen Mitteln zum Ändern der
räumlichen Kohärenz und
vor dem Linsensystem angeordnet ist, ist vorzugsweise verschiebbar.
Gegenwärtig
verfügbare
räumliche
Lichtmodulatoren haben eine begrenzte Auflösung. Um eine höhere Auflösung des endgültigen Hologramms
zu erreichen, als dies ansonsten mit einem statischen SLM möglich ist,
kann der räumliche
Lichtmodulator innerhalb der Eingangsdatenebene des Objektivs bewegt
werden. Ein solches System erhöht
die effektive ho lographische Auflösung des holographischen Druckers.
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In
dem Fall, in dem Hologramme für
die Anzeige mit einem kollimierten Weißlichtstrahl zu beleuchten
sind, bietet das Verschieben der LCD einen zweckmäßigen und
wirksamen Weg zum Erzeugen von Hologrammen mit rechteckigen Betrachtungszonen.
Ein rechteckiges Betrachtungsfenster ist erwünscht, weil ein das Hologramm
ansehender Betrachter entweder das gesamte Bild oder gar kein Bild sieht.
Dies sollte dem Fall eines rollenden Betrachtungsfensters gegenübergestellt
werden, in dem ein Betrachter während
eines großen
Teils der Zeit nur einen Teil des holographischen Bilds sieht. Durch Verschieben
der LCD kann ein Hologramm mit einer bestimmten rechteckigen Betrachtungszone
mit einer LCD geringerer Auflösung
erzeugt werden, als andernfalls erforderlich wäre, falls die LCD statisch bleiben
würde.
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Vorzugsweise
weist der holographische Drucker weiter Mittel zum Modifizieren
zum räumlichen Lichtmodulator
gesendeter Bilder auf, um inhärente optische
Verzerrungen des Druckers zumindest teilweise zu korrigieren. Eine
Korrektur der digitalen Computerbilder vor ihrer Anzeige auf dem
räumlichen
Lichtmodulator durch Software ist ein sehr wünschenswertes bevorzugtes Merkmal
der vorliegenden Erfindung. Dies liegt daran, dass zum Auslegen geeigneter
Weitwinkelobjektive für
einen holographischen Drucker eine bessere Funktionsweise beim Beseitigen
durch die ersten vier Seidelkoeffizienten charakterisierter Aberrationen
verwirklicht werden kann, falls eine gewisse optische Verzerrung
(5ter Koeffizient) akzeptiert wird. Demgemäß können in dem Fall, in dem das
Weitwinkelobjektiv eine gewisse Tonnen- oder Kissenverzerrung aufweist,
ein besseres Auflösungsvermögen des
Objektivs und ein besseres Gesichtsfeld des Objektivs erreicht werden. Weil
für viele
Hologrammtypen verschiedene Farbkanäle geschrieben werden müssen, die
in der Lage genau über einstimmen
müssen,
ist die Verwendung einer Bildkorrektur durch Software besonders
vorteilhaft.
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Vorzugsweise
hat das Linsensystem ein effektives Gesichtsfeld von mehr als 70
Grad, vorzugsweise von mehr als 75 Grad, noch bevorzugter von mehr
als 80 Grad und noch bevorzugter von wenigstens 85 Grad. Das Gesichtsfeld
des Linsensystems bestimmt das maximale Gesichtsfeld, das für ein anhand
der H1-Master gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
hergestelltes endgültiges
in der Bildebene liegendes Weißlichthologramm
möglich
ist. Es bestimmt auch das Format von Hologrammen, die ein holographischer
Drucker erzeugen kann. Demgemäß würde ein
Linsensystem mit einem Gesichtsfeld von weniger als 70 Grad die
Anwendung der Vorrichtung erheblich beschränken.
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Vorzugsweise
befindet sich die Fourierebene des Linsensystems hinter dem Linsensystem,
bevorzugter wenigstens 1 mm, 1,5 mm, 2 mm oder 2,5 mm hinter dem
Linsensystem. Es ist schwierig, ein Weitwinkelobjektiv zu entwickeln,
dessen minimale Taille (Fourierebene) außerhalb des Objektivs und hinter diesem
liegt. Es ist sogar noch schwieriger, ausreichend Platz zwischen
der letzten Linse des Objektivs und dieser Ebene zuzulassen, so
dass ein Referenzstrahl unter dem Brewster-Winkel (von der Objektivseite)
eingebracht werden kann, um zusätzlich
einen lichtempfindlichen Film in der Nähe der Fourierebene oder an
dieser zu beleuchten (siehe beispielsweise 12). Falls
der Abstand zwischen der Fourierebene und dem Objektiv viel kleiner
als etwa 2 mm ist, wird es praktisch unmöglich, gegenwärtig verfügbare räumliche
Lichtmodulatoren zu verwenden.
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Vorzugsweise
wird die Laserquelle so eingerichtet, dass sie Laserstrahlen bei
zweiten und dritten Wellenlängen
erzeugt, wobei die erste, die zweite und die dritte Wellenlänge von einander
jeweils um wenigstens 30 nm abweichen. Indem die Laserquelle mehrfarbig
eingerichtet wird, können
mehrfarbige Masterhologramme erzeugt werden, die zum Herstellen
von mehrfarbigen Hologrammen in der Bildebene verwendet werden können.
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Vorzugsweise
weist der holographische Drucker weiter eine zweite und eine dritte
Laserquelle zum Erzeugen von Laserstrahlen bei zweiten und dritten
Wellenlängen
auf, wobei die erste, die zweite und die dritte Wellenlänge voneinander
jeweils um mindestens 30 nm abweichen. Eine alternative Anordnung
zu einem mehrfarbigen Laser ist durch mehrere Laser gegeben, die
jeweils eine Emission einer anderen Farbe erzeugen.
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Vorzugsweise
weist der holographische Drucker weiter ein erstes Linsensystem
zur Verwendung bei der ersten Wellenlänge, ein zweites Linsensystem
zur Verwendung bei der zweiten Wellenlänge und ein drittes Linsensystem
zur Verwendung bei der dritten Wellenlänge auf, wobei das erste, das
zweite und das dritte Linsensystem so eingerichtet sind, dass ein
gewünschtes
Linsensystem automatisch ausgewählt
werden kann. Wie vorstehend erwähnt wurde,
ist der Entwurf des Objektivs entscheidend, und es kann gewöhnlich ein
viel besseres Objektiv entworfen werden, falls es nur bei einer
Wellenlänge funktionieren
soll. Wenn daher ein Mehrfarbbetrieb verwendet wird, werden vorzugsweise
verschiedene Linsensysteme verwendet, die für eine bestimmte Wellenlänge optimiert
sind.
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Vorzugsweise
umfassen die Mittel zum Ändern
der räumlichen
Kohärenz
eine Anzahl diskreter diffraktiver Elemente, wobei die Anzahl der
durch den Laserstrahl beleuchteten diskreten diffraktiven Elemente
geändert
und/oder gesteuert werden kann.
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Vorzugsweise
weist der holographische Drucker weiter eine Anzahl von Einzellinsen
und Mittel zum Ändern
der Anzahl der vom Laserstrahl beleuchteten Einzellinsen auf.
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Vorzugsweise
weist der holographische Drucker weiter Mittel zum Ändern der
räumlichen
Kohärenz
des Strahls, noch bevorzugter in automatischer Weise, ohne dass
erhebliches Fleckigkeitsrauschen erzeugt wird, auf.
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Vorzugsweise
weist der holographische Drucker weiter Mittel zum Ändern der
räumlichen
Kohärenz
des Laserstrahls in einer kontinuierlich veränderlichen nicht diskreten
Weise auf.
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Vorzugsweise
weisen die Mittel zum Ändern der
räumlichen
Kohärenz
eine Anzahl von Komponenten auf, wobei die Beziehung zwischen den
Komponenten geändert
werden kann, um die räumliche Kohärenz des
Laserstrahls zu ändern.
Gemäß einer besonders
bevorzugten Ausführungsform
ist die Beziehung, die geändert
werden kann, der relative Abstand zwischen zwei Linsen.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum
direkten Schreiben von unter Weißlicht sichtbaren Einstufenhologrammen
nach Anspruch 11 vorgesehen.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
löst das Problem
der Empfindlichkeit gegenüber
in der Umgebung und von der Maschine hervorgerufenen Schwingungen
in einer kommerziellen holographischen Druckmaschine durch die Verwendung
eines gepulsten Lasers mit geeigneten zeitlichen und räumlichen
Strahlcharakteristiken, so dass die Schreibzeit des Hologramms nur
durch die Auffrischungsrate des verwendeten räumlichen Lichtmodulators begrenzt
ist.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
verwendet die Kombination eines räumlichen Lichtmodulators und
eines in der Aberration minimierten Weitwinkelobjektivs mit einer
minimalen Strahlen- bzw. Strahltaille außerhalb des Objektivs und verwendet
ein Verfahren zum Steuern der räumlichen
Kohärenz
des durch die optischen Elemente laufenden Laserstrahls, ohne dass
erhebliches Fleckigkeitsrauschen herbeigeführt wird, um ein H1-Masterhologramm ohne
die Verwendung eines Diffusionsschirms aufzuzeichnen, auf den ein
Bild herkömmlicherweise
projiziert wird.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
verwendet die Kombination eines räumlichen Lichtmodulators und
eines in der Aberration minimierten Weitwinkelobjektivs mit einer
minimalen Strahltaille außerhalb des
Objektivs und verwendet ein Verfahren zum Steuern der räumlichen
Kohärenz
des durch die optischen Elemente laufenden Laserstrahls, ohne dass erhebliches
Fleckigkeitsrauschen herbeigeführt
wird, um ein allgemeines zusammengesetztes Hologramm aufzuzeichnen,
das unter Weißlicht
sichtbar sein kann oder nicht, wobei die Bildpunktgröße der einzelnen
Komponentenhologramme vorzugsweise kontinuierlich durch diese räumliche
Kohärenz
gesteuert wird und wobei die Lichtintensitätsverteilung dieser Bildpunkte
vorteilhaft ist.
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Gemäß der bevorzugten
Ausführungsform kann
der räumliche
Lichtmodulator, der die individuellen Bilder für jeden holographischen Bildpunkt
anzeigt, ein- oder zweidimensional innerhalb der Eingangsdatenebene
des erwähnten
Objektivs zwischen individuellen Belichtungen bewegt werden, so dass
Bilder höherer
Auflösung
für H1-Masterhologramme
erhalten werden können.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform kann
der räumliche
Lichtmodulator innerhalb der Objektpupille feststehend bleiben und
kann jede erforderliche Verschiebung (entweder von Seite zu Seite oder
von oben nach unten) des angezeigten Bilds zwischen einzelnen Belichtungen
durch Software erreicht werden.
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Vorzugsweise
kann eine Kombination eines Bildversatzes durch Software und einer
mechanischen Bewegung des räumlichen
Lichtmodulators verwendet werden, um eine effektive Bildverschiebung
in der Eingangsdatenebene des Objektivs zu erreichen.
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Vorzugsweise
kann das Element, das die räumliche
Kohärenz
steuert, im Fall der Erzeugung eines H1-Hologramms in einer zufälligen oder
in einer geordneten Weise bewegt werden, um jedes Muster oder räumliches
Rauschen, das insbesondere durch ein solches Element erzeugt wird,
herauszumitteln und zu verringern, jedoch auch um jedes andere solche
in dem System auftretende optische Rauschen zu verringern und dadurch
die Qualität
des holographischen Bilds zu verbessern.
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Gemäß einem
bevorzugten Merkmal kann im Fall der Erzeugung eines H1-Hologramms
die Packungsdichte und die Größe der holographischen Bildpunkte
derart gewählt,
optimiert oder gesteuert werden, dass jedes unerwünschte optische
Muster oder räumliche
Rauschen herausgemittelt oder verringert wird, um dadurch die Qualität des holographischen
Bilds zu verbessern.
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Es
ist im Fall der Erzeugung eines H1-Hologramms bevorzugt, die Laserausgangsenergie
und das Teilungsverhältnis
zwischen der Referenzenergie und der Objektenergie entsprechend
der Packungsdichte und der Größe der holographischen Bildpunkte
zu optimieren und dadurch die Qualität und die Helligkeit des holographischen
Bilds zu verbessern.
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Es
ist im Fall der Erzeugung eines H1-Hologramms bevorzugt, zu bewirken,
dass die Referenzstrahlverteilung den Objektstrahl automatisch in
der Form und der Position an der holographischen Filmebene durch
ein geeignetes Mittel in der Art einer computergesteuerten, motorisierten,
in der Bildebene angeordneten, veränderlich vergrößerten Blende
verfolgt.
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Wenn
ein farbiger gepulster Laser verwendet wird, um mehrfarbige H1-Hologramme
zu erzeugen, werden vorzugsweise drei getrennte optische Systeme
mit einem steuerbaren Schreibort wenigstens eines der optischen
Weitwinkelobjektive implementiert, wodurch das parallele Schreiben
holographischer Bildpunkte verschiedener Farben auf eine panchromatische
Emulsion ermöglicht
wird, so dass entweder dafür
gesorgt werden kann, dass die holographischen Bildpunkte verschiedener
Farben auf einer Linie liegen oder dass die holographischen Bildpunkte verschiedener
Farben ein spezifisches und steuerbares Muster bilden.
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Wenn
ein gepulster Farblaser verwendet wird, um mehrfarbige H1-Hologramme
zu erzeugen, wird vorzugsweise ein optisches System mit mehreren
Wellenlängen
verwendet, und verschiedene wellenlängenkritische Elemente in diesem
optischen System werden zwischen Belichtungen mit verschiedenen
Farben automatisch ersetzt und ausgewählt.
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Daten
zum Schreiben des Hologramms werden vorzugsweise entweder durch
ein dreidimensionales Computermodell erzeugt oder aus einer Anzahl sequentieller
Kameraaufnahmen entnommen. Die Hologramme werden mit einem Schreibkopf
durch Laserlicht auf einem geeigneten Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet,
wobei ein an einen Computer angeschlossener räum licher Lichtmodulator verwendet wird.
Das Aufzeichnungsmaterial oder der Schreibkopf wird ein- oder zweidimensional
bewegt, um ein Feld oder eine Matrix zu schreiben, die eine Anzahl von
Bildpunkten aufweist.
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Vorzugsweise
ist ein holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten
Laser zum Schreiben digitaler Masterhologramme (H1) aufweist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist
ein holographischer Drucker vorgesehen, der dafür ausgelegt ist, digitale H1-Masterhologramme
zu drucken, und einen gepulsten Laser, einen SLM, ein Ultra-Weitwinkelobjektiv
und ein Mittel zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls aufweist.
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Vorzugsweise
ist der SLM statisch und füllt wirksam
die Eingangsdatenebene des Ultra-Weitwinkelobjektivs.
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Vorzugsweise
wird der SLM von einer Belichtung eines holographischen Bildpunkts
zu einer anderen ein- oder zweidimensional in der Eingangsdatenebene
des Weitwinkelobjektivs bewegt.
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Vorzugsweise
hat das Weitwinkelobjektiv eines oder mehrere der folgenden Eigenschaften:
(a) Es ist dafür
ausgelegt, bei einer spezifischen Wellenlänge zu arbeiten, (b) seine
Strahltaille liegt erheblich außerhalb
des Objektivs, (c) es hat eine geringe optische Aberration und eine
hohe Auflösung,
(d) es hat ein effektives Gesichtsfeld von mehr als 70 Grad und (e)
es hat eine erhebliche optische Verzerrung (d.h. eine durch den
5. Seidelkoeffizienten beschriebene Aberration), wofür eine Bildkorrektur
durch Software (SLM) erforderlich ist.
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Vorzugsweise
wird bei dem Verfahren zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz des
Objektstrahls ein einstellbares Teleskop verwendet (wodurch ein
in etwa kollimierter Laserstrahl mit veränderlichem Durchmesser erzeugt
wird), das eine Mikrolinsenanordnung beleuchtet.
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Vorzugsweise
ist der gepulste Laser ein monochromatischer gepulster Laser mit
einer Impulsdauer zwischen 1 Femtosekunde und 100 Mikrosekunden
und einer zeitlichen Kohärenz
von mehr als 1 mm.
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Vorzugsweise
ist der gepulste Laser ein Neodym-Laser, der weiterhin bevorzugt
entweder durch Blitzlampen oder Dioden gepumpt wird.
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Vorzugsweise
ist der gepulste Laser ein mehrfarbiger Laser mit einer Impulsdauer
jeder Farbkomponente zwischen 1 Femtosekunde und 100 Mikrosekunden,
wobei die zeitliche Kohärenz
jeder Farbkomponente größer als
1 mm ist.
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Vorzugsweise
ist die Größe der holographischen
Bildpunkte jedes erzeugten Hologramms optimiert und wird so gesteuert,
dass die beste Bildtreue erreicht wird.
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Vorzugsweise
werden wenigstens einige der elektromechanischen Verschiebe- und
Drehtische, die darin verwendet werden, durch eine spezielle Steuereinrichtung
gesteuert, die das Programmieren einer konstanten Geschwindigkeit
und nichtlinearer Bewegungsbahnen der elektromechanischen Tische ermöglicht,
wodurch die glatte und geeignet präzise Bewegung wenigstens einiger
dieser Tische bei hohen Belichtungsraten ermöglicht wird.
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Vorzugsweise
ist der SLM eine hochauflösende
LCD.
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Vorzugsweise
werden Software-Bildverzerrungsalgorithmen für jeden geschriebenen holographischen
Bildpunkt verwendet, um die inhärente
optische Verzerrung in dem optischen System des Druckers zu korrigieren
und um ein nicht verzerrtes Hologramm-Wiedergabebild unter einer
bestimmten endgültigen
Beleuchtungs-Lichtgeometrie zu gewährleisten.
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Vorzugsweise
wird das Verfahren zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls so eingerichtet, dass es in dem endgültigen Hologramm
kein erhebliches Fleckigkeitsrauschen induziert.
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Vorzugsweise
werden Software-Bildverzerrungsalgorithmen auf jedes zum SLM gesendete
Bild angewendet, wobei die genaue Form dieser Verzerrungen mit Bezug
auf die Position des SLMs in der Objektiv-Eingangsdatenebene und
die geschriebenen holographischen Bildpunkte berechnet wird, um die
inhärente
optische Verzerrung in dem optischen System des Druckers zu korrigieren
und ein nicht verzerrtes Hologramm-Wiedergabebild unter einer bestimmten
endgültigen
Beleuchtungs-Lichtgeometrie zu gewährleisten.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler H1-Masterhologramme ausgelegter digitaler
holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten Laser, einen
oder mehrere SLMs, ein oder mehrere Weitwinkelobjektive und ein
Verfahren zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
jedes Objektstrahls aufweist.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions-H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
mehrfarbigen gepulsten Laser, 3 oder mehr SLMs, 3 oder mehr Weitwinkelobjektive,
ein Mittel zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
jedes Objektstrahls und ein Mittel zum veränderlichen Ein stellen des Abstands
zwischen holographischen Bildpunkten unterschiedlicher Farben aufweist.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions-H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
mehrfarbigen gepulsten Laser, 3 oder mehr SLMs, 3 oder mehr Weitwinkelobjektive
und ein Mittel zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
jedes Objektstrahls aufweist, wobei der Abstand zwischen holographischen
Bildpunkten unterschiedlicher Farben festliegt und null sein kann
oder nicht.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions-H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
mehrfarbigen gepulsten Laser, einen SLM, 3 oder mehr Weitwinkelobjektive,
die automatisch oder manuell in eine kritische Position in einer
wesentlichen optischen Schaltung eingefügt oder daraus zurückgezogen
werden können,
und ein Mittel zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls aufweist, wobei dieser holographische Drucker
sequentiell in einer Farbe druckt und anschließend einen anderen Durchgang
für die
nächste Farbe
ausführt.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions-H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
gepulsten Farblaser aufweist, wobei ein Farbkanal zuerst geschrieben
wird, woraufhin der Drucker einen anderen Durchgang ausführt, wobei
er die nächste
Farbe schreibt, usw., wobei diese Durchgänge entweder eine ganze Druckzeile,
ein Teil einer Druckzeile, ein zu druckender Bereich oder der gesamte
zu druckende Bereich ist.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions- H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
gepulsten Farblaser aufweist, wobei ein oder mehrere Farbkanäle gleichzeitig
geschrieben werden.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions-H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
gepulsten Farblaser aufweist, wobei ein oder mehrere optische Elemente
durch holographische optische Elemente ersetzt sind.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Reflexions-H1-Masterhologramme
ausgelegter digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen
gepulsten Laser aufweist, wobei ein oder mehrere optische Elemente
durch holographische optische Elemente ersetzt sind.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Transmissions-H1-Masterhologramme ausgelegter
digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten
Farblaser mit 3 oder mehr Farben aufweist, wobei 3 oder mehr Masterhologramme, eines
für jede
Farbe, auf einem anderen holographischen Film oder einer anderen
holographischen Platte aufgezeichnet werden.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Transmissions-H1-Masterhologramme ausgelegter
digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten
Farblaser mit 3 oder mehr Farben, 3 oder mehr SLMs, 3 oder mehr
Weitwinkelobjektiven und ein Verfahren zum veränderlichen Steuern der räumlichen
Kohärenz
jedes Objektstrahls aufweist, wobei 3 oder mehr Masterhologramme,
eines für
jede Farbe, auf einem anderen holographischen Film oder einer anderen
holographischen Platte aufgezeichnet werden.
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Vorzugsweise
ist ein für
das Drucken digitaler Transmissions-H1-Masterhologramme ausgelegter
digitaler holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten
Farblaser mit 3 oder mehr Farben, einen SLM, 3 oder mehr Weitwinkelobjektive, die
automatisch oder manuell in eine kritische Position in einer wesentlichen
optischen Schaltung eingefügt
oder daraus zurückgezogen
werden können, und
ein Verfahren zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls aufweist, wobei 3 oder mehr Masterhologramme,
eines für
jede Farbe, auf einem anderen holographischen Film oder einer anderen
holographischen Platte aufgezeichnet werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
werden Software-Bildverzerrungsalgorithmen auf jedes zum SLM gesendete
Bild angewendet, um die inhärente
optische Verzerrung in dem Weitwinkelobjektiv des Druckers zu korrigieren.
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Gemäß einem
bevorzugten Merkmal wird eine Blende in der Bildebene verwendet,
um die Größe und die
Form des Referenzstrahls zu steuern. Vorzugsweise wird die Blende
ein- oder zweidimensional
bewegt, um den Ort des Referenzstrahls in der holographischen Filmebene
genau zu modifizieren. Vorzugsweise wird bewirkt, dass der Referenzstrahl dem
Objektstrahl in der holographischen Filmebene automatisch folgt.
Vorzugsweise wird der Abstand des Objektivs von der holographischen
Filmebene gesteuert, um die Größe der holographischen
Bildpunkte zu ändern.
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Vorzugsweise
wird die räumliche
Kohärenz des
Objektstrahls gesteuert, um den Durchmesser des Objektstrahls am
Ort der minimalen Strahltaille nach dem Durchlaufen des Weitwinkelobjektivs
zu ändern
und zu optimieren.
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Vorzugsweise
wird die Bildtreue des Hologramms durch Wählen der räumlichen Dichte der geschriebenen
holographischen Bildpunkte weiter optimiert. Weiterhin wird vorzugsweise
die Dichte von Bereich zu Bereich in dem Hologramm geändert.
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Vorzugsweise
wird das Element, das die räumliche
Kohärenz
des Objektstrahls steuert, in einer zufälligen oder speziellen Weise
zwischen holographischen Belichtungen bewegt, um jedes Rauschen
zu vermindern, das andernfalls die Qualität des geschriebenen Hologramms
beeinträchtigen würde.
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Vorzugsweise
wird der SLM auf einem Präzisionstisch
zum Weitwinkelobjektiv hin und von diesem fort bewegt, um den optimalen
H1 – H2-Übertragungsabstand
zu steuern, wenn das Masterhologramm schließlich zu einem H2-Hologramm übertragen
wird.
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Vorzugsweise
wird im Fall einer statischen SLM die erforderliche Bildverschiebung
innerhalb der Eingangsdatenebene des Objektivs durch Software ausgeführt.
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Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einfarbkanal-Regenbogenhologramm zu erzeugen,
wobei das H1-Masterhologramm aus einer einzigen Zeile stark überlappender holographischer
Bildpunkte besteht.
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Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Mehrfarbkanal-Regenbogenhologramm zu erzeugen,
wobei das H1-Masterhologramm aus mehreren vertikal versetzten Zeilen
stark überlappender
holographischer Bildpunkte besteht.
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Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einfarb kanal-Reflexionshologramm entweder einer
vollständigen
oder einer horizontalen Parallaxe zu erzeugen, wobei das Masterhologramm aus
einer zweidimensionalen Matrix stark überlappender holographischer
Bildpunkte besteht.
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Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einfarbkanal-Reflexionshologramm entweder einer
vollständigen
oder einer horizontalen Parallaxe zu erzeugen, wobei das Masterhologramm aus
einer zweidimensionalen Matrix stark überlappender holographischer
Bildpunkte besteht, deren Dichte eine allgemeine Funktion der kartesischen Bildpunktkoordinaten
auf dem holographischen Substrat ist.
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Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einzelparallaxen-Einfarbkanal-Reflexionshologramm
zu erzeugen, wobei das H1-Masterhologramm aus einer zweidimensionalen
Matrix stark überlappender
holographischer Bildpunkte besteht, deren Dichte in vertikaler und
in horizontaler Richtung nicht gleich ist.
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Vorzugsweise
wird ein Reflexions-H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Mehrfarb-Reflexionshologramm entweder einer
vollständigen
oder einer horizontalen Parallaxe zu erzeugen, wobei das H1-Masterhologramm
aus einer zweidimensionalen Matrix stark überlappender holographischer
Bildpunkte besteht.
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Vorzugsweise
wird ein Reflexions-H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einzelparallaxen-Mehrfarbkanal-Reflexionshologramm
zu erzeugen, wobei das H1-Masterhologramm aus einer zweidimensionalen
Matrix stark überlappender
holographischer Bildpunkte besteht, deren Dichte in vertikaler und
in horizon taler Richtung nicht gleich ist.
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Vorzugsweise
wird ein Reflexions-H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einzel- oder Vollparallaxen-Mehrfarbkanal-Reflexionshologramm
zu erzeugen, wobei das H1-Masterhologramm aus einer zweidimensionalen
Matrix stark überlappender
holographischer Bildpunkte besteht, deren Dichte eine allgemeine
Funktion der kartesischen Bildpunktkoordinaten auf dem holographischen
Substrat ist.
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Vorzugsweise
wird ein Reflexions-H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einzel- oder Vollparallaxen-Mehrfarbkanal-Reflexionshologramm
zu erzeugen, wobei das H1-Masterhologramm aus einer zweidimensionalen
Matrix schwach überlappender holographischer
Bildpunkte besteht, deren Dichte eine allgemeine Funktion der kartesischen
Bildpunktkoordinaten auf dem holographischen Substrat ist.
-
Vorzugsweise
wird ein Reflexions-H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um ein Einzel- oder Vollparallaxen-Mehrfarbkanal-Reflexionshologramm
zu erzeugen, wobei das H1-Masterhologramm aus einer zweidimensionalen
Matrix schwach überlappender oder
angrenzender holographischer Bildpunkte besteht, die durch die Farbe
verschachtelt sind und deren Dichte eine allgemeine Funktion der
kartesischen Bildpunktkoordinaten auf dem holographischen Substrat
ist.
-
Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um entweder ein Mehrfarbkanal-Regenbogenhologramm oder
ein achromatisches Transmissionshologramm zu erzeugen, wobei jeder
holographische Bildpunkt durch einen Objektstrahl geschrieben wird, dessen
Ausbreitungsvektor zum Normalenvektor des holographischen Films
parallel ist.
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Vorzugsweise
wird ein H1-Masterhologramm geschrieben, das in die Bildebene übertragen
werden soll, um entweder ein Mehrfarbkanal-Regenbogenhologramm oder
ein achromatisches Transmissionshologramm zu erzeugen, wobei jeder
holographische Bildpunkt durch einen Objektstrahl geschrieben wird,
dessen Ausbreitungsvektor einen Winkel zum Normalenvektor des holographischen
Films bildet. Noch bevorzugter ist der Winkel der achromatische Winkel.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist ein für
das Drucken digitaler H1-Masterhologramme ausgelegter digitaler
holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten Laser, mehrere
SLMs, mehrere Weitwinkelobjektive, ein Verfahren zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
jedes Objektstrahls und ein Verfahren zum veränderlichen Einstellen des Abstands
zwischen von jedem Weitwinkelobjektiv geschriebenen holographischen
Bildpunkten aufweist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist ein für
das Drucken digitaler H1-Masterhologramme ausgelegter digitaler
holographischer Drucker vorgesehen, der einen gepulsten Mehrfarblaser,
mehrere SLMs, mehrere Weitwinkelobjektive, ein Verfahren zum veränderlichen
Steuern der räumlichen
Kohärenz
jedes Objektstrahls und ein Verfahren zum veränderlichen Einstellen des Abstands
zwischen von jedem Weitwinkelobjektiv geschriebenen holographischen
Bildpunkten aufweist.
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In
vielen Fällen
werden Hologramme zur Anzeige mit einem nichtkollimierten Weißlichtstrahl
beleuchtet, der von der Punktquelle in der Art einer Halogenlampe
ausgeht. Falls die Wiedergabe-Beleuchtungsgeometrie nicht berücksichtigt
wird und weiter ein konstanter Referenzwinkel bei der Auf zeichnung verwendet
wird, treten bei der Beleuchtung des Hologramms durch einen divergenten
Strahl sowohl eine Bildverzerrung als auch eine Verzerrung des Betrachtungsfensters
auf. Durch die Verwendung einer Kombination einer Bildvorverzerrung
auf der Grundlage eines diffraktiven Modells, einer ein- oder zweidimensionalen
Verschiebung der LCD und einer Bewegung des Referenzstrahls in nur
einer Richtung bei jeder Belichtung eines holographischen Bildpunkts
kann jede induzierte Bildverzerrung kompensiert werden und ein stark
verbessertes Hologramm-Betrachtungsfenster erhalten werden. Demgemäß ist die
Kombination eines eindimensional veränderlichen Referenzstrahls,
einer verschiebbaren LCD und einer Software-Bildverzerrung sehr
wünschenswert,
insbesondere bei größeren Hologrammen.
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Vorzugsweise
wird die Größe der holographischen
Bildpunkte jedes erzeugten Hologramms optimiert und für jeden
Fall durch Ändern
der räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls gesteuert.
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Vorzugsweise
wird, wenn ein farbiger gepulster Laser verwendet wird, ein optisches
System mit mehreren Wellenlängen
verwendet und werden verschiedene wellenlängenkritische Elemente in diesem
optischen System zwischen Belichtungen mit verschiedenen Farben
automatisch ausgetauscht und ausgewählt.
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Vorzugsweise
wird eine in der Bildebene angeordnete Blende verwendet, um die
Größe und die Form
des Referenzstrahls zu steuern.
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Vorzugsweise
werden die Laserenergie und das Energieverhältnis zwischen dem Referenzstrahl und
dem Objektstrahl so gewählt,
dass die Helligkeit und die Qualität des endgültigen Hologramms optimiert
werden.
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Vorzugsweise
wird die Größe des Referenzstrahls
stets an die Größe des Objektstrahls
an der Oberfläche
des lichtempfindlichen Materials angepasst.
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Vorzugsweise
wird eine in der Bildebene angeordnete Blende verwendet, um die
Größe und die Form
des Referenzstrahls zu steuern, während die effektive Strahlkollimierung
und eine niedrige Strahldivergenz aufrechterhalten werden.
-
Zum
Erläutern
der Unterschiede zwischen der Ausführungsform, die auf Zweistufen-Druckprozesse
gerichtet sind, und herkömmlichen
holographischen Zweistufen-Druckprozessen wird auf 17 Bezug
genommen, worin die bevorzugte Anordnung (unteres Diagramm) eines
herkömmlichen
Verfahrens (oberes Diagramm) gegenübergestellt ist. Bei den bekannten
Anordnungen wird ein fokussiertes Bild eines räumlichen Lichtmodulators 1701 unter Verwendung
einer Objektivlinse 1702 auf dem Diffusionsschirm 1703 erzeugt.
Der Diffusionsschirm streut das einfallende Licht in einer großen Vielzahl von
Richtungen. Ein lichtempfindliches Material 1705, das von
einer beweglichen Blende 1706 bedeckt ist, die ein allgemeines
Rechteck sein kann, ermöglicht
es, dass die Einhüllende
der mit 1717 und 1716 bezeichneten Strahlen jenen
Teil der Oberfläche
des Materials 1705 bestrahlt, der vom Blendenloch 1707 nicht
bedeckt ist. Der wechselseitig kohärente Referenzstrahl wird von
A nach B eingebracht, um im Bereich 1704, der als ein holographischer
Bildpunkt bezeichnet werden kann, ein kleines Transmissionshologramm
zu erzeugen. Durch Bewegen der Blende in ein- oder zweidimensionaler
Weise, wodurch das SLM-Bild zu der geeigneten perspektivischen Ansicht
geändert
wird, und durch Vornehmen einer Belichtung wird ein zusammengesetztes
Transmissionshologramm aus holographischen Bildpunkten mit einer
durch die verwendete Blende definierten Form aufgebaut. Bei der bekannten
Anordnung ist die Blende ein Schlitz, und die Bewegung ist eindimensional.
Die bekannte Anordnung könnte
zu einer zweidimensionalen Bewegung und einer rechteckigen oder
quadratischen Blende verallgemeinert werden. Das sich ergebende
zusammengesetzte Transmissionshologramm wird dann im Stand der Technik durch
konjugierte Beleuchtung des verarbeiteten Hologramms unter Verwendung
eines Wiedergabestrahls 1708, dessen Ausbreitungsrichtung
von B nach A verläuft,
in ein unter Weißlicht
sichtbares H2-Hologramm übertragen.
Dieser Prozess erzeugt ein reales Bild am räumlichen Ort 1703.
Insbesondere wird durch Abdecken des verarbeiteten Hologramms 1705 mit
einer Blende 1706, so dass nur der holographische Bildpunkt 1704 durch
den Referenzstrahl 1708 beleuchtet wird, nun genau dasselbe
Bild durch das Hologramm, das zum Aufzeichnen des Bildpunkts 1704 verwendet
wurde, auf den Diffusionsschirm 1703 projiziert.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird kein Diffusionsschirm verwendet. Stattdessen wird
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
ein hochspezialisiertes Weitwinkelobjektiv 1714 verwendet, um
ein fokussiertes Bild des SLMs 1715 am räumlichen
Ort 1709 zu bilden. In der Bildebene 1709 ist keine
Materialoberfläche
vorhanden. Stattdessen wird der lichtempfindliche Film 1712 etwas
hinter der Ebene der minimalen Strahltaille angeordnet, wie dargestellt
ist. Das Bild bei 1715 ist im allgemeinen (entweder dadurch,
dass die LCD in bezug auf die Objektivlinse verschoben ist, oder
durch Software) entweder in eindimensionaler oder in zweidimensionaler
Weise in bezug auf das Bild 1701 verschoben. Auf diese
Weise entspricht der Strahl 1717 im unteren Diagramm genau
dem zeitlich umgekehrten Strahl 1717 im oberen Diagramm,
und gleiches gilt für 1718.
Weil eine Zeitumkehrtransformation zwischen diesen beiden Strahlensätzen existiert,
wird ein zeitlich umgekehrter Referenzstrahl 1711, der von
D nach C läuft,
verwendet. Demgemäß wird wie oben ein
holographischer Bildpunkt am Ort 1713 erzeugt. Durch gemeinsames
Bewegen des SLMs 1715, der Objektivlinse 1714 und
des Referenzstrahls 1711 in ein- oder zweidimensionaler
(verschiebender) Weise über
die Oberfläche
des lichtempfindlichen Films wird ein zusammengesetztes Transmissionshologramm
aufgezeichnet. Dieses Hologramm 1712 ist zum Hologramm 1705 konjugiert. Falls
daher das zusammengesetzte Hologramm 1712 chemisch verarbeitet
und dann durch denselben Referenzstrahl 1711, der von D
nach C läuft,
beleuchtet wird, sorgfältig
vorgegangen wird, um nur einen holographischen Bildpunkt zur Zeit
zu beleuchten, und ein Diffusionsschirm am Ort 1701 angeordnet
ist, werden genau die gleichen Bilder beobachtet und auf den Diffusionsschirm
projiziert, die unter Verwendung der vorstehend beschriebenen bekannten Technik
gewonnen wurden.
-
Demgemäß hat die
bevorzugte Anordnung viele Vorteile gegenüber bekannten Anordnungen, einschließlich eines
um Größenordnungen
kleineren Energiebedarfs als im Stand der Technik, einer drastisch
verbesserten Systemflexibilität,
eines geringeren Rauschens, eines schnellen Betriebs und einer erheblich
verringerten Druckergröße.
-
Verschiedene
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die nur der Erläuterung dienen, werden nun
nur als Beispiel anhand der anliegenden Zeichnung beschrieben.
-
1 zeigt
den Vorgang des Erfassens von Daten von einer Reihe sequentieller
Kameraaufnahmen, die zum Erzeugen der digitalen Hologramme verwendet
werden können,
wobei zusätzlich
ein Computermodell eines Objekts dargestellt ist, worin eine Betrachtungsebene
definiert ist, auf der perspektivische Ansichten erzeugt werden.
-
2 zeigt
eine Draufsicht einer bevorzugten Ausfüh rungsform der Erfindung.
-
3 zeigt
ausgewählte
Schlüsselkomponenten
der bevorzugten Ausführungsform
aus einer perspektivischen Ansicht.
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4 zeigt
eine Ausführungsform,
die im H1-Master-Schreibmodus
für den
Fall eines Transmissions-H1-Hologramms arbeitet.
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5 zeigt
eine Ausführungsform,
die im H1-Master-Schreibmodus
für den
Fall arbeitet, dass der holographische Aufzeichnungsmodus unter
dem achromatischen Winkel orientiert ist.
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6 zeigt
eine Ausführungsform,
die im H1-Master-Schreibmodus
für den
Fall eines Reflexions-H1-Hologramms arbeitet.
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7 zeigt
eine Anordnung, die im (einstufigen) Direktschreibmodus für den Fall
eines Reflexionshologramms arbeitet.
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8(a) zeigt das auf dem holographischen Material
aufgezeichnete überlappende
Objektstrahl-Dichtemuster, das für
ein H1-Masterhologramm typisch ist, das für die Erzeugung eines Regenbogenhologramms
durch herkömmliche Übertragung
geschrieben wird, wobei jeder Kreis die perspektivischen Informationen
für einen
bestimmten Gesichtspunkt enthält.
-
8(b) zeigt das auf dem holographischen Material
aufgezeichnete überlappende
Objektstrahl-Dichtemuster, das für
ein H1-Masterhologramm typisch ist, das für die Erzeugung eines Vollfarb-Regenbogenhologramms
durch herkömmliche Übertragung
geschrieben wird, wobei jede Ellipse die perspektivischen Informationen
für einen
bestimmten Gesichts punkt enthält,
wobei die drei Zeilen die drei Primärfarbtrennungen darstellen.
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9 zeigt
das auf dem holographischen Material aufgezeichnete überlappende
Objektstrahl-Dichtemuster, das für
ein H1-Vollblenden-Masterhologramm typisch ist, das für die Erzeugung
eines einfarbigen oder Vollfarb-Reflexionshologramms durch herkömmliche Übertragung
geschrieben wird, wobei jeder Kreis die perspektivischen Informationen von
einem bestimmten Punkt im Raum enthält, wie in 1 dargestellt
ist.
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10 zeigt
das auf dem holographischen Material aufgezeichnete Objektstrahl-Dichtemuster, das
für ein
direkt geschriebenes Hologramm typisch ist, wobei jeder Kreis die
Richtungs- und Amplitudeninformationen von Licht enthält, das
von diesem Punkt ausgeht, wodurch das dreidimensionale Bild gebildet
wird.
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11 zeigt
ein Beispiel eines gemäß einer besonders
bevorzugten Ausführungsform
verwendeten Weitwinkelobjektivs (für 526,5 nm optimiert), das eine
hohe Auflösung,
eine geringe Aberration, einen veränderlichen Brennebenenabstand
und eine Position der minimalen Strahltaille aufweist, die erheblich außerhalb
des Objektivs liegt.
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12 zeigt
eine Strahlverfolgung für
das Objektiv aus 11, worin verschiedene Ebenen und
Schlüsselorte
detailliert angegeben sind.
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13(a) – (d) zeigen Fleckdiagramme für das Objektiv aus den 11 und 12,
die durch umgekehrte Strahlverfolgung von der Objektebene zur Eingangsdatenebene
für vier
Zoomkonfigurationen berechnet sind.
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14 zeigt
Strahlschnittdiagramme für
das beim Zoom 3 aus den 11, 12 und 13 arbeitende
Objektiv in der Objekt- und der Eingangsdatenebene.
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15 zeigt
einen bekannten holographischen Drucker, der nur zu Erläuterungszwecken
angegeben ist.
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16 zeigt
einen alternativen bekannten holographischen Drucker.
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17 zeigt
einen Vergleich zwischen einem herkömmlichen Verfahren zum Erzeugen
eines Hologramms und dem entsprechenden Verfahren einer bevorzugten
Ausführungsform.
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5.1 Grundlegende erforderliche
Bilddaten
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Bei
einer Ausführungsform
dieser Erfindung wird ein Computer verwendet, um ein dreidimensionales
Modell eines Objekts unter Verwendung eines kommerziellen Standard-Computerprogramms
zu erzeugen. Solche Computerprogramme können heute sehr realistische
Modelle unter Verwendung einer Vielzahl hochentwickelter Aufbereitungsprozesse, die
Effekte des wirklichen Lebens nachbilden, erzeugen. Zusätzlich wurden
die Rechenzeiten, die für
das Ablaufen solcher Programme erforderlich sind, durch Fortschritte
der Computertechnologie drastisch verringert. Dreidimensionale Scanner,
bei denen das Moiré-Prinzip
oder andere Prinzipien verwendet werden, ermöglichen nun die Aufnahme von
dreidimensionalen Bildern aus der realen Welt in solche Computermodelle.
Der für
solche dreidimensionale Modelle erforderliche Speicher hängt in hohem
Maße von
den darin verwendeten Strukturabbildungen ab, und Computerdateien,
die solche dreidimensionale Modelle darstellen, sind daher gewöhnlich verhältnismäßig klein
und können
leicht über
das Internet übertragen
werden. Bei der bevorzugten Ausführungs form
dieser Erfindung werden die dreidimensionalen Computermodelle verwendet,
um eine Reihe zweidimensionaler Kameraansichten einer virtuellen
Betrachtungsebene zu erzeugen, wie in 1 dargestellt
ist. Die Betrachtungsebene ist hierbei mit 101 bezeichnet,
und individuelle zweidimensionale Bilder, wie 105 und 104,
des durch den Computer dargestellten Objekts 100 werden
an mehreren Stellen auf der Betrachtungsebene, wie 102 und 103,
erzeugt. Der Abstand und die Dichte solcher zweidimensionaler Ansichten
werden im allgemeinen entsprechend den Informationen gesteuert,
die für
einen bestimmten Hologrammtyp erforderlich sind, sie bilden jedoch bei
einer Ausführungsform
eine reguläre
zweidimensionale Matrix und bei einer anderen Ausführungsform
ein reguläres
horizontales eindimensionales Feld. Abweichungen von diesen regulären Formen sind
aus verschiedenen Gründen
nützlich,
unter anderem beispielsweise, um das Rauschen im Hologrammbild zu
verringern, während
die Bildunschärfe kontrolliert
wird.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird an Stelle einer Computerdarstellung ein reales
Modell verwendet und eine reale Kamera eingesetzt, um individuelle
Photographien aufzunehmen (entweder digital oder durch einen photographischen Film,
der anschließend
digitalisiert wird). In einem solchen Fall sollte 1 folgendermaßen interpretiert
werden: Das Objekt 100 stellt das durch Holographie aufzunehmende
Objekt dar. 101 stellt die Ebene dar, auf der die Kamera 102 positioniert
ist, und Photographien des Objekts 100 werden an einer
Vielzahl von Positionen auf dieser Ebene aufgenommen. Beispielsweise
ergibt die Betrachtungsposition 106 die Photographie 105 und
die Betrachtungsposition 103 die Photographie 104.
Im allgemeinen wird irgendein Mechanismus verwendet, um eine Kamera
sequentiell von einer Position zu einer anderen zu transportieren,
wobei ein eindimensionaler oder zweidimensionaler Verschiebetisch
eingesetzt wird. Wie zuvor werden der Abstand und die Dichte dieser
zweidimensionalen Ansichten im allgemeinen entsprechend den für einen
bestimmten Hologrammtyp erforderlichen Informationen gesteuert,
sie bilden jedoch bei einer Ausführungsform
eine reguläre
zweidimensionale Matrix und bei einer anderen Ausführungsform
ein reguläres
horizontales eindimensionales Feld. Abweichungen von diesen regulären Formen
sind aus verschiedenen Gründen
nützlich,
unter anderem beispielsweise, um das Rauschen im Hologrammbild zu
verringern, während
die Bildunschärfe kontrolliert
wird.
-
In
beiden vorstehenden Fällen
kann eine beschränkte
Animation, die auf das endgültige
Hologramm übertragen
werden kann, modelliert werden, indem dafür gesorgt wird, dass sich das
Modell 100 in einem definierten Sinne (wodurch diese Animation dargestellt
wird) bewegt, wenn verschiedene Kamerapositionen auf der Ebene 101 ausgewählt werden, wobei
diese Kamerapositionen sequentiellen monotonen Bahnen auf der Ebene
folgen. Bei Betrachtung des endgültigen
Hologramms nimmt ein Betrachter, der dieser sequentiellen monotonen
Bahn im Beobachtungsraum folgt, die Animation wahr.
-
5.2 Grundprinzipien
-
Bei
der bevorzugten Ausführungsform
wird ein Satz zweidimensionaler Ansichten eines realen oder vom
Computer dargestellten Objekts aufgenommen und werden diese Ansichten
digital verarbeitet, um Daten zu erzeugen, die auf einem räumlichen Lichtmodulator
in zwei Dimensionen dargestellt werden. Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform
ist der räumliche
Lichtmodulator eine hochauflösende
Flüssigkristallanzeige,
es ist jedoch zu verstehen, dass gemäß weniger bevorzugten Ausführungsformen
jede andere Form eines zweidimensionalen räumlichen Lichtmodulators mit
geeig neten Eigenschaften verwendet werden kann.
-
Bei
der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird ein gepulster Laser verwendet, um diesen räumlichen
Lichtmodulator zu beleuchten. Ein solcher gepulster Laser kann ein
einfarbiger oder ein mehrfarbiger Laser sein und Impulse mit charakteristischen
Zeiten von Nanosekunden bis einigen zehn Mikrosekunden erzeugen.
Die Wiederholungsrate dieses Lasers sollte idealerweise einen Betrieb
bei Geschwindigkeiten ermöglichen,
die sich der Auffrischungsrate des gewählten räumlichen Lichtmodulators nähern. Die
Verwendung eines gepulsten Lasers ermöglicht den Aufbau einer kommerziellen
Maschine, die nicht durch Schwankungen beeinflusst wird. Daher können qualitativ
hochwertige Hologramme durch die Verwendung einer solchen Vorrichtung schnell
und vorhersehbar erzeugt werden. Die zeitliche Kohärenz und
Energievariationen solcher Laser von Impuls zu Impuls sollten sorgfältig gewählt werden.
Im allgemeinen liegt die erforderliche zeitliche Kohärenz in
der Größenordnung
einiger Zentimeter, falls die Objekt- und Referenzstrahlarme abgeglichen sind.
Die letztendliche Auswahl der Impulsdauer muss von den individuellen
Reziprozitätsrelationen eines
gegebenen holographischen Aufzeichnungsmaterials abhängen, falls
erforderliche Impulszüge verwendet
werden können,
um längere
Impulseinhüllende
zu erreichen, während
das elektrische Spitzenfeld bewahrt bleibt, was für eine nichtlineare
Frequenzkonvertierung nützlich
ist.
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Es
wird ein spezielles Beleuchtungssystem für den räumlichen Lichtmodulator verwendet,
wodurch die räumliche
Kohärenz
des Laserstrahls in leicht einstellbarer Weise gesteuert wird. Bei
der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung werden ein Teleskop und eine Mikrolinsenanordnung
für diesen
Zweck verwendet, wenngleich zu verstehen ist, dass auch andere geeignete
Systeme zum Steuern der räumlichen
Kohä renz
eines Laserstrahls in leicht einstellbarer Weise existieren und
austauschend verwendet werden können.
Solche Systeme sind dadurch gekennzeichnet, dass sie die räumliche
Kohärenz
eines Laserstrahls in leicht einstellbarer Weise steuern, während kein
erhebliches Fleckigkeitsrauschen herbeigeführt wird. Bei der von Yamagushi
u.a. offenbarten Anordnung ("High
Quality recording of a full-parallax holographic stereogram with
digital diffuser",
Optical Letters, Band 19, Nr. 2, S. 135 – 137, 20. Januar 1994) wird
ein pseudozufälliger
Diffusor direkt vor dem SLM verwendet, um die räumliche Kohärenz zu begrenzen, ohne Fleckigkeitsrauschen
herbeizuführen.
Dieses System ermöglicht
es jedoch nicht, dass die räumliche
Kohärenz
variabel geändert
wird.
-
Eine
Mikrolinsenanordnung besteht aus einer zweidimensionalen geordneten
Matrix von Mikrolinsen. Jede Einzellinse hat einen bestimmten Durchmesser
und eine bestimmte Brennweite, und das Feld ist durch den Mittenabstand
zwischen benachbarten Einzellinsen gekennzeichnet. Bei Bestrahlung durch
kohärentes
Licht hoher räumlicher
Kohärenz wirkt
jede Einzellinse als eine effektive Einzelquelle und erzeugt einen
Kegel divergierender Strahlung. Hinter dem Linsenfeld wird die Strahlung
aller Einzellinsen überlagert.
Ein Bildschirm, der so angeordnet ist, dass er die mehreren von
jeder Einzellinse ausgehenden Strahlungsbestandteile schneidet,
zeigt im allgemeinen Fleckigkeitsrauschen. Falls die Einzellinsen
jedoch ausreichend weit beabstandet sind, treten im wesentlichen
keine Flecken auf, weil die Phaseninformation zwischen den Einzelquellen
zufällig wird.
Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Anzahl der Strahlungsquellen
in einem bestimmten Bereich A schnell abnimmt, wenn der Abstand
von Einzellinse zu Einzellinse vergrößert wird. Der Bereich A des
beleuchteten Teils des Linsenfelds schreibt in dem vorliegenden
System im wesentlichen die räumliche
Kohärenz
vor. Die Anzahl der Strahlungsquellen oder Einzellinsen innerhalb
dieses Bereichs schreibt dann die Gleichmäßigkeit des endgültigen SLM-Beleuchtungsstrahls
durch Mitteln über
die Gesamtheit vor. Weil bei der vorliegenden Erfindung ein gepulster Laser
verwendet wird, können
die Strahlreinigungstechniken, die bei der Dauerstrich-Holographie routinemäßig verwendet
werden, normalerweise infolge des elektrooptischen Durchbruchs nicht
verwendet werden, weshalb der Beleuchtungsstrahl schon an sich räumlich weniger
gleichmäßig ist.
Daher ist so viel Mittelung über
die Gesamtheit mehrerer Einzellinsenquellen wie möglich erforderlich.
Wir berechnen im allgemeinen optimale Linsenfeldspezifikationen
und jene des Teleskops zur Linsenfeldbeleuchtung durch eine Kombination
einer herkömmlichen Strahlverfolgung
und eines Berechnens des Fleckigkeitsmusters an der endgültigen Hologrammebene.
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Das
Laserlicht, das durch den räumlichen Lichtmodulator
hindurchläuft,
läuft durch
eine spezielle Weitwinkel-Objektivlinse,
die das Licht außerhalb dieses
Objektivs zu einer engen Taille fokussiert, wodurch ein als Objektstrahl
bekannter Strahl gebildet wird. Ein Bild des räumlichen Lichtmodulators wird
in einem spezifischen und steuerbaren Abstand von der Taille gebildet.
Ein holographisches Aufzeichnungsmaterial wird an einer solchen
minimalen Taille des Objektstrahls angeordnet. Ein Referenzstrahl,
der mit diesem Objektstrahl kohärent
ist, wird auch dazu gebracht, denselben physikalischen Bereich des
Aufzeichnungsmaterials zu beleuchten, jedoch aus einem anderen Winkel,
so dass der Referenzstrahl und der Objektstrahl in dem Bereich interferieren,
um ein Interferenzmuster zu erzeugen, das durch das Aufzeichnungsmaterial
aufgezeichnet wird.
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Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung wird das holographische Material in bezug auf den Objektstrahl
in einer Ebene, die durch die optimale Überlappung des Objektstrahls und
des Referenzstrahls bestimmt ist, ein- oder zweidimensional bewegt,
während
das Bild auf dem räumlichen
Lichtmodulator so geändert
wird, dass jede benachbarte Position des Paars aus dem Objektstrahl
und dem Referenzstrahl auf dem Aufzeichnungsmaterial mit einer Interferenzmustercharakteristik
solcher verschiedener Computerdaten codiert wird. Alternativ wird das
Paar aus dem Objektstrahl und dem Referenzstrahl bewegt und bleibt
das Aufzeichnungsmaterial feststehend (zumindest in einer Dimension).
In jedem Fall führt
dieses Verfahren zur Erzeugung mehrerer einzelner Interferenzmuster
(als holographische Bildpunkte bekannt), die eine zweidimensionale
Matrix oder ein oder mehrere eindimensionale Felder solcher Bildpunkte
bilden. Eine solche Mehrzahl an Bildpunkten ist als ein zusammengesetztes
Hologramm bekannt.
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Es
ist erwünscht,
dass die Größe und die
Intensitätsverteilungen
sowohl des Objektstrahls als auch des Referenzstrahls, abhängig vom
Typ des geschriebenen Hologramms und von den erforderlichen Eigenschaften
dieses Hologramms, genau gesteuert werden. Im Fall des Objektstrahls
erfolgt dies bei einem Einstufen-Hologramm durch Steuern der räumlichen
Kohärenz
des Laserlichts oder bei einem H1-Masterhologramm durch Ändern des
Abstands des holographischen Films von einem Weitwinkelobjektiv.
Die Größe des Referenzstrahls
kann wirksam gesteuert werden, indem eine Blende unter Verwendung
eines einstellbaren Teleskops auf die Bildebene der Aufzeichnungsmaterialoberfläche abgebildet wird,
wobei dafür
gesorgt werden muss, dass die Strahlkollimierung und die Strahldivergenz
innerhalb annehmbarer Grenzen bleiben.
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Es
ist auch erwünscht,
dass ein Weitwinkelobjektiv entwickelt und aufgenommen wird, das
Aberrationen minimiert und das einen Ort einer minimalen Taille
außerhalb
dieses Ob jektivs hält.
Bei der von Yamagushi u.a. ("Development
of a prototype full-parallax holoprinter", Proc. Soc. Photo-Opt Instrum. Eng
(SPIE), Band 2406, Practical Holography IX, S. 50 – 56, Februar
1995) offenbarten Anordnung wurde ein dreilinsiges Objektiv verwendet,
das die sphärische
Aberration (den ersten Seidel-Koeffizienten) minimiert hat und eine
f-Zahl von 0,79 erreichte.
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Im
allgemeinen muss die Brennebene des Objektivs über einen erheblichen Bereich
veränderlich
sein, und im Fall eines H1-Hologramms entspricht der fokussierte
SLM-Bildabstand genau dem H1-H2-Übertragungsabstand
und damit dem optimalen Betrachtungsabstand des endgültigen H2-Hologramms.
Aberrationen, die Seidel-Koeffizienten höherer Ordnung entsprechen,
müssen
auch minimiert werden. Dementsprechend wurde eine geeignete Klasse
von Objektiven identifiziert, wobei ein Beispiel von diesen in 11 dargestellt
ist. Diese haben ein sehr großes
Gesichtsfeld bzw. Sehfeld und die erforderlichen Eigenschaften einer
hohen Auflösung
und einer geringen Aberration über
einen erweiterten Bereich von Brennebenenabständen. Eine Eigenschaft dieser
Objektive, die für
verschiedene Laserwellenlängen
ausgelegt werden können,
besteht darin, dass sie eine erhebliche optische Verzerrung aufweisen
(siehe 14, worin ein vollkommenes Rechteck
in der Objektebene 1102 ein gerundetes Rechteck 1401 bildet,
wenn es zur LCD zurückverfolgt wird,
die sich an der Eingangsdatenebene befindet), und dass sie daher
durch Software digital korrigiert werden müssen. Diese "Kissenverzerrung" oder "Tonnenverzerrung" kann in der kanonischen
Störungstheorie
durch einen finiten Seidel-Koeffizienten 5ter
Ordnung gekennzeichnet werden. Mit den gegenwärtigen Objektiven wurden f-Zahlen,
die erheblich kleiner sind als jene, über die im Stand der Technik
berichtet wurde, erreicht, und es können Gesichtsfelder im Bereich
von 100 Grad erhalten werden.
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Nach
dem Schreiben werden diese zusammengesetzten Hologramme entsprechend
den bestimmten Anforderungen der Aufzeichnungsmaterialien verarbeitet,
und es wird ein Hologramm erzeugt. Bevorzugte Materialien sind Photopolymere
und Silberhalogenide, es können
jedoch auch andere Materialien verwendet werden.
-
Durch
geeignete Auswahl der Datenverarbeitungsalgorithmen können viele
Formen von Hologrammen durch den vorstehenden Prozess erzeugt werden.
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Es
können
zwei wichtige Hologrammklassen unterschieden werden. Die erste Klasse
besteht aus als H1-Hologramme bekannten Hologrammen, die dafür vorgesehen
sind, auf ein anderes Hologramm (nachstehend als H2 bezeichnet) übertragen
zu werden, bei dem die Ebene des dreidimensionalen Bilds geändert ist.
Eine solche Bildebenenübertragung wurde
vorstehend beschrieben und ist eine klassische optische Standardtechnik.
Die zweite Hologrammklasse besteht aus einem Hologramm, das dieses übertragene
oder H2-Hologramm direkt nachbildet, wodurch es unnötig ist,
die H1-Stufe zu durchlaufen. In diesem Fall wird die Ebene des dreidimensionalen
Bilds unter Verwendung eines Computers geändert, um einen anderen mathematischen
Manipulationsalgorithmus an dem ursprünglichen Datensatz auszuführen.
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Wie
Fachleute verstehen werden, erfordern diese beiden verschiedenen
Hologrammklassen erheblich verschiedene Schreibbedingungen, damit
die optimale Hologrammqualität
für beide
Klassen erhalten werden kann. H1-Hologramme werden am besten mit
großen
Bildpunkten geschrieben, die einen Bereich auf dem Aufzeichnungsmaterial
erreichen können,
der hunderte Male größer ist
als derjenige der Bildpunkte, die zum direkten Schreiben des endgültigen Hologramms
erforderlich sind. Die jeweiligen Bildpunkte werden demgemäß viele
Male überlappt. Dies
führt zu
einem H1-Hologramm, dessen Helligkeit verringert ist, das jedoch
erheblich weniger rauschbehaftet ist. Durch die Technik der Bildebenenübertragung
kann diese Verringerung der Beugungswirksamkeit dann kompensiert
werden, und es ergibt sich ein H2-Hologramm, das eine optimale Helligkeit
und eine sehr hohe Qualität
hat.
-
Für das direkte
Schreiben von Hologrammen ist eine Struktur angrenzender Bildpunkte
erforderlich, die einander minimal überlappen, falls die Helligkeit
des endgültigen
Hologramms nicht beeinträchtigt werden
soll. Hieraus ergeben sich natürlich
Beschränkungen
für die
endgültige
Bildqualität
bei bestimmten Anwendungen.
-
5.3 Beschreibung
-
Nachstehend
werden die bevorzugte Ausführungsform
des H1-Master-Schreibens
der vorliegenden Erfindung sowie die als Beispiel dienende Anordnung
des einstufigen Schreibens beschrieben. Es sollte jedoch klar sein,
dass Fachleute verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und
Streichungen vornehmen können,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise
kann ein optisches System in einer Vielzahl von Arten angeordnet
werden. Das System für
das Vorschieben und die Bewegung des Aufzeichnungsmaterials in bezug auf
den räumlichen
Lichtmodulator kann auch auf zahlreiche Arten hergestellt werden,
und es können starre
Substrate an Stelle des nachstehend verwendeten flexiblen Materials
eingesetzt werden.
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5.3.1 Der Objektstrahlarm
-
2 zeigt
eine Draufsicht der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Ein
einfarbiger gepulster Laser 200 mit einer einzigen Frequenz
(ein blitzgepumpter, bei der zweiten Harmonischen (526,5 nm) arbeitender
Einzeloszillator-Nd:YLF-Laser
mit einer einzigen Frequenz, der bei einer Ausführungsform 1 mJ je Impuls abgibt),
der zu einem schnellen Betrieb in der Lage ist und ausreichend zeitliche
Kohärenz
aufweist, emittiert einen Strahl kohärenten Lichts, der durch einen
veränderlichen Strahlteiler 201 geteilt
wird. Der Strahl 202 läuft
zum Spiegel 203 weiter, woraufhin er zum Spiegel 204 abgelenkt
wird und dann zur Wellenplatte 205 abgelenkt wird, welche
die Polarisation des Strahls steuert. Der Strahl läuft zu einem
Teleskop weiter, das Linsen 206, 207 und 265 aufweist.
Die Linse 207 ist an einem motorisierten Verschiebetisch 208 mit
einem Motor 209 angebracht. Der Durchmesser des aus der
Optik 207 austretenden Strahls wird auf diese Weise gesteuert,
und der Strahl wird näherungsweise
kollimiert. Der Strahl läuft
zur Mikrolinsenanordnung 210, das den Strahl auf die Kollimationslinsenanordnung 211 erweitert.
Der Abstand zwischen den Elementen 210 und 211 wird
so gewählt,
dass er die effektive Brennweite der Linse 211 ist. Auf
eine solche Weise tritt ein "kollimierter" Strahl mit einer steuerbaren
räumlichen
Kohärenz
aus der Optik 211 aus. Der Strahl beleuchtet nun eine Flüssigkristallanzeige
(LCD) 212 mit einer Auflösung von 768 × 1024 Bildpunkten
und einer seitlichen Abmessung von 26,4 mm, die auf einem motorisierten
zweidimensionalen Verschiebetisch 216 mit einem Vertikalsteuermotor 215 und
einem Horizontalsteuermotor 218 angebracht ist. Die Positionen
der maximalen horizontalen Verschiebung der LCD sind mit 213 und 214 bezeichnet.
Die LCD-Position wird eingestellt, wenn H1-Hologramme geschrieben
werden, und sie wird verwendet, um eine viel höhere Auflösung des endgültigen Bilds
zu erhalten als dies andernfalls mit derselben statischen LCD für einen
gegebenen Betrachtungswinkel möglich
wäre. Die
LCD-Position kann auch eingestellt werden, wenn ein Einstufen-Hologramm
geschrieben wird, um eine be stimmte Betrachtungsfenstergeometrie
des Hologramms aufrechtzuerhalten.
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Nach
dem Durchlaufen der Flüssigkristallanzeige
durchquert der Strahl einen Linearpolarisator, der das LCD-Bild
von einem Polarisationsdrehungsbild in eine Amplitudenmodulation
umwandelt. Anschließend
durchläuft
der Strahl das an dem motorisierten Verschiebetisch 220 mit
einem Motor 263 angebrachte Weitwinkelobjektiv 219.
Dieser Tisch wird auch zum Steuern der Position des durch das Objektiv 219 erzeugten
fokussierten Bilds (1102 in 11) der
LCD verwendet. Die Größe der minimalen
Taille 266 des Objektstrahls wird durch den motorisierten Tisch 208 mit
dem Motor 209 gesteuert. Der Objektstrahl gelangt nun auf
das Hologrammaterial 262, das hier als ein auf einem Rollen-/Tischsystem
angebrachter Film dargestellt ist. Der Motor 229 steuert die
Bewegung des Tisches 223 zur Position der minimalen Taille
des Objektstrahls hin und von dieser fort. Rollen 224 und 225 steuern
die horizontale Bewegung des Films 262 vor dem Objektstrahl.
Der Motor 228 steuert die vertikale Bewegung des Films
vor dem Objektstrahl. Der Motor 226 steuert die Bewegung
der Rollen 224 und 225. Die Rollen 222 und 231 spannen
den Film und steuern den horizontalen Winkel, den der Film mit dem
axialen Ausbreitungsvektor des Objektstrahls bildet. Beispielsweise
zeigt 5 einen Abschnitt dieses Diagramms für den Fall,
in dem der Film zum achromatischen Winkel zurückgezogen wurde, was nützlich ist,
wenn H1-Master zur Übertragung
auf panchromatische Regenbogen-H2-Hologramme geschrieben werden.
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5.3.2 Der Referenzstrahlarm
-
Der
Referenzstrahl wird durch den veränderlichen Strahlteiler 201,
der durch einen Motor 265' gesteuert
wird, vom Hauptlaserstrahl abgespalten. Der Strahl 235 wird
auf einen Spiegel 236 gerichtet, woraufhin er durch eine
quasielliptische oder rechteckige Blende 237 reflektiert
wird, von der schließlich ein
effektives Bild am Schnitt des Referenzstrahls mit dem holographischen
Aufzeichnungsmaterial erzeugt wird, wobei diese quasielliptische
oder rechteckige Form auf dem Aufzeichnungsmaterial einen festgelegten
kreisförmigen
oder quasielliptischen oder rechteckigen Referenzabdruck erzeugt,
je nach dem, wie es durch den Typ des geschriebenen Hologramms erforderlich
ist. Der Referenzstrahl läuft
zu der Wellenplatte 238 weiter, welche die Polarisation des
Laserstrahls steuert. Die Elemente 239 und 241 bilden
entweder mit 264 oder 263 ein Teleskop, das die
Größe des Strahls
hinter 264/263 steuert und durch den motorisierten
Tisch 242 mit dem Motor 243 einstellbar ist. Der
Strahlteilerschalter 244 lenkt den Referenzstrahl entweder
auf den Weg 254 oder auf den Weg 245. Der Weg 245 wird
verwendet, um Transmissionshologramme zu erzeugen, während der
Weg 254 verwendet wird, um Reflexionshologramme zu erzeugen.
-
Im
Fall des Wegs 245 durchläuft der Referenzstrahl die
Linse 264, die ein Näherungsbild
der Blende 237 an der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials
erzeugt. Diese Linse korrigiert auch die durch die Linse 241 erzeugte
leichte Divergenz des Lichts. Die Divergenz des Lichts hinter 264,
das idealerweise kollimiert ist, wird auf diese Weise so gesteuert,
dass sie innerhalb der Beugungsgrenze liegt. Dies bedeutet praktisch,
dass für
eine geringe Größe des Referenzstrahls
der Strahl nicht exakt kollimiert ist, sondern dass diese Abweichung
von der Kollimation zu einer Bildunschärfe führt, die erheblich geringer
ist als jene, die durch die Größe der Beleuchtungsquelle
für das
endgültige
Hologramm herbeigeführt
wird. Spiegel 246 und 249 richten nun den Referenzstrahl
auf das Ziel, um den Objektstrahl an der Oberfläche des holographischen Aufzeichnungs materials
zu schneiden. Motorisierte Drehtische 247 und 250 mit
Motoren 248 bzw. 252 und der Linearverschiebetisch 251 mit
dem Motor 253 gewährleisten, dass
unterschiedliche Referenzwinkel für unterschiedliche Anordnungen
und Orientierungen des Aufzeichnungsmaterials erreicht werden können. Für viele
Anwendungen ist der Brewster-Winkel zu bevorzugen, bei manchen Anwendungen
ist jedoch spezifisch die Flexibilität erforderlich, diesen Winkel zu ändern.
-
Im
Fall des Wegs 254 durchläuft der Referenzstrahl die
Linse 263, die ein Näherungsbild
der Blende 237 an der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials
erzeugt. Diese Linse korrigiert auch eine durch die Linse 241 hervorgerufene
leichte Divergenz des Lichts. Die Divergenz des Lichts hinter 263, das
idealerweise kollimiert ist, wird auf diese Weise wie oben so gesteuert,
dass sie innerhalb der Beugungsgrenzen liegt. Spiegel 255 und 256 richten
nun den Referenzstrahl auf das Ziel, um den Objektstrahl an der
Oberfläche
des holographischen Aufzeichnungsmaterials, dieses Mal von der entgegengesetzten
Seite des Objektstrahls, zu schneiden. Der motorisierte Drehtisch
mit dem Motor 259 und der Linearverschiebetisch 258 mit
dem Motor 260 gewährleisten,
dass unterschiedliche Referenzwinkel für unterschiedliche Anordnungen
und Orientierungen des Aufzeichnungsmaterials erreicht werden können. Für viele
Anwendungen ist der Brewster-Winkel zu bevorzugen, bei manchen Anwendungen
ist jedoch spezifisch die Flexibilität erforderlich, diesen Winkel zu ändern.
-
3 zeigt
eine perspektivische Ansicht ausgewählter Komponenten der bevorzugten
Ausführungsform,
die entsprechend 2 mit Bezugszahlen versehen
sind.
-
5.3.3 H1-Transmissionshologramme
-
Der
mit Abstand am häufigsten
auftretende Typ des H1-Hologramms ist das H1-Transmissionshologramm.
Dieser Hologrammtyp tritt in vier Grundvarianten auf, nämlich (i)
H1-Hologramme, die zur Bildung von Regenbogen-Transmissionshologrammen
geeignet sind, (ii) H1-Hologramme, die zur Bildung panchromatischer
(d.h. vollfarbiger) Regenbogen-Transmissionshologramme geeignet
sind, (iii) H1-Hologramme, die zur Bildung achromatischer (d.h.
schwarzweißer)
Transmissionshologramme geeignet sind, und (iv) H1-Hologramme, die
zur Bildung einfarbiger Reflexionshologramme geeignet sind. In allen
Fällen
sollten die einzelnen holographischen Bildpunkte einander gut überlappen
und viel größer sein
als die minimale Taillengröße des Objektstrahls, um
die Informationen einer bestimmten Perspektive über einen makroskopischen Bereich
des Hologramms zu verteilen und eine gute Mittelung dieses räumlichen
optischen Rauschens, das in dem System stets vorhanden ist, zu gewährleisten.
-
4 zeigt
ein Diagramm des Systems im H1-Transmissionsmodus. Es sei bemerkt,
dass der Referenzstrahl von der gleichen Seite wie der Objektstrahl
auf das Aufzeichnungsmaterial fällt,
um einen Bildpunkt 221 zu bilden. Es sei bemerkt, dass
der Bildpunkt gegenüber
dem Punkt der minimalen Taille 266 erheblich verschoben
ist. Es sei bemerkt, dass sich das Bild (in der Ebene 1102 in 11)
der LCD 212 in einem Abstand 401 vom Aufzeichnungsmaterial 262 befindet
und dass ein bei 402 angeordneter Bildschirm ein scharf
fokussiertes Bild jedes in die LCD 212 eingegebenen zweidimensionalen
Bilds zeigen würde.
Die Ebene 402 (1102 in 11) entspricht
gewöhnlich
der H2-Ebene in einer Übertragungsgeometrie.
-
Zum
Aufzeichnen eines H1-Transmissionshologramms werden perspektivische
Ansichten eines realen oder vom Computer erzeugten Objekts vorab
verzerrt, um eine restliche optische Verzerrung und eine bestimmte
endgültige
Belichtungsgeometrie zu kompensieren. Solche Bilder werden dann
nacheinander einzeln in die LCD geladen, es wird ein holographischer
Bildpunkt aufgezeichnet, das Aufzeichnungsmaterial wird vorbewegt,
und der Prozess wird für
jedes Bild wiederholt. Für
den vorstehenden Fall (i) wird eine Bildpunktzeile auf das holographische Aufzeichnungsmaterial
geschrieben, wie in 8(a) dargestellt
ist. Jeder Kreis stellt ein Interferenzmuster dar, das Informationen über eine
bestimmte perspektivische Ansicht entlang einer horizontalen Sichtlinie enthält (es sei
bemerkt, dass die Form der einzelnen Bildpunkte in Wirklichkeit
nicht genau kreisförmig
ist, sondern dass wir diese Form als eine klare Darstellung zu Erläuterungszwecken
verwendet haben). 8(b) zeigt den Fall (ii), in
dem drei Bildpunktzeilen bei dem achromatischen Winkel geschrieben werden,
wobei jede Zeile einem roten, grünen
oder blauen Komponentenbild in der axialen Betrachtungsposition
des endgültigen
Hologramms entspricht. Die Aufzeichnungsgeometrie für den Fall
(ii) ist in 5 dargestellt. 9 zeigt
die Fälle
(iii) und (iv), in denen ein zweidimensionales Bildpunktfeld geschrieben
werden muss. Im Fall (iii) enthalten alle horizontalen Bildpunktzeilen
tatsächlich
Informationen, die sich auf eine einzige vertikale Parallaxe beziehen.
Im Fall (iv) kann dies der Fall sein oder nicht. Falls jedoch die
volle Parallaxe verwendet wird, kann die Packungsdichte der Bildpunkte
jedoch moduliert werden, um die chromatische Unschärfe des
Bilds zu verringern. Tatsächlich
kann die Packungsdichte generell moduliert werden, um die Verringerung
des optischen Rauschens durch Mitteln über die Gesamtheit zu optimieren,
während
die Klarheit eines Einzelbilds bei einer Bildverschmierung durch
einen nahen Bildpunkt aufrechterhalten wird. Diese Erwägungen sind
generell wichti ger für
große
Reflexions-Vollparallaxenhologramme, die in dem Grenzfall, in dem
unendlich viele Ansichten verwendet werden, um das Stereogramm zu
erzeugen, den Nachteil einer chromatischen Verschmierung aufweisen.
Dennoch sollten sehr große
Hologramme mit einer reduzierten Parallaxe optimiert werden, falls
die Verschmierung bzw. die Unschärfe
und das Rauschen in Grenzen gehalten werden sollen.
-
In
allen Fällen
muss die räumliche
Kohärenz des
Objektstrahls gesteuert werden, damit die Größe der minimalen Taille im
Objektstrahl hinter dem Objektiv gesteuert werden kann. Diese minimale
Taille bestimmt wiederum die Freiheit von einer Unschärfe des
Bilds, während
die Bildqualität
verbessert wird. Daher ist die Bildqualität bei einer zu kleinen Taille schlecht
und ist bei einer zu großen
Taille das Bild unscharf. Es gibt daher einen sehr großen Bereich
von Taillengrößen zwischen
den Extremwerten dieser beiden Parameter, und es ist sehr wünschenswert, den
optimalen Taillendurchmesser genau zu wählen. Dies ist der Grund dafür, dass
ein besonders bevorzugtes Merkmal der vorliegenden Erfindung darin
besteht, ein Verfahren zum Steuern der räumlichen Kohärenz des
Objektstrahls zu verwenden, das es ermöglicht diese Kohärenz leicht
zu ändern.
-
Die
optimale, maximale Packungsdichte holographischer Bildpunkte bei
einem H1-Transmissionshologramm sollte schließlich durch den Typ des verwendeten
Aufzeichnungsmaterials bestimmt werden. Bei bestimmten Anwendungen,
wie der Vollfarbholographie, ist ein Reflexions-H1-Hologramm einem Transmissions-H1-Hologramm
vorzuziehen. In einem solchen Fall wird der farbige Laser mit einer
einzigen Frequenz durch einen mehrfarbigen Laser mit einer einzigen
Frequenz ersetzt, und die LCD kann beispielsweise durch eine Farb-LCD oder einen anderen
räumlichen
Lichtmodulator ersetzt werden. In diesem Fall kann ein Farb-H1-Masterhologramm
mit der in 6 dargestellten Geometrie geschrieben werden,
und dieses kann durch Abbilden auf eine Ebene in ein Farb-Reflexions-H2-Hologramm
umgewandelt werden. Die Packungsdichte holographischer Bildpunkte
bei solchen H1-Reflexionshologrammen kann etwas geringer sein als
die Bildpunkt-Packungsdichte, die bei H1-Transmissionshologrammen
bevorzugt ist, und diese hängt
von den Eigenschaften eines gegebenen Aufzeichnungsmaterials ab.
-
5.3.4 Direkt geschriebene
Hologramme zur Erläuterung
-
Wenn
ein Hologramm direkt geschrieben wird (Einstufenprozess), kann die
endgültige
Hologrammhelligkeit nicht mehr durch einen Übertragungsprozess mit einer
Abbildung in eine Ebene gesteuert werden. Daher sollte das Hologramm,
das geschrieben wird, eine optimale Helligkeit aufweisen. Dies bedeutet,
dass die holographischen Bildpunkte aneinander angrenzen müssen, statt
einander zu überlappen,
wie in 10 dargestellt ist. Folglich
befindet sich die optimale Position für den holographischen Film
an der Position der minimalen Taille des Objektstrahls, wie in 7 dargestellt
ist. Es kann nun das bereits beschriebene System zur Steuerung der
räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls verwendet werden, um die Größe des holographischen Bildpunkts
zu steuern und zu gewährleisten,
dass seine Intensitätsverteilung
an der Oberfläche
des Aufzeichnungsmaterials in etwa eine Gaußverteilung ist.
-
Zum
Aufzeichnen eines direkt geschriebenen Hologramms werden perspektivische
Ansichten eines realen oder vom Computer erzeugten Objekts mathematisch
transformiert, um einen Satz neuer Bilder zu erzeugen, die dann
vorverzerrt werden, um restliche optische Aberrationen und eine
bestimmte endgültige
Beleuchtungsgeometrie zu kompensieren. Solche Bilder werden dann
in die LCD geladen, es wird ein holographi scher Bildpunkt aufgezeichnet, wobei
die Bildebene der LCD optimal auf die vorgesehene Betrachtungsebene
oder auf unendlich gelegt ist, und das Aufzeichnungsmaterial wird
dann vorbewegt, und der Prozess wird wiederholt. Der Prozess wird
so ausgeführt,
dass eine zweidimensionale Matrix holographischer Bildpunkte erzeugt
wird, wobei jeder solche Bildpunkt die Lichtstrahlen getreu reproduziert,
die einen entsprechenden Punkt auf einer gewählten Bildebene durch das reale
oder virtuelle, vom Computer erzeugte Objekt schneiden. Unter bestimmten
Näherungen
erzeugt diese Technik dementsprechend ein Hologramm, das mit einem
Hologramm identisch ist, das als ein H1-Masterhologramm erzeugt
wird und dann unter Verwendung einer klassischen Abbildung auf eine
Bildebene übertragen
wird, um ein H2-Hologramm
zu erzeugen. In der Praxis gibt es jedoch große Unterschiede, und die beiden
Techniken sind ziemlich kompliziert und haben, wie vorstehend erörtert wurde,
für verschiedene
Anwendungen bevorzugte Verwendungen.
-
Es
können
verschiedene mathematische Transformationen gebildet werden, die
alle Haupt-Hologrammtypen unter Verwendung der Technik des Direktschreibens
des Hologramms erzeugen. Regenbogenhologramme können erzeugt werden, indem
dafür gesorgt
wird, dass die einzelnen LCD-Bilddateien für einen gegebenen holographischen
Bildpunkt aus einem einzigen horizontalen Informationsband bestehen.
Die Höhe
dieses Bands auf der LCD wird so gewählt, dass sie von der vertikalen
Position des holographischen Bildpunkts abhängt. Auf diese Weise wird ein
Hologramm erzeugt, das sein Beleuchtungslicht in ein horizontales
Band vor dem Hologramm fokussiert. Dieses Band wird mit den Bildinformationen
aus einer einzigen vertikalen Perspektive moduliert, wodurch ein
Regenbogenhologramm erzeugt wird. Im Fall dreifarbiger Regenbogenhologramme
bestehen die Bilddateien für
jeden holographischen Bildpunkt aus drei horizontalen Bändern, de ren
vertikale Positionen in der LCD in verschiedener Weise von der vertikalen
Position des jeweiligen holographischen Bildpunkts abhängen. Folglich
bewirkt das endgültige
Hologramm das Fokussieren seines Beleuchtungslichts in drei horizontale
Bänder
parallel zum Hologramm und vor diesem, wobei die drei Bänder dieses
Mal in einer Ebene liegen, die unter dem achromatischen Winkel zum
Normalenvektor des Hologramms orientiert ist. Wiederum wird jedes
Band mit den jeweiligen primären Farbbildinformationen
von einer einzigen vertikalen Perspektive moduliert, wodurch ein
panchromatisches Regenbogenhologramm erzeugt wird. Ein monochromatisches
Einzelparallaxen-Reflexionshologramm wird durch LCD-Bilddateien
erzeugt, die aus vertikalen Streifen zusammengesetzt sind, die mit den
horizontalen perspektivischen Informationen horizontal moduliert
sind. Vollparallaxen-Reflexionshologramme
werden ebenso durch wirklich zweidimensional transformierte LCD-Bilddateien
erzeugt.
-
Durch
Spielen mit den mathematischen Transformationen können hybride
Hologramme durch die Direktschreibtechnik erzeugt werden, so dass
das Bild aus einer Perspektive achromatisch erscheint, jedoch von
einem anderen Gesichtspunkt möglicherweise
einen Regenbogencharakter hat. Alternativ können viele verschiedene Sichtfenster
für die
Hologramme leicht eingerichtet werden, und Parameter unter Einschluss
der schon an sich vorhandenen Bildunschärfe können gesteuert werden, um aus
bestimmten Winkeln Ansichten mit sehr großer Tiefe zu erzeugen, während andere
Winkel für
die Bildintegrität
näherer
Objekte optimiert werden können.
-
5.3.5 Andere Techniken
-
Das
bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform verwendete Weitwinkelobjektiv
ist in den 11 bis 14 dargestellt
und definiert. Dieses 85°-Objektiv
wurde für einen
Betrieb innerhalb eines Bereichs von Brennweiten zwischen 50 cm
und 1,5 m ausgelegt. 13 zeigt Standard-Fleckdiagramme für 4 Zoomeinstellungen
zwischen diesen Extremen (zoom 1 entspricht einer Vergrößerung von 45x,
zoom 2 entspricht einer Vergrößerung von 31,8x,
zoom 3 entspricht einer Vergrößerung von 22,5x
und zoom 4 entspricht einer Vergrößerung von 15,9x). Wie ersichtlich
ist, ist die maximale projizierte Fleckgröße auf der Eingangsdatenebene
nicht größer als
die Bildpunktgröße der LCD
(etwa 50 Mikrometer). Die optische Verzerrung dieses bestimmten Objektivs
beträgt
etwa 6 %. Durch Akzeptieren eines etwas höheren Werts von 12 % haben
spätere
Versionen tatsächlich
eine verbesserte Auflösung
bis deutlich unter die Bildpunktgröße der LCD.
-
Das
Objektiv ist dafür
ausgelegt, mit einer LCD mit einer Seitengröße von 26,4 mm zu arbeiten. Die
Eingangsdatenebene des Objektivs (1101) ist jedoch 61,7
cm breit, wodurch eine erhebliche seitliche Bewegung sowie eine
erhebliche Aufwärts-/Abwärtsbewegung
der LCD innerhalb der Ebene möglich sind.
Durch Gewährleisten,
dass unser Objektiv innerhalb seiner Auslegungsgrenzen zwischen
einer Brennweite von 50 cm, wo es eine Vergrößerung von 15,9x ergibt, bis
1,5 m, wo es eine Vergrößerung von 45x
ergibt, können
wir Zweistufenhologramme mit maximaler Auflösung erzeugen, die Größen von
30 × 40
cm bis mehr als 1 m × 1
m aufweisen, wobei alle geeignete optimale Betrachtungsabstände haben.
In Zusammenhang mit diesem letztgenannten Punkt sei bemerkt, dass
der H1-H2-Übertragungsabstand gleich
der verwendeten Brennweite des Objektivs gesetzt ist, die dann auch
der optimale Betrachtungsabstand des endgültigen H2-Hologramms ist. (Im
Fall von Einstufenhologrammen gibt es keine effektive Grenze für die Hologrammgröße, wenn
angenommen wird, dass für
eine kollimierte Wiedergabebeleuchtung gesorgt werden kann.)
-
Häufig führen Techniken
zum Steuern der räumlichen
Kohärenz
des Objektstrahls dazu, dass in dem Strahl Rauschen herbeigeführt wird.
Das am häufigsten
auftretende ist die Laser-Fleckigkeit
und wird nicht weiter betrachtet, weil die bevorzugte Ausführungsform
die räumliche
Kohärenz
kontrolliert, ohne eine erhebliche Fleckigkeit herbeizuführen. Bei der
bevorzugten Ausführungsform
dieser Erfindung wurden ein Teleskop und eine Mikrolinsenanordnung zum
Erreichen dieser Kontrolle verwendet. Durch den physikalischen Aufbau
von Mikrolinsen werden in dem Objektstrahl jedoch leicht optische
Muster herbeigeführt.
Dieses Rauschen kann durch Bewegen der Mikrolinsenanordnung bei
jeder Bestrahlung in zufälliger
oder geordneter Weise reduziert werden. Dieses Rauschen lässt sich
auch stark verringern, indem die optimale maximale Bildpunktdichte
gewählt wird,
wie vorstehend beschrieben wurde.
-
Wenn
H1-Hologramme geschrieben werden, kann der SLM innerhalb der Eingangsdatenebene (1101)
des Objektivs für
sequentielle Schreibvorgänge
sowohl horizontal als auch vertikal bewegt werden. Dies ermöglicht effektiv
die Verwendung kleinerer SLMs mit geringerer Auflösung als
dies andernfalls erforderlich wäre,
falls ausschließlich
eine Bildsteuerung durch Software eingesetzt werden würde, um
in dem endgültigen
H2-Hologramm den gleichen Sichtwinkel und die gleiche Auflösung zu
erreichen. Im Fall eines H1-Hologramms
zur Herstellung eines Regenbogenhologramms wird der SLM nur in einer Richtung
bewegt. Für
dreifarbige H1-Regenbogenhologramme, H1-Reflexionshologramme oder
Vollparallaxen-H1-Hologramme muss der SLM jedoch zweidimensional
bewegt werden.
-
Der
SLM kann auch sowohl horizontal als auch vertikal innerhalb der
Eingangsdatenebene (1101) des Objektivs bewegt werden,
wenn Einstufenhologramme geschrieben werden. Es ist in diesem Fall
möglich,
in vorteilhafter Weise das endgültige
Betrachtungsfenster des Hologramms zu modifizieren. Insbesondere
können
wir ein Hologramm bilden, wobei das Hologramm von einer bestimmten Betrachtungszone
entweder vollständig
sichtbar oder vollständig
unsichtbar ist. Dies sollte dem Fall eines statischen SLMs entgegengesetzt
werden, wobei die optimale Verwendung des SLMs vorschreibt, dass große Abschnitte
der Hologramm-Betrachtungszone nur eine Teilansicht des Hologrammbilds
zeigen.
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In
der Praxis kann die Hybridtechnik, bei der sowohl eine Softwaresteuerung
als auch eine gewisse Bewegung des SLMs in der Eingangsdatenebene (1101)
des Objektivs verwendet wird, sowohl zur Einstufen- als auch zur
H1-Hologrammerzeugung eingesetzt werden.
-
Alternativ
bietet ein größerer statischer
SLM, der die Eingangsdatenebene (1101) des Objektivs effektiv
ausfüllt,
eine bessere Lösung,
wenn ein SLM mit sehr hoher Auflösung
verfügbar
ist, wobei die gesamte Bildmanipulation nun ausschließlich durch Software
erfolgt.
-
Im
Fall des Schreibens eines H1-Hologramms sollte der holographische
Film in einem erheblichen Abstand vom Ort der minimalen Strahltaille (266)
gehalten werden. Weil der Teil der Eingangsdatenebene des Objektivs
(d.h. der die LCD enthaltende), der für Laserlicht durchlässig ist,
stets viel kleiner ist als die gesamte Eingangsdatenebene (1101)
des Objektivs und weil sich dieser durchlässige Bereich weiter entweder
infolge einer Bildsteuerung durch Software oder infolge der Tatsache,
dass der SLM physikalisch in der Eingangsdatenebene bewegt wird,
von Schuss zu Schuss bewegen muss (wobei wenigstens eine dieser
Optionen für
das richtige Funktionieren der Erfindung notwendig ist), ist zu
ver stehen, dass sich die Zone der Objektstrahlung, die bei 221 auf
den holographischen Film 262 fällt, auch unvermeidlich von
Belichtung zu Belichtung bewegt. Die Ausführungsform aus 2 kann
daher weiter verbessert werden, indem dafür gesorgt wird, dass die Blende 237 automatisch
zweidimensional bewegt wird, so dass die Form, die Größe und die
Position des Referenzstrahls auf der Ebene des holographischen Films
im Wesentlichen mit der Form, der Größe und der Position des Objektstrahls
darauf übereinstimmen.
Diese Verbesserung ist nicht erforderlich, wenn Einstufenhologramme
geschrieben werden, weil die Position des holographischen Films
im wesentlichen mit dem Punkt der minimalen Taille des Objektstrahls übereinstimmt.
In diesem Fall werden die Größe, die
Position und die Form des Referenz- und des Objektstrahls in der Filmebene
einmal in Übereinstimmung
gebracht, bevor alle Belichtungen beginnen, statt dass der Referenzstrahl
ständig
eingerichtet wird, so dass eine bewegliche Blende gewöhnlich nicht
erforderlich ist. Es sei bemerkt, dass in 2 eine Blende 237 zum
Festlegen der Form des Referenzstrahls und ein einstellbares Teleskop 239, 241, 263, 264 zum
Festlegen des Strahldurchmessers verwendet wurden. Weitere steuerbare
Spiegel (beispielsweise 246 und 249) ändern dann
den Referenzwinkel zu der Filmebene 262. Im allgemeinen müssen die
Vernetzung dieser einzelnen Systeme und die Softwaresteuerung herausfinden,
wie die Größe, die
Position und die Form des Referenz- und des Objektstrahls an der
Filmebene am besten in Übereinstimmung
zu bringen sind. Es ist klar, dass nicht übereinstimmende Objekt- und
Referenzstrahlen an der Filmebene zu einer Verringerung der Bildqualität und der
Helligkeit führen.
-
Bei
der Ausführungsform
aus 2 ist die Fähigkeit
zum Ändern
des Referenzwinkels hervorzuheben. Dies ist aus einer Vielzahl von
Gründen, wie
einer Kompensation einer Emulsionsschwellung bei der chemischen
Verarbeitung, für
die Erzeugung von H1-Hologrammen, die zur Übertragung bei anderen Laserwellenlängen vorgesehen
sind, für
das Schreiben von Regenbogenmastern auf ein einziges (achromatisches)
geneigtes Substrat und für
die Erzeugung von Hologrammen, die durch einen divergenten oder
konvergenten Weißlichtstrahl
zu bestrahlen sind, nützlich.
Es ist jedoch zu bemerken, dass das Seitenverhältnis der Blende 237 geändert werden
muss, wenn der Referenzwinkel geändert wird,
damit die Abbildungen des Objektstrahls und des Referenzstrahls
auf dem holographischen Film geeignet übereinstimmen können. Um
eine vollständige Übereinstimmung
der Abbildungen des Objektstrahls und des Referenzstrahls zu erhalten,
muss tatsächlich
für eine
veränderlich
steuerbare und veränderlich
vergrößerbare
Blende gesorgt werden. Diese Komplikation ist in 2 nicht
offensichtlich. In dem Fall, in dem ein holographischer Drucker
in der Lage sein muss, nicht nur Einstufenhologramme mit einer Bildpunktgröße von weniger
als 1 mm, sondern auch H1-Hologramme mit Bildpunktgrößen von
einigen Zentimetern zu drucken, muss bei der Auslegung des Referenzstrahl-Präparationssystems
sehr sorgfältig
vorgegangen werden. In diesem Fall können die Elemente 237, 239, 241, 263 und 264 individuell komplexe
Elemente sein, kann ein automatisches System zum Steuern der Blendengröße und des
Seitenverhältnisses
vorhanden sein und kann Software das System sowohl mit der Laserenergieausgabe
als auch mit dem Verhältnis
zwischen dem Objekt- und dem Referenzstrahl rückkoppeln.
-
In
vielen Fällen
werden Einstufenhologramme zur Anzeige mit einem nichtkollimierten
Weißlichtstrahl
beleuchtet, der von einer Punktquelle, wie beispielsweise eine Halogenlampe,
ausgeht. Falls die Wiedergabebeleuchtungsgeometrie nicht berücksichtigt
wird und weiter bei der Aufzeichnung ein konstanter Referenzwinkel
verwendet wird, treten bei der Beleuchtung des Einstufenhologramms
durch einen divergenten Strahl sowohl eine Bildverzerrung als auch
eine Verzerrung des Betrachtungsfensters auf. Durch Verwendung einer
Kombination einer Bildvorverzerrung auf der Grundlage eines Beugungsmodells,
einer ein- oder zweidimensionalen Verschiebung der LCD und einer
Bewegung des Referenzstrahls in nur einer Richtung bei jeder Belichtung
eines holographischen Bildpunkts kann jede induzierte Bildverzerrung
kompensiert werden und ein stark verbessertes Hologrammbetrachtungsfenster
erhalten werden. Demgemäß ist die
Kombination eines eindimensional änderbaren Referenzstrahls,
einer verschiebbaren LCD und einer Software-Bildverzerrung sehr
wünschenswert,
insbesondere für
größere Hologramme.
Gewöhnlich
muss der Referenzstrahl nur über
einen verhältnismäßig kleinen
Winkelbereich geändert
werden, um einen nichtkollimierten Wiedergabestrahl zu kompensieren,
und die vorstehend erwähnte
Komplikation eines automatischen Systems zum Steuern der Größe und des
Seitenverhältnisses
der Blende zur Steuerung des Referenzstrahls ist daher nur in bestimmten
Fällen
erwünscht, beispielsweise
dann, wenn kleinere Einstufenhologramme kachelförmig nebeneinander gelegt werden, um
größere Felder
zu bilden. Es ist durch die Verwendung einer statischen LCD möglich, Hologramme
zu erzeugen, die für
eine Punktquellenbeleuchtung ausgelegt sind, es sind dann jedoch
SLM-Felder mit höherer
Auflösung
erforderlich. Weil die Auflösung
kommerzieller SLMs begrenzt ist und es erwünscht ist, eine optimale Hologrammqualität zu erzeugen,
ist es erwünscht,
den SLM verschieben zu können.
Im Prinzip ist eine zweidimensionale Winkelmanipulation des Referenzstrahls
während
der Aufzeichnung möglich,
in der Praxis ergibt sich jedoch, dass die zusätzliche mechanische Kompliziertheit
eines solchen zweidimensionalen Steuersystems nicht gerechtfertigt
ist, und ein solches System bietet keine erheblichen praktischen
Vorteile.
-
Während des
Normalbetriebs der bevorzugten Ausführungsform können mehrere
elektromechanische Präzisionstische
erforderlich sein, um ihre Position bei der Belichtung zu aktualisieren.
Wenn der Laser (200) oberhalb einiger Hz betrieben wird,
müssen
bestimmte elektromechanische Probleme adressiert werden, weil es
nicht mehr möglich
ist, die elektromechanischen Tische anzuhalten und in Bewegung zu
setzen, ohne dass eine unannehmbare mechanische Schwingung herbeigeführt wird,
mit der beispielsweise der Verlust der Positionierungsgenauigkeit
einhergeht.
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Diesem
Problem muss Rechnung getragen werden, indem eine Mikroprozessor-basierte
Steuereinrichtung aufgebaut wird, die in der Lage ist, verschiedene
Bahnen konstanter und nichtlinearer programmierter Geschwindigkeit
auf mehreren Tischen einzurichten. Es ist gegenwärtig möglich, dieses System mit bis
zu 30 Hz zu betreiben, wobei sich ausgezeichnete mechanische Schwingungseigenschaften ergeben.
-
In 5 ist
ein Verfahren zum Schreiben eines H1-Hologramms dargestellt, das für die Übertragung
eines Vollfarb-Regenbogenhologramms geeignet ist. Der Film ist durch
die Aufrolleinrichtung 231 in die achromatische Position
zurückgezogen
dargestellt. Es ist jedoch zu verstehen, dass dies nur einen Weg
darstellt, auf dem für
diese Anmeldung geeignete H1-Hologramme geschrieben werden können. Insbesondere
kann entschieden werden, 3- oder mehrstreifige Masterhologramme
(siehe 8b) zu schreiben, wobei sich
der Film in der flachen Position befindet, wie in 2 dargestellt
ist, statt dass er sich in der in 5 dargestellten
Position befindet. In diesem Fall werden die Software und der Bildfokussierungstisch
so eingestellt, dass Schlüsseleigenschaften
des für
jeden Streifen geschriebenen Interferenzmusters geändert werden.
Ein bestimmtes Bildebenen-Übertragungssystem
wird dann verwendet, durch das die 3 Streifen getrennt und in einer
gestaffelten Geometrie bei dem achromatischen Winkel angeordnet
werden, wobei sie jedoch einzeln alle parallel zum endgültigen H2-Hologramm verlaufen.
Ein solches Verfahren hat gegenüber
dem einfacheren Verfahren, das vorstehend behandelt wurde und in den 5 und 8b dargestellt
ist, praktische Vorteile in bezug auf die Bildqualität, die Genauigkeit
der Ausrichtung und die Maschinenkalibrierung.
-
Es
sei bemerkt, dass der gepulste Laser 200 bei der vorstehenden
Ausführungsform
eine hohe zeitliche Kohärenz
aufweist und dass es demgemäß keine
Vorhersage für
das Einstellen der Objekt- und Referenzweglängen darin gibt. Falls jedoch
ein gepulster Laser verwendet wird, der eine geringere zeitliche
Kohärenz
aufweist als gemäß einer
weniger bevorzugten Ausführungsform,
werden der Objekt- und der Referenzweg ausgeglichen, und dieser
Ausgleich kann elektromechanisch steuerbar sein, wenn diese Kohärenz geringfügig ist.
-
Indem
für den
Fall eines holographischen Druckers, bei dem ein Weitwinkelobjektiv
mit einer sehr geringen Aberration verwendet wird, dafür gesorgt
wird, dass die Vertikal- und die Horizontalbewegungen des holographischen
Materials und des räumlichen
Lichtmodulators synchronisiert sind, so dass die Bilder an der endgültigen H2-Ebene
der Bildpunkte des räumlichen
Lichtmodulators für
alle bei der Erzeugung eines H1-Hologramms projizierten zweidimensionalen
Bilder in einer Linie ausgerichtet sind, so dass dieses H1-Hologramm,
wenn es auf ein H2-Hologramm übertragen
wird, an der Oberfläche des
H2-Hologramms ein definiertes Bildpunktbild erzeugt, können die
Bilder auf dem räumlichen
Lichtmodulator zu verschachtelten Bildpunktgruppen, die mehrere
Primärfarben
darstellen, zerlegt und codiert werden, und es kann eine registrierte
Farbmaske an das H2-Hologramm angehängt, laminiert oder auf dieses
gedruckt werden, um ein mehrfarbiges Hologramm zu erzeugen.
-
5.4 Modifikationen an
der bevorzugten Ausführungsform
-
Wie
vorstehend erwähnt
wurde, kann gemäß der bevorzugten
Ausführungsform
ein monochromatischer gepulster Laser oder ein mehrfarbiger gepulster
Laser verwendet werden. Der prinzipielle Vorteil der Verwendung
eines mehrfarbigen Lasers besteht darin, dass Mehrfarb- oder Vollfarb-
Reflexionshologramme unter Verwendung des Zweistufenverfahrens gedruckt
werden können.
-
Es
gibt mehrere Möglichkeiten
zur Implementation eines mehrfarbigen gepulsten Lasers bei der bevorzugten
Ausführungsform.
Die erste besteht darin, einfach mehrere getrennte und abgesetzte
optische Systeme der vorstehend beschriebenen Art, eines für jede durch
den Laser erzeugte Farbe, einzurichten. Falls hierbei angenommen
wird, dass der mehrfarbige Laser drei Emissionswellenlängen aufweist,
sind im wesentlichen immer jeweils drei Einheiten von allem, einschließlich dreier
SLMs, dreier Objektive und dreier Referenzstrahlen, erforderlich.
Es ist daher möglich,
holographische Bildpunkte dreimal so schnell zu schreiben, es müssen jedoch
natürlich auch
dreimal so viele Bildpunkte geschrieben werden. Falls dieses Verfahren
zur Implementation eines mehrfarbigen Lasers gewählt wird, wird das Filmvorschubsystem
(oder Plattenvorschubsystem) so organisiert, dass es drei getrennte,
gleichzeitige Schreiborte unterstützt. Zusätzlich wird der Abstand zwischen
den holographischen Bildpunkten verschiedener Farben so gesteuert,
dass in einem Fall dafür
gesorgt wird, dass Bildpunkte unterschiedlicher Farben in einer
Linie ausgerichtet werden und dass in einem anderen Fall eine wohldefinierte
chromatische Bildpunkt-Nebeneinanderanordnung erzeugt wird.
-
Der
andere Weg, auf dem dieses Problem behandelt wurde, besteht in der
Erzeugung eines optischen Systems mit einem austauschbaren Schreibobjektiv,
das ansonsten gleich gut für
alle Wellenlängenkomponenten
funktioniert. Es ist effektiv nicht praktizierbar, ein optisches
System in seiner Gesamtheit zu erzeugen, das für viele Wellenlängen gleichzeitig
funktioniert. Dies ist in erster Linie auf das sehr stark spezialisierte
Objektiv zurückzuführen, das
wir verwenden müssen
und das von seiner Auslegung für
eine Verwendung bei nur einer Wellenlänge abhängt. Daher wird dieses Problem
gelöst,
indem zuerst mit einer Farbe, dann mit einer anderen usw. belichtet
wird. Jedesmal wenn die Farbe geändert
wird, wird das geeignete Schreibobjektiv elektromechanisch ausgewählt. Bei
drei Farben werden drei Objektive in einer Präzisionshalterung verwendet,
die jeweils auf Abruf geladen werden können.
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Zusammenfassend
sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Schreiben aller Haupttypen von Zwischen-H1-Hologrammen
hoher Qualität
bei erheblich höheren
Geschwindigkeiten als im Stand der Technik und ohne praktische Betriebsbeschränkungen
für Vibrationen
bereitstellt.